AT11368U1 - Dekorelement mit lichterzeugungsvorrichtung - Google Patents

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AT11368U1
AT11368U1 AT0029609U AT2962009U AT11368U1 AT 11368 U1 AT11368 U1 AT 11368U1 AT 0029609 U AT0029609 U AT 0029609U AT 2962009 U AT2962009 U AT 2962009U AT 11368 U1 AT11368 U1 AT 11368U1
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Abstract

Dekorelement (10), welches derart klein und leichtgewichtig ausgebildet ist, dass es zusammen mit einer Vielzahl gleichartiger Dekorelemente (10) an einem flexiblen Trägerkörper (9), wie z.B. einem textilen Flächengebilde wie einem Vorhang oder einem Seil befestigbar ist, wobei das Dekorelement (10) einen im sichtbaren Spektralbereich im Wesentlichen transparenten Körper (1) umfasst, und wobei der transparente Körper (1) eine Ausnehmung und eine in der Ausnehmung angeordnete Lichterzeugungsvorrichtung (2) aufweist, wobei die Geometrie des transparenten Körpers (1) so gewählt ist, dass bei in Betrieb befindlicher Lichterzeugungsvorrichtung (2) der Großteil der von der Lichterzeugungsvorrichtung emittierten Lichtstrahlen (7) vor dem Austritt aus dem transparenten Körper (1) zumindest einmal an der Innenwandung des transparenten Körpers (1) totalreflektiert wird.

Description

österreichisches Patentamt AT 11 368 U1 2010-09-15
Beschreibung [0001] Die Erfindung betrifft ein Dekorelement, welches derart klein und leichtgewichtig ausgebildet ist, dass es zusammen mit einer Vielzahl gleichartiger Dekorelemente an einem flexiblen Trägerkörper, wie z.B. einem Vorhang oder einem Seil befestigbar ist, wobei das Dekorelement einen im sichtbaren Spektralbereich im Wesentlichen transparenten Körper umfasst, und wobei der transparente Körper eine Ausnehmung und eine in der Ausnehmung angeordnete Lichterzeugungsvorrichtung aufweist.
[0002] Zur Dekoration von Wohnbereichen oder anderen Räumlichkeiten ist es insbesondere in der Weihnachtszeit üblich, Lichterketten zu verwenden, die zumeist aus einem seilförmigen Trägerkörper und darauf angeordneten kleinen Glühlampen bestehen. Der seilförmige Trägerkörper umfasst dabei die Stromzufuhr zu den Glühlampen. Statt Glühlampen sind auch andere Beleuchtungsvorrichtungen mit geringen Ausmaßen, insbesondere Leuchtdioden, in Verwendung. Oftmals haben die Gehäuse der Beleuchtungseinrichtungen der Lichterketten eine die Flamme einer Kerze stilisierende Form. Die Lichterketten selbst werden beispielsweise im Fensterbereich oder auch auf Christbäumen aufgehängt.
[0003] Zur Dekoration von Wohnbereichen ist es auch möglich, eine Vielzahl von Lichtquellen, wie sie bei Lichterketten verwendet werden, an einem Vorhang od. dgl. zu befestigen, um eine flächenhafte Anordnung kleiner Lichtquellen zur Dekoration zu erhalten. Des Weiteren existiert im Stand der Technik eine zweidimensionale Erweiterung der Lichterketten, wobei die kleinen Lichtquellen auf einem Netz oder einem Gitter matrixförmig angeordnet sind.
[0004] Als Nachteil hat sich dabei ergeben, dass die Lichtquellen eine unerwünschte Lichtverteilung erzeugen und dadurch bei direktem Blick auf die Lichterkette eine als unangenehm empfundene Blendwirkung entsteht, insbesondere dann, wenn die Gehäuse der Lichtquellen vollständig transparent im sichtbaren Spektralbereich ausgebildet sind.
[0005] In anderen Bereichen der Technik gibt es bereits Anordnungen, welche die von einer Lichterzeugungsvorrichtung emittierten Lichtstrahlen umverteilen und eine bestimmte und vordefinierte Lichtverteilung erzeugen, wie beispielsweise in der US 6,896,381 B2 beschrieben. Dort ist eine Methode offenbart, wie die entsprechenden Flächen einer optischen Linse berechnet werden müssen, um die Lichtverteilung einer Lichterzeugungsvorrichtung gewünscht umzuverteilen.
[0006] Die Aufgabe der Erfindung ist es, die Nachteile der obigen Lichterketten zu vermeiden und eine formschöne kleine Lichtquelle, die als Dekorelement dient, zur Verfügung zu stellen, wobei das Dekorelement über eine verminderte Blendwirkung verfügt.
