EP4739608A2 - Notstromvorrichtung, aufzugsanlage, verfahren zum notfallbetrieb einer aufzugsanlage - Google Patents

Notstromvorrichtung, aufzugsanlage, verfahren zum notfallbetrieb einer aufzugsanlage

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EP4739608A2
EP4739608A2 EP24737104.0A EP24737104A EP4739608A2 EP 4739608 A2 EP4739608 A2 EP 4739608A2 EP 24737104 A EP24737104 A EP 24737104A EP 4739608 A2 EP4739608 A2 EP 4739608A2
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EP
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emergency power
energy storage
power device
switch
storage device
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Application number
EP24737104.0A
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Inventor
Dominik SCHMITT
Mirko PIFFERINI
Marzio CERINI
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Inventio AG
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    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B5/00Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators
    • B66B5/02Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators responsive to abnormal operating conditions
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M10/00Secondary cells; Manufacture thereof
    • H01M10/04Construction or manufacture in general
    • HELECTRICITY
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    • HELECTRICITY
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    • H01M50/20Mountings; Secondary casings or frames; Racks, modules or packs; Suspension devices; Shock absorbers; Transport or carrying devices; Holders
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Abstract

Notstromvorrichtung (3) für eine Aufzugsanlage (1), umfassend - einen Energiespeicher (5), insbesondere Batterie, insbesondere eine 48V-Batterie, - einen Energiespeicherhaltevorrichtung (7), wobei die Energiespeicher- haltevorrichtung (7) und der Energiespeicher (5) in einem montierten Zustand kraftschlüssigen und/oder formschlüssigen verbunden sind, - wobei die die Notstromvorrichtung (3) tragbar, insbesondere durch eine Person tragbar, ist.

Description

Notstromvorrichtung, Aufzugsanlage, Verfahren zum Notfallbetrieb einer Aufzugsanlage
Die Erfindung betrifft eine Notstromvorrichtung, eine Aufzugsanlage sowie ein Verfahren zum Notfallbetrieb einer Aufzugsanlage gemäss dem Oberbegriff der unabhängigen Ansprüche.
Im Falle eines Stromausfalls muss die Befreiung eingeschlossener Passagiere ermöglicht werden. Die Stromversorgung der Aufzugsanlage erfolgt in diesem Fall über eine Notstromversorgung. Dazu kann eine Notstromversorgung mit einem separaten Notstrommodul vorgesehen sein.
Bei einer Aufzugsanlage ist im Notfallbetrieb, das heisst beispielsweise in Notfällen, bei Inbetriebnahme, bei Abnahme beziehungsweise bei Prüfung sowie bei Wartung und bei sonstigen vom Normalbetrieb abweichenden Betriebsarten für Fachpersonal, ein Aufzugsanlagebetrieb zumindest teilweise aus einer Notstromvorrichtung zu ermöglichen. Insbesondere muss der Aufzugsanlage Energie aus einer Notstromvorrichtung zur Verfügung gestellt werden, welche ausreicht, die Bremse zu öffnen und gegebenenfalls den Antrieb zu betreiben sowie weitere zur Evakuation der Passagiere notwendige Funktionen zu ermöglichen.
Aus dem Gebrauchsmuster DE 296 15 921 UI ist eine Einrichtung bekannt, mittels der Aufzugspassagiere im Notfall evakuiert werden können. Die Einrichtung ist vorgesehen für Aufzugsanlagen ohne Maschinenraum, bei welchen die Antriebseinheit im Schacht angeordnet ist. Falls die Aufzugskabine im Aufzugsschacht steckenbleibt, wird die Bremse manuell gelöst und die Aufzugskabine auf das nächstliegende Stockwerk gefahren. Die Betätigung der Bremse erfolgt mittels eines Bowdenzugs vom Stockwerk aus. Bei der Evakuation erfolgt die Bewegung der Aufzugskabine im stromlosen Zustand der Aufzugsanlage. Vorgesehen ist lediglich eine Batterie zur Speisung einer Signaleinrichtung, welche anzeigt, dass sich die Aufzugskabine auf dem Evakuationsstockwerk befindet.
Ein Nachteil der bekannten Aufzugsanlage und des vorher beschriebenen Verfahrens zum Notfallbetrieb dieser Aufzugsanlage liegt darin, dass während des Notfallbetriebs ausschliesslich die Bremse der Aufzugsanlage bedienbar ist. Andere im Normalbetrieb der Aufzugsanlage zur Verfügung stehende Funktionen, wie beispielsweise das Öffnen eines elektronischen Türschlosses oder das Betreiben eines Türantriebs, ist durch die im Stand der Technik bekannte Notfallbetriebsvorrichtung nicht möglich.
Es besteht die Aufgabe, den Stand der Technik hinsichtlich des Notfallbetriebs einer Aufzugsanlage weiterzuentwickeln. Insbesondere soll eine einfache und unkompliziert transportierbare und handhabbare Notstromvorrichtung bereitgestellt werden. Vorteilhaft werden bestehende Nachteile und Beschränkungen hinsichtlich des Notfallbetriebs verringert oder zumindest reduziert.
Die Aufgabe wird hinsichtlich verschiedener Aspekte mit einer anspruchsgemässen Notstromvorrichtung, einer anspruchsgemässen Aufzugsanlage sowie einem anspruchsgemässen Verfahren gelöst. Besondere Ausführungsformen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche. Vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich ausserdem aus der Beschreibung und den Zeichnungen.
Anspruchsgemäss umfasst die Notstromvorrichtung für eine Aufzugsanlage einen Energiespeicher und eine Energiespeicherhaltevorrichtung. Die Energiespeicherhaltevorrichtung ist mit dem Energiespeicher kraftschlüssig und/oder formschlüssig verbindbar beziehungsweise in einem montierten Zustand verbunden. Die Notstromvorrichtung ist tragbar, insbesondere durch eine Person tragbar. Der Energiespeicher und die Energiespeicherhaltevorrichtung bilden über ihre Verbindung bevorzugt eine kompakte und starre Anordnung.
In einer Ausführungsform der vorangehend und im Folgenden beschriebenen Notstromvorrichtung ist die Verbindung zwischen Energiespeicherhaltevorrichtung und Energiespeicher zerstörungsfrei lösbar gestaltet. Dies ermöglicht, ein- und dieselbe Energiespeicherhaltevorrichtung mit mehreren Energiespeichern zu verwenden und/oder umgekehrt.
Dass die Notstromvorrichtung insbesondere durch eine Person tragbar ist, bedeutet, dass sie durch eine Person, beispielsweise einen Servicetechniker, mit Muskelkraft angehoben und bevorzugt transportiert werden kann. Insbesondere kann die die Notstromvorrichtung zum einhändigen Anheben ausgelegt sein.
Es erweist sich vorteilhaft, dass die Notstromvorrichtung so von Aufzugsanlage zu Aufzugsanlage verschoben beziehungsweise transportiert werden kann. Die Notstromvorrichtung kann so durch das Wartungspersonal von einer Aufzugsanlage zur nächsten mitgenommen werden und einfach beispielsweise von einem Auto zur Aufzugsanlage getragen werden. Dies ermöglicht insbesondere, die Notstromvorrichtung für die Aufzugsanlage, beziehungsweise die Aufzugsanlage selbst, kostengünstiger auszugestalten, da die Notwendigkeit eines separat für den Notfallbetrieb vorgesehenen Energiespeicher, welcher fix mit der Aufzugsanlage verbunden ist, entfällt.
