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Die Erfindung betrifft eine Filtereinheit, einen Wäschetrockner und ein Verfahren zum Trocknen von Textilien gemäß den Hauptansprüchen.
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Die
WO2024123479 A1 beschreibt einen Wäschetrockner mit einer extern angebrachten Filtereinheit. Fliehkraftabscheider können auch in Staubsaugern, Sandfallen im KFZ-Bereich zum Beispiel im Bereich des Motorluftfilters bei Geländefahrzeugen oder als Fliehkraftabscheider in großen Industrieanlagen eingesetzt werden.
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Zur Vermeidung von Verschmutzungen oder Störungen in Wäschetrocknern können Verfahren verwendet werden, bei welchen die Flusen und andere Fremdkörper im Luftstrom durch Flusensiebe mechanisch aus dem Luftstrom entfernt werden. Des Weiteren werden teilweise mehrstufige mechanische Filtereinheiten verwendet, welche im Grunde jedoch aus einer Reihenschaltung von Filtern mit unterschiedlicher Maschenweiten bestehen. Die Reinigung dieser erfolgt in den meisten Fällen manuell z. B. mittels Besen. Im Haushaltsbereich wird bisher Flusen auf dem Flusenfilter mittels Wasser in ein Depot gespült. Somit braucht nur noch dieses Depot vom Anwender gewechselt oder entleert werden.
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Der hier vorgestellte Ansatz stellt sich die Aufgabe, eine verbesserte Filtereinheit, einen verbesserten Wäschetrockner und ein verbessertes Verfahren zum Trocknen von Textilien gemäß den Hauptansprüchen zu schaffen.
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Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch eine Filtereinheit, einen Wäschetrockner und ein Verfahren zum Trocknen von Textilien mit den Merkmalen der Hauptansprüche gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den nachfolgenden Unteransprüchen.
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Die mit der Erfindung erreichbaren Vorteile bestehen neben einer regelmäßigen Reinigung einer Filtereinheit ohne Eingreifen eines Nutzers aus einer stabilen Aufrechterhaltung einer robusten Filterwirkung und der hohen Lebensdauer der Filtereinheit.
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Es wird eine Filtereinheit für einen Wäschetrockner vorgestellt, wobei die Filtereinheit zumindest einen Fliehkraftabscheider zum Filtern von Flusen aus geförderter Prozessluft und zumindest eine Rohrleitung umfassen, welche an dem Fliehkraftabscheider angebracht ist, wobei die Rohrleitung dazu ausgeformt ist, um Flusen von dem Fliehkraftabscheider aus der Filtereinheit und/oder dem Wäschetrockner abzuleiten.
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Die Filtereinheit kann dazu ausgeformt sein, um Staubpartikel oder Ähnliches aus Luft zu filtern. Die Filtereinheit kann beispielsweise aus Kunststoff oder Metall ausgeformt sein. Alternativ kann die Filtereinheit auch aus einer Mischung aus Kunststoff- und Metallteilen ausgeformt sein. Der Wäschetrockner kann dabei als ein Wärmepumpentrockner ausgeformt sein. Stattdessen kann der Wäschetrockner auch als ein Ablufttrockner ausgeformt sein. Der Fliehkraftabscheider kann Teil der Filtereinheit sein, und dazu ausgeformt sein, um Flusen und Staubpartikel von der Luft zu trennen und zu der Rohrleitung abzuleiten. Gemäß einer Ausführungsform kann die Rohrleitung dabei ebenfalls aus Kunststoff oder Metall, oder einer Mischung beider, ausgeformt sein, wobei es besonders von Vorteil sein kann, wenn der Fliehkraftabscheider und die Rohrleitung aus dem gleichen Material geformt sind. Dadurch kann eine kostengünstige Herstellung ermöglicht werden, indem der Fliehkraftabscheider einteilig und/oder auch stoffschlüssig mit der Rohrleitung ausgeformt ist. Durch eine regelmäßige, beispielsweise automatische Reinigung, können verstopfte Filtereinheiten turnusmäßig gereinigt werden, sodass diese wieder Ihrer Funktion nachkommen können. Auch kann eine kontinuierliche Absaugung der Flusen aus dem Fliehkraftabscheider durch die Rohrleitung umgesetzt werden, sodass es zu keiner Verstopfung kommt. Beispielsweise kann hierzu ein Absauggebläse verwendet werden, welches an ein dem Fliehkraftabscheider gegenüberliegenden Ende an die Rohrleitung angeschlossen wird. Somit kann Verstopfungen oder Defekten der Filtereinheit entgegengewirkt werden. Außerdem kann eine mechanische Abnutzung oder Beschädigung der Komponente verringert werden, die sonst bei der regelmäßiger Reinigung oder Entnahme der Flusen betätigt werden müsste.