[0007] Dies wird durch ein Dekorelement mit den Merkmalen des Anspruchs 1 erreicht.
[0008] Die in der Ausnehmung des transparenten Körpers angeordnete Lichterzeugungsvorrichtung emittiert Licht, wobei vorgesehen sein kann, dass das Licht hauptsächlich oder zur Gänze in einen Halbraum abgestrahlt wird. Dabei kann vorgesehen sein, dass die Lichtverteilung der Lichterzeugungsvorrichtung eine Symmetrieachse besitzt und beispielsweise gleichförmig in einen Halbraum abstrahlt. Die von der Symmetrieachse begründete Symmetrie kann dabei eine Drehsymmetrie um einen endlichen Winkel oder eine Rotationssymmetrie sein. Dadurch kann gewährleistet werden, dass tatsächlich der Großteil des von der Lichterzeugungsvorrichtung emittierten Lichts den transparenten Körper passieren muss. Wird nun das Licht auf seinem Weg durch den transparenten Körper nur gebrochen, wie dies bei herkömmlichen Beleuchtungselementen von Lichterketten der Fall ist, blickt man direkt in die Lichtquelle und wird von dieser geblendet.
[0009] Indem nun die Geometrie des transparenten Körpers so gewählt ist, dass der Großteil des von der Lichterzeugungsvorrichtung emittierten Lichts nicht nur beim Eintritt in den bzw. beim Austritt aus dem transparenten Körper gebrochen wird, sondern zusätzlich zumindest einmal an der Innenwandung des transparenten Körpers totalreflektiert wird, blickt ein Betrachter des Dekorelements bei in Betrieb befindlicher Lichterzeugungsvorrichtung nicht direkt auf 1/11 österreichisches Patentamt AT 11 368 U1 2010-09-15 diese Lichterzeugungsvorrichtung, weil durch die Totalreflexion eine Umverteilung der Abstrahlcharakteristik stattfindet und die Blendwirkung reduziert werden kann. Zudem wird dadurch der optische Eindruck des auf einem flexiblen Trägerkörper befestigten Dekorelements verbessert und je nach geometrischer Ausgestaltung des transparenten Körpers kann die von der Lichterzeugungsvorrichtung emittierte Lichtverteilung umverteilt und eine bestimmte Abstrahlcharakteristik erzeugt werden.
[0010] Die Befestigung am flexiblen Trägerkörper kann dabei derart ausgebildet sein, dass die Dekorelemente dort aufgehängt sind und dadurch ein Behangelement bilden.
[0011] Bei der vorliegenden Erfindung wird nun Licht von der in der Ausnehmung des transparenten Körpers angeordneten Lichterzeugungsvorrichtung emittiert, welches in den transparenten Körper eindringt. Falls die Lichterzeugungsvorrichtung kleiner als die Ausnehmung ist und die Ausnehmung gegebenenfalls mit einem optischen Medium, welches einen geringeren Brechungsindex als der transparente Körper aufweist, gefüllt ist, wird das Licht beim Eintritt in den transparenten Körper ein erstes Mal gebrochen. Die geometrische Form und Größe der Ausnehmung bestimmt dabei den Verlauf der Lichtstrahlen nach Eintritt in den transparenten Körper. Durch die erfindungsgemäße geometrische Form des transparenten Körpers wird ein Großteil der sich nunmehr im transparenten Körper fortpflanzenden Strahlen mindestens einmal an der Innenwandung des transparenten Körpers totalreflektiert, bevor die Strahlen aus dem transparenten Körper austreten. Der Austritt der Strahlen aus dem transparenten Körper erfolgt wiederum unter Lichtbrechung.
[0012] Es kann vorgesehen sein, dass die Ausnehmung in einem zentralen Bereich auf einer ersten Seite des transparenten Körpers angeordnet ist, wobei diese Seite des transparenten Körpers in am flexiblen Trägerkörper befestigtem Zustand dem Trägerkörper zugewendet ist.
[0013] Der transparente Körper selbst kann zumindest eine Symmetrieachse aufweisen, die mit der Symmetrieachse der Lichtverteilung des von der Lichterzeugungsvorrichtung emittierten Lichts übereinstimmen kann. Dadurch kann gewährleistet werden, dass auch die Lichtverteilung nach der Transmission durch den transparenten Körper, und damit Abstrahlcharakteristik des Dekorelements, symmetrisch ist. Es kann dabei genügen, dass die Symmetrie eine Drehsymmetrie um einen endlichen Winkel ist. Natürlich ist auch eine Rotationssymmetrie denkbar.
