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Die vorliegende Erfindung betrifft ein Drehflügelantriebssystem für einen Drehflügel einer Tür oder eines Fensters, insbesondere einer Brandschutztür oder eines Brandschutzfensters. Des Weiteren betrifft die vorliegende Erfindung ein Verfahren zum Betreiben eines Drehflügelantriebssystems für einen Drehflügel einer Tür oder eines Fensters, insbesondere einer Brandschutztür oder eines Brandschutzfensters.
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Drehflügelantriebssysteme für Drehflügel von Türen oder Fenstern sind im Stand der Technik grundsätzlich bekannt.
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Ein Drehflügel ist üblicherweise in einer Schwenkrichtung zwischen einer Offenposition, in der die Tür oder das Fenster geöffnet ist, und einer Schließposition, in der die Tür oder das Fenster geschlossen ist, schwenkbar. Die Offenposition und die Schließposition können insbesondere zwei Endlagen des Drehflügels in der Schwenkrichtung sein. Ein Schwenken des Drehflügels in Richtung der Offenposition wird als Öffnen und ein Schwenken des Drehflügels in Richtung der Schließposition wird als Schließen bezeichnet. Drehflügelantriebe werden üblicherweise dazu verwendet, den angeschlossenen Drehflügel in der Schwenkrichtung, beispielsweise zum Öffnen und/oder zum Schließen, automatisch zu bewegen.
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Des Weiteren ist es auch bekannt, dass Drehflügelantriebe in verschiedenen Betriebsmodi betrieben werden können. Bei Brandabschlüssen, wie Brandschutztüren, Brandschutzfenstern und/oder dergleichen, können dies beispielsweise ein aktiver Betrieb und ein passiver Betrieb sein. Der aktive Betrieb stellt dabei den Normalbetrieb dar, in dem der Drehflügel mittels des Drehflügelantriebs, insbesondere motorisch, offengehalten werden soll. Dazu kann der Drehflügelantrieb den Drehflügel beispielsweise mit einem Drehmoment in Öffnungsrichtung beaufschlagen, um dadurch den Drehflügel in die Offenposition zu bewegen und darin zu halten. Der aktive Betrieb kann daher auch als automatischer Betrieb oder Offenhaltemodus bezeichnet werden. Der passive Betrieb stellt einen Sonderbetrieb dar, in dem der Drehflügel in der Schließrichtung freigegeben und, insbesondere federunterstützt, geschlossen werden kann. Der passive Betrieb dient insbesondere dazu, dass im Brandfall die Tür oder das Fenster geschlossenen werden kann. Der passive Betrieb kann daher auch als Brandschutzmodus bezeichnet werden.
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Bei Brandabschlüssen wurde im Stand der Technik bisher zum Umschalten zwischen den beiden Betriebsmodi meist ein manuelles Auslöseelement (z.B. ein Taster) oder ein Branderkennungselement (z.B. ein Brandmelder und/oder ein Rauchmelder und/oder ein Temperaturmelder) verwendet. Im Falle eines Brandalarms (z.B. durch Auslösung des Branderkennungselements), einer Handauslösung (z.B. durch Nutzerbetätigung des manuellen Auslöseelements) und/oder einer Störung einer Energieversorgung des Drehflügelantriebs wurde dann der Drehflügelantrieb aus dem aktiven Betrieb in den passiven Betrieb versetzt, damit der Drehflügel in die Schließposition überführt werden kann, um die Brandschutztür oder das Brandschutzfenster zu schließen.
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Des Weiteren ist es im Stand der Technik auch bekannt, eine manuelle Bewegung des Drehflügels als Umschaltkriterium zum Wechseln zwischen zwei Betriebsmodi heranzuziehen. Beispielsweise beschreibt die Druckschrift
DE 10 2009 004 503 B4 , dass ein Wechsel dann erfolgen kann, wenn der Drehflügel aus der festgestellten Position manuell heraus bewegt wird und einen vorbestimmten minimalen Schwenkweg überstrichen hat. Insbesondere wird dabei das Überstreichen des minimalen Schwenkwegs durch den Drehflügel als Nutzerbetätigung interpretiert.
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Durch Heranziehen des Schwenkwegs als Umschaltkriterium kann es allerdings schwierig sein, eine Nutzerbetätigung von einer sonstigen externen Krafteinwirkung auf den Drehflügel, wie beispielsweise einem Windstoß oder einer versehentlichen, kurzen Krafteinwirkung, zu unterscheiden.
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Die im Stand der Technik bekannten Drehflügelantriebssysteme lassen daher noch Raum für Verbesserungen, insbesondere hinsichtlich der Zuverlässigkeit bzw. Verlässlichkeit einer Erkennung einer Nutzerbetätigung zum Wechseln zwischen verschiedenen Betriebsmodi.
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Vor diesem Hintergrund ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein verbessertes Drehflügelantriebssystem für einen Drehflügel und ein verbessertes Verfahren zum Betreiben eines Drehflügelantriebssystem für einen Drehflügel bereitzustellen, das insbesondere hinsichtlich der Zuverlässigkeit bzw. Verlässlichkeit einer Erkennung einer Nutzerbetätigung verbessert ist.
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Gemäß einem ersten Aspekt wird ein Drehflügelantriebssystem für einen Drehflügel einer Tür oder eines Fensters, insbesondere einer Brandschutztür oder eines Brandschutzfensters, bereitgestellt, wobei der Drehflügel zwischen einer Offenposition und einer Schließposition schwenkbar ist, wobei das Drehflügelantriebssystem zumindest in einem ersten Betriebsmodus und einem zweiten Betriebsmodus betreibbar ist, wobei das Drehflügelantriebssystem aufweist:
- eine Antriebseinrichtung, die dazu eingerichtet ist, den Drehflügel mit einem Drehmoment zumindest in einer Öffnungsrichtung zu beaufschlagen, wobei der Drehflügel in der Öffnungsrichtung von der Schließposition in die Offenposition schwenkbar ist;
- eine Sensoreinrichtung, die dazu eingerichtet ist, eine Sensorinformation zu erfassen, die repräsentativ für eine Position und/oder eine Positionsänderung des Drehflügels zumindest in einer Schließrichtung ist, wobei der Drehflügel in der Schließrichtung von der Offenposition in die Schließposition schwenkbar ist; und
- eine Steuereinrichtung,
wobei die Steuereinrichtung dazu eingerichtet ist, in dem ersten Betriebsmodus:
- die Antriebseinrichtung derart zu steuern, dass sie den Drehflügel in der Offenposition durch Beaufschlagen des Drehflügels mit einem Öffnungsdrehmoment in der Öffnungsrichtung hält,
- basierend auf der Sensorinformation zu bestimmen, ob eine Position des Drehflügels in der Schließrichtung von der Offenposition abweicht,
- das Öffnungsdrehmoment zu erhöhen, wenn die Position des Drehflügels in der Schließrichtung von der Offenposition abweicht, und
- basierend auf einem Vergleich des Öffnungsdrehmoments mit einem Drehmomentschwellenwert von dem ersten Betriebsmodus in den zweiten Betriebsmodus zu wechseln, und
wobei die Steuereinrichtung dazu eingerichtet ist, die Antriebseinrichtung in dem zweiten Betriebsmodus derart zu steuern, dass der Drehflügel für eine Schließbewegung in Schließrichtung freigegeben ist und/oder dass die Antriebseinrichtung den Drehflügel mit keinem Drehmoment in der Öffnungsrichtung beaufschlagt.
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Gemäß einem zweiten Aspekt wird ein Verfahren zum Betreiben eines Drehflügelantriebssystems für einen Drehflügel einer Tür oder eines Fensters, insbesondere einer Brandschutztür oder eines Brandschutzfensters, bereitgestellt, wobei der Drehflügel zwischen einer Offenposition und einer Schließposition schwenkbar ist, wobei das Drehflügelantriebssystem zumindest in einem ersten Betriebsmodus und einem zweiten Betriebsmodus betreibbar ist, wobei das Verfahren in dem ersten Betriebsmodus die folgenden Schritte aufweist:
- Halten des Drehflügels in der Offenposition durch Beaufschlagen des Drehflügels mit einem Öffnungsdrehmoment in einer Öffnungsrichtung mittels einer Antriebseinrichtung des Drehflügelantriebssystem, wobei der Drehflügel in der Öffnungsrichtung von der Schließposition in die Offenposition schwenkbar ist;
- Erfassen einer Sensorinformation mittels einer Sensoreinrichtung des Drehflügelantriebssystem, wobei die Sensorinformation repräsentativ für eine Position und/oder eine Positionsänderung des Drehflügels zumindest in einer Schließrichtung ist, wobei der Drehflügel in der Schließrichtung von der Offenposition in die Schließposition schwenkbar ist;
- Bestimmen basierend auf der Sensorinformation, ob eine Position des Drehflügels in der Schließrichtung von der Offenposition abweicht;
- Erhöhen des Öffnungsdrehmoments, wenn die Position des Drehflügels in der Schließrichtung von der Offenposition abweicht; und
- Wechseln von dem ersten Betriebsmodus in den zweiten Betriebsmodus basierend auf einem Vergleich des Öffnungsdrehmoments mit einem Drehmomentschwellenwert, und
wobei das Verfahren in dem zweiten Betriebsmodus den folgenden Schritt aufweist:
- Freigeben des Drehflügels für eine Schließbewegung in Schließrichtung, insbesondere wobei die Antriebseinrichtung in dem zweiten Betriebsmodus den Drehflügel mit keinem Drehmoment in der Öffnungsrichtung beaufschlagt.
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Das Verfahren nach dem zweiten Aspekt kann insbesondere mittels des Drehflügelantriebssystems nach dem ersten Aspekt durchgeführt werden. Insbesondere kann die Steuereinrichtung des Drehflügelantriebssystems die Schritte des Bestimmens, des Erhöhens und des Wechselns durchführen. Des Weiteren kann die Steuereinrichtung in dem Schritt des ersten Beaufschlagens die Antriebseinrichtung in dem ersten Betriebsmodus derart steuern, dass die Antriebseinrichtung den Drehflügel mit dem Öffnungsdrehmoment in der Öffnungsrichtung beaufschlagt.
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Das Drehflügelantriebssystem dient als Antriebssystem für den Drehflügel der Tür oder des Fensters. Das Drehflügelantriebssystem kann den Drehflügel aufweisen. Insbesondere kann das Drehflügelantriebssystem die Tür oder das Fenster aufweisen. Die Tür oder das Fenster können insbesondere eine Brandschutztür oder ein Brandschutzfenster sein. Die Tür oder das Fenster kann einflügelig oder zweiflügelig ausgestaltet sein. Die Tür oder das Fenster kann somit einen oder mehrere Drehflügel aufweisen. Das Drehflügelantriebssystem kann dabei als Antriebssystem für zumindest einen der Drehflügel dienen.
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Der Drehflügel ist zwischen der Offenposition und der Schließposition schwenkbar. Die Tür oder das Fenster kann Bänder zur Lagerung des Drehflügels aufweisen. Insbesondere kann die Tür oder das Fenster auch einen Rahmen aufweisen. Der Drehflügel kann dann über die Bänder, insbesondere an dem Rahmen, schwenkbar gelagert sein. Die Öffnungsrichtung bezeichnet die Richtung, in der der Drehflügel von der Schließposition in die Offenposition geschwenkt wird. Die Schließrichtung bezeichnet die Richtung, in der der Drehflügel von der Offenposition in die Schließposition geschwenkt wird. Die Offenposition und die Schließposition können insbesondere zwei Endlagen des Drehflügels sein.
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Die Antriebseinrichtung des Drehflügelantriebssystem dient dazu, den Drehflügel mit einem Drehmoment zumindest in der Öffnungsrichtung zu beaufschlagen. Dazu erzeugt die Antriebseinrichtung ein Drehmoment, das auf den Drehflügel wirkt. Das Drehmoment bewirkt, dass der Drehflügel in die Richtung gedrückt wird, in der das Drehmoment wirkt. Ein Drehmoment in Öffnungsrichtung übt somit eine Kraft auf den Drehflügel in Öffnungsrichtung aus.
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Zum Erzeugen des Drehmoments kann die Antriebseinrichtung eine oder mehrere Komponenten aufweisen. Insbesondere können auch mehrere Komponenten der Antriebseinrichtung unterschiedliche Drehmomente erzeugen, die insbesondere auch in unterschiedlichen Richtungen wirken können. Das Drehmoment, das die Antriebseinrichtung auf den Drehflügel beaufschlagt, ist dann insbesondere als gesamtes bzw. kumulatives Drehmoment der Komponenten zu verstehen, sprich das Drehmoment, das mittels der Antriebseinrichtung effektiv auf den Drehflügel wirkt. Die Antriebseinrichtung kann eine Antriebswelle aufweisen, die mit dem Drehflügel bewegungsgekoppelt ist. Insbesondere kann die Antriebseinrichtung die Antriebswelle antreiben, um dadurch das Drehmoment auf den Drehflügel zu übertragen.
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Die Sensoreinrichtung des Drehflügelantriebssystem dient dazu, eine Sensorinformation zu erfassen, die repräsentativ für eine Position und/oder eine Positionsänderung des Drehflügels zumindest in der Schließrichtung ist. Die Sensorinformation kann insbesondere repräsentativ für eine Position und/oder eine Positionsänderung des Drehflügels in der Schließrichtung und/oder der Öffnungsrichtung sein. Die Sensorinformation kann beispielsweise eine Positionsinformation, eine Geschwindigkeitsinformation und/oder eine Beschleunigungsinformation sein. Insbesondere kann die Sensorinformation eine Information bezüglich einer Position, einer Geschwindigkeit und/oder einer Beschleunigung des Drehflügels oder einer mit dem Drehflügel bewegungsgekoppelten Komponente sein. Die Sensoreinrichtung kann ein Sensorsignal, das die Sensorinformation enthält, erzeugen und an die Steuereinrichtung übertragen. Das Sensorsignal kann wiederholt bzw. kontinuierlich übertragen werden. Alternativ kann das Sensorsignal auch nur bei einer Positionsänderung übertragen werden.
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Die Steuereinrichtung des Drehflügelantriebssystem dient dazu, die Antriebseinrichtung zu steuern. Dazu kann die Steuereinrichtung beispielsweise ein Steuersignal erzeugen und an die Antriebseinrichtung übertragen. Insbesondere kann die Steuereinrichtung mit der Antriebseinrichtung kommunikationsverbunden sein, beispielsweise über eine drahtlose oder eine drahtgebundene Verbindung. Das Steuersignal kann eine Steuerinformation enthalten, um das Drehmoment zu regeln, mit dem die Antriebseinrichtung den Drehflügel beaufschlagen soll.
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Die Steuereinrichtung kann des Weiteren die Sensorinformation von der Sensoreinrichtung erhalten und auswerten. Dazu kann die Steuereinrichtung beispielsweise das Sensorsignal von der Sensoreinrichtung empfangen. Insbesondere kann die Steuereinrichtung mit der Sensoreinrichtung kommunikationsverbunden sein, beispielsweise über eine drahtlose oder eine drahtgebundene Verbindung. Die Steuereinrichtung kann die Sensorinformation zum Steuern der Antriebseinrichtung nutzen. Die Steuereinrichtung kann auch als Steuer- und Auswerteeinheit bezeichnet werden.
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Das Drehflügelantriebssystem ist zumindest in dem ersten Betriebsmodus und dem zweiten Betriebsmodus betreibbar. Insbesondere ist die Steuereinrichtung dazu eingerichtet, die Antriebseinrichtung in dem ersten Betriebsmodus und dem zweiten Betriebsmodus zu betreiben, insbesondere zu steuern.
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Der erste Betriebsmodus dient zum Halten des Drehflügels in der Offenposition. Insbesondere soll der Drehflügel dazu in Öffnungsrichtung in die Offenposition bewegt und dann darin gehalten werden. Der erste Betriebsmodus kann daher auch als Offenhaltemodus bezeichnet werden.
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Zum Halten des Drehflügels in der Offenposition beaufschlagt die Antriebseinrichtung in dem ersten Betriebsmodus das Öffnungsdrehmoment in der Öffnungsrichtung auf den Drehflügel. Insbesondere steuert die Steuereinrichtung die Antriebseinrichtung derart, dass die Antriebseinrichtung das Öffnungsdrehmoment in der Öffnungsrichtung auf den Drehflügel beaufschlagt. Das Öffnungsdrehmoment kann auch als Haltedrehmoment bezeichnet werden. Dadurch steuert die Steuereinrichtung die Antriebseinrichtung derart, dass die Antriebseinrichtung den Drehflügel in Öffnungsrichtung drückt und in der Offenposition hält.
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Des Weiteren bestimmt die Steuereinrichtung in dem ersten Betriebsmodus basierend auf der Sensorinformation der Sensoreinrichtung, ob eine Position des Drehflügels in der Schließrichtung von der Offenposition abweicht. Mit anderen Worten bestimmt die Steuereinrichtung, ob sich Drehflügel in der Offenposition befindet oder nicht. Wenn die Position des Drehflügels in der Schließrichtung von der Offenposition abweicht (sprich wenn sich der Drehflügel nicht in der Offenposition befindet), erhöht die Steuereinrichtung das Öffnungsdrehmoment, insbesondere durch entsprechende Ansteuerung der Antriebseinrichtung.
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Insbesondere kann die Steuereinrichtung beispielsweise initial bzw. zu Beginn des ersten Betriebsmodus ein kleines Öffnungsdrehmoment einstellen. Insbesondere kann dabei ein minimales Öffnungsdrehmoment eingestellt werden, das kleiner als der Drehmomentschwellenwert ist. Wenn dann eine Abweichung des Drehflügels von der Offenposition erkannt wird, wird das Öffnungsdrehmoment erhöht. Dadurch soll versucht werden, den Drehflügel zurück in die Offenposition zu drücken. Dies kann auch als Lageregelung bezeichnet werden.
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Beispielsweise kann eine Abweichung des Drehflügels aus der Offenposition in Schließrichtung durch eine externe Krafteinwirkung auf den Drehflügel verursacht sein, z.B. durch einen Benutzer, der den Drehflügel in Schließrichtung drückt oder zieht. Insbesondere liegt die Ursache für die externe Krafteinwirkung damit nicht in dem Drehflügelantriebssystem selbst.
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Wenn die Position des Drehflügels in der Schließrichtung nicht bzw. nicht mehr von der Offenposition abweicht, wird das Öffnungsdrehmoment nicht erhöht. Insbesondere kann das Öffnungsdrehmoment wieder reduziert werden, wenn die Position des Drehflügels in der Schließrichtung nicht (mehr) von der Offenposition abweicht und das Öffnungsdrehmoment zuvor erhöht wurde. Insbesondere kann das Öffnungsdrehmoment dabei auf das minimale Öffnungsdrehmoment reduziert werden.
