WO2006024623A2 - Grafische benutzeroberfläche, computervorrichtung, verwendung, verfahren zur darstellung von informationen mit einer benutzeroberfläche, computerprogramm-produkt und computerlesbares medium - Google Patents

Grafische benutzeroberfläche, computervorrichtung, verwendung, verfahren zur darstellung von informationen mit einer benutzeroberfläche, computerprogramm-produkt und computerlesbares medium

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WO2006024623A2
WO2006024623A2 PCT/EP2005/054167 EP2005054167W WO2006024623A2 WO 2006024623 A2 WO2006024623 A2 WO 2006024623A2 EP 2005054167 W EP2005054167 W EP 2005054167W WO 2006024623 A2 WO2006024623 A2 WO 2006024623A2
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Martin Weyh
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Jürgen Kalberlah
Erwin Klein
Lothar Simon
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    • G06COMPUTING; CALCULATING; COUNTING
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    • G06F3/00Input arrangements for transferring data to be processed into a form capable of being handled by the computer; Output arrangements for transferring data from processing unit to output unit, e.g. interface arrangements
    • G06F3/01Input arrangements or combined input and output arrangements for interaction between user and computer
    • G06F3/048Interaction techniques based on graphical user interfaces [GUI]
    • G06F3/0481Interaction techniques based on graphical user interfaces [GUI] based on specific properties of the displayed interaction object or a metaphor-based environment, e.g. interaction with desktop elements like windows or icons, or assisted by a cursor's changing behaviour or appearance

Abstract

Um komplexe Zusammenhänge, beispielsweise bei einer anspruchsvollen technischen Anlage oder einem Contentmanagementsystem, in geordneter Weise und besonders effektiv darstellen zu können, wird eine grafische Benutzeroberfläche mit einer Anzahl von in einer Rootviewletgruppe (1) angeordneten Viewlets (3A, 3B) in Form von sich nicht überlappenden Teilfenstern, wobei ein Teilfenster einer Viewletgruppe (5A, 5B) zugeordnet ist, und ein Viewlet (3A, 3B) eine Anzahl von Viewobjekten aufweist, wobei ein Viewobjekt ein in einem Datenbestand hinterlegtes Datenobjekt repräsentiert, und mindestens zwei Viewletgruppen (1, 5A, 5B) hierarchisch ineinander verschachtelt angeordnet sind, derart dass eine erste Viewletgruppe (1) eine weitere Viewletgruppe (5A, 5B) enthält, wobei eine Viewletgruppe (1, 5A, 5B) mit einer Verwaltungsfunktionalität ausgestaltet ist, die vorsieht, mindestens zwei Teilfenster in der Viewletgruppe (1, 5A) zusammenzufassen und, dass mindestens ein erstes und ein zweites Teilfenster ein das gleiche Datenobjekt repräsentierendes Viewobjekt aufweist, das im ersten Teilfenster in einer vom zweiten Teilfenster über die bloße Dateisystemanzeige hinausgehenden, unterschiedlichen Sicht, und in unterschiedlichen Kontexten mit weiteren Viewobjekten gezeigt ist.

Description


  [0001]    Beschreibung

[0002]    Grafische Benutzeroberfläche, Computervorrichtung, Verwendung, Verfahren zur Darstellung von Informationen mit einer Benutzeroberfläche, Computerprogramm-Produkt und computerlesbares Medium

[0003]    Die Erfindung betrifft eine grafische Benutzeroberfläche mit einer Anzahl von einer Rootviewletgruppe zugeordneten Viewlets in Form von die Benutzeroberfläche aufteilenden und sich nicht überlappenden Teilfenstern, wobei ein Teilfenster in einer Viewletgruppe angeordnet ist und ein Viewlet eine Anzahl von Viewobjekten aufweist, wobei ein Viewobjekt ein in einem Datenbestand hinterlegtes Datenobjekt repräsentiert. Weiter betrifft die Erfindung eine entsprechende Computervorrichtung, ein Computerprogramm-Produkt und zweckmässige Verwendungen.

   Die Erfindung betrifft weiter ein Verfahren zur Darstellung von Informationen mit einer Benutzeroberfläche, die eine Anzahl von in einer Rootviewletgruppe angeordneten Viewlets in Form von die Benutzeroberfläche aufteilenden und sich nicht überlappenden Teilfenstern aufweist, wobei ein Teilfenster einer Viewlet-Gruppe zugeordnet wird und ein Viewlet eine Anzahl von Viewobjekten aufweist, wobei ein Viewobjekt ein in einem Datenbestand hinterlegtes Datenobjekt repräsentiert.

[0004]    Zur Darstellung eines komplexen Sachzusammenhangs ist es zur gesamtheitlichen Erfassung des Sachzusammenhangs in der Regel nötig unterschiedliche Facetten oder Perspektiven zu diesem Sachzusammenhang darzustellen. Dies kann beispielsweise durch die Darstellung einer Vielzahl von Datenobjekten aus einem Datenbestand erfolgen.

   Auf einem Bildschirm besteht deshalb in der Regel die Notwendigkeit, eine möglichst Platz sparende grafische Darstellung verschiedener Sichten auf einen Datenbestand mit entsprechenden Datenobjekten. Dies können beispielsweise Prozessdaten unterschiedlicher Art bei einem durch einen Kraftwerksbetrieb erzeugten Datenbestand sein. Dies können bei einer anderen Anwendung auch unterschiedliche Schriftstücke einer Datenbank oder unterschiedliche Kapitel oder sprachliche Fassungen eines durch ein Gesamtschriftstück erzeugten Datenbestands sein.

[0005]    Es gibt verschiedene Ansätze für grafische Benutzeroberflächen, die es erlauben, Platz sparend zu arbeiten.

   Dazu gehört insbesondere die allgemeine Fenstertechnologie, das Karteikarten-System (so genannte "tabbed panes") und in zwei oder mehrere Teile gesplittete Fenster (so genannte "split panes" bzw. "multi split panes") , wobei letztere es beispielsweise im Rahmen einer Viewlettechnologie erlauben, verschiedene Sichten auf einen Datenbestand in unabhängigen, nicht überlappenden Fenstern zu ermöglichen, indem der Benutzer sich eine Vielzahl von puzzleartig auf dem Bildschirm erscheinende Fenster für seine Zwecke anordnet.

[0006]    Der Windows-Explorer ist ein Beispiel für eine solche Viewlettechnologie gemäss der eingangs genannten Art ("split pane") , dessen Möglichkeiten jedoch sehr begrenzt sind. Den

[0007]    Windows-Explorer könnte man mit anderen Worten als lediglich eindimensionale Verwirklichung einer Viewlettechnologie bezeichnen.

   Der Windows-Explorer zeigt nur eine einzige Sicht (wahlweise Liste, Detail oder Symbol) mit einer einzigen Aufgabenstellung - die Sicht soll nämlich das Dateisystem anzeigen.

[0008]    Die weiteren oben genannten Lösungen, wie die allgemeine Fenstertechnologie, erfordern vom Benutzer zu viel aktiven Aufwand, um ein überlappungsfreies und Platz vorteilhaft ausnutzendes Layout jederzeit zu gewährleisten. Die im Rahmen der allgemeinen Fenstertechnologie verwirklichten Lösungen eines gesplitteten Fensters oder Viewlets genügen der Anforderung der gleichzeitigen Sichtbarkeit, bieten aber kein rationales Platzmanagement, sondern lassen die Verteilung der Sichten und die Platzeinteilung offen.

   Die oben genannten Karteikarten genügen den Anforderungen nicht, da sie die Sichten abwechselnd und nicht gleichzeitig anzeigen.

