EP4732383A1 - Mobile montageüberwachungs- und -bewertungseinheit - Google Patents

Mobile montageüberwachungs- und -bewertungseinheit

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EP4732383A1
EP4732383A1 EP24732389.2A EP24732389A EP4732383A1 EP 4732383 A1 EP4732383 A1 EP 4732383A1 EP 24732389 A EP24732389 A EP 24732389A EP 4732383 A1 EP4732383 A1 EP 4732383A1
Authority
EP
European Patent Office
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sensor
evaluation unit
unit
mobile assembly
signals
Prior art date
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Pending
Application number
EP24732389.2A
Other languages
English (en)
French (fr)
Inventor
Thomas WELFERS
Anne Völkel
Otfried Schwarzkopf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Voss Automotive GmbH
Original Assignee
Voss Automotive GmbH
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Publication date
Application filed by Voss Automotive GmbH filed Critical Voss Automotive GmbH
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Pending legal-status Critical Current

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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R43/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining, or repairing of line connectors or current collectors or for joining electric conductors
    • H01R43/26Apparatus or processes specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining, or repairing of line connectors or current collectors or for joining electric conductors for engaging or disengaging the two parts of a coupling device
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R13/00Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
    • H01R13/64Means for preventing incorrect coupling
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R2201/00Connectors or connections adapted for particular applications
    • H01R2201/20Connectors or connections adapted for particular applications for testing or measuring purposes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Arrangements For Transmission Of Measured Signals (AREA)
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Abstract

Bei einer mobilen Montageüberwachungs- und -bewertungseinheit (1 ) zum Überwachen und Bewerten der Montagegüte eines Steckverbinders (100) umfasst die mobile Montageüberwachungs- und -bewertungseinheit (1) zumindest zwei Sensoren (12, 13, 22, 23) oder zumindest einen Sensor mit zumindest zwei Sensorkanälen zum Erfassen zumindest zweier der Bewertung der Güte einer Steckverbindung des Steckverbinders (100) zugrundelegbarer oder zugrundegelegter Signale, zumindest eine Aufzeichnungseinrichtung (30) zum Aufzeichnen der durch die Sensoren (12, 13, 22, 23) oder über die Sensorkanäle des zumindest einen Sensors erfassten Signale und zumindest eine Auswerteeinrichtung (40) zum Auswerten der erfassten Signale sowie Signalübertragungseinrichtungen (60, 62) zumindest zum Übertragen der erfassten Signale von den Sensoren (12, 13, 22, 23) oder dem zumindest einen Sensor mit den zumindest zwei Sensorkanälen zu der zumindest einen Aufzeichnungseinrichtung (30).

Description

Mobile Montageüberwachungs- und -bewertungseinheit
Die Erfindung betrifft eine mobile Montageüberwachungs- und -bewertungseinheit zum Überwachen und Bewerten der Montagegüte eines Steckverbinders.
Verfahren und Vorrichtungen zum Kontrollieren und Bewerten der Güte einer Steckverbindung eines Steckverbinders, der während eines Steckvorgangs ein charakteristisches akustisches Klick-Signal aussendet, sind im Stand der Technik bekannt. Bei diesen werden beim Steckvorgang Steckerteil und Kupplungsteil des Steckverbinders bzw. Teile von diesen ineinander verrastet, wobei während dieses Verrastungsvorgangs ein Schallsignal bzw. akustisches Signal in Form eines Klick-Geräuschs ausgesandt wird. Die Montage solcher Steckverbinder wird üblicherweise händisch vorgenommen. Oftmals ist nicht ohne Weiteres erkennbar, ob die Steckverbindung vollständig und ordnungsgemäß erfolgt ist oder nicht, ob also ein vollständiges, sicheres und ordnungsgemäßes Verrasten stattgefunden hat oder nicht. Es kann also nicht unbedingt auf Anhieb bei der Montage von Steckverbindern erkannt werden, ob diese Montage vollständig und korrekt durchgeführt wurde, somit die Steckverbindung sicher ist. Die Montagekraft wird sehr stark von der jeweils ausführenden Person beeinflusst, ist abhängig von der ausführenden Hand, der Handhaltung, dem Bewegungsablauf und dem evtl, erfolgenden Verkanten der zu montierenden Bauteile. In der Regel wird spätestens in der End-of-Line-Prüfung eine nicht ordnungsgemäße Steckverbindung entdeckt werden. Allerdings erfordert eine nicht korrekt ausgeführte Steckverbindung eines solchen Steckverbinders eine aufwendige und somit teure Nacharbeit, um das Problem des nicht korrekt gesteckten Steckverbinders zu beheben. Aus diesem Grund sind Kontrollsysteme und Verfahren zum Kontrollieren der Montage von insbesondere Steckverbindungen bekannt, u.a. durch Vorsehen von mobilen Sensoreinrichtungen.
Aus der WO 2013/131632 A1 sind beispielsweise ein Kontrollsystem sowie ein Verfahren zur Kontrolle der Montage einer Kupplungseinrichtung bekannt, umfassend zumindest einen Steckverbinder, wobei ein Anordnen einer mobilen Sensoreinrichtung in direkter Nähe der Signalquelle des Steckverbinders vorgesehen ist. Das Signal ist dabei ein elektronisches und/oder akustisches bzw. Schallsignal. Das während des Steckvorgangs ausgesandte Signal wird erfasst und ausgewertet. Wird ein Schallsignal, also das charakteristische Geräusch eines Steckvorgangs, wie beispielsweise das charakteristische Geräusch eines Verrastens bzw. Klickens des Halteelements eines Steckverbinders, als Signal ausgesandt, wird dieses während des Steckvorgangs erfasst und in einer Auswerteeinheit ausgewertet. Das erfasste Signal bzw. Geräusch kann von Störsignalen, insbesondere Störgeräuschen, getrennt und daraufhin überprüft werden, ob ein ordnungsgemäßes Verrasten erfolgt ist, also eine sichere Steckverbindung erzielt werden konnte. Die mobile Sensoreinrichtung ist zum Erfassen eines Körper- und/oder Luftschallsignals ausgebildet. Zum Erfassen von Körperschall wird die mobile Sensoreinrichtung in Schwingungskontakt mit der Kupplungseinrichtung und/oder dem zumindest einen Rastnocken an dieser gebracht. Die mobile Sensoreinrichtung ist auf einem Trägermaterial angeordnet oder in dieses integriert, wobei als Trägermaterial beispielsweise ein Montagehandschuh und/oder ein Bekleidungsstück und/oder eine am Körper einer Person tragbare Einrichtung, wie beispielsweise ein Gürtel, eine Uhr oder ein Armband, offenbart sind, in die die mobile Sensoreinrichtung integriert werden kann oder ist. Die von der mobilen Sensoreinrichtung erfassten Daten werden in einer in der Nähe angeordneten dezentralen Auswerteeinheit ausgewertet und/oder in einer zentralen Auswerteeinheit. Die Übertragung der erfassten Daten erfolgt über WLAN, Bluetooth, Kabel, eine oder mehrere USB-Schnittstellen oder über Funk.
