Patentansprüche
1 Verfahren zur Fertigung von Fahrzeugen mindestens eines Fahrzeugtyps, wobei die Ferti¬ gung aus mehreren Fertigungsabschnitten mit den folgenden Merkmalen besteht:
- Durchführung der Fertigungsabschnitte in unabhängigen ersten Fertigungsein¬ heiten (1, 1.1 bis 1.4) an einem ersten Standort und/oder in unabhängigen zwei¬ ten Fertigungseinheiten (2a, 2b, 2.1 bis 2.8) an mindestens einem dritten Stand¬ ort einer definierten Größe, vorzugsweise mit einer Mitarbeiteranzahl pro Ferti¬ gungseinheit, die eine festgelegte maximale Mitarbeiteranzahl nicht übersteigt, und welche durch eine übergeordnete Steuerungszentrale (3) an einem zweiten Standort zumindest mit betrieblichen Steuergrößen gesteuert werden,
- Zuführung von vorgefertigten Modulen und/oder Fahrzeugteilen der Fahrzeuge an die ersten und/oder zweiten Fertigungseinheiten (1, 1.1 bis 1.4, 2a, 2b, 2.1 bis 2.8), wobei die Zuführung der Module und Fahrzeugteile durch die übergeord¬ nete Steuerzentrale (3) an dem zweiten Standort gesteuert wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die vorgefertigten Module
. und/oder Fahrzeugteile zumindest zum Teil in unabhängigen dritten Fertigungseinheiten (12, 14) einer definierten Größe, vorzugsweise mit einer Mitarbeiteranzahl pro Ferti¬ gungseinheit, die eine festgelegte maximale Mitarbeiteranzahl nicht übersteigt, hergestellt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Fertigung der vorgefertig¬ ten und an die ersten und/oder zweite Fertigungseinheiten (1, 1.1 bis 1.4, 2a, 2b, 2.1 bis 2.8) zuzuführenden Module und Fahrzeugteile des Fahrzeuges in den unabhängigen drit¬ ten Fertigungseinheiten (12, 14) durch die übergeordnete Steuerzentrale (3) gesteuert wird.
4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die unabhängigen drit¬ ten Fertigungseinheiten (12, 14) am ersten Standort der ersten Fertigungseinheiten (1, 1.1 bis 1.4) und/oder am Standort der zweiten Fertigungseinheiten (2a, 2b, 2.1 bis 2.8) ange¬ ordnet sind.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Umfang und/oder die Größe und/oder die Anzahl der durchzuführenden Verfahrensschritte inner¬ halb eines Fertigungsabschnittes über die Größe der ersten und/oder zweiten Fertigungs¬ einheiten, insbesondere über die Mitarbeiteranzahl, insbesondere über die maximale Mit¬ arbeiteranzahl in den ersten und/oder zweiten Fertigungseinheiten (1, 1.1 bis 1.4, 2a, 2b, 2.1 bis 2.8), festgelegt wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl der unabhängigen ersten und zweiten Fertigungseinheiten (1 , 1.1 bis 1.4, 2a, 2b, 2.1 bis 2.8) an einem Standort durch die Anzahl der vertreibbaren Fahrzeuge in dieser Region festgelegt wird.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass bei Unterschreitung einer definierten Anzahl von zu fertigenden Fahrzeugen an dem ersten und/oder dritten Stand¬ ort die Fertigung der Fahrzeuge in einer einzigen Fertigungseinheit durchgeführt wird.
8. Verfahren nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass in Abhängigkeit der Anzahl der zu fertigenden Fahrzeuge die Fertigung oder ein Teil der Fertigungsabschnitte gleichzeitig in mehr als einer unabhängigen ersten oder zweiten Fertigungseinheit durch¬ geführt wird.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass in Abhängig¬ keit der Anzahl der zu fertigenden Fahrzeuge mindestens eine der ersten oder zweiten Fertigungseinheiten (1) in mindestens zwei Fertigungseinheiten (1.1, 1.2, 1.3, 1.4, 2a, 2b, 2.1 bis 2.8) unterteilt wird.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest in Abhängigkeit der Anzahl der zu fertigenden Fahrzeuge an dem ersten und/oder dritten Standort und/oder der zu fertigenden Module und Fahrzeugteile die Module und/oder die Fahrzeugteile gleichzeitig in mehr als einer dritten Fertigungseinheit (12, 14) hergestellt werden.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass in Abhän¬ gigkeit der Anzahl der zu fertigenden Fahrzeuge an dem ersten und/oder dritten Standort die Produktion der vorgefertigten Module und/oder der Fahrzeugteile in Fertigungsab¬ schnitte unterteilt ist und die Durchführung der einzelnen Fertigungsabschnitte in jeweils unabhängigen dritten Fertigungseinheiten (12, 14) erfolgt.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl der Mitarbeiter in den ersten und/oder zweiten Fertigungseinheiten (1, 1.1 bis 1.4, 2a, 2b, 2.1 bis 2.8) in Abhängigkeit des jeweils durchzuführenden Fertigungsabschnittes der Fer¬ tigung der Fahrzeuge und der Anzahl der zu fertigenden Fahrzeuge festgelegt wird.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die unab¬ hängigen ersten und/oder zweiten und/oder dritten Fertigungseinheiten (1, 1.1 bis 1.4, 2a, 2b, 2.1 bis 2.8, 12, 14) rechtlich und/oder wirtschaftlich eigenständige Organisations¬ einheiten sind.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei der ersten und/oder zweiten und/oder dritten Fertigungseinheiten (1, 1.1 bis 1.4, 2a, 2b, 2.1 bis 2.8, 12, 14) eine rechtlich und/oder wirtschaftlich eigenständige Organisations¬ einheit bilden.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die festge¬ legte maximale Mitarbeiterzahl für die unabhängigen ersten und/oder zweiten Fertigungs¬ einheiten (1, 1.1 bis 1.4, 2a, 2b, 2.1 bis 2.8) der Fertigung der Fahrzeuge gleich der fest¬ gelegten maximalen Mitarbeiterzahl für die unabhängigen dritten Fertigungseinheiten (12, 14) der vorgefertigten Module ist.
16. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten und/oder zweiten und/oder dritten Fertigungseinheiten (1, 1.1 bis 1.4, 2a, 2b, 2.1 bis 2.8, 12, 14) nur eine personelle Hierarchieebene oder Entscheidungsebene aufweisen.
17. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Mitar¬ beiter der ersten und/oder zweiten und/oder dritten Fertigungseinheiten (1, 1.1 bis 1.4, 2a, 2b, 2.1 bis 2.8, 12, 14) nicht einem festen Arbeitssystem zugeordnet sind, sondern in un¬ terschiedlichen Bereichen der Fertigungseinheit eingesetzt werden.
18. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten und/oder zweiten Fertigungseinheiten (1, 1.1 bis 1.4, 2a, 2b, 2.1 bis 2.8) der Fertigung von Fahrzeugen Dienstleistungen, insbesondere die Reparatur und den Service, insbe¬ sondere auch den Vertrieb, für auszuliefernde oder ausgelieferte Fahrzeuge durchführen,
19. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dass die Steuerungszentrale (3) des zwei¬ ten Standortes die Entwicklungsarbeiten der Fahrzeuge und Planungsarbeiten hinsichtlich der zu produzierenden Fahrzeuge und/oder anzuliefernden vorgefertigten Module und/oder Fahrzeugteile und/oder der in den Fertigungseinheiten (1, 1.1 bis 1.4 und 2a, 2b, 2.1 bis 2.8, 12, 14) benötigten Verbrauchsmaterialien und/oder hinsichtlich der Ferti¬ gungseinrichtungen der ersten und/oder zweiten und/oder dritten Fertigungseinheiten (1, 1.1 bis1.4, 2a, 2b, 2.1 bis 2.8, 12, 14) durchführt und das Ergebnis als Steuerungsgrößen an die unabhängigen Fertigungseinheiten übergibt.
