Brennstoffzellensystem
Die Erfindung betrifft ein Brennstoffzellensystem mit wenigstens einem
Brennstoffzellenstapel nach der im Oberbegriff von Anspruch 1 näher definierten Art. Außerdem betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Abschalten eines derartigen
Brennstoffzellensystems sowie seine Verwendung.
Brennstoffzellensysteme sind aus dem allgemeinen Stand der Technik bekannt. Sie weisen typischerweise einen sogenannten Brennstoffzellenstapel auf, welcher aus aufgestapelten Einzelzellen besteht. Jede der Einzelzellen umfasst dabei einen
Anodenbereich, einen Kathodenbereich sowie einen Bereich für Kühlflüssigkeit. Durch das Aufeinanderstapeln der einzelnen Brennstoffzellen'entsteht dann der
Brennstoffzellenstapel, welcher die durch die typischerweise erfolgende Reihenschaltung der Einzelzellen definierte Spannung liefert. Die Kathodenbereiche, die Anodenbereiche und die Bereiche für Kühlwasser in den Einzelzellen sind dabei über Dichtungen gegeneinander und gegenüber der Umgebung des Brennstoffzellenstapels abgedichtet. Die Dichtungen in dem gesamten Brennstoffzellenstapel sind dabei vergleichsweise lang, sodass sich bei einem Brennstoffzellenstapel in der Leistungsklasse von bis zu 100 kW 200 bis 300 m Dichtungslänge auf der Anodenseite und nochmals genauso viel
Dichtungslänge auf der Kathodenseite ergeben. Problematisch ist es dabei, dass insbesondere Wasserstoff durch die typischerweise eingesetzten Dichtungsmaterialien relativ leicht diffundieren kann. Deshalb ist es typischerweise vorgesehen, dass der Brennstoffzellenstapel in einem Gehäuse angeordnet ist, welches diesen mechanisch schützt und die geringe Mengen an Wasserstoff, die durch Diffusion und durch
Dichtungsdefekte austreten, zur Ablüftung auffängt. Über Belüftungsleitungen kann das Gehäuse beispielsweise von einem Luftstrom durchströmt werden, sodass ausgetretener
Wasserstoff abgeführt wird, um so zu verhindern, dass sich in der Umgebung des
Brennstoffzellensystems eine sicherheitskritische Wasserstoffkonzentration einstellt.
Eines der Probleme bei Brennstoffzellen ist, wie es beispielsweise aus der DE 10 2009 036 198 A1 bekannt ist, dass die Lebensdauer eines PEM-Brennstoffzellenstapels durch Degradationsmechanismen negativ beeinflusst wird. Ein Kernproblem ist es dabei, wenn beim Starten der Brennstoffzelle im Anodenbereich der Brennstoffzelle Sauerstoff vorliegt und während des elektrischen Starts Wasserstoff eingebracht wird. Dabei läuft eine Wasserstoff/Sauerstoff-Rekombinations-Front über den Anodenkatalysator und es kommt durch die Konzentrationsunterschiede zu einem elektrischen Potenzialunterschied zwischen Eingangs- und Ausgangsseite des Brennstoffzellenstapels. Die dabei einsetzenden elektrochemischen Prozesse schädigen vor allem den Katalysator auf der Kathodenseite nachhaltig, und eventuell in geringerem Maße den Katalysator auf der Anodenseite. Um der Problematik entgegenzuwirken, ist in der genannten Schrift ein Aufbau beschrieben, welcher das Eindringen von Sauerstoff in die Kathodenseite während des Stillstands, also beim abgeschalteten Brennstoffzellensystem, durch ein Systembypassventil deutlich reduziert. Das Eindringen von Sauerstoff wird durch
Druckunterschiede zwischen Ein- und Ausgang des Brennstoffzellensystens, z. B. bei einem Fahrzeug durch Windeffekte oder durch thermische Konvektionseffekte, verursacht. Der Aufbau mit einem Systembypass ist außerordentlich einfach und effizient.
Ferner ist in dieser Schrift im Stand der Technik die DE 10 2007 059 999 A1 genannt. Diese nutzt anstelle eines Systembypassventils Absperrventile in einer Zuluftleitung und einer Abluftleitung zum Kathodenraum, um so das Eindringen von frischem Sauerstoff in die Brennstoffzelle zu verhindern und damit ebenfalls einen positiven Effekt hinsichtlich der Lebensdauer zu erzielen.
Nun ist es so, dass auch bei diesen beiden Methoden das Problem entsteht, dass
Wasserstoff nicht nur vom Anodenraum in den Kathodenraum diffundiert, sondern auch von dem Anodenraum und etwas später gegebenenfalls von dem Kathodenraum in ein Gehäuse um den Brennstofzellentapel. Dies geschieht aufgrund der großen
Dichtungslängen in einem Brennstoffzellenstapel und aufgrund des Dichtungsmaterials, dass mehr oder weniger diffussionsdurchlässig für Gase ist, vorrangig für Wasserstoff, aber auch für Luftbestandteile und Wasserdampf. Somit verflüchtigt sich zuerst der nach dem Abschaltvorgang in dem Anodenraum befindliche Wasserstoff durch Abdiffusion. Die
verbleibende Wasserstoffmenge wird daraufhin durch Eindringen von Luft-Sauerstoff durch Rekombination an den Elektroden-Katalysatoren abgebaut. Sauerstoff kann über zwei Wege in den Brennstoffzellenstapel eindringen. Einmal kann er über die
normalerweise offenen Luftversorgungskanäle durch Luftzug oder durch Diffusion eindringen. Oder er kann durch Dichtungsdiffusion über das normalerweise zur
Atmosphäre hin offene Gehäuse in den Brennstoffzellenstapel eindringen. Sobald der Sauerstoff den Wasserstoff auf der Anode verdrängt hat, kommt es bei Wiederstart des System zu den schädigenden Auswirkungen.
Aus dem weiteren allgemeinen Stand der Technik in Form der DE 10 2009 018 105 A1 ist es ferner bekannt, dass bei einem Brennstoffzellenstapel ein Brennstoffzellengehäuse um den Brennstoffzellenstapel als Teil der Wasserstoffzuleitung oder Ableitung ausgebildet ist. Aus dem Brennstoffzellenstapel diffundierender Wasserstoff wird damit während des Betriebs des Brennstoffzellensystems wieder in den Wasserstoffkreislauf eingebunden und geht somit erstens nicht verloren und kann zweitens keine sicherheitskritischen explosiven Gemische mit Luft aus der Umgebung ausbilden. Der Nachteil dieses Aufbaus liegt darin, dass das Gehäuse mit seinen relativ großen Wandflächen dem Wasserstoff- Betriebsdruck ausgesetzt ist.
Die Aufgabe der hier vorliegenden Erfindung besteht nun darin, die genannten Nachteile zu vermeiden und ein Brennstoffzellensystem sowie ein Verfahren zum Abschalten eines derartigen Brennstoffzellensystems anzugeben, welches einen sehr einfachen Aufbau aufweist und eine hohe Lebensdauer des Brennstoffzellenstapels ermöglicht.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch ein Brennstoffzellensystem mit den
Merkmalen im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte
Ausgestaltungen und Weiterbildungen ergeben sich aus den hiervon abhängigen
Unteransprüchen. Außerdem löst ein Verfahren mit den Merkmalen im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 7 die Aufgabe. Vorteilhafte Weiterbildungen hiervon ergeben sich ebenfalls aus den abhängigen Unteransprüchen. Im Anspruch 10 ist letztlich eine besonders bevorzugte Verwendung des Brennstoffzellensystems angegeben.
Bei dem erfindungsgemäßen Brennstoffzellensystem ist es vorgesehen, dass ein
Gehäuse in an sich bekannter Art und Weise um den Brennstoffzellenstapel angeordnet ist. Das Gehäuse weist dabei wenigstens eine Belüftungsverbindung zur Umgebung oder
einem anderen Volumen auf. Diese wenigstens eine Belüftungsverbindung,
typischerweise werden es zwei Belüftungsverbindungen sein, stellt sicher, dass eventuell während des Betriebs aus dem Brennstoffzellenstapel austretender Wasserstoff abgeführt wird und unschädlich gemacht werden kann. Eine weitere Funktion der Gehäusebelüftung ist normalerweise die Abtrocknung des aus dem
Brennstoffzellenstapel durch Diffusion und eventuell kleinere Leckagen entwichenen Wasserdampfs. Dies ist aber für diese Erfindung nicht relevant. Darüber hinaus ist es nun vorgesehen, dass die wenigstens eine Belüftungsverbindung erfindungsgemäß eine Ventileinrichtung aufweist. Wenn eine Belüftungseingangsleitung und eine
Belüftungsausgangsleitung installiert ist, ist vorgesehen das mindestens eine, vorzugsweise beide Leitungen, eine Ventileinrichtung aufweisen. Über eine solche Ventileinrichtung, beispielsweise ein Magnetventil, eine Klappe oder dergleichen, kann das Gehäuse bei Bedarf dicht verschlossen werden.
Hierdurch entsteht der entscheidende Vorteil. Beim Abschalten des
Brennstoffzellensystems wird vorrangig der Wasserstoff aus dem Anodenraum auf den Kathodenraum diffundieren oder durch kleinere Membran- oder Dichtungsleckagen übertreten. Ist im Kathodenraum noch Sauerstoff vorhanden, findet dort solange eine Abreaktion am Kathodenkatalysator statt, bis der Sauerstoff aufgebraucht ist, sofern eine ausreichende Wasserstoffmenge in dem Anodenraum beim Abschalten
vorgehalten/eingebracht worden ist. Die Wasserstoffdiffusion kommt zum Stillstand, wenn die Partialdrücke von Wasserstoff auf Anode und Kathode ausgeglichen sind.