[0009]    Derartige Probleme erzeugen, insbesondere wenn es um die DarStellung komplexer Sachzusammenhänge geht, in unzumutbarer

[0010]    Weise den aktiven Aufwand eines Nutzers, sich einen umfassenden Gesamteindruck vom Sachzusammenhang auf einem Bildschirm zu verschaffen. Wünschenswert wäre es, es einem Nutzer zu ermöglichen, beispielsweise ein und dasselbe Datenobjekt aus ganz unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten, da ein Datenobjekt eines komplexen Sachzusammenhangs in der Regel eine Vielzahl unterschiedlicher Facetten aufweist.

   Wünschenswert wäre es, nicht eine puzzleartige ungeordnete Anordnung von Fenstern oder Viewlets auf einem Bildschirm vorfinden zu müssen, sondern zu gewährleisten, dass bereits eine Vielzahl von Viewlets in geordneter und effektiver Weise auf dem Bildschirm erscheint.

[0011]    An dieser Stelle setzt die Erfindung an, deren Aufgabe es ist, eine Vorrichtung und ein Verfahren zur effektiven und geordneten Anzeige unterschiedlicher Datenobjekte mit unterschiedlichen Relationen anzugeben.

[0012]    Die Aufgabe wird hinsichtlich der Vorrichtung durch eine eingangs genannte grafische Benutzeroberfläche gelöst, bei der erfindungsgemäss mindestens zwei Viewletgruppen hierarchisch ineinander verschachtelt angeordnet sind, derart, dass eine erste Viewletgruppe eine weitere Viewletgruppe enthält,

   wobei eine Viewletgruppe mit einer durch ein Programmmodul bewirkten Verwaltungsfunktionalität ausgestaltet ist, die vorsieht, mindestens zwei Teilfenster in der Viewletgruppe zusammenzufassen und wobei die Verwaltungsfunktionalität vorsieht, dass mindestens ein erstes und ein zweites Teilfenster ein das gleiche Datenobjekt repräsentierendes Viewobjekt aufweist, und wobei das Viewobjekt im ersten Teilfenster in einer vom zweiten Teilfenster über die blosse Dateisystemanzeige hinaus-gehenden unterschiedlichen Sicht und in unterschiedlichen Kontexten mit weiteren Viewobjekten gezeigt ist.

[0013]    Unter eine Rootviewletgruppe ist insbesondere eine nicht selbst wieder in einer Viewletgruppe auftauchende, also z. B. ein in einem Standardfenster unterhalb von Menüleiste und Buttonleiste und oberhalb von einer Fussleiste angrenzender Rahmen einer Bildschirmoberfläche.

   Unter einem Viewlet ist in der Regel ein Fenster zu verstehen. Unter einem Datenobjekt ist insbesondere eine Datei zu verstehen. Unter einem Viewobjekt ist also insbesondere ein Symbol mit Wiedererkennungswert für die Datei zu verstehen, z. B. ein Icon.

[0014]    Die Erfindung hat dabei erkannt, dass es für eine umfassende und gesamtheitliche Betrachtung sinnvoll ist, verschiedene

[0015]    Sichten variabel zusammenzustellen und zusammen zu nutzen, um Datenobjekte des Datenbestandes gleichzeitig in unterschiedlichen Sichten zu betrachten. Dies ermöglicht nämlich insbesondere, sie vorteilhaft einfach von einer Sicht in eine andere Sicht, z. B. per Drag & Drop, zu übernehmen.

   Aus diesem Grund sieht das neue Konzept eine Viewletgruppe, insbesondere eine verschachtelte, weitere Viewletgruppe, vor, die mit einer durch ein Programmmodul bewirkten Verwaltungsfunktionalität ausgestaltet ist, die es erlaubt, mindestens zwei Teilfenster in der Viewletgruppe zusammenzufassen. Weiters sind Hierarchien und unterschiedliche Kontexte in der Regel immanente Bestandteile eines komplexen Sachverhalts. Dem wird durch je nach Anwendung zweckmässig verschachtelt angeordnete Viewletgruppen einerseits und durch die Darstellung ein und desselben Viewobjekts in unterschiedlichen Sichten mit unterschiedlichen Kontexten andererseits Rechnung getragen.

[0016]    Die Erfindung geht von der Überlegung aus, dass durch Schachtelung von gesplitteten Viewlets (Fenstern) , deren begrenzte Layoutmöglichkeit, z.

   B. die "eindimensionale" Aneinanderreihung von Sichten wie beim Windows-Explorer, einerseits überwunden werden kann. Andererseits wird eine den Benutzer über-fordernde total freie Platzverteilungsmöglichkeit, wie sie in der Viewlettechnologie bekannt ist, vermieden. Dies kann insbesondere dadurch erreicht werden, dass eine Viewletgruppe zur Anzeige von mindestens zwei gleich hohen horizontalen oder zwei gleich breiten vertikalen Viewlets ausgelegt ist. Dennoch bestehen in sonstiger Weise ausreichend viele Variationsmöglichkeiten. Darüber hinaus geht die Erfindung von der Überlegung aus, dass einheitliche Viewobjekte, die ein bestimmtes in einem Datenstand hinterlegtes Datenobjekt reprä- sentieren, eine deutliche Vereinfachung eines Arbeitens in einem Datenbestand erlauben.

   Denn die vorteilhaft mit Wiedererkennungswert versehenen Viewobjekte lassen sich besonders einfach in einem ersten Teilfenster und in einer vom zweiten Teilfenster über die blosse Dateisystemanzeige hinausgehenden unterschiedlichen Sicht anzeigen, wobei in den unterschiedlichen Sichten ein Viewobjekt in unterschiedlichen Kontexten mit weiteren Viewobjekten gezeigt ist. Das heisst insbesondere, dass eine Sicht ein Viewobjekt in einem Kontext zeigt, der über die blosse Dateisystemanzeige (wie beispielsweise beim Windows-Explorer) hinausgeht. Eine solche Sicht ist natürlich je nach Anwendungsfall unterschiedlich und in der Regel durch den Datenbestand, z. B. eines Content-Managementsystems (Dokumente, Versionen, Benutzer etc.), eines Recherchesystems (Begriffe, Recherchen, Ergebnisse etc.) oder eines Kraftwerks (Komponenten, Räume, Funktionen etc.), vorgegeben.

   Darüber hinaus besteht jedoch die Möglichkeit eine den Sichten zugrunde liegende Datenstruktur frei zu wählen. Mit dem hier erläuterten Konzept ist es also möglich, ein ein Datenobjekt repräsentierendes Viewobjekt in unterschiedlichen Kontexten anzuzeigen, um sich so ein umfassendes Bild aus unterschiedlichen Perspektiven von der Vielzahl von Facetten eines Datenbestands zu machen.

[0017]    Entsprechend wird die Aufgabe hinsichtlich des Verfahrens durch ein Verfahren der eingangs genannten Art gelöst, wobei erfindungsgemäss mindestens zwei Viewletgruppen hierarchisch ineinander verschachtelt angeordnet werden, derart, dass eine erste Viewletgruppe eine weitere Viewletgruppe enthält, und wobei eine Viewletgruppe mit einer durch ein Programmmodul bewirkten Verwaltungsfunktionalität ausgestaltet ist, die vorsieht,

   mindestens zwei Teilfenster in der Viewletgruppe zusammenzufassen und wobei die Verwaltungsfunktionalität vorsieht, dass mindestens ein erstes und ein zweites Teilfenster ein das gleiche Datenobjekt repräsentierendes Viewobjekt aufweist, und wobei das Viewobjekt im ersten Teilfenster in einer vom zweiten Teilfenster über die blosse Dateisystemanzeige hinausgehenden unterschiedlichen Sicht und in unterschiedlichen Kontexten mit weiteren Viewobjekten gezeigt werden.

