EP4711666A1 - Leuchte - Google Patents

Leuchte

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EP4711666A1
EP4711666A1 EP25195784.1A EP25195784A EP4711666A1 EP 4711666 A1 EP4711666 A1 EP 4711666A1 EP 25195784 A EP25195784 A EP 25195784A EP 4711666 A1 EP4711666 A1 EP 4711666A1
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EP
European Patent Office
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building wall
reflector
luminaire
shell
light
Prior art date
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Pending
Application number
EP25195784.1A
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English (en)
French (fr)
Inventor
Matthias Bremerich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Erco GmbH
Original Assignee
Erco GmbH
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Publication date
Application filed by Erco GmbH filed Critical Erco GmbH
Publication of EP4711666A1 publication Critical patent/EP4711666A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V7/00Reflectors for light sources
    • F21V7/0008Reflectors for light sources providing for indirect lighting
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21SNON-PORTABLE LIGHTING DEVICES; SYSTEMS THEREOF; VEHICLE LIGHTING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLE EXTERIORS
    • F21S8/00Lighting devices intended for fixed installation
    • F21S8/02Lighting devices intended for fixed installation of recess-mounted type, e.g. downlighters
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V7/00Reflectors for light sources
    • F21V7/0083Array of reflectors for a cluster of light sources, e.g. arrangement of multiple light sources in one plane
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21WINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES F21K, F21L, F21S and F21V, RELATING TO USES OR APPLICATIONS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS
    • F21W2131/00Use or application of lighting devices or systems not provided for in codes F21W2102/00-F21W2121/00
    • F21W2131/10Outdoor lighting
    • F21W2131/107Outdoor lighting of the exterior of buildings
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F21YINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES F21K, F21L, F21S and F21V, RELATING TO THE FORM OR THE KIND OF THE LIGHT SOURCES OR OF THE COLOUR OF THE LIGHT EMITTED
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    • F21Y2103/10Elongate light sources, e.g. fluorescent tubes comprising a linear array of point-like light-generating elements
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
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    • F21Y2115/00Light-generating elements of semiconductor light sources
    • F21Y2115/10Light-emitting diodes [LED]

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft unter anderem eine Leuchte (10) zum Einbau in eine erste Gebäudewand (11) und zur Ausleuchtung einer zweiten, zu der ersten Gebäudewand benachbart angeordneten Gebäudewand (12), umfassend ein Gehäuse (13), eine Platine (14), auf der mehrere LED-Cluster (15a, 15b, 15c) angeordnet sind, und eine Reflektoranordnung (16) mit einer der Zahl der LED-Cluster (15a, 15b, 15c) entsprechenden Zahl an Reflektorschalen (17a, 17b, 17c), wobei das Gehäuse (13) mit der Reflektoranordnung (16) in die erste Gebäudewand (11) eingelassen ist, und wobei die Reflektoranordnung (16) mit einem Überstandsbereich (19) aus der ersten Gebäudewand (11) heraus nach außen vorragt, wobei die Leuchte (10) von einer insbesondere kuppelförmigen Abdeckung (20) übergriffen ist, die einen lichtdurchlässigen, im Montagezustand der Leuchte der zweiten Gebäudewand zugewandten Ausschnitt (21) aufweist, der von den LED-Clustern (15a, 15b, 15c) emittierte und an den Reflektorschalen (17a, 17b, 17c) reflektierte Lichtanteile einschließlich von an dem Überstandsbereich (19) reflektierten Lichtanteilen (18a, 18b) zu der zweiten Gebäudewand (12) passieren lässt.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Leuchte nach Anspruch 1.
  • Die Anmelderin entwickelt und fertigt Leuchten zur Ausleuchtung von Gebäudeflächen seit mehr als acht Jahrzehnten.
  • Die vorliegende Patentanmeldung betrifft eine Leuchte, die in eine erste Gebäudewand eingebaut wird, und zur Ausleuchtung einer zweiten Gebäudewand dient. Beispielsweise kann die Leuchte als Bodeneinbauleuchte ausgebildet sein, und zur Ausleuchtung einer vertikalen oder im Wesentlichen vertikalen, der Bodenwand benachbarten zweite Gebäudewand dienen.
  • Die erfindungsgemäße Leuchte soll die von der zweiten Gebäudewand bereitgestellte Fläche möglichst homogen ausleuchten. Wenn die zweite Gebäudewand eine vertikale Wand ist, sollen sowohl tiefe Bereiche der zweiten Gebäudewand als auch hohe Bereiche gleichmäßig ausgeleuchtet werden. Darüber hinaus wird gewünscht, dass die Leuchte mit nur einen sehr geringen Wandabstand auskommt und dennoch sehr breite Bereiche der zweiten Gebäudewand homogen ausleuchtet.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Leuchte zu entwickeln, die als Einbauleuchte zur homogenen Ausleuchtung hoher und breiter Gebäudeflächen geeignet ist und die einen nur geringen Wandabstand zulässt.
  • Die Erfindung löst diese Aufgabe mit den Merkmalen des Anspruches 1.
  • Die erfindungsgemäße Leuchte dient zum Einbau in eine erste Gebäudewand und zur Ausleuchtung einer zweiten Gebäudewand. Die zweite Gebäudewand schließt sich insbesondere an die erste Gebäudewand an. Beispielsweise kann die erste Gebäudewand eine Bodenwand und die zweite Gebäudewand eine vertikale oder im Wesentlichen vertikale Gebäudewand sein.
