LU85168A1 - Schaltung fuer den fahr-und bremsbetrieb elektrischer triebfahrzeuge - Google Patents

Schaltung fuer den fahr-und bremsbetrieb elektrischer triebfahrzeuge Download PDF

Info

Publication number
LU85168A1
LU85168A1 LU85168A LU85168A LU85168A1 LU 85168 A1 LU85168 A1 LU 85168A1 LU 85168 A LU85168 A LU 85168A LU 85168 A LU85168 A LU 85168A LU 85168 A1 LU85168 A1 LU 85168A1
Authority
LU
Luxembourg
Prior art keywords
erasable
bridge
valve
pair
voltage
Prior art date
Application number
LU85168A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz Boehm
Original Assignee
Licentia Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Gmbh filed Critical Licentia Gmbh
Publication of LU85168A1 publication Critical patent/LU85168A1/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L9/00Electric propulsion with power supply external to the vehicle
    • B60L9/16Electric propulsion with power supply external to the vehicle using AC induction motors
    • B60L9/30Electric propulsion with power supply external to the vehicle using AC induction motors fed from different kinds of power-supply lines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Sustainable Development (AREA)
  • Sustainable Energy (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)

Description

L-2848
Ο Π 1 fi ftxRAND-DUCHÉ DE LUXEMBOURG Brevet N° .........V.....>/.........I.......V, O
du .......1.9.....,9.9:.9Χ.™?.Ξ.....™.? ^ Monsieur le Ministre ... Æwëâ de l’Économie et des Classes Moyennes ître délivré......................................... Service de la Propriété Intellectuelle
“ LUXEMBOURG
Demande de Breyet d’invention I. Requête
Licentia Patent-Verwaltungs-GmbH, Theodor-Stern-Kai 1, D-6000 ^ Frankfurt am Main, représentée par Monsieur Jean Waxweiler, 21- 25 Allée Scheffer,Luxembourg, agissant en qualité de manda- (2) taire déposent) ce dix janvier mil neuf cent quatre-vingt-quatre................................. (3) à ..1.5...(..9,9........heures, au Ministère de l’Économie et des Classes Moyennes, à Luxembourg : 1. la présente requête pour l’obtention d’un brevet d’invention concernant : ...S..c.h.a.l.t.u.n.g.....für den Fahr- und Bremsbetrieb elektrischer Trieb- (4) fahr zeuge £$- .............................................................................................................................................................................................................................................................................. 41/’ 2. la délégation de pouvoir, datée de je 3Ö.....dëcëmËre 3. la description en langue . allernende.................................de l’invention en deux exemplaires;^.' 4..........2....................planches de dessin, en deux exemplaires; 5. la quittance des taxes versées au Bureau de l’Enregistrement à Luxembourg, le dix janvier mil neuf cent quatre-viaqt-quatre.............................................................................................
déclare(nt) en assumant la responsabilité de cette déclaration, que l’(es) inventeur(s) est (sont) : Heinz HÖ1M7"Onkel-Tom-Strasse 35, D-1000 Berlin 37 · ^ revendiquent) pour la susdite demande de brevet la priorité d’une (des) demande(s) de (6) ..b.r.e.Y.e.t.....d..!..ihY.e.ntlon.............déposée(s) en (7) ...Allemagne___________________________;______________________________________,.
le 15 janvier 1983 sous le No. E 3301496.5____________________________________________ _ ^ au nom de Lic.e.nti.&.....P.a,tent-Verwaltungs-GmbH______________________________________________________________________________________ (8¾¾ élit(élisent) pour lui (elle) et, si désigné, pour son mandataire, à Luxembourg_______________________ # ‘ ..J.ean-...Waxweiler.r 21-2.5 Allée Schef.fer......Luxembourg._______________________________________________________(10) sollicite(nt) la délivrance d’un brevet d’invention pour l’objet décrit et représenté dans les annexas susmentionnées, — avec ajournement de cette délivrance à......................./....................................mois. (11)
Le folahdataire J) ...............03^ .......
Γ IL Procès-verbal de Dépôt
La susdite demande de brevet d’invention a été déposée au Ministère de l’Économie et des Classes Moyennes, Service de la Propriété Intellectuelle à Luxembourg, en date du : 10.01.1984 'L /^ • <i^X Pr- le M nistre |f Ί ‘Ÿ à ..1.5/..0.0 heures ^^ ^ ^^ ^®conom*e e* ^es ^asses Moyennes, A 68007 ///////
PRIORlTÄTS-BEftWSPRUCHUNG
der Patent-Anmeldung
In Deutschland vom 15. Januar 1983 unter Nr. p 3301496.5
* BESCHREIBUNG
ZU EINER PATENTANMELDUNG IM
GROSSHERZOGTUM LUXEMBURG Licentia Patent-Verwaltungs-GmbH
" Schaltung für den Fahr- und Bremsbetrieb elektrischer Triebfahrzeuge * - 1 - i 4
Schaltung für den Fahr- und Bremsbetrieb elektrischer Triebfahrzeuge
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltung für den Fahr-und Bremsbetrieb elektrischer Triebfahrzeuge, wie sie im Oberbegriff des Anspruches 1 naher definiert ist. Es wird dabei ausgegangen von der GrundSchaltung einer Folgeschaltung für Wechselspannungsbetrieb, wie sie z.B. aus Fig. 1 mit einer 1-Kondensatorlöschanordnung hervorgeht. Derartige Folgeschaltungen bestehen jeweils aus einer löschbaren unsymmetrisch halbgesteuerten Brücke und einer unsymmetrisch . halbgesteuerten nur zündsteuerbaren Brücke. Für die lösch bare Brücke sind dabei Varianten mit- 1, 2 oder 3 Löschkondensatoren bekannt und ausgeführt. Es wird dazu z.B. auf die DE-PS 26 09 285 und die DE-OS 21 26 111 verwiesen. Mit diesen Schaltungen läßt sich durch Steuerung des Anschnitts-bzw. des Abschnittswinkels bei anlie-
V
- 2 - * * gender WechselSpannung eine gewünschte Gleichspannung bzw. ein Gleichstrom einstellen. Die Schaltung ermöglicht Leistungsfaktoren TV von 0,85 bis 0,95, ist aber als halbgesteuerte Brücke nicht rückspeisefähig.
Bekannt sind ferner Schaltungen, bei denen zwischen Gleichspannungsnetz und Gleichstromlast bzw. -zwischenkreis ein strömsteilender Stromrichter unter dem Namen Gleichstrom- steiler gelegt ist. Diese Schaltungen sind normalerweise rückspeisefähig. Dazu wird das Fahrschütz geöffnet. Bei nicht aufnahmefähigem Netz wird ein Bremsthyristor gezündet, um die Bremsleistung in einem Bremswiderstand in Wärme umzusetzen.
Zweck der Erfindung ist die Realisierung eines einfachen Mehrsystem-Netzstromrichters unter Verwendung einer bewährten (Schaltung. Alle dazu bekannten Fahrzeuglösungen verwenden sonst wahlweise ein Netzteil zur Ws-Einspeisung und ein anderes zur Gs-Einspeisung oder bei einem anderen System ( beide Netzteile in Reihe. Das bedeutet einen hohen Aufwand I an Leistungs- und Steuerelektronik und bei Verwendung mehrerer i i Stromrichter in Reihe einen schlechten Wirkungsgrad.
\ Die eigentliche technische Aufgabe liegt darin, die bekannte, 1 bisher nur für den Betrieb an Wechselspannungsnetzen ver- 1 - wendbare Folgeschaltung mit ihren vorteilhaften Eigenschaften I durch einfache Schaltungsänderungen universell für Fahren und ! ’ Bremsen an Gleich- und Wechselspannungsnetzen verwendbar zu I machen. Bei Betrieb an Gleichspannungsnetzen soll darüberhin- aus wahlfrei Netz- oder Widerstandsbremse erzielbar sein.
Die genannte Aufgabe wird für eine Schaltung der eingangs genannten Art entsprechend den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.
i \ - 3 -
Neben der Aufwandsreduzierung ergibt sich zusätzlich eine > Erhöhung der Betriebssicherheit aus der Komponentenver ringerung.
t .
Weitere zweckmäßige Ausgestaltungen sind den Unteransprüchen entnehmbar.
Anhand eines Ausführungsbeispieles wird die Erfindung im nachstehenden näher erläutert.
4
Es zeigen:
Fig. 1 eine bekannte Folgeschaltung Fig. 2 eine erfindungsgemäße Schaltung
Anhand der bekannten Schaltung nach Fig. 1 - von der bei der Erfindung ausgegangen wurde - soll der Grundaufbau erläutert werden. Danach wird von einem Wechselspannungsfahrleitungsnetz 1 über einen Transformator 2 mit getrennten Sekundärwicklungen 2a, 2b die getrennte Speisung der Folgeschaltung einer löschbaren unsymmetrisch halbgesteuerten Brücke 4 und einer unsymmetrisch halbgesteuerten Folgebrücke 3 betrieben. Letztere speist über eine Lastdrossel 6 eine nicht näher dargestellte, an den Klemmen +, - liegende Last. Die Last kann eine Gleichstromlast, z.B. Gleichstrommotoren oder ein Zwischenkreis sein.
Die nicht steuerbaren Ventile der Eschbaren Brücke 4 sind mit 4.1, 4.2, die steuerbaren mit 4.3 und 4.4 bezeichnet.
5 ist ein Löschkondensator und 4.5 und 4.6 stellen die zugehörigen Löschthyristoren dar. Von der Folgebrücke 3 sind die nicht steuerbaren Ventile mit 3.1 und 3.2 und die^eÄ- aren mit 3.3 und 3.4 bezeichnet. M stellt den Masserückschluß dar.
- 4 -
In der nachfolgenden Erörterung der Erfindung sind für gleiche Elemente in der Schaltung die gewählten Bezugszeichen weitgehend beibehalten worden.
' Fig. 2 zeigt nun die erfindungsgemäße Schaltung für einen.
wahlweisen Anschluß an ein Wechselspannungsnetz 1.1 oder ein Gleichspannungsnetz 1.2. Über einen Systemumschalter 17 erfolgt die Umschaltung auf das entsprechende System , wobei die obere Stellung « - wie ersichtlich - für Gleichspannungsbetrieb vorgesehen ist. Bei Gleichspannungsbetrieb sind die Sekundärwicklungen a und b des Transformators 2 von den Wechselspannungseinspeisungspunkten der Brücken 3 und 4 getrennt (Schalter 21 und 22 sindgeöffnet)u.es wird di rekt über die Netzdrossel 7, Systemumschalter 17 und Schalter 20 eingespeist. Bei Wechselspannungsbetrieb wird über die Schalter 21 und 22 eingespeist. Systemumschalter 17 ist dann in der unteren Position und Sehaljtf^ geöffnet. Hinzugekommen ist des weiteren ein Fahrschütz 9 und ein Bremswiderstand 14 mit reihengeschaltetem Thyristor 13.
