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Die Erfindung betrifft einen Expansionsschalter für Wechselstrom, bei dem der in einer Dampfatmosphäre brennende Unterbrechungslichtbogen beim Stromnulldurchgang durch die bei der adiar- batisehen Expansion des Dampfes erfolgende Kondensation der Dampfteilchen im Lichtbogenpfad gelöscht wird. Bei diesem Schalter wird der die Löschung vermittelnde Dampf durch den in der Schaltflüssigkeit brennenden Abschaltlichtbogen entwickelt. Mit grösstem Vorteil wird Wasser als Schaltflüssigkeit verwendet, weil das Wasser die für die Löschwirkung erforderlichen Eigenschaften in hervor-
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kurve (d. i. im Sattdampfzustand) und Nichtbrennbarkeit.
Diesen Vorzügen steht der Nachteil des hohen Gefrierpunktes des Wassers gegenüber sowie dass das Wasser beim Gefrieren sein Volumen etwa um 10% vergrössert und somit grosse Sprengwirkung hat. Diese Eigenschaften sind insbesondere bei der Verwendung des Expansionsschalters als Freiluftschalter nachteilig.
Es ist für Flüssigkeitsschalter schon vorgeschlagen worden, das Einfrieren der Schaltflüssigkeit durch geeignete Zusätze zu erschweren. Alle diese Zusätze haben jedoch, will man sie auf einen Expan- sionsschalter anwenden, gewisse Nachteile, welche gerade die gute Eignung des Wassers als Schaltflüssigkeit beeinträchtigen. Es ist noch nicht gelungen, eine Flüssigkeit zu finden, welche dem Wasser in dieser Beziehung nahekommt und dabei nicht seine schlechten Eigenschaften hinsichtlich des Gefrierens hat.
Die Erfindung besteht nun darin, als Schaltflüssigkeit für einen Expansionssehalter die Lösung eines Glykols in Wasser zu verwenden. Man kann beispielsweise eine 30% ige Lösung von Pinakon (Tetra-
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schalter in hervorragende geeignet machen. Sie stehen hinsichtlich ihrer physikalischen und chemischen Eigenschaften zwischen dem Aethanol und dem Glyzerin. Die wässrige Lösung der Glykole weist folgende für den Expansionsschalter wesentliche Eigenschaften auf :
Ihre spezifische Wärme ist nahezu die des Wassers. Der Kondensationseffekt bei der Löschung mittels Dampfexpansion ist daher nahezu der gleiche wie beim Wasser.
Um dies zu erklären, muss beachtet werden, dass die hohe negative spezifische Wärme des Wassers an der oberen Grenzkurve (d. i. im Sattdampfzustand) nötig ist, um bei der bei der Expansion erfolgenden Volumensvergrösserung des Wasserdampfes einen grossen Entzug von latenter Wärme aus dem Dampf und damit eine grosse Kondensation herbeizuführen. Glykole verhalten sich in der Beziehung ähnlich wie das Wasser, die wässrige Lösung hat also eine ähnliche spezifische Wärme wie das reine Wasser.
Eine weitere wesentliche Eigenschaft der Glykole ist die Niehtbrennbarkeit ihrer wässrigen Lösung und dass die Liehtbogendauer durch ihren Zusatz zum Wasser nicht verlängert wird. Ferner ist wesentlich, dass diese Präparate keine Elektrolyte sind und die Metalle nicht angreifen. Sie bilden ferner unter der Einwirkung des Lichtbogens keinen Schlamm, wie z. B. das Glyzerin, der für den Abschaltvorgang sehr nachteilig ist.
Weitere erwünschte Eigenschaften sind die schwere Verdunstbarkeit der Glykole und ihre Leichtflüssigkeit.
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