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Der Fliehkraftabscheider kann beispielsweise aus einer Zyklonschnecke und einem Zyklontrichter ausgeformt sein, wobei die Rohrleitung an dem Zyklontrichter oder an der Zyklonschnecke befestigt ist. Die Zyklonschnecke kann dabei ein Teil des Fliehkraftabscheiders sein, welcher eine Öffnung des Fliehkraftabscheiders umgibt. Die Rohrleitung kann beispielsweise als eine feste Leitung ausgeformt sein. Andererseits kann die Rohrleitung auch als ein Schlauch ausgebildet sein. Dadurch kann zwischen einer stabileren Ausführungsform und einer platzsparenden Ausführungsform je nach Einsatzszenario gewählt werden. Dabei können die Zyklonschnecke und der Zyklontrichter voneinander trennbar sein, um eine leichtere Reparatur des Fliehkraftabscheiders zu ermöglichen. Generell kann eine manuelle Reinigung des Zyklonfilters somit entfallen, weder die Zyklonschnecke noch der Zyklontrichter brauchen händisch gereinigt werden, da die Flusen direkt über die Rohrleitung abgesaugt werden, anstelle von einem manuellen Entleeren eines Flusensiebs. Somit kann die Reinigung der Zyklone ergonomisch und mit geringem zeitlichem Aufwand erfolgen, da keine Demontage der Zyklone mehr erforderlich ist, wenn regelmäßig Flusen aus dem Wäschetrockner abgesaugt werden. Außerdem kann dadurch eine Gefahr einer Beschädigung der Zyklone reduziert werden. Was wiederum zu einer höheren Lebensdauer des Wäschetrockners beiträgt.
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Die Rohrleitung kann über eine stoffschlüssige oder formschlüssige oder kraftschlüssige Verbindung zwischen dem Fliehkraftabscheider verbunden sein. Alternativ oder zusätzlich kann auch die Rohrleitung aus einem anderen Material wie ein Teil des Fliehkraftabscheiders hergestellt sein und/oder die Rohrleitung kann aus einem flexiblen Material hergestellt sein. Dadurch kann die Rohrleitung beispielsweise über Schrauben, oder beispielsweise mit einem Stutzen oder mit einem Gewinde, hergestellt werden. Durch die Ausführungsformen der Verbindung mit der Rohrleitung, kann eine besonders stabile und dichtende Konstruktion geschaffen werden. Durch die Verwendung eines Materials, das sich beispielsweise von einem Material zumindest eines Teils des Fliehkraftabscheiders unterscheidet und/oder das flexibel ist, kann die Rohrleitung je nach Einsatzumgebung sehr effektiv ausgewählt bzw. verbaut werden.
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Die Filtereinheit kann zumindest einen weiteren Fliehkraftabscheider umfassen, insbesondere wobei der weitere Fliehkraftabscheider mit einer weiteren Rohrleitung verbunden ist, um Flusen aus dem weiteren Fliehkraftabscheider zu leiten. Der Fliehkraftabscheider und der weitere Fliehkraftabscheider können gemäß einer Ausführungsform gleich ausgeformt sein, analog können auch die Rohrleitung und die weitere Rohrleitung gemäß einer Ausführungsform gleich ausgeformt sein. Dabei können der Fliehkraftabscheider und der weitere Fliehkraftabscheider aus Kunststoff oder aus Metall ausgeformt sein. Beispielweise können der Fliehkraftabscheider und der weitere Fliehkraftabscheider auch einer Mischung aus Kunststoff und Metall ausgeformt sein. Dabei kann durch die innere Absaugung eines Fliehkraftabscheiders die Effizienz der Filtereinheit bei einen höheren Luftdurchsatz erhöht werden. Je mehr Fliehkraftabscheider die Filtereinheit umfasst, desto größer kann eine durch die Filtereinheit zu filternde Luftmenge sein.
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Die Filtereinheit kann eine Sammelleitung aufweisen, welche dazu ausgeformt ist um Flusen von der Rohrleitung und/oder der weiteren Rohrleitung zu sammeln und aus der Filtereinheit zu leiten. Die Sammelleitung kann dabei auch als eine feste Leitung und/oder als ein Schlauch ausgeformt sein. Besonders vorteilhaft kann dabei sein, dass die Rohrleitung, die weitere Rohrleitung und die Sammelleitung eine gleiche Ausführungsform aufweisen. Des Weiteren kann die Sammelleitung Flusen auch aus dem Wäschetrockner leiten. Durch die Sammelleitung können Flusen gezielt an einer Stelle gesammelt und auch abgeleitet werden, was beispielsweise auch automatisiert erfolgen kann. Des Weiteren wird somit eine Reinigung ermöglicht, ohne den Zyklonfilter öffnen zu müssen. Je weniger Schritte der Nutzer selber ausführt, desto komfortabler ist eine Benutzung des Wäschetrockners. Außerdem wird damit einhergehend eine schnellere Reinigung ermöglicht, da der Ablauf bzw. die Abfuhr von Flusen automatisch abläuft, was zu geringerem Maschinenstillstand führt.