In einer Ausführungsform der vorangehend und im Folgenden beschriebenen Notstromvorrichtung ist die Notstromvorrichtung zur elektrischen Versorgung mindestens eines Antriebs der Aufzugsanlage ausgelegt. In einer besonderen Ausführungsform ist die Notstromvorrichtung zur gleichzeitigen elektrischen Versorgung von zwei Antrieben der Aufzugsanlage ausgelegt. Dies ist insbesondere vorteilhaft für eine Aufzugsanlage mit sogenanntem Dual Drive Antrieb wie weiter unten beschrieben. Derartige Ausgestaltungen ermöglichen auch im Notfallbetrieb eine motorische Verlagerung beziehungsweise Bewegung der Aufzugskabine mittels des Antriebs der Aufzugsanlage.
In einer Ausführungsform der vorangehend und im Folgenden beschriebenen Notstromvorrichtung ist die Notstromvorrichtung zur elektrischen Versorgung eines Türantriebs und/oder Türschlosses ausgelegt. Eine derartige Ausgestaltung ermöglicht auch im Notfallbetrieb eine automatisierte Türbewegung und insbesondere Türöffnung.
In einer Ausführungsform der vorangehend und im Folgenden beschriebenen Notstromvorrichtung ist die Notstromvorrichtung zur elektrischen Versorgung einer Steuerung und/oder einer Bremse der Aufzugsanlage ausgelegt.
Der Energiespeicher kann insbesondere eine Batterie, insbesondere eine 48-V- Batterie, sein. Dadurch wird ermöglicht, den Energiespeicher einfach mit elektrischen Kabeln beziehungsweise Leitungen, insbesondere einem Anschlusskabel wie nachfolgend beschrieben, direkt mit der Aufzugsanlage zu verbinden. Dies ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn die Aufzugsanlage zur elektrischen Versorgung beziehungsweise zum Betrieb mit einer Gleichspannung, beispielsweise mit einer 48-V-Gleichspannung, eingerichtet ist. In diesem Fall ist die Notstromvorrichtung eine einfache Batterie, die dieselben elektrischen Parameter wie die im Normalbetrieb eingesetzte Stromversorgung aufweist. So kann die Notstromversorgung beziehungsweise dessen Energiespeicher direkt, das heisst ohne die Notwendigkeit zusätzlicher Umrichter oder Interfaceschaltungen, mit der Aufzugsanlage verbunden werden. Die Notstromvorrichtung kann so besonders kostengünstig und einfach ausgebildet werden, da die Notwendigkeit von etwa einem Umrichter beziehungsweise einem Wechselrichter entfällt.
In einer Ausführungsform der vorangehend und im Folgenden beschriebenen Notstromvorrichtung sind die die Energiespeicherhaltevorrichtung und der Energiespeicher in einem montierten Zustand mittels Schrauben verbunden. In einer weiteren Ausführungsform sind die die Energiespeicherhaltevorrichtung und der Energiespeicher in einem montierten Zustand mittels anderer Befestigungsstrukturen, etwa einer oder einer Anzahl von Schnapp- oder Rastverbindindungen, verbunden.
In einer Ausführungsform der vorangehend und im Folgenden beschriebenen Notstromvorrichtung umfasst die Energiespeicherhaltevorrichtung einen Griff, eine Grundplatte und ein Befestigungsmittel zur Befestigung des Energiespeichers an der Grundplatte. Der Griff ist an der Grundplatte befestigt. In einer Ausführungsform der vorangehend und im Folgenden beschriebenen Notstromvorrichtung ist der Energiespeicher in einer Einsatzkonfiguration und/oder beim Tragen der Notstromvorrichtung hängend beziehungsweise unterhalb der Grundplatte angeordnet, wobei der Griff von der Grundplatte nach oben abragt.
Die Verwendung der Begriffe «horizontal», «vertikal», «oben», unten» in diesem Dokument bezieht sich auf eine derartige Orientierung der Notstromvorrichtung, sind aber nicht einschränkend zu verstehen.
Ein derart ausgebildete Energiespeicherhaltevorrichtung ermöglicht sowohl das einfache Tragen durch das Ergreifen des Griffes durch eine Person wie auch eine einfache Befestigung der Energiespeicherhaltevorrichtung am Energiespeicher.
Der Griff ist dabei die Schnittstelle zur tragenden Person. Das heisst, der Servicetechniker kann die Notstromvorrichtung durch den Griff einfach anheb en/ab stellen und herumtragen. Der Griff ist an der Grundplatte befestigt und bevorzugt so ausgebildet, dass er ein komfortables Tragen des Energiespeichers ermöglicht. Die Grundplatte ist der Angriffspunkt des Griffes sowie der Angriffspunkt des Befestigungsmittels. Die Grundplatte bildet somit die Schnittstelle zwischen dem Griff und dem Befestigungsmittel zur Befestigung des Energiespeichers. Die Grundplatte ist strukturell das Hauptelement der Energiespeicherhaltevorrichtung. Das Befestigungsmittel ermöglicht ein einfaches Verbinden des Energiespeichers mit der Grundplatte.
In einer Ausführungsform der vorangehend und im Folgenden beschriebenen Notstromvorrichtung ist das Befestigungsmittel aus mindestens zwei vertikal von der Grundplatte weg verlaufenden und zur Befestigung an einem ersten beziehungsweise dritten seitlichen Gehäuseabschnitt des Energiespeichers ausgebildeten Streben ausgeführt oder umfasst mindestens zwei vertikal von der Grundplatte weg verlaufende und zur Befestigung an einem ersten beziehungsweise dritten seitlichen Gehäuseabschnitt des Energiespeichers ausgebildete Streben. Die Streben können dabei von der Grundplatte in einer zum Griff entgegengesetzten Richtung abragen, in einer Einsatzkonfiguration und/oder beim Tragen der Notstromvorrichtung insbesondere nach unten. Der erste und dritte seitliche Gehäuseabschnitt des Energiespeichers können insbesondere durch zwei zueinander parallele und beabstandete Seitenwände eines Gehäuses des Energiespeichers gebildet werden.
Ein solches Befestigungsmittel ist eine materialarme und daher kostengünstige Ausführung eines Befestigungsmittels. Die vertikal von der Grundplatte weg verlaufenden Streben ermöglichen es, die Grundplatte, welche in dieser Ausführungsform im montierten Zustand auf einer Seite des Energiespeichers aufliegt, an jeweils wenigstens einer anderen Seite des Energiespeichers zu befestigen. Dazu kann in den wenigstens zwei Streben jeweils ein durchgängiges Loch beziehungsweise eine Bohrung vorgesehen sein. Im Energiespeicher können an den seitlichen Wänden, insbesondere am ersten und dritten Gehäuseabschnitt, entsprechend fluchtend zu den Löchern in den Streben angeordnete Gewindelöcher beziehungsweise Innengewinde vorgesehen sein, so dass die Streben und der Energiespeicher mittels Schrauben an wenigstens zwei Punkten mechanisch verbunden werden können. Eine solche Energiespeicherhaltevorrichtung kann einfach auf den Energiespeicher aufgesetzt werden, so dass die Grundplatte auf einer Seite des Energiespeichers aufliegt und anschliessend über Schrauben und die Streben mit dem Energiespeicher verbunden werden. Es entsteht so eine Notstromvorrichtung, die mobil ist und wenig Material umfasst und daher leicht und kostengünstig ist. Es kann so eine besonders vorteilhafte Notstromvorrichtung für eine Aufzugsanlage zur Verfügung gestellt werden.