[0018]    Bei dem Verfahren gemäss dem neuen Konzept ist es deshalb insbesondere möglich, ein Viewobjekt des ersten Teilfensters in das zweite Teilfenster zu bewegen. Dies kann beispielsweise durch eine Drag-&-Drop-Aktion oder eine Copy-Paste-Aktion erreicht werden. So kann nämlich ein Viewobjekt auf Wunsch des Nutzers in einer für ihn erforderlichen Sicht im Kontext mit weiteren Viewobjekten gezeigt werden.

   Insbesondere ist es dabei möglich, das Viewobjekt im ersten Teilfenster in einer vom zweiten Teilfenster unterschiedlichen Beziehung zu weiteren Viewobjekten anzuzeigen.

[0019]    Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind den UnteranSprüchen zu entnehmen und geben im Einzelnen vorteilhafte

[0020]    Möglichkeiten an, die Vorrichtung und das Verfahren gemäss dem erläuterten neuen Konzept zu realisieren.

[0021]    Hinsichtlich des Verfahrens ist es insbesondere möglich, die Benutzeroberfläche weiter zu variieren, um so den ganz individuellen Anforderungen bei einer umfassenden Gesamtschau eines komplexen Sachzusammenhangs gerecht zu werden. Insbesondere ist es möglich, eine die Teilfenster trennende Trennlinie beliebig zu verschieben. Dadurch wird die Platzaufteilung vorteilhaft an die darzustellenden Sichten angepasst.

   Weiters ist es vorteilhaft möglich, ein Datenobjekt für die Anzeige über ein Viewobjekt auf der Benutzeroberfläche frei zu wählen. Insbesondere heisst das, dass die Eigenschaften eines Viewobjektes frei wählbar sind. Während beispielsweise der Windows-Explorer nur "Datei" und "Folder" als Datenobjekt aufweist, kann bei dieser Weiterbildung je nach Anwendung ein frei definiertes und ausgewähltes Datenobjekt in Form eines Viewobjektes in einem ebenso frei definierbaren Kontext in einer Sicht dargestellt werden. Dies kann beispielsweise eine Pumpe in einer Kraftwerksanlage sein, die durch ein entsprechendes Viewobjekt angezeigt wird - mit allen Details, die für einen entsprechenden Kontext notwendig sind. Im Rahmen eines Content-Managements kann dies beispielsweise eine englische Teilübersetzung eines bestimmten Abschnitts eines Buches sein.

   In einem Recherchesystem kann dies beispielsweise ein Begriff in einer Recherchespezifikation sein.

[0022]    Insbesondere lassen sich ein Viewobjekt und/oder ein Viewlet zur Benutzeroberfläche hinzufügen oder von der Benutzeroberfläche entfernen. Dies kann beispielsweise sehr effektiv mit einem entsprechenden Mausklick erreicht werden.

[0023]    Insbesondere ist bei jeder für ein Viewobjekt vorgenommenen Massnahme die Synchronisierung in allen Sichten sichergestellt. Das heisst insbesondere, dass eine für ein Viewobjekt vorgenommene Massnahme unabhängig vom Viewlet, in dem sich das Viewobjekt befindet, in gleicher Weise auf das Datenobjekt wirkt.

   Das heisst, unabhängig vom Kontext, in dem das Viewobjekt gerade dargestellt wird, wird mit dem Viewobjekt in gleicher Weise umgegangen.

[0024]    Hinsichtlich Weiterbildungen der grafischen Benutzeroberfläche ist es vorteilhaft, dass ein Viewobjekt ein Datenobjekt komplett oder aber lediglich einen Bruchteil eines Datenobjekts repräsentiert. Vorzugsweise kann ein Viewobjekt oder ein Teil eines Viewobjekts sowohl innerhalb eines Viewlets auftauchen oder insgesamt durch das Viewlet dargestellt werden.

[0025]    Insbesondere ist es vorteilhaft, das Viewobjekt im ersten Teilfenster und im zweiten Teilfenster mit voneinander unterschiedlichen Attributen des Datenobjekts zu verknüpfen.

   Unter Attribut kann im vorliegenden Fall ein Teil oder ein Feld des entsprechenden Datenobjektes verstanden werden, was Ausdruck eines bestimmten Aspekts oder einer Eigenschaft der durch das Datenobjekt beschriebenen realen Anordnung ist.

[0026]    Insbesondere ist es von Vorteil, wenn das Viewobjekt den Typ eines Datenobjekts anzeigt. Dies kann durch ein entsprechend ausgebildetes Icon mit Wiedererkennungswert und/oder durch textliche Ergänzung zum Icon erreicht werden.

[0027]    In besonders vorteilhaften Weiterbildungen kann die über die blosse Dateisystemanzeige hinausgehende unterschiedliche Sicht eine Listen-Ansicht aufweisen, die im Folgenden auch als "ListView" bezeichnet wird.

   In einer weiteren Weiterbildung kann die über die blosse Dateisystemanzeige hinausgehende unterschiedliche Sicht auch eine Verknüpfungsbaum-Ansicht aufweisen, die im Folgenden u. a. als "BrowserView" bezeichnet wird. In einer weiteren Weiterbildung kann die über die blosse Datenstrukturanzeige hinausgehende unterschiedliche Sicht eine Matrix-Ansicht aufweisen, die im Folgenden u. a.

   als "MatrixView" bezeichnet wird.

[0028]    Die Erfindung führt hinsichtlich der Vorrichtung auch auf eine Computervorrichtung mit einer Benutzeroberfläche gemäss dem oben erläuterten neuen Konzept.

[0029]    Die Erfindung führt auch auf ein Computerprogramm-Produkt, welches auf einem computerlesbaren Medium speicherbar ist und einen Softwarecodeabschnitt aufweist, welcher geeignet ist, eine Computervorrichtung zur Wiedergabe von Informationen auf einer Benutzeroberfläche gemäss dem oben erläuterten neuen Konzept zu veranlassen.

[0030]    Die Erfindung führt weiter auf ein Computerprogramm-Produkt, welches auf einem computerlesbaren Medium speicherbar ist und einen Softwarecodeabschnitt aufweist, welcher geeignet ist, eine Computervorrichtung zur Ausführung des Verfahrens gemäss dem oben erläuterten neuen Konzept zu veranlassen,

   wenn das Produkt auf der Computervorrichtung ausgeführt wird.

[0031]    Insbesondere führt dies auf ein computerlesbares Medium, auf dem das Computerprogramm-Produkt gespeichert ist.

[0032]    Hinsichtlich der Verwendung führt die Erfindung auf eine Verwendung der grafischen Benutzeroberfläche oder der Computervorrichtung gemäss dem neuen Konzept für ein Content-Managementsystem oder für ein Recherchesystem unter Zugriff auf eine Datenbank. Unter einer Datenbank ist im Prinzip jeder strukturierte oder unstrukturierte Informationspool (wie z. B. eine technische oder eine Dokumenten-Datenbank, ein Wörterbuch oder das Internet) zu verstehen.

   So eignet sich die Anwendung des neuen Konzepts bei Suchmaschinen im Internet.

[0033]    Während sich das hier vorgestellte neue Konzept als besonders nützlich für die Anwendung betreffend ein Contentmanagementsystem oder ein Recherchesystem erweist und in diesem Sinne zu verstehen ist und während das im Rahmen der Erfindung erläuterte neue Konzept im Folgenden im Detail anhand von Beispielen aus dem Content-Management beschrieben werden wird, so sollte dennoch klar sein, dass das hier beschriebene Konzept wie beansprucht, ebenfalls nützlich im Rahmen von anderen Anwendungen ist, welche insbesondere über ein reines Content-Management hinausgehen. Ein Content-Management kann beispielsweise die Erstellung, Verwaltung und Publikation von multimedialen Dokumentationen und Informationsinhalten betreffen.

   Vorteile erweisen sich dabei insbesondere bei der technischen Dokumentation. Durch das hier vorgestellte neue Konzept können nämlich langlebige Grunddokumentationsbestände geschaffen werden, die dennoch fehlerfrei schnell und individuell variabel je nach Anforderung zu entsprechenden Kundendokumentationen umgesetzt werden können. Nicht nur bei einem Contentmanagementsystem, sondern auch bei einem Recherchesystem lassen sich, wie eben beschrieben, inhaltlich unterschiedliche Dokumente verknüpfen oder bestimmte Attribute solcher Dokumente in unterschiedlichen Kontexten anzeigen, z. B. indem ein entsprechendes Viewobjekt in unterschiedlichen Sichten durch eine Drag-&-Drop-Operation bewegt wird. In ein solches System lassen sich insbesondere heterogene Formate wie Text, Grafik, Listen, Matrizen oder Verknüpfungsbaumansichten erstellen.

   Durch eine derart geschaffene effektive und gleichzeitig geordnete Zusammenstellung von Sichten lässt sich selbst für einen komplexen Sachzusammenhang eine für den Nutzer vorteilhafte Gesamtübersicht erreichen, der auf diese Weise eine besonders vorteilhafte Transparenz für die Beurteilung des Sachzusammenhangs erhält.

[0034]    Eine weitere Verwendung ist eine Verwendung zur Planung technischer Vorrichtungen und/oder Anlagen unter Zugriff auf eine Datenbank.

[0035]    Ein Beispiel für eine darüber hinausgehende Anwendung wäre also die Verwendung des neuen Konzepts im Rahmen der Planung technischer Vorrichtungen und/oder Anlagen unter Zugriff auf eine Datenbank.

   Auf vorteilhafte Weise lässt sich beispielsweise im Rahmen einer ListView die Detailinformation zu einem Teilstück einer Anlage anzeigen, in einer Browserview, die funktionelle Verknüpfung der einzelnen Teilsysteme und in einer MatrixView eine organisatorische Übersicht erstellen, beispielsweise geordnet nach Art der Komponenten.

[0036]    Noch eine weitere Verwendung ist die Verwendung zur Steuerung einer Vorrichtung und/oder Anlage unter Zugriff auf eine Datenbank und/oder Anlagensteuermittel. Insbesondere sind unter Anlagensteuermittel eine entsprechende Sensorik und/oder ein Bussystem und/oder entsprechende Rechnereinheiten und/oder Controller zur verstehen, über die mittels der grafischen Benutzeroberfläche real steuernd zugegriffen werden kann.

   In dem Fall handelt es sich bei der Verwendung also nicht nur um ein Visualisierungsmittel zur Darstellung eines komplexen Sachzusammenhangs, sondern um eine Bedienoberfläche für eine Anlage.

[0037]    In einer weiteren vorteilhaften Verwendung des neuen Konzepts könnte die Benutzeroberfläche also beispielsweise zur Steuerung einer Anlage und/oder Vorrichtung unter Zugriff auf eine Datenbank und/oder Anlagensteuermittel erfolgen. Dazu weist eine entsprechende Computervorrichtung die nötigen Schnittstellen zu den Anlagensteuermitteln und der Datenbank auf. Dies umfasst insbesondere ein Bussystem, aber auch die entsprechende Sensorik und die Controller und die dafür notwendigen Rechnereinheiten in der Peripherie der Computervorrichtung.

   In diesem Fall würde eine Aktion auf der Benutzeroberfläche nicht nur, wie oben erläutert, Managementoder Planungscharakter haben, sondern würde eine tatsächliche Aktion in der Vorrichtung und/oder Anlage zur Folge haben.

[0038]    Insofern ist zu berücksichtigen, dass vielfältige Modifikationen und Änderungen betreffend Form und Details einer Ausführungsform vorgenommen werden können, ohne von der allgemeinen Idee der Erfindung abzuweichen. Die in der vorstehenden Beschreibung, in der Zeichnung sowie in den Ansprüchen offenbarten Merkmale der Erfindung können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination für die Weiterbildung der Erfindung wesentlich sein.

   Die allgemeine Idee der Erfindung ist nicht beschränkt auf die exakte Form oder das Detail der ihm folgenden gezeigten und beschriebenen Ausführungsformen oder beschränkt auf einen Gegenstand, der eingeschränkt wäre im Vergleich zu dem in den Ansprüchen beanspruchten Gegenstand. Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnung beschrieben. Diese soll die Ausführungsbeispiele nicht massgeblich darstellen, vielmehr ist die Zeichnung, wo zur Erläuterung dienlich, in schematisierter und/oder leicht verzerrter Form ausgeführt. Im Hinblick auf Ergänzungen der aus der Zeichnung unmittelbar erkennbaren Lehren wird auf den einschlägigen Stand der Technik verwiesen.

   Im Einzelnen zeigt die Zeichnung in:

[0039]    FIG 1 eine Schemadarstellung eines Beispiels einer horizontalen Viewletgruppe, wie sie in einer besonders bevorzugten Ausführungsform einer grafischen Benutzeroberfläche gemäss dem neuen Konzept enthalten sein kann;

[0040]    FIG 2 ein erstes Beispiel einer Bildschirmoberfläche mit einem den grundsätzlichen Aufbau einer besonders bevorzugten Ausführungsform einer grafischen Benutzeroberfläche gemäss dem neuen Konzept verdeutlichenden Viewletgruppenhierarchie mit unterschiedlichen Sichten, die ein vertikal gesplittetes Fenster mit einem Viewlet links und einer Viewletgruppe rechts in Form eines horizontalen, gesplitteten Fensters mit zwei Viewlets aufweist;

  

[0041]    FIG 3 ein zweites Beispiel einer Bildschirmoberfläche mit einem den grundsätzlichen Aufbau einer besonders bevorzugten Ausführungsform einer grafischen Benutzeroberfläche gemäss dem neuen Konzept verdeutlichenden Viewletgruppenhierarchie mit unterschiedlichen Sichten, die ein vertikal gesplittetes Fenster mit links einem Viewlet und rechts einer Viewletgruppe, wobei insbesondere die Viewletgruppe in dem in FIG 2 gezeigten Beispiel, ergänzt werden kann;

  

[0042]    FIG 4 ein drittes Beispiel einer Bildschirmoberfläche mit einem den grundsätzlichen Aufbau einer besonders bevorzugten Ausführungsform einer grafischen Benutzeroberfläche gemäss dem neuen Konzept verdeutlichenden Viewletgruppenhierarchie mit unterschiedlichen Sichten, die ein vertikal gesplittetes Fenster mit je einer Viewletgruppe links und rechts aufweist, die wiederum horizontale Viewlets oder Viewletgruppen enthält.

[0043]    FIG 1 zeigt in schematischer Sicht den beispielhaften Aufbau einer grafischen Benutzeroberfläche 10 mit einer Anzahl von in einer Rootviewletgruppe 1 angeordneten Viewlets 3A, 3B. Die Rootviewletgruppe 1 wird vorliegend durch das als "HorizontaleViewletgruppe" bezeichnete Fenster gebildet.

   Die Viewlets 3A, 3B sind vorliegend mit "Viewletll", "Viewletl2<[lambda][lambda]>, "Viewletl3<[lambda][lambda]>, "Viewlet21<[lambda][lambda]>, "Viewlet22<[lambda][lambda]> bezeichnet. Wie in den folgenden FIG 2, FIG 3 und FIG 4 beispielhaft gezeigt ist, teilen diese die Benutzeroberfläche 10 in nicht überlappende Teilfenster auf. Gemäss dem neuen Konzept ist bei dem schematischen Ausführungsbeispiel der FIG 1 vorgesehen, dass die grafische Benutzeroberfläche 10 zur Anzeige von mindestens zwei Viewletgruppen ausgefertigt ist und diese auch aufweist, wobei die Viewletgruppen die hierarchisch ineinander verschachtelt angeordnet sind. Vorliegend ist dies die horizontale Viewletgruppe 1 einerseits und die mit dem Bezugszeichen 5A versehene "VertikaleViewletgruppel" und die mit dem Bezugszeichen 5B versehene "VertikaleViewletgruppe2" andererseits.

   Die mit 3A bezeichneten Viewlets bilden dabei die "VertikaleViewletgruppel" und die mit dem Bezugszeichen 3B bezeichneten Viewlets bilden dabei die "VertikaleViewletgruppe2".

[0044]    Dagegen weist der Windows-Explorer lediglich in einer Rootviewletgruppe ein linkes Viewlet und ein rechtes Viewlet auf. Der Windows-Explorer weist also bereits nur eine einzige Viewletgruppe, nämlich die Rootviewletgruppe auf.

   Bei dem in FIG 1 beispielhaft verdeutlichten prinzipiellen Aufbau der grafischen Benutzeroberfläche 10 gemäss dem neuen Konzept sind dagegen mindestens zwei Viewletgruppen - nämlich 1 einerseits und 5A, 5B andererseits - vorgesehen, die hierarchisch ineinander verschachtelt angeordnet sind, derart, dass eine erste Viewletgruppe 1 eine weitere Viewletgruppe 5A, 5B enthält.

[0045]    Des Weiteren ist in der FIG 2, FIG 3 und FIG 4 vor allem beispielhaft gezeigt, dass die grafische Benutzeroberfläche gemäss dem neuen Konzept, insbesondere in Abgrenzung gegenüber dem Windows-Explorer, mehrere Sichten aufweist, die gleichzeitig unterschiedliche Ansichten erlauben (z. B.

   Liste, Detail oder Symbol) und zudem in der Lage sind, ein Viewobjekt in unterschiedlichen Kontexten mit weiteren Viewobjekten zu zeigen.

[0046]    Dazu zeigt FIG 2 eine weitere beispielhafte besonders bevorzugte Ausführungsform einer grafischen Benutzeroberfläche 20, bei der, wie in FIG 1, die Rootviewletgruppe mit dem Bezugszeichen 1 versehen ist. Die Rootviewletgruppe 1 grenzt dabei an eine obere Menüleiste 7 und eine untere Fussleiste 9, die eine Anzahl von Buttons 11 oder Anzeigefenster 13 aufweisen, über die zusätzliche Funktionen oder Informationen für die Rootviewletgruppe 1 zur Verfügung gestellt werden.

   Die Menüleiste 7 und die Fussleiste 9 sind als solche nicht zur Rootviewletgruppe 1 zu zählen.

[0047]    Bei dem in FIG 2 gezeigten Beispiel sind mindestens zwei der Teilfenster - nämlich die durch in senkrechter Richtung trennende Trennlinie 15 getrennten Teilfenster - in einer Viewletgruppe, nämlich der Rootviewletgruppe 1, zusammengefasst. Die Teilfenster weisen vorliegend Viewlets 17, 19 und 21 auf. Das Teilfenster 23 ist kein Viewlet, sondern gehört zum Viewlet 21 als Teilfenster zur Steuerung von Optionen.

[0048]    Über eine blosse Dateisystemanzeige hinaus weist die DesktopView des Viewlets 17 unterschiedliche funktionale Operationen auf, die beispielsweise in Form einer durch das Icon 31 dargestellten Suchfunktion beim Viewlet 17 vorgesehen sind.

   Vorliegend sind darüber hinaus - im Unterschied zum WindowsExplorer - das Viewlet 19 einerseits und das Viewlet 21 andererseits zu einer vertikalen Viewletgruppe 25 zusammengefasst. Die Rootviewletgruppe 1 enthält also eine vertikale Viewletgruppe 25 und ein von der vertikalen Viewletgruppe 25 durch eine Trennlinie 15 getrenntes vertikales Viewlet 17.

[0049]    Ein Viewlet 17, 19, 21 weist vorliegend eine Anzahl von ViewObjekten 29, 31, 33, 35 auf, die sich u. a. anhand ihrer Icon-Form unterscheiden lassen. Dabei repräsentiert z. B. ein Viewobjekt 33 ein in einem Datenbestand hinterlegtes Datenobjekt, das vorliegend ein Ordner "AdminDesktop_en.xml<[lambda][lambda]> ist, der mehrere weitere Inhalte hat.

   Mindestens das erste Teilfenster in Form des Viewlets 19 und das zweite Teilfenster in Form des Viewlets 21 weisen das gleiche Viewobjekt 33 auf, welches das gleiche Datenobjekt repräsentiert. Im Unterschied zum Windows-Explorer ist vorliegend das Viewobjekt 33 im ersten Teilfenster 19 in einer vom zweiten Teilfenster 21 über die blosse Dateisystemanzeige hinausgehenden unterschiedlichen Sicht angezeigt. Im Fenster 19 ist nämlich das Viewobjekt 33 in einer Listenansicht (ListView) gezeigt, in der sich weitere Einträge befinden und bei der sich zu jedem Eintrag, z. B. zum Viewobjekt 33, in einer Zeile mehrere Spalteneinträge befinden. Vorliegend ist das Viewobjekt 33 unter der Spalte

[0050]    "Dokument" eingeordnet.

   Dazu finden sich in der entsprechenden gleichen Zeile weitere Spalteneinträge zum Katalognamen, zum Autor, zur Dokumentenart, zur Erzeugungszeit, zur Änderungszeit und zu laufenden Änderungen. In der Spalte "Dokumentenobjekt" findet sich ausserdem noch eine HierarchiebaumAnsicht, welche die innere Struktur des durch das Viewobjekt 33 repräsentierten Datenobjekts aufzeigt. In einer solchen ListView lassen sich insbesondere Detailangaben mit Informationen betreffend das Dokument als solches und betreffend den Inhalt des Dokuments im Detail aufführen. Im Viewlet 21 ist eine von dem Viewlet 19 unterschiedliche Verknüpfungsbaumansicht (BrowserView) für das Viewobjekt 33 gezeigt. Dazu ist rechts eine Legende im Teilfenster 23 angezeigt.

   Das weitere Viewlet 21 zeigt also den wesentlichen Aufbau des durch das Viewobjekt 33 repräsentierten Datenobjekts mit seiner kompletten vernetzten Verknüpfungsstruktur. Diese ist auch durch in Viewlet 21 mit Linien angezeigte Beziehungen 37 und weitere nicht näher bezeichnete Icons dargestellt.

[0051]    Durch die Zusammenschau des Viewlets 17 sowie der Viewletgruppe 25, die wiederum aus den Viewlets 19 und 21 besteht, ist ein Nutzer also in der Lage, neben der hierarchischen, organisatorischen Anzeige (einer Dateiordnerhierarchie ähnelnd) im Viewlet 17, in der ListView des Viewlets 19 ganz spezielle Detailinformationen zu dem durch das Viewobjekt 33 repräsentierten Datenobjekt zu entnehmen.

   Zum anderen ist ein Nutzer in der Lage das Viewobjekt 33 in einer von der Sicht des Viewlets 19 abweichenden einen unterschiedlichen Kontext darstellenden Sicht des Viewlets 21, die hierarchische Einordnung des Viewobjekts 33 in einer BrowserView zusammen mit anderen nicht näher bezeichneten Viewobjekten zu entnehmen.

[0052]    Die hier nicht im Einzelnen beschriebenen weiteren Viewobjekte können, beispielsweise ähnlich wie das Viewobjekt 33, unterschiedlichste Attribute eines Datenobjekts anzeigen.

   Solche Attribute können beispielsweise ein Dokumentkatalog, ein Dialog, ein Dokument, eine Dokumentversion, eine Dokumentvariante, ein Teildokument, ein Ordner, ein Verweis, ein Verweisanker, ein Suchordner, eine Sitzung, ein Benutzer, eine Benutzergruppe oder ein Funktionsbaustein sein.

[0053]    In FIG 3 ist ein weiteres Beispiel einer grafischen Benutzeroberfläche 30 gezeigt, die wiederum neben der bereits im Zusammenhang mit FIG 2 erläuterten Menüleiste 7 und der Fussleiste 9 ein erstes Viewlet 39 aufweist und ein zweites Teil-fenster in Form einer Viewletgruppe 41 aufweist. Vorliegend ist wieder die Rootviewletgruppe mit 1 bezeichnet.

[0054]    Die Rootviewletgruppe 1 weist vorliegend ein erstes Viewlet 39 auf, das im Wesentlichen als eine hierarchische, organisatorische Anzeige dient (DesktopView) .

   Ein weiteres Teilfenster in Form einer zunächst unsichtbaren vertikalen Viewletgruppe 21 (wie bei FIG 2, 25) zeigt eine über die blosse Dateisystem-Anzeige hinausgehende unterschiedliche Sicht in Form einer Matrixansicht (MatrixView) .

[0055]    Das linke Viewlet ist direkt in der horizontalen Rootviewletgruppe geschachtelt, während das rechte Viewlet in einer vertikalen Viewletgruppe geschachtelt, die wiederum als rechter Eintrag in der Rootviewletgruppe geschachtelt ist. Die Viewletgruppen sind organisatorischer Natur und man kann dieser nicht immer als grafische Objekte auf dem Bildschirm erkennen. Ein grafisches Erkennungsmerkmal sind oftmals aber Verschiebebalken, wenn mehrere Viewlets in einer Viewletgruppe eingestellt sind.

   Dass in einer Viewletgruppe nur ein Viewlet grafisch auftauchen kann, aber eben je nach dynamischer Zusammenstellung der Viewlets insbesondere auch mehrere, ergibt sich daraus, dass eine Viewletgruppe mit einer durch ein Programmmodul bewirkten Verwaltungsfunktionalität ausgestaltet ist, die es erlaubt, mindestens zwei Teilfenster in der Viewletgruppe zusammenzufassen.

[0056]    Im Unterschied zur ListView zeigt die MatrixView in einer Zeilenund Spaltenanordnung zusammengestellt mehrere Dokumente nebeneinander. So sind vorliegend beispielsweise zu dem einen Dateiordner darstellenden, durch das Viewobjekt 43 repräsentiertes Datenobjekt in den folgenden Spalten unterschiedliche sprachliche Versionen in Form einer Datei 45 aufgeführt (vorliegend die deutsche erste Version) . Weitere FeIder 47 sind für weitere sprachliche Versionen vorgesehen.

   Die Datei 45 und die anderen nicht näher bezeichneten Dateien können als Attribute des Gesamtdatenbestandes angesehen werden.

[0057]    Auch wenn die in FIG 3 gezeigte Viewletgruppe 41 mit einer MatrixView in einer anderen Benutzeroberfläche 30 als Beispiel gezeigt ist, so sollte an dieser Stelle dennoch klar sein, dass das Teilfenster der Viewletgruppe 41 zur Ergänzung der in FIG 2 dargestellten Benutzeroberfläche 20 dienen kann.

   Beispielsweise könnte das Teilfenster noch als Teil der Viewletgruppe 25 unterhalb des BrowserViewlets 21 ergänzt werden, so dass eine derart ergänzte Viewletgruppe 25 der FIG 2 nicht nur die ListView des Viewlets 19 und die BrowserView des Viewlets 21, sondern auch die MatrixView des besagten Teilfensters aufweisen kann.

[0058]    Die Benutzeroberfläche 40 der FIG 4 zeigt ein weiteres Beispiel zur Verdeutlichung des grundsätzlichen Aufbaus einer besonders bevorzugten Ausführungsform einer grafischen Benutzeroberfläche gemäss dem neuen Konzept. Dabei weist die Rootviewletgruppe 1 zur Bildung von zwei Teilfenstern ein vertikal gesplittetes Fenster auf, wobei jedes Teilfenster in Form einer vertikalen Viewletgruppe 49 links und einer vertikalen Viewletgruppe 51 rechts gebildet ist.

   Der prinzipielle Aufbau der Benutzeroberfläche der FIG 4 entspricht im Wesentlichen dem in FIG 1 gezeigten schematischen Aufbau. Die vertikale Viewletgruppe 49 weist drei Viewlets 53, 55 und 57 auf. Die vertikale Viewletgruppe 51 weist weitere drei Viewlets 59, 61 und 63 auf. Zur Trennung der Teilfenster 49, 51, 53, 55, 57, 59, 61 und 63 sind entsprechende vertikale und horizontale Trennlinien 15 vorgesehen, die als solche verschoben werden können, so dass eine Grösse der Teilfenster einstellbar ist. Jedes der Viewlets 53, 55, 57, 59, 61, 63 zeigt den Typ eines Datenobjektes an, für dessen Darstellung es speziell ausgelegt ist. Die Anzeige wird durch ein entsprechendes Icon 65 mit Wiedererkennungswert für den Nutzer realisiert.

   So wird beispielsweise durch das Icon 65 des Viewlets 59 angezeigt, dass das Viewobjekt 69 vom Typ des Viewlets 59 ist, das im Übrigen speziell zur Anzeige des Viewobjekts 69 mit seinen Feldern 67 ausgelegt ist.

[0059]    Im Rahmen der Ausbildung eines einzelnen Viewlets 53, 55, 57, 59, 61, 63 zur Anzeige eines bestimmten Attributs eines Datenobjekts ist das entsprechende Viewlet 53, 55, 57, 59, 61, 63 mit verschiedenen im Folgenden nur beispielhaft erläuterten Feldern 67 versehen. Wie aus der FIG 4 ersichtlich, können die Felder 67 Auswahlmenüs, Listen oder sonstige grossflä- chige Felder zur Anzeige von Texten oder Grafiken sein.

   Des Weiteren ist in der FIG 4 deutlich gemacht, dass ähnlich wie bereits anhand der FIG 2 beschrieben, ein Viewobjekt 69 in einem ersten Teilfenster in einer von einem zweiten Teilfenster über die blosse Dateisystemanzeige hinausgehenden unterschiedlichen Sicht und in unterschiedlichen Kontexten mit weiteren Viewobjekten gezeigt ist. Darüber hinaus ist das Viewobjekt 69 beispielsweise im Viewlet 55, 57 und 61 in einer Tabelle gezeigt und zudem im Viewlet 55 in einem Textfeld.

   Also wird das Viewobjekt 69 in unterschiedlichen Sichten und unterschiedlichen Kontexten mit weiteren Viewobjekten gezeigt, was es dem Nutzer ermöglicht, unterschiedliche Perspektiven auf den Datenbestand in Bezug auf das durch das Viewobjekt 69 repräsentierte Datenobjekt zu gewinnen.

[0060]    Durch die Ineinanderschachtelung der Rootviewletgruppe 1 und der vertikalen Viewletgruppen 49 und 51 und der die Benutzeroberfläche 40 aufteilenden und sich nicht überlappenden Teilfenster in Form der Viewletgruppen 49, 51 und der Viewlets 53, 55, 57, 59, 61, 63 ist dem Nutzer darüber hinaus eine besonders effektive und Platz sparende Benutzeroberfläche zur Analyse des für das Beispiel der FIG 4 gewählten Sachzusammenhangs gegeben. Die Erzeugung, Veränderung oder Löschung einzelner Viewlets kann zusätzlich über die Buttonleiste 71 beeinflusst werden.

   Generell kann ein Bedienungselement vorgesehen sein, dem ein für eine vorbestimmte Anwendung definierte Platzverteilung der Teilfenster hinterlegt ist. Zum Beispiel erweist es sich als vorteilhaft, dass über die But-tonleiste 71 und/oder ein Menü und/oder einen Tastatur-Shortcut auf die Grösse der Teilfenster Einfluss genommen werden kann, um eine für eine spezielle Arbeitsinformation angepasste Platzaufteilung zu erreichen. Beispielsweise kann die Auswähl bestimmter Grössenverhältnisse der Viewlets zueinander vorgesehen sein.

[0061]    In den Fenstern oder Feldern 67 kann je nach Zweckmässigkeit beispielsweise entweder der vollständige Inhalt eines DatenObjekts angezeigt werden oder nur ein Teil eines Datenobjekts angezeigt werden. Letzteres kann beispielsweise ein bestimmter Abschnitt einer Textdatei sein.

   Derartige Anzeigen können allein oder in Kombination mit einem Viewobjekt erfolgen. Beispielsweise kann ein Dateiinhalt eines in einem Fenster gezeigten Datenobjekts auch ein Viewobjekt aufweisen. Ein solches Viewobjekt wiederum kann entweder ein komplettes Datenobjekt repräsentieren oder nur einen Teil eines Datenobjektes repräsentieren.

   Beispiele sind dafür im Zusammenhang mit der FIG 2 erläutert, bei der ein Viewobjekt 33 ein komplettes Datenobjekt repräsentiert, während ein Viewobjekt 35 nur einen Teil eines Datenobjektes repräsentiert.

[0062]    Um komplexe Zusammenhänge, beispielsweise bei einer anspruchsvollen technischen Anlage oder einem Contentmanagementsystem, in geordneter Weise und besonders effektiv darstellen zu können, wird eine grafische Benutzeroberfläche 10, 20, 30, 40 mit einer Anzahl von in einer Rootviewletgruppe 1 angeordneten Viewlets 3A, 3B, 17 bis 21, 39, 53 bis 63 in Form von die Benutzeroberfläche 10, 20, 30, 40 aufteilenden und sich nicht überlappenden Teilfenstern, wobei ein Teilfenster einer Viewletgruppe 5A, 5B, 25, 41, 49, 51 zugeordnet ist, und ein Viewlet 3A, 3B, 17 bis 21, 39, 53 bis 63 eine Anzahl von Viewobjekten 29, 31, 33, 35, 43, 69 aufweist,

   wobei ein Viewobjekt 29, 31, 33, 35, 43, 69 ein in einem Datenbestand hinterlegtes Datenobjekt repräsentiert, und mindestens zwei Viewletgruppen 1, 5A, 5B, 25, 41, 49, 51 hierarchisch ineinander verschachtelt angeordnet sind, derart dass eine erste Viewletgruppe 1 eine weitere Viewletgruppe 5A, 5B, 25, 41, 49, 51 enthält, wobei eine Viewletgruppe 1, 5A, 5B 25, 41, 49, 51 mit einer durch ein Programmmodul bewirkten Verwaltungsfunktionalität ausgestaltet ist, die vorsieht, mindestens zwei Teilfenster in der Viewletgruppe 1, 5A zusammenzufassen, und wobei die Verwaltungsfunktionalität vorsieht, dass mindestens ein erstes und ein zweites Teilfenster ein das gleiche Datenobjekt repräsentierendes Viewobjekt 33, 43 aufweist, und das Viewobjekt 33, 43, 69 im ersten Teilfenster in einer vom zweiten Teilfenster über die blosse Dateisystemanzeige hinausgehenden, unterschiedlichen Sicht,

   und in unterschiedlichen Kontexten mit weiteren Viewobjekten 29, 31, 35 gezeigt ist. Mit anderen Worten: Das neue Konzept erlaubt durch die Schachtelung von gesplitteten Fenstern und durch einheitliche grafische Objekte für Datenobjekte sowie durch die Anzeige unterschiedlicher Sichten in den Fenstern eine geordnete und Platz sparende Zusammenstellung von komplexen Sachverhalten.