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Der zweite Betriebsmodus dient zum Freigeben einer Bewegung des Drehflügels, insbesondere aus der Offenposition, in Schließrichtung, damit der Drehflügel durch eine Schließbewegung in Schließrichtung bewegt werden kann, insbesondere um die Tür oder das Fenster im Falle eines Brands zu schließen. Der zweite Betriebsmodus kann daher auch als Brandschutzmodus bezeichnet werden.
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Im zweiten Betriebsmodus beaufschlagt die Antriebseinrichtung somit kein Drehmoment in der Öffnungsrichtung auf den Drehflügel, so dass der Drehflügel in Schließrichtung freigegeben ist. Insbesondere steuert die Steuereinrichtung die Antriebseinrichtung derart, dass die Antriebseinrichtung kein Drehmoment in der Öffnungsrichtung auf den Drehflügel beaufschlagt. Insbesondere steuert die Steuereinrichtung die Antriebseinrichtung derart, dass die Antriebseinrichtung den Drehflügel nicht in Öffnungsrichtung drückt und somit in Schließrichtung, insbesondere aus der Offenposition, freigibt. Mit anderen Worten steuert die Steuereinrichtung die Antriebseinrichtung in dem zweiten Betriebsmodus derart, dass der Drehflügel für eine Schließbewegung in Schließrichtung freigegeben ist.
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Erfindungsgemäß wird nun vorgeschlagen, von dem erstem Betriebsmodus in den zweiten Betriebsmodus basierend auf einem Vergleich des Öffnungsdrehmoments mit dem Drehmomentschwellenwert zu wechseln. Insbesondere wechselt die Steuereinrichtung von dem ersten Betriebsmodus in den zweiten Betriebsmodus basierend auf dem Vergleich des Öffnungsdrehmoments mit dem Drehmomentschwellenwert. Insbesondere soll anhand des Vergleichs eine Nutzerbetätigung bzw. ein Nutzerwunsch erkannt werden, um von dem ersten in den zweiten Betriebsmodus zu wechseln. Der Vergleich zwischen dem Öffnungsdrehmoment mit dem Drehmomentschwellenwert dient somit als Umschaltkriterium. Beispielsweise kann der Wechsel dann erfolgen, wenn das Öffnungsdrehmoment so weit erhöht wird, dass es den Drehmomentschwellenwert erreicht oder diesen übersteigt. Es kann aber auch noch weitere, zusätzliche Kriterien geben, die zum Beispiel zeitabhängig sein können. Vor dem Wechsel steuert die Steuereinrichtung die Antriebseinrichtung demnach in dem ersten Betriebsmodus und nach dem Wechsel in dem zweiten Betriebsmodus.
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Durch den Wechsel wird das Drehflügelantriebssystem somit von dem ersten Betriebsmodus in den zweiten Betriebsmodus überführt bzw. umgeschaltet. Zunächst wird das Drehflügelantriebssystem im ersten Betriebsmodus betrieben. Der erste Betriebsmodus kann der Normalbetrieb des Drehflügelantriebssystem sein, in dem der Drehflügel offengehalten werden soll. Stellt die Steuereinrichtung basierend auf einem Vergleich des Öffnungsdrehmoments mit dem Drehmomentschwellenwert fest, dass ein Wechsel erforderlich ist, so wechselt die Steuereinrichtung in den zweiten Betriebsmodus. Dann wird das Drehflügelantriebssystem im zweiten Betriebsmodus betrieben. Der zweite Betriebsmodus kann der Sonderbetrieb des Drehflügelantriebssystem sein, in dem der Drehflügel, insbesondere im Brandfall, geschlossen werden kann.
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Das neue Drehflügelantriebssystem und das neue Verfahren berücksichtigen somit einen Drehmomentvergleich zur Bestimmung, ob der Betriebsmodus gewechselt werden soll. Insbesondere muss aufgrund der Drehmomentregelung und des Vergleichs mit dem Drehmomentschwellenwert eine äußere Krafteinwirkung auf den Drehflügel anhaltend und groß genug sein, um einen Wechsel auszulösen, sprich um als Nutzerbetätigung interpretiert zu werden. Insbesondere reichen kurze Krafteinwirkungen auf die Tür (z.B. Windstöße) in der Regel nicht aus, um als Nutzerbetätigung interpretiert zu werden und damit einen Wechsel auszulösen. Damit werden durch das neue Drehflügelantriebssystem und das neue Verfahren die Zuverlässigkeit bzw. Verlässlichkeit einer Erkennung einer Nutzerbetätigung verbessert.
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Die eingangs gestellte Aufgabe wird damit vollumfänglich gelöst.
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In einer ersten Ausgestaltung der Aspekte kann die Steuereinrichtung dazu eingerichtet sein, von dem ersten Betriebszustand in den zweiten Betriebszustand zu wechseln, wenn das Öffnungsdrehmoment größer oder gleich dem Drehmomentschwellenwert ist.
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Auf diese Weise kann einfach und verlässlich eine Nutzerbetätigung erfasst und damit von dem ersten in den zweiten Betriebszustand gewechselt werden.
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In einer weiteren Ausgestaltung der Aspekte oder einer ihrer Ausgestaltungen kann die Steuereinrichtung dazu eingerichtet sein, von dem ersten Betriebszustand in den zweiten Betriebszustand zu wechseln, wenn das Öffnungsdrehmoment größer oder gleich dem Drehmomentschwellenwert ist und die Position des Drehflügels in der Schließrichtung von der Offenposition für eine erste vorbestimmte Zeitdauer abweicht.
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Mit anderen Worten kann von dem ersten Betriebszustand in den zweiten Betriebszustand gewechselt werden, wenn eine Zeitdauer, in der die Position des Drehflügels in Schließrichtung von der Offenposition abweicht, größer oder gleich einer ersten vorbestimmten Zeitdauer ist und das Öffnungsdrehmoment größer oder gleich dem Drehmomentschwellenwert ist. Die erste vorbestimmte Zeitdauer kann beispielsweise 1 s bis 5 s, insbesondere 3 s, sein. Auf diese Weise wird die Zuverlässigkeit der Erfassung der Nutzerbetätigung weiter verbessert.
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In einer weiteren Ausgestaltung der Aspekte oder einer ihrer Ausgestaltungen kann die Steuereinrichtung dazu eingerichtet sein, von dem ersten Betriebszustand in den zweiten Betriebszustand zu wechseln, wenn das Öffnungsdrehmoment für eine zweite vorbestimmte Zeitdauer größer oder gleich dem Drehmomentschwellenwert ist.
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Mit anderen Worten kann von dem ersten Betriebszustand in den zweiten Betriebszustand gewechselt werden, wenn eine Zeitdauer, in der das Öffnungsdrehmoment größer oder gleich dem Drehmomentschwellenwert ist, größer oder gleich einer zweiten vorbestimmten Zeitdauer ist. Die zweite vorbestimmte Zeitdauer kann beispielsweise 0,5 s bis 3 s, insbesondere 1 s, sein. Auf diese Weise wird die Zuverlässigkeit der Erfassung der Nutzerbetätigung weiter verbessert.
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In einer weiteren Ausgestaltung der Aspekte oder einer ihrer Ausgestaltungen kann die Steuereinrichtung dazu eingerichtet sein, in dem ersten Betriebsmodus das Öffnungsdrehmoment fortlaufend, insbesondere schrittweise oder kontinuierlich, zu erhöhen, solange die Position des Drehflügels in der Schließrichtung von der Offenposition abweicht.
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Das Öffnungsdrehmoment ist zu Beginn kleiner als der Drehmomentschwellenwert. Solange die Position des Drehflügels in der Schließrichtung von der Offenposition abweicht, erhöht dann die Steuereinrichtung das Öffnungsdrehmoment fortlaufend. Dadurch kann das Öffnungsdrehmoment nach einer gewissen Zeitdauer den Drehmomentschwellenwert erreichen oder übersteigen.
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In einer weiteren Ausgestaltung der Aspekte oder einer ihrer Ausgestaltungen kann die Steuereinrichtung dazu eingerichtet sein, die Antriebseinrichtung in dem zweiten Betriebsmodus derart zu steuern, dass sie den Drehflügel mit einem Schließdrehmoment in der Schließrichtung beaufschlagt.
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Insbesondere steuert die Steuereinrichtung die Antriebseinrichtung in dem zweiten Betriebsmodus derart, dass die Antriebseinrichtung den Drehflügel in Schließrichtung und damit in die Schließposition drückt. Auf diese Weise kann die Tür oder das Fenster im zweiten Betriebsmodus, insbesondere im Brandfall, durch die Antriebseinrichtung unterstützt geschlossen werden.
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In einer weiteren Ausgestaltung der Aspekte oder einer ihrer Ausgestaltungen kann die Antriebseinrichtung einen Motor aufweisen, wobei der Motor dazu eingerichtet ist, den Drehflügel zumindest mit einem Drehmoment in der Öffnungsrichtung zu beaufschlagen, wobei die Steuereinrichtung den Motor in dem ersten Betriebsmodus derart steuert, dass der Drehflügel mit dem Öffnungsdrehmoment in der Öffnungsrichtung beaufschlagt wird.
