AT12950U1 - Schublade mit zwei Seitenwänden - Google Patents
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Abstract
Schublade (1) mit zwei Seitenwänden (2) und einem Boden (3), wobei die Schublade (1) mit zwei in Einbaulage unterhalb der Seitenwände (2) angeordneten an einem Möbelkorpus (4) befestigbaren Schubladenausziehführungen (5) verbindbar ist, wobei die Schubladenausziehführungen (5) in Richtung Schubladenmitte über Innenwände (2a) der Seitenwände (2) vorstehen, wobei mit jeder Seitenwand (2) ein Adapterteil (6) in Verbindung steht, der einen Auflageschenkel (7) zur Lagerung des Bodens (3) aufweist, wobei der Auflageschenkel (7) höhenmäßig im Bereich der Unterkante (U) der jeweiligen Schubladenausziehführung (5) angeordnet ist.
Description
österreichisches Patentamt AT12 950 U1 2013-02-15
Beschreibung [0001] Die Erfindung betrifft eine Schublade mit zwei Seitenwänden und einem Boden, wobei die Schublade mit zwei in Einbaulage unterhalb der Seitenwände angeordneten, an einem Möbelkorpus befestigbaren Schubladenausziehführungen verbindbar ist, wobei die Schubla-denausziehführungen in Richtung Schubladenmitte über Innenwände der Seitenwände vorstehen.
[0002] Zur Montage einer Schublade in einem Möbel sind üblicherweise zwei im Möbel vormontierte Schubladenausziehführungen vorgesehen. Eine Schubladenausziehführung weist dabei typischerweise eine am Möbelkorpus des Möbels zu befestigende Korpusschiene und zumindest eine relativ dazu verfahrbare Ausziehschiene auf, an der die Schublade zu befestigen ist. Die Unterseite des Bodens einer Schublade kann zur Erleichterung der Befestigung Ausnehmungen aufweisen, welche auch von sogenannten Behältnisschienen ausgekleidet sein können. Zur Montage einer solchen Schublade an den Ausziehschienen wird die Schublade mit ihren Ausnehmungen bzw. Behältnisschienen auf die bewegbaren Ausziehschienen der zwei Schubladenausziehführungen aufgesetzt und mit den Ausziehschienen verbunden. Herkömmlichen Schubladen ist dabei gemeinsam, dass die Oberkante des Bodens der Schublade oberhalb der Oberkante der Ausziehschienen liegt. Je nach Bauhöhe der Schubladenausziehführungen reduziert sich bei solchen Anordnungen die verwendbare lichte Höhe der Schublade und damit das Nutzvolumen der Schublade.
[0003] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Schublade der eingangs erwähnten Gattung unter Vermeidung obiger Nachteile anzugeben, wobei insbesondere auch das Nutzvolumen der Schublade vergrößert werden soll.
[0004] Dies wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den abhängigen Unteransprüchen angegeben.
[0005] Gemäß der Erfindung ist also vorgesehen, dass mit jeder Seitenwand ein Adapterteil in Verbindung steht, der einen Auflageschenkel zur Lagerung des Bodens aufweist, wobei der Auflageschenkel höhenmäßig im Bereich der Unterkante der jeweiligen Schubladenausziehführung angeordnet ist.
[0006] Der Auflageschenkels des Adapterteils kann dabei den Boden der Schublade untergreifen und tragen. Durch die tiefe Anordnung des Auflageschenkels auf Höhe der Unterkante der Schubladenausziehführung kann das Nutzvolumen der Schublade erhöht werden. Da die Oberfläche des Bodens bei herkömmlichen Schubladen oberhalb der Oberkante der Ausziehschiene einer Schubladenausziehführung liegt, kann ein durch die Bauhöhe der Schubladenausziehführung bedingtes Volumen nicht für die Nutzung verwendet werden. Dem gegenüber kann mit einer vorgeschlagenen Schublade die Unterkante des Bodens auf den Bereich der Unterkante der Schubladenausziehführung abgesenkt werden, wodurch sich je nach verwendeter Stärke des Bodens dieses vorgenannte Volumen nutzen lässt. Insbesondere kann dadurch auch ein Bereich mit einer vergrößerten Nutzhöhe erreicht werden, wodurch in der vorgeschlagenen Schublade Gegenstände mit höheren Außenabmaßen gelagert werden können als in herkömmlichen Schubladen.
[0007] Da zur Verbindung einer Schublade mit den Ausziehschienen von Schubladenausziehführungen häufig Behältnisschienen eingesetzt werden, welche in entsprechenden Ausnehmungen des Bodens eingesetzt werden, kann vorzugsweise vorgesehen sein, dass mit jeder Seitenwand eine im Querschnitt profilierte Behältnisschiene in Verbindung steht, die mit Ausziehschienen der jeweiligen Schubladenausziehführung lösbar verbindbar ist, wobei der Adapterteil mit der jeweiligen Behältnisschiene in Verbindung steht oder an dieser ausgebildet ist. Dadurch kann die vorgeschlagene Schublade auch mit Teilen bereits bekannter Schubladensysteme kombiniert werden.
[0008] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass der Adapterteil als - vorzugsweise einteiliger - Profilteil ausgebildet ist. Vorzugsweise kann der Adapterteil 1 /15 österreichisches Patentamt AT 12 950 U1 2013-02-15 zumindest teilweise, vorzugsweise vollständig, aus einem Kunststoff bestehen.
[0009] Schubladenausziehführungen stehen typischerweise in Richtung Schubladenmitte über die Innenwände der Seitenwände der Schublade vor. Daher kann in einer zweckmäßigen Weiterbildung der Erfindung vorgesehen sein, dass der Adapterteil in Einbaulage einen vom Auflageschenkel vertikal beabstandeten, vorzugsweise im Wesentlichen horizontalen, Schenkel aufweist, wobei der Schenkel und der Auflageschenkel über einen, vorzugsweise im Wesentlichen senkrechten, Steg miteinander verbunden sind. Dabei bildet der Schenkel in einer seitlichen Verlängerung des Bodens einen weiteren Ablagebereich, der höhenmäßig vom Ablagebereich, der durch die Oberfläche des Bodens gebildet ist, unterschiedlich sein kann. Daher kann in einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung vorgesehen sein, dass der Adapterteil in Einbaulage eine im Wesentlichen vertikal nach oben abstehende Trennwand aufweist. Diese Trennwand kann dabei im Wesentlichen durch eine nach oben verlängerte Ausbildung des vertikalen Stegs gebildet sein und kann zur Abtrennung von Lagerbereichen der Schublade dienen. Außerdem kann die Trennwand auch zum Schutz gegen Herunterfallen von Gegenständen von einem höheren Lagerbereich, der durch den Schenkel des Adapterteils definiert sein kann, zu einem niedrigeren Lagerbereich, der durch den Boden der Schublade definiert sein kann, dienen.
[0010] Weitere Einzelheiten und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden anhand der nachfolgenden Figurenbeschreibung erläutert. Darin zeigen: [0011] Fig. 1 [0012] Fig. 2a [0013] Fig. 2b [0014] Fig. 3a und 3b [0015] Fig. 4a [0016] Fig. 4b [0017] Fig. 5 und 6 eine perspektivische Darstellung eines Möbels mit Schubladen, welche über Schubladenausziehführungen gegenüber einem Möbelkorpus verfahrbar gelagert sind, die Frontansicht einer nicht erfindungsgemäßen Schublade, eine vergrößerte Detailansicht der Fig. 2a, ein Ausführungsbeispiel einer vorgeschlagenen Schublade in einer Frontansicht, eine perspektivische Ansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels einer vorgeschlagenen Schublade, eine perspektivische Explosionsdarstellung der Schublade gemäß Figur 4a,
Detailbereiche von weiteren Ausführungsbeispielen der vorgeschlagenen Schublade in einer Frontansicht, [0018] Fig. 7 eine perspektivische Unteransicht eines Teilbereichs einer vorgeschla genen Schublade in Explosionsdarstellung, [0019] Fig. 8 ein weiteres Ausführungsbeispiel einer vorgeschlagenen Schublade mit einer an der Schubladenausziehführung angeordneten Funktionseinheit und [0020] Fig. 9 und 10 weitere Ausführungsbeispiele der vorgeschlagenen Schublade mit Adapterteilen ohne Trennwand.
[0021] Figur 1 zeigt eine perspektivische Darstellung eines Möbels, wobei am Möbelkorpus 4 des Möbels jeweils zwei Schubladenausziehführungen 5 zur verfahrbaren Lagerung jeweils einer Schublade 1 relativ zum Möbelkorpus 4 angeordnet sind. Jede Schublade 1 umfasst zwei Seitenwände 2 und einen Boden 3 und ist an den Ausziehschienen 9 der Schubladenausziehführungen 5 angeordnet. Die Schienen der Schubladenausziehführungen 5 liegen typischerweise unterhalb der Seitenwände 2 und ragen in Richtung Schubladenmitte über die Innenwände der Seitenwände 2 vor.
[0022] Bei herkömmlichen Schubladen kann der Boden beispielsweise auf die Ausziehschienen 9 der Schubladenausziehführungen 5 aufgesetzt werden und an den seitlichen Rändern von U- 2/15 österreichisches Patentamt AT 12 950 U1 2013-02-15
Profilen der Seitenwände 2 eingefasst werden. Prinzipiell ist auch ein Boden gemäß Figur 2a möglich, welche eine nicht erfindungsgemäße Schublade in einer Frontansicht zeigt. Figur 2b zeigt dabei den mit A markierten Bereich der Figur 2a in einer vergrößerten Darstellung. Der gezeigte Boden 3 weist in den seitlichen Randbereichen jeweils eine Stufe bzw. einen Falz auf, wodurch die Oberfläche des Bodens 3 relativ zu einer Ausziehscheine 9 einer Schubladenaus-ziehführung 5 tiefer angeordnet werden kann als ohne Falz. Dadurch lässt sich grundsätzlich das Nutzvolumen der Schublade 1 bereits etwas vergrößern.
[0023] Die Oberfläche des Bodens 3 liegt dabei jedoch oberhalb der Oberkante O der Ausziehschiene 9 der Schubladenausziehführung 5, wodurch sich ein durch die Bauhöhe des Schienensystems der Schubladenausziehführung 5 und die Stärke des Bodens 3 gegebenes Volumen nicht als Nutzvolumen für die Schublade 1 verwenden lässt.
[0024] Figur 3a zeigt ein Ausführungsbeispiel einer vorgeschlagenen Schublade in einer Frontansicht und Figur 3b zeigt den mit A markierten Bereich der Figur 3a in einer vergrößerten Darstellung. Die Schublade 1 weist zwei Seitenwände 2 auf, mit denen jeweils ein Adapterteil 6 in Verbindung steht. Jeder der beiden Adapterteile 6 weist einen Auflageschenkel 7 auf, welcher den Boden 3 der Schublade 1 untergreift und trägt. Der Auflageschenkel 7 ist dabei höhenmäßig im Bereich der Unterkante U der Schubladenausziehführung 5 angeordnet. In vorteilhaften Ausgestaltungen kann vorgesehen sein, dass der Auflageschenkel 7 in Einbaulage höhenmäßig um maximal 10 mm, vorzugsweise um maximal 5 mm, besonders bevorzugt um maximal 3 mm, vertikal beabstandet von der Unterkante U der Schubladenausziehführung 5 angeordnet ist.
[0025] Da die Schubladenausziehführungen 5 in Richtung Schubladenmitte über die Innenwände der Seitenwände 2 vorstehen, ist in diesem Beispiel vorgesehen, dass der Adapterteil 6 in Einbaulage einen vom Auflageschenkel 7 vertikal beabstandeten, vorzugsweise im Wesentlichen horizontalen, Schenkel 10 aufweist, wobei der Schenkel 10 und der Auflageschenkel 7 über einen, vorzugsweise im Wesentlichen senkrechten, Steg 11 miteinander verbunden sind.
[0026] Im gezeigten Beispiel kommt eine herkömmliche Schubladenausziehführung 5 zum Einsatz, bei der eine Befestigung der Schublade 1 mittels einer herkömmlichen Behältnisschiene 8 erfolgen kann. Daher ist vorteilhafterweise vorgesehen, dass der Schenkel 10 in Einbaulage zumindest abschnittsweise, vorzugsweise im Wesentlichen formschlüssig entsprechend der Form der Behältnisschiene 8, auf der Behältnisschiene 8 aufliegt bzw. an der Behältnisschiene 8 anliegt. Da herkömmliche Behältnisschienen 8 wie im gezeigten Fall mehrere vertikal beab-standete Schenkel aufweisen können, ist hier darüber hinaus vorgesehen, dass die in Einbaulage der Behältnisschiene 8 zugewandte Fläche des Schenkels 10 eine Mehrzahl von vertikal beabstandeten Auflageflächen 12, 12' aufweist, wobei zumindest eine der Mehrzahl der Auflageflächen 12, 12' zumindest abschnittsweise auf der Behältnisschiene 8 aufliegt.
