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Die Erfindung betrifft einen Fahrzeugtürgriff mit einem Trägerbauteil und einem vom Trägerbauteil getragenen Gehäuse, welches einen Greifabschnitt und einen Basisabschnitt aufweist, wobei sich der Greifabschnitt von dem Basisabschnitt abgewinkelt erstreckt, wobei sich das Trägerbauteil wenigstens abschnittsweise innerhalb des Gehäuses erstreckt, wobei sich das Trägerbauteil ferner einseitig aus dem Basisabschnitt des Gehäuses hinaus erstreckt, um eine Kopplung mit einem Karosseriebauteil eines Kraftfahrzeugs zu erlauben, und wobei innerhalb des Gehäuses eine sich zumindest abschnittsweise in den Greifabschnitt erstreckende Leiterplatte angeordnet ist, welche mindestens einen Sensor zur Erfassung einer Bedienung des Fahrzeugtürgriffs aufweist.
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Fahrzeugtürgriffe weisen im Stand der Technik eine Vielzahl an Formgestaltungen und Funktionalitäten auf. Allen gemein ist jedoch, dass sie eine mechanische Zugriffsfunktion aufweisen, welche einen mechanisch stabilen Zugriffbereich bereitstellt, um eine Tür oder Klappe am Fahrzeug zu bewegen.
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Der Basisabschnitt des Fahrzeugtürgriffs gemäß der Erfindung ist zur Platzierung an einem Karosserieteil eines Fahrzeugs vorgesehen. Der Greifabschnitt erstreckt sich vom Basisabschnitt in gekrümmter oder abgewinkelter Weise nach oben oder unten, um einen einfachen Zugriff auf den Greifabschnitt für den Benutzer zu ermöglichen und darüber eine Fahrzeugklappe oder Fahrzeugtür zu bedienen. Die räumliche Orientierung des Greifabschnitts, nämlich nach oben vorstehend oder nach unten vorstehend, erlaubt es einem Benutzer, den Greifabschnitt zu übergreifen oder zu untergreifen (je nach Art der Anbringung am Fahrzeug), wodurch eine bequeme Bedienung gewährleistet wird. Die Geometrie mit einer einseitigen Befestigung am Fahrzeug und einer flächigen, vom Fahrzeug abstehenden Form mit abgewinkeltem freiem Ende, erinnert an eine Tragfläche eines Flugzeuges. Daher werden derartige Fahrzeugtürgriffe auch Wing-Griffe genannt.
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Ein Fahrzeugtürgriff der genannten Art, insbesondere mit der einseitigen Festlegung an einem Fahrzeug und einer sich davon erstreckenden Geometrie, die ein Angreifen an einem Greifabschnitt erlaubt, kommt beispielsweise als feststehender Fahrzeugtürgriff mit elektronischer Bedienungserfassung zum Einsatz, wobei der Fahrzeugtürgriff elektronische Komponenten bzw. Sensoren aufweist, welche die Erfassung von Annäherungen eines Benutzers oder von Krafteinwirkungen auf den Fahrzeugtürgriff ermöglichen. Zudem können auch Kommunikationsmittel wie Sende- und Empfangsspulen im Fahrzeugtürgriff integriert sein, welche die Herstellung von Verbindungen zwischen Fahrzeugschlüsseln oder mobilen Kommunikationsgeräten und dem Fahrzeugtürgriff ermöglichen. Der Bauraum in einem derartigen Fahrzeugtürgriff ist aufgrund seiner begrenzten Größe eine Herausforderung für die Integration von Sensoren und anderen elektronischen Komponenten. Um deren Betriebsfähigkeit dauerhaft zu gewährleisten, ist es erforderlich, sie durch geeignete Maßnahmen vor mechanischer Überbeanspruchung und vor Umwelteinflüssen zu schützen.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde eine Lösung zu schaffen, die auf konstruktiv einfache Weise einen verbesserten Fahrzeugtürgriff für ein Kraftfahrzeug bereitstellt, welcher sich durch eine hohe mechanische Stabilität bei gleichzeitig optimiertem Bauraum auszeichnet.
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Bei einem Fahrzeugtürgriff der eingangs bezeichneten Art wird die Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass das Trägerbauteil einen Abstandsabschnitt aufweist, welcher sich zumindest abschnittweise in den Greifabschnitt des Gehäuses erstreckt, wobei der Abstandsabschnitt mindestens eine Anschlagwandung aufweist, welche wenigstens zwischen einer Seitenfläche der Leiterplatte und einer Innenwandung des Gehäuses angeordnet ist.
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Vorteilhafte und zweckmäßige Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
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Durch die Erfindung wird ein Fahrzeugtürgriff zur Verfügung gestellt, welcher sich durch eine einfache und dennoch mechanisch robuste Konstruktion auszeichnet. Dadurch, dass der Abstandsabschnitt des Trägerbauteils mindestens eine Anschlagwandung aufweist, welche wenigstens zwischen einer Seitenfläche der Leiterplatte und einer Innenwandung des Gehäuses angeordnet ist, ist es möglich, dass bei einer mechanischen Verformung des Gehäuses infolge einer Betätigung durch einen Benutzer eine Beschädigung der Leiterplatte vermieden wird. Eine mechanische Verformung des Gehäuses in Richtung der Leiterplatte wird erfindungsgemäß durch die Anschlagwandung abgefangen, so dass das verformte Gehäuse nicht in Kontakt mit der Leiterplatte treten kann und von der Anschlagwandung abgeschirmt und geschützt wird.
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Die Erfindung sieht in vorteilhafter Ausgestaltung vor, dass die Leiterplatte eine Höhe aufweist und der Abstandsabschnitt eine Dicke aufweist, welche größer als die Höhe der Leiterplatte ausgebildet ist. Auf diese Weise sind beide Seitenflächen der Leiterplatte durch den einen Abstandsabschnitt geschützt, da der Abstandsabschnitt immer vor einer jeweiligen Seitenfläche der Leiterplatte angeordnet ist und als Anschlag für die Wandung des verformten Gehäuses dient.
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In einer anderen Ausgestaltung sieht die Erfindung vor, dass der Abstandsabschnitt in einer Ebene mit der Leiterplatte derart angeordnet ist, dass in einer Seitenansicht der Abstandsabschnitt über wenigstens eine Seitenfläche der Leiterplatte hervorsteht. Auch bei dieser Ausgestaltung ist zumindest eine Seitenfläche der Leiterplatte durch den Abstandsabschnitt geschützt, da der Abstandsabschnitt vor der betreffenden Seitenfläche der Leiterplatte und damit zwischen Leiterplatte und Gehäuse angeordnet ist und als Anschlag für die Wandung des verformten Gehäuses dient.
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Zur Erfassung einer Betätigung des Greifabschnitts des Gehäuses durch einen Benutzer sieht die Erfindung in weiterer Ausgestaltung vor, dass der mindestens eine Sensor als ein induktiver Sensor mit wenigstens einer Leiterspule ausgebildet ist, um Verformungen des Gehäuses zu erfassen, wobei das Gehäuse in einem Gehäuseabschnitt, welcher der wenigstens einen Leiterspule gegenüberliegend angeordnet ist, mit wenigstens einem metallischen Target zur sensorischen Wechselwirkung mit der wenigstens einen Leiterspule ausgebildet ist.
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Dementsprechend ist in Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, dass die Anschlagwandung zwischen der wenigstens einen Leiterspule und dem wenigstens einen metallischen Target angeordnet ist. Dadurch verhindert die Anschlagwandung einen Kontakt zwischen Leiterspule und metallischem Target.
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Von Vorteil ist es in weiterer Ausgestaltung, wenn das Trägerbauteil aus einem Material besteht, welches eine hohe Biegesteifigkeit aufweist, um einer auf das Gehäuse einwirkenden Verformungskraft von wenigstens 1000 Newton standhalten zu können. Entsprechend sieht die Erfindung in weiterer Ausgestaltung vor, dass das Trägerbauteil aus einem hochfesten Stahl gebildet ist.
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Zur Erfassung einer Annäherung eines Bedieners an den Fahrzeugtürgriff sieht die Erfindung in weiterer Ausgestaltung vor, dass der mindestens eine Sensor als ein kapazitiver Sensor mit einer Leiterfläche ausgebildet ist, um eine Annäherung eines Bedieners an den Fahrzeugtürgriff zu erfassen.
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Um die vorstehend genannte Erfassung zu optimieren, ist in weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, dass sich der kapazitive Sensor entlang einer Kante der Leiterplatte erstreckt. Auf diese Weise kann ein großer räumlicher Bereich zur Erfassung einer Annäherung eines Bedieners abgedeckt werden.
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Hinsichtlich einer baulich kompakten Konstruktion, welche wenig Bauraum benötigt, ist es in weiterer Ausgestaltung der Erfindung von Vorteil, wenn die Leiterplatte eine Aussparung aufweist und der Abstandsabschnitt zumindest abschnittsweise innerhalb der Aussparung liegend angeordnet ist.
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Um elektronische Komponenten, welche auf der Leiterplatte angeordnet sind, vor Witterungseinflüssen zu schützen, sieht die Erfindung in Ausgestaltung vor, dass die Leiterplatte zumindest teilweise und außerhalb des Bereichs mit dem mindestens einen Sensor mit einer Verguss-Masse ummantelt ist. Damit ist gleichzeitig die Funktionalität des Sensors sichergestellt, da der Sensor nicht mit einer Verguss-Masse ummantelt ist, welche die Erfassung einer Bedienung des Fahrzeugtürgriffs beeinträchtigen könnte.
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Schließlich sieht die Erfindung in weiterer Ausgestaltung vor, dass das Trägerbauteil wenigstens einen Tragarm aufweist, welcher zumindest teilweise mit einer das Gehäuse mit dem Tragarm verbindenden Verguss-Masse ummantelt ist. Die Verguss-Masse verbindet dabei das Gehäuse mit dem Tragarm, so dass Schraubverbindungen oder dergleichen entbehrlich sind.
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Es versteht sich, dass die vorstehend genannten und nachstehenden noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen. Der Rahmen der Erfindung ist nur durch die Ansprüche definiert.
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Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile des Gegenstandes der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung im Zusammenhang mit der Zeichnung, in der ein beispielhaftes und bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt ist.
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In der Zeichnung zeigt:
- Figur 1 eine schematische Seitenansicht eines Kraftfahrzeugs mit einem erfindungsgemäßen Fahrzeugtürgriff,
- Figur 2 eine perspektivische Detailansicht des erfindungsgemäßen Fahrzeugtürgriffs, welche an einer Kraftfahrzeugtür angeordnet ist,
- Figur 3 eine Seitenansicht auf ein Gehäuse und ein Trägerbauteil des erfindungsgemäßen Fahrzeugtürgriffs,
- Figur 4 eine Perspektivansicht auf das Gehäuse und das Trägerbauteil des erfindungsgemäßen Fahrzeugtürgriffs, wobei das Gehäuse geöffnet ist,
- Figur 5 eine weitere Perspektivansicht auf das Trägerbauteil, das geöffnete Gehäuse und eine in dem Gehäuse angeordnete Leiterplatte,
- Figur 6 eine perspektivische Rückansicht der Figur 5,
- Figur 7 eine perspektivische Ansicht auf das Trägerbauteil mit einem Abstandsabschnitt,
- Figur 8 eine seitliche Schnittansicht des Fahrzeugtürgriffs,
- Figur 9 eine vergrößerte Ansicht der Darstellung aus der Figur 8,
- Figur 10 eine Seitenansicht auf die Leiterplatte und das Trägerbauteil,
- Figur 11 eine Perspektivansicht auf einen Basisabschnitt des Gehäuses und die Leiterplatte, und
- Figur 12 die Ansicht aus Figur 11, wobei in dem Gehäuse des Fahrzeugtürgriffs abschnittsweise eine Verguss-Masse verschiedene Bauteile ummantelt.
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In der Figur 1 ist ein Kraftfahrzeug 1 in Form eines PKWs exemplarisch dargestellt, welches in dem Beispiel über vier Kraftfahrzeugtüren 2 (zwei davon sind aus Figur 1 ersichtlich) verfügt. An der vorderen Kraftfahrzeugtür 2, also der linken Kraftfahrzeugtür 2 in Figur 1, ist ein erfindungsgemäßer Fahrzeugtürgriff 3 angebracht, mit dessen Hilfe die Kraftfahrzeugtür 2 geöffnet werden kann. Bei dem Fahrzeugtürgriff 3 handelt es sich um eine Art feststehenden Griff, welcher gegenüber der Kraftfahrzeugtür 2 weitgehend unbeweglich ist.
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Der in Figur 1 lediglich schematisch dargestellte Fahrzeugtürgriff 3 weist ein Gehäuse 4 auf, welches aus den Figuren 2 und 3 ersichtlich ist und welches flügelförmig ausgebildet ist und von der Kraftfahrzugtür 2 hervorsteht. Das Gehäuse 4 weist einen Basisabschnitt 5 und einen Greifabschnitt 6 auf. Der Basisabschnitt 5 erstreckt sich in eine von der Kraftfahrzeugtür 2 wegweisende Horizontalrichtung, wobei sich endseitig des Basisabschnitts 5, d.h. am freien Ende des Basisabschnitts 5, der Greifabschnitt 6 derart erstreckt, dass zwischen dem Basisabschnitt 5 und dem Greifabschnitt 6 ein Spalt ausgebildet ist, in welchen die Hand eines Benutzers eintauchen und den Greifabschnitt 6 zur Betätigung hintergreifen kann. Als Betätigung kommt dabei eine Ziehbewegung oder eine Drückbewegung an dem Greifabschnitt 6 in Betracht. Der Greifabschnitt 6 erstreckt sich von dem Basisabschnitt 5 abgewinkelt. Insbesondere ist der Greifabschnitt 6 in Form eines Winglets, also eines Flügelohrs, ausgebildet und erstreckt sich endseitig von dem Basisabschnitt 5 aus, wobei die Erstreckung am freien Ende des Basisabschnitts 5 schräg oder gebogen verlaufend ausgebildet sein kann. Wie ferner beispielsweise der Figur 3 zu entnehmen ist, weist der Fahrzeugtürgriff 3 ein Trägerbauteil 7 auf, welches eine Kopplung mit einem Karosseriebauteil des Kraftfahrzeugs 1 erlaubt und welches das Gehäuse 4 trägt, so dass das Gehäuse 4 über das Trägerbauteil 7 an dem Kraftfahrzeug 1 gelagert ist. Das Trägerbauteil 7 erstreckt sich abschnittsweise innerhalb des Gehäuses 4 und einseitig aus dem Basisabschnitt 5 hinaus, um die Kopplung mit dem Karosseriebauteil zu ermöglichen.
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Die Figuren 4, 5 und 6 zeigen weitere Ansichten des erfindungsgemäßen Fahrzeugtürgriffs 3. Wie aus diesen Figuren zu erkennen ist, besteht das Gehäuse 4 aus einem ersten Gehäusebauteil 8 und einem zweiten Gehäusebauteil 9, die schalenartig ausgebildet sind und die im zusammengebauten Zustand des Gehäuses 4 aufeinanderliegend angeordnet sind. Dabei bilden das erste Gehäusebauteil 8 und das zweite Gehäusebauteil 8 gemeinsam den Basisabschnitt 5 aus, wenn das Gehäuse 4 zusammengebaut ist, wohingegen der Greifabschnitt 6 allein von dem zweiten Gehäusebauteil 9 ausgebildet ist. Die Figur 4 zeigt aber auch, dass sich das Trägerbauteil 7 innerhalb des Gehäuses 4 wenigstens abschnittsweise in dem Basisabschnitt 5 erstreckt. Ein Kopplungsabschnitt 10 des Trägerbauteils 7 dient zur Befestigung des Trägerbauteils 7 an dem Kraftfahrzeug 1 bzw. dessen Karosserie, wohingegen ein Tragabschnitt 11 des Trägerbauteil 7 innerhalb des Gehäuses 4 angeordnet ist. Der innerhalb des Gehäuses 4 angeordnete Tragabschnitt 11 des Trägerbauteils 7 weist einen Abstandsabschnitt 12 und einen Tragarm 14 auf, welche zum Tragen des Gehäuses 4 ausgebildet sind.
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Mit Bezug auf die Figuren 5 und 6 ist innerhalb des Gehäuses 4 ferner eine Leiterplatte 15 angeordnet, welche mindestens einen Sensor zur Erfassung einer Bedienung des Fahrzeugtürgriffs 3 aufweist. Auf der Leiterplatte 15 sind zusätzlich zu dem mindestens einen Sensor weitere elektronische Komponenten 21 angeordnet, welche beispielsweise mit dem mindestens einen Sensor gekoppelt sind und/oder welche einen Mikroprozessor und dergleichen umfassen. Wie die Figur 5 zeigt, ist bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ein Sensor als ein kapazitiver Sensor 16 mit einer Leiterfläche 17 ausgebildet (siehe zum Beispiel Figur 5), um eine Annäherung eines Bedieners an den Fahrzeugtürgriff 3 zu erfassen. Ferner zeigt Figur 6, dass bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ein weiterer Sensor vorgesehen ist, welcher als ein induktiver Sensor 18 mit Leiterspulen 19 ausgebildet ist, um Verformungen des Gehäuses 4 zu erfassen. Zur Erfassung von Verformungen ist das Gehäuse 4 in einem Gehäuseabschnitt, welcher den Leiterspulen 19 gegenüberliegend angeordnet ist und welcher an dem Greifabschnitt 6 angeordnet ist, mit einem metallischen Target 20 zur sensorischen Wechselwirkung mit den Leiterspulen 19 ausgebildet. Das metallische Target ist beispielsweise aus der Figuren 8 und 9 ersichtlich, nicht jedoch in den Figuren 5 und 6 gezeigt. Es ist ersichtlich, dass abweichend von dem gezeigten Ausführungsbeispiel die Leiterplatte 15 noch mit weiteren Sensoren ausgestattet sein kann oder nur einen induktiven oder kapazitiven Sensor aufweisen kann.
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In der Figur 7 ist das Trägerbauteil 7 in einer perspektivischen Ansicht dargestellt, so dass der Kopplungsabschnitt 10 und der sich von dem Kopplungsabschnitt 10 aus erstreckende Tragabschnitt 11 mit seinem Abstandsabschnitt 12 und seinem Tragarm 14 gut zu erkennen sind. Der Abstandsabschnitt 12 ist abgewinkelt und hakenförmig ausgebildet.
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Die Figur 8 zeigt einen Schnitt durch das Gehäuse 4, wobei die Figur 9 eine Vergrößerung dieser Schnittansicht zeigt. Aus den Figuren 8 und 9 ist zu erkennen, dass sich die Leiterplatte 15 zumindest abschnittsweise in den Greifabschnitt 6 des Gehäuses 4 hinein erstreckt. Ebenso zeigen die Schnittansichten der Figuren 8 und 9, dass sich das Trägerbauteil 7 einseitig aus dem Gehäuse 4 heraus erstreckt, wobei der Tragabschnitt 11 mit dem Abstandsabschnitt 12 und dem Tragarm 14 innerhalb des Gehäuses 4 verlaufend angeordnet ist. Insbesondere ist den Figuren 8 und 9 zu entnehmen, dass sich der Abstandsabschnitt 12 zumindest abschnittweise in den Greifabschnitt 6 des Gehäuses 4 hinein erstreckt. Das Trägerbauteil 7 dient zur Anbringung des Gehäuses 4 an der Karosserie des Kraftfahrzeugs 1. Darüber hinaus und erfindungsgemäß ist das Trägerbauteil 7 derart ausgebildet, um die Leiterplatte 15 vor einer Beschädigung durch Verformungen des Gehäuses 4 bei dessen Betätigung zu schützen. In diesem Sinne dient das Trägerbauteil 7 als eine Versteifung, welche eine auf das Gehäuse 4 einwirkende Kraft von wenigstens 1000 Newton aushalten soll, so dass mechanische Verformungen des Gehäuses 4 nicht dazu führen, dass verformte Bereiche des Gehäuses 4 in Kontakt mit der Leiterplatte 15 gelangen. Daher besteht das Trägerbauteil 7 aus einem hochfesten Material mit einer hohen Biegesteifigkeit. Zum Beispiel kann das Trägerbauteil 7 aus einem hochfesten Stahl gebildet sein.
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Mit Bezug auf die Figuren 7 bis 10 ist zu erkennen, dass der Abstandsabschnitt 12 des Trägerbauteils 7 abgewinkelt und hakenförmig ausgebildet ist und sich der Abstandsabschnitt 12 des Trägerbauteils 7 durch den Basisabschnitt 5 bis in den Greifabschnitt 6 hinein erstreckt. Der abgewinkelte Abschnitt des Abstandsabschnitts 12, welcher ein freies Ende aufweist, weist eine Anschlagwandung 22 auf. Diese Anschlagwandung 22 erstreckt sich zwischen einer Seitenfläche 23 der Leiterplatte 15, also in diesem Fall die Rückseite der Leiterplatte 15, und einer Innenwandung 24 des Gehäuses 4, wie es die Figuren 8 und 9 zeigen. Auf diese Weise schützt die Anschlagwandung 22 des Abstandsabschnitts 12 die Leiterplatte 15 davor, dass die Innenwandung 24 des Gehäuses 4 mit der Leiterplatte 15 in Kontakt kommt. Die Anschlagwandung 22 erstreckt sich jedoch auch derart in entgegengesetzte Richtung und in Richtung der gegenüberliegenden Innenwandung 25 des Gehäuses 4 bzw. des Greifabschnitts 6, dass auch von dieser Seite eine Verformung des Gehäuses 4 in Richtung der anderen Seitenfläche 26 der Leiterplatte 15, also in Richtung der Vorderseite der Leiterplatte 15, nur bis zu der Anschlagwandung 22 möglich ist, so dass auch die Vorderseite der Leiterplatte 15 vor einem Kontakt mit dem verformten Gehäuse 4 bei dessen Betätigung geschützt ist. Erfindungsgemäß weist somit der Abstandsabschnitt 12 mindestens eine Anschlagwandung 22 auf, welche wenigstens zwischen einer Seitenfläche 23 oder 26 der Leiterplatte 15 und einer Innenwandung 24 oder 25 des Gehäuses 4 angeordnet ist. Wie die Figuren 8 und 9 zusätzlich zeigen, ist der Abstandsabschnitt 12 mit seiner Anschlagwandung 22 in einer Ebene 27 mit der Leiterplatte 15 derart angeordnet, dass in einer Seitenansicht der Abstandsabschnitt 12 über wenigstens eine Seitenfläche 23 und/oder 26 der Leiterplatte 15 hervorsteht. Für diese Anordnung kann die Anschlagwandung 22 zum Beispiel seitlich versetzt zu der Leiterplatte 15 angeordnet sein und sich parallel zu der Leiterplatte 15 erstrecken. Bei dem konkreten Ausführungsbeispiel ist jedoch so, dass die Leiterplatte 15 eine Aussparung 28 (siehe zum Beispiel Figuren 5 und 6) aufweist und der Abstandsabschnitt 12 zumindest abschnittsweise innerhalb der Aussparung 28 liegend angeordnet ist. Genauer gesagt ist die Anschlagwandung 22 innerhalb der Aussparung 28 liegend angeordnet. Damit aber nach wie vor eine genaue und großflächige Erfassung durch den kapazitiven Sensor 16 möglich ist, erstreckt sich der kapazitive Sensor 16 und insbesondere dessen Leiterfläche 17 entlang einer Kante 29 der Leiterplatte 15, wobei die Kante 29 einen Rand der Aussparung 28 definiert. Mit Bezug auf den induktiven Sensor 18 ist festzuhalten, dass die Anschlagwandung 22 zwischen den Leiterspulen 19 und dem metallischen Target 20 angeordnet ist, wie es aus den Figuren 8 und 9 ersichtlich ist.
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Der Abstandsabschnitt 12 und dessen Anschlagwandungen 22 verhindern, dass die Innenwandung 24 oder 25 bei Verformung des Gehäuses 4 mit der Leiterplatte 15 in Kontakt treten, so dass die Leiterplatte 15 vor einer Beschädigung durch das verformte Gehäuse 4 geschützt ist. Zu diesem Zweck ist bei dem in den Figuren gezeigten Ausführungsbeispiel vorgesehen, dass die Leiterplatte 15 eine Höhe 30 aufweist und der Abstandsabschnitt 12 eine Dicke 31 aufweist, welche größer als die Höhe 30 der Leiterplatte 15 ausgebildet ist, wie es zum Beispiel Figur 10 zeigt. Aus der Figur 10 ist aber auch zu erkennen, dass sich der Abstandsabschnitt 12 auch unterhalb der Leiterplatte 15 erstreckt. Der Abstandsabschnitt 12 ist folglich derart ausgebildet und angeordnet, dass der Abstandsabschnitt 12 eine Unterkante 32 (siehe Figur 10) der Leiterplatte 15 zusätzlich zu den beiden Seitenflächen 23, 26 vor einem Kontakt mit dem verformten Gehäuse 4 schützt.
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Aus der Figur 8 geht hervor, dass zwischen dem ersten Gehäusebauteil 8 und dem zweiten Gehäusebauteil 9 ein Spalt 33 ausgebildet ist, wodurch die Gefahr besteht, dass Feuchtigkeit in das Innere des Gehäuses 4 eindringt und die Leiterplatte 15 und die daran angebrachten Komponenten beschädigen kann. Ein Schutz der Leiterplatte 15 und deren elektronische Komponenten 21 kann zum Beispiel dadurch erlangt werden, indem dieser Bereich der Leiterplatte 15 von einer Verguss-Masse 34 umgeben ist. In der Darstellung der Figur 11 ist das erste Gehäusebauteil 8 ausgeblendet, wobei in der Darstellung der Figur 11 auch noch keine Verguss-Masse 34 verwendet wurde. Die Verguss-Masse 34 ist erst aus der Figur 12 ersichtlich, wobei zu erkennen ist, dass die Leiterplatte 15 zumindest teilweise und außerhalb des Bereichs mit dem mindestens einen Sensor 16, 18 mit der Verguss-Masse 34 ummantelt ist. Ferner ist aus der Figur 12 zu erkennen, dass auch Bereiche des Tragabschnitts 11 des Trägerbauteils 7 mit der Verguss-Masse 34 ummantelt sind. So sind beispielsweise der Abstandsabschnitt 12 und der Tragarm 14 des Trägerbauteils 7 zumindest teilweise mit der Verguss-Masse 34 ummantelt, wobei das freie Ende des Abstandsabschnitts 12 aus der Verguss-Masse 34 hervorsteht.
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Die vorstehend beschriebene Erfindung ist selbstverständlich nicht auf die beschriebene und dargestellte Ausführungsform beschränkt. Es ist ersichtlich, dass an der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform zahlreiche, dem Fachmann entsprechend der beabsichtigten Anwendung naheliegende Abänderungen vorgenommen werden können, ohne dass dadurch der Bereich der Erfindung verlassen wird. Zur Erfindung gehört alles dasjenige, was in der Beschreibung enthalten und/oder in der Zeichnung dargestellt ist, einschließlich dessen, was abweichend von dem konkreten Ausführungsbeispiel für den Fachmann naheliegt.
Bezugszeichenliste
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- 1
- Kraftfahrzeug
- 2
- Kraftfahrzeugtüren
- 3
- Fahrzeugtürgriff
- 4
- Gehäuse
- 5
- Basisabschnitt
- 6
- Greifabschnitt
- 7
- Trägerbauteil
- 8
- erstes Gehäusebauteil
- 9
- zweites Gehäusebauteil
- 10
- Kopplungsabschnitt
- 11
- Tragabschnitt
- 12
- Abstandsabschnitt
- 14
- Tragarm
- 15
- Leiterplatte
- 16
- kapazitiver Sensor
- 17
- Leiterfläche
- 18
- induktiver Sensor
- 19
- Leiterspule
- 20
- metallisches Target
- 21
- elektronische Komponenten
- 22
- Anschlagwandungen
- 23
- Seitenfläche
- 24
- Innenwandung
- 25
- Innenwandung
- 26
- Seitenfläche
- 27
- Ebene
- 28
- Aussparung
- 29
- Kante
- 30
- Höhe
- 31
- Dicke
- 32
- Unterkante
- 33
- Spalt
- 34
- Verguss-Masse