20. Verfahren nach einem oder mehreren Ansprüchen 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die übergeordnete Steuerzentrale (3) ein oder mehrere zentrale elektronische Ein¬ richtungen (6a, 6b) zur Verarbeitung und Speicherung von Steuerungsdaten aufweist, wobei mindestens eine der zentralen elektronischen Einrichtungen (6a) über mindestens eine aufbaubare Kommunikationsverbindung (7, 7a bis 7c, 7.1 bis 7.8) mit mindestens je¬ weils einer elektronischen Verarbeitungseinrichtung und/oder dezentralen elektronischen Ein- und Ausgabeeinrichtung (8a, 8b, 10, 13, 15) der unabhängigen ersten und/oder zwei¬ ten und/oder dritten Fertigungseinheiten (1, 1.1 bis 1.4, 2a, 2b, 2.1 bis 2.8, 12, 14) kom¬ muniziert, wobei über die Kommunikationsverbindung zumindest betriebliche Steuer¬ ungsdaten und/oder technische Daten der Fahrzeuge von mindestens einer der zentralen elektronischen Einrichtungen (6a, 6b) der Steuerungszentrale (3) an die mindestens eine Verarbeitungseinrichtung und/oder elektronische Ein- und/oder Ausgabeeinrichtungen (8a, 8b, 10, 13, 15) der unabhängigen ersten und/oder zweiten und/oder dritten Ferti¬ gungseinheiten (1, 1.1 bis 1.4, 2a, 2b, 2.1 bis 2.8, 12, 14) gesendet werden.
21. Verfahren nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerungsdaten zumin¬ dest Daten der Anzahl der zu produzierenden Fahrzeuge und/oder der zu liefernden vor¬ gefertigten Module und/oder Fahrzeugteile und/oder Daten zur Durchführung der Ferti¬ gungsabschnitte und/oder Konstruktionsdaten der Fahrzeuge oder zu verbauenden vor¬ gefertigten Module und/oder Fahrzeugteile und/oder der Fertigungsabläufe in den Ferti¬ gungseinheiten (1, 1.1 bis 1.4, 2a, 2b, 2.1 bis 2.8, 12, 14) sind.
22. Verfahren nach Anspruch 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet, dass über mindestens eine Kommunikationsverbindung (7, 7a bis 7c, 7.1 bis 7.8) Informationsdaten und/oder aus den Informationsdaten abgeleitete Informationsdaten von mindestens einer Verar¬ beitungseinrichtung und/oder von mindestens einer elektronischen Ein- und/oder Ausga¬ beeinrichtung (8a, 8b, 10, 13, 15) der unabhängigen Fertigungseinheiten (1, 1.1 bis 1.4, 2a, 2b, 2.1 bis 2.8, 12, 14) an mindestens eine zentrale elektronische Einrichtung (6a, 6b) der Steuerungszentrale (3) gesendet werden.
23. Verfahren nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teil der In¬ formationsdaten Sensordaten, insbesondere Bilddaten, zur Erfassung der Fertigungs¬ umgebung innerhalb einer ersten und/oder zweiten und/oder dritten Fertigungseinheit (1, 1.1 bis 1.4, 2a, 2b, 2.1 bis 2.8, 12, 14) sind.
24. Verfahren zur Fertigung von Fahrzeugen mindestens eines Fahrzeugtyps an mehreren Standorten, wobei die Fertigung der Fahrzeuge aus mehreren Fertigungsabschnitten besteht, mit folgenden Merkmalen: ,
- Durchführung der Fertigung oder der Fertigungsabschnitte in jeweils unabhängi¬ gen ersten Fertigungseinheiten (1, 1.1 bis 1.4) eines ersten Standortes, vor¬ zugsweise mit einer Mitarbeiteranzahl pro Fertigungseinheit, die eine festgelegte maximale Mitarbeiteranzahl nicht übersteigt, und welche durch eine übergeord¬ nete Steuerungszentrale (3) an einem zweiten Standort zumindest mit betrieb¬ lichen Steuergrößen gesteuert werden,
- Durchführung der Fertigung oder der Fertigungsabschnitte in jeweils unabhängi¬ gen zweiten Fertigungseinheiten (2a, 2b, 2.1 bis 2.8)mindestens eines dritten Standortes, vorzugsweise mit einer Mitarbeiteranzahl pro Fertigungseinheit, die die maximale Mitarbeiteranzahl nicht übersteigt, und welche durch die überge¬ ordnete Steuerungszentrale (3) an dem zweiten Standort zumindest mit betrieb¬ lichen Steuergrößen gesteuert werden,
- Fertigen von Modulen und/oder Fahrzeugteilen für die zu fertigenden Fahrzeuge an dem ersten Standort der unabhängigen ersten Fertigungseinheiten (1, 1.1 bis 1.4) und/oder ein oder mehreren dritten Standorten der zweiten Fertigungsein¬ heiten (2a, 2b, 2.1 bis 2.8) in dritten Fertigungseinheiten (12, 14), vorzugsweise mit einer definierten Mitarbeiteranzahl, die eine maximale Mitarbeiteranzahl nicht übersteigt. Zuführung der vorgefertigten Module und/oder Fahrzeugteile der Fahrzeuge an die ersten Fertigungseinheiten (1, 1.1 bis 1.4) von dritten Fertigungseinheiten (12, 14) des ersten Standortes und/oder eines der dritten Standorte und/oder Zuführung der vorgefertigten Module und/oder Fahrzeugteile der Fahrzeuge an die zweiten Fertigungseinheiten (2a, 2b, 2.1 bis 2.8) von dritten Fertigungsein¬ heiten (12, 14) des ersten Standortes und/oder eines der dritten Standorte.
25. Verfahren nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass an die ersten und zweiten Fertigungseinheiten (1, 1.1 bis 1.4, 2a, 2b, 2.1 bis 2.8) vorgefertigte Module und/oder Fahrzeugteile von weiteren Fertigungseinrichtungen (16, 20) geliefert werden.
26. Verfahren nach Anspruch 24 oder 25, dass zumindest die ersten und zweiten Fertigungs¬ einheiten (1, 1.1 bis 1.4, 2a, 2b, 2.1 bis 2.8) bezüglich der Fertigungsabschnitte zumindest im Wesentlichen identisch sind.
27. Verfahren nach einem der Ansprüche 24 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass die Zufüh¬ rung der Module und Fahrzeugteile an die ersten und zweiten Fertigungseinheiten (1, 1.1 bis 1.4, 2a, 2b, 2.1 bis 2.8) und/oder die Fertigung zumindest eines Teils der vorgefertig¬ ten Module und/oder Fahrzeugteile in den dritten Fertigungseinheiten (12, 14) durch die übergeordnete Steuerzentrale (3) des zweiten Standortes gesteuert wird.
28. Verfahren nach einem der Ansprüche 24 bis 28, dadurch gekennzeichnet, dass die dritten Fertigungseinheiten (12, 14) von der Steuerzentrale (3) Lieferdaten zur Belieferung der ersten und/oder zweiten Fertigungseinheiten (1, 1.1 bis 1.4, 2a, 2b, 2.1 bis 2.8) empfan¬ gen.
29. Verfahren nach einem der Ansprüche 24 bis 28, dadurch gekennzeichnet, dass der Um¬ fang und/oder die Größe und/oder die Anzahl der der durchzuführenden Verfahrens¬ schritte innerhalb eines Fertigungsabschnittes über die Größe der ersten und zweiten Fer¬ tigungseinheiten, vorzugsweise über die Mitarbeiteranzahl, insbesondere die maximale Mitarbeiteranzahl in den ersten und zweiten Fertigungseinheiten (1, 1.1 bis 1.4, 2a, 2b, 2.1 bis 2.8) festgelegt wird.
