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Es ist bereits bekannt, bei öffentlichen Uhren die Zeiger und Zeitzeichen durch Glühlampen zu markieren, um eine deutliche Ablesung in der Dunkelheit zu erzielen. Diese Massnahme behindert eine geschmackvolle Ausgestaltung und erfordert hohe Stromkosten.
Diese Nachteile lassen sich verhindern, wenn man erfindungsgemäss für die Markierung der Zeiger und Zeitzeichen oder eines von beiden leuchtende Vakuumröhren benutzt. Speziell für diese Zwecke hergestellte Valuumröhren, die von Hochfrequenzströmen durchflossen werden, wodurch ein Glimmlicht entsteht, ermöglichen eine genaue Ablesung der Zeit während der Nachtstunden auf grosse Entfernungen.
Erfindungsgemäss werden die leuchtenden Röhren zur Markierung der Zeitzeichen auf vom Zifferblatte abhebbaren Segmenten montiert, wodurch der Austausch der Röhren ausserordentlich erleichtert wird.
Wie schon eingangs erwähnt, kann die Erfindung nicht nur für Uhrzeiger verwendet werden, sondern auch für die Beleuchtung irgendwelcher sich zeigerartig bewegender Vorrichtungen.
Zum Betrieb der leuchtenden Röhren werden nach der Erfindung Spezialumformer verwendet, die auf den Zeigern oder sonstigen sich bewegenden Bestandteilen oder auf der dazugehörigen Welle befestigt, mit der Röhre also fix verbunden sind und denen durch Schleifringe oder ähnliche Vorrichtungen Strom niedriger Spannung zugeführt wird, der auf den Zeigern, sich zeigerartig J : ewegendenBe3tandteilen ode deren Wellen selbst umgeformt wird.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, u. zw. in Fig. 2 die Vorderansicht des Zifferblattes, der Zeitzeichen und der Zeiger, Fig. 3 die Rückansicht des Zifferblattes und der Zeitzeichen, Fig. 1 Rückansicht eines Zeigers, Fig. 4 lotrechten Schnitt des Zifferblattes und Seitenansicht der Zeiger bei lotrechter Stellung. Fig. 5 zeigt einen Schnitt durch ein Zeitzeichen.
Die leuchtenden Vakuumröhren T, werden an der äusseren Oberfläche des Zeigers bzw. Zeitzeichens isoliert angebracht und führen dann durch diese zu den Elektroden A. Die Form der leuchtenden Röhren an den Zeitzeichen, wie auch an den Zeigern kann entsprechend der architektonischen Ansprüche beliebig gewählt werden. Die Elektroden A an den Zeigern sind mit Hochspannungskabeln D an die Sekundärseite der Spezialumformer T angeschlossen und an der Rückseite der Zeiger verschiebbar zur Ausbalancierung derselben angebracht.
Ist der Zeiger derart klein, dass der Umformer nicht mehr als Gegenschwung ausgebildet werden kann, lagert sieh der Umformer entweder ringförmig um die Zeigerwelle oder wird der Hochfrequenzstrom mittels Schleifringen direkt von der Zeigerwelle abgewonnen.
Die primäre Stromzuführung zum Umformer T an der Rückseite des Minutenzeigers erfolgt (wie aus Fig. 4 ersichtlich) durch die röhrenförmig ausgebildete Zeigerwelle, während die Stromzuführung zum Stundenzeiger an der Zeigerwelle aussen und mittels eines durchgebohrten Ringes um die Zeigerwelle durch das Zifferblatt durchgeführt wird. Die beiden vorgenannten Zuleitungen führen an der Niederspannungsseite zu zwei Stromabnehmern (Schleifringen), die im Innern des zugehörigen Uhrengehäuses an der Zeigerwelle montiert sind. Vorstehend beschriebene Ausführung lässt sich ohne weitere Änderung auch für andere zeigerartig sich drehende Vorrichtungen verwenden.
Die Elektroden. 4, der Zeitzeichen sind mittels Hochspannungskabel hintereinandergeschaltet und führen zum diesbezüglichen Umformer. Wie aus Fig. 5 ersichtlich ist, wird das Zeitzeichen, das mit einem Flacheisenrahmen versteift ist, mittels Flügelschrauben an dem Zifferblatt befestigt und der etwa verbleibende Zwischenraum zwischen Zifferblatt und Zeitzeichen mittels eines Gummibands G abgedichtet.
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It is already known to mark the hands and time signals in public clocks with incandescent lamps in order to achieve a clear reading in the dark. This measure hinders a tasteful design and requires high electricity costs.
These disadvantages can be avoided if, according to the invention, one uses luminous vacuum tubes for marking the hands and time signals or one of the two. Valuum tubes specially made for this purpose, through which high-frequency currents flow, creating a glowing light, enable precise reading of the time during the night at great distances.
According to the invention, the luminous tubes for marking the time signals are mounted on segments that can be lifted off the dial, whereby the exchange of the tubes is extremely facilitated.
As already mentioned at the beginning, the invention can be used not only for clock hands, but also for the illumination of any devices that move like a pointer.
To operate the luminous tubes, special converters are used according to the invention, which are attached to the pointers or other moving parts or to the associated shaft, i.e. are fixedly connected to the tube and to which low-voltage current is fed through slip rings or similar devices, which is on the pointers, pointer-like J: moving parts or the waves themselves are transformed.
The drawing shows an embodiment of the invention, u. zw. In Fig. 2 the front view of the dial, the time signs and the hands, Fig. 3 the rear view of the dial and the time signs, Fig. 1 rear view of a pointer, Fig. 4 vertical section of the dial and side view of the pointer in a vertical position. 5 shows a section through a time signal.
The luminous vacuum tubes T are insulated on the outer surface of the pointer or time signal and then lead through them to the electrodes A. The shape of the luminous tubes on the time signals, as well as on the hands, can be chosen as desired according to the architectural requirements. The electrodes A on the pointers are connected to the secondary side of the special converter T with high-voltage cables D and attached to the back of the pointers so that they can be moved to balance them.
If the pointer is so small that the converter can no longer be designed as a counter-swing, the converter is either located in a ring around the pointer shaft or the high-frequency current is obtained directly from the pointer shaft by means of slip rings.
The primary power supply to the transformer T on the back of the minute hand is carried out (as can be seen in Fig. 4) through the tubular pointer shaft, while the power supply to the hour hand is carried out on the outside of the pointer shaft and by means of a drilled ring around the pointer shaft through the dial. The two aforementioned supply lines lead on the low-voltage side to two current collectors (slip rings) which are mounted on the pointer shaft inside the associated watch case. The embodiment described above can also be used for other devices rotating like a pointer without any further changes.
The electrodes. 4, the time signals are connected in series using high-voltage cables and lead to the relevant converter. As can be seen from FIG. 5, the time signal, which is stiffened with a flat iron frame, is attached to the dial by means of wing screws and the remaining space between the dial and time signal is sealed by means of a rubber band G.