Mit der neuen Schaltung ist Fahr- und Bremsbetrieb an Gleich-und Wechselspannungsnetzen möglich. Dabei erlaubt der Gleichspannungsbetrieb Netzbremse oder gemischte Netz-Widerstandsbremse. Bei Wechselspannungseinspeisung kann nur Leistung im Bremswiderstand 14 umgesetzt werden. Eine Netzrückspeisung ist nicht möglich.
In der nachfolgenden Funktionsbeschreibung werden die charakteristischen Betriebszustände mit den jeweiligen Stromführungen beschrieben. Die Umschaltkriterien zwischen den Betriebszuständen werden von einer übergeordneten Steuerung gehler bildet, die nicht Gegenstand der Erfindung ist und/vor ausgesetzt wird.
— 5 —
Zur Funktion: r
WechselSpannungseinspeisung x .
• Der Systemumschalter 17 ist in der Schaltstellungü , d.h. in unterer Lage und Schalter 21 und 22 sind5/ Ba^^lÄrschütz 9 ist für "Fahren” geschlossen, für "Bremsen" geöffnet. Der Stromabnehmer für Gleichspannung liegt nicht am Fahrdraht . bzw. der entsprechende Hauptschalter ist geöffnet.
4 Für "Fahren" im Zustand "Treiben" verläuft der Strom-es wird nur der Betrieb der ersten Brücke 4 beschrieben - in der ersten Halbwelle über die Haupttransformator-Sekundärwick-lung 2b, die Ventile 4.3, 3.2, 3.1, Lastdrossel 6, Last und zurück über Ventil 4.2. In der nächsten Halbwelle fließt der Strom - wieder ausgehend von Wicklung 2b - über die Ventile 4.1, 3.2, 3.1, Lastdrossel 6, Last und zurück über Ventil 4.4. Dies wiederholt sich abwechselnd. Dazwischen liegen jeweils die Zustände des Löschens und Freilaufes. Zum Löschen nach der ersten Halbwelle wird der Thyristor 4.5 gezündet und der Kommutierungskondensator 5 mit rechtsseitiger +-Polarität über das Ventil 4.3 entladen. Ventil 4.3 erlischt damit. Der Freilauf erfolgt stets über die nicht steuerbaren Ventile 4.1 und 4.2. Es folgt die zweite Halbwelle "Treiben,r wie bereits geschildert. Dazu wird Ventil 4.4 . ge zündet. Zur Löschung von Ventil 4.4 wird nun Ventil 4.6 gezündet, der Kommutierungskondensator 5 wieder auf rechtsseitige +-Polarität umgeladen und der Freilauf erfolgt wieder wie beschrieben über die Ventile 4.2 und 4.1. Die Stromführung im Freilauf ist unabhängig von der Polarität des Netzes und des Kommutierungskondensators 5.
Soll die Widerstandsbremse eingeschaltet werden, ist das F ahrschütz 9 zu öffnen und der Thyristor 13 zu zünden. Der - 6 - ^trom verläuft dann bei generatorischem Betrieb des Motors - (Last) von der Minusklemme aus über den Bremswiderstand 14,
Thyristor 13 und die Ventile 3.2, 3.1, Lastdrossel 6 zurück zum Motor. Auch hier ist die Polarität des Kommutierungs-* " kondensators 5 unerheblich.
v
Es folgt ein Zustand "Freilaufbremsen”, bei dem durch Zünden der Ventile 4.4 und 4.3 die Widerstandsbremse herausgenommen wird. Im folgenden Zustand "Löschen Freilauf Bremsen" wird je nach Polarität des Kommutierungskondensators 5 durch Zünden des Ventils 4.6 das Ventil 4.4 bzw. durch Zünden von Ventil 4.5 das Ventil 4.3 gelöscht und anschließend der Kondensator 5 umgeladen.
