EP4728200A1 - Befestigungsanordnung zum befestigen eines pumpengehäuses, haltevorrichtung, pumpenanordnung, fahrzeugsitz, kraftfahrzeug - Google Patents
Befestigungsanordnung zum befestigen eines pumpengehäuses, haltevorrichtung, pumpenanordnung, fahrzeugsitz, kraftfahrzeugInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Befestigungsanordnung (11) zum Befestigen eines Pumpengehäuses (9), insbesondere für eine einstellbare Lordosenstütze, mit einem Rahmenelement (3) eines Fahrzeugsitzes (1), und mit zumindest einer Haltevorrichtung (10), die zur Anordnung und Befestigung des Pumpengehäuses (9) an dem Rahmenelement (3) ausgebildet ist, wobei die Haltevorrichtung (10) zumindest ein Hintergriffselement (14) und ein Ausrichtungselement (15, 16, 17) aufweist. Es ist vorgesehen, dass das Ausrichtungselement (15, 16, 17) zumindest im Wesentlichen spielfrei in einer Aussparung (23, 24) des Rahmenelements (3) zur ausrichtungsgesicherten Vormontage der Haltevorrichtung (10) an dem Rahmenelement (3) einsteckbar oder eingesteckt ist.
Description
Beschreibung
Befestigungsanordnung zum Befestigen eines Pumpengehäuses, Haltevorrichtung, Pumpenanordnung, Fahrzeugsitz, Kraftfahrzeug
Die Erfindung betrifft eine Befestigungsanordnung zum Befestigen eines Pumpengehäuses, insbesondere für eine einstellbare Lordosenstütze, mit einem Rahmenelement eines Fahrzeugsitzes, und mit zumindest einer Haltevorrichtung, die zur Anordnung und Befestigung des Pumpengehäuses an dem Rahmenelement ausgebildet ist, wobei die Haltevorrichtung zumindest ein Hintergriffselement und ein Ausrichtungselement aufweist.
Außerdem betrifft die Erfindung eine Haltevorrichtung, insbesondere für eine derartige Befestigungsanordnung, eine Pumpenanordnung mit einer derartigen Haltevorrichtung, einen Fahrzeugsitz für ein Kraftfahrzeug mit einer derartigen Befestigungsanordnung oder mit einer derartigen Pumpenanordnung sowie ein Kraftfahrzeug mit einem derartigen Fahrzeugsitz.
Befestigungsanordnungen der eingangs genannten Art sind aus dem Stand der Technik bekannt. So ist beispielsweise aus der Offenlegungsschrift DE 10 2008 020 436 A1 eine Pumpeinrichtung zur Erzeugung eines pneumatischen Drucks bekannt, die schwingungsentkoppelt in einer Halteeinrichtung angeordnet und über diese mit einem Rohrrahmen eines Kraftfahrzeugsitzes lagefixierend verbunden ist. Die lagefixierende Verbindung mit dem Rohrrahmen ist dabei als Verclipsung ausgebildet, wobei die Halteeinrichtung U-förmige Haltefüße aufweist, über welche die Verclipsung an einem Element des Rohrrahmens erfolgt.
Ebenfalls bekannt sind pneumatische Lordosenschildanordnungen, beispielsweise für Fahrzeugsitze von Kraftfahrzeugen, die eine Verstellung der Lendenwirbelsäulenstütze (Lordose) für eine benutzerspezifische natürliche Kontur der Wirbelsäule im Lendenbereich (S- Kontur der Wirbelsäule) über die Befüllung von sich insbesondere bereichsweise überdeckenden Luftkissen oder Luftblasen ermöglichen. Dabei wird die Luftzufuhr üblicherweise durch derartige Pumpeinrichtungen mit einem Pumpenmotor vorgenommen. Über Steuereinrichtungen sowie Ventilanordnungen werden Befüllung, Entlüftung und Halten des Luftdrucks gesteuert.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte Befestigungsanordnung zu schaffen, die eine ausrichtungsgesicherte, einfache Montage des Pumpengehäuses an dem Rahmenelement sicherstellt.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird durch eine Befestigungsanordnung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Erfindungsgemäß ist hierbei vorgesehen, dass das Ausrichtungselement zumindest im Wesentlichen spielfrei in einer Aussparung des Rahmenelements zur ausrichtungsgesicherten Vormontage der Haltevorrichtung an dem Rahmenelement einsteckbar oder eingesteckt ist. Dadurch ist eine vorteilhafte alternative Lösung für eine schwingungsentkoppelte Anbringung einer Lordosen-Pumpe direkt an dem Rahmenelement geschaffen, die ohne Rohrrahmen auskommt, und lediglich eine Aussparung in dem Rahmenelement benötigt. Die Anbringung ist schwingungsentkoppelt, weil das Pumpengehäuse nicht flächig an dem Rahmenelement anliegt und Vibrationen nicht übertragen werden, sodass eine akustik- und vibrationsarme Anbringung sicher gewährleistet ist. Die Haltevorrichtung dient insoweit als vorteilhaftes Verbindungselement für Vormontage und Vibrations-Entkopplung. In dem Pumpengehäuse ist vorzugsweise zumindest ein Pumpenelement anordenbar oder angeordnet. Das Pumpenelement weist insbesondere einen Pumpenmotor auf oder ist als Pumpenmotor ausgebildet. Insbesondere bilden Pumpengehäuse und Haltevorrichtung eine besonders vorteilhafte Vormontageeinheit. Vorzugsweise ist die Haltevorrichtung auf eine oder mehrere ohnehin bereits vorhandene Öffnungen in dem Rahmenelement angepasst und dient insoweit als vorteilhaftes Adapterelement an das Rahmenelement. Besonders bevorzugt ist die Haltevorrichtung auf Höhe zumindest eines ihr zugeordneten Luftkissens anordenbar oder angeordnet, sodass die Länge eines Verbindungsschlauches vorteilhaft minimiert ist.
Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Haltevorrichtung einstückig zumindest mit einem Gehäuseteil des Pumpengehäuses ausgebildet ist. Durch die einstückige Ausbildung ergibt sich der Vorteil, dass das Pumpengehäuse besonders einfach an dem Rahmenelement befestigt ist, so entfällt ein zusätzlicher Montageschritt für die Befestigung der Haltevorrichtung an dem Pumpengehäuse. Auch ist durch die einstückige Ausbildung eine besonders vorteilhafte Möglichkeit zum gemeinsamen Herstellen von Pumpengehäuse und Haltevorrichtung geschaffen, bei der zum Herstellen der Haltevorrichtung insbesondere kein zusätzlicher Produktionsschritt benötigt wird.
Besonders bevorzugt ist vorgesehen, dass die Haltevorrichtung eine Befestigungsstelle zum, insbesondere formschlüssigen, Verbinden mit zumindest einem Gehäuseteil des Pumpengehäuses aufweist. Die Haltevorrichtung und das Pumpengehäuse sind also separat voneinander beziehungsweise zumindest zweiteilig ausgebildet. Dadurch ist eine besonders vorteilhafte Möglichkeit zum separaten Optimieren und Gestalten der Geometrie der Haltevorrichtung, insbesondere zum Anpassen an unterschiedliche Rahmenelemente, geschaffen, bei dem das Pumpengehäuse unverändert bleibt. Insoweit ist ein vorteilhaftes Baukastensystem geschaffen.
Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass das Hintergriffselement dazu ausgebildet ist, das Rahmenelement durch eine, insbesondere zumindest im Wesentlichen kreisförmige, Öffnung des Rahmenelements hindurch formschlüssig zu hintergreifen. Dadurch ergibt sich der Vorteil, dass das Pumpengehäuse mit der Haltevorrichtung besonders sicher an dem Rahmenelement gehalten ist.
Besonders bevorzugt ist vorgesehen, dass das Hintergriffselement im Querschnitt L-förmig und von einer dem Rahmenelement zuordenbaren oder zugeordneten Auflageebene der Haltevorrichtung vorstehend an der Haltevorrichtung ausgebildet oder angeordnet ist. Dadurch ist vorteilhaft sichergestellt, dass die Haltevorrichtung das Rahmenelement zwischen Auflageebene und Hintergriffselement sicher formschlüssig umgreift.
Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass das Ausrichtungselement einen von einer dem Rahmenelement zuordenbaren oder zugeordneten Auflageebene der Haltevorrichtung vorstehenden Vorsprung aufweist. Durch einen derartigen Vorsprung ergibt sich der Vorteil, dass die Haltevorrichtung mit Hintergriffselement und Vorsprung geometrisch sicher an dem Rahmenelement festgelegt ist.
Besonders bevorzugt ist vorgesehen, dass dem Ausrichtungselement dieselbe Öffnung wie dem Hintergriffselement zuordenbar oder zugeordnet ist, wobei die Öffnung eine randseitige, geometrisch mit dem Vorsprung korrespondierende, insbesondere von einer Kreisform abweichende, Aussparung für das Ausrichtungselement aufweist. Dadurch ist vorteilhaft sichergestellt, dass die Haltevorrichtung mit nur einer Öffnung in dem Rahmenelement verdrehsicher gehalten ist.
Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass dem
Ausrichtungselement eine zu der Öffnung für das Hintergriffselement separate, geometrisch mit
dem Vorsprung korrespondierende, insbesondere zumindest im Wesentlichen kreisförmige, Aussparung zuordenbar oder zugeordnet ist. Dadurch ergibt sich der Vorteil, dass die Haltevorrichtung mit nur einer zusätzlichen Aussparung in dem Rahmenelement verdrehsicher gehalten ist.
Besonders bevorzugt ist vorgesehen, dass die Haltevorrichtung zumindest eine Aufnahme für ein Sicherungselement, insbesondere Niet, zum Sichern der Haltevorrichtung an dem Rahmenelement aufweist. Dadurch ist vorteilhaft sichergestellt, dass die Haltevorrichtung verliersicher an dem Rahmenelement gehalten ist. Insbesondere ist das Sicherungselement von einer von der Haltevorrichtung abgewandten Seite des Rahmenelements durch eine Öffnung des Rahmenelements hindurch in die Aufnahme einsteckbar oder eingesteckt.
Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Haltevorrichtung zumindest ein Abstützungselement zur Anlage an dem Rahmenelement aufweist. Durch das Abstützungselement ergibt sich der Vorteil, dass auf die Haltevorrichtung einwirkende externe Kräfte sicher an dem Rahmenelement abgestützt werden.
Besonders bevorzugt ist vorgesehen, dass die Haltevorrichtung eine Fachwerkstruktur zur zumindest bereichsweisen Versteifung der Haltevorrichtung aufweist. Durch die Fachwerkstruktur ist die Robustheit der Haltevorrichtung vorteilhaft weiter verbessert, jedoch im Vergleich zu einer Ausbildung aus Vollmaterial vorteilhaft Gewicht reduziert.
Die Haltevorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 12 ist insbesondere für die erfindungsgemäße Befestigungsanordnung vorgesehen und zeichnet sich durch zumindest ein Ausrichtungselement, das einen von einer Auflageebene der Haltevorrichtung vorstehenden Vorsprung aufweist, und zumindest ein Hintergriffselement, das im Querschnitt L-förmig und von der Auflageebene der Haltevorrichtung vorstehend an der Haltevorrichtung ausgebildet oder angeordnet ist, aus. Daraus ergeben sich die bereits genannten Vorteile.
Die Pumpenanordnung mit den Merkmalen des Anspruchs 13 weist ein, insbesondere pneumatisches, Pumpenelement, und ein Pumpengehäuse, insbesondere einer einstellbaren Lordosenstütze eines Fahrzeugsitzes, auf und zeichnet sich durch die erfindungsgemäße Haltevorrichtung aus. Auch daraus ergeben sich die bereits genannten Vorteile.
Der Fahrzeugsitz für ein Kraftfahrzeug mit den Merkmalen des Anspruchs 14 zeichnet sich durch die erfindungsgemäße Befestigungsanordnung oder die an einem Rahmenelement des
Fahrzeugsitzes, insbesondere einer Rückenlehne, angeordnete erfindungsgemäße Pumpenanordnung aus. Auch daraus ergeben sich die bereits genannten Vorteile. Bei einem Einsatz des Fahrzeugsitzes in anderen Fortbewegungsmitteln, insbesondere Flugzeugen, sowie bei einer Verwendung der erfindungsgemäßen Befestigungsanordnung oder Pumpenanordnung in nicht in Fortbewegungsmitteln verbauten Sitzen, beispielsweise Massagesitzen, ergeben sich die gleichen Vorteile.
Das Kraftfahrzeug mit den Merkmalen des Anspruchs 15 zeichnet sich durch zumindest einen erfindungsgemäßen Fahrzeugsitz aus. Auch daraus ergeben sich die bereits genannten Vorteile. Insbesondere weist das Kraftfahrzeug den Fahrzeugsitz als Fahrersitz auf.
Weitere Vorteile und bevorzugte Merkmale und Merkmalskombinationen ergeben sich insbesondere aus dem zuvor Beschriebenen sowie aus den Ansprüchen. Im Folgenden soll die Erfindung anhand der Zeichnungen näher erläutert werden. Dazu zeigen
Figur 1 eine Rückenlehne eines Fahrzeugsitzes,
Figuren 2A und 2B Befestigungsanordnungen der Rückenlehne,
Figuren 3A und 3B Ansichten von Haltevorrichtungen der Befestigungsanordnungen,
Figuren 4A und 4B weitere Ansichten der Haltevorrichtungen, und
Figuren 5A und 5B weitere Ansichten der Haltevorrichtungen.
Die Figur 1 zeigt eine Rückenlehne 1 eines Fahrzeugsitzes 2. Die Rückenlehne 1 weist ein Rahmenelement 3 auf, in dem eine Lordosenschildanordnung 4 montiert ist. Die Lordosenschildanordnung 4 weist ein Lordosenschild 5 und einen Stützstab 6 zur Aufhängung des Lordosenschilds 5 an der Rückenlehne 1 auf. Mit dem Stützstab 6 ist das Lordosenschild 5 in dem Rahmenelement 3 aufgehängt.
An dem Lordosenschild 5 sind zwei sich überlappende Luftkissen 7 einer einstellbaren Lordosenstütze, insbesondere als Bestandteil einer Massagefunktion, befestigt. Die Luftkissen 7 sind jeweils mit einer pneumatischen Pumpenanordnung 8 leitungstechnisch verbunden.
Die Pumpenanordnung 8 ist ebenfalls an dem Rahmenelement 3 befestigt, vorliegend in einer unteren Hälfte des Rahmenelements 3 auf Höhe der Luftkissen 7. Die Pumpenanordnung 8 weist vorliegend ein in einem Pumpengehäuse 9 angeordneten, nicht dargestellten Pumpenmotor auf und ist mittels einer Haltevorrichtung 10 an dem Rahmenelement 3 befestigt.
Die Figuren 2A und 2B zeigen dazu ein erstes und zweites Ausführungsbeispiel von vorteilhaften Befestigungsanordnungen 11, jeweils mit dem mittels der Haltevorrichtung 10 an dem Rahmenelement 3 befestigten Pumpengehäuse 9. Dargestellt ist dabei jeweils ein Ausschnitt A der Figur 1. Das Pumpengehäuse 9 ist vorliegend jeweils zumindest zweiteilig ausgebildet und weist ein erstes Gehäuseteil 12 sowie ein damit verbundenes zweites Gehäuseteil 13 auf.
Die Ausführungsbeispiele unterscheiden sich zunächst dadurch, dass die Haltevorrichtung 10 in dem ersten Ausführungsbeispiel einstückig mit dem zweiten Gehäuseteil 13 des Pumpengehäuses 8 ausgebildet, und in dem zweiten Ausführungsbeispiel mit dem zweiten Gehäuseteil 13 lediglich, insbesondere lösbar, verbunden ist.
Die Haltevorrichtungen 10 sollen nun jeweils detaillierter beschrieben werden. Weil die Haltevorrichtungen 10 ansonsten große Gemeinsamkeiten aufweisen, werden sie, soweit möglich, im folgenden Text jeweils gemeinsam beschrieben. Dabei zeigen die Figuren 3A bis 5B verschiedene Ansichten der Haltevorrichtungen 10.
In den Figuren 3A, 4A und 5A ist jeweils das erste Ausführungsbeispiel, in den Figuren 3B, 4B und 5B das zweite Ausführungsbeispiel dargestellt. Die Figur 3A zeigt eine Schnittansicht durch die in der Figur 2A eingezeichnete Schnittebene B-B. Die Figur 3B zeigt die Haltevorrichtung 10 in der in der Figur 2B dargestellten Perspektive, also aus einer zu der Schnittebene B-B analogen Blickrichtung B.
Die Figuren 4A und 4B zeigen einen Ausschnitt der Befestigungsanordnung 11 mit der Haltevorrichtung 10 aus einer in den Figuren 2A und 2B jeweils eingezeichneten Blickrichtung C ohne das Rahmenelement 3, also in einem nicht montierten Zustand. Schließlich zeigen die Figuren 5A und 5B einen ähnlichen Ausschnitt aus der Blickrichtung C, allerdings mit dem Rahmenelement 3, also in einem montierten Zustand.
Die Haltevorrichtung 10 weist jeweils ein Hintergriffselement 14 und mehrere
Ausrichtungselemente 15, 16, 17 auf. So weist die Haltevorrichtung 10 in dem ersten
Ausführungsbeispiel ein erstes Ausrichtungselement 15, ein zweites Ausrichtungselement 16, sowie ein drittes Ausrichtungselement 17 auf. Die Haltevorrichtung 10 in dem zweiten Ausführungsbeispiel weist ein erstes Ausrichtungselement 15 und ein zweites Ausrichtungselement 16 auf.
Jedes der Ausrichtungselemente 15, 16, 17 weist einen von einer dem Rahmenelement 3 zuordenbaren oder zugeordneten Auflageebene 18 der Haltevorrichtung 10 vorstehenden Vorsprung auf. So weist das erste Ausrichtungselement 15 einen ersten Vorsprung 19, das zweite Ausrichtungselement 16 einen zweiten Vorsprung 20 und das dritte Ausrichtungselement 17 einen dritten Vorsprung 21 auf.
Zumindest das erste und das zweite Ausrichtungselement 15, 16 sind jeweils zumindest im Wesentlichen spielfrei in einer Aussparung des Rahmenelements 3 zur ausrichtungsgesicherten Vormontage der Haltevorrichtung 10 an dem Rahmenelement 3 einsteckbar oder eingesteckt.
Dabei ist dem ersten Ausrichtungselement 15 und dem dritten Ausrichtungselement 17 jeweils eine erste Öffnung 22 in dem Rahmenelement 3, nämlich dieselbe Öffnung wie dem Hintergriffselement 14 zuordenbar oder zugeordnet. Die Öffnung 22 weist jeweils eine randseitige, geometrisch mit dem Vorsprung 19 korrespondierende, vorliegend von einer Kreisform abweichende, erste Aussparung 23 für das Ausrichtungselement 15 auf.
Der Vorsprung 19 ist vorliegend zumindest annähernd quadratisch ausgebildet, sodass auch die Aussparung 23 zumindest im Wesentlichen quadratisch ist. Die Öffnung 22 ist vorliegend ansonsten zumindest annähernd kreisförmig.
Dem zweiten Ausrichtungselement 16 jeweils eine zu der ersten Öffnung 22 für das Hintergriffselement 14 separate, geometrisch mit dem, vorliegend zumindest im Wesentlichen kreisförmigen, Vorsprung 20 korrespondierende, vorliegend zumindest im Wesentlichen kreisförmige, zweite Aussparung 24 zuordenbar oder zugeordnet.
Das Hintergriffselement 14 ist jeweils dazu ausgebildet, das Rahmenelement 3 durch die, vorliegend zumindest im Wesentlichen kreisförmige, erste Öffnung 22 des Rahmenelements 3 hindurch formschlüssig zu hintergreifen. Das Hintergriffselement 3 ist dazu jeweils im Querschnitt L-förmig und von der dem Rahmenelement 3 zuordenbaren oder zugeordneten Auflageebene 18 der Haltevorrichtung 10 vorstehend an der Haltevorrichtung 10 ausgebildet
oder angeordnet, sodass das Rahmenelement 3 zwischen einem der Schenkel des Hintergriffselements 14 und der Auflageebene 18 anordenbar oder angeordnet ist.
Weil die Haltevorrichtung 10 in dem zweiten Ausführungsbeispiel separat zu dem Pumpengehäuse 9 ausgebildet ist, weist die Haltevorrichtung 10 noch eine Befestigungsstelle 25 zum, vorliegend formschlüssigen, Verbinden mit zumindest dem zweiten Gehäuseteil 13 des Pumpengehäuses 9 auf. Die Befestigungsstelle 25 korrespondiert geometrisch zu einer entsprechenden Befestigungsaufnahme 26 an dem zweiten Gehäuseteil 13.
Die Befestigungsstelle 25 weist vorliegend zwei einander gegenüberliegende Befestigungselemente 27 mit jeweils einem weiteren Hintergriffselement 28 auf, die an der Befestigungsaufnahme 26 in der Art einer Clipsverbindung verrastbar oder verrastet sind.
In dem ersten Ausführungsbeispiel weist die Haltevorrichtung 10 eine Fachwerkstruktur 29 zur zumindest bereichsweisen Versteifung der Haltevorrichtung 10 auf. Insbesondere bildet die Fachwerkstruktur 29 zumindest bereichsweise die Auflageebene 18 aus.
Die Haltevorrichtung 10 weist weiter jeweils eine Aufnahme 30 für ein Sicherungselement 31, vorliegend Niet, zum Sichern der Haltevorrichtung 10 an dem Rahmenelement 3 auf. Das Rahmenelement 3 weist dazu eine geometrisch zu der Aufnahme 30 korrespondierende zweite Öffnung 32 auf, in die das Sicherungselement 31 von der von der Haltevorrichtung abgewandten Seite des Rahmenelement 3 in die Aufnahme 30 einsteckbar oder eingesteckt ist.
Schließlich weist die Haltevorrichtung 10 noch jeweils zumindest ein Abstützungselement 33 zur Anlage an dem Rahmenelement 3 auf. Das Abstützungselement 33 ist insbesondere in der Auflageebene 18 liegend, jeweils als Anlagefläche an zumindest einem der Vorsprünge 19, 20, 21 und/oder als Teil der Fachwerkstruktur 29 ausgebildet.
Bezugszeichenliste
Rückenlehne Fahrzeugsitz Rahmenelement Lordosenschildanordnung Lordosenschild Stützstab Luftkissen Pumpenanordnung Pumpengehäuse Haltevorrichtung Befestigungsanordnung erstes Gehäuseteil zweites Gehäuseteil Hintergriffselement erstes Ausrichtungselement zweites Ausrichtungselement drittes Ausrichtungselement Auflageebene erster Vorsprung zweiter Vorsprung dritter Vorsprung erste Öffnung erste Aussparung zweite Aussparung Befestigungsstelle Befestigungsaufnahme Befestigungselement weiteres Hintergriffselement Fachwerkstruktur Aufnahme
Sicherungselement zweite Öffnung Abstützungselement
Claims
1. Befestigungsanordnung (11) zum Befestigen eines Pumpengehäuses (9), insbesondere für eine einstellbare Lordosenstütze, mit einem Rahmenelement (3) eines Fahrzeugsitzes (1), und mit zumindest einer Haltevorrichtung (10), die zur Anordnung und Befestigung des Pumpengehäuses (9) an dem Rahmenelement (3) ausgebildet ist, wobei die Haltevorrichtung (10) zumindest ein Hintergriffselement (14) und ein Ausrichtungselement (15,16,17) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausrichtungselement (15,16,17) zumindest im Wesentlichen spielfrei in einer Aussparung (23,24) des Rahmenelements (3) zur ausrichtungsgesicherten Vormontage der Haltevorrichtung (10) an dem Rahmenelement (3) einsteckbar oder eingesteckt ist.
2. Befestigungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorrichtung (10) einstückig zumindest mit einem Gehäuseteil (13) des Pumpengehäuses
(9) ausgebildet ist.
3. Befestigungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorrichtung (10) eine Befestigungsstelle (25) zum, insbesondere formschlüssigen, Verbinden mit zumindest einem Gehäuseteil (13) des Pumpengehäuses (9) aufweist.
4. Befestigungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Hintergriffselement (14) dazu ausgebildet ist, das Rahmenelement (3) durch eine, insbesondere zumindest im Wesentlichen kreisförmige, Öffnung (22) des Rahmenelements (3) hindurch formschlüssig zu hintergreifen.
5. Befestigungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Hintergriffselement (14) im Querschnitt L-förmig und von einer dem Rahmenelement (3) zuordenbaren oder zugeordneten Auflageebene (18) der Haltevorrichtung
(10) vorstehend an der Haltevorrichtung (10) ausgebildet oder angeordnet ist.
6. Befestigungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausrichtungselement (15,16,17) einen von einer dem Rahmenelement (3) zuordenbaren oder zugeordneten Auflageebene (18) der Haltevorrichtung (10) vorstehenden Vorsprung (19,20,21) aufweist.
7. Befestigungsanordnung nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass dem Ausrichtungselement (15,16,17) dieselbe Öffnung (22) wie dem Hintergriffselement (14) zuordenbar oder zugeordnet ist, wobei die Öffnung (22) eine randseitige, geometrisch mit dem Vorsprung (19,20,21) korrespondierende, insbesondere von einer Kreisform abweichende, Aussparung (23) für das Ausrichtungselement (15,16,17) aufweist.
8. Befestigungsanordnung nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass dem Ausrichtungselement (15,16,17) eine zu der Öffnung (22) für das Hintergriffselement (14) separate, geometrisch mit dem Vorsprung (19,20,21) korrespondierende, insbesondere zumindest im Wesentlichen kreisförmige, Aussparung (24) zuordenbar oder zugeordnet ist.
9. Befestigungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorrichtung (10) zumindest eine Aufnahme (30) für ein Sicherungselement (31), insbesondere Niet, zum Sichern der Haltevorrichtung (10) an dem Rahmenelement (3) aufweist.
10. Befestigungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorrichtung (10) zumindest ein Abstützungselement (33) zur Anlage an dem Rahmenelement (3) aufweist.
11. Befestigungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorrichtung (10) eine Fachwerkstruktur (29) zur zumindest bereichsweisen Versteifung der Haltevorrichtung (10) aufweist.
12. Haltevorrichtung (10), insbesondere für eine Befestigungsanordnung (11) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch zumindest ein Ausrichtungselement (15,16,17), das einen von einer Auflageebene (18) der Haltevorrichtung (10) vorstehenden Vorsprung (19,20,21) aufweist, und zumindest ein Hintergriffselement (14), das im Querschnitt L-förmig und von der Auflageebene (18) der Haltevorrichtung (10) vorstehend an der Haltevorrichtung (10) ausgebildet oder angeordnet ist.
13. Pumpenanordnung (8), mit einem, insbesondere pneumatischen, Pumpenelement, und mit einem Pumpengehäuse (9), insbesondere einer einstellbaren Lordosenstütze eines Fahrzeugsitzes (1), gekennzeichnet durch eine Haltevorrichtung (10) nach Anspruch 12.
14. Fahrzeugsitz (1) für ein Kraftfahrzeug, gekennzeichnet durch eine Befestigungsanordnung (11) nach einem der Ansprüche 1 bis 11 oder ein an einem Rahmenelement (3) des Fahrzeugsitzes (1), insbesondere einer Rückenlehne (1), angeordnete Pumpenanordnung (8) nach Anspruch 13.
15. Kraftfahrzeug, gekennzeichnet durch zumindest einen Fahrzeugsitz (1) nach Anspruch 14.
Applications Claiming Priority (2)
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| DE102023205621.6A DE102023205621A1 (de) | 2023-06-15 | 2023-06-15 | Befestigungsanordnung zum Befestigen eines Pumpengehäuses, Haltevorrichtung, Pumpenanordnung, Fahrzeugsitz, Kraftfahrzeug |
| PCT/EP2024/065531 WO2024256247A1 (de) | 2023-06-15 | 2024-06-06 | Befestigungsanordnung zum befestigen eines pumpengehäuses, haltevorrichtung, pumpenanordnung, fahrzeugsitz, kraftfahrzeug |
Publications (1)
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| EP4728200A1 true EP4728200A1 (de) | 2026-04-22 |
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ID=91432682
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| EP24731560.9A Pending EP4728200A1 (de) | 2023-06-15 | 2024-06-06 | Befestigungsanordnung zum befestigen eines pumpengehäuses, haltevorrichtung, pumpenanordnung, fahrzeugsitz, kraftfahrzeug |
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