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Der Motor dient zum Beaufschlagen des Drehflügels mit einem Drehmoment zumindest in Öffnungsrichtung. Insbesondere kann der Motor regelbar sein, um das Drehmoment einzustellen. Beispielsweise kann der Motor zumindest bis zu einem maximalen Drehmoment geregelt werden. Das maximale Drehmoment ist vorzugsweise größer oder gleich dem Drehmomentschwellenwert. Der Motor kann auch derart gesteuert werden, dass er kein Drehmoment beaufschlagt, beispielsweise durch Abschalten des Motors. Zum Steuern des Motors kann die Steuereinrichtung das Steuersignal an den Motor übertragen. Der Motor kann eine Motorsteuerung aufweisen, die das Steuersignal empfängt und dann den Motor (insbesondere eine Stromversorgung für den Motor) entsprechend regelt, um das Drehmoment einzustellen, mit dem der Drehflügel beaufschlagt wird. Alternativ kann das Steuersignal auch ein Strom sein, mit dem der Motor direkt betrieben wird. Die Stromstärke des Stroms regelt dabei dann den Motor. Der Motor kann des Weiteren auch die Antriebswelle der Antriebseinrichtung antreiben, wobei die Antriebseinrichtung das Drehmoment von dem Motor auf den Drehflügel überträgt.
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In dem ersten Betriebsmodus steuert die Steuereinrichtung den Motor derart, dass der Drehflügel mit dem Öffnungsdrehmoment in der Öffnungsrichtung beaufschlagt wird. In dem zweiten Betriebsmodus steuert die Steuereinrichtung den Motor derart, dass der Drehflügel mit keinem Drehmoment in der Öffnungsrichtung beaufschlagt wird. Vorzugsweise schaltet die Steuereinrichtung den Motor in dem zweiten Betriebsmodus ab. Alternativ kann die Steuereinrichtung den Motor in dem zweiten Betriebsmodus auch derart steuern, dass die Antriebseinrichtung den Drehflügel in der Schließrichtung mit dem Schließdrehmoment beaufschlagt.
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In einer weiteren Ausgestaltung der Aspekte oder einer ihrer Ausgestaltungen kann die Antriebseinrichtung einen mechanischen Energiespeicher aufweisen, wobei der mechanische Energiespeicher dazu eingerichtet ist, den Drehflügel in der Schließrichtung mit einem Drehmoment zu beaufschlagen.
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Insbesondere kann der mechanische Energiespeicher in dem zweiten Betriebsmodus den Drehflügel mit dem Schließdrehmoment in der Schließrichtung beaufschlagen. Der mechanische Energiespeicher dient zum Beaufschlagen des Drehflügels mit einem Drehmoment in Schließrichtung. Insbesondere kann sich der mechanische Energiespeicher aufladen, wenn der Drehflügel in Öffnungsrichtung bewegt wird, und sich entladen, wenn der Drehflügel in Schließrichtung bewegt wird. Der mechanische Energiespeicher kann beispielsweise ein Federelement bzw. ein elastisches Element aufweisen, das in der Offenposition des Drehflügels derart vorgespannt ist, dass es den Drehflügel in Schließrichtung drückt. Zum Übertagen des Drehmoments ist der mechanische Energiespeicher mit dem Drehflügel bewegungsgekoppelt. Beispielsweise kann der mechanische Energiespeicher mit dem Drehflügel zumindest über die Antriebswelle bewegungsgekoppelt sein. Insbesondere kann der mechanische Energiespeicher die Antriebswelle mit einem Drehmoment beaufschlagen, das dann auf den Drehflügel übertragen wird. Im ersten Betriebsmodus kann der mechanische Energiespeicher ebenfalls ein Drehmoment in der Schließrichtung erzeugen, wobei der Motor dann ein entsprechend größeres Drehmoment in Öffnungsrichtung erzeugt, um den Drehflügel mit dem Öffnungsdrehmoment in der Öffnungsrichtung zu beaufschlagen. Insbesondere entspricht dann das Öffnungsdrehmoment der Summe aus dem Drehmoment des Motors und dem Drehmoment des mechanischen Energiespeichers, wobei das Drehmoment des Motors in Öffnungsrichtung größer als das Drehmoment des mechanischen Energiespeichers in Schließrichtung ist.
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In einer weiteren Ausgestaltung der Aspekte oder einer ihrer Ausgestaltungen kann das Drehflügelantriebssystem eine Bewegungsübertragungseinrichtung aufweisen, wobei die Bewegungsübertragungseinrichtung dazu eingerichtet ist, das Drehmoment, insbesondere das Öffnungsdrehmoment und/oder das Schließdrehmoment, von der Antriebseinrichtung auf den Drehflügel zu übertragen.
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Die Bewegungsübertragungseinrichtung dient zum Übertragen einer Bewegung bzw. eines Drehmoments von der Antriebseinrichtung auf den Drehflügel. Auf diese Weise kann ein Drehmoment, insbesondere das Öffnungsdrehmoment bzw. das Schließdrehmoment, einfach von der Antriebseinrichtung auf den Drehflügel übertragen werden.
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In einer weiteren Ausgestaltung der Aspekte oder einer ihrer Ausgestaltungen kann der Motor und/oder der mechanische Energiespeicher über die Bewegungsübertragungseinrichtung mit dem Drehflügel bewegungsgekoppelt sein.
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Die Bewegungsübertragungseinrichtung dient insbesondere dazu, ein Drehmoment des Motors und/oder ein Drehmoment des mechanischen Energiespeichers auf den Drehflügel zu übertragen. Die Bewegungsübertragungseinrichtung kann dazu einerseits mit dem Drehflügel bewegungsgekoppelt und andererseits mit dem Motor und/oder dem mechanischen Energiespeicher bewegungsgekoppelt sein. Insbesondere können der Motor und/oder der mechanischen Energiespeicher über die Antriebswelle mit der Bewegungsübertragungseinrichtung bewegungsgekoppelt sein.
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In einer weiteren Ausgestaltung der Aspekte oder einer ihrer Ausgestaltungen kann die Bewegungsübertragungseinrichtung eine Gleitschiene, einen Gleitstein, der in der Gleitschiene bewegbar ist, und einen Schwenkarm, der mit dem Gleitstein gekoppelt ist, aufweisen.
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Der Gleitstein ist in der Gleitschiene bewegbar. Insbesondere kann sich die Gleitschiene in einer Gleitrichtung erstrecken, wobei der Gleitstein in der Gleitschiene entlang der Gleitrichtung bewegbar gelagert ist. Der Schwenkarm ist mit dem Gleitstein gekoppelt. Insbesondere kann der Schwenkarm ein erstes Ende und ein zweites, entgegengesetztes Ende aufweisen. Das zweite Ende des Schwenkarms kann dann mit der Antriebswelle gekoppelt, insbesondere drehfest verbunden, sein. Das erste Ende des Schwenkarms kann mit dem Gleitstein gekoppelt sein. Beispielsweise kann der Gleitstein an dem ersten Ende drehbar gelagert sein. Alternativ kann das erste Ende des Schwenkarms auch den Gleitstein ausbilden.
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Die Gleitschiene kann drehflügelseitig, sprich an dem Drehflügel, oder rahmenseitig, sprich an dem Rahmen der Tür oder des Fensters, angeordnet sein. Insbesondere kann die Gleitschiene an dem Drehflügel oder an dem Rahmen angebracht bzw. montiert sein. Bei drehflügelseitiger Anordnung der Gleitschiene ist die Antriebseinrichtung, insbesondere der Motor und/oder der mechanische Energiespeicher, vorzugsweise rahmenseitig angeordnet. Bei rahmenseitiger Anordnung der Gleitschiene ist die Antriebseinrichtung, insbesondere der Motor und/oder der mechanische Energiespeicher, vorzugsweise drehflügelseitig angeordnet.
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In einer alternativen Ausgestaltung der Aspekte oder einer ihrer Ausgestaltungen kann die Bewegungsübertragungseinrichtung ein Gestänge aufweisen. Das Gestänge kann zum Übertragen einer Bewegung bzw. eines Drehmoments von der Antriebseinrichtung auf den Drehflügel dienen.
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In einer weiteren Ausgestaltung der Aspekte oder einer ihrer Ausgestaltungen kann die Sensoreinrichtung zumindest einen Sensor aufweisen, der dazu eingerichtet ist, eine Position, eine Geschwindigkeit und/oder eine Beschleunigung des Drehflügels oder einer mit dem Drehflügel bewegungsgekoppelten Komponente, insbesondere des Gleitsteins oder des Schwenkarms, zu erfassen.
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Mit anderen Worten dient der Sensor zur Erfassung zumindest eines Parameters aus einer Liste umfassend eine Position, eine Geschwindigkeit und eine Beschleunigung des Drehflügels oder einer mit dem Drehflügel bewegungsgekoppelten Komponente. Insbesondere kann der Sensor die Position, die Geschwindigkeit und/oder die Beschleunigung wiederholt bzw. fortlaufend erfassen. Der Sensor kann ein Positionssensor, ein Geschwindigkeitssensor, oder ein Beschleunigungssensor sein. Insbesondere kann der Sensor beispielsweise eine Position, eine Geschwindigkeit und/oder eine Beschleunigung des Drehflügels, des Gleitsteins, des Schwenkarms und/oder der Antriebswelle erfassen. Die Sensorinformation kann somit eine Position, eine Geschwindigkeit und/oder eine Beschleunigung des Drehflügels, des Gleitsteins, des Schwenkarms und/oder der Antriebswelle aufweisen. Die Sensoreinrichtung kann auch mehrere, insbesondere verschiedene, Sensoren aufweisen, wobei jeder Sensor zum Erfassen einer entsprechenden Sensorinformation dient.
