AT133402B - Membrangeliderte Kolbenmaschine. - Google Patents
Membrangeliderte Kolbenmaschine.Info
- Publication number
- AT133402B AT133402B AT133402DA AT133402B AT 133402 B AT133402 B AT 133402B AT 133402D A AT133402D A AT 133402DA AT 133402 B AT133402 B AT 133402B
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- machine according
- wave
- lamellae
- shaped grooves
- shaped
- Prior art date
Links
- 239000012528 membrane Substances 0.000 claims description 9
- 238000005452 bending Methods 0.000 claims description 6
- 241000446313 Lamella Species 0.000 claims description 3
- 239000010687 lubricating oil Substances 0.000 claims description 2
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 239000004519 grease Substances 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 238000005086 pumping Methods 0.000 description 1
Landscapes
- Reciprocating Pumps (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1>
Membrangeliderte Kolbenmaschine.
Die üblichen Membranpumpen haben den Fehler, dass sie keine genaue Begrenzung des Arbeits- raumes besitzen und für Gasförderung gegen einigermassen höhere Drücke nicht geeignet sind. Die membrangeliderte Kolbenmaschine gemäss der Erfindung beseitigt diese Mängel.
Die Zeichnung zeigt beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes, u. zw. stellen die Fig. 1 und 2 zwei lotrechte Schnitte längs zweier zueinander senkrechter Ebenen, die Fig. 3 eine
EMI1.1
durch einen bei 14 am Masehinengehäuse angelenkten Elektromotor 13.
Die Blattfeder 7, die Kreuzkopf und Pleuelstange ersetzt, ist mit dem einen Ende in die Kolbenstange 6 fest eingesetzt, mit dem andern Ende ist sie in das Kurbelzapfenlager eingespannt. Sie hat in der Mittellage des Kolbens zwischen den beiden Totpunkten ihre grösste Spannung, zu welcher Zeit die Membrane spannungsfrei ist, so dass beide grösste Spannungen um 900 gegeneinander versetzt sind, wodurch
EMI1.2
gedrückt werden kann. Mit 16, 17 sind die beiden, im Deckel 2 der z. B. als Pumpe ausgebildeten Maschine angeordneten Ventile (Druck-und Saugventil) bezeichnet.
Die normalen Membranpumpen sind infolge der Konstruktionsform der Membranen und der damit
EMI1.3
Rillen aufweist, so bemessen ist, dass die Biegebeanspruchung infolge der zur Erreichung des Kolbenhubes notwendigen Formänderung nicht mehr, aber auch nicht viel weniger als die Hälfte der Beanspruchung des Materials ausmacht. Da die radialen Spannungen den Rillengrund zusätzlich auf Biegung beanspruchen, werden die tieferen Rillen von den Einspannstellen, wo die grössten Biegemomente infolge Druck und Formänderung auftreten, gegen die Mitte zu abgedrängt, wo diese Biegemomente gleich Null werden.
Die genaue Form der Rillen ergibt sich aus der Tatsache, dass bei einer ebenen Platte die Spannung in jedem Punkt von einer Biegungsbeanspruchung in der Umfangsrichtung, hervorgerufen durch die Wölbung der Fläche, und von einer solchen in radialer Richtung, hervorgerufen durch Formänderung und Druck einerseits, durch Dehnung des Rillengrundes und Sehiefstellen der Rillen anderseits, herrührt. Aus diesen Beanspruchungen lässt sich die Form der Rillen für geringste Spannung bei grösster Durchbiegung der Lamelle ermitteln. Derartig konstruierte Kreisringlamellen ermöglichen auch bei verhältnismässig sehr kleinen Ringbreiten (bei einer praktischen Ausführung z. B. 40 m. m) verhältnismässig grosse Hübe von 12 cm bis zu 1 cm.
Da der von der Membrane begrenzte Teil des Arbeitsraumes infolge der geringeren Annäherung an den Deckel einen grösseren schädlichen Raum aufweist als der iiber dem eigentlichen Kolben, ist es wichtig, den Anteil des Arbeitsraumes über der Membrane möglichst herabzusetzen.