Bei Verwendung der Schaltung als Netzstromrichter in einem Drehstromantriebssystem mit eingeprägtem Strom kann zur Verlustdeckung bei Bremsbetrieb mit kleinster vom Motor gelieferten Bremsleistung die Folgebrücke 3 mit Sekundärwicklung 2a des Haupttransformators 2 mit zur Energielieferung herangezogen werden. Der Strom verläuft dann bei geöffnetem Fahrschütz 9 von der Minusklemme über die Ventile 4.4, 4.3, 3.4, Wicklung 2a, Ventil 3.1, Lastdrossel 6, Plusklemme oder für die nächste Halbwelle von Minusklemme, Ventile 4.4, 4.3, 3.2, Wicklung 2a, Ventil 3.3, Lastdrossel 6, Plusklemme .
Gl eich spanriunq seinspeisunq der oberen
Hierbei ist der Systemumschalter 17 inyStellung der Kontakt 20 ist geschlossen, .
und die Schalter 21 und 22 sind geöffnet. Weiterhin ist das Fahrschütz 9 beim Fahren geschlossen und beim Bremsen geöffnet sowie der Stromabnehmer 1.1 für WechselSpannung abgelegt und/oder ein entsprechender Hauptschalter offen.
i« - 7 -
Im Zustand "Treiben” fließt der Strom aus dem Gleichspannungsnetz und die Drossel 7 bzw. aus dem Netzkondensator 8 über - das Fahrschütz 9, Systemumschalter 17, .. Lastdrossel 6 in * * die Last und von dort über den gezündeten Gleichstromsteller aus den Ventilen 4.4 und 4.3, Schalter 20 zurück.
Die Polarität des Kommutierungskondensators ist dabei beliebig.
Es folgt ein Zustand "Löschen Treiben", bei dem - wie bereits für Wechselspannungsbetrieb beschrieben - je nach Aufladung des Kommutierungskondensators 5 einer der beiden Löschthyriäoren 4.5 oder 4.6 gezündet wird und die Kondensatorentladung das Ventil 4.3 oder 4.4 löscht. Nach erfolgtem Umladen des Kommutierungskondensators 5 ergibt sich der Zustand "Freilauf Fahren", bei dem der Strom über die als Freilaufdiode wirkenden Ventile 4.1 und 4.2 fließt.
Im Zustand "Netzbremse" ist Fahrschütz 9 geöffnet und der Strom fließt über die Freilaufventile 4.2 und 4.1 in den Netzkondensator 8 und in das Netz, was einer Energierücklieferung entspricht. Nach Erreichen der zulässigen Spannung am Netzkondensator 8 kann der Bremsthyristor 13 gezündet und die weitere Bremsenergie im Bremswiderstand 14 in Wärme umgesetzt werden.
Im Zustand "Freilauf Bremsen" sind die Gleichstromsteller-Ventile 4.4 und 4.3 gezündet und der Strom fließt über diese Ventile und die als Bremsdioden wirkenden Ventile 3.1 und 3.2.
Analog dem geschilderten Zustand bei Wechselstrombetrieb kann auch bei Gleichstrombetrieb ein Zusteuern von Leistung aus dem Netz beim Bremsen mit kleiner Generatorieistung erforderlich sein. Das exakte Zuschalten kann über ein zusätz-
K
- 8 - * * liches Schütz 18 und einen Widerstand 19 unter
Benutzung des gezündeten Ventils 3.3 als Überbrückungsthy-ristor erfolgen.
w % - Die bei Gleichstromstellerbetrieb durch Verwendung jeweils eines Zweigpaares als eine Funktionsgruppe vorgegebene Reihenschaltung von jeweils zwei Ventilen läßt bei Gleich- t spannungsbetrieb eine ähnliche Stellerspannung zu, wie die Gleichspannung bei der Folgeschaltung in Wechselspannungsbetrieb.
Die als LUB-Schaltung bekannte Grundschaltung stellt eine bewährte und am Markt eingeführte Lösung für elektrische Triebfahrzeuge dar. Die erfindungsgemäße Erweiterung der Schaltung nur um wenige Bauteile erschließt zusätzlich den Anwendungsbereich für Mehrsystemfahrzeuge vorzugsweise in
Drehstromantriebstechnik an Gleich- und Wechselspannungsnetzen.
0

Claims (8)

1. Schaltung für den Fahr- und Bremsbetrieb elektrischer Triebfahrzeuge, insbesondere für Stromsystemwechsel z.B. bei grenzüberschreitendem Verkehr, unter Verwendung einer Folgeschaltung aus einer löschbaren, unsymmetrisch halbgesteuerten Brücke und einer unsymmetrisch halbgesteuerten Brücke, bei der beide Brücken getrennt vom Wechselspannungsnetz einspeisbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß gleichsinnig parallel zwischen dem löschbaren und dem nicht steuerbaren Ventilzweigpaar (4.3/4.4 und 4.1/4.2) der löschbaren Brücke (4) die Reihenschaltung eines Bremswiderstandes (14) und eines Thyristors (13) angeordnet ist und zwischen den Kathoden der angrenzenden 3 Ventile (4.1, 13 und 4.3) je ein Schalter (9 bzw. 17 ) liegt, von denen der Schalter auf der Seite zum nicht steuerbaren Ventilzweigpaar (4.1/4.2) als Fahrschütz (9) bei Bremsbetrieb geöffnet und bei Fährbetrieb geschlossen ist und -- -10- der Schalter auf der Seite zum löschbaren Ventilzweigpaar (4.3/4.4) als Umschalter (17 ) dient, der bei Wechselspannungsbetrieb die Kathoden der angrenzenden » Ventile (13 und 4.3) und bei Gleichspannungsbetrieb die * - Gleichstromeinspeisung (Punkt A) über das Fahrschütz ( 9) unter Umgehung der Folgebrücke (3) direkt mit dem Lastkreis verbindet, wobei der Stromrücklauf über die lösch-baren Ventilzweige (4.4, 4.3)^4¾¾¾¾^¾¾¾0¾^^11 1> Kathodenseite (Punkt C) des löschbaren Ventilzweigpaares 4 (4.3/4.4) und der Masse (M) liegenden Schalter ( 20 ) erfolgt.
2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Gleichspannungsbetrieb die Verbindungen zu den Wechselspannungseinspeisepunkten der beiden Brücken (3 und 4) durch Schalter ( 21 und 22 ) unterbrochen sind und die Gleichspannung (+) auf der Kathodenseite (Punkt A) des nichtsteuerbaren Ventilzweigpaares (4.1/4.2) der löschbaren Brücke (4) angeschlossen ist. A «
3. Schaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zur Gleichspannungseinspeisung (Punkt A) der löschbaren Brücke (4) und der Masse (M) ein Netzkondensa- * 1 1 tor (8) gelegt ist.
- 4. Schaltung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeich net, daß bei Fährbetrieb und Anliegen einer Gleichspannung das rechte löschbare Ventilzweigpaar (4.3/4.4) der löschbaren Brücke (4) als Gleichstromsteller und das linke nicht steuerbare Ventilzweigpaar (4.1 und 4.2) als "Frei-lauf" wirksam ist. Löschthyristoren (4.6, 4.5) sowie -11-
5. Schaltung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei Betrieb "Netzbremse” und Anliegen einer das Gleichspannung für eine Rückspeisung in Netz das unge- steuerte linke Ventilzweigpaar (4.1/4.2) der löschbaren * * Brücke (4) und das rechte ungesteuerte Ventilzweigpaar (3.1/3.2) der Folgebrücke (3) stromführend sind.
6. Schaltung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß für den Freilauf im Bremsbetrieb die Stromführung über das rechte löschbare Ventilzweigpaar (4.3/4.4) der löschbaren Brücke (4) und das rechte ungesteuerte Ventilzweigpaar (3.1/3.2) der Folgebrücke (3) verläuft.
7. Schaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß für Zusatzeinspeisung aus dem Gleichspannungsnetz beim Bremsen mit kleiner Leistung ein Schalter (18) mit Reihenwiderstand (19) zwischen der Gleichstromeinspeisung (Punkt A) und dem Teilerpunkt des linken ungesteuerten Ventilzweigpaares (3.3/3.4) der Folgebrücke (3) vorgesehen ist, über den^die Stromführung in den Lastkreis erfolgt mit Rücklauf an Masse (M) über das rechte löschbare Ventilzweigpaar (4.3/4.4) der löschbaren Brücke (4). *
8. Schaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch = gekennzeichnet, daß für Zusatzeinspeisung aus dem Wechsel spannungsnetz beim Bremsen mit kleiner Leistung die Stromführung über die Sekundärwicklung (2a) der Folgebrückeneinspeisung, über Diagonalventile (3.3 und 3.2 bzw. 3.1 und 3.4) der Folgebrücke (3) und das rechte löschbare Ventilzweigpaar (4.3/4.4) der löschbaren Brücke (4) erfolgt. *) nach Zünden des einen Ventiles (3.3)
LU85168A 1983-01-15 1984-01-10 Schaltung fuer den fahr-und bremsbetrieb elektrischer triebfahrzeuge LU85168A1 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE3301496 1983-01-15
DE19833301496 DE3301496A1 (de) 1983-01-15 1983-01-15 Schaltung fuer den fahr- und bremsbetrieb elektrischer triebfahrzeuge

