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Die vorliegende Erfindung betrifft eine Baustellenleuchte mit Vakuumelement zur Anbringung der Baustellenleuchte an glatten Oberflächen.
Hintergrund der Erfindung
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Baustellenleuchten sind ein oft unterschätzter Bestandteil der Arbeits- und Sicherheitsmittel auf Baustellen, besonders bei Dunkelheit oder schlechten Lichtverhältnissen. Sie dienen dazu, Arbeitsbereiche, Gehwege und Gefahrenstellen ausreichend zu beleuchten, sodass Arbeiter sicher arbeiten und sich orientieren können. Gleichzeitig fungieren sie oft als Signalleuchten, um auf Hindernisse oder Risiken hinzuweisen.
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Die Funktionsweise moderner Baustellenleuchten basiert in der Regel auf stromsparender LED-Technologie, die sich durch hohe Energieeffizienz, lange Lebensdauer und intensive Lichtausbeute auszeichnet. Die Stromversorgung erfolgt entweder über Kabel aus dem Stromnetz oder, für flexiblere Anwendungen, über Batterien oder Akkus. Manche Modelle nutzen sogar Solarenergie.
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Baustellenleuchten sind robust konstruiert, um den harschen Bedingungen auf Baustellen standzuhalten. Sie sind oft stoßfest sowie wetter- und staubgeschützt, wie durch entsprechende IP-Schutzklassen definiert.
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Vor Ort werden Baustellenleuchten auf verschiedene Weise angebracht, je nach Einsatzort und Anforderungen. Häufig kommen höhenverstellbare Stative zum Einsatz, auf denen die Leuchten montiert werden, um eine großflächige Ausleuchtung zu ermöglichen. Alternativ können sie an Gebäudeteilen, Gerüsten oder anderen festen Strukturen installiert werden. Oft werden die Leuchten auch einfach auf dem Boden positioniert, sofern die Lichtverteilung ausreichend ist.
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Je nach Art der Baustelle und den Anforderungen vor Ort, werden verschiedene Befestigungsmethoden gewählt. Häufig werden Schraubklemmen oder Spannhalterungen verwendet, da sie flexibel an unterschiedlich geformten Strukturen wie Rohren, Geländern oder Gerüststangen angebracht werden können. Diese Halterungen bieten eine sichere und einfache Möglichkeit, die Leuchten zu befestigen, ohne die Struktur zu beschädigen. Für metallische Oberflächen eignen sich bspw. magnetische Halterungen, die eine schnelle und flexible Befestigung ermöglichen.
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Die oben genannten Baustellenleuchten haben alle den Nachteil, dass diese nur dann befestigt werden können, wenn entsprechende Gegenstände oder Strukturen vorhanden sind. Dies bedeutet im Anwendungsfall entweder, dass mehrere verschiedene Baustellenleuchte mitgeführt oder diese individuell an die Baustelle anpassbar sein müssen.
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Auf Grundlage der oben genannten Problemstellung ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Baustellenleuchte anzugeben, welche im Wesentlichen unabhängig von der Baustelle einfach und zuverlässig befestigt werden kann, ohne weitere Anpassungsschritte zu benötigen.
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Die Aufgabe wird gelöst durch den Gegenstand der unabhängigen Ansprüche. Vorteilhafte Ausführungsformen zu dem Gegenstand der unabhängigen Ansprüche finden sich in den abhängigen Ansprüchen.
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Dementsprechend betrifft die vorliegende Erfindung eine Baustellenleuchte zur Ausleuchtung von Arbeitsbereichen, wobei die Baustellenleuchte folgendes aufweist:
- eine akkubetriebene Leuchte, insbesondere eine LED-Leuchte;
- eine Akkuaufnahme zur lösbaren Befestigung eines Akkumulators;
- ein Vakuumelement zum Befestigung der Baustellenleuchte an einer im Wesentlichen glatten Oberfläche mit Hilfe von Unterdruck, wenn das Vakuumelement gegen die Oberfläche gedrückt wird.
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Die Vorteile der vorliegenden Erfindung liegen auf der Hand: so ist es durch das Vakuumelement möglich, die erfindungsgemäße Baustellenleuchte an praktisch jeder Baustelle anzubringen. Hierzu ist lediglich eine im Wesentlichen glatte Oberfläche notwendig. Beispielsweise kann die Baustellenleuchte an Wänden, Paneelen, Scheiben oder ähnlichen Oberflächen befestigt werden. Die Baustellenleuchte kann sich durch das Vakuumelement an die Oberfläche ansaugen und das akkubetriebene Leuchtmittel somit sicher und schnell in der richtigen Position fixieren. Das Vakuumelement kann einerseits aktiv, d. h. automatisch ausgebildet sein. Alternativ kann das Vakuumelement manuell ausgebildet sein, beispielsweise mit Saugnäpfen.
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Nach einer weiteren Ausführungsform weist das Vakuumelement eine Vakuumpumpe auf, welche dazu ausgebildet ist, einen Unterdruck zu erzeugen, um das Vakuumelement an der im Wesentlichen Glatten Oberfläche zu befestigen. Die Vakuumpumpe ist ein Beispiel für ein aktives Vakuumelement. Die Vakuumpumpe kann entweder durch den Benutzer eingeschalten werden, sodass diese einen für das Ansaugen an die glatte Oberfläche benötigten Unterdruck erzeugt. Alternativ kann das Vakuumelement mit einem Sensor ausgestattet sein, welcher automatisch erkennt, wenn die Baustellenleuchte an einer glatten Oberfläche angedrückt wird. Eine Steuervorrichtung kann sodann die Vakuumpumpe aktivieren, um den benötigten Unterdruck zu erzeugen. Die Verwendung einer Vakuumpumpe hat den Vorteil, dass der Unterdruck stetig aufrechterhalten werden kann. Die Baustellenleuchte kann somit auch dann sicher an der Oberfläche gehalten werden, wenn kleinere Leckagen an der Dichtung des Vakuumelements bestehen. Auch kann mit einer Vakuumpumpe erreicht werden, dass die Baustellenleuchte an porösen Oberflächen befestigbar ist. Beispielweise ist es vorstellbar, die Baustellenleuchte auch an OSB-Platten zu befestigen. Es kann in diesem Fall notwendig sein, dass die Vakuumpumpe durchgehend betrieben wird, um den gewünschten Unterdruck aufrechtzuerhalten.
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Nach einer weiteren Ausführungsform weist die Baustellenleuchte einen Sensor auf, welcher dazu ausgebildet ist Druck-Daten zu erfassen, welche repräsentativ für einen durch die Vakuumpumpe erzeugten Unterdruck sind. Durch den Sensor kann gewährleistet werden, dass zu jeder Zeit genügend Unterdruck vorhanden ist, um die Baustellenleuchte sicher an der Oberfläche zu befestigen. Beispielsweise kann eine Steuervorrichtung dazu ausgebildet sein, ein Warnsignal zu erzeugen, wenn der Unterdruck unter einen Grenzwert fällt. Der Nutzer kann dann reagieren und die Baustellenleuchte entweder an einer anderen Oberfläche befestigen oder einen neuen Akkumulator mit der Baustellenleuchte verbinden.
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Nach einer weiteren Ausführungsform weist die Baustellenleuchte eine Steuervorrichtung auf, welche dazu ausgebildet ist, die Vakuumpumpe auf Grundlage der Druck-Daten zu steuern. Gemäß dieser Ausführungsform wird gewährleistet, dass genügend Unterdruck vorhanden ist. Gleichzeitig wird die Vakuumpumpe nur dann verwendet, wenn dies auf Grundlage der Druck-daten notwendig ist. Die Vakuumpumpe kann also mit Unterbrechungen betrieben werden. Somit wird die Laufzeit des Akkumulators verlängert.