[0027] Die Oberfläche des Bodens 3 und die der Behältnisschiene 8 abgewandte Oberfläche des Schenkels 10 bilden dabei zwei höhenmäßig unterschiedliche Lagerbereiche der Schublade 1. Zur Abtrennung der Lagerbereiche und zum Schutz gegen ein Herunterfallen von Gegenständen vom oberen zum unteren Lagerbereich weist der Adapterteil 6 in Einbaulage eine im Wesentlichen vertikal nach oben abstehende Trennwand 16 auf. Diese Trennwand 16 ist im gezeigten Beispiel als eine im Wesentlichen vertikal nach oben ausgebildete Verlängerung des Stegs 11 ausgebildet. Zur Befestigung des Adapterteils 6 an der Seitenwand 2 weist der Adapterteil 6 einen, vorzugsweise im Wesentlichen vertikal abstehenden, Befestigungsschenkel 14 auf, der zur Befestigung des Adapterteils 6 in eine korrespondierende Ausnehmung 15 der Seitenwand 2 eingreift.
[0028] Figur 4a zeigt eine perspektivische Ansicht eines Ausführungsbeispiels der vorgeschlagenen Schublade und Figur 4b zeigt eine perspektivische Explosionsdarstellung dieser Schublade. Die Schublade weist dabei zwei Seitenwände 2 auf, an welchen jeweils eine Behältnisschiene 8 angeordnet ist. Mit jeder Seitenwand 2 und Behältnisschiene 8 steht ein Adapterteil 6 in Verbindung, welcher einen Auflageschenkel 7 zur Lagerung des Bodens 3 der Schublade 1 aufweist. Der Auflageschenkel 7 des Adapterteils 6 ist dabei höhenmäßig im Bereich der Unter- 3/15 österreichisches Patentamt AT 12 950 U1 2013-02-15 kante U der Schubladenausziehführungen 5 angeordnet. Zur Montage einer Schublade 1 in einem Möbel kann in weiterer Folge die Schublade 1 mit ihren Behältnisschienen 8 auf die Ausziehschienen 9 von Schubladenausziehführungen 5 aufgesetzt und mit den Ausziehschienen 9 verbunden werden (siehe Figur 1). Die Oberfläche des Bodens 3 sowie die Oberflächen der Schenkel 10 der Adapterteile 6 bilden dabei jeweils Lagerbereiche. Durch die Trennwände 16 der Adapterteile 6 sind die Lagerbereiche abgetrennt.
[0029] Da die zum Einsatz kommenden herkömmlichen Behältnisschienen 8 zwei vertikal be-abstandete, horizontale Schenkel aufweisen, ist auch der einer Behältnisschiene 8 zugewandte Bereich eines Schenkels 10 eines Adapterteils 6 so ausgebildet, dass der Schenkel 10 zwei vertikal beabstandete Auflageflächen 12, 12' aufweist. Dadurch kann eine entsprechend der Form der Behältnisschiene 8 im Wesentlichen formschlüssige Auflage des Adapterteils 6 auf der Behältnisschiene 8 erzielt werden. Diese Ausgestaltung der Unterseite des Schenkels 10 stellt dabei lediglich ein Beispiel dar. Je nach Formgebung einer Behältnisschiene 8 oder generell der Schienen einer Schubladenausziehführung 5 kann die Unterseite des Schenkels 10 jeweils so ausgebildet sein, dass sich eine im Wesentlichen formschlüssige Auflage ergibt.
[0030] Die gezeigten Adapterteile 6 erstrecken sich im Wesentlichen über die gesamte Längserstreckung der jeweiligen Seitenwand 2. Selbstverständlich kann aber auch vorgesehen sein, dass insbesondere der Auflageschenkel 7 nur teilweise entlang der Längserstreckung des Bodens 3 verläuft oder Ausnehmungen aufweist.