[0014] Weitere vorteilhafte Ausführungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen definiert bzw. werden im Folgenden näher erläutert.
[0015] Je nach geometrischer Form des transparenten Körpers, wobei auch die Form und Größe der Ausnehmung eine entscheidende Rolle spielen, wird ein größerer oder kleinerer Anteil der von der Lichterzeugungsvorrichtung emittierten Lichtstrahlen zumindest einmal an der Innenwandung des transparenten Körpers totalreflektiert. Die restlichen Strahlen werden nicht totalreflektiert und ein durch den Reflexionskoeffizienten an der Grenzfläche zwischen dem transparenten Körper und dem Umgebungsmedium bestimmter Anteil dieser Strahlen tritt nach ein- oder zweimaliger Brechung aus dem transparenten Körper aus. Es kann vorteilhaft sein, dass ein möglichst großer Anteil der Lichtstrahlen zumindest einmal totalreflektiert wird. Es kann dabei vorgesehen sein, dass mehr als 70%, vorzugsweise mehr als 90% der von der Lichterzeugungsvorrichtung emittierten Lichtstrahlen vor dem Austritt aus dem transparenten Körper zumindest einmal an der Innenwandung des transparenten Körpers totalreflektiert werden. Die geometrische Form des transparenten Körpers und der Ausnehmung in der die Lichterzeugungsvorrichtung angeordnet ist kann jedoch auch derart ausgebildet sein, dass alle oder nahezu alle von der Lichterzeugungsvorrichtung in den transparenten Körper emittierten Strahlen zumindest einmal totalreflektiert werden, bevor sie wieder aus dem transparenten Körper austreten.
[0016] In einer bevorzugten Ausführungsform ist der transparente Körper aus Glas hergestellt, wodurch insbesondere dem dekorativen Zweck des Dekorelements Rechnung getragen wird, da ein Glaskörper edel und formschön erscheinen kann. Es kann aber auch vorgesehen sein, den transparenten Körper aus Kunststoff herzustellen, beispielsweise mittels eines Spritzgieß- 2/11 österreichisches Patentamt AT 11 368 U1 2010-09-15
Verfahrens.
[0017] Besonders reizvolle optische Effekte können erzielt werden, wenn der transparente Körper facettiert geschliffene Bereiche insbesondere auf der der Lichterzeugungsvorrichtung entgegengesetzten Außenseite aufweist.
[0018] Für eine weitere Beeinflussung der Abstrahlcharakteristik des Dekorelements kann in einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung vorgesehen sein, dass Bereiche der Wandung des transparenten Körpers verspiegelt ausgebildet sind, vorzugsweise indem in diesen Bereichen eine Reflexionsschicht angeordnet wird, beispielsweise durch Aufdampfen. Die geometrische Form des transparenten Körpers kann nämlich derart ausgebildet sein, dass die von der Lichterzeugungsvorrichtung emittierten Lichtstrahlen in einem ersten Bereich der Innenwandung des transparenten Körpers totalreflektiert werden, wobei sich dieser erste Bereich der Innenwandung an der der Lichterzeugungsvorrichtung entgegengesetzten Seite des transparenten Körpers befinden kann.
[0019] Nachdem der Großteil der Strahlen dort totalreflektiert wurde, treffen sie auf einen zweiten Bereich der Innenwandung des transparenten Körpers, wo je nach geometrischer Form des transparenten Körpers die geometrische Bedingung für Totalreflexion an einem Übergang zum optisch dünneren Medium nicht erfüllbar ist. Dieser zweite Bereich der Wandung kann dem flexiblen Trägerkörper zugewendet sein. Ohne eine Verspiegelung in diesem zweiten Bereich treten die Strahlen unter Lichtbrechung hier aus dem transparenten Körper aus. Ist jedoch in diesem zweiten Bereich eine Verspiegelung angeordnet, werden die Lichtstrahlen hier beinahe vollständig reflektiert und treten in einem wiederum weiteren Bereich aus den transparenten Körpern unter Lichtbrechung aus. Dieser wiederum weitere Bereich kann im Wesentlichen mit dem ersten Bereich, wo die Totalreflexion stattfindet, übereinstimmen.
[0020] Durch diese Verspiegelung kann also gewährleistet werden, dass ein Großteil der Lichtstrahlen an der der Lichterzeugungsvorrichtung entgegengesetzten Seite des transparenten Körpers austritt. Insbesondere wenn im befestigten Zustand des Dekorelements der verspiegelte Bereich dem flexiblen Trägerkörper zugewendet ist, tritt somit ein Großteil der Lichtstrahlen in Richtung eines Beobachters aus.