  • Die Leuchte kann unter einem nur geringen Wandabstand zu der zweiten Gebäudewand angeordnet werden, beispielsweise unter einem Abstand von 50 cm oder 80 cm zu der zweiten Gebäudewand. Bei Anwendung solch geringer Wandabstände können z.B. beispielsweise Wandhöhen bis ca. 5 m Höhe homogen ausgeleuchtet werden.
  • Für den Fall, dass noch höhere Wände, von z.B. 8 m bis 10 m Höhe, homogen geflutet werden sollen, können die erfindungsgemäßen Leuchten Wandabstände, von z.B. 100 cm bis 150 cm aufweisen. Diese geringen Wandabstände sind mit Leuchten des Standes der Technik nicht erreichbar.
  • Die erfindungsgemäße Leuchte umfasst ein Gehäuse, welches z.B. als Einbaugehäuse ausgebildet ist und beispielsweise in eine Bodenwand eingegossen oder in einen dort vorgesehenen Hohlraum montiert ist. Innerhalb des Gehäuses ist eine Platine angeordnet, an der mehrere LED-Cluster angeordnet sind.
  • Ein LED-Cluster im Sinne der Erfindung ist eine kompakte Anordnung einer oder mehrerer LEDs, die einen Lichtpunkt oder eine Art Lichtpunkt bereitstellen. Die LEDs sind also nicht in großer Zahl auf einer Platine angeordnet und entlang der Platinenoberfläche breit verteilt angeordnet, sondern es handelt sich bei einem LED-Cluster um einen zentrierten, lichtemittierenden Bereich nach Art eines Lichtpunktes. Ein LED-Cluster kann z. B. zwei Hochleistungs-LEDs umfassen. Ein LED-Cluster im Sinne der Erfindung stellt eine nahezu punktförmige oder angenähert punktförmige Lichtquelle bereit.
  • Innerhalb des Gehäuses der Leuchte können elektronische oder elektrische Bauelemente zur Spannungsversorgung der LED-Cluster vorgesehen sein, z.B. Steuerungselemente, Controller, Treiber, und alle sonstigen, üblichen, für den Betrieb einer LED-Leuchte erforderlichen oder geeigneten Bauteile.
  • Die erfindungsgemäße Leuchte umfasst eine besondere Reflektoranordnung: Die Reflektoranordnung der erfindungsgemäßen Leuchte umfasst mehrere Reflektorschalen, wobei die Zahl an Reflektorschalen, der Zahl der LED-Cluster entspricht. Beispielsweise kann die erfindungsgemäße Reflektoranordnung zwei oder drei Reflektorschalen und entsprechend zwei oder drei LED-Cluster aufweisen. Jedem LED-Cluster ist eine eigene Reflektorschale zugeordnet. Jeder Reflektorschale ist ein eigenes LED-Cluster zugeordnet.
  • Die Reflektorschalen weisen jeweils eine hochreflektierende Freiformfläche auf, die unter Verwendung von Algorithmen konzipiert und optimiert ist. Jede Reflektorschale ist mit ihrem Innenraum dem jeweiligen LED-Cluster zugewandt. Die Platine mit den LED-Clustern ist im montierten Zustand der Leuchte zwischen der zweiten Gebäudewand und der Reflektoranordnung mit den Reflektorschalen angeordnet. Jede Reflektorschale empfängt Licht nur von einem LED-Cluster und jeder LED-Cluster strahlt Licht nur oder überwiegend nur in eine der Reflektorschalen hinein ab.
  • Eine Ausführungsform der Erfindung umfasst drei LED-Cluster und drei Reflektorschalen. Jedes LED-Cluster umfasst mehrere LEDs, z.B. zwei High-Power-LEDs. Die mehreren Reflektorschalen können miteinander verbunden sein, insbesondere einstückig zu einer Reflektoranordnung zusammengefasst sein. Die Innenflächen der Reflektorschalen sind insbesondere hoch verspiegelt.
  • Die Reflektoranordnung kann z.B. von einem Kunstspritzgussteil bereitgestellt sein, das mit einer hochreflektiven Beschichtung im Bereich der Reflektorschalen versehen ist.
  • Die Leuchte umfasst ein Einbaugehäuse, das in die erste Gebäudewand eingelassen ist, insbesondere vollständig oder überwiegend vollständig in die erste Gebäudewand eingelassen ist.
  • Die Reflektoranordnung ragt zumindest teilweise, mit einem Überstandsbereich, aus der ersten Gebäudewand heraus nach außen vor. Beispielsweise kann der Überstandsbereich etwa ein Fünftel oder etwa ein Drittel der Längserstreckung der Reflektorschale, gegebenenfalls auch die Hälfte der Erstreckung der Reflektorschale, betragen. Dies ermöglicht eine Ausleuchtung auch solcher Bereiche der zweiten Gebäudewand, die der Leuchte unmittelbar benachbart sind. Bei einer als Bodeneinbauleuchte ausgebildeten erfindungsgemäßen Leuchte, die zur Ausleuchtung einer vertikalen Gebäudewand dient, können Lichtanteile, die an dem Überstandsbereich der Reflektorschale reflektiert werden, der aus der ersten Gebäudewand herausragt, auf die unteren Bereiche der vertikal ausgerichteten zweiten Gebäudewand geworfen werden, also auf die Wandbereiche, die der ersten Gebäudewand unmittelbar benachbart sind. Damit kann die zweite Gebäudewand bis ganz nach unten, also auch bis nahe an die Bodenfläche heran, ausgeleuchtet werden.