In einer Ausführungsform der vorangehend und im Folgenden beschriebenen Notstromvorrichtung umfasst das Befestigungsmittel vier vertikal von der Grundplatte weg verlaufende und zur Befestigung an wenigstens dem ersten beziehungsweise dritten seitlichen Gehäuseabschnitt des Energiespeichers ausgebildete Streben. Zwei der vertikalen Streben sind bevorzugt durch eine horizontale weitere Strebe verbunden. Die horizontale Strebe weist bevorzugt eine erste Aussparung zur Durchführung eines Schalterkabels auf. Die Verbindung mit dem Energiespeicher kann erfolgen wie zuvor beschrieben. Das Schalterkabel kann in einer Ausführungsform ein mehradriges, insbesondere zweiadrig sein. Der Schalter kann elektrisch in das Schalterkabel eingefügt sein.
In einer Ausführungsform der vorangehend und im Folgenden beschriebenen Notstromvorrichtung weist der Energiespeicher ein Gehäuse mit wenigsten vier Gewinden, insbesondere Innengewinden, auf, wobei in einem montierten Zustand in die Gewinde jeweils eine durch eine vertikale Strebe hindurch verlaufende Schraube eingeschraubt ist.
Die wenigstens vier Innengewinde können im Gehäuse so angeordnet sein, dass sie bei einem Aufsetzen der Energiespeicherhaltevorrichtung unter den in den vier Streben vorhandenen Löcher zu liegen kommen. Mit anderen Worten werden beim Aufsetzen der Energiespeicherhaltevorrichtung auf den Energiespeicher beziehungsweise die Batterie die vier in den Streben vorhandenen Löcher mit den vier Innengewinden fluchten ausgerichtet. Jeweils einem Loch in einer Strebe ist dabei ein Innengewinde im Gehäuse des Energiespeichers zugeordnet. Auf diese Weise kann die Energiespeicherhaltevorrichtung über die Streben mit dem Batteriegehäuse verbunden werden. Selbstverständlich kann auch eine andere Anzahl von Innengewinden und Löchern in den Streben vorgesehen sein, etwa zwei Löcher in jeder Strebe, insgesamt also acht Löcher und acht Innengewinde im Gehäuse des Energiespeichers.
Eine derart ausgebildete Notstromvorrichtung ermöglicht eine besonders stabile Verbindung der Grundplatte und des Energiespeichers. Es kann so sichergestellt werden, dass die Kräfte, welche beim Tragen beziehungsweise Greifen des Griffes der Energiespeicherhaltevorrichtung entstehen, auf den Energiespeicher übertragen werden. So kann die mechanische Stabilität der Notstromvorrichtung verbessert werden. Die zusätzlichen Streben geben der Energiespeicherhaltevorrichtung zusätzliche Stabilität. Durch die in einer Ausführungsform vorhandene Aussparung zur Durchführung eines Schalterkabels wird die einfache elektrische Kontaktierung des Energiespeichers ermöglicht. Denn der Energiespeicher kann an einem seitlichen Gehäuseabschnitt, an welchem die zwei vertikal verlaufenden Streben, welche durch die horizontal verlaufende Strebe verbunden sind, am Energiespeicher anliegen, weiter einen durch einen im Energiespeichergehäuse vorhandenes Loch zugänglichen Steckverbinder oder Kontakt zur elektrischen Kontaktierung der Batterie beziehungsweise zu ihrer Verbindung mit einem Schalter wie nachfolgend beschrieben aufweisen. Die Energiespeicherhaltevorrichtung ist dabei so ausgeführt, dass beim Auflegen der Grundplatte der Energiespeicherhaltevorrichtung auf den Energiespeicher, insbesondere einen zweiten Gehäuseabschnitt des Energiespeichers, die in der horizontalen Strebe ausgeführte erste Aussparung passend zum Steckverbinder oder Kontakt zu liegen kommt. So kann durch die erste Aussparung ein Kabel geführt werden. Das ermöglicht ein Kontaktieren des Energiespeichers auch mit aufgesetzter Energiespeicherhaltevorrichtung.
In weiteren Ausführungsformen der vorangehend und im Folgenden beschriebenen Notstromvorrichtung statt vertikaler Streben andere Befestigungsmittel vorgesehen. So kann als Befestigungsmittel etwa eine von der Grundplatte umlaufend, insbesondere geschlossen oder im Wesentlichen geschlossen umlaufende Schürze oder Wand vorgesehen sein. Weitere Merkmale wie Löcher zur Verbindung mit dem Energiespeicher durch Schrauben und/oder eine erste Aussparung können hier in analoger Weise vorgesehen sein.
In einer Ausführungsform der vorangehend und im Folgenden beschriebenen Notstromvorrichtung weist die Energiespeicherhaltevorrichtung einen Schalter auf. Der Schalter kann insbesondere ein Batterieschalter sein. Der Schalter ist elektrisch mit dem Energiespeicher verbunden, insbesondere über ein Schalterkabel. Der Schalter ermöglicht so, eine elektrische Verbindung zum Energiespeicher zu unterbrechen beziehungsweise zu schliessen. Das Schalterkabel kann in einer Ausführungsform mit dem Steckverbinder oder Kontakt im Energiespeicher wie zuvor beschrieben koppelbaren Gegen-Steckverbinder aufweisen. Der Steckverbinder und der Gegensteckverbinder können eine einpolige, eine zweipolige oder mehrpolige Stecker-Buchsen-Anordnung bilden. In einer Ausführungsform ist der Steckverbinder ein Stecker und der Gegen-Steckverbinder eine Buchse, In einer alternativen Ausführungsform ist der Steckverbinder eine Buchse und der Gegensteckverbinder ein Stecker.
Eine solche Notstromvorrichtung ermöglicht das sichere Handhaben der Notstromvorrichtung. Der Servicetechniker kann durch den Schalter die an der Notstromvorrichtung insbesondere an ihrem Anschlusskabel vorhandenen Kontakte spannungslos schalten, wenn er die Notstromvorrichtung nicht mehr braucht. Es wird so sichergestellt, dass keine von aussen zugänglichen Kontakte mit elektrischer Spannung beaufschlagt sind, wenn die Notstromvorrichtung nicht gebraucht wird. Durch das Vorhandensein des Schalters direkt an der Energiespeicherhaltevorrichtung wird eine besonders kompakte Bauart der Notstromvorrichtung ermöglicht. Es ergibt sich daraus eine besonders intuitive Notstromvorrichtung, bei welcher der Schalter in unmittelbarer Nähe zum Griff und zum Energiespeicher, etwa einer Batterie, einfach zugänglich angeordnet ist. Es kann so sichergestellt werden, dass die Notstromvorrichtung auch ohne Beschreibung von nicht speziell dazu ausgebildeten Personen sicher betrieben werden kann. Der Schalter an der Notstromvorrichtung schliesst einen weiteren Schalter, insbesondere einen Notstromschalter, an der Aufzugsanlage nicht aus. So kann es sein, dass sowohl der Schalter der Notstromvorrichtung als auch ein weiterer Schalter an der Aufzugsanlage betätigt werden müssen, damit der Energiespeicher der Notstromvorrich- tung mit der Aufzugsanlage beziehungsweise deren Komponenten (bspw. Antrieb und/oder Bremse) elektrisch verbunden ist und so den Notbetrieb der Aufzugsanlage im Notfall ermöglicht.
In einer Ausführungsform weist die Grundplatte der vorangehend und im Folgenden beschriebenen Notstromvorrichtung eine durch die Grundplatte verlaufende zweite Aussparung auf. Die zweite Aussparung ist zur Durchführung des Schalterkabels und/oder zum Anbringen des Batterieschalters ausgebildet. An einem kabelseitigen Ende der zweiten Aussparung ist das Schalterkabel in die zweite Ausführung eingeführt und mit dem Schalter verbunden. Der Schalter ist an einem schalterseitigen Ende der zweiten Aussparung angeordnet. Das schalterseitige Ende und das kabelseitige Ende können entgegengesetzte Enden der zweiten Aussparung sein und die zweite Aussparung kann durchgängig zwischen dem schalterseitigen Ende und dem Kabelseitigen Ende verlaufen. Die zweite Aussparung kann einen sich in der Grundplatte erstreckenden Kanal bilden. In einer Ausführungsform erstreckt sich die zweite Aussparung geradlinig entlang einer Erstreckungsrichtung zwischen dem kabelseitigen Ende und dem schalterseitigen Ende.
Es wird so ermöglicht, den Schalter von dem Steckverbinder zur elektrischen Kontaktierung der Batterie weg und an die Grundplatte zu verlegen. Der Schalter ist somit näher beim Griff der Notstromvorrichtung, so dass der Schalter schon beim Tragen der Notstromvorrichtung erkannt wird. Die zweite Aussparung ermöglicht bei entsprechender Ausführung das Integrieren des Schalters in die Grundplatte. So kann der Schalterkörper in der Grundplatte integriert werden und in der zweiten Aussparung angeordnet sein. Nur das Schaltelement, welches bedient werden muss, um den Schalter von einem Zustand in den anderen zu schalten, ist ausserhalb der Grundplatte sichtbar. Grundsätzlich kann der Schalter auch unabhängig von der Grundplatte beliebig anders angeordnet werden.
Die Aussparung kann beispielsweise zweiteilig ausgeführt sein, wobei sie in einem ersten Teil breiter verläuft, so dass der Körper des Schalters darin Platz findet, und in einem zweiten Teil weniger breit verläuft, wobei in diesem Teil nur noch das Schalterkabel geführt werden. Die zweite Aussparung kann in einer anderen Ausführungsform auch uniform, d. h. mit konstanter Weite beziehungsweise konstantem Querschnitt, durch die Grundplatte verlaufen und nur zur Durchführung des Schalterkabels ausgebildet sein. In dieser Ausführungsform muss der Schalter ausserhalb der zweiten Aussparung an die Grundplatte angebracht werden.
Eine Ausführung wie vorangehend und im Folgenden beschrieben ermöglicht eine einfache mechanische (durch das Verbinden der Streben mit den Gewinden im Gehäuse) als auch eine einfache elektrische (durch Kontaktierung über den Steckverbinder der Batterie) Kontaktierung/Verbindung.
In einer Ausführungsform ist der Energiespeicher eine Batterie wie vorangehend und im Folgenden beschrieben. Die Batterie kann insbesondere eine wiederaufladbare Batterie beziehungsweise ein Akkumulator sein und kann eine Mehrzahl von Batteriezellen aufweisen. In einer Ausführungsform ist oder umfasst der Energiespeicher einen Superkondensator (Supercap) oder eine Supercap-Bank mit einer Mehrzahl von Supercaps. Alternativ oder zusätzlich kann der Energiespeicher auch ein oder mehrere Kondensatoren konventioneller Bauart, beispielsweise Elektrolytkondensatoren, in Form einer Kondensatorbank umfassen.
In einer Ausführungsform der Notstromvorrichtung wie vorangehend und im Folgenden beschrieben umfasst der Energiespeicher ein Ladegerät, insbesondere ein Batterieladegerät. Das Integrieren des Ladegeräts im Gehäuse des Energiespeichers ermöglicht es, eine Notstromvorrichtung zur Verfügung zu stellen, die autonom, das heisst ohne weitere Vorrichtungen, voll funktionsfähig ist. Der Energiereicher, etwa eine Batterie, kann nämlich so ohne Anschliessen einer zusätzlichen Vorrichtung geladen werden.
In einer Ausführungsform der Notstromvorrichtung wie vorangehend und im Folgenden beschrieben weist der Energiespeicher weiter ein Anschlusskabel auf. Das Anschlusskabel tritt bevorzugt aus einem zweiten Gehäuseabschnitt des Gehäuses des Energiespeichers aus, wobei die Grundplatte im montierten Zustand der Energiespeicherhaltevorrichtung ebenfalls auf dem zweiten Gehäuseabschnitt aufliegt. Das Anschlusskabel kann insbesondere zum Anschluss der Notstromvorrichtung and die Aufzugsanlage ausgelegt sein.
Der zweite Gehäuseabschnitt kann insbesondere ein den ersten und den dritten Gehäuseabschnitt wie zuvor verbindender beziehungsweise zwischen dem ersten und dritten Gehäuseabschnitt angeordneter Gehäuseabschnitt sein. Der zweite Gehäuseabschnitt kann insbesondere ein oben liegender Gehäuseabschnitt beziehungsweise eine Oberseite des Gehäuses des Energiespeichers sein. Dementsprechend tritt bei einer derartigen Ausgestaltung bei aufrechtstehender Notstromvorrichtung (insbesondere mit nach oben weisendem Griff) das Anschlusskabel nach oben aus dem Energiespeicher beziehungsweise ihrem Gehäuse aus.
Eine derartige Notstromvorrichtung ermöglicht es, alle relevanten Bedienungselemente in unmittelbarer Nähe anzuordnen. So ist bei einer derartigen Konstruktion die Grundplatte unmittelbar neben beziehungsweise in der Nähe des Anschlusskabels angeordnet. Wie ausgeführt kann die Grundplatte den Schalter, insbesondere Batterieschalter, enthalten beziehungsweise dieser kann in die Grundplatte integriert sein. So ist der Batterieschalter, der Griff, welcher an die Grundplatte ansetzt, sowie das die Anschlusskabel alle in unmittelbarer Nähe angeordnet. Es sind diese Elemente, die ein Servicetechniker benötigt, um die Notstromvorrichtung zu bedienen. So wird eine einfache und intuitive Bedienung der Notstromvorrichtung ermöglicht.
In einer Ausführungsform der vorangehend und im Folgenden beschriebenen Notstromvorrichtung ist der Griff derart ausgeführt, dass er ein parallel zur Grundplatte verlaufendes Griffteilstück umfasst. Dieses Griffteilstück ist für die Führung und Befestigung eines Anschlusskabels ausgelegt. Eine solche Notstromvorrichtung ermöglicht ein Führen beziehungsweise Befestigen des Anschlusskabels am Griff. Der Griff erhält so eine Doppelfunktion. Er ist einerseits zum Tragen der Notstromvorrichtung vorgesehen und andererseits zur Führung des Anschlusskabels verwendbar. Dies ist vorteilhaft in Hinblick auf die Lagerung beziehungsweise Aufbewahrung sowie das Tragen der Notstromvorrichtung.
