LU505664B1 - Verfahren und Vorrichtung zur effizienten Reduktion von Kohlendioxidemissionen - Google Patents

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LU505664B1
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Maciej Zajac
Ahmed Hanafi
Jan Skocek
Oliver Maier
Sergej Ratzlaff
Eike Willms
Claudia Berger
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Thyssenkrupp Ag
thyssenkrupp Polysius GmbH
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    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B20/00Use of materials as fillers for mortars, concrete or artificial stone according to more than one of groups C04B14/00 - C04B18/00 and characterised by shape or grain distribution; Treatment of materials according to more than one of the groups C04B14/00 - C04B18/00 specially adapted to enhance their filling properties in mortars, concrete or artificial stone; Expanding or defibrillating materials
    • C04B20/02Treatment
    • C04B20/023Chemical treatment
    • C04B20/0232Chemical treatment with carbon dioxide

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Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Carbonatisierung von Altbeton oder Altbetonprodukten als Ausgangprodukt, wobei das Ausgangsprodukt in einem ersten Schritt zerkleinert und in einem zweiten Schritt befeuchtet und mit einem Kohlendioxid- haltigem Gas beaufschlagt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Schritt in einem Mischer 20 eine mechanische Wirbelschicht mit einer Werkzeug-Froude-Zahl zwischen 3 und 11 durchgeführt wird.

Description

Verfahren und Vorrichtung zur effizienten Reduktion von Kohlendioxidemissionen
Die Erfindung betrifft ein Verfahren, um mit Altbaustoffen, zum Beispiel Zementstein,
Kohlendioxid sicher zu binden und so eine sichere Langzeitlagerung zu gewährleisten.
In zunehmendem Maße wird es notwendig, natürliche Ressourcen zu schonen und auch auf recyceltes Material zurückzugreifen. Ebenso sind die Emissionen von Kohlendioxid als Ursache für die globale Erwärmung kritisch. Daher wird zunehmend auf die
Abtrennung von Kohlendioxid aus dem Abgas und dessen dauerhafte Speicherung oder
Nutzung gesetzt. Eine mögliche Form ist die Einbringung als verflüssigtes Kohlendioxid in das Erdreich. Dieses Verfahren ist jedoch nicht unumstritten, da ein dauerhafter
Verbleib nicht zwangsläufig garantiert ist und bei einem Entweichen damit der
Treibhauseffekt wieder verstärkt werden würde, zumal für Abtrennung und Lagerung weitere Energie benötigt wird und damit potenziell wieder Kohlendioxid produziert wird.
Eine der Kohlendioxid-intensiven Industrien ist die Zementindustrie. Zum einen wird für den Prozess viel Energie benötigt, was bei den herkömmlichen fossilen Brennstoffen zu einer Kohlendioxid-Emission führt. Zum anderen wird aus dem Rohmaterial, beispielsweise Kalkstein, Kohlendioxid prozessbedingt freigesetzt.
Auf der anderen Seite fallen bei Abriss von Beton-Bauwerken große Mengen von Altbeton an. Daher wird derzeit diskutiert, Beton wiederaufzubereiten, um beispielsweise neuen
Zement herzustellen. Hierbei ist jedoch problematisch, dass beispielsweise Sand und der abgebundene Zement schwer trennbar miteinander vermischt und verbunden sind. Die sandfreie oder wenigstens sandarme Komponente des Altbetons wird auch als
Altzementstein bezeichnet. Es ist bekannt, dass Beton während der Lebensdauer
Kohlendioxid aufnehmen kann, jedoch nur einen Bruchteil der bei der Herstellung aus dem Kalkstein freigesetzten Kohlendioxid. Nach langer Zeit, beispielsweise bei sehr alten
Gebäuden, kann dieser Wert bei etwa 20 % bezogen auf den Calciumgehalt des Betons liegen, es wird also sehr langsam und damit über lange Zeiträume in etwa 1/5 des ursprünglich freigesetzten Kohlendioxids wieder aufgenommen.
Aus der WO 2020 / 058 247 A1 ist ein Verfahren und eine Anlage zum Aufbereiten von
Material, das Zementstein enthält, bekannt.
Aus der EP 3656 750 A2 ist die Verwendung von Kohlendioxid aus und für Zement bekannt.
Aus der nachveröffentlichten DE 10 2022 132 073 ist ein Verfahren und eine Vorrichtung zur effizienten Reduktion von Kohlendioxidemissionen bekannt.
Aus der nachveröffentlichten DE 10 2023 113 943 ist ein Verfahren und eine Vorrichtung zur effizienten Reduktion von Kohlendioxidemissionen bekannt.
