EP4744529A1 - Kleidungsstück, insbesondere unterhose - Google Patents

Kleidungsstück, insbesondere unterhose

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EP4744529A1
EP4744529A1 EP25169871.8A EP25169871A EP4744529A1 EP 4744529 A1 EP4744529 A1 EP 4744529A1 EP 25169871 A EP25169871 A EP 25169871A EP 4744529 A1 EP4744529 A1 EP 4744529A1
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EP
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garment
storage zone
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EP25169871.8A
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Agron Lumiani
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Kleidungsstück (100), z. B. Unterhose (102), insbesondere für Herren, wobei das Kleidungsstück (100) Folgendes aufweist: - ein Kleidungsgrundelement (104), das insbesondere einen Stoff (106) aufweisen kann und/oder aus einem Stoff (106) hergestellt sein kann, wobei das Kleidungsgrundelement (104) eine Grundelement-Innenoberfläche (108) und eine Grundelement-Außenoberfläche (110) aufweist, und - ein Lagerungshilfselement (112), das insbesondere einen Stoff (106) aufweisen kann und/oder aus einem Stoff (106) hergestellt sein kann, wobei mittels des Lagerungshilfselements (112) eine Lagerungszone (114), in der das distale Ende (116) eines männlichen Glieds (118) lagerbar ist, definiert ist.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Kleidungsstück, z. B. eine Unterhose.
  • Harninkontinenz, bekannter als Blasenschwäche, bezeichnet den Verlust oder das Nichterlernen der Fähigkeit, Urin verlustfrei in der Harnblase zu speichern und selbst Ort und Zeitpunkt der Entleerung zu bestimmen. Bei vielen Formen der Harninkontinenz, z. B. bei der Dranginkontinenz, der Belastungsinkontinenz, der Mischinkontinenz oder auch bei der Überlaufinkontinenz, können große Harnmengen unkontrolliert aus der Harnblase abfließen. Im Stand der Technik, z. B. in den Dokumenten DE 10 2010 008 228 A1 und DE 196 35 760 A1 , wurden unterschiedliche Möglichkeiten beschrieben, um großen Flüssigkeitsmengen, die bei Harninkontinenz unkontrolliert abfließen können, kontrolliert aufzufangen.
  • Auch für die Integration von Einlagen wurden Vorschläge gemacht. Das Dokument DE 9404947 U1 beschreibt eine Herreninkontinenzhose, die eine integrierte Lasche für die Halterung und Einbettung einer Einlage für den Penis bei Tröpfelinkontinenz aufweist. Das Dokument CH 484640 A beschreibt ein hosenartiges Unterkleid, wobei zwecks Vermeidung der Verfärbung des vorderen Mittelteiles der Hose durch Urin derselbe durch Doppelung als Tasche mit einer leicht auswechselbaren, saugfähigen Wegwerfeinlage ausgebildet ist.
  • Das Dokument CN 206547886 U beschreibt eine Herrenunterwäsche, die einen Hosenkörper mit einem Skrotumbeutel zur Aufnahme des Skrotums und eine Penishose zur Aufnahme des Penis umfasst, die an dem Hosenkörper vorgesehen sind, wobei der Skrotumbeutel unterhalb der Penishose angeordnet ist. Die Penishose soll eine Länge von 95-100 mm und einen Durchmesser von 40-45 mm haben.
  • Das Dokument CH 269162 beschreibt eine Herren-Unterhose. Mit der Unterhose wir eine Behebung von speziell im Sommer auftretender Reiz und Schweißbildung am männlichen Geschlechtsorgan bezweckt. Dazu wird ein an der Innenseite in Längs- und Querrichtung innerhalb des einen Hosenbeins befestigtes Stoffstück vorgeschlagen, das mit dem Stoff des Hosenbeins zusammen eine oben offene Tasche bildet, zum Zwecke, das männliche Geschlechtsorgan aufzunehmen und dieses zur Verhinderung von Schweißbildung und Reiz vom Oberschenkel zu trennen.
  • Die vorliegende Erfindung wendet sich dem Umgang mit kleineren unwillkürlichen Harnverlusten zu.
  • Die vorliegende Erfindung basiert auf einer durch viele Berichte von Patienten erlangten Erkenntnis, wonach mit zunehmendem Alter bei vielen Männern die Fähigkeit zu einer zuverlässigen vollständigen Entleerung der Harnblase verloren zu gehen scheint. Viele Patienten berichten darüber, dass beim Wasserlassen eine gewisse Menge an Urin, die im Folgenden auch als Resturin bezeichnet wird, ungewollt in der Harnblase zurückbleibt. Kurz nach dem Wasserlassen oder auch erst Minuten später, kann der Resturin unwillkürlich nachtröpfeln. Dadurch können in der Unterhose, je nach Menge nachtröpfelnden Resturins gegebenenfalls auch in der Hose, Flecken und damit verbundene hygienische Probleme und unangenehme Gerüche entstehen.
  • Ein Problem besteht darin, dass sich das Nachtröpfeln von Resturin über einen längeren Zeitraum, oftmals über vielen Minuten hinweg, hinziehen kann. Es ist also nicht zielführend, dem Problem durch ein einmaliges Abwischen mit Toilettenpapier zu begegnen. Denn die Mengen an Resturin, die erst nach dem einmaligen Abwischen nachtröpfeln, können trotzdem unkontrolliert austreten und beispielsweise in die Unterhose gelangen.
  • Ein ähnliches Tröpfelphänomen kann bei Harndrang auftreten. Schon bevor die von Harndrang betroffene Person zur Toilette gelangt, kann es zu einem Tröpfeln von Urin kommen. Dies kann damit zusammenhängen, dass Knoten, die sich in der Prostata bilden können, die Schließung des äußeren Schließmuskels der Harnblase beeinträchtigen können. Das Tröpfeln von Urin geht dem eigentlichen Wasserlassen dann voraus, es handelt sich - im Gegensatz zu dem beschriebenen Nachtröpfeln von Resturin - sozusagen um ein Vorauströpfeln von Urin.
  • Die durch viele Formen der Harninkontinenz unwillkürlich aus der Harnblase abfließenden Flüssigkeitsmengen sind im Allgemeinen um ein Vielfaches größer als die beschriebenen Mengen an nachtröpfelndem Resturin oder vorauströpfelndem Urin.
  • Die im Folgenden genannten Dokumenten wenden sich teilweise ähnlichen Tröpfelproblemen zu:
    Das Gebrauchsmuster DE 20 2016 004 673 U1 beschreibt einen hygienischen Nachtropf-Stopp beim Wasserlassen für Männer, der durch leichtes zurückziehen der Vorhaut direkt auf die Eichel aufgelegt wird.
  • Das Gebrauchsmuster DE 20 2021 101 924 U1 beschreibt einen Feuchtigkeitsschutz für den männlichen Intimbereich.
  • Das Dokument DE 20 2024 000 434 U1 beschreibt einen Hygieneartikel für Männer zur Vermeidung von Urinflecken in Unterwäsche und Hose. Beschrieben wird ein Überzug für Penis oder nur für die Eichel, welcher an einem Ende offen ist, wobei er aus einem wasserdichten reißfesten Material besteht, in dessen Inneren oder nur an dessen geschlossenem Ende ein saugfähiges Material eingebracht ist, welches Urin- und oder Spermareste aufsaugen kann.
  • In dem Gebrauchsmuster DE 295 04 993 U1 werden Beschwerden sowohl von männlichen als auch weiblichen Personen beim Wasserlassen beschrieben. Ein abgeschwächter Urinstrahl sowie ein häufiger Drang zum Urinieren am Tag und besonders in der Nacht führe nämlich nach Beendigung des Wasserlassens zu einem Nachträufeln. Das Gebrauchsmuster DE 295 04 993 U1 beschreibt eine Unterhose, die mit einer Vorrichtung zur entfernbaren Aufnahme eines Saugkörpers, der z. B. ein übliches Papiertaschentuch sein kann, versehen ist. Es wird beschrieben, dass die Vorrichtung durch eine an einer Seite offene Tasche gebildet sein kann. Das Gebrauchsmuster lässt gleichermaßen eine Anordnung der Vorrichtung bzw. Tasche an der Innen- oder Außenseite der Unterhose zu. Die Unterhose kann als Herrenunterhose ausgebildet sein, wobei sich die Vorrichtung bzw. Tasche im vorderen Bereich der Unterhose befindet, oder als Damenunterhose ausgebildet sein, wobei sich die Vorrichtung bzw. Tasche im Steg bzw. Schritt der Unterhose befindet.
  • Die technische Lehre des Gebrauchsmuster DE 295 04 993 U1 sieht neben dem Saugkörper, der z. B. das übliche Papiertaschentuch sein kann, keinerlei weiteren Körper vor, welcher in die Vorrichtung bzw. Tasche aufgenommen werden könnte.
  • Das Dokument JP 2018-188775 A beschreibt eine Herrenunterwäsche, die vollständig aus waschbarem Gewebe bestehen soll. Ein wichtiger Aspekt der dort beschriebenen Herrenunterwäsche besteht darin, ein klebriges und unangenehmes Gefühl der Adhäsion zwischen der Rückseite des Skrotums und der daran anliegenden Innenseite der Oberschenkel zu unterbinden und einer Leistenflechte entgegenzuwirken. Zu dem klebrigen und unangenehmen Gefühl soll es insbesondere beim starkem Schwitzen im Bereich des Unterkörpers kommen. Deshalb wir für die Herrenunterwäsche eine Aufnahmetasche vorgesehen, die den Penis und das Skrotum von der Basis bis zum Ende aufnehmen soll. Wenn die Herrenunterwäsche getragen wird, soll der hintere Teil der Tasche verhindern, dass das Skrotum in direkten Kontakt mit den Oberschenkeln kommt. Die Aufnahmetasche scheint sich ausgehend von einem Innenrand zu erstrecken, welcher sich rings um eine durch einen Wäschekörper hindurchführende Öffnung erstreckt.
  • In dem Dokument JP 2018-188775 A wird auch beschrieben, dass ein konstanter Raum unterhalb des Urinauslasses der Eichel ausgebildet werden soll. Ein Taschentuch soll vor dem Gebrauch über einen Öffnungs- und Verschlussteil, der an einem vorderen Teil der Tasche ausgebildet sein soll, in dem konstanten Raum untergebracht werden können.
  • Die bislang gemachten Vorschläge sind in vielerlei Hinsicht nachteilhaft. Es besteht weiterhin ein Bedürfnis, die mit dem Tröpfeln von Urin, z. B. mit dem beschriebenen Nachtröpfeln oder Vorauströpfeln, einhergehenden Probleme auf möglichst einfache Weise, idealerweise möglichst ohne störende Einflüsse auf den Betroffenen und ohne komplizierte oder wenig komfortable Hilfsmittel, zu lösen.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, mit geringstmöglichem Aufwand einen Gegenstand bereitzustellen, der besonders einfach anzuwenden ist, sich in gewohnter Weise nutzen lässt und der Schwierigkeiten, die mit dem Tröpfeln von Urin einhergehen können, zuverlässig und dauerhaft zu verhindern vermag.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch das Kleidungsstück gemäß dem diesbezüglichen unabhängigen Anspruch gelöst.
  • Das Kleidungsstück weist ein Kleidungsgrundelement auf. Das Kleidungsgrundelement weist eine Grundelement-Innenoberfläche und eine Grundelement-Außenoberfläche auf.
  • Wenn das Kleidungsstück bestimmungsgemäß am Körper einer Person getragen wird, kann die Grundelement-Innenoberfläche dem Körper der Person zugewandt und die Grundelement-Außenoberfläche von dem Körper der Person abgewandt sein.
  • Das Kleidungsstück weist ein Lagerungshilfselement auf. Vorteilhaft kann es sein, wenn mittels des Lagerungshilfselements eine Lagerungszone definiert ist, in der das distale Ende eines männlichen Glieds lagerbar ist. Das distale Ende kann insbesondere ein Endabschnitt des männlichen Glieds sein, der die Eichel umfasst.
  • In Laschen oder Doppelungen für die Halterung und Einbettung von Einlagen, die im Stand der Technik beschrieben sind und die im Allgemeinen flach sind, ist das distale Ende eines männlichen Glieds ebenso wenig lagerbar wie in einer im Stand der Technik beschriebenen Vorrichtung zur entfernbaren Aufnahme eines Saugkörpers, der z. B. ein übliches Papiertaschentuch sein kann.
  • Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, dass das distale Ende des männlichen Glieds mit einem dünnen Material, z. B. einem Papiertaschentuch und/oder Toilettenpapier, versehen oder umschlungen werden kann, und damit in der Lagerungszone lagerbar ist. Die Lagerung in der Lagerungszone kann insbesondere dafür sorgen, dass das dünne Material und das daran bzw. darin befindliche distale Ende sich auch bei stärkeren Bewegungen nicht voneinander entfernen. Es zeigt sich, dass deshalb selbst dann, wenn es erst mit einiger Zeitverzögerung zu einem Nachtröpfeln von Resturin kommt, die Tropfen zuverlässig von dem dünnen Material aufgenommen werden können. Dies kann insbesondere auch dazu führen, dass Hosen nicht verunreinigt werden und länger getragen werde können. Somit lassen sich die mit dem Nachtröpfeln von Resturin einhergehenden Schwierigkeiten zuverlässig und dauerhaft verhindern. Ähnliche Vorteile ergeben sich für eine von dem beschriebenen Vorauströpfeln von Urin betroffene Person. Das distale Ende des männlichen Glieds kann dann präventiv mit dem dünnen Material versehen werden, wobei es dort in der Lagerungszone auch dann nach Stunden noch sicher sitzt, wenn es vor einem nächsten Wasserlassen gegebenenfalls zu einem Vorauströpfeln von Urin kommt.
  • Eine Umsetzung der Erfindung ist mit geringstmöglichem Aufwand möglich. Dazu kann ein handelsübliches Kleidungsstück, z. B. eine handelsübliche Unterhose, mit dem Lagerungshilfselement ausgestattet werden. Das Lagerungshilfselement kann z. B. ein Stück eines Stoffes sein. Ein solches Stück eines Stoffes kann mit geringem Aufwand einnähbar sein.
  • Die Erfindung ist besonders einfach nutzbar, da das dünne Material, z. B. in Form von Toilettenpapier, auf Toiletten ohnehin zur Verfügung steht und dort nach Benutzung in der Lagerungszone sachgerecht über die Toilettenspülung entsorgt werden kann.
  • Außerdem lässt sich das erfindungsgemäße Kleidungsstück wie gewohnt tragen. Ein Unterschied zu einer handelsüblichen Unterhose ist nicht oder kaum spürbar.
  • Das Kleidungsstück kann insbesondere eine Hose, z. B. eine Unterhose, sein.
  • Das Kleidungsstück kann vorteilhaft ein Kleidungsstück für Herren oder Jungen, insbesondere für Herren, sein.
  • Die Unterhose kann vorteilhaft eine Unterhose für Herren oder Jungen, insbesondere für Herren, sein.
  • Der Begriff "insbesondere" wird im Rahmen dieser Beschreibung und der beigefügten Ansprüche vorzugsweise zur Beschreibung fakultativer Merkmale verwendet.
  • Das Kleidungsgrundelement kann insbesondere einen Stoff aufweisen und/oder aus einem Stoff hergestellt sein.
  • Das Kleidungsgrundelement kann vorteilhaft wenigstens einen Abschnitt des Stoffs aufweisen und/oder aus wenigstens einem Abschnitt des Stoffs hergestellt sein.
  • Bevorzugt kann es sein, wenn das Kleidungsgrundelement mehrere miteinander verbundene, z. B. vernähte, Abschnitte des Stoffes oder verschiedener Stoffe aufweist und/oder aus mehreren miteinander verbundenen, z. B. vernähten, Abschnitten des Stoffes oder verschiedener Stoffe hergestellt ist.
  • Das Lagerungshilfselement kann insbesondere einen Stoff aufweisen und/oder aus einem Stoff hergestellt sein.
  • Das Lagerungshilfselement kann vorteilhaft wenigstens einen Abschnitt des Stoffs aufweisen und/oder aus wenigstens einem Abschnitt des Stoffs hergestellt sein.
  • Bevorzugt kann es sein, wenn das Lagerungshilfselement mehrere miteinander verbundene, z. B. vernähte, Abschnitte eines Stoffes oder verschiedener Stoffe aufweist und/oder aus mehreren miteinander verbundenen, z. B. vernähten, Abschnitten eines Stoffes oder verschiedener Stoffe hergestellt ist.
  • Mit dem Begriff "Stoff" ist hierin insbesondere ein aus Textilfasern hergestelltes, z. B. gewebtes, gewirktes, gestricktes, flächiges Erzeugnis gemeint, das beispielsweise teilweise oder ganz aus natürlichen oder synthetischen Fasern oder Grundstoffen, beispielsweise Baumwollfasern, Wollfasern oder Seidenfäden hergestellt sein kann.
  • Der Begriff "Stoff" wird hierin in Einklang mit der üblichen Bedeutung dieses Begriffs im technischen Gebiet der Textilien und/oder im technischen Gebiet der Bekleidung, insbesondere Unterbekleidung, verwendet.
  • Vorteilhaft kann es sein, wenn das Kleidungsstück vollständig aus Stoff oder miteinander vernähtem Stoff besteht. Dies kann insbesondere dazu führen, dass das Kleidungsstück in einer Waschmaschine genauso gewaschen werden kann wie handelsübliche Kleidungsstücke.
  • Vorteilhaft kann es sein, wenn das Kleidungsstück kein flüssigkeitsundurchlässiges Material, insbesondere keinen Beutel und keinen Behälter, aufweist.
  • Vorteilhaft kann es sein, wenn das Kleidungsstück keinen Anschluss zum Anschließen eines Beutels oder eines Behälter, z. B. mittels einer Leitung oder eines Schlauchs, aufweist.
  • Wenigstens ein Stoff, den das Lagerungshilfselement aufweist und/oder aus dem das Lagerungshilfselement hergestellt ist, kann sich von wenigstens einem Stoff unterscheiden, den das Kleidungsgrundelement aufweist und/oder aus dem das Kleidungsgrundelement hergestellt ist.
  • Ein Unterschied kann beispielsweise darin bestehen, dass der wenigstens eine Stoff, den das Lagerungshilfselement aufweist und/oder aus dem das Lagerungshilfselement hergestellt ist, dünner ist als der wenigstens eine Stoff, den das Kleidungsgrundelement aufweist und/oder aus dem das Kleidungsgrundelement hergestellt ist.
  • Ein Unterschied kann beispielsweise darin bestehen, dass der wenigstens eine Stoff, den das Lagerungshilfselement aufweist und/oder aus dem das Lagerungshilfselement hergestellt ist, in wenigstens eine Richtung mit geringerem Kraftaufwand dehnbar ist als der wenigstens eine Stoff, den das Kleidungsgrundelement aufweist und/oder aus dem das Kleidungsgrundelement hergestellt ist.
  • Den für die Dehnung in eine Richtung erforderlichen Kraftaufwand kann man beispielsweise wie folgt bestimmen und vergleichen:
    In einer gewünschten Richtung wird je ein Streifen des Lagerungshilfselements und ein Streifen des Kleidungsgrundelements ausgeschnitten, wobei die Längen und Breiten der Streifen übereinstimmen. Anschließend werden die beiden Streifen über ihre gesamte Breite hinweg in der gewünschten Richtung um 20 % gedehnt und der dafür erforderliche Kraftaufwand notiert.
  • Wenigstens ein Stoff, den das Lagerungshilfselement aufweist und/oder aus dem das Lagerungshilfselement hergestellt ist, kann mit wenigstens einem Stoff übereinstimmen, den das Kleidungsgrundelement aufweist und/oder aus dem das Kleidungsgrundelement hergestellt ist. Dies kann im Hinblick auf die Herstellung besonders vorteilhaft sein, da dann eine Ausbildung des Lagerungshilfselements ermöglicht wird, ohne hierfür einen weiteren Stoff beziehen bzw. einsetzen zu müssen. Auch dies trägt dazu bei, das Kleidungsstück mit geringstmöglichem Aufwand bereitzustellen.
