AT126463B - Vorkammer-Dieselmaschine. - Google Patents

Vorkammer-Dieselmaschine.

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AT126463B
AT126463B AT126463DA AT126463B AT 126463 B AT126463 B AT 126463B AT 126463D A AT126463D A AT 126463DA AT 126463 B AT126463 B AT 126463B
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Austria
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chamber
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diesel engine
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Hugo Ing Dr Guldner
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Hugo Ing Dr Guldner
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorkammer-Dieselmaschine. 



   Die Erfindung bezieht sich auf Vorkammer-Dieselmaschinen und besteht darin. dass die Vorverbrennungswellen aus einem mit dem Arbeitszylinder ständig unmittelbar verbundenen Zweikammersystem infolge besonderer Öffnungen jeder Einzelkammer derart in den   Hauptver-   brennungsraum   abströmen,   dass die Ladungen beider Kammern fast gleichzeitig in den Arbeitszylinder gelangen und sich in der Hauptsache erst dort in reiner Verbrennungsluft vereinigen. 



  Hiedurch wird. verglichen mit den   bisher bekannten Yorkammerbauarten (auch   den Zweikammerbauarten   miteinander   umschliessenden Kammern) eine Verringerung des Zündverzuges und raschere, vollkommenere Brennstoffumwandlung erreicht. 



   An Hand der Fig. 1 und   2,   sollen Vorrichtung und Wirkungsweise näher beschrieben werden. 



   Die Kammer a. in die der Brennstoff durch die Düse b eingespritzt wird. dringt durch die Mantelkammer c bis in den Hauptverbrennungsraum d. Die Wandungen der inneren Kammer a besitzen mehrere Bohrungen e,   wodurch   sowohl eine Verbindung zur Mantelkammer   r   als auch zum Hauptverbrennungsraum d hergestellt ist. Die unmittelbare Verbindung der Mantelkammer c mit dem Arbeitszylinder d ermöglichen die   Kanäle t'und   der Ringspalt   f/.   



   Sobald das Treiböl durch Überdruck aus der   Brennstotfdüsc   b in die Kammer a eintritt. setzt dort infolge der   hohen Verdichtungstemperatur   der   Lun und der katalytischen Wirkung   der   Kammerwandung   eine Teilverbrennung (erste Vorverbrennung) ein, wodurch ein Druck-und Temperaturanstieg zunächst in der Kammer a hervorgerufen wird. Wegeo des hiebei entstehenden 
 EMI1.1 
 Arbeitszylinderraum d auderseits wird das bei der ersten Vorverbrennung noch nicht verbrannte oder zwischenzeitlich noch weiter aus der Düse b in die Kammer a eingespritzte Treiböl teils in die   11antelkammer   e. teils unmittelbar in den Verbrennungsraum d geschleudert. 



   Der in die Mantelkammer c geworfene Brennstoff verursacht dort eine neuerliche Teilverbrennung (zweite   Vorverbrennung.   die ebenfalls mit einer Druck- und Temperatursteigerung verknüpft ist. Gleichzeitig wird auch durch den aus der Kammer a in den Arbeitszylinder d weiterhin abgeblasenen Breinstof'anteil die   Hauptverbrennung eingeleitet. Denn   da der Druckanstieg in den beiden   Vorkammern   a und c wegen der Drossehungs- und Raumverhältoisse 
 EMI1.2 
   hohlungen   e der inneren und f der äusseren Kammer sowie durch den Ringspalt g in den   V erhrennungshaup traum r1 ab.   



   Weil die Auslösung der beiden Verbrennungswellen kurz hintereinander erfolgt, das Aus- 
 EMI1.3 
   benötigt.   so verläuft demnach der   Abblasevorgang der Mantelkammer r mit dem   der inneren Kammer a zeitlich fast ganz und infolge der getrennten Austrittsöffnungen auch örtlich nebeneinander. Das aus der inneren Kammer a noch   ausströmende     Gemisch   ist hiehei brenn- 
 EMI1.4 
 Die Vereinigung beider   Gemische   in dem mit Sauerstoff reichlich geladenen Hauptverbrennungsraum   fiihrt   hier zu einer lebhaflen Durchwirbelung. Anfachung aund Weiterleitung der Flamme. 

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  Diese Wirkung kann dadurch gesteigert werden, dass der Ringspalt   9   der zwischen beiden Kammern durch halsartige   Einschnürung   der äusseren   entsteht ; düsenartig ausgebildet wird und   der aus der Kammer c austretende, sauerstoffreiche Gemischstrom mit den aus der Kammer a herausgeschleuderten Treibölstrahlen sich kreuzt. 



   Durch entsprechende Abmessungen'der beiden Vorkammern a und c sowie geeignete Abstimmung der Waudungsbohrungen e   und/* und   des Ringspaltes   9   gelingt es, die Teilverbrennung und damit die Abblaseenergie beider Kammern nach Grösse und Zeit so zu beein-   flusen,   dass die Verbrennung nicht nur mit denkbar geringer Verschleppung in'den Arbeitszylinder übergreift, sondern dort auch   gleichmässig, ohne wesentliche Druckschwankungen   abläuft. 



  Je nach Bemessung der Bohrungen e und f und des Ringspaltes   9   kann sich überdies ein gewisser Teil der Ladung der Mantelkammer c durch die Kammer a hindurch in den Hauptverbrennungsraum   d   abzweigen und etwa in der Kammer   a   noch befindliche Treibölreste ausspülen. Es ist dies ein Teilvorgang, wie er für Zweikammerbauarten als gesamter Vorgang bekannt ist. 



   Zur Erzielung einer gleichmässigen Brennstoffverteilung im Arbeitszylinder kann es zweckmässig sein, nach Fig. 2 die aus beiden Vorkammern abblasenden ungleichartigen Gemische in einer in den Hauptverbrennungsraum d hineinragenden dritten Kammer li, die den   Mündungen   der beiden ersteren Kammern vorgelagert ist. zu vereinigen und von dort durch entsprechend gerichtete Bohrungen i in die Luftladung des Hauptverbrennungsraumes d strahlenförmig einzuführen. 



    PATENT-ANSPRÜCHE :  
1. Vorkammer-Dieselmaschine. dadurch gekennzeichnet. dass zur   Einführung   des Brennstoffes in den Arbeitszylinder durch Teilverbrennung ein Vorkammersystem dient. das aus zwei 
 EMI2.1 
 die Einspritzdüse   mündet   und von denen jede durch eigene Kanäle in ständiger unmittelbarer VerbindungmitdemHauptverbrennungsraumsteht.

Claims (1)

  1. 2. Maschine nach Anspruch J. dadurch gekennzeichnet, dass ein bei der Durchdringung zwischen den beiden Vorkammern durch halsartige Einschnürung der äusseren Kammer ent- stehender Ringspalt mit gleichbleibenden oder düsenartig sich verändernden Querschnitten von der äusseren Kammer in den Arbeitszylinder führt.
    3. Maschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das aus der EMI2.2 EMI2.3
AT126463D 1929-12-16 1931-01-23 Vorkammer-Dieselmaschine. AT126463B (de)

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