AT137454B - Vorrichtung zum Dosieren und Mischen von Flüssigkeiten. - Google Patents

Vorrichtung zum Dosieren und Mischen von Flüssigkeiten.

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AT137454B
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Notker Faisthuber
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Notker Faisthuber
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Description


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  Vorrichtung zum Dosieren und Mischen von Flüssigkeiten. 



   Die hiefür bekannten Einrichtungen erfüllen gewöhnlich nur eine der Aufgaben, welche in der
Wasserreinigung, Farbtechnik und bei andern Prozessen der chemischen Industrie zu lösen sind, nämlich
Zusetzen, Mischen und Förderung des Gemisches. Es ist daher meist notwendig, zwei oder drei vonein- ander unabhängige Anlagen zu schaffen : zur Dosierung, zum Mischen und zur Weiterförderung des Gemisches. Unter Umständen ist es sogar noch notwendig, die Zusatzflüssigkeit selbst noch mittels Pumpe bis zum Dosierungsapparate zu fördern. Diese Trennung der verschiedenen Prozesse bedingt infolge ihrer gegenseitigen Unabhängigkeit den Mangel der Anpassungsfähigkeit an schwankende Betriebserfordernisse.

   Die Mischvorrichtung insbesondere muss den grössten Durchflussmengen entsprechen und muss daher für normale Verhältnisse entweder zuviel Kraft beanspruchen oder zu grossen Raum einnehmen. Ausserdem erfordern die bisherigen Einrichtungen nicht selten Aufspeicherung von Flüssigkeitsgemisch zur Deckung von Bedarfsspitzen. 



   Die vorliegende Erfindung ermöglicht die Vereinigung von Dosierung, Mischung und Förderung in steter Anpassung an die Verbrauchsmengen. Es entfällt gänzlich die besonders umständliche Mischvorrichtung, weiters die mitunter notwendige Anlage von Speichern für das Flüssigkeitsgemisch, die häufig erforderliche Pumpe für die Weiterförderung des Gemisches und unter Umständen die Pumpe zur Förderung der Zusatzflüssigkeit bis zum Dosierungsapparat, wenn nur die Zusatzflüssigkeit auf höherem Niveau zur Verfügung steht, als die Hauptflüssigkeit vor ihrer Förderung. Die Einbringung der   Zusatzflüssigkeit   erfolgt in die Saugleitung einer zur Förderung der Hauptflüssigkeit verwendeten Kreiselpumpe, welche die ideale Durchmischung der beiden Flüssigkeiten bewirkt.

   Der Zusatz wird durch einen im Wege der Hauptflüssigkeit eingebauten Flüssigkeitsmesser gesteuert, der auf geeignete Weise den   Zubringermechanismus   beeinflusst. Die Dosierung des Flüssigkeitszusatzes kann dabei durch   Änderung des Übersetzungsverhältnisses zwischen   Flüssigkeitsmesser und Zubringerapparat oder durch Änderung des Volumens der Zubringerkammern oder durch Änderung der Konzentration der Zusatzflüssigkeit beliebig eingestellt werden. Natürlich sind diese Massnahmen sowohl einzeln als auch in Kombination anwendbar. Wenn die Mischung beider Flüssigkeiten die Ausfällung eines Niederschlages bewirkt, wie etwa bei der Wasserreinigung, der auf Lei-und Laufräder der Pumpe scheuern wirkt, so müssen diese Teile aus widerstandsfähigem Material oder leicht auswechselbar hergestellt werden. 



   Die Erfindung ist auch dann anwendbar, wenn aus irgendwelchen Gründen zur Förderung der Hauptflüssigkeit eine Kolbenpumpe verwendet werden sollte, deren   Zylinderflächen   oder Ventile durch die Niederschläge leiden könnten ; in diesem Falle kann der Zusatz der Reaktionsflüssigkeit auch in die Druckleitung der Pumpe unter Zwischenschaltung einer entsprechenden Drucksteigerungsvorrichtung (Pumpe, Injektor) erfolgen. 



   In Fig. I ist eine derartige Einrichtung schematisch dargestellt. In die mit   Fussventil   1 versehene Saugleitung 2 einer Förderpumpe 3 mündet in geeigneter   Anschlussform   das mit Rückschlagklappe 4 ausgestattete absperrbare Leitungsrohr 5 der Zusatzflüssigkeit. Beispielsweise in der Druckleitung 6 ist ein Wassermesser 7 eingebaut, der über ein veränderliches Übersetzungsgetriebe 8 den Zubringermechanismus 9 steuert. Die Zusatzflüssigkeit wird aus dem Behälter 10 über den Zubringer 9 dem   Schwimmergefäss H   zugeführt, von welchem die Einströmleitung 5 versorgt wird.