[0021] Dabei kann es vorgesehen sein, dass dieser zweite Bereich mit den Verspiegelungen der Wandung direkt an die Ausnehmung angrenzt und zusätzlich oder alternativ sich radial von der Ausnehmung weg erstreckt. In diesem Fall sind die verspiegelten Bereiche im Wesentlichen dem ersten Bereich der Wandung, also jenes Bereiches wo die Totalreflexion stattfindet, gegenüberliegend.
[0022] Es kann in einer weiteren Ausführungsform der Erfindung vorgesehen sein, dass die Ausnehmung selbst über verspiegelte Bereiche verfügt, wobei diese Verspiegelung wiederum vorzugsweise in Form einer Reflexionsschicht ausgebildet ist. Durch eine derartige Verspiegelung der Ausnehmung wird der Eintritt der Lichtstrahlen in den transparenten Körper beeinflusst und vorbestimmt. Im Gegensatz zu den zuvor beschriebenen verspiegelten Bereichen, deren Spiegelfläche in den transparenten Körper hineinweist, weist die Verspiegelung der Ausnehmung vom transparenten Körper weg.
[0023] Auch die geometrische Form der Ausnehmung beeinflusst entscheidend den Eintrittswinkel, gegebenenfalls unter Brechung des Lichts, in den transparenten Körper. Es kann dabei vorgesehen sein, dass die Ausnehmung im Wesentlichen als zylinderförmiges oder prismatisches Sackloch ausgebildet ist, wobei die Querschnittsfläche des Prismas oder des Zylinders prinzipiell beliebig ist. Es kann dabei vorteilhaft sein, dass die Grundfläche des zylinderförmigen oder prismatischen Sacklochs dieselbe Symmetrieachse wie der transparente Körper besitzt. In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass die Ausnehmung als im Wesentlichen pyramidenförmiges oder drehkegelförmiges Sackloch ausgebildet ist, wobei es wiederum vorteilhaft sein kann, dass die Ausnehmung eine Symmetrieachse besitzt, welche mit jener des transparenten Körpers übereinstimmt.
[0024] Insbesondere um die im Oberbegriff angeführten Merkmale der Kleinheit und Leichtge- 3/11 österreichisches Patentamt AT 11 368 U1 2010-09-15
Wichtigkeit zu gewährleisten kann es vorgesehen sein, dass das Verhältnis der Breite des transparenten Körpers zur Höhe des transparenten Körpers in einem Bereich zwischen 8 und 2, vorzugsweise zwischen 6 und 2,3, liegt. Dabei kann mit der Höhe die Ausdehnung in Richtung der Symmetrieachse des transparenten Körpers oder in Richtung der Symmetrieachse der Lichtverteilung der Lichterzeugungsvorrichtung verstanden werden. Die Breite stellt dann die größte Längsausdehnung in einer Ebene senkrecht zu dieser Höhe dar.
[0025] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass die Lichterzeugungsvorrichtung eine oder mehrere Leuchtdioden umfasst. Derartige Leuchtdioden zeichnen sich dadurch aus, dass sie klein und kompakt sind, eine geringe Wärmeabstrah-lung aufweisen, energiesparend und langlebig sind und zudem in verschiedenen Farben Licht abstrahlen können. Es kann auch vorgesehen sein, dass mittels einer Steuervorrichtung die Farbe des abgestrahlten Lichtes gesteuert wird oder beispielsweise flackerndes Licht zur Imitation einer echten Flamme abgestrahlt wird.
[0026] Obwohl insbesondere zum Zwecke der Ableitung der von der Lichterzeugungsvorrichtung erzeugten Wärme die Ausnehmung größer als die Lichterzeugungsvorrichtung sein kann kann es in einer Ausführungsform der Erfindung auch vorgesehen sein, dass die Ausnehmung genauso groß wie die Lichterzeugungsvorrichtung ist. Je nach Form und Größe der Ausnehmung findet eine mehr oder weniger starke Brechung des Lichts beim Eintritt in den transparenten Körper statt.
[0027] Die Art und Weise wie die Dekorelemente am flexiblen Trägerkörper befestigbar sind ist an sich beliebig und es können verschiedene, im Stand der Technik bekannte Mittel dazu verwendet sein. Exemplarische sei eine Befestigung mit einem Klebstoff oder mit mechanischen Mitteln, wie beispielsweise Klammern, erwähnt.
[0028] Die Erfindung betrifft weiters einen flexiblen Trägerkörper, insbesondere ein textiles Flächengebilde wie beispielsweise ein Vorhang, oder ein Seil od. dgl. mit einer Vielzahl am flexiblen Trägerkörper befestigten Dekorelementen, insbesondere wie oben beschrieben, wobei die Dekorelemente eine Lichterzeugungsvorrichtung aufweisen und wobei die Dekorelemente derart flach und leichtgewichtig ausgebildet sind, dass sie lagestabil in Bezug auf Ihre Ausrichtung am flexiblen Trägerkörper angeordnet sind.
[0029] Dabei bedeutet lagestabil, dass die Ausrichtung des flexiblen Trägerkörpers durch die Anordnung der Dekorelemente nicht wesentlich geändert wird. Bei einem Vorhang bedeutet dies, dass die lokale Flächennormale des Vorhangs am Ort, wo eines der Dekorelemente befestigt wird, vor und nach der Befestigung des Dekorelements im Wesentlichen in dieselbe Richtung weist. Der Vorhang wird also am Ort des Dekorelements durch das Dekorelement nicht gekippt. Es kann dabei vorgesehen sein, dass die Flächennormale des Vorhangs mit der Symmetrieachse des transparenten Körpers oder mit der Symmetrieachse der Abstrahlcharakteristik der Lichterzeugungsvorrichtung übereinstimmt. Im Falle eines seilförmigen Trägerkörpers bedeutet die Lagestabilität, dass der Trägerkörper durch die Befestigung der Dekorelemente nicht verdrillt wird und das Dekorelement dadurch ebenfalls nicht nach unten kippt.
[0030] Es kann dabei vorgesehen sein, dass die Dekorelemente mit ihrer Breitseite am flexiblen Trägerkörper befestigt sind. Damit können auch die transparenten Körper mit einer Breitseite in Richtung des flexiblen Trägerkörpers weisen oder mit dieser dort befestigt sein. Durch die erfindungsgemäße Flachheit des transparenten Körpers liegt der Schwerpunkt nahe des flexiblen Trägerkörpers was im Zusammenhang mit seiner geringen Masse ein geringes Kippmoment impliziert, wodurch die Lagestabilität positiv beeinflusst wird.
[0031] Besonders bevorzugt ist dabei, dass die Dekorelemente eine Symmetrieachse aufweisen und die Dekorelemente derart am flexiblen Trägerkörper angeordnet sind, dass die Symmetrieachsen eines Großteils der Dekorelemente im Wesentlichen parallel ausgerichtet sind. Falls die Dekorelemente jeweils über einen transparenten Körper verfügen, ist es vorteilhaft, dass die Symmetrieachse des transparenten Körpers mit jener des Dekorelements übereinstimmt. 4/11 österreichisches Patentamt AT 11 368 U1 2010-09-15 [0032] Weitere Einzelheiten und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden anhand der Figurenbeschreibung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen im Folgenden näher erläutert. Darin zeigt: [0033] Fig. 1 einen als Vorhang ausgebildeten flexiblen Trägerkörper mit daran befes tigten erfindungsgemäßen Dekorelementen, [0034] Fig. 2a und 2b zwei Ausführungsformen des transparenten Körpers des Dekorelements mit jeweils einer in einer Ausnehmung angeordneten Lichterzeugungsvorrichtung, und [0035] Fig. 3 eine schematische Darstellung der Wirkungsweise eines an einem flexib len Trägerkörper befestigten erfindungsgemäßen Dekorelements und einen Vergleich mit einem Dekorelement nach dem Stand der Technik.
[0036] In Fig. 1 ist ein als Vorhang ausgebildeter flexibler Trägerkörper 9 dargestellt, wobei drei verschiedene Ausführungsformen eines erfindungsgemäßen Dekorelements 10 an diesem Vorhang befestigt sind. Jedes der Dekorelemente 10 weist eine Symmetrieachse auf, die jeweils parallel zur lokalen Flächennormalen ist. Die Symmetrieachsen der Dekorelemente sind im Wesentlichen parallel ausgerichtet. Die Höhe jedes der Dekorelemente 10 ist durch die Ausdehnung in Richtung der Symmetrieachse gegeben und ist dabei um ein Vielfaches kleiner als die Breite, die in einer Ebene senkrecht zur Symmetrieachse, also lokal parallel zur Oberfläche des flexiblen Trägerkörpers 9, gegeben ist. Aufgrund dieser Flachheit der Dekorelemente 10 ist deren Schwerpunkt sehr nahe an der Oberfläche des als Vorhang ausgebildeten flexiblen Trägerkörpers 9 angeordnet, wodurch die Struktur des flexiblen Trägerkörpers 9 ausreichend stabil und fest ist, um eine Verkippung der Dekorelemente 10 zu verhindern. Die Richtung der lokalen Symmetrieachse des flexiblen Trägerkörpers 9 ist somit im Wesentlichen unabhängig davon, ob ein Dekorelement 10 am flexiblen Trägerkörper 9 befestigt ist oder nicht, sodass die Dekorelemente 10 lagestabil angeordnet sind.
[0037] Jeder der transparenten Körper 1 der Dekorelemente 10 ist dabei facettiert geschliffen. Die Breite des transparenten Körper 1 ist um ein Vielfaches größer als seine Höhe, wobei vorgesehen sein kann, dass die Höhe und Breite des Dekorelements 10 im Wesentlichen durch die Höhe und Breite des transparenten Körper 1 gegeben sind, da die restlichen Bestandteile des Dekorelements 10 im Inneren des transparenten Körpers 1 angeordnet sein können.
[0038] In dieser Darstellung ist die Lichterzeugungsvorrichtung 2, die in jedem der Dekorelemente 10 angeordnet ist, nicht gezeigt. Sie befindet sich auf der Unterseite jedes der transparenten Körper 1, also auf der Breitseite des transparenten Körpers 1, die dem flexiblen Trägerkörper 9 zugewendet ist.
[0039] In Fig. 2a ist eine erste Ausführungsform eines transparenten Körpers 1 des Dekorelements 10 dargestellt, bei der die Ausnehmung 3, in der eine Lichterzeugungsvorrichtung 2 angeordnet ist, als zylinderförmiges Sackloch ausgebildet ist. Die genaue Ausführungsform der Lichterzeugungsvorrichtung 2 ist für die Erfindung prinzipiell unerheblich, sodass die Lichterzeugungsvorrichtung 2 nur schematisch dargestellt ist. Besonders bevorzugt sind eine oder mehrere Leuchtdioden, da diese einen geringen Energieverbrauch und eine geringe Wärmeentwicklung aufweisen. Leuchtdioden sind zudem langlebig und weisen nur geringe Ausmaße auf. Nicht dargestellt sind zudem weitere, gegebenenfalls vorhandene elektrische bzw. elektronische Bauteile, die zur Stromversorgung und/oder zur Steuerung bzw. Regelung beispielsweise der Farbe und Helligkeit des von der Lichterzeugungsvorrichtung 2 abgestrahlten Lichts dienen. Diese Bauteile sind an und für sich im Stand der Technik bekannt und müssen daher nicht näher erläutert werden.
[0040] Der transparente Körper 1 ist drehsymmetrisch ausgebildet, sodass zur Illustration der wesentlichen Wirkungsweise nur ein einzelner emittierter Lichtstrahl 7 dargestellt werden muss.
[0041] Die Lichterzeugungsvorrichtung 2 emittiert einen Lichtstrahl 7, der beim Übertritt von der Ausnehmung 3 in den transparenten Körper 1 an der Wandung 6 der Ausnehmung 3 gebrochen wird. Aufgrund der gewählten Geometrie des facettiert geschliffenen transparenten Kör- 5/11 österreichisches Patentamt AT 11 368 U1 2010-09-15 pers 1 ist an der Oberseite in einem Bereich 4 die Bedingung für Totalreflexion erfüllt, sodass der Lichtstrahl 7 dort totalreflektiert wird. Anschließend trifft der Lichtstrahl 7 auf einen weiteren Bereich 5 an der Unterseite des transparenten Körpers 1, an dem die Bedingung für Totalreflexion nicht mehr erfüllt ist. Dieser Bereich 5 ist jedoch mit einer Verspiegelung 8 versehen, die beispielsweise auf die Unterseite des transparenten Körpers 1 aufgedampft ist, sodass der Lichtstrahl 7 im Bereich 5 von der Verspiegelung 8 reflektiert wird. Dadurch wird der Lichtstrahl 7 wieder zur Oberseite des transparenten Körpers 1 abgelenkt und tritt in einem Bereich 4 gegebenenfalls unter Brechung (je nach Einfallswinkel) aus dem transparenten Körper 1 aus. An der der Lichterzeugungsvorrichtung 2 gegenüberliegenden Seite der Ausnehmung 3 kann eine weitere Reflexionsschicht bzw. Verspiegelungsschicht angeordnet sein, deren Verspiegelung im Gegensatz zur Verspiegelung 8 vom transparenten Körper 1 wegweist.
[0042] Der transparente Körper 1 kann nun beispielsweise auf einen flexiblen Trägerkörper 9 geklebt werden, indem unterhalb der Verspiegelungsschicht 8 eine Klebstoffschicht angeordnet wird. Es kann aber auch vorgesehen sein, dass das Dekorelement 10 eine eigene Halterung aufweist oder mit einer dafür vorgesehene Halterung am flexiblen Trägerkörper 10 verbunden werden kann, in die der transparente Körper 1 beispielsweise geklippst wird und die die Mittel zur Stromversorgung und gegebenenfalls weitere elektrische bzw. elektronische Bauteile aufweist.
[0043] Bei der in Fig. 2b gezeigten Ausführungsform des transparenten Körpers 1 ist die Ausnehmung 3 des transparenten Körpers 1 anders ausgebildet. In dieser Ausführungsform ist die Ausnehmung 3 dreh kegelförmig ausgebildet. Wiederum tritt ein von der Lichterzeugungsvorrichtung 2, die beispielsweise als eine oder mehrere Leuchtdiode(n) ausgebildet ist, emittierter Lichtstrahl 7 unter Lichtbrechung an der Wandung 6 der Ausnehmung 3 in den transparenten Körper 1 ein, wird an der Oberseite in einem Bereich 4 totalreflektiert, um anschließend in einem Bereich 5 an der Unterseite des transparenten Körpers 1 mittels einer Verspiegelungsschicht 8 reflektiert zu werden und dann gegebenenfalls unter Lichtbrechung an der Oberseite in einem Bereich 4 aus dem transparenten Körper 1 auszutreten.
[0044] Im oberen Bereich der Fig. 3 ist ein erfindungsgemäßes Dekorelement 10 gezeigt, wobei die Unterseite des transparenten Körpers 1 an einem aufgehängten, flexiblen Trägerkörper 9 angeordnet ist. Zur schematischen Illustration der Wirkungsweise eines erfindungsgemäßen Dekorelements 10 ist im unteren Bereich der Fig. 3 vergleichsweise ein herkömmliches, am flexiblen Trägerkörper 9 befestigtes Dekorelement 10' dargestellt. Da die Höhe des Dekorelementes 10, welche in Richtung der Flächennormalen n des flexiblen Trägerkörpers 9 gemessen wird, um ein Vielfaches kleiner als die Breite des transparenten Körpers 1 ist, ist der Schwerpunkt des transparenten Körpers 1 derart nahe an der Oberfläche des flexiblen Trägerkörpers 9, dass keine Verkippung des flexiblen Trägerkörpers 9 stattfindet. Das bedeutet, die lokale Flächennormale n des flexiblen Trägerkörpers 9 ist am Ort der Befestigung des Dekorelements 10 vor und nach der Befestigung gleich ausgerichtet.
[0045] Demgegenüber weist ein herkömmliches Dekorelement 10', das im Unterschied zu einem erfindungsgemäßen Dekorelement 10 über eine viel größere Bauhöhe verfügt, einen derart weit von der Oberfläche des flexiblen Trägerkörpers 9 angeordneten Schwerpunkt auf, sodass der flexible Trägerkörper 9 verkippt und dadurch eine Falte wirft, wie dies durch die Flächennormale n" oberhalb des Dekorelements 10', die stark von der Flächennormalen n abweicht, gezeigt ist. Durch die Höhe des Dekorelements 10' kippt der flexible Trägerkörper 9 nach unten, sodass die lokale Flächennormale n' am Ort der Befestigung des Dekorelements 10' nicht mehr parallel zur Flächennormalen n ist. Dies hat ungünstige optische Eigenschaften zur Folge, weil Licht, welches innerhalb des Dekorelements 10' erzeugt wird, nicht mehr in die gewünschte Richtung emittiert wird.
[0046] Die Erfindung beschränkt sich nicht auf die gezeigten Beispiele, sondern umfasst alle technischen Äquivalente, welche in die Reichweite der nachfolgenden Ansprüche fallen können. 6/11

Claims (18)

  1. österreichisches Patentamt AT 11 368 U1 2010-09-15 [0047] Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z.B. oben, unten, seitlich, usw. auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen und sind bei einer Lageänderung sinngemäß auf die neue Lage zu übertragen. Ansprüche 1. Dekorelement, welches derart klein und leichtgewichtig ausgebildet ist, dass es zusammen mit einer Vielzahl gleichartiger Dekorelemente an einem flexiblen Trägerkörper, wie z.B. einem textilen Flächengebilde wie einem Vorhang oder einem Seil befestigbar ist, wobei das Dekorelement einen im sichtbaren Spektralbereich im Wesentlichen transparenten Körper umfasst, und wobei der transparente Körper eine Ausnehmung und eine in der Ausnehmung angeordnete Lichterzeugungsvorrichtung aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Geometrie des transparenten Körpers (1) so gewählt ist, dass bei in Betrieb befindlicher Lichterzeugungsvorrichtung (2) der Großteil der von der Lichterzeugungsvorrichtung emittierten Lichtstrahlen (7) vor dem Austritt aus dem transparenten Körper (1) zumindest einmal an der Innenwandung des transparenten Körpers (1) totalreflektiert wird.
  2. 2. Dekorelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mehr als 70%, vorzugsweise mehr als 90%, der von der Lichterzeugungsvorrichtung (2) emittierten Lichtstrahlen (7) vor dem Austritt aus dem transparenten Körper (1) zumindest einmal an der Innenwandung des transparenten Körpers totalreflektiert werden.
  3. 3. Dekorelement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (3) auf einer Unterseite des transparenten Körpers (1) angeordnet ist, die einer Oberseite des transparenten Körpers (1) gegenüberliegend angeordnet ist, wobei der Großteil der von der Lichterzeugungsvorrichtung (2) emittierten Lichtstrahlen (7) vor dem Austritt aus dem transparenten Körper (1) an der Oberseite totalreflektiert wird.
  4. 4. Dekorelement nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichterzeugungsvorrichtung (2) in der Ausnehmung (3) im Bereich der Unterseite des transparenten Körpers (1) angeordnet ist.
  5. 5. Dekorelement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der transparente Körper (1) aus Glas besteht.
  6. 6. Dekorelement nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der transparente Körper (1) facettiert geschliffene Bereiche aufweist.
  7. 7. Dekorelement nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass Bereiche (5) der Wandung des transparenten Körpers (1), vorzugsweise mittels einer Reflexionsschicht (8), verspiegelt ausgeführt sind.
  8. 8. Dekorelement nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die verspiegelten Bereiche (5) der Wandung des transparenten Körpers (1) an die Ausnehmung (3) angrenzen und/odersich radial von der Ausnehmung (3) weg erstrecken.
  9. 9. Dekorelement nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Großteil der Lichtstrahlen (7) nach der Totalreflexion an der Oberseite des transparenten Körpers (1) an verspiegelten Bereichen (5) der Wandung des transparenten Körpers (1) reflektiert wird.
  10. 10. Dekorelement nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (3) über verspiegelte Bereiche, vorzugsweise in Form einer Reflexionsschicht, verfügt.
  11. 11. Dekorelement nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (3) als im Wesentlichen zylinderförmiges oder prismatisches Sackloch ausgebildet ist.
  12. 12. Dekorelement nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (3) als im Wesentlichen pyramidenförmiges oder drehkegelförmiges Sackloch ausgebildet ist. 7/11 österreichisches Patentamt AT 11 368 U1 2010-09-15
  13. 13. Dekorelement nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis Breite zu Höhe des transparenten Körpers (1) und/oderdes Dekorelements (10) zwischen 8 und 2, vorzugsweise zwischen 6 und 2,3, liegt.
  14. 14. Dekorelement nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichterzeugungsvorrichtung (2) eine oder mehrere Leuchtdioden umfasst.
  15. 15. Dekorelement nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (3) die Lichterzeugungsvorrichtung (2) im Wesentlichen unmittelbar umschließt.
  16. 16. Flexibler Trägerkörper, insbesondere Vorhang oder Seil, mit einer Vielzahl am flexiblen Trägerkörper befestigten Dekorelementen, nach einem der Ansprüche 1 bis 15, wobei die Dekorelemente jeweils eine Lichterzeugungsvorrichtung (2) aufWeisen, dadurch gekennzeichnet, dass die Dekorelemente (10) derart flach und leichtgewichtig ausgebildet sind, dass sie lagestabil in Bezug auf ihre Ausrichtung am flexiblen Trägerkörper (9) angeordnet sind.
  17. 17. Flexibler Trägerkörper nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Dekorelemente (10) mit ihrer Breitseite am flexiblen Trägerkörper (9) befestigt sind.
  18. 18. Flexibler Trägerkörper nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Dekorelemente (10) eine Symmetrieachse aufweisen und die Dekorelemente (10) derart am flexiblen Trägerkörper (9) angeordnet sind, dass die Symmetrieachsen eines Großteils der Dekorelemente (10) im Wesentlichen parallel ausgerichtet sind. Hierzu 3 Blatt Zeichnungen 8/11
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