AT10014U1 - Vorrichtung zur durchführung einer leitung durch eine tankwand - Google Patents
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Description
2 AT 010 014 U1
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Durchführung einer Leitung durch eine Tankwand mit einem die Leitung in einem Rohrstutzen aufnehmenden Einsatz, der in einer Öffnung der Tankwand mit Hilfe eines den Öffnungsrand auf der Außenseite der Tankwand übergreifenden, stirnseitigen Ringflansches befestigt ist.
Zum Anschluß von Saug- und Rückleitungen an einen Tank, insbesondere an einen Öltank, werden üblicherweise Flanschverbindungen vorgesehen, die vergleichsweise aufwendige Baumaßnahmen im Bereich des Tanks bedingen und eine genaue Führung der anzuschließenden Leitung voraussetzen. Um diese Nachteile zu vermeiden und auch gegenüber der Tankwand geneigt verlaufende Leitungsdurchführungen vorsehen zu können, wurde bereits vorgeschlagen (US 5 366 318 A), die Tankwand mit einer kreisrunden Öffnung zu versehen und an diese Öffnung einen Einsatz anzuschließen, der aus einem Rohrstutzen mit einem stirnseitigen Befestigungsflansch besteht, mit dessen Hilfe der Einsatz so am Öffnungsrand angeflanscht werden kann, daß der Rohrstutzen auf der Außenseite der Tankwand absteht. Die vorzusehende Anschlußleitung wird durch den Rohrstutzen in den Tankinnenraum geführt. Da der Einsatz aus einem Elastomer besteht, kann er über den Ringflansch flüssigkeitsdicht an der Tankwand befestigt werden. Außerdem ist es möglich, die durch den Rohrstutzen geführte Leitung flüssigkeitsdicht mit dem Rohrstutzen zu verbinden, indem der Rohrstutzen mit Hilfe eines Spannbandes eingeschnürt wird und sich dadurch dichtend an die Leitung anlegt. Aufgrund des elastome-ren Werkstoffes des Einsatzes kann die in dieser Weise in den Tank eingeführte Leitung unter einer elastischen Verformung des Einsatzes gegenüber der Tankwand geneigt werden. Nachteilig ist allerdings, daß durch den elastomeren Einsatz höheren Festigkeitsanforderungen an die Durchführung der Leitung durch die Tankwand nicht entsprochen werden kann und die Dichtheit der Durchführung eine vergleichsweise enge Toleranz hinsichtlich des Außendurchmessers der Leitung und des Innendurchmessers des die Leitung aufnehmenden Rohrstutzens voraussetzt, weil die mögliche Einschnürung des Rohrstutzens über ein Spannband nur beschränkt sein kann, wenn über die Durchführung auch mechanische Belastungen aufgenommen werden sollen.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs geschilderten Art zur Durchführung einer Leitung durch eine Tankwand so auszugestalten, daß eine auch höhere Belastungen aufnehmende Führung für die Leitung sichergestellt werden kann, und zwar bei einem vergleichsweise großen Toleranzbereich hinsichtlich des Außendurchmessers der Leitung.
Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, daß der auf der Innenseite der Tankwand vorgesehene Rohrstutzen eine sich zumindest in einem axialen Abschnitt vom Ringflansch weg konisch verjüngende Innenwandung aufweist, daß in den sich zwischen der konischen Innenwandung des Rohrstutzens und der Leitung ergebenden konischen Ringraum ein im Querschnitt keilförmiger Dichtungsring eingreift und daß ein den Dichtungsring axial beaufschlagender, mit Hilfe von Stellschrauben gegenüber dem Einsatz axial verstellbaren Ringdeckel vorgesehen ist, der die Leitung auf der Außenseite der Tankwand umschließt.
Aufgrund dieser Maßnahmen wird die Leitung innerhalb des die Leitung aufnehmenden Rohrstutzens durch einen im Querschnitt keilförmigen Dichtungsring zentriert und festgehalten, der axial beaufschlagt wird und bei seiner axialen Verlagerung entlang der konischen Innenwandung des Rohrstutzens radial einwärts verformt wird, so daß sich dieser Dichtungsring radial an die durch den Rohrstutzen geführte Leitung anlegt, und zwar mit einem von der axialen Beaufschlagung des Dichtungsringes abhängigen Anpreßdruck. Dieser radiale Anpreßdruck wird in einfacher Weise mit Hilfe des Ringdeckels aufgebracht, der zu diesem Zweck über Stellschrauben gegenüber dem Einsatz axial verstellt werden kann. Da der Ringdeckel dem Ringflansch des Einsatzes gegenüber angeordnet werden muß, kann der Rohrstutzen in das Tankinnere ragen, ohne die Leitungsmontage zu gefährden. Der Rohrstutzen braucht ja zur Herstellung der flüssigkeitsdichten Verbindung mit der durchgeführten Leitung nicht zugänglich zu sein.
Claims (2)
- 3 AT010 014U1 Besonders vorteilhafte Konstruktionsverhältnisse ergeben sich, wenn der Ringdeckel mit einem axialen Führungsansatz in den Ringspalt zwischen Rohrstutzen und Leitung eingreift, weil in diesem Fall die axiale Belastung des Dichtungsringes über den axialen Führungsansatz des Ringdeckels in einfacherWeise sichergestellt werden kann. In der Zeichnung ist der Erfindungsgegentand beispielsweise dargestellt, und zwar wird eine erfindungsgemäße Vorrichtung zur Durchführung einer Leitung durch eine Tankwand in einem vereinfachten Axialschnitt gezeigt. Gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist zur Durchführung einer Leitung 1 in die obere Tankwand 2 eines nicht näher dargestellten Tanks 3 zur Aufnahme von Öl eine Öffnung 4 ausgeschnitten, durch die ein Einsatz 5 in den Tankinnenraum ragt. Dieser Einsatz 5 weist einen Rohrstutzen 6 und einen auf der Außenseite der Tankwand 2 verlaufenden, stirnseitigen Ringflansch 7 auf, der den Öffnungsrand der Öffnung 7 in der Tankwand 2 übergreift und an diesem Öffnungsrand unter Zwischenlage einer Flachdichtung 8 mit Hilfe von Schrauben 9 befestigt ist. Der Rohrstutzen 6 des Einsatzes 5 bildet eine konische Innenwandung 10, die sich vom Ringflansch 7 weg verjüngt, so daß sich zwischen dem Rohrstutzen 6 und der zylindrischen Leitung 1 ein im Querschnitt keilförmiger Ringspalt zur Aufnahme eines im Querschnitt ebenfalls keilförmigen Dichtungsringes 11 ergibt. In den sich an die konische Innenwandung anschließenden zylindrischen Abschnitt 12 des Rohrstutzens 6 greift ein axialer Führungsansatz 13 eines Ringdeckels 14 ein, der die Leitung 1 umschließt und mit Hilfe von Stellschrauben 15, die in Gewindebohrungen des Ringflansches 7 eingreifen, gegenüber dem Einsatz 5 axial verstellt werden können. Um eine Leitung 1 in den Tank 3 durch die Tankwand 2 einzuführen, wird die Leitung 1 bei losem Ringdeckel 14 durch den mit dem Dichtungsring 11 versehenen Rohrstutzen 6 des Einsatzes 5 eingeführt, bis die Endlage der Leitung 1 erreicht ist. Die Leitung 1 wird dann durch ein Anziehen der Stellschrauben 15 des Ringdeckels 14 innerhalb des Rohrstutzens 6 festgeklemmt, und zwar mit Hilfe des im Querschnitt keilförmigen Dichtungsringes 11, der zufolge seiner axialen Beaufschlagung durch den Führungsansatz 13 des Ringdeckels 14 in den sich konisch verjüngenden Ringspalt zwischen der konischen Innenwandung 10 und der Leitung 1 mit der Wirkung eingepreßt wird, daß er radial einwärts gegen den Außenmantel der Leitung 1 verdrängt wird und dadurch die Leitung 1 innerhalb des Rohrstutzens 6 festklemmt. Über diese Klemmverbindung wird nicht nur eine flüssigkeitsdichte Durchführung der Leitung 1 durch die Tankwand 2 erreicht, sondern auch eine ausreichende Lastabtragung von der Leitung 1 auf die Tankwand 2. Ansprüche: 1. Vorrichtung zur Durchführung einer Leitung durch eine Tankwand mit einem die Leitung in einem Rohrstutzen aufnehmenden Einsatz, der in einer Öffnung der Tankwand mit Hilfe eines den Öffnungsrand auf der Außenseite der Tankwand übergreifenden, stirnseitigen Ringflansches befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der auf der Innenseite der Tankwand (2) vorgesehene Rohrstutzen (6) eine sich zumindest in einem axialen Abschnitt vom Ringflansch (7) weg konisch verjüngende Innenwandung (10) aufweist, daß in den sich zwischen der konischen Innenwandung (10) des Rohrstutzens (6) und der Leitung (1) ergebenden konischen Ringraum ein im Querschnitt keilförmiger Dichtungsring (11) eingreift und daß ein den Dichtungsring (11) axial beaufschlagender, mit Hilfe von Stellschrauben (15) gegenüber dem Einsatz axial verstellbaren Ringdeckel (14) vorgesehen ist, der die Leitung (1) auf der Außenseite der Tankwand (2) umschließt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringdeckel (14) mit einem axialen Führungsansatz (13) in den Ringspalt zwischen Rohrstutzen (6) und Leitung (1) eingreift.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT0810807U AT10014U1 (de) | 2006-12-21 | 2007-12-05 | Vorrichtung zur durchführung einer leitung durch eine tankwand |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| AT21032006 | 2006-12-21 | ||
| AT0810807U AT10014U1 (de) | 2006-12-21 | 2007-12-05 | Vorrichtung zur durchführung einer leitung durch eine tankwand |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT10014U1 true AT10014U1 (de) | 2008-07-15 |
Family
ID=39367413
Family Applications (1)
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| AT0810807U AT10014U1 (de) | 2006-12-21 | 2007-12-05 | Vorrichtung zur durchführung einer leitung durch eine tankwand |
Country Status (1)
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|---|---|
| AT (1) | AT10014U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102009034612A1 (de) * | 2009-07-27 | 2011-02-10 | Mt Aerospace Ag | Anschlussvorrichtung für einen Behälter und deren Verwendung |
| CN116817032A (zh) * | 2023-05-23 | 2023-09-29 | 浙江恒山建设有限公司 | 一种地下室穿墙管防水结构及施工方法 |
-
2007
- 2007-12-05 AT AT0810807U patent/AT10014U1/de not_active IP Right Cessation
Cited By (2)
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