Zur Lösung der Aufgabe führt ebenfalls eine Aufzugsanlage mit einer Kabine und wenigstens einem Gegengewicht, welche über ein Tragmittel miteinander verbunden sind. Weiter weist die Aufzugsanlage wenigstens eine Steuerung, wenigstens einen Antrieb, insbesondere einen 48-V-Antrieb, wenigstens eine Bremse und wenigstens eine Stockwerkstür mit einem Türantrieb und/oder Türschloss. Weiter weist die Aufzugsanlage einen Notstromanschluss und bevorzugt einen Notstrom Schalter zur elektrischen Versorgung wenigstens einer der Komponenten Steuerung, Antrieb, Bremse, Türantrieb und/oder Türschloss über eine Notstromvorrichtung auf. Der Notstromanschluss ist dabei so ausgebildet, dass er sich zur Verbindung mit einer Notstromvorrichtung, wie vorangehend und im Folgenden beschrieben, eignet. Hierzu können insbesondere am Notstromanschluss der Aufzugsanlage sowie am Anschlusskabel der Notstromvorrichtungen entsprechende Steckverbinder vorgesehen sein. Im Normalbetrieb der Aufzugsanlage ist der Notstromanschluss bevorzugt nicht mit einer Notstromvorrichtung verbunden.
Eine solche Aufzugsanlage ermöglicht einen kostengünstigen und dennoch multifunktionalen Notfallbetrieb. An der Aufzugsanlage kann die Notstromvorrichtung über einen Notstromanschluss angeschlossen werden. Mit der Energie der Notstromvorrichtung kann wenigstens eine der relevanten Komponenten (bevorzugt auch mehrere der Komponenten) betrieben werden. Es kann so im Notfallbetrieb eine multifunktionale Aufzugsanlage zur Verfügung gestellt werden, ohne dass in der Aufzugsanlage selbst eine aufwendige Notstromversorgung zur Verfügung gestellt werden muss.
Insbesondere die Abstimmung der Spannung der Notstromvorrichtung auf die Spannung, welche zur Betreibung der genannten Komponenten notwendig sind, ermöglicht eine einfache Handhabung der Notstromvorrichtung, der Aufzugsanlage beziehungsweise eines Aufzugssystems mit Aufzugsanlage und Notstromvorrichtung im Notfallbetrieb. Die Ausführung der Aufzugsanlage mit einer Gleichspannungsspeisung ermöglicht die Verwendung einer einfachen Gleichstromquelle als Notstromvorrichtung. Insbesondere können sowohl die Notstromvorrichtung als auch die Aufzugsanlage als 48-V-System ausgebildet sein. Damit kann in der Notstromvorrichtung als Energiespeicher eine einfache Serien- ond/oder Parallelschaltung von gängigen Batterien beziehungsweise Batteriezellen verwendet werden. Die Notstromvorrichtung beziehungsweise ihr Energiespeicher kann anschliessend mit einer entsprechenden Ausgestaltung der Aufzugsanlage direkt mit den für den Notfallbetrieb wesentlichen Komponenten verbunden werden. So kann die Notstromvorrichtung den Betrieb dieser wesentlichen Komponenten auch im Notfallbetrieb sicherstellen. Insbesondere ist kein zwischengeschalteter Spannungswandler und/oder Umrichter erforderlich.
In einer Ausführungsform umfasst die vorangehende und im Folgenden beschriebene Aufzugsanlage weiter einen zweiten Antrieb und ein zweites Tragmittel sowie ein zweites Gegengewicht.
Die Aufzugsanlage ist in dieser Ausführungsform also als eine Aufzugsanlage mit zwei Antrieben (Dual Drive), wobei jeder der beiden Antriebe ein mit der Aufzugskabine und einem Gegengewicht verbundenen Tragmittel antreibt. Besonders in einer solchen Aufzugsanlage mit zwei Antrieben ist die Verwendung von durch eine Gleichspannung gespiesenen Antrieben technisch besonders einfach umsetzbar. Darum eignet sich gerade eine solche Aufzugsanlage für die Verwendung einer Notstromvorrichtung, wie vorangehend und im Folgenden beschrieben. In anderen Worten ermöglicht es eine Aufzugsanlage mit einem Dual Drive, Antriebe mit Gleichstromspeisung einzusetzen. Eine Aufzugsanlage mit durch Gleichstrom gespiesenen Antrieben wiederum ermöglicht die Verwendung einer Notstromvorrichtung, welche im Wesentlichen aus einer Batterie besteht. Eine solche aus einer Batterie bestehende Notstromvorrichtung ermöglicht es, mit einer einfachen Energiespeicherhaltevorrichtung eine mobile, das heisst verschiebbare und aufzugsanlagenunabhängige, Notstromvorrichtung bereitzustellen, wie vorangehend und im Folgenden beschrieben.
In einer Ausführungsform der Aufzugsanlage ist der mindestens eine Antrieb über den Notstromanschluss elektrisch versorgbar.
In einer Ausführungsform ist der mindestens eine Türantrieb und/oder das mindestens eine Türschloss über den Notstromanschluss elektrisch versorgbar ist.
Zur Lösung der Aufgabe führt ebenfalls ein Aufzugssystem bestehend aus einer Aufzugsanlage, wie vorangehend und im Folgenden beschrieben, und einer Notstromvorrichtung, wie vorangehend und im Folgenden beschrieben. Zur Lösung der Aufgabe führt ebenfalls ein Verfahren zum Notfallbetrieb einer Aufzugsanlage, wie vorangehend und im Folgenden beschrieben. Das Verfahren umfasst folgende Schritte:
Verbinden einer Notstromvorrichtung, wie vorangehend und im Folgenden beschrieben, mit dem Notstromanschluss der Aufzugsanlage, wie vorangehend und im Folgenden beschrieben.
Betreiben wenigstens einer der Komponenten Steuerung, Antrieb oder Antriebe, Bremse, Türantrieb und/oder Türschloss mit Energie aus der Notstromvorri chtung .
In einer Ausführungsform umfasst das Verfahren weiter den Schritt des Umschaltens eines Schalters, insbesondere eines Batterieschalters, der Notstromvorrichtung, wie vorangehend und im Folgenden beschrieben. Das Umschalten kann insbesondere durch insbesondere ein Umlegen des Schalters erfolgen.
Damit kann sichergestellt werden, dass die Notstromvorri chtung erst elektrische Spannung an ihrem Anschlusskabel aufweist, wenn die Notstromvorri chtung zum Betrieb bereitgemacht, das heisst mit dem Notstromanschluss der Aufzuganlage verbunden wurde. Der Servicetechniker kann also die Notstromvorri chtung ohne elektrische Spannung an die entsprechende Aufzugsanlage bringen und auch anschliessen und erst vor Ort durch Umlegen des Batterieschalters die Notstromvorrichtung in Betrieb nehmen.
In einer weiteren Ausführungsform des Verfahrens umfasst das Verfahren ebenfalls den Schritt des Umschaltens des Notstromschalters an der Aufzugsanlage. Das Umschalten kann insbesondere durch ein Umlegen des Notstrom Schalters erfolgen. In einer Ausführungsform erfolgt das Umschalten des Notstrom Schalters nach dem Umschalten des Schalters der Notstromvorrichtung.