Publications (1)

Publication Number Publication Date
LU85168A1 true LU85168A1 (de) 1984-05-02

Family

ID=6188539

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
LU85168A LU85168A1 (de) 1983-01-15 1984-01-10 Schaltung fuer den fahr-und bremsbetrieb elektrischer triebfahrzeuge

Country Status (3)

Country Link
AT (1) AT378518B (de)
DE (1) DE3301496A1 (de)
LU (1) LU85168A1 (de)

Families Citing this family (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT384192B (de) * 1985-05-31 1987-10-12 Elin Union Ag Einspeiseschaltung
DE3915211A1 (de) * 1989-05-05 1990-11-08 Licentia Gmbh Schaltungsanordnung fuer an fahrdrahtspannungen verschiedener systeme betreibbare mehrsystemfahrzeuge
AT406317B (de) * 1996-06-13 2000-04-25 Elin Ebg Traction Gmbh Frequenzumrichter bei dem der netzstromrichter wahlweise an gleich- oder einphasigen wechselstrom angeschlossen ist
FR2954863B1 (fr) * 2009-12-30 2014-11-28 Alstom Transport Sa Equipement electrique dispose en toiture d'un vehicule ferroviaire a traction electrique
RU2478042C1 (ru) * 2011-08-03 2013-03-27 Федеральное государственное бюджетное образовательное учреждение высшего профессионального образования "Самарский государственный университет путей сообщения" (СамГУПС) Способ работы маневрового электровоза и маневровый электровоз

Family Cites Families (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB1054186A (de) * 1962-07-24
FR2350726A1 (fr) * 1976-05-03 1977-12-02 Sncf Methode de commutation pour l'alimentation d'un ensemble de moteurs de traction pour engin bi-courant (courant continu et courant monophase)

Also Published As

Publication number Publication date
AT378518B (de) 1985-08-26
DE3301496C2 (de) 1988-08-18
DE3301496A1 (de) 1984-07-19
ATA8284A (de) 1985-01-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE68921773T2 (de) Kraftfahrzeugversorgungsschaltung mit zwei Betriebsspannungen.
DE3801478C1 (de)
DE2101270A1 (de) Batterieladeeinrichtung fuer Fahrzeuge
DE68925409T2 (de) Anordnung zur Steuerung eines elektrischen Ladungssystems
EP0867063B1 (de) Batterieankoppelvorrichtung
LU85168A1 (de) Schaltung fuer den fahr-und bremsbetrieb elektrischer triebfahrzeuge
EP0950559A2 (de) Elektrisches System
EP0204690B1 (de) Einspeiseschaltung
DE2600139A1 (de) Gleichstromgespeiste antriebsanordnung
DE3833372C1 (en) D.C. chopper converter circuit with a turn-off thyristor
DE3243337C2 (de)
DE19648948C1 (de) Wechselrichter mit Bremssteller
DE2124390C3 (de) Einrichtung zur Energieversorgung von Verbrauchern in einem Reisezugwagen
DE3426930C2 (de)
DE2742436C2 (de) Schaltungsanordnung zur Speisung eines Fahrmotors
EP0114285B1 (de) Entregungsschaltung für Fahrzeugmotoren mit Nutzbremse und Verfahren zur Schnellentregung und zum schnellen Übergang auf Normalbetrieb
DE3338318C2 (de)
DE3830979C2 (de)
EP0134496B1 (de) Gleichrichter
DD286266A5 (de) Schaltungsanordnung zum loeschen eines thyristorschalters
EP0107803B1 (de) Schaltungsanordnung einer Stromquelle für die pausenlose Versorgung mit Gleichspannung
DE2313168C3 (de) Anordnung zur Ansteuerung eines bidirektionalen Thyristors
DE2752163A1 (de) Folgegesteuerte, loeschbare brueckenschaltung
DE2759294C2 (de)
DE3506843A1 (de) Konstantstromanlage fuer gleichstrommotoren grosser leistung