Darüber hinaus kommt es mehr oder weniger parallel dazu, dass-Wasserstoff zuerst aus dem Anoderaum und dann auch aus dem Kathodenraum in die Umgebung des
Brennstoffzellenstapels und damit in das Gehäuse diffundiert. Innerhalb des Gehäuses stellt sich dann ebenfalls eine gewisse Wasserstoffkonzentration ein. Sobald kein Konzentrationsgefälle zwischen dem Gehäuse und dem Inneren des
Brennstoffzellenstapels mehr vorliegt, wird auch dieser Vorgang beendet eine
ausreichende Menge an Wasserstoff in dem Anodenraum beim Abschalten des
Brennstoffzellensystems vorausgesetzt. Es liegt jetzt eine Wasserstoffatmosphäre lieft sowohl im Inneren des Brennstoffzellenstapels als auch in dem Gehäuse vor. Das Brennstoffzellensystem kann dann problemlos, ohne dass dabei die Lebensdauer verringernde Degradationseffekte auftreten, wieder gestartet werden.
In einer weiteren sehr günstigen Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Brennstoffzellensystems kann es nun außerdem vorgesehen sein, dass das Gehäuse aus wenigstens zwei Gehäuseteilen besteht, zwischen welchen eine oder mehrere Gehäusedichtungen angeordnet sind. Dabei ist es ferner vorgesehen, dass die Länge der Gehäusedichtung sehr viel kleiner ist als die Gesamtlänge von Dichtungen in dem
Brennstoffzellenstapel selbst. Durch diesen Unterschied in der Dichtungslänge, welcher bevorzugt größer als ein Faktor von 100, besonders bevorzugt größer als ein Faktor 300 ist, wird sichergestellt, dass die Dichtungslänge zwischen dem Gehäuse und der
Umgebung sehr viel kleiner ist, als die Dichtungslänge zwischen dem Inneren des Brennstoffzellenstapels und dem Gehäuse. Alleine schon durch diesen Unterschied in den Dichtungslängen wird erreicht, dass ein Abdiffundieren von Wasserstoff aus dem Gehäuse bzw. ein Nachdiffundieren von Luft in das Gehäuse weitgehend verhindert wird, da die hierfür zur Verfügung stehende Dichtungslänge sehr viel kleiner als die des Brennstoffzellenstapels selbst ist. In einer besonders günstigen Weiterbildung kann darüber hinaus die Gehäusedichtung aus einem besonders diffusionshemmenden Material gefertigt sein, was bei der Konstruktion des Gehäuses sehr viel leichter zu realisieren ist, als bei der Konstruktion des Brennstoffzellenstapels selbst. Dies ist jedoch nicht zwingend notwendig, da der Haupteffekt bereits durch den Längenunterschied zwischen den Gehäusedichtungen und den Dichtungen des Brennstoffzellenstapels erzielt wird.
Eine weitere Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Brennstoffzellensystems sieht es außerdem vor, dass das Gehäuse mit einem Ventil versehen wird, dass bei
entsprechendem Überschreiten von Druckdifferenzen gegenüber Atmosphäre (Unter- und/oder Überdruck), entsprechend öffnet, um diese Druckdifferenzen zu begrenzen. So eine Einrichtung kann sinnvoll sein, wenn sehr gewichts- und platzsparende Gehäuse mit einer geringen mechanischen Stabilität eingesetzt werden sollen. Es wird allerdings davon ausgegangen, dass diese Druckdifferenzen kleiner oder viel kleiner 0,1 bar betragen und auf so ein Ventil gegebenenfalls verzichtet werden kann, beziehungsweise nur eine Druckrichtung abgesichert werden muss.
In einer vorteilhaften Weiterbildung des erfindungsgemäßen Brennstoffzellensystems kann es außerdem vorgesehen sein, dass in dem Gehäuse eine katalytische
Rekombinationseinrichtung zur Umsetzung von Wasserstoff, insbesondere mit
Sauerstoff, vorhanden ist. Eine solche Rekombinationseinrichtung kann insbesondere zur Umsetzung von Wasserstoff und Sauerstoff an einem hierfür geeigneten Katalysator in dem Gehäuse vorgesehen werden. Bei dem hier gewählten Ausführungsbeispiel der Erfindung mit einem gegenüber der Umgebung abdichtbaren Gehäuse für den Fall des Stillstands des Brennstoffzellensystems hat diese Rekombinationseinrichtung den entscheidenden Vorteil, dass Sauerstoff durch den aus dem Anodenraum in das
Gehäuse gelangenden Wasserstoff aufgebraucht wird, sodass sich kein kritisches Wasserstoff/Sauerstoff-Gemisch bilden kann und insgesamt nach einer gewissen Stillstandszeit überall derselbe Wasserstoffpartialdruck bzw. dieselbe
Wasserstoffkonzentration vorliegt. Hierdurch können Diffusionsvorgänge weitgehend zum Stillstand gebracht werden und es kann sichergestellt werden, dass über einen sehr langen Zeitraum von vielen Stunden hinweg eine Wasserstoffatmosphäre in dem
Gehäuse und vor allem in dem genannten Brennstoffzellenstapel aufrechterhalten wird, ohne das es zu einem zündfähigen Wasserstoff-/Sauerstoff-Gemisch im Gehäuse kommt. Hierdurch ist ein Starten des Brennstoffzellensystems ohne kritische die
Lebensdauer beeinträchtigende Vorgänge jederzeit möglich.
Besonders effizient ist dies, wenn ein Nachströmen von Luft in den Kathodenraum des Brennstoffzellenstapels verhindert wird. Deshalb kann es, wie im eingangs genannten Stand der Technik ausgeführt, vorgesehen sein, dass ein Systembypassventil und/oder bevorzugt der Einsatz von Absperrventileinrichtungen in der Zuluftleitung und der Abluftleitung vorgesehen sind Durch diese Maßnahmen kann das Eindringen von
Sauerstoff nach Abschalten des Systems reduziert oder gänzlich verhindert werden. Damit kann der Effekt bei Einsatz einer relativ geringen Wasserstoff-Überschussmenge noch weiter verbessert und der Zeitraum, über den eine Wasserstoffatmosphäre in dem Brennstoffzellenstapel und dem Gehäuse aufrechterhalten werden kann, deutlich erhöht werden.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren zum Abschalten eines derartigen
Brennstoffzellensystems ist es entsprechend vorgesehen, dass die Ventileinrichtung in der wenigstens einen Belüftungsverbindung geschlossen wird. Die Luftzufuhr zu dem Kathodenraum des Brennstoffzellenstapels wird abgestellt und die ungewollte Luftzufuhr, z. B. aufgrund von Konvektion oder durch Außenwind verursachtem Luftstrom, durch Schließen des Lufteingangs und/oder des Luftausgangs zumindest vermindert oder vollständig verhindert, wonach Wasserstoff bis zu einem vorgegebenen Druck oder ein
vorgegebenes Wasserstoffvolumen in den Anodenraum des Brennstoffzellenstapels geleitet wird. Das Abschalten des Brennstoffzellensystems kann so sehr einfach und effizient erfolgen. Durch das Einleiten von Wasserstoff bis zu einem vorgegebenen Druck oder das Einleiten eines vorgegebenen Wasserstoffvolumens, entsteht in dem Bereich des Anodenraums ein gewisser Wasserstoffüberschuss, respektive ein Überdruck. Im Laufe der Zeit nach dem Abstellen des Brennstoffzellensystems kann der Wasserstoff dann in der oben beschriebenen Art und Weise sowohl in den Kathodenraum als auch in das Gehäuse gelangen. Nach einer gewissen Zeit stellt sich ein Gleichgewichtszustand ein, sodass eine Wasserstoffatmosphäre sowohl im Inneren der Brennstoffzelle selbst als auch in dem Gehäuse vorliegt, welche so über einen sehr langen Zeitraum hinweg ohne eine weitere Zugabe von Wasserstoff oder eine andersartige Überwachung des
Brennstoffzellensystems aufrechterhalten werden kann. Hierdurch kann über einen vergleichsweise langen Stillstandszeitraum vom idealerweise mehr als 10 bis 24 Stunden hinweg sichergestellt werden, dass im Falle eines Wiederstarts immer Bedingungen vorliegen, welche einen Wiederstart ohne eine Schädigung der Brennstoffzelle ermöglichen bzw. eine Verringerung der Lebensdauer der Brennstoffzelle verhindern .
In einer weiteren sehr günstigen Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens kann es außerdem vorgesehen sein, dass vor oder während der Zufuhr von Wasserstoff der im Kathodenraum befindliche Sauerstoff zumindest teilweise abgereichert wird. Eine solche Sauerstoffabreicherung ist sicherlich ein Vorteil, jedoch im Prinzip nicht zwingend notwendig. Sie ermöglicht jedoch, beispielsweise durch ein elektrisches„Aufbrauchen" des Restsauerstoffs im Kathodenraum, einen sehr viel kürzeren Zeitraum, bis sich die gewünschten Gleichgewichtsbedingungen einstellen, sodass insgesamt schneller und mit einer geringeren Menge an Wasserstoff ein vorteilhafter Zustand des
Brennstoffzellenstapels bzw. des gesamten Brennstoffzellensystems, hinsichtlich einem späteren Wiederstart, erzielt werden kann.
Eine besonders bevorzugte Verwendung des Brennstoffzellensystems liegt in der Anwendung in einem Fahrzeug, in dem es zur Bereitstellung von Antriebsleistung dient. Die Antriebsleistung kann dabei ganz oder zumindest teilweise durch das
Brennstoffzellensystem bereitgestellt werden. Insbesondere solche
Brennstoffzellensysteme in Fahrzeugen sind einerseits einem häufigen Abstellen und Wiederstarten ausgesetzt und müssen andererseits einfach, effizient und sehr sicher konstruiert werden. Die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Brennstoffzellensystems
und das besonders vorteilhafte Verfahren zum Abschalten des Brennstoffzellensystems, welches einen Wiederstart ohne nennenswerte Degradation ermöglicht, ist daher vor allem für die Anwendung in einem Fahrzeug geeignet, da hier alle Vorteile der Erfindung besonders stark zum Tragen kommen.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen des Brennstoffzellensystems sowie des Verfahrens zum Abschalten eines derartigen Brennstoffzellensystems ergeben sich aus den restlichen abhängigen Ansprüchen und werden anhand des Ausführungsbeispiels deutlich, welches nachfolgend unter Bezugnahme auf die Figur näher beschrieben ist.
Die einzige beigefügte Figur zeigt ein prinzipmäßig angedeutetes Brennstoffzellensystem gemäß der Erfindung in einem Fahrzeug.
In der einzigen beigefügten Figur ist ein Fahrzeug 1 schematisch angedeutet. Zur Bereitstellung von elektrischer Antriebsleistung für das Fahrzeug 1 ist ein
Brennstoffzellensystem 2 vorgesehen. Den Kern des Brennstoffzellensystems 2 bildet dabei ein Brennstoffzellenstapel 3, welcher in an sich bekannter Art und Weise aus einer Vielzahl von Einzelzellen in PEM-Technologie aufgebaut ist. Jede dieser Einzelzellen weist dabei einen Kathodenbereich, einen Anodenbereich und einen Kühlwasserbereich auf. Für die Erläuterung der Erfindung sind insbesondere die Anodenbereiche und die Kathodenbereiche relevant. In der dargestellten Figur sind daher lediglich ein
Anodenraum 4 und ein Kathodenraum 5 mit einer dazwischen angeordneten
Protonenaustauschmembran 6 prinzipmäßig angedeutet. Sie stehen stellvertretend für die Vielzahl der Anodenbereiche, Kathodenbereiche und Protonenaustauschmembranen in dem Brennstoffzellenstapel 3. Der Brennstoffzellenstapel 3 ist in einem Gehäuse 7 angeordnet, welches aus einem ersten Gehäuseteil 7.1 und einem zweiten Gehäuseteil 7.2, zum Beispiel einem Gehäusedeckel besteht. Zwischen den Gehäuseteilen 7.1 , 7.2 ist eine hier nicht erkennbare Gehäusedichtung angeordnet. Das Gehäuse 7 weist außerdem zwei Belüftungsverbindungen 8, 9 auf. Die Belüftungsverbindung 8 ist als Belüftungszuleitung 8 ausgeführt und ist beispielsweise über einen hier angedeuteten Luftfilter 10 mit der Umgebung des Gehäuses 7 verbunden. Die zweite
Belüftungsverbindung 9 ist als Belüftungsabteilung 9 ausgeführt, und mündet in eine Zuluftleitung zum Kathodenraum 5 des Brennstoffzellenstapels 3, und zwar in
Strömungsrichtung vor einem Verdichter 11 als Luftfördereinrichtung. Es sind aber auch andere Ableitungswege denkbar. Während des Betriebs des Verdichters 1 1 als
Luftfördereinrichtung kommt es hierdurch zu einer ständigen Durchströmung des
Gehäuses 7, da aus der Umgebung des Gehäuses 7 Luft über den Luftfilter 10 und die Belüftungszuleitung 8 angesaugt und über die Belüftungsableitung 9 wieder aus dem Gehäuse 7 abgesaugt wird. Das Gehäuse wird dadurch ständig von einem Luftstrom durchströmt. Eventuell aus dem Brennstoffzellenstapel 3 austretender Wasserstoff wird so während des Betriebs zusammen mit der Zuluft angesaugt und kann am Katalysator des Kathodenraums 5 mit dem Sauerstoff abreagieren und wird hierdurch unschädlich gemacht. Alternative Ausführungen der Gehäusebelüftung sind für den Fachmann aus dem allgemeinen Stand der Technik bekannt und können hier ebenfalls eingesetzt werden. Entscheidend ist es lediglich, dass eine Belüftung des Gehäuses 7 vorgesehen ist, welche wenigstens eine Belüftungsverbindung 8, 9 aufweist, wovon, falls beide vorhanden, wenigstens eine davon eine Ventileinrichtung aufweist.
Wie bereits erwähnt, wird über eine Luftfördereinrichtung 1 1 Luft als Sauerstofflieferant in den Kathodenraum 5 des Brennstoffzellenstapels gefördert. Dem Anodenraum 4 des Brennstoffzellenstapels 3 wird Wasserstoff aus einem Druckgasspeicher 12 zugeführt. Der Wasserstoff gelangt über ein Druckregel- und Dosierventil 13 in den Bereich des Anodenraums 4. In an sich bekannter Art und Weise wird nicht verbrauchter Wasserstoff über eine Rezirkulationsleitung 14 und eine Gasstrahlpumpe als
Rezirkulationsfördereinrichtung 15 zurückgeführt und durch den frisch zudosierten Wasserstoff als Treibgasstrom angesaugt. Es sind allerdings auch andere
Rezirkulationsfördereinrichtungen denkbar. Wesentlich ist, dass der Anodenraum mit Rezirkulation üblicherweise einen gegenüber Atmosphäre geschlossenen Raum darstellt, der auch nach Abschaltung des Systems abgeschlossen bleibt. Der nicht verbrauchte Wasserstoff nach dem Anodenraum 4 wird also im Kreislauf geführt und kann so nach und nach aufgebraucht werden. Dieser sogenannte Anodenkreislauf bzw. Anodenloop ist aus dem allgemeinen Stand der Technik bekannt. Er ist hier sehr stark vereinfacht dargestellt. In der Realität wird er außerdem über Wasserabscheider, Ablassventile und dergleichen verfügen. Dies ist für die hier vorliegende Erfindung von untergeordneter Bedeutung und deshalb nicht dargestellt. Diese Elemente können jedoch, wie es für den Fachmann allgemein bekannt und üblich ist, in dem Anodenkreislauf angeordnet sein.
Das Gehäuse 7 um den Brennstoffzellenstapel 3 ist bis auf die Belüftungsleitungen 8, 9 möglichst gasdicht ausgebildet und an seiner Abdichtstelle zwischen den Gehäuseteilen 7.1 und 7.2 mit einer möglichst kurzen Dichtungslänge konstruiert. Die Länge der
Gehäusedichtung zwischen den Gehäuseteilen 7.1 und 7.2 ist dabei insbesondere wesentlich kürzer als die Länge der Dichtungen zwischen den Einzelzellen des
Brennstoffzellenstapels 3 bzw. den Kathodenbereichen und Anodenbereichen und der Umgebung des Brennstoffzellenstapels 3. Beispielsweise kann bei einem 100 kW
Brennstoffzellenstapel 3 eine Dichtungslänge innerhalb des Stapels von insgesamt ca. 400 - 600 m vorliegen. Die Länge der Dichtungen teilt sich dabei relativ gleichmäßig zwischen der Anodenseite und der Kathodenseite auf. Wird beispielsweise die
Gehäusedichtung zwischen den Gehäuseteilen 7.1 und 7.2 mit einer Gesamtlänge von ca. 1 m ausgeführt, dann entsteht ein erheblicher Unterschied in der Länge der
Dichtungen. Dadurch kommt es auch zu eine sehr viel geringeren Aus-Diffusion von Wasserstoff, falls dieser in dem Gehäuse 7 vorliegt, beziehungsweise Ein-Diffusion von Sauerstoff durch die Gehäusedichtung, als durch die Dichtungen des
Brennstoffzellenstapels. Hierdurch wird eine hohe Dichtheit des Systems aus
Brennstoffzellenstapel 3 und Gehäuse 7, auch gegenüber Wasserstoff erzielt. Darüber hinaus kann die Gehäusedichtung, falls es die Konstruktion zulässt, aus einem besonders diffusionshemmenden Material gefertigt sein. Dies ist jedoch nicht zwingend notwendig, da der Haupteffekt durch den Längenunterschied zwischen der Gesamtlänge der
Dichtungen des Brennstoffzellestapels 3 und der sehr viel kürzeren Gehäusedichtung erzielt wird.
Die Vorgehensweise beim Abstellen des Brennstoffzellensystems 2 in dem Fahrzeug 1 ist nun die Folgende: Zuerst wird, wie es allgemein bekannt und üblich ist, die Zufuhr von Luft durch ein Abstellen der Luftfördereinrichtung 11 in an sich bekannter Art und Weise unterbunden. Bei weiterhin erfolgender Wasserstoffversorgung kann insbesondere der restliche in dem System verbleibende Sauerstoff durch eine weitere Entnahme von elektrischer Leistung, und beispielsweise Einspeicherung in einer Batterie, aufgebraucht werden. In diesem Idealfall liegt dann in dem Kathodenraum 5 eine an Sauerstoff abgereicherte Atmosphäre vor. Dies ist für das Verfahren jedoch nicht zwingend notwendig. Gleichzeitig oder anschließend sollte die Möglichkeit der Zufuhr von frischem Sauerstoff beispielsweise durch Konvektionseffekte oder Windeffekte verhindert oder vermindert werden. Dies kann beispielsweise durch einen Systembypass erfolgen, wie im eingangs genannten Stand der Technik erwähnt. Dies kann jedoch insbesondere sehr effizient durch die im Ausführungsbeispiel dargestellten Absperrventileinrichtungen 16, 17 in der Zuluftleitung zu dem Kathodenraum 5 und in der Abluftleitung aus dem
Kathodenraum 5 erfolgen. Eine Verbesserung bezüglich der beschriebenen Schädigung
beim Wiederstart kann jedoch auch schon erzielt werden, wenn entweder eine
Absperrventileinrichtung in der Zuluftleitung 16 oder eine Absperrventileinrichtung in der Abluftleitung 17 vorhanden ist und nach dem Abschalten des Brennstoffzellensystems 1 geschlossen wird.
Gleichzeitig mit dem Abstellen der Luftfördereinrichtung 11 werden Ventileinrichtungen 18, 19 in den Belüftungsverbindungen 8, 9 verschlossen. Eine Verbesserung bezüglich der beschriebenen Schädigung beim Wiederstart kann jedoch auch schon erzielt werden, wenn entweder eine Absperrventileinrichtung in der Belüftungs-Zuluftleitung 18 oder eine Absperrventileinrichtung in der Belüftungs-Abluftleitung 19 vorhanden ist und nach dem Abschalten des Brennstoffzellensystems 1 geschlossen wird.
Das Gehäuse 7 ist dann gegenüber der Umgebung abgedichtet. Anschließend wird eine auf das System abgestimmte Volumenmenge an Wasserstoff in den Anodenraum 4 dosiert, beispielsweise indem bis zu einem vorgegebenen Druck Wasserstoff dosiert wird. Danach wird auch die Wasserstoffzufuhr, beispielsweise durch das Schließen eines Wasserstoffventils bzw. eines Ventils in der Druckregel- und Dosiereinrichtung 13, abgestellt. Der Druck bzw. das Wasserstoffvolumen werden dabei so vorgegeben, dass in jedem Fall eine Überschussmenge an Wasserstoff in dem Anodenraum 4 vorliegt.
Nach dem Abstellen des Systems kommt es nun dazu, dass dieser überschüssige Wasserstoff durch die Protonenaustauschmembranen 6 in den Kathodenraum 5 diffundiert und dort mit gegebenenfalls noch vorhandenem Sauerstoff am Katalysator der Kathode abreagiert. Über die Dichtungen des Brennstoffzellenstapels 3 diffundiert außerdem Wasserstoff sowohl aus dem Anodenraum 4 als auch aus dem Kathodenraum 5 in das Gehäuse 7. Diese Wasserstoffdiffusion findet dabei solange statt, bis die
Konzentrationen bzw. Partialdrücke im Inneren des Brennstoffzellenstapels 3 und im Inneren des Gehäuses 7 ausgeglichen sind. Die Diffusion an Wasserstoff hört dann auf und es verbleibt eine ausreichende Menge von Wasserstoff in dem Brennstoffzellenstapel 3. Die Wasserstoffelektrode wird damit auf dem elektrochemischen Potenzial von 0 V gehalten.