Um die Stärke der Membranen noch weiter herabzudrücken und dadurch den Hub zu vergrössern, werden mehrere Membranen übereinander liegend verwendet. Bei eintretender Druckbelastung stützt
<Desc/Clms Page number 2>
sich dann eine Membrane auf der andern ab, wodurch sich die Beanspruchungen auf alle Membranen verteilen.
Entweder sind dann die plattenförmigen Membranlamellen sämtlich sowohl im Gehäuse als auch im Kolben eingespannt und dann durch dazwischen eingeschlossene flüssige Schmiermittel (Fett od. dgl. ) am gegenseitigen Scheuern verhindert, oder es ist nur die erste Membrane voll eingespannt, um den Arbeitsraum abzuschliessen, während die weiteren Membranen gegen die Stelle der grössten Biegungsbeanspruehung (Einspannstelle am Kolben) durch Verringerung ihres Aussendurchmessers verkürzt sind, etwa wie die einzelnen Blätter eines als Wagenfeder verwendeten Blattfederwerkes (Fig. 3).
EMI2.1
den inneren Durchmesser di als auch gegen den äusseren Durchmesser d, wellenförmig aus. Gemäss Fig.
4 b haben die Rillen ihr Amplitudenhöchstmass M zwischen dem inneren Durchmesser (li und dem mittleren Durchmesser d',', gegen letzteren gerückt, laufen aber gegen den äusseren Durchmesser da nicht oder nur wenig aus. Fig. 4 c zeigt eine Membran, deren Rillen ihr Amplitudenhöchstmass im mittleren Durchmesser d21 haben und sowohl nach dem inneren Durchmesser di ls auch nach dem äusseren Durchmesser d"
EMI2.2
Durchmesser dm haben, doch laufen die Rillen nach aussen und innen wenig oder gar nicht aus. Dabei kann man die Rillen symmetrisch zur mittleren Lamellenebene verlaufen lassen, so dass die radialen Zugkräfte ein kleinstes Moment auf den Rillengrund ausüben.
Um den Hub der Membrane bei gegebener Blechstärke möglichst gross zu halten, empfiehlt es sich, die Rillen nicht nur nach Grösse und Form besonders anzuordnen, sondern statt einer ebenen Mittel- fläche der Wellen eine Mittelfläehe zu verwenden, die gekrümmt (Fig. 4 e) oder gewellt (Fig. 4 f) ist, die aber auch unsymmetrisch (Fig. 4 g) sein kann. Dadurch ist in der Kolbenmittellage die zur Vermeidung
EMI2.3
die dann in den Hubendlagen zur Verfügung steht, ohne dass eine allzu grosse Spannungserhöhung auftritt. In allen diesen Fällen kann auch dieHubmitte zwecks Verringerung der auftretendenBeanspruchungen aus der Ebene der äusseren Einspannung nach oben oder unten entsprechend heraus verlegt werden.
EMI2.4
EMI2.5
EMI2.6
PATENT-ANSPRÜCHE :
L Membrangeliderte Kolbenmaschine, insbesondere Kolbenpumpe, dadurch gekennzeichnet, dass ein in eine entsprechende Gehäuseausnehmung (3) genau passender Arbeitskolben (1) am Kolbenumfang
EMI2.7
Claims (1)
- eine Blattfeder (7) ersetzt sind.3. Maschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Membran umlaufende Rillen aufweist.4. Maschine nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die wellenförmigen Rillen ihr Amplitudenhöchstmass (M) zwischen dem inneren Durchmesser (di) und dem mittleren Durch- EMI2.8 messer (di) als auch nach dem äusseren Durchmesser (da) vollständig auslaufen (Fig. 4 c).7. Maschine nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die wellenförmigen Rillen ihr Amplitudenhöchstmass im mittleren Durchmesser (cl"') aufweisen und nach innen und aussen wenig oder gar nicht auslaufen (Fig. 4 d).8. Maschine nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die wellenförmigen Rillen symmetrisch zur mittleren Lamellenebene verlaufen, so dass die radialen Zugkräfte ein kleinstes Moment auf den Rillengrund ausüben.9. Maschine nach den Ansprüchen 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die wellenförmigen Rillen statt einer ebenen eine gewölbte (Fig. 4 e) oder eine wellenförmige Mittelfläche (Fig. 4f) aufweisen, die auch unsymmetrisch (Fig. 4 g) sein kann. <Desc/Clms Page number 3>10. Maschine nach den Ansprüchen 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Hubmitte zur Verringerung der auftretenden Beanspruchungen aus der Ebene der äusseren Einspannung nach oben oder unten entsprechend herausverlegt ist.11. Maschine nach den Ansprüchen 3 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die aus einer oder mehreren vom Kolben bis zum Gehäuse durchlaufenden, den Arbeitsraum begrenzenden Lamellen bestehende Membran mit mehreren stufenweise schmäler werdenden Lamellen nach Art eines Blattfederpaketes zusammengesetzt ist, um die gegen die Einspannstellen grösser werdenden Biegungsmomente aufzunehmen.12. Maschine nach den Ansprüchen 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den einzelnen Lamellen Fett oder flüssiges Schmiermittel eingeschlossen ist, um ein Scheuern der Lamellen gegeneinander zu verhindern.13. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass durch Anordnung von wellenförmigen EMI3.1 EMI3.2 EMI3.3 EMI3.4
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT133402T | 1932-01-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT133402B true AT133402B (de) | 1933-05-26 |
Family
ID=3637830
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT133402D AT133402B (de) | 1932-01-20 | 1932-01-20 | Membrangeliderte Kolbenmaschine. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT133402B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE750849C (de) * | 1943-04-25 | 1945-01-29 | Brennkraftmaschine |
-
1932
- 1932-01-20 AT AT133402D patent/AT133402B/de active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE750849C (de) * | 1943-04-25 | 1945-01-29 | Brennkraftmaschine |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2333432C3 (de) | Vorrichtung mit einer Kombination zweier axial gegenüber einander hin- und herbeweglicher koaxial angeordneter Elemente, zwischen denen eine Rollmembran als Dichtung vorhanden ist | |
| AT133402B (de) | Membrangeliderte Kolbenmaschine. | |
| WO2004083639A1 (de) | Membranpumpe | |
| DE1775090A1 (de) | Teleskopartiger hydropneumatischer Stossdaempfer | |
| DE102018207911A1 (de) | Schwingungsdämpfer mit einem hydraulischen Endanschlag | |
| DE671148C (de) | Balgmembrankolben | |
| DE893148C (de) | Stossdaempfer fuer Fluessigkeits- und Gasleitungen, die an die Druckseite einer Pumpe angeschlossen sind | |
| EP0185953B1 (de) | Dehnzylinder mit elastisch veränderbarer Länge | |
| DE3814340C2 (de) | Belastungseinrichtung für in Streckwerke eingebaute Oberwalzen | |
| DE2102957B2 (de) | Pumpe | |
| DE602522C (de) | Fluessigkeitsstossdaempfer | |
| AT157032B (de) | Balgmembran und Balgmenbrankörper für großen Hub und hohen Druck. | |
| DE901610C (de) | Membrandichtung fuer hin und her gehende Stangen | |
| DE2204796A1 (de) | Vorrichtung zur kraftaufnahme durch hydraulische druecke | |
| AT34368B (de) | Kapselwerk mit im kreisenden Schiebertragkörper radial beweglichen Schiebern. | |
| DE505544C (de) | Kolben fuer Schmutzwasserpumpen groesserer Leistungen mit liegenden Pumpenzylindern | |
| CH155503A (de) | Membranmanometer. | |
| DE3606922A1 (de) | Anordnungen in von fluid durchstroemten aggregaten fuer drucke bis zu mehreren tausend bar | |
| CH161135A (de) | Durch eine Membrane abgedichtete Kolbenmaschine. | |
| AT72828B (de) | Membrane für Luftfederungen. | |
| EP0263199B2 (de) | Membrankompressor | |
| DE858192C (de) | Membrandruckdose zum Anpressen eines Maschinenteiles gegen einen anderen | |
| AT226169B (de) | Flüssigkeitsmaschinen, insbesondere Motor | |
| DE142948C (de) | ||
| DE449151C (de) | Ventillose Kolbenpumpe, insbesondere fuer Messzwecke |