Aus der WO 2016/070984 A1 sind eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Überwachen einer Montage zweier Komponenten mittels einer Klickbefestigung zum Verbinden der Komponenten bekannt, wobei ein Sensor zum Erfassen einer Montagekraft und ein Schallempfänger vorhanden sind. Während der Montage der beiden Komponenten werden die auf zumindest eine der beiden Komponenten aufgebrachte Kraft mittels einer Vorrichtung, die zum Verbinden der beiden Komponenten verwendet wird, und der Schall, der während der Montage der beiden Komponenten erzeugt wird, gemessen. Der Verlauf der gemessenen Kraft wird in Abhängigkeit von der Zeit und/oder der Verlauf des gemessenen Schalls in Abhängigkeit von der Zeit aufgenommen. Der Verlauf der Kraft in Abhängigkeit von der Zeit und/oder der Verlauf des Schalls in Abhängigkeit von der Zeit werden ausgewertet und ein Signal erzeugt, das eine Qualität der Montage der Klickbefestigung indiziert, wenn der Verlauf der Kraft in Abhängigkeit von der Zeit und/oder der Verlauf des Schalls in Abhängigkeit von der Zeit einem vorbestimmten Kriterium entspricht. Ferner wird während der Montage der beiden Komponenten die Beschleunigung eines Fingers und/oder einer Hand eines die Montage ausführenden Bedieners gemessen. Das Zugrundelegen der Montagekraft als Signal ist nur bedingt geeignet, da diese abhängig von der Person ist, die die Montage vornimmt, wobei z.B. ein Verkannten der beiden Komponenten beim Steckvorgang einen großen Einfluss auf die Montagekraft hat. Ferner ist die Montagekraft schwer zu detektieren und bedeutet eine aufwendige Messsensorik. Das Verfahren ist dadurch fehleranfällig. Auch die Trennschärfe zwischen einer ordnungsgemäßen Steckverbindung und einer nicht ordnungsgemäßen kann nur schwer mit einem Kraftsensor festgestellt werden. Der akustische Sensor ist störanfällig für weit entfernte Hintergrundgeräusche, wie z.B. die Lautstärke in einer Montagehalle. Die Beurteilung einer ordnungsgemäßen Steckverbindung und einer nicht ordnungsgemäßen mit einem akustischen Sensor und gleichzeitig mit einem Bewegungssensor erhöht zwar die Zuverlässigkeit und Trennschärfe höher, erfordert jedoch eine schnelle Verarbeitung der erfassten Daten, was einen vergleichsweise hohen Aufwand mit sich bringt in Form einer hohen Leistungsfähigkeit der elektronischen Bauteile und im Hinblick auf die Baugröße.
Aus der WO 2015/053936 A1 ist ein System zum Sicherstellen eines Fügens eines Verbinders bekannt, bei dem ein Mikrofon in der Nähe der Fügezone elektrischer Verbinder angeordnet wird, wobei das Mikrofon dahingehend ausgelegt ist, dass es ein hörbares Geräusch erfasst, sobald der elektrische Verbinder gefügt wird. Ferner ist eine Ausgabeeinheit vorgesehen, die mit dem Mikrofon verbunden ist und die Audiosignale von dem Mikrofon empfängt. Die Ausgabeeinheit verarbeitet die Audiosignale zum Sicherstellen der Fügeverbindung. Die Ausgabeeinheit filtert Hintergrundgeräusche zum Verstärken der Audiosignale heraus. Aufgrund der Verwendung eines akustischen Sensors eignet sich das System für Anwendungen, in denen eine geringe bis mittlere Trennschärfe ausreichend ist, und/oder in Umgebungen, an denen wenig Störgeräusche das Messergebnis beeinflussen. Bei der Auswertung ergibt sich eine Einschränkung in der Trennschärfe zwischen einer ordnungsgemäßen Steckverbindung und einer nicht ordnungsgemäßen.
Die WO 2017/062124 A1 offenbart ebenfalls ein System zum Sicherstellen einer Fügeverbindung eines Verbinders. Diese umfasst eine vom Verwender getragene Sensoreinheit, die in der Nähe oder an der Hand des Bedieners getragen wird, wobei die Sensoreinheit einen akustischen Sensor umfasst, der in der Nähe einer Fügezone elektrischer Verbinder angeordnet wird. Der akustische Sensor kann ein akustisches Geräusch detektieren, sobald der elektrische Verbinder gefügt wird. Ferner umfasst das System einen vom Verwender getragenen Controller, der mit dem akustischen Sensor verbunden ist, wobei der Controller die Audiosignale von dem akustischen Sensor empfängt und die Audiosignale verarbeitet, um den Fügestatus eines Verbinders zu bestimmen. Der Controller gibt dem Bediener eine Rückmeldung im Hinblick auf den Fügestatus des Verbinders. Aufgrund der Verwendung eines akustischen Sensors eignet sich auch dieses System für Anwendungen, in denen eine geringe bis mittlere Trennschärfe ausreichend ist, und/oder in Umgebungen, an denen nur wenig Störgeräusche das Messergebnis beeinflussen. Auch hier ergibt sich bei der Auswertung eine Einschränkung in der Trennschärfe zwischen einer ordnungsgemäßen Steckverbindung und einer nicht ordnungsgemäßen.
Aus der WO 2017/062122 A1 ist ein weiteres System zum Sicherstellen einer Fügeverbindung eines Verbinders bekannt. Dieses umfasst einen akustischen Sensor, der in der Nähe einer Fügezone elektrischer Verbinder angeordnet wird, wobei der akustische Sensor dahingehend ausgelegt ist, dass er hörbare Geräusche detektiert, sobald der elektrische Verbinder gefügt wird. Ferner ist ein Verbinderidentifikationssensor vorgesehen, der in der Nähe der elektrischen Verbinder angeordnet wird. Der Verbinderidentifikationssensor ist dahingehend ausgelegt, dass er die Anwesenheit elektrischer Verbinder identifiziert. Ferner umfasst das System einen Controller, der mit dem akustischen Sensor und dem Verbinderidentifikationssensor verbunden ist, wobei der Controller die Verbinderidentifikationssignale von dem Verbinderidentifikationssensor empfängt, ebenso die akustischen Signale von dem akustischen Sensor. Der Controller verarbeitet die Verbinderidentifikationssignale und die akustischen Signale zur Sicherheitsprüfung der Fügeverbindung. Der Verbindungsidentifikationssensor leistet jedoch keinen Beitrag zur Bewertung der Steckverbindung, also der Frage, ob diese ordnungsgemäß oder nicht ordnungsgemäß ist, so dass auch hier eine Einschränkung in der Trennschärfe zwischen einer ordnungsgemäßen Steckverbindung und einer nicht ordnungsgemäßen vorliegt.
Ferner sind aus der FR 3 024 522 B1 ein System und ein Verfahren zum Feststellen der Verriegelung einer manuellen Verbindung eines verrastbaren Schnellverbinders bekannt. Hierbei wird ein Träger an einem Bediener fixiert, wobei zumindest ein akustischer Sensor vorgesehen ist zum Messen von akustischen Signalen, die von der Verbindung ausgesandt werden. Das gemessene akustische Signal wird erfasst. Die erfassten akustischen Signale werden gefiltert und es erfolgt ein Vergleich mit akustischen Referenzsignalen, die repräsentativ für den Verriegelungszustand des Verbinders sind, wobei zugleich ein Ergebnis dieses Vergleichs erhalten wird. An den Bediener wird eine Meldung abgegeben im Hinblick darauf, ob ein verriegelter Zustand erzielt wurde oder nicht. Ferner umfasst das Verfahren das Erfassen einer Bewegung einer ersten Hand des Bedieners, um Bewegungen dieser ersten Hand zu messen, die repräsentativ für den Versuch eines Verbindens des Verbinders sind. Das Erfassen der Bewegungen dient dazu, den Start der Messung und Aufzeichnung der akustischen Signale auszulösen. Ferner ist eine Hilfsaufzeichnung der Bewegungen der ersten Hand vorgesehen, die während der Aufzeichnung der Bewegungen gemessen wurden, und ein hilfsweises Filtern der aufgezeichneten Bewegungen der ersten Hand und nachfolgend ein Hilfsvergleich der aufgezeichneten und gefilterten Bewegungen der ersten Hand mit den Referenzbewegungen, die einen Versuch der Verbindung zeigen. Sobald eine Bewegung der ersten Hand des Benutzers festgestellt wird, wird eine Aufzeichnung ausgelöst. Akustische Signale werden über eine Zeitspanne hinweg aufgezeichnet und die Filter und die Vergleichseinrichtungen bearbeiten in einem Intervall die Signale, was einige Zehntelsekunden vor einem Auslösezustand t0 bis einige Zehntelsekunden danach dauert. Es erfolgt somit eine zweistufige Prüfung in sequentieller Abfolge, wobei die Beurteilung der Güte der Steckverbindung, also ob diese ordnungsgemäß oder nicht ordnungsgemäß ist, erst im zweiten Schritt allein über den akustischen Sensor erfolgt. Das Bewegungssignal löst in der ersten Stufe lediglich die Aufzeichnung des akustischen Signals aus.
Die im Stand der Technik bekannten Verfahren zum Kontrollieren und Bewerten der Güte einer Steckverbindung werten somit Signale aus, die über einen oder mehrere Sensorkanäle während eines Klick-Geräusches bei einem Steckvorgang aufgezeichnet werden, also insbesondere Luft- und Körperschallsignale. Die akustischen Signale werden permanent aufgezeichnet und analysiert und die Identifikation des Klick-Signals findet durch permanente Analyse der aufgezeichneten Signale statt, wobei die Charakteristik der aufgezeichneten akustischen Signale auf das charakteristische Klick-Signal hin untersucht wird. Werden vorgegebene Grenzwerte überschritten, wie beispielsweise ein bestimmter Schalldruckpegel in einem bestimmten Frequenzbereich, wird diese Signalcharakteristik einem Klick-Signal zugeordnet und die Steckverbindung als „in Ordnung“ klassifiziert. Allerdings sind diese Verfahren und Messvorrichtungen bzw. Kontrollvorrichtungen des Standes der Technik hierdurch anfällig gegen Fehler, da nicht ausgeschlossen werden kann, dass andere Geräusche oder Ereignisse, wie beispielsweise das Anschlägen der Kontrollvorrichtung an einem Bauteil oder ein herabfallendes Werkzeug, eine ähnliche oder sogar gleiche Signalcharakteristik bei den aufgezeichneten akustischen Signalen erzeugen könnten.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine mobile Montageüberwachungs- und -bewertungseinheit zum Überwachen und Bewerten der Montagegüte eines Steckverbinders vorzusehen, bei der die Fehleranfälligkeit gegenüber den Lösungen des Standes der Technik deutlich verringert werden kann.
Die Aufgabe wird für eine mobile Montageüberwachungs- und -bewertungseinheit zum Überwachen und Bewerten der Montagegüte eines Steckverbinders dadurch gelöst, dass die mobile Montageüberwachungs- und -bewertungseinheit zumindest zwei Sensoren oder zumindest einen Sensor mit zumindest zwei Sensorkanälen zum Erfassen zumindest zweier der Bewertung der Güte einer Steckverbindung des Steckverbinders zugrundelegbarer oder zugrundegelegter Signale, zumindest eine Aufzeichnungseinrichtung zum Aufzeichnen der durch die Sensoren oder über die Sensorkanäle des zumindest einen Sensors erfassten Signale und zumindest eine Auswerteeinrichtung zum Auswerten der erfassten Signale sowie Signalübertragungseinrichtungen zumindest zum Übertragen der erfassten Signale von den Sensoren oder dem zumindest einen Sensor mit den zumindest zwei Sensorkanälen zu der zumindest einen Aufzeichnungseinrichtung umfasst. Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen definiert.
Dadurch wird eine mobile Montageüberwachungs- und -bewertungseinheit zum Überwachen und Bewerten der Montagegüte eines Steckverbinders geschaffen, die für die Bewertung der Steckverbindung zumindest zwei Sensoren oder zumindest einen Sensor, der zumindest zwei Sensorkanäle zum Erfassen unterschiedlicher Signale umfasst. Im Unterschied zum Stand der Technik ist daher das Erfassen nicht nur eines akustischen Signals, sondern zumindest eines weiteren Signal über die zumindest zwei Sensoren oder die zumindest zwei Sensorkanäle zumindest eines Sensors möglich. Hierdurch können der Bewertung der Steckverbindung unterschiedliche Signale, die von den Sensoren bzw. über die Sensorkanäle erfasst werden, zugrundegelegt und somit Fehler, die im Stand der Technik durch das Erfassen nur eines akustischen Signals durch einen akustischen Sensor durch Störgeräusche auftreten können, vermieden werden.