Aus der nachveröffentlichten DE 10 2023 123 525 ist die Aktivierung von Altbeton mittels eines Pflugscharmischers und einer Mühle bekannt.
Aufgabe der Erfindung ist es, die Carbonatisierung von Altbeton oder Altzementstein zu optimieren.
Gelöst wird diese Aufgabe durch das Verfahren mit den in Anspruch 1 angegebenen
Merkmalen. Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen, der nachfolgenden Beschreibung sowie der Zeichnung.
Das erfindungsgemäße Verfahren dient zur Carbonatisierung von Altbeton oder
Altbetonprodukten als Ausgangprodukt. Altbetonprodukte sind aus Altbeton hergestellte
Stoffe, zumeist mit dem Zweck der Anreicherung des Anteils an Altzementstein und der
Reduktion der SiO2-Komponte. Grund dafür ist, dass eben nur Komponenten wie CaO,
MgO und FeO in der Lage sind, Kohlendioxid zu binden. An diese soll Kohlendioxid, beispielsweise aus Abgasen gebunden werden. Vorteil ist, dass dadurch eine sichere und langfristige Lagerung des Kohlendioxids gegeben ist. Das Ausgangsprodukt wird in einem ersten Schritt zerkleinert. Auch wenn dieses zumeist bereits beispielsweise beim
Abriss eines Gebäudes meist grob zerkleinert wird, führt die übliche Lagerung im Freien dazu, dass durch Nässe es zu einem Abbinden noch reaktiver Bestandteile und damit zu einem erneuten Verklumpen kommt. Zusätzlich ist diese grobe Zerkleinerung für die weitere Verarbeitung zumeist ohnehin nicht ausreichend. Bei der Grobzerkleinerung kann es jedoch zu einer ersten Abreicherung der Quarzkomponente kommen, also zu einem
Altbetonprodukt. Unabhängig von der ersten Grobzerkleinerung ist eine weitere
Zerkleinerung notwendig, da in der ersten Grobzerkleinerung üblicherweise die notwendigen Feinheiten nicht erzielt werden können. Daher ist eine, gegebenenfalls erneute, Zerkleinerung wichtig, um eine möglichst große Oberfläche und gute
Porenzugänglichkeit zu gewährleisten, damit eine Reaktion zwischen Feststoff und
Gasphase möglichst effizient erfolgen kann. In einem zweiten Schritt wird das Material befeuchtet und mit einem Kohlendioxid-haltigem Gas beaufschlagt. Dadurch wird das
Kohlendioxid im Feststoff gebunden, dem Gas entzogen und langzeitsicher gelagert.
Erfindungsgemäß wird der zweite Schritt in einem Mischer mit einer mechanischen
Wirbelschicht mit einer Werkzeug-Froude-Zahl zwischen 3 und 11 durchgeführt. Ein beispielhafter und bevorzugter Mischer, mit dem eine solche mechanische Wirbelschicht einfach zu realisieren ist, ist der Pflugscharmischer. Pflugscharmischer sind aus dem
Stand der Technik bekannt, die besondere Verwendung für die Carbonatisierung jedoch nicht. Aus der EP O 500 561 B1 ist eine Vorrichtung zum Mischen und thermischen
Behandeln von Feststoffpartikeln mit einem im Wesentlichen horizontal angeordnetem
Behälter bekannt. Aus der DE 1 051 250 ist ein Verfahren und eine Vorrichtung zum
Mischen von pulverförmigen oder feinkörnigen Massen mit Flüssigkeiten bekannt. Aus der DE2729477C2 ist ein pflugscharähnliches Mischwerkzeug für solche
Vorrichtungen bekannt. Ein ähnliches Mischwerkzeug für solche Vorrichtungen ist auch aus der DE 197 06 364 C2 bekannt. Entsprechende Mischvorrichtungen werden von der
Firma Gebrüder Lödige Maschinenbau GmbH unter der Bezeichnung Pflugschar-Mischer angeboten und erzeugen in ihrem Inneren ein mechanisches Wirbelbett.
In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung wird ein Pflugscharmischer mit
Messerköpfen verwendet. Ein Wurfmischerx, zu denen der Pflugscharmischer gehört, kann optional mit sogenannten Messerköpfen ausgestattet werden. Diese Messerköpfe sind schnelllaufend und deshalb gut für die Zerstörung von Agglomeraten geeignet. An dieser Stelle sind die Messerköpfe besonders vorteilhaft, da feuchtes Pulver zur
Agglomeration neigt und damit eine Verringerung der freien Oberfläche einhergeht. Die
Messerköpfe zerstören die entstandenen Agglomerate, so dass die spezifische
Oberfläche groß bleibt.
Aus Habermann, Untersuchungen zum Bewegungsverhalten von Schüttgütern in horizontalen Pflugscharmischern, Chem. Ing. Tech., 2017, 89, No. 4, 475-479, Wiley-
VCH ist bekannt, dass die Bestimmung der Werkzeug-Froude-Zahl in Mischern dem
Fachmann geläufig ist.
In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung wird das Zerkleinern im ersten Schritt in einer Rührwerkskugelmühle durchgeführt. Es hat sich herausgestellt, dass die
Rührwerkskugelmühle eine bessere Zugänglichkeit der Metalloxidkomponente und damit eine leichtere und schnellere Carbonatisierung ermöglicht.
In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung wird ein zu erreichender
Carbonatisierungsgrad vorgegeben. Im Beton selber kann auf natürliche Weise nach langer Zeit dieser Wert auf bis zu 20 % ansteigen, was somit die Obergrenze des
Eingangswertes darstellt. Ein Carbonatisierungsgrad von 100% wäre zwar wünschenswert, die Reaktionsgeschwindigkeit nimmt aber am Ende stark ab, sodass aus wirtschaftlichen Gründen der vorgegebene zu erreichende Carbonatisierungsgrad zwischen 80 % und 95 % liegt. Das Material wird nach dem zweiten Schritt auf den aktuellen Carbonatisierungsgrad untersucht. Der aktuelle Carbonatisierungsgrad und der zu erreichende Carbonatiserungsgrad werden verglichen. Es wird also ermittelt, ob das
Material schon wunschgemäß ausreichend Kohlendioxid gebunden hat oder noch nicht.
Entsprechend wird die Verweilzeit des Materials im Mischer in Abhängigkeit des bereits erzielten Carbonatisierungsgrades angepasst. Ist der Carbonatiserungsgrad zu gering, wird die Verweilzeit erhöht, ist der Carbonatiserungsgrad zu hoch, kann die Verweilzeit verringert werden, um den Durchsatz beziehungsweise die Absorptionsgeschwindigkeit zu erhöhen.
In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung wird der Kohlendioxid-Gehalt des dem
Mischer zugeführten Kohlendioxid-haltigen Gases ermittelt und auch der Kohlendioxid-
Gehalt des aus dem Mischer kommenden Gases wird ermittelt. Die Verweilzeit des
Materials im Mischer wird in Abhängigkeit der beiden Konzentrationen eingestellt. Dieses ist besonders bevorzugt, wenn der Mischer diskontinuierlich betrieben wird. Je weiter die
Reaktion voranschreitet, umso geringer ist der Anteil des aus dem Gasstrom entfernten
Kohlendioxids. Wird dieser Anteil zu gering, ist dies ein Indiz für ein Kohlendioxid- gesättigtes Material. Dann ist es sinnvoll, den Batchlauf zu beenden (und damit die
Verweilzeit), um mit frischem Material wieder eine höhere Absorption erzielen zu können.
In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung wird im Mischer eine Feuchte zwischen 5 und 25 Gew.-%, bevorzugt zwischen 10 und 15 Gew.-%, eingestellt. Beispielsweise kann das Material befeuchtet, beispielsweise mit 25 Gew.-% Feuchte zugeführt werden und dann im Mischer während der Durchströmung austrocknen. Es kann aber auch im 5 Mischer eine Wasserzuführung zur Befeuchtung vorgesehen sein, um die Feuchte konstant zu halten. Unter Feuchte ist nicht gebundenes Wasser zu verstehen, also welches, welches bis 100 °C entfernbar ist, also beispielsweise und insbesondere kein
Kristallwasser. Da dieses gebundene Wasser nicht frei verfügbar ist, steht dieses für die eigentliche Reaktion auch nicht zur Verfügung und ist daher nicht relevant.
In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung wird im Mischer ein Füllgrad von 30 bis 60 % eingestellt (bezogen auf das Volumen).
In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung erfolgt zwischen dem ersten Schritt und dem zweiten Schritt eine Zwischenspeicherung. Dieses ist beispielsweise und insbesondere der Fall bei einer Batch-Betriebsweise, um das Befüllen und Entleeren des
Mischers zu vereinfachen und zu beschleunigen.