Durch das Umschalten des Notstrom Schalters an der Aufzugsanlage besteht eine weitere Möglichkeit zum sicheren Einschalten der Notstromvorrichtung und der Aufzugsanlage im Notfallbetrieb. So kann der Servicetechniker die Notstromvorrichtung zuerst mit der Aufzugsanlage verbinden, anschliessend den Batterieschalter der Notstromvorrichtung einschalten und anschliessend noch den Notstromschalter der Aufzugsanlage einschalten, so dass der Stromkreis zwischen Notstromvorrichtung und Aufzugsanlage geschlossen wird. Erst nach dem Umlegen beider Schalter ist der Notfallbetrieb der Aufzugsanlage möglich.
Die Erfindung wird im Folgenden anhand von Ausführungsbeispielen in den Figuren weiter erläutert. Hierbei zeigen:
Fig. 1 : eine schematische Darstellung einer Notstromvorrichtung in einer ersten Ausführungsform,
Fig. 2: eine Explosionsdarstellung der Notstromvorrichtung aus Fig. 1,
Fig. 3 : die Energiespeicherhaltevorrichtung der Notstromvorrichtung aus Fig.
1,
Fig. 4: eine Draufsicht auf einen Teilausschnitt der Grundplatte der Notstromvorrichtung aus Fig. 1 in einem Querschnitt.
Fig. 5: zeigt eine Aufzugsanlage gemäss einem Ausführungsbeispiel.
Fig. 1 zeigt eine Notstromvorrichtung 3. Die Notstromvorrichtung 3 umfasst einen Energiespeicher 5, welcher in diesem Ausführungsbeispiel als Batterie 6 ausgeführt ist. Die Notstromvorrichtung 3 umfasst weiter eine Energiespeicherhaltevorrichtung 7. Die Energiespeicherhaltevorrichtung 7 weist einen Griff 9 auf. Der Griff 9 besteht aus einem Griffteilstück 10 und zwei davon schräg zur Grundplatte 15 verlaufenden weiteren Griffteilstücken. Die Grundplatte 15 weist vertikale Streben 13 auf, die es ermöglichen, die Grundplatte 15 mit dem Energiespeicher 5 zu verbinden und als Befestigungsmittel 11 dienen. Dazu weist die Notstromvorrichtung 3 in diesem Ausführungsbeispiel in den Streben ausgeführte Löcher mit Schrauben auf. Bei Platzierung der Energiespeicherhaltevorrichtung 7 auf dem Energiespeicher 5 wie nachfolgend beschrieben kommen die Löcher der vertikal verlaufenden Streben 13 derart fluchtend mit Innengewinden 33 des Gehäuses 49 des Energiespeichers 5 zu liegen, dass die vertikalen Streben 13 mit dem Gehäuse 49 über die Schrauben einfach verbindbar sind. Das Gehäuse 49 des Energiespeichers weist dabei einen ersten und dritten (nicht sichtbaren) Gehäuseabschnitt 51 auf, wobei der dritte Gehäuseabschnitt parallel zum ersten Gehäuseabschnitt ist. Diese Gehäuseabschnitte 51 sind vertikal verlaufende Gehäusewände des Energiespeichers 5. Das Gehäuse 49 weist weiter einen zweiten Gehäuseabschnitt 52 auf. Dieser zweite Gehäuseabschnitt 52 ist ein horizontal verlaufender Gehäuseabschnitt und bildet die Oberseite des Gehäuses 49. Die Grundplatte 15 der Energiespeicherhaltevorrichtung 7 liegt auf dem zweiten Gehäuseabschnitt 52 plan auf. Dabei verlaufen die vertikalen Streben 13 derart von der Grundplatte 15 beziehungsweise ragen von dieser derart ab, dass die vertikalen Streben 13 plan auf dem ersten und dritten Gehäuseabschnitt 51 zu liegen kommen beziehungsweise anliegen. Die Grundplatte 15 ist in Längsrichtung so ausgeführt, dass sie im Wesentlichen den gesamten zweiten Gehäuseabschnitt 52 abdeckt mit Ausnahme eines Teilabschnitts des zweiten Gehäuseabschnitts 52, aus welchem Anschlusskabel 59 geführt werden. Die unmittelbare Anbringung der Energiespeicherhaltevorrichtung 7 mit Griff 9 und Griffteilstück 10 neben dem Anschlusskabel 59 ermöglicht es so, das Anschlusskabel 59 am Griffteilstück 10 zu befestigen. Die Grundplatte 15 der Energiespeicherhaltevorrichtung 7 weist weiter einen in die Grundplatte 15 integrierten Batterieschalter 23 auf.
Fig. 2 zeigt die Notstromvorrichtung 3 zusammen mit einem Teil der des als Batterie 6 ausgebildeten Energiespeichers 5 in einer Explosionsdarstellung. Dabei ist die Grundplatte 15 einerseits mit dem Griff 9 und andererseits mit den Befestigungsmitteln 11, welche als vertikale Streben 13 ausgebildet sind, verbunden oder einstückig ausgeführt. Zwei der vertikalen Streben 13 sind durch eine horizontal verlaufende Strebe 17 miteinander verbunden beziehungsweise verstärkt. Die Grundplatte 15 weist weiter eine zweite Aussparung 25 auf, in welcher der Batterieschalter 23 Platz findet (siehe auch Fig. 4). Ebenfalls in Fig. 2 ist der Energiespeicher 5, welcher als Batterie 6 ausgebildet ist, gezeigt. Der Energiespeicher 5 weist ein Gehäuse 49 auf, welches einen ersten Gehäuseabschnitt 51 und einen zweiten Gehäuseabschnitt 52 aufweist. Der erste Gehäuseabschnitt 51 und der zweite Gehäuseabschnitt 52 sind senkrecht zueinander angeordnet. Der erste Gehäuseabschnitt 51 ist ebenso wie der nicht sichtbare dritte Gehäuseabschnitt eine vertikal verlaufende Seitenwand, wobei der zweite Gehäuseabschnitt 52 ein horizontal verlaufender Gehäuseabschnitt ist und die Oberseite des Gehäuses 49 bildet. Die Grundplatte 15 ist zum planen Aufsetzen der Grundplatte 15 auf den zweiten Gehäuseabschnitt 52 ausgebildet. Dabei ist die Breite der Grundplatte 15 so ausgeführt ist, dass beim Aufsetzen der Grundplatte 15 auf den zweiten Gehäuseabschnitt 52 die vertikalen Streben 13 plan an dem ersten Gehäuseabschnitt 51 beziehungsweise dritten Gehäuseabschnitt anliegen. Die Innengewinde 33 sind so angeordnet, dass beim Aufsetzen der Grundplatte 15 Durchgangslöcher (nicht re- ferenziert) in den vertikalen Streben 13 auf den beziehungsweise fluchtend mit den Innengewinden 33 zu liegen kommen. So können diese mit Schrauben verbunden werden. Der Griff 9 umfasst ein Griffteilstück 10, welches zum Tragen der Notstromvorrichtung 33 ausgebildet ist. Das Griffteilstück 10 verläuft parallel zur Grundplatte 15.