Die mobile Montageüberwachungs- und -bewertungseinheit kann nicht nur zwei, sondern sogar mehr als zwei, insbesondere drei oder vier Sensoren oder zumindest einen Sensor mit drei oder vier Sensorkanälen, zum Erfassen von mehr als zwei, insbesondere zumindest dreier, der Bewertung der Güte einer Steckverbindung des Steckverbinders zugrundelegbarer oder zugrundegelegter Signale umfassen. Die mobile Montageüberwachungs- und -bewertungseinheit kann somit auch mehr als zwei Sensoren bzw. zumindest ein Sensor mit mehr als zwei Sensorkanälen umfassen, so dass die Güte der Bewertung noch weiter verbessert werden kann, da der Bewertung eine noch größerer Umfang an unterschiedlichen Signalen zugrundegelegt werden kann. Die Sensoren oder Sensorkanäle können zumindest einen Beschleunigungssensor zum Erfassen von Beschleunigungssignalen, zumindest einen akustischen Sensor oder zumindest ein Mikrofon zum Erfassen von akustischen Signalen und zumindest eine gyroskopische Erfassungseinrichtung zum Erfassen von Positions- und Bewegungssignalen umfassen. Durch die Sensoren bzw. Sensorkanäle können somit z.B. ein akustisches Signal und ein weiteres Signal, wie ein Geschwindigkeitssignal, Beschleunigungssignal, Bewegungssignal oder Positions- oder Lagesignal, erfasst werden. Ein Beschleunigungssensor zum Erfassen eines Beschleunigungssignals kann dieses mit einer hohen Abtastrate erfassen, z.B. mit einer Abtastrate im Bereich von 43 kHz bis 46 kHz, insbesondere mit einer Abtastrate von 44,1 kHz. Die hochfrequenten Anteile des Signals dissipieren recht schnell über den Ausbreitungsweg, während sich tieffrequente Signale auch über größere Strecken ausbereiten können. Bei der Untersuchung hochfrequenter Signale ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass das Signal aus der unmittelbaren Nähe der Erfassungseinrichtung stammt. Durch das Erfassen zumindest zweier Signale durch die zumindest zwei Sensoren oder Sensorkanäle ist es daher möglich, im Vergleich zu den vorstehend beschriebenen Lösungen des Standes der Technik eine höhere Zuverlässigkeit der Auswertung und Bewertung der Güte der Steckverbindung zu schaffen.
Die mobile Montageüberwachungs- und -bewertungseinheit umfasst vorteilhaft zumindest eine Daumen- oder Fingereinheit. Diese kann an einem Daumen oder einem Finger der Bedienperson, die den Steckvorgang durchführt, somit den Steckverbinder montiert, angeordnet werden. Vorteilhaft umfasst die mobile Montageüberwachungs- und -bewertungseinheit zumindest eine Verbindungseinrichtung zum Verbinden zumindest eines Teils der mobilen Montageüberwachungs- und -bewertungseinheit und/oder von deren Sensor(en), insbesondere von deren zumindest einer Daumen- oder Fingereinheit, mit einem Daumen oder einem Finger einer Bedienperson. Über die zumindest eine Verbindungseinrichtung ist ein problemloses Verbinden insbesondere der Daumen- oder Fingereinheit mit Daumen oder Finger der Bedienperson möglich. Die zumindest eine Verbindungseinrichtung kann beispielsweise ringförmig zum Aufschieben der Daumen- oder Fingereinheit auf Daumen oder Finger der Bedienperson sein.
Ebenfalls kann die mobile Montageüberwachungs- und -bewertungseinheit vorteilhaft eine Handgelenkseinheit umfassen. Diese wird somit am Handgelenk der Bedienperson, die den Steckvorgang durchführt, angeordnet. Hierbei erweist es sich als weiter vorteilhaft, wenn die mobile Montageüberwachungs- und -bewertungseinheit zumindest eine Verbindungseinrichtung zum Verbinden zumindest eines Teils der mobilen Montageüberwachungs- und -bewertungseinheit und/oder von deren Sensor(en), insbesondere der Handgelenkseinheit, mit dem Handgelenk einer Bedienperson umfasst. Die zumindest eine Verbindungseinrichtung kann z.B. nach Art eines Armbands ausgebildet sein, wobei die Handgelenkseinheit z.B. wie eine Uhr mit Uhrarmband am Handgelenk der Bedienperson befestigt und von dieser getragen werden kann. Ferner ist es möglich, die zumindest eine Daumen- oder Fingereinheit und die Handgelenkseinheit modular so auszubilden, dass diese in einem Handschuh, der von einer Bedienperson während der Montage eines Steckverbinders oder anderer Komponenten getragen wird, angeordnet werden. Beispielsweise kann der Handschuh hierfür entsprechende Aufnahmen zum Anordnen der zumindest einen Daumen- oder Fingereinheit und der Handgelenkseinheit in diesen aufweisen.
Die zumindest eine Daumen- oder Fingereinheit kann beispielsweise einen Beschleunigungssensor und einen akustischen Sensor oder ein Mikrofon umfassen. Die Handgelenkseinheit kann zumindest eine gyroskopische Erfassungseinrichtung und einen akustischen Sensor oder ein Mikrofon umfassen. Ferner kann die Handgelenkseinheit einen akustischen Sensor oder ein Mikrofon zum Erfassen von akustischen Signalen sowie zumindest einen der nachstehenden Sensoren einer gyroskopische Erfassungseinrichtung, eines Beschleunigungssensors, eines Drucksensors, eines Sensors zum Erfassen von Drehbewegungen, eines Drucksensors, eines Temperatursensors umfassen. Es ist somit möglich, dass die Handgelenkseinheit auch mehr als nur zwei Sensoren umfasst, um noch mehr verschiedene Daten der Bewertung der Güte der Steckverbindung zugrundelegen zu können. Es können somit beispielsweise zwei akustische Sensoren oder Sensorkanäle, z.B. Mikrophone, jeweils in der Daumen- oder Fingereinheit und der Handgelenkseinheit, ein Beschleunigungssensor mit vergleichsweise hoher Abtastrate, z.B. im Bereich von 44,1 kHz, der sich zur Analyse von (Körper-) Schallsignalen eignet, eine gyroskopische Erfassungseinrichtung in der Handgelenkseinheit, die Bewegungsdaten der Hand liefert, wobei diese Signale niederfrequent sind, vorgesehen sein. Der Beschleunigungssensor trägt zur Bestimmung von Beschleunigung und Geschwindigkeit der Hand der Bedienperson bei, die gyroskopische Erfassungseinrichtung bestimmt Lage bzw. Lageveränderungen der Hand der Bedienperson. Die gyroskopische Erfassungseinrichtung liefert jedoch nur die Information, ob sich die Hand in der richtigen Lage befindet und ggf. grob die richtige Bewegung ausgeführt hat. Der Beschleunigungssensor wertet die Vibration aus, die z.B. von einer an dem Steckverbinder bzw. dessen Steckerteil angeordneten Rastnase beim Steckvorgang ausgelöst wird.
Durch die zumindest zwei Sensoren oder Sensorkanäle können kontinuierlich zumindest zwei Signale erfasst werden, die die Bewertbarkeit eines jeweiligen Steckvorgangs ermöglichen. Diese werden durch die zumindest eine Aufzeichnungseinrichtung aufgezeichnet. Die zumindest eine Auswerteeinrichtung dient dem zum Auswerten der durch die Sensoren oder über die Sensorkanäle erfassten Signale. Die von den Sensoren oder über die Sensorkanäle erfassten Signale werden durch Signalübertragungseinrichtungen von den Sensoren bzw. dem zumindest einen Sensor mit den zumindest zwei Sensorkanälen an die zumindest eine Aufzeichnungseinrichtung übertragen. Von dort werden die aufgezeichneten Daten an die zumindest eine Auswerteeinrichtung übertragen. Eine Übertragung der Signale und Daten kann kabelgebunden oder kabellos, beispielsweise über Funk, Bluetooth, etc. erfolgen. In der zumindest einen Auswerteeinrichtung erfolgt die Auswertung der erfassten Daten und somit die Bewertung, ob eine ordnungsgemäße Steckverbindung vorliegt oder nicht. Es wird somit die Güte der Steckverbindung bewertet. Das Ergebnis der Bewertung der Steckverbindung kann über zumindest eine Anzeigeeinrichtung zum Anzeigen der Güte der Steckverbindung angezeigt werden. Die zumindest eine Daumen- oder Fingereinheit und/oder die Handgelenkseinheit können mit zumindest einer Anzeigeeinrichtung zum Anzeigen der Güte der Steckverbindung, insbesondere einer optischen Anzeigeeinrichtung und/oder einer eine Vibration abgebenden Einrichtung, versehen sein. Sowohl die Anzeigeeinrichtung in Ausbildung als optische Anzeigeeinrichtung als auch die Anzeigeeinrichtung in Ausbildung als eine eine Vibration abgebende Einrichtung kann im Bereich einer den Steckvorgang durchführenden Bedienperson vorgesehen sein, damit diese direkt erkennen kann, ob eine Nacharbeit erforderlich erscheint, wenn der Steckvorgang nicht ordnungsgemäß abgeschlossen wurde. Somit eignet sich das Anordnen im Bereich der oder an der zumindest einen Daumen- oder Fingereinheit und/oder der Handgelenkseinheit besonders, da diese an der Hand bzw. dem Handgelenk der Bedienperson und somit im Sichtfeld der Bedienperson angeordnet sind.
Die Güte der Steckverbindung bedeutet somit die Aussage, ob die Steckverbindung ordnungsgemäß oder nicht ordnungsgemäß ist. Dieses Ergebnis kann der Bedienperson im Bereich oder an der mobilen Montageüberwachungsund -bewertungseinheit oder getrennt davon optisch und/oder akustisch und/oder haptisch angezeigt werden. Im einfachsten Falle können bei einer ordnungsgemäßen Steckverbindung ein oder mehrere grüne Anzeigeleuchten dies bestätigen, eine nicht ordnungsgemäße Steckverbindung demgegenüber durch eine rote Anzeige angezeigt werden.
Wenn ein fester Abstand zwischen den Sensoren der zumindest einen Daumenoder Fingereinheit und der Handgelenkseinheit vorgesehen und dieser bekannt ist, kann man aus den Laufzeitunterschieden der Signale die Signalquelle lokalisieren. Dies verbessert ebenfalls die Güte der Bewertung, da Störsignale noch eindeutiger von den gewünschten bzw. erwarteten Signalen getrennt werden können.
Die zumindest eine Aufzeichnungseinrichtung und die zumindest eine Auswerteeinrichtung können in einer Aufzeichnungs- und Auswerteeinheit, entfernt von den Sensoren oder dem zumindest einen Sensor mit den zumindest zwei Sensorkanälen, angeordnet sein. Die Aufzeichnungs- und Auswerteeinheit kann beispielsweise mit zumindest einer Befestigungseinrichtung zum Befestigen von dieser an dem Körper und/oder der Kleidung der Bedienperson versehen sein, so dass ein Tragen der separaten Einheit am Körper der Bedienperson, wie beispielsweise an einem Gürtel, möglich ist. Es kann zur Datenübertragung zwischen den Sensoren bzw. dem zumindest einen Sensor mit den zumindest zwei Sensorkanälen und der zumindest einen Aufzeichnungseinrichtung kabelgebunden erfolgen. Ebenfalls kann eine kabellose Datenübertragung vorgesehen sein. Bei letzterer Lösung kann die Aufzeichnungs- und Auswerteeinheit auch entfernt von der Bedienperson an einer Stelle im Bereich des Arbeits- bzw. Montageplatzes, an dem die Steckverbinder durch die Bedienperson montiert werden, angeordnet werden.
Die Aufzeichnungs- und Auswerteeinheit kann ferner zumindest eine Schnittstelle, insbesondere eine Bluetooth-Schnittstelle, zur Kommunikation mit einer Anzeigeeinrichtung (), insbesondere einem Display oder einem Tablett-PC, zum Verfolgen von Steckvorgängen aufweisen. Hierdurch kann eine Anzeige der Steckvorgänge an einem Ort, der von dem Arbeits- bzw. Montageplatz entfernt ist, erfolgen. Hierdurch können alle Steckvorgänge zentral protokolliert werden, insbesondere jeweils zugeordnet zu der Lage bzw. Position des jeweiligen Steckverbinders, z.B. an bzw. in einem Fahrzeug.
Die Aufzeichnungs- und Auswerteeinheit bzw. die zumindest eine Aufzeichnungseinrichtung und die zumindest eine Auswerteeinrichtung können mittels Akkumulatoren, die in diese bzw. die Aufzeichnungs- und Auswerteeinheit integriert werden, gespeist werden. Der Energiebedarf besteht hauptsächlich für den Auswertevorgang. Ein Speisen der Komponenten der mobilen Montageüberwachungs- und -bewertungseinheit, insbesondere von deren Aufzeichnungs- und Auswerteeinheit, ist problemlos über die Akkumulatoren möglich. Mit diesen kann ein Arbeiten auch über mehrere Stunden erfolgen, ohne dass ein Laden der Akkus oder ein Akkutausch erforderlich wird. Zur näheren Erläuterung der Erfindung werden im Folgenden Ausführungsbeispiele von dieser näher anhand der Zeichnungen beschrieben. Diese zeigen in:
Figur 1 eine Prinzipskizze zweier Hände einer Bedienperson, die einen Steckvorgang durchführen, wobei eine der beiden Hände der Bedienperson mit einer erfindungsgemäßen mobilen Montageüberwachungs- und -bewertungseinheit versehen ist, und
Figur 2 eine Prinzipskizze der Komponenten einer erfindungsgemäßen mobilen Montageüberwachungs- und -bewertungseinheit.