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Nach einer weiteren Ausführungsform weist die Baustellenleuchte eine Steuervorrichtung auf, welche dazu ausgebildet ist, Akku-Status-Daten, welche repräsentativ für den Zustand eines angeschlossenen Akkumulators sind, zu erfassen und ein Alarmsignal auf Grundlage der Akku-Status-Daten zu generieren. Durch die Verwendung von Akku-Status-Daten wird ein Herunterfallen der Baustellenleuchte von der Oberfläche aufgrund zu geringer Restladung bzw. aufgrund einer Störung des Akkus verhindert. Dies ist aufgrund des empfindlichen Lampengehäuses wichtig, da die Baustellenleuchte durch einen Aufprall am Boden zerstört werden kann.
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Nach einer weiteren Ausführungsform ist die Steuervorrichtung dazu ausgebildet, ein Alarmsignal zu generieren, wenn ein Ladezustand eines an der Akkuaufnahme angeschlossenen Akkumulators unter einen Grenzwert fällt. Dies ermöglicht es dem Nutzer proaktiv den Akkumulator auszutauschen, um ein vorzeitiges Lösen der Baustellenleuchte von der glatten Oberfläche zu verhindern. Gleichzeitig kann verhindert werden, dass der Nutzer ohne Vorwarnung im dunklen ist, da der Akkumulator auch zur Versorgung der Leuchte dient.
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Nach einer weiteren Ausführungsform ist die Steuervorrichtung dazu ausgebildet, auf Grundlage des Alarmsignals das Leuchtmittel anzusteuern, um ein optisches Warnsignal auszugeben. Durch die Ausgabe eines optischen Warnsignals kann die bereits vorhandene Leuchte dazu verwendet werden den Nutzer zu warnen. Es müssen somit keine weiteren Bauteile, wie beispielsweise Lautsprecher, zur Warnung des Nutzers vorgesehen werden.
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Nach einer weiteren Ausführungsform weist das Vakuumelement ein Vakuumdichtungselement auf, welches derart elastisch verformbar ist, dass sich das Vakuumdichtungselement an die im Wesentlichen glatte Oberfläche anpasst, wenn das Vakuumdichtungselement gegen die Oberfläche gedrückt wird. Das Vakuumdichtungselement gleicht Unebenheiten auf der im Wesentlichen glatten Oberfläche aus, um eine zuverlässige Abdichtung des Vakuumraums zu gewährleisten.
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Nach einer weiteren Ausführungsform weist die Baustellenleuchte einen Lampenkopf auf, an welchem die akkubetriebene Leuchte schwenkbar befestigt ist. Somit kann der Leuchtwinkel der Baustellenleuchte auf einfache Weise verstellt werden, beispielsweise um die Lichtquelle genau auf den Arbeitsbereich zu justieren.
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Nach einer weiteren Ausführungsform ist der Lampenkopf rotierbar ausgebildet, insbesondere rotierbar gegenüber einem Griffbereich.
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Nach einer weiteren Ausführungsform weist die Baustellenleuchte einen Griffbereich auf, welcher vorzugsweise zwischen dem Leuchtmittel und der Akkuaufnahme angeordnet ist. Durch den Griffbereich kann die Baustellenleuchte besonders einfach positioniert und gelöst werden. Darüber hinaus wird es durch den Griffbereich ermöglicht, die Baustellenleuchte auch als Vakuumgreifer zu verwenden, z.B. um plattenförmige Baumaterialien, wie Gläser, Holzplatten oder Steinplatten zu tragen.
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Nach einer weiteren Ausführungsform ist das Vakuumelement parallel zum Griffbereich angeordnet und verbindet vorzugsweise das Leuchtmittel und die Akkuaufnahme miteinander.
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Ein weiterer Aspekt der vorliegenden Offenbarung betrifft eine Vermessungseinrichtung zum Vermessen von Arbeitsbereichen, wobei die Vermessungseinrichtung folgendes aufweist:
- ein akkubetriebenes Vermessungsgerät, insbesondere ein Vermessungs- oder Ausrichtungslaser;
- eine Akkuaufnahme zur lösbaren Befestigung eines Akkumulators;
- ein Vakuumelement zum Befestigung des Vermessungsgerät an einer im Wesentlichen glatten Oberfläche mit Hilfe von Unterdruck, wenn das Vakuumelement gegen die Oberfläche gedrückt wird.