Wenn Sauerstoff in das Gehäuse 7 des Brennstoffzellenstapels 3 hineindiffundiert oder in diesem noch vorhanden ist, kann es insbesondere an einer in dem Gehäuse 7
angeordneten katalytischen Rekombinationseinrichtung 20 zu Wasser rekombinieren, sodass auch hier eventuell vorhandener oder eindiffundierender Sauerstoff zuverlässig
aufgebraucht wird, da durch das entstehende Konzentrationsgefälle Wasserstoff aus dem Brennstoffzellenstapel 3 dann in das Gehäuse 7 nachdiffundiert. Durch die
Ventileinrichtungen 18 oder/und 19 in den Belüftungsverbindungen 8, 9 und die vergleichsweise geringe Länge der Gehäusedichtung zwischen den Gehäuseteilen 7.1 und 7.2 wird die Nachdiffusion von Sauerstoff jedoch weitgehend vermieden, sodass eine vollständige Abreicherung des Sauerstoffs in dem Gehäuse 7 auftreten kann. Es kann dabei im Prinzip zu Beginn des Prozesses in dem Gehäuse 7 zum Vorliegen eines entzündlichen oder gar explosiven Gemischs aus Wasserstoff und Sauerstoff kommen. Dies hängt im Wesentlichen von der jeweiligen Diffusionsgeschwindigkeit der Gase und der Volumina sowie eventueller externer Undichtheiten ab. Durch entsprechende
Maßnahmen kann ein aus Sicherheitsgesichtspunkten unkritischer Zustand jedoch leicht eingestellt werden, beispielsweise indem keine Zündquellen in dem Gehäuse 7
vorhanden sind, und/oder indem das Gehäusevolumen so gering gewählt wird, dass die Menge des zündfähigen Gemischs sicherheitstechnisch als unkritisch angesehen wird. Außerdem kann durch die geschickte Anbringung der Rekombinationseinrichtung 20, beispielsweise in Form einer Beschichtung auf der Innenwand des Gehäuses, ein zügiger Abbau des Sauerstoffs gewährleistet werden, was ebenfalls dazu beiträgt, ein Erreichen der Zündgrenze zu jedem Zeitpunkt zu vermeiden.
Im Bereich des Gehäuses 7 kann ein optionales druckabhängig reagierendes Ventil 21 vorgesehen sein. Dieses öffnet, wenn der zulässige Druck in dem Gehäuse 7
überschritten oder unterschritten wird. Dadurch kann, auch beim Aufbrauchen
beziehungsweise Rekombinieren von Gasen innerhalb des Gehäuses 7 oder bei schnellem Gasübertritt von der leicht bedruckten Anode in das Gehäuse sichergestellt werden, dass vorgegebene Druckgrenzen innerhalb des Gehäuses 7 eingehalten werden, sodass Schädigungen des Gehäuses vermieden werden können. Bemerkung zur
Erläuterung: Der Brennstoffzellenstapel ist sehr druckstabil in alle Druckrichtungen ausgelegt. Eine Schädigung im Rahmen der Erfindungsabläufe ist nicht möglich. Das Gehäuse jedoch kann eventuell empfindlich auf Druckunterschiede gegen Atmosphäre sein, vor allem wenn es gewichtssparend und entsprechend dünnwandig ausgeführt ist. Durch das teilweise oder gänzlich dichte Gehäuse mit den Ventileinrichtungen 18 oder/und 19 im Bereich der Belüftungsverbindungen 8, 9 und die sehr viel geringere Länge der Gehäusedichtung gegenüber der Gesamtlänge der Dichtungen in dem
Brennstoffzellenstapel entsteht ein Aufbau, welcher den beschriebenen Zustand, bei dem Wasserstoff sowohl im Inneren des Brennstoffzellenstapels 3 als auch im Inneren des
Gehäuses 7 vorhanden ist, über einen sehr langen Zeitraum hinweg aufrechterhalten kann. Versuche haben gezeigt, dass bei herkömmlichen Aufbauten Zeiträume von wenigen Stunden, beispielsweise zwei bis drei Stunden, bekannt und üblich sind. Bei dem hier beschriebenen Aufbau des Brennstoffzellensystems ließen sich sehr viel längere Zeiträume realisieren, beispielsweise Zeiträume von mehr als zehn Stunden bis hin zu mehr als vierundzwanzig Stunden.
Dies gilt insbesondere dann, wenn die Wasserstoffmenge so auf das
Brennstoffzellensystem 1 abgestimmt zudosiert wird, dass sicher und zuverlässig eine Wasserstoffatmosphäre sowohl im Gehäuse 7 als auch in dem Brennstoffzellenstapel 3 vorliegt, ohne dass Wasserstoff nachdosiert werden muss. Dies hat einerseits hinsichtlich des Wasserstoffverbrauchs und andererseits hinsichtlich der Sicherheit Vorteile, da insbesondere ein Nachdosieren von Wasserstoff in dem Brennstoffzellensystem 2 während des Systemstillstands eine unerwünschte Maßnahme darstellt, da das System nach Möglichkeit nicht ohne die Anwesenheit von Bedienpersonal oder eines Fahrers des Fahrzeugs 1 betrieben werden sollte.
Der Vorteil des Aufbaus und des beschriebenen Verfahrens liegt darin, dass schädliche Gaswechsel auf der Anodenseite beim Wiederstart des Brennstoffzellensystems 2 vermieden werden können, wodurch eine sehr viel längere Lebensdauer des
Brennstoffzellenstapels 3 durch Schonung der edelmetallhaltigen und somit
kostenintensiven Katalysatorelektroden mit sehr einfachen Mitteln und Maßnahmen erzielt werden kann. Anders als bei den Maßnahmen und Aufbauten gemäß dem Stand der Technik lässt sich das Brennstoffzellensystem 2 sehr einfach und effizient realisieren.