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Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur elektrischen Energiegewinnung durch die Windkraft unter Vermittlung vieler kleiner Windräder, von denen jedes unmittelbar mit einem kleinen Stromerzeuger verbunden ist. Für derartige Einrichtungen hat man bereits vorgeschlagen, die Windräder in den über-und nebeneinander liegenden Öffnungen einer lotrechten Mauer oder Wand anzuordnen, in der düsenartige Öffnungen vorgesehen waren. Diese Einrichtungen besitzen wesentliche Mängel, vor
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ist, und die Düsen stets die gleiche feststehende Richtung aufweisen.
Sobald also die Windrichtung nicht senkrecht gegen die Mauer gerichtet ist, sondern mit ihr einen gewissen Winkel einschliesst, wird nur ein verhältnismässig geringer Prozentsatz der Windkraft zur Verfügung sein, um die Windräder
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stehen müssen, die die noch zur Verfügung stehende Komponente weiter schwächen.
Der Zweck der Erfindung ist daher, diese Nachteile zu beseitigen, u. zw. geschieht dies dadurch, dass die Wand als ein zwischen Trägern frei gespanntes nachgiebiges Netz ausgebildet ist, deren Maschen die Windräder aufnehmen. Hiedurch wird zunächst die ganze Anlage gegenüber einer festen Mauer ausserordentlich leicht, ohne die notwendige Stabilität zu verlieren. Abgesehen hievon erfolgt auch bei schräger Windrichtung eine segelartige Ausbauchung des Netzes, so dass der grösste Teil der Windräder in der Windrichtung liegt. Schliesslich besteht ohne weiteres die Möglichkeit, bei erheblicher Änderung der Windrichtung den einen der Träger beweglich anzuordnen und dadurch das Netz normal zur Windrichtung einzustellen.
Um Windverluste zu vermeiden, kann der Maschenraum zwischen den Windrädern durch eine Wand aus beliebigem Baustoff überdeckt werden.
Die Zeichnung veranschaulicht in schematischer Darstellung ein Ausführungsbeispiel einer solchen Einrichtung.
Bei diesem Ausführungsbeispiel ist zwischen den Türmen 1 und 2 ein Netz aus Drahtseilen oder gelenkig miteinander verbundenen Profileisen gespannt, dessen Maschen quadratisch und beispielsweise 1 in im Quadrat sind ; es wird durch ein oder mehrere kräftige Drahtseile 3 nach Art der Aufhängung elektrischer Oberleitungen getragen. In jedem der Quadrate ist ein kleines zwei- oder mehrflügeliges Windrad 4 aufgehängt, dessen Achse gemäss Fig. 2 eine kleine Dynamomaschine 6 treibt. Der Durch-
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entsprechende, in der Zeichnung nicht dargestellte Leitungen der Sammel-oder Verbrauchsstelle zugeleitet.
Um die Windkraft besser ausnutzen zu können, kann der Zwischenraum zwischen den von den Windrädern beschriebenen Flächen im Sinne der Fig. 1 durch eine feste, aus Blech oder anderem Baustoff bestehende Wand abgedeckt werden. um zu verhindern, dass zu viel Wind nutzlos zwischen den Windrädern hindurchströmt. Diese Zwischenwand kann gemäss Fig. 3 auch trichterförmig gestaltet sein.
Man kann gegebenenfalls das Netz selbst auch aus miteinander geJeniig zusammenhängenden Platten oder Wänden 7 bilden, wobei jede lotrechte Reihe durch ein Zugelement mit dem Tragseil 3 in Verbindung steht, u. zw. ähnlich, wie dies bei der Fahrbahn bei Kettenbrüchen zu geschehen pflegt.
Es ist selbstverständlich, dass man solche Netze an dem Winde besonders ausgesetzten Stellen in beliebiger Ausdehnung anordnen kann. Bei dieser Anordnung werden nur Winde in der Längsrichtung des Netzes wirkungslos bleiben. Alle anderen Windriehtungen werden kraftleistend ausgenutzt. Das
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als 900, so dass sich die Luft durch die Öffnungen hindurchzwängen und die Windräder zur Wirkung bringen muss.
Dadurch dass der eine der Türme 1 oder 2 verstellbar angeordnet ist, lässt sich die Einrichtung mit Leichtigkeit so einstellen, dass der Wind senkrecht gegen das Netz trifft.
PATENT-ANSPRÜCHE : - 1. Einrichtung zur elektrischen Energiegewinnnng durch die Windkraft unter Vermittlung vieler kleiner Windräder, von denen jedes unmittelbar mit einem kleinen Stromerzeuger verbunden ist und die innerhalb der über-und nebeneinander liegenden Öffnungen einer senkrechten Wand angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Wand als ein zwischen Trägern frei gespanntes nachgiebiges Netz ausgebildet ist, dessen Maschen die Windräder aufnehmen.