AT133188B - Vorrichtung zum Selbstdichten von Luftreifen. - Google Patents

Vorrichtung zum Selbstdichten von Luftreifen.

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AT133188B
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Austria
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hose
jacket
sealing
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mass
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Georg Ing Foges
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Georg Ing Foges
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  Vorrichtung zum Selbstdiehten von Luftreifen. 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Selbstabdichten von Luftreifen und ist eine Weiterbildung der Erfindung nach dem Patente Nr. 131188. Vorrichtungen zum selbst- tätigen Abdichten von Luftreifen sind in Form von Einlagen mit sichelförmigem Querschnitt zwischen Schlauch und Mantel bekannt. 



   Gemäss der Erfindung wird der Vorrichtung nach dem Stammpatent ebenfalls diese
Form gegeben. Da Fremdkörper, die in die Luftreifen eindringen, überwiegend auf dem gleichen Wege, jedoch mit entgegengesetzter Richtung wieder entfernt werden, so ist eine ringförmige, elastische Hülle von Sichelquerschnitt mit zwei Schichten plastischer Massen verschiedener   Adhäsionsfähigkeit   zu füllen ; dabei erhält zweckmässig die   dem Schlauch zugekehrte Sehicht-   masse grössere   Adhäsionsfähigkeit   gegenüber der dem Mantel zugekehrten Masse, als diese Masse gegenüber Metall oder sonstigen   Fremdkörperstoffen   besitzt. Beide Massen haben grössere   Adhäsionsfähigkeit   gegenüber den   Fremdklirperstollen   als gegenüber ihrer Hülle.

   Plastizität   und     Reissfestigkeit   sollen den in der Hauptpatentanmeldung angegebenen Bedingungen entsprechen. 



   Dringt nun ein Nagel oder sonstiger Fremdkörper durch Mantel, Einlage und Schlauch. so bleiben an ihm auf seinem Wege durch die dem Mantel zunächst liegende Masse Teile von ihr hängen, die bei weiterem Durchtritt durch die zweite Masse von dieser teilweise festgehalten werden. Wird nun der Nagel in umgekehrter Richtung herausgezogen, so werden die daran haftenden Masseteile, die ja von der zweiten Masse festgehalten werden, abgezogen, wodurch sie die Öffnung an der Innenseite verschliessen.

   Dasjenige Stück des Nagels, das nur mit der ersten, dem Mantel zugekehrten Masse in Berührung gekommen war, sowie das Nagel-   stück,   das bei der rückwärtigen Bewegung erneut mit dieser in Berührung kommt, ziehen nunmehr Teile dieser Masse nach aussen aus der Hülle heraus, bis diese Teile schliesslich beim Anwachsen der Zugspannung von dem Nagel abgleiten und auch auf der dem Mantel zugekehrten Hüllenseite den pfropfenartigen Verschluss bilden. Sollten bereits sämtliche mitgenommenen Teile der ersten Schicht auf dem Wege durch die zweite festgehalten werden, so kann nunmehr der Fremdkörper Teile der zweiten Masse in der Richtung gegen den Schlauch mitnehmen, die bei   Rückbewegung an   der dem Schlauch zugekehrten Seite Pfropfenbildung bewirken können. 



     Zweckmässig   kann man dafür sorgen, dass die Dichtungsmasse auch gegenüber der Hülle grössere   Adhäsionsfähigkeit   besitzt als gegenüber dem Stoff des Mantels, beispielsweise dadurch, dass man den Hüllenstoff aus einer vulkanisierten Gummimasse herstellt und den Grad der Vulkanisierung entsprechend bemisst. Hiedurch wird erreicht, dass Mantel und Einlage auch bei wiederholter Verletzung nicht durch die Massenpfropfen miteinander verklebt werden und solche Verklebungen den Reifenwechsel nicht erschweren oder gar unmöglich machen können. 



   Aus dem entsprechenden Grunde wird die Einlage mit dem Schlauch zweckmässig durch eine dünne   Gummischicht   verbunden, die grössere   Adhäsionsf higkeil   gegenüber der Hülle der Einlage als gegenüber dem Schlauch besitzt, weil so die Möglichkeit besteht, beide wieder zu trennen, wenn nach Unbrauchbarwerden des Schlauches die Einlage weiter verwendet werden 
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 bewahren, dass man sie mit einem gummierten Stoff mit einer   Scl1ellackschutzschicht   bedeckt, der leicht abgezogen werden kann. 



