EP4713699A1 - Verfahren zur vermessung eines antennendiagramms einer antenne auf einem ersten flugobjekt mittels eines zweiten flugobjekts - Google Patents

Verfahren zur vermessung eines antennendiagramms einer antenne auf einem ersten flugobjekt mittels eines zweiten flugobjekts

Info

Publication number
EP4713699A1
EP4713699A1 EP24725444.4A EP24725444A EP4713699A1 EP 4713699 A1 EP4713699 A1 EP 4713699A1 EP 24725444 A EP24725444 A EP 24725444A EP 4713699 A1 EP4713699 A1 EP 4713699A1
Authority
EP
European Patent Office
Prior art keywords
antenna
rss
flying object
mes
angle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
EP24725444.4A
Other languages
English (en)
French (fr)
Inventor
Josef Mittermayer
Gerhard Krieger
Michelangelo Villano
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsches Zentrum fuer Luft und Raumfahrt eV
Original Assignee
Deutsches Zentrum fuer Luft und Raumfahrt eV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Deutsches Zentrum fuer Luft und Raumfahrt eV filed Critical Deutsches Zentrum fuer Luft und Raumfahrt eV
Publication of EP4713699A1 publication Critical patent/EP4713699A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R29/00Arrangements for measuring or indicating electric quantities not covered by groups G01R19/00 - G01R27/00
    • G01R29/08Measuring electromagnetic field characteristics
    • G01R29/10Radiation diagrams of antennas
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R23/00Arrangements for measuring frequencies; Arrangements for analysing frequency spectra
    • G01R23/02Arrangements for measuring frequency, e.g. pulse repetition rate; Arrangements for measuring period of current or voltage
    • G01R23/12Arrangements for measuring frequency, e.g. pulse repetition rate; Arrangements for measuring period of current or voltage by converting frequency into phase shift
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R31/00Arrangements for testing electric properties; Arrangements for locating electric faults; Arrangements for electrical testing characterised by what is being tested not provided for elsewhere
    • G01R31/005Testing of electric installations on transport means
    • G01R31/008Testing of electric installations on transport means on air- or spacecraft, railway rolling stock or sea-going vessels
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S7/00Details of systems according to groups G01S13/00, G01S15/00, G01S17/00
    • G01S7/02Details of systems according to groups G01S13/00, G01S15/00, G01S17/00 of systems according to group G01S13/00
    • G01S7/40Means for monitoring or calibrating
    • G01S7/4004Means for monitoring or calibrating of parts of a radar system
    • G01S7/4008Means for monitoring or calibrating of parts of a radar system of transmitters

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Variable-Direction Aerials And Aerial Arrays (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Vermessung eines Antennendiagramms (AP) einer Antenne (1) auf einem ersten Flugobjekt (RSS) mittels eines zweiten Flugobjekts (MES), wobei sich das erste Flugobjekt (RSS) im Orbit entlang einer ersten elliptischen Bahn (EB1) um einen Himmelskörper (100) bewegt und sich das zweite Flugobjekt (MES) im Orbit auf einer zweiten elliptischen Bahn (E2) um den Himmelskörper (100) bewegt, wobei während der Bewegung des ersten und zweiten Flugobjekts (RSS, MES) die Antenne (1) entlang einer Hauptstrahlrichtung (HS) Antennenstrahlung aussendet und/oder von dem zweiten Flugobjekt (MES) empfängt, wobei die Hauptstrahlrichtung (HS) einen vorgegebenen Seitensichtwinkel (θoff) aufweist, der ein Drehwinkel gleich oder ungleich null um die Bewegungsrichtung des ersten Flugobjekts (RSS) gegenüber der Richtung zum Mittelpunkt (M) des Himmelskörpers (100) ist, wobei mittels des zweiten Flugobjekts (MES) Signalwerte (SV) der Antenne (1) gewonnen werden und hieraus zumindest ein Teil des Antennendiagramms (AP) ermittelt wird. Im erfindungsgemäßen Verfahren werden die erste elliptische Bahn (EB1) und die zweite elliptische Bahn (EB2) derart relativ zueinander eingestellt, dass die gewonnenen Signalwerte (SV) während eines Umlaufs zu einem festen vorgegebenen Azimutwinkel (ξcut) und unterschiedlichen Polarwinkeln (ψ) in Bezug auf die Antenne (1) gehören, wobei der vorgegebene Azimutwinkel (ξcut) einen Drehwinkel um die Hauptstrahlrichtung (HS) repräsentiert und die unterschiedlichen Polarwinkel (ψ) Neigungswinkel gegenüber der Hauptstrahlrichtung (HS) repräsentieren.

Description

P2972PC00 Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. Königswinterer Str.522-524 53227 Bonn ____________________________________________________________________ Verfahren zur Vermessung eines Antennendiagramms einer Antenne auf einem ersten Flugobjekt mittels eines zweiten Flugobjekts ____________________________________________________________________ Beschreibung Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Vermessung eines Antennendiagramms ei- ner Antenne auf einem ersten Flugobjekt mittels eines zweiten Flugobjekts. Im Rahmen der Fernerkundung eines Himmelskörpers (wie z.B. der Erdoberfläche) mit Hilfe eines Radarsystems ist es erforderlich, dass entsprechende Antennendia- gramm der verwendeten Radarantenne genau zu kennen. Hierzu muss das Antennen- diagramm vermessen werden. Dies gilt ebenso für Kommunikations- und Navigati- onssysteme und allgemein für Systeme im Weltraum, die mit Antennensignalen im Frequenzbereich von Radarwellen oder auch in einem anderen Frequenzbereich ar- beiten. Aus dem Stand der Technik ist es bekannt, das Antennendiagramm einer Antenne noch am Boden im Vorfeld vor dem Einsatz der Antenne im Orbit zu bestimmen. Hierbei besteht jedoch das Problem, dass sich das Antennendiagramm der Antenne im Orbit gegenüber dem Zustand vor dem Einbringen der Antenne in den Orbit P2972PC00 verändern kann und sich danach über die Zeit weiter verändert, so dass das Anten- nendiagramm auch während des Betriebs der Antenne im Orbit in regelmäßigen Ab- ständen neu vermessen werden sollte. Zur Ermittlung eines Antennendiagramms einer Radarantenne im Orbit ist es be- kannt, Signalwerte des Antennendiagramms basierend auf Kalibrationszielen mit be- kannter Struktur und Position auf der Erdoberfläche zu messen. Dieses Vorgehen ist jedoch sehr aufwändig und es können nur Antennendiagramme in vorbestimmte Richtungen erfasst werden. Eine vollumfängliche Vermessung des Antennendia- gramms in allen Raumrichtungen ist nicht möglich. Aufgabe der Erfindung ist es, ein Antennendiagramm einer Antenne im Orbit auf neuartige Weise zu vermessen. Diese Aufgabe wird durch das Verfahren gemäß Patentanspruch 1 gelöst. Weiterbil- dungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen definiert. Das erfindungsgemäße Verfahren dient zur Vermessung eines Antennendiagramms einer Antenne auf einem ersten Flugobjekt mittels eines zweiten Flugobjekts. In ei- ner bevorzugten Ausführungsform ist die Antenne eine Radarantenne, jedoch kann auch das Antennendiagramm einer anderen Antenne vermessen werden. Dabei be- wegt sich das erste Flugobjekt im Orbit entlang einer ersten elliptischen Bahn um ei- nen Himmelskörper, wohingegen sich das zweite Flugobjekt im Orbit auf einer zwei- ten elliptischen Bahn um den Himmelskörper bewegt. Vorzugsweise sind das erste Flugobjekt und das zweite Flugobjekt Satelliten. Der Himmelskörper kann ein belie- biger Himmelskörper im Weltall sein. Vorzugsweise ist der Himmelskörper ein Pla- net und insbesondere die Erde. Während der Bewegung des ersten und zweiten Flugobjekts im Orbit sendet die An- tenne entlang einer Hauptstrahlrichtung Antennenstrahlung aus und/oder sie emp- fängt von dem zweiten Flugobjekt entlang der Hauptstrahlrichtung Antennen- P2972PC00 strahlung. Die Hauptstrahlrichtung, welche der Richtung der größten Sende- und/oder Empfangsleistung der Antenne entspricht, weist dabei einen vorgegebenen Seitensichtwinkel auf, der ein Drehwinkel gleich oder ungleich null um die Bewe- gungsrichtung des ersten Flugobjekts (RSS) gegenüber der Richtung zum Mittel- punkt des Himmelskörpers ist. Antennen mit einer in Flugrichtung zur Seite geneig- ten Hauptstrahlrichtung werden insbesondere in SAR-Radarsystemen (SAR = Syn- thetic Aperture Radar) verwendet. Demzufolge ist die Antenne in einer bevorzugten Ausführungsform eine SAR-Antenne. Mittels des zweiten Flugobjekts werden Sig- nalwerte der Antenne gewonnen und hieraus zumindest ein Teil des Antennendia- gramms und vorzugsweise das vollständige Antennendiagramm ermittelt. Erfindungsgemäß werden die erste elliptische Bahn und die zweite elliptische Bahn derart relativ zueinander eingestellt, dass die gewonnenen Signalwerte während eines Umlaufs, bei dem das erste Flugobjekt und das zweite Flugobjekt den Himmelskör- per einmal umkreisen, zu einem festen vorgegebenen Azimutwinkel und unterschied- lichen Polarwinkeln in Bezug auf die Antenne, d.h. in Bezug auf ein lokales Koordi- natensystem der Antenne, gehören. Der vorgegebene Azimutwinkel ist dabei ein Drehwinkel um die Hauptstrahlrichtung, wohingegen die unterschiedlichen Polar- winkel Neigungswinkel gegenüber der Hauptstrahlrichtung repräsentieren, wobei der Neigungswinkel auch Null sein kann. Die obige Formulierung, wonach die erste elliptische Bahn und die zweite elliptische Bahn relativ zueinander eingestellt werden, ist weit zu verstehen. Insbesondere kann hierzu nur die erste elliptische Bahn oder nur die zweite elliptische Bahn verändert werden. Ebenso können hierzu sowohl die erste als auch die zweite elliptische Bahn verändert werden. Vorzugsweise wird nur die zweite elliptische Bahn verändert. Das erfindungsgemäße Verfahren beruht auf der Erkenntnis, dass durch geeignete Parameterwahl der Umlaufbahnen von zwei in Formation fliegenden Flugobjekten die Signalwerte eines entsprechenden Antennendiagramms in Richtung des Polar- winkels bei festem Azimutwinkel erfasst werden können. Durch Veränderung der P2972PC00 Parameter zumindest einer Umlaufbahn können für unterschiedliche vorgegebene Azimutwinkel entsprechende Signalwerte gewonnen werden und hierdurch das An- tennendiagramm an beliebigen Positionen bestimmt werden. In einer bevorzugten Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird die Ein- stellung der ersten elliptischen Bahn und der zweiten elliptischen Bahn relativ zuei- nander nach einer vorgegebenen Anzahl von Umläufen und vorzugsweise nach ei- nem Umlauf verändert, um hierdurch den vorgegebenen Azimutwinkel für zumindest den nächsten Umlauf zu variieren. Mit dieser Variante der Erfindung kann eine voll- umfängliche Vermessung des Antennendiagramms für eine Vielzahl von Azimutwin- keln erreicht werden. In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung sind die erste elliptische Bahn und die zweite elliptische Bahn während des Umlaufs Ellipsen mit großen Halbachsen glei- cher Länge und dem gleichen Brennpunkt, an dem sich der Mittelpunkt des Him- melskörpers befindet. Dabei ist die Exzentrizität der Ellipse der zweiten elliptischen Bahn um den Betrag eines Exzentrizitätsunterschieds gegenüber der Exzentrizität der Ellipse der ersten elliptischen Bahn verändert. Ferner ist die Inklination der Ellipse der zweiten elliptischen Bahn um den Betrag eines Inklinationsunterschieds gegen- über der Inklination der Ellipse der ersten elliptischen Bahn verändert. Darüber hin- aus ist der Winkel des aufsteigenden Knotens der Ellipse der zweiten elliptischen Bahn um den Betrag eines Winkelunterschieds gegenüber dem Winkel des aufstei- genden Knotens der Ellipse der ersten elliptischen Bahn verändert. Die obigen Grö- ßen der Exzentrizität, der Inklination und des Winkels des aufsteigenden Knotens sind dem Fachmann hinlänglich als Keplersche Bahnelemente bekannt. Im Besonde- ren beschreibt die Inklination den Neigungswinkel einer elliptischen Bahn gegenüber der Äquatorialebene des Himmelskörpers, wohingegen der Winkel des aufsteigenden Knotens den Winkel des Schnittpunkts der entsprechenden elliptischen Bahn in Richtung Nordhalbkugel zu einer vorgegebenen Bezugsrichtung in der Äquatorial- ebene repräsentiert. P2972PC00 Um die Verkopplung der Unterschiede der Bahnelemente Exzentrizität, Inklination, und aufsteigender Knoten bei der Berechnung der ersten und/oder zweiten ellipti- schen Bahn zu berücksichtigen, wird in einer bevorzugten Variante der Erfindung die Position des zweiten Flugobjekts auf der zweiten elliptischen Bahn um den Betrag eines Phasenunterschieds angepasst, mit dem ein Versatz der Position des zweiten Flugobjekts in der Bewegungsrichtung des ersten Flugobjekts an einer zentralen Bahnposition des ersten Flugobjekts kompensiert wird, wobei die zentrale Bahnposi- tion die dem Himmelskörper nächstliegende oder die vom Himmelskörper am wei- testen entferne Position des ersten Flugobjekts ist. In der detaillierten Beschreibung wird eine Variante dieser Kompensation näher erläutert. In einer weiteren Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens enthält der Inkli- nationsunterschied und der Phasenunterschied eine Korrektur, um an der zentralen Bahnposition des ersten Flugobjekts sicherzustellen, dass die Hauptstrahlrichtung durch das zweite Flugobjekt verläuft. In der detaillierten Beschreibung wird eine Va- riante dieser Korrektur näher erläutert. In einer weiteren, besonders bevorzugten Ausführungsform wird der obige Winkel- unterschied der aufsteigenden Knoten vorgegeben, wobei der Exzentrizitätsunter- schied und/oder der Inklinationsunterschied in Abhängigkeit von dem vorgegebenen Winkelunterschied der aufsteigenden Knoten festgelegt sind. In einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens wird der Exzentrizitätsunterschied basierend auf folgender Gleichung festgelegt: wobei Δe der Exzentrizitätsunterschied ist, wobei iRSS die Inklination der Ellipse der ersten elliptischen Bahn ist, wobei eRSS die Exzentrizität der Ellipse der ersten elliptischen Bahn ist, wobei ΔΩ der vorgegebene Winkelunterschied der aufsteigenden Knoten ist, P2972PC00 wobei θoff der vorgegebene Seitensichtwinkel ist, wobei ξ = ξcut + ξoff gilt, wobei ξcut der vorgegebene Azimutwinkel ist und ξoff ein Azimut-Offset-Winkel gleich null oder ungleich null ist, wobei ein Azimut-Offset- Winkel ungleich null die Verdrehung der Antenne um ihre Hauptstrahlrichtung ge- genüber einer vorgegebenen Normalposition repräsentiert. Die vorgegebene Normal- position ist vorzugsweise die Position, in der die Antenne im Betrieb zur Fernerkun- dung der Oberfläche des Himmelskörpers eingesetzt wird. Für den Exzentrizitätsunterschied gilt ∆e = eMES - eRSS und für den Winkelunter- schied der aufsteigenden Knoten gilt ∆Ω = ΩMES - ΩRSS, wobei eMES die Exzentrizität der Ellipse der zweiten elliptischen Bahn ist, wobei ΩRSS der Winkel des aufsteigenden Knotens der ersten elliptischen Bahn ist, wobei ΩMES der Winkel des aufsteigenden Knotens der zweiten elliptischen Bahn ist. In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist der Inklinationsunterschied ba- sierend auf folgender Gleichung festgelegt: Δi = ( −1 ) ⋅ asin� tan θoff⋅Δe 1∓(eRSS+Δe)�, wobei Δi der Inklinationsunterschied ist und Δi = iMES − iRSS gilt, wobei iMES die In- klination der Ellipse der zweiten elliptischen Bahn ist, wobei das Minuszeichen vor (eRSS + Δe) gilt, falls ξ ≤ 0 ist, wobei das Pluszeichen vor (eRSS + Δe) gilt, falls ξ > 0 ist. In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird der Winkelunterschied der aufsteigenden Knoten derart vorgegeben, dass bei der Bewegung des zweiten Flugobjekts relativ zum ersten Flugobjekt der minimale Abstand zwischen dem ersten Flugobjekt und dem zweiten Flugobjekt einen vorge- gebenen Wert annimmt. Vorzugsweise ist dabei die Nebenbedingung erfüllt, dass der Betrag des Winkels, der sich aus dem vorgegebenen Azimutwinkel und einem P2972PC00 Azimut-Offset-Winkel gleich oder ungleich null zusammensetzt, einen vorgegebenen Maximalwert nicht überschreitet und einen vorgegebenen Minimalwert nicht unter- schreitet, wobei ein Azimut-Offset-Winkel ungleich null die Verdrehung der An- tenne um ihre Hauptstrahlrichtung gegenüber einer vorgegebenen Normalposition re- präsentiert. Wie oben erwähnt, ist die Normalposition vorzugsweise die Position, in der im Betrieb der Antenne die Fernerkundung der Oberfläche des Himmelskörpers durchgeführt wird. In einer weiteren bevorzugten Variante wird nach einer vorbestimmten Anzahl von Umläufen der Azimut-Offset-Winkel verändert, ohne die Einstellung der ersten ellip- tischen Bahn und der zweiten elliptischen Bahn relativ zueinander zu verändern, wo- bei der Azimut-Offset-Winkel derart verändert wird, dass hierdurch der vorgegebene Azimutwinkel variiert wird. Mit anderen Worten können die gleichen Orbits der ers- ten und zweiten elliptischen Bahn zur Vermessung des Antennendiagramms für meh- rere vorgegebene Azimutwinkel verwendet werden, was zur Einsparung von Orbit- Manövern führt, da hintereinander die gleichen Orbits mehrmals abgeflogen werden können. Im Extremfall können die gleichen Orbits für die Messung aller unterschied- licher vorgegebener Azimutwinkel verwendet werden. In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung ist die Antennenstrahlung der Antenne frequenzmoduliert und vorzugsweise linear frequenzmoduliert. Auf diese Weise kann zusätzlich noch die Frequenzabhängigkeit des Antennendiagramms gemessen werden. Das erfindungsgemäße Verfahren kann zur Vermessung unterschiedlicher Antennen- diagramme eingesetzt werden. Insbesondere kann als Antennendiagramm ein Sende- diagramm und/oder ein Empfangsdiagramm und/oder ein Zwei-Wege-Diagramm vermessen werden. Bei der Vermessung eines Sendediagramms wird mittels des zweiten Flugobjekts (d.h. einer darauf befindlichen Messeinrichtung) die Signal- stärke von durch die Antenne des ersten Flugobjekts ausgesendeter Antennenstrah- lung gemessen. Bei der Vermessung eines Empfangsdiagramms wird durch die P2972PC00 Antenne die Signalstärke von empfangener Antennenstrahlung erfasst, die von dem zweiten Flugobjekt (d.h. einer darauf befindlichen Antenne) ausgesendet wird. Bei der Vermessung eines Zwei-Wege-Diagramms wird die Signalstärke von Antennen- strahlung erfasst, die von der Antenne ausgesendet wird, am zweiten Flugobjekt durch einen Reflektor reflektiert wird und dann wieder von der Antenne empfangen wird. Alternativ zu einem Reflektor kann auch ein sogenannter Transponder verwen- det werden. Dieser ist eine Empfangs-/Sendeeinrichtung auf dem zweiten Flugobjekt, welche die vom ersten Flugobjekt gesendete Strahlung empfängt und dann nach defi- nierter Modifikation wieder zurücksendet. Neben dem oben beschriebenen Verfahren betrifft die Erfindung ein System zur Vermessung eines Antennendiagramms einer Antenne auf einem ersten Flugobjekt mittels eines zweiten Flugobjekts. Das System ist zu einem Betrieb eingerichtet, bei dem das erfindungsgemäße Verfahren bzw. eine oder mehrere bevorzugte Varianten des erfindungsgemäßen Verfahrens durchgeführt werden. Dabei sind die oben be- schriebenen Komponenten, d.h. das erste Flugobjekt, das zweite Flugobjekt und die Antenne, Teil dieses Systems. Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der beigefügten Fi- guren detailliert beschrieben. Es zeigen: Fig.1 eine schematische Darstellung eines ersten Flugobjekts und ei- nes zweiten Flugobjekts gemäß einer Ausführungsform der Er- findung; Fig.2 eine schematische Darstellung, die verdeutlicht, welche unter- schiedlichen Orbits sich durch Unterschiede in einzelnen Or- bit-Parametern der Flugobjekte aus Fig.1 ergeben können; P2972PC00 Fig.3A und Fig.3B perspektivische Ansichten, welche das Antennendiagramm der Radarantenne des ersten Flugobjekts und die relative Position des zweiten Flugobjekts in Bezug auf das Antennendiagramm verdeutlichen, wobei Fig.3A das Antennensystem A zeigt, welches für einen Azimut-Offset-Winkel ξoff von null gleich dem um die Hauptstrahlrichtung gedrehten Antennensystem Ar ist und wobei Fig.3B das gedrehte Antennensystem Ar in Be- zug zum Antennensystem A für einen Azimut-Offset-Winkel ξoff ungleich null zeigt. Fig.4 eine perspektivische Ansicht analog zu Fig.3A, wobei die Po- sition des zweiten Flugobjekts durch einen azimutalen Winkel und einen Elevationswinkel beschrieben wird; Fig.5 eine Darstellung, welche im linken Teil die Veränderung von Baselines für eine bekannte Standard-Helix-Konfiguration von zwei Flugobjekten im Orbit um die Erde im Antennenkoordi- natensystem wiedergibt und welche im rechten Teil für ein lo- kales Koordinatensystem verdeutlicht, wie sich die zwei Kom- ponenten der Cross-Track-Baseline einer Helix gemäß einer Ausführungsform der Erfindung zu einer Gesamt-Cross-Track- Baseline addieren. Fig.6 und Fig.7 perspektivische Darstellung der elliptischen Bahnen des ersten Flugobjekts und des zweiten Flugobjekts, wobei Parameter der Bahnen hervorgehoben sind; Fig.8 und Fig.9 Diagramme, welche Varianten zur Berechnung und Korrektur der elliptischen Bahn des zweiten Flugobjekts wiedergeben. P2972PC00 Nachfolgend wird eine Ausführungsform der Erfindung anhand der Vermessung ei- nes Zwei-Wege-Antennendiagramms einer Radarantenne auf einem ersten Flugob- jekt in der Form eines Satelliten beschrieben. Nichtsdestotrotz kann die Erfindung auch zur Vermessung eines Sende-Antennendiagramms der Radarantenne bzw. eines Empfangs-Antennendiagramms der Radarantenne eingesetzt werden. Ebenso kann auch das Antennendiagramm einer Antenne vermessen werden, welche in einem an- deren Frequenzbereich als Radarwellen arbeitet. Fig.1 zeigt in schematischer Darstellung die Vermessung des Zwei-Wege-Antennen- diagramms. Das erste Flugobjekt ist ein Satellit RSS (Radio Signal Satellite), der schematisch in Draufsicht wiedergegeben ist und eine flache Radarantenne 1 in der Form einer Sende- und Empfangsantenne sowie ein Solarpanel 2 umfasst. Das Zwei- Wege-Antennendiagram der Radarantenne 1 wird in der hier beschriebenen Ausfüh- rungsform vermessen. Für diese Vermessung wird ein zweites Flugobjekt MES (MES = Measurement Satellite) verwendet, das ebenfalls ein Satellit ist und sich in Formation mit dem Satelliten RSS um den entsprechenden Himmelskörper bewegt, der in der hier beschriebenen Ausführungsform die Erde ist, wie noch weiter unten näher erläutert wird. Der Satellit MES umfasst einen kugelförmigen Reflektor 3, der an eine weitere Ein- heit angebunden ist, welche ein entsprechendes Solarpanel 4 sowie Steuerdüsen 5 umfasst. Die von der Radarantenne 1 ausgesendete Radarstrahlung wird an dem ku- gelförmigen Reflektor 3 reflektiert und dann wieder von der Radarantenne 1 empfan- gen, wodurch Signalwerte SV gewonnen werden, welche je nach aktueller Relativpo- sition des Satelliten MES zum Satelliten RSS zu unterschiedlichen Azimutwinkeln und Polarwinkeln in dem Antennenkoordinatensystem der Radarantenne 1 gehören, wie weiter unten noch näher erläutert wird. Der Weg der Radarstrahlung und deren Reflexion an dem kugelförmigen Reflektor 3 ist in Fig.1 lediglich schematisch durch den langen Doppelpfeil angedeutet. Die kurzen Doppelpfeile deuten an, dass ein ku- gelförmiger Reflektor in alle Richtungen die gleiche Signalstärke zurückstrahlt. P2972PC00 Fig.2 verdeutlicht nochmals beispielhaft elliptische Bahnen, auf denen sich die bei- den Satelliten RSS und MES um die Erde bewegen können, wobei in jeder der drei Darstellungen jeweils die sich aufgrund des Unterschieds eines Orbit-Parameters er- gebenden Baseline-Komponenten gezeigt werden. Das Wesen der Erfindung besteht dabei in einer geeigneten Wahl der Parameter der elliptischen Bahn des Satelliten MES relativ zur elliptischen Bahn des Satelliten RSS, so dass einfach und effizient das Zwei-Wege-Antennendiagramm der Radarantenne 1 vermessen werden kann. Fig.2 enthält drei Darstellungen mit unterschiedlichen elliptischen Bahnen für den Satelliten RSS und den Satelliten MES. Die elliptische Bahn des Satelliten RSS ist mit EB1 und die elliptische Bahn des Satelliten MES mit EB2 bezeichnet. Die Satel- liten bewegen sich in der durch den Pfeil P angedeuteten Richtung um die Erde 100, an deren Mittelpunkt M der Ursprung eines kartesischen Inertialkoordinatensystems mit dem Achsen xI, yI und zI festgemacht ist. Am Mittelpunkt M befindet sich auch der Brennpunkt beider elliptischer Bahnen EB1 und EB2. In Fig.2 sind dabei ver- schiedene Positionen der Satelliten RSS und MES angedeutet, woraus sich unter- schiedliche Baselines Balong, Brad und Bcross ergeben, wobei diese Baselines weiter un- ten näher erläutert werden. Die linke Darstellung der Fig.2 zeigt den Fall, in dem ein Unterschied Δe zwischen den Exzentrizitäten der beiden elliptischen Bahnen EB1 und EB2 vorliegt, sich die Bahnen jedoch in der gleichen Ebene bewegen. Die mittlere Darstellung der Fig.2 zeigt den Fall, in dem sich die Inklinationen der Ellipsen um den Wert Δi unterschei- den, wobei in an sich bekannter Weise die Inklination durch die Neigung der entspre- chenden Ellipse gegenüber der Äquatorialebene der Erde 100 gegeben ist. Die rechte Darstellung der Fig.2 zeigt den Fall, in dem sich die an sich bekannten Winkel des aufsteigenden Knotens der beiden Ellipsen um ΔΩ voneinander unterscheiden. Der Winkel des aufsteigenden Knotens beschreibt die Verdrehung der entsprechenden El- lipse gegenüber einer Referenzrichtung, die sich in der Äquatorialebene der Erde 100 befindet. P2972PC00 Bevor die Erfindung näher im Detail beschrieben wird, werden zunächst die relevan- ten Koordinatensysteme erläutert, die in Bezug auf das zu vermessende Antennendia- gramm relevant sind. Fig.3A zeigt in perspektivischer Darstellung die Antenne 1 mit dem entsprechenden Antennendiagramm AP im Antennenkoordinatensystem A. Der Ursprung des Antennenkoordinatensystems ist dabei mit AC bezeichnet. Durch die Achsen xA, yA und zA wird das kartesische Antennenkoordinatensystem A repräsen- tiert. Die Hauptstrahlrichtung HS der Antenne 1 verläuft dabei entlang der zA-Achse. Beispielhaft ist in Fig.3A durch einen Punkt der Satellit MES mit seinem Reflektor 3 auf seiner relativen Bewegung (repräsentiert durch die Linie LI) um den Satelliten RSS während einer Messung bei einem bestimmten festen Azimutwinkel angedeutet. Im Koordinatensystem A wird die Position des Satelliten MES durch die entspre- chenden Koordinaten BA along entlang der xA-Achse, BA cross entlang der yA-Achse und BA rad entlang der zA-Achse repräsentiert. Diese Koordinaten werden im Folgenden auch als Baseline bezeichnet, wobei dieser Ausdruck üblicherweise dazu verwendet wird, um in Satellitensystemen den Abstand zwischen zwei Antennen zu bezeichnen. Die Baseline-Koordinaten können eindeutig in sphärische Koordinaten umgerechnet werden, welche durch den Abstand dr, den Polarwinkel ψ und den Azimutwinkel ξ repräsentiert werden. Diese Umrechnung ist in den ersten drei Zeilen der weiter un- ten genannten Gleichung (1) wiedergegeben. Fig.3B zeigt eine perspektivische Darstellung, welche sich von Fig.3A dahingehend unterscheidet, dass die Antenne 1 gedreht ist, wodurch sich ein gedrehtes Antennen- koordinatensystem Ar ergibt, wobei die Drehung einem Azimut-Offset-Winkel ξoff ungleich null um die Hauptstrahlrichtung HS der Antenne 1 entspricht und wobei die Achsen des gedrehten Antennenkoordinatensystems Ar in Bezug zu den Achsen des Antennensystems A gezeigt sind. Analog zu Fig.3A ist auch in Fig.3B durch einen Punkt der Satellit MES mit seinem Reflektor 3 auf seiner relativen Bewegung (reprä- sentiert durch die Linie LI) um den Satelliten RSS während einer Messung bei einem bestimmten festen Azimutwinkel angedeutet. P2972PC00 Im Folgenden wird das Antennendiagramm AP als ein zweidimensionales Diagramm betrachtet, das durch den Polarwinkel ψ und den Azimutwinkel ξ beschrieben ist, wobei die Größe dr ein Parameter ist, der für jede ξ- ψ -Kombination aus der Mess- geometrie verfügbar ist. Das Antennendiagramm ist somit ausreichend vermessen, wenn genügend Signalwerte für entsprechende Azimut- und Polarwinkel vorliegen, so dass das Diagramm ausreichend gut abgedeckt ist. Fig.4 zeigt eine Darstellung analog zu Fig.3A, wobei nunmehr die Position des Sa- telliten MES bzw. seines Reflektors 3 durch die Winkel θel bzw. θaz beschrieben wird. Der Winkel θel wird im Folgenden als Elevationswinkel bezeichnet und der Winkel θaz als azimutaler Winkel, der von dem oben genannten Azimutwinkel ξ zu unterscheiden ist. Es gibt nur dann eine eindeutige Relation zwischen den obigen Ba- seline-Koordinaten BA along, BA cross und BA rad und den Winkeln θel und θaz, wenn die Reihenfolge der Rotationen eindeutig definiert ist. Diese Reihenfolge der Rotationen ist im Folgenden dadurch gegeben, dass der Vektor, der in die zA-Richtung zeigt, zu- erst um den Winkel θel um die xA-Achse gedreht wird und anschließend der resultie- rende Vektor um den Winkel θaz um die yA-Achse gedreht wird. Die letzten zwei Zeilen der nachfolgenden Gleichung (1) zeigen den Zusammenhang zwischen den Baseline-Koordinaten und θaz sowie θel. tan(ξ) = [ BA 90° along sin(θ BA alo a ) = ng z dr⋅cos θel P2972PC00 Das lokale Koordinatensystem L des Satelliten RSS ist durch die orthogonalen Vek- toren in der nachfolgenden Gleichung (2) definiert, wobei rI RSS bzw. vI RSS die Posi- tion bzw. die Geschwindigkeit des Satelliten RSS im Inertialkoordinatensystem der Erde entsprechend der Fig.2 wiedergibt. In der Gleichung (2) bezeichnet ein Zir- kumflex Einheitsvektoren und rI RSS und vI RSS stellen Absolutwerte dar. Die Transfor- mation der Differenz zwischen dem Positionsvektor rI MES des Satelliten MES und dem Positionsvektor rI RSS des Satelliten RSS im Inertialsystem I in das lokale Koor- dinatensystem L des Satelliten RSS liefert den Vektor BL, d.h. den Baseline-Vektor im lokalen System L. In der Gleichung (2) bezeichnet LDI eine Rotationsmatrix, wel- che die Transformation repräsentiert. Das jeweilige Koordinatensystem wird durch einen hochgestellten Index repräsentiert. Der Satellit RSS kann mit einer an sich bekannten Ansteuerung seine Lage durch Veränderung seines Gierwinkels α, seines Nickwinkels β und seines Rollwinkels γ verändern. Dies entspricht einer Rotation des Baseline-Vektors ^^^^L aus dem lokalen Koordinatensystem L des Satelliten in das sog. Körper-System B. Diese Rotation kann mathematisch wie folgt dargestellt werden: ^^^^B = B D L ⋅ ^^^^L (3) Im Folgenden wird angenommen, dass α = β = γ = 0° ist, so dass BB = BL gilt. Ferner wird von einem Satelliten RSS ausgegangen, dessen Radarantenne 1 schräg auf die Erdoberfläche schaut, was zu einem Seitensichtwinkel θoff führt. Dieser Win- kel beschreibt eine Rotation um die xB-Achse des oben genannten Körper-Systems, P2972PC00 wodurch der Baseleine-Vektor in das rotierte Antennensystem Ar transformiert wird. Mit anderen Worten beschreibt der Seitensichtwinkel θoff die Verdrehung der Haupt- strahlrichtung der Radarantenne 1 des Satelliten RSS in Bezug auf die Richtung zum Erdmittelpunkt. Für einen Seitensichtwinkel |θoff| ≤ 90° gilt, dass ein positiver Seiten- sichtwinkel θoff zu einem in Flugrichtung nach rechts schauenden System führt und ein negativer Seitensichtwinkel θoff zu einem in Flugrichtung nach links schauenden System führt. Der Baseline-Vektor in dem Koordinatensystem Ar, das den Seiten- sichtwinkel berücksichtigt, kann wie folgt dargestellt werden: 1 0 0 ^^^^Ar =�0 cos θoff − sin θoff� ⋅ ^^^^B = Ar D B ⋅ ^^^^B 0 + sin θoff cos θoff Darüber hinaus kann eine Verdrehung der Antenne um den Azimut-Offset-Winkel ξoff um die zA-Achse berücksichtigt werden. Das heißt, es gilt folgender Zusammenhang: Aus den Koordinaten BA along, BA cross und BA rad können der Polarwinkel ψ, der Azi- mutwinkel ξ sowie der azimutale Winkel θaz und der Elevationswinkel θel mit Hilfe von obiger Gleichung (1) berechnet werden. Ziel des hier beschriebenen Verfahrens ist eine Anordnung der Umlaufbahn des Sa- telliten MES relativ zur Umlaufbahn des Satelliten RSS derart, dass bei einem Um- lauf der Azimutwinkel fest bleibt und der Polarwinkel entlang des Azimutwinkels variiert wird, wodurch ein Schnitt durch das Antennendiagramm erzeugt wird, der die Hauptstrahlrichtung HS beinhaltet. Durch geeignete Veränderung des Azimut- winkels und damit des Schnitts bei einem späteren Umlauf können dann wieder Sig- nalwerte für entsprechende Polarwinkel für einen anderen Azimutwinkel erfasst P2972PC00 werden. Hierdurch kann das gesamte Antennendiagramm umlaufen werden, so dass eine Vermessung des Antennendiagramms über alle Azimutwinkel erreicht werden kann. Die erfindungswesentliche Erkenntnis besteht dabei darin, dass man die Para- meter der elliptischen Bahnen des Satelliten MES in der Tat derart wählen kann, dass das Antennendiagramm über entsprechende Schnitte mit unterschiedlichen Azimut- winkeln vollumfänglich vermessen werden kann. Im Folgenden wird die Ableitung erläutert, welche zu den Parametern der Umlauf- bahnen führt, so dass das Antennendiagramm der Radarantenne 1 des Satelliten RSS mit Hilfe des Satelliten MES vermessen werden kann. Ausgangspunkt dieser Herlei- tung ist der bekannte helixförmige Orbit, der von zwei Satelliten der bekannten Tan- DEM-X-Mission abgeflogen wird. Der erdnächste Punkt beider Satellitenbahnen be- findet sich beim Breitengradargument (argument of latitude) u = 90°, was einem Kepler-Orbitparameter Argument des Perigäums (erdnächster Punkt) ω = 90° ent- spricht. Während eines Umlaufs um die Erde umläuft der Satellit MES komplett den Satelliten RSS in allen drei Dimensionen des lokalen Koordinatensystems des Satel- liten RSS. Die Baseline-Koordinaten BL along und BL rad aus der obigen Gleichung (2) können näherungsweise wie folgt beschrieben werden: BL rad,Δe (u) ≈ BL rad,Δe,max BL along,Δe (u) ≈ BL along,Δe,max ∙ cos u ≈ −2 ∙ a ∙ ∆e ∙ cos u (6) Dabei liegt der erdnächste Punkt ω für beide Satelliten MES und RSS bei dem Brei- tengradargument (argument of latitude) u = 90°. Die Größe a entspricht der Länge der großen Halbachse, welche für beide Satelliten identisch ist. Die Größe ∆e = eMES - eRSS bezeichnet den Exzentrizitätsunterschied zwischen der Exzentrizität eMES der elliptischen Bahn des Satelliten MES und der Exzentrizität eRSS der elliptischen Bahn des Satelliten RSS. Durch Δe in den tiefgestellten Indizes in Gleichung (6) kommt zum Ausdruck, dass der Exzentrizitätsunterschied die beiden Baselines erzeugt. Die betragsmäßigen Maxima der radialen Baseline BL rad,Δe,max (d.h. der Baseline in Rich- tung zum Mittelpunkt der Erde) liegen bei u = ± 90° und die betragsmäßigen P2972PC00 Maxima der sog. Along-Track-Baseline BL along,Δe,max (d.h. der Baseline in Flugrich- tung des Satelliten RSS) liegen am Äquator. Die sog. Cross-Track-Baseline BL cross,∆Ω aus der nachfolgenden Gleichung (7) (d.h. die Baseline senkrecht zur Bahnebene des Satelliten RSS) wird durch einen Unter- schied des Winkels des aufsteigenden Knotens ΔΩ = ΩMES – ΩRSS zwischen den el- liptischen Bahnen der Satelliten MES und RSS verursacht. Dieser Unterschied führt dazu, dass das betragsmäßige Maximum BL cross,ΔΩ,max dieser Cross-Track-Baseline am Äquator liegt, wohingegen die Baseline BL cross,ΔΩ bei u = ± 90° (d.h. am erdnächs- ten und weitesten von der Erde entfernen Punkt) den Wert 0 annimmt. In den tiefge- stellten Indizes der nachfolgenden Gleichung (7) wurde der Unterschied ΔΩ im Win- kel des aufsteigenden Knotens hinzugefügt, um anzuzeigen, dass hierdurch diese Cross-Track-Baseline verursacht wird. iRSS ist dabei die Inklination der elliptischen Bahn des Satelliten RSS. Die oben be- schriebene Helixform, welche aus den Unterschieden Δe und ΔΩ resultiert, wird im Folgenden als Standard-Helix bezeichnet. Um die oben beschriebenen Schnitte durch das Antennendiagramm AP durch die Hauptstrahlrichtung HS der Radarantenne 1 verlaufend zu erzeugen, muss gemäß Fig.3 eine zentrale Orbitposition (Central Orbit Position) COP vorliegen, bei der sich der Satellit RSS am erdnächsten oder am weitesten von der Erde entfernten Punkt befindet sowie BA cross = BA along = 0 gilt und BA rad positiv und deutlich größer als null ist. Dies liegt daran, dass die zentralen Schnitte mit den unterschiedlichen Azimutwinkeln sich an dieser zentralen Orbitposition schneiden sollen. Für die Stan- dard-Helix mit α = β = γ = 0° und mit Winkeln von θoff und ξoff von null (d.h. BA = BL) liegt die zentrale Orbitposition COP am erdnächsten Punkt u = 90°. Dies wird nochmals in dem linken Diagramm der Fig.5 verdeutlicht, das den Verlauf der oben P2972PC00 beschriebenen Baseline-Koordinaten im Antennensystem A wiedergibt, das hier gleich dem lokalen Koordinatensystem L des Satelliten RSS ist, und zwar in Abhän- gigkeit von dem Breitengradargument. In beiden Diagrammen der Fig.5 ist auch die zentrale Orbitposition COP eingezeichnet. Wie man im linken Diagramm der Fig.5 erkennt, ist die Koordinate BA cross maximal am Äquator (u = 0°) und null bei u = 90°. Somit muss BA along = BL along bei u = 90° ebenfalls null sein, so dass die erdnächsten Punkte der Satelliten RSS und MES auch bei u = 90° liegen müssen. Dies wird durch die Wahl des Arguments des Perigäums ω zu 90° so eingestellt. In der hier beschriebenen Ausführungsform wird ein System betrachtet, bei dem ein Seitensichtwinkel θoff ungleich Null vorliegen kann, d.h. bei dem die Antenne auch zur Seite blicken kann, wie dies zum Beispiel bei SAR-Radarsystemen der Fall ist. In einer solchen Konstellation kann die oben beschriebene Standard-Helix nicht ver- wendet werden, da BL ≠ BA gilt. Aus Fig.6 wird ersichtlich, wie der Seitensichtwin- kel θoff für ein zur Seite blickendes System berücksichtigt werden kann, indem eine Differenz Δi = iMES - iRSS durch die Inklinationen der elliptischen Bahn EB2 des Sa- telliten MES relativ zur elliptischen Bahn EB1 des Satelliten RSS eingeführt wird, wodurch ein zusätzlicher Beitrag zu der Cross-Track-Baseline hinzukommt. EQ be- schreibt dabei die Äquatorialebene. In Fig.6 und auch in den weiteren Ausführungs- beispielen wird eine nach rechts blickende Radarantenne auf dem Satelliten RSS an- genommen, d.h. eine Antenne, deren Hauptstrahlrichtung HS gesehen in Flugrich- tung des Satelliten RSS rechts von der zum Erdmittelpunkt zeigenden Achse zL liegt. Fig.6 zeigt die Positionen der Satelliten MES und RSS am erdnächsten Punkt. Fer- ner gilt α = β = γ = 0° (d.h. BB = BL). Die Wahl von Ω ist beliebig, wurde aber aus Gründen der Anschaulichkeit zu 90° gesetzt. Wichtig für die Erfindung ist der Win- kelunterschied der aufsteigenden Knoten ∆Ω. Der in Fig.6 verdeutlichte Inklina- tionsunterschied Δi erzeugt ein Maximum BL cross,Δi,max dieser Komponente der Cross- Track-Baseline bei u = 90° und ein Minimum für diese Komponente der Baseline in der Äquatorialebene EQ (siehe rechtes Diagramm der Fig.5). Die Größe BL cross,Δi,max kann aus Fig.6 abgeleitet werden und resultiert in der nachfolgenden Gleichung (8). P2972PC00 Die Cross-Track-Baseline BL cross,Δi(u), welche durch die Inklinationsdifferenz Δi ver- ursacht wird, kann durch eine Sinusfunktion in der Gleichung (8) approximiert wer- den. Bc L ross,Δi ( u ) ≈ Bc L ross,Δi,max ∙ sin u ≈ a ∙ ( 1 ∓ (eRSS + Δe) ) ∙ sin Δ i ∙ sin u (8) Das obere Minuszeichen in der obigen Gleichung (8) gilt für einen Azimutwinkel ξ ≤ 0° und das untere Pluszeichen in der obigen Gleichung (8) gilt für einen Azimutwin- kel ξ > 0. Für einen positiven Exzentrizitätsunterschied Δe (d.h. eMES > eRSS) ist die maximale radiale Baseline BL rad,Δe,max positiv bei u = 90°. Daher ist es erforderlich, dass auch die Baseline BL cross,Δi,max dort positiv ist, so dass der Satellit MES in der Hauptstrahl- richtung der zur Erde blickenden Radarantenne des Satelliten RSS verläuft. Aus Fig. 6 kann die unten genannte Gleichung (9) abgeleitet werden, aus der sich das erfor- derliche Verhältnis Δi/Δe ergibt (siehe Gleichungen (14) und (15) weiter unten). tan(θ BB L off) = cross,Δi,max Bcross,Δi,max BB ≈ BL rad,Δe,max rad,Δe,max (9) Dabei wurde die Annahme gemacht, dass α = β = γ = 0 gilt (d.h. BB = BL). Im Falle, dass α, β und γ deutlich von null abweichen, sollte BB in der obigen Gleichung (9) verwendet werden. Ansonsten kann BL verwendet werden. Eine Helix, die nur einen Inklinationsunterschied Δi und einen Exzentrizitätsunter- schied Δe aufweist, ist nicht sicher, da sich am Äquator die Orbits der beiden Satelli- ten kreuzen. Um eine sichere Helix-Konfiguration zu erhalten, muss deshalb auch ein Unterschied ΔΩ im Winkel des aufsteigenden Knotens vorliegen. Ein durch diesen Unterschied verursachter Beitrag BL cross,ΔΩ zur Cross-Track-Baseline ist im rechten Diagramm der Fig.5 im lokalen Koordinatensystem L wiedergegeben. Die Summe BL cross der beiden Cross-Track-Baseline-Komponenten, also BL cross,ΔΩ und BL cross,Δi, ist auch in diesem Diagramm gezeigt, ebenso wie die einzelne Komponente BL cross,Δi. P2972PC00 Im Falle, dass die obige Gleichung (9) erfüllt ist, führt die Transformation nach BA, also die Transformation in das Antennenkoordinatensystem, mittels des Azimut-Off- set-Winkels θoff (mit α = β = γ = ξoff = 0°) zu einer Cross-Track-Baseline BA cross, wel- che bei u = 90° null ist und ihr Maximum am Äquator hat, so wie dies auch für die Cross-Track-Baseline der Standard-Helix-Konfiguration der Fall ist (siehe linkes Di- agramm der Fig.5 im Antennensystem). Die Geometrie einer entsprechenden Helix mit einem Winkelunterschied ΔΩ ist aus Fig.7 ersichtlich. Zur Verdeutlichung enthält diese Figur eine Detailansicht D1 eines rechteckförmigen Ausschnitts A1 am Äquator sowie eine Detailansicht D2 eines rechteckförmigen Ausschnitts A2 am erdnächsten Punkt. Aus der Detailansicht D1 kann die Größe BL cross,ΔΩ,max der ersten Zeile der nachfolgenden Gleichung (10) abge- leitet werden. Die zweite Zeile der nachfolgenden Gleichung ist eine weitere Appro- ximation für einen kleinen Inklinationsunterschied Δi, die auch im ersten Teil der obigen Gleichung (7) enthalten ist. Aufgrund der zwei Cross-Track-Komponenten tritt eine zusätzliche kleine Baseline ΔBL an der zentralen Orbitposition COP auf. In Fig.7 ist dies am erdnächsten Punkt u=90°. Ihre Along-Track-Komponente ΔBL along wird weiter unten in Gleichung (18) benötigt und kann aus dem oberen Ausschnitt A2 der Fig.7 abgeleitet werden, so dass sich folgende Gleichung (11) ergibt: wobei das obere Vorzeichen vor (eRSS+∆e) für ξ ≤ 0° gültig ist und das untere Vor- zeichen vor eMES für ξ > 0° gültig ist. P2972PC00 Im Folgenden werden die Parameter Δe und Δi abgeleitet, welche in der hier be- schriebenen Ausführungsform für einen vorgegebenen Azimutwinkel ξ eingestellt werden, wobei dieser Azimutwinkel bei dieser Einstellung der Parameter während eines Umlaufs der Satelliten MES und RSS um die Erde 100 konstant ist. Während eines solchen Umlaufs werden dann Signalwerte des Antennendiagramms AP ge- messen, wobei jeder Signalwert einem anderen Polarwinkel Ψ des Antennendia- gramms entspricht. Der Parameter ΔΩ stellt eine Eingangsgröße der Ableitung dar. Weiter unten wird erläutert, wie dieser Parameter festgelegt werden kann. Unter der Annahme α ≈ β ≈ γ ≈ ξoff ≈ 0° kann der Azimutwinkel ξ basierend auf der ersten Zeile von Gleichung (1) als eine Funktion der Komponenten der Baseline BL beschrieben werden. Die nachfolgende Gleichung (12) ergibt sich durch die Verwen- dung der Summe der Beiträge der Parameter ΔΩ und Δi für die Cross-Track-Kompo- nente BL cross(u), welche in Gleichungen (7) und (8) definiert sind. Die Along-Track- Komponente und die radiale Komponente sind in obiger Gleichung (6) definiert. Die obige Gleichung (9) gilt für die zentralen Orbitposition COP, In Fig.6 ist dies der erdnächste Punkt u = 90°. Näherungsweise wird sie auch für die Umgebung ver- wendet. Der Winkel θoff kann durch nachfolgende Gleichung (13) ausgedrückt wer- den: Indem BL cross,∆i(u) in Gleichung (12) durch Gleichung (13) ersetzt wird, kann die Größe BL rad(u) eliminiert werden. Nach dem Einsetzen von Gleichung (7) und Glei- chung (8) kann die Gleichung dann wie folgt nach Δe aufgelöst werden: P2972PC00 Δe ≈ − sin iRSS⋅�1−e2 RSS�⋅sin ΔΩ⋅cos θoff 2⋅tan ξ Diese Gleichung berechnet für einen vorgegebenen Azimutwinkel ξ den Parameter Δe, so dass der Satellit MES an der zentralen Orbitposition COP in die Richtung des Winkels θoff der Radarantenne 1 des Satelliten RSS blickt. Der zugehörige Parameter Δi wird aus Gleichung (13) erhalten, indem die Ausdrücke für BL rad(u) und BL cross,∆i(u) aus Gleichung (6) bzw. (8) eingesetzt werden. Δi ≈ (−1) ⋅ asin� tan θoff⋅Δe 1∓(eRSS+ ^^^^ ^^^^)� (15) Das obere Vorzeichen vor (eRSS+∆e) gilt dabei für ξ ≤ 0°, wohingegen das untere Vorzeichen vor (eRSS+∆e) für ξ > 0° gültig ist. Gemäß der obigen Gleichung (14) wird Δe für Azimutwinkel in der Nähe von 0° sehr groß, was zu einer stark elliptischen Bahn des Satelliten MES mit einer großen Höhenvariation führt. Andererseits führen Azimutwinkel in der Nähe von ±90° zu ei- nem sehr kleinen Δe und somit zu nahezu identischen elliptischen Bahnen EB1 und EB2 in Bezug auf die radiale Baseline und die Along-Track-Baseline. Demzufolge wird in einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung die Radarantenne 1 me- chanisch um die Hauptstrahlrichtung HS um den Azimut-Offset-Winkel ξoff verdreht, wenn der vorgegebene Azimut-Winkel ξ in der Nähe von 0° oder ±90° liegt. Der Schnitt durch das Antennendiagramm AP, für den entsprechende Signalwerte ermit- telt werden, wird somit durch folgende Gleichung beschrieben: Dabei bezeichnet ξcut den Azimutwinkel des Schnitts im gedrehten Antennensystem Ar (siehe Fig.3B; ξ entspricht ξcut in Fig.3A für ξcut = 0°). Die geeignete Wahl von Schwellwerten, ab denen die Radarantenne um dem Winkel ξoff bei Annäherung des Azimut-Winkels ξ an 0° bzw. ±90° verdreht wird, liegt im Rahmen von P2972PC00 fachmännischem Handeln. Ferner kann gezeigt werden, dass eine Drehung um den Azimut-Offset-Winkel ξoff durch Einstellen der Winkel α, β und γ erreicht werden kann. Ein geeigneter Wert für den Winkelunterschied ΔΩ kann in Abhängigkeit eines ge- wünschten Minimalabstands zwischen dem Satelliten RSS und dem Satelliten MES, d.h. basierend auf Bmin, sowie eines gewünschten maximalen Betrags ξmax des Azi- mutwinkels ξ, der in der obigen Gleichung (14) enthalten ist, festgelegt werden. In einer bevorzugten Ausführungsform wird der Winkelunterschied ΔΩ basierend auf der ersten Zeile der nachfolgenden Gleichung (17) vorgegeben. In der zweiten Zeile dieser Gleichung wird in Abhängigkeit von ΔΩ und einem gewünschten Maximalab- stand zwischen dem Satelliten RSS und dem Satelliten MES, d.h. basierend auf Bmax, ein erforderlicher minimaler Betrag ξmin für die Azimutwinkel festgelegt. Die dritte Zeile in Gleichung (17) repräsentiert eine zusätzliche Beschränkung für positive Azi- mutwinkel ξ, welche aus der obigen Gleichung (14) abgeleitet ist, um eine negative Exzentrizität eMES zu verhindern. Eine negative Exzentrizität für eine Ellipse ist nicht möglich, d.h. der Exzentrizitätsunterschied Δe muss ≥ -eRSS sein. Die zusätzliche Be- schränkung bedeutet, dass positive Azimutwinkel ξ nicht unterhalb von ξpos,min liegen dürfen. Die Werte von ξmin, ξmax und ξpos,min geben vor, welche Werte für ξ und ξoff für ein ξcut zu verwenden sind. Diese Werte sind in den nachfolgenden Gleichungen für den gesamten Wertebereich von ξcut spezifiziert. P2972PC00 0° < ξ cut ≤ max�ξ min , ξ pos,min und Die zusätzliche kleine Baseline ∆BL along aus Gleichung (11) erzeugt einen azimutalen Winkel θaz, der an der zentralen Orbitposition COP leicht von null abweicht. Diese Abweichung wird in der hier beschriebenen Ausführungsform durch eine kleine Pha- senverschiebung des Satelliten MES um einen Zeitversatz Δτ kompensiert. Der Zeit- versatz Δτ lautet dabei wie folgt: Die Größe vs,MES ist dabei der die Geschwindigkeit des Satelliten MES an der zentra- len Orbitposition COP. Fig.8 verdeutlicht nochmals die Bestimmung der obigen Größen ΔΩ, Δe, Δi und Δτ. Aus Übersichtlichkeitsgründen sind die Gleichungen, die oben genannt werden, in Fig.8 lediglich allgemein durch eine entsprechende Funktion f() repräsentiert. Aufgrund der oben dargelegten Näherungen bei der Herleitung von Δe, Δi und Δτ treten folgende kleine Abweichungen an der zentralen Orbitposition COP auf. Zum einen ist die Along-Track-Baseline BA along im Antennensystem A nicht exakt null und zum anderen ist der Satellit MES nicht exakt in der Hauptstrahlrichtung der Ra- darantenne 1 des Satelliten RSS positioniert. Dies wird in der hier beschriebenen Ausführungsform mit der in Fig.9 gezeigten numerischen Anpassung korrigiert. Hierzu werden zunächst die Orbits der Satelliten RRS und MES basierend auf den oben genannten Parametern ΔΩ, Δe, Δi und Δτ simuliert. Anschließend wird die P2972PC00 Baseline BA COP an der zentralen Orbitposition COP im Koordinatensystem A (An- tenne) aus den simulierten Orbits berechnet. Schließlich werden die Größen ∆τres und ∆ires mittels der unten genannten Gleichung (19) berechnet. Das obere Vorzeichen vor (eRSS+∆e) gilt dabei für ξ ≤ 0°, wohingegen das untere Vorzeichen vor (eRSS+∆e) für ξ > 0° gültig ist. Mit den sich ergebenden Werten ∆τres und ∆ires werden dann die Werte von Δτ und Δi korrigiert. Die obigen Schritte werden iterativ wiederholt, bis ein bestimmtes Schwellwertkriterium erreicht ist. Dieses Schwellwertkriterium ist beispielsweise derart definiert, dass sich die Werte von Δτ und Δi um weniger als einen Schwellwert im Vergleich zur letzten Iteration ändern. Mit den im Rahmen der Iteration bestimm- ten Endwerten von Δτ und Δi sowie den oben beschriebenen Werten von ΔΩ und Δe wird dann die elliptische Bahn des Satelliten MES kommandiert bzw. eingestellt. Das erfindungsgemäße Verfahren wurde von den Erfindern anhand von Simulationen getestet und es hat sich gezeigt, dass die im Rahmen der Erfindung gewählten Para- meter dazu führen, dass das entsprechende Antennendiagramm eines Satelliten voll- umfänglich mittels eines anderen Satelliten vermessen werden kann. Die im Vorangegangenen beschriebenen Ausführungsformen der Erfindung weisen eine Reihe von Vorteilen auf. Insbesondere werden die Orbits bzw. Umlaufbahnen eines zweiten, sich relativ zu einem ersten Satelliten bewegenden Satelliten derart gewählt, dass bei einem Umlauf die Signalwerte des Antennendiagramms der Radar- antenne des ersten Satelliten für einen vorgegebenen Azimutwinkel in Richtung des P2972PC00 Polarwinkels im Koordinatensystem der Radarantenne erfasst werden können. Durch die entsprechende Variation der Umlaufbahnen des zweiten Satelliten können dann für eine Vielzahl von unterschiedlichen Azimutwinkeln die entsprechenden Signal- werte in Richtung des Polarwinkels ermittelt werden und somit das gesamte Anten- nendiagramm der Radarantenne vermessen werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Messung auf alle Polarwinkel ausgedehnt werden kann und somit auch das Antennendiagramm auf der Rückseite der Antenne bzw. des ersten Satelliten gemessen werden kann. Ein weiterer Vorteil ist, dass elektronisch gesteuerte Antennendiagramme, bei denen die Hauptstrahlrichtung von der Richtung der zA-Achse des Antennensystems um ei- nen Elevationswinkel θel,elektronisch und/oder einen azimutalen Winkel θaz,elektronisch ab- weicht, vorteilhaft vermessen werden können. Die elektronische Steuerung der Hauptstrahlrichtung weg von der zA-Achse des Antennensystems kann durch Modifi- kation des Seitensichtwinkels θoff in der Berechnung der Orbit-Parameter und/oder durch Modifikation der Lagewinkel des ersten Flugobjekts, d.h. des Gierwinkels α, Nickwinkels β und Rollwinkels γ, berücksichtigt werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass bei elektronischer Antennensteuerung, bei der die Hauptstrahlrichtung von der Richtung der zA-Achse des Antennensystems um einen Elevationswinkel θel,elektronisch und/oder einen azimutalen Winkel θaz,elektronisch ab- weicht, die Hauptstrahlrichtung gleich der Richtung der zA-Achse des Antennensys- tems in der Berechnung der Orbitparameter der beiden elliptischen Bahnen beibehal- ten werden kann. Durch die elektronische Antennensteuerung laufen dann zwar die Schnitte mit konstantem Azimutwinkel ξcut nicht mehr durch die elektronisch gesteu- erte Hauptstrahlrichtung der Antenne. Dafür können aber durch schnelles elektroni- sches Umschalten zwischen mehreren Antennendiagrammen alle diese Antennendia- gramme nacheinander im gleichen Orbit vermessen werden. P2972PC00 Ein weiterer Vorteil ist, dass die Messung des Antennendiagramms vollständig im Weltraum stattfindet und dadurch alle Störungen der Messung durch Atmosphäre, Io- nosphäre, störende Bodenechos (ground clutter), Mehrwegeffekte, Ambiguitäten und Volumenstreuung ausgeschlossen sind. Insbesondere ist dadurch neben der Messung des Amplitudendiagramms auch eine Messung des Phasendiagramms sowie eine exakte polarimetrische Messung des Antennendiagramms möglich.

Claims

P2972PC00 Patentansprüche 1. Verfahren zur Vermessung eines Antennendiagramms (AP) einer Antenne (1) auf einem ersten Flugobjekt (RSS) mittels eines zweiten Flugobjekts (MES), wobei sich das erste Flugobjekt (RSS) im Orbit entlang einer ersten ellipti- schen Bahn (EB1) um einen Himmelskörper (100) bewegt und sich das zweite Flugobjekt (MES) im Orbit auf einer zweiten elliptischen Bahn (EB2) um den Himmelskörper (100) bewegt, wobei während der Bewegung des ersten und zweiten Flugobjekts (RSS, MES) die Antenne (1) entlang einer Hauptstrahl- richtung (HS) Antennenstrahlung aussendet und/oder von dem zweiten Flugob- jekt (MES) empfängt, wobei die Hauptstrahlrichtung (HS) einen vorgegebenen Seitensichtwinkel (θoff) aufweist, der ein Drehwinkel gleich oder ungleich null um die Bewegungsrichtung des ersten Flugobjekts (RSS) gegenüber der Rich- tung zum Mittelpunkt (M) des Himmelskörpers (100) ist, wobei mittels des zweiten Flugobjekts (MES) Signalwerte (SV) der Antenne (1) gewonnen wer- den und hieraus zumindest ein Teil des Antennendiagramms (AP) ermittelt wird, wobei die erste elliptische Bahn (EB1) und die zweite elliptische Bahn (EB2) derart relativ zueinander eingestellt werden, dass die gewonnenen Signalwerte (SV) während eines Umlaufs, bei dem das erste Flugobjekt (RSS) und das zweite Flugobjekt (MES) den Himmelskörper (100) einmal umkreisen, zu ei- nem festen vorgegebenen Azimutwinkel (ξcut) und unterschiedlichen Polar- winkeln (ψ) in Bezug auf die Antenne (1) gehören, wobei der vorgegebene Azimutwinkel (ξcut) einen Drehwinkel um die Hauptstrahlrichtung (HS) reprä- sentiert und die unterschiedlichen Polarwinkel (ψ) Neigungswinkel gegenüber der Hauptstrahlrichtung (HS) repräsentieren. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellung der ersten elliptischen Bahn und der zweiten elliptischen Bahn (EB2) relativ zuei- nander nach einer vorgegebenen Anzahl von Umläufen verändert wird, um P2972PC00 hierdurch den vorgegebenen Azimutwinkel (ξcut) für zumindest den nächsten Umlauf zu variieren. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die erste el- liptische Bahn (EB1) und die zweite elliptische Bahn (EB2) während des Um- laufs Ellipsen mit großen Halbachsen (a) gleicher Länge und dem gleichen Brennpunkt darstellen, an dem sich der Mittelpunkt (M) des Himmelskörpers (100) befindet, wobei die Exzentrizität (eMES) der Ellipse der zweiten ellipti- schen Bahn (EB2) um den Betrag eines Exzentrizitätsunterschieds (Δe) gegen- über der Exzentrizität (eRSS) der Ellipse der ersten elliptischen Bahn (EB1) ver- ändert ist und die Inklination (iMES) der zweiten elliptischen Bahn (EB2) um den Betrag eines Inklinationsunterschieds (Δi) gegenüber der Inklination (iRSS) der ersten elliptischen Bahn (EB1) verändert ist und der Winkel (ΩMES) des aufsteigenden Knotens der zweiten elliptischen Bahn (EB2) um den Betrag ei- nes Winkelunterschieds (ΔΩ) gegenüber dem Winkel (ΩRSS) des aufsteigenden Knotens der ersten elliptischen Bahn(EB1) verändert ist. 4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich- net, dass die Position des zweiten Flugobjekts (MES) auf der zweiten ellipti- schen Bahn (EB2) um den Betrag eines Phasenunterschieds (Δτ) angepasst wird, um einen Versatz der Position des zweiten Flugobjekts (MES) in der Be- wegungsrichtung des ersten Flugobjekts (RSS) an einer zentralen Bahnposition (COP) des ersten Flugobjekts (RSS) zu kompensieren, wobei die zentrale Bahnposition (COP) die dem Himmelskörper (100) nächstliegende oder die vom Himmelskörper (100) am weitesten entferne Position des ersten Flugob- jekts (RSS) ist. 5. Verfahren nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Inklina- tionsunterschied (Δi) und der Phasenunterschied (Δτ) eine Korrektur enthält, um an der zentralen Bahnposition (COP) des ersten Flugobjekts (RSS) P2972PC00 sicherzustellen, dass die Hauptstrahlrichtung (HS) der Antenne (1) durch das zweite Flugobjekt (MES) verläuft. 6. Verfahren nach Anspruch 3 oder nach Anspruch 4 oder 5 in Kombination mit Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkelunterschied (ΔΩ) vorge- geben wird und der Exzentrizitätsunterschied (Δe) und/oder der Inklinationsun- terschied (Δi) in Abhängigkeit von dem vorgegebenen Winkelunterschied (ΔΩ) der aufsteigenden Knoten festgelegt sind. 7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Exzentrizitäts- unterschied (Δe) basierend auf folgender Gleichung festgelegt ist: sin iRSS⋅�1−e2 RSS�⋅sin ΔΩ⋅cos θoff 2⋅tan ξ , wobei Δe der Exzentrizitätsunterschied (Δe) ist, wobei iRSS die Inklination (iRSS) der Ellipse der ersten elliptischen Bahn (EB1) ist, wobei eRSS die Exzentrizität (eRSS) der Ellipse der ersten elliptischen Bahn (EB1) ist, wobei ΔΩ der vorgegebene Winkelunterschied (ΔΩ) der aufsteigenden Knoten ist, wobei θoff der vorgegebene Seitensichtwinkel (θoff) ist, wobei ξ = ξcut + ξoff gilt, wobei ξcut der vorgegebene Azimutwinkel (ξcut) ist und ξoff ein Azimut-Offset-Winkel�ξoff� gleich null oder ungleich null ist, wo- bei ein Azimut-Offset-Winkel (ξoff) ungleich null die Verdrehung der Antenne (1) um ihre Hauptstrahlrichtung (HS) gegenüber einer vorgegebenen Normal- position repräsentiert, wobei für den Exzentrizitätsunterschied ∆e = eMES - eRSS gilt und für den Win- kelunterschied der aufsteigenden Knoten ∆Ω = ΩMES - ΩRSS gilt, P2972PC00 wobei eMES die Exzentrizität der Ellipse der zweiten elliptischen Bahn (EB2) ist, wobei ΩRSS der Winkel des aufsteigenden Knotens der ersten elliptischen Bahn (EB1) ist, wobei ΩMES der Winkel des aufsteigenden Knotens der zweiten elliptischen Bahn (EB2) ist. 8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Inklinationsun- terscheid (Δi ) basierend auf folgender Gleichung festgelegt ist: Δi = (−1) ⋅ asin� tan θoff⋅Δe 1∓(eRSS+Δe)�, wobei Δi der Inklinationsunterschied ist und Δi = iMES − iRSS gilt, wobei iMES die Inklination der Ellipse der zweiten elliptischen Bahn (EB2) ist, wobei eMES die Exzentrizität (eMES) der Ellipse der zweiten elliptischen Bahn (EB2) ist, wobei das Minuszeichen vor (eRSS + Δe) gilt, falls ξ ≤ 0 ist, wobei das Pluszeichen vor ( eRSS + Δe ) gilt, falls ξ > 0 ist. 9. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkelunterschied (ΔΩ) der aufsteigenden Knoten derart vorgegeben wird, dass bei der Bewegung des zweiten Flugobjekts (MES) relativ zum ersten Flugobjekt (RSS) der minimale Abstand zwischen dem ersten Flugobjekt (RSS) und dem zweiten Flugobjekt (MES) einen vorgegebenen Wert annimmt, wobei vorzugsweise die Nebenbedingung erfüllt ist, dass der Betrag des Win- kels, der sich aus dem vorgegebenen Azimutwinkel (ξcut) und einem Azimut- Offset-Winkel (ξoff) gleich null oder ungleich null zusammensetzt, einen vor- gegebenen Maximalwert nicht überschreitet und einen vorgegebenen Minimal- wert nicht unterschreitet, wobei ein Azimut-Offset-Winkel (ξoff) ungleich null P2972PC00 die Verdrehung der Antenne (1) um ihre Hauptstrahlrichtung (HS) gegenüber einer vorgegebenen Normalposition repräsentiert. 10. Verfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass nach einer vorbestimmten Anzahl von Umläufen der Azimut-Offset-Winkel �ξoff� verändert, ohne die Einstellung der ersten elliptischen Bahn (EB1) und der zweiten elliptischen Bahn (EB2) relativ zueinander zu verändern, wobei der Azimut-Offset-Winkel�ξoff� derart verändert wird, dass hierdurch der vor- gegebene Azimutwinkel (ξcut) variiert wird. 11. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich- net, dass die Antennenstrahlung der Antenne (1) frequenzmoduliert und vor- zugsweise linear frequenzmoduliert ist. 12. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich- net, dass als Antennendiagramm (AP) ein Sendediagramm und/oder ein Emp- fangsdiagramm und/oder ein Zwei-Wege-Diagramm vermessen wird. 13. System zur Vermessung eines Antennendiagramms (AP) einer Antenne (1) auf einem ersten Flugobjekt (RSS) mittels eines zweiten Flugobjekts (MES), wobei das System zu einem Betrieb eingerichtet ist, bei dem sich das erste Flugobjekt (RSS) im Orbit entlang einer ersten elliptischen Bahn (EB1) um einen Him- melskörper (100) bewegt und sich das zweite Flugobjekt (MES) im Orbit auf einer zweiten elliptischen Bahn (EB2) um den Himmelskörper (100) bewegt, wobei während der Bewegung des ersten und zweiten Flugobjekts (RSS, MES) die Antenne (1) entlang einer Hauptstrahlrichtung (HS) Antennenstrahlung aussendet und/oder von dem zweiten Flugobjekt (MES) empfängt, wobei die Hauptstrahlrichtung (HS) einen vorgegebenen Seitensichtwinkel (θoff) auf- weist, der ein Drehwinkel gleich oder ungleich null um die Bewegungsrichtung des ersten Flugobjekts (RSS) gegenüber der Richtung zum Mittelpunkt (M) des Himmelskörpers (100) ist, wobei mittels des zweiten Flugobjekts (MES) P2972PC00 Signalwerte (SV) der Antenne (1) gewonnen werden und hieraus zumindest ein Teil des Antennendiagramms (AP) ermittelt wird, wobei die erste elliptische Bahn (EB1) und die zweite elliptische Bahn (EB2) derart relativ zueinander eingestellt werden, dass die gewonnenen Signalwerte (SV) während eines Umlaufs, bei dem das erste Flugobjekt (RSS) und das zweite Flugobjekt (MES) den Himmelskörper (100) einmal umkreisen, zu ei- nem festen vorgegebenen Azimutwinkel (ξcut) und unterschiedlichen Polar- winkeln (ψ) in Bezug auf die Antenne (1) gehören, wobei der vorgegebene Azimutwinkel (ξcut) einen Drehwinkel um die Hauptstrahlrichtung (HS) reprä- sentiert und die unterschiedlichen Polarwinkel (ψ) Neigungswinkel gegenüber der Hauptstrahlrichtung (HS) repräsentieren. 14. System nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das System zur Durchführung eines Verfahrens nach einem der Ansprüche 2 bis 12 eingerich- tet ist.
EP24725444.4A 2023-05-15 2024-05-08 Verfahren zur vermessung eines antennendiagramms einer antenne auf einem ersten flugobjekt mittels eines zweiten flugobjekts Pending EP4713699A1 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102023112705.5A DE102023112705A1 (de) 2023-05-15 2023-05-15 Verfahren zur Vermessung eines Antennendiagramms einer Antenne auf einem ersten Flugobjekt mittels eines zweiten Flugobjekts
PCT/EP2024/062689 WO2024235779A1 (de) 2023-05-15 2024-05-08 Verfahren zur vermessung eines antennendiagramms einer antenne auf einem ersten flugobjekt mittels eines zweiten flugobjekts

Publications (1)

Publication Number Publication Date
EP4713699A1 true EP4713699A1 (de) 2026-03-25

Family

ID=91076747

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
EP24725444.4A Pending EP4713699A1 (de) 2023-05-15 2024-05-08 Verfahren zur vermessung eines antennendiagramms einer antenne auf einem ersten flugobjekt mittels eines zweiten flugobjekts

Country Status (4)

Country Link
EP (1) EP4713699A1 (de)
KR (1) KR20260011169A (de)
DE (1) DE102023112705A1 (de)
WO (1) WO2024235779A1 (de)

Family Cites Families (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2599849B1 (fr) * 1986-06-06 1988-08-26 Telediffusion Fse Circuit d'analyse d'un signal electrique module en amplitude, comprenant un transposeur de frequence
US5805067A (en) * 1996-12-30 1998-09-08 At&T Corp Communication terminal having detector method and apparatus for safe wireless communication
FR2995478B1 (fr) * 2012-09-07 2014-09-26 Thales Sa Methode pour la caracterisation d'une antenne de transmission d'un satellite en orbite et systeme associe
US10547395B2 (en) * 2016-12-28 2020-01-28 Facebook, Inc. Characterizing antenna patterns
KR101978555B1 (ko) * 2017-05-15 2019-05-15 한국과학기술원 주파수 변조 연속파를 이용한 안테나 방사패턴 측정 시스템 및 그 동작 방법
CN110018364B (zh) * 2019-05-07 2020-07-31 中国人民解放军32039部队 天线方向图在轨测试方法、系统及电子设备
CN115421169B (zh) * 2022-08-29 2024-07-05 中国科学院国家空间科学中心 一种在轨定标gnss-r波束扫描天线中心指向的方法和装置
CN115859709A (zh) * 2022-11-16 2023-03-28 中国空间技术研究院 一种考虑多场效应的卫星天线在轨方向图确定方法

Also Published As

Publication number Publication date
KR20260011169A (ko) 2026-01-22
WO2024235779A1 (de) 2024-11-21
DE102023112705A1 (de) 2024-11-21

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3854795T2 (de) Radarsystem mit einer Gruppe von untereinander verbundenen Elementar-Satelliten
EP3803454B1 (de) Synthetik-apertur-radarverfahren und synthetik-apertur-radarvorrichtung
EP0601051B1 (de) Messanordnung für die anwendung bei der lageregelung eines dreiachsenstabilisierten satelliten sowie zugehöriges auswerteverfahren, regelungssystem und -verfahren
DE69116719T2 (de) Verfahren zur Strahlausrichtung für mobiles Satellitenkommunikationssystem
DE60302379T2 (de) Radarverarbeitungssystem und Verfahren zur Erkennung und Überwachung von Zielen
DE69512129T2 (de) System zur Bestimmung der Lage eines Raumfahrzeuges mittels eines Sonnensensors, eines Erdsensors und einer Weltraum-Erd-Verbindung
EP2735055B1 (de) Reflektorantenne für ein radar mit synthetischer apertur
DE2252370A1 (de) Satelliten-nachrichtensystem
DE19737592A1 (de) Lagebestimmungssystem für künstliche Satelliten
DE60008845T2 (de) Kombiniertes Roll-Gier-Raumfahrzeugsteuerungsverfahren für den Ausgleich einer niedrigen Umlaufbahn
DE69630767T2 (de) Lageregelung für Raumfahrzeuge mittels kardanisch befestigten Triebwerken
DE69026583T2 (de) Radar mit synthetischer Apertur und Strahlkeulenschärfungsfähigkeit in der Richtung der Fahrt
EP0286806A2 (de) Verfahren zur topografischen Kartierung
DE68912826T2 (de) Verfahren zur Stabilisierung einer elektronisch schwenkbaren Monopuls-Radarantenne.
EP1094002A2 (de) Regelungsanordnung und Regelungsverfahren für Satelliten
EP1273518B1 (de) Satellitenkonfiguration zur interferometrischen und/oder tomografischen Abbildung der Erdoberfläche mittels Radar mit synthetischer Apertur
EP1515159B1 (de) Verfahren zur Verringerung des Dopplerzentroids bei einem kohärenten Impuls-Radarsystem
DE3587408T2 (de) Verfolgungssystem für antennen mittels sequentieller mehrkeulenbildung.
DE1591811A1 (de) Satelitten-Nachrichtenverbindungssystem
EP0748737A1 (de) Dreiachsenstabilisierter, erdorientierter Satellit und zugehöriges Sonnen- und Erdakquisitionsverfahren
WO2024235779A1 (de) Verfahren zur vermessung eines antennendiagramms einer antenne auf einem ersten flugobjekt mittels eines zweiten flugobjekts
DE68903244T2 (de) Verfahren zur ausrichtung des rolltraegheitsmomentes eines drehenden koerpers im raum zu einer gegebenen richtung.
DE69719944T2 (de) Methode zur Abschätzung der präzisen Orientierung einer auf einem Satelliten montierten phasengesteuerten Antenne und eines entfernt gelegenen Empfängers
WO2016116210A1 (de) Antennenmodul, verfahren zum ermitteln einer orientierung und satellitennavigationsmodul
DE69105439T2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Messung der Integrität einer Sendung.

Legal Events

Date Code Title Description
STAA Information on the status of an ep patent application or granted ep patent

Free format text: STATUS: UNKNOWN

STAA Information on the status of an ep patent application or granted ep patent

Free format text: STATUS: THE INTERNATIONAL PUBLICATION HAS BEEN MADE

PUAI Public reference made under article 153(3) epc to a published international application that has entered the european phase

Free format text: ORIGINAL CODE: 0009012

STAA Information on the status of an ep patent application or granted ep patent

Free format text: STATUS: REQUEST FOR EXAMINATION WAS MADE

17P Request for examination filed

Effective date: 20251014

AK Designated contracting states

Kind code of ref document: A1

Designated state(s): AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC ME MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR