EP4739561A1 - Verfahren zum betreiben einer belüftungsanlage - Google Patents
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- EP4739561A1 EP4739561A1 EP24754590.8A EP24754590A EP4739561A1 EP 4739561 A1 EP4739561 A1 EP 4739561A1 EP 24754590 A EP24754590 A EP 24754590A EP 4739561 A1 EP4739561 A1 EP 4739561A1
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betreiben einer Belüftungsanlage (10) eines spurgeführten Fahrzeugs (1), wobei mittels der Belüftungsanlage (10) die pro Zeiteinheit in einen Innenraum (2) des spurgeführten Fahrzeugs (1) geleitete Frischluftmenge (20) eingestellt wird, dadurch gekennzeichnet, dass ein VOC-Wert VOC ermittelt wird und die Frischluftmenge (20) pro Zeiteinheit in Abhängigkeit von dem VOC-Wert VOC ermittelt und eingestellt wird.
Description
Beschreibung
Verfahren zum Betreiben einer Belüftungsanlage
Die Erfindung betri f ft ein Verfahren zum Betreiben einer Belüftungsanlage eines spurgeführten Fahrzeugs , wobei mittels der Belüftungsanlage , die pro Zeiteinheit in einen Innenraum des spurgeführten Fahrzeugs geleitete Frischluftmenge , eingestellt wird .
Ferner betri f ft die Erfindung eine Belüftungsanlage für ein spurgeführtes Fahrzeug, die dazu ausgebildet ist , Umgebungsluft in den Innenraum des spurgeführten Fahrzeugs zu fördern, und wobei die Belüftungsanlage derart ausgebildet ist , dass die pro Zeiteinheit in einen Innenraum des spurgeführten Fahrzeugs geleitete Frischluftmenge , einstellbar ist .
Ferner betri f ft die Erfindung ein spurgeführtes Fahrzeug, umfassend zumindest eine solche oder wie nachfolgend beschrieben weitergebildete Belüftungsanlage .
Ferner betri f ft die Erfindung ein Computerprogrammprodukt , das in einem Computer einer Belüftungsanlage für ein spurgeführtes Fahrzeug oder in einem Computer eines spurgeführten Fahrzeugs , mit einer solchen Belüftungsanlage zu verwenden ist .
Weiterhin betri f ft die Erfindung ein computerlesbares Aufzeichnungsmedium, auf dem ein Computerprogrammprodukt aufgezeichnet ist .
Ferner betri f ft die Erfindung einen digitalen Zwilling einer solchen oder wie nachfolgend beschrieben, weitergebildeten Belüftungsanlage oder eines solchen oder wie nachfolgend beschrieben, weitergebildeten spurgeführten Fahrzeugs .
Die Luftqualität nimmt eine immer größere Rolle in allen Lebensbereichen ein . Spielte früher hauptsächlich die CO2- Konzentration und die CO-Konzentration in der Luft eine Rolle , so sind die Menschen heute auch auf andere Mischgase und Feinstaub in der Umgebungsluft sensibilisiert .
In der Vergangenheit wurden Verfahren zur Belüftung und/oder Klimatisierung von spurgeführten Fahrzeugen daher insbesondere anhand der C02-Konzentration und der CO-Konzentration eingestellt .
Ausgehend davon liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde eine alternative Lösung zur Einstellung der Belüftung bereitzustellen .
Diese Aufgabe wird durch das Verfahren des Anspruchs 1 gelöst . Weiterhin wird die Aufgabe durch die Belüftungsanlage des Anspruchs 11 , das spurgeführte Fahrzeug des Anspruchs 16 das Computerprogrammprodukt nach Anspruch 17 , das computerlesbare Auf zeichnungsmedium nach Anspruch 18 und den digitalen Zwilling nach Anspruch 19 gelöst .
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen sind Gegenstand der j eweiligen Unteransprüche .
Erfindungsgemäß wird ein Verfahren zum Betreiben einer Belüftungsanlage eines spurgeführten Fahrzeugs bereitgestellt , wobei mittels der Belüftungsanlage , die pro Zeiteinheit in einen Innenraum des spurgeführten Fahrzeugs geleitete Frischluftmenge , eingestellt wird . Das Verfahren sieht vor, dass zumindest ein VOC-Wert ermittelt wird und die Frischluftmenge pro Zeiteinheit in Abhängigkeit von dem zumindest einen VOC- Wert , ermittelt und eingestellt wird .
Ferner wird erfindungsgemäß eine Belüftungsanlage für ein spurgeführtes Fahrzeug bereitgestellt , die dazu ausgebildet ist , Umgebungsluft in den Innenraum des spurgeführten Fahrzeugs zu fördern, wobei die Belüftungsanlage derart ausgebildet ist , dass die pro Zeiteinheit in einen Innenraum des spurgeführten Fahrzeugs geleitete Frischluftmenge , einstellbar ist . Die Belüftungsanlage ist derart ausgebildet , dass zumindest ein VOC-Wert ermittelbar ist und die Frischluftmenge pro Zeiteinheit in Abhängigkeit von dem zumindest einen VOC-Wert , ermittelbar und einstellbar ist .
