AT134897B - Elastische Gelenkkupplung. - Google Patents

Elastische Gelenkkupplung.

Info

Publication number
AT134897B
AT134897B AT134897DA AT134897B AT 134897 B AT134897 B AT 134897B AT 134897D A AT134897D A AT 134897DA AT 134897 B AT134897 B AT 134897B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
arms
coupling
bodies
pieces
capsule
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Kirchbachsche Werke Kirchbach
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kirchbachsche Werke Kirchbach filed Critical Kirchbachsche Werke Kirchbach
Application granted granted Critical
Publication of AT134897B publication Critical patent/AT134897B/de

Links

Landscapes

  • Pivots And Pivotal Connections (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Elastische Gelenkkupplung. 



   Die Kraftübertragung vom Motor auf die Hinterräder erfolgte bei Kraftfahrzeugen früher allgemein durch Kreuzgelenkkupplungen (Kardangelenke). Diese Kupplungen werden schon seit längerer Zeit vielfach durch sogenannte Gelenkscheibenkupplungen (Hardy-Scheibenkupplungen) ersetzt, bei denen die miteinander zu verbindenden Wellen durch Vermittlung von Armsternen oder Gabelköpfen an versetzt zueinander liegenden Stellen an eine Scheibe aus durch Gewebeeinlagen verstärktem Gummi angeschlossen werden. Diese Kupplungen bieten gegenüber den alten Kreuzgelenkkupplungen den Vorteil der elastischen Übertragung des Drehmomentes ; sie nehmen aber verhältnismässig viel Platz in Anspruch und haben auch keine allzu lange Lebensdauer.

   Diese Nachteile sind hauptsächlich darauf zurückzuführen, dass die elastische   Verbindungsscheibe durch   die im Betriebe auftretenden Drehmomente in der Hauptsache auf Zug beansprucht wird, u. zw. greifen die Zugkräfte im allgemeinen an verhältnismässig engbegrenzten Stellen, nämlich an den   Anschlussstellen   für die die Gabelköpfe mit der elastischen Scheibe verbindenden Bolzen, an. 



   Es ist auch bereits vorgeschlagen worden, die Kraftübertragung durch Vermittlung von haupt- sächlich auf Druck beanspruchten Gummikörpern zu bewirken, die zwischen den Armen der Armkreuze und in einem diese umgebenden besonderen Gehäuse vorgesehenen Widerlagern angeordnet sind. Ferner ist es bekannt,   ringsektorförmig   ausgebildete Gummikörper zur Übertragung der Umfangskräfte unmittelbar in die Zwischenräume zwischen den Armen eines auf dem einen Wellenende sitzenden Armkreuzes und den radial nach innen gerichteten Widerlagern einer mit dem andern Wellenende verbundenen Trommel einzufügen. 



   Die Erfindung geht von Kupplungen der letzterwähnten Art aus. Sie kennzeichnet sich diesen gegenüber im wesentlichen dadurch, dass die ringsektorförmigen Zwischenstücke zwischen den benachbarten Armen in einer besonderen, sie von allen Seiten her einschliessenden ringförmigen Kapsel untergebracht sind. Dadurch wird es möglich, den   Zwischenstücken,   die aus   möglichst   weichem Material hergestellt werden, eine sehr hohe Vorspannung zu geben und auf diese Weise sehr hohe   Umfangskräfte   elastisch zu übertragen, mit andern Worten : die Kupplung sehr gedrängt zu bauen. Dadurch wird einerseits die Herstellung billig, anderseits lässt sieh die neue Kupplung wegen ihres geringen Raumbedarfs an Stellen verwenden, wo die bisher üblichen Kupplungsarten nicht unterzubringen sind. 



   In der Zeichnung, die die Erfindung in zwei beispielsweisen Ausführungsformen veranschaulicht, zeigt Fig. 1 die Kupplung nach Abnahme einer Hälfte der die elastischen   Übertragungsglieder   einschliessenden Kapsel, in axialer Richtung gesehen. Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie 11-11 der Fig. 1. Fig. 3 stellt einen der Gabelköpfe in Seitenansicht und Fig. 4 einen Gabelkopf in Aufsieht dar. Die Fig. 5 und 6 veranschaulichen in Ansicht von innen bzw. von der Seite eines der elastischen   Übertragungsglieder.   



  Fig. 7 stellt in einem teilweisen Axialschnitt eine andere Ausführungsform der Kupplung dar. 



   Bei der Ausführung nach den Fig. 1-5 ist angenommen, dass die Gabelköpfe, die in bekannter Weise auf die miteinander zu verbindenden Wellenenden geschoben werden, zweiarmig ausgebildet sind. Sie bestehen, wie insbesondere die Fig. 1, 3 und 4 erkennen lassen, aus einer Hülse   1,   die zur Sicherung der Unverdrehbarkeit gegenüber dem betreffenden Wellenende im Innern mit Nuten und Leisten versehen 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 stumpf zusammenstossenden Hälften besteht. Die beiden Hälften, die vorzugsweise durch Pressen oder Drücken aus starkem Stahlblech hergestellt werden, werden durch vier Schraubbolzen 6 zusammengehalten. Die Schraubbolzen gehen durch in der Mitte der Gummikörper   4   vorgesehene Löcher   hindureh.   



