EP4716643A1 - Lastenträger mit einer kupplungsvorrichtung zur befestigung an einer anhängervorrichtung eines fahrzeugs - Google Patents
Lastenträger mit einer kupplungsvorrichtung zur befestigung an einer anhängervorrichtung eines fahrzeugsInfo
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- EP4716643A1 EP4716643A1 EP24729215.4A EP24729215A EP4716643A1 EP 4716643 A1 EP4716643 A1 EP 4716643A1 EP 24729215 A EP24729215 A EP 24729215A EP 4716643 A1 EP4716643 A1 EP 4716643A1
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Abstract
Bei einem Lastenträger (1), insbesondere einem zusammenklappbarer Lastenträger (1), welcher auf einer Anhängerkupplung (3) aufsetzbar und mittels einer Kupplungsvorrichtung (2) an einem Kopf (3a) der Anhängerkupplung (3) lösbar fixierbar ist, und wobei die Kupplungsvorrichtung (2) an einer Basis (4) des Lastenträgers (1) vorgesehen ist und zum Fixieren des Lastenträgers (1) auf der Anhängerkupplung (3) wenigstens eine relativ zur Basis (4) bewegliche Spannbacke (29) und einen relativ zur Basis (4) feststehenden Gegenanschlag (20, 20a) aufweist, zwischen denen der Kopf (3a) der Anhängerkupplung (3) klemmbar ist, ist genau eine Spannbacke (29) mit zwei Freiheitsgraden der Bewegung vorgesehen.
Description
Lastenträger mit einer Kupplungsvorrichtung zur Befestigung an einer Anhängervorrichtung eines Fahrzeugs
Die Erfindung betrifft einen Lastenträger, insbesondere Heckträger, mit einer Kupplungsvorrichtung zur Befestigung an einer Anhängervorrichtung, insbesondere einer Anhängerkupplung eines Kraftfahrzeugs gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1 bzw. des Oberbegriffs des Anspruchs 11.
Aus WO 2016/ 026 584 Al ist eine Vorrichtung zur Befestigung eines Lastenträgers beispielsweise eines Fahrradhalters, auf der Anhängerkupplung eines Fahrzeuges bekannt. Hierfür ist an der Oberseite eines Gehäuses eine Kugelaufnahme befestigt in der rotationssymmetrisch 4 Spannelemente im unteren Drittel horizontal drehbar gelagert sind, die im oben Bereich eine Spannfläche für die Kugel besitzen und am unteren Ende eine Stützfläche für den Kugelhals. Die Spannelemente werden durch ein Federelement unterhalb der Lagerstelle nach außen gezogen, sodass sie oben nach innen kippen. Wird der Lastenträger auf die Anhängerkupplung aufgesetzt, bewegt die Kupplungskugel die Spannelemente oben auseinander, so dass die Stützfläche den Kugelhals fixiert. Zum Spannen wird ein zwischen Kugelaufnahme und Gehäuse angeordnetes Spannteil durch seitlich angeordnete Laschen mittels einstellbarem Kniehebel oder Schraube nach oben gezogen, und die Spannelemente werden durch Keilflächen am Spannteil gegen die Kugel gedrückt.
Die EP 0 665 135 A2 offenbart einen Lastenträger mit einem zum Tragen einer Last vorgesehenen Ladegestell, das in einer Gebrauchs Stellung des Lastenträgers nach hinten vor einen Heckbereich des Kraftfahrzeugs vorsteht und einen in einer Gebrauchsstellung des Lastenträgers im Wesentlichen horizontalen Ladebereich zum Aufladen einer Last bereitstellt. Zwei in einem am fahrzeugseitig befindlichen Gehäuse geführten, gelenkig miteinander verbundene Spannbacken werden im nicht gespannten Zustand durch eine zwischen den Spannbacken befindliche Feder auseinander gedrückt und bewegen sich, unterstützt durch die Schwerkraft teilweise aus dem Gehäuse. Wird der Träger von oben auf die Kugelstange aufgesetzt, kann die Kugel an dem den Kugelhals umfassenden unteren Rand der Spannbacken vorbei in den Bereich der die Kugel umfassenden Kalottenfläche gelangen und schiebt die Backen in das Gehäuse wo sie durch das Gehäuse und einen darin befestigten Bolzen stabilisiert werden. Wird eine nach oben aus dem Gehäuse ragende Schraube gedreht wird ein im Gehäuse befindlicher Kniehebelmechanik gestreckt und eine horizontal im Gehäuse geführte Achse kommt formschlüssig in Kontakt mit einem der Backen, wodurch die Kupplungskugel gegen die andere, sich am Gehäuse abstützende Backe gepresst wird und somit der Lastenträger auf der Anhängerkupplung geklemmt befestigt ist.
Aus der EP 3 085 581 Bl ist Lastenträger bekannt, bei dem mindestens eine von mindestens zwei gelenkig verbundenen Klemmbacken beim Aufsetzen auf die Kupplungskugel durch eine Zwangsführung im Gehäuse der Klemmvorrichtung von einer unteren, geöffneten Position in eine obere, die Kugel und den Kugelhals fixierende Position verbracht werden können. Ein horizontales in seiner Länge einstellbares Element drückt, betätigt durch einen Kniehebelmechanik, gegen eine der Klemmbacken und klemmt damit die Kugel zwischen dieser Klemmbacke und der gegenüberliegenden, sich am Gehäuse abstützenden Klemmbacke fest. An einem der Getriebeelemente der Kniehebelmechanik ist ein Bedienhebel befestigt, der zumindest in der gespannten Position verriegelbar ist.
Die EP 3 416 853 Bl offenbart einen Lastenträger mit einer Kupplungsvorrichtung mit zwei Klemmteilen, welche die Anhängerkupplung teilweise umgreifen. Dabei ist das aktive Klemmteil, angetrieben durch eine Betätigungseinrichtung, beispielsweise einen Kniehebel, um eine Achse zur Basis von einer Offenstellung in eine Klemmstellung verschwenkbar, und das andere Klemmteil ist, gehalten durch eine Lageranordnung, über ein in der Basis gehaltenes Anschlagelement, z.B. Schraube, in seinem Abstand zum aktiven Klemmteil einstellbar.
Die vorstehenden Lastenträger lassen noch Wünsche offen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde, einen Lastenträger der eingangs genannten Art weiter zu verbessern.
Zur Lösung wird ein Lastenträger, insbesondere zusammenklappbarer Lastenträger vorgeschlagen, welcher auf einer Anhängerkupplung aufsetzbar und mittels einer Kupplungsvorrichtung an einem Kopf der Anhängerkupplung lösbar fixierbar ist. Dabei ist die Kupplungsvorrichtung an einer Basis des Lastenträgers vorgesehen und zum Fixieren des Lastenträgers auf der Anhängerkupplung ist wenigstens eine relativ zur Basis bewegliche Spannbacke und ein relativ zur Basis feststehender Gegenanschlag ausgebildet, zwischen denen der Kopf der Anhängerkupplung klemmbar ist. Dabei ist vorgesehen, dass genau eine Spannbacke mit zwei Freiheitsgraden der Bewegung ausgebildet ist.
Die Erfindung betrifft überdies einen Lastenträger, welcher insbesondere als zusammenklappbarer Lastenträger ausgebildet ist. Der Lastenträger, welcher mittels einer Kupplungsvorrichtung an einer Anhängervorrichtung eines Kraftfahrzeugs anbringbar, insbesondere auf einer Anhängerkupplung aufsetzbar und mittels der Kupplungsvorrichtung in Form einer Kugelkopfaufnahme an einem Kopf der Anhängerkupplung lösbar fixierbar ist, oder welcher mittels anderweitiger Befestigungsvarianten,
wie z.B. eine vor allem im US-Standard verwendeten sogenannten Hitch Mount Halterung angeordnet werden kann, weist zur Aufnahme von Lasten wie z.B. Fahrrädern Stellbereiche auf.
Der Lastenträger umfasst einen an einer Basis des Lastenträgers ausgebildeten, relativ zur Basis beweglichen Befestigungsrahmen, wobei an dem Befestigungsrahmen die Stellbereiche derart ausgebildet sind, dass sie über Gelenkelemente aus einer durch den Befestigungsrahmen in Transportposition gebildeten überwiegend horizontalen Ebene (X-Y) parallel zu einer dem Befestigungsrahmen gegenüber in etwa rechtwinklig angeordnete vertikale Ebene (X-Z) schwenkbar sind. Dabei ist die Basis in der Ebene (X-Z) in Richtung des Stützrohres, vorzugsweise zumindest anteilig zwischen die Parallel zur vertikalen Ebene (X-Z) ausgerichteten Stellbereiche einschwenkbar wenn diese angeklappt sind. Die Basis ist dazu gegenüber dem Befestigungsrahmen über ein Schwenkgelenk in der vertikalen Ebene (X-Z) schwenkbar, wobei ein Schwenkbereich ausgehend von der horizontalen Ebene (X-Y) von -60° bis +60° Schwenkwinkel, vorzugsweise -45° bis +45°, besonders bevorzugt -25° bis +60° möglich ist. In konstruktiv bedingten Einzelfällen, beispielsweise bei Van-Fahr- zeugen mit Heckklappe sind auch Abklappwinkel von 65° oder leicht darüber erforderlich.
Obwohl im Folgenden als Lastenträger auf sogenannte Heckträger Bezug genommen wird, kann bei Sonderfahrzeugen die Anhängerkupplung auch an einer anderen Seite des Fahrzeugs vorgesehen sein, beispielsweise an der Vorderseite. Selbstverständlich kann der erfindungsgemäße Lastenträger auch hierfür verwendet werden.
Die oben genannte Aufgabe wird somit durch einen Lastenträger mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen sowie optionale Merkmale sind Gegenstand der Unteransprüche. Nähere Erläuterungen zu den Ausführungsbeispielen sowie den Merkmalen der Erfindung sind exemplarisch in den Figuren beschrieben. Die Erfindung ist jedoch nicht auf die dargestellte Ausführungsform beschränkt.
Im Folgenden ist die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels mit Abwandlungen unter Bezugnahme auf die beiliegende Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines beispielhaften Lastenträgers, in einer Ausführung für drei Fahrräder, in einer auf eine Anhängerkupplung fixierten Transportposition,
Fig. 2 eine Seitenansicht eines Kraftfahrzeugs mit angebrachtem, einsatzbereitem Lastenträger,
Fig. 3 eine Draufsicht auf Fig. 2,
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht des Lastenträgers in einer auf der Anhängerkupplung fixierten und nach hinten abgeklappten Position,
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht des Lastenträgers in zusammengeklappter Parkposition und eingeklappter Basis mit Kupplungsvorrichtung,
Fig. 6 eine Explosionsansicht der Basis mit Kupplungsvorrichtung und einklappbarem Spannhebel mit Federelement,
Fig. 7 einen starren Spannhebel als Alternative zum einklappbaren Spannhebel,
Fig. 8 einen Teilschnitt durch die Kupplungsvorrichtung in gleicher Ausrichtung wie in Fig. 1,
Fig. 9 einen vertikalen Schnitt in Trägerlängsrichtung durch Basis, Kupplungsvorrichtung und einklappbaren Spannhebel in Mitte der Anhängerkupplung in fixiertem Zustand,
Fig. 10 einen vorwiegend horizontalen Schnitt entlang der Linie X-X in Fig. 9 durch die Kupplung s Vorrichtung in fixiertem Zustand,
Fig. 11 einen vertikalen Schnitt in Trägerlängsrichtung durch die Kupplungsvorrichtung in der Mitte der Anhängerkupplung beim Aufsetzen auf die Anhängerkupplung,
Fig. 12 einen vertikalen Schnitt in Trägerlängsrichtung durch die Kupplungsvorrichtung in der Mitte des Pleuels, in der geöffneten, unteren Position der Spannbacke,
Fig. 13 einen vertikalen Schnitt in Trägerlängsrichtung durch die Kupplungsvorrichtung in der Mitte der Anhängerkupplung in stabilisiertem Zustand auf der Anhängerkupplung,
Fig. 14 einen vertikalen Schnitt in Trägerlängsrichtung durch die Kupplungsvorrichtung in der Mitte des Pleuels in stabilisiertem Zustand auf der Anhängerkupplung,
Fig. 15 einen vertikalen Schnitt in Trägerlängsrichtung entlang der Linie
XV-XV in Fig. 10 durch die Kupplungsvorrichtung in der Mitte der Anhängerkupplung in fixiertem Zustand auf der Anhängerkupplung,
Fig. 16 einen vertikalen Schnitt in Trägerlängsrichtung entlang der Linie
XVI-XVI in Fig. 10 durch die Kupplungsvorrichtung in der Mitte des Pleuels in fixiertem Zustand auf der Anhängerkupplung,
Fig. 17 einen Schnitt entsprechend Fig. 15 mit eingezeichneten Kontaktflächen zur Kraftübertragung und Kniehebel,
Fig. 18 einen Schnitt entsprechend Fig. 16 mit eingezeichneten Kontaktflächen zur Kraftübertragung und Kniehebel,
Fig. 19 einen Lastenträger mit einem Fahrrad mit Blick in Trägerlängsrichtung,
Fig. 20 einen Lastenträger mit einem Fahrrad in Draufsicht,
Fig. 21 die Basis mit einer in Trägerquerrichtung fixierenden Kupplungsvorrichtung,
Fig. 22 einen vertikalen Schnitt in Trägerquerrichtung entlang der Linie XXII-XXII in Fig. 24 durch die Kupplungsvorrichtung von
Fig. 21 in der Mite der Anhängerkupplung in fixiertem Zustand auf der Anhängerkupplung,
Fig. 23 einen vertikalen Schnit in Trägerquerrichtung entlang der Linie XXIII-XXIII in Fig. 22 durch die Kniehebelmechanik der Kupplungsvorrichtung von Fig. 21 in fixiertem Zustand auf der Anhän- gerkupplung,
Fig. 24 einen vorwiegend horizontalen Schnit entlang der Linie XXIV- XXIV in Fig. 22 durch die Kniehebelmechanik der Kupplungsvorrichtung von Fig. 21 in fixiertem Zustand, und
Fig. 25 einen vertikalen Schnit in Trägerquerrichtung durch die Kniehebelmechanik der Kupplungsvorrichtung von Fig. 21 in geöffnetem Zustand.
Fig. 26 eine perspektivische Ansicht von unten eines beispielhaften Lastenträgers, in einer Ausführung für drei Fahrräder, in einer auf eine Anhängerkupplung fixierten Transportposition, Darstellung ohne Anhängerkupplung.
Fig. 27 eine Seitenansicht eines zusammengefalteten Lastenträger zur Befestigung auf Anhängerkupplung mit eingeklappter Basis
Fig. 28 eine Seitenansicht eines zusammengefalteten Lastenträger zur Befestigung auf Anhängerkupplung.
Fig. 29 eine Seitenansicht eines Zusammengefalteten Lastenträger zur Befestigung in Hitch Mount Receiver (US) mit eingeklappter Basis
Fig. 30 eine Seitenansicht eines Zusammengefalteten Lastenträger zur Befestigung in Hitch Mount Receiver (US)
Ein zusammenklappbarer Lastenträger 1, der vorliegend dem Transport von einem oder mehreren Fahrrädern sowie sonstiger Lasten, wie beispielsweise Skiern, Snowboards, Heckboxen oder Taschen dienen kann, ist mit Hilfe einer Kupplungsvorrich-
tung 2 an einer Anhängerkupplung 3 eines Kraftfahrzeugs befestigbar. Die Befestigung des Lastenträgers 1 auf der Anhängerkupplung 3 mittels der Kupplungsvorrichtung 2 hat zwei Aspekte, nämlich einerseits den Lastenträger 1 auf der Anhängerkupplung 3 zu stabilisieren, insbesondere die Gewichtskräfte einzuleiten, wobei in dem stabilisierten Zustand noch eine Relativbewegung von Lastenträger 1 und Anhängerkupplung 3 möglich ist, beispielsweise um die Ausrichtung des Lastenträgers 1 relativ zum Kraftfahrzeug zu korrigieren, und andererseits den Lastenträger 1 auf der Anhängerkupplung zu fixieren, also jegliche Relativbewegung zu verhindern. Die verwendeten Richtungsangaben des Lastenträgers 1 beziehen sich bei bestimmungsgemäßem Gebrauch auf die Vorwärts-Fahrtrichtung des Kraftfahrzeugs und dessen Ausrichtung auf einer horizontalen Fahrbahn, wobei die Trägerlängsrichtung x entgegen der Vorwärts-Fahrtrichtung, die dazu senkrechte Trägerquerrichtung y horizontal und die vertikale Richtung z entgegen der Schwerkraft verlaufen unter Bildung eines rechtshändigen Koordinatensystems.
Die Anhängerkupplung 3 weist einen im Wesentlichen kugelförmigen Kopf 3a mit einer ebenen Oberseite 3b und einen von unten in die Kugel eindringenden Hals 3 c auf. Die Mitte des Kopfes 3a fällt mit dem Ursprung des verwendeten Koordinatensystems zusammen. Der Lastenträger 1 weist eine vorzugsweise in Trägerlängsrichtung verlaufende Basis 4 auf, welche im vorliegenden Ausführungsbeispiel als zentrales Rohr ausgebildet ist. Die Basis 4 kann unterschiedlichste Querschnitte aufweisen. Vorliegend hat sie die Gestalt eines geschlossenen Rechteckhohlprofils. Die Basis 4 kann auch in Trägerquerrichtung verlaufen. An einem Ende (dem vorderen Ende) der Basis 4 ist die Kupplungsvorrichtung 2 angeordnet, am anderen Ende (dem hinteren Ende) der Basis 4 ist ein Lager, vorliegend in Form eines Lagerrohrs 4a, angeordnet, dass eine Drehbewegung um eine Achse in Trägerquerrichtung unterstützt. Konstruktiv kann auch vorgesehen sein, die Rohrenden mit angeschweißten Deckeln zu versehen und daran Lagerbozen anzuschrauben.
An dem Lagerrohr 4a ist ein zur Fixierung der zu transportierenden Last vorgesehener Befestigungsrahmen 8 um eine Gelenkachse in Fahrtrichtung drehbar gelagert. Der Befestigungsrahmen 8 weist zwei beidseitig der Basis 4 angeordnete, in Trägerquerrichtung im Wesentlichen parallel voneinander beabstandete, mindestens an einer vorteilhaften Stelle miteinander verbundene Hohlprofile 82, 83 auf, die in einer Transportposition vorwiegend in Trägerlängsrichtung orientiert sind. Das eine Hohlprofil 82 ist am kupplungsseitigen Ende in ein vorwiegend vertikales Stützrohr 82a verlängert, das nahe dem freien Ende vorwiegend in Trägerquerrichtung zum anderen Hohlprofils 83 hin abknickt. Dies ergibt eine vorteilhafte Position für eine gelenkige Verbindung eines schwenkbares, das Stützrohr 82a verlängerndes Halterohr 84, an dem wiederum ein Halter 85 für beispielsweise ein Fahrrad dreh- und verschiebbar anbringbar ist.
Der bezüglich der Basis 4 außermittig angeordnete vertikale Abschnitt des Stützrohrs 82a ermöglicht mehr Abstand zum Kettenrad von Fahrrädern bzw. Mittelmotor von E-Bikes. Die dazu gegenüberliegende Gelenkachse des Halterohrs 84 ermöglicht eine bessere Erreichbarkeit von Sattel- und Oberrohr des Fahrrads. Durch Schrägstellung der Gelenkachse des Halterohrs 84 bezüglich der Trägerlängsrichtung wird je nach Richtung des Halterohrs 84 ein in Trägerlängsrichtung unterschiedlicher horizontaler Abstand zum Stellbereich erreicht, wodurch bei der Befestigung an einem dicken Unterrohr (üblich bei integriertem Akku) eine vorwiegend vertikale Befestigung des Fahrrads ermöglicht wird.
An die Hohlprofile 82, 83 des Befestigungsrahmens 8 sind jeweils seitlich in Trägerquerrichtung ein oder mehrere nach außen weisende, am äußeren Ende durch ein Hohlprofil 95 in Trägerlängsrichtung fest miteinander verbundene Stellbereiche 9 zur Befestigung von Lasten so angelenkt, dass sie jeweils um eine vorzugsweise parallel zu den Hohlprofilen 82, 83 ausgerichtete Gelenkachse von einer vorwiegend ebenen, horizontalen Transportposition in eine vorwiegend vertikale zueinander parallele
Parkposition verschwenkt werden können. Die Stellbereiche 9 werden durch eine metallische, nach oben geöffnete Tragschale 91 und eine für die Aufnahme der Last geformte Deckschale 93 gebildet. Fahrräder als Last werden vorzugsweise im mittleren Abschnitt des jeweiligen Stellbereichs durch ein auf der einen Seite befestigtes, ca. 45° nach außen geneigtes Band 97 und einer in Trägerlängsrichtung auf der gegenüberliegenden Seite befestigten Schnalle 98 gehalten.
Der drehbar gelagerte Befestigungsrahmen 8 mit den daran angelenkten Stellbereichen 9 ist - in Richtung der Kupplungsvorrichtung 2 vom Lagerrohr 4a beabstandet - durch eine vorliegend federgespannte Verriegelungseinheit 86 mit der Basis 4 derart lösbar verbunden, dass beispielsweise durch Betätigung eines, am der Kupplungsvorrichtung 2 entgegen gesetzten Ende des Befestigungsrahmens 8, mit der Verriegelungseinheit 86 mittels einer Zugstange 87 verbundenen, befindlichen Pedals 89 der Befestigungsrahmen 8 vom Fahrzeug weg gekippt werden kann.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Verriegelungseinheit 86 erlaubt es zudem, die Basis 4 mit Kupplungsvorrichtung 2 in Richtung des Befestigungsrahmens 8 einzukippen bzw. zu schwenken, wodurch die Kupplungsvorrichtung 2, insbesondere bei einer länger bauenden Kupplung s Vorrichtung zur Befestigung in einem Hitch Mount Receiver (US-Standard) nicht übersteht, und so der Lastenträger 1 für die Aufbewahrung oder den Transport platzsparend zusammengefaltet werden kann.
Im Folgenden werden der Aufbau und die Funktion der Kupplungsvorrichtung 2, welche dazu dient, den Lastenträger 1 an der Anhängerkupplung 3 zu befestigen, also mit letzterer sicher zu verbinden, näher beschrieben.
Der Kupplung s Vorrichtung 2, also der Bereich, in welchem der Lastenträger 1 an der Anhängerkupplung 3 befestigt ist, weist eine fest mit der Basis 4 verbundene (basisfesten) Schale 2a und eine relativ hierzu beweglichen Spannbacke 29 auf. Die beiden parallel zur Basis 4 ausgerichteten Seiten der Schale 2a sind im oberen Bereich in
Richtung der Basis 4 durch einen eingeschweißten Winkel 2b verbunden. Ein aufgeschweißter Deckel 2c verschließt die Schale 2a nach oben. Auf der der Basis 4 gegenüberliegen Seite der Schale 2a ist zentral eine Gewindebuchse 2e eingeschweißt, in die eine Einstellschraube 20 mit einer kalottenförmigen, zum kugelförmigen Kopf 3a weisenden Stirnfläche 20a eingeschraubt ist. Die Einstellschraube 20, genauer gesagt ihre Stirnfläche 20a, dient als feststehender Gegenanschlag für die Spannbacke 29 bei der später beschriebenen Spannbewegung der Spannbacke 29, die zum Fixieren des Lastenträgers 1 auf der Anhängerkupplung 3 durch Festklemmen des Kopfes 3a führt. Die Spannbacke 29 und der Gegenanschlag bilden eine Klemmung. Der Gegenanschlag ist zwar während der Spannbewegung feststehend, aber durch die beschriebene Ausführung einstellbar, um etwaige Toleranzen auszugleichen. In einer abgewandelten Ausführung dient die Schale 2a als Gegenanschlag, der dann nicht einstellbar ist.
Unterhalb des Winkels 2b sind innerhalb der Schale 2a beidseitig Kulissen 22 befestigt, die in Trägerlängsrichtung vom vertikalen Schenkel des Winkels 2b beabstandet sind und mindestens bis zum Deckel 2c reichen. Die Spannbacke 29 besitzt eine zentrale, zum Kraftfahrzeug hin gerichtete Kalotte 29b zur teilweisen Aufnahme der Kupplungskugel und darunter angeordnet einen mittig vertieften Rand 29c, der sich am Kugelhals 3c abstützen kann. An den Schmalseiten der Spannbacke 29 sind im oberen Bereich beidseitig jeweils ein zylindrischer Stift 29a angefügt oder angeformt, der beidseitig in der jeweiligen Kulisse 22 locker (d.h. mit Spiel) geführt ist. Im unteren Bereich der Schmalseiten der Spannbacke 29 sind beidseitig Bohrungen 29e und nach außen koaxial dazu beabstandete, angeformte, offene Zylinderflächen 29d, die in Gegenrichtung des mittig vertieften Rands 29c weisen.
Unterhalb des Winkels 2b befinden sich auf beiden Seiten der Schale 2a jeweils eine koaxiale Lagerbohrung 2f. In dieser Lagerbohrung 2f ist auf jeder Seite eine Exzenterscheibe 23 gelagert. Die Exzenterscheiben 23 haben eine zum Außendurchmesser exzentrische Achsbohrung und auf beiden Planseiten angearbeitete, innere Anschläge
23a. Alternativ kann statt den angeformten Anschlägen auch ein vorteilhaft gestalteter Anschlag angefügt sein. Durch eine Achse 21 sind die Exzenterscheiben 23 mit einander verbunden.
Zwischen den Exzenterscheiben 23 ist auf jeder Seite der Achse 21 jeweils ein Pleuel 31 gelagert, welches durch eine mittig auf der Achse 21 montierte Distanzbuchse 27 so auf Abstand gehalten wird, dass das jeweilige Pleuel 31 die Innenseite der Schale 2a berührt oder einen geringen Abstand dazu aufweist. Der auf der Gegenseite der Bohrung für die Achse 21 im Pleuel eingefügte Stift 3 la ist nach innen ragend locker (mit Spiel) in den seitlichen Bohrungen 29e der Spannbacke 29 geführt. Die Kontaktflächen zwischen den Stiften 31a und den Bohrungen 29e dienen zur Übertragung von Kräften, insbesondere von Zugkräften. Die beiden Exzenterscheiben 23 mit ihrer Exzentrizität zwischen der jeweils zugeordneten Lagerbohrung 2f und der davon be- abstandeten Achse 21 und die daran angelenkten Pleuel 3, die beidseitig jeweils einen Kniehebel bilden, sind zusammen eine Kniehebelmechanik zum Antrieb der Spannbewegung der Spannbacke 29. Diese Spannbewegung stellt einen ersten Freiheitsgrad der Bewegung der Spannbacke 29 dar. Während der Spannbewegung verbleiben die beiden Kniehebel unterhalb ihrer Strecklage, d.h. weder erreichen sie die Strecklage noch bewegen sich gar darüber hinaus. Wenn die inneren Anschläge 23a nach oben zeigen, erlauben die auf der Achse 21 drehbar gelagerten Pleuel 31 in Kombination mit den Kulissen 22 für die Spannbacke 29 eine zwangsläufige Schub-Kippbewegung, welche einen zweiten Freiheitsgrad der Bewegung der Spannbacke 29 darstellt.
Als Betätigungselement für die Kupplungsvorrichtung 2 ist ein Spannhebel 5 vorgesehen. Der Spannhebel 5 weist ein Querrohr 50 auf, in welches unter Zwischenlage von Elastomerfedem 55 beidseitig Profilrohre 53 eingesteckt und durch die Elastomerfedem 55 gestützt sind. Durch Torsion der Elastomerfedem 55 sind die Profilerohre 53 relativ zum Querrohr 50 verdrehbar. Die Profilrohre 53 sind fest mit Laschen 51 verbunden, welche die Schale 2a umgreifen und formschlüssig an der
jeweiligen Exzenterscheibe 23 befestigt sind, und damit die Drehbewegung der Exzenterscheiben 23 synchronisieren. Die Drehbewegung der Exzenterscheiben 23 treibt die Spannbewegung der Spannbacke 29 an, so dass der Spannhebel 5 die Bewegungen der mit der Spannbacke 29 wirkverbundenen Elemente der Kupplungsvorrichtung 2 steuert. Die Laschen 51 werden durch Riegelplatten 25, die gleichzeitig auch die Achse 21 axial halten, an die jeweilige Exzenterscheibe 23 geschraubt.
An das Querrohr 50 ist zur Basis 4 hin eine abschnittsweise nach oben geöffnete Unterschale 52 angefügt, in der mittels einer Achse 58 eine federgespannte Klinke 57 lagert, die bei vorwiegend horizontaler Ausrichtung der Unterschale 52 diese mit einer auf der Basis 4 befestigten Raste 4b verriegelt. An der Unterschale 52 ist an dem Querrohr 50 gegenüberliegenden Ende über ein horizontal angeordnetes Drehgelenk eine Oberschale 54 befestigt, auf der an dem Drehgelenk gegenüberliegenden Ende ein Griff 56 aufgesteckt ist, in dem ein Schließzylinder 59 gehalten ist. Die Oberschale 54 kann von einer fixierten, gestreckten Position in eine eingeklappte Position verbracht werden, in der die Oberschale 54 die Öffnung der Unterschale 52 mit der darin gelagerten Klinke 57 überdeckt. Durch Verdrehen des Schließzylinders 59 wird die Oberschale mit der Klinke 57 verriegelt und verhindert so die Bewegung der Klinke 57, und somit die Bewegung des Spannhebels 5 und damit das Entspannen der Kupplung s Vorrichtung 2.
In einer abgewandelten Ausführung wird anstelle des einklappbaren Spannhebels 5 ein starrer Spannhebel 7 zur Betätigung der Kupplung s Vorrichtung 2 verwendet. Der starre Spannhebel 7 weist ein Rohr 74 auf, an dessen der Kupplungsvorrichtung 2 zugewandten Ende ein Querrohr 72 angefügt ist, und an dessen anderem Ende sich ein Griff 76 befindet. An den Enden des Querrohrs 72 sind Laschen 70 angefügt, die an den Exzenterscheiben 23 befestigt werden. Dieser Spannhebel 7 kann durch einen Riegel 71 in der vorwiegend horizontalen, mit einer auf der Basis 4 befestigten Raste,
ähnlich der Raste 4b, gehalten und mittels Zugstange 75 und im Griff 76 positioniertem Betätigungselement 77 für die Bewegung in eine vorwiegend vertikale Position freigegeben werden.
Wird der Spannhebel 5 oder 7 in eine vorwiegend vertikale Position verbracht (bis zu 45° zur vertikalen Richtung), verdrehen sich die damit verbundenen Exzenterscheiben 23 so, dass sich der Abstand der Achse 21 zur Einstellschraube 20 vergrößert und die jeweils inneren Anschläge 23a nach oben weisen. Dann kann das jeweilige Pleuel 31 um die Achse 21 nach unten verschwenken, wodurch sich die Spannbacke 29, oben beidseitig durch den Stift 29a in den Kulissen 22 geführt, durch ihr Eigengewicht, wahlweise unterstützt durch eine Feder, von einer oberen oder mittleren Position nach unten teilweise aus der Schale 2a gleitet, wobei sie in der dann erreichten unteren Position zusätzlich in Richtung der Basis 4 verkippt ist. Die Exzenterscheiben 23 bleiben während dieser Schub-Kippbewegung ungedreht.
In dieser geöffneten, unteren Position ist der Abstand zwischen dem mittig vertieftem Rand 29c der Spannbacke 29 und dem unteren Rand der Schale 2a so groß, dass beim vertikalen Aufsetzen des Trägers 1 die Schale 2a und der mittig vertiefte Rand 29c der Spannbacke 29 über den kugelförmigen Kopf 3 a gleiten können und die kugelförmige Kopf 3a danach die Spannbacke 29, geführt durch Kulissen 22 und Pleuel 31, so weit in die Schale 2a einschiebt, dass die Oberseite der Spannbacke 29 am Deckel 2c anliegt. Die Spannbacke 29 ist nun in der stabilisierenden, oberen Position.
Lässt man nun den Lastenträger 1 los, ist er durch den oberen Rand der Kalotte 29b der Spannbacke 29, die kalottenförmige Stirnfläche 20a der Einstellschraube 20 an dem Kopf 3a und dem vertieften Rand 29c der Spannbacke 29 am Kugelhals 3c, verdrehbar auf der Anhängerkupplung 3 stabilisiert, auf der Fahrzeug abgewandten Seite etwas abgesenkt, gehalten. Dabei stützt sich die Spannbacke 29 zusätzlich zum Deckel 2c oben nun beidseitig mit Teilen der entgegen der Kalotte 29b weisenden Seite am Winkel 2b ab, und die angeformten, offen Zylinderflächen 29d der Spannbacke
stützen sich an der konzentrisch zu den Stiften 31a befindlichen Außenfläche des jeweilige Pleuels 31 ab. Die Zylinderflächen 29d und die Außenflächen der Pleuel 31 dienen als Kontaktflächen zur Übertragung von Druckkräften, die im Vergleich zu den (Zug-)Kräften zwischen den Stifte 31a und den Bohrungen 29e groß sein können. Dieser stabilisierte Zustand ermöglicht es, bei guter Zugänglichkeit die elektrische Verbindung der Leuchten zum Kraftfahrzeug einzustecken, die Stellbereiche 9 in eine vorwiegend horizontale Position zu verbringen und den Träger 1 relativ zum Kraftfahrzeug auszurichten.
Statt der Ab Stützung in der Stirnfläche 20a der Einstellschraube 20 könnte sich die Kupplungskugel auch direkt an der Schale 2a abstützen. Ebenfalls möglich ist bei geeigneter Dimensionierung alleinige Abstützung durch die Stifte 29a in den Kulissen 22 und der Stifte 3 la in den seitlichen Bohrungen der Spannbacke 29.
Sowohl eine direkt über eine stimseitige Kalotte 20a auf den kugelförmigen Kopf 3 a wirkende Einstellschraube 20 als auch die konzentrische Anordnung von Stiften 31a zur Führung und offener, zylindrischer Anlageflächen 29d zur Übertragung der Spannkraft und deren Kombination sind als Gegenanschlag bei allen denjenigen Kupplungs Vorrichtungen möglich, bei denen eine Spannbacke 29 die Kopf 3 a der Anhängerkupplung 3 vorwiegend horizontal gegen einen - während dieser Spannbewegung bezüglich der Basis 4 feststehenden - Gegenanschlag auf der der Spannbacke 29 gegenüberliegenden Seite des Kopfes 3a presst. Dies zeigt beispielsweise eine in Trägerquerrichtung angeordnete Kupplungsvorrichtung in Fig. 21 bis Fig. 25. Die Funktion der Exzenterscheibe 23 übernimmt dort eine Kurbelplatte 23'. Ohne Einstellschraube 20 und mit einteiligem Spannhebel 7 kann der Toleranzausgleich für den Kugeldurchmesser auch durch mehrere Rastpositionen für den Riegel 71 in einer Raste, ähnlich der Raste 4b auf der Basis 4, erfolgen.
Wird nun der Spannhebel 5, 7 in Richtung der Basis 4 in eine vorwiegend horizontale Position bewegt, verdrehen sich die Exzenterscheiben 23, und die Achse 21 durch die
Exzenterscheiben 23 bewegt mittels der daran angelenkten Pleuel 31 den unteren Bereich der Spannbacke 29 in Richtung der Einstellschraube 20. Mit dieser angetriebenen Spannbewegung hebt sich erst das vom Kraftfahrzeug abgewandte Ende des Lastenträgers 1 in die Transportstellung, und dann wird der kugelförmige Kopf 3a fest von der Spannbacke 29 gegen die als Gegenanschlag dienenden Einstellschraube 20 gepresst, also der Kopf 3a zwischen Spannbacke 29 und Einstellschraube 20 als Gegenanschlag geklemmt und damit der Lastenträger 1 auf der Anhängerkupplung 3 fixiert. Die aufzubringende Betätigungskraft zum Eimasten der Klinke 57 in die Raste 4b führt zu einer Verformung der Elastomerfedern 55 und bei bestimmungsgemäßer Klemmkraft zu einem vorgegebenen Abstand zwischen Verbindungsrohr 50 und Basis 4. Dieser Abstand dient vorliegend als Anzeige für die Klemmkraft. Alternativ wäre ein Zeiger am Verbindungsrohr 50 denkbar, der auf einer Skala an der Lasche 51 die Klemmkraft anzeigt. Ein zu kleiner Abstand zwischen Verbindungsrohr 50 und Basis 4 zeigt eine zu geringe Vorspannung an. Anhand dieses Abstands kann bei vorwiegend vertikalem Spannhebel 5 die Einstellschraube 20 so weit eingedreht werden, dass bei erneutem Spannen der vorgegebene Abstand und damit die vorgegebene Klemmkraft eingehalten wird.
Ist die Spannbacke 29 nicht bis in die stabilisierende obere Position eingeschoben, blockieren die Anschläge 31c an den Pleuel 31 durch Kontakt mit dem inneren Anschlag 23a die Spannbewegung, und der Spannhebel 5, 7 kann nicht verrastet werden. Jeder der beiden Kniehebel, dessen erstes Getriebeelement durch die Verbindungslinie zwischen der durch die Lagerbohrung 2f definierten Drehachse der Exzenterscheibe 23 einerseits und der Bohrung für die Achse 21 andererseits beschreibbar ist, und dessen zweites Getriebeelement durch die Verbindungslinie zwischen der Bohrung 29e und dem Stift 31a des Pleuel 31 beschreibbar ist, befindet sich dabei ca. 20° vor der Strecklage, so dass bei Abfall der Klemmkraft, z.B. durch Verdrängen von Rückständen auf dem Kopf 3a im Betrieb, die Elastomerfedem 55 die Exzenterscheiben 23 weiterdrehen, und so selbsttätig die Kupplungsvorrichtung 2 wieder ausreichend fest spannt, also automatisch nachspannt.
Die oben beschriebene Funktion, die Basis 4 mit Kupplungsvorrichtung 2 in Richtung des Befestigungsrahmens 8 einzukippen bzw. zu schwenken, wodurch die Kupplungsvorrichtung 2, insbesondere bei einer länger bauenden Kupplungsvorrichtung zur Befestigung in einem Hitch Mount Receiver 45 (US-Standard) nicht übersteht, und so der Lastenträger 1 für die Aufbewahrung oder den Transport platzsparend zusammengefaltet werden kann, ist exemplarisch durch eine Betrachtung von zueinander angeordneten Ebenen X-Y sowie senkrecht dazu stehend X-Z verdeutlicht. Die Ebenen bieten dabei entsprechend der beschriebenen Koordinatenachsen eine Orientierung im Raum und versehen sich nicht als absolute Ortsangaben. Vielmehr sollen sie eine Anordnung der Bauteile des Lastenträgers 1 verdeutlichen, und insbesondere die Stellbereiche 9 zwischen einem ausgeklappten Zustand wie in Fig. 26 und angeklappten Zuständen wie in Fig. 27-30 erfassbar machen.
Im von der X-Y Ebene in die X-Z Ebene aufgeklappten Zustand der Stellbereiche 9 ist über das Schwenkgelenk 41 die Basis 4 mit der daran angeordneten Kupplungsvorrichtung 2, beispielsweise in Form einer Kugelkopfaufnahme (wie in Figuren 5, 26, 27 und 28) oder einem Einsteckelement 45 (Hitch Mount Receiver - Figuren 29 und 30) zwischen die Stellbereiche zumindest teilweise einschwenkbar. Das Einschwenken ist dabei anteilig, in eine Projektion einer von dem Befestigungsrahmen 8 gebildeten Fläche, oder vollständig in diese Projektion möglich. Dadurch wird ein Auskragen der Basis 4 mit der jeweiligen Kupplungsvorrichtung 2, insbesondere zu Transportzwecken oder zur Lagerung vermieden. Insbesondere bei Palettierung zu Versand- oder Lagerzwecken kann dadurch ein erheblicher Vorteil erreicht werden. Auch bei Lagerung eines demontierten Lastenträgers kann dieser kompakter, z.B. an einer Wandhalterung oder in einem Regal angeordnet werden.
Die beschriebene Projektion in der X-Y Fläche, in welche die Basis mit der Kopplungsvorrichtung einschwenkbar sein sollte, um das kompakte Transport- und Lagermaß zu erreichen, versteht sich insbesondere auch das Stützrohr 82a umfassend, da dieses auch einen wesentlichen Perimeter des Lastenträgers darstellt.
Der Lastenträger ist dazu insbesondere derart aufgebaut, dass der Befestigungsrahmen 8 als H-förmiger Befestigungsrahmen 8 mit mindestens einem Verbindungselement 81 zur Verbindung von längs zur Basis 4 angeordneten Hohlprofilen 82 und 83 ausgebildet ist. Der H-förmige Aufbau erlaubt den für den oben beschriebenen Schwenkvorgang notwendigen Freigang in einem Schwenkbereich. Dabei ist das Verbindungselement 81 oder mehrere Verbindungselemente auf der dem Schwenkgelenk 41 in Bezug zur Kupplung s Vorrichtung 2 abgewandten Seite angeordnet.
Vorzugsweise ist die Basis 4 durch ein zentrales Tragrohr 40 gebildet, an dessen dem Befestigungsrahmen 8 abgewandten Ende die Kupplungsvorrichtung 2 befestigt ist, und an dessen dem Befestigungsrahmen zugewandten Ende das Schwenkgelenk 41, mit Gelenkachse quer zur Längsrichtung der Basis 4 angeordnet ist. Insbesondere bei weiter auskragenden Kupplungsvorrichtungen ist hierzu genügend Freiraum und Schwenkwinkel ermöglicht, um die Kupplungsvorrichtung ausreichend anteilig, vorzugsweise vollständig einzuschwenken.
Ein Schwenkwinkel ist dabei vorzugsweise zwischen -60° bis +60°, besonders bevorzugt -25° bis +60° möglich. Auf diese Weise wird die Anordnung zwischen den Stellelementen 9, oder zumindest neben das Stützrohr 82a erreicht.
Der beschriebene Lastträger weist verschiedene Aspekte auf, für die jeweils eine Beanspruchung bzw., Teilung ausdrücklich vorbehalten wird. Die Erläuterungen sind in den oben genannten Ausführungsbeispielen gegeben, auf welche Bezug genommen wird. Beispielsweise sind dies
ein gattungsgemäßer Lastenträger 1 mit der zentralen Einstellschraube 20 mit ihrer kalottenförmigen Stirnfläche 20a als Gegenanschlag zur Spannbacke 29, vorzugsweise auf der Höhe der Mitte des kugelförmigen Kopfes 3a auf dessen von der Spannbacke 29 abgewandten Seite, ein gattungsgemäßer Lastenträger 1 mit der konzentrischen, axial versetzten Anordnung der für Zugkräfte vorgesehenen Kontaktflächen zwischen den Stiften 31a und den Bohrungen 29e und der für Druckkräfte vorgesehenen Kontaktflächen zwischen den Pleuel 29 und den offene Zylinderflächen 29d, ein automatisches Nachspannen der Klemmung durch eine Ausrichtung der Kniehebel vor der Strecklage und ein Federelement 55 im Spannhebel 5, die Anzeige der Klemmkraft durch das Verformung des Federelements 55 im Spannhebel 5 unter Spannung und der daraus resultierenden Relativbewegung zwischen den mittels des Federelements verbundenen Teilen, ein durch Ausklappen oder Ausziehen verlängerbarer Spannhebel 5 zur Erhöhung der Klemmkraft bei begrenztem Bauraum, ein seitliches, oben in Trägerquerrichtung zur Gegenseite abgeknicktes Stützrohr 82a zur kollisionsfreien und flexibleren Befestigung des ersten Fahrrads mittels schwenkbarem Halterohr 84, ein relativ zur Trägerlängsrichtung geneigtes Drehgelenk zwischen dem Stützrohr 82 und dem Halterohr 84, welches eine vertikale Befestigung des (ersten) Fahrrads mit unterschiedlich dicken Rahmen ermöglicht durch Wahl der Befestigungsseite (links oder rechts), ein Stützrohr 82a, das seitlich versetzt zur Basis 4 angeordnet ist, um eine Kupplungsvorrichtung 2 mit Einklappfunktion zu ermöglichen für den Fall einer länger bauenden Kupplung s Vorrichtung, z.B. bei einer Befestigung in der Aufnahme einer abnehmbarer Kupplung und Hitch Mount Receiver (US -Standard).
Bezugszeichenliste Lastenträger Kupplungsvorrichtung a Schale b Winkel c Deckel d Aussteifung f Lagerbohrung e Gewindebuchse Anhängerkupplung a (kugelförmiger) Kopf b ebenen Oberseite c Kugelhals Basis a Lagerrohr b Raste Spannhebel einteiliger Spannhebel Befestigungsrahmen Stellbereich 0 Einstellschraube 0a kalottenförmige Stirnfläche 1 Achse 2 Kulisse 3 Exzenterscheibe 3' Kurbelplatte 3 a innerer Anschlag 5 Riegelplatte
Distanzbuchse
Spannbacke a Stift b Kalotte c mittig vertiefter Rand d offene Zylinderfläche e Bohrung
Pleuel a Stift b Anschlag
Tragrohr
Schwenkgelenk
Einsteckelement (Hitch Mount Receiver)
V erbindungsrohr
Lasche
Unterschale
Profilrohr
Oberschale
Elastomerfeder
Griff
Klinke
Achse
Schließzylinder
Lasche
Riegel
Querrohr
Rohr
Zugstange
Griff
Betätigungselement
TI
V erbindungselement
Hohlprofil a Stützrohr
Hohlprofil
Halterohr
Halter
Verriegelungseinheit
Zugstange
Pedal
Gelenkelement
Tragschale
Deckschale
Hohlprofil
Band
Schnalle
Claims
1. Lastenträger (1), insbesondere zusammenklappbarer Lastenträger (1), welcher auf einer Anhängerkupplung (3) aufsetzbar und mittels einer Kupplungs Vorrichtung (2) an einem Kopf (3a) der Anhängerkupplung (3) lösbar fixierbar ist, und wobei die Kupplungsvorrichtung (2) an einer Basis (4) des Lastenträgers (1) vorgesehen ist und zum Fixieren des Lastenträgers (1) auf der Anhängerkupplung (3) wenigstens eine relativ zur Basis (4) bewegliche Spaimbacke (29) und einen relativ zur Basis (4) feststehenden Gegenanschlag (20, 20a) aufweist, zwischen denen der Kopf (3a) der Anhängerkupplung (3) klemmbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass genau eine Spaimbacke (29) mit zwei Freiheitsgraden der Bewegung vorgesehen ist.
2. Lastenträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum Stabilisieren des Lastenträgers (1) auf der Anhängerkupplung (3) während des Aufsetzens die Spannbacke (29) durch den Kopf (3a) mittels einer zwangsläufige Schub- Kippbewegung aus einer geöffneten Position in eine stabilisierende Position bewegbar ist, in welcher der Lastenträger (1) auf der Anhängerkupplung (3) stabilisierbar ist.
3. Lastenträger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zum Fixieren des Lastenträgers (1) auf der Anhängerkupplung (3) eine von miteinander wirkver- bundenen Elementen (21, 23, 25, 31) der Kupplungs Vorrichtung angetriebene Spannbewegung der Spannbacke (29) aus der stabilisierenden Position heraus auf den Gegenanschlag (20, 20a) zu vorgesehen ist, um den Kopf (3a) zu klemmen.
4. Lastenträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannbacke (29) durch wenigstens eine drehbare Exzententer- scheibe (23) antreibbar ist, vorzugsweise mittels wenigstens eines an Exzenterscheibe (23) und Spannbacke (29) angelenkten Pleuels (31).
5. Lastenträger nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils eine Anschlagfläche (31b) am Pleuel (31) in Zusammenwirken mit einem Anschlag (23a) an der Exzenterscheibe (23) die Spannbewegung nur zulässt, wenn sich die Spannbacke (29) in ihrer stabilisierenden Position befindet.
6. Lastenträger nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der durch die Exzentrizität der Exzenterscheibe (23) und den Pleuel (31) gebildete Kniehebel beim Antreiben der Spannbewegung der Spannbacke (29) unterhalb der Strecklage verbleibt.
7. Lastenträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein vorzugsweise die Kupplungsvorrichtung (2) umgreifender Spannhebel (5, 7) die Bewegung der mit der Spannbacke (29) wirkverbundenen Elemente (21, 23, 25, 31) der Kupplung s Vorrichtung (2) steuert, wobei der Spannhebel (5, 7) vorzugsweise als einklappbarer Spannhebel (5) oder als starrer Spannhebel (7) ausgebildet ist.
8. Lastenträger nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Spannhebel (5, 7) in einer vorwiegend horizontalen Position unter Vorspannung verrastbar ist, wobei der Spannhebel (5, 7) diese Position am Ende der von ihm gesteuerten Spannbewegung der Spannbacke (29) erreicht.
9. Lastenträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Schale (2a) an der Basis (4) vorgesehen ist, welche bei aufgesetztem Lastenträger (1) den Kopf (3a) vorzugsweise beidseitig umgibt, und welche
bewegliche Elemente (23, 29) der Kupplungsvorrichtung (2) lagert, insbesondere die Spannbacke (29) mittels wenigstens eine Kulisse (22) mit Spiel führt.
10. Lastenträger nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass ebene Seitenflächen der Schale (2a) sich vorzugsweise geradlinig in Seitenflächen der damit verbundenen Basis (4) verlängern, und wobei die Schale (2a) vorzugsweise am Übergang von den ebenen Seitenflächen zu einem sich zur Basis (4) öffnenden Bogen seitlich am Kopf (3a) abstützbar ist.
11. Lastenträger (1), insbesondere zusammenklappbarer Lastenträger (1), welcher mittels einer Kupplungsvorrichtung (2a) an einer Anhängervorrichtung eines Kraftfahrzeugs anbringbar, insbesondere auf einer Anhängerkupplung (3) aufsetzbar und mittels der Kupplungs Vorrichtung (2) in Form einer Kugelkopfaufnahme an einem Kopf (3a) der Anhängerkupplung (3) lösbar fixierbar ist,
- wobei die Kupplungs Vorrichtung (2a) an einer Basis (4) des Lastenträgers (1) ausgebildet,
- wobei der Lastenträger (1) wenigstens einen, relativ zur Basis (4) beweglichen Befestigungsrahmen (8) umfasst,
- wobei an dem Befestigungsrahmen (8) Stellbereiche (9), insbesondere Stellbereiche (9) für aufzunehmende Lasten derart ausgebildet sind, dass sie über Gelenkelemente (90) aus einer durch den Befestigungsrahmen (8) in Transportposition gebildeten überwiegend horizontalen Ebene (X-Y) parallel zu einer dem Befestigungsrahmen (8) gegenüber in etwa rechtwinklig angeordnete vertikale Ebene (X-Z) schwenkbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass
- die Basis (4) in der Ebene (X-Z) in Richtung des Stützrohres (82a), vorzugsweise zumindest anteilig zwischen die Parallel zur vertikalen Ebene (X-Z) ausgerichteten Stellbereiche (9) einschwenkbar ist.
- die Basis gegenüber dem Befestigungsrahmen (8) über ein Schwenkge-
lenk (81) in der vertikalen Ebene (X-Z) schwenkbar ist, wobei ein Schwenkbereich ausgehend von der horizontalen Ebene (X-Y) von -60° bis +60° Schwenkwinkel, vorzugsweise -45° bis +45°, besonders bevorzugt -25° bis +60° möglich ist.
12. Lastenträgem nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplungsvorrichtung (2) nach dem Keimzeichen einer der Ansprüche 1 bis 10 ausgebildet ist.
13. Lastenträgem nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigung sr ahmen (8) als H-förmiger Befestigungsrahmen (8) mit mindestens einem Verbindungselement (81) zur Verbindung von längs angeordneten Hohlprofilen (82) und (83) ausgebildet ist und wobei das Verbindungselement (81) oder mehrere Verbindungselemente auf der dem Schwenkgelenk (41) in Bezug zur Kupplung s Vorrichtung (2) abgewandten Seite angeordnet ist.
14. Lastenträgem nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Basis (4) durch ein zentrales Tragrohr (40) gebildet wird, an dessen dem Befestigungsrahmen (8) abgewandten Ende die Kupplungsvorrichtung (2a) befestigt ist, und an dessen dem Befestigungsrahmen zugewandten Ende das Schwenkgelenk (41), mit Gelenkachse quer zur Längsrichtung der Basis (4) angeordnet ist.
15. Lastenträgem nach einem der vorangegangenen Anspruch 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Basis (4) vollständig in eine Projektion der Fläche des Befestigungsrahmens (8), vorzugsweise mit den parallel zur X-Z Ebene orientierten Stellbereichen (9) einschwenkbar ist.
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