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Konuskupplungen der bekannten Art mit einem Reibungsbelag aus Leder oder einem ähnlichen
Material weisen den Nachteil auf, dass zur Erneuerung des abgenutzten Belages die ganze Kupplung aus- gebaut werden muss, insbesondere wenn der Belag auf dem inneren Konus befestigt ist.
Um diesem Übelstand abzuhelfen, wurde bereits vorgesehlagen, den äusseren Kupplungsring geteilt auszuführen und auf diesem den Kupplungsbelag zu befestigen. In diesem Falle kann der innere
Kupplungsring beim Auswechseln des Belages an seinem Platze verbleiben, und es ist lediglich erforderlieh, den äusseren Kupplungsring zu lösen und diesen mit einem neuen Belag zu versehen.
Diese Ausführung bringt jedoch den Nachteil mit sich, dass der äussere Kupplungsring von der
Gleitfläche hinsichtlich des Wärmeüberganges durch den Bremsbelag abisoliert ist und daher die beim Gleiten der Kupplung dort entstehende Wärme nicht im erforderlichen Masse abführen kann, so dass die ganze erzeugte Wärme durch den schlecht gekiihlten Innenkonus abgeführt werden muss, was eine übermässige Erwärmung und in weiterer Folge ein Verziehen und Unrundwerden des Innenkonus zur
Folge haben kann.
Die Erfindung bezweckt, eine Konuskupplung zu sehaffen, die von den angeführten Mängeln frei ist und die ein leichtes Auswechseln des Kupplungsbelages gestattet. Ein weiteres Ziel der Erfindung ist, diese Kupplung so auszugestalten, dass eine gute Wärmeabfuhr und ein geräuschlose Arbeiten erzielt wird.
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von schraubenförmiger Gestalt versehen, so dass einerseits eine gute Wärmeabfuhr, anderseits eine grosse Widerstandsfähigkeit gegen Formänderungen erzielt wird.
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führt, so dass er ohne Ausbau der Kupplung abnehmbar ist und die Erneuerung des Kupplungsbelages auf den ausgebauten Teilen mit grösster Genauigkeit und geringstem Arbeitsaufwand durchgeführt werden kann.
Da ferner das Gleiten der Kupplung unmittelbar an dem äusseren Konus erfolgt, kann die dabei entstehende Wärme leicht nach aussen abgeleitet werden.
Infolge der erfindungsgemässen zweiteiligen Ausführung des inneren Kupplungsrings und da dieser nicht mit seiner Oberfläche in Eingriff kommt, sondern bloss als Träger für den Reibungsbelag dient, ist auch eine grössere Freiheit in der Wahl des Materials für diese Teile gegeben. Erfindungsgemäss wird der innere Kupplungsring aus einem Leichtmetall (z. B. der als Elektron bekannten Legierung) hergestellt, wodurch mehrere wertvolle Vorteile erzielt werden. Durch die gute Wärmeleitfähigkeit dieses Materials ist ausreichende Kühlung gewährleistet, die gegebenenfalls noch durch eine windflügelartige Ausbildung der Speichen des inneren Kupplungskonus verbessert werden kann.
Weiters wird durch die geringe Masse des Konus ein rasches Stillsetzen des entkuppelten Konus und damit ein leichtes Schalten erreicht, u. zw. selbst dann, wenn der Durchmesser der Kupplung gegenüber den bisher üblichen Kupplungen mit einem Konus aus Gusseisen od. dgl. vergrössert wird. Durch die erfindungs- gemässe Ausbildung des Kupplungskonus ibt ferner die Möglichkeit geboten, das äusserst lästig empfundene quietschende Geräusch beim Schleifen der Kupplung zu vermeiden. Nach den Untersuchungen der Erfindern ist die Ursache dieses Geräusches eine Schwingung des Materials mit einer hohen Frequenz, die durch Kombination verschiedener Materialien mit möglichst voneinander abweichenden physikalischen Eigenschaften vermieden werden kann.
Wird beispielsweise der innere Kupplungskonus aus
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die Kupplungsnabe und-falls derselbe abnehmbar ist-der Kupplungskranz des inneren Konus hergestellt ist, so ist ein geräuschloses Arbeiten der Kupplung gewährleistet.
Zwei beispielsweise Ausführungsformen der Kupplung gemäss der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt. Die Fig. 1 und 2 zeigen eine Ausführungsform, die Fig. 3 und 4 eine andere Ausführung- form der Erfindung. Die Fig. 1 und 3 sind axiale Schnitte nach den Linien I-I in Fig. 2 bzw. III-III in Fig. 4. Die Fig. 2 und 4 sind Ansichten in der Richtung der Pfeile II bzw. IV.
In allen Figuren bedeutet 1 den antreibenden Teil, z. B. das Motorschwungrad, 2 und. 3 die beiden Teile des beispielsweise geteilt gezeichneten äusseren Kupplungsringes, 4 die verschiebbare Kupplungsmuffe, von der der Abtrieb erfolgt, 5 und 6 die beiden Teile des inneren Kupplungskonus.
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sind und mit dem inneren Kupplungskranz 1.'3, auf dem der Kupplungsbelag-7 befestigt ist, ans einem
Stuck hergestellt sind. Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 und 4 ist der innere Kupplungsring selbst ungeteilt ausgeführt und dessen Kranz 13 aus zwei Teilen gebildet, die durch Schrauben 14 mit dem Kupplungsring 16 und durch Schrauben 15 untereinander starr verbunden sind.
Nach Löoen dieser Schrauben können die beiden Hälften des Kupplungskranzes. abgenommen werden und der Belag erneuert werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Konuskupplung mit geteiltem äusserem Kupplungsring, dadurch gekennzeichnet, dass dieser
Kupplungsring an seiner Aussenseite mit Rippen von schraubenförmiger Gestalt versehen ist, zum Zwecke, eine bessere Wärmeableitung und grössere Steifigkeit zu erzielen.