30. Verfahren nach einem der Ansprüche 24 bis 29, dadurch gekennzeichnet, dass die An¬ zahl der unabhängigen ersten und zweiten Fertigungseinheiten (1, 1.1 bis 1.4, 2a, 2b, 2.1 bis 2.8) zumindest durch die Anzahl der vertreibbaren Fahrzeuge in der Region ihres Standortes festgelegt wird.
31. Verfahren nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, dass bei Unterschreitung einer definierten Anzahl von zu fertigenden Fahrzeugen an dem ersten und/oder dritten Stand¬ orten die Fertigung der Fahrzeuge in einer einzigen Fertigungseinheit des Standortes durchgeführt wird.
32. Verfahren nach Anspruch 30 oder 31 , dadurch gekennzeichnet, dass in Abhängigkeit der Anzahl der zu fertigenden.Fahrzeuge mindestens die Fertigung oder ein Teil der Ferti¬ gungsabschnitte gleichzeitig in mehr als einer unabhängigen ersten und/oder zweiten Fer¬ tigungseinheit (1, 1.1 bis 1.4, 2a, 2b, 2.1 bis 2.8) durchgeführt wird.
33. Verfahren nach Anspruch 31 oder 32, dadurch gekennzeichnet, dass in Abhängigkeit der Anzahl der zu fertigenden Fahrzeuge am jeweiligen Standort mindestens einer der ersten und zweiten Fertigungseinheiten (1, 1.1 bis 1.4, 2a, 2b, 2.1 bis 2.8) in zwei Fertigungsein¬ heiten unterteilt wird.
34. Verfahren nach einem der Ansprüche 24 bis 33, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest in Abhängigkeit der Anzahl der am jeweiligen Standort zu fertigenden Fahrzeuge und/oder der zu fertigenden Module und/oder Fahrzeugteile die Module und/oder Fahrzeugteile gleichzeitig in mehr als einer dritten Fertigungseinheit (12, 14) hergestellt werden.
35. Verfahren nach einem der Ansprüche 24 bis 34, dadurch gekennzeichnet, dass in Abhän¬ gigkeit der Anzahl der am jeweiligen Standort zu fertigenden Fahrzeuge die Produktion der vorgefertigten Module und/oder der Fahrzeugteile in Fertigungsabschnitte unterteilt ist und die Durchführung der Fertigungsabschnitte in jeweils unabhängigen dritten Ferti¬ gungseinheiten (12, 14) erfolgt.
36. Verfahren nach einem der Ansprüche 24 bis 35, dadurch gekennzeichnet, dass die An¬ zahl der Mitarbeiter in den ersten und zweiten Fertigungseinheiten (1, 1.1 bis 1.4, 2a, 2b, 2.1 bis 2.8) in Abhängigkeit des jeweils durchzuführenden Fertigungsabschnittes der Fer¬ tigung des Fahrzeuges und der Anzahl der zu fertigenden Fahrzeuge festgelegt wird.
37. Verfahren nach einem der Ansprüche 24 bis 36, dadurch gekennzeichnet, dass die unab¬ hängigen ersten und/oder zweiten und/oder dritten Fertigungseinheiten (1, 1.1 bis 1.4, 2a, 2b, 2.1 bis 2.8, 12, 14) rechtlich und/oder wirtschaftlich eigenständige Organisationen sind.
38. Verfahren nach einem der Ansprüche 24 bis 36, dadurch gekennzeichnet, dass mindes¬ tens zwei der ersten und/oder zweiten und/oder dritten Fertigungseinheiten (1, 1.1 bis 1.4, 2a, 2b, 2.1 bis 2.8, 12, 14) rechtlich und/oder wirtschaftlich eigenständige Organisations¬ einheiten sind.
39. Verfahren nach einem der Ansprüche 24 bis 38, dadurch gekennzeichnet, dass die fest¬ gelegte maximale Mitarbeiterzahl für die unabhängigen ersten und zweiten Ferti¬ gungseinheiten (1, 1.1 bis 1.4, 2a, 2b, 2.1 bis 2.8) der Fertigung der Fahrzeuge gleich der festgelegten maximalen Mitarbeiterzahl der unabhängigen dritten Fertigungseinheiten (12, 14) ist.
40. Verfahren nach einem der Ansprüche 24 bis 39, dadurch gekennzeichnet, dass die Ferti¬ gungseinheiten (1, 1.1 bis 1.4, 2a, 2b, 2.1 bis 2.8, 12, 14) nur eine personelle Hierarchie¬ ebene oder Entscheidungsebene aufweisen.
41. Verfahren nach einem der Ansprüche 24 bis 40, dadurch gekennzeichnet, dass die Mitar¬ beiter der Fertigungseinheiten (1, 1.1 bis 1.4, 2a, 2b, 2.1 bis 2.8, 12, 14) nicht einem fes¬ ten Arbeitssystem zugeordnet sind, sondern in unterschiedlichen Bereichen der Ferti¬ gungseinheit einsetzbar sind.
42. Verfahren nach einem der Ansprüche 24 bis 41, dadurch gekennzeichnet, das die ersten und/oder zweiten Fertigungseinheiten (1, 1.1 bis 1.4, 2a, 2b, 2.1 bis 2.8) der Fertigung von Fahrzeugen Dienstleistungen, insbesondere die Reparatur und den Service der Fahr¬ zeuge, insbesondere auch den Vertrieb der Fahrzeuge, für an Kunden ausgelieferte oder zu liefernde Fahrzeuge durchführen.
43. Verfahren nach einem der Ansprüche 24 bis 42, dadurch gekennzeichnet, dass die Steu¬ erzentrale (3) des zweiten Standortes die Entwicklungsarbeiten der Fahrzeuge und Pla¬ nungsaufgaben hinsichtlich der zu produzierenden Fahrzeuge und/oder der anzulie¬ fernden vorgefertigten Module und/oder Fahrzeugteile und/oder von Fertigungseinrichtun- gen für die Fertigungseinheiten durchführt und das Ergebnis zumindest zum Teil als Steuerungsgrößen an die Fertigungseinheiteri (1, 1.1 bis 1.4, 2a, 2b, 2.1 bis 2.8) übergibt.
44. Verfahren nach einem der Ansprüche 24 bis 43, dadurch gekennzeichnet, dass die über¬ geordnete Steuerzentrale (3) ein oder mehrere zentrale elektronische Einrichtungen (6a, 6b) zur Verarbeitung und Speicherung von Steuerungsdaten und/oder technischen Daten von Fahrzeugen und/oder technische Daten von Modulen und/oder von Fahrzeugteilen aufweist, wobei mindestens eine der elektronischen Einrichtungen (6a, 6b) über mindes¬ tens eine aufbaubare Kommunikationsverbindung (7, 7.1 bis 7.8, 7a bis 7c) mit jeweils mindestens einer elektronischen Verarbeitungseinrichtung und/oder dezentralen elektro¬ nischen Ein- und Ausgabeeinrichtung (8a, 8b, 10, 13, 15), insbesondere dezentralen Ter¬ minaleinrichtung, der jeweiligen unabhängigen ersten und/oder zweiten und/oder dritten Fertigungseinheiten (1, 1.1 bis 1.4, 2a, 2b, 2.1 bis 2.8, 5, 12, 14) kommuniziert, wobei über die Kommunikationsverbindungen zumindest Steuerungsdaten und/oder technische Daten der Fahrzeuge und/oder technische Daten der Module und/oder der Fahrzeugteile von mindestens einer der zentralen elektronischen Einrichtungen (6a, 6b) der Steue¬ rungszentrale (3) an die mindestens eine Verarbeitungseinrichtung und/oder elektronische Ein- und/oder Ausgabeeinrichtung (8a, 8b, 10, 13, 15) der unabhängigen ersten und/oder zweiten und/oder dritten Fertigungseinheiten (1, 1.1 bis 1.4, 2a, 2b, 2.1 bis 2.8, 12, 14) gesendet werden.