Claims

Patentansprüche
1. Grafische Benutzeroberfläche (10, 20, 30, 40) mit einer Anzahl von in einer Rootviewletgruppe (1) angeordneten View- lets (3A, 3B, 17 bis 21, 39, 53 bis 63) in Form von die Be¬ nutzeroberfläche (10, 20, 30, 40) aufteilenden und sich nicht überlappenden Teilfenstern, wobei ein Teilfenster einer Viewletgruppe (5A, 5B, 25, 41, 49, 51) zugeordnet ist, und - ein Viewlet (3A, 3B, 17 bis 21, 39, 53 bis 63) eine Anzahl von Viewobjekten (29, 31, 33, 35, 43, 69) aufweist, wobei ein Viewobjekt (29, 31, 33, 35, 43, 69) ein in einem Da¬ tenbestand hinterlegtes Datenobjekt repräsentiert, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass - mindestens zwei Viewletgruppen (1, 5A, 5B, 25, 41, 49, 51) hierarchisch ineinander verschachtelt angeordnet sind, derart dass eine erste Viewletgruppe (1) eine weitere Viewletgruppe (5A, 5B, 25, 41, 49, 51) enthält, wobei eine Viewletgruppe (1, 5A, 5B 25, 41, 49, 51) mit einer durch ein Programmmodul bewirkten Verwaltungsfunktionali¬ tät ausgestaltet ist, die vorsieht, mindestens zwei Teil¬ fenster in der Viewletgruppe (1, 5A) zusammenzufassen und wobei die Verwaltungsfunktionalität vorsieht, dass mindes¬ tens ein erstes und ein zweites Teilfenster ein das glei- che Datenobjekt repräsentierendes Viewobjekt (33, 43) auf¬ weist, und das Viewobjekt (33, 43, 69) im ersten Teilfenster in einer vom zweiten Teilfenster über die bloße Dateisystemanzeige hinausgehenden, unterschiedlichen Sicht, und - in unterschiedlichen Kontexten mit weiteren Viewobjekten (29, 31, 35) gezeigt ist.
2. Grafische Benutzeroberfläche nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass eine Viewletgruppe (1, 5A, 5B, 25, 41, 49, 51) zur Anzeige von mindestens zwei gleich hohen horizontalen oder zwei gleich breiten vertikalen Viewlets ausgelegt ist.
3. Grafische Benutzeroberfläche nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass eine verschachtelte, weitere Viewletgruppe (5A, 5B, 25, 41, 49, 51) mit der Verwaltungsfunktionalität ausgestaltet ist.
4. Grafische Benutzeroberfläche nach einem der Ansprüche 1 bis 3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass ein Vie¬ wobjekt (33) ein Datenobjekt komplett repräsentiert.
5. Grafische Benutzeroberfläche nach einem der Ansprüche 1 bis 4, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass ein Vie¬ wobjekt (35) lediglich einen Bruchteil eines Datenobjekts repräsentiert.
6. Grafische Benutzeroberfläche nach einem der Ansprüche 1 bis 5, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass das Vie- wobjekt (33, 43, 69) im ersten Teilfenster in einer vom zwei¬ ten Teilfenster unterschiedlichen Beziehung zu weiteren Vie¬ wobjekten (29, 31, 35) gezeigt ist.
7. Grafische Benutzeroberfläche nach einem der Ansprüche 1 bis 6, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass das Vie¬ wobjekt (33, 43, 69) im ersten Teilfenster und im zweiten Teilfenster jeweils mit einem unterschiedlichen Attribut des Datenobjekts verknüpft ist.
8. Grafische Benutzeroberfläche nach einem der Ansprüche 1 bis 7, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass die über die bloße Dateisystemanzeige hinausgehende unterschiedliche Sicht eine Listen-Ansicht (ListView) aufweist.
9. Grafische Benutzeroberfläche nach einem der Ansprüche 1 bis 8, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass die über die bloße Dateisystemanzeige hinausgehende unterschiedliche Sicht eine Verknüpfungsbaum-Ansicht (BrowserView) aufweist.
10. Grafische Benutzeroberfläche nach einem der Ansprüche 1 bis 9, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass die über die bloße Dateisystemanzeige hinausgehende unterschiedliche Sicht eine Matrix-Ansicht (MatrixView) aufweist.
11. Grafische Benutzeroberfläche nach einem der Ansprüche 1 bis 10, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass ein Vie¬ wobjekt (29, 31, 33, 35, 43, 69) und/oder ein Viewlet (53, 55, 57, 59, 61, 63) den Typ eines Datenobjekts anzeigt.
12. Grafische Benutzeroberfläche nach einem der Ansprüche 1 bis 11, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass durch ein Bedienungselement, dem ein für eine vorbestimmte Anwen¬ dung definierte Platzverteilung der Teilfenster hinterlegt ist.
13. Computervorrichtung mit einer Benutzeroberfläche (10, 20, 30, 40) nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
14. Verwendung der grafischen Benutzeroberfläche (10, 20, 30, 40) nach einem der Ansprüche 1 bis 12 oder der Computervor¬ richtung nach Anspruch 13 zum Content-Management für eine Da¬ tenbank.
15. Verwendung der grafischen Benutzeroberfläche (10, 20, 30, 40) nach einem der Ansprüche 1 bis 12 oder der Computervor¬ richtung nach Anspruch 13 zur Recherche einer Datenbank.
16. Verwendung der grafischen Benutzeroberfläche (10, 20, 30, 40) nach einem der Ansprüche 1 bis 12 oder der Computervor¬ richtung nach Anspruch 13 zur Planung technischer Vorrichtun¬ gen und/oder Anlagen unter Zugriff auf eine Datenbank.
17. Verwendung der grafischen Benutzeroberfläche (10, 20, 30, 40) nach einem der Ansprüche 1 bis 12 oder der Computervor¬ richtung nach Anspruch 13 zur Steuerung einer Anlage unter Zugriff auf eine Datenbank und/oder Anlagensteuermittel.
18. Verfahren zur Darstellung von Informationen mit einer Be¬ nutzeroberfläche (10, 20, 30, 40), die eine Anzahl von in ei¬ ner Rootviewletgruppe (1) angeordneten Viewlets in Form von die Benutzeroberfläche aufteilenden und sich nicht überlap- penden Teilfenstern aufweist, wobei ein Teilfenster einer Viewlet-Gruppe (5A, 5B, 25, 41, 49, 51) zugeordnet wird, und
- ein Viewlet (3A, 3B, 17 bis 21, 39, 53 bis 63) eine Anzahl von Viewobjekten (29, 31, 33, 35, 43, 69) aufweist, wobei ein Viewobjekt (29, 31, 33, 35, 43, 69) ein in einem Da¬ tenbestand hinterlegtes Datenobjekt repräsentiert, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass mindestens zwei Viewletgruppen (1, 5A, 5B, 25, 41, 49, 51) hierarchisch ineinander verschachtelt angeordnet werden, derart dass ein erste Viewletgruppe (1) eine weitere View- letgruppe (5A, 5B, 25, 41, 49, 51) enthält, wobei
- eine Viewletgruppe (1, 5A, 5B, 25, 41, 49, 51) mit einer durch ein Programmprodukt bewirkten Verwaltungsfunktiona¬ lität ausgestaltet ist, die vorsieht, mindestens zwei Teilfenster in der Viewletgruppe (1, 5A, 5B, 25, 41, 49, 51) zusammenzufassen, und wobei die Verwaltungsfunktionalität vorsieht, dass mindestens ein erstes und ein zweites Teilfenster ein das gleiche Da¬ tenobjekt repräsentierendes Viewobjekt (33, 43, 69) auf- weist, und das Viewobjekt (33, 43, 69) im ersten Teilfenster in einer vom zweiten Teilfenster über die bloße Dateisystemanzeige hinausgehenden, unterschiedlichen Sicht, und in unterschiedlichen Kontexten mit weiteren Viewobjekten (29, 31, 35) gezeigt werden.
19. Verfahren nach Anspruch 18, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass ein Vie¬ wobjekt (29, 31, 33, 35, 43, 69) des ersten Teilfensters in das zweite Teilfenster bewegt wird.
20. Verfahren nach Anspruch 18 oder 19, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass eine die Teilfenster trennende Trennlinie (15) beliebig verschoben wird.
21. Verfahren nach einem der Ansprüche 18 bis 20, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass ein Da¬ tenobjekt für die Anzeige über ein Viewobjekt (29, 31, 33, 35, 43, 69) auf der Benutzeroberfläche (10, 20, 30, 40) frei gewählt wird.
22. Verfahren nach einem der Ansprüche 18 bis 21, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass ein Vie- wobjekt (29, 31, 33, 35, 43, 69) und/oder ein Viewlet (3A,
3B, 17 bis 21, 39, 53 bis 63) zur Benutzeroberfläche (10, 20, 30, 40) hinzugefügt oder von der Benutzeroberfläche (10, 20, 30, 40) entfernt wird.
23. Verfahren nach einem der Ansprüche 18 bis 22, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass eine für ein Viewobjekt (29, 31, 33, 35, 43) vorgenommene Maßnahme un¬ abhängig vom Viewlet (3A, 3B, 17 bis 21, 39, 53 bis 63) , in dem sich das Viewobjekt (29, 31, 33, 35, 43, 69) befindet, in gleicher Weise auf das Datenobjekt wirkt.
24. Computerprogramm-Produkt, welches auf einem computerles¬ baren Medium speicherbar ist und einen Software-Code-Ab¬ schnitt aufweist, welcher geeignet ist, eine Computervorrich¬ tung zur Wiedergabe von Informationen auf einer Benutzerober- fläche gemäß einem der Ansprüche 1 bis 12 zu veranlassen.
25. Computerprogramm-Produkt, welches auf einem computerles¬ baren Medium speicherbar ist und einen Software-Code-Ab¬ schnitt aufweist, welcher geeignet ist, eine Computervorrich- tung zur Ausführung des Verfahrens gemäß einem der Ansprüche 18 bis 23 zu veranlassen, wenn das Produkt auf der Computer¬ vorrichtung ausgeführt wird.
26. Computerlesbares Medium, auf dem das Computerprogramm- Produkt gemäß einem der Ansprüche 24 oder 25 gespeichert ist.
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