EP4726298A1 - Verfahren zum betrieb einer türöffnungsvorrichtung, eine türöffnungsvorrichtung und ein kältegerät - Google Patents

Verfahren zum betrieb einer türöffnungsvorrichtung, eine türöffnungsvorrichtung und ein kältegerät

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EP4726298A1
EP4726298A1 EP25190730.9A EP25190730A EP4726298A1 EP 4726298 A1 EP4726298 A1 EP 4726298A1 EP 25190730 A EP25190730 A EP 25190730A EP 4726298 A1 EP4726298 A1 EP 4726298A1
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EP
European Patent Office
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plunger
door opening
door
pressure
unit
Prior art date
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Pending
Application number
EP25190730.9A
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Inventor
Martin Schimmele
Matthias Hagmayer
Michael Schneider
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BSH Hausgeraete GmbH
Original Assignee
BSH Hausgeraete GmbH
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Publication date
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    • F25D23/00General constructional features
    • F25D23/02Doors; Covers
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Abstract

Die Erfindung geht aus von einem Verfahren (10a; 10b; 10c) zum Betrieb einer Türöffnungsvorrichtung (12a) für ein Kältegerät (14a), wobei die Türöffnungsvorrichtung (12a) zumindest einen Stößel (16a) zum Öffnen zumindest einer Kältegerätetür (18a) des Kältegeräts (14a) umfasst, wobei in zumindest einem Erfassungsschritt (20a; 20b; 20c) ein Druck, insbesondere mittels einer Sensoreinheit (22a) der Türöffnungsvorrichtung (12a), in einem Innenraum (24a) des Kältegeräts (14a) erfasst wird.
Um ein gattungsgemäßes Verfahren (10a; 10b; 10c) mit verbesserten Eigenschaften hinsichtlich eines Benutzerkomforts und/oder einer Nutzungseffizienz bereitzustellen wird vorgeschlagen, dass in zumindest einem Analyseschritt (26a; 26b; 26c) in Abhängigkeit des erfassten Drucks zumindest eine Stellung des zumindest einen Stößels (16a) der Türöffnungsvorrichtung (12a) ermittelt wird.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betrieb einer Türöffnungsvorrichtung für ein Kältegerät, eine Türöffnungsvorrichtung und ein Kältegerät.
  • Aus dem Stand der Technik, beispielsweise der DE 10 2006 061 083 A1 , ist bereits eine Türöffnungsvorrichtung für ein Kühlgerät bekannt, wobei ein Druck mittels einer Sensoreinheit innerhalb des Kältegeräts erfasst wird, wobei in Abhängigkeit des erfassten Drucks eine Kältegerätetür mittels eines bewegbaren Stößels der Türöffnungsvorrichtung geöffnet wird. Aus der EP 4 172 542 A1 ist ein Verfahren zum Betrieb eines Kältegeräts bekannt, wobei in zumindest einem Erfassungsschritt ein Druck eines Innenraums des Kältegeräts erfasst wird, wobei in zumindest einem Analyseschritt der erfasste Druck mittels zumindest einer Auswerteeinheit des Kältegeräts ausgewertet wird, und wobei in dem zumindest einen Analyseschritt lediglich ein offener und/oder geschlossener Zustand des Innenraums des Kältegeräts in Abhängigkeit des erfassten Drucks erkannt wird.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht insbesondere, aber nicht beschränkt darauf, darin, ein gattungsgemäßes Verfahren mit verbesserten Eigenschaften hinsichtlich eines Benutzerkomforts und/oder einer Nutzungseffizienz bereitzustellen. Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale der Ansprüche 1, 10 und 11 gelöst, während vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung den Unteransprüchen entnommen werden können.
  • Die Erfindung geht aus von einem Verfahren zum Betrieb einer Türöffnungsvorrichtung für ein Kältegerät, insbesondere Kühlgerät, wobei die Türöffnungsvorrichtung zumindest einen Stößel zum Öffnen zumindest einer Kältegerätetür des Kältegeräts umfasst, wobei in zumindest einem Erfassungsschritt des Verfahrens ein Druck innerhalb des Kältegeräts, insbesondere mittels zumindest einer Sensoreinheit der Türöffnungsvorrichtung, erfasst wird.
  • Es wird vorgeschlagen, dass in zumindest einem Analyseschritt des Verfahrens, insbesondere mittels einer Auswerteeinheit der Türöffnungsvorrichtung, in Abhängigkeit des erfassten Drucks zumindest eine Stellung des zumindest einen Stößels der Türöffnungsvorrichtung ermittelt wird.
  • Durch eine derartige Ausgestaltung kann eine vorteilhaft einfache und exakte Ermittlung einer Stellung des Stößels der Türöffnungsvorrichtung bereitgestellt werden. Hierdurch kann ein vorteilhaft hoher Benutzerkomfort erreicht werden, da insbesondere ein Risiko einer Fehlbestimmung der Stellung des Stößels vorteilhaft klein gehalten werden kann. Weiter kann eine vorteilhaft hohe Systemeffizienz und/oder Energieeffizienz erreicht werden, da insbesondere durch eine exakte Ermittlung der Stellung des Stößels eine vorteilhaft präzise Steuerung von Funktionen des Kältegeräts in Abhängigkeit der Stellung des Stößels durchführbar ist. Ferner kann eine vorteilhaft hohe Kosteneffizienz erreicht werden, da insbesondere Sensoren zur Erfassung eines Drucks vorteilhaft günstig in der Anschaffung sind. Ferner kann eine Komplexität vorteilhaft gering gehalten werden, da der erfasste Druck sowohl zur Erfassung einer Aktivierung der Türöffnungsvorrichtung verwendet werden kann als auch zur Ermittlung der Stellung des Stößels. Hierdurch kann eine vorteilhaft hohe Nutzungseffizienz erreicht werden.
  • Vorzugsweise wird in dem zumindest einen Erfassungsschritt ein Druck, insbesondere eine Druckänderung, erfasst, welcher mittels einer Bewegung der Kältegerätetür des Kältegeräts, insbesondere durch einen Bediener oder der Türöffnungsvorrichtung des Kältegeräts, erzeugt wird. Vorzugsweise wird in dem zumindest einen Erfassungsschritt der Druck mit einer Abtastrate von minimal 10 Hz, vorteilhaft von minimal 20 Hz, besonders vorteilhaft von minimal 50 Hz, bevorzugt von minimal 100 Hz, besonders bevorzugt von minimal 200 Hz erfasst. Vorzugsweise wird in dem zumindest einen Erfassungsschritt der Druck mit einer Abtastrate von maximal 1000 Hz, vorteilhaft maximal 750 Hz, besonders vorteilhaft maximal 500 Hz, bevorzugt maximal 250 Hz erfasst. Vorzugsweise wird in dem zumindest einen Erfassungsschritt ein absoluter Druck in dem Innenraum des Kältegeräts erfasst. Alternativ ist denkbar, dass in dem zumindest einen Erfassungsschritt ein relativer Druck oder ein Differentialdruck, insbesondere relativ zu dem Atmosphärendruck am Aufstellungsort des Kältegeräts, erfasst wird.
  • Vorzugsweise weist das Verfahren zumindest einen Türöffnungsschritt auf. In dem zumindest einen Türöffnungsschritt wird vorzugsweise die zumindest eine Kältegerätetür mittels dem zumindest einen Stößel aus einer geschlossenen Stellung der zumindest einen Kältegerätetür geöffnet. In dem zumindest einen Türöffnungsschritt wird der zumindest eine Stößel vorzugsweise aus einer eingefahrenen Stellung des zumindest einen Stößels in Richtung der zumindest einen Kältegerätetür bewegt, um insbesondere die zumindest eine Kältegerätetür zu öffnen. Ferner weist das Verfahren vorzugsweise zumindest einen Stößeleinfahrschritt auf. In dem zumindest einen Stößeleinfahrschritt wird der zumindest eine Stößel von einer ausgefahrenen Stellung zu der eingefahrenen Stellung bewegt, um ein Schließen der Kältegerätetür durch einen Bediener und/oder ein Rückstellelement des Kältegeräts zu ermöglichen, insbesondere ohne dass die Kältegerätetür an dem Stößel anschlägt. Vorzugsweise wird in dem zumindest einen Türöffnungsschritt und/oder dem zumindest einen Stößeleinfahrschritt der zumindest eine Stößel mittels zumindest einer Antriebseinheit der Türöffnungsvorrichtung angetrieben. Der zumindest eine Türöffnungsschritt wird vorzugsweise mittels einer Bedienereingabe eingeleitet, beispielsweise mittels eines Betätigungselements des Kältegeräts oder mittels einer durch den Bediener generierten Druckänderung in dem zumindest einen Innenraum des Kältegeräts. Vorzugsweise wird die Bedienereingabe mittels der zumindest einen Auswerteeinheit ausgewertet und ein Steuersignal zur Ausführung des zumindest einen Türöffnungsschritts an die zumindest eine Antriebseinheit übermittelt. Der zumindest eine Stößeleinfahrschritt wird vorzugsweise zu einem Zeitpunkt eingeleitet, in welchem der zumindest eine Stößel auf eine vorbestimmte Position, beispielsweise eine maximal ausgefahrene Position des zumindest einen Stößels, ausgefahren ist und/oder in welchem der zumindest eine Stößel für eine vorbestimmte Zeit auf der vorbestimmten Position gehalten wird.
  • Vorzugsweise wird mittels des zumindest einen Türöffnungsschritts des Verfahrens, insbesondere mittels der Krafteinwirkung des zumindest einen Stößels auf die zumindest eine Kältegerätetür, eine Druckänderung in dem zumindest einen Innenraum erzeugt. In dem zumindest einen Analyseschritt wird in Abhängigkeit des erfassten Drucks vorzugsweise eine anliegende Stellung des zumindest einen Stößels der Türöffnungsvorrichtung an der zumindest einen Kältegerätetür, insbesondere an einer Anschlagsfläche der Kältegerätetür, des Kältegeräts ermittelt. Unter einer "anliegenden Stellung des zumindest einen Stößels an der zumindest einen Kältegerätetür" soll insbesondere verstanden werden, dass zumindest ein Teil des zumindest einen Stößels, insbesondere ein der zumindest einen Kältegerätetür zugewandter Teil des zumindest einen Stößels, die zumindest eine Kältegerätetür an zumindest einem Punkt berührt. Vorzugsweise wird in dem zumindest einen Analyseschritt des Verfahrens in Abhängigkeit des erfassten Drucks ein offener Zustand, insbesondere ein von der zumindest einen Kältegerätetür nicht-verschlossener Zustand, des Kältegeräts, insbesondere des zumindest einen Innenraums, insbesondere mittels der zumindest einen Auswerteeinheit, ermittelt. Vorzugsweise wird in dem zumindest einen Analyseschritt, insbesondere mittels der Auswerteeinheit, ein Öffnen der Kältegerätetür des Kältegeräts in Abhängigkeit des erfassten Drucks erkannt. Vorzugsweise befindet sich der Innenraum des Kältegeräts in einem mittels der Kältegerätetür verschlossenen Zustand, um ein anschließendes Öffnen der Kältegerätetür und/oder die Stellung des Stößels mittels des zumindest einen Analyseschritts zu ermitteln. Insbesondere wird beim Öffnen der Kältegerätetür eine Zugkraft oder eine Druckkraft auf die Kältegerätetür mittels eines Benutzers oder der Türöffnungsvorrichtung ausgeübt, um die Kältegerätetür zu öffnen. Insbesondere wird mittels eines Abdichtelements des Kältegeräts, vorzugsweise bevor das Abdichtelement sich von der Kältegerätetür oder einem Korpus des Kältegeräts löst, ein Volumen des Innenraums mittels einer Ausdehnung des Abdichtelements vergrößert, wodurch eine Druckabnahme im Innenraum entsteht. Insbesondere steigt der erfasste Druck wieder an, wenn sich das Abdichtelement von der Kältegerätetür oder dem Korpus löst, bis der erfasste Druck dem Umgebungsdruck, insbesondre dem Atmosphärendruck am Aufstellungsort des Kältegeräts, entspricht. Vorzugsweise wird dieser oben beschriebene Verlauf in dem zumindest einen Analyseschritt mittels der Auswerteeinheit zur Erkennung des Öffnens der Kältegerätetür und/oder der Stellung des zumindest einen Stößels der Türöffnungsvorrichtung ausgewertet.
  • Vorzugsweise wird in dem zumindest einen Analyseschritt in Abhängigkeit des erfassten Drucks ein mittels der zumindest einen Kältegerätetür geschlossener Zustand des zumindest einen Innenraums des Kältegeräts ermittelt. Vorzugsweise wird in dem zumindest einen Analyseschritt ein Schließen der Kältegerätetür in Abhängigkeit des erfassten Drucks erkannt. Vorzugsweise befindet sich der Innenraum in einem mittels der Kältegerätetür geöffneten, insbesondere nicht verschlossenen, Zustand, um ein anschließendes Schließen der Kältegerätetür in dem zumindest einen Analyseschritt zu erkennen. Vorzugsweise entspricht der erfasste Druck in dem mittels der Kältegerätetür geöffneten Zustand des Innenraums dem Umgebungsdruck, insbesondere dem Atmosphärendruck am Aufstellungsort des Kältegeräts. Insbesondere wird beim Schließen der Kältegerätetür eine Druckkraft auf die Kältegerätetür mittels eines Benutzers des Kältegeräts oder eines Rückstellelements des Kältegeräts ausgeübt, um die Kältegerätetür zu schließen. Insbesondere wird zu einem Zeitpunkt, in welchem ein, insbesondere das oben genannte, Abdichtelement des Kältegeräts in Kontakt mit der Kältegerätetür oder einem Korpus des Kältegeräts in Kontakt kommt, ein Volumen des Innenraums mittels einer Komprimierung des Abdichtelements verkleinert, wodurch eine Druckerhöhung im Innenraum entsteht. Insbesondere fällt der erfasste Druck wieder ab, wenn das Abdichtelement in seine ursprüngliche Form zurückkehrt. Vorzugsweise wird dieser oben beschriebene Verlauf in dem zumindest einen Analyseschritt mittels der Auswerteeinheit zur Erkennung eines Schließens der Kältegerätetür ausgewertet.
  • Vorzugsweise wird in dem zumindest einen Analyseschritt in Abhängigkeit einer, insbesondere positiven und/oder negativen, Änderung des erfassten Drucks die zumindest eine Stellung der zumindest einen Kältegerätetür und/oder des zumindest einen Stößels ermittelt. Vorzugsweise wird die zumindest eine Stellung der zumindest einen Kältegerätetür und/oder die zumindest eine Stellung des zumindest einen Stößels in Abhängigkeit eines Überschreitens und/oder Unterschreitens zumindest eines vorbestimmten Druckschwellenwerts des erfassten Drucks oder des gefilterten Drucks ermittelt. Insbesondere ist der vorbestimmte Druckschwellenwert ein Druckwert, welcher vorzugsweise 25% oder vorteilhaft 20% oder besonders vorteilhaft 15% oder bevorzugt 10% oder besonders bevorzugt 5% kleiner oder größer ist als ein Druckreferenzwert, beispielsweise ein Atmosphärendruck, insbesondere an dem Aufstellungsort des Kältegeräts. Der Druckreferenzwert und/oder der zumindest eine vorbestimmte Druckschwellenwert kann in einem Speicher einer Speichereinheit der Auswerteeinheit hinterlegt sein. Vorzugsweise wird in zumindest einem Druckschwellenwertermittlungsschritt des Verfahrens der zumindest eine vorbestimmte Druckschwellenwert, insbesondere mittels der Auswerteeinheit, in Abhängigkeit des Druckreferenzwerts ermittelt.
  • Vorzugsweise wird in zumindest einem Berechnungsschritt des Verfahrens ein gleitender Mittelwert des erfassten Drucks, insbesondere mittels der Auswerteeinheit, zur Ermittlung des Druckreferenzwerts gebildet. Hierdurch kann ein Einfluss beispielsweise einer Temperaturänderung im Innenraum des Kältegeräts bei der Auswertung des erfassten Drucks vorteilhaft berücksichtigt werden. Hierdurch kann ein Risiko einer Fehlermittlung der Stellung des Stößels vorteilhaft klein gehalten werden. Vorzugsweise wird in dem Berechnungsschritt ein gleitender Mittelwert vorzugsweise zumindest der letzten fünf Werte, vorteilhaft zumindest der letzten vier Werte und bevorzugt zumindest der letzten drei Werte des erfassten Drucks, insbesondere mittels der zumindest einen Auswerteeinheit, gebildet. Der in dem zumindest eine Berechnungsschritt gebildete gleitende Mittelwert des erfassten Drucks wird vorzugsweise als Druckreferenzwert zur Ermittlung des zumindest einen Druckschwellenwerts in dem zumindest einen Druckschwellenwertermittlungsschritt verwendet.
  • Denkbar ist, dass der Druckschwellenwertermittlungsschritt des Verfahrens zum Festlegen des zumindest einen vorbestimmten Druckschwellenwerts einmal nach einer Erstinbetriebnahme des Kältegeräts an dem Aufstellungsort oder ein Mal pro Tag, beispielsweise jede 24 Stunden ausgeführt wird. Vorzugsweise wird der zumindest eine Druckschwellenwertermittlungsschritt einmal pro Stunde, vorteilhaft einmal pro 10 Minuten, besonders vorteilhaft einmal pro 1 Minute, bevorzugt einmal pro 1 Sekunde ausgeführt. Besonders bevorzugt folgt auf jeden Berechnungsschritt eine Ausführung des Druckschwellenwertermittlungsschritts, um insbesondere den zumindest einen Druckschwellenwert in Abhängigkeit des gleitenden Mittelwerts des erfassten Drucks dynamisch zu ermitteln. Vorzugsweise wird in dem zumindest einen Druckschwellenwertermittlungsschritt zumindest ein vorbestimmter konstanter Wert zu/von dem gleitenden Mittelwert addiert oder subtrahiert, um den zumindest einen Druckschwellenwert zu ermitteln. Alternativ wird in dem zumindest einen Druckschwellenwertermittlungsschritt ein prozentueller Wert von dem gleitenden Mittelwert ermittelt und zu dem gleitenden Mittelwert addiert oder von dem gleitenden Mittelwert subtrahiert, um den zumindest einen Druckschwellenwert zu ermitteln.
  • Vorteilhaft wird in dem zumindest einen Analyseschritt eine anliegende Stellung des zumindest einen Stößels ermittelt, wenn der erfasste Druck einen mittels des zumindest einen Druckschwellenwertermittlungsschritts ermittelten Stößelstellungsschwellenwert, insbesondere nachdem der zumindest eine Türöffnungsschritt eingeleitet wurde, unterschreitet. Vorzugsweise wird der Stößelstellungsschwellenwert in dem zumindest einen Druckschwellenwertermittlungsschritt um zumindest 0,1 Pa kleiner, vorteilhaft um zumindest 0,2 Pa kleiner, besonders vorteilhaft um zumindest 0,3 Pa kleiner, bevorzugt um zumindest 0,5 Pa kleiner als der Druckreferenzwert festgelegt. Vorzugsweise wird der Stößelstellungsschwellenwert in dem zumindest einen Druckschwellenwertermittlungsschritt um maximal 1,5 Pa, vorteilhaft um maximal 1 Pa kleiner festgelegt als der Druckreferenzwert.
  • Alternativ ist denkbar, dass in dem zumindest einen Analyseschritt des Verfahrens ein Differenzenquotient oder eine Ableitung des erfassten Drucks gebildet wird. Vorzugsweise wird in dieser alternativen Ausgestaltung des Verfahrens in dem zumindest einen Analyseschritt die zumindest eine Stellung der zumindest einen Kältegerätetür und/oder des zumindest einen Stößels durch ein Unterschreiten und/oder Überschreiten eines Differenzenquotientenschwellenwerts oder eines Ableitungsschwellenwerts ermittelt.
  • Weiter wird vorgeschlagen, dass in dem zumindest einen Analyseschritt des Verfahrens in Abhängigkeit des erfassten Drucks eine Türöffnungsposition des zumindest einen Stößels, insbesondere mittels der zumindest einen Auswerteeinheit, ermittelt wird. Durch eine derartige Ausgestaltung kann ein vorteilhaft minimaler Abstand zwischen der Kältegerätetür und dem Stößel für eine Ausgangsposition des zumindest einen Stößels, insbesondere zur Einleitung des Türöffnungsschritts, ermittelt werden, was insbesondere zu einem vorteilhaft kleinen Leerhub des Stößels während des Türöffnungsschritts führt. Dies ermöglicht einen vorteilhaft hohen Benutzerkomfort, da insbesondere eine vorteilhaft kurze Dauer des Türöffnungsschritts ermöglicht werden kann. Unter einer "Türöffnungsposition des zumindest einen Stößels" soll vorzugsweise eine Position des zumindest einen Stößels zwischen einer vollständig eingefahrenen Position des zumindest einen Stößels und einer Anschlagstellung des zumindest einen Stößels an der zumindest einen Kältegerätetür in einer geschlossenen Stellung der zumindest einen Kältegerätetür verstanden werden, welche insbesondere als Startposition und Endposition einer Bewegung des zumindest einen Stößels zur Öffnung der zumindest einen Kältegerätetür verwendet wird. Vorzugsweise weist die Türöffnungsposition des zumindest einen Stößels einen Abstand zwischen einem der zumindest einen Kältegerätetür zugewandten Ende des zumindest einen Stößels und einer dem zumindest einen Stößel zugewandten Anschlagsfläche der zumindest einen Kältegerätetür von insbesondere maximal 7 mm, vorteilhaft von maximal 5 mm, besonders vorteilhaft von maximal 3 mm, bevorzugt von maximal 1 mm und besonders bevorzugt von maximal 0,5 mm auf. Vorzugsweise befindet sich der zumindest eine Stößel zum Start des zumindest einen Türöffnungsschritts des Verfahrens, insbesondere bei einer Ausführung des zumindest einen Türöffnungsschritts vor einer erstmaligen Ausführung des zumindest einen Analyseschritts, in einem vollständig eingefahrenen Zustand. Vorzugsweise wird die ermittelte Türöffnungsposition als eine neue Startposition des zumindest einen Stößels bei einer erneuten Ausführung des zumindest einen Türöffnungsschritts festgelegt. Vorzugsweise wird die ermittelte Türöffnungsposition als neue Endposition des Stößels bei einer erneuten Ausführung des zumindest einen Stößeleinfahrschritts festgelegt. Bevorzugt verharrt der zumindest eine Stößel nach einer Ausführung des zumindest einen Stößeleinfahrschritts bis zur nächsten Ausführung des zumindest einen Türöffnungsschritts in der Türöffnungsposition. Vorzugsweise wird in dem zumindest einen Analyseschritt in Abhängigkeit einer positiven und/oder negativen Druckänderung die Türöffnungsposition des zumindest einen Stößels ermittelt. Bevorzugt wird in dem zumindest einen Analyseschritt die Türöffnungsposition in Abhängigkeit eines erfassten Ereignisses eines Unterschreitens eines, insbesondere des oben genannten, Stößelstellungsschwellenwerts ermittelt.
  • Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass in dem zumindest einen Analyseschritt eine, insbesondere die oben genannte, Türöffnungsposition des zumindest einen Stößels in Abhängigkeit eines Unterschreitens, insbesondere einer Kreuzung, eines Öffnungsschwellenwerts ermittelt wird. Durch eine derartige Ausgestaltung kann die Türöffnungsposition vorteilhaft genau ermittelt werden, wodurch insbesondere ein vorteilhaft minimaler Abstand zwischen der Kältegerätetür und dem Stößel für eine Ausgangsposition des zumindest einen Stößels, insbesondere zur Einleitung des Türöffnungsschritts, ermittelt werden kann, was insbesondere zu einem vorteilhaft kleinen Leerhub des Stößels während des Türöffnungsschritts führt. Insbesondere kann ein Risiko einer Fehlbestimmung der Türöffnungsposition vorteilhaft gering gehalten werden, da die Türöffnungsposition in Abhängigkeit eines Öffnens der Kältegerätetür ermittelt wird. Hierdurch kann ein vorteilhaft hoher Benutzerkomfort bereitgestellt werden. Der Öffnungsschwellenwert wird vorzugsweise in dem zumindest einen Druckschwellenwertermittlungsschritt in Abhängigkeit eines, insbesondere des oben genannten, Druckreferenzwerts, insbesondere in Abhängigkeit des gleitenden Mittelwerts des erfassten Drucks, ermittelt. Vorzugsweise wird der Öffnungsschwellenwert in dem zumindest einen Druckschwellenwertermittlungsschritt, insbesondere mittels der Auswerteeinheit, um zumindest 0,5 Pa, vorteilhaft um zumindest 0,6 Pa, besonders vorteilhaft um zumindest 0,7 Pa, bevorzugt um zumindest 0,8 Pa, und besonders bevorzugt um zumindest 1 Pa kleiner als der Druckreferenzwert festgelegt. Vorzugsweise wird die Türöffnungsposition in Abhängigkeit der Kreuzung des Öffnungsschwellenwerts innerhalb eines Öffnungs-Zeitintervalls ermittelt. Vorzugsweise ist das Öffnungs-Zeitintervall in einem Speicher einer Speichereinheit der Auswerteeinheit hinterlegt. Vorzugsweise umfasst das Öffnungs-Zeitintervall eine Zeitspanne von maximal 2°s, vorteilhaft maximal 1,5 s, bevorzugt maximal 1 s und besonders bevorzugt maximal 0,5 s. Vorzugsweise umfasst das Öffnungs-Zeitintervall eine Zeitspanne von minimal 0,05°s, vorteilhaft von minimal 0,1 s. Vorzugsweise wird in dem zumindest einen Analyseschritt ein Öffnen der Kältegerätetür erkannt, wenn der erfasste Druck den Öffnungsschwellenwert unterschreitet. Bevorzugt wird in dem zumindest einen Analyseschritt ein Öffnen der Kältegerätetür erkannt, wenn der erfasste Druck den Öffnungsschwellenwert innerhalb des Öffnungs-Zeitintervalls kreuzt. Vorzugsweise wird die Türöffnungsposition in dem Analyseschritt ermittelt, wenn ein Öffnen der Kältegerätetür in dem zumindest einen Analyseschritt, insbesondere mittels der zumindest einen Auswerteeinheit, erkannt wird.
  • Darunter, dass "ein erfasster Druck einen Druckschwellenwert innerhalb eines Zeitintervalls kreuzt" soll insbesondere verstanden werden, dass der erfasste Druck den Druckschwellenwert innerhalb des Zeitintervalls einmal überschreitet und einmal unterschreitet. Vorzugsweise unterschreitet der erfasste Druck den Druckschwellenwert zuerst und überschreitet den Druckschwellenwert danach innerhalb des Zeitintervalls oder der erfasste Druck überschreitet den Druckschwellenwert zuerst und unterschreitet den Druckschwellenwert danach innerhalb des Zeitintervalls.
  • Ferner wird vorgeschlagen, dass in dem zumindest einen Analyseschritt eine, insbesondere die oben genannte, Türöffnungsposition des zumindest einen Stößels in Abhängigkeit einer Zeitspanne zwischen einem Unterschreiten eines, insbesondere des oben genannten, Druckschwellenwerts und einem darauf folgenden Minimum des erfassten Drucks ermittelt wird. Durch eine derartige Ausgestaltung kann die Türöffnungsposition des Stößels vorteilhaft exakt bestimmt werden, wodurch insbesondere ein vorteilhaft minimaler Abstand zwischen der Kältegerätetür und dem Stößel für eine Ausgangsposition des zumindest einen Stößels, insbesondere zur Einleitung des Türöffnungsschritts, ermittelt werden kann, wodurch insbesondere ein vorteilhaft hoher Benutzerkomfort bereitgestellt werden kann. Vorzugsweise wird in dem zumindest einen Druckschwellenwertermittlungsschritt der Druckschwellenwert gleich dem Stößelstellungsschwellenwert festgelegt. Alternativ wird in dem zumindest einen Druckschwellenwertermittlungsschritt der Druckschwellenwert gleich dem Druckreferenzwert, insbesondere dem gleitenden Mittelwert des erfassten Drucks, festgelegt. In dem zumindest einen Analyseschritt wird vorzugsweise ein Zeitpunkt eines Einleitens des Türöffnungsschritts, ein weiterer Zeitpunkt eines Unterschreitens des Druckschwellenwerts und ein zusätzlicher Zeitpunkt eines Erreichens des Minimums des erfassten Drucks mittels der zumindest einen Auswerteeinheit erfasst. Vorzugsweise umfasst eine Zeitspanne zwischen dem weiteren Zeitpunkt des Unterschreitens des Druckschwellenwerts und dem zusätzlichen Zeitpunkt des Erreichens des Minimums des erfassten Drucks maximal 2 s, vorteilhaft maximal 1,5 s, bevorzugt maximal 1 s und besonders bevorzugt maximal 0,5 s. Vorzugsweise ermittelt die zumindest eine Auswerteeinheit in dem zumindest einen Analyseschritt mittels des Zeitpunkts des Einleitens des Türöffnungsschritts, des weiteren Zeitpunkts des Unterschreitens des Druckschwellenwerts und des zusätzlichen Zeitpunkts des Erreichens des Minimums des erfassten Drucks und einer Verfahr-Geschwindigkeit des zumindest einen Stößels die Türöffnungsposition.
  • Weiter wird vorgeschlagen, dass in zumindest einem Stößelverfahrschritt des Verfahrens der zumindest eine Stößel der Türöffnungsvorrichtung auf die ermittelte Türöffnungsposition, insbesondere mittels der zumindest einen Antriebseinheit der Türöffnungsvorrichtung, bewegt wird. Durch eine derartige Ausgestaltung kann ein vorteilhaft minimaler Abstand zwischen der Kältegerätetür und dem Stößel bei einer Einleitung des Türöffnungsschritts erreicht werden, was insbesondere zu einem vorteilhaft kleinen Leerhub des Stößels während des Türöffnungsschritts führt. Dies ermöglicht einen vorteilhaft hohen Benutzerkomfort, da insbesondere eine vorteilhaft kurze Dauer des Türöffnungsschritts sowie eine Geräuschentwicklung durch einen nicht nötigen Leerhub bereitgestellt werden kann. Vorzugsweise wird der zumindest eine Stößelverfahrschritt zeitlich nach dem zumindest einen Stößeleinfahrschritt, insbesondere mittels der zumindest einen Auswerteeinheit, eingeleitet. Insbesondere wird der zumindest eine Stößel in dem zumindest einen Stößelverfahrschritt von der vollständig eingefahrenen Stellung des zumindest einen Stößels auf die Türöffnungsposition, insbesondere mittels der zumindest einen Antriebseinheit, bewegt. Denkbar wäre jedoch ebenfalls, dass der Stößelverfahrschritt nach dem Türöffnungsschritt, insbesondere mittels der zumindest einen Auswerteeinheit, eingeleitet wird, um insbesondere den Stößel aus einer vollständig ausgefahrenen Stellung auf die ermittelte Türöffnungsposition zu bewegen. Vorzugsweise wird die ermittelte Türöffnungsposition als eine neue Startposition des zumindest einen Stößels bei einer erneuten Ausführung des zumindest einen Türöffnungsschritts festgelegt. Vorzugsweise wird die ermittelte Türöffnungsposition als neue Endposition des Stößels bei einer erneuten Ausführung des zumindest einen Stößeleinfahrschritts festgelegt. Bevorzugt verharrt der zumindest eine Stößel nach einer Ausführung des zumindest einen Stößeleinfahrschritts bis zur nächsten Ausführung des zumindest einen Türöffnungsschritts in der Türöffnungsposition.
  • Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass in der Türöffnungsposition des zumindest einen Stößels ein Abstand zwischen einem Ende des zumindest einen Stößels und einer Anschlagsfläche der zumindest einen Kältegerätetür maximal 7 mm ist. Durch eine derartige Ausgestaltung kann ein vorteilhaft minimaler Abstand zwischen der Kältegerätetür und dem Stößel bereitgestellt werden, wobei insbesondere weiterhin ein geschlossener Zustand der Kältegerätetür ermöglicht werden kann. Vorzugsweise weist die Türöffnungsposition des zumindest einen Stößels einen Abstand zwischen dem einen Ende des zumindest einen Stößels und der Anschlagsfläche der zumindest einen Kältegerätetür von insbesondere maximal 7 mm, vorteilhaft von maximal 5 mm, besonders vorteilhaft von maximal 3 mm, bevorzugt von maximal 1 mm und besonders bevorzugt von maximal 0,5 mm auf. Vorzugsweise weist die Türöffnungsposition des zumindest einen Stößels einen Mindestabstand zwischen dem Ende des zumindest einen Stößels und der Anschlagsfläche der zumindest einen Kältegerätetür von insbesondere minimal 0,001 mm, vorteilhaft von minimal 0,005 mm, besonders vorteilhaft von minimal 0,01 mm, und bevorzugt von minimal 0,05 mm auf. Hierdurch kann einem Risiko einer Fehlfunktion, beispielsweise einer fehlerhaften Erfassung des Drucks und der daraus resultierenden Ermittlung der Stellung der Kältegerätetür oder der Stellung des Stößels, vorteilhaft entgegengewirkt werden, wenn der Stößel und die Kältegerätetür einen Mindestabstand aufweisen.
  • Ferner wird vorgeschlagen, dass in zumindest einem Kontrollschritt des Verfahrens zumindest eine Funktionsfähigkeit der Türöffnungsvorrichtung, insbesondere ein Öffnen der zumindest einen Kältegerätetür mittels des zumindest einen Stößels, in Abhängigkeit des erfassten Drucks, insbesondere mittels der zumindest einen Auswerteeinheit, überwacht wird. Durch eine derartige Ausgestaltung kann vorteilhaft eine Überwachung einer Funktionsfähigkeit der Türöffnungsvorrichtung bereitgestellt werden. Insbesondere kann hierdurch ein Benutzer darüber informiert werden, ob die Türöffnungsvorrichtung vollständig funktionsfähig ist oder ein Wartungsbedarf bestehen könnte. Hierdurch kann ein vorteilhaft hoher Benutzerkomfort ermöglicht werden. Vorzugsweise wird in dem zumindest einen Kontrollschritt eine Druckänderung in dem zumindest einen Innenraum des Kältegeräts überwacht, welche durch ein Öffnen der zumindest einen Kältegerätetür mittels des Stößels erzeugt werden müsste. Insbesondere wird in dem zumindest einen Kontrollschritt überwacht, ob bei einer Einleitung des zumindest einen Türöffnungsschritts ein Öffnen der zumindest einen Kältegerätetür erkannt wird. Vorzugsweise wird in dem zumindest einen Kontrollschritt eine Fehlfunktion der Türöffnungsvorrichtung in Abhängigkeit des erfassten Drucks erkannt. Vorzugsweise wird in dem zumindest einen Kontrollschritt bei einer erkannten Fehlfunktion der Türöffnungsvorrichtung ein Steuersignal von der zumindest einen Auswerteeinheit an eine Ausgabeeinheit der Türöffnungsvorrichtung oder eine Ausgabeeinheit des Kältegeräts übermittelt, zur Ausgabe eines Warnsignals mittels der Ausgabeeinheit an einen Benutzer. Das Warnsignal ist beispielsweise als Warnton oder als Nachricht ausgebildet.
  • Weiter wird vorgeschlagen, dass in zumindest einem Funktionsanpassungsschritt des Verfahrens in Abhängigkeit der, insbesondere mittels der zumindest einen Auswerteeinheit, ermittelten Stellung des zumindest einen Stößels eine Funktion des Kältegeräts, insbesondere mittels der zumindest einen Auswerteeinheit, reguliert wird. Durch eine derartige Ausgestaltung kann eine vorteilhaft hohe Energieeffizienz, insbesondere aufgrund beispielsweise einer Anpassung verschiedener Betriebsmodi des Kältegeräts in Abhängigkeit der ermittelten Stellung des Stößels, ermöglicht werden. Hierdurch kann ein vorteilhaft hoher Benutzerkomfort ermöglicht werden, da insbesondere einer unvorteilhaften Benutzung des Kältegeräts entgegengewirkt werden kann. Vorzugsweise wird in dem zumindest einen Funktionsanpassungsschritt eine Leistung des Kältegeräts, insbesondere eines Bauteils des Kältegeräts, beispielsweise ein Kompressor oder ein Lüfter, in Abhängigkeit der ermittelten Stellung des zumindest einen Stößels und/oder der Stellung der zumindest einen Kältegerätetür reguliert. Alternativ oder zusätzlich wäre denkbar, dass in dem zumindest einen Funktionsanpassungsschritt ein Betriebsprogramm, beispielsweise ein Abkühlprogramm oder ein Abtauprogramm, in Abhängigkeit der ermittelten Stellung des zumindest einen Stößels und/oder der Stellung der zumindest einen Kältegerätetür unterbrochen oder aktiviert wird. Alternativ oder zusätzlich wäre denkbar, dass in dem zumindest einen Funktionsanpassungsschritt des Verfahrens eine Funktion oder ein Betriebsprogramm des Kältegeräts für einen Bediener in Abhängigkeit der ermittelten Stellung des zumindest einen Stößels und/oder der Stellung der zumindest einen Kältegerätetür unzugänglich oder nicht ausführbar gemacht wird.
  • Ferner wird vorgeschlagen, dass in zumindest einem Bewegungsanpassungsschritt des Verfahrens zumindest ein Bewegungsparameter des zumindest einen Stößels in Abhängigkeit einer ermittelten Stellung des zumindest einen Stößels, insbesondere mittels der zumindest einen Auswerteeinheit, reguliert wird. Durch eine derartige Ausgestaltung kann ein vorteilhaft hoher Benutzerkomfort ermöglicht werden. Insbesondere kann eine Geräuscherzeugung vorteilhaft klein gehalten werden. Ferner kann insbesondere eine Zeit zu einer Öffnung der Kältegerätetür mittels des Stößels vorteilhaft kurz gehalten werden. Des Weiteren kann insbesondere eine vorteilhaft hohe Lebensdauer mechanischer Komponenten der Türöffnungsvorrichtung ermöglicht werden. Vorzugsweise wird in dem zumindest einen Bewegungsanpassungsschritt eine Geschwindigkeit oder Beschleunigung des zumindest einen Stößels beim Einfahren und/oder Ausfahren des Stößels in Abhängigkeit der ermittelten Stellung des zumindest einen Stößels reguliert. Vorzugsweise erzeugt die zumindest eine Auswerteeinheit ein angepasstes Steuersignal an die zumindest eine Antriebseinheit in Abhängigkeit der ermittelten Stellung des zumindest einen Stößels, um insbesondere die Geschwindigkeit oder die Beschleunigung des mittels der zumindest einen Antriebseinheit angetriebenen Stößels zu regulieren. Vorzugsweise wird in dem Bewegungsanpassungsschritt die Geschwindigkeit oder die Beschleunigung des zumindest einen Stößels in einer nicht anliegenden Stellung des zumindest einen Stößels an der zumindest einen Kältegerätetür auf einen Wert von vorzugsweise 60%, vorteilhaft 50%, besonders vorteilhaft, 40%, bevorzugt 30% und besonders bevorzugt 20% einer maximalen Geschwindigkeit oder einer maximalen Beschleunigung des Stößels reguliert. Vorzugsweise wird in dem Bewegungsanpassungsschritt die Geschwindigkeit oder die Beschleunigung des zumindest einen Stößels bei einem erkannten Anliegen des zumindest einen Stößels an der zumindest einen Kältegerätetür auf einen Wert von vorzugsweise zumindest 70%, vorteilhaft zumindest 80%, besonders vorteilhaft zumindest 85%, bevorzugt zumindest 95% und besonders bevorzugt 100% einer maximalen Geschwindigkeit oder einer maximalen Beschleunigung des zumindest einen Stößels reguliert.
  • Weiter geht die Erfindung aus von einer, insbesondere der oben genannten, Türöffnungsvorrichtung für ein, insbesondere das oben genannte, Kältegerät mit zumindest einer, insbesondere der oben genannten, Antriebseinheit, mit zumindest einem, insbesondere dem oben genannten, mittels der zumindest einen Antriebseinheit antreibbaren Stößel zum Öffnen einer, insbesondere der oben genannten, Kältegerätetür des Kältegeräts, mit zumindest einer Sensoreinheit zur Erfassung eines Drucks eines, insbesondere des oben genannten, Innenraums des Kältegeräts und mit zumindest einer Auswerteeinheit zur Auswertung des erfassten Drucks, um eine Stellung des zumindest einen Stößels zu ermitteln, insbesondere gemäß dem oben beschriebenen Verfahren.
  • Unter einer "Türöffnungsvorrichtung" soll insbesondere eine Vorrichtung zur automatischen zumindest teilweisen Öffnung zumindest einer Kältegerätetür eines Kältegeräts verstanden werden. Vorzugsweise bildet die Türöffnungsvorrichtung zumindest ein Teil, insbesondere eine Unterbaugruppe, des Kältegeräts aus. Zusätzlich wäre denkbar, dass die Türöffnungsvorrichtung als ein separates Modul zu dem Kältegerät aufgebaut ist. Vorzugsweise ist die Türöffnungsvorrichtung zu einem Kältegerät nachrüstbar.
  • Vorzugsweise ist der zumindest eine Stößel stabförmig ausgebildet. Insbesondere ist eine Länge des Stößels größer als eine Breite und eine Höhe des Stößels. Vorzugsweise weist der zumindest eine Stößel einen kreisförmigen Querschnitt auf. Alternativ ist denkbar, dass der Stößel einen rechteckigen oder ovalen oder elliptischen Querschnitt aufweist. Vorzugsweise weist der zumindest eine Stößel in einer Haupterstreckungsrichtung des zumindest einen Stößels eine geradlinige Form auf. Alternativ ist denkbar, dass der zumindest eine Stößel bezüglich der Haupterstreckungsrichtung des zumindest einen Stößels eine Krümmung oder Biegung aufweist. Beispielsweise ist der zumindest eine Stößel aus einem Metall und/oder einem Kunststoff und/oder einem Glas und/oder einem Verbundwerkstoff ausgebildet.
  • Unter einer "Haupterstreckungsrichtung" eines Objekts soll dabei insbesondere eine Richtung verstanden werden, welche parallel zu einer längsten Kante eines kleinsten geometrischen Quaders verläuft, welcher das Objekt gerade noch vollständig umschließt.
  • Vorzugsweise weist die zumindest eine Türöffnungsvorrichtung zumindest eine Gehäuseeinheit auf. Vorzugsweise ist die zumindest eine Antriebseinheit zumindest teilweise, vorteilhaft zu wenigstens einem Großteil vollständig, bevorzugt vollständig, innerhalb der zumindest einen Gehäuseeinheit angeordnet. Unter dem Ausdruck "zu wenigstens einem Großteil vollständig" soll dabei insbesondere zumindest 55 %, vorteilhaft zumindest 65 %, vorzugsweise zumindest 75 %, besonders bevorzugt zumindest 85 % und besonders vorteilhaft zumindest 95 % vollständig verstanden werden. Vorzugsweise ist die zumindest eine Antriebseinheit dazu vorgesehen, den zumindest einen Stößel, insbesondere zumindest teilweise, aus der zumindest einen Gehäuseeinheit auszufahren und/oder einzufahren.
  • Die zumindest eine Antriebseinheit ist vorzugsweise als elektrische Antriebseinheit ausgebildet. Vorzugsweise umfasst die zumindest eine Antriebseinheit zumindest einen elektrischen Motor. Vorzugsweise umfasst die zumindest eine Antriebseinheit zumindest ein Getriebe. Das zumindest eine Getriebe ist insbesondere dazu vorgesehen, die erzeugte Bewegungskraft des elektrischen Motors auf den zumindest einen Stößel zu übertragen.
  • Die zumindest eine Auswerteeinheit ist vorzugsweise dazu vorgesehen, den mittels der zumindest einen Sensoreinheit, insbesondere mittels dem zumindest einen Drucksensor, erfassten Druck auszuwerten, um insbesondere die zumindest eine Stellung des Stößels und/oder die Türöffnungsposition und/oder die zumindest eine Stellung der Kältegerätetür zu ermitteln. Zusätzlich ist denkbar, dass die Auswerteeinheit dazu vorgesehen ist, einen Türöffnungswunsch zur automatischen Türöffnung mittels der Türöffnungsvorrichtung in Abhängigkeit des erfassten Drucks zu ermitteln. Vorzugsweise umfasst die Auswerteeinheit eine Recheneinheit und insbesondere zusätzlich zur Recheneinheit einen Speichereinheit mit einem darin gespeicherten Auswerteprogramm zur Auswertung des erfassten Drucks, insbesondere gemäß dem oben beschriebenen Verfahren, das dazu vorgesehen ist, von der Recheneinheit ausgeführt zu werden. Vorzugsweise sind die zumindest eine Sensoreinheit und die zumindest eine Auswerteeinheit signaltechnisch miteinander verbunden, um insbesondere einen Datenaustausch bereitzustellen.
  • Vorzugsweise umfasst die Türöffnungsvorrichtung eine Steuereinheit. Vorzugsweise ist die Auswerteeinheit Teil der Steuereinheit. Denkbar ist, dass die Auswerteeinheit die Steuereinheit zumindest teilweise, insbesondere vollständig, ausbildet. Unter einer "Steuereinheit" soll insbesondere eine Einheit mit zumindest einem elektronischen Steuergerät verstanden werden. Die zumindest eine Steuereinheit kann dabei grundsätzlich auch als eine Regeleinheit ausgebildet sein. Unter einem elektronischen "Steuergerät" soll insbesondere eine Einheit mit zumindest einer, insbesondere der oben genannten, Recheneinheit, insbesondere einer Prozessoreinheit, und mit zumindest einer, insbesondere der oben genannten, Speichereinheit sowie mit einem in der Speichereinheit gespeicherten Steuerprogramm verstanden werden. Grundsätzlich kann die zumindest eine Steuer- und/oder Regeleinheit mehrere untereinander verbundene Steuergeräte aufweisen, die vorzugsweise dazu vorgesehen sind, über ein Bus-System oder über ein geeignetes kabelgebundenes Datenübertragungssystem oder über ein anderes Datenübertragungssystem, wie insbesondere ein kabelloses Datenübertragungssystem, miteinander zu kommunizieren. Die zumindest eine Steuereinheit ist vorzugsweise zumindest dazu vorgesehen, die zumindest eine elektrische Antriebseinheit zu steuern und/oder zu regeln. Denkbar ist, dass die zumindest eine Steuereinheit der Türöffnungsvorrichtung zumindest teilweise in einer Steuereinheit des Kältegeräts integriert ist. Vorzugsweise ist die Türöffnungsvorrichtung dazu vorgesehen, mit zumindest einer elektronischen Einheit, insbesondere der Steuereinheit, des Kältegeräts, insbesondere elektrisch, verbunden zu werden.
  • Denkbar wäre, dass der zumindest eine Stößel an einem der zumindest einen Kältegerätetür zugewandten Ende, welches die zumindest eine Kältegerätetür des Kältegeräts in zumindest einem Betriebszustand berührt, ein magnetisches Element aufweist. Hierdurch kann ein vorteilhaft guter Kontakt zwischen dem einen Ende des Stößels und einer Anschlagsfläche, insbesondere einer Innenwand oder einem Anschlagelement, der zumindest einen Kältegerätetür erreicht werden. Unter einer "Innenwand der Kältegerätetür" soll insbesondere eine Wand verstanden werden, welche in einem mittels der Kältegerätetür geschlossenen Zustand des Innenraums dem Innenraum des Kältegeräts zugewandt ist.
  • Vorzugsweise ist die Türöffnungsvorrichtung dazu vorgesehen, zumindest teilweise innerhalb eines Zwischenraums zwischen dem zumindest einen Korpus des Kältegeräts und zumindest einem Innenbehälter des Kältegeräts, welcher den zumindest einen Innenraum begrenzt, angeordnet zu werden. Alternativ ist denkbar, dass die Türöffnungsvorrichtung dazu vorgesehen ist, innerhalb oder an der zumindest einen Kältegerätetür angeordnet zu werden. In dieser alternativen Ausgestaltung der Türöffnungsvorrichtung ist der zumindest eine Stößel vorzugsweise dazu vorgesehen, auf einen Teil des Korpus des Kältegeräts zu stoßen, welcher der Innenwand der Kältegerätetür zugewandt ist, um insbesondere die Kältegerätetür zu öffnen.
  • Vorzugsweise ist der zumindest eine Drucksensor der zumindest einen Sensoreinheit dazu vorgesehen, einen, insbesondere absoluten, Luftdruck oder eine dem Luftdruck entsprechende Messgröße innerhalb des Innenraums des Kältegeräts zu erfassen. Der zumindest eine Drucksensor ist vorzugsweise als barometrischer Drucksensor ausgebildet. Alternativ wäre jedoch ebenfalls denkbar, dass der zumindest eine Drucksensor als piezoresistiver Drucksensor oder als kapazitiver Drucksensor oder als Resonanzdrucksensor oder als MEMS-basierter Drucksensor oder als optischer Drucksensor oder als keramischer Drucksensor ausgebildet ist. Vorzugsweise ist der zumindest eine Drucksensor dazu vorgesehen, innerhalb des Innenraums, insbesondere an einer Wand des Innenbehälters, welche dem Innenraum zugewandt ist, angeordnet zu werden. Vorzugsweise ist die Sensoreinheit, insbesondere der zumindest eine Drucksensor elektrisch mit der zumindest einen Auswerteeinheit verbunden, um insbesondere den erfassten Druck an die zumindest eine Auswerteeinheit zu übermitteln.
  • Vorzugsweise weist die Türöffnungsvorrichtung zumindest eine Ausgabeeinheit auf, welche dazu vorgesehen ist, die zumindest eine ermittelte Stellung und/oder zumindest eine, insbesondere die oben genannte, in Abhängigkeit des erfassten Drucks ermittelte Fehlfunktion der Türöffnungsvorrichtung an einen Benutzer zu übermitteln. Vorzugsweise ist die zumindest eine Ausgabeeinheit dazu vorgesehen, die zumindest eine ermittelte Stellung der Kältegerätetür und/oder die zumindest eine ermittelte Fehlfunktion der Türöffnungsvorrichtung mittels eines auditiven Signals an den Benutzer zu übermitteln. Die zumindest eine Ausgabeeinheit weist vorzugsweise zumindest ein auditives Ausgabeelement auf. Beispielsweise ist das zumindest eine auditive Ausgabeelement als Lautsprecher oder Mikrofon ausgebildet. Das zumindest eine auditive Signal ist vorzugsweise als Warnsignal und/oder als gesprochene Nachricht und/oder Musik und/oder Soundeffekt ausgebildet. Insbesondere ist das zumindest eine auditive Signal entsprechend auf die jeweilige ermittelte Stellung der Kältegerätetür und/oder auf die ermittelte Fehlfunktion der Türöffnungsvorrichtung angepasst und/oder anpassbar. Alternativ oder zusätzlich ist denkbar, dass die zumindest eine Ausgabeeinheit dazu vorgesehen ist, zumindest ein visuelles Signal und/oder zumindest ein haptisches Signal an den Benutzer zu übermitteln. Alternativ oder zusätzlich ist denkbar, dass die zumindest eine Ausgabeeinheit in einer Ausgabeeinheit des Kältegeräts, beispielsweise einer Benutzerschnittstelle des Kältegeräts, zumindest teilweise integriert ist. Alternativ oder zusätzlich wäre denkbar, dass die zumindest eine Ausgabeeinheit als eine drahtlose Kommunikationsstelle zu einer Übersendung des zumindest einen auditiven Signals an zumindest eine externe Ausgabeeinheit ausgebildet ist. Denkbar wäre, dass die zumindest eine externe Einheit als mobiler Lautsprecher und/oder als Smartphone und/oder als Tablet ausgebildet ist.
  • Unter "vorgesehen" soll insbesondere speziell programmiert, ausgelegt und/oder ausgestattet verstanden werden. Darunter, dass ein Objekt zu einer bestimmten Funktion vorgesehen ist, soll insbesondere verstanden werden, dass das Objekt diese bestimmte Funktion in zumindest einem Anwendungs- und/oder Betriebszustand erfüllt und/oder ausführt.
  • Ferner geht die Erfindung aus von einem Kältegerät mit einem, insbesondere dem oben genannten, Innenbehälter, welcher einen, insbesondere den oben genannten, Innenraum begrenzt, mit zumindest der einen Kältegerätetür zu einem Verschließen des Innenraums, und mit zumindest einer, insbesondere der oben genannten, Türöffnungsvorrichtung.
  • Vorteilhaft ist das Kältegerät dazu vorgesehen, in wenigstens einem Betriebszustand Lagergut, beispielsweise Lebensmittel, wie insbesondere Getränke, Fleisch, Fisch, Milch und/oder Milchprodukte, oder Medikamente oder Impfstoffe oder Chemikalien oder Kosmetikprodukte oder Pflanzen, insbesondere Blumen oder Pflanzensamen, zu kühlen, insbesondere um eine längere Haltbarkeit oder bestehende Qualität des Lagerguts zu bewirken. Bei dem Kältegerät kann es sich um ein Haushaltskältegerät, insbesondere um eine Kühltruhe und vorteilhaft um einen Kühlschrank und/oder Gefrierschrank, handeln.
  • Vorzugsweise weist das Kältegerät zumindest einen Korpus auf. Der zumindest eine Korpus des Kältegeräts bildet vorzugsweise ein äußeres Gehäuse des Kältegeräts aus. Vorzugsweise ist der zumindest eine Korpus und der zumindest eine Innenbehälter separat voneinander ausgebildet. Der zumindest eine Innenbehälter ist vorzugsweise in dem zumindest einen Korpus aufgenommen. Alternativ wäre denkbar, dass der zumindest eine Innenbehälter und der zumindest eine Korpus einteilig miteinander ausgebildet sind. Der zumindest eine Innenbehälter weist vorzugsweise zumindest eine Wand, vorteilhaft eine Mehrzahl von Wänden, auf. Vorzugsweise ist der zumindest eine Innenraum mittels der Wände des zumindest einen Innenbehälters begrenzt. Der zumindest eine Innenbehälter ist beispielsweise aus zumindest einem Kunststoff oder aus zumindest einem Metall oder aus zumindest einem Verbundwerkstoff ausgebildet.
  • Unter "einteilig" soll insbesondere in einem Stück geformt verstanden werden. Vorzugsweise wird dieses eine Stück aus einem einzelnen Rohling, einer Masse und/oder einem Guss, besonders bevorzugt in einem Spritzgussverfahren, insbesondere einem Ein- und/oder Mehrkomponenten-Spritzgussverfahren, hergestellt.
  • Der Innenraum kann in mehrere Bereiche aufgeteilt sein, beispielsweise einen Aufnahmebereich und einen Verdampferbereich. Vorzugsweise ist der Aufnahmebereich dazu vorgesehen, von einem Bediener in den zumindest einen Aufnahmebereich platziertes Lagergut, beispielsweise Lebensmittel, aufzunehmen. Vorzugsweise weist das Kältegerät einen Kältemittelkreislauf zur Kühlung des Innenraums des Kältegeräts auf. Vorzugsweise umfasst der Kältemittelkreislauf einen Verdampfer. Vorzugsweise ist der Verdampfer in dem Verdampferbereich angeordnet. Vorzugsweise weist das Kältegerät zumindest ein Trennelement auf, um den Aufnahmebereich und den Verdampferbereich räumlich zu trennen.
  • Vorzugsweise ist die Kältegerätetür dazu vorgesehen, einem Austreten von Wärme oder Kälte oder Fluiden aus dem Innenraum des Kältegeräts oder einem Eintritt von Staub oder Fremdkörpern in den Innenraum, insbesondere in den Aufnahmebereich, des Kältegeräts entgegenzuwirken, insbesondere zu verhindern. Vorzugsweise weist das Kältegerät zumindest ein Scharnierelement auf. Insbesondere ist die Kältegerätetür mittels des Scharnierelements mit dem Korpus verbunden. Vorzugsweise definiert das zumindest eine Scharnierelement eine Befestigungsachse, insbesondere eine Schwenkachse, zu einem Öffnen und/oder Schließen der Kältegerätetür. Die Kältegerätetür und/oder der Korpus weist/weisen vorzugsweise zumindest ein, insbesondere magnetisches, Abdichtelement auf. Vorzugsweise ist das Abdichtelement der Kältegerätetür und/oder des Korpus dazu vorgesehen, den durch die Kältegerätetür verschlossenen Innenraum des Kältegeräts gegenüber einem außerhalb des Kältegeräts befindlichen Raum abzudichten. Vorzugsweise ist das Abdichtelement dazu vorgesehen, insbesondere in einem mittels der Kältegerätetür geschlossenen Zustand des Kältegeräts, eine Leckagerate unterhalb eines für das Kältegerät spezifisch festgelegten Grenzwerts beizubehalten.
  • Die zumindest eine Türöffnungsvorrichtung ist vorzugsweise zumindest teilweise, insbesondere vollständig, innerhalb eines mittels des zumindest einen Korpus und dem Innenbehälter des Kältegeräts begrenzten Zwischenraums angeordnet. Alternativ ist denkbar, dass die zumindest eine Türöffnungsvorrichtung zumindest teilweise an dem zumindest einen Korpus, insbesondere dem äußeren Gehäuse des Kältegeräts, angeordnet ist. Alternativ ist ebenfalls denkbar, dass die Türöffnungsvorrichtung zumindest teilweise, insbesondere vollständig, innerhalb der zumindest einen Kältegerätetür, oder an der zumindest einen Kältegerätetür, insbesondere an einer dem Innenraum des Kältegeräts zugewandten Seite der zumindest einen Kältegerätetür, angeordnet ist.
  • Vorzugsweise weist die zumindest eine Kältegerätetür zumindest ein, insbesondere das oben genannte, Anschlagelement auf. Das zumindest eine Anschlagelement ist vorzugsweise dazu vorgesehen, eine Anschlagmöglichkeit für zumindest einen, insbesondere den oben genannten, Stößel der Türöffnungsvorrichtung, insbesondere zur Öffnung der zumindest einen Kältegerätetür, zu bilden. Das zumindest eine Anschlagelement kann beispielsweise eine an der Kältegerätetür angebrachte Druckplatte sein. Die Druckplatte ist beispielsweise aus zumindest einem Metall oder zumindest einem Kunststoff ausgebildet.
  • Vorzugsweise ist zumindest ein, insbesondere der oben genannte, Drucksensor der zumindest einen Sensoreinheit der zumindest einen Türöffnungsvorrichtung, insbesondere in einem montierten Zustand des Kältegeräts, in dem zumindest einen Innenraum des Kältegeräts angeordnet. Vorzugsweise ist der zumindest eine Drucksensor mittelbar oder unmittelbar an der zumindest einen zu dem Innenraum zugewandten Seite der zumindest einen Wand des Innenbehälters angeordnet. Vorteilhaft ist der zumindest eine Drucksensor auf einer elektronischen Einheit des Kältegeräts angeordnet. Vorzugsweise ist die elektronische Einheit als eine Steuereinheit des Kältegeräts ausgebildet. Vorzugsweise ist eine, insbesondere die oben genannte, Steuereinheit zur Steuerung der zumindest einen Türöffnungsvorrichtung in der zumindest einen Steuereinheit des Kältegeräts integriert. Vorzugsweise ist der zumindest eine Drucksensor mit der elektronischen Einheit, insbesondere der zumindest einen Steuereinheit des Kältegeräts, elektrisch verbunden. Vorzugsweise weist das Kältegerät eine Ausgabeeinheit auf. Insbesondere ist die Ausgabeeinheit als eine Benutzerschnittstelle des Kältegeräts ausgebildet, beispielsweise als ein Touchpad oder als Bedienfeld. Vorzugsweise weist die Ausgabeeinheit zumindest ein Ausgabeelement auf. Beispielsweise ist das Ausgabeelement als Bildschirm, insbesondere Touchscreen, oder als Lautsprecher ausgebildet. Vorzugsweise ist die Ausgabeeinheit des Kältegeräts dazu vorgesehen, die zumindest eine ermittelte Stellung der Kältegerätetür und/oder eine Fehlfunktion der zumindest einen Türöffnungsvorrichtung an einen Benutzer, beispielsweise über ein auditives oder visuelles Signal, zu übermitteln.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren zum Betrieb der erfindungsgemäßen Türöffnungsvorrichtung, die erfindungsgemäße Türöffnungsvorrichtung sowie das erfindungsgemäße Kältegerät sollen hierbei nicht auf die oben beschriebene Anwendung und Ausführungsform beschränkt sein. Insbesondere kann das erfindungsgemäße Verfahren zum Betrieb der erfindungsgemäßen Türöffnungsvorrichtung, die erfindungsgemäße Türöffnungsvorrichtung sowie das erfindungsgemäße Kältegerät zu einer Erfüllung einer hierin beschriebenen Funktionsweise eine von einer hierin genannten Anzahl von einzelnen Elementen, Bauteilen, Einheiten und/oder Verfahrensschritten abweichende Anzahl aufweisen.
  • Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammenfassen.
  • Es zeigen:
  • Fig. 1
    ein schematisches Ablaufdiagramm eines erfindungsgemäßen Verfahrens zu einem Betrieb einer erfindungsgemäßen Türöffnungsvorrichtung für ein erfindungsgemäßes Kältegerät,
    Fig. 2
    einen beispielhaften Graphen eines erfassten Druckverlaufs im Zuge des erfindungsgemäßen Verfahrens,
    Fig. 3
    eine schematische Darstellung des erfindungsgemäßen Kältegeräts mit der erfindungsgemäßen Türöffnungsvorrichtung,
    Fig. 4
    eine schematische Schnittansicht des erfindungsgemäßen Kältegeräts mit der erfindungsgemäßen Türöffnungsvorrichtung,
    Fig. 5
    ein schematisches Ablaufdiagramm eines alternativen Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Verfahrens zu einem Betrieb der erfindungsgemäßen Türöffnungsvorrichtung für das erfindungsgemäße Kältegerät und
    Fig. 6
    ein schematisches Ablaufdiagramm eines weiteren alternativen Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Verfahrens zu einem Betrieb der erfindungsgemäßen Türöffnungsvorrichtung für das erfindungsgemäße Kältegerät.
  • Figur 1 zeigt ein schematisches Ablaufdiagramm eines Verfahrens 10a zu einem Betrieb einer Türöffnungsvorrichtung 12a für ein vorliegend als Kühlschrank ausgebildetes Kältegerät 14a.
  • Das Verfahren 10a weist zumindest einen Türöffnungsschritt 46a auf. In dem zumindest einen Türöffnungsschritt 46a des Verfahrens 10a wird zumindest eine Kältegerätetür 18a des Kältegeräts 14a mittels zumindest eines Stößels 16a der Türöffnungsvorrichtung 12a aus einer geschlossenen Stellung der zumindest einen Kältegerätetür 18a geöffnet. In dem zumindest einen Türöffnungsschritt 46a wird der zumindest eine Stößel 16a aus einer eingefahrenen Stellung des zumindest einen Stößels 16a in Richtung der zumindest einen Kältegerätetür 18a bewegt, um insbesondere die zumindest eine Kältegerätetür 18a zu öffnen. In dem zumindest einen Türöffnungsschritt 46a wird der zumindest eine Stößel 16a mittels zumindest einer Antriebseinheit 40a der Türöffnungsvorrichtung 12a angetrieben. Der zumindest eine Türöffnungsschritt 46a wird insbesondere mittels einer Bedienereingabe eingeleitet, beispielsweise mittels eines Betätigungselements (nicht dargestellt) oder mittels einer durch den Bediener generierten Druckänderung in zumindest einem Innenraum 24a des Kältegeräts 14a. Insbesondere wird die Bedienereingabe mittels zumindest einer Auswerteeinheit 42a der Türöffnungsvorrichtung 12a ausgewertet und ein Steuersignal zur Ausführung des zumindest einen Türöffnungsschritts 46a an die zumindest eine Antriebseinheit 32a übermittelt.
  • Das Verfahren 10a weist zumindest einen Erfassungsschritt 20a zur Erfassung eines Drucks innerhalb des Kältegeräts 14a, insbesondere innerhalb des zumindest einen Innenraums 24a, mittels zumindest einer Sensoreinheit 22a der Türöffnungsvorrichtung 12a auf. In dem zumindest einen Erfassungsschritt 20a des Verfahrens 10a wird der Druck vorliegend mit einer Abtastrate von 20 Hz erfasst. In dem zumindest einen Erfassungsschritt 20a wird ein absoluter Druck in dem Innenraum 24a des Kältegeräts 14a erfasst. Alternativ ist denkbar, dass in dem zumindest einen Erfassungsschritt 20a ein relativer Druck oder ein Differentialdruck, insbesondere relativ zu einem Atmosphärendruck an einem Aufstellungsort des Kältegeräts 14a, erfasst wird.
  • In zumindest einem Berechnungsschritt 48a des Verfahrens 10a wird ein gleitender Mittelwert des erfassten Drucks mittels der zumindest einen Auswerteeinheit 42a der Türöffnungsvorrichtung 12a gebildet, um zumindest einen Druckschwellenwert zur Ermittlung einer Stellung des zumindest einen Stößels der Türöffnungsvorrichtung zu ermitteln. In dem Berechnungsschritt 48a wird vorliegend ein gleitender Mittelwert der letzten drei Werte des erfassten Drucks gebildet. Der in dem zumindest einen Berechnungsschritt 48a gebildete gleitende Mittelwert des erfassten Drucks wird als Druckreferenzwert zur Ermittlung des zumindest einen Druckschwellenwerts in zumindest einem Druckschwellenwertermittlungsschritt 50a des Verfahrens 10a verwendet. Vorliegend folgt auf jeden Berechnungsschritt 48a eine Ausführung des Druckschwellenwertermittlungsschritts 50a, um insbesondere den zumindest einen Druckschwellenwert in Abhängigkeit des gleitenden Mittelwerts des erfassten Drucks dynamisch zu ermitteln. In dem zumindest einen Druckschwellenwertermittlungsschritt 50a des Verfahrens 10a wird zumindest ein vorbestimmter konstanter Wert von dem gleitenden Mittelwert addiert oder subtrahiert, um den zumindest einen Druckschwellenwert zu ermitteln. Alternativ wird in dem zumindest einen Druckschwellenwertermittlungsschritt 50a ein prozentueller Wert von dem gleitenden Mittelwert ermittelt und zu dem gleitenden Mittelwert addiert oder von dem gleitenden Mittelwert subtrahiert, um den zumindest einen Druckschwellenwert zu ermitteln. Alternativ wird in dem zumindest einen Druckschwellenwertermittlungsschritt 50a ein vorbestimmter Faktor mit dem gleitenden Mittelwert multipliziert oder dividiert, um den zumindest einen Druckschwellenwert zu ermitteln.
  • Das Verfahren 10a weist zumindest einen Analyseschritt 26a auf, in welchem in Abhängigkeit des erfassten Drucks die zumindest eine Stellung des zumindest einen Stößels 16a der Türöffnungsvorrichtung 12a ermittelt wird. Mittels des zumindest einen Türöffnungsschritts 46a, insbesondere mittels der Krafteinwirkung des zumindest einen Stößels 16a auf die zumindest eine Kältegerätetür 18a, wird eine Druckänderung in dem Innenraum 24a erzeugt, wobei die Druckänderung im Innenraum 24a in dem zumindest einen Analyseschritt 22a ausgewertet wird.
  • In dem zumindest einen Analyseschritt 26a des Verfahrens 10a wird in Abhängigkeit des erfassten Drucks eine anliegende Stellung des zumindest einen Stößels 16a der Türöffnungsvorrichtung 12a an der zumindest einen Kältegerätetür 18a des Kältegeräts 14a ermittelt. In dem zumindest einen Analyseschritt 26a wird eine anliegende Stellung des zumindest einen Stößels 16a ermittelt, wenn der erfasste Druck einen mittels des zumindest einen Druckschwellenwertermittlungsschritts 50a ermittelten Stößelstellungsschwellenwert 30a, vorteilhaft nach einem Einleiten des zumindest einen Türöffnungsschritts 46a zu einem Öffnen der Kältegerätetür 18a, unterschreitet. Der Stößelstellungsschwellenwert 30a wird in dem zumindest einen Druckschwellenwertermittlungsschritt 50a um vorliegend 0,2 Pa kleiner als der Druckreferenzwert, insbesondere der gleitende Mittelwert des erfassten Drucks, festgelegt.
  • In dem zumindest einen Analyseschritt 26a des Verfahrens 10a wird in Abhängigkeit des erfassten Drucks ein Öffnen der zumindest einen Kältegerätetür 18a mittels der zumindest einen Auswerteeinheit 42a erkannt. In dem zumindest einen Analyseschritt 26a wird das Öffnen der zumindest einen Kältegerätetür 18a in Abhängigkeit einer negativen Druckänderung, insbesondere in Abhängigkeit eines Unterdrucks, ermittelt. Das Öffnen der zumindest einen Kältegerätetür 18a wird in dem zumindest einen Analyseschritt 26a dann erkannt, wenn der Druck einen Öffnungsschwellenwert 28a unterschreitet, insbesondere innerhalb eines Öffnungs-Zeitintervalls von maximal 0,5 s kreuzt. Der zumindest eine Öffnungsschwellenwert 28a wird in dem Druckschwellenwertermittlungsschritt 50a um 0,5 Pa kleiner festgelegt als der Druckreferenzwert, insbesondere der gleitende Mittelwert des erfassten Drucks.
  • In dem zumindest einen Analyseschritt 26a des Verfahrens 10a wird in Abhängigkeit des erfassten Drucks ein Schließen der zumindest einen Kältegerätetür 18a mittels der zumindest einen Auswerteeinheit 42a erkannt. In dem zumindest einen Analyseschritt 26a wird das Schließen der zumindest einen Kältegerätetür 18a in Abhängigkeit einer positiven Druckänderung, insbesondere in Abhängigkeit eines Überdrucks, ermittelt. Das Schließen der zumindest einen Kältegerätetür 18a wird in dem zumindest einen Analyseschritt 26a dann erkannt, wenn der Druck einen Schließschwellenwert überschreitet, insbesondere innerhalb eines Schließ-Zeitintervalls von maximal 0,5 s kreuzt. Insbesondere wird in dem zumindest einen Druckschwellenwertermittlungsschritt 50a der Schließschwellenwert um zumindest 0,5 Pa größer als der Öffnungsschwellenwert 28a festgelegt.
  • In dem zumindest einen Analyseschritt 26a des Verfahrens 10a wird in Abhängigkeit des erfassten Drucks eine Türöffnungsposition des zumindest einen Stößels, insbesondere mittels der zumindest einen Auswerteeinheit 42a, ermittelt. In dem zumindest einen Analyseschritt 26a wird die Türöffnungsposition des zumindest einen Stößels 16a in Abhängigkeit eines Unterschreitens, insbesondere einer Kreuzung, des Öffnungsschwellenwerts 28a ermittelt. Vorliegend wird die Türöffnungsposition mittels der zumindest einen Auswerteeinheit 42a ermittelt, wenn in dem zumindest einen Analyseschritt 26a ein Öffnen der Kältegerätetür erkannt wird. Ferner wird in dem zumindest einen Analyseschritt 26a die Türöffnungsposition des zumindest einen Stößels in Abhängigkeit einer Zeitspanne zwischen einem Unterschreiten des Stößelstellungsschwellenwerts 30a und einem darauf folgenden Minimum des erfassten Drucks ermittelt. Die Auswerteeinheit 42a erfasst Zeitpunkte zwischen einer Einleitung des Türöffnungsschritts 46a und einer Unterschreitung des Stößelstellungsschwellenwerts 30a sowie einem zeitlich darauffolgenden erkannten Minimum des erfassten Drucks und ermittelt mittels der erfassten Zeitpunkte und einer Verfahr-Geschwindigkeit des zumindest einen Stößels 16a die Türöffnungsposition.
  • Die Türöffnungsposition des zumindest einen Stößels 16a wird in dem zumindest einen Analyseschritt 26a derartig bestimmt, dass ein Abstand zwischen einem der zumindest einen Kältegerätetür 18a zugewandten Ende des zumindest einen Stößels 16a und einer Anschlagsfläche der zumindest einen Kältegerätetür 18a kleiner als ein Grenzwert ist, vorteilhaft maximal 7 mm ist, jedoch der zumindest eine Stößel 16a nicht die zumindest eine Kältegerätetür 18a, insbesondere die Anschlagsfläche der zumindest einen Kältegerätetür 18a, berührt. Die Anschlagsfläche der zumindest einen Kältegerätetür 18a ist beispielsweise eine Innenwand der zumindest einen Kältegerätetür 18a oder ein Anschlagelement 76a der zumindest einen Kältegerätetür 18a.
  • Das Verfahren 10a weist zumindest einen Abfrageschritt 54a auf. In dem zumindest einen Abfrageschritt 54a des Verfahrens 10a prüft die zumindest eine Auswerteeinheit 42a, ob für ein Ergebnis des zumindest einen Analyseschritts 22a eine spezifische Anweisung vorliegt. Liegt keine spezifische Anweisung vor, wird der zumindest eine Erfassungsschritt 20a, der zumindest eine Berechnungsschritt 48a, der zumindest eine Druckschwellenwertermittlungsschritt 50a und der zumindest eine Analyseschritt 26a wiederholt. Liegt eine spezifische Anweisung für das Ergebnis des zumindest einen Analyseschritts 26a vor, führt die zumindest eine Auswerteeinheit 42a diese Anweisung aus. Zumindest für das Ergebnis eines erkannten Öffnens der zumindest einen Kältegerätetür 18a und/oder das Ergebnis der Ermittlung der Türöffnungsposition des zumindest einen Stößels 16a ist zumindest eine spezifische Anweisung in einem Speicher einer Speichereinheit der zumindest einen Auswerteeinheit 42a hinterlegt. Wird ein Öffnen der zumindest einen Kältegerätetür 18a in dem zumindest einen Analyseschritt 26a erkannt, veranlasst die zumindest eine spezifische Anweisung die zumindest eine Auswerteeinheit 42a beispielsweise dazu, die Türöffnungsposition des Stößels 16a in Abhängigkeit des erfassten Drucks zu ermitteln. Wird eine Türöffnungsposition des Stößels 16a in dem zumindest einen Analyseschritt 26a ermittelt, veranlasst die zumindest eine spezifische Anweisung die zumindest eine Auswerteeinheit 42a beispielsweise dazu, eine Startposition des Stößels 16a in dem Türöffnungsschritt 46a oder eine Endposition des Stößels 16a in einem Stößeleinfahrschritt 56a des Verfahrens 10a zu aktualisieren. Wird ferner beispielsweise ein Öffnen und/oder ein Schließen der zumindest einen Kältegerätetür 18a in dem zumindest einen Analyseschritt 26a erkannt, veranlasst die zumindest eine spezifische Anweisung die zumindest eine Auswerteeinheit 42a beispielsweise dazu, zumindest einen Ausgabeschritt 58a des Verfahrens 10a auszulösen. Beispielsweise wird in dem zumindest einen Ausgabeschritt 58a die zumindest eine ermittelte Stellung der zumindest einen Kältegerätetür 18a, insbesondere mittels zumindest einer Ausgabeeinheit (nicht dargestellt) des Kältegeräts 14a, beispielsweise mittels einer Benutzerschnittstelle des Kältegeräts 14a, an einen Benutzer übermittelt. Denkbar wäre, dass in dem zumindest einen Ausgabeschritt 58a die zumindest eine Stellung der Kältegerätetür 18a mittels eines auditiven und/oder visuellen und/oder haptischen Signals an den Benutzer übermittelt wird.
  • Die Auswerteeinheit 42a ermittelt in zumindest einem Verfahrensschritt einen vollständig ausgefahrenen Zustand des zumindest einen Stößels 16a, beispielsweise durch eine Spannungsmessung an der Antriebseinheit 40a. Wird in dem zumindest einen Abfrageschritt 54a dieses spezifische Ereignis erkannt, löst die Auswerteeinheit 42a innerhalb des Verfahrens 10a den zumindest einen Stößeleinfahrschritt 56a des Verfahrens 10a aus. Denkbar ist, dass der Stößel auf der vollständig ausgefahrenen Position für beispielsweise 1, 2, 3, 4 oder 5 Sekunden verharrt, bevor der Stößeleinfahrschritt 56a eingeleitet wird. In dem zumindest einen Stößeleinfahrschritt 56a wird der zumindest eine Stößel 16a von der ausgefahrenen Stellung zu der eingefahrenen Stellung bewegt, um ein Schließen der zumindest einen Kältegerätetür 18a durch einen Bediener und/oder ein Rückstellelement (nicht dargestellt) des Kältegeräts 14a zu ermöglichen, insbesondere ohne dass die zumindest eine Kältegerätetür 18a an dem zumindest einen Stößel 16a anschlägt.
  • Das Verfahren 10a weist zumindest einen Stößelverfahrschritt 32a auf. In dem zumindest einen Stößelverfahrschritt 32a des Verfahrens 10a wird der zumindest eine Stößel 16a der Türöffnungsvorrichtung 12a auf die ermittelte Türöffnungsposition mittels der zumindest einen Antriebseinheit 40a der Türöffnungsvorrichtung 12a bewegt. Der zumindest eine Stößelverfahrschritt 32a wird zeitlich nach dem zumindest einen Stößeleinfahrschritt 56a, insbesondere nach einer Vollendung des zumindest einen Stößeleinfahrschritts 56a, eingeleitet. Insbesondere wird der zumindest eine Stößel 16a in dem zumindest einen Stößelverfahrschritt 32a von der vollständig eingefahrenen Stellung des zumindest einen Stößels 16a auf die Türöffnungsposition bewegt. Denkbar wäre jedoch ebenfalls, dass der Stößelverfahrschritt 32a nach einer Vollendung des zumindest einen Türöffnungsschritts 46a direkt eingeleitet wird, um insbesondere den zumindest einen Stößel 16a aus der vollständig ausgefahrenen Stellung auf die ermittelte Türöffnungsposition zu bewegen. Der Stößelverfahrschritt 32a könnte den Stößeleinfahrschritt 56a des Verfahrens 10a ersetzen. Die ermittelte Türöffnungsposition wird als eine neue Startposition des zumindest einen Stößels 16a bei einer erneuten Ausführung des zumindest einen Türöffnungsschritts 46a festgelegt. Die ermittelte Türöffnungsposition wird als neue Endposition des zumindest einen Stößels 16a bei einer erneuten Ausführung des zumindest einen Stößeleinfahrschritts 56a festgelegt. Der zumindest eine Stößel 16a verharrt nach einer Ausführung des zumindest einen Stößeleinfahrschritts 56a bis zur nächsten Ausführung des zumindest einen Türöffnungsschritts 46a in der Türöffnungsposition.
  • Das Verfahren 10a weist zumindest einen Kontrollschritt 34a auf. In dem zumindest einen Kontrollschritt 34a des Verfahrens 10a wird zumindest eine Funktionsfähigkeit der Türöffnungsvorrichtung 12a, insbesondere ein Öffnen der zumindest einen Kältegerätetür 18a mittels des zumindest einen Stößels 16a, in Abhängigkeit des erfassten Drucks mittels der zumindest einen Auswerteeinheit 42a überwacht. Der zumindest eine Kontrollschritt 34a ist ein Teil des Abfrageschritts 54a. In dem zumindest einen Kontrollschritt 34a wird eine Druckänderung in dem zumindest einen Innenraum 24a des Kältegeräts 14a überwacht, welche durch ein Öffnen der zumindest einen Kältegerätetür 18a, insbesondere mittels des zumindest einen Stößels 16a, erzeugt werden müsste. In dem zumindest einen Kontrollschritt 34a wird überwacht, ob bei einer Einleitung des zumindest einen Türöffnungsschritts 46a ein Öffnen der zumindest einen Kältegerätetür 18a erkannt wird. In dem zumindest einen Kontrollschritt 34a wird eine Fehlfunktion der Türöffnungsvorrichtung 12a in Abhängigkeit des erfassten Drucks erkannt. Wird kein Öffnen der zumindest einen Kältegerätetür 18a nach einer vorbestimmten Zeit, beispielsweise 5 s, erkannt, wird eine Fehlfunktion der Türöffnungsvorrichtung 12a mittels der zumindest einen Auswerteeinheit 42a ermittelt. Bei einer erkannten Fehlfunktion der Türöffnungsvorrichtung 12a wird in dem zumindest einen Kontrollschritt 34a ein Steuersignal von der zumindest einen Auswerteeinheit 42a beispielsweise an die Ausgabeeinheit (nicht dargestellt) des Kältegeräts 14a übermittelt, zur Ausgabe eines Warnsignals mittels der Ausgabeeinheit an einen Benutzer. Das Warnsignal ist beispielsweise als Warnton oder als Nachricht ausgebildet.
  • Figur 2 zeigt ein Zeit-Druck-Diagramm zu einer Beschreibung eines beispielhaften Druckverlaufs 60a im Zuge des Verfahrens 10a. Der Druckverlauf 60a beschreibt einen von der zumindest einen Sensoreinheit 22a in dem zumindest einen Erfassungsschritt 20a erfassten absoluten Druck im Innenraum 24a des Kältegeräts 14a in Abhängigkeit einer Zeit. Der erfasste absolute Druck ist auf einer Achse 52a über einer Achse 62a der Zeit aufgetragen.
  • Der Druckverlauf 60a startet mit einem zumindest im Wesentlichen konstanten Druck, welcher dem Atmosphärendruck am Aufstellungsort des Kältegeräts 14a entspricht. Der Innenraum 24a befindet sich in einem mittels der Kältegerätetür 18a verschlossenen Zustand. In dem zumindest einen Berechnungsschritt 48a des Verfahrens 10a wird ein gleitender Mittelwert des erfassten Drucks, insbesondere dynamisch, ermittelt. Von einem Benutzer wird zu einem Zeitpunkt 64a der zumindest eine Türöffnungsschritt 46a des Verfahrens 10a zur Öffnung der Kältegerätetür 18a eingeleitet.
  • Der zumindest eine Stößel 18a wird in dem zumindest einen Türöffnungsschritt 46a mittels der Antriebseinheit 40a in Richtung der Kältegerätetür 18a bewegt. Insbesondere wird mittels des Stößels 16a eine Druckkraft auf die Kältegerätetür 18a ausgeübt, um die Kältegerätetür 18a zu öffnen. Insbesondere wird mittels eines Abdichtelements 66a des Kältegeräts 14a, vorzugsweise bevor das Abdichtelement 66a sich von der Kältegerätetür 18a löst, ein Volumen des Innenraums 24a mittels einer Ausdehnung des Abdichtelements 66a vergrößert, wodurch eine Druckabnahme im Innenraum 24a entsteht. Zu einem weiteren Zeitpunkt 68a löst sich das Abdichtelement 66a von der Kältegerätetür ab, wodurch Umgebungsluft in den Innenraum 24a strömt. Der erfasste Druck steigt, bis der Atmosphärendruck am Aufstellungsort des Kältegeräts 14a wieder erreicht ist.
  • In einem Bereich 70a des Druckverlaufs 60a wird eine Druckänderung, insbesondere ein Unterdruck, mittels der zumindest einen Sensoreinheit 22a erfasst. Der erfasste Druck des Druckverlaufs 60a unterschreitet in dem Bereich 70a den Stößelstellungsschwellenwert 30a, welcher in Abhängigkeit des gleitenden Mittelwerts des erfassten Drucks in dem zumindest einen Druckschwellenwertermittlungsschritt 50a des Verfahrens 10a mittels der zumindest einen Auswerteeinheit 42a ermittelt wird. In dem zumindest einen Druckschwellenwertermittlungsschritt 50a wird der Stößelstellungsschwellenwert 30a zu 0,2 Pa kleiner festgelegt als der gleitende Mittelwert des erfassten Drucks. In dem zumindest einen Analyseschritt 26a wird hierdurch eine anliegende Stellung des Stößels 16a an der Kältegerätetür 18a erkannt.
  • Ferner unterschreitet der erfasste Druck in dem Bereich 70a einen Öffnungsschwellenwert 28a. In dem zumindest einen Druckschwellenwertermittlungsschritt 50a wird der Öffnungsschwellenwert 28a zu 0,5 Pa kleiner festgelegt als der gleitende Mittelwert des erfassten Drucks. Insbesondere kreuzt der erfasste Druck in dem Bereich 70a den Öffnungsschwellenwert 28a innerhalb eines Öffnungs-Zeitintervalls von maximal 0,5 s. In dem zumindest einen Analyseschritt 26a des Verfahrens 10a erkennt die zumindest eine Auswerteeinheit 42a hierdurch ein Öffnen der Kältegerätetür 18a für den Bereich 70a des Druckverlaufs 60a.
  • In dem Abfrageschritt 54a des Verfahrens 10a wird durch das Erkennen des Öffnens der Kältegerätetür 18a die Ermittlung der Türöffnungsposition in dem Analyseschritt 26a ausgelöst. Die zumindest eine Auswerteeinheit 42a ermittelt in dem zumindest einen Analyseschritt 26a mittels des Zeitpunkts der Einleitung des Türöffnungsschritts, insbesondere Zeitpunkt 64a, eines Zeitpunkts des Unterschreitens des Stößelstellungsschwellenwerts und eines zusätzlichen Zeitpunkts eines Erreichens des Minimums des erfassten Drucks, insbesondere weiterer Zeitpunkt 68a, sowie der Verfahr-Geschwindigkeit des zumindest einen Stößels 16a die Türöffnungsposition.
  • Der zumindest eine Stößel 16a wird nach Vollendung des zumindest einen Türöffnungsschritts 46a mittels des zumindest einen Stößeleinfahrschritts 56a des Verfahrens 10a zu der vollständig eingefahrenen Stellung des zumindest einen Stößels 16a bewegt. Der zumindest eine Stößelverfahrschritt 32a wird zeitlich nach dem zumindest einen Stößeleinfahrschritt 56a, insbesondere mittels der zumindest einen Auswerteeinheit 42a, eingeleitet. Insbesondere wird der zumindest eine Stößel 16a in dem zumindest einen Stößelverfahrschritt 32a von der vollständig eingefahrenen Stellung des zumindest einen Stößels 16a auf die Türöffnungsposition, insbesondere mittels der zumindest einen Antriebseinheit 40a, bewegt.
  • Alternativ ist denkbar, dass der Stößelverfahrschritt 32a nach Vollendung des Türöffnungsschritts 46a, insbesondere mittels der zumindest einen Auswerteeinheit 42a, eingeleitet wird, um insbesondere den Stößel 16a aus einer vollständig ausgefahrenen Stellung auf die ermittelte Türöffnungsposition zu bewegen. Insbesondere wird die ermittelte Türöffnungsposition als eine neue Startposition des zumindest einen Stößels 16a bei einer erneuten Ausführung des zumindest einen Türöffnungsschritts 46a festgelegt. Insbesondere wird die ermittelte Türöffnungsposition als neue Endposition des Stößels bei einer erneuten Ausführung des zumindest einen Stößeleinfahrschritts 56a festgelegt. Bevorzugt verharrt der zumindest eine Stößel nach einer Ausführung des zumindest einen Stößeleinfahrschritts 56a bis zur nächsten Ausführung des zumindest einen Türöffnungsschritts 46a in der Türöffnungsposition.
  • Figuren 3 und 4 zeigen eine schematische Darstellung des als Kühlschrank ausgebildeten Kältegeräts 14a. Das Kältegerät 14a weist zumindest einen Korpus 72a auf. Der zumindest eine Korpus 72a des Kältegeräts 14a bildet ein äußeres Gehäuse des Kältegeräts 14a aus.
  • Das Kältegerät 14a weist zumindest einen Innenbehälter 44a auf. Vorliegend ist der zumindest eine Korpus 72a und der zumindest eine Innenbehälter 44a separat voneinander ausgebildet. Alternativ wäre jedoch auch denkbar, dass der zumindest eine Korpus 72a und der zumindest eine Innenbehälter 44a einteilig miteinander ausgebildet sind. Der zumindest eine Innenbehälter 44a ist in dem zumindest einen Korpus 72a aufgenommen. Der Innenbehälter 44aa des Kältegeräts 14a kann beispielsweise als Kühlfach oder Gefrierfach ausgebildet sein. Der zumindest eine Innenbehälter 44a ist beispielsweise aus zumindest einem Kunststoff und/oder aus zumindest einem Metall ausgebildet. Der zumindest eine Innenbehälter 44a weist eine Mehrzahl von Wänden, insbesondere eine Seitenwand 74a, eine weitere Seitenwand, eine Bodenwand 80a, eine Deckenwand und eine Rückwand, auf.
  • Das Kältegerät 14a weist den innerhalb des zumindest einen Korpus 72a angeordneten Innenraum 24a auf. Der zumindest eine Innenraum 24a ist durch die Wände des zumindest einen Innenbehälters 44a des Kältegeräts 14a begrenzt.
  • Das Kältegerät 14a weist die zumindest eine an dem zumindest einen Korpus 72a beweglich angeordnete Kältegerätetür 18a zu einem Verschließen des Innenraums 24a auf. Die zumindest eine Kältegerätetür 18a des Kältegeräts 14a ist schwenkbar, insbesondere mittels zumindest eines Scharnierelements (nicht dargestellt), mit dem zumindest einen Korpus 40a verbunden. Die zumindest eine Kältegerätetür 18a und/oder der zumindest eine Korpus 40a weist /weisen beispielsweise zumindest ein Abdichtelement 66a auf. Das zumindest eine Abdichtelement 66a ist dazu vorgesehen, den durch die zumindest eine Kältegerätetür 18a verschlossenen zumindest einen Innenraum 24a des Kältegeräts 14a gegenüber einem außerhalb des Kältegeräts 14a befindlichen Raum abzudichten. Das zumindest eine Abdichtelement 66a ist dazu vorgesehen, insbesondere in einem mittels der Kältegerätetür 18a geschlossenen Zustand des Kältegeräts 14a, insbesondere des Innenraums 24a, eine Leckagerate unterhalb eines für das als Kühlschrank ausgebildete Kältegerät 14a spezifisch festgelegten Grenzwerts beizubehalten, um beispielsweise die Norm nach ISO 15502 oder EN 62552 zu erfüllen. Die zumindest eine Kältegerätetür 18a ist vorliegend als Tür ausgebildet. Alternativ wäre denkbar, dass die zumindest eine Kältegerätetür 18a als Klappe oder Fenster oder als eine, einem Fachmann für weiter sinnvoll erscheinende Einheit zu einem Verschließen eines Innenraums eines Kältegeräts ausgebildet ist. Vorliegend weist die zumindest eine Kältegerätetür 18a zumindest eine Innenwand und zumindest eine Außenwand auf. Die zumindest eine Innenwand und die zumindest eine Außenwand der zumindest einen Kältegerätetür 18a bilden einen Zwischenraum aus, in welchem ein thermisch isolierendes Material, beispielsweise ein thermisch isolierender Schaum eingebracht ist. Die zumindest eine Kältegerätetür 18a weist zumindest ein Anschlagelement 76a auf. Das Anschlagelement 76a ist dazu vorgesehen, eine Anschlagmöglichkeit oder eine Anschlagfläche für den zumindest einen Stößel 16a der Türöffnungsvorrichtung 12a, insbesondere zur Öffnung der zumindest einen Kältegerätetür 18a, zu bilden. Das Anschlagelement 76a ist eine an der zumindest einen Kältegerätetür 18a angebrachte Druckplatte. Die Druckplatte ist vorliegend aus einem Metall ausgebildet.
  • Das Kältegerät 14a weist die zumindest eine innerhalb des zumindest einen Korpus 72a angeordnete Türöffnungsvorrichtung 12a auf. Die zumindest eine Türöffnungsvorrichtung 12a ist zumindest teilweise innerhalb eines Zwischenraums 78a zwischen dem zumindest einen Korpus 72a des Kältegeräts 14a und dem zumindest einen Innenbehälter 44a, insbesondere der Bodenwand 80a des zumindest einen Innenbehälters 44a, des Kältegeräts 14a angeordnet. Alternativ wäre ebenfalls denkbar, dass die zumindest eine Türöffnungsvorrichtung 12a zumindest teilweise an dem zumindest einen Korpus 72a, insbesondere dem äußeren Gehäuse des Kältegeräts 14a, angeordnet ist. Alternativ wäre jedoch auch denkbar, dass die zumindest eine Türöffnungsvorrichtung 12a innerhalb, insbesondere in dem Zwischenraum zwischen der zumindest einen Innenwand und der zumindest einen Außenwand der zumindest einen Kältegerätetür 18a, oder an der zumindest einen Kältegerätetür 18a, insbesondere an der zumindest einen Innenwand der zumindest einen Kältegerätetür 18a angeordnet ist.
  • In dem Zwischenraum 78a zwischen dem zumindest einem Korpus 72a des Kältegeräts 14a und dem zumindest einen Innenbehälter 44a ist ein thermisch isolierendes Material, beispielsweise ein thermisch isolierender Schaum, eingebracht.
  • Die zumindest eine Türöffnungsvorrichtung 12a weist zumindest eine Gehäuseeinheit 82a auf. Die zumindest eine Türöffnungsvorrichtung 12a weist die zumindest eine Antriebseinheit 40a auf. Die zumindest eine Antriebseinheit 40a ist, insbesondere vollständig, innerhalb der zumindest einen Gehäuseeinheit 82a angeordnet. Die zumindest eine Türöffnungsvorrichtung 12a weist den zumindest einen mittels der zumindest einen Antriebseinheit 40a antreibbaren Stößel 16a auf. Der zumindest eine Stößel 16a ist zumindest teilweise innerhalb der zumindest einen Gehäuseeinheit 82a angeordnet. Denkbar wäre, dass der zumindest eine Stößel 16a in einem vollständig eingefahrenen Zustand vollständig innerhalb der Gehäuseeinheit 82a angeordnet ist. Die zumindest eine Antriebseinheit 40a ist dazu vorgesehen, den zumindest einen Stößel 16a, insbesondere zumindest teilweise, aus der zumindest einen Gehäuseeinheit 82a einzufahren und/oder auszufahren.
  • Die zumindest eine Antriebseinheit 40a ist vorliegend als elektrische Antriebseinheit ausgebildet. Die zumindest eine Antriebseinheit 40a weist zumindest einen elektrischen Motor auf (nicht dargestellt). Die zumindest eine Antriebseinheit 40a weist zumindest ein Getriebe auf (nicht dargestellt). Das zumindest eine Getriebe der zumindest einen Antriebseinheit 40a ist dazu vorgesehen, die erzeugte Bewegungskraft des elektrischen Motors auf den zumindest einen Stößel 16a zu übertragen.
  • Die zumindest eine Türöffnungsvorrichtung 12a weist die zumindest eine Sensoreinheit 22a zur Erfassung des Drucks innerhalb des durch die zumindest eine Kältegerätetür 18a des Kältegeräts 14a verschließbaren Innenraums 24a des Kältegeräts 14a auf. Die zumindest eine Sensoreinheit 22a weist zumindest einen Drucksensor auf (nicht dargestellt). Der zumindest eine Drucksensor der zumindest einen Sensoreinheit 22a ist dazu vorgesehen, einen, insbesondere absoluten, Luftdruck innerhalb des Innenraums 24a des Kältegeräts 14a zu erfassen. Der zumindest eine Drucksensor ist vorliegend als barometrischer Drucksensor zur Erfassung eines absoluten Luftdrucks ausgebildet.
  • Die zumindest eine Türöffnungsvorrichtung 12a weist die zumindest eine Auswerteeinheit 42a auf. Die zumindest eine Auswerteeinheit 42a ist beispielsweise als MicroController ausgebildet. Die zumindest eine Auswerteeinheit 42a der Türöffnungsvorrichtung 14a ist vorliegend zumindest teilweise in einer Steuereinheit 84a des Kältegeräts 14a integriert. Die zumindest eine Auswerteeinheit 42a ist dazu vorgesehen, den mittels der zumindest einen Sensoreinheit 22a erfassten Druck auszuwerten. Die zumindest eine Auswerteeinheit 42a ist dazu vorgesehen, in Abhängigkeit des, insbesondere von der Sensoreinheit 22a, erfassten Drucks die zumindest eine Stellung des zumindest einen Stößels 16a der Türöffnungsvorrichtung 12a und/oder die zumindest eine Stellung der zumindest einen Kältegerätetür 18a des Kältegeräts 14a und/oder die Türöffnungsposition des zumindest einen Stößels 16a zu ermitteln.
  • Die zumindest eine Sensoreinheit 22a, insbesondere der zumindest eine Drucksensor, ist an der Steuereinheit 84a des Kältegeräts 14a angeordnet. Insbesondere weist die Steuereinheit 84a des Kältegeräts 14a eine Steuerplatine auf. Vorteilhaft ist die zumindest eine Sensoreinheit 22a und die zumindest eine Auswerteeinheit 42a auf der Steuerplatine der Steuereinheit 84a des Kältegeräts 14a angeordnet. Die Steuereinheit 84a des Kältegeräts 14a ist an einer zu dem zumindest einen Innenraum 24a zugewandten Wand, vorliegend an der Seitenwand 74a, des zumindest einen Innenbehälters 44a des Kältegeräts 14a angeordnet.
  • Die zumindest eine Türöffnungsvorrichtung 12a weist zumindest eine Ausgabeeinheit (nicht dargestellt) auf, welche dazu vorgesehen ist, die zumindest eine ermittelte Stellung und/oder die zumindest eine in Abhängigkeit des erfassten Drucks ermittelte Fehlfunktion der Türöffnungsvorrichtung 12a an einen Benutzer zu übermitteln. Vorliegend ist die zumindest eine Ausgabeeinheit der Türöffnungsvorrichtung 12a in einer Ausgabeeinheit des Kältegeräts 14a integriert. Vorliegend ist die Ausgabeeinheit als Benutzerschnittstelle, beispielsweise als Bedien-Touchscreen, des Kältegeräts 14a ausgebildet. Die zumindest eine Ausgabeeinheit ist dazu vorgesehen, die zumindest eine ermittelte Stellung der Kältegerätetür 18a und/oder die zumindest eine ermittelte Fehlfunktion der Türöffnungsvorrichtung 12a mittels eines auditiven und/oder visuellen und/oder haptischen Signals an den Benutzer zu übermitteln. Die Ausgabeeinheit weist beispielsweise ein auditives und/oder ein visuelles und/oder ein haptisches Ausgabeelement auf, beispielsweise einen Lautsprecher und/oder einen Touchscreen. Das auditive und/oder visuelle und/oder haptische Signal ist beispielsweise als Nachricht, insbesondere gesprochene oder geschriebene Nachricht, oder als Warnton ausgebildet. Alternativ oder zusätzlich wäre denkbar, dass die zumindest eine Ausgabeeinheit als eine drahtlose Kommunikationsstelle zu einer Übersendung des zumindest einen auditiven und/oder visuellen und/oder haptischen Signals an zumindest eine externe Ausgabeeinheit ausgebildet ist. Denkbar wäre, dass die zumindest eine externe Einheit als mobiler Lautsprecher und/oder als Smartphone und/oder als Tablet und/oder als Smartwatch ausgebildet ist.
  • Von mehrfach vorhandenen Objekten ist in den Figuren jeweils lediglich eines mit einem Bezugszeichen versehen.
  • In den Figur 5 und 6 sind zwei weitere Ausführungsbeispiele der Erfindung gezeigt. Die nachfolgenden Beschreibungen beschränken sich im Wesentlichen auf die Unterschiede zwischen den Ausführungsbeispielen, wobei bezüglich gleichbleibender Bauteile, Merkmale und Funktionen auf die Beschreibung des Ausführungsbeispiels der Figuren 1 bis 4 verwiesen werden kann. Zur Unterscheidung der Ausführungsbeispiele ist der Buchstabe a in den Bezugszeichen des Ausführungsbeispiels in den Figuren 1 bis 4 durch den Buchstaben b in den Bezugszeichen des Ausführungsbeispiels der Figur 5 und durch den Buchstaben c in den Bezugszeichen des Ausführungsbeispiels der Figur 6 ersetzt. Bezüglich gleich bezeichneter Bauteile, insbesondere in Bezug auf Bauteile mit gleichen Bezugszeichen, kann grundsätzlich auch auf die Zeichnungen und/oder die Beschreibung des Ausführungsbeispiels der Figuren 1 bis 4 verwiesen werden.
  • In Figur 5 ist ein schematisches Ablaufdiagramm eines Verfahrens 10b zum Betrieb einer Türöffnungsvorrichtung für ein Kältegerät, insbesondere Kühlgerät, dargestellt. Das Verfahren 10b weist zumindest einen Erfassungsschritt 20b zur Erfassung eines Drucks innerhalb des Kältegeräts, insbesondere innerhalb zumindest eines Innenraums des Kältegeräts, mittels zumindest einer Sensoreinheit der Türöffnungsvorrichtung auf. In zumindest einem Türöffnungsschritt 46b des Verfahrens 10b wird mittels zumindest eines Stößels der Türöffnungsvorrichtung zumindest eine Kältegerätetür des Kältegeräts geöffnet. In zumindest einem Berechnungsschritt 48b des Verfahrens 10b wird ein gleitender Mittelwert des erfassten Drucks mittels zumindest einer Auswerteeinheit der Türöffnungsvorrichtung gebildet, um zumindest einen Druckschwellenwert zur Ermittlung einer Stellung zumindest eines Stößels der Türöffnungsvorrichtung zu ermitteln. Der in dem zumindest einen Berechnungsschritt 48b gebildete gleitende Mittelwert des erfassten Drucks wird als Druckreferenzwert zur Ermittlung des zumindest einen Druckschwellenwerts in zumindest einem Druckschwellenwertermittlungsschritt 50b des Verfahrens 10b verwendet. Vorliegend folgt auf jeden Berechnungsschritt 48b eine Ausführung des Druckschwellenwertermittlungsschritts 50b, um insbesondere den zumindest einen Druckschwellenwert in Abhängigkeit des gleitenden Mittelwerts des erfassten Drucks dynamisch zu ermitteln. Das Verfahren 10b weist zumindest einen Analyseschritt 26b auf, in welchem in Abhängigkeit des erfassten Drucks die zumindest eine Stellung des zumindest einen Stößels 16b der Türöffnungsvorrichtung mittels der Auswerteeinheit ermittelt wird. Ferner wird in dem zumindest einen Analyseschritt 26b ein Öffnen und/oder Schließen der Kältegerätetür in Abhängigkeit des erfassten Drucks mittels der zumindest einen Auswerteeinheit ermittelt. Das Verfahren 10b weist zumindest einen Abfrageschritt 54b auf. In dem zumindest einen Abfrageschritt 54b des Verfahrens 10b prüft die zumindest eine Auswerteeinheit, ob für ein Ergebnis des zumindest einen Analyseschritts 26b eine spezifische Anweisung vorliegt. Liegt keine spezifische Anweisung vor, wird der zumindest eine Erfassungsschritt 20b, der zumindest eine Berechnungsschritt 48b, der zumindest eine Druckschwellenwertermittlungsschritt 50b und der zumindest eine Analyseschritt 26b wiederholt. Liegt eine spezifische Anweisung für das Ergebnis des zumindest einen Analyseschritts 26b vor, führt die zumindest eine Auswerteeinheit diese aus. Zumindest für das Ergebnis eines erkannten Öffnens der zumindest einen Kältegerätetür und/oder für das Ergebnis eines erkannten Schließens der zumindest einen Kältegerätetür und/oder für das Ergebnis eines erkannten Anliegens des zumindest einen Stößels an der zumindest einen Kältegerätetür ist zumindest eine spezifische Anweisung in einem Speicher einer Speichereinheit der zumindest einen Auswerteinheit hinterlegt. Wird beispielsweise ein Öffnen der Kältegerätetür oder ein Anliegen des zumindest einen Stößels an der zumindest einen Kältegerätetür erkannt, veranlasst die zumindest eine spezifische Anweisung die zumindest eine Auswerteeinheit beispielsweise dazu, zumindest einen Funktionsanpassungsschritt 36b des Verfahrens 10b zur Regulierung zumindest einer Funktion des Kältegeräts auszulösen. In dem zumindest einen Funktionsanpassungsschritt 36b wird in Abhängigkeit der mittels der zumindest einen Auswerteeinheit ermittelten Stellung des zumindest einen Stößels und/oder der Stellung der zumindest einen Kältegerätetür eine Funktion des Kältegeräts mittels der zumindest einen Auswerteeinheit reguliert.
  • In dem zumindest einen Funktionsanpassungsschritt 36b des Verfahrens 10b wird eine Leistung des Kältegeräts, insbesondere eines Bauteils des Kältegeräts, beispielsweise ein Kompressor oder ein Lüfter, in Abhängigkeit der ermittelten Stellung des zumindest einen Stößels und/oder der Stellung der zumindest einen Kältegerätetür mittels der zumindest einen Auswerteeinheit reguliert. In dem Funktionsanpassungsschritt 36b könnte die Leistung beispielsweise bei einem innerhalb des zumindest einen Analyseschritts 26b des Verfahrens 10b erkannten Anliegen des Stößels an der zumindest einen Kältegerätetür oder einem erkannten Öffnen der zumindest einen Kältegerätetür die Leistung eines Kompressors des Kältegeräts von einem Anfangswert, welcher ungleich einem Maximalwert, auf beispielsweise den Maximalwert der Leistung erhöht werden, um insbesondere einem unvorteilhaften Erwärmen des Aufnahmeraums des Kältegeräts entgegenzuwirken. Alternativ oder zusätzlich wäre denkbar, dass in dem zumindest einen Funktionsanpassungsschritt 36b ein Betriebsprogramm, beispielsweise ein Abkühlprogramm, in Abhängigkeit der ermittelten Stellung des zumindest einen Stößels und/oder der Stellung der zumindest einen Kältegerätetür unterbrochen oder aktiviert wird. Alternativ oder zusätzlich wäre denkbar, dass in dem zumindest einen Funktionsanpassungsschritt 36b des Verfahrens 10b eine Funktion oder ein Betriebsprogramm des Kältegeräts für einen Bediener in Abhängigkeit der ermittelten Stellung des zumindest einen Stößels und/oder der Stellung der zumindest einen Kältegerätetür unzugänglich oder nicht ausführbar gemacht wird.
  • Für weitere Merkmale des Verfahrens 10b sei auf die Figuren 1 bis 4 und deren Beschreibung verwiesen.
  • In Figur 6 ist ein schematisches Ablaufdiagramm eines Verfahrens 10c zum Betrieb einer Türöffnungsvorrichtung für ein Kältegerät, insbesondere Kühlgerät, dargestellt. Das Verfahren 10c weist zumindest einen Erfassungsschritt 20c zur Erfassung eines Drucks innerhalb des Kältegeräts, insbesondere innerhalb zumindest eines Innenraums des Kältegeräts, mittels zumindest einer Sensoreinheit der Türöffnungsvorrichtung auf. In zumindest einem Türöffnungsschritt 46c des Verfahrens 10c wird mittels zumindest eines Stößels der Türöffnungsvorrichtung zumindest eine Kältegerätetür des Kältegeräts geöffnet. In zumindest einem Berechnungsschritt 48c des Verfahrens 10c wird ein gleitender Mittelwert des erfassten Drucks mittels zumindest einer Auswerteeinheit der Türöffnungsvorrichtung gebildet, um zumindest einen Druckschwellenwert zur Ermittlung einer Stellung zumindest eines Stößels der Türöffnungsvorrichtung zu ermitteln. Der in dem zumindest eine Berechnungsschritt 48c gebildete gleitende Mittelwert des erfassten Drucks wird als Druckreferenzwert zur Ermittlung des zumindest einen Druckschwellenwerts in zumindest einem Druckschwellenwertermittlungsschritt 50c des Verfahrens 10c verwendet. Vorliegend folgt auf jeden Berechnungsschritt 48c eine Ausführung des Druckschwellenwertermittlungsschritts 50c, um insbesondere den zumindest einen Druckschwellenwert in Abhängigkeit des gleitenden Mittelwerts des erfassten Drucks dynamisch zu ermitteln. Das Verfahren 10c weist zumindest einen Analyseschritt 26c auf, in welchem in Abhängigkeit des erfassten Drucks die zumindest eine Stellung des zumindest einen Stößels der Türöffnungsvorrichtung mittels der Auswerteeinheit ermittelt wird. Ferner wird in dem zumindest einen Analyseschritt 26c ein Öffnen und/oder Schließen der Kältegerätetür in Abhängigkeit des erfassten Drucks mittels der zumindest einen Auswerteeinheit ermittelt. Das Verfahren 10c weist zumindest einen Abfrageschritt 54c auf. In dem zumindest einen Abfrageschritt 54c des Verfahrens 10c prüft die zumindest eine Auswerteeinheit, ob für ein Ergebnis des zumindest einen Analyseschritts 26c eine spezifische Anweisung vorliegt. Liegt keine spezifische Anweisung vor, wird der zumindest eine Erfassungsschritt 20c, der zumindest eine Berechnungsschritt 48c, der zumindest eine Druckschwellenwertermittlungsschritt 50c und der zumindest eine Analyseschritt 26c wiederholt. Liegt eine spezifische Anweisung für das Ergebnis des zumindest einen Analyseschritts 26c vor, führt die zumindest eine Auswerteeinheit diese aus. Zumindest für das Ergebnis eines erkannten Anliegens des zumindest einen Stößels an der zumindest einen Kältegerätetür ist zumindest eine spezifische Anweisung in einem Speicher einer Speichereinheit der zumindest einen Auswerteinheit hinterlegt. Wird beispielsweise eine anliegende Stellung des zumindest einen Stößels an der zumindest einen Kältegerätetür erkannt, veranlasst die zumindest eine spezifische Anweisung die zumindest eine Auswerteeinheit beispielsweise dazu, zumindest einen Bewegungsanpassungsschritt 38c des Verfahrens 10c zur Regulierung zumindest eines Bewegungsparameters des zumindest einen Stößels auszulösen. In dem zumindest einen Bewegungsanpassungsschritt 38c wird der zumindest eine Bewegungsparameter des zumindest einen Stößels in Abhängigkeit der zumindest einen ermittelten Stellung des zumindest einen Stößels reguliert.
  • In dem zumindest einen Bewegungsanpassungsschritt 38c des Verfahrens 10c wird vorliegend eine Verfahr-Geschwindigkeit des zumindest einen Stößels beim Einfahren und/oder Ausfahren des Stößels in Abhängigkeit der ermittelten Stellung des zumindest einen Stößels mittels der zumindest einen Auswerteeinheit reguliert. Vorzugsweise wird in dem zumindest einen Bewegungsanpassungsschritt 38c die Verfahr-Geschwindigkeit des zumindest einen Stößels in einer nicht anliegenden Stellung des zumindest einen Stößels an der zumindest einen Kältegerätetür auf einen Wert von 30% einer maximalen Verfahr-Geschwindigkeit des zumindest einen Stößels reguliert. Vorzugsweise wird in dem zumindest einen Bewegungsanpassungsschritt 38c die Verfahr-Geschwindigkeit des zumindest einen Stößels bei einem erkannten Anliegen des zumindest einen Stößels an der zumindest einen Kältegerätetür auf einen Wert von 85% der maximalen Geschwindigkeit des zumindest einen Stößels reguliert. Bei einer Vollendung des zumindest einen Türöffnungsschritts 46c leitet die zumindest eine Auswerteeinheit in dem zumindest einen Abfrageschritt 54c zumindest einen Stößeleinfahrschritt des Verfahrens 10c ein, wobei in dem zumindest einen Bewegungsanpassungsschritt 38c die Geschwindigkeit des Stößels auf einen Wert von beispielsweise 100% der maximalen Geschwindigkeit des zumindest einen Stößels reguliert wird.
  • Für weitere Merkmale des Verfahrens 10c sei auf die Figuren 1 bis 5 und deren Beschreibung verwiesen.
  • Bezugszeichen
  • 10
    Verfahren
    12
    Türöffnungsvorrichtung
    14
    Kältegerät
    16
    Stößel
    18
    Kältegerätetür
    20
    Erfassungsschritt
    22
    Sensoreinheit
    24
    Innenraum
    26
    Analyseschritt
    28
    Öffnungsschwellenwert
    30
    Stößelstellungsschwellenwert
    32
    Stößelverfahrschritt
    34
    Kontrollschritt
    36
    Funktionsanpassungsschritt
    38
    Bewegungsanpassungsschritt
    40
    Antriebseinheit
    42
    Auswerteeinheit
    44
    Innenbehälter
    46
    Türöffnungsschritt
    48
    Berechnungsschritt
    50
    Druckschwellenwertermittlungsschritt
    52
    Achse
    54
    Abfrageschritt
    56
    Stößeleinfahrschritt
    58
    Ausgabeschritt
    60
    Druckverlauf
    62
    Achse
    64
    Zeitpunkt
    66
    Abdichtelement
    68
    Weiterer Zeitpunkt
    70
    Bereich
    72
    Korpus
    74
    Seitenwand
    76
    Anschlagelement
    78
    Zwischenraum
    80
    Bodenwand
    82
    Gehäuseeinheit
    84
    Steuereinheit

Claims (11)

  1. Verfahren (10a; 10b; 10c) zum Betrieb einer Türöffnungsvorrichtung (12a) für ein Kältegerät (14a), wobei die Türöffnungsvorrichtung (12a) zumindest einen Stößel (16a) zum Öffnen zumindest einer Kältegerätetür (18a) des Kältegeräts (14a) umfasst, wobei in zumindest einem Erfassungsschritt (20a; 20b; 20c) ein Druck, insbesondere mittels einer Sensoreinheit (22a) der Türöffnungsvorrichtung (12a), in einem Innenraum (24a) des Kältegeräts (14a) erfasst wird, dadurch gekennzeichnet, dass in zumindest einem Analyseschritt (26a; 26b; 26c) in Abhängigkeit des erfassten Drucks zumindest eine Stellung des zumindest einen Stößels (16a) der Türöffnungsvorrichtung (12a) ermittelt wird.
  2. Verfahren (10a; 10b; 10c) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in dem zumindest einen Analyseschritt (26a; 26b; 26c) in Abhängigkeit des erfassten Drucks eine Türöffnungsposition des zumindest einen Stößels (16a) ermittelt wird.
  3. Verfahren (10a; 10b; 10c) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in dem zumindest einen Analyseschritt (26a; 26b; 26c) eine Türöffnungsposition des zumindest einen Stößels in Abhängigkeit eines Überschreitens, insbesondere einer Kreuzung, eines Öffnungsschwellenwerts (28a) ermittelt wird.
  4. Verfahren (10a; 10b; 10c) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in dem zumindest einen Analyseschritt (26a; 26b; 26c) eine Türöffnungsposition des zumindest einen Stößels in Abhängigkeit einer Zeitspanne zwischen einem Überschreiten eines Druckschwellenwerts (30a) und einem darauf folgenden Minimum des erfassten Drucks ermittelt wird.
  5. Verfahren (10a; 10b; 10c) nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in zumindest einem Stößelverfahrschritt (32a) der zumindest eine Stößel (16a) auf die ermittelte Türöffnungsposition bewegt wird.
  6. Verfahren (10a; 10b; 10c) nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass in der Türöffnungsposition des zumindest einen Stößels (16a) ein Abstand zwischen einem Ende des zumindest einen Stößels (16a) und einer Anschlagsfläche der zumindest einen Kältegerätetür (18a) maximal 7 mm ist.
  7. Verfahren (10a; 10b; 10c) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in zumindest einem Kontrollschritt (34a) zumindest eine Funktionsfähigkeit der Türöffnungsvorrichtung (12a), insbesondere ein Öffnen der zumindest einen Kältegerätetür (18a) mittels des zumindest einen Stößels (16a), in Abhängigkeit des erfassten Drucks überwacht wird.
  8. Verfahren (10a; 10b; 10c) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in zumindest einem Funktionsanpassungsschritt (36b) in Abhängigkeit der ermittelten Stellung des zumindest einen Stößels (16a) eine Funktion des Kältegeräts (14a) reguliert wird.
  9. Verfahren (10a; 10b; 10c) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in zumindest einem Bewegungsanpassungsschritt (38c) ein Bewegungsparameter des zumindest einen Stößels (16a) in Abhängigkeit einer ermittelten Stellung des zumindest einen Stößels (16a) reguliert wird.
  10. Türöffnungsvorrichtung (12a) für ein Kältegerät (14a) mit zumindest einer Antriebseinheit (40a), mit zumindest einem mittels der zumindest einen Antriebseinheit (40a) antreibbaren Stößel (16a) zum Öffnen einer Kältegerätetür (18a) des Kältegeräts (14a), mit zumindest einer Sensoreinheit (22a) zur Erfassung eines Drucks eines Innenraums (24a) des Kältegeräts (14a) und mit zumindest einer Auswerteeinheit (42a) zur Auswertung des erfassten Drucks, um eine Stellung des zumindest einen Stößels (16a) zu ermitteln, insbesondere nach einem Verfahren (10a; 10b; 10c) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche.
  11. Kältegerät (14a) mit einem Innenbehälter (44a), welcher einen Innenraum (24a) begrenzt, mit zumindest der einen Kältegerätetür (18a) zu einem Verschließen des Innenraums (24a), und mit zumindest einer Türöffnungsvorrichtung (12a) nach Anspruch 10.
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