Weiterhin wird erfindungsgemäß ein spurgeführtes Fahrzeug, umfassend zumindest eine solche oder wie nachfolgend beschrieben, weitergebildete Belüftungsanlage , bereitgestellt .
Ferner wird erfindungsgemäß ein Computerprogrammprodukt bereitgestellt , das in einem Computer einer Belüftungsanlage für ein spurgeführtes Fahrzeug oder in einem Computer eines spurgeführten Fahrzeugs mit einer solchen Belüftungsanlage , zu verwenden ist , wobei das Computerprogrammprodukt bei Ausführung den Computer veranlasst , ein solches oder wie nachfolgend beschrieben, weitergebildetes Verfahren zum Betreiben der Belüftungsanlage durchzuführen .
Weiterhin wird erfindungsgemäß ein computerlesbares Auf zeichnungsmedium, auf dem ein Computerprogrammprodukt aufgezeichnet ist , bereitgestellt , wobei das Computerprogrammprodukt bei Aus führung in einer Belüftungsanlage für ein spurgeführtes Fahrzeug, geeignet ist , in einen Computer der Belüftungsanlage für ein spurgeführtes Fahrzeug oder in einem Computer des spurgeführten Fahrzeugs mit einer solchen Belüftungsanlage zu veranlassen, ein solches oder wie nachfolgend beschrieben, weitergebildetes Verfahren zum Betreiben der Belüftungsanlage , durchzuführen .
Ferner wird erfindungsgemäß ein digitaler Zwilling einer solchen oder wie nachfolgend beschrieben weitergebildeten Belüftungsanlage oder eines solchen oder wie nachfolgend beschrieben, weitergebildeten spurgeführten Fahrzeugs bereitgestellt , wobei der digitale Zwilling ein digitalisiertes Abbild einer solchen oder wie nachfolgend beschrieben, weitergebildeten Belüftungsanlage oder ein digitalisiertes Abbild eines solchen oder wie nachfolgend beschrieben, weitergebildeten spurgeführten Fahrzeugs umfasst .
Erfindungsgemäß hängt die Frischluftmenge von dem zumindest einen VOC-Wert ab, sodass , abhängig von dem zumindest einen VOC-Wert , sich die Frischluftmenge ändert .
VOC steht für "volatile organic compounds" . Dies sind flüchtige organische Stof fe , auch Mischgase genannt . Sie entstehen bspw . durch Ausdünstungen aus Materialien, Körpergerüchen und/oder Tabakrauch .
Der VOC-Wert ist ein Maß für die Mischgase in der Luft .
Die Mischgaskonzentration bzw . der VOC-Wert wird mittels VOC- Sensoren gemessen und anschließend ausgewertet .
VOC-Sensoren sind aus anderen Bereichen der Technik bekannt und kommerziell verfügbar . Es gibt diverse VOC-Sensoren als Module für Innenräume . Bei dem spurgeführten Fahrzeug handelt es sich beispielsweise um ein Schienenfahrzeug oder eine Magnetschwebebahn, vorzugsweise zum Personentransport .
Die Belüftungsanlage kann Teil einer Klimatisierungsanlage sein .
Die VOC-Sensoren können zur Detektion von Kältemittelleckage genutzt werden .
In Ausgestaltung können die VOC-Sensoren dazu genutzt werden HFKW nachzuweisen und somit eine Leckage am Kältekreis mit Austritt eines HFKW Kältemittels , zu detektieren .
Das Einstellen der Frischluftmenge pro Zeiteinheit , in Abhängigkeit von dem Luftpartikelwert der Umgebungsluft , kann sowohl ein Steuern als auch ein Regeln umfassen .
Die Belüftungsanlage weist eine Einstellvorrichtung auf , welche dazu ausgebildet ist , die Frischluftmenge einzustellen .
Gerade flüchtige Mischgase (VOC ) sind oftmals nur mittels Messgeräten detektierbar und werden von Personen häufig gar nicht aktiv wahrgenommen . VOC haben j e nach Art und Konzentration unterschiedliche Auswirkungen auf den Menschen . Sie können von unangenehmen Gerüchen über Übelkeit und Kopfschmerzen, bis hin zu schwerwiegenderen Problemen, wie Krämpfen und Koma, reichen . Erfindungsgemäß wird somit verhindert , dass solche Mischgase unbemerkt bleiben, damit die obigen Nachteile nicht auftreten können .
Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass dieses Verfahren eine höhere Frischluftmenge wieder zulässt , wenn der VOC-Wert der Umluft und damit die VOC-Belastung nachlässt . Damit kann das spurgeführte Fahrzeug, auch bei vorübergehenden hohen VOC- Werten, eingesetzt werden, ohne dass sich der VOC-Wert im Innenraum des Fahrzeugs unzulässig erhöht .
Immer wieder kommt es in Belüftungsanlagen und/oder Klimageräten und/oder Kanälen zu Schimmelbildung . Uber VOC-Sensoren und eine intelligente Auswertung in Kombination mit Luft-
feuchte und Lufttemperatur kann so frühzeitig Schimmelbildung detektiert und geeignete Maßnahmen eingeleitet werden .
In Weiterbildung des Verfahrens kann vorgesehen sein, dass ein VOC-Wert der Frischluft des spurgeführten Fahrzeugs ermittelt wird .
In Weiterbildung der Belüftungsanlage kann vorgesehen sein, dass die Belüftungsanlage einen VOC-Frischluf tsensor aufweist , der zur Ermittlung eines VOC-Werts der Frischluft des spurgeführten Fahrzeugs , ausgebildet ist .
Die Frischluft ist dabei die Umgebungsluft des spurgeführten Fahrzeugs , die von außerhalb des Fahrzeugs der Belüftungsanlage zugeführt wird .
Der VOC-Frischluf tsensor ist dabei vorzugsweise im Aussaugtrakt der Belüftungsanlage angeordnet .
Uber eine intelligente Einstellung der Frischluft kann so die Qualität der Luft des Innenraums des spurgeführten Fahrzeugs gesteigert werden .
Vorzugsweise ist der VOC-Frischluf tsensor direkt an der Belüftungsanlage bzw . im Klimagerät der Belüftungsanlage platziert und eingebunden .
Hierdurch wird erreicht , dass der VOC-Wert der Frischluft ermittelt und anhand dessen die Frischluftmenge eingestellt wird, welche dem Innenraum zugeführt wird . Somit kann diese einem VOC-Wert der Frischluft angepasst werden .
In Weiterbildung des Verfahrens kann ferner vorgesehen sein, dass ein VOC-Wert der Umluft des spurgeführten Fahrzeugs ermittelt wird .
In Weiterbildung der Belüftungsanlage kann vorgesehen sein, dass die Belüftungsanlage einen VOC-Umluf tsensor aufweist , der zur Ermittlung eines VOC-Werts der Umluft des spurgeführten Fahrzeugs ausgebildet ist .
Die Umluft ist dabei die Luft aus dem Innenraum des spurgeführten Fahrzeugs , die der Belüftungsanlage aus dem Innenraum zugeführt wird .
Der VOC-Umluf tsensor ist dabei vorzugsweise im Umluftzufuhrtrakt der Belüftungsanlage angeordnet . Somit ist der VOC- Umluftsensor direkt an der Belüftungsanlage bzw . im Klimagerät der Belüftungsanlage platziert und eingebunden .
Hierdurch wird eine intelligente Einstellung der Umluft erreicht , wodurch die Qualität der Luft des Innenraums , gesteigert werden kann .
Des Weiteren kann der VOC-Umluf tsensor zur Detektion von Kältemittelleckage genutzt werden .
In Weiterbildung des Verfahrens kann vorgesehen sein, dass ein VOC-Wert der Zuluft des spurgeführten Fahrzeugs ermittelt wird .
In Weiterbildung der Belüftungsanlage kann vorgesehen sein, dass die Belüftungsanlage einen VOC-Zuluf tsensor aufweist , der zur Ermittlung eines VOC-Werts der Zuluft des spurgeführten Fahrzeugs , ausgebildet ist .
Die Zuluft ist dabei die Luft , die aus der Belüftungsanlage dem Innenraum des spurgeführten Fahrzeugs zugeführt wird .
Der VOC-Zuluf tsensor ist dabei vorzugsweise im Zulufttrakt der Belüftungsanlage angeordnet . Somit ist der VOC- Zuluftsensor direkt an der Belüftungsanlage bzw . im Klimagerät der Belüftungsanlage platziert und eingebunden .
Hierdurch wird eine intelligente Einstellung der Zuluft erreicht , wodurch die Qualität der Luft des Innenraums gesteigert werden kann .
Des Weiteren kann der VOC-Zuluf tsensor zur Detektion von Kältemittelleckage genutzt werden .
In Weiterbildung des Verfahrens kann vorgesehen sein, dass die Frischluftmenge pro Zeiteinheit mindestens einer vorgegebenen Mindest frischluftmenge pro Zeiteinheit entspricht .
Die Mindest frischluftmenge ist bspw . durch die Normen EN13129 , EN14750 definiert .
Hierdurch wird erreicht , dass immer ein definierter Normgerechter Luftaustausch gewährleistet ist .
In Weiterbildung des Verfahrens , kann vorgesehen sein, dass ein besetzungsabhängiger Zustandsparameterwert des Innenraums ermittelt wird und die vorgegebene Mindest frischluftmenge pro Zeiteinheit in Abhängigkeit von dem besetzungsabhängigen Zustandsparameterwert ermittelt wird .
Hierdurch findet eine Rückkopplung statt , sodass nur die tatsächliche erforderliche Luftmenge pro Zeiteinheit als Mindest frischluftmenge pro Zeiteinheit , in Abhängigkeit von dem besetzungsabhängigen Zustandsparameterwert , ermittelt und eingestellt wird .
Ferner kann das Verfahren vorsehen, dass der besetzungsabhängige Zustandsparameterwert des Innenraums der CO2-Wert der Umluft und/oder eine Anzahl an Personen in dem Innenraum ist .
Hierdurch wird unmittelbar der Besetzungsgrad oder ein besetzungsabhängiger Zustandsparameterwert , wie die C02- Konzentration, verwendet , um die Belüftungsanlage einzustellen, wodurch eine Anpassung der Frischluftmenge an die tatsächlichen Gegebenheiten, erfolgt .
Hierdurch ist es möglich, dass die angesaugte Frischluftmenge auch über die CCp-Konzentration geregelt wird . Bis der Grenz- wert/Sollwert für die CCp-Konzentration im Innenraum nicht erreicht ist , wird bei einem hohem VOC-Wert der Frischluft , die von außen zugeführte Frischluft , bis auf ein Minimum reduziert oder die Frischluftansaugung von außen komplett unterbunden . Erst beim Erreichen des CCp-Grenzwertes wird die Frischluftansaugung wieder geöf fnet bzw . teilweise geöf fnet . CCp-Grenzwerte sind z . B . in der „Technische Spezi fikationen für die Interoperabilität ( TS I ) für Fahrzeuge - Lokomotiven und Personenwagen LOC&PAS" enthalten (vgl . Verordnung (EU) Nr . 1302 /2014 in der konsolidierten Fassung vom 11 . März 2020 ) .
Bei anderen Frischluftansaugungen kann die Luftmenge auf ein Minimum reduziert werden . Dieses Minimum kann abhängig sein von z . B . Temperatur, Druck etc .
Es kann in Weiterbildung des Verfahrens ferner vorgesehen sein, dass der zumindest eine VOC-Wert kontinuierlich ermittelt wird sowie mit zumindest einem vorgegebenen VOC-Sollwert verglichen wird und, unter der Bedingung, dass der zumindest eine VOC-Wert von dem zumindest einen vorgegebenen VOC- Sollwert abweicht , die pro Zeiteinheit in den Innenraum geleitete Frischluftmenge , eingestellt wird .
Ein erster VOC-Sollwert liegt bspw . bei 800 ppm Mischgasanteil in der Luft . Liegt der VOC-Wert unterhalb von 800 ppm ist dieser zulässig .
Ein zweiter VOC-Sollwert liegt bspw . bei 1200 ppm Mischgasanteil in der Luft . Liegt der VOC-Wert bspw . zwischen 800 und 1200 ppm, ist dieser bedingt zulässig, das heißt , dieser kann für eine bedingte Zeit toleriert werden .
Ein dritter VOC-Sollwert liegt bspw . bei 1200 ppm Mischgasanteil in der Luft . Liegt der VOC-Wert bspw . oberhalb von 1200 ppm, ist dieser unzulässig .
In Weiterbildung des Verfahrens kann ferner vorgesehen sein, dass bei nicht Einhalten des VOC-Sollwerts der Umluft , die pro Zeiteinheit in den Innenraum geleitete Frischluftmenge erhöht wird und/oder bei Einhalten des VOC-Sollwerts der Umluft , die pro Zeiteinheit in den Innenraum geleitete Frischluftmenge , konstant gehalten oder reduziert wird .
Steigt beispielsweise die Konzentration der Mischgase im Fahrgastraum ( in der Umluft ) an, z . B . durch Reinigungsmittel , Körperausdünstungen, Tabakrauch usw . kann andersherum die Frischluftzufuhr deutlich erhöht werden .
In Ausgestaltung des Verfahrens kann ferner vorgesehen sein, dass bei nicht Einhalten des VOC-Sollwerts der Frischluft , die pro Zeiteinheit in den Innenraum geleitete Frischluftmenge konstant gehalten oder reduziert wird und/oder bei Einhalten des VOC-Sollwerts der Frischluft , die pro Zeiteinheit in den Innenraum geleitete Frischluftmenge , erhöht wird .
Steigt beispielsweise die Belastung mit Mischgasen in der Frischluft an, z . B . in einem Industriegebiet oder ähnliches , kann die Belüftungsanlage unter Beachtung der maximal zulässigen C02-Konzentration im Innenraum, die mit Mischgasen belastete Frischluft kurz zeitig reduzieren .
Es kann ferner in Weiterbildung des spurgeführten Fahrzeugs vorgesehen sein, dass eine Vorrichtung ausgebildet ist , die dazu eingerichtet ist , die Luftqualität den Fahrgästen als Information, beispielsweise per App oder Infoscreen, zugänglich zu machen .
Ebenso ist es ergänzend möglich verfahrensgemäß die Umluftmenge und/oder die Zuluftmenge einzustellen . Hierzu sind entsprechende Einstellvorrichtungen zur Einstellung der Zuluftmenge und/oder Einstellvorrichtungen zur Einstellung der Um- luftmenge ausgebildet .
Ferner kann die Belüftungsanlage vorsehen, dass diese derart ausgebildet ist , dass diese zur Durchführung des Verfahrens ausgebildet ist .
Sämtliche verfahrensmäßigen Ausgestaltungen gelten in gleicher Weise für die Belüftungsanlage und das spurgeführte Fahrzeug .
Nachfolgend soll die Erfindung anhand eines Aus führungsbeispiels mit Bezug auf die Zeichnung erläutert werden .
Es zeigen :
Fig . 1 in einer schematischen Darstellung eine erfindungsgemäße Belüftungsanlage eines spurgeführten Fahrzeugs ;
Fig . 2 in einer schematischen detaillierten Darstellung die erfindungsgemäße Belüftungsanlage eines spurgeführten Fahrzeugs gemäß Fig . 1 ;
Fig . 3 in einer schematischen Darstellung das erfindungsgemäße Verfahren zum Betreiben einer Belüftungsanlage des spurgeführten Fahrzeugs .
Fig . 1 zeigt in einer schematischen Darstellung ein erfindungsgemäßes spurgeführtes Fahrzeug 1 mit einer erfindungsgemäßen Belüftungsanlage 10 .
Die Belüftungsanlage 10 ist für ein spurgeführtes Fahrzeug 1 bestimmt und dazu ausgebildet , Umgebungsluft U in den Innenraum 2 des spurgeführten Fahrzeugs 1 zu fördern .
Bei dem Innenraum 2 des spurgeführten Fahrzeugs 1 handelt es sich bspw . um einen Fahrgastraum .
Die Belüftungsanlage 10 ist derart ausgebildet , dass die pro Zeiteinheit in einen Innenraum 2 des spurgeführten Fahrzeugs 1 geleitete Frischluftmenge 20 einstellbar ist .
Hierzu weist die Belüftungsanlage 10 eine Einstellvorrichtung auf , welche dazu ausgebildet ist , die Frischluftmenge 20 einzustellen .
Die Belüftungsanlage 1 kann dabei auch als Teil einer Klimatisierungsanlage ausgebildet sein .
Die Belüftungsanlage 10 ist derart ausgebildet , dass zumindest ein VOC-Wert VOCF, VOCu, VOCZ ermittelbar ist .
Die Frischluftmenge 20 pro Zeiteinheit ist in Abhängigkeit von dem zumindest einen VOC-Wert VOCF, VOCF, VOCZ der Frischluft F ermittelbar und einstellbar .
Die Frischluft F ist dabei die Umgebungsluft des spurgeführten Fahrzeugs 1 , die von außerhalb des spurgeführten Fahrzeugs 1 der Belüftungsanlage 10 zugeführt wird .
Fig . 2 in einer schematischen detaillierten Darstellung die erfindungsgemäße Belüftungsanlage 10 des spurgeführten Fahrzeugs 1 gemäß Fig . 1 . Diese kann Teil eines Klimageräts sein .
Die Belüftungsanlage 10 weist einen VOC-Frischluf tsensor 50 auf , der zur Ermittlung eines VOC-Werts VOCF der Frischluft F des spurgeführten Fahrzeugs 1 ausgebildet ist .
Der VOC-Frischluf tsensor 50 ist dabei vorzugsweise im Aussaugtrakt der Belüftungsanlage 1 angeordnet . Die Belüftungsanlage 10 kann auch mehr als einen VOC-Frischluf tsensor 50 aufweisen .
Die Belüftungsanlage 10 weist einen VOC-Umluf tsensor 60 auf , der zur Ermittlung eines VOC-Werts VOCu der Umluft U des spurgeführten Fahrzeugs 1 ausgebildet ist .
Die Umluft U ist dabei die Luft aus dem Innenraum 2 des spurgeführten Fahrzeugs 1 , die der Belüftungsanlage 10 aus dem Innenraum zugeführt wird .
Der VOC-Umluf tsensor 60 ist dabei vorzugsweise im Umluftzufuhrtrakt der Belüftungsanlage 10 angeordnet . Gemäß Fig . 2 weist die Belüftungsanlage 10 zwei VOC-Umluf tsensoren 50 auf .
Die Belüftungsanlage 10 weist einen VOC-Zuluf tsensor 70 auf , der zur Ermittlung eines VOC-Werts VOCZ der Zuluft Z des spurgeführten Fahrzeugs 1 ausgebildet ist .
Der VOC-Zuluf tsensor 70 ist dabei vorzugsweise im Zulufttrakt der Belüftungsanlage 10 angeordnet .
Weiterhin kann die Belüftungsanlage 10 weitere Bauelemente , wie zumindest eine Temperiervorrichtung 80 und zumindest einen Filter F, umfassen .
Weiterhin umfasst die Belüftungsanlage 10 eine Steuerungseinrichtung (nicht dargestellt ) , die dazu eingerichtet ist , die Frischluftmenge , die Umluftmenge und/oder die Zuluftmenge , einzustellen . Ferner ist der zumindest eine VOC-Sensor mit der Steuerungseinrichtung betriebsmäßig verbunden . Die Steuerungsvorrichtung kann ferner mit einer zentralen Steuerungseinrichtung des spurgeführten Fahrzeugs verbunden sein . Handelt es sich bei dem spurgeführten Fahrzeug um ein Schienenfahrzeug, kann dies eine zentrale Zugsteuerungseinrichtung sein .
Die Belüftungsanlage 10 ist derart ausgebildet ist , dass diese zur Durchführung des nachfolgend mit Bezug auf Fig . 3 beschriebenen Verfahrens , ausgebildet ist .
Fig . 3 zeigt in einer schematischen Darstellung das erfindungsgemäße Verfahren zum Betreiben einer Belüftungsanlage 10 des spurgeführten Fahrzeugs 1 .
Das Verfahren ist ein Verfahren zum Betreiben der Belüftungsanlage 10 eines spurgeführten Fahrzeugs 1 , wie dieses mit Bezug auf Fig . 1 und 2 beschrieben wurde . Mittels der Belüftungsanlage 10 wird die pro Zeiteinheit in einen Innenraum 2 des spurgeführten Fahrzeugs 1 geleitete Frischluftmenge 20 , eingestellt . Ebenso ist es ergänzend möglich, die Umluftmenge und/oder die Zuluftmenge einzustellen .
Verfahrensgemäß ist in einem Schritt vorgesehen, dass zumindest ein VOC-Wert VOCF, VOCu, VOCZ ermittelt wird und die Frischluftmenge 20 pro Zeiteinheit in Abhängigkeit von dem zumindest einen VOC-Wert VOCF, VOCu, VOCZ ermittelt und eingestellt wird .
Das Einstellen der Frischluftmenge kann dabei sowohl ein Reduzieren, als auch ein Erhöhen oder ein Konstanthalten der Frischluftmenge umfassen, wie in Fig . 3 dargestellt ist .
Als zumindest ein VOC-Wert wird ein VOC-Wert VOCF der Frischluft F des spurgeführten Fahrzeugs 1 und/oder ein VOC-Wert VOCu der Umluft U des spurgeführten Fahrzeugs 1 und/oder ein VOC-Wert VOCZ der Zuluft Z des spurgeführten Fahrzeugs 1 ermittelt .
Der zumindest eine VOC-Wert VOCF, VOCu, VOCZ wird kontinuierlich ermittelt sowie mit zumindest einem vorgegebenen VOC- Sollwert SF, SU, SZ verglichen . Unter der Bedingung, dass der zumindest eine VOC-Wert VOCF, VOCu, VOCZ von dem zumindest einen vorgegebenen VOC-Sollwert SF, Su, Sz abweicht , wird die pro Zeiteinheit in den Innenraum 2 geleitete Frischluftmenge 20 , eingestellt .
Das Verfahren sieht vor, dass bei Nichteinhalten des VOC- Sollwerts Su der Umluft U, die pro Zeiteinheit in den Innenraum 2 geleitete Frischluftmenge 20 erhöht wird und/oder bei Einhalten des VOC-Sollwerts Su der Umluft U, die pro Zeiteinheit in den Innenraum 2 geleitete Frischluftmenge 20 , konstant gehalten oder reduziert wird .
Weiterhin sieht das Verfahren vor, dass bei Nichteinhalten des VOC-Sollwerts SF der Frischluft F, die pro Zeiteinheit in den Innenraum 2 geleitete Frischluftmenge 20 konstant gehalten oder reduziert wird und/oder bei Einhalten des VOC- Sollwerts SF der Frischluft F, die pro Zeiteinheit in den Innenraum 2 geleitete Frischluftmenge 20 , erhöht wird .
Dies kann in Ausgestaltung gemäß Fig . 3 mit oder ohne Berücksichtigung eines besetzungsabhängigen Zustandsparameterwerts 40 des Innenraums 2 , wie der COu-Konzentration, geschehen .
Alternativ zur COu-Konzentration kann der besetzungsabhängigen Zustandsparameterwerts 40 des Innenraums 2 auch eine Anzahl an Personen in dem Innenraum 2 sein .
Wird das Verfahren ohne Berücksichtigung eines besetzungsabhängigen Zustandsparameterwerts 40 (hier der COZ- Konzentration) des Innenraums 2 durchgeführt , so kann die Frischluftmenge 20 eingestellt werden . Ein solcher Betrieb
kommt bspw . in Betracht , wenn sich in dem spurgeführten Fahrzeug keine Personen befinden, wie bspw . auf einer „Dienstfahrt" , einer Fahrt ins Depot , etc .
Wird das Verfahren mit Berücksichtigung eines besetzungsabhängigen Zustandsparameterwerts 40 (hier der CO2- Konzentration) des Innenraums 2 durchgeführt , so wird zunächst der besetzungsabhängige Zustandsparameterwert 40 (hier der CCt-Konzentration) des Innenraums 2 ermittelt .
Der besetzungsabhängige Zustandsparameterwert 40 des Innenraums 2 wird kontinuierlich ermittelt sowie mit einem vorgegebenen Sollwert bzw . Grenzwert des besetzungsabhängigen Zustandsparameterwerts 42 verglichen und, unter der Bedingung, dass der besetzungsabhängige Zustandsparameterwert 40 Innenraums 2 von dem vorgegebenen Sollwert 42 abweicht , die pro Zeiteinheit in den Innenraum 2 geleitete Frischluftmenge 20 , eingestellt wird .
Bei Nichteinhalten des Sollwerts des besetzungsabhängigen Zustandsparameterwerts 42 , wird die pro Zeiteinheit in den Innenraum 2 geleitete Frischluftmenge 20 , erhöht . Dies geschieht , um den Sollwert des besetzungsabhängigen Zustandsparameterwerts 42 , wieder einzuhalten .
Bei Einhalten des Sollwerts des besetzungsabhängigen Zustandsparameterwerts 42 wird die pro Zeiteinheit in den Innenraum 2 geleitete Frischluftmenge 20 reduziert .
Die Frischluftmenge 20 pro Zeiteinheit entspricht dabei immer mindestens einer vorgegebenen Mindest frischluftmenge 30 pro Zeiteinheit .
Es kann vorgesehen sein, dass die vorgegebene Mindest frisch- luftmenge 30 pro Zeiteinheit in Abhängigkeit von dem besetzungsabhängigen Zustandsparameterwert 40 , ermittelt wird .
Ferner wird erfindungsgemäß ein Computerprogrammprodukt bereitgestellt , das in einem Computer einer Belüftungsanlage 10 oder in einem Computer eines spurgeführten Fahrzeugs 1 mit einer solchen Belüftungsanlage 1 zu verwenden ist , wobei das Computerprogrammprodukt bei Aus führung den Computer veranlasst , dass oben, mit Bezug auf Fig . 3 beschriebene Verfahren zum Betreiben der Belüftungsanlage 10 , durchzuführen .
Weiterhin wird ein computerlesbares Auf zeichnungsmedium, auf dem das Computerprogrammprodukt auf gezeichnet ist , bereitgestellt . Das Computerprogrammprodukt ist geeignet bei Aus führung in einer Belüftungsanlage 10 für ein spurgeführtes Fahrzeug, in einem Computer der Belüftungsanlage 10 für ein spurgeführtes Fahrzeug oder in einem Computer des spurgeführten Fahrzeugs 1 mit einer solchen Belüftungsanlage 10 zu veranlassen, dass oben, mit Bezug auf Fig . 3 beschriebene Verfahren zum Betreiben der Belüftungsanlage 10 , durchzuführen .
Schließlich wird ein Digitaler Zwilling der Belüftungsanlage oder des spurgeführten Fahrzeugs , bereitgestellt , wobei der digitale Zwilling ein digitalisiertes Abbild einer Belüftungsanlage 10 oder ein digitalisiertes Abbild des spurgeführten Fahrzeugs umfasst .
Die vorstehende Of fenbarung gilt gleichermaßen für ein spurgeführtes Fahrzeug, umfassend zumindest eine , wie vorstehend beschrieben, ausgeführte Belüftungsanlage 10 . Gleichsam kann sich die vorstehende Of fenbarung auch auf einen einzelnen Wagenkasten eines spurgeführten Fahrzeugs beziehen .
Abschließend sei erwähnt , dass die Merkmale aller oben beschriebenen Aus führungsvarianten untereinander in beliebiger Weise kombiniert werden können, um weitere andere Aus führungsbeispiele der Erfindung, zu bilden . Auch können alle Merkmale von Unteransprüchen j eweils für sich mit j edem Merkmal j edes anderen der Ansprüche kombiniert werden, und zwar j eweils für sich allein oder in beliebiger Kombination, um weitere andere Aus führungsbeispiele zu erhalten . Obwohl die Erfindung im Detail durch ein Aus führungsbeispiel näher illustriert und beschrieben wurde , so ist die Erfindung nicht durch die of fenbarten Beispiele eingeschränkt und andere Variationen können vom Fachmann hieraus abgeleitet werden, ohne den Schutzumfang der Erfindung zu verlassen .
Unabhängig vom grammatikalischen Geschlecht eines bestimmten Begri f fes sind Personen mit männlicher, weiblicher oder anderer Geschlechteridentität mit umfasst .
Claims
1. Verfahren zum Betreiben einer Belüftungsanlage (10) eines spurgeführten Fahrzeugs (1) , wobei mittels der Belüftungsanlage (10) die pro Zeiteinheit in einen Innenraum (2) des spurgeführten Fahrzeugs (1) geleitete Frischluftmenge (20) eingestellt wird, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein VOC-Wert (VOCF, VOCu, VOCZ) ermittelt wird und die Frischluftmenge (20) pro Zeiteinheit in Abhängigkeit von dem zumindest einen VOC-Wert (VOCF, VOCF, VOCZ) ermittelt und eingestellt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein VOC-Wert (VOCF) der Frischluft (F) des spurgeführten Fahrzeugs (1) ermittelt wird.
3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein VOC-Wert (VOCF) der Umluft (U) des spurgeführten Fahrzeugs (1) ermittelt wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein VOC-Wert (VOCZ) der Zuluft (Z) des spurgeführten Fahrzeugs (1) ermittelt wird.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Frischluftmenge (20) pro Zeiteinheit mindestens einer vorgegebenen Mindest frischluftmenge (30) pro Zeiteinheit entspricht .
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass
ein besetzungsabhängiger Zustandsparameterwert (40) des Innenraums (2) ermittelt wird und die vorgegebene Mindest frischluftmenge (30) pro Zeiteinheit in Abhängigkeit von dem besetzungsabhängigen Zustandsparameterwert (40) ermittelt wird.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der besetzungsabhängige Zustandsparameterwert (40) des Innenraums (2) der COz-Wert der Umluft und/oder eine Anzahl an Personen in dem Innenraum (2) ist.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine VOC-Wert (VOCF, VOCu, VOCZ) kontinuierlich ermittelt wird sowie mit zumindest einem vorgegebenen VOC- Sollwert (SF, SU, SZ) verglichen wird und, unter der Bedingung, dass der zumindest eine VOC-Wert (VOCF, VOCu, VOCZ) von dem zumindest einen vorgegebenen VOC-Sollwert (SF, Su, Sz) abweicht, die pro Zeiteinheit in den Innenraum (2) geleitete Frischluftmenge (20) eingestellt wird.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass
- bei nicht Einhalten des VOC-Sollwerts (Su) der Umluft (U) , die pro Zeiteinheit in den Innenraum (2) geleitete Frischluftmenge (20) erhöht wird und/oder
- bei Einhalten des VOC-Sollwerts (Su) der Umluft (U) , die pro Zeiteinheit in den Innenraum (2) geleitete Frischluftmenge (20) konstant gehalten oder reduziert wird.
10. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass
- bei nicht Einhalten des VOC-Sollwerts (SF) der Frischluft (F) , die pro Zeiteinheit in den Innenraum (2) geleitete Frischluftmenge (20) konstant gehalten oder reduziert wird und/ oder
- bei Einhalten des VOC-Sollwerts (SF) der Frischluft (F) , die pro Zeiteinheit in den Innenraum (2) geleitete Frischluftmenge (20) erhöht wird.
11. Belüftungsanlage (10) für ein spurgeführtes Fahrzeug (1) , die dazu ausgebildet ist Umgebungsluft (U) in den Innenraum (2) des spurgeführten Fahrzeugs (1) zu fördern, wobei die Belüftungsanlage (10) derart ausgebildet ist, dass die pro Zeiteinheit in einen Innenraum (2) des spurgeführten Fahrzeugs (1) geleitete Frischluftmenge (20) einstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Belüftungsanlage (10) derart ausgebildet ist, dass ein zumindest ein VOC-Wert (VOCF, VOCu, VOCZ) ermittelbar ist und die Frischluftmenge (20) pro Zeiteinheit in Abhängigkeit von dem zumindest einen VOC-Wert (VOCF, VOCF, VOCZ) ermittelbar und einstellbar ist.
12. Belüftungsanlage (10) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Belüftungsanlage (10) einen VOC-Frischluf tsensor (50) aufweist, der zur Ermittlung eines VOC-Werts (VOCF) der Frischluft (F) des spurgeführten Fahrzeugs (1) ausgebildet ist .
13. Belüftungsanlage (10) nach einem der Ansprüche 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Belüftungsanlage (10) einen VOC-Umluf tsensor (60) auf- weist, der zur Ermittlung eines VOC-Werts (VOCF) der Umluft
(U) des spurgeführten Fahrzeugs (1) ausgebildet ist.
14. Belüftungsanlage (10) nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Belüftungsanlage (10) einen VOC-Zuluf tsensor (70) auf- weist, der zur Ermittlung eines VOC-Werts (VOCZ) der Zuluft
(Z) des spurgeführten Fahrzeugs (1) ausgebildet ist.
15. Belüftungsanlage (10) nach Anspruch 11 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass diese derart ausgebildet ist, dass diese zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 10 ausgebildet ist.
16. Spurgeführtes Fahrzeug (1) , umfassend zumindest eine Belüftungsanlage (10) nach einem der Ansprüche 11 bis 15.
17. Computerprogrammprodukt, das in einem Computer einer Belüftungsanlage (10) für ein spurgeführtes Fahrzeug (1) oder in einem Computer eines spurgeführten Fahrzeugs (1) mit einer solchen Belüftungsanlage (1) zu verwenden ist, wobei das Computerprogrammprodukt bei Ausführung den Computer veranlasst, ein Verfahren zum Betreiben der Belüftungsanlage (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 10 durchzuführen.
18. Computerlesbares Aufzeichnungsmedium, auf dem ein Computerprogrammprodukt auf gezeichnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Computerprogrammprodukt bei Ausführung in einer Belüftungsanlage (10) für ein spurgeführtes Fahrzeug, geeignet ist, in einem Computer der Belüftungsanlage (10) für ein spurgeführtes Fahrzeug oder in einem Computer des spurgeführten Fahrzeugs (1) mit einer solchen Belüftungsanlage (1) zu veranlassen, ein Verfahren zum Betreiben der Belüftungsanlage (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 10 durchzuführen.
19. Digitaler Zwilling einer Belüftungsanlage (10) nach einem der Ansprüche 11 bis 15 oder eines spurgeführten Fahrzeugs nach Anspruch 16, wobei der digitale Zwilling ein digitalisiertes Abbild einer Belüftungsanlage (10) nach einem der Ansprüche 11 bis 15 oder ein digitalisiertes Abbild eines spurgeführten Fahrzeugs nach Anspruch 16 umfasst.
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