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Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Figurenbeschreibung. Die Figuren, die Beschreibung und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammenfassen.
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Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht der Baustellenleuchte gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
- Fig. 2
- ein Querschnitt durch die Baustellenleuchte gemäß Figur 1.
Detaillierte Beschreibung
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Die Figur 1 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Baustellenleuchte 100 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Die Baustellenleuchte 100 weist ein Gehäuse 101, beispielsweise ein Spritzgussgehäuse auf. Das Gehäuse 101 weist eine Akkuaufnahme 108 auf zum lösbaren Befestigen eines Akkumulators 110. An einem der Akkuaufnahme 108 gegenüberliegenden Ende des Gehäuses 101 ist ein Lampenkopf 112 angeordnet.
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Die Baustellenleuchte 100 weist eine akkubetriebene Leuchte 102 auf, welche mit dem Lampenkopf 112 verbunden ist. Die akkubetriebene Leuchte 102 weist ein Leuchtmittelgehäuse 104 sowie ein Leuchtmittel 106 auf. Das Leuchtmittel 106 ist beispielsweise eine LED, welche im Leuchtmittelgehäuse 104 aufgenommen ist. Das Leuchtmittelgehäuse 104 ist schwenkbar gegenüber dem Gehäuse 101 der Baustellenleuchte 100 gelagert. Insbesondere ist das Leuchtmittelgehäuse 104 in einer Aussparung des Lampenkopfs 112 schwenkbar gelagert. Somit kann das Leuchtmittel 106 verschwenkt werden, um eine optimale Ausleuchtung der Baustelle zu ermöglichen.
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In einer vorteilhaften Ausführungsform ist das Leuchtmittelgehäuse 104 mit dem Leuchtmittel 106 lösbar in der Aussparung des Lampenkopf 112 befestigt, sodass dieses beispielsweise zu Wartungs- oder Reparaturzwecken ausgetauscht werden kann.
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Die Akkuaufnahme 108 ist über einen Griffbereich 114 mit dem Lampenkopf 112 verbunden. Der Griffbereich 114 ermöglicht es dem Nutzer die Baustellenleuchte 100 sicher zugreifen und diese an der gewünschten Oberfläche zu befestigen. Der Griffbereich 114 kann auch mit Knöpfen oder anderen Eingabemitteln versehen sein, welche zur Steuerung der Baustellenleuchte 100 dienen. Beispielsweise kann ein Knopf zur Steuerung der Beleuchtungsstärke des Leuchtmittel 106 vorgesehen sein. Auch kann ein Knopf zur Steuerung der Beleuchtungsart, wie Weiterwinkel, schmaler Winkel oder pulsierendes Licht vorgesehen sein. Schließlich kann ein Knopf zur Steuerung des unten näher beschriebenen Vakuumelements 116 vorgesehen sein. Es ist von Vorteil die oben beschriebenen Knöpfe am Griffbereich 114 vorzusehen, um dem Nutzer eine Bedienung mit einer Hand zu ermöglichen. Selbstverständlich ist jedoch auch denkbar, die Knöpfe bzw. Schalter an jeder anderen Stelle der Baustellenleuchte 100 vorzusehen.