In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung wird vor dem ersten Schritt eine
Trocknung des Materials durchgeführt. Besonders bevorzugt wird für die Trocknung das
Kohlendioxid-haltige Gas verwendet. Das Kohlendioxid-haltige Gas ist oftmals ein Abgas, welches eine gewisse erhöhte Temperatur aufweist. Zum einen kann so die Wärme genutzt werden, zum anderen wird das das Kohlendioxid-haltige Gas so weiter abgekühlt, um keine unnötige (zusätzliche) Wärme in den nachgeschalteten Mischer einzubringen, da das beispielsweise eine Austrocknung begünstigen würde. Außerdem ist die eigentliche Reaktion im nachfolgenden Mischer exotherm, sodass eine weitere
Energiezufuhr schon daher kontraproduktiv ist. Des Weiteren ist eine vorhergehende
Trocknung des Materials für den Zerkleinerungsprozess von Vorteil, da so eine
Schülpenbildung verhindert wird.
In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung wird nach dem zweiten Schritt eine
Trocknung des Materials durchgeführt. Anschließend wird das befeuchtete und abgekühlte Kohlendioxid-haltige Gas dem Mischer zugeführt.
In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung wird im ersten Schritt das Kohlendioxid- haltige Gas verwendet. Dieses gilt insbesondere, wenn das Ausgangsmaterial eine höhere Feuchte als die benötigten 25 Gew.-% aufweist.
Nachfolgend ist die erfindungsgemäße Vorrichtung anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Fig. 1 beispielhafte Vorrichtung
In Fig. 1 ist die Vorrichtung stark schematisch gezeigt. Aus einem Rohstofflager 30 wird das Material einer Mühle 10 zugeführt und dort zerkleinert. Das zerkleinert Material wird in den Mischer 20, insbesondere einen horizontalen Pflugscharmischer, überführt.
Gleichzeitig wird dem Mischer 20 Wasser über die Wasserzufuhr 22 zugeführt, um die
Feuchte von beispielsweise 10 Gew.-% einzustellen. Das mit Kohlendioxid angereicherte
Produkt wird aus dem Mischer 20 in einen Trockner 40 überführt und anschließend der
Carbonatisierungsgrad in einer Analytik 50 bestimmt.
Das Kohlendioxid-haltige Gas, beispielsweise ein Abgas, wird über die CO2-Zufuhr zunächst dem Trockner zugeführt, um das Produkt zu trocknen und dabei selber abgekühlt und befeuchtet zu werden. Dieser Gasstrom wird dann in den Mischer 20 geleitet, wo Teile des Kohlendioxids an den Altbeton gebunden werden. Anschließend wird das abgereicherte Gas als Abgas 70 abgegeben.
Bezugszeichen 10 Mühle 20 Mischer 22 Wasserzufuhr
Rohstofflager
Trocknungsvorrichtung 30 50 Analytik 60 CO2-Zufuhr 70 Abgas

Claims (12)

Patentansprüche
1. Verfahren zur Carbonatisierung von Altbeton oder Altbetonprodukten als Ausgangprodukt, wobei das Ausgangsprodukt in einem ersten Schritt zerkleinert und in einem zweiten Schritt befeuchtet und mit einem Kohlendioxid-haltigem Gas beaufschlagt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Schritt in einem Mischer (20) mit einer mechanischen Wirbelschicht bei einer Werkzeug-Froude- Zahl zwischen 3 und 11 durchgeführt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Zerkleinern im ersten Schritt in einer Rührwerkskugelmühle durchgeführt wird.
3. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Schritt in einem Pflugscharmischer durchgeführt wird.
4. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein zu erreichender Carbonatisierungsgrad vorgegeben wird, wobei das Material nach dem zweiten Schritt auf den aktuellen Carbonatisierungsgrad untersucht wird, wobei der aktuelle Carbonatisierungsgrad und der zu erreichende Carbonatiserungsgrad verglichen werden, wobei die Verweilzeit des Materials im Mischer (20) in Abhängigkeit des Vergleichs angepasst wird.
5. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kohlendioxid-Gehalt des dem Mischer (20) zugeführten Kohlendioxid- haltigen Gases ermittelt wird und der Kohlendioxid-Gehalt des aus dem Mischer (20) kommenden Gases ermittelt wird, wobei die Verweilzeit des Materials im Mischer (20) in Abhängigkeit der beiden Konzentrationen eingestellt wird.
6. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Mischer (20) eine Feuchte zwischen 5 und 25 Gew.-%, bevorzugt zwischen 10 und 15 Gew.-%, eingestellt wird.
7. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Mischer (20) ein Füllgrad von 30 bis 60 % eingestellt wird.
8. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem ersten Schritt und dem zweiten Schritt eine Zwischenspeicherung erfolgt.
9. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem ersten Schritt eine Trocknung durchgeführt wird.
10. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem zweiten Schritt eine Trocknung durchgeführt wird.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass für die Trocknung das Kohlendioxid-haltige Gas verwendet wird.
12. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im ersten Schritt das Kohlendioxid-haltige Gas verwendet wird.
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