  Die Abmessungen der Gummikörper an sich, d. h. vor dem Einbringen in die Kapsel   5,   sind, besonders in der Umfangsrichtung, erheblich grösser als die Abmessungen der durch die Druckkörper 3 innerhalb der Kapsel 5 abgeteilten Hohlräume, so dass die Gummikörper in der fertig montierten Kupplung unter starker Spannung sowohl an den Innenwandungen der Kapsel wie insbesondere an den   Druckkörpern.   3 anliegen. Die von den Gummikörpern 4 auf die Druckkörper 3 ausgeübte Spannung soll bei fertig montierter Kupplung so gross sein, dass bei der unter den   stärksten   im Betriebe auftretenden   Drehmomenten   vorkommenden Winkelverdrehung der Gabelköpfe gegeneinander die jeweils entlasteten Enden der Gummikörper 4 noch in Anlage an den entsprechenden Druckkörper 3 bleiben.

   Die starke Vorspannung in der Umfangsrichtung kann den Gummikörpern 4, abgesehen von entsprechender Dimensionierung in der Umfangsrichtung, auch dadurch erteilt werden, dass man die Körper in axialer Richtung erheblich stärker bemisst, als der axialen Breite des Hohlraumes der Kapsel 5 entspricht, und durch Zusammenpressen der Kapselhälften auf das Gummimaterial der Treibkörper 4 einen entsprechenden Druck ausübt, der sich als Druckspannung in der Umfangsrichtung auf die   Druckstücke.   3 der Gabelköpfe äussert. 



   Um zu vermeiden, dass bei der starken Zusammenpressung der Gummikörper aus den letzteren, 
 EMI2.2 
 zu einer die Innenseite der Aussenwandung der Kapsel 5 bildenden Kugelfläche liegt. Der Mittelpunkt beider   Kugelflächen   ist mit dem Mittelpunkt der Kupplung, d. h. dem Schnittpunkt der Achsen der mit- einander gekuppelten Wellen, um den auch die   Winkelaussehläge   der Wellen stattfinden, identisch. Die beiden Gabelköpfe stellen also gewissermassen Ausschnitte aus Kugeln dar, die mit der   Kugelfläche   der 
 EMI2.3 
 



   Die Arme 2 der Gabelköpfe ragen durch in der Innenwand der Kapsel 5 vorgesehene Öffnungen 1. 3 hindurch, die hinreichend Spielraum für die grösstmögliche Verdrehung der Gabelarme gegenüber der
Kapsel 5 sowie auch für die in den Axialebenen auftretenden Winkelaussehläge lassen. 



   Die beschriebene Kupplung lässt   Winkelausschläge   der miteinander verbundenen Wellen bis etwa   6  in   bezug auf die gemeinsame Achse ohne weiteres zu. Werden grössere Ausschläge verlangt, so werden die Druckkörper 3   zweckmässig   gelenkig, u. zw. um durchihre Mitte gehende radiale Achsen, drehbar mit den Armen 2 der Gabelköpfe verbunden. Zu diesem Zwecke werden die Körper 3 als besondere von den Armen 2 unabhängige   Stücke   ausgebildet und mit Lagerbuchsen versehen, in die von den entsprechend kürzer gehaltenen Armen radial vorspringende Drehzapfen eingepasst sind. Man erhält auf diese Weise eine Konstruktion, bei der die bekannte Kreuzgelenkkupplung mit einer auf der Wirkung elastischer Mitnehmer beruhenden Kupplung kombiniert ist. 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



   Der Fig. 7 liegt eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes zugrunde, bei der die Gabelköpfe dreiarmig ausgebildet sind, wie es bei den zur Zeit üblichen Gelenkscheibenkupplungen häufig der Fall ist. Die betreffende Ausführungsform ermöglicht den   nachträglichen     "Umbau   von Gelenkscheibenkupplungen im Sinne der Erfindung. Die   Druckstücke Ja.   stehen in diesem Falle nicht durch radial verlaufende Arme mit den auf den Wellenenden zu befestigenden Hülsen 1 in Verbindung, sondern durch Vermittlung von Bolzen 14, die sich in axialer Richtung durch die mit entsprechenden Löchern 15, 16 versehene Kapsel 5 hindurch erstrecken und mit   kegelförmigen   Ansätzen 17 in entsprechend   kegelförmige   Bohrungen der Arme 2a der Gabelköpfe eingreifen.