   Damit auch bei geringer Menge der Zusatzilüssigkeit und bei schwankendem Pumpenbetrieb ein gleichmässiger Zusatz erfolgt, wird das   Schwimmergefäss   11 auch noch durch eine an die Pumpendruckleitung 6 angeschlossene Hilfsleitung 12 versorgt, die mittels eines   Sehwimmerventils   den Flüssigkeitsstand im Gefäss 11 und damit 

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 den Zuflussdruck der Leitung 5 auf gleichbleibender Höhe hält. Die Einmündung der beiden Leitungen aus dem Zubringer 9 und aus der Druckleitung 6 in das   Schwimmergefäss l   erfolgt wegen besserer Mischung der beiden Flüssigkeiten in einem gemeinsamen Ausflussstück 14. 



   Durch die   Hilfsleitung   12 wird auch. der   störende   Einfluss des mit der Höhe des   Flüssigkeit   standes über dem   Fussventil schwankenden Unterdruckes   in der Saugleitung 2 beseitigt. Denn wenn beispielsweise infolge Sinkens des Flüssigkeitsspiegels über dem Fussventil 1 in der Saugleitung 2 ein grösserer Unterdruck entsteht, der aus der Leitung 5 eine grössere Zuflussmenge bedingt, was eine Änderung des perzentuellen   Mischungsverhältnisses   zur Folge hätte, so wird gleichzeitig durch Senkung des Flüssigkeitsspiegels im Behälter 11 eine regere Leistung der   Hilfsleitung   12 ausgelöst und durch Verdünnung der Zusatzflüssigkeit das perzentuelle   Mischungsverhältnis   erhalten.

   Das Schwimmergefäss 11 muss deshalb entsprechend klein dimensioniert werden, um bei Änderung des Unterdruckes in der Saugleitung 2 rasch anzusprechen. 



   Für chemische Reaktionen, die einen Niederschlag bilden, ist an geeigneter Stelle der Pumpendruckleitung 6 ein Filter 15, Fig. II, anzubringen, das eine entsprechend dimensionierte Vorkammer zur Schlammabscheidung besitzt. Die Rückspülleitung dieses Filters sowie die Vorkammer haben auf die Form des Schlamms und seine Verwertbarkeit Bedacht zu nehmen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zum Dosieren und Mischen von Flüssigkeiten gleichzeitig mit ihrer Förderung, wobei alle drei Vorgänge in Abhängigkeit voneinander gehalten werden, dadurch gekennzeichnet, dass der Zusatz der einen Flüssigkeit in die Saugleitung der   Fördereinrichtung   der andern Flüssigkeit erfolgt, und seine Menge von der jeweiligen Leistung der Fördereinrichtung bestimmt wird.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abhängigkeit der Zusatzmenge von der Pumpenleistung entweder mechanisch durch Änderung im Übersetzungsverhältnis der Zubringereinrichtung oder hydrometrisch durch Änderung des Volumens der Zubringerkammern oder chemisch durch Änderung der Konzentration der Zusatzflüssigkeit oder auch durch Kombination dieser Mittel eingestellt werden kann.
    3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein in die Zuleitung der Zusatzflüssigkeit eingeschaltetes Gefäss (11) auch von einer an die Pumpendruckleitung (6) angeschlossenen Hilfsleitung (12) versorgt wird, deren Durchfluss ein Schwimmerventil (13) od. dgl. steuert, wodurch einerseits der auf Änderung der Mischungsverhältnisse gerichtete schädliche Einfluss einer Änderung im Unterdruck der Pumpensaugleitung kompensiert und anderseits auch bei geringen Mengen der zuzusetzenden Flüssigkeit oder bei schwankendem Pumpenbetrieb die Gleichmässigkeit des Zusatzes verbürgt wird.
    4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass bei Anwendung einer Kolbenpumpe und gleichzeitiger Bildung eines für ihre Funktion schädlichen Niederschlages infolge des Flüssigkeitszusatzes dieser Zusatz auch in die Pumpendruckleitung mit entsprechenden Hilfsmitteln erfolgen kann. EMI2.1
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