  • Die erfindungsgemäße Leuchte umfasst darüber hinaus eine Abdeckung, die gewölbt, z.B. kuppelförmig gewölbt, ausgebildet ist. Die Abdeckung schützt die in die erste Gebäudewand eingelassene Leuchte und den Überstandsbereich vor Beschädigungen und sonstigen Beeinträchtigungen. Die Abdeckung ragt ebenfalls aus der ersten Gebäudewand vor.
  • Die Abdeckung ist lichtundurchlässig ausgebildet. Sie umfasst einen Ausschnitt, der lichtdurchlässig ausgebildet ist, also eine Art Fenster. Dieses Fenster ermöglicht einen Lichtaustritt.
  • Der Ausschnitt kann als eine Öffnung in der Abdeckung ausgebildet sein, oder eine lichtdurchlässige Scheibe, z.B. eine Glasscheibe oder eine Kunststoffscheibe, umfassen.
  • Der Ausschnitt in der Abdeckung ist im Montagezustand der Leuchte der zweiten Gebäudewand zugewandt. Er kann beispielsweise einen Bereich von etwa einem Fünftel oder einem Zehntel der gesamten Oberfläche der Abdeckung ausmachen.
  • Im Gegensatz zu herkömmlichen Wandeinbauleuchten ist die erfindungsgemäße Leuchte nicht vollständig bündig zu der ersten Gebäudewand ausgebildet, sondern ragt zumindest mit einem Überstandsbereich der Reflektoranordnung aus ihr hervor. Damit können auch untere Bereiche der vertikal auszuleuchtenden zweiten Gebäudewand ausgeleuchtet werden.
  • Die Lichtanteile, die ausgehend von einem LED-Cluster auf den Überstandsbereich treffen und dort reflektiert werden, werden zu solchen Bereichen der zweiten Gebäudewand hingelenkt, die der Leuchte unmittelbar benachbart sind. Damit können auch diese benachbarten Bereiche der zweiten Gebäudewand homogen ausgeleuchtet werden.
  • Der Überstandsbereich umfasst insbesondere Abschnitte sämtlicher Reflektorschalen. Jede der Mehrzahl der Reflektorschalen ragt also mit einem Bereich aus der ersten Gebäudewand heraus und trägt somit zu dem Überstandsbereich bei.
  • Gemäß der Erfindung umfasst die Reflektoranordnung mehrere Reflektorschalen. Dies ermöglicht eine Bereitstellung unterschiedlicher Lichtverteilungen, die von unterschiedlichen Reflektorschalen stammen, wobei die Lichtverteilungen einander zumindest teilweise überlappen können. Gerade durch diese Überlappung kann eine sehr homogene Ausleuchtung der zweiten Gebäudewand erreicht werden.
  • Dadurch, dass auf der Platine mehrere LED-Cluster verteilt angeordnet sind, und dadurch, dass mehre Reflektorschalen vorgesehen sind, wobei jeweils eine Reflektorschale einem LED-Cluster zugeordnet ist, kann eine Vergleichmäßigung der Strahlungsleistung auf der LED-Platine erreicht werden, und der mehrfache Überlapp von Lichtverteilungen auf der ersten Gebäudewand, die von unterschiedlichen Reflektorschalen stammen, überhaupt erst erreicht werden. Neben einer optimierten Technik, wird auch die Kühlung der LEDs auf der Platine vereinfacht, da die mehreren LED-Cluster voneinander beabstandet angeordnet sind.
  • Die erfindungsgemäße Leuchte bietet die Möglichkeit, durch eine entsprechende Gestaltung der Reflektorflächen und der Reflektorschalen eine sich kreuzende Lichtstrahlcharakteristik, insbesondere eine in sich in mehrfacher Hinsicht kreuzende Lichtstrahlcharakteristik, bereitzustellen.
  • So kann beispielsweise bei Betrachtung einer einzelnen Reflektorschale vorgesehen werden, dass Lichtstrahlen, die ausgehend von einem LED-Cluster zu einem unteren, dem LED-Cluster nahen Schalenrand der Reflektorschale hinabgestrahlt werden, dort so reflektiert werden, dass sie auf sehr weit entfernte Bereiche der zweiten Gebäudewand geworfen werden. Solche Lichtanteile, die ausgehend von einem LED-Cluster zu einem oberen, von dem LED-Cluster entfernten Schalenrand der Reflektorschale hin emittiert werden, werden dort an dem Überstandsbereich so reflektiert, dass sie zu einem Bereich der zweiten Gebäudefläche hingeworfen werden, der nahe der Leuchte angeordnet ist.
  • Weiter können Lichtanteile, die ausgehend von einem LED-Cluster zunächst zu einer ersten, linken oder vorderen Seite der Reflektorschale geworfen werden, so reflektiert werden, dass sie zu einem auf der rechten Seite angeordneten, hinteren Wandabschnitt der zweiten Gebäudewand hingeworfen werden. Lichtanteile, die ausgehend von einem LED-Cluster zu rechts angeordneten, hinteren Abschnitten der Reflektorschale hin emittiert werden, werden nach Reflexion zu einem linken, vorderen Abschnitt der zweiten Gebäudewand hin gelenkt. Diese Überkreuzcharakteristik kann auch als Richtungstausch im doppelten Sinne bezeichnet werden.