45. Verfahren nach Anspruch 44, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerungsdaten zumin¬ dest Daten der Anzahl der zu produzierenden Fahrzeuge oder der zu liefernden vorgefer¬ tigten Module und/oder Fahrzeugteile und/oder Daten zur Durchführung der ersten und zweiten Fertigungsschritte und/oder Konstruktionsdaten der Fahrzeuge oder der zu ver¬ bauenden vorgefertigten Module und/oder Fahrzeugteile und/oder der Produktionsab¬ läufe sind.
46. Verfahren nach Anspruch 44 oder 45, dadurch gekennzeichnet, dass über mindestens eine Kommunikationsverbindung (7, 7a bis 7c, 7.1 bis 7.8) Informationsdaten und/oder aus den Informationsdaten abgeleitete Daten von mindestens einer Verarbeitungsein¬ richtung und/oder mindestens einer der elektronischen Ein- und/oder Ausgabeeinrichtung (8a, 8b, 10, 13, 15)der unabhängigen, Fertigungseinheiten zumindest der Fertigung von Fahrzeugen an mindestens eine der zentralen elektronischen Einrichtungen (6a) der Steuerungszentrale (3) gesendet werden.
47. Verfahren nach Anspruch 46, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teil der In¬ formationsdaten Sensordaten, insbesondere Bilddaten, der Fertigung der Fahrzeuge und/oder der vorgefertigten Module und/oder der Fahrzeugteile sind.
48. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 47, dadurch gekennzeichnet, dass die festge¬ legte maximale Mitarbeiteranzahl zwischen 100 und 300, insbesondere zwischen 150 und 250, vorzugsweise zwischen 195 und 210, liegt.
49. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 48, dadurch gekennzeichnet, dass die Fahr¬ zeuge mit folgenden Fertigungsabschnitten hergestellt werden:
- Fertigung der Karosserie
- Lackieren der Karosserie mit Oberflächenschutz
- Montage von Fahrwerk und Antrieb an der Karosserie
- Montage der Innenausstattung
50. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 48, dadurch gekennzeichnet, dass die Fahr¬ zeuge mit folgenden Fertigungsabschnitten hergestellt werden:
- Komplettierung des Fahrwerks,
- Fertigung das Spaceframes bzw. des Tragwerks des Fahrzeuges
- Oberflächenbehandlung des Tragwerks
- Montage des Tragwerks auf dem Fahrwerk,
- Montage der Innenausstattung,
- Montage der Außenkarosserie (Beplankung).
51. Verfahren nach Anspruch 50, dadurch gekennzeichnet, dass während des Fertigungsab¬ schnittes der Montage des Tragwerkes auf dem Fahrwerk der Antrieb, das Bordnetz und/oder die Klimaanlage verbaut werden.
52. Verfahren nach Anspruch 50 oder 51, dadurch gekennzeichnet, dass die Fertigung des Spaceframes bzw. des Tragwerks des Fahrzeuges und/oder deren Oberflächenbehand¬ lung in dritten Fertigungseinheiten (12, 14) der Fertigung von Modulen durchgeführt wird.
53. System zur Fertigung von Fahrzeugen, wobei die Fertigung aus mehreren Fertigungsab¬ schnitten besteht, dadurch gekennzeichnet, dass an einem ersten Standort mindestens eine erste unabhängige Fertigungseinheit (1, 1.1 bis 1.4) und/oder an mindestens einem dritten Standort mindestens eine zweite unabhängige Fertigungseinheit (2a, 2b, 2.1 bis 2.8), vorzugsweise mit einer Mitarbeiteranzahl, die eine maximale Mitarbeiteranzahl nicht übersteigt, zur Durchführung der Fertigungsabschnitte vorgesehen ist, wobei die min¬ destens eine erste und/oder zweite unabhängige Fertigungseinheit (1, 1.1 bis 1.4 und 2a, 2b, 2.1 bis 2.8) zumindest mit betrieblichen Steuergrößen und der Zuführung von vorge¬ fertigten Modulen und/oder Fahrzeugteilen der zu fertigenden Fahrzeuge durch eine ü- bergeordnete Steuerzentrale (3) steuerbar ist und/oder gesteuert wird.
54. System nach Anspruch 53, dadurch gekennzeichnet, dass die übergeordnete Steuerzent¬ rale (3) ein oder mehrere zentrale elektronische Einrichtungen (6a, 6b) zur Verarbeitung und Speicherung von Steuerungsdaten und/oder Informationsdaten der mindestens einen ersten und/oder zweiten unabhängigen Fertigungseinheit (1, 1.1 bis 1.4 und 2a, 2b, 2.1 bis 2.8) und/oder daraus abgeleiteter Daten aufweist, dass die mindestens eine erste und/oder zweite unabhängige Fertigungseinheit (1 , 1.1 bis 1.4 und 2a, 2b, 2.1 bis 2.8) mindestens eine elektronische Verarbeitungseinrichtung und/oder mindestens eine de¬ zentrale elektronische Ein- und/oder Ausgabeeinrichtung (8a, 8b, 10) aufweist und zwi¬ schen der mindestens einen zentralen elektronischen Einrichtung (6a) der Steuerzentrale (3) und der mindestens einen elektronischen Verarbeitungseinrichtung und/oder der min¬ destens einen dezentralen elektronischen Ein- und/oder Ausgabeeinrichtung (8a, 8b, 10) eine Kommunikationsverbindung ( 7, 7a bis 7c, 7.1 bis 7.8) aufbaubar ist, wobei über die Kommunikationsverbindung durch die mindestens eine elektronische Verarbeitungsein¬ richtung und/oder die mindestens eine elektronische Ein- und/oder Ausgabeeinrichtung (8a, 8b , 10) der Fertigungseinheit (1, 1.1 bis 1.4 und 2a, 2b, 2.1 bis 2.8) von der zentralen elektronischen Einrichtung (6a) der Steuerzentrale (3) zumindest Steuerdaten empfang¬ bar sind und Informationsdaten und/oder davon abgeleitete Daten an die zentrale elektro¬ nische Einrichtung (6a) der Steuerzentrale (3) sendbar sind.
55. System nach Anspruch 54, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine unabhän¬ gige erste und/oder zweite Fertigungseinheit (1, 1.1 bis 1.4 und 2a, 2b, 2.1 bis 2.8) min¬ destens einen Sensor zur Aufnahme von Fertigungsdaten, insbesondere Bilddaten der Fertigung aufweist.
56. System nach Anspruch 55, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensordaten als Informati¬ onsdaten von der mindestens einen elektronischen Verarbeitungseinrichtung und/oder der mindestens einen elektronischen Ein- und/oder Ausgabeeinrichtung (8a, 8b, 10) über die Kommunikationsverbindung (7, 7a bis 7c, 7.1 bis 7.8) an die mindestens eine zentrale elektronische Verarbeitungseinrichtung (6a) der Steuerzentrale (3) sendbar sind.
57. System nach Anspruch 55 oder 56, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensordaten über die Kommunikationsverbindung (7, 7a bis 7c, 7.1 bis 7.8) von der mindestens einen zen¬ tralen elektronischen Einrichtung (6a) der Steuerzentrale (3) abrufbar sind.
58. System zur Fertigung von Fahrzeugen, wobei die Fertigung aus mehreren Fertigungsab¬ schnitten besteht, dadurch gekennzeichnet, dass an einem ersten Standort mindestens eine erste unabhängige Fertigungseinheit (1, 1.1 bis 1.4) zur Durchführung der Ferti¬ gungsabschnitte der Fahrzeugfertigung, vorzugsweise mit einer Mitarbeiteranzahl, die ei¬ ne maximale Mitarbeiteranzahl nicht übersteigt, vorgesehen ist, dass an mindestens ei¬ nem dritten Standort mindestens eine zweite unabhängige Fertigungseinheit (2a, 2b, 2.1 bis 2.8) zur Durchführung der Fertigungsabschnitte der Fahrzeugfertigung mit einer Mitar¬ beiteranzahl, die eine maximale Mitarbeiteranzahl nicht übersteigt, vorgesehen ist, dass an dem ersten Standort und/oder an dem mindestens einem dritten Standort mindestens eine dritte Fertigungseinheit (12, 14) zur Fertigung von Modulen und/oder Fahrzeugteilen für die Fertigung der Fahrzeuge, vorzugsweise mit einer Mitarbeiteranzahl, die eine ma¬ ximale Mitarbeiteranzahl nicht übersteigt, vorgesehen sind, wobei die mindestens eine erste und mindestens eine zweite Fertigungseinheit (1, 1.1 bis 1.4 und 2a, 2b, 2.1 bis 2.8) und/oder die mindestens eine dritte Fertigungseinheit (12, 14) zumindest mit betrieblichen Steuergrößen und die Zuführung von vorgefertigten Modulen und/oder Fahrzeugteilen an die mindestens eine erste Fertigungseinheit (1, 1.1 bis 1.4) von der mindestens einen drit¬ ten Fertigungseinheit (12, 14) des ersten und/oder des mindestens einen dritten Standor¬ tes und/oder die Zuführung von vorgefertigten Modulen und/oder Fahrzeugteilen an die zweiten Fertigungseinheiten (2a, 2b, 2.1 bis 2.8) von der mindestens einen dritten Ferti¬ gungseinheit (12, 14) des ersten Standortes und/oder eines der dritten Standorte von ei¬ ner Steuerzentrale (3) eines zweiten Standortes steuerbar sind und/oder gesteuert wer¬ den.
59. System nach Anspruch 58, dadurch gekennzeichnet, dass die übergeordnete Steuerzent¬ rale (3) ein oder mehrere zentrale elektronische Einrichtungen (6a, 6b) zur Verarbeitung und Speicherung von Steuerungsdaten und/oder Informationsdaten der mindestens einen ersten und der mindestens einen zweiten und/oder der mindestens einen dritten Ferti¬ gungseinheit (1, 1.1 bis 1.4 und 2a, 2b, 2.1 bis 2.8, 12, 14) und/oder daraus abgeleitete Daten aufweist, dass die mindestens eine erste und die mindestens eine zweite und/oder die mindestens eine dritte Fertigungseinheit (1, 1.1 bis 1.4 und 2a, 2b, 2.1 bis 2.8, 12, 14) mindestens eine elektronische Verarbeitungseinrichtung und/oder mindestens eine de- zentrale Ein- und/oder Ausgabeeinrichtung (8a, 8b, 10, 13, 15) aufweist und zwischen der mindestens einen zentralen elektronischen Einrichtung (6a, 6b) der Steuerzentrale (3) und den elektronischen Verarbeitungseinrichtungen und/oder den dezentralen elektronischen Ein- und Ausgabeeinrichtungen (8a, 8b, 10, 13 ,15) der Fertigungseinheiten (1, 1.1 bis 1.4 und 2a, 2b, 2.1 bis 2.8, 12, 14) Kommunikationsverbindungen (7a bis 7c, 7.1 bis 7.8, 17, 18) aufbaubar sind, wobei über die Kommunikationsverbindungen durch die elektro¬ nischen Verarbeitungseinrichtungen und/oder die elektronischen Ein- und Ausgabeein¬ richtungen (8a, 8b, 10, 13 ,15) der Fertigungseinheiten (1, 1.1 bis 1.4 und 2a, 2b, 2.1 bis 2.8, 12, 14) von der mindestens einen zentralen Einrichtung (6a, 6b) der Steuerzentrale (3) zumindest Steuerdaten empfangbar sind und Informationsdaten und/oder davon ab¬ geleitete Daten an die mindestens eine zentrale elektronische Einrichtung (6a, 6b) der Steuerzentrale (3) sendbar sind.
60. System nach Anspruch 59, dadurch gekennzeichnet, dass erste und zweite und/oder dritte Fertigungseinheiten (1, 1.1 bis 1.4 und 2a, 2b, 2.1 bis 2.8, 12, 14) mindestens je¬ weils einen Sensor zur Aufnahme von Fertigungsdaten, insbesondere Bilddaten der Ferti¬ gung, aufweisen.
61. System nach Anspruch 60, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensordaten über die Kom¬ munikationsverbindungen (7a bis 7c, 7.1 bis 7.8, 17, 18) von der mindestens einen zen¬ tralen elektronischen Einrichtung (6a, 6b) der Steuerzentrale (3) aufrufbar sind.
62. System zur Fertigung von Modulen und/oder Fahrzeugteilen für die Fertigung von Fahr¬ zeugen, dadurch gekennzeichnet, dass an einem Standort mindestens eine dritte Ferti¬ gungseinheit (12, 14) zur Durchführung der Fertigung von Modulen und/oder Fahr¬ zeugteilen einer definierten Größe, vorzugsweise mit einer Mitarbeiteranzahl, die eine maximale Mitarbeiteranzahl nicht übersteigt, vorgesehen ist, welche zumindest durch Steuerungsdaten einer zentralen Steuerzentrale (3) steuerbar ist und/oder gesteuert wird.
63. System nach Anspruch 62, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine dritte Fer¬ tigungseinheit (12, 14) mindestens eine elektronische Verarbeitungseinrichtung und/oder mindestens eine zentrale elektronische Ein- und/oder Ausgabeeinrichtung (13, 15) auf¬ weist, über die mindestens eine Kommunikationsverbindung (17, 18) zu mindestens einer zentralen elektronischen Einrichtung (6b) der Steuerzentrale (3) zur Verarbeitung und Speicherung von Steuerungsdaten und/oder Informationsdaten der mindestens einen drit¬ ten Fertigungseinheit ( 12, 14) und/oder daraus abgeleiteter Daten aufbaubar ist, wobei über die Kommunikationsverbindung (17, 18) durch die mindestens eine elektronische Verarbeitungseinrichtung und/oder die mindestens eine elektronische Ein- und Ausgabe¬ einrichtung (13, 15) der dritten Fertigungseinheit (12, 14) von der zentralen elektronischen Einrichtung (6b) der Steuerzentrale (3) empfangbar sind und/oder empfangen werden und Informationsdaten und/oder davon abgeleitete Daten an die mindestens eine zentrale e- lektronische Einrichtung (6b ) der Steuerzentrale (3) sendbar sind und/oder gesendet werden.
64. System nach Anspruch 63, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine unabhän¬ gige dritte Fertigungseinheit (12, 14) mindestens einen Sensor zur Aufnahme von Ferti¬ gungsdaten, insbesondere Bilddaten der Fertigung aufweist.
65. System nach Anspruch 64, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensordaten als Informati¬ onsdaten von der mindestens einen elektronischen Verarbeitungseinrichtung und/oder der mindestens einen elektronischen Ein- und/oder Ausgabeeinrichtung (13, 15) über die Kommunikationsverbindung (17, 18) an die mindestens eine zentrale Verarbeitungsein¬ richtung (6b) der Steuerzentrale (3) sendbar sind und/oder gesendet werden.
66. System nach Anspruch 64 oder 65, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensordaten über die Kommunikationsverbindung von der mindestens einen elektronischen Verarbeitungs¬ einrichtung und/oder der mindestens einen elektronischen Ein- und/oder Ausgabeein¬ richtung (13, 15) der dritten Fertigungseinheit (12, 14) von der mindestens einen elektro¬ nischen, Einrichtung (6b) der Steuerzentrale (3) abrufbar sind und/oder abgerufen werden.
67. System nach Anspruch 54, 59 oder 63, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerungsda¬ ten zumindest Daten der Anzahl der zu produzierenden Fahrzeuge und/oder der zu lie¬ fernden vorgefertigten Module und/oder Fahrzeugteile und/oder Daten zur Durchführung der Fertigungsabschnitte in den Fertigungseinheiten (1, 1.1 bis 1.4 und 2a, 2b, 2.1 bis 2.8, 12, 14) und/oder Konstruktionsdaten der zu fertigenden Fahrzeuge oder der Module und/oder der Fahrzeugteile sind.
68. System nach einem der Ansprüche 53 bis 67, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Logistikeinheit (5, 5.1, 5.2) vorgesehen ist, die eine Belieferung der ersten und/oder der zweiten Fertigungseinheiten (1, 1.1 bis 1.4 und 2a, 2b, 2.1 bis 2.8) und/oder der drit¬ ten Fertigungseinheiten (12, 14) mit Modulen und/oder Einzelteilen und/oder Verbrauchsmaterialien und/oder Ersatzteilen der Produktionsanlagen durchführt, wobei die Steuerung der Logistikeinheit (5, 5.1 , 5.2) durch die Steuerzentrale (3) erfolgt.
69. System nach Anspruch 68, dadurch gekennzeichnet, dass zur Steuerung der Logistikein¬ heit (5, 5.1 , 5.2) zwischen mindestens einer der elektronischen Einrichtungen (6a, 6b) der Steuerzentrale (3) und mindestens einer elektronischen Verarbeitungseinrichtung und/oder elektronischen Ein- und/oder Ausgabeeinrichtung (9) eine Kommunikationsver¬ bindung (24) aufbaubar ist.
70. System nach Anspruch 69, dadurch gekennzeichnet, dass über die Kommunikationsver¬ bindung (24) zumindest Steuerdaten für die Belieferung der ersten und/oder zweiten und/oder dritten Fertigungseinheiten (1, 1.1 bis 1.4 und 2a, 2b, 2.1 bis 2.8, 12, 14) von der Steuerzentrale (3) an die Logistikeinheit (5, 5.1 ,5.2) sendbar sind und/oder gesendet werden.
71. System nach einem der Ansprüche 53 bis 70, dadurch gekennzeichnet, dass der Umfang und/oder die Größe und/oder die Anzahl der durchzuführenden Verfahrensschritte inner¬ halb einer Fertigungseinheit (1, 1.1 bis 1.4 und 2a, 2b, 2.1 bis 2.8, 12, 14) und/oder der Logistikeinheit (5, 5.1, 5.2) über die Größe der Fertigungseinheit, insbesondere über die Mitarbeiteranzahl, insbesondere die maximale Mitarbeiteranzahl in den Fertigungseinhei¬ ten (1, 1.1 bis 1.4 und 2a, 2b, 2.1 bis 2.8, 12, 14) und/oder der Logistikeinheit (5, 5.1, 5.2) festgelegt ist.
72. System nach einem der Ansprüche 53 bis 71, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl der unabhängigen ersten oder zweiten Fertigungseinheiten (1, 1.1 bis 1.4 und 2a, 2b, 2.1 bis 2.8) an einem Standort durch die Anzahl der vertreibbaren Fahrzeuge in der Region, in der sich der Standort befindet, festgelegt ist.
73. System nach Anspruch 72, dadurch gekennzeichnet, dass bei Unterschreitung einer defi¬ nierten Anzahl von zu fertigenden Fahrzeugen an dem jeweiligen Standort eine einzige erste oder zweite Fertigungseinheit zur Fertigung der Fahrzeuge vorgesehen ist.
74. System nach Anspruch 72 oder 73, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest in Abhän¬ gigkeit der Anzahl der zu fertigenden Fahrzeuge mindestens eine der ersten, zweiten oder dritten Fertigungseinheiten (1, 1.1 bis 1.4 und 2a, 2b, 2.1 bis 2.8, 12, 14) in mindestens zwei, vorzugsweise nacheinander geschaltete, Fertigungseinheiten unterteilt ist.
75. System nach einem der Ansprüche 53 bis 74, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest in Abhängigkeit der Anzahl der zu fertigenden Fahrzeuge an dem ersten und/oder dritten Standort und/oder der zu fertigenden Module und Fahrzeugteile die Module und/oder Fahrzeugteile gleichzeitig in mehr al einer dritten Fertigungseinheit (12, 14) herstellbar sind und/oder hergestellt werden.
76. System nach einem der Ansprüche 1 bis 75, dadurch gekennzeichnet, dass in Abhängig¬ keit der Anzahl der zu fertigenden Fahrzeuge an dem ersten und/oder mindestens einem dritten Standort die Produktion der vorgefertigten Module und/oder der Fahrzeugteile in Fertigungsabschnitte unterteilt ist und die Durchführung der Fertigungsabschnitte in je¬ weils unabhängigen dritten Fertigungseinheiten (12, 14) erfolgt.
77. System nach einem der Ansprüche 1 bis 76, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl der Mitarbeiter in den ersten und/oder zweiten Fertigungseinheiten (1, 1.1 bis 1.4 und 2a, 2b, 2.1 bis 2.8) in Abhängigkeit des jeweils durchzuführenden Fertigungsabschnittes der Fertigung der Fahrzeuge und der Anzahl der zu fertigenden Fahrzeuge festgelegt ist.
78. System nach einem der Ansprüche 1 bis 77, dadurch gekennzeichnet, dass die mindes¬ tens eine erste und/oder mindestens eine zweite und/oder mindestens eine dritte Ferti- gungseinheit (1, 1.1 bis 1.4 und 2a, 2b, 2.1 bis 2.8, 12, 14) und/oder die mindestens eine Logistikeinheit (5, 5.1 , 5.2) jeweils rechtlich und/oder wirtschaftlich eigenständige Organi¬ sationseinheiten bilden.
79. System nach einem der Ansprüche 1 bis 78, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei der ersten und/oder zweiten und/oder dritten Fertigungseinheiten (1, 1.1 bis 1.4 und 2a, 2b, 2.1 bis 2.8, 12, 14) eine rechtlich und/oder wirtschaftlich eigenständige Organisa¬ tionseinheit bilden.
80. System nach einem der Ansprüche 1 bis 79, dadurch gekennzeichnet, dass die Ferti¬ gungseinheiten ((1 , 1.1 bis 1.4 und 2a, 2b, 2.1 bis 2.8, 12, 14) und/oder die mindestens eine Logistikeinheit (5, 5.1, 5.2) eine personelle Hierarchieebene oder Entscheidungs¬ ebene aufweisen.
81. System nach einem der Ansprüche 1 bis 80, dadurch gekennzeichnet, dass die Mitarbei¬ ter mindestens einer der Fertigungseinheiten (1 , 1.1 bis 1.4 und 2a, 2b, 2.1 bis 2.8, 12, 14) nicht einem festen Arbeitssystem zugeordnet sind, sondern in unterschiedlichen Be¬ reichen der Fertigungseinheiten einsetzbar sind.
82. System nach einem der Ansprüche 1 bis 81, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der ersten und/oder zweiten Fertigungseinheiten (1, 1.1 bis 1.4 und 2a, 2b, 2.1 bis 2.8) der Fertigung von Fahrzeugen Dienstleistungen, insbesondere die Reparatur und den Service für an den Kunden ausgelieferte Fahrzeuge durchführen.
83. System nach einem der Ansprüche 1 bis 82, dadurch gekennzeichnet, dass den ersten und/oder den zweiten Fertigungseinheiten (1, 1.1 bis 1.4 und 2a, 2b, 2.1 bis 2.8) Ver¬ triebseinheiten zum Vertrieb der in den jeweiligen Fertigungseinheiten gefertigten Fahr¬ zeuge in der Region des jeweiligen Standortes der Fertigungseinheiten nachgeordnet sind.
84. System nach einem der Ansprüche 1 bis 83, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuer¬ zentrale (3) des zweiten Standortes die Entwicklungsarbeiten der Fahrzeuge und Pla¬ nungsaufgaben hinsichtlich der zu produzierenden Fahrzeuge und/oder der anzulie¬ fernden vorgefertigten Module und/oder Fahrzeugteile und/oder der in den Fertigungsein- heiteή (1, 1.1 bis 1.4 und 2a, 2b, 2.1 bis 2.8, 12, 14) benötigten Verbrauchsmaterialien und/oder hinsichtlich der Fertigungseinrichtungen der ersten, zweiten und/oder dritten Fertigungseinheiten durchführt und das Ergebnis als Steuergrößen an die unabhängigen Fertigungseinheiten übergibt.
85. System nach einem der Ansprüche 1 bis 84, dadurch gekennzeichnet, dass weitere unab¬ hängige Fertigungsstätten (16, 20) vorgesehen sind, die den ersten und/oder zweiten Fer¬ tigungseinheiten (1, 1.1 bis 1.4 und 2a, 2b, 2.1 bis 2.8) vorgefertigte Module und/oder Fahrzeugteile und/oder Verbrauchsmaterialien zuführen, wobei die Zuführung von der Steuerzentrale (3) gesteuert wird.
86. System nach einem der Ansprüche 1 bis 85, dadurch gekennzeichnet, dass die maximale Mitarbeiteranzahl einer Fertigungseinheit (1, 1.1 bis 1.4 und 2a, 2b, 2.1 bis 2.8, 12, 14) und/oder einer Logistikeinheit (5, 5.1 , 5.2) zwischen 100 bis 300, insbesondere zwischen 150 bis 250, vorzugsweise zwischen 190 bis 210 liegt.
87. System nach einem der Ansprüche 53 bis 86, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten und/oder zweiten Fertigungseinheiten (1, 1.1 bis 1.4 und 2a, 2b, 2.1 bis 2.8) derart aus¬ gebildet sind, dass Fahrzeuge mit folgenden Fertigungsabschnitten herstellbar sind:
Fertigung der Karosserie Lackieren der Karosserie mit Oberflächenschutz Montage von Fahrwerk und Antrieb an der Karosserie Montage der Innenausstattung
88. System nach einem der Ansprüche 53 bis 87, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten und/oder zweiten Fertigungseinheiten (1, 1.1 bis 1.4 und 2a, 2b, 2.1 bis 2.8) derart aus¬ gebildet sind, das Fahrzeuge mit folgenden Fertigungsabschnitten herstellbar sind:
Komplettierung des Fahrwerks
Fertigung des Spaceframes bzw. des Tragwerks des Fahrzeuges
Oberflächenbehandlung des Tragwerks,
Montage des Tragwerks auf dem Fahrwerk
Montage der Innenausstattung
Montage der Außenkarosserie (Beplankung).
89. System nach Anspruch 88, dadurch gekennzeichnet, dass während des Fertigungsab¬ schnittes der Montage des Tragwerkes auf dem Fahrwerk der Antrieb, das Bordnetz und die Klimaanlage verbaut werden.
90. System nach Anspruch 88 oder 89, dadurch gekennzeichnet, dass die Fertigung des Spaceframes bzw. des Tragwerks des Fahrzeuges und/oder deren Oberflächenbehand¬ lung in dritten Fertigungseinheiten (12, 14) der Fertigung von Modulen und/oder Einzel¬ teilen durchgeführt wird.
91. Verfahren zur Fertigung von Modulen und/oder Fahrzeugteilen für die Fertigung von Fahr¬ zeugen mit folgenden Merkmalen:
Durchführung der Fertigung der Module und/oder Fahrzeugteile in mindestens einer unabhängigen Fertigungseinheit (12, 14) an mindestens einem ersten Standort, vor¬ zugsweise mit einer Mitarbeiteranzahl pro Fertigungseinheit, die eine maximale Mit¬ arbeiteranzahl nicht übersteigt, und welche durch eine übergeordnete Steuerungs¬ zentrale (3) an einem zweiten Standort zumindest mit Steuergrößen gesteuert wird.
92. Verfahren nach Anspruch 91, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerzentrale (3), die Steuerzentrale eines Automobilherstellers ist.
93. Verfahren nach Anspruch 91 oder 92, dadurch gekennzeichnet, dass die übergeordnete
Steuerzentrale (3) ein oder mehrere zentrale elektronische Einrichtungen (6a, 6b) zur Ver¬ arbeitung und Speicherung von Informationsdaten und/oder von den Informationsdaten abgeleiteten Daten und/oder Steuerungsdaten für die unabhängige Fertigungseinheit (12,
14) aufweist, welche über mindestens eine aufbaubare Kommunikationsverbindung (22, 23) mit mindestens einer elektronischen Verarbeitungseinrichtung und/oder mindestens einer dezentralen elektronischen Ein- und/oder Ausgabeeinrichtung (13, 15) der unab¬ hängigen Fertigungseinheit (12, 14) kommuniziert, wobei von der mindestens einen zen¬ tralen elektronischen Einrichtung (6b) der Steuerzentrale (3) Steuerdaten an die mindes¬ tens eine elektronische Verarbeitungseinrichtung und/oder an die mindestens eine elek¬ tronische Ein- und/oder Ausgabeeinrichtung (13, 15) der Fertiguπgseinheit (12, 14) ge¬ sendet wird und von der mindestens einen elektronischen Verarbeitungseinrichtung und/oder von der mindestens einen elektronischen Ein- und/oder Ausgabeeinrichtung (13,
15) der Fertigungseinheit (12, 14) über mindestens eine der aufbaubaren Kommunika¬ tionsverbindungen (22, 23) Informationsdaten und/oder von den Informationsdaten abge¬ leitete Daten an die mindestens eine zentrale elektronische Einrichtung (6b) der überge¬ ordneten Steuerzentrale (3) gesendet werden.
94. Verfahren nach einem der Ansprüche 91 bis 93, dadurch gekennzeichnet, dass die Steue¬ rungsdaten zumindest Daten der Anzahl der zu fertigenden Module und/oder Fahr¬ zeugteile und/oder Daten zur Durchführung der Fertigung der Module und/oder Fahr¬ zeugteile und/oder Konstruktionsdaten der Module und/oder Fahrzeugteile sind.
95. Verfahren nach Anspruch 93, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teil der Infor¬ mationsdaten Sensordaten, insbesondere Bilddaten, zur Erfassung der Durchführung der Fertigungsabläufe und/oder der Fertigungsumgebung sind.
96. Verfahren nach einem der Ansprüche 91 bis 95, dadurch gekennzeichnet, dass in Abhän¬ gigkeit der zu fertigenden Module und/oder Fahrzeugteile die gleichen Module und/oder Fahrzeugteile gleichzeitig in mehreren Fertigungseinheiten (12, 14) gefertigt werden.
97. Verfahren nach einem der Ansprüche 91 bis 96, dadurch gekennzeichnet, dass in Abhän¬ gigkeit der zu fertigenden Module und/oder Fahrzeugteile die Fertigung der Module und/oder Fahrzeugteile in Fertigungsabschnitte unterteilt ist und die Fertigungsabschnitte in unabhängigen Fertigungseinheiten (12, 14) durchgeführt werden.
98. Verfahren nach Anspruch 97, dadurch gekennzeichnet, dass in einer Fertigungseinheit (12, 14) Fertigungsabschnitte gleicher Verfahrensschritte unterschiedlicher Module und/oder Fahrzeugteile durchgeführt werden.
99. Verfahren nach einem der Ansprüche 91 bis 98, dadurch gekennzeichnet, dass die unab¬ hängigen Fertigungseinheiten (12, 14) rechtlich und/oder wirtschaftlich eigenständige Or¬ ganisationseinheiten sind.
100. Verfahren nach einem der Ansprüche 91 bis 98, dadurch gekennzeichnet, dass mindes¬ tens zwei der unabhängigen Fertigungseinheiten (12, 14) eine rechtlich und/oder wirt¬ schaftlich eigenständige Organisationseinheit bilden.
101. Verfahren nach einem der Ansprüche 91 bis 100, dadurch gekennzeichnet, dass die min¬ destens eine unabhängige Fertigungseinheit (12, 14) Module und/oder Fahrzeugteile fer¬ tigt, die mindestens einer Fahrzeugfertigung zugeführt werden, welche aus unabhän¬ gigen Fertigungseinheiten (1, 1.1 bis 1.4, 2a, 2b, 2.1 bis 2.8) einer definierten Größe, ins¬ besondere mit einer Mitarbeiteranzahl, die eine maximale Mitarbeiteranzahl nicht über¬ steigt, besteht, wobei die Fertigungseinheiten (1, 1.1 bis 1.4, 2a ,2b, 2.1 bis 2.8) durch die übergeordnete Steuerzentrale (3) mit Steuergrößen gesteuert werden.
102. Verfahren nach Anspruch 101, dadurch gekennzeichnet, dass die unabhängigen Ferti¬ gungseinheiten (1, 1.1 bis 1.4, 2a, 2b, 2.1 bis 2.8) jeweils mindestens eine elektronische Einrichtung (8a, 8b, 10) aufweisen und zwischen der mindestens einen zentralen elektro¬ nischen Einrichtung (6a) der Steuerzentrale (3) und der mindestens einen elektronischen Einrichtung (8a, 8b, 10) eine Kommunikationsverbindung (7, 7a bis 7c, 7.1 bis 7.8) auf¬ baubar ist, wobei über die Kommunikationsverbindung durch die mindestens eine elektro¬ nische Einrichtung (8a, 8b, 10) der Fertigungseinheit (1, 1.1 bis 1.4, 2a, 2b, 2.1 bis 2.8) von der zentralen elektronischen Einrichtung (6a) der Steuerzentrale (3) zumindest Steu¬ erdaten empfangen werden und Informationsdaten und/oder davon abgeleitete Daten an die zentrale elektronische Einrichtung (6a) der Steuerzentrale (3) gesendet werden.
103. Verfahren nach Anspruch 102, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerdaten zumindest Daten der Anzahl der zu produzierenden Fahrzeuge und/oder Daten zur Durchführung der Fertigungsabschnitte in den Fertigungseinheiten (1, 1.1 bis 1.4, 2a, 2b, 2.1 bis 2.8) der Fahrzeugfertigung und/oder Konstruktionsdaten der zu fertigenden Fahrzeuge oder der Module und/oder der Fahrzeugteile sind.
104. Verfahren nach einem der Ansprüche 101 bis 103, dadurch gekennzeichnet, dass min¬ destens eine Logistikeinheit (5, 5.1 , 5.2) vorgesehen ist, die die Belieferung der Ferti¬ gungseinheiten (1, 1.1 bis 1.4, 2a, 2b, 2.1 bis 2.8) der Fahrzeugfertigung und/oder der Fertigungseinheiten (12, 14) mit Modulen und/oder Einzelteilen und/oder Verbrauchs¬ materialien und/oder Ersatzteilen der Fertigungsanlagen durchführt, wobei die Steuerung der Logistikeinheit (5, 5.1, 5.2) durch die Steuerzentrale erfolgt.
105. Verfahren nach Anspruch 104, dadurch gekennzeichnet, dass zur Steuerung der Logistik¬ einheit (5, 5.1 , 5.2) zwischen mindestens einer der elektronischen Einrichtungen (6a, 6b) der Steuerzentrale (3) und mindestens einer elektronischen Verarbeitungseinrichtung (9) eine Kommunikationsverbindung (24) aufbaubar ist.
106. Verfahren nach Anspruch 105, dadurch gekennzeichnet, dass über die Kommunikations¬ verbindung (24) zumindest Steuerdaten für die Belieferung der Fertigungseinheiten (1, 1.1 bis 1.4, 2a, 2b, 2.1 bis 2.8, 12, 14) von der Steuerzentrale (3) an die Logistikeinheit (5, 5.1, 5.2) gesendet werden.
107. Verfahren nach einem der Ansprüche 91 bis 106, dadurch gekennzeichnet, dass der Um¬ fang und/oder die Größe und/oder die Anzahl der durchzuführenden Verfahrensschritte innerhalb einer Fertigungseinheit (1, 1.1 bis 1.4, 2a, 2b, 2.1 bis 2.8, 12, 14) und/oder der mindestens einen Logistikeinheit (5, 5.1, 5.2) über die Mitarbeiteranzahl, insbesondere die maximale Mitarbeiteranzahl in den Fertigungseinheiten und/oder der Logistikeinheit fest¬ gelegt ist.
108. Verfahren nach einem der Ansprüche 101 bis 107, dadurch gekennzeichnet, dass die Fahrzeugfertigung an einem ersten Standort in mindestens einer Fertigungseinheit (1, 1.1 bis 1.4, 2a, 2b, 2.1 bis 2.8) durchgeführt wird.
109. Verfahren nach einem der Ansprüche 101 bis 107, dadurch gekennzeichnet, dass die Fahrzeugfertigung an einem ersten Standort in mehreren Fertigungseinheiten (1, 1.1 bis 1.4, 2a, 2b, 2.1 bis 2.8) durchgeführt wird, wobei die Fahrzeugfertigung in mehrere Ferti¬ gungsabschnitte unterteilt ist und mindestens jeweils ein Fertigungsabschnitt in einer Fer¬ tigungseinheit durchgeführt wird.
110. Verfahren nach einem der Ansprüche 101 bis 109, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Fertigungseinheit (1, 1.1 bis 1.4, 2a, 2b, 2.1 bis 2.8) und/oder mindes¬ tens eine Logistikeinheit (5, 5.1, 5.2) jeweils rechtlich und/oder wirtschaftlich eigenstän¬ dige Organisationseinheiten bilden.
111. Verfahren nach einem der Ansprüche 101 bis 109, dadurch gekennzeichnet, dass min- destens zwei der Fertigungseinheiten (1, 1.1 bis 1.4, 2a, 2b, 2.1 bis 2.8) eine rechtlich und/oder wirtschaftlich eigenständige Organisationseinheit bilden.
112. Verfahren nach einem der Ansprüche 101 bis'111, dadurch gekennzeichnet, dass weitere unabhängige Fertigungsstätten (16, 20) vorgesehen sind, die den Fertigungseinheiten (1, 1.1 bis 1.4, 2a, 2b, 2.1 bis 2.8, 12, 14) vorgefertigte Module und/oder Fahrzeugteile und/oder Verbrauchsmaterialien zuführen, wobei die Zuführung von der Steuerzentrale <3) gesteuert wird.
113. Verfahren nach einem der Ansprüche 91 bis 112, dadurch gekennzeichnet, das die maxi¬ male Mitarbeiteranzahl einer Fertigungseinheit (1, 1.1 bis 1.4, 2a, 2b, 2.1 bis 2.8, 12, 14) und/oder einer Logistikeinheit (5, 5.1, 5.2) zwischen 100 bis 300, insbesondere zwischen 150 bis 250, vorzugsweise zwischen 190 bis 210, liegt.