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Durch die Filtereinheit, und dem Vorteil, dass der Nutzer einen Flusensieb nichtmehr händisch entleeren braucht, kann auch eine Verbesserung der Ergonomie entstehen. Bei üblichen Wäschetrocknern sind Filtereinheiten meist unten im Wäschetrockner angebracht, wodurch eine Reinigung sonst nur in der Hocke oder im gebeugten Zustand möglich ist. Dadurch, dass der Nutzer die Filtereinheit nicht mehr selber entleeren braucht, entfällt dieser Aspekt.
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Die Sammelleitung kann stoffschlüssig oder formschlüssig oder kraftschlüssig mit der Rohrleitung und/oder der weiteren Rohrleitung verbunden sein. Wodurch auch hier von Vorteil sein kann, wenn die Sammelleitung, die Rohrleitung und/oder die weitere Rohrleitung eine gleiche Ausführungsform aufweisen. Somit entstehen niedrigere Herstellungskosten und eine einheitlichere Zusammensetzung der Filtereinheit für den Wäschetrockner.
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Die Rohrleitung und die weitere Rohrleitung können mittels der Sammelleitung miteinander verbunden sein, insbesondere wobei eine Verbindung zwischen der Rohrleitung und der Sammelleitung und/oder eine Verbindung zwischen der weiteren Rohrleitung und der Sammelleitung einen Winkel von maximal 90°, insbesondere von 70° bis 20° aufweist. Durch einen Winkel kleiner als 90° kann gemäß einer Ausführungsform besonders viel Platz gespart werden, und es werden keine Umlenkungen der Flusen bei deren Abfuhr benötigt, wodurch einerseits ein Bauraum effizienter genutzt werden kann und andererseits ein Unterdruck zur Abfuhr der Flusen gering gehalten werden kann, um möglichst nur einen geringen Leitungswiderstand bei dem Transport der Flusen durch die Rohrleitung und/oder die Sammelleitung zu verursachen.
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Ein Querschnitt der Sammelleitung kann größer sein als ein Querschnitt der Rohrleitung, insbesondere wobei der Querschnitt der Sammelleitung größer ist als ein Querschnitt der Rohrleitung und ein Querschnitt der weiteren Rohrleitung zusammen. Je größer der Querschnitt der Sammelleitung ist, desto geringe kann der Luftwiderstand in der Sammelleitung sein, wodurch die Luft samt den Flusen schneller und besser bzw. widerstandsärmer durch die Sammelleitung geführt werden kann.
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Gemäß einer Ausführungsform kann die Filtereinheit einen Stutzen umfassen, welcher an der Sammelleitung angebracht wird, insbesondere wobei der Stutzen eine Schnittstelle für zumindest ein anderes Gerät ausbildet und/oder wobei der Stutzen als Verschlusselement für die Sammelleitung ausgeformt ist. Der Stutzen kann beispielsweise eine Art Verdeckung oder Abdeckung der Sammelleitung sein, wodurch Flusen nicht aus dem Wäschetrockner entkommen, wenn beispielsweise keine Absaugeinheit, wie ein Staubsauger oder ein Absauggebläse, an dem Stutzen angeordnet oder befestigt ist. Durch den Stutzen, wenn dieser eine Schnittstelle ausformt, die gerade mit einem Gerät verbunden ist, kann eine automatische Reinigung des Wäschetrockners stattfinden. Durch einen Service, oder einer Reinigung kann eine gleichbleibende Filterleistung über Wäschetrocknerlebensdauer ohne zusätzliche Ersatzteile entstehen.
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Ferner wird ein Wäschetrockner mit einer Variante einer hier vorgestellten Filtereinheit vorgestellt, wobei der Wäschetrockner eine Trommel zum Aufnehmen von Wäsche oder Textilien und eine Lüftereinheit zum Fördern von Prozessluft aus der Trommel aufweist, wobei die Filtereinheit zwischen der Trommel und der Lüftereinheit angeordnet ist. Durch die Platzierung der Filtereinheit zwischen der Trommel und der Lüftereinheit kann die Lebensdauer und Effizienz des Lüfters länger gewährleistet werden, da dieser nicht mit Flusen oder Ähnlichem in Kontakt kommt. Der Bediener kommt nicht mit den Flusen in Kontakt, das kann einen erhöhter Arbeitsschutz und Steigerung der hygienischen Bedingungen darstellen. Der Anwender kommt noch weniger mit feinem Flusenstaub in Kontakt. Des Weiteren kann so der Arbeitsschutz erhöht werden und eine Steigerung der Hygiene erfolgen. Vor allem wenn die Flusen abgesaugt werden und auch einen Raum, in dem der Wäschetrockner steht, somit nicht verflusen kann.
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Der Wäschetrockner kann eine Stelleinheit aufweisen, welche ausgebildet ist, um die Sammelleitung aktiv zu öffnen und gegebenenfalls zu verschließen. Unter einem aktiven Öffnen und/oder Verschließen kann beispielsweise verstanden werden, dass die Stelleinheit ansprechend auf ein Signal die Sammelleitung freigibt oder blockiert. Die Stelleinheit kann somit beispielsweise dazu ausgeformt sein, um eine automatische Reinigung der Filtereinheit einzuleiten, wenn ein Reinigungsvorgang des Wäschetrockners abgeschlossen ist.
