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HERMANN MILLERS UND ARTHUR SPINDLER IN DtTLKEN.
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Die bis jetzt bekannten Verfahren zur Herstellung von Köperplüschgeweben mit dreifach eingebundenen Florkettenfädeu haben alle den Nachteil, dass entweder zu viel Florfäden im Grundgewebe gebraucht worden oder die Kettenfäden des Grundgewebes mit verschiedener Spannung arbeiten müssen, wodurch das Grundgewebe nicht die erforderliche Stärke erhält. Durch die vorliegende Bindung werden beide Fehler beseitigt.
Auf der Zeichnung zeigen : Fig. 1 das neue Doppelgewebe im Schnitt längs der Kettenfäden im ersten Rohr, Fig. 2 dasselbe im zweiten Rohr und Fig. 3 die Ansicht des aufgeschnittenen Plüsches. a, b, c und d sind die Grundkettenfäden des oberen, e,f,g, h diejenigen des unteren
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Die Neuerung des Gewebes besteht darin, dass der in dreifacher Einbindung, sogenannter Poleinbindung arbeitende Florkettenfaden von zwei Grundkettenfäden eingeschlossen ist, welche die gleiche, über und unter drei Schuss flottende Bindeweise haben, von welchen jedoch der eine Grundkettenfaden den anderen um einen Schuss voraneilt. Die Grundkettenfäden binden also im sechsbindigen Doppelkörper, welcher jedoch in der Weise durchbrochen ist, dass die den benachbarten Florkettenfäden angehörenden Grundkettenfäden um einen Schuss mehr, als es dem regelrechten Doppolköper entspricht, versetzt abbinden.
Der Flor-
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beide Kettenfäden tief stehen, während der Fiorkettenfaden hoch ist, so muss die Flornoppe hei Schuss 0 (4) höher stehen, da sie zwischen den beiden Kettenfäden eingeklemmt ist. Der eine der beiden Grundkettenfaden bindet einen Schuss später, wodurch die Flor-
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Bogen im Grundgewebe macht, und flpr Florverbrauch daher sehr gering ist. Die Versatzstellung der Grundkettenfäden ist auch nötig, damit die Schussfäden im Gewebe sich nicht übereinanderschieben können.
Hierdurch wird also ein ausserordentlich geringer Florfaden- verbrauch erzielt, und doch steht die Flornoppe nicher eingeklemmt und kann nur schwer
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HERMANN MILLERS AND ARTHUR SPINDLER IN DtTLKEN.
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The methods known up to now for the production of twill plush fabrics with three-fold tied pile warp threads all have the disadvantage that either too much pile threads have been used in the base fabric or the warp threads of the base fabric have to work with different tension, so that the base fabric does not get the required strength. The present binding eliminates both errors.
The drawing shows: FIG. 1 the new double fabric in section along the warp threads in the first tube, FIG. 2 the same in the second tube and FIG. 3 the view of the cut plush. a, b, c and d are the basic warp threads of the upper, e, f, g, h are those of the lower
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The innovation of the fabric is that the pile warp thread, which works in a triple binding, so-called pile binding, is enclosed by two basic warp threads, which have the same binding method that floats above and below three wefts, but of which one basic warp thread leads the other by one weft. The basic warp threads bind in a six-string double body, which, however, is broken in such a way that the basic warp threads belonging to the adjacent pile warp threads tie off offset by one weft more than corresponds to the regular double twill.
The pile
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If both warp threads are low, while the fiery warp thread is high, the tuft must be higher on weft 0 (4) because it is pinched between the two warp threads. One of the two basic warp threads binds one weft later, whereby the pile
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Makes bows in the base fabric, and therefore very little pile consumption. The offset position of the basic warp threads is also necessary so that the weft threads in the fabric cannot slide over one another.
As a result, an extremely low pile thread consumption is achieved, and yet the pile tuft is not jammed and can only be used with difficulty
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