   Da die Einlage nur dann das Austreten von Luft verhindern kann, wenn sie mit dem
Schlauch innig verbunden, also dessen Abmessungen angepasst ist, so ist zweckmässig zum
Ausgleich von Ungenauigkeiten gegenüber den Normalabmessungen des Mantels das nötige
Spiel zwischen diesem und der Einlage dergestalt zu geben, dass der Aussendurchmesser der
Einlage bis zu 5 /o kleiner gemacht wird als der normale lichte Durchmesser des Mantels.
Dies ist zulässig, weil einerseits die Einlage elastisch ist, anderseits auch eine etwa durch das Spiel hervorgerufene Vergrösserung von Löchern durch die Pfropfenbildung unschädlich gemacht wird. Die gleichen Verhältnisse liegen vor, wenn Einlage und Schlauch, was eben- falls zum Umfang der Erfindung gehört, als Einheit hergestellt sind. 



   Die in Betracht kommenden Massen und Stoffe haben beispielsweise folgende Zusammen- setzung nach Gewicht :
Hüllenstoff : Rohgummi 100 Teile, Zinkweiss 3 Teile, Kaolin 5 Teile, Paraffin 1 Teil,
Schwefel 2 Teile, ausserdem übliche   Alterungs- und Vulkanisationsbeschleunigungsmittel,   z. B. 



  Aldolnaphtylamin 2 Teile,   Dimethyldithiocarbaminsäuredinitrophenylester   1 Teil. 



   Innere, dem Schlauch zugekehrte Dichtungsschichte : Übermastizierter (totgewalzter) Paragummi 100 Teile, Spindelöl 20 Teile. 



   Äussere, dem Mantel zugekehrte Dichtungsschichte : Übermastizierter (totgewalzter) Paragummi 100 Teile, Spindelöl 30 Teile. 



    PATENT-ANSPRÜCHE :  
1. Vorrichtung nach Patent Nr. 131188 für Luftbereifungen als Einlage zwischen Schlauch und Mantel mit zwei in einer elastischen, ringförmigen Hülle sichelförmigen Querschnittes angeordneten Schicht von plastischen Massen verschiedener Adhäsionsfähigkeit, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Schlauch zugekehrte Schicht aus einer Masse besteht, deren Adhäsionsfähigkeit gegenüber der dem Mantel zugekehrten Masse gleich oder grösser ist als die Adhäsionsfähigkeit der dem Mantel zugekehrten Masse gegenüber den Stoffen der Fremdkörper.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch solchen Hüllenstoff, dass die Adhäsionsfähigkeit der Dichtungsmassen dem Hüllenstoff gegenüber grosser ist als gegenüber den Stoffen von Mantel und Schlauch.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 bzw. 2, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Schlauch zugekehrte Aussenfläche der die Dichtungsmasse enthaltenden Hülle mit einer dünnen Gummischicht bedeckt ist, die grössere Adhäsionsfähigkeit gegenüber dem Hüllenstoff als gegenüber dem Stoff des Schlauches besitzt.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die dünne Gummischicht gegen Austrocknen von einem gummierten Stoff mit Schellacksehutzschicht bedeckt ist, der vor dem Anbringen der Schutzvorrichtung abgezogen werden kann.
    5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Aussendurchmesser der Schutzvorrichtung bis etwa 50/0 kleiner ist als der Innendurchmesser des Mantels.
    6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet. dass die Schutzvorrichtung mit dem Schlauch eine Einheit bildet.
AT133188D 1931-02-11 1931-03-27 Vorrichtung zum Selbstdichten von Luftreifen. AT133188B (de)

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DE133188X 1931-02-11

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AT133188B true AT133188B (de) 1933-05-10

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ID=29277747

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AT133188D AT133188B (de) 1931-02-11 1931-03-27 Vorrichtung zum Selbstdichten von Luftreifen.

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AT (1) AT133188B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE921189C (de) * 1953-06-23 1954-12-09 Continental Gummi Werke Ag Selbstdichtender Schlauch fuer Fahrzeugbereifungen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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