   Die Verbindung der Bolzen 14 mit den Druck-   stücken   3a erfolgt durch Anziehen von auf den Bolzen sitzenden Muttern 18. Die Löcher 15 und 16, die den Öffnungen 13 der Ausführungsform nach den Fig. 1-4   entsprechen, müssen natürlich, wie   die letzteren, weit genug gehalten sein, um sowohl eine genügende Verdrehung in der   Umfangsriehtung wie   auchdieerforderlichenWinkelausschlägederinsiehineirnagendenAugenderArme2asowiederMuttern18 zuzulassen. 
 EMI3.1 
 nach Fig. 7 im wesentlichen die gleiche wie bei   der vorbeschriebenen, mit dem Unterschiede, dass di"   Umfangsausdehnung der   Drnckstiicke 3a   etwas grösser ist, um Platz für die die Bolzen 14 aufnehmenden Bohrungen zu schaffen.

   Die   Drnckkörper 3a werden zweckmässig gleichfalls   mit   Antifriktionskörpern   nach Art der Körper 11 und 12 der vorbeschriebenen Ausführung versehen. Die Bauart nach Fig. 7 ermöglicht, wie gesagt, die Anwendung der Erfindung bei vorhandenen   Gelenkseheibenkupplungen.   Zu diesem Zwecke wird die Gelenkscheibe durch die Ringkapsel 5 mit den sie enthaltenden Druckkörpern   3 ( (,   und   Gummikörpern 4   ersetzt. 



   Um die   Widerstandsfähigkeit   der Gummikörper gegen auf   Zermürbung   gerichtete Beanspruchungen zu erhöhen, kann es sich empfehlen, die Enden der Gummikörper 4, d. h. die an den   Druckstüeken.   3 anliegenden Teile, weniger elastisch und dafür fester zu gestalten. Das kann   beispiels\\   eise durch Einvulkanisieren von Faser-oder Gewebematerial in die betreffenden Endteile geschehen : auch kann man diese 
 EMI3.2 
 der Gummikörper diese in ihrer ganzen   Ausdehnung   mit Fasern, z. B. aus Baumwolle, durchsetzen. 



     PATENT-ANSPRÜCHE   :
1. Elastische Gelenkkupplung mit auf den zu kuppelnden Wellenenden sitzenden   Armkreuzen,   
 EMI3.3 


Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 4>
    11. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Armkreuze mit den elastischen Zwischenstücken durch Vermittlung von Lagerbuchsen in Eingriff stehen, die an den Armkreuzen vorgesehene radiale Gelenkzapfen umfassen und in die lose ausgebildeten, mit den Zwischenstücken unmittelbar in Berührung stehenden Druckkörper eingebettet sind.
    12. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die elastischen Zwischenstücke mit so starker Vorspannung zwischen den Armen der Armkreuze eingefügt sind, dass ihre Enden auch bei stärkster gegenseitiger Verdrehung der Armkreuze mit den benachbarten Druckstücke noch in Berührung bleiben. EMI4.1
AT134897D 1931-10-12 1932-06-13 Elastische Gelenkkupplung. AT134897B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE134897X 1931-10-12

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT134897B true AT134897B (de) 1933-10-10

Family

ID=5665711

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT134897D AT134897B (de) 1931-10-12 1932-06-13 Elastische Gelenkkupplung.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT134897B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2645600C3 (de) Drehsteife und Wellenverlagerungen zulassende bewegliche Kupplung
DE19601290C2 (de) Kreuzgelenkanordnung für eine Gelenkwelle
DE2752445C2 (de) Elastische Gelenkscheibe für Wellenkupplungen
CH645171A5 (de) Flexible drehmomentuebertragungskupplung.
EP0175867B1 (de) Kardanische Doppelkupplung
DE3526273C2 (de) Laschenkupplung
DE4313141C2 (de) Flanschmitnehmer für ein Kardangelenk
AT134897B (de) Elastische Gelenkkupplung.
EP0043887B1 (de) Doppelachsantrieb für Drehgestelle von Schienenfahrzeugen
DE2809665A1 (de) Kreuzgelenkkupplung
DE681328C (de) Elastische Kreuzgelenkkupplung
DE2416564A1 (de) Elastische kupplung
EP1382870B1 (de) Elastische Kupplung
DE3143062C2 (de) Kugelgelenk
DE608727C (de) Nachgiebige Kreuzgelenkkupplung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE970740C (de) Elastische Wellenkupplung
EP1188945B1 (de) Steckbare, drehelastische Wellenkupplung
EP2329161A1 (de) Kreuzgelenkanordnung für eine gelenkwelle
DE589662C (de) Elastische Gelenkkupplung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE356570C (de) Turbinenschiffsantrieb mit Zahnradzwischengetriebe
DE2756445A1 (de) Doppelachsantrieb fuer drehgestelle von schienenfahrzeugen
AT137363B (de) Elastische Kreuzgelenkkupplung.
EP4045806A1 (de) Kupplung
DE689596C (de) Elastische Kupplung
DE3119368A1 (de) Elastische klauenkupplung