  • Es ist möglich, dass ein Abschnitt desselben Stückes Stoff sowohl das Lagerungshilfselement oder einen Teil des Lagerungshilfselements als auch das Kleidungsgrundelement oder einen Teil des Kleidungsgrundelements bildet.
  • Dazu kann das Stück, beispielsweise an einem Rand des Lagerungshilfselements, umgefaltet und/oder geknickt sein und dort in das Kleidungsgrundelement übergehen.
  • Beispielsweise kann das Lagerungshilfselement ganz oder teilweise aus einem Überstand eines Stückes Stoff gebildet sein, aus welchem das Kleidungsgrundelement ganz oder teilweise hergestellt ist. Dies kann den Vorteil bieten, dass in der Fertigung für die Erzeugung der Lagerungszone kein zusätzliches Stück Stoff benötigt wird.
  • Vorteilhaft kann es sein, wenn das Lagerungshilfselement und das Kleidungsgrundelement aus unterschiedlichen Abschnitten desselben Stoffes oder unterschiedlicher Stoffe gebildet sind.
  • Vorteilhaft kann es sein, wenn die Lagerungszone durch eine Aufnahmezone zugänglich ist, durch welche das distale Ende des männlichen Glieds führbar und/oder in die Lagerungszone aufnehmbar ist. Vorteilhaft kann es sein, wenn die Lagerungszone durch die Aufnahmezone von oben oder schräg von oben zugänglich ist.
  • Mit "von oben" wird auf eine Ausrichtung des bestimmungsgemäß getragenen Kleidungsstücks an einer stehenden Person Bezug genommen.
  • Vorteilhaft kann es sein, wenn die Aufnahmezone mittels des Lagerungshilfselements definiert ist. Beispielsweise kann die Aufnahmezone durch einen Randabschnitt des Lagerungshilfselements definiert sein, der entlang der Grundelement-Innenoberfläche verläuft, daran aber nicht festgenäht ist.
  • Vorteilhaft kann es sein, wenn die Lagerungszone sich ausgehend von der Aufnahmezone erstreckt, wobei die Lagerungszone sich ausgehend von der Aufnahmezone nicht erweitert.
  • Vorteilhaft kann es sein, wenn die Lagerungszone sich ausgehend von der Aufnahmezone erstreckt, wobei ein an die Aufnahmezone heranreichender Lagerungszonenanfang der Lagerungszone nicht vollständig überdeckt und auch nicht teilweise überdeckt ist.
  • Bevorzugt kann die Lagerungszone sich von einem Lagerungszonenanfang zu einem Lagerungszonenende erstrecken. In einem näher am Lagerungszonenende befindlichen Lagerungszonenabschnitt kann die Lagerungszone enger sein als in einem weiter weg vom Lagerungszonenende befindlichen Lagerungszonenabschnitt.
  • Beispielsweise kann die Lagerungszone sich von dem Lagerungszonenanfang zu dem Lagerungszonenende hin V-förmig, U-förmig oder trapezförmig verjüngen.
  • In einem näher am Lagerungszonenende befindlichen Lagerungszonenabschnitt kann die Lagerungszone sich weniger stark verjüngen als in einem weiter weg vom Lagerungszonenende befindlichen Lagerungszonenabschnitt.
  • Vorteilhaft kann es sein, wenn das Lagerungshilfselement einen Außenrand aufweist, wobei sich die Lagerungszone ausgehend von wenigstens einem Abschnitt des Außenrands erstreckt und/oder die Lagerungszone sich von einem Lagerungszonenanfang zu einem Lagerungszonenende erstreckt und der Lagerungszonenanfang durch wenigstens einen Abschnitt des Außenrands definiert ist.
  • Vorteilhaft kann es sein, wenn die Lagerungszone mittels des Lagerungshilfselements und des Kleidungsgrundelements definiert ist, wobei das Kleidungsgrundelement die Lagerungszone gegenüber einem das Kleidungsstück umgebenden Außenraum abgrenzt und das Lagerungshilfselement die Lagerungszone gegenüber einem Innenbereich des Kleidungsstücks abgrenzt, wobei in den Innenbereich ein Unterbauch-, Hüft- und/oder Gesäßbereich aufnehmbar ist.
  • Vorteilhaft kann es sein, wenn das Kleidungsstück eine die Lagerungszone umgebende Lagerungs-Innenoberfläche aufweist, wobei eine lagerungszonen-zugewandte Oberfläche des Lagerungshilfselements einen Innenabschnitt der Lagerungs-Innenoberfläche bildet, wobei der Innenabschnitt die Lagerungszone gegenüber einem Innenbereich des Kleidungsstücks abgrenzt, wobei in den Innenbereich ein Unterbauch-, Hüft- und/oder Gesäßbereich aufnehmbar ist.
  • Vorteilhaft kann es sein, wenn das Kleidungsstück eine die Lagerungszone umgebende Lagerungs-Innenoberfläche aufweist, wobei eine lagerungszonen-zugewandte Oberfläche des Kleidungsgrundelements einen Außenabschnitt der Lagerungs-Innenoberfläche bildet, wobei der Außenabschnitt die Lagerungszone gegenüber einem das Kleidungsstück umgebenden Außenraum abgrenzt.
  • Bevorzugt kann es sein, wenn die Fläche der lagerungszonen-zugewandten Oberfläche des Kleidungsgrundelements um höchstens 150 %, insbesondere um höchstens 120 %, vorteilhaft um höchstens 80 %, besonders vorteilhaft um höchstens 50 %, z. B. um höchstens 20 % größer ist als die Fläche der lagerungszonen-zugewandten Oberfläche des Lagerungshilfselements.
  • Bevorzugt kann es sein, wenn die Fläche der lagerungszonen-zugewandten Oberfläche des Kleidungsgrundelements um höchstens 60 %, insbesondere um höchstens 50 %, vorteilhaft um höchstens 40 %, besonders vorteilhaft um höchstens 30 %, z. B. um höchstens 15 % kleiner ist als die Fläche der lagerungszonen-zugewandten Oberfläche des Lagerungshilfselements.
  • Demzufolge könnte, wenn die Fläche der lagerungszonen-zugewandten Oberfläche des Lagerungshilfselements z. B. 100 Quadratzentimeter beträgt, beispielsweise eine um höchstens 150 % größere und um höchstens 60 % kleinere Fläche der lagerungszonen-zugewandten Oberfläche des Kleidungsgrundelements höchstens 250 Quadratzentimeter und wenigstens 40 Quadratzentimeter betragen.
  • Bevorzugt kann es sein, wenn die Fläche der lagerungszonen-zugewandten Oberfläche des Kleidungsgrundelements und die Fläche der lagerungszonen-zugewandten Oberfläche des Lagerungshilfselements im Wesentlichen gleich groß sind.
  • Vorteilhaft kann es sein, wenn die Lagerungszone sich von dem Lagerungszonenanfang zu dem Lagerungszonenende an dem Lagerungshilfselement entlang und/oder an dem Innenabschnitt der Lagerungs-Innenoberfläche entlang erstreckt.
  • Vorteilhaft kann es sein, wenn das Lagerungshilfselement im Kleidungsgrundelement angeordnet, z. B. angenäht, ist.
  • Vorteilhaft kann es sein, wenn das Lagerungshilfselement im Kleidungsgrundelement schräg angeordnet, z. B. schräg angenäht, ist. Alternativ oder zusätzlich kann es vorteilhaft sein, wenn ein oder das Lagerungszonenende, zu dem sich die Lagerungszone erstreckt, näher an einer Beindurchgangsöffnung des Kleidungsstücks als an der anderen Beindurchgangsöffnung des Kleidungsstücks angeordnet ist. Dies kann den Vorteil bieten, dass dadurch eine Gewohnheit des Trägers eines erfindungsgemäßen Kleidungsstücks berücksichtigt werden kann, wonach das distale Ende des Glieds in der Unterwäsche nach links oder rechts hin orientiert wird.
  • Vorteilhaft kann es sein, wenn die Lagerungszone so ausgebildet ist, dass in der Lagerungszone das distale Ende des männlichen Glieds, nicht aber ein Skrotum lagerbar ist.
  • Dies kann von entscheidendem Vorteil sein. Wenn in der Lagerungszone zusätzlich zu dem distalen Ende des Glieds auch ein Skrotum gelagert wird, kann dies den Halt des dünnen Materials am distalen Ende beeinträchtigen. Denn in einer größeren Lagerungszone kann es dann insbesondere bei stärkeren Bewegungen dazu kommen, dass das dünne Material zum Skrotum hin verrutscht, wodurch der gewünschte Effekt, nachtröpfelnden Resturin oder vorauströpfelnden Urin aufzufangen, weniger gut oder mit verringerter Zuverlässigkeit erreicht werden kann.
  • Eine derartige Gestaltung der Lagerungszone ist in Kenntnis der Erfindung beispielsweise dadurch problemlos möglich, dass die Aufnahmezone in dem Kleidungsstück recht weit oben bzw. recht weit entfernt von einer Schrittzone ausgebildet wird, beispielsweise durch eine entsprechende Positionierung des Lagerungshilfselements, so dass ein Skrotum dort bei einem bestimmungsgemäßem Tragen des Kleidungsstücks nicht hineingelangen kann.
  • Vorteilhaft kann es sein, wenn das Kleidungsstück in einer Querrichtung eine Mitte definiert, wobei die Mitte sich von einer Schrittzone des Kleidungsstücks zu einer Rumpfdurchgangsöffnung des Kleidungsstücks erstreckt.
  • Die Mitte kann insbesondere eine Mitte des von vorn betrachteten Kleidungsstücks sein, wobei die Querrichtung in Richtung von einem äußersten Punkt einer BeindurchgangsÖffnung hin zu einem äußersten Punkt der anderen Beindurchgangsöffnung führt.
  • Die Mitte kann am Flach ausgebreiteten, auf der Rückseite des Kleidungsstücks liegenden Kleidungsstücks feststellbar sein, und sich von der Schrittzone zu der Rumpfdurchgangsöffnung orthogonal zu der Querrichtung erstrecken.
  • Vorteilhaft kann in der Mitte der Lagerungszonenanfang und/oder die Aufnahmezone und/oder der Außenrand so weit von der Schrittzone entfernt und so nahe an einer Rumpfdurchgangsöffnung des Kleidungsstücks angeordnet sein, dass durch die Aufnahmezone das distale Ende des männlichen Glieds führbar und in die Lagerungszone aufnehmbar ist, wobei ein Skrotum nicht durch die Aufnahmezone führbar und/oder nicht in die Lagerungszone aufnehmbar ist.
  • Vorteilhaft kann es sein, wenn die Aufnahmezone einen Aufnahmezonenumfang aufweist, welcher für die Aufnahme des männlichen Glieds, nicht aber für die zusätzliche Aufnahme des Skrotums, ausgelegt ist.
  • Vorteilhaft kann es sein, wenn das Lagerungshilfselement so an der Grundelement-Innenoberfläche angeordnet und ausgerichtet ist, dass durch die Aufnahmezone das distale Ende des männlichen Glieds führbar und in die Lagerungszone aufnehmbar ist, wobei ein Skrotum nicht durch die Aufnahmezone führbar und/oder nicht in die Lagerungszone aufnehmbar ist.
  • Vorteilhaft kann es sein, wenn das Kleidungsstück, z. B. das Kleidungsgrundelement, einen Bund aufweist. Der Bund kann sich ganz oder teilweise um eine oder die Rumpfdurchgangsöffnung erstrecken.
  • Vorteilhaft kann es sein, wenn das Lagerungshilfselement mit einem Aufhängungselement am Kleidungsgrundelement angeordnet und/oder aufgehängt ist. Beispielsweise kann das Aufhängungselement das Lagerungshilfselement mit einem Bund des Kleidungsstücks verbinden und/oder sich ausgehend von dem Lagerungshilfselement nach oben erstrecken. Das Aufhängungselement kann sich links oder rechts an die Aufnahmezone anschließen und dort als ein Führungselement fungieren, um das distale Ende des Glieds durch die Aufnahmezone zu führen.
  • Vorteilhaft kann es sein, wenn das Lagerungshilfselement mit zwei Aufhängungselementen am Kleidungsgrundelement angeordnet und/oder aufgehängt ist. Beispielsweise können die Aufhängungselement das Lagerungshilfselement mit einem Bund des Kleidungsstücks verbinden und/oder sich ausgehend von dem Lagerungshilfselement nach oben erstrecken. Eines des Aufhängungselemente kann sich links an die Aufnahmezone anschließen und dort als ein linkes Führungselement fungieren, um das distale Ende des Glieds durch die Aufnahmezone zu führen. Das andere Aufhängungselement kann sich rechts an die Aufnahmezone anschließen und dort als ein rechtes Führungselement fungieren, um das distale Ende des Glieds durch die Aufnahmezone zu führen.
  • Vorteilhaft kann es sein, wenn das Lagerungshilfselement mittels eines Verstärkungselements verstärkt ist. Beispielsweise kann das Verstärkungselement ein das Lagerungshilfselement an wenigstens einem Teil des hierin beschriebenen Abschnitts des Außenrands verstärken. Das Verstärkungselement kann beispielsweise einen Faden und/oder ein Bandelement aufweisen. Der Faden kann einen verstärkende Naht bilden. Das Bandelement kann ein elastisches Bandelement sein.
  • Vorteilhaft kann es sein, wenn die Lagerungszone eine Lagerungsfläche von wenigstens 35 Quadratzentimetern, bevorzugt von wenigstens 40 Quadratzentimetern, z. B. von wenigstens 45 Quadratzentimetern, einnimmt.
  • Vorteilhaft kann es sein, wenn die Lagerungszone eine Lagerungsfläche von höchstens 300 Quadratzentimetern, bevorzugt von höchstens 240 Quadratzentimetern, z. B. von höchstens 200 Quadratzentimetern, einnimmt.
  • Besonders vorteilhaft kann es sein, wenn die Lagerungszone eine Lagerungsfläche von 35 bis 300 Quadratzentimetern, bevorzugt von 40 bis 240 Quadratzentimetern, z. B. von 45 bis 200 Quadratzentimetern, einnimmt.
  • Die Lagerungsfläche kann insbesondere gemessen werden, wenn das Kleidungsstück so flach ausgebreitet ist, dass das Lagerungshilfselement und das Kleidungsgrundelement flach aufeinander liegen.
  • Die Lagerungsfläche kann berechnet werden, indem die Fläche der lagerungszonen-zugewandten Oberfläche des Kleidungsgrundelements und die Fläche der lagerungszonen-zugewandten Oberfläche des Lagerungshilfselements addiert und die so errechnete Summe durch zwei dividiert wird.
  • Vorteilhaft kann es sein, wenn die Lagerungszone für das distale Ende des Glieds nur durch die Aufnahmezone zugänglich ist und/oder wenn die Lagerungszone keinen Durchlass aufweist, durch welchen das distale Ende des Glieds führbar ist.
  • Vorteilhaft kann es sein, wenn das Kleidungsgrundelement einen Durchlass aufweist, durch welchen das distale Ende des männlichen Glieds, insbesondere zum Wasserlassen, führbar ist.
  • Vorteilhaft kann der Durchlass aus dem Kleidungsstück heraus in einen außerhalb des Kleidungsstücks befindlichen Außenraum führen.
  • Vorteilhaft kann der Durchlass durch eine Überlappungszone zwischen sich teilweise überlappenden Abschnitten des Kleidungsstücks, z. B. des Kleidungsgrundelements, hindurch aus dem Kleidungsstück heraus in einen außerhalb des Kleidungsstücks befindlichen Außenraum führen.
  • Vorteilhaft kann es sein, wenn der Durchlass aus der Lagerungszone heraus in den Außenraum führt oder neben der Lagerungszone durch das Kleidungsgrundelement hindurch in den Außenraum führt.
  • Besonders vorteilhaft kann es sein, wenn der Durchlass aus der Lagerungszone heraus in den Außenraum führt.
  • Wenn der Durchlass aus der Lagerungszone heraus in den Außenraum führt, kann der Durchlass gegenüber dem Lagerungszonenende versetzt ausgebildet sein. Beispielsweise kann der Durchlass zwischen dem Lagerungszonenende und dem Lagerungszonenanfang ausgebildet sein und/oder zwischen dem Lagerungszonenende und dem Lagerungszonenanfang in die Lagerungszone münden. Dies kann einen unbeabsichtigten Verlust des dünnen Materials, z. B. des Toilettenpapiers, erschweren oder verhindern.
  • Der Durchlass kann ein Eingriff sein oder durch einen Eingriff von außen zugänglich sein.
  • Vorteilhaft kann es sein, wenn das Kleidungsgrundelement einen Rumpfabschnitt aufweist.
  • Als Rumpfabschnitt kann beispielsweise ein Abschnitt des Kleidungsgrundelements bezeichnet werden, welcher zwischen zwei geraden Linien liegt, die sich von den beiden ganz links und rechts außen liegenden Stellen der Rumpfdurchgangsöffnung zur Mitte der Schrittzone erstrecken. Dabei kann insbesondere von einem Flach ausgebreiteten, auf der Rückseite des Kleidungsstücks liegenden Kleidungsstück ausgegangen werden.
  • Vorteilhaft kann es sein, wenn sich die Lagerungszone ausgehend von dem Rumpfabschnitt erstreckt.
  • Vorteilhaft kann es sein, wenn das Lagerungshilfselement oder ein Abschnitt des Lagerungshilfselements an dem Rumpfabschnitt angeordnet ist.
  • Vorteilhaft kann es sein, wenn die Aufnahmezone oder ein Abschnitt der Aufnahmezone, welcher wenigstens 30 %, bevorzugt wenigstens 50 %, z. B. wenigstens 60 %, der Länge der Aufnahmezone einnimmt, sich entlang des Rumpfabschnitts erstreckt.
  • Besonders vorteilhaft kann es sein, wenn sich die Lagerungszone ausgehend von dem Rumpfabschnitt erstreckt.
  • Besonders vorteilhaft kann es sein, wenn das Lagerungshilfselement oder ein Abschnitt des Lagerungshilfselements an dem Rumpfabschnitt angeordnet ist und die Aufnahmezone sich entlang des Rumpfabschnitts erstreckt.
  • Beispielsweise können wenigstens 10 %, bevorzugt wenigstens 20 %, besonders bevorzugt wenigstens 30 %, z. B. wenigstens 40 %, der von dem Lagerungshilfselement überdeckten Fläche des Kleidungsgrundelements in dem Rumpfabschnitt liegen.
  • Vorteilhaft kann es sein, wenn sich die Lagerungszone ausgehend von dem wenigstens einen Abschnitt des Außenrands erstreckt und sich der wenigstens eine Abschnitt des Außenrands, von dem aus sich die Lagerungszone erstreckt, über wenigstens 60 % seiner Länge, z. B. über wenigstens 75 % seiner Länge, entlang des Rumpfabschnitts erstreckt.
  • Vorteilhaft kann es sein, wenn das Lagerungshilfselement vollständig oder teilweise an dem Rumpfabschnitt angeordnet, z. B. angenäht, ist.
  • Vorteilhaft kann es sein, wenn das Lagerungshilfselement nicht innerhalb eines Hosenbeins oder nicht vollständig innerhalb eines Hosenbeins, welches das Kleidungsstück, z. B. die Unterhose, optional aufweisen kann, befestigt ist.
  • Ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist die Verwendung eines erfindungsgemäßen Kleidungsstücks, z. B. einer erfindungsgemäßen Unterhose, wobei in der Lagerungszone das distale Ende eines männlichen Glieds gelagert wird. Vorteilhaft kann in der Lagerungszone das distale Ende eines männlichen Glieds mit einem dünnen Material, z. B. einem Papiertaschentuch und/oder Toilettenpapier, gelagert werden.
  • Weitere bevorzugte Merkmale und/oder Vorteile der Erfindung sind Gegenstand der nachfolgenden Beschreibung und der zeichnerischen Darstellung von Ausführungsbeispielen.
  • Es zeigen:
  • Fig. 1:
    eine Darstellung einer Unterhose, wobei dem Betrachter die Vorderseite der Unterhose zugewandt ist;
    Fig. 2:
    einen Ausschnitt der Unterhose aus der Fig. 1 von innen;
    Fig. 3-10:
    Ausschnitte weiterer Unterhosen von innen;
    Fig. 11:
    eine schematische Darstellung einer der Unterhosen aus den Fig. 1 bis 10 an einem Körper;
    Fig. 12:
    einen vergrößerten Ausschnitt einer in der Fig. 11 gezeigten Lagerungszone;
    Fig. 13:
    eine Darstellung einer weiteren Unterhose, wobei dem Betrachter die Vorderseite der Unterhose zugewandt ist;
    Fig. 14:
    einen Ausschnitt der Unterhose aus der Fig. 13 von innen;
    Fig. 15:
    Darstellungen lagerungszonen-zugewandter Oberflächen;
    Fig. 16:
    eine Darstellung einer weiteren Unterhose, wobei dem Betrachter die Vorderseite der Unterhose zugewandt ist und
    Fig. 17:
    einen Ausschnitt der Unterhose aus der Fig. 16 von innen
  • Gleiche oder funktional äquivalente Elemente sind in sämtlichen Figuren mit denselben Bezugszeichen bezeichnet.
  • Die Figuren zeigen Beispiele erfindungsgemäßer Kleidungsstücke 100. Bei den Beispielen handelt es sich um Unterhosen 102 für Herren.
  • Die Fig. 1 zeigt eine als Boxershorts 164 ausgeführte Unterhose 102 ohne Eingriff, die beispielsweise überwiegend aus Baumwolle hergestellt sein kann.
  • Die Unterhose 102 weist ein Kleidungsgrundelement 104 auf. Es weist einen Stoff 106 auf. Beispielsweise kann es aus mehreren Zuschnitten eines Stoffs 106, z. B. eines Baumwollstoffs, genäht sein. Das Kleidungsgrundelement 104 kann eine handelsübliche Unterhose sein.
  • Das Kleidungsgrundelement 104 weist eine Grundelement-Innenoberfläche 108 und eine Grundelement-Außenoberfläche 110 auf. Beim bestimmungsgemäßen Tragen der Unterhose 102 ist die Grundelement-Innenoberfläche 108 dem Körper einer Person, die die Unterhose trägt, zugewandt und die Grundelement-Außenoberfläche 110 von deren Körper abgewandt.
  • Die Unterhose 102 weist ein Lagerungshilfselement 112 auf. Das Lagerungshilfselement 112 weist einen Stoff 106 auf. Dabei kann es sich z. B. ebenfalls um einen Baumwollstoff handeln. In der Fig. 1 ist das Lagerungshilfselement 112 gestrichelt dargestellt, da es sich im Kleidungsgrundelement 104 befindet und somit überdeckt ist.
  • Mittels des Lagerungshilfselements 112 ist eine Lagerungszone 114, in der das distale Ende 116 eines männlichen Glieds 118 lagerbar ist, definiert.
  • Das Kleidungsgrundelement 104 weist einen Rumpfabschnitt 190 und zwei sich von dem Rumpfabschnitt nach unten erstreckende Beinabschnitte 192 auf.
  • Als Rumpfabschnitt 190 kann, wie in der Fig. 1 mit gestrichelten Linien angedeutet, beispielsweise ein Abschnitt des Kleidungsgrundelements bezeichnet werden, welcher zwischen zwei geraden Linien liegt, die sich von den beiden ganz links und rechts außen liegenden Stellen der Rumpfdurchgangsöffnung zur Mitte der Schrittzone 152 erstrecken. Dabei wird von dem in der Fig. 1 dargestellten, flach ausgebreiteten, auf der Rückseite des Kleidungsstücks 100 liegenden Kleidungsstück 100 ausgegangen.
  • Die Fig. 2 bis 10 zeigen eine Gruppe von Beispielen zur Ausgestaltung des Lagerungshilfselements 112 und der mittels des Lagerungshilfselements 112 definierten Lagerungszone 114. Dabei ist beispielhaft nur in der Fig. 7 das distale Ende 116 eines männlichen Glieds 118 angedeutet. Das distale Ende 116 kann beispielsweise in einer dort angedeuteten oberen Position 170, in einer dort angedeuteten unteren Position 172 oder in einer anderen Position zu liegen kommen.
  • An dem distalen Ende 116 kann, wie in der Fig. 7 ebenfalls angedeutet ist, ein dünnes Material 174 zur Aufnahme von nachtröpfelndem Resturin oder vorauströpfelndem Urin, beispielsweise ein Papiertaschentuch 176 oder ein Toilettenpapier 178, angeordnet sein, welches das distale Ende 116 bevorzugt ganz oder teilweise umhüllen kann und durch das Lagerungshilfselement 112 verrutschsicher an dem distalen Ende 116 gehalten wird.
  • In den Fig. 2 bis 10 ist dem Betrachter jeweils eine Grundelement-Innenoberfläche 108 zugewandt, an welcher das jeweilige Lagerungshilfselements 112 angeordnet ist. Anders als in der Fig. 1 ist das Lagerungshilfselement 112 dort deshalb mit durchgezogenen Linien dargestellt.
  • Die Beispiele, die in den Fig. 2 bis 10 dargestellt sind, weisen die folgenden Merkmale und/oder Eigenschaften auf:
    Die Lagerungszone 114 ist durch eine Aufnahmezone 122 zugänglich, durch welche das distale Ende 116 des männlichen Glieds 118 führbar und in die Lagerungszone 114 aufnehmbar ist.
  • Die Lagerungszone 114 erstreckt sich ausgehend von der Aufnahmezone 122. Die Lagerungszone 114 erweitert sich ausgehend von der Aufnahmezone 122 nicht. Ein an die Aufnahmezone 122 heranreichender Lagerungszonenanfang 124 der Lagerungszone 114 ist nicht vollständig überdeckt und auch nicht teilweise überdeckt.
  • Das Lagerungshilfselement 112 weist einen Außenrand 128 auf. Der Außenrand umfasst mehrere Abschnitte 130, wobei an einem Teil der Abschnitte Nähte 146 verlaufen, über die das Lagerungshilfselement 112 am Kleidungsgrundelement 104 angebunden ist. Die Lagerungszone 114 erstreckt sich ausgehend von wenigstens einem Abschnitt 130 des Außenrands 128, der nicht oder nicht über seine gesamte Länge am Kleidungsgrundelement 104 angenäht ist. Die Lagerungszone 114 erstreckt sich von dem Lagerungszonenanfang 124 zu einem Lagerungszonenende 126. Der Lagerungszonenanfang 124 ist durch wenigstens einen Abschnitt 130 des Außenrands 128 definiert.
  • Vorteilhaft kann es sein, wenn das Lagerungshilfselement 112, wie in der Fig. 3 angedeutet, mit einem Aufhängungselement 194 am Kleidungsgrundelement 104 angeordnet und/oder aufgehängt ist. Beispielsweise kann das Aufhängungselement 194 das Lagerungshilfselement 112 mit einem Bund 188 des Kleidungsstücks verbinden und/oder sich ausgehend von dem Lagerungshilfselement 112 nach oben erstrecken. Das Aufhängungselement 194 kann sich links oder rechts an die Aufnahmezone 122 anschließen und dort als ein Führungselement 196 fungieren, um das distale Ende des Glieds durch die Aufnahmezone 122 zu führen.
  • Vorteilhaft kann es sein, wenn das Lagerungshilfselement 112 mit zwei Aufhängungselementen 194 am Kleidungsgrundelement 104 angeordnet und/oder aufgehängt ist. Beispielsweise können die Aufhängungselement das Lagerungshilfselement mit einem Bund 188 des Kleidungsstücks verbinden und/oder sich ausgehend von dem Lagerungshilfselement 112 nach oben erstrecken. Eines des Aufhängungselemente 194 kann sich links an die Aufnahmezone 122 anschließen und dort als ein linkes Führungselement 196 fungieren, um das distale Ende des Glieds durch die Aufnahmezone 122 zu führen. Das andere Aufhängungselement 194 kann sich rechts an die Aufnahmezone 122 anschließen und dort als ein rechtes Führungselement 196 fungieren, um das distale Ende des Glieds durch die Aufnahmezone 122 zu führen.
  • Die gezeigten Lagerungshilfselemente 112 sind jeweils mittels eines Verstärkungselements 198 verstärkt ist. Beispielsweise kann das Verstärkungselement 198 ein das Lagerungshilfselement 112 an wenigstens einem Teil des hierin beschriebenen Abschnitts 130 des Außenrands 128 verstärken. Das Verstärkungselement 198 kann beispielsweise einen Faden 200 aufweisen. Der Faden kann einen verstärkende Naht 202 bilden.
  • Insbesondere aus den Fig. 11 und 12 ist ersichtlich, dass die Lagerungszone 114 mittels des Lagerungshilfselements 112 und des Kleidungsgrundelements 104 definiert ist. Das Kleidungsgrundelement 104 grenzt die Lagerungszone 114 gegenüber einem das Kleidungsstück 100 umgebenden Außenraum 132 ab. Das Lagerungshilfselement 112 grenzt die Lagerungszone 114 gegenüber einem Innenbereich 134 des Kleidungsstücks 100 ab. In den Innenbereich 134 ist ein Unterbauch-, Hüft- und/oder Gesäßbereich 136 aufnehmbar.
  • Deutlich wird aus den Fig. 2 bis 12 auch, dass die Unterhosen 102 jeweils eine die Lagerungszone 114 umgebende Lagerungs-Innenoberfläche 138 aufweisen. Die Fig. 12 illustriert, dass eine lagerungszonen-zugewandte Oberfläche 140 des Lagerungshilfselements 112 einen Innenabschnitt 142 der Lagerungs-Innenoberfläche 138 bildet, wobei der Innenabschnitt 142 die Lagerungszone 114 gegenüber einem Innenbereich 134 der Unterhose 102 abgrenzt. In den Innenbereich 134 ist ein Unterbauch-, Hüft- und/oder Gesäßbereich 136 aufnehmbar (Fig. 11).
  • Deutlich wird aus den Fig. 2 bis 12 auch, dass jeweils eine lagerungszonen-zugewandte Oberfläche 140 des Kleidungsgrundelements 104 einen Außenabschnitt 144 der Lagerungs-Innenoberfläche 138 bildet, wobei der Außenabschnitt 144 die Lagerungszone 114 gegenüber einem das Kleidungsstück 100 umgebenden Außenraum 132 abgrenzt.
