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Die vorliegende Erfindung betrifft eine Werkzeugmaschine mit einem Elektromotor und einem mit dem Motor verbundenen Getriebe.
Hintergrund der Erfindung
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Elektromotoren, wie beispielsweise als Antrieb für eine Werkzeugmaschine, weisen zumeist einen Lagerschild zum Aufnehmen und Halten eines Kugellagers auf. Das Kugellager dient dabei zum Lagern eines Endes einer Rotorwelle und wird demnach auch als Rotorlager bezeichnet. Die Rotorwelle ragt aus dem Blechpaket des Elektromotors heraus und überträgt das in dem Elektromotor erzeugte Drehmoment auf weitere Komponenten, wie ein damit verbundenes Getriebe.
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Das Getriebe der Werkzeugmaschine ist ein einem Getriebegehäuse untergebracht. Das Getriebegehäuse. Das Getriebegehäuse weist einen Hohlraum für das Getriebe mit seinen Zahnrädern, Wellen und Lagern auf. Der Hohlraum ist in einer Art Topf ausgebildet, während das oben erwähnte Rotorlager als Bindeglied zwischen Motor und Getriebe im Lagerschild aufgenommen ist. Das Lagerschild ist eine Art Deckel, welcher lösbar mit dem topfartigen Getriebegehäuse verbunden ist. Beim Zusammenschrauben des Getriebegehäuses mit dem Lagerschild das im Rotorlager geführte Motorritzel in Eingriff mit dem Getriebe und kann dieses antreiben.
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Die Aufgabe des Lagerschild besteht also darin, das Rotorlager in seiner Position ausreichend zu fixieren und andererseits den topfartigen (offenen) Getrieberaum abzudichten. Hierzu können die Kontaktflächen des Lagerschilds mit dem Getriebegehäuse mit Hilfe von physikalischen Dichtmitteln (z.B. Dichtschnur) oder bauteillos z.B. über ein Labyrinth abgedichtet werden.
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Um das Rotorlager hinreichend präzise und stabil aufzunehmen, muss das Lagerschild als nachzerspantes Druckgussteil ausgeführt werden. Damit wird das Bauteil aufwendig und teuer. Außerdem sind üblicherweise Dichtungen und Schrauben vorgesehen, welcher die Kosten und den Montageaufwand weiter erhöhen.
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Auf Grundlage der oben genannten Problemstellung ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Werkzeugmaschine bzw. ein Getriebegehäuse anzugeben, welches auf einfache und kostengünstige hergestellt und montiert werden kann.
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Die Aufgabe wird gelöst durch den Gegenstand der unabhängigen Ansprüche. Vorteilhafte Ausführungsformen zu dem Gegenstand der unabhängigen Ansprüche finden sich in den abhängigen Ansprüchen.
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Dementsprechend betrifft die vorliegende Erfindung eine Werkzeugmaschine, welche Folgendes aufweist:
- einen elektrischen Motor mit einem Rotor und einem Stator;
- ein Getriebe, welches mit dem Rotor des Motors in Wirkverbindung steht und in einem Getriebegehäuse der Werkzeugmaschine aufgenommen ist,
wobei das Getriebegehäuse einen Hohlraum zur Aufnahme des Getriebes und eine Anschlusswand aufweist, wobei die Anschlusswand einteilig mit dem Getriebegehäuse ausgebildet und dem Motor zugewandt ist, und wobei die Anschlusswand eine erste Ausnehmung, insbesondere Vertiefung, zur Aufnahme eines Rotorlagers aufweist.
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Durch die einteilig Ausgebildet Anschlusswand, welche Teil des Getriebegehäuses ist, kann auf ein oben erwähntes Lagerschild verzichtet werden. Hierdurch ergeben sich signifikante Kosteneinsparungen in der Herstellung. weitere Dichtungen und Schrauben zur Befestigung eines Lagerschilds werden mit der erfindungsgemäßen Lösung ebenfalls nicht benötigt. Durch die Einhelligkeit der Anschlusswand wird darüber hinaus eine besonders stabile Aufnahme für das Rotorlager geschaffen.
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Nach einer weiteren Ausführungsform ist die erste Ausnehmung dazu ausgebildet, einen ersten Teilbereich des Rotorlagers zu stützen, wobei der erste Teilbereich weniger als 80% einer Außenseite des Rotorlagers umfasst, vorzugsweise etwa 75% der Außenseite. Mit anderen Worten wird gemäß dieser Ausführungsvariante vorgeschlagen nur einen Teil des Rotorlagers durch die Anschlusswand abzustützen. Es wurde festgestellt, dass ein Teilbereich von mehr als 60% des Außenumfangs genügt, um das Rotorlager ausreichend zu stützen. Gleichzeitig ermöglicht es diese Ausführungsform, im nicht gestützten Bereich des Rotorlagers einen Überschneidungsbereich mit einer weiteren Ausnehmung vorzusehen, wobei die weitere Ausnehmung zur Aufnahme eines Getrieberads ausgebildet ist, welche mit dem Motorritzel in Kontakt steht.
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Nach einer weiteren Ausführungsform weist die Anschlusswand eine Motorritzelaufnahme auf, welche sich von der ersten Ausnehmung in Richtung des Hohlraums erstreckt und dazu ausgebildet ist, ein mit dem Rotor verbundenes Motorritzel aufzunehmen. Die Motorritzelaufnahme kann insbesondere derart ausgebildet sein, dass das Motorritzel mit einem ebenfalls in der Anschlusswand aufgenommenen Getrieberad in Kontakt steht.
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Nach einer weiteren Ausführungsform weist die Anschlusswand eine zweite Ausnehmung, insbesondere Vertiefung, zur Aufnahme eines Getrieberads auf, und wobei die zweite Ausnehmung parallel zur ersten Ausnehmung angeordnet ist. Die zweite Ausnehmung kann auf einer dem Motor zugewandten Seite geöffnet sein, sodass das Getrieberad schnell und unkompliziert entfernt bzw. wieder eingesetzt werden kann.
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Nach einer weiteren Ausführungsform weist die Anschlusswand eine Öffnung auf, welche sich durch die zweite Ausnehmung in den Hohlraum erstreckt. Die zweite Ausnehmung kann demnach nicht nur dazu dienen, ein Getrieberad aufzunehmen. Vielmehr kann die zweite Ausnehmung nach diesem Beispiel dazu verwendet werden, das Getriebe zu montieren. Beispielsweise kann eine Getriebewelle über die Öffnung in den Hohlraum eingeführt und mit weiteren Teilen des Getriebes (z.B. Kegelradgetriebe) verbunden werden, um eine Drehbewegung des Rotors auf das Getriebe zu übertragen.
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Nach einer weiteren Ausführungsform überschneiden sich die ersten und zweiten Ausnehmungen. Die ersten und zweiten Ausnehmungen können zylinderförmig ausgebildet sein und sich im Zwischenraum überschneiden. Durch die Überschneidung kann innerhalb der Anschlusswand bereits ein Kontakt zwischen Motorritzel und Getrieberad ermöglicht werden. Die Anschlusswand definiert dementsprechend den Eingangsbereich des Getriebes.
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Nach einer weiteren Ausführungsform ist ein zweiter Teilbereich des Rotorlagers in der zweiten Ausnehmung aufgenommen.
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Nach einer weiteren Ausführungsform weist die Werkzeugmaschine eine Abdeckung auf, welche dazu ausgebildet ist, die zweite Ausnehmung zu überdecken. Die Abdeckung kann somit den Innenraum (Hohlraum) des Getriebegehäuses vor Umwelteinflüssen schützen und den Austritt von Schmiermitteln aus dem Innenraum unterbinden. Es wurde festgestellt, dass durch die erste Ausnehmung der Anschlusswand eine ausreichend stabile Halterung für das Rotorlager bereitgestellt werden kann. Der Abdeckung der zweiten Ausnehmung kommt dementsprechend keine tragende Rolle zu. Sie dient lediglich dazu, den Hohlraum des Getriebegehäuses zu überdecken.
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Nach einer weiteren Ausführungsform weist die Abdeckung eine, vorzugsweise bogenförmige, Seitenfläche auf, welche dazu ausgebildet ist, einen zweiten Teilbereich des Rotorlagers zu stützen, wobei der zweite Teilbereich weniger als 30% der Außenseite des Rotorlagers umfasst, vorzugsweise etwa 25% der Außenseite. Gemäß dieser Ausführungsform dient auch die Abdeckung zur Stütze des Rotorlagers.
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Nach einer weiteren Ausführungsform ist die Abdeckung durch den Rotor, insbesondere durch einen Sicherungsring und/oder das Rotorlager des Rotors, an der Anschlusswand befestigt. Die Abdeckung lässt sich somit mit nur wenigen Handgriffen entfernen, um beispielsweise Das Getriebe zu warten bzw. Reparaturen vorzunehmen.
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Nach einer weiteren Ausführungsform ist die Abdeckung aus Kunststoff gefertigt ist. Die Abdeckung ist demnach besonders günstig und mit geringen Toleranzen herstellbar. Darüber hinaus kann die Abdeckung durch die Ausbildung aus Kunststoff auf einfache Weise auch als Abdichtung des Getriebegehäuses verwendet werden. Es werden vorzugsweise keine weiteren Dichtmittel, wie Gummi-Dichtringe oder ähnliches benötigt.
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Nach einer weiteren Ausführungsform weist die zweite Ausnehmung eine Nut, insbesondere Ringnut, zur Befestigung der Abdeckung auf. Die Abdeckung kann wenigstens einen Schnapphaken zum lösbaren Verbinden der Abdeckung mit der Nut der zweiten Ausnehmung aufweisen. Somit sind keine weiteren Werkzeuge notwendig, um die Abdeckung mit der zweiten Ausnehmung zu verbinden. Vielmehr kann diese einfach in die zweite Ausnehmung eingedrückt werden, woraufhin die Schnapphaken automatisch in die Ringnut eingreifen. Zum Lösen der Abdeckung können die Schnapphaken mit Fortsätzen versehen sein, welche es ermöglichen, die Schnapphaken aus der Ringnut zu lösen und die Abdeckung zu entfernen.
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Nach einer weiteren Ausführungsform weist die Abdeckung an einer dem Motor zugewandten Oberfläche teilkreiskreisförmige Rippen auf.
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Nach einer weiteren Ausführungsform weist die Anschlusswand an einer dem Motor zugewandten Oberfläche teilkreisförmige Rippen auf.
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Nach einer weiteren Ausführungsform ist die Werkzeugmaschine ein Trennschleifer.
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Ein weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung betrifft ein Getriebegehäuse für Werkzeugmaschinen, wobei das Getriebegehäuse einen Hohlraum zur Aufnahme des Getriebes und eine Anschlusswand aufweist, wobei die Anschlusswand einteilig mit dem Getriebegehäuse ausgebildet und dem Motor zugewandt ist, und wobei die Anschlusswand eine erste Ausnehmung, insbesondere Vertiefung, zur Aufnahme eines Rotorlagers aufweist.
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Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Figurenbeschreibung. Die Figuren, die Beschreibung und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammenfassen.
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Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Seitenansicht einer Werkzeugmaschine nach einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
- Fig. 2
- eine Explosionsdarstellung des Getriebeteils und Motors der Werkzeugmaschine nach Fig. 1;
- Fig. 3
- eine vergrößerte Darstellung des Getriebegehäuses nach Fig. 2.
Detaillierte Beschreibung
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Figur 1 zeigt eine Seitenansicht einer Werkzeugmaschine 100 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Bei der Werkzeugmaschine gemäß Figur 1 handelt es sich beispielsweise um eine Trennschleifmaschine. Es sei jedoch bereits an dieser Stelle erwähnt, dass die vorliegende Erfindung nicht auf Trennschleifmaschine beschränkt ist. Vielmehr lässt sich die vorliegende Erfindung generell auf jede elektrische Werkzeugmaschine anwenden, wenn diese ein Getriebe beinhaltet.
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Die Werkzeugmaschine 100 weist einen Getriebeteil 102 auf, welcher zwischen einer Handhabe 104 und einer Trennschleifscheibe 110 angeordnet ist. In der hier gezeigten Ausführungsvariante ist die Werkzeugmaschine 100 insbesondere batteriebetrieben, das heißt mit einem Akkumulator 106 ausgestattet. Der Akkumulator 106 ist lösbar mit der Werkzeugmaschine 100 verbunden. Selbstverständlich kann die Werkzeugmaschine 100 einen oder mehrere Akkumulatoren aufweisen. Eine Schutzhaube 108 kann über einem Teilsegment der Trennschleifscheibe 110 angeordnet sein.
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Die Werkzeugmaschine 100 weist einen elektrischen Motor auf, welcher über den Getriebeteil 102 mit einer Abtriebsachse 112 verbunden ist. In der hier gestellten Ausführungsformen weist die Werkzeugmaschine beispielsweise ein Kegelradgetriebe auf, welches zwischen dem Motor und der Abtriebsachse 112 angeordnet ist. Der elektrische Motor wird durch den Akkumulator 106 mit elektrischer Energie versorgt. Eine Betätigung der Werkzeugmaschine 100 kann über einen am Handgriff 104 ausgebildeten Schalter erreicht werden.
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Eine schematische Explosionsdarstellung des elektrischen Motors und des damit verbundenen Getriebebereichs ist in Figur 2 dargestellt. Die Werkzeugmaschine 100 weist ein im Getriebeteil 102 angeordnetes Getriebe 140 mit einem Getriebegehäuse 142 auf. Das Getriebegehäuse 142 ist in der Figur 2 hauptsächlich an dessen Rückseite, das heißt der dem Motor 120 zugewandten Seite, dargestellt. Das Getriebegehäuse 142 ist im Wesentlichen einteilig ausgebildet, wie dies später näher erläutert werden wird. Beispielsweise ist im nicht dargestellten Teil des Getriebegehäuses 142 ein Kegelradgetriebe angeordnet, welches die Rotation der Rotorwelle 122 des Motors auf die Abtriebsachse 112 überträgt.
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Im Inneren des Getriebegehäuses 142 ist ein Hohlraum ausgebildet, welcher der Aufnahme des Getriebes dient. Das Getriebe ist demnach im Inneren des Getriebegehäuses 142 vor Umwelteinflüssen geschützt und kann mit geeigneten Schmiermitteln benetzt werden.
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An der Rückseite des Getriebegehäuses 142, das heißt an der dem Motor 120 zugewandten Seite des Getriebegehäuses 142, befindet sich eine Anschlusswand 144. Die Anschlusswand 144 ist einteilig mit dem Getriebegehäuse 142 ausgebildet. Mit anderen Worten, die Anschlusswand 144 bildet einen Teil des Getriebegehäuses 142, welcher den Hohlraum vom Motor 120 trennt. Erfindungsgemäß ist ein Rotorlager 126 des Motors in der Anschlusswand 144 angeordnet.
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Das Rotorlager 126 steht mit der Rotorwelle 122 in Verbindung. Auf einer der Rotorwelle 122 abgewandten Seite des Rotorlagers 126 ist ein Motorritzel 128 angeordnet. Das Motorritzel dient zum Antrieb des Getriebes. Hierzu steht das Motorritzel 128 im eingebauten Zustand mit einem Getrieberad 146 des Getriebes im Wirkeingriff. Das Getrieberad 146 ist gemäß der in den Figuren 2 und 3 dargestellten Ausführungsform ebenfalls in der Anschlusswand 144 aufgenommen. Eine Drehbewegung des Getrieberads 146 kann beispielsweise über eine Getriebewelle 148 auf ein nicht dargestelltes Kegelradgetriebe übertragen werden.
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Wie dies insbesondere aus der vergrößerten Ansicht gemäß Figur 3 ersichtlich ist, weist die Anschlusswand 144 eine erste Ausnehmung 147 auf. Die erste Ausnehmung 147 ist eine Vertiefung, welche in der Anschlusswand 144 angeordnet und zum Motor hin geöffnet ist. Die erste Ausnehmung 147 dient dazu, das Rotorlager 126 des Motors 120 aufzunehmen. Die erste Ausnehmung bildet eine Sitzfläche 152 aus, welche als Anschlag für eine Abdeckung 130 dient, wie dies unten näher erläutert werden wird.
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Eine Motorritzelaufnahme 150 erstreckt sich von der Sitzfläche 152 in Richtung des Hohlraums des Getriebegehäuses 142. Insbesondere handelt es sich auch bei der Motorritzelaufnahme 150 um eine in der Anschlusswand befindliche Vertiefung, welche sich an die erste Ausnehmung 147 anschließt. Die Motorritzelaufnahme 150 lagert das Motorritzel 128 des Rotorlagers derart, dass dieses frei rotierbar in der Vertiefung der Motorritzelaufnahme 150 ist.
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Die Anschlusswand 144 weist ebenfalls eine zweite Ausnehmung 149 auf. Die zweite Ausnehmung 149 ist eine Vertiefung, welche in der Anschlusswand 144 angeordnet und zum Motor hin geöffnet ist. Die zweite Ausnehmung 149 dient dazu, das Getrieberad 146 aufzunehmen. Die zweite Ausnehmung bildet eine Sitzfläche 146 aus, welche als Schulter für das Getrieberad 146 dient, wie dies insbesondere aus Fig. 2 ersichtlich ist. Die Sitzfläche 156 ist auf Höhe der Motorritzelaufnahme 150 angeordnet. Die Sitzfläche 156 der zweiten Ausnehmung 149 ist in einer parallelen Ebene zur Ebene der ersten Sitzfläche 152 der ersten Ausnehmung 147 angeordnet. Insbesondere ist die zweite Sitzfläche 156 in einer Ebene angeordnet, welche weiter vom Motor 120 beabstandet ist als die Ebene der ersten Sitzfläche 152.
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Das Motorritzel 128 ist im eingebauten Zustand in einer Ebene mit dem Getrieberad 146 angeordnet. Die erste und die zweite Ausnehmung sind zylinderförmig und überschneiden sich teilweise. Im Überschneidungsbereich der beiden Ausnehmungen 147, 149 greift das Motorritzel 128 in das Getrieberad 146.
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Die zweite Ausnehmung 149 weist eine Öffnung, insbesondere eine Durchgangsöffnung 154 auf. Die Durchgangsöffnung 154 erstreckt sich von der zweiten Sitzfläche 156 in den Hohlraum des Getriebegehäuses 142. Die Durchgangsöffnung ist derart ausgebildet, dass sich die Getriebewelle 148 durch die Durchgangsöffnung 154 in den Hohlraum erstrecken kann. Vorzugsweise kann die Getriebewelle 148 direkt über die Durchgangsöffnung 154 im Hohlraum montiert werden. Beispielsweise kann die Getriebewelle 148 über die Durchgangsöffnung 154 mit einem nicht gezeigten Kegelradgetriebe des Getriebes 140 verbunden werden.
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Eine Abdeckung 130 dient dazu die Durchgangsöffnung 154 abzudecken und somit den Hohlraum des Getriebegehäuses 142 abzudichten. Die Abdeckung 130 kann beispielsweise aus Kunststoff gefertigt sein. Die Abdeckung 130 kann den Hohlraum des Getriebegehäuses vorzugsweise ohne weitere Dichtmittel, wie Dichtringe o.ä. abdichten. Die Abdeckung weist einen Durchmesser auf, welcher im Wesentlichen dem Durchmesser der zweiten Ausnehmung 149 entspricht. Die Abdeckung 130 wird nach Montage des Getrieberads 146 in die zweite Ausnehmung 149 eingesetzt und über lösbar mit der zweiten Ausnehmung 149 verbunden. Beispielsweise kann die Abdeckung 130 einen oder mehrere Schnapphaken 162a, 162b, 162c aufweisen, welche beim Einlegen der Abdeckung in eine Ringnut 158 der zweiten Ausnehmung 149 eingreifen.
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Die Abdeckung 130 ist im Wesentlichen zylindrisch ausgebildet, wobei ein Kreissegment welches in den Überschneidungsbereich der beiden Ausnehmungen 147, 149 fällt als negative Form zum Rotorlager 126 ausgebildet ist. Mit anderen Worten, die Abdeckung 130 weist eine konkave Seitenfläche 131 (Fig. 2) auf, welche mit einem Radius ausgebildet ist, der im Wesentlichen dem Radius des Rotorlagers 126 entspricht. Im eingebauten Zustand dient die Seitenfläche 131 der Abdeckung 130 dazu eine Teilbereich, bspw. etwa 25% der Außenfläche, des Rotorlagers 126 abzustützen. Die Seitenfläche 131 dient also als Anlagefläche für einen Teilbereich des Rotorlagers 126.
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Ein Großteil der Außenfläche des Rotorlagers 126 wird jedoch von der ersten Ausnehmung 149 gestützt. In der hier dargestellten Ausführungsform umgibt die Innenwand der ersten Ausnehmung 149 etwa 75% der Außenfläche des Rotorlagers 126. Dabei wurde festgestellt, dass eine Anlagefläche von 75% der Außenfläche ausreicht, um das Rotorlager ausreichend zu stützen. Diese 75% werden von der integralen Anschlusswand 144 gebildet, welche aus Metall gefertigt ist und somit die notwendige Stabilität für das Rotorlager 126 bietet.
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Die Abdeckung 130 dient dementsprechend einerseits der Abdeckung der Durchgangsöffnung 154. Andererseits ist die Abdeckung 130 dazu ausgebildet, einen Teilbereich des Rotorlagers 126 zu umgeben und somit zu stützen.
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Die Abdeckung 130 weist einen Kranz 132 mit einer Durchgangsöffnung 138 auf. Der Kranz 132 erstreckt sich, im eingebauten Zustand, von der Seitenfläche 131 in Richtung der ersten Ausnehmung 147. Der Kranz ist derart dimensioniert, dass dieser den Ausmaßen der Sitzfläche 152 der ersten Ausnehmung 147 entspricht. Die Durchgangsöffnung hat einen Durchmesser, welcher im Wesentlichen dem Durchmesser der Motorritzelaufnahme 150 entspricht.
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Am Außenumfang des Kranzes 132 sind Ausrichtungsmittel 134, 136 angeordnet. Die Ausrichtungsmittel 134, 136 erstrecken sich radial vom Außenumfang des Kranzes 132. Die Ausrichtungsmittel sind komplementär zu Ausrichtungskerben 168 der Sitzfläche 152 ausgebildet. Hierdurch wird ein korrektes Einbringen der Abdeckung 130 in die erste Ausnehmung 147 vereinfacht.
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Die Ausrichtungsmittel 134, 136 begünstigen auch die Befestigung der Abdeckung 130 in den Ausnehmungen 147, 149. Es sei an dieser Stelle auf die Explosionsdarstellung gemäß Fig. 2 verwiesen. Die Abdeckung 130 wird demnach vor dem Rotorlager 126 in die Ausnehmungen 147, 149 eingelegt. Das Motorritzel 128 erstreckt sich durch die Öffnung 138 des Kranzes 132, während das Rotorlager 126 zumindest teilweise auf dem Kranz 132 sitzt. Ein Sicherungsring 124 greift in eine Ringnut 159 der ersten Ausnehmung 147 und drückt somit das Rotorlager 126 auf den Kranz 132 wodurch die Abdeckung 130 in den Ausnehmungen 147, 149 verankert wird.
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Die Anschlusswand 144 weist teilkreisförmige Rippen 160a, 160b, 160c, 160d auf, welche auf einer dem Motor zugewandten Seite der Anschlusswand 144 angeordnet sind. Die Rippen 160a, 160b, 160c, 160d dienen der Luftführung eines hier nicht dargestellten Lüfters. Die Rippen 160a, 160b, 160c, 160d sind konzentrisch um die erste Ausnehmung 147 angeordnet. Die Rippen 160a, 160b, 160c, 160d erstrecken sich bspw. auf einer Dreiviertel-Kreisbahn, welche lediglich durch die zweite Ausnehmungen 149 unterbrochen wird.
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Die Abdeckung weist teilkreisförmige Rippen 164a, 164b, 164c, 164d auf, welche auf einer dem Motor zugewandten Oberfläche 166 der Abdeckung 130 angeordnet sind. Die Rippen 164a, 164b, 164c, 164d sind konzentrisch um die erste Ausnehmung 147 angeordnet. Die Rippen 164a, 164b, 164c, 164d erstrecken sich bspw. auf einer Viertel-Kreisbahn. Die Rippen 164a, 164b, 164c, 164d der Abdeckung 130 sind komplementär zu den Rippen 160a, 160b, 160c, 160d der Anschlusswand 144 ausgebildet. Mit anderen Worten, die Rippen 164a, 164b, 164c, 164d der Abdeckung 130 bilden zusammen mit den Rippen 160a, 160b, 160c, 160d der Anschlusswand 144 kreisförmige Rippen aus, welche sich konzentrisch um die erste Ausnehmung 147 erstrecken.
Bezugszeichenliste
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- 100
- Werkzeugmaschine
- 102
- Antriebsbereich
- 104
- Griffbereich
- 106
- Akku
- 108
- Schutzhaube
- 110
- Trennschleifscheibe
- 112
- Scheibenachse
- 120
- Motor
- 122
- Rotorwelle
- 124
- Sicherungsring
- 126
- Rotorlager
- 128
- Motorritzel
- 130
- Abdeckung
- 131
- Seitenfläche
- 132
- Kranz
- 134, 136
- Ausrichtungsmittel
- 138
- Durchgangsöffnung
- 140
- Getriebe
- 142
- Getriebegehäuse
- 144
- Anschlusswand
- 146
- Getrieberad
- 147
- erste Ausnehmung
- 148
- Eingangswelle
- 149
- zweite Ausnehmung
- 150
- Motorritzelaufnahme
- 152
- Sitzfläche
- 154
- Öffnung
- 156
- Sitzfläche
- 158
- Ringnut
- 160a, 160b, 160c, 160d
- Rippen
- 162a, 162b, 162c
- Schnapphaken
- 164a, 164b, 164c, 164d
- Rippen
- 166
- Oberfläche
- 168
- Ausrichtungskerbe