In Figur 1 ist eine mobile Montageüberwachungs- und -bewertungseinheit 1 zum Überwachen und Bewerten der Montagegüte eines Steckverbinders 100 in Anordnung an zwei Händen 110, 111 einer Bedienperson während des Steckvorgangs des Steckverbinders 100 gezeigt. Der Steckverbinder 100 umfasst einen Steckerteil 101 und einen Kupplungsteil 102, wobei die Bedienperson den Steckerteil 101 zum Teil in ihrer rechten Hand 111 und zum Teil in ihrer linken Hand 110 und den Kupplungsteil 102 in ihrer linken Hand 110 hält.
Die mobile Montageüberwachungs- und -bewertungseinheit 1 umfasst eine Daumen- oder Fingereinheit 10 und eine Handgelenkseinheit 20. Beide sind an der rechten Hand 111 der Bedienperson angeordnet. Die Daumen- oder Fingereinheit 10 ist mit einer Verbindungseinrichtung 11 versehen, die dazu dient, die Daumen- oder Fingereinheit 10 am Daumen 113 der rechten Hand 111 der Bedienperson zu befestigen. Die Verbindungeinrichtung 11 ist zu diesem Zweck hier beispielhaft ringförmig bzw. spangenartig ausgebildet und kann nach Art einer Spange an dem Daumen 113 der Bedienperson angeklemmt werden. Die Handgelenkseinheit 20 ist ebenfalls mit einer Verbindungseinrichtung 21 versehen. Diese ist hier beispielhaft nach Art eines Armbands ausgebildet, so dass diese an dem Handgelenk 115 der rechten Hand 111 der Bedienperson getragen werden kann. In Figur 1 ist die Daumen- oder Fingereinheit 10 intermedial an dem Daumen 113 angeordnet, also zwischen den beiden Daumengelenken 130, 131 des Daumens 113. Sie kann jedoch auch proximal, also im Bereich des näher am Handgelenk 115 liegenden zweiten Daumengelenks 131 des Daumens 113, ggf. im Bereich des Mittelhandknochens 132 des Daumens 113 angeordnet werden, wobei sichergestellt wird, dass die Beweglichkeit des Daumens 113 weiterhin gegeben ist. In Figur 1 ist die weitere mögliche proximale Positionierung der Daumen- oder Fingereinheit 10 durch gestrichelte Linien angedeutet. Ferner kann die Daumenoder Fingereinheit 10 auch an insbesondere dem Zeigefinger 114 beispielsweise der rechten Hand 111 der Bedienperson intermedial, proximal oder distal angeordnet werden.
Sowohl die Daumen- oder Fingereinheit 10 als auch die Handgelenkseinheit 20 enthalten Sensoren zum Erfassen zumindest zweier Signale, die der Bewertung der Güte einer Steckverbindung des Steckverbinders 100 zugrundegelegt werden können. Die Sensoren können ein Beschleunigungssensor zum Erfassen von Beschleunigungssignalen, zumindest ein akustischer Sensor oder zumindest ein Mikrofon zum Erfassen von akustischen Signalen und zumindest eine gyroskopische Erfassungseinrichtung zum Erfassen von Positions- und Bewegungssignalen sein. Die Daumen- oder Fingereinheit 10 umfasst einen Beschleunigungssensor 12 und einen akustischen Sensor 13 oder ein Mikrofon. Die Handgelenkseinheit umfasst eine gyroskopische Erfassungseinrichtung 22 und einen akustischen Sensor 23 oder ein Mikrofon. Alternativ kann die Handgelenkseinheit 20 außer dem akustischen Sensor 23 oder einem Mikrofon einen Beschleunigungssensor und/oder einen Drucksensors und/oder einen Sensor zum Erfassen von Drehbewegungen und/oder einen Drucksensor und/oder einen Temperatursensor und/oder einen RFID Sensor und/oder einen optischen Marker umfassen, die jedoch in Figur 1 nicht gezeigt sind.
Anstelle von mehreren Sensoren zum Erfassen unterschiedlicher Signale kann auch nur ein Sensor, der mehrere Sensorkanäle zum Erfassen unterschiedlicher Signale umfasst, vorgesehen sein. Figur 2 zeigt eine Prinzipskizze der Komponenten der mobilen Montageüberwachungs- und -bewertungseinheit 1 . Diese umfasst außer der Daumen- oder Fingereinheit 10 und der Handgelenkseinheit 20 mit den vorstehend bereits erwähnten Sensoren 12, 13, 22, 23 sowie ggf. weiteren, vorstehend ebenfalls erwähnten Sensoren eine Aufzeichnungseinrichtung 30 zum Aufzeichnen der durch die Sensoren oder über die Sensorkanäle des zumindest einen Sensors erfassten Signale sowie eine Auswerteeinrichtung 40 zum Auswerten der erfassten Signale. Die Aufzeichnungseinrichtung 30 und die Auswerteeinrichtung 40 sind in einem Gehäuse 51 einer Aufzeichnungs- und Auswerteeinheit 50 angeordnet. Die Aufzeichnungs- und Auswerteeinheit 50 ist entfernt von der Daumen- oder Fingereinheit 10 und der Handgelenkseinheit 20 angeordnet. Zur Signal- bzw. Datenübertragung sind die Daumen- oder Fingereinheit 10 und die Handgelenkseinheit 20 mit der Aufzeichnungs- und Auswerteeinheit 50 bzw. insbesondere der Aufzeichnungseinrichtung 30 in dieser über Signalübertragungseinrichtungen 60, 62, hier beispielhaft in Form von Kabeln gezeigt, signalverbunden. Bevorzugt kann jedoch eine kabellose Signal- bzw. Datenübertragung erfolgen, z.B. über Funk, Bluetooth oder ähnliches, um Kabel an der Hand einer Bedienperson möglichst zu vermeiden, insbesondere zwischen der Daumen- oder Fingereinheit 10 und der Aufzeichnungs- und Auswerteeinheit 50. Eine Signal- bzw. Datenverbindung ist vorteilhaft zwischen der Handgelenkseinheit 20 und der Aufzeichnungs- und Auswerteeinheit 50 vorgesehen. Zwischen der Daumen- oder Fingereinheit 10 und der Aufzeichnungs- und Auswerteeinheit 50 kann eine Signal- bzw. Datenverbindung entfallen, da in den meisten Fällen keine eigenständige bzw. autarke Kommunikation zwischen der Daumen- oder Fingereinheit 10 und der Aufzeichnungs- und Auswerteeinheit 50 stattfindet. Die Aufzeichnungs- und Auswerteeinheit 50 und die Handgelenkseinheit 20 können in einer Einheit untergebracht bzw. in einer Einheit integriert sein, wie dem Gehäuse 51 . Dies erweist sich gerade aus ergonomischen Gründen als vorteilhaft. Auch die Daumen- oder Fingereinheit 10 und die Handgelenkseinheit 20 sind in Figur 2 über Leitungen 61 miteinander verbunden. Diese können einerseits zumindest eine Leitung oder Einrichtung zur Signal- und/oder Datenübertragung sein, andererseits zumindest eine Leitung oder Einrichtung zur Energieübertragung zwischen der Daumen- oder Fingereinheit 10 und der Handgelenkseinheit 20. Vorteilhaft ist eine kabellose Signal- bzw. Daten- bzw. Energieübertragung zwischen der Daumen- oder Fingereinheit 10 und der Handgelenkseinheit 20 vorgesehen. Bei einem Integrieren der Handgelenkseinheit 20 und der Aufzeichnungs- und Auswerteeinheit 50 in deren Gehäuse 51 wird üblicherweise eine kabellose Verbindung zwischen der Daumen- oder Fingereinheit 10 und der Handgelenkseinheit 20 vorgesehen.
Zur Energieversorgung vor allem der Aufzeichnungseinrichtung 30 und der Auswerteeinrichtung 40 in der Aufzeichnungs- und Auswerteeinheit 50 sind dort auch Akkumulatoren 55 vorgesehen. Über die Signalübertragungseinrichtung 60, die die Handgelenkseinheit 20 mit der Auswerteeinheit 50 verbindet, sofern vorhanden, auch über die Signalübertragungseinrichtung 62, die die Daumenoder Fingereinheit 10 mit der Auswerteeinheit 50 verbindet , können diese Einheiten 10, 20, soweit erforderlich oder gewünscht, hierüber auch mit Strom versorgt werden.
Die Aufzeichnungs- und Auswerteeinheit 50 mit ihrem Gehäuse 51 kann körpernah getragen werden, wie z.B. an einem Gürtel einer Bedienperson, deren Steckvorgang überwacht wird. Das Gehäuse 51 kann daher mit einer entsprechend geeigneten Gürtelbefestigungseinrichtung zum Befestigen an einem Gürtel der Bedienperson versehen sein. Ferner kann die Aufzeichnungsund Auswerteeinheit 50 mit ihrem Gehäuse 51 auch entfernt von einer Bedienperson positioniert und insbesondere kabellos mit dieser verbunden sein oder werden. Eine Kommunikation kann z.B. über eine Schnittstelle, wie eine Bluetooth-, Funk- oder andere kabellose Schnittstelle, vorgesehen werden.
Ferner umfasst die mobile Montageüberwachungs- und -bewertungseinheit 1 eine Anzeigeeinrichtung 70 zum Anzeigen der in der Auswerteeinrichtung 40 ermittelten Güte der Steckverbindung. Die Anzeigeeinrichtung 70 kann, wie in Figur 2 beispielhaft skizziert, eine optische Anzeigeeinrichtung in Form einer oder zweier LEDs sein, die entsprechend dem Ergebnis der Auswertung, ob eine ordnungsgemäße Steckverbindung vorliegt oder nicht, beispielsweise in unterschiedlichen Farben leuchten, so dass durch eine Farbe, wie Rot, eine nicht ordnungsgemäße Steckverbindung angezeigt werden kann und durch eine andere Farbe, wie Grün, eine ordnungsgemäße Steckverbindung. Ferner kann die Anzeigeeinrichtung 70 als eine Vibration abgebende Einrichtung ausgebildet sein, die durch Vibration der Bedienperson anzeigt, ob eine ordnungsgemäße Steckverbindung erzielt wurde, also der Steckvorgang erfolgreich war oder nicht, anzeigt. Die Anzeigeeinrichtung 70 ist in Figur 2 beispielhaft an der Daumen- oder Fingereinheit 10 und der Handgelenkseinheit 20 gezeigt. Es ist jedoch auch möglich, dass sie lediglich an einer der beiden Einheiten angeordnet ist oder eine optische Anzeigeeinrichtung an der einen der beiden Einheiten und eine Vibrationsanzeigeeinrichtung an der anderen der beiden Einheiten, also der Daumen- oder Fingereinheit 10 und der Handgelenkseinheit 20. Eine Anzeige kann insbesondere über ein Display an der Daumen- oder Fingereinheit 10 und/oder der Handgelenkseinheit 20 und/oder an einer Stelle an einem Produktionsort, wie einer Produktions- bzw. Montagehalle, in der die Steckvorgänge durchgeführt werden, und/oder an einer externen Stelle erfolgen, wie bei einem Betreiber der mobilen Montageüberwachungs- und -bewertungseinheit(en) 1 .
In Figur 2 ist eine weitere Anzeigeeinrichtung 80 gezeigt, mit der die Aufzeichnungs- und Auswerteeinheit 50 über eine Schnittstelle 52, hier eine kabellose Schnittstelle, wie eine Bluetooth-Schnittstelle, zur Kommunikation mit der Anzeigeeinrichtung 80 in Kommunikationsverbindung steht, wie durch den Blitzpfeil P1 angedeutet. Die Anzeigeeinrichtung 80 ist hier in Form eines Displays gezeigt. Sie kann auch in Form oder eines Tablett-PCs ausgebildet sein. Sie dient zum Verfolgen von Steckvorgängen aus der Ferne, insbesondere von einem vom Arbeitsplatz bzw. Montageplatz, an dem die Bedienperson die Steckvorgänge durchführt, entfernten Platz aus, wie von einer zentralen Stelle eines Unternehmens aus, an der die Steckvorgänge protokolliert werden zwecks Erfüllens von Nachweiserfordernissen und als Qualitätssicherungsmaßnahme.
Neben den in den Figuren gezeigten und vorstehend beschriebenen Ausführungsformen einer mobilen Montageüberwachungs- und -bewertungseinheit zum Überwachen und Bewerten der Montagegüte eines Steckverbinders können noch zahlreiche weitere gebildet werden, insbesondere auch beliebige Kombinationen der genannten Merkmale von dieser, wobei die mobile Montageüberwachungs- und -bewertungseinheit jeweils zumindest zwei Sensoren oder zumindest einen Sensor mit zumindest zwei Sensorkanälen zum Erfassen zumindest zweier der Bewertung der Güte einer Steckverbindung des Steckverbinders zugrundelegbarer oder zugrundegelegter Signale, zumindest eine Aufzeichnungseinrichtung zum Aufzeichnen der durch die Sensoren bzw. Sensorkanäle erfassten Signale und zumindest eine Auswerteeinrichtung zum Auswerten der erfassten Signale umfasst und die erfassten Signale über Signalübertragungseinrichtungen von den Sensoren bzw. dem zumindest einen Sensor mit den zumindest zwei Sensorkanälen zu der zumindest einen Aufzeichnungseinrichtung übertragen werden können.