  • Die Lagerungszone 114 erstreckt sich jeweils von dem Lagerungszonenanfang 124 zu dem Lagerungszonenende 126 an dem Lagerungshilfselement 112 entlang und auch an dem Innenabschnitt 142 der Lagerungs-Innenoberfläche 138 entlang.
  • Lagerungszonen 114 können beispielsweise so wie in den Fig. 2 bis 12 ausgebildet sein, wobei in der Lagerungszone 114 das distale Ende 116 des männlichen Glieds 118, nicht aber ein Skrotum 120 lagerbar ist.
  • Aus den Fig. 1 bis 10 ist gut zu erkennen, dass bei den dort gezeigten Unterhosen 102 sich die Lagerungszone 114 jeweils ausgehend von dem Rumpfabschnitt 190 erstreckt, das Lagerungshilfselement 112 an dem Rumpfabschnitt 190 angeordnet ist und die Aufnahmezone 122 sich entlang des Rumpfabschnitts 190 erstreckt.
  • Exemplarisch ist in den Fig. 1, 3, 9 und 10 jeweils mit gestrichelter Linie angedeutet, dass Unterhosen 102 in einer Querrichtung 154 jeweils eine Mitte 150 definieren können, wobei die Mitte 150 sich von einer Schrittzone 152 der Unterhose 102 zu einer Rumpfdurchgangsöffnung 156 der Unterhose 102 erstreckt.
  • Vorteilhaft kann in der Mitte 150 der Lagerungszonenanfang 124 so weit von der Schrittzone 152 entfernt und so nahe an einer Rumpfdurchgangsöffnung 156 der Unterhose 102 angeordnet sein, dass durch die Aufnahmezone 122 das distale Ende 116 des männlichen Glieds 118 führbar und in die Lagerungszone 114 aufnehmbar ist, wobei ein Skrotum 120 nicht durch die Aufnahmezone 122 führbar und/oder nicht in die Lagerungszone 114 aufnehmbar ist.
  • Die Rumpfdurchgangsöffnung 156 kann durch einen Bund 188 der Unterhose hindurchführen.
  • Vorteilhaft kann in der Mitte 150 die Aufnahmezone 122 so weit von der Schrittzone 152 entfernt und so nahe an einer Rumpfdurchgangsöffnung 156 der Unterhose 102 angeordnet sein, dass durch die Aufnahmezone 122 das distale Ende 116 des männlichen Glieds 118 führbar und in die Lagerungszone 114 aufnehmbar ist, wobei ein Skrotum 120 nicht durch die Aufnahmezone 122 führbar und/oder nicht in die Lagerungszone 114 aufnehmbar ist.
  • Vorteilhaft kann in der Mitte 150 der Außenrand 128 so weit von der Schrittzone 152 entfernt und so nahe an einer Rumpfdurchgangsöffnung 156 der Unterhose 102 angeordnet sein, dass durch die Aufnahmezone 122 das distale Ende 116 des männlichen Glieds 118 führbar und in die Lagerungszone 114 aufnehmbar ist, wobei ein Skrotum 120 nicht durch die Aufnahmezone 122 führbar und/oder nicht in die Lagerungszone 114 aufnehmbar ist.
  • Beispielsweise kann die Aufnahmezone 122 einen Aufnahmezonenumfang aufweisen, welcher für die Aufnahme des männlichen Glieds 118 ausgelegt ist, nicht aber für die zusätzliche Aufnahme des Skrotums 120. Alternativ oder zusätzlich kann das Lagerungshilfselement 112 so an der Grundelement-Innenoberfläche 108 angeordnet und ausgerichtet sein, dass durch die Aufnahmezone 122 das distale Ende 116 des männlichen Glieds 118 führbar und in die Lagerungszone 114 aufnehmbar ist, wobei ein Skrotum 120 nicht durch die Aufnahmezone 122 führbar und/oder nicht in die Lagerungszone 114 aufnehmbar ist.
  • Insofern können die Fig. 11 und 12 als repräsentativ für die in den Fig. 2 bis 10 gezeigten Beispiele angesehen werden. Die dort beispielshaft dargestellten Unterhosen 102 sind allesamt spezifisch nur für die Lagerung des distalen Endes 116 des männlichen Glieds 118 in der Lagerungszone ausgebildet, wodurch sie nur so getragen werden können, wie es die Fig. 11 zeigt. Selbstverständlich verbleibt immer genug Raum für das dünne Material 174. Dennoch machen die typischen natürlichen anatomischen Gegebenheiten eine zusätzliche Lagerung des Skrotums 120 in der Lagerungszone 114 unmöglich.
  • Bei den in den Fig. 9 und 10 gezeigten Unterhosen 102 sind die Lagerungshilfselemente 112 im Kleidungsgrundelement 104 jeweils schräg angenäht. Das Lagerungszonenende 126, zu dem sich die Lagerungszone 114 erstreckt, ist jeweils näher an einer Beindurchgangsöffnung 148 des Kleidungsstücks 100 als an der anderen Beindurchgangsöffnung 148 des Kleidungsstücks 100 angeordnet ist.
  • Die in den Fig. 2 bis 4, 9, 10 und 14 gezeigten Lagerungszonen 114 verjüngen sich von dem Lagerungszonenanfang 124 zu dem Lagerungszonenende 126 hin jeweils trapezförmig.
  • Die in den Fig. 5 gezeigte Lagerungszone 114 verjüngt sich von dem Lagerungszonenanfang 124 zu dem Lagerungszonenende 126 hin U-förmig.
  • Die in den Fig. 6 gezeigte Lagerungszone 114 verjüngt sich von dem Lagerungszonenanfang 124 zu dem Lagerungszonenende 126 hin V-förmig.
  • In einem näher am Lagerungszonenende 126 befindlichen Lagerungszonenabschnitt 206 kann die Lagerungszone 114 sich weniger stark verjüngen als in einem weiter weg vom Lagerungszonenende 126 befindlichen Lagerungszonenabschnitt 204. In den Fig. 7 und 8 sind jeweils zwei entsprechende Lagerungszonenabschnitte 204 und 206 mit punktieren Linien angedeutet.
  • Die Fig. 13 und 14 zeigen eine weitere Unterhose 102, wobei das Kleidungsgrundelement 104 einen Rumpfabschnitt 190 aber im Wesentlichen keine sich von dem Rumpfabschnitt nach unten erstreckende Beinabschnitte 192 aufweist. Es handelt sich um einen Slip 166. Bei der dort gezeigten Unterhose 102 weist das Kleidungsgrundelement 104 einen Durchlass 158 auf, durch welchen das distale Ende 116 des männlichen Glieds 118 führbar ist, insbesondere zum Wasserlassen. Der Durchlass 158 stellt einen Eingriff 168 dar. Der Durchlass 158 führt durch eine Überlappungszone 162 zwischen sich teilweise überlappenden Abschnitten 160 des Kleidungsgrundelements 104 hindurch aus dem Kleidungsstück 100 heraus in einen außerhalb des Kleidungsstücks 100 befindlichen Außenraum 132.
  • Bei der in den Fig. 13 und 14 gezeigten Unterhose 102 führt der Durchlass 158 aus der Lagerungszone 114 heraus in den Außenraum 132.
  • Bei allen in den Figuren dargestellten Unterhosen 102 nimmt die Lagerungszone 114, wenn das Kleidungsstück 100 so ausgebreitet ist, dass das Lagerungshilfselement 112 sich flach auf dem Kleidungsgrundelement 104 erstreckt, eine Lagerungsfläche 180 von 35 bis 300 Quadratzentimetern ein. In der Fig. 2 ist die Lagerungsfläche 180 schraffiert angedeutet. Dort ist sie mit etwa 170 Quadratzentimetern etwas größer als entsprechende Lagerungsflächen bei Unterhosen 102 mit anderen, beispielsweise in den Fig. 6, 7 oder 8 dargestellten, Lagerungshilfselementen 112.
  • Die Fig. 15 zeigt in der oberen Darstellung ein in einer Festlegungszone 182, in der z. B. eine Naht 146 vorliegen kann, an dem Kleidungsgrundelement 104 festgelegtes Lagerungshilfselement 112.
  • Unten links ist nur das Kleidungsgrundelement 104 dargestellt. Die lagerungszonen-zugewandte Oberfläche 140 des Kleidungsgrundelements 104, die einen Außenabschnitt 144 der Lagerungs-Innenoberfläche 138 bildet, ist dort schraffiert hervorgehoben. Dieselbe Schraffur findet sich auch in der oberen Darstellung derselben Figur. Dort ist die Schraffur jedoch gestrichelt ausgeführt, da die lagerungszonen-zugewandte Oberfläche 140 des Kleidungsgrundelements 104 dort durch das Lagerungshilfselement 112 überdeckt ist.
  • Unten rechts ist nur das Lagerungshilfselement 112 dargestellt. Die lagerungszonen-zugewandte Oberfläche 140 des Kleidungsgrundelements 104, die einen Innenabschnitt 142 der Lagerungs-Innenoberfläche 138 bildet, ist dort schraffiert hervorgehoben. Dieselbe Oberfläche 140 ist auch in der oberen Darstellung der Fig. 15 schraffiert hervorgehoben. Beide Schraffuren sind gestrichelt ausgeführt, da die lagerungszonen-zugewandte Oberfläche 140 des Lagerungshilfselements 112 sich dort jeweils auf einer vom Betrachter abgewandten Seite des Lagerungshilfselements 112 befindet.
  • Die Fläche 184 der lagerungszonen-zugewandten Oberfläche 140 des Kleidungsgrundelements 104 und die Fläche 186 der lagerungszonen-zugewandten Oberfläche 140 des Lagerungshilfselements 112 können im Wesentlichen gleich groß sein.
  • Die Fig. 16 und 17 zeigen eine weitere Unterhose 102. Die dort gezeigte Unterhose 102 unterschiedet sich von der in den Fig. 13 und 14 gezeigten Unterhose 102 darin, dass sie zusätzliche Aufhängungselemente 194 aufweist. Die Aufhängungselemente 194 verbinden das Lagerungshilfselement 112 mit dem Bund 188. Sie erstrecken sich ausgehend von dem Lagerungshilfselement 112 nach oben.
