AT124140B - Konuskupplung. - Google Patents

Konuskupplung.

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AT124140B
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coupling
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Xonuskupphmg.   



   Konuskupplungen der bekannten Art mit einem Reibungsbelag aus Leder oder einem   ähnlichen  
Material weisen den Nachteil auf, dass zur Erneuerung des abgenutzten Belages die ganze Kupplung aus- gebaut werden muss, insbesondere wenn der Belag auf dem inneren Konus befestigt ist. 



   Um diesem Übelstand abzuhelfen, wurde bereits vorgesehlagen, den äusseren Kupplungsring geteilt auszuführen und auf diesem den   Kupplungsbelag zu befestigen.   In diesem Falle kann der innere
Kupplungsring beim Auswechseln des Belages an seinem Platze verbleiben, und es ist lediglich erforderlieh, den äusseren Kupplungsring zu lösen und diesen mit einem neuen Belag zu versehen. 



   Diese Ausführung bringt jedoch den Nachteil mit sich, dass der äussere Kupplungsring von der
Gleitfläche hinsichtlich des Wärmeüberganges durch den Bremsbelag abisoliert ist und daher die beim Gleiten der Kupplung dort entstehende Wärme nicht im erforderlichen Masse abführen kann, so dass die ganze erzeugte Wärme durch den schlecht gekiihlten Innenkonus abgeführt werden muss, was eine übermässige Erwärmung und in weiterer Folge ein Verziehen und   Unrundwerden   des Innenkonus zur
Folge haben kann. 



   Die Erfindung bezweckt, eine Konuskupplung zu sehaffen, die von den   angeführten   Mängeln frei ist und die ein leichtes Auswechseln des Kupplungsbelages gestattet. Ein weiteres Ziel der Erfindung ist, diese Kupplung so auszugestalten, dass eine gute Wärmeabfuhr und ein   geräuschlose   Arbeiten erzielt wird. 
 EMI1.1 
 von   schraubenförmiger   Gestalt versehen, so dass einerseits eine gute Wärmeabfuhr, anderseits eine grosse Widerstandsfähigkeit gegen Formänderungen erzielt wird. 
 EMI1.2 
 führt, so dass er ohne Ausbau der Kupplung abnehmbar ist und die Erneuerung des Kupplungsbelages auf den ausgebauten Teilen mit grösster Genauigkeit und geringstem Arbeitsaufwand durchgeführt werden kann.

   Da ferner das Gleiten der Kupplung unmittelbar an dem äusseren Konus erfolgt, kann die dabei entstehende Wärme leicht nach aussen abgeleitet werden. 



   Infolge der erfindungsgemässen   zweiteiligen Ausführung   des inneren Kupplungsrings und da dieser nicht mit seiner Oberfläche in Eingriff kommt, sondern bloss als Träger für den Reibungsbelag dient, ist auch eine grössere Freiheit in der Wahl des Materials für diese Teile gegeben. Erfindungsgemäss wird der innere Kupplungsring aus einem Leichtmetall (z. B. der als Elektron bekannten Legierung) hergestellt, wodurch mehrere wertvolle Vorteile erzielt werden. Durch die gute Wärmeleitfähigkeit dieses Materials ist ausreichende Kühlung gewährleistet, die gegebenenfalls noch durch eine windflügelartige Ausbildung der Speichen des inneren Kupplungskonus verbessert werden kann.

   Weiters wird durch die geringe Masse des Konus ein rasches Stillsetzen des entkuppelten Konus und damit ein leichtes Schalten erreicht, u. zw. selbst dann, wenn der Durchmesser der Kupplung gegenüber den bisher   üblichen   Kupplungen mit einem Konus aus Gusseisen od. dgl.   vergrössert wird. Durch die erfindungs-   gemässe Ausbildung des   Kupplungskonus   ibt ferner die Möglichkeit geboten, das äusserst lästig empfundene quietschende Geräusch beim Schleifen der Kupplung zu vermeiden. Nach den   Untersuchungen   der Erfindern ist die Ursache dieses Geräusches eine Schwingung des Materials mit einer hohen Frequenz, die durch Kombination verschiedener Materialien mit möglichst voneinander abweichenden physikalischen Eigenschaften vermieden werden kann.

   Wird beispielsweise der innere Kupplungskonus aus 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 die Kupplungsnabe und-falls derselbe abnehmbar ist-der Kupplungskranz des inneren Konus hergestellt ist, so ist ein geräuschloses Arbeiten der Kupplung gewährleistet. 



   Zwei beispielsweise Ausführungsformen der Kupplung gemäss der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt. Die Fig. 1 und 2 zeigen eine Ausführungsform, die Fig. 3 und 4 eine andere   Ausführung-   form der Erfindung. Die Fig. 1 und 3 sind axiale Schnitte nach den Linien   I-I   in Fig. 2 bzw.   III-III   in Fig. 4. Die Fig. 2 und 4 sind Ansichten in der Richtung der Pfeile II bzw.   IV.   



   In allen Figuren bedeutet 1 den antreibenden Teil, z. B. das   Motorschwungrad,   2 und. 3 die beiden Teile des beispielsweise geteilt gezeichneten äusseren Kupplungsringes, 4 die verschiebbare Kupplungsmuffe, von der der Abtrieb   erfolgt, 5   und 6 die beiden Teile des inneren   Kupplungskonus.   
 EMI2.1 
 sind und mit dem inneren   Kupplungskranz 1.'3,   auf dem der   Kupplungsbelag-7   befestigt ist, ans einem
Stuck hergestellt sind. Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 und 4 ist der innere Kupplungsring selbst ungeteilt ausgeführt und dessen Kranz   13   aus zwei Teilen gebildet, die durch Schrauben 14 mit dem Kupplungsring 16 und durch Schrauben   15   untereinander starr verbunden sind.

   Nach   Löoen   dieser Schrauben können die beiden Hälften des   Kupplungskranzes.   abgenommen werden und der Belag erneuert werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Konuskupplung   mit geteiltem äusserem Kupplungsring, dadurch gekennzeichnet, dass dieser
Kupplungsring an seiner Aussenseite mit Rippen von   schraubenförmiger   Gestalt versehen ist, zum Zwecke, eine bessere Wärmeableitung und grössere Steifigkeit zu erzielen.

Claims (1)

  1. 2. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der innere Kupplungsring zweioder mehrteilig ausgebildet ist, so dass die Erneuerung des darauf befestigten Kupplungsbelages leicht durchgeführt werden kann, ohne die ganze Kupplung ausbauen zu müssen.
    3. Kupplung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der innere Kupplungs- konus aus Leichtmetall besteht.
    4. Kupplung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der innere Kupplung- konus aus einem Material von hoher Wärmeleitfähigkeit besteht und gegebenenfalls mit windflügelartig gestalteten Rippen versehen ist.
    5. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der den Kupplungsbelag tragende Kranz (13) des inneren Kupplungsteiles getrennt von diesem ausgebildet ist und aus zwei Teilen besteht, die untereinander sowie mit diesem Teil durch Schrauben od. dgl. starr und leicht lösbar verbunden sind.
    6. Kupplung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass für die verschiedenen Teile der Kupplung Materialien von verschiedenen physikalischen Eigenschaften verwendet werden, zum Zwecke, die Entstehung von Schwingungen und quetschenden Geräuschen zu unterdriieken.
AT124140D 1929-10-24 1929-10-24 Konuskupplung. AT124140B (de)

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