Bezugszeichenliste
I Mobile Montageüberwachungs- und -bewertungseinheit
10 Daumen- oder Fingereinheit
I I Verbindungeinrichtung
12 Beschleunigungssensor
13 akustischer Sensor
20 Handgelenkseinheit
21 Verbindungeinrichtung
22 gyroskopische Erfassungseinrichtung
23 akustischer Sensor
30 Aufzeichnungseinrichtung
40 Auswerteeinrichtung
50 Aufzeichnungs- und Auswerteeinheit
51 Gehäuse
52 Schnittstelle
55 Akkumulator
60 Signalübertragungseinrichtung
61 Leitung
62 Signalübertragungseinrichtung
70 (erste) Anzeigeeinrichtung
80 (zweite) Anzeigeeinrichtung
100 Steckverbinder
101 Steckerteil
102 Kupplungsteil
110 linke Hand
I I I rechte Hand
113 Daumen
114 Zeigefinger
115 Handgelenk
130 erstes Daumengelenk
131 zweites Daumengelenk
132 Mittelhandknochen von 113
P1 Blitzpfeil/Kommunikationsverbindung

Claims

Ansprüche
1 . Mobile Montageüberwachungs- und -bewertungseinheit (1 ) zum Überwachen und Bewerten der Montagegüte eines Steckverbinders (100), wobei die mobile Montageüberwachungs- und -bewertungseinheit (1 ) zumindest zwei Sensoren (12, 13, 22, 23) oder zumindest einen Sensor mit zumindest zwei Sensorkanälen zum Erfassen zumindest zweier der Bewertung der Güte einer Steckverbindung des Steckverbinders (100) zugrundelegbarer oder zugrundegelegter Signale, zumindest eine Aufzeichnungseinrichtung (30) zum Aufzeichnen der durch die Sensoren (12, 13, 22, 23) oder über die Sensorkanäle des zumindest einen Sensors erfassten Signale und zumindest eine Auswerteeinrichtung (40) zum Auswerten der erfassten Signale sowie Signalübertragungseinrichtungen (60, 62) zumindest zum Übertragen der erfassten Signale von den Sensoren (12, 13, 22, 23) oder dem zumindest einen Sensor mit den zumindest zwei Sensorkanälen zu der zumindest einen Aufzeichnungseinrichtung (30) umfasst.
2. Mobile Montageüberwachungs- und -bewertungseinheit (1 ) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die mobile Montageüberwachungs- und -bewertungseinheit (1 ) drei oder vier Sensoren oder zumindest einen Sensor mit drei oder vier Sensorkanälen zum Erfassen zumindest dreier der Bewertung der Güte einer Steckverbindung des Steckverbinders (100) zugrundelegbarer oder zugrundegelegter Signale umfasst.
3. Mobile Montageüberwachungs- und -bewertungseinheit (1 ) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensoren oder Sensorkanäle zumindest einen Beschleunigungssensor (12) zum Erfassen von Beschleunigungssignalen, zumindest einen akustischen Sensor (13, 23) oder zumindest ein Mikrofon zum Erfassen von akustischen Signalen und zumindest eine gyroskopische Erfassungseinrichtung (22) zum Erfassen von Positions- und Bewegungssignalen umfassen.
4. Mobile Montageüberwachungs- und -bewertungseinheit (1 ) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die mobile Montageüberwachungs- und -bewertungseinheit (1 ) zumindest eine Daumen- oder Fingereinheit (10) umfasst.
5. Mobile Montageüberwachungs- und -bewertungseinheit (1 ) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die mobile Montageüberwachungs- und -bewertungseinheit (1 ) zumindest eine Verbindungseinrichtung (11 ) zum Verbinden zumindest eines Teils der mobilen Montageüberwachungs- und -bewertungseinheit (1 ) und/oder von deren Sensor(en) (12, 13), insbesondere von deren zumindest einer Daumen- oder Fingereinheit (10), mit einem Daumen (113) oder einem Finger einer Bedienperson umfasst.
6. Mobile Montageüberwachungs- und -bewertungseinheit (1 ) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die mobile Montageüberwachungs- und -bewertungseinheit (1 ) eine Handgelenkseinheit (20) umfasst.
7. Mobile Montageüberwachungs- und -bewertungseinheit (1 ) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die mobile Montageüberwachungs- und -bewertungseinheit (1 ) zumindest eine Verbindungseinrichtung (21 ) zum Verbinden zumindest eines Teils der mobilen Montageüberwachungs- und -bewertungseinheit (1 ) und/oder von deren Sensor(en) (22, 23), insbesondere der Handgelenkseinheit (20), mit dem Handgelenk (115) einer Bedienperson umfasst.
8. Mobile Montageüberwachungs- und -bewertungseinheit (1 ) nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Daumen- oder Fingereinheit (10) einen Beschleunigungssensor (12) und einen akustischen Sensor (13) oder ein Mikrofon umfasst.
9. Mobile Montageüberwachungs- und -bewertungseinheit (1 ) nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Handgelenkseinheit (20) zumindest eine gyroskopische Erfassungseinrichtung (22) und einen akustischen Sensor (23) oder ein Mikrofon umfasst, insbesondere die Handgelenkseinheit (20) einen akustischen Sensor (23) oder ein Mikrofon zum Erfassen von akustischen Signalen sowie zumindest einen der folgenden Sensoren einer gyroskopische Erfassungseinrichtung (22), eines Beschleunigungssensors, eines Drucksensors, eines Sensors zum Erfassen von Drehbewegungen, eines Drucksensors, eines Temperatursensors umfasst.
10. Mobile Montageüberwachungs- und -bewertungseinheit (1 ) nach einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Daumen- oder Fingereinheit (10) und/oder die Handgelenkseinheit (20) mit zumindest einer ersten Anzeigeeinrichtung (70) zum Anzeigen der Güte der Steckverbindung, insbesondere einer optischen Anzeigeeinrichtung und/oder einer eine Vibration abgebenden Einrichtung, versehen ist.
11 . Mobile Montageüberwachungs- und -bewertungseinheit (1 ) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Aufzeichnungseinrichtung (30) und die zumindest eine Auswerteeinrichtung (40) in einer Aufzeichnungs- und Auswerteeinheit (50), entfernt von den Sensoren (12, 13, 22, 23) oder dem zumindest einen Sensor mit den zumindest zwei Sensorkanälen angeordnet sind.
12. Mobile Montageüberwachungs- und -bewertungseinheit (1 ) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufzeichnungs- und Auswerteeinheit (50) zumindest eine Schnittstelle (52), insbesondere eine kabellose Schnittstelle, zur Kommunikation mit einer zweiten Anzeigeeinrichtung (80), insbesondere einem Display oder einem Tablett-PC, zum Verfolgen von Steckvorgängen aufweist.
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