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Die Baustellenleuchte 100 weist ein Vakuumelement 116 auf. Das Vakuumelement 116 dient zur Befestigung der Baustellenleuchte 100 an einer im Wesentlichen glatten Oberfläche mithilfe von Unterdruck. In dieser Beschreibung ist mit dem Begriff "im Wesentlichen glatte Oberfläche" eine Oberfläche gemeint, welche es ermöglicht über ein unten näher beschriebenes Vakuumdichtungselement einen Hohlraum (Vakuumraum) zu erzeugen, in welchem ein Unterdruck erzeugt werden kann. Die im Wesentlichen glatte Oberfläche muss dementsprechend derart aufgebaut sein, dass weder über das Vakuumdichtungselement noch durch die Oberfläche selbst Luft aus der Umgebung in den Vakuumraum strömen kann. Beispiele für geeignete Oberflächen sind glatt verputzte Wände oder Metall-, Stein-, Keramik bzw. Kunststoffoberflächen. Auch gewisse Holzoberflächen können geeignet sein, solange diese keine zu große Porosität aufweisen. Tendenziell ungeeignet sind Oberflächen mit Rauputz oder Gitterflächen.
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Schließlich ist aus Figur 1 ersichtlich, dass die Baustellenleuchte 100 eins oder mehrere Befestigungselemente 117, 119 aufweisen kann. Die Befestigungselemente 117, 119 sind dazu ausgebildet weitere Hilfsmittel mit dem Gehäuse 101 zu verbinden. Beispielsweise können die Befestigungselemente 117, 119 dazu verwendet werden Tragehilfen wie verlängerte Handgriffe an der Baustellenleuchte 100 zu befestigen. Derart verlängerte Handgriffe, dienen dazu, die Baustellenleuchte auch im Stehen benutzen zu können. Es können selbstverständlich auch weitere Befestigungselemente (nicht gezeigt) an der Baustellenleuchte 100 angeordnet sein. Derartig Befestigungselemente können dazu verwendet werden um Hilfsmittel, wie Kameras oder Vermessungseinrichtungen mit dem Gehäuse 101 der Baustellenleuchte 100 zu verbinden. Insbesondere bei der Verwendung von Vermessungseinrichtungen, kann das Befestigungselement einen Kugelkopf aufweisen oder mit einem Kugelkopf verbindbar sein, um die Ausrichtung der Vermessungseinrichtung justierbar zu gestalten.
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Die Figur 2 zeigt einen Querschnitt durch die Baustellenleuchte 100 gemäß Figur 1. Der Figur 2 ist insbesondere der schematische Aufbau des Vakuumelements 116 zu entnehmen. Das Vakuumelement weist ein Vakuumdichtungselement 118 auf, welches zum Befestigen der Baustellenleuchte 100 auf eine glatte Oberfläche gedrückt wird. Das Vakuumdichtungselement 118 ist elastisch verformbar, um sich der Struktur der glatten Oberfläche anzupassen. Zusammen mit dem Gehäuse 101 bildet das Vakuumdichtungselement 118 einen Hohlraum 120 auf, in welchem zur Befestigung der Baustellenleuchte 101 ein Unterdruck erzeugt werden kann. Der Hohlraum 120 wird dementsprechend auch als Vakuumraum bezeichnet. Es sei noch angemerkt, dass im Hohlraum 120 kein perfektes Vakuum notwendig ist, um die benötigte Sogwirkung zu erzielen. Vielmehr kann berechnet werden, wie niedrig der Druck (Unterdruck) sein muss, um die Baustellenleuchte 100 zu befestigen.
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Das Vakuumelement 116 weist gemäß der hier gezeigten Ausführungsform auch eine Vakuumpumpe 122 auf. Die Vakuumpumpe 122 ist über ein Einwegventil 124 mit dem Hohlraum 120 verbunden. Die Vakuumpumpe ist im Gehäuse 101 der Baustellenleuchte 100 angeordnet. Insbesondere ist die Vakuumpumpe 122 einerseits im Lampenkopf 112 und andererseits im Griffbereich 114 des Gehäuses 101 angeordnet. Die Vakuumpumpe 122 wird, wie auch die Leuchte 102, durch den Akkumulator 110 mit elektrischer Energie versorgt.
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Auf einer dem Vakuumdichtungselement 118 abgewandten Seite des Griffbereichs 114 ist ein Bedienelement, wie beispielsweise ein Knopf 126, vorgesehen. Das Bedienelement kann dazu verwendet werden den Hohlraum 120 zu belüften, um das Vakuum/den Unterdruck zu beenden und die Baustellenleuchte von der Oberfläche abzuziehen.
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Die Baustellenleuchte weist weitere Bedienelemente, wie Schalter zum Aktivieren/Deaktivieren der Vakuumpumpe 122. Nachdem das Vakuumdichtungselement 118 gegen die gewünschte Oberfläche gedrückt wurde, betätigt der Nutzer das Bedienelement zum Aktivieren der Vakuumpumpe. Die Vakuumpumpe entzieht dem Hohlraum 120 sodann so lange Luft, bis ein ausreichender Unterdruck im Hohlraum 120 erzielt wird. Zum Abziehen der Baustellenleuchte deaktiviert der Nutzer zunächst die Vakuumpumpe 122 und benutzt dann Knopf 126, um den Hohlraum 120 zu fluten/belüften.
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Die Baustellenleuchte 100 kann einen Sensor zur Erfassung des Unterdrucks im Hohlraum 120 aufweisen. Eine Steuervorrichtung kann dazu eingerichtet sein, den Unterdruck im Hohlraum 120 zu regeln. Hierzu kann die Steuervorrichtung einen Wert für den Unterdruck vom Sensor auslesen und die Vakuumpumpe derart steuern, dass ein vorbestimmter Unterdruck im Hohlraum 120 gehalten wird. Beispielsweise kann die Steuervorrichtung dazu ausgebildet sein, den Unterdruck im Hohlraum 120 so lange zu regeln, bis der Nutzer den Schalter zum Deaktivieren der Vakuumpumpe 122 verwendet.
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Die Steuervorrichtung kann ebenfalls dazu ausgebildet sein, den Status des Akkumulators 110 zu überwachen. Dies hat den Vorteil, dass die Baustellenleuchte 100 sich nicht unerwartet von der Oberfläche lösen und im schlimmsten Fall herunterfallen kann. Beispielsweise kann die Steuervorrichtung dazu ausgebildet sein den Ladezustand des Akkumulators 110 zu überwachen. Sollte der Ladezustand des Akkumulators 110 unter einen vorher festgelegten Grenzwert, wie beispielsweise 10 %, fallen, so kann die Steuervorrichtung ein Alarmsignal generieren. Das Alarmsignal kann auf verschiedene Arten an den Nutzer ausgegeben werden. Es bietet sich jedoch an, ein optisches Warnsignal auf Grundlage des Alarmsignals zu erzeugen. Dieses kann beispielsweise über die Leuchte 102 ausgegeben werden. In einem Ausführungsbeispiel kann die Leuchte 102 flackern, sobald der Grenzwert für den Ladezustand unterschritten ist. Je weiter sich der Ladezustand unterhalb des Grenzwerts befindet, desto schneller kann die Leuchte flackern, um dem Nutzer zu signalisieren, dass ein Wechsel des Akkumulators 110 notwendig ist, um den Unterdruck zum Befestigen der Baustellenleuchte 100 aufrechtzuerhalten.
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In weiteren, nicht dargestellten Aspekten der vorliegenden Offenbarung ist es vorgesehen das oben beschriebene Vakuumelement 116 mit weiteren Funktionselementen, wie beispielsweise Vermessungseinrichtungen oder Kameras, zu kombinieren.
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Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die in den Figuren dargestellten Ausführungsformen beschränkt, sondern ergibt sich aus einer Kombination sämtlicher hierin offenbarter Merkmale.
Bezugszeichenliste
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- 100
- Baustellenleuchte
- 101
- Gehäuse
- 102
- Leuchte
- 104
- Leuchtmittelgehäuse
- 106
- Leuchtmittel
- 108
- Akkuaufnahme
- 110
- Akkumulator
- 112
- Lampenkopf
- 114
- Griffbereich
- 116
- Vakuumelement
- 117
- Befestigungselement
- 118
- Vakuumdichtungselement
- 119
- Befestigungselement
- 120
- Hohlraum
- 122
- Vakuumpumpe
- 124
- Einwegventil
- 126
- Knopf