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Ebenfalls vorgestellt wird ein Verfahren zum Trocknen von Textilien mittels eines Wäschetrockners, wobei das Verfahren einen Schritt des Aktivierens der Lüftereinheit, um einen Prozessluft von der Trommel durch die Filtereinheit zu fördern, um Flusen aus der geförderter Prozessluft zu filtern und einen Schritt des Abführens der Flusen aus der Rohrleitung umfasst. Gemäß einer Ausführungsform kann im Schritt des Abführens ein Ansteuern der Stelleinheit ansprechend auf ein Programm des Wäschetrockners erfolgen, um die Sammelleitung zu öffnen und die Sammelleitung anschließend zu verschließen. Dadurch wird beispielsweise eine turnusmäßige Reinigung des Zyklonfilters durchgeführt, wodurch eine Lebensdauer der Filtereinheit verlängert und optimiert wird. Eine Automatisierung der Reinigung kann beispielsweise durch elektrisch angesteuerte Ventile und ein "ProgrammEnde" Signal erfolgen, wodurch kein manueller Eingriff mehr erforderlich ist.
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Der hier vorgestellte Ansatz schafft ferner eine Steuereinheit, die ausgebildet ist, um die Schritte einer Variante eines hier vorgestellten Verfahrens in entsprechenden Einrichtungen durchzuführen, anzusteuern bzw. umzusetzen. Auch durch diese Ausführungsvariante der Erfindung in Form einer Vorrichtung kann die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe schnell und effizient gelöst werden.
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Die Steuereinheit kann ausgebildet sein, um Eingangssignale einzulesen und unter Verwendung der Eingangssignale Ausgangssignale zu bestimmen und bereitzustellen. Ein Eingangssignal kann beispielsweise ein über eine Eingangsschnittstelle der Steuereinheit einlesbares Sensorsignal darstellen. Ein Ausgangssignal kann ein Steuersignal oder ein Datensignal darstellen, das an einer Ausgangsschnittstelle der Steuereinheit bereitgestellt werden kann. Die Steuereinheit kann ausgebildet sein, um die Ausgangssignale unter Verwendung einer in Hardware oder Software umgesetzten Verarbeitungsvorschrift zu bestimmen. Beispielsweise kann die Steuereinheit dazu eine Logikschaltung, einen integrierten Schaltkreis oder ein Softwaremodul umfassen und beispielsweise als ein diskretes Bauelement realisiert sein oder von einem diskreten Bauelement umfasst sein.
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Von Vorteil ist auch ein Computer-Programmprodukt oder Computerprogramm mit Programmcode, der auf einem maschinenlesbaren Träger oder Speichermedium wie einem Halbleiterspeicher, einem Festplattenspeicher oder einem optischen Speicher gespeichert sein kann. Wird das Programmprodukt oder Programm auf einem Computer oder einer Steuereinheit ausgeführt, so kann das Programmprodukt oder Programm zur Durchführung, Umsetzung und/oder Ansteuerung der Schritte des Verfahrens nach einer der hier beschriebenen Ausführungsformen verwendet werden.
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Auch wenn der beschriebene Ansatz anhand eines Wächetrockners beschrieben wird, kann der hier beschriebene Ansatz entsprechend im Zusammenhang mit einem gewerblichen oder professionellen Gerät, beispielsweise einem medizinischen Gerät, wie einem Reinigungs- oder Desinfektionsgerät, einem Kleinsterilisator, einem Großraumdesinfektor oder einer Container-Waschanlage eingesetzt werden. Ferner kann der Ansatz auch für ein Haushaltsgerät gelten, beispielsweise einen Haushalts-Wäschetrockner.
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Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen rein schematisch dargestellt und wird nachfolgend näher beschrieben. Es zeigt
- Figur 1
- eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines Wäschetrockners;
- Figur 2
- eine perspektivische Schnittdarstellung auf einen Teil eines Ausführungsbeispiels eines Wäschetrockners;
- Figur 3
- eine Schnittdarstellung eines Ausführungsbeispiels eines Wäschetrockners;
- Figur 4
- eine perspektivische Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer Filtereinheit des Wäschetrockners;
- Figur 5
- eine perspektivische Schnittdarstellung auf einen Teil eines Ausführungsbeispiels eines Wäschetrockners;
- Figur 6
- eine Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer Filtereinheit des Wäschetrockners; und
- Figur 7
- ein Ablaufdiagramm eines Ausführungsbeispiels eines Verfahrens zum Trocknen von Wäsche.
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Figur 1 zeigt eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines Wäschetrockners 100. Der Wäschetrockner 100 kann als Hausgerät oder auch als gewerbliches Gerät ausgestaltet sein. Der Wäschetrockner 100 hat wie übliche Wäschetrockner eine Trommel 110 zur Aufnahme von Textilien. Durch die Trommel 110 wird ein Strom von Prozessluft geführt, welcher Textilien in der Trommel 110 trocknet. Dabei wird die Prozessluft in dem Wäschetrockner 100 von einer Lüftereinheit 120 gefördert. Zwischen der Lüftereinheit 120 und der Trommel 110 ist dabei eine Filtereinheit 130 angeordnet. Die Filtereinheit 130 ist dazu vorgesehen, um Flusen, Fussel oder Ähnliches aus der Prozessluft zu filtern oder abzuscheiden. Die Filtereinheit 130 ist dabei in einem Flusenraum 140 angeordnet.
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Die Filtereinheit 130 umfasst hierfür beispielsweise mindestens einen Fliehkraftabscheider und einen weiteren Fliehkraftabscheider. Die Fliehkraftabscheider haben dabei jeweils eine Rohrleitung, wobei die Rohrleitung dazu ausgeformt ist, um Flusen von dem Fliehkraftabscheider abzuleiten. Des Weiteren umfasst der Wäschetrockner 100 eine Steuereinheit 150, welche dazu vorgesehen ist, um Textilien in dem Wäschetrockner 100 zu trocknen, indem die Steuereinheit 150 die Lüftereinheit 120 ansteuert, um Prozessluft von der Trommel 110 durch die Filtereinheit 130 zu fördern. Außerdem umfasst der Wäschetrockner 100 eine Stelleinheit 160 welche dazu ausgeformt ist, um eine Sammelleitung zu verschließen, oder diese nach einem Programm zu öffnen, um Flusen beispielsweise abzusaugen.
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Die Verwendung von Fliehkraftabscheidern bzw. Zyklonfiltern oder Zyklonabscheider im Wäschetrockner 100 ermöglicht es, Flusen ohne Einsatz eines Gewebefilters abzuscheiden. Flusen haben die Eigenschaft, sich an jeder Oberfläche festzusetzten. Dies hat unterschiedliche Gründe, z. B. bleiben Flusen an Kanten hängen oder aufgrund elektrostatischer Aufladung kleben sie an elektrisch aufgeladenen Oberflächen. Da Flusen zu Beginn eines Trocknungsprozesses noch feucht sind, können diese ebenfalls an glatten Oberflächen kleben. Nach Verdunstung des Wassers bleiben die trockenen Flusen weiterhin an der Oberfläche haften. Dies trifft vor allem auf die feinen Flusen, welche eine ähnliche Konsistenz wie Mehl aufweisen. Außerdem lagern sich beispielsweise der Kalk vom verdunstenden Wasser oder die Waschmittelrückstände mit der Zeit in den Luftwegen ab.
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Über die Laufzeit werden so fast alle Oberflächen, welche mit Flusen in Kontakt kommen, mit einem entsprechenden Flusenfilm beaufschlagt, der je nach Ausprägung permanent zunimmt. Hierdurch können sich Strömungsquerschnitte verändern, wodurch die gesamte Strömung beeinflusst wird. Dies schlägt sich äußerst negativ auf den Betrieb des Geräts bzw. den Programmlaufzeiten, die sich mit der Verringerung der Strömungsquerschnitte verlängert. Dieser Sachverhalt macht es erforderlich, die Luftwege des Wäschetrockners 100 in regelmäßigen Abständen zu reinigen. Im gewerblichen Bereich wird dies z.B. über die regelmäßigen Wäschetrocknerwartungen durchgeführt, bei welcher u.a. Luftkanäle, Heizkanäle und der Bereich des Gewebefilters gereinigt wird. Mit Einführung eines Fliehkraftabscheider, welcher an für sich wartungsarm arbeitet, ist es erforderlich, diesen auch zu reinigen. Dazu muss der Fliehkraftabscheider geöffnet und innen gereinigt werden. Ein Flusenfilm / Flusenteppich im Innern des Fliehkraftabscheiders würde die Strömung stark negativ beeinflussen und somit die gesamte Wirkungsweise (diese beruht auf Ausnutzung der physikalischen Eigenschaften der Luftströmung im Inneren des Fliehkraftabscheiders) reduzieren.
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Figur 2 zeigt eine perspektivische Schnittdarstellung eines Teils eines Ausführungsbeispiels eines Wäschetrockners 100. Dabei ist der Wäschetrockner 100 wie der in Figur 1 beschriebene Wäschetrockner ausgeformt. Der Wäschetrockner 100 umfasst hier die Filtereinheit 130 mit einem Fliehkraftabscheider 200 in dem Flusenraum 140, und die Lüftereinheit 120.
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Die Filtereinheit 130 umfasst zumindest den Fliehkraftabscheider 200 und einen weiteren Fliehkraftabscheider 210, welche parallel, zueinander in dem Flusenraum 140 platziert sind. Gemäß diesem Ausführungsbeispiel sind beispielsweise noch vier Fliehkraftabscheider 200 in dem Flusenraum 140 angeordnet. Im Folgenden sind die Fliehkraftabscheider wie der Fliehkraftabscheider 200 ausgeformt. Zusätzlich sind die Fliehkraftabscheider 200 und der weitere Fliehkraftabscheider 210 so in dem Flusenraum 140 angeordnet, dass die Fliehkraftabscheider 200 und der weitere Fliehkraftabscheider 210 entlang einer Luftströmungsrichtung ausgerichtet sind. Dabei verläuft die Luftströmungsrichtung von einer Front des Wäschetrockners 100 zu der Lüftereinheit 120 hin. Alternativ umfasst der Wäschetrockner 100 beispielsweise auch nur einen Fliehkraftabscheider 200. Es kann auch sein, dass der Wäschetrockner 100 gemäß einem Ausführungsbeispiel mehrere, beispielsweise acht oder zehn Fliehkraftabscheider aufweist.
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Die Fliehkraftabscheider 200 und der weitere Fliehkraftabscheider 210 weisen beispielsweise eine Zyklonschnecke 220 und einen Zyklontrichter 230 auf. Die Prozessluft wird durch die Zyklonschnecke 220 geführt, welche mit einem, beispielsweise Kegelstumpf-förmigen, Zyklontrichter 230 des Fliehkraftabscheiders 200 verbunden ist. Der Zyklontrichter 230 des Fliehkraftabscheiders 200 mündet daraufhin in eine Rohrleitung 240 oder eine weitere Rohrleitung 250, welche die Flusen in eine Sammelleitung 260 leiten. Die Zyklonschnecke 220 und der Zyklontrichter 230 sind beispielsweise getrennt voneinander ausgeformt. Dadurch können beide Teile separat voneinander entnommen werden, wobei die Zyklonschnecke 220 und der Zyklontrichter 230 beispielsweise gesteckt aneinander befestigt sind.
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Der Einsatz von Fliehkraftabscheidern in Wäschetrocknern ist bisher nicht realisiert worden. Dies hatte unterschiedliche Gründe, speziell aber aufgrund einer Vielzahl von Problemen im Einsatz der Fliehkraftabscheider 200. Vor allem im gewerblichen Bereich, wo eine effektive Filterung essentiell ist und zudem die Wäschetrocknerleistung über die Lebensdauer nicht nachlassen darf, ist eine Reinigung der Filtereinheit 130 von innen unumgänglich. Da hier der Durchsatz der Wäsche pro Stunde zählt, ist eine Verschlechterung aufgrund zugesetzter Luftwege oder Filtereinheit 130 für den Betreiber gleichzusetzten mit Gewinneinbußen.
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Während des Trocknungsprozesses wird die Prozessluft durch eine Lüftereinheit 120 aus der Trommel 110 gesaugt. Auf diesem Wege wird sie durch den Flusenraum 140 geleitet und hier von den in der Prozessluft befindlichen Flusen gereinigt. Für die Filterung der Flusen aus der Prozessluft werden parallel zueinander montierte Fliehkraftabscheider 200 eingesetzt. In der Skizze sind beispielhaft sechs Fliehkraftabscheider 200 parallel dargestellt. Der Einlass zu den Fliehkraftabscheidern 200 befindet sich zwischen dem Ausgang der Trommel 110 und der Wäschetrocknerfront. Eine Anströmung der Fliehkraftabscheider 200 findet tangential statt. Der Lufteinlass des Fliehkraftabscheiders 200 ist dabei im vorderen Bereich, der Zyklontrichter 230 erstreckt sich nach hinten in Richtung der Hauptströmungsrichtung zur Lüftereinheit 120, der Auslass für die gereinigte Luft befindet sich wiederum an der Vorderseite der Fliehkraftabscheider 200. Die Zyklonschnecke 220 ist nach vorne zur Wäschetrocknerfront hin ausgerichtet. Der Zyklontrichter 230 ist fest mit der Wäschetrocknerperipherie verbunden, z.B. über Schraubdome oder Rastnasen, welche eine Verbdingung zu den umgebenden Blechen ermöglichen.
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Hierbei ist der Fliehkraftabscheider 200 mit der Rohrleitung 240 verbunden, und der weitere Fliehkraftabscheider 210 ist mit der weiteren Rohrleitung 250 verbunden. Die Rohrleitung 240 und die weitere Rohrleitung 250 sind dabei dazu ausgeformt, um Flusen und/oder ähnliche Partikel wie Staubartikel, beispielsweise Sandkörner, aus dem Fliehkraftabscheider 200 und dem weiteren Fliehkraftabscheider 210 zu leiten.
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Die Sammelleitung 260 ist beispielsweise dazu ausgeformt, um Flusen aus dem Wäschetrockner 100 aus- oder abzuleiten. Dabei ist eine Verbindung zwischen der Rohrleitung 240 oder der weiteren Rohrleitung 250 mit der Sammelleitung 260 nicht mehr als 90° gekrümmt. Jeder Fliehkraftabscheider 200 hat im Bereich des Zyklontrichters 230, wahlweise auch im Bereich der Zyklonschnecke 220, einen Anschluss für eine Rohrleitung 240. Diese Rohrleitung 240 kann sowohl starr als auch flexibel, z. B. als Schlauch, ausgeführt werden. Der Anschluss der Rohrleitung 240 an den Zyklonfilter kann dabei über eine form- oder kraftschlüssige Verbindung, z. B. Stutzen mit einem Gewinde, hergestellt werden. Über eine Sammelleitung 260 sind mehrere, günstigerweise alle einzelnen Rohrleitungen 240 und/oder die weitere Rohrleitung 250 miteinander verbunden. Die Verbindung zwischen Sammelleitung 260 und den einzelnen Rohrleitungen 240 und der weitere Rohrleitung 250 kann dabei ebenfalls über eine, stoff-, form- oder kraftschlüssige Verbindung hergestellt werden. Im Idealfall stellt diese eine explizit für die Anwendung vordimensionierte Baugruppe dar. Die Sammelleitung 260 kann starr oder flexibel ausgeführt und/oder aus demselben Material wie die Rohrleitung 240 ausgeführt werden. Zwecks strömungstechnischer Auslegung der Rohrleitungen 240 und der weitere Rohrleitung 250 und der Sammelleitung 260 können diese beispielsweise nicht wie (aus Gründen der besseren Übersichtlichkeit) dargestellt unter einem Winkel von 90° aufeinandertreffen, sondern können z. B. auch unter einem Winkel kleiner 90° miteinander verbunden sein. Die Sammelleitung 260 weist dabei einen größeren Querschnitt als die einzelnen Rohrleitungen 240 und der weitere Rohrleitung 250 auf. Der größere Querschnitt hängt dabei von der Anzahl der abzusaugenden Zyklone oder Fliehkraftabscheider ab. Im gezeigten Beispiel sind sechs Zyklone oder Fliehkraftabscheider an die Sammelleitung 260 angeschlossen, weshalb der Querschnitt der Sammelleitung 260 auch um den entsprechenden Faktor größer sein kann.
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Figur 3 zeigt eine Schnittdarstellung eines Ausführungsbeispiels eines Wäschetrockners 100 mit der Filtereinheit 130. Der Wäschetrockner 100 ist dabei wie der in Figur 1 oder 2 beschrieben Wäschetrockner 100 ausgeformt. Prozessluft 300 wird hierbei aus der Trommel 110 in den Flusenraum 140 geleitet. Genauer wird die Prozessluft 300 in den Fliehkraftabscheider 200 geleitet, welcher die Prozessluft 300 tangential zu einer bisherigen Strömungsrichtung weiterleitet. Zu sehen ist ebenfalls die Rohrleitung 240 welche mit dem Fliehkraftabscheider 200 verbunden ist, und in die Sammelleitung 260 mündet.
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Deutlich erkennbar ist hierbei, dass die Rohrleitung 240 hier an dem Zyklontrichter 230 angeordnet ist. Gemäß einem alternativen Ausführungsbeispiel ist die Rohrleitung 240 auch an der Zyklonschnecke 220 angeordnet. Dabei ist die Rohrleitung 240 an einer Unterseite des Zyklontrichters 230 angeordnet. Dadurch werden Flusen zusätzlich zu dem von der Lüftereinheit 120 erzeugten Luftstrom, von der Schwerkraft in die Rohrleitung 240 geführt. Ein Querschnitt der Rohrleitung 240 ist dabei beispielsweise kleiner als ein Querschnitt der Sammelleitung 260. Dadurch werden die Flusen reibungsloser durch die Sammelleitung 260 geleitet. Insbesondere wenn der Wäschetrockner 100 mehrere Rohrleitungen 240 umfasst, welche in die Sammelleitung 260 münden. Dabei ist ein Querschnitt der Sammelleitung 260 gemäß einem Ausführungsbeispiel beispielsweise sechsmal so groß wie ein Querschnitt der Rohrleitung 240, wenn sechs Rohrleitungen 240 vorhanden sind.
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Figur 4 zeigt eine perspektivische Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer Filtereinheit 130 des Wäschetrockners. Die Filtereinheit 130 ist dabei wie die in Figur 2 beschriebene Filtereinheit ausgeformt. Genauer zu sehen sind die Bestandteile der Filtereinheit 130. Die Filtereinheit 130 umfasst auch hier wieder den bzw. die Fliehkraftabscheider 200. Jeder der Fliehkraftabscheider 200 hat eine Einlassöffnung 400, durch welche Prozessluft in den Fliehkraftabscheider 200 geleitet wird. Die Rohrleitungen 240 sind auch hierbei ein Verbindungsstück zwischen den Fliehkraftabscheidern 200 und der Sammelleitung 260.
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Die Einlassöffnung 400 liegt gemäß einem Ausführungsbeispiel auf einer Seite des Fliehkraftabscheiders 200, welcher einer anderen Seite, an welcher die Rohrleitung 240 angeordnet ist gegenüberliegt. Damit die Flusen nicht unkontrolliert abgeleitet werden, ist auf der Sammelleitung 260 ein Stutzen 410 angebracht. Der Stutzen 410 ist gemäß einem Ausführungsbeispiel dazu gedacht, um eine Schnittstelle darzustellen. Gegebenenfalls kann somit eine Saugeinheit bzw. ein in den Figuren nicht dargestelltes Absauggebläse an der Sammelleitung 260 angebracht werden, welche die Flusen aufnimmt. Saubere Luft, welche von dem Fliehkraftabscheider 200 gefiltert wurde, wird wiederum wieder einem den Wäschetrockner durchlaufenden Luftstrom hinzugefügt. Gegebenenfalls wird die gereinigte Luft auch an einem anderen Punkt in dem Wäschetrockner ausgegeben. Um die gefilterte Luft wieder dem Luftstrom hinzuzufügen, umfasst der Fliehkraftabscheider 200 eine Auslassöffnung 420, welche sich in einem Zentrum der Zyklonschnecke 220 befindet.
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Figur 5 zeigt eine perspektivische Schnittdarstellung eines Teils eines Ausführungsbeispiels eines Wäschetrockners 100. Der Wäschetrockner 100 ist dabei wie der in Figur 1 beschriebene Wäschetrockner ausgeformt. Der Wäschetrockner 100 umfasst hier die Filtereinheit 130 mit dem Fliehkraftabscheider 200 in dem Flusenraum 140. Der Fliehkraftabscheider 200 ist hier wie bereits beschriebene Fliehkraftabscheider und deren dargestellte Merkmale ausgeführt.
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Dabei ist zu sehen, dass die Sammelleitung 260 durch eine Seitenwand 500 geführt wird. Durch die Seitenwand 500 des Flusenraums 140, werden Flusen mittels der Sammelleitung 260 aus dem Wäschetrockner 100 herausgeleitet.
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Figur 6 zeigt eine Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer Filtereinheit 130 des Wäschetrockners 100. Die Filtereinheit 130 ist dabei wie die in Figur 2 beschriebene Filtereinheit ausgeformt. Die Filtereinheit 130 umfasst hier wieder sechs Fliehkraftabscheider 200, welche in dem Flusenraum 140 angeordnet sind und jeweils eine Auslassöffnung 420 umfassen. Die Rohrleitungen 240 sind dabei alle mittels der Sammelleitung 260 miteinander verbunden. Die Sammelleitung 260 führt auch hier aus der Seitenwand 500 heraus. Dabei ist der Stutzen 410 an einem Ende, das außerhalb der Filtereinheit 130 liegt angebracht.
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Die Sammelleitung 260 wird durch den Flusenraum 140 geführt und an einer geeigneten Stelle wahlweise durch die Seitenwand 500, die Vorderwand oder gegebenenfalls Unterbau des Wäschetrockners 100 herausgeführt. Die Durchführung der Sammelleitung 260 durch alle o. g. Gehäuseelemente muss dabei abgedichtet werden, da der Flusenraum 140 von der Umgebung (dem Aufstellungsort) getrennt sein sollte. Ohne Abdichtung würde es sonst zu einer Veränderung der Prozessparameter kommen. So könnte z. B. Falschluft in den Wäschetrockner 100 gesaugt und der Trocknungsprozess beeinträchtigt werden. Die so nach außen geführte Sammelleitung 260 wird zusätzlich mit einem Stutzen 410 versehen. Dieser führt zwei folgende Funktionen aus. Erstens bildet dieser eine Schnittstelle zum Anschluss einer externen Leitung, um z. B. eine fest installierte Absaugung anzuschließen oder auch einen geeigneten Staubsauger. Zweitens verhindert dieser, dass Luft während des Trocknungsprogramms hinein gesaugt wird. Dies kann z. B. über eine Stelleinheit wie ein Kugelhahn oder Ventil erfolgen. Die Ansteuerung der Stelleinheit kann dabei sowohl elektrisch, mechanisch oder pneumatisch erfolgen.
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Über eine elektrische Ansteuerung der Stelleinheit wäre es auch möglich, diese z. B. bei Programmende automatisch zu öffnen und zeitgleich die externe Absaugung zu aktivieren. Somit können die Zyklone nach jedem Programmende automatisch ausgesaugt und gereinigt werden.
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Figur 7 zeigt ein Ablaufdiagramm eines Ausführungsbeispiels eines Verfahrens 700 zum Trocknen von Textilien mit einem Ausführungsbeispiels eines hier vorgestellten Wäschetrockners. Das Verfahren 700 zum Trocknen von Textilien mittels eines Wäschetrockners weist dabei einen Schritt 701 des Aktivierens der Lüftereinheit auf, um einen Prozessluft von der Trommel durch die Filtereinheit zu fördern, um Flusen aus der geförderter Prozessluft zu filtern. Anschließend wird ein Schritt 703 des Abführens der Flusen aus der Rohrleitung ausgeführt. Gemäß einem Ausführungsbeispiel wird in dem Schritt 703 des Abführens die Stelleinheit ansprechend auf ein Programm des Wäschetrockners angesteuert. Dabei wird beispielsweise der Stutzen bewegt oder eine entsprechende Stelleinheit gestellt bzw. angesteuert, um die Sammelleitung zu öffnen und/oder (anschließend wieder) zu verschließen.