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In einer weiteren Ausgestaltung des zweiten Aspekts oder einer seiner Ausgestaltungen kann in dem Schritt des Wechselns von dem ersten Betriebszustand in den zweiten Betriebszustand gewechselt werden, wenn das Öffnungsdrehmoment größer oder gleich dem Drehmomentschwellenwert ist.
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Wie zuvor bereits zuvor erläutert, kann auf diese Weise einfach und verlässlich eine Nutzerbetätigung erfasst und damit von dem ersten in den zweiten Betriebszustand gewechselt werden.
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In einer weiteren Ausgestaltung des zweiten Aspekts oder einer seiner Ausgestaltungen kann in dem Schritt des Wechselns von dem ersten Betriebszustand in den zweiten Betriebszustand gewechselt werden, wenn das Öffnungsdrehmoment größer oder gleich dem Drehmomentschwellenwert ist und die Position des Drehflügels in der Schließrichtung von der Offenposition für eine erste vorbestimmte Zeitdauer abweicht.
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Wie zuvor bereits zuvor erläutert, wird auf diese Weise die Zuverlässigkeit der Erfassung der Nutzerbetätigung weiter verbessert.
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In einer weiteren Ausgestaltung des zweiten Aspekts oder einer seiner Ausgestaltungen kann in dem Schritt des Wechselns von dem ersten Betriebszustand in den zweiten Betriebszustand gewechselt werden, wenn das Öffnungsdrehmoment für eine zweite vorbestimmte Zeitdauer größer oder gleich dem Drehmomentschwellenwert ist.
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Wie zuvor bereits zuvor erläutert, wird auf diese Weise die Zuverlässigkeit der Erfassung der Nutzerbetätigung weiter verbessert.
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In einer weiteren Ausgestaltung des zweiten Aspekts oder einer seiner Ausgestaltungen kann in dem Schritt des Erhöhens das Öffnungsdrehmoment fortlaufend, insbesondere schrittweise oder kontinuierlich, erhöht werden, solange die Position des Drehflügels in der Schließrichtung von der Offenposition abweicht.
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Das Öffnungsdrehmoment ist zu Beginn kleiner als der Drehmomentschwellenwert. Solange die Position des Drehflügels in der Schließrichtung von der Offenposition abweicht, erhöht dann die Steuereinrichtung das Öffnungsdrehmoment fortlaufend. Dadurch kann das Öffnungsdrehmoment nach einer gewissen Zeitdauer den Drehmomentschwellenwert erreichen oder übersteigen.
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In einer weiteren Ausgestaltung des zweiten Aspekts oder einer seiner Ausgestaltungen kann die Antriebseinrichtung, insbesondere in dem Schritt des Freigebens, in dem zweiten Betriebsmodus den Drehflügels mit einem Schließdrehmoment in der Schließrichtung beaufschlagen.
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Insbesondere kann die Steuereinrichtung die Antriebseinrichtung in dem zweiten Betriebsmodus derart steuern, dass die Antriebseinrichtung den Drehflügels mit dem Schließdrehmoment in der Schließrichtung beaufschlagt. Auf diese Weise kann die Tür oder das Fenster im zweiten Betriebsmodus, insbesondere im Brandfall, durch die Antriebseinrichtung unterstützt geschlossen werden.
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Es versteht sich, dass die voranstehend genannten und die nachstehend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen.
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Ausführungsformen der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Ansicht einer ersten Ausführungsform eines Drehflügelantriebssystem;
- Fig. 2
- eine Ansicht eines Drehflügels des Drehflügelantriebssystem aus Fig. 1 in einer Offenposition und einer Schließposition;
- Fig. 3
- eine schematische Ansicht einer ersten Ausführungsform eines Drehflügelantriebssystem; und
- Fig. 4
- eine schematische Ansicht einer Ausführungsform eines Verfahrens.
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Die Figuren 1 und 2 zeigen eine erste Ausführungsform eines Drehflügelantriebssystem, in seiner Gesamtheit mit der Bezugsziffer 10 bezeichnet. Das Drehflügelantriebssystem 10 dient zum Antreiben eines Drehflügels 12 einer Tür oder eines Fensters 14. In Fig. 1 ist exemplarisch eine Tür 14 dargestellt. Die Tür oder das Fenster 14 können insbesondere eine Brandschutztür oder ein Brandschutzfenster sein. Die Tür oder das Fenster 14 können des Weiteren auch einen Rahmen 15 aufweisen. Die Tür oder das Fenster 14 können Bänder 16 zur Lagerung des Drehflügels 12 aufweisen. Das Drehflügelantriebssystem 10 kann die Tür oder das Fenster 14 mit dem Drehflügel 12 aufweisen.
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Der Drehflügel 12 ist zwischen der Offenposition 18 und der Schließposition 20 schwenkbar. Insbesondere kann der Drehflügel 12 über die Bänder 16, insbesondere an dem Rahmen 15, schwenkbar gelagert sein. Der Drehflügel 12 ist in einer Öffnungsrichtung 22 von der Schließposition 20 in die Offenposition 18 schwenkbar. Der Drehflügel 12 ist in einer Schließrichtung 24 von der Offenposition 18 in die Schließposition 20 schwenkbar.
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Das Drehflügelantriebssystem 10 weist eine Antriebseinrichtung 26 auf. Die Antriebseinrichtung 26 ist dazu eingerichtet, den Drehflügel 12 mit einem Drehmoment zumindest in der Öffnungsrichtung 22 zu beaufschlagen. Die Antriebseinrichtung 26 weist einen Motor 28 auf. Der Motor 28 ist dazu eingerichtet, den Drehflügel 12 zumindest in der Öffnungsrichtung 22 mit einem Drehmoment zu beaufschlagen. Die Antriebseinrichtung 26 weist einen mechanischen Energiespeicher 30 auf. Der mechanische Energiespeicher 30 ist dazu eingerichtet, den Drehflügel 12 in der Schließrichtung 24 mit einem Drehmoment zu beaufschlagen. Dazu kann der mechanische Energiespeicher beispielsweise ein Federelement bzw. ein elastisches Element aufweisen. Der Motor 28 und der mechanische Energiespeicher 30 können in einem Gehäuse 48 angeordnet sein. Die Antriebseinrichtung 26 weist eine Antriebswelle 32 auf. Der Motor 28 und der mechanische Energiespeicher 30 sind über die Antriebswelle 32 mit dem Drehflügel 12 bewegungsgekoppelt. Insbesondere können der Motor 28 und der mechanische Energiespeicher 30 die Antriebswelle 32 antreiben. Auf diese Weise kann ein Drehmoment von dem Motor 28 und/oder dem mechanischen Energiespeicher 30 auf den Drehflügel 12 übertragen werden.
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Das Drehflügelantriebssystem 10 weist eine Bewegungsübertragungseinrichtung 34 auf. Die Bewegungsübertragungseinrichtung 34 ist dazu eingerichtet, ein Drehmoment von der Antriebseinrichtung 26 auf den Drehflügel 12 zu übertragen. Insbesondere dient die Bewegungsübertragungseinrichtung 34 dazu, ein Drehmoment des Motors 28 und/oder ein Drehmoment des mechanischen Energiespeichers 30 auf den Drehflügel 12 zu übertragen. Die Bewegungsübertragungseinrichtung ist dazu einerseits mit dem Drehflügel 12 bewegungsgekoppelt und andererseits mit der Antriebswelle 32 bewegungsgekoppelt.
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Die Bewegungsübertragungseinrichtung 34 weist eine Gleitschiene 36, einen Gleitstein 38 und einen Schwenkarm 40 auf. Der Gleitstein 38 ist in der Gleitschiene 36 bewegbar. Der Schwenkarm 40 ist mit dem Gleitstein 38 gekoppelt. Der Schwenkarm 40 weist ein erstes Ende und ein zweites, entgegengesetztes Ende auf. Das erste Ende des Schwenkarms 40 ist mit dem Gleitstein 38 gekoppelt, insbesondere daran drehbar gelagert. Das zweite Ende des Schwenkarms 40 ist mit der Antriebswelle 32 gekoppelt, insbesondere damit drehfest verbunden. In einer alternativen Ausführungsform kann die Bewegungsübertragungseinrichtung 34 auch ein Gestänge aufweisen, um das Drehmoment von der Antriebseinrichtung 26 auf den Drehflügel 12 zu übertragen.
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In dem Drehflügelantriebssystem 10 ist die Gleitschiene 36 drehflügelseitig, sprich an dem Drehflügel 12, angeordnet. Insbesondere ist die Gleitschiene 36 an dem Drehflügel 12 angebracht bzw. montiert. Die Antriebseinrichtung 26 und insbesondere der Motor 28 und der mechanische Energiespeicher 30 sind rahmenseitig, sprich an dem Rahmen 15, angeordnet. Insbesondere kann das Gehäuse 48 an dem Rahmen 15 angeordnet sein.
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Das Drehflügelantriebssystem 10 weist eine Sensoreinrichtung 42 auf. Die Sensoreinrichtung 42 ist dazu eingerichtet, eine Sensorinformation zu erfassen, die repräsentativ für eine Position und/oder eine Positionsänderung des Drehflügels in der Schließrichtung 24 ist. Die Sensoreinrichtung 42 weist dazu zumindest einen Sensor 44 auf. Die Sensoreinrichtung 42 kann auch mehrere Sensoren 44 aufweisen. Der zumindest eine Sensor 44 ist dazu eingerichtet ist, eine Position, eine Geschwindigkeit und/oder eine Beschleunigung des Drehflügels 12 oder einer mit dem Drehflügel bewegungsgekoppelten Komponente zu erfassen. Beispielsweise kann der Sensor 44 eine Position, eine Geschwindigkeit und/oder eine Beschleunigung des Drehflügels 12, des Gleitsteins 38, des Schwenkarms 40 und/oder der Antriebswelle 32 erfassen. Die Sensoreinrichtung 42, insbesondere der Sensor 44, kann in dem Gehäuse 48, an dem Rahmen 15, in der Gleitschiene 36 und/oder an dem Drehflügel 12 angeordnet sein.
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Das Drehflügelantriebssystem 10 weist eine Steuereinrichtung 46 auf. Die Steuereinrichtung 46 ist dazu eingerichtet, die Antriebseinrichtung 26 zu steuern. Insbesondere kann die Steuereinrichtung 46 ein Steuersignal erzeugen und an die Antriebseinrichtung 26 übertragen. Die Steuereinrichtung 46 ist dazu mit der Antriebseinrichtung 26 kommunikationsverbunden. Die Steuereinrichtung 46 ist auch mit der Sensoreinrichtung 42 kommunikationsverbunden. Insbesondere kann die Sensoreinrichtung 42 ein Sensorsignal an die Steuereinrichtung 46 übertragen, wobei das Sensorsignal die Sensorinformation enthält.
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Die Steuereinrichtung 46 kann beispielsweise verschiedene Untereinheiten aufweisen, die jeweils eine Steuerung einer Komponente und/oder eine Verarbeitung von Daten durchführen. Beispielsweise kann die Steuereinrichtung 46 eine Regelungseinheit aufweisen, die die Antriebseinrichtung 26 steuert. Insbesondere kann die Regelungseinheit das Steuersignal erzeugen und an die Antriebseinrichtung 26 übertragen. Des Weiteren kann die Steuereinrichtung 26 eine Datenverarbeitungseinheit aufweisen, die dazu eingerichtet ist, die Sensorinformation auszuwerten. Insbesondere kann die Datenverarbeitungseinheit das Sensorsignal empfangen und die darin enthaltene Sensorinformation auswerten.
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Die Steuereinrichtung 46 kann mit einem nichtflüchtigen Datenspeicher, in dem ein Computerprogramm gespeichert ist, verbunden sein oder diesen aufweisen. Bei manchen Ausführungsbeispielen ist die Steuereinrichtung 46 ein Mehrzweckcomputer, wie etwa ein handelsüblicher Personal Computer, der unter Windows®, Linux oder MacOS läuft, und das Computerprogramm aus dem Speicher weist einen Programmcode auf, der zum Implementieren von Ausführungsformen des neuen Verfahrens, insbesondere von Steuer- und Bestimmungsschritten, in Kombination mit der Sensoreinrichtung 42 und der Antriebseinrichtung 26 gestaltet und ausgebildet ist. Bei einem alternativen Ausführungsbeispiel ist die Steuereinrichtung 46 ein logischer Schaltkreis, wie etwa ein vor Ort programmierbares Gate-Array (FPGA: Field Programmable Gate Array), ein anwendungsspezifischer integrierter Schaltkreis (ASIC: Application-Specific Integrated Circuit), ein Mikrocontroller oder ein beliebiger anderer angemessener programmierbarer elektrischer Schaltkreis. Darin können die Ausführungsformen des neuen Verfahrens, insbesondere Steuer- und Bestimmungsschritte, mit dem logischen Schaltkreis implementiert werden, sodass der logische Schaltkreis zum Implementieren von Ausführungsformen des neuen Verfahrens in Kombination mit der Sensoreinrichtung 42 und der Antriebseinrichtung 26 gestaltet und ausgebildet ist. Zum Implementieren von Ausführungsformen des neuen Verfahrens in dem logischen Schaltkreis kann eine beliebige angemessene Programmiersprache oder Hardwarebeschreibungssprache verwendet werden, wie etwa C, VHDL und dergleichen.
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Das Drehflügelantriebssystem 10 ist zumindest in einem ersten Betriebsmodus und einem zweiten Betriebsmodus betreibbar. Insbesondere ist die Steuereinrichtung 46 dazu eingerichtet, der Antriebseinrichtung 26 in dem ersten Betriebsmodus und dem zweiten Betriebsmodus zu betreiben, insbesondere zu steuern. Die Steuereinrichtung 46 kann in dem Gehäuse 48 angeordnet sein. Alternativ kann die Steuereinrichtung 46 außerhalb des Gehäuses 48, beispielsweise an dem Rahmen 15 oder an einem von der Tür oder dem Fenster 14 beabstandeten Ort angeordnet sein.
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Die Steuereinrichtung 46 ist dazu eingerichtet, die Antriebseinrichtung 26 in dem ersten Betriebsmodus derart zu steuern, dass sie den Drehflügel 12 mit einem Öffnungsdrehmoment in der Öffnungsrichtung 22 beaufschlagt. Insbesondere kann die Steuereinrichtung 46 den Motor 28 in dem ersten Betriebsmodus derart steuern, dass der Drehflügel 12 mit dem Öffnungsdrehmoment in der Öffnungsrichtung 22 beaufschlagt wird.
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Des Weiteren ist die Steuereinrichtung 46 dazu eingerichtet, in dem ersten Betriebsmodus basierend auf der Sensorinformation zu bestimmen, ob eine Position des Drehflügels 12 in der Schließrichtung 24 von der Offenposition 18 abweicht.
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Des Weiteren ist die Steuereinrichtung 46 dazu eingerichtet, in dem ersten Betriebsmodus das Öffnungsdrehmoment zu erhöhen, wenn die Position des Drehflügels 12 in der Schließrichtung 24 von der Offenposition 18 abweicht. Insbesondere kann die Steuereinrichtung 46 dazu eingerichtet sein, in dem ersten Betriebsmodus das Öffnungsdrehmoment fortlaufend, insbesondere schrittweise oder kontinuierlich, zu erhöhen, solange die Position des Drehflügels 12 in der Schließrichtung 24 von der Offenposition 18 abweicht. Die Steuereinrichtung 46 kann auch dazu eingerichtet sein, in dem ersten Betriebsmodus das Öffnungsdrehmoment zu reduzieren, wenn die Position des Drehflügels 12 in der Schließrichtung 24 nicht von der Offenposition 18 abweicht und das Öffnungsdrehmoment zuvor erhöht worden ist.
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Des Weiteren ist die Steuereinrichtung 46 dazu eingerichtet, in dem ersten Betriebsmodus basierend auf einem Vergleich des Öffnungsdrehmoments mit einem Drehmomentschwellenwert von dem ersten Betriebsmodus in den zweiten Betriebsmodus zu wechseln. Beispielsweise kann die Steuereinrichtung 46 dazu eingerichtet sein, von dem ersten Betriebszustand in den zweiten Betriebszustand zu wechseln, wenn das Öffnungsdrehmoment größer oder gleich dem Drehmomentschwellenwert ist. Alternativ kann die Steuereinrichtung 46 dazu eingerichtet sein, von dem ersten Betriebszustand in den zweiten Betriebszustand zu wechseln, wenn das Öffnungsdrehmoment größer oder gleich dem Drehmomentschwellenwert ist und die Position des Drehflügels 12 in der Schließrichtung 24 von der Offenposition 18 für eine erste vorbestimmte Zeitdauer abweicht. Alternativ kann die Steuereinrichtung 46 dazu eingerichtet sein, von dem ersten Betriebszustand in den zweiten Betriebszustand zu wechseln, wenn das Öffnungsdrehmoment für eine zweite vorbestimmte Zeitdauer größer oder gleich dem Drehmomentschwellenwert ist.
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Des Weiteren ist die Steuereinrichtung 46 dazu eingerichtet, die Antriebseinrichtung 26 in dem zweiten Betriebsmodus derart zu steuern, dass der Drehflügel 12 für eine Schließbewegung in Schließrichtung 24 freigegeben ist und/oder dass die Antriebseinrichtung 26 den Drehflügel 12 mit keinem Drehmoment in der Öffnungsrichtung 22 beaufschlagt. Insbesondere kann die Steuereinrichtung 46 dazu eingerichtet sein, die Antriebseinrichtung 26 in dem zweiten Betriebsmodus derart zu steuern, dass sie den Drehflügel 12 mit einem Schließdrehmoment in der Schließrichtung 24 beaufschlagt. Beispielsweise kann die Steuereinrichtung 46 den Motor 28 abschalten. Dann beaufschlagt der mechanische Energiespeicher 30 den Drehflügel 12 mit dem Schließdrehmoment in der Schließrichtung 24.
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Fig. 3 zeigt eine zweite Ausführungsform eines Drehflügelantriebssystem, in seiner Gesamtheit mit der Bezugsziffer 10' bezeichnet. Das Drehflügelantriebssystem 10' nach der zweiten Ausführungsform entspricht im Wesentlichen dem Drehflügelantriebssystem 10 der ersten Ausführungsform. Gleiche Elemente sind mit gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet und werden im Folgenden nicht weiter erläutert. Das Drehflügelantriebssystem 10' nach der zweiten Ausführungsform unterscheidet sich von dem Drehflügelantriebssystem 10 der ersten Ausführungsform im Wesentlichen in der Anordnung der Gleitschiene 36 und der Antriebseinrichtung 26.