Fig. 3 zeigt eine perspektivische Ansicht der Energiespeicherhaltevorrichtung 7. Die bereits vorangehend beschriebenen Elemente mit denselben Bezugszeichen werden nicht nochmals beschrieben. Es sei auf Fig. 1 und 2 verwiesen. In Fig. 3 ist die horizontale Strebe 17 sichtbar und die in der horizontalen Strebe 17 ausgebildete erste Aussparung 21. Des Weiteren ist die zweite Aussparung 25 in der Grundplatte 15 sichtbar. Die zweite Aussparung 25 ist an dieser Seite der Grundplatte 15 weniger breit ausgeführt, als sie es auf der anderen Seite der Grundplatte 15 (siehe Fig. 2) ist, wobei aus dieser Seite der Aussparung Kabel, insbesondere Schalterkabel 19 herausgeführt werden (Kabel nicht gezeigt, siehe Fig. 4). Die erste Aussparung 21 in der horizontalen Strebe 17 ist zur Durchführung von Kabeln, insbesondere der Schalterkabel 19, vorgesehen, wie nachfolgend mit Bezug auf Fig. 4 beschrieben.
Fig. 4 zeigt die Grundplatte 15 der Energiespeicherhaltevorrichtung 7 in einer Schnittansicht. Dabei ist die zweite Aussparung 25 gezeigt, wobei ersichtlich ist, dass diese auf der einen Seite der Grundplatte 15 breiter ausgeführt ist als auf der anderen Seite der Grundplatte 15. Die Aussparung zweite 25 verengt sich also von der einen Seite der Grundplatte 15 zur anderen. Die zweite Aussparung 25 bildet in der Grundplatte 15 einen durchgängigen und sich verengenden Kanal. In der zweiten Aussparung 25 ist der Batterieschalter 23 eingebracht, wobei vom Batterieschalter 23 Kabel in den verjüngten Abschnitt der zweiten Aussparung 25 verlaufen und aus der zweiten Aussparung 25 austreten und anschliessend durch die erste Aussparung 21 in der horizontalen Strebe 17 an einen Kontakt beziehungsweise Steckverbinder im Energiespeichergehäuse 49 verlaufen. Die Kabel, welche den Batterieschalter 23 mit dem Kontakt oder Steckverbinder im Gehäuse 49 verbinden, sind mit dem Bezugszeichen 19 versehen und bilden das Schalterkabel. Zur elektrischen Verbindung ist am Energiespeicher 5 der im ersten Gehäuseabschnitt 51 angeordnete Steckverbinder 57 und am Batteriekabel 19 ein (nicht separat referenzierter) Gegen-Steckverbinder vorgesehen.
Fig. 5 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer Aufzugsanlage 1, wie etwa einen Personen- oder Lastenaufzug. Die Aufzugsanlage 1 weist einen Aufzugsschacht 28, eine Kabine 27, zwei Gegengewichte 29, zwei Antriebe 35, die jeweils eine Traktionsabschnitt 18b aufweisen, Tragmittel 31 und eine Bremse (nicht gezeigt) auf. Die Antriebe 35 sind im Bereich der Decke 30 des Aufzugsschachts 28 befestigt, insbesondere auf einer Führungsschiene der Aufzugsanlage 1 abgestützt (nicht gezeigt) oder an der Decke 30 des Aufzugsschachts 28 aufgehängt. Ein Bereich, der in dem Aufzugsschacht 28 an die Decke 30 angrenzt, kann auch als Schachtkopf bezeichnet werden. Somit sind die Antriebe 35 im Schachtkopf abgestützt/hän- gend angeordnet. Die Tragmittel 31 können beispielsweise ein(en) oder mehrere Seile oder Riemen aufweisen.
Die Kabine 27 ist in dem Aufzugschacht 28 vertikal verlagerbar angeordnet. Die Gegengewichte 29 sind jeweils über die entsprechenden Tragmittel 31 mit der Kabine 27 verbunden. Die Traktionsabschnitte 18b drehen sich beim Betrieb des Antriebs 35. Das Tragmittel 31 läuft über den Traktionsabschnitt 18b und ist so bewegbar, so dass die Kabine 27 und das Gegengewicht 29 mittels Betreibens des Antriebs 35 in Zusammenwirken mit den Tragmittel 31 vertikal verlagerbar sind. Insbesondere ist die Kabine 27 von einem ersten Stockwerk mit einem ersten Zugang 48 zu einem zweiten Stockwerk mit einem zweiten Zugang 46 oder umgekehrt vertikal verlagerbar. Optional kann sich der Aufzugsschacht 28 über mehr als zwei Stockwerke mit entsprechenden Zugängen erstrecken. Die Gegengewichte 29 sind vorzugsweise gleich schwer. Die Bremse ermöglicht ein Abbremsen und/oder Feststellen der Kabine 27. Alternativ oder zusätzlich kann eine weitere Bremse zum Abbremsen und/oder Feststellen des Gegengewichts 29 angeordnet sein.
Eine Steuervorrichtung (nicht gezeigt) zum Steuern des Antriebs 35 und/oder der Bremse kann kommunikativ mit dem Antrieb 35 bzw. der Bremse gekoppelt sein. Die beiden Antriebe 35 können in einer Master-Slave-Konfiguration ausgebildet sein. Beispielsweise können die beiden Antriebe 35 Drehmoment-gesteuert synchronisiert sein. Insbesondere werden die beiden Antriebe 35 so angesteuert und/oder sind so zueinander synchronisiert, dass sie die Kabine 27 vertikal ausgerichtet und die Gegengewichte 29 gleichmässig zueinander vertikal verlagern.
Die Aufzugsanlage 1 weist im unteren Stockwerk bei Zugang 48weiter einen Notstromanschluss 45 auf. Der Notstromanschluss 45 umfasst einen Notstrom Schalter 47. Über den Notstromanschluss 45 kann die Notstromvorrichtung 3 insbesondere mittels des Anschlusskabels 19 der Notstromvorrichtung 3 mit der Aufzugsanlage 1 verbunden werden. In diesem Ausführungsbeispiel der Aufzugsanlage 1 kann nach dem Einschalten des Notstromschalters 47 die Türantriebe 41, die Türschlösser 43, die Bremse(n), die Steuerung, sowie die Antriebe 35 direkt mit Energie (48 V Gleichspannung) der Notstromvorrichtung 3 versorgt werden. So wird ermöglicht, diese Komponenten auch im Notfallbetrieb zu betreiben. So kann beispielsweise das Türschloss und die Türantriebe geöffnet beziehungsweise betrieben werden.

Claims

- TI -
1. Notstromvorrichtung (3) für eine Aufzugsanlage (1), umfassend einen Energiespeicher (5), insbesondere Batterie, insbesondere eine 48V-Batterie, einen Energiespeicherhaltevorrichtung (7), wobei die Energiespeicherhaltevorrichtung (7) und der Energiespeicher (5) in einem montierten Zustand kraftschlüssigen und/oder formschlüssigen verbunden sind, wobei die die Notstromvorrichtung (3) tragbar, insbesondere durch eine Person tragbar, ist.
2. Notstromvorrichtung (3) nach Anspruch 1, wobei die Notstromvorrichtung (3) zum einhändigen Anheben durch eine Person ausgelegt ist.
3. Notstromvorrichtung (3) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Notstromvorrichtung (3) zur elektrischen Versorgung eines Antriebs (35) der Aufzugsanlage (1) ausgelegt ist.
4. Notstromvorrichtung (3) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Notstromvorrichtung (3) zur elektrischen Versorgung eines Türantriebs (41) und/oder Türschlosses (43) der Aufzugsanlage (1) ausgelegt ist.
5. Notstromvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Energiespeicherhaltevorrichtung (7) und der Energiespeicher (5) in einem montierten Zustand mittels Schrauben verbunden sind.
6. Notstromvorrichtung (3) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Energiespeicherhaltevorrichtung (7) einen Schalter, insbesondere Batterieschalter (23), aufweist, wobei der Schalter in einem montierten Zustand elektrisch insbesondere über ein Schalterkabel (19) mit dem Energiespeicher (5) verbunden ist, so dass eine elektrische Verbindung zum Energiespeicher (5) unterbrechbar bzw. schliessbar ist.
7. Notstromvorrichtung (3) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Energiespeicher (3) einen Steckverbinder (57) zur elektrischen Kontaktierung des Energiespeichers (3) aufweist, wobei der Steckverbinder (57) insbesondere in einen Gehäuseabschnitt des Energiespeichers (5) integriert ist.
8. Notstromvorrichtung (3) nach Anspruch 6 in Verbindung mit Anspruch 7, wobei der Schalter im montierten Zustand über das Schalterkabel (19) mit dem Steckverbinder (57) verbunden ist.
9. Notstromvorrichtung (3) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Energiespeicherhaltevorrichtung (7) einen Griff (9) eine Grundplatte (15); und ein Befestigungsmittel (11), insbesondere wenigstens zwei vertikal von der Grundplatte (15) wegverlaufende und zur Befestigung an einem ersten beziehungsweise dritten seitlichen Gehäuseabschnitt (51) des Energiespeichers (5) ausgebildete Streben (13) umfasst.
10. Notstromvorrichtung (3) nach Anspruch 9, wobei das Befestigungsmittel (11) vier vertikal von der Grundplatte (15) wegverlaufende und zur Befestigung an einem ersten beziehungsweise dritten seitlichen Gehäuseabschnitt (51) des Energiespeichers (5) ausgebildete Streben (13) umfasst, wobei zwei der vertikalen Streben (13) durch eine horizontale Strebe (17) verbunden sind und die horizontale Strebe (17) bevorzugt eine erste Aussparung (21) zur Durchführung des Schalterkabels (19) aufweist.
11. Notstromvorrichtung (3) Anspruch 10, wobei der Energiespeicher (5) ein Gehäuse (49) mit wenigsten vier Gewinden, insbesondere Innengewinden (33), aufweist, wobei in einem montierten Zustand in die Gewinde jeweils eine durch eine vertikale Strebe (13) hindurch verlaufende Schraube eingeschraubt ist.
12. Notstromvorrichtung (3) nach einem der Ansprüche 6 bis 8 in Verbindung mit einem der Ansprüche 9 bis 11, wobei die Grundplatte (15) eine durch die Grundplatte (15) verlaufende zweite Aussparung (25) aufweist, wobei ein Schalterkabel (19) an einem kabelseitigen Ende in die zweite Ausführung eingeführt und mit dem Schalter verbunden ist, wobei der Schalter an einem schalterseitigen Ende der zweiten Aussparung (25) angeordnet ist.
13. Notstromvorrichtung (3) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der Energiespeicher (5) weiter ein Anschlusskabel (59) aufweist, wobei das Anschlusskabel (59) aus einem zweiten Gehäuseabschnitt (52) des Gehäuses (49) des Energiespeichers (5) austritt, wobei die Grundplatte (15) im montierten Zustand der Energiespeicherhaltevorrichtung (7) ebenfalls auf dem zweiten Gehäuseabschnitt (52) aufliegt, wobei das Anschlusskabel insbesondere zum Anschluss der Notstromvorrichtung (3) an die Aufzugsanlage (1) ausgelegt ist.
14. Notstromversorgung nach Anspruch 13 in Verbindung mit einem der Ansprüche 9 bis 12, wobei der Griff (9) ein parallel zur Grundplatte (15) verlaufendes Griffteilstück (10) umfasst, wobei dieses Griffteilstück (10) für die Führung und Befestigung des Anschlusskabels (59) ausgelegt ist.
15. Notstromvorrichtung (3) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Energiespeicher (5) ein Ladegerät, insbesondere ein Batterieladegerät (55), umfasst.
16. Aufzugsanlage (1) mit einer Kabine (27) und wenigstens ein Gegengewicht (29), wobei die Kabine (27) und das Gegengewicht (29) über ein Tragmittel (31) miteinander verbunden sind; wobei die Aufzugsanlage (1) umfasst: - wenigstens eine Steuerung (33); wenigstens einen Antrieb (35), insbesondere ein 48-V-Antrieb;
- wenigstens eine Bremse (37);
- wenigstens eine Stockwerktür (39) mit einem Türantrieb (41) und/oder Türschloss (43); einen Notstromanschluss (45) und bevorzugt einen Notstrom Schalter (47) zur elektrischen Versorgung wenigstens einer der Komponenten Steuerung (33), Antrieb (35), Bremse (37), Türantrieb (41) und/oder Türschloss (43) über eine Notstromvorrichtung, insbesondere eine Notstromvorrichtung (3) nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
17. Aufzugsanlage (1) nach Anspruch 16, weiter umfassend einen zweiten Antrieb (35), ein zweites Tragmittel (31) und ein zweites Gegengewicht (29).
18. Aufzugsanlage (1) nach einem der Ansprüche 16 bis 17, wobei der mindestens eine Antrieb (35) über den Notstromanschluss (45) elektrisch versorgbar ist.
19. Aufzugsanlage nach einem der Ansprüche 16 bis 18, wobei der mindestens eine Türantrieb (41) und/oder Türschloss (43) über den Notstromanschluss elektrisch versorgbar ist.
20. Aufzugssystem umfassend eine Aufzugsanlage (1) nach einem der Ansprüche 16 bis 19 und eine Notstromvorrichtung (3) nach einem der Ansprüche 1 bis 15.
21. Verfahren zum Notfallbetrieb einer Aufzugsanlage (1) nach einem der Ansprüche 16 bis 19 und/oder eines Aufzugssystems nach Anspruch 20, wobei das Verfahren folgende Schritte umfasst
Verbinden einer Notstromvorrichtung (3) nach einem der Ansprüche 1 bis 15 mit dem Notstromanschluss (45) der Aufzugsanlage (1), - Betreiben wenigsten einer der Komponenten Steuerung (33), Antrieb (35), Bremse (37), Türantrieb (41) und/oder Türschloss (43) mit Energie aus dem Energiespeicher (5) der Notstromvorrichtung (3).
22. Verfahren nach Anspruch 21, weiter umfassend den Schritt
- Umschalten, insbesondere durch Umlegen, eines Schalters, insbesondere Batterieschalters (23), der Notstromvorrichtung (3).
23. Verfahren nach Anspruch 21 oder Anspruch 22, weiter umfassend den Schritt
- Umschalten, insbesondere durch Umlegen, des Notstrom Schalters (47) an der Aufzugsanlage (1), wobei das Umschalten des Notstromschalters (47) bevorzugt nach dem Umschalten des Schalters der Notstromvorrichtung erfolgt.
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