  • Die nachfolgenden Sätze 1 bis 15 beschreiben Kleidungsstücke:
    1. 1. Kleidungsstück (100), z. B. Unterhose (102), insbesondere für Herren, wobei das Kleidungsstück (100) Folgendes aufweist:
      • ein Kleidungsgrundelement (104), das insbesondere einen Stoff (106) aufweisen kann und/oder aus einem Stoff (106) hergestellt sein kann, wobei das Kleidungsgrundelement (104) eine Grundelement-Innenoberfläche (108) und eine Grundelement-Außenoberfläche (110) aufweist,
        und
      • ein Lagerungshilfselement (112), das insbesondere einen Stoff (106) aufweisen kann und/oder aus einem Stoff (106) hergestellt sein kann, wobei mittels des Lagerungshilfselements (112) eine Lagerungszone (114), in der das distale Ende (116) eines männlichen Glieds (118) lagerbar ist, definiert ist.
    2. 2. Kleidungsstück (100) nach Satz 1,
      dadurch gekennzeichnet, dass
      • die Lagerungszone (114) durch eine Aufnahmezone (122) zugänglich ist, durch
      • welche das distale Ende (116) des männlichen Glieds (118) führbar und/oder in die Lagerungszone (114) aufnehmbar ist.
    3. 3. Kleidungsstück (100) nach Satz 2,
      dadurch gekennzeichnet, dass
      sich die Lagerungszone (114) ausgehend von der Aufnahmezone (122) erstreckt, wobei
      • die Lagerungszone (114) sich ausgehend von der Aufnahmezone (122) nicht erweitert;
        und/oder
      • ein an die Aufnahmezone (122) heranreichender Lagerungszonenanfang (124) der Lagerungszone (114) nicht vollständig überdeckt und auch nicht teilweise überdeckt ist.
    4. 4. Kleidungsstück (100) nach einem der vorhergehenden Sätze,
      dadurch gekennzeichnet, dass
      das Lagerungshilfselement (112) einen Außenrand (128) aufweist, wobei
      • sich die Lagerungszone (114) ausgehend von wenigstens einem Abschnitt (130) des Außenrands (128) erstreckt;
        und/oder
      • die Lagerungszone (114) sich von einem Lagerungszonenanfang (124) zu einem Lagerungszonenende (126) erstreckt und der Lagerungszonenanfang (124) durch wenigstens einen Abschnitt (130) des Außenrands (128) definiert ist.
    5. 5. Kleidungsstück (100) nach einem der vorhergehenden Sätze,
      dadurch gekennzeichnet, dass
      die Lagerungszone (114) mittels des Lagerungshilfselements (112) und des Kleidungsgrundelements (104) definiert ist, wobei das Kleidungsgrundelement (104) die Lagerungszone (114) gegenüber einem das Kleidungsstück (100) umgebenden Außenraum (132) abgrenzt und das Lagerungshilfselement (112) die Lagerungszone (114) gegenüber einem Innenbereich (134) des Kleidungsstücks (100) abgrenzt, wobei in den Innenbereich (134) ein Unterbauch-, Hüft- und/oder Gesäßbereich (136) aufnehmbar ist.
    6. 6. Kleidungsstück (100) nach einem der vorhergehenden Sätze,
      dadurch gekennzeichnet, dass
      das Kleidungsstück (100) eine die Lagerungszone (114) umgebende Lagerungs-Innenoberfläche (138) aufweist, wobei eine lagerungszonen-zugewandte Oberfläche (140) des Lagerungshilfselements (112) einen Innenabschnitt (142) der Lagerungs-Innenoberfläche (138) bildet, wobei der Innenabschnitt (142) die Lagerungszone (114) gegenüber einem Innenbereich (134) des Kleidungsstücks (100) abgrenzt, wobei in den Innenbereich (134) ein Unterbauch-, Hüft- und/oder Gesäßbereich (136) aufnehmbar ist.
    7. 7. Kleidungsstück (100) nach einem der vorhergehenden Sätze,
      dadurch gekennzeichnet, dass
      das Kleidungsstück (100) eine die Lagerungszone (114) umgebende Lagerungs-Innenoberfläche (138) aufweist, wobei eine lagerungszonen-zugewandte Oberfläche (140) des Kleidungsgrundelements (104) einen Außenabschnitt (144) der Lagerungs-Innenoberfläche (138) bildet, wobei der Außenabschnitt (144) die Lagerungszone (114) gegenüber einem das Kleidungsstück (100) umgebenden Außenraum (132) abgrenzt.
    8. 8. Kleidungsstück (100) nach einem der Sätze 4 bis 7,
      dadurch gekennzeichnet, dass
      die Lagerungszone (114) sich von dem Lagerungszonenanfang (124) zu dem Lagerungszonenende (126) an dem Lagerungshilfselement (112) entlang und/oder an dem Innenabschnitt (142) der Lagerungs-Innenoberfläche (138) entlang erstreckt.
    9. 9. Kleidungsstück (100) nach einem der vorhergehenden Sätze,
      dadurch gekennzeichnet, dass
      das Lagerungshilfselement (112) im Kleidungsgrundelement (104) angeordnet, z. B. angenäht, ist.
    10. 10. Kleidungsstück (100) nach einem der vorhergehenden Sätze,
      dadurch gekennzeichnet, dass
      • das Lagerungshilfselement (112) im Kleidungsgrundelement (104) schräg angeordnet, z. B. schräg angenäht, ist;
        und/oder
      • ein oder das Lagerungszonenende (126), zu dem sich die Lagerungszone (114) erstreckt, näher an einer Beindurchgangsöffnung (148) des Kleidungsstücks (100) als an der anderen Beindurchgangsöffnung (148) des Kleidungsstücks (100) angeordnet ist.
    11. 11. Kleidungsstück (100) nach einem der vorhergehenden Sätze,
      dadurch gekennzeichnet, dass
      die Lagerungszone (114) so ausgebildet ist, dass in der Lagerungszone (114) das distale Ende (116) des männlichen Glieds (118), nicht aber ein Skrotum (120) lagerbar ist.
    12. 12. Kleidungsstück (100) nach einem der Sätze 2 bis 11, insbesondere nach Satz 11, dadurch gekennzeichnet, dass
      • das Kleidungsstück (100) in einer Querrichtung (154) eine Mitte (150) definiert, wobei die Mitte (150) sich von einer Schrittzone (152) des Kleidungsstücks (100) zu einer Rumpfdurchgangsöffnung (156) des Kleidungsstücks (100) erstreckt, und in der Mitte (150)
        • der Lagerungszonenanfang (124); und/oder
        • die Aufnahmezone (122); und/oder
        • der Außenrand (128)
      • so weit von der Schrittzone (152) entfernt und so nahe an einer Rumpfdurchgangsöffnung (156) des Kleidungsstücks (100) angeordnet ist, dass durch die Aufnahmezone (122) das distale Ende (116) des männlichen Glieds (118) führbar und in die Lagerungszone (114) aufnehmbar ist, wobei ein Skrotum (120) nicht durch die Aufnahmezone (122) führbar und/oder nicht in die Lagerungszone (114) aufnehmbar ist.
    13. 13. Kleidungsstück (100) nach einem der Sätze 2 bis 12,
      dadurch gekennzeichnet, dass
      • die Aufnahmezone (122) einen Aufnahmezonenumfang aufweist, welcher für die Aufnahme des männlichen Glieds (118), nicht aber für die zusätzliche Aufnahme des Skrotums (120), ausgelegt ist,
        und/oder
      • das Lagerungshilfselement (112) so an der Grundelement-Innenoberfläche (108) angeordnet und ausgerichtet ist, dass durch die Aufnahmezone (122) das distale Ende (116) des männlichen Glieds (118) führbar und in die Lagerungszone (114) aufnehmbar ist, wobei ein Skrotum (120) nicht durch die Aufnahmezone (122) führbar und/oder nicht in die Lagerungszone (114) aufnehmbar ist.
    14. 14. Kleidungsstück (100) nach einem der vorhergehenden Sätze,
      dadurch gekennzeichnet, dass
      • das Kleidungsgrundelement (104) einen Durchlass (158) aufweist, durch welchen das distale Ende (116) des männlichen Glieds (118), insbesondere zum Wasserlassen, führbar ist,
      • wobei der Durchlass (158), insbesondere durch eine Überlappungszone (162) zwischen sich teilweise überlappenden Abschnitten (160) des Kleidungsgrundelements (104) hindurch, aus dem Kleidungsstück (100) heraus in einen außerhalb des Kleidungsstücks (100) befindlichen Außenraum (132) führt,
      • wobei es vorteilhaft sein kann, wenn der Durchlass (158) aus der Lagerungszone (114) heraus in den Außenraum (132) führt oder neben der Lagerungszone (114) durch das Kleidungsgrundelement (104) hindurch in den Außenraum (132) führt.
    15. 15. Kleidungsstück (100) nach einem der vorhergehenden Sätze,
      dadurch gekennzeichnet, dass
      • das Kleidungsgrundelement (104) einen Rumpfabschnitt (190) aufweist, wobei
        • sich die Lagerungszone (114) ausgehend von dem Rumpfabschnitt (190) erstreckt,
          und/oder
        • das Lagerungshilfselement (112) oder ein Abschnitt des Lagerungshilfselements (112) an dem Rumpfabschnitt (190) angeordnet ist, und/oder
        • die Aufnahmezone (122) oder ein Abschnitt der Aufnahmezone (122) sich entlang des Rumpfabschnitts (190) erstreckt,
      • wobei es vorteilhaft sein kann, wenn sich die Lagerungszone (114) ausgehend von dem Rumpfabschnitt (190) erstreckt, das Lagerungshilfselement (112) oder ein Abschnitt des Lagerungshilfselements (112) an dem Rumpfabschnitt (190) angeordnet ist und die Aufnahmezone (122) sich entlang des Rumpfabschnitts (190) erstreckt.
    Bezugszeichenliste
  • 100
    Kleidungsstück
    102
    Unterhose
    104
    Kleidungsgrundelement
    106
    Stoff
    108
    Grundelement-Innenoberfläche
    110
    Grundelement-Außenoberfläche
    112
    Lagerungshilfselement
    114
    Lagerungszone
    116
    distales Ende
    118
    männliches Glied
    120
    Skrotum
    122
    Aufnahmezone
    124
    Lagerungszonenanfang
    126
    Lagerungszonenende
    128
    Außenrand
    130
    Abschnitt des Außenrands
    132
    Außenraum
    134
    Innenbereich
    136
    Unterbauch-, Hüft- und/oder Gesäßbereich
    138
    Lagerungs-Innenoberfläche
    140
    lagerungszonen-zugewandte Oberfläche
    142
    Innenabschnitt der Lagerungs-Innenoberfläche
    144
    Außenabschnitt der Lagerungs-Innenoberfläche
    146
    Naht
    148
    Beindurchgangsöffnung
    150
    Mitte
    152
    Schrittzone
    154
    Querrichtung
    156
    Rumpfdurchgangsöffnung
    158
    Durchlass
    160
    Abschnitt
    162
    Überlappungszone
    164
    Boxershorts
    166
    Slip
    168
    Eingriff
    170
    oberen Position
    172
    untere Position
    174
    dünnes Material
    176
    Papiertaschentuch
    178
    Toilettenpapier
    180
    Lagerungsfläche
    182
    Festlegungszone
    184
    Fläche
    186
    Fläche
    188
    Bund
    190
    Rumpfabschnitt
    192
    Beinabschnitt
    194
    Aufhängungselement
    196
    Führungselement
    198
    Verstärkungselement
    200
    Faden
    202
    verstärkende Naht
    204
    Lagerungszonenabschnitt
    206
    Lagerungszonenabschnitt

Claims (12)

  1. Kleidungsstück (100), z. B. Unterhose (102),
    wobei das Kleidungsstück (100) Folgendes aufweist:
    - ein Kleidungsgrundelement (104), das einen Stoff (106) aufweist und/oder aus einem Stoff (106) hergestellt ist, wobei das Kleidungsgrundelement (104) eine Grundelement-Innenoberfläche (108) und eine Grundelement-Außenoberfläche (110) aufweist,
    und
    - ein Lagerungshilfselement (112), das einen Stoff (106) aufweist und/oder aus einem Stoff (106) hergestellt ist,
    wobei mittels des Lagerungshilfselements (112) eine Lagerungszone (114), in der das distale Ende (116) eines männlichen Glieds (118) lagerbar ist, definiert ist, wobei das Lagerungshilfselement (112) einen Außenrand (128) aufweist, wobei sich die Lagerungszone (114) ausgehend von wenigstens einem Abschnitt (130) des Außenrands (128) erstreckt,
    wobei die Lagerungszone (114) mittels des Lagerungshilfselements (112) und des Kleidungsgrundelements (104) definiert ist, wobei das Kleidungsgrundelement (104) die Lagerungszone (114) gegenüber einem das Kleidungsstück (100) umgebenden Außenraum (132) abgrenzt und das Lagerungshilfselement (112) die Lagerungszone (114) gegenüber einem Innenbereich (134) des Kleidungsstücks (100) abgrenzt, wobei in den Innenbereich (134) ein Unterbauch-, Hüft- und/oder Gesäßbereich (136) aufnehmbar ist,
    wobei die Lagerungszone (114) durch eine Aufnahmezone (122) von oben oder schräg von oben zugänglich ist, durch welche das distale Ende (116) des männlichen Glieds (118) führbar und/oder in die Lagerungszone (114) aufnehmbar ist,
    wobei die Lagerungszone (114) so ausgebildet ist, dass in der Lagerungszone (114) das distale Ende (116) des männlichen Glieds (118), nicht aber ein Skrotum (120) lagerbar ist.
  2. Kleidungsstück (100) nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    sich die Lagerungszone (114) ausgehend von der Aufnahmezone (122) erstreckt, wobei
    - die Lagerungszone (114) sich ausgehend von der Aufnahmezone (122) nicht erweitert;
    und/oder
    - ein an die Aufnahmezone (122) heranreichender Lagerungszonenanfang (124) der Lagerungszone (114) nicht vollständig überdeckt und auch nicht teilweise überdeckt ist.
  3. Kleidungsstück (100) nach Anspruch 1 oder 2,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    - die Lagerungszone (114) sich von einem Lagerungszonenanfang (124) zu einem Lagerungszonenende (126) erstreckt und der Lagerungszonenanfang (124) durch wenigstens einen Abschnitt (130) des Außenrands (128) definiert ist.
  4. Kleidungsstück (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    das Kleidungsstück (100) eine die Lagerungszone (114) umgebende Lagerungs-Innenoberfläche (138) aufweist, wobei eine lagerungszonen-zugewandte Oberfläche (140) des Lagerungshilfselements (112) einen Innenabschnitt (142) der Lagerungs-Innenoberfläche (138) bildet, wobei der Innenabschnitt (142) die Lagerungszone (114) gegenüber einem Innenbereich (134) des Kleidungsstücks (100) abgrenzt, wobei in den Innenbereich (134) ein Unterbauch-, Hüft- und/oder Gesäßbereich (136) aufnehmbar ist.
  5. Kleidungsstück (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    das Kleidungsstück (100) eine die Lagerungszone (114) umgebende Lagerungs-Innenoberfläche (138) aufweist, wobei eine lagerungszonen-zugewandte Oberfläche (140) des Kleidungsgrundelements (104) einen Außenabschnitt (144) der Lagerungs-Innenoberfläche (138) bildet, wobei der Außenabschnitt (144) die Lagerungszone (114) gegenüber einem das Kleidungsstück (100) umgebenden Außenraum (132) abgrenzt.
  6. Kleidungsstück (100) nach einem der Ansprüche 3 bis 5,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die Lagerungszone (114) sich von dem Lagerungszonenanfang (124) zu dem Lagerungszonenende (126) an dem Lagerungshilfselement (112) entlang und/oder an dem Innenabschnitt (142) der Lagerungs-Innenoberfläche (138) entlang erstreckt.
  7. Kleidungsstück (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    das Lagerungshilfselement (112) im Kleidungsgrundelement (104) angeordnet, z. B. angenäht, ist.
  8. Kleidungsstück (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    das Lagerungshilfselement (112) im Kleidungsgrundelement (104) schräg angeordnet, z. B. schräg angenäht, ist;
    und/oder
    ein oder das Lagerungszonenende (126), zu dem sich die Lagerungszone (114) erstreckt, näher an einer Beindurchgangsöffnung (148) des Kleidungsstücks (100) als an der anderen Beindurchgangsöffnung (148) des Kleidungsstücks (100) angeordnet ist.
  9. Kleidungsstück (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, insbesondere nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    das Kleidungsstück (100) in einer Querrichtung (154) eine Mitte (150) definiert, wobei die Mitte (150) sich von einer Schrittzone (152) des Kleidungsstücks (100) zu einer Rumpfdurchgangsöffnung (156) des Kleidungsstücks (100) erstreckt, und in der Mitte (150)
    - der Lagerungszonenanfang (124); und/oder
    - die Aufnahmezone (122); und/oder
    - der Außenrand (128)
    so weit von der Schrittzone (152) entfernt und so nahe an einer Rumpfdurchgangsöffnung (156) des Kleidungsstücks (100) angeordnet ist, dass durch die Aufnahmezone (122) das distale Ende (116) des männlichen Glieds (118) führbar und in die Lagerungszone (114) aufnehmbar ist, wobei ein Skrotum (120) nicht durch die Aufnahmezone (122) führbar und/oder nicht in die Lagerungszone (114) aufnehmbar ist.
  10. Kleidungsstück (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die Aufnahmezone (122) einen Aufnahmezonenumfang aufweist, welcher für die Aufnahme des männlichen Glieds (118), nicht aber für die zusätzliche Aufnahme des Skrotums (120), ausgelegt ist,
    und/oder
    das Lagerungshilfselement (112) so an der Grundelement-Innenoberfläche (108) angeordnet und ausgerichtet ist, dass durch die Aufnahmezone (122) das distale Ende (116) des männlichen Glieds (118) führbar und in die Lagerungszone (114) aufnehmbar ist, wobei ein Skrotum (120) nicht durch die Aufnahmezone (122) führbar und/oder nicht in die Lagerungszone (114) aufnehmbar ist.
  11. Kleidungsstück (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    das Kleidungsgrundelement (104) einen Durchlass (158) aufweist, durch welchen das distale Ende (116) des männlichen Glieds (118), insbesondere zum Wasserlassen, führbar ist,
    wobei der Durchlass (158), insbesondere durch eine Überlappungszone (162) zwischen sich teilweise überlappenden Abschnitten (160) des Kleidungsgrundelements (104) hindurch, aus dem Kleidungsstück (100) heraus in einen außerhalb des Kleidungsstücks (100) befindlichen Außenraum (132) führt,
    wobei es vorteilhaft sein kann, wenn der Durchlass (158) aus der Lagerungszone (114) heraus in den Außenraum (132) führt oder neben der Lagerungszone (114) durch das Kleidungsgrundelement (104) hindurch in den Außenraum (132) führt.
  12. Kleidungsstück (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    das Kleidungsgrundelement (104) einen Rumpfabschnitt (190) aufweist,
    wobei
    - sich die Lagerungszone (114) ausgehend von dem Rumpfabschnitt (190) erstreckt,
    und/oder
    - das Lagerungshilfselement (112) oder ein Abschnitt des Lagerungshilfselements (112) an dem Rumpfabschnitt (190) angeordnet ist,
    und/oder
    - die Aufnahmezone (122) oder ein Abschnitt der Aufnahmezone (122) sich
    entlang des Rumpfabschnitts (190) erstreckt,
    wobei es vorteilhaft sein kann, wenn sich die Lagerungszone (114) ausgehend von dem Rumpfabschnitt (190) erstreckt, das Lagerungshilfselement (112) oder ein Abschnitt des Lagerungshilfselements (112) an dem Rumpfabschnitt (190) angeordnet ist und die Aufnahmezone (122) sich entlang des Rumpfabschnitts (190) erstreckt.
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