  • Dieser Richtungstausch im doppelten Sinne trägt zu einer homogenen Ausleuchtung der zweiten Gebäudewand bei.
  • Die erfindungsgemäße Leuchte bietet die Möglichkeit eines solchen Richtungstausches oder eine Überkreuzreflexion nicht nur in Bezug zu einem einzelnen LED-Cluster, sondern insbesondere auch bezogen auf die Gesamtheit der Reflektorschalen.
  • So kann die bei einer erfindungsgemäßen Leuchte, die nur zwei Reflektorschalen aufweist, die rechte, hintere Reflektorschale der beiden Reflektorschalen eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Leuchte, vornehmlich linke, vordere Wandbereiche der zweiten Gebäudewand ausleuchten und die linke, vordere Reflektorschale kann vornehmlich rechte, hintere Wandbereiche der zweiten Gebäudewand ausleuchten. Auch hierdurch wird erfindungsgemäß eine Überlappung von Lichtverteilungen erreicht.
  • Weist ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Leuchte eine Reflektoranordnung mit drei Reflektorschalen auf, können drei einander zumindest teilweise überlappende Lichtverteilungen erreicht sein. Hierdurch wird eine besonders hohe Gleichmäßigkeit und Homogenität der Ausleuchtung der zweiten Gebäudewand möglich.
  • Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weisen die Reflektorschalen jeweils einen oberen oder äußeren, von der ersten Gebäudewand hervorragenden Schalenrand und einen inneren, unteren Schalenrand auf, der innerhalb der ersten Gebäudewand abgeordnet ist. Diese Ausgestaltung der Erfindung ermöglicht einen Einbau der Leuchte in die erste Gebäudewand derart, dass der äußere, obere Schalenrand jeder Reflektorschale über die erste Gebäudewand nach außen vorragt. Der Überstandsbereich der Reflektoranordnung ermöglicht damit auch eine Ausleuchtung von Abschnitten der zweiten Gebäudewand, die sehr nahe an der Leuchte angeordnet sind.
  • Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung bildet eine gedachte Verbindungslinie zwischen einem äußeren Schalenrand und einem inneren Schalenrand eine Gerade, die geneigt zu der zweiten Gebäudewand angeordnet ist. Diese Ausgestaltung der Erfindung ermöglicht eine besonders kompakt bauende Leuchte.
  • Vorteilhaft weist jede Reflektorschale einen äußeren, oberen Schalenrand und einen inneren, unteren Schalenrand auf. Weiter vorteilhaft kann zwischen dem inneren, unteren Schalenrand jeder Reflektorschale und dem äußeren, oberen Schalenrand derselben Reflektorschale eine Verbindungsgerade angelegt werden, wobei diese mehreren Verbindungsgraden der unterschiedlichen Reflektorschalen zueinander parallel angeordnet sind.
  • Von der Erfindung ist auch umfasst, wenn jede Reflektorschale von einer Randkante umgeben ist, die eine Kontur bereitstellt, die im Wesentlichen blattförmig oder tropfenförmig ausgebildet ist.
  • Die Kontur einer Reflektorschale kann insbesondere in ihrem oberen Bereich spitz zulaufend ausgebildet sein.
  • Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind die LED-Cluster einer Reflektorschale näher an dem inneren Schalenrand dieser Reflektorschale angeordnet als an dem äußeren Schalenrand dieser Reflektorschale. Diese Ausgestaltung der Erfindung ermöglicht eine Erzielung einer optimalen Lichtverteilung und eine vorteilhafte Konstruktion der jeweiligen Reflektorschalen.
  • Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist der äußere, obere Schalenrand einer Reflektorschale, insbesondere der äußere, obere Schalenrand jeder Reflektorschale, etwa 1,5 mal bis 10 mal so weit von dem zugehörigen LED-Cluster beabstandet wie der innere, untere Schalenrand der Reflektorschale. Diese Ausgestaltung der Erfindung ermöglicht eine besonders effiziente Lichtlenkung des von einem LED-Cluster emittierten Lichtes in Folge einer Reflexion an der Reflektorschale.
  • Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind die mehreren LED-Cluster entlang einer Geraden angeordnet, die parallel zu der zweiten Gebäudewand verläuft. Diese Ausgestaltung der Erfindung ermöglicht einen besonders kompakten Aufbau einer erfindungsgemäßen Leuchte.
  • Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist jede Reflektorschale, bezogen auf die Richtung der Geraden, einen vorderen Schalenrand und einen hinteren Schalenrand auf, wobei die zweite Gebäudewand, bezogen auf die Richtung der Geraden, einen vorderen Wandbereich und einen hinteren Wandbereich aufweist, wobei die Lichtanteile, die von einem LED-Cluster auf Abschnitte der zugehörigen Reflektorschale geworfen werden, die nahe an dem vorderen Schalenrand angeordnet sind, auf Bereiche der zweiten Gebäudewand hin gelenkt werden, die dem hinteren Wandbereich benachbart sind, und wobei die Lichtanteile, die von einem LED-Cluster auf Abschnitte der zugehörigen Reflektorschale geworfen werden, die nahe an dem hinteren Schalenrand angeordnet sind, auf Bereiche der zweiten Gebäudewand hin gelenkt werden, die dem vorderen Wandbereich benachbart sind. Diese Ausgestaltung der Erfindung ermöglicht eine besonders homogene Ausleuchtung der zweiten Gebäudewand.
  • Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung fallen auf die zweite Gebäudefläche nur solche, von den LED-Clustern emittierte Lichtanteile, die eine Reflexion an einer Reflektorschale der Reflektoranordnung erfahren haben. Diese Ausgestaltung der Erfindung ermöglicht eine optimierte Lichtlenkung und die Bereitstellung einer blendfrei ausgebildeten erfindungsgemäßen Leuchte.
  • Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind an der Leuchte Abschirmelemente angeordnet. Diese Ausgestaltung der Erfindung ermöglicht z.B. die Anordnung eines ersten Abschirmelementes unmittelbar benachbart eines LED-Clusters, welches einen Lichtaustritt von unreflektiertem Licht aus der Leuchte verhindert. Solche direkten Lichtanteile können mit dem Abschirmelement abgefangen werden. Insbesondere ist ein solches Abschirmelement derart positioniert, dass jeweils ein, LED-Cluster zwischen dem Abschirmelement und einer durch die erste Gebäudewand definierte Ebene angeordnet ist.
  • Ein zweites Abschirmelement kann erfindungsgemäß vorgesehen sein, um Lichtanteile, die an der Reflektorschale reflektiert werden, und die nicht unmittelbar auf die zweite auszuleuchtende Gebäudewand gerichtet sind, daran zu hindern, aus der Leuchte auszutreten.
  • Auch mit diesem zweiten Abschirmelement können unbeabsichtigte Streulichtanteile an einem Austreten aus der Leuchte gehindert werden.
  • Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist jedem LED-Cluster eine Reflektorschale zugeordnet. Diese Ausgestaltung der Erfindung ermöglicht eine optimierte Konstruktion einer erfindungsgemäßen Leuchte.
  • Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung empfängt jede Reflektorschale Licht von nur einem LED-Cluster. Diese Ausgestaltung der Erfindung ermöglicht eine optimierte Konstruktion der Leuchte.
  • Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung werden Lichtanteile, die von einem LED-Cluster auf Abschnitte der zugehörigen Reflektorschale geworfen werden, die nahe an dem äußeren, oberen Schalenrand angeordnet sind, auf Bereiche der zweiten Gebäudewand hin gelenkt, die der ersten Gebäudewand benachbart sind. Weiter werden die Lichtanteile, die von einem LED-Cluster auf Abschnitte der zugehörigen Reflektorschale geworfen werden, die nahe an dem inneren, unteren Schalenrand angeordnet sind, auf Bereiche der zweiten Gebäudewand hin gelenkt, die fern der ersten Gebäudewand angeordnet sind. Diese Ausgestaltung der Erfindung ermöglicht eine homogene Ausleuchtung der zweiten Gebäudewand.
  • Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung umfasst jeder LED-Cluster eine LED oder mehrere, einander benachbart oder unmittelbar einander benachbart angeordnete LEDs. Diese Ausgestaltung der Erfindung ermöglicht eine besonders lichtstarke und hocheffiziente Leuchte.
  • Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung umfasst die Leuchte drei LED-Cluster und drei Reflektorschalen. Diese Ausgestaltung der Erfindung ermöglicht eine besonders optimierte Konstruktion.
  • Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die Leuchte als Bodeneinbauleuchte und zur Ausleuchtung einer vertikalen oder im Wesentlichen vertikalen Gebäudewand ausgebildet. Diese Ausgestaltung der Erfindung ermöglicht eine besonders optimierte Einbauleuchte.
  • Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die Leuchte dadurch gekennzeichnet, dass die Reflektorschalen der Reflektoranordnung bezüglich einer Mittellängsebene der Reflektoranordnung symmetrisch ausgebildet sind.
  • Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist wenigstens ein LED-Cluster, der Mehrzahl von LED-Cluster, aus wenigstens zwei unterschiedlichen LEDs zusammengesetzt, die unterschiedliche Lichtspektren emittieren. Es kann sich dabei beispielsweise um zwei LEDs handeln, die unterschiedlich farbiges weißes Licht emittieren, wie z.B. weißes Licht unterschiedlicher Farbtemperaturen.
  • Zwischen den beiden LEDs kann durch relatives Dimmen der beiden LEDs, insbesondere die Farbtemperatur des weißen Lichtes eingestellt werden. Bei der Anmelderin spricht man bei einer solchen Ansteuerung über "tunable white light".
  • Die erfindungsgemäße besondere Anordnung eines Reflektorelementes mit mehreren Reflektorschalen, wobei die Zahl der Reflektorschalen der Zahl der LED-Cluster entspricht, ermöglicht dabei eine Homogenisierung und farbliche Durchmischung des von den beiden unterschiedlichen LEDs emittierten Lichtes. Auf der auszuleuchtenden Gebäudefläche können daher die Farbunterschiede der unterschiedlichen Lichtspektren nicht mehr aufgelöst werden. Durch die mehrfache Überlappung der von den einzelnen Reflektorschalen generierten Lichtverteilungen auf der zweiten Gebäudewand werden besonders gute farbliche Durchmischungen auf der auszuleuchten Gebäudefläche erreicht.
  • Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung strahlen die beiden LEDs Licht in einen relativ zu der Platine festgelegten Lichtleiter hinein ein, der das Licht unter Ermöglichung einer Lichtmischung zu einer Lichtaustrittsfläche führt, von der aus das gemischte Licht auf die zugehörige Reflektorschale geworfen wird. Wiederum umfasst dieses Ausführungsbeispiel eine Mehrzahl von LED-Clustern und entsprechende Mehrzahl von Lichtleitern. Jedem LED-Cluster ist ein Lichtleiter zugeordnet. Der Lichtleiter kann beispielsweise von einer Glasfaserleitung bereitgestellt sein. Der Lichtleiter leitet das Licht aufgrund interner Totalreflexion weiter und kann eine Lichtmischung herbeiführen. Er führt das Licht von den beiden LEDs einer Lichtaustrittsfläche zu. Dieses Ausführungsbeispiel weist somit eine Mehrzahl an Lichtaustrittsflächen unterschiedlicher Lichtleiter auf, die der Zahl der Reflektorschalen entsprechen. Von der Lichtaustrittsfläche des jeweiligen Lichtleiters wird das Licht in die zugehörige Reflektorschale hinein eingestrahlt.
  • Ein LED-Cluster kann bei dieser Ausführungsform auch drei oder mehrere LEDs umfassen.
  • Neben unterschiedlichen weißen LEDs unterschiedlicher Farbtemperatur, können beispielsweise auch unterschiedlich farbige LEDs, z.B. rote LEDs, grüne LEDs oder blaue LEDs eingesetzt werden, deren Lichtanteile mittels des Lichtleiters besonders gut vorgemischt der zugehörigen Reflektorschale zugeführt werden können.
  • Die Erfindung bezieht sich darüber hinaus auf ein System zur insbesondere homogenen Wandflutung nach Anspruch 13.
  • Dieses System umfasst mehrere erfindungsgemäße Leuchten.
  • Gemäß Anspruch 13 sind mehrere Leuchten zu einem System zusammengefasst.
  • Vorteilhafterweise können die Leuchten jeweils einen ersten Abstand zu der zweiten Gebäudewand und einen zweiten Abstand zu einer benachbart angeordneten Leuchte aufweisen. Das Verhältnis des ersten Abstandes zu dem zweiten Abstand kann erfindungsgemäß sehr klein gewählt werden, und kann z.B. zwischen 1:5 und 1:8 betragen. Damit ist erfindungsgemäß unter Bereitstellung einer nur geringen Anzahl von Leuchten, bei einem sehr geringen Abstand der Leuchten zur Wand eine homogene Ausleuchtung der gesamten zweiten Gebäudewand ermöglicht.
  • Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist das System dadurch gekennzeichnet, dass der erste Abstand geringer ist als 100cm, insbesondere geringer ist als 60 cm.
  • Die Erfindung bezieht sich des Weiteren auf eine Leuchte nach Anspruch 14.
  • Wiederum liegt die Aufgabe der Erfindung darin, eine Leuchte bereitzustellen, die bei kompakter Bauweise einen geringen Wandabstand und einen großen Leuchtenabstand ermöglicht und eine zumindest überwiegend homogene Ausleuchtung einer Gebäudewand erreicht.
  • Die Erfindung löst diese Aufgabe mit den Merkmalen des Anspruches 14.
  • Das Prinzip der Erfindung versteht sich am besten in Würdigung der Ausführungen zu den Ansprüchen 1-13.
  • Im Unterschied zu der Leuchte nach Anspruch 1 besteht die Besonderheit der Leuchte nach Anspruch 14 darin, dass die Reflektoranordnung keinen Überstandsbereich aufweist.
  • Die Leuchte nach Anspruch 14 ermöglicht einen bündigen Einbau in der Wand. Die Leuchte nach Anspruch 14 kann solche Bereiche der auszuleuchten Wand, die sehr nahe der Leuchte angeordnet sind, freilich nicht mehr mit ausleuchten. Dies ist aber in manchen Fällen und Anwendungssituation tolerabel.
  • Dennoch profitiert auch die Leuchte nach Anspruch 14 von der besonderen Anordnung mehrerer Reflektorschalen und mehrerer LED-Cluster, die bezogen auf die gesamte Breite der Gebäudefläche eine homogene Ausleuchtung der Gebäudefläche ermöglichen. Zudem berücksichtigt die Leuchte nach Anspruch 14, dass in manchen Einbausituation ein Überstand aus der ersten Gebäudewand heraus nicht tolerabel ist.
  • Im Übrigen wird zur Vermeidung von Wiederholungen bezüglich dieser Erfindung und bezüglich der Ausführungsform gemäß Anspruch 15 auf die obigen Ausführungen zu den Ansprüchen 1 bis 13 verwiesen, die, was das Verständnis der Merkmale und die Würdigung der Erfindung nach den Ansprüchen 1 bis 13 angeht, analog Anwendung finden.
  • Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die Leuchte dadurch gekennzeichnet, dass die Reflektorschalen jeweils einen äußeren Schalenrand aufweisen, der der Oberseite der ersten Gebäudewand benachbart angeordnet ist, und einen inneren Schalenrand, der in die erste Gebäudewand hineinragt.
  • Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die Leuchte dadurch gekennzeichnet, dass eine Verbindungslinie zwischen einem äußeren Schalenrand und einem inneren Schalenrand eine Gerade bildet, die geneigt zu der zweiten Gebäudewand angeordnet ist.
  • Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die Leuchte dadurch gekennzeichnet, dass die LED-Cluster näher an dem inneren Schalenrand angeordnet sind als an dem äußeren Schalenrand.
  • Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die Leuchte dadurch gekennzeichnet, dass der äußere Schalenrand einer Reflektorschale, insbesondere dass der äußere Schalenrand jeder Reflektorschale, etwa 1,5 mal bis 10 mal so weit von dem zugehörigen LED-Cluster beabstandet ist wie der innere Schalenrand.
  • Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die Leuchte dadurch gekennzeichnet, dass die mehreren LED-Cluster entlang einer Geraden angeordnet sind, die parallel zu der zweiten Gebäudewand verläuft.
  • Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die Leuchte dadurch gekennzeichnet, dass jede Reflektorschale, bezogen auf die Richtung der Geraden, einen vorderen Schalenrand und einen hinteren Schalenrand aufweist, und dass die zweite Gebäudewand, bezogen auf die Richtung der Geraden, einen vorderen Wandbereich und einen hinteren Wandbereich aufweist, wobei die Lichtanteile, die von einem LED-Cluster auf Abschnitte der zugehörigen Reflektorschale geworfen werden, die nahe an dem vorderen Schalenrand angeordnet sind, auf Bereiche der zweiten Gebäudewand hin gelenkt werden, die dem hinteren Wandbereich benachbart sind, und dass die Lichtanteile, die von einem LED-Cluster auf Abschnitte der zugehörigen Reflektorschale geworfen werden, die nahe an dem hinteren Schalenrand angeordnet sind, auf Bereiche der zweiten Gebäudewand hin gelenkt werden, die dem vorderen Wandbereich benachbart sind.
  • Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die Leuchte dadurch gekennzeichnet, dass auf die zweite Gebäudefläche nur solche, von den LED-Clustern emittierte Lichtanteile fallen, die eine Reflexion an einer Reflektorschale der Reflektoranordnung erfahren haben.
  • Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die Leuchte dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchte Abschirmelemente aufweist, die einen Austritt von unreflektierten Lichtanteilen verhindern.
  • Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die Leuchte dadurch gekennzeichnet, dass jedem LED-Cluster eine Reflektorschale zugeordnet ist.
  • Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die Leuchte dadurch gekennzeichnet, dass jede Reflektorschale Licht von nur einem LED-Cluster empfängt.
  • Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die Leuchte dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtanteile, die von einem LED-Cluster auf Abschnitte der zugehörigen Reflektorschale geworfen werden, die nahe an dem äußeren Schalenrand angeordnet sind, auf Bereiche der zweiten Gebäudewand hin gelenkt werden, die der ersten Gebäudewand benachbart sind, und dass die Lichtanteile, die von einem LED-Cluster auf Abschnitte der zugehörigen Reflektorschale geworfen werden, die nahe an dem inneren Schalenrand angeordnet sind, auf Bereiche der zweiten Gebäudewand hin gelenkt werden, die fern der ersten Gebäudewand angeordnet sind.
  • Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die Leuchte dadurch gekennzeichnet, dass jeder LED-Cluster eine LED oder mehrere, einander benachbart oder unmittelbar benachbart angeordnete LEDs umfasst.
  • Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die Leuchte dadurch gekennzeichnete, dass die Leuchte drei LED-Cluster und drei Reflektorschalen umfasst.
  • Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die Leuchte dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchte als Bodeneinbauleuchte und zur Ausleuchtung einer vertikalen oder im Wesentlichen vertikalen Gebäudewand ausgebildet ist.
  • Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die Leuchte dadurch gekennzeichnet, dass die Reflektorschalen der Reflektoranordnung bezüglich einer Mittellängsebene der Reflektoranordnung symmetrisch ausgebildet sind.
  • Die Erfindung bezieht sich auch auf ein System nach Anspruch 15.
  • Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist das System dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchten jeweils einen ersten Abstand zur zweiten Gebäudewand und einen zweiten Abstand zu einer benachbarten Leuchte aufweisen, wobei das Verhältnis des ersten Abstandes zu dem zweiten Abstand zwischen 1:5 und 1:8 beträgt.
  • Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist das System dadurch gekennzeichnet, dass der erste Abstand geringer ist als 100cm, insbesondere geringer ist als 60 cm.
  • Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den nicht zitierten Unteransprüchen, sowie anhand der nachfolgenden Beschreibung der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele.
  • Darin zeigen:
  • Fig. 1
    in einer teilgeschnittenen, schematischen Ansicht ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Leuchte, die als Bodeneinbauleuchte ausgebildet und in eine erste gebäudewand eingelassen ist, sowie eine auszuleuchtende zweite, vertikal ausgerichtete Gebäudewand, unter exemplarischer Andeutung des Lichtstrahlenverlaufs,
    Fig. 2
    in einer teilgeschnittenen, schematischen Ansicht die Leuchte der Fig. 1 in Alleindarstellung in Draufsicht, etwa gemäß Ansichtspfeil II in Fig. 1, unter Darstellung eines kuppelförmigen Abdeckelementes, das einen lichtdurchlässigen Ausschnitt aufweist,
    Fig. 3
    in einer teilgeschnittenen, schematischen Ansicht, etwa gemäß Ansichtspfeil III in Fig. 1, die auszuleuchtende zweite Gebäudewand und in Alleindarstellung schematisch die Reflektorschalen der Leuchte, wobei die Leuchte drei Reflektorschalen umfasst, wobei Fig. 3 in einer Prinzipdarstellung beispielhaft die drei unterschiedlichen Lichtfeld-Konturen der von den drei Reflektorschalen infolge des Reflexionsbildes generierten Lichtverteilungen auf der zweiten Gebäudewand illustriert,
    Fig. 4
    in einer schematischen Darstellung, etwa gemäß Ansichtspfeil IV in Fig. 1, ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Systems, umfassend drei erfindungsgemäße Leuchten, zur homogenen Ausleuchtung einer zweiten Gebäudefläche, unter Veranschaulichung eines ersten Abstandes einer Leuchte zur Wand und zur Veranschaulichung eines zweiten Abstandes der Leuchte zu einer benachbarten Leuchte,
    Fig. 5
    ein alternatives Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Leuchte in einer Darstellung gemäß Fig. 1, die als Wandeinbauleuchte zur Ausleuchtung einer Bodenfläche ausgebildet ist,
    Fig. 6
    ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Leuchte in einer Darstellung gemäß Fig. 1, die als Deckeneinbauleuchte ausgebildet ist, und zur Ausleuchtung einer vertikalen Wand dient,
    Fig. 7
    in einer teilgeschnittenen, schematischen, vergrößerten Ansicht den inneren Aufbau der Leuchte gemäß Fig. 1, etwa gemäß Teilkreis VII in Fig. 1, unter Darstellung zusätzlicher Details,
    Fig. 8
    die Reflektoranordnung des Ausführungsbeispiels der Leuchte der Fig. 1 mit drei Reflektorschalen und mit drei LED-Clustern schematisch in Alleindarstellung, etwa gemäß Ansichtspfeil VIII in Fig. 7, wobei die Platine und die Abschirmelemente der Übersichtlichkeit halber weggelassen sind,
    Fig. 9
    in einer weiteren schematischen geänderten Ansichtsdarstellung das Ausführungsbeispiel der Reflektoranordnung der Fig. 8 mit drei Reflektorschalen, ähnlich der Darstellung der Fig. 8, in einem Graustufen-Bild, zur Veranschaulichung zahlreicher Lichtstrahlen,
    Fig. 10
    ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Leuchte etwa gemäß Ansichtspfeil II in Fig. 1, in einer Darstellung gemäß Fig. 9, wobei sich der fensterartige Ausschnitt des Ausführungsbeispiels der Fig. 10 von dem Ausführungsbeispiel der Fig. 2 unterscheidet,
    Fig. 11
    ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Leuchte, in einer Darstellung gem. Fig. 7, wobei die Platine gegenüber der Position der Figur 7 versetzt angeordnet ist, so dass der Abstand der Platine zu der Reflektoranordnung vergrößert ist, wobei das Ausführungsbeispiel ein geändertes LED-Cluster aufweist, und wobei ein Lichtleiter das von den beiden LED-Clustern emittierte Licht gemischt einer Lichtaustrittsfläche zuführt,
    Fig. 12
    ein Ausführungsbeispiel einer weiteren, erfindungsgemäßen Leuchte, die einen flächenbündigen Einbau in die erste Gebäudewand ermöglicht, und bei der die Reflektoranordnung keinen Überstandsbereich aufweist, in einer Darstellung analog zur Darstellung der Figur 1,
    Fig. 13
    das Ausführungsbeispiel der Fig. 12 gemäß Ansichtspfeil XIII in Fig. 12 in Alleindarstellung und vergrößert in einer teilgeschnittenen, schematischen Ansicht, und
    Fig. 14
    die Reflektoranordnung des Ausführungsbeispiels der Figuren 12 und 13 in einer Darstellung gemäß Fig. 8.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der nachfolgenden Figurenbeschreibung, auch unter Bezugnahme auf die Zeichnungen, beispielhaft beschrieben. Dabei werden der Übersichtlichkeit halber - auch soweit unterschiedliche Ausführungsbespiele betroffen sind - gleiche oder vergleichbare Teile oder Elemente oder Bereiche mit gleichen Bezugszeichen, teilweise unter Hinzufügung kleiner Buchstaben oder von Apostrophen, bezeichnet.
  • Merkmale, die nur in Bezug zu einem Ausführungsbeispiel beschrieben sind, können im Rahmen der Erfindung auch bei jedem anderen Ausführungsbeispiel der Erfindung vorgesehen werden. Derartig geänderte Ausführungsbeispiele sind - auch wenn sie in den Zeichnungen nicht dargestellt sind - von der Erfindung mit umfasst.
  • Alle offenbarten Merkmale sind für sich erfindungswesentlich. In die Offenbarung der Anmeldung wird hiermit auch der Offenbarungsinhalt der zugehörigen Prioritätsunterlagen (Abschrift der Voranmeldung) sowie der zitierten Druckschriften und der beschriebenen Vorrichtungen des Standes der Technik vollinhaltlich mit einbezogen, auch zu dem Zweck, einzelne oder mehrere Merