EP4732106A1 - Erkennungssystem zum erkennen einer nicht korrekt montierten steckverbindung eines steckverbinders sowie datensammelsystem zum sammeln von messdaten für ein solches erkennungssystem - Google Patents

Erkennungssystem zum erkennen einer nicht korrekt montierten steckverbindung eines steckverbinders sowie datensammelsystem zum sammeln von messdaten für ein solches erkennungssystem

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EP4732106A1
EP4732106A1 EP24732166.4A EP24732166A EP4732106A1 EP 4732106 A1 EP4732106 A1 EP 4732106A1 EP 24732166 A EP24732166 A EP 24732166A EP 4732106 A1 EP4732106 A1 EP 4732106A1
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EP
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data
hand
unit
plug
measuring units
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Pending
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EP24732166.4A
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Lukas RÖHRIG
Anne Völkel
Otfried Schwarzkopf
Tom LICHTINGHAGEN
Lukas Berger
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Voss Automotive GmbH
Original Assignee
Voss Automotive GmbH
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Pending legal-status Critical Current

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Abstract

Bei einem Erkennungssystem zum Erkennen einer nicht korrekt montierten Steckverbindung eines Steckverbinders umfasst das Erkennungssystem zumindest eine Steckversuchserkennungseinrichtung zum Erkennen eines Steckversuchs, zumindest eine Messeinheit (3, 4, 6, 7, 8) zum Erfassen von Steckvorgangdaten und zumindest eine Verifikationseinrichtung zur Verifikation der Steckverbindung über das Datenprofil von erfassten Steckvorgangsdaten.

Description

Erkennungssystem zum Erkennen einer nicht korrekt montierten Steckverbindung eines Steckverbinders sowie Datensammelsystem zum Sammeln von Messdaten für ein solches Erkennungssystem
Die Erfindung betrifft ein Erkennungssystem zum Erkennen einer nicht korrekt montierten Steckverbindung eines Steckverbinders sowie ein Datensammelsystem zum Sammeln von Messdaten für ein solches Erkennungssystem.
Erkennungssysteme zum Erkennen einer nicht korrekt montierten Steckverbindung eines Steckverbinders sowie Datensammelsysteme zum Sammeln von Messdaten in Bezug auf das Stecken von Steckverbindern sind im Stand der Technik bekannt. Bei einem Steckvorgang werden Steckerteil und Kupplungsteil eines Steckverbinders bzw. Teile von diesen ineinander verrastet, wobei während dieses Verrastungsvorgangs ein Schallsignal bzw. akustisches Signal in Form eines Klick-Geräuschs ausgesandt wird. Die Montage solcher Steckverbinder wird üblicherweise händisch vorgenommen. Oftmals ist nicht ohne Weiteres erkennbar, ob die Steckverbindung vollständig und ordnungsgemäß erfolgt ist oder nicht, ob also ein vollständiges, sicheres und ordnungsgemäßes Verrasten stattgefunden hat oder nicht. Es kann also nicht unbedingt auf Anhieb bei der Montage von Steckverbindern erkannt werden, ob diese Montage vollständig und korrekt durchgeführt wurde, somit die Steckverbindung sicher ist. Die Montagekraft wird sehr stark von der ausführenden Person beeinflusst, ist abhängig von der ausführenden Hand, der Handhaltung, dem Bewegungsablauf und dem evtl, erfolgenden Verkanten der zu montierenden Bauteile. In der Regel wird spätestens in der End-of-Line-Prüfung eine nicht ordnungsgemäße Steckverbindung entdeckt werden. Allerdings erfordert eine nicht korrekt ausgeführte Steckverbindung eines solchen Steckverbinders eine aufwendige und somit teure Nacharbeit, um das Problem des nicht korrekt gesteckten Steckverbinders zu beheben.
Aus der WO 2013/131632 A1 sind daher ein Kontrollsystem sowie ein Verfahren zur Kontrolle der Montage einer Kupplungseinrichtung bekannt, umfassend zumindest einen Steckverbinder, wobei ein Anordnen einer mobilen Sensoreinrichtung in direkter Nähe der Signalquelle des Steckverbinders vorgesehen ist. Das Signal ist dabei ein elektronisches und/oder akustisches bzw. Schallsignal. Das während des Steckvorgangs ausgesandte Signal wird erfasst und ausgewertet. Wird ein Schallsignal, also das charakteristische Geräusch eines Steckvorgangs, wie beispielsweise das charakteristische Geräusch eines Verrastens bzw. Klickens des Halteelements eines Steckverbinders, als Signal ausgesandt, wird dieses während des Steckvorgangs erfasst und in einer Auswerteeinheit ausgewertet. Das erfasste Signal bzw. Geräusch kann von Störsignalen, insbesondere Störgeräuschen, getrennt und daraufhin überprüft werden, ob ein ordnungsgemäßes Verrasten erfolgt ist, also eine sichere Steckverbindung erzielt werden konnte. Die mobile Sensoreinrichtung ist zum Erfassen eines Körper- und/oder Luftschallsignals ausgebildet. Zum Erfassen von Körperschall wird die mobile Sensoreinrichtung in Schwingungskontakt mit der Kupplungseinrichtung und/oder dem zumindest einen Rastnocken an dieser gebracht. Die mobile Sensoreinrichtung ist auf einem Trägermaterial angeordnet oder in dieses integriert, wobei als Trägermaterial beispielsweise ein Montagehandschuh und/oder ein Bekleidungsstück und/oder eine am Körper einer Person tragbare Einrichtung, wie beispielsweise ein Gürtel, eine Uhr oder ein Armband, offenbart sind, in die die mobile Sensoreinrichtung integriert werden kann oder ist. Die von der mobilen Sensoreinrichtung erfassten Daten werden in einer in der Nähe angeordneten dezentralen Auswerteeinheit ausgewertet und/oder in einer zentralen Auswerteeinheit. Die Übertragung der erfassten Daten erfolgt über WLAN, Bluetooth, Kabel, eine oder mehrere USB-Schnittstellen oder über Funk.
Aus der WO 2016/070984 A1 sind eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Überwachen einer Montage zweier Komponenten mittels einer Klickbefestigung zum Verbinden der Komponenten bekannt, wobei ein Sensor zum Erfassen einer Montagekraft und ein Schallempfänger vorhanden sind. Während der Montage der beiden Komponenten werden die auf zumindest eine der beiden Komponenten aufgebrachte Kraft mittels einer Vorrichtung, die zum Verbinden der beiden Komponenten verwendet wird, und der Schall, der während der Montage der beiden Komponenten erzeugt wird, gemessen. Der Verlauf der gemessenen Kraft wird in Abhängigkeit von der Zeit und/oder der Verlauf des gemessenen Schalls in Abhängigkeit von der Zeit aufgenommen. Der Verlauf der Kraft in Abhängigkeit von der Zeit und/oder der Verlauf des Schalls in Abhängigkeit von der Zeit werden ausgewertet und ein Signal erzeugt, das eine Qualität der Montage der Klickbefestigung indiziert, wenn der Verlauf der Kraft in Abhängigkeit von der Zeit und/oder der Verlauf des Schalls in Abhängigkeit von der Zeit einem vorbestimmten Kriterium entspricht. Ferner wird während der Montage der beiden Komponenten die Beschleunigung eines Fingers und/oder einer Hand eines die Montage ausführenden Bedieners gemessen. Das Zugrundelegen der Montagekraft als Signal ist nur bedingt geeignet, da diese abhängig von der Person ist, die die Montage vornimmt, wobei z.B. ein Verkannten der beiden Komponenten beim Steckvorgang einen großen Einfluss auf die Montagekraft hat. Ferner ist die Montagekraft schwer zu detektieren und bedeutet eine aufwendige Messsensorik. Das Verfahren ist dadurch fehleranfällig. Auch die Trennschärfe zwischen einer ordnungsgemäßen Steckverbindung und einer nicht ordnungsgemäßen kann nur schwer mit einem Kraftsensor festgestellt werden. Der akustische Sensor ist störanfällig für weit entfernte Hintergrundgeräusche, wie z.B. die Lautstärke in einer Montagehalle. Die Beurteilung einer ordnungsgemäßen Steckverbindung und einer nicht ordnungsgemäßen mit einem akustischen Sensor und gleichzeitig mit einem Bewegungssensor erhöht zwar die Zuverlässigkeit und Trennschärfe höher, erfordert jedoch eine schnelle Verarbeitung der erfassten Daten, was einen vergleichsweise hohen Aufwand mit sich bringt in Form einer hohen Leistungsfähigkeit der elektronischen Bauteile und im Hinblick auf die Baugröße.
Aus der WO 2015/053936 A1 ist ein System zum Sicherstellen eines Fügens eines Verbinders bekannt, bei dem ein Mikrofon in der Nähe der Fügezone elektrischer Verbinder angeordnet wird, wobei das Mikrofon dahingehend ausgelegt ist, dass es ein hörbares Geräusch erfasst, sobald der elektrische Verbinder gefügt wird. Ferner ist eine Ausgabeeinheit vorgesehen, die mit dem Mikrofon verbunden ist und die Audiosignale von dem Mikrofon empfängt. Die Ausgabeeinheit verarbeitet die Audiosignale zum Sicherstellen der Fügeverbindung. Die Ausgabeeinheit filtert Hintergrundgeräusche zum Verstärken der Audiosignale heraus. Aufgrund der Verwendung eines akustischen Sensors eignet sich das System für Anwendungen, in denen eine geringe bis mittlere Trennschärfe ausreichend ist, und/oder in Umgebungen, an denen wenig Störgeräusche das Messergebnis beeinflussen. Bei der Auswertung ergibt sich eine Einschränkung in der Trennschärfe zwischen einer ordnungsgemäßen Steckverbindung und einer nicht ordnungsgemäßen.
Die WO 2017/062124 A1 offenbart ebenfalls ein System zum Sicherstellen einer Fügeverbindung eines Verbinders. Diese umfasst eine vom Verwender getragene Sensoreinheit, die in der Nähe oder an der Hand des Bedieners getragen wird, wobei die Sensoreinheit einen akustischen Sensor umfasst, der in der Nähe einer Fügezone elektrischer Verbinder angeordnet wird. Der akustische Sensor kann ein akustisches Geräusch detektieren, sobald der elektrische Verbinder gefügt wird. Ferner umfasst das System einen vom Verwender getragenen Controller, der mit dem akustischen Sensor verbunden ist, wobei der Controller die Audiosignale von dem akustischen Sensor empfängt und die Audiosignale verarbeitet, um den Fügestatus eines Verbinders zu bestimmen. Der Controller gibt dem Bediener eine Rückmeldung im Hinblick auf den Fügestatus des Verbinders. Aufgrund der Verwendung eines akustischen Sensors eignet sich auch dieses System für Anwendungen, in denen eine geringe bis mittlere Trennschärfe ausreichend ist, und/oder in Umgebungen, an denen nur wenig Störgeräusche das Messergebnis beeinflussen. Auch hier ergibt sich bei der Auswertung eine Einschränkung in der Trennschärfe zwischen einer ordnungsgemäßen Steckverbindung und einer nicht ordnungsgemäßen.
Aus der WO 2017/062122 A1 ist ein weiteres System zum Sicherstellen einer Fügeverbindung eines Verbinders bekannt. Dieses umfasst einen akustischen Sensor, der in der Nähe einer Fügezone elektrischer Verbinder angeordnet wird, wobei der akustische Sensor dahingehend ausgelegt ist, dass er hörbare Geräusche detektiert, sobald der elektrische Verbinder gefügt wird. Ferner ist ein Verbinderidentifikationssensor vorgesehen, der in der Nähe der elektrischen Verbinder angeordnet wird. Der Verbinderidentifikationssensor ist dahingehend ausgelegt, dass er die Anwesenheit elektrischer Verbinder identifiziert. Ferner umfasst das System einen Controller, der mit dem akustischen Sensor und dem Verbinderidentifikationssensor verbunden ist, wobei der Controller die Verbinderidentifikationssignale von dem Verbinderidentifikationssensor empfängt, ebenso die akustischen Signale von dem akustischen Sensor. Der Controller verarbeitet die Verbinderidentifikationssignale und die akustischen Signale zur Sicherheitsprüfung der Fügeverbindung. Der Verbindungsidentifikationssensor leistet jedoch keinen Beitrag zur Bewertung der Steckverbindung, also der Frage, ob diese ordnungsgemäß oder nicht ordnungsgemäß ist, so dass auch hier eine Einschränkung in der Trennschärfe zwischen einer ordnungsgemäßen Steckverbindung und einer nicht ordnungsgemäßen vorliegt.
Ferner sind aus der FR 3 024 522 B1 ein System und ein Verfahren zum Feststellen der Verriegelung einer manuellen Verbindung eines verrastbaren Schnellverbinders bekannt. Hierbei wird ein Träger an einem Bediener fixiert, wobei zumindest ein akustischer Sensor vorgesehen ist zum Messen von akustischen Signalen, die von der Verbindung ausgesandt werden. Das gemessene akustische Signal wird erfasst. Die erfassten akustischen Signale werden gefiltert und es erfolgt ein Vergleich mit akustischen Referenzsignalen, die repräsentativ für den Verriegelungszustand des Verbinders sind, wobei zugleich ein Ergebnis dieses Vergleichs erhalten wird. An den Bediener wird eine Meldung abgegeben im Hinblick darauf, ob ein verriegelter Zustand erzielt wurde oder nicht. Ferner umfasst das Verfahren das Erfassen einer Bewegung einer ersten Hand des Bedieners, um Bewegungen dieser ersten Hand zu messen, die repräsentativ für den Versuch eines Verbindens des Verbinders sind. Das Erfassen der Bewegungen dient dazu, den Start der Messung und Aufzeichnung der akustischen Signale auszulösen. Ferner ist eine Hilfsaufzeichnung der Bewegungen der ersten Hand vorgesehen, die während der Aufzeichnung der Bewegungen gemessen wurden, und ein hilfsweises Filtern der aufgezeichneten Bewegungen der ersten Hand und nachfolgend ein Hilfsvergleich der aufgezeichneten und gefilterten Bewegungen der ersten Hand mit den Referenzbewegungen, die einen Versuch der Verbindung zeigen. Sobald eine Bewegung der ersten Hand des Benutzers festgestellt wird, wird eine Aufzeichnung ausgelöst. Akustische Signale werden über eine Zeitspanne hinweg aufgezeichnet und die Filter und die Vergleichseinrichtungen bearbeiten in einem Intervall die Signale, was einige Zehntelsekunden vor einem Auslösezustand to bis einige Zehntelsekunden danach dauert. Es erfolgt somit eine zweistufige Prüfung in sequentieller Abfolge, wobei die Beurteilung der Güte der Steckverbindung, also ob diese ordnungsgemäß oder nicht ordnungsgemäß ist, erst im zweiten Schritt allein über den akustischen Sensor erfolgt. Das Bewegungssignal löst in der ersten Stufe lediglich die Aufzeichnung des akustischen Signals aus.
Aus der DE 10 2014 016 153 A1 sind eine Vorrichtung und Verfahren bekannt, die geeignet sind zum Überwachen einer Montage zweier mittels einer Clipbefestigung zu verbindender Komponenten, wobei ein Sensor zum Erfassen einer Montagekraft und ein Schallempfänger vorhanden sind. Der Sensor zum Erfassen einer Montagekraft und/oder der Schallempfänger sind an einem Handschuh angeordnet. Beim Verfahren zum Überwachen einer Montage zweier mittels Clipbefestigung zu verbindender Komponenten, wobei die zwei Komponenten zusammengebracht werden, um die Montage mittels Clipbefestigung durchzuführen, werden während der Montage der beiden Komponenten die auf zumindest eine der beiden Komponenten aufgewendete Kraft mittels einer Vorrichtung, die zum Verbinden der beiden Komponenten verwendet wird, und der Schall, der während der Montage der beiden Komponenten erzeugt wird, gemessen. Es wird der Verlauf der Kraft in Abhängigkeit von der Zeit und/oder der Verlauf des Schalls in Abhängigkeit von der Zeit ausgewertet und ein Signal erzeugt, das eine Qualität der Montage der Clipbefestigung indiziert, wenn der Verlauf der Kraft in Abhängigkeit von der Zeit und/oder der Verlauf des Schalls in Abhängigkeit von der Zeit einem vorbestimmten Kriterium entspricht.
Die vorstehend genannten Vorrichtungen und Verfahren zur Überwachung von Montageverbindungen bedienen sich überwiegend einer akustischen Detektion, z.B. durch Detektieren eines Klickgeräuschs beim Verrasten einer Rastnase in einer dafür vorgesehenen Verankerung bzw. Rastaufnahme. Einige der Vorrichtungen und Verfahren beziehen auch Druck- oder Beschleunigungssensoren mit ein. Die Vorrichtungen beschränken sich zumeist auf das hauptsächliche Erfassen von Signalen an einem Finger oder einem Daumen einer Hand einer Bedienperson, die den Steckvorgang durchführt. Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Erkennungssystem vorzusehen, das der Montagesicherung dient und daher nicht korrekt montierte Steckverbindungen sicher erkennt.
Die Aufgabe wird für ein Erkennungssystem zum Erkennen einer nicht korrekt montierten Steckverbindung eines Steckverbinders gelöst, wobei das Erkennungssystem zumindest eine Steckversuchserkennungseinrichtung zum Erkennen eines Steckversuchs, zumindest eine Messeinheit zum Erfassen von Steckvorgangsdaten und zumindest eine Verifikationseinrichtung umfasst zur Verifikation der Steckverbindung über das Datenprofil von erfassten Steckvorgangsdaten. Die Aufgabe wird auch durch ein Datensammelsystem zum Sammeln von Messdaten gelöst, wobei das Datensammelsystem zumindest zwei Messeinheiten, zumindest eine Datenauswerteeinheit und zumindest einen flexiblen Träger umfasst, wobei die zumindest zwei Messeinheiten und die Datenauswerteeinheit an dem flexiblen Träger und in unmittelbarer Nähe zueinander angeordnet sind, wobei die Messeinheiten jeweils zumindest einen Beschleunigungsaufnehmer und zumindest eine der Messeinheiten zumindest ein Mikrophon umfassen/umfasst. Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen definiert.
Dadurch werden ein Erkennungssystem und ein Datensammelsystem zum Sammeln von Messdaten, insbesondere zum Sammeln von Messdaten für ein solches Erkennungssystem geschaffen, bei denen einerseits ein Steckversuch durch zumindest eine Steckversuchserkennungseinrichtung erkannt wird, andererseits Messeinheiten zum Erfassen von Daten der jeweiligen Steckvorgänge und ferner zumindest eine Verifikationseinrichtung vorgesehen sind, mittels derer eine Beurteilung der Güte einer jeweiligen Steckverbindung nach Abschluss des Steckvorgangs ermöglicht wird anhand der erfassten Steckvorgangsdaten durch Bewerten des aufgenommenen bzw. erfassten Datenprofils. Zur Montagesicherung ist somit, im Unterschied zu den Lösungen des Standes der Technik, ein Erkennen von nicht korrekt montierten Steckverbindungen und nicht eine reine Verifikation von korrekt montierten Steckverbindungen vorgesehen. Dafür wird bereits der Steckversuche erkannt, anschließend erfolgt eine Verifikation über das Datenprofil der Steckvorgangsdaten.
Vorteilhaft sind zumindest eine erste Messeinheit zum Erkennen von Handgesten für einen Steckversuch und zumindest eine zweite Messeinheit zum Erfassen des Steckvorgangs vorgesehen, in der Daten über Beschleunigung und/oder Kraftaufnahme sowie die freigegebene Energie über den Schall erfasst werden.
Aufgrund der Komplexität der zu analysierenden Trigger-Handbewegungen, die durch die zumindest eine erste Messeinheit erfasst werden und die durch die zumindest eine Steckversuchserkennungseinrichtung auf das Vorliegend eines Steckversuchs hin analysiert werden, reicht eine regelbasierte Datenverarbeitung zumeist nicht aus. Das Erkennungssystem umfasst daher vorteilhaft zumindest eine Art künstlicher Intelligenz, z.B. ein oder mehrere künstliche neuronale Netze, mithilfe deren alle Messeinheitseingänge als Inputs zu einem binären Output zum Anzeigen der Entscheidung einer korrekten Steckverbindung oder einer nicht korrekten Steckverbindung umwandelbar sind oder umgewandelt werden. Mithilfe eines solchen (künstlichen) neuronalen Netzes können alle Messeinheits- bzw. Sensoreingänge als Eingaben bzw. Inputs zu einem binären Output bzw. einer binären Ausgabe, also der Entscheidung Steckverbindung OK
(= ordnungsgemäße Steckverbindung liegt vor) oder NOK (= es liegt keine ordnungsgemäße oder korrekte Steckverbindung vor), umgewandelt werden.
Die Messeinheiten können an zumindest einem der Finger und dem Daumen zumindest einer Hand einer Bedienperson, die den Steckvorgang durchführt, angeordnet sein oder werden. Die Messeinheiten können insbesondere auf oder an zumindest einem Träger, insbesondere einem flexiblen Träger, angeordnet sein oder werden. Ein solcher Träger kann beispielsweise nach Art eines Handschuhs, Teilhandschuhs oder in anderer zum Befestigen an einer Hand einer Bedienperson geeigneter Weise ausgebildet sein oder werden. Bei Vorsehen zumindest eines flexiblen Trägers kann dieser z.B. als Handschuh, Teilhandschuh und/oder in Form von zumindest zwei Bändern, die zumindest zwei Messeinheiten und die zumindest eine Handgelenkseinheit miteinander verbinden, ausgebildet sein. Beispielsweise können drei Inseln, wobei auf zweien von diesen je eine Messeinheit und auf der dritten die Handgelenkseinheit angeordnet ist oder wird, vorgesehen und über Bänder oder andere Verbindungseinrichtungen miteinander verbunden sein oder werden. An den Verbindungseinrichtungen können sich zwischen den Messeinheiten und der Handgelenkseinheit erstreckende Kabel fixiert werden. Es können z.B. zwei Textilbänder vorgesehen werden, an denen Kabel fixiert werden, die sich zwischen Messeinheiten und Handgelenkseinheit erstrecken. Um insbesondere Bänder, aber auch einzelne Bereiche eines Handschuhs oder Teilhandschuhs lösbar aneinander fixieren zu können, um einen sicheren und guten Halt an einer Hand einer Bedienperson zu schaffen, können z.B. zumindest ein Klettverschluss, zumindest eine Schnürung oder zumindest eine anderweitige Befestigungseinrichtung vorgesehen werden.
Das Erkennungssystem umfasst weiter vorteilhaft zumindest eine Handgelenkseinheit zum Anordnen an einem Handgelenk einer einen Steckvorgang durchführenden Bedienperson. Die zumindest eine Handgelenkseinheit umfasst vorteilhaft zumindest ein Mikrofon zur Aufnahme von Umgebungsgeräuschen und zumindest einen Microcontroller. In einer Sounddatenverarbeitung des zumindest einen Microcontrollers der Handgelenkseinheit erfolgt ein Abgleich mit den erfassten Daten einer an einem Daumen einer Hand einer Bedienperson anordbaren oder angeordneten Messeinheit, die auch als Daumeneinheit bezeichnet werden kann, zum Verbessern des Erkennens des Soundprofils des Verrastens der Steckpartner des Steckverbinders. Hierdurch kann somit das Soundprofil eines Verrastens von Steckerteil und Kupplungsteil als Steckpartnern eines Steckverbinders genauer erfasst werden, um in den erfassten Daten dieses Soundprofil besser erkennen zu können.
Die zumindest eine Handgelenkseinheit umfasst ferner vorteilhaft zumindest ein Gyroskop bzw. eine gyroskopische Einrichtung, wobei das Gyroskop bzw. die gyroskopische Einrichtung Bewegungsdaten einer Hand einer Bedienperson aufnimmt, die als Identifikationstrigger zum Öffnen eines Messfensters genutzt werden, wobei innerhalb des Messfensters das Vorhandensein von einen ordnungsgemäßen Steckvorgang charakterisierenden Daten oder Signalen überprüft wird.
Die Messeinheiten bzw. die Sensoren werden vorzugsweise so an den Fingern einer oder beider Hände einer Bedienperson, die die Steckvorgänge durchführt, angeordnet, dass sie diese beim Arbeiten mit ihren Händen nicht stören, aber dennoch alle relevanten Messwerte erfassen. Daher wird in einer bevorzugten Ausführung vorgesehen, dass die Messeinheiten intermedial oder proximal an den Fingern und/oder dem Daumen zumindest einer Hand einer Bedienperson anordbar oder angeordnet sind. Insbesondere bei einem Anordnen der Messeinheiten an Daumen und Zeigefinger oder zwischen Daumen und Zeigefinger zumindest einer Hand einer Bedienperson können die Messeinheiten im Bereich der Mittelhandknochen der Hand angeordnet sein oder werden. Die Sensoren bzw. Messeinheiten, also die sensorischen Hardwareeinheiten, werden somit nicht im Bereich des Fingerendglieds angeordnet, selten distal im Bereich eines Fingermittelglieds, bevorzugt intermedial, also am Fingergrundglied, oder proximal im Bereich des Mittelhandknochens, wobei die proximale Anordnung besonders bevorzugt ist.
Weiter vorteilhaft sind die Messeinheiten rotatorisch oder rotiert am bzw. um das Fingermittelglied oder Fingergrundglied angeordnet. Bei der Anordnung an einem Daumen einer Hand einer Bedienperson kann die zumindest eine Messeinheit an der Innenseite zum Zeigefinger der Hand gerichtet, bei der Anordnung an einem Zeigefinger einer Hand einer Bedienperson kann die zumindest eine Messeinheit an der Innenseite zum Daumen gerichtet angeordnet sein. Insbesondere kann eine Anordnung mit einer Drehung in Richtung zur Oberseite der Hand vorgesehen sein. Bei einer Anordnung an einem Mittelfinger und/oder einem Ringfinger und/oder einem kleinen Finger einer Hand einer Bedienperson eignet sich besonders die Anordnung in Richtung der Oberseite der Hand.
Ein Datensammelsystem umfasst zumindest zwei Messeinheiten und zumindest eine Datenauswerteeinheit, wobei die zumindest zwei Messeinheiten und die Datenauswerteeinheit in unmittelbarerer Nähe zueinander an einen Träger, insbesondere einem flexiblen Träger, angebracht sind. Die Messeinheiten beinhalten jeweils zumindest einen Beschleunigungsaufnehmer und in Summe über alle Messeinheiten zumindest ein Mikrophon, also zumindest eine der Messeinheiten zumindest ein Mikrophon. Durch das Vorsehen eines jeweiligen Beschleunigungssensors bzw. Beschleunigungsaufnehmers an jeder Messeinheit kann Redundanz geschaffen werden. Bei einem vorteilhaften Vorsehen von zwei Mikrophonen gegenüber nur einem können kann ferner eine größere Variabilität geschaffen werden.
Weiter vorteilhaft wird das zumindest eine Mikrophon der zumindest einen der Messeinheiten zur Fingerspitze oder zur Daumenspitze einer Hand eines die Messeinheiten tragenden Bedienperson ausgerichtet. Hierdurch ist ein besonders gutes und störungsfreieres Erfassen der akustischen Signale, die beim Steckvorgang auftreten, möglich. Ferner kann vorteilhaft in einem Gehäuse der Messeinheit zumindest eine Öffnung angeordnet sein, die von zumindest einer Membran überdeckt ist zum Schutz gegen Staub und Wasser. Die Messeinheit bzw. deren Gehäuse wird vorteilhaft gegenüber der Umgebung abgedichtet. Das zumindest eine Mikrophon wird in dem Gehäuse der Messeinheit so angeordnet, dass es im Innern des Gehäuses im Bereich der Öffnung bzw. direkt benachbart zu dieser angeordnet wird. Um das Mikrophon und die übrigen Komponenten der Messeinheit, die im Innern von deren Gehäuse angeordnet sind, vor Staub und Wasser zu schützen, wird die zumindest eine Öffnung mit der zumindest einen Membran versehen bzw. von dieser überdeckt. Die Öffnung wird vorzugsweise in Richtung der Fingerspitze eines Fingers einer Hand eines die Messeinheit(en) tragenden Bedienperson ausgerichtet. Um die Audiosignale in bestmöglicher Qualität aufnehmen und auswerten zu können, werden das Mikrofon an der an einem Daumen einer Hand einer Bedienperson, die den Steckvorgang durchführt, angeordneten Messeinheit, auch als Daumeneinheit bezeichnet, im Bereich der Öffnung für die Schallübertragung angeordnet und die Öffnung zum Schutz insbesondere des Mikrophons mit einer Membran versehen bzw. überdeckt. Die von der zumindest einen Membran überdeckte Öffnung wird vorteilhaft in Richtung der Daumenspitze ausgerichtet, um Audiosignale des Steckvorgangs gegenüber Umgebungsgeräuschen besser aufnehmen zu können. Zur Aufnahme von Umgebungsgeräuschen umfasst die zumindest eine Handgelenkseinheit zumindest ein Mikrophon. Da auch zumindest eine der zumindest zwei Messeinheiten ein Mikrophon umfasst, ist das Mikrophon der Handgelenkseinheit zumindest ein zweites Mikrofon, das Umgebungsgeräusche aufnimmt. In der Sounddatenverarbeitung des zumindest einen Microcontrollers der Handgelenkseinheit erfolgt ein Abgleich zu den Datenaufnahmen der Messeinheit, die am Daumen einer Hand einer den Steckvorgang durchführenden Bedienperson angeordnet ist/wird, so dass das Soundprofil des Verrastens besser erkannt werden kann.
Die zumindest eine Handgelenkseinheit umfasst weiter vorteilhaft zumindest ein Gyroskop bzw. zumindest eine gyroskopische Einrichtung und einen 3-Achs- Beschleunigungsaufnehmer. Hierdurch ist das Erfassen von Beschleunigungssignalen und Bewegungsdaten einer Hand einer Bedienperson besonders gut möglich, wobei letztere, wie vorstehend bereits erwähnt, als Identifikationstrigger zum Öffnen eines Messfensters genutzt werden, wobei innerhalb des Messfensters das Vorhandensein von einen ordnungsgemäßen Steckvorgang charakterisierenden Daten oder Signalen überprüft wird.
Die Datenauswerteeinheit kann auf dem Handrücken einer Hand einer Bedienperson, die einen zu beurteilenden Steckvorgang durchführt, angebracht werden, da dort Bewegungsdaten besser als am Handgelenk erfassbar sind. Das Handgelenk kann Bewegungen, die bei der Montage des Steckverbinders durchgeführt werden, verfälschen bzw. durch eine Handgelenkseinheit am Handgelenk erfasste Bewegungen ggf. falsch gewertet werden.
Da Bedienpersonen beim Steckvorgang eines Steckverbinders bei filigranen Montageaufgaben diese im sog. Pinzettengriff durchführen, erweist sich das Vorsehen zumindest zweier Messeinheiten als besonders vorteilhaft. Als Pinzettengriff wird das Halten des Montagestücks bzw. der Teile des Steckverbinders, also Steckerteil und Kupplungsteil, zwischen Zeigefinger und Daumen bezeichnet. Daher erweist sich das Anordnen der Messeinheiten proximal an Daumen und Zeigefinger einer Hand der Bedienperson als besonders vorteilhaft. Je nach Art des Steckvorgangs variiert es, ob mit dem Zeigefinger oder dem Daumen einer Hand der Steckvorgang beendet wird, bis eine Rastnase am Steckverbinder einschnappt.
Komplexere Steckaufgaben können unter Zuhilfenahme weiterer Finger erfolgen. Insbesondere beim Stecken der Teile eines Steckverbinders durch enge Öffnungen kann der kleine Finger zum Nachschieben des Steckerteils hilfreich sein. Dann wird dieser kleine Finger vorteilhaft mit einer Messeinheit versehen, um die Signale des Steckvorgangs aufnehmen und weiterleiten zu können. Es kann somit je nach Applikation des Erkennungssystems bzw. des Datensammelsystems eine unterschiedliche Anzahl an Messeinheiten und eine unterschiedliche Anordnung von diesen an den Fingern zumindest einer der beiden Hände einer den jeweiligen Steckvorgang durchführenden Bedienperson vorgesehen werden.
Die zumindest eine Handgelenkseinheit kann zumindest eine RFID-Einheit umfassen, mit der eine jeweilige Montagestation, ab welcher die Handgelenkseinheit eingesetzt wird, oder RFID-getaggte Stecker im gleichen IT- System erkennbar gemacht werden können oder gemacht werden wie über das Datensammelsystem verifizierte Steckverbindungen. Die Handgelenkseinheit umfasst somit zumindest eine RFID-Einheit, mit der entweder die aktuelle Montagestation, ab welcher die Handgelenkseinheit eingesetzt wird, erkannt werden kann , oder RFID-getaggte Steckerteile bzw. Steckverbinder, die im gleichen IT-System erkennbar gemacht werden können wie die verifizierten Steckverbindungen über das Datensammlersystem.
Das Datensammelsystem kann weiter vorteilhaft mit zumindest einer Sendeeinrichtung zum Senden der erfassten Daten über WLAN, LTE, Bluetooth und/oder Funktechnologien an einen Datenüberträger versehbar oder versehen sein. Der Datenüberträger kann ein Gateway, ein Server oder ein Edge-Gerät sein. Ferner sind zumindest eine lokale oder cloudbasierte Datenbank zum Speichern der gesammelten Daten, eine Cloud zur Durchführung von Analysen über die Steckvorgänge und zumindest eine grafische Auswerteeinheit zum Anzeigen von Auswerteergebnissen vorgesehen. Die Bedienpersonen, die die Steckvorgänge vornehmen, tragen das Datensammelsystem bzw. das Erkennungssystem bzw. deren Komponenten während der Montage der Steckverbinder an zumindest einer Hand bzw. am Handgelenk. Das Datensammelsystem bzw. insbesondere dessen Handgelenkseinheit kann Daten z.B. über WLAN, LTE, Bluetooth oder andere Funktechnologien an einen Datenüberträger, wie z.B. ein Gateway, einen Server oder ein Edge Gerät, senden. Die Daten werden in einer lokalen oder cloudbasierten Datenbank gespeichert. Analysen über die Steckvorgänge können in einer internen oder extern vorgesehen Cloud durchgeführt und über eine grafische Auswertung zur Verfügung gestellt werden.
Bei einem Verfahren zum Kontrollieren und Bewerten der Güte einer Steckverbindung eines Steckverbinders, der zumindest eine Verrastungsstufe umfasst, welches Verfahren ein charakteristisches Montagebewegungsmuster aufnimmt, wird zunächst über das Bewegungsmuster der Hand einer den Steckvorgang durchführenden Bedienperson ein sog. „Event“ erkannt. Unter einem solchen Event wird vorliegend ein potenzieller Montageversuch verstanden, also eine charakteristische Steckbewegung, die erkannt werden kann. Das Event aktiviert Beschleunigungssensoren bzw.
Beschleunigungsaufnehmer einer der Messeinheiten des Datensammelsystems. Wenn innerhalb einer kurzen Zeit ein Anstieg detektiert wird, wird das Mikrofon ebenfalls eingeschaltet. Es ist auch möglich, die Beschleunigungssensoren bzw. Beschleunigungsaufnehmer permanent Daten erfassen (sog. Streaming) zu lassen und im Falle eines Events die letzten vorgebbaren n Millisekunden oder n Sekunden der Aufnahme zu analysieren und basierend darauf die Mikrofone einzuschalten. Entsprechendes gilt für die Mikrofone, auch bei diesen kann ein Erfassen von akustischen Signalen bzw. Streamen der Daten und verwerfen aller Daten bis zum Auftreten eines Events erfolgen. Wenn das Event kein Steckversuch war, werden die Daten wieder verworfen. Hierdurch ergibt sich der Vorteil eines energiesparenden Verfahrens, bei dem die Aufnahme von personenbezogenen Audiodaten gegenüber den Lösungen des Standes der Technik deutlich reduziert wird.
In der nachstehenden Tabelle sind fünf verschiedene Ausführungsvarianten 1 bis 5 des Datensammelsystems aufgelistet. Die allgemeine Auflistung einzelner Merkmale des Datensammelsystems findet sich in der ersten Spalte der vorstehenden Tabelle, die jeweilige Umsetzung dieser Merkmale in den jeweiligen Ausführungsformen 1 bis 5 des Datensammelsystems findet sich in deren jeweiliger Spalte. Bei der ersten Ausführungsform des Datensammelsystems ist ein 1 -Achs- Beschleunigungssensor als Anzahl an Sensor- bzw. Messeinheitseingängen zum Erfassen der Gestensteuerung einer Hand einer Bedienperson, die einen Steckvorgang, der überwacht wird, durchführt, an der Handgelenkeinheit vorgesehen. Anordnungsstelle an der Handgelenkseinheit ist auf der Handgelenksoberseite. Es sind zwei Messeinheiten vorgesehen, die an einem Handschuh angeordnet sind. Die Datenverbindung zwischen Messeinheiten und Handgelenkseinheit ist durch Kabel verwirklicht. Die Positionen der Messeinheiten an den Fingern bzw. Daumen und Finger ist intermedial. Die Beschleunigungssensoren in den Messeinheiten sind in Form von 1 -Achs- Beschleunigungssensoren ausgeführt. Die Start/Stopp-Aktivierung erfolgt durch Betätigen eines Schalters am Gerät, also den Messeinheiten und/oder der Handgelenkseinheit.
Bei der zweiten Ausführungsform des Datensammelsystems ist ein Gyroskop mit sechs Kanälen als Anzahl an Sensor- bzw. Messeinheitseingängen zum Erfassen der Gestensteuerung einer Hand einer Bedienperson, die einen Steckvorgang, der überwacht wird, durchführt, an der Handgelenkeinheit vorgesehen. Anordnungsstelle an der Handgelenkseinheit ist auf der Handoberseite. Es sind drei Messeinheiten vorgesehen, die an zwei Handschuhen angeordnet sind. Diese werden also an den beiden Händen einer den Steckvorgang durchführenden Bedienperson angeordnet, d.h. die Bedienperson trägt während des Durchführens der Steckvorgänge bei der Montage der Steckverbinder somit zwei entsprechend ausgerüstete Handschuhe. Die Datenverbindung zwischen Messeinheiten und Handgelenkseinheit wird über Bluetooth verwirklicht. Die Positionen der Messeinheiten an den Fingern bzw. Daumen und Fingern ist proximal. Die Beschleunigungssensoren in den Messeinheiten sind in Form von 3-Achs-Beschleunigungssensoren ausgeführt. Die Start/Stopp-Aktivierung erfolgt durch Geofencing. Bei der dritten Ausführungsform des Datensammelsystems ist ein Gyroskop mit neun Kanälen als Anzahl an Sensor- bzw. Messeinheitseingängen zum Erfassen der Gestensteuerung einer Hand einer Bedienperson, die einen Steckvorgang, der überwacht wird, durchführt, an der Handgelenkeinheit vorgesehen. Es sind vier Messeinheiten vorgesehen. Die Datenverbindung zwischen Messeinheiten und Handgelenkseinheit wird über Wifi (WLAN) verwirklicht. Die Positionen der Messeinheiten an den Fingern bzw. Daumen und Fingern können distal vorgesehen sein. Die Beschleunigungssensoren in den Messeinheiten sind in Form eines 6-Achs-Gyroskops ausgeführt. Die Start/Stopp-Aktivierung erfolgt durch Auslesen einer Auto-ID.
Bei der vierten Ausführungsform des Datensammelsystems sind fünf Messeinheiten vorgesehen und proprietärer Funk als Datenverbindung zwischen Messeinheiten und Handgelenkseinheit vorgesehen. Die Beschleunigungssensoren in den Messeinheiten sind in Form eines 9-Achs- Gyroskops ausgeführt.
Bei der fünften Ausführungsform des Datensammelsystems ist als Datenverbindung zwischen Messeinheiten und Handgelenkseinheit LTE vorgesehen.
Die fünf Ausführungsvarianten zeigen Beispiele von unterschiedlichen Ausführungsvarianten, die bei dem Datensammelsystem in Bezug auf die einzelnen variierbaren Merkmale von diesem, die in der ersten Spalte genannt sind, möglich sind. Weitere Ausführungsformen können insbesondere durch Kombination jeder Variante in einer Zeile in der vorstehenden Tabelle mit jeder Variante in jeder der anderen Zeilen gebildet werden. Es können selbstverständlich darüber hinaus auch beliebige Mischformen der aufgelisteten unterschiedlichen Ausführungsformen vorgesehen werden.
Zur näheren Erläuterung der Erfindung werden im Folgenden Ausführungsbeispiele von dieser anhand der Zeichnungen näher beschrieben. Diese zeigen in: Figur 1 eine Draufsicht auf eine rechte Hand einer Bedienperson, die mit einem Teilhandschuh mit einem erfindungsgemäßen Erkennungssystem mit erfindungsgemäßem Datensammelsystem versehen ist, umfassend fünf erfindungsgemäße Messeinheiten und eine erfindungsgemäße Handgelenkseinheit,
Figur 2 eine Skizze einer rechten Hand einer Bedienperson, an der am Zeigefinger und am Daumen der Hand jeweils eine erfindungsgemäße Messeinheit angeordnet ist, wobei die am Daumen angeordnete mit einer Öffnung mit dahinter angeordnetem Mikrophon versehen ist, Figur 3 eine Skizze einer linken Hand einer Bedienperson zur
Veranschaulichung der unterschiedlichen Anordnungsmöglichkeiten von Messeinheiten an der Hand, hier am Daumen und am Zeigefinger der Hand,
Figur 4 eine Prinzipskizze zweier erfindungsgemäßer Messeinheiten, Figur 5 eine Prinzipskizze einer erfindungsgemäßen Handgelenkseinheit, Figur 6 eine Prinzipskizze der Kommunikationswege eines erfindungsgemäßen Erkennungssystems mit erfindungsgemäßem Datensammelsystem, Figur 7 ein Signal-Zeit-Diagramm zur Darstellung einer Triggerkaskade mit erfindungsgemäßem Mess- bzw. Verifikationszeitfenster, und
Figur 8 ein Flussdiagramm mit den einzelnen Schritten einer erfindungsgemäßen Datenerfassung.
In Figur 1 ist eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Datensammelsystems 1 zum Sammeln von Messdaten gezeigt. Das Datensammelsystem 1 umfasst einen flexiblen Träger 2 in Form eines Teilhandschuhs. In der in Figur 1 gezeigten Ausführungsvariante sind an dem flexiblen Träger 2 zwei Messeinheiten 3, 4 sowie eine Datenauswerteeinheit 5 befestigt. Ferner sind in Figur 1 noch weitere Messeinheiten 6, 7, 8 gezeigt, die ebenfalls entweder als Teil des flexiblen Trägers 2 ausgebildet oder an diesem befestigt oderseparat von diesem an einer Hand 10 einer Bedienperson, die einen Steckvorgang eines Steckverbinders durchführt, die in Figur 1 allerdings nicht zu sehen ist, angeordnet werden können. An jedem der Finger 11 , 12, 13, 14 sowie dem Daumen 15 der Hand 10 kann jeweils eine der Messeinheiten 3, 4, 6, 7, 8 angeordnet werden. Wie Figur 1 weiter entnommen werden kann, ist die Datenauswerteeinheit 5 auf dem Handrücken der rechten Hand 10 angeordnet, befestigt an dem flexiblen Träger 2 in Form des Teilhandschuhs. Die Datenauswerteeinheit 5 umfasst einen Bewegungsaufnehmer, um Bewegungsdaten der Hand der Bedienperson erfassen zu können. Da eine Anordnung am Handgelenk Bewegungen der Montage verfälschen kann, eignet sich besonders das Anordnen der Datenauswerteeinheit 5 auf dem Handrücken. Die ist bei Anordnen der Datenauswerteeinheit 5 an einem Handschuh oder Teilhandschuh besonders gut möglich, da dabei die Wahl der Positionierung an dem flexiblen Träger 2 sehr variabel erfolgen kann. Das Vorsehen der Messeinheit 3 am Daumen 15 und der Messeinheit 4 am Zeigefinger 11 der Hand 10 der Bedienperson ermöglicht es, dass bei filigranen Montageaufgaben die Bedienperson den Steckvorgang im Pinzettengriff durchführen kann, wobei das jeweilige Montagestück, also die Teile eines Steckverbinders, zwischen Zeigefinger und Daumen gehalten werden. Um hier einen Steckvorgang und insbesondere einen erfolgreichen Steckvorgang zum einen ungehindert durchführen und zum anderen gut erfassen zu können, eignet sich das Vorsehen einer jeweiligen Messeinheit an Daumen und Zeigefinger der Hand 10.
In der in Figur 1 gezeigten Ausführungsvariante sind die beiden Messeinheiten 3, 4 jeweils intermedial an Daumen 15 und Zeigefinger 11 angeordnet. Wie beispielsweise Figur 3 entnommen werden kann, gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Messeinheiten an der Hand, hier an der linken Hand 16, einer Bedienperson anzuordnen. Die jeweilige Messeinheit 4 ist hier einmal distal, also am Fingermittelglied angeordnet, wobei die distale Anordnung mit dem Bezugszeichen 110 gekennzeichnet ist, einmal intermedial, wobei diese Anordnung am Fingergrundglied mit dem Bezugszeichen 111 gekennzeichnet ist, und einmal proximal, wobei die proximale Anordnung mit dem Bezugszeichen 112 gekennzeichnet ist. Die proximale Anordnung ist in Figur 3 im Bereich eines Mittelhandknochens der Hand 16 vorgesehen. Die Anordnung muss hier nicht unbedingt über dem Mittelhandknochen erfolgen, sondern kann auch leicht versetzt zu diesem vorgesehen werden. An dem Daumen 15 ist in der Darstellung in Figur 3 die Messeinheit 3 hier intermedial angeordnet, also am Daumengrundglied, was durch das Bezugszeichen 1 13 gekennzeichnet ist.
Entsprechende Anordnungen der jeweiligen Messeinheit 6, 7, 8 können nicht nur am Zeigefinger 11 , sondern auch an den anderen Fingern 12, 13, 14 der Hand vorgesehen werden, wenn dies gewünscht wird. Werden beispielsweise komplexere Steckaufgaben durchgeführt, können auch die weiteren Messeinheiten 6, 7, 8 an den weiteren Fingern 12, 13, 14 der Hand 10 der Bedienperson angeordnet werden. Ist es beispielsweise beim Steckvorgang erforderlich, dass ein Steckerteil in eine enge Öffnung eines Kupplungsteils eines zu fügenden Steckverbinders eingeführt wird, kann auch der kleine Finger 14 hierfür zum Nachschieben des Steckerteils zur Hilfe genommen werden. Dementsprechend eignet sich bei einem solchen Steckvorgang das Anordnen der Messeinheit 8 am kleinen Finger 14 der Hand 10 der Bedienperson, um Signale des Steckvorgangs problemlos aufnehmen und an die Datenauswerteeinheit öweiterleiten zu können.
Wie Figur 2 zu entnehmen ist, ist dort eine der Figur 1 entsprechende Anordnung der beiden Messeinheiten 3, 4 am Zeigefinger 11 und am Daumen 15 der rechten Hand 10 einer Bedienperson vorgesehen. Die Messeinheit 3, die am Daumen 15 der Person angeordnet ist, umfasst ein Mikrofon 30. Dies kann auch der skizzierten Detailansicht der beiden Messeinheiten 3, 4 in Figur 4 entnommen werden. Die Messeinheit 3 umfasst ein Gehäuse 31 , das mit einer Öffnung 32 versehen ist. Im Bereich der Öffnung 32 ist im Inneren 33 des Gehäuses 31 der Messeinheit 3 das Mikrofon 30 angeordnet. Die Öffnung 32 ist durch eine Membran 34 nach außen abgedichtet verschlossen, um das Eindringen von Schmutz und Wasser hier zu vermeiden. Ein Durchtritt akustischer Signale durch die Membran 34 ist weiterhin möglich. Um ein eventuelles Klick-Signal, das einen korrekten Steckvorgang charakterisieren kann, zusammen mit weiteren Daten und Signalen, sicher erfassen zu können, wird die Öffnung 32 im Gehäuse 31 der Messeinheit 3 in Richtung der Daumenspitze 150 des Daumens 15 der Hand 10 der Bedienperson ausgerichtet. Dies ist in Figur 2 gezeigt und durch den Pfeil P1 in Figur 4 ebenfalls angedeutet. Der Pfeil P1 zeigt in Richtung der Daumenspitze 150. Die Messeinheit 3 umfasst innerhalb ihres Gehäuses 31 ferner einen ersten Beschleunigungssensor 35 sowie einen zweiten Beschleunigungssensor 36. Über den bzw. die Beschleunigungssensoren 35, 36 können Beschleunigungen der Hand 10 erfasst werden. Somit nimmt die Messeinheit 3 sowohl akustische Signale als auch Beschleunigungssignale auf. Um der Bedienperson einen ordnungsgemäßen oder nicht ordnungsgemäßen Steckvorgang anzeigen zu können, hier optisch anzeigen zu können, umfasst ferner die Messeinheit 3 innerhalb ihres Gehäuses 31 eine optische Anzeige in Form einer LED 37.
Die ebenfalls in Figur 4 gezeigte Messeinheit 4, die am Zeigefinger 11 der Hand 10 angeordnet ist (siehe Figuren 1 und 2), umfasst ebenfalls ein Gehäuse 40. Innerhalb bzw. im Innern 44 des Gehäuses 40 sind sowohl ein Beschleunigungssensor 41 als auch Elektronik bzw. elektronische Komponenten 42 angeordnet. Ferner umfasst das Gehäuse 40 der Messeinheit 4 ebenfalls eine optische Anzeigeeinrichtung, hier in Form einer LED 43 gezeigt. Es kann selbstverständlich anstelle der LEDs 37 und 43 auch eine andere Art einer optischen Anzeige und/oder eine haptische und/oder eine akustische oder anderweitige Anzeige vorgesehen sein. Durch den Beschleunigungssensor 41 der Messeinheit 4 können somit Beschleunigungen des Zeigefingers 11 während Steckvorgängen erfasst werden.
Dadurch, dass die Öffnung 32 im Gehäuse 31 der Messeinheit 3 am Daumen 15 der Hand 10 der Bedienperson in Richtung der Daumenspitze 150 ausgerichtet ist, können Audiosignale des Steckvorgangs trotz Umgebungsgeräuschen sehr gut erfasst werden.
In Figur 5 ist eine Handgelenkseinheit 9 skizziert, die ebenfalls ein Gehäuse 90 umfasst, das mit einer Öffnung 91 versehen ist. Auch diese Öffnung 91 ist mit einer Membran 92 überdeckt, um das Eindringen von Schmutz, Staub und Flüssigkeit in das Innere 93 des Gehäuses 90 sicher verhindern zu können. Innerhalb bzw. im Innern 93 des Gehäuses 90 der Handgelenkseinheit 9 ist ebenfalls ein Mikrophon 94 im Bereich der Öffnung 91 im Gehäuse 90 angeordnet, um Umgebungsgeräusche erfassen zu können. Diese werden in der Sounddatenverarbeitung in einem Mikrocontroller 95, der ebenfalls im Gehäuse 90 der Handgelenkseinheit 9 angeordnet ist, mit den akustischen Signalen, die durch die Messeinheit 3, die am Daumen 15 der Hand 10 der Bedienperson angeordnet ist, zusammengeführt. Hierdurch ist es besser möglich, aus den akustischen Signalen, die durch die Messeinheit 3 aufgenommen werden, das Verrastungssignal, das Aufschluss darüber gibt, ob ein erfolgreicher Steckvorgang durchgeführt wurde oder nicht, erkennen zu können. Bei der Verrastung von Kupplungsteil und Steckerteil bzw. der Steckpartner eines Steckverbinders tritt ein charakteristisches Soundprofil auf, das aus den akustischen Signalen, die durch das Mikrophon 30 der Messeinheit 3 erfasst werden, durch den Abgleich mit den durch das Mikrophon 94 der Handgelenkseinheit 9 aufgenommenen akustischen Signalen herausgefiltert werden kann.
Die Handgelenkseinheit 9 umfasst ferner ebenfalls einen Beschleunigungssensor 96 und ein Gyroskop oder eine gyroskopische Einrichtung 97 zum Aufnehmen allgemeiner Bewegungsdaten, die als Identifikationsträger zum Öffnen eines Messfensters bzw. Verifikationsfensters zum Verifizieren eines ordnungsgemäßen Steckvorgangs oder eines nicht ordnungsgemäßen Steckvorgangs dient. Die Handgelenkseinheit und deren Aufbau entspricht der Datenauswerteeinheit 5, wie sie in Figur 1 an dem flexiblen Träger angeordnet gezeigt ist.
Um das Ergebnis der Datenauswertung innerhalb des Mikrocontrollers 95 an eine Anzeigeeinrichtung und/oder an eine Einrichtung, die extern die Steckvorgänge überwacht, senden zu können, umfasst die Handgelenkseinheit 9 in ihrem Gehäuse 90 eine Sendeeinheit 99, über die kabellos über WLAN und Bluetooth Daten versandt werden können. Ferner umfasst die Handgelenkseinheit 9 eine RFID-Antenne bzw. ein Gate 98 und eine optische Anzeige, hier in Form einer LED 100. Eine optische Anzeige der Güte des Steckvorgangs, ob also ein nicht korrekter Steckvorgang erfolgt ist oder ein korrekter Steckvorgang, kann somit direkt an der Handgelenkseinheit 9 angezeigt werden, nämlich über die LED 100.
Über die RFID-Antenne bzw. das Gate 98 ist es möglich, eine jeweilige aktuelle Station, ab welcher die Handgelenkseinheit bzw. die Messeinheiten und die Handgelenkseinheit, also das Datensammelsystem 1 , eingesetzt wird, zu erkennen. Dies ist in Figur 6 angedeutet. Hier wird die Handgelenkseinheit 9 des Datensammelsystems 1 an einer jeweiligen Montagestation 200, 201 , 202, an der Steckverbinder montiert werden, erkannt. Der Teil des Datensammelsystem 1 , der an der Bedienperson 18 angeordnet ist, wird hier somit an den einzelnen Montagestationen 200, 201 , 202 erkannt. Ferner ist es möglich, über die RFID- Antenne bzw. des Gate 98 der Handgelenkseinheit 9 auch RFID-getaggte Steckverbinder im gleichen System erkennbar zu machen wie die verifizierten Steckverbindungen über das Datensammelsystem 1 .
In Figur 6 ist weiter erkennbar, dass das Datensammelsystem 1 Daten beispielsweise über WLAN, LTE, Bluetooth oder andere Funktechnologien an einen Datenübertrager, wie beispielsweise ein Gateway, einen Server oder ein Edge-Gerät sendet. In Figur 6 ist hier beispielhaft ein Datenübertrager 210 gezeigt. Die Datenübertragung ist durch drei Pfeile 211 angedeutet. Die Daten werden in einer lokalen oder in einer externen cloudbasierten Datenbank gespeichert. Eine solche Datenbank 212 ist in Figur 6 ebenfalls angedeutet. Analysen über die Steckvorgänge werden in einer internen oder externen Cloud 213 durchgeführt. Über eine grafische Auswertung können die Ergebnisse der Analysen verschiedensten Personen zur Verfügung gestellt werden. Eine Einrichtung zur Datenaufbereitung bzw. eine grafische Aufbereitung in Form einer Anzeige 214 ist in Figur 6 ebenfalls angedeutet.
In Figur 7 ist eine Triggerkaskade gezeigt, was bedeutet, dass nicht nur ein Triggersignal, sondern eine Kaskade von Triggern zum Auslösen der Überprüfung, ob innerhalb eines Verifikationszeitfensters ein gesuchtes Signal, wie beispielsweise ein charakteristisches akustisches Signal, vorliegt, erst nach Vorliegen von mehreren Triggersignalen durchgeführt wird. Im obersten Signal- Zeit-Diagramm wird aufgrund des Überschreitens eines Schwellwertes Si bei den Bewegungsdaten der Hand 10 der Bedienperson 18 ein Event erkannt, somit ein potentieller Montageversuch, also eine charakteristische Steckbewegung der Hand. Das Überschreiten des Schwellwertes Si bei den Bewegungsdaten die Bewegungsamplitude, wird ein Eventtrigger TE erkannt. Dieser aktiviert Beschleunigungssensoren 35, 36, 41 , 96 der Messeinheiten 3, 4 und der Handgelenkseinheit 9. Wenn innerhalb einer kurzen Zeitspanne ein Anstieg bei der Beschleunigung der Hand detektiert wird, wird das Mikrophon 30, 94 eingeschaltet. Die Beschleunigungssignale sind in dem zweiten Signal-Zeit- Diagramm in Figur 7 gezeigt. Hierbei wird durch Überschreiten des Beschleunigungssignals bzw. der Amplitude des Beschleunigungssignals des dort angedeuteten Schwellwertes S2 ein Montageversuch durch den Amplitudenpeak bzw. Montagetrigger TMV detektiert. Dieser Montagetrigger TMV ist somit der zweite Trigger, der einen Montageversuch signalisiert. Daraufhin wird das Mikrophon 30 der Messeinheit 3 und ggf. auch das Mikrophon 94 der Handgelenkseinheit 9 eingeschaltet. Überschreiten die akustischen Signale ebenfalls einen vorgegebenen Schwellwert S3, der im dritten Signal-Zeit- Diagramm in Figur 7 gezeigt ist, wird eine Montage durch diese Montageamplitude MA festgestellt, erfolgt also die Montageverifikation. Die akustischen Signale, die nach dem Einschalten des Mikrophons erfasst werden, um festzustellen, ob eine Montageverifikation vorliegt, liegen innerhalb eines Verifikationszeitfensters bzw. Messfensters Mv. Das Vorliegen der Montageverifikation MA löst als Trigger das Öffnen des Verifikationszeitfensters bzw. Messfensters Mv aus. Dementsprechend liegen zwei Triggersignale TE und TMV vor, bevor sich das Verifikationszeitfenster bzw. Messfenster Mv öffnet, innerhalb dessen das Vorliegen der Montageverifikation MA abgefragt wird. Es handelt sich hierbei somit um eine Triggerkaskade.
Ebenfalls ist es möglich, die Beschleunigungssensoren permanent Beschleunigungsdaten aufnehmen zu lassen, also ein Streaming zu betreiben, und erst im Falle des Vorliegens eines Events, das durch Auftreten des Eventtriggers TE festgestellt wird, die letzten vorgebbaren n Millisekunden oder n Sekunden der Aufnahme zu analysieren und basierend darauf erst die Mikrophone einzuschalten, also das Mikrophon 30 der Messeinheit 3 und das Mikrophon 94 der Handgelenkseinheit 9. Entsprechendes kann auch für die Mikrophone durchgeführt werden, also durch diese permanent akustische Signale aufgenommen werden, die jedoch alle bis zum Auftreten eines Events, also Vorliegens des Eventtriggers TE und des Triggers für den Montageversuch TMV die aufgenommenen Daten nur vorrübergehend speichern und nach Überprüfen, ob die Montageamplitude MA vorliegt, diese wieder verwerfen. War das Event kein Steckversuch, werden alle Daten wieder verworfen. Dies führt dazu, dass das Vorgehen bzw. Verfahren energiesparend ist und auch die Aufnahme personenbezogener Audiodaten im Sinne der Datenschutzgrundverordnung auf das geringste erforderliche Maß reduziert werden kann.
In Figur 8 ist ein Flussdiagramm mit einzelnen Schritten der Datenerfassung durch das Datensammelsystem 1 gezeigt. Hierbei wird in einem ersten Schritt 220 das Datenerfassungssystem 1 eingeschaltet. In einem zweiten Schritt 221 wird ein optisches und haptisches Feedback gegeben, dass das Datensammelsystem 1 bereit ist zur Durchführung einer Datensammlung und Auswertung. In einem dritten Schritt 222 wird ein Startknopf betätigt bzw. ein entsprechender Schalter, der die Aufzeichnung von Daten startet. In einem vierten Schritt 223 erfolgt zunächst die Aufnahme von Bewegungsdaten. In einem fünften Schritt 224 wird abgefragt, ob ein Montageversuch vorliegt. In einem sechsten Schritt 225 wird abgefragt, ob ein Event erkannt wurde, also ein Eventtrigger vorliegt. Für den Fall, dass kein Eventtrigger vorliegt, wird in einem siebten Schritt 226 von der Bedienperson 18 ein entsprechender Schalter betätigt, der ein Überschreiben der aufgenommenen Daten ermöglicht. In einem achten Schritt 227 wird der aufgenommene Datensatz gespeichert und zum Training an eine künstliche Intelligenz gesandt. Danach wird die Aufnahme von Bewegungsdaten als nächster Schritt wieder aufgenommen, somit mit dem vierten Schritt 223 der Vorgang fortgesetzt.
Für den Fall, dass im sechsten Schritt 225 ein Event erkannt wurde, wird in einem neunten Schritt 228 ein Messfenster Mv bzw. Verifikationsfenster geöffnet und die Aufzeichnung von Beschleunigungs- und akustischen Daten gestartet. Im zehnten Schritt 229 wird festgestellt, ob es bereits zu einem Überschreiten eines vorgebbaren Triggerzeitfensters gekommen ist. Sollte dies der Fall sein, wird der Montageversuch in einem elften Schritt 230 beendet und erneut mit dem vierten Schritt 223 wieder begonnen, also der Aufnahme von Bewegungsdaten. Wurde das Triggerzeitfenster noch nicht überschritten, wird in einem zwölften Schritt 231 abgefragt, ob ein Stop betätigt wurde, also ein Abbruch der Datensammlung vorgesehen ist. Sollte dies der Fall sein, wird mit dem elften Schritt 230 fortgefahren, also dem Beenden des Montageversuchs, und erneut eine Aufnahme von Bewegungsdaten im vierten Schritt 223 gestartet. Wurde kein Stop betätigt, wird im dreizehnten Schritt 232 abgefragt, ob passende Aufnahmeprofile erfasst wurden, ob also ein ordnungsgemäßer Steckvorgang ermittelt wurde. Ist dies nicht der Fall, wird im viertzehnten Schritt 233 ein entsprechendes NIO- Signal ausgegeben, also das Signal eines nicht ordnungsgemäßen Steckvorgangs. Dieses kann haptisch und/oder visuell erfolgen, wie beispielsweise durch die vorstehend bereits erwähnte LED 37 der Messeinheit 3, LED 43 der Messeinheit 4 bzw. LED 100 der Handgelenkseinheit 9. Wurde ein ordnungsgemäßer Steckvorgang erfasst, also ein passendes Aufnahmeprofil für einen ordnungsgemäßen Steckvorgang, werden im nächsten fünfzehnten Schritt 234 die Montageergebnisse gespeichert, um diese im Rahmen der Qualitätssicherung archivieren zu können. Nachfolgend kann erneut mit der Aufnahme von Bewegungsdaten, also dem vierten Schritt 223, wieder begonnen werden. Entsprechendes gilt auch, wenn kein ordnungsgemäßer Steckvorgang (siehe Schritt 233) erkannt wurde.
Der erweiterte Datenaufnahmeablauf, wie er im Flussdiagramm in Figur 8 skizziert ist, ist sehr effizient und es erfolgt eine Rückführung von Informationen an eine künstliche Intelligenz für ein fortlaufendes Weiterlernen des Datensammelsystems 1 . Alternativ zu dem manuellen Betätigen von Schaltern bzw. Knöpfen kann auch ein Auslösen eines Öffnens und Schließens des Messfensters bzw. Verifikationszeitfensters ebenso wie ein Signal für einen nächsten Steckvorgang automatisiert erfolgen, beispielsweise durch Eintreten und Wiederaustreten aus einem Geofence z.B. bei einem Real-Time-Location-System oder durch Einlesen einer Audio-ID, eines Barcodes, eines Data-Matrix-Codes oder eines RFID-Tags.
Neben den im Vorstehenden beschriebenen und in den Figuren gezeigten Ausführungsvarianten eines Datensammelsystems zum Sammeln von Messdaten insbesondere für ein Erkennungssystem zum Erkennen einer nicht korrekt montierten Steckverbindung eines Steckverbinders, sowie eine solchen Erkennungssystems können noch zahlreiche weitere gebildet werden, insbesondere auch beliebige Kombinationen der vorstehend genannten Merkmale von diesen, wobei jeweils zumindest zwei Messeinheiten, zumindest eine Datenauswerteeinheit und zumindest ein flexibler Träger zum Anordnen der Messeinheiten und der Datenauswerteeinheit, insbesondere in Form einer Handgelenkseinheit, an einer Hand bzw. einem Handgelenk einer Bedienperson, die den Steckvorgang durchführt, vorgesehen werden kann. Die zumindest zwei Messeinheiten und die Datenauswerteeinheit werden in unmittelbarer Nähe zueinander angeordnet. Die Messeinheiten umfassen jeweils zumindest einen Beschleunigungsaufnehmer oder Beschleunigungssensor und zumindest eine der Messeinheiten zumindest ein Mikrophon.
Bezugszeichenliste
1 Datensammelsystem
2 flexibler Träger
3 Messeinheit
4 Messeinheit
5 Datenauswerteeinheit
6 Messeinheit
7 Messeinheit
8 Messeinheit
9 Handgelenkseinheit
10 (rechte) Hand
11 Finger/Zeigefinger
12 Finger/Mittelfinger
13 Finger/Ringfinger
14 Finger/kleiner Finger
15 Daumen
16 linke Hand
18 Bedienperson
30 Mikrophon
31 Gehäuse
32 Öffnung
33 Inneres von 31
34 Membran
35 erster Beschleunigungssensor
36 zweiter Beschleunigungssensor
37 LED
40 Gehäuse
41 Beschleunigungssensor
42 Elektronik
43 LED
44 Inneres von 40
90 Gehäuse
91 Öffnung Membran
Inneres von 90
Mikrophon
Microcontroller Beschleunigungssensor Gyroskop
RFID-Antenne/Gate Sendeeinheit LED distale Anordnung intermediale Anordnung proximale Anordnung/im Bereich Mittelhandknochen intermediale Anordnung Daumenspitze erste Montagestation zweite Montagestation dritte Montagestation Datenübertrager Datenübertragung Datenbank Cloud
Einrichtung zur Datenaufbereitung/graphische Aufbereitung erster Schritt zweiter Schritt dritter Schritt vierter Schritt fünfter Schritt sechster Schritt siebter Schritt achter Schritt neunter Schritt zehnter Schritt elfter Schritt zwölfter Schritt 232 dreizehnter Schritt
233 viertzehnter Schritt
234 fünfzehnter Schritt
P1 Pfeil
51 Schwellwert
TE Eventtrigger
52 Schwellwert
T MV Montagetrigger/Montageversuch
53 Schwellwert
MA Montageamplitude/Montageverifikation
Mv Verifikationszeitfenster/Messfenster

Claims

Ansprüche
1 . Erkennungssystem zum Erkennen einer nicht korrekt montierten Steckverbindung eines Steckverbinders, wobei das Erkennungssystem zumindest eine Steckversuchserkennungseinrichtung zum Erkennen eines Steckversuchs, zumindest eine Messeinheit (3, 4, 6, 7, 8) zum Erfassen von Steckvorgangsdaten und zumindest eine Verifikationseinrichtung umfasst zur Verifikation der Steckverbindung über das Datenprofil von erfassten Steckvorgangsdaten.
2. Erkennungssystem nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine erste Messeinheit zum Erkennen von Handgesten für einen Steckversuch und zumindest eine zweite Messeinheit zum Erfassen des Steckvorgangs vorgesehen sind, in der Daten über Beschleunigung und/oder Kraftaufnahme sowie die freigegebene Energie über den Schall erfasst werden.
3. Erkennungssystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Erkennungssystem zumindest eine Art künstlicher Intelligenz umfasst, mithilfe dessen alle Messeinheitseingänge als Inputs zu einem binären Output zum Anzeigen der Entscheidung einer korrekten Steckverbindung oder einer nicht korrekten Steckverbindung umwandelbar sind oder umgewandelt werden.
4. Erkennungssystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Messeinheiten an zumindest einem der Finger (11 , 12, 13, 14) und dem Daumen (15) zumindest einer Hand (10, 16) einer Bedienperson (18), die einen Steckvorgang durchführt, anordbar oder angeordnet sind, insbesondere durch Anordnen der Messeinheiten (3, 4, 6, 7, 8) auf oder an zumindest einem Träger, insbesondere einem flexiblen Träger (2).
5. Erkennungssystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Erkennungssystem zumindest eine Handgelenkseinheit (9) zum Anordnen an einem Handgelenk einer einen Steckvorgang durchführenden Bedienperson (18) umfasst, wobei die zumindest eine Handgelenkseinheit (9) zumindest ein Mikrophon (94) zur Aufnahme von Umgebungsgeräuschen und zumindest einen Microcontroller (95) umfasst, wobei in einer Sounddatenverarbeitung des zumindest einen Microcontrollers (95) der Handgelenkseinheit (9) ein Abgleich mit den erfassten Daten einer an einem Daumen (15) einer Hand (10, 16) einer Bedienperson (18) anordbaren oder angeordneten Messeinheit (3) erfolgt zum Verbessern des Erkennens des Soundprofils des Verrastens der Steckpartner des Steckverbinders.
6. Erkennungssystem nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Handgelenkseinheit (9) zumindest ein Gyroskop (97) umfasst, wobei das Gyroskop (97) Bewegungsdaten einer Hand (10, 16) einer Bedienperson (18) aufnimmt, die als Identifikationstrigger zum Öffnen eines Messfensters (Mv) genutzt werden, wobei innerhalb des Messfensters (Mv) das Vorhandensein von einen ordnungsgemäßen Steckvorgang charakterisierenden Daten oder Signalen überprüft wird.
7. Erkennungssystem nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Messeinheiten (3, 4, 6, 7, 8) intermedial oder proximal an den Fingern (11 , 12, 13, 14) und/oder dem Daumen (15) zumindest einer Hand (10, 16) einer Bedienperson (18) anordbar oder angeordnet sind, insbesondere bei einem Anordnen der Messeinheiten (3, 4) an Daumen (15) und Zeigefinger (11 ) oder zwischen Daumen (15) und Zeigefinger (11 ) zumindest einer Hand (10) einer Bedienperson (18) die Messeinheiten (3, 4) im Bereich der Mittelhandknochen der Hand (109 anordbar oder angeordnet sind.
8. Erkennungssystem nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Messeinheiten (3, 4, 6, 7, 8) rotatorisch oder rotiert am Fingermittelglied oder Fingergrundglied angeordnet sind, insbesondere bei der Anordnung an einem Daumen (15) einer Hand (10) an der Innenseite zum Zeigefinger (11 ) der Hand (10) gerichtet, bei der Anordnung an einem Zeigefinger (11 ) einer Hand (10) an der Innenseite zum Daumen (15) gerichtet angeordnet sind, insbesondere mit einer Drehung in Richtung zur Oberseite der Hand (10), bei einer Anordnung an einem Mittelfinger (12) und/oder einem Ringfinger (13) und/oder einem kleinen Finger (14) einer Hand (10) in Richtung zur Oberseite der Hand (10) der Bedienperson (18) angeordnet sind.
9. Datensammelsystem (1 ) zum Sammeln von Messdaten, insbesondere für ein Erkennungssystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Datensammelsystem (1 ) zumindest zwei Messeinheiten (3, 4), zumindest eine Datenauswerteeinheit (5) und zumindest einen flexiblen Träger (2) umfasst, wobei die zumindest zwei Messeinheiten (3, 4) und die Datenauswerteeinheit (5) an dem flexiblen Träger (2) und in unmittelbarer Nähe zueinander angeordnet sind, wobei die Messeinheiten (3, 4) jeweils zumindest einen Beschleunigungsaufnehmer oder Beschleunigungssensor (35, 36) und zumindest eine der Messeinheiten (3, 4) zumindest ein Mikrophon (30) umfassen/umfasst.
10. Datensammelsystem (1 ) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Mikrophon (30) der zumindest einen der Messeinheiten (3, 4) zur Fingerspitze oder zur Daumenspitze (150) eines Daumens (15) einer Hand (10) eines die Messeinheit(en) (3, 4, 6, 7, 8) tragenden Bedienperson (18) ausgerichtet ist.
11 . Datensammelsystem (1 ) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Gehäuse (31 ) der Messeinheit (3) zumindest eine Öffnung (32) angeordnet ist, die von zumindest einer Membran (34) überdeckt ist zum Schutz gegen Staub und Wasser.
12. Datensammelsystem (1 ) nach einem der Ansprüche 9 bis 11 , dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Handgelenkseinheit (9) vorgesehen ist, wobei die zumindest eine Handgelenkseinheit (9) zumindest ein Gyroskop (97) und einen 3-Achs-Beschleunigungsaufnehmer (96) umfasst.
13. Datensammelsystem (1 ) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Handgelenkseinheit (9) zumindest ein Mikrophon (94) umfasst zur Aufnahme von Umgebungsgeräuschen.
14. Datensammelsystem (1 ) nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Handgelenkseinheit (9) zumindest eine RFID-Einheit (98) umfasst, mit der eine jeweilige Montagestation (200, 201 , 202), ab welcher die Handgelenkseinheit (9) eingesetzt wird, oder RFID-getaggte Stecker im gleichen IT-System erkennbar machbar ist oder gemacht wird wie über das Datensammelsystem (1) verifizierte Steckverbindungen.
15. Datensammelsystem (1 ) nach einem der Ansprüche 9 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Datensammelsystem (1 ) mit zumindest einer Sendeeinrichtung (99) zum Senden der erfassten Daten über WLAN, LTE, Bluetooth und/oder Funktechnologien an einen Datenübertrager (210) versehbar oder versehen ist, insbesondere ein Gateway, einen Server oder ein Edge-Gerät als Datenübertrager, zumindest eine lokale oder cloudbasierte Datenbank (212) zum Speichern der gesammelten Daten vorgesehen ist, eine Cloud (213) zur Durchführung von Analysen über die Steckvorgänge und zumindest eine grafische Auswerteeinheit (214) zum Anzeigen von Auswerteergebnissen vorgesehen sind.
16. Datensammelsystem (1 ) nach einem der Ansprüche 9 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine flexible Träger (2) als Handschuh, als Teilhandschuh und/oder in Form von zumindest zwei Bändern, die zumindest zwei Messeinheiten (3, 4, 6, 7, 8) und die zumindest eine Handgelenkseinheit (9) miteinander verbinden, ausgebildet ist.
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