[0031] Figur 5 zeigt einen Teilbereich eines Ausführungsbeispiels einer vorgeschlagenen Schublade 1 in einer Frontansicht. Der Steg 11 des Adapterteils 6 ist dabei derart angeordnet, dass der Steg 11 von der ihm zugewandten Schienenseitenwand S der Schubladenausziehführung 5 horizontal beabstandet ist, wobei im Bereich zwischen Steg 11 und Schienenseitenwand S eine Funktionseinrichtung 13, beispielsweise eine Einzugsautomatik oder eine Ausstoßvorrichtung oder ein Antrieb, an der Schubladenausziehführung 5 und/oder an der Behältnisschiene 8 und/oder am Adapterteil 6 anordenbar ist. In dem hier dargestellten, schraffierten Freiraum kann beispielsweise eine Einzugs- oder eine Ausstoßvorrichtung für die Schublade 1 angeordnet werden. Eine solche Funktionseinrichtung 13 kann dabei an der Ausziehschiene 9 der Schubladenausziehführung 5 und/oder an der Behältnisschiene 8 und/oder am Adapterteil 6 befestigt werden. In diesem Beispiel wird eine Behältnisschiene 8 verwendet, deren horizontaler Schenkel im Wesentlichen nicht über die Seitenwand S der Ausziehschiene 9 vorsteht, sodass es selbstverständlich auch möglich ist, den vertikalen Steg 11 des Adapterteils 6 bis zur Seitenwand S der Ausziehschiene 9 heranzuführen und keine Funktionseinrichtung 13 anzuordnen. Jede Seitenwand 2 der Schublade 1 umfasst in diesem Beispiel eine im Wesentlichen senkrechte und ebene Innenwand 2a und eine im Wesentlichen senkrechte und ebene Außenwand 2b, wobei die Innenwand 2a im Wesentlichen parallel zur Außenwand 2b angeordnet ist.
[0032] Figur 6 zeigt ein weiteres Beispiel eines Teilbereichs einer vorgeschlagenen Schublade 1 in einer Frontansicht und Figur 7 zeigt eine entsprechende perspektivische Unteransicht in Explosionsdarstellung. Durch die verwendete Behältnisschiene 8 und einen entsprechend dazu ausgebildeten Adapterteil 6 wird zwischen Seitenwand S der Ausziehschiene 9 der Schubladenausziehführung 5 und dem vertikalen Steg 11 des Adapterteils 6 ein Freiraum gebildet, in dem eine Funktionseinrichtung 13 für die Schublade 1 angeordnet ist.
[0033] Figur 8 zeigt den Teilbereich einer weiteren Schublade 1 in einer Frontansicht. Hierbei schließt sich an den horizontalen Schenkel der Behältnisschiene 8, an dem die Auflagefläche 12 des Schenkels 10 des Adapterteils 6 aufliegt, ein vertikaler Schenkel an, welcher im Wesentlichen am vertikalen Steg 11 des Adapterteils 6 anliegt. Zwischen der Seitenwand S der Ausziehschiene 9 und dem vertikalen Schenkel der Behältnisschiene 8 ist eine Funktionseinrichtung 13 angeordnet.
[0034] Figur 9 zeigt eine Anordnung gemäß Figur 8, wobei der Adapterteil 6 keine Trennwand 16 aufweist. Dadurch ergibt sich eine Stufe zwischen den beiden durch die Oberfläche des Bodens 3 und die Oberfläche des Schenkels 10 gebildeten Lagerflächen der Schublade 1. 4/15
Claims (16)
- österreichisches Patentamt AT12 950U1 2013-02-15 [0035] Figur 10 zeigt eine Anordnung gemäß Figur 3b, wobei eine andere Funktionseinrichtung 13 vorgesehen ist. Auch in diesem Beispiel weist der Adapterteil 6 keine Trennwand 16 auf. Ansprüche 1. Schublade (1) mit zwei Seitenwänden (2) und einem Boden (3), wobei die Schublade (1) mit zwei in Einbaulage unterhalb der Seitenwände (2) angeordneten an einem Möbelkorpus (4) befestigbaren Schubladenausziehführungen (5) verbindbar ist, wobei die Schubla-denausziehführungen (5) in Richtung Schubladenmitte über Innenwände (2a) der Seitenwände (2) vorstehen, dadurch gekennzeichnet, dass mit jeder Seitenwand (2) ein Adapterteil (6) in Verbindung steht, der einen Auflageschenkel (7) zur Lagerung des Bodens (3) aufweist, wobei der Auflageschenkel (7) höhenmäßig im Bereich der Unterkante (U) der jeweiligen Schubladenausziehführung (5) angeordnet ist.
- 2. Schublade nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mit jeder Seitenwand (2) eine im Querschnitt profilierte Behältnisschiene (8) in Verbindung steht, die mit Ausziehschienen (9) der jeweiligen Schubladenausziehführung (5) lösbar verbindbar ist, wobei der Adapterteil (6) mit der jeweiligen Behältnisschiene (8) in Verbindung steht oder an dieser ausgebildet ist.