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In dem Drehflügelantriebssystem 10' ist die Gleitschiene 36 rahmenseitig, sprich an dem Rahmen 15, angeordnet. Insbesondere ist die Gleitschiene 36 an dem Rahmen 15 angebracht bzw. montiert. Die Antriebseinrichtung 26 und insbesondere der Motor 28 und der mechanische Energiespeicher 30 sind drehflügelseitig, sprich an dem Drehflügel 12, angeordnet. Insbesondere kann das Gehäuse 48 an dem Drehflügel 12 angeordnet sein. Wenn die Bewegungsübertragungseinrichtung 34 alternativ ein Gestänge aufweist, kann das Gestänge rahmenseitig angeordnet sein.
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Fig. 4 zeigt eine Ausführungsform eines Verfahrens, in seiner Gesamtheit mit der Bezugsziffer 50 bezeichnet. Das Verfahren 50 dient zum Betreiben eines Drehflügelantriebssystems 10, 10' für einen Drehflügel 12 einer Tür oder eines Fensters 14, insbesondere einer Brandschutztür oder eines Brandschutzfensters, wobei der Drehflügel 12 zwischen einer Offenposition 18 und einer Schließposition 20 schwenkbar ist, wobei das Drehflügelantriebssystem 10, 10' zumindest in einem ersten Betriebsmodus und einem zweiten Betriebsmodus betreibbar ist. Das mittels des Verfahren 50 betriebene Drehflügelantriebssystem ist insbesondere gemäß dem Drehflügelantriebssystem 10, 10' nach der ersten oder zweiten Ausführungsform ausgestaltet. Insbesondere kann das Drehflügelantriebssystem 10, 10' der ersten oder zweiten Ausführungsform mittels des Verfahrens 50 betrieben werden.
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In einem ersten Schritt 52 des Verfahrens 50 wird in dem ersten Betriebsmodus der Drehflügel 12 mit einem Öffnungsdrehmoment in der Öffnungsrichtung 22 mittels der Antriebseinrichtung 26 des Drehflügelantriebssystem 10, 10' beaufschlagt, wobei der Drehflügel 12 in der Öffnungsrichtung 22 von der Schließposition 20 in die Offenposition 18 schwenkbar ist. Insbesondere kann die Steuereinrichtung 46 die Antriebseinrichtung 26 in dem ersten Betriebsmodus derart steuern, dass die Antriebseinrichtung 26 den Drehflügel 12 mit dem Öffnungsdrehmoment in der Öffnungsrichtung 22 beaufschlagt.
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In einem weiteren Schritt 54 des Verfahrens 50 wird in dem ersten Betriebsmodus eine Sensorinformation mittels der Sensoreinrichtung 42 des Drehflügelantriebssystem 10, 10' erfasst, wobei die Sensorinformation repräsentativ für eine Position und/oder eine Positionsänderung des Drehflügels 12 in der Schließrichtung 24 ist, wobei der Drehflügel 12 in der Schließrichtung 24 von der Offenposition 18 in die Schließposition 20 schwenkbar ist.
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In einem weiteren Schritt 56 des Verfahrens 50 wird in dem ersten Betriebsmodus basierend auf der Sensorinformationen bestimmt, ob eine Position des Drehflügels 12 in der Schließrichtung 24 von der Offenposition 18 abweicht. Insbesondere kann der Schritt 56 mittels der Steuereinrichtung 46 durchgeführt werden.
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In einem weiteren Schritt 58 des Verfahrens 50 wird in dem ersten Betriebsmodus das Öffnungsdrehmoment erhöht, wenn die Position des Drehflügels 12 in der Schließrichtung 24 von der Offenposition 18 abweicht. Vorzugsweise kann in dem Schritt 58 das Öffnungsdrehmoment fortlaufend, insbesondere schrittweise oder kontinuierlich, erhöht werden, solange die Position des Drehflügels 12 in der Schließrichtung 24 von der Offenposition 18 abweicht. Insbesondere kann der Schritt 58 mittels der Steuereinrichtung 46 durchgeführt werden.
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In einem weiteren Schritt 60 des Verfahrens 50 wird in dem ersten Betriebsmodus basierend auf einem Vergleich des Öffnungsdrehmoments mit einem Drehmomentschwellenwert von dem ersten Betriebsmodus in den zweiten Betriebsmodus gewechselt. Insbesondere kann der Schritt 60 mittels der Steuereinrichtung 46 durchgeführt werden.
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Vorzugsweise kann in dem Schritt 60 von dem ersten Betriebszustand in den zweiten Betriebszustand gewechselt werden, wenn das Öffnungsdrehmoment größer oder gleich dem Drehmomentschwellenwert ist. Alternativ kann in dem Schritt 60 von dem ersten Betriebszustand in den zweiten Betriebszustand gewechselt werden, wenn das Öffnungsdrehmoment größer oder gleich dem Drehmomentschwellenwert ist und die Position des Drehflügels 12 in der Schließrichtung 24 von der Offenposition 18 für eine erste vorbestimmte Zeitdauer abweicht. Alternativ kann in dem Schritt 60 von dem ersten Betriebszustand in den zweiten Betriebszustand gewechselt werden, wenn das Öffnungsdrehmoment für eine zweite vorbestimmte Zeitdauer größer oder gleich dem Drehmomentschwellenwert ist.
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In dem zweiten Betriebsmodus beaufschlagt die Antriebseinrichtung 26 den Drehflügel 12 mit keinem Drehmoment in der Öffnungsrichtung 22. Insbesondere kann die Steuereinrichtung 46 die Antriebseinrichtung 26 in dem zweiten Betriebsmodus derart steuern, dass die Antriebseinrichtung 26 den Drehflügel 12 mit keinem Drehmoment in der Öffnungsrichtung 22 beaufschlagt.
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In einem weiteren Schritt 62 des Verfahrens 50 wird in dem zweiten Betriebsmodus der Drehflügel 12 für eine Schließbewegung in Schließrichtung 24 freigegeben. Insbesondere kann die Steuereinrichtung 46 die Antriebseinrichtung 26 in dem zweiten Betriebsmodus derart steuern, dass der Drehflügel 12 für die Schließbewegung in Schließrichtung freigegeben ist.
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Vorzugsweise kann die Antriebseinrichtung 26, insbesondere in dem Schritt 62, in dem zweiten Betriebsmodus den Drehflügel 12 mit einem Schließdrehmoment in der Schließrichtung 24 beaufschlagen. Insbesondere kann die Steuereinrichtung 46 die Antriebseinrichtung 26 in dem zweiten Betriebsmodus derart steuern, dass die Antriebseinrichtung 26 den Drehflügel 12 mit dem Schließdrehmoment in der Schließrichtung 24 beaufschlagt.
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Des Weiteren umfasst die vorliegende Offenbarung die folgenden Klauseln:
- Klausel 1. Drehflügelantriebssystem (10, 10') für einen Drehflügel (12) einer Tür oder eines Fensters (14), insbesondere einer Brandschutztür oder eines Brandschutzfensters, wobei der Drehflügel (12) zwischen einer Offenposition (18) und einer Schließposition (20) schwenkbar ist, wobei das Drehflügelantriebssystem (10, 10') zumindest in einem ersten Betriebsmodus und einem zweiten Betriebsmodus betreibbar ist, wobei das Drehflügelantriebssystem (10, 10') aufweist:
- eine Antriebseinrichtung (26), die dazu eingerichtet ist, den Drehflügel (12) mit einem Drehmoment zumindest in einer Öffnungsrichtung (22) zu beaufschlagen, wobei der Drehflügel (12) in der Öffnungsrichtung (22) von der Schließposition (20) in die Offenposition (18) schwenkbar ist;
- eine Sensoreinrichtung (42), die dazu eingerichtet ist, eine Sensorinformation zu erfassen, die repräsentativ für eine Position und/oder eine Positionsänderung des Drehflügels (12) zumindest in einer Schließrichtung (24) ist, wobei der Drehflügel (12) in der Schließrichtung (24) von der Offenposition (18) in die Schließposition (20) schwenkbar ist; und
- eine Steuereinrichtung (46),
wobei die Steuereinrichtung (46) dazu eingerichtet ist, in dem ersten Betriebsmodus:
- die Antriebseinrichtung (26) derart zu steuern, dass sie den Drehflügel (12) in der Offenposition (18) durch Beaufschlagen des Drehflügels (12) mit einem Öffnungsdrehmoment in der Öffnungsrichtung (22) hält,
- basierend auf der Sensorinformation zu bestimmen, ob eine Position des Drehflügels (12) in der Schließrichtung (24) von der Offenposition (18) abweicht,
- das Öffnungsdrehmoment zu erhöhen, wenn die Position des Drehflügels (12) in der Schließrichtung (24) von der Offenposition (18) abweicht, und
- basierend auf einem Vergleich des Öffnungsdrehmoments mit einem Drehmomentschwellenwert von dem ersten Betriebsmodus in den zweiten Betriebsmodus zu wechseln, und
wobei die Steuereinrichtung (46) dazu eingerichtet ist, die Antriebseinrichtung (26) in dem zweiten Betriebsmodus derart zu steuern, dass der Drehflügel (12) für eine Schließbewegung in Schließrichtung (24) freigegeben ist. - Klausel 2. Drehflügelantriebssystem (10, 10') nach Klausel 1, wobei die Steuereinrichtung (46) dazu eingerichtet ist, von dem ersten Betriebszustand in den zweiten Betriebszustand zu wechseln, wenn das Öffnungsdrehmoment größer oder gleich dem Drehmomentschwellenwert ist.