- 3. Schublade nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Adapterteil (6) als - vorzugsweise einteiliger - Profilteil ausgebildet ist.
- 4. Schublade nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Adapterteil (6) zumindest teilweise, vorzugsweise vollständig, aus einem Kunststoff besteht.
- 5. Schublade nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Adapterteil (6) im Wesentlichen über die gesamte Längserstreckung (L) der jeweiligen Seitenwand (2) verläuft.
- 6. Schublade nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Adapterteil (6) in Einbaulage einen vom Auflageschenkel (7) vertikal beabstandeten, vorzugsweise im Wesentlichen horizontalen, Schenkel (10) aufweist, wobei der Schenkel (10) und der Auflageschenkel (7) über einen, vorzugsweise im Wesentlichen senkrechten, Steg (11) miteinander verbunden sind.
- 7. Schublade nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Schenkel (10) in Einbaulage zumindest abschnittsweise, vorzugsweise im Wesentlichen formschlüssig entsprechend der Form der Behältnisschiene (8), auf der Behältnisschiene (8) aufliegt bzw. an der Behältnisschiene (8) anliegt.
- 8. Schublade nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die in Einbaulage der Behältnisschiene (8) zugewandte Fläche des Schenkels (10) eine Mehrzahl von vertikal beabstandeten Auflageflächen (12, 12') aufweist, wobei zumindest eine der Mehrzahl der Auflageflächen (12,12') zumindest abschnittsweise auf der Behältnisschiene (8) aufliegt.
- 9. Schublade nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Steg (11) von der ihm zugewandten Schienenseitenwand (S) der Schubladenausziehführung (5) horizontal beabstandet ist, wobei im Bereich zwischen Steg (11) und Schienenseitenwand (S) eine Funktionseinrichtung (13), beispielsweise eine Einzugsautomatik oder eine Ausstoßvorrichtung oder ein Antrieb, an der Schubladenausziehführung (5) und/oder an der Behältnisschiene (8) und/oder am Adapterteil (6) anordenbar ist.
- 10. Schublade nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Adapterteil (6) einen, vorzugsweise im Wesentlichen vertikal abstehenden, Befestigungsschenkel (14) aufweist, der zur Befestigung des Adapterteils (6) in eine korrespondierende Ausnehmung (15) der Seitenwand (2) eingreift.
- 11. Schublade nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Adapterteil (6) in Einbaulage eine im Wesentlichen vertikal nach oben abstehende Trennwand (16) aufweist. 5/15 österreichisches Patentamt AT12 950U1 2013-02-15
- 12. Schublade nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Auflageschenkel (7) in Einbaulage höhenmäßig um maximal 10 mm, vorzugsweise um maximal 5 mm, besonders bevorzugt um maximal 3 mm, vertikal beabstandet von der Unterkante (U) der Schubladenausziehführung (5) angeordnet ist.
- 13. Schublade nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass jede Seitenwand (2) eine im Wesentlichen senkrechte und ebene Innenwand (2a) und/oder eine im Wesentlichen senkrechte und ebene Außenwand (2b) umfasst.
- 14. Schublade nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenwand (2a) im Wesentlichen parallel zur Außenwand (2b) angeordnet ist.
- 15. Schublade nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass jede Seitenwand (2) in einem Schnitt quer zur Längserstreckung der Seitenwand (2) als im Wesentlichen geschlossenes Hohlprofil ausgebildet ist.
- 16. Schublade nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden (3) zwischen den Seitenwänden (2) im Bereich einer Schubladenmitte angeordnet ist, wobei sich der Boden (3) in Richtung der Seitenwände (2) erstreckt und mit seitlichem Abstand von Innenwänden (2a) der Seitenwände (2) am Adapterteil (6) endet. Hierzu 9 Blatt Zeichnungen 6/15
Priority Applications (1)
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2730197A1 (de) * | 2012-11-12 | 2014-05-14 | Grass GmbH | Möbel und Möbelausschub für eine verschiebbare Anordnung über Führungsmittel |
| DE102016120587B4 (de) * | 2016-10-27 | 2025-05-08 | Paul Hettich Gmbh & Co. Kg | Schubkasten mit einer Ausstoßvorrichtung |
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2011
- 2011-06-07 AT ATGM8036/2012U patent/AT12950U1/de not_active IP Right Cessation
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| MK07 | Expiry |
Effective date: 20210630 |