- Klausel 3. Drehflügelantriebssystem (10, 10') nach Klausel 1, wobei die Steuereinrichtung (46) dazu eingerichtet ist, von dem ersten Betriebszustand in den zweiten Betriebszustand zu wechseln, wenn das Öffnungsdrehmoment größer oder gleich dem Drehmomentschwellenwert ist und die Position des Drehflügels (12) in der Schließrichtung (24) von der Offenposition (18) für eine erste vorbestimmte Zeitdauer abweicht.
- Klausel 4. Drehflügelantriebssystem (10, 10') nach Klausel 1, wobei die Steuereinrichtung (46) dazu eingerichtet ist, von dem ersten Betriebszustand in den zweiten Betriebszustand zu wechseln, wenn das Öffnungsdrehmoment für eine zweite vorbestimmte Zeitdauer größer oder gleich dem Drehmomentschwellenwert ist.
- Klausel 5. Drehflügelantriebssystem (10, 10') nach einer der Klauseln 1 bis 4, wobei die Steuereinrichtung (46) dazu eingerichtet ist, in dem ersten Betriebsmodus das Öffnungsdrehmoment fortlaufend, insbesondere schrittweise oder kontinuierlich, zu erhöhen, solange die Position des Drehflügels (12) in der Schließrichtung (24) von der Offenposition (18) abweicht.
- Klausel 6. Drehflügelantriebssystem (10, 10') nach einer der Klauseln 1 bis 5, wobei die Steuereinrichtung (46) dazu eingerichtet ist, die Antriebseinrichtung (26) in dem zweiten Betriebsmodus derart zu steuern, dass sie den Drehflügel (12) mit einem Schließdrehmoment in der Schließrichtung (24) beaufschlagt.
- Klausel 7. Drehflügelantriebssystem (10, 10') nach einer der Klauseln 1 bis 6, wobei die Antriebseinrichtung (26) einen Motor (28) aufweist, wobei der Motor (28) dazu eingerichtet ist, den Drehflügel (12) mit einem Drehmoment zumindest in der Öffnungsrichtung (22) zu beaufschlagen, wobei die Steuereinrichtung (46) den Motor (28) in dem ersten Betriebsmodus derart steuert, dass der Drehflügel (12) mit dem Öffnungsdrehmoment in der Öffnungsrichtung (22) beaufschlagt wird.
- Klausel 8. Drehflügelantriebssystem (10, 10') nach einer der Klauseln 1 bis 7, wobei die Antriebseinrichtung (26) einen mechanischen Energiespeicher (30) aufweist, wobei der mechanische Energiespeicher (30) dazu eingerichtet ist, den Drehflügel (12) in der Schließrichtung (24) mit einem Drehmoment zu beaufschlagen.
- Klausel 9. Drehflügelantriebssystem (10, 10') nach einer der Klauseln 1 bis 8, wobei das Drehflügelantriebssystem (10, 10') eine Bewegungsübertragungseinrichtung (34) aufweist, wobei die Bewegungsübertragungseinrichtung (34) dazu eingerichtet ist, das Drehmoment, insbesondere das Öffnungsdrehmoment und/oder das Schließdrehmoment, von der Antriebseinrichtung (26) auf den Drehflügel (12) zu übertragen.
- Klausel 10. Drehflügelantriebssystem (10, 10') nach Klausel 9, wobei der Motor (28) und/oder der mechanische Energiespeicher (30) über die Bewegungsübertragungseinrichtung (34) mit dem Drehflügel (12) bewegungsgekoppelt sind.
- Klausel 11. Drehflügelantriebssystem (10, 10') nach Klausel 9 oder 10, wobei die Bewegungsübertragungseinrichtung (34) eine Gleitschiene (36), einen Gleitstein (38), der in der Gleitschiene (36) bewegbar ist, und einen Schwenkarm (40), der mit dem Gleitstein (38) gekoppelt ist, aufweist.
- Klausel 12. Drehflügelantriebssystem (10, 10') nach einer der Klauseln 1 bis 11, wobei die Sensoreinrichtung (42) zumindest einen Sensor (44) aufweist, der dazu eingerichtet ist, eine Position, eine Geschwindigkeit und/oder eine Beschleunigung des Drehflügels (12) oder einer mit dem Drehflügel bewegungsgekoppelten Komponente, insbesondere des Gleitsteins (36) oder des Schwenkarms (40), zu erfassen.
- Klausel 13. Drehflügelantriebssystem (10, 10') nach einer der Klauseln 1 bis 12, wobei das Drehflügelantriebssystem (10, 10') den Drehflügel (12) aufweist.
- Klausel 14. Drehflügelantriebssystem (10, 10') nach einer der Klauseln 1 bis 13, wobei das Drehflügelantriebssystem (10, 10') die Tür oder das Fenster (14) aufweist.
- Klausel 15. Verfahren (50) zum Betreiben eines Drehflügelantriebssystems (10, 10') für einen Drehflügel (12) einer Tür oder eines Fensters (14), insbesondere einer Brandschutztür oder eines Brandschutzfensters, wobei der Drehflügel (12) zwischen einer Offenposition (18) und einer Schließposition (20) schwenkbar ist, wobei das Drehflügelantriebssystem (10, 10') zumindest in einem ersten Betriebsmodus und einem zweiten Betriebsmodus betreibbar ist, wobei das Verfahren (50) in dem ersten Betriebsmodus die folgenden Schritte aufweist:
- Halten (52) des Drehflügels (12) in der Offenposition (18) durch Beaufschlagen (52) des Drehflügels (12) mit einem Öffnungsdrehmoment in einer Öffnungsrichtung (22) mittels einer Antriebseinrichtung (26) des Drehflügelantriebssystem (10, 10'), wobei der Drehflügel (12) in der Öffnungsrichtung (22) von der Schließposition (20) in die Offenposition (18) schwenkbar ist;
- Erfassen (54) einer Sensorinformation mittels einer Sensoreinrichtung (42) des Drehflügelantriebssystem (10, 10'), wobei die Sensorinformation repräsentativ für eine Position und/oder eine Positionsänderung des Drehflügels (12) zumindest in einer Schließrichtung (24) ist, wobei der Drehflügel (12) in der Schließrichtung (24) von der Offenposition (18) in die Schließposition (20) schwenkbar ist;
- Bestimmen (56), basierend auf der Sensorinformation, ob eine Position des Drehflügels (12) in der Schließrichtung (24) von der Offenposition (18) abweicht;
- Erhöhen (58) des Öffnungsdrehmoments, wenn die Position des Drehflügels (12) in der Schließrichtung (24) von der Offenposition (18) abweicht; und
- Wechseln (60) von dem ersten Betriebsmodus in den zweiten Betriebsmodus basierend auf einem Vergleich des Öffnungsdrehmoments mit einem Drehmomentschwellenwert,
wobei das Verfahren (50) in dem zweiten Betriebsmodus den folgenden Schritt aufweist:
- Freigeben (62) des Drehflügels für eine Schließbewegung in Schließrichtung (24).
- Klausel 16. Verfahren (50) nach Klausel 15, wobei in dem Schritt des Wechselns von dem ersten Betriebszustand in den zweiten Betriebszustand gewechselt wird, wenn das Öffnungsdrehmoment größer oder gleich dem Drehmomentschwellenwert ist.
- Klausel 17. Verfahren (50) nach Klausel 15, wobei in dem Schritt des Wechselns von dem ersten Betriebszustand in den zweiten Betriebszustand gewechselt wird, wenn das Öffnungsdrehmoment größer oder gleich dem Drehmomentschwellenwert ist und die Position des Drehflügels (12) in der Schließrichtung (24) von der Offenposition (18) für eine erste vorbestimmte Zeitdauer abweicht.
- Klausel 18. Verfahren (50) nach Klausel 15, wobei in dem Schritt des Wechselns von dem ersten Betriebszustand in den zweiten Betriebszustand gewechselt wird, wenn das Öffnungsdrehmoment für eine zweite vorbestimmte Zeitdauer größer oder gleich dem Drehmomentschwellenwert ist.
- Klausel 19. Verfahren (50) nach einer der Klauseln 15 bis 18, wobei in dem Schritt des Erhöhens das Öffnungsdrehmoment fortlaufend, insbesondere schrittweise oder kontinuierlich, erhöht wird, solange die Position des Drehflügels (12) in der Schließrichtung (24) von der Offenposition (18) abweicht.
- Klausel 20. Verfahren (50) nach einer der Klauseln 15 bis 18, wobei die Antriebseinrichtung (26), insbesondere in dem Schritt des Freigebens, in dem zweiten Betriebsmodus den Drehflügel (12) mit einem Schließdrehmoment in der Schließrichtung (24) beaufschlagt.
Bezugszeichenliste:
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- 10, 10'
- Drehflügelantriebssystem
- 12
- Drehflügel
- 14
- Tür oder Fenster
- 15
- Rahmen
- 16
- Bänder
- 18
- Offenposition
- 20
- Schließposition
- 22
- Öffnungsrichtung
- 24
- Schließrichtung
- 26
- Antriebseinrichtung
- 28:
- Motor
- 30
- Mechanischer Energiespeicher
- 32
- Antriebswelle
- 34
- Bewegungsübertragungseinrichtung
- 36
- Gleitschiene
- 38
- Gleitstein
- 40
- Schwenkarm
- 42
- Sensoreinrichtung
- 44
- Sensor
- 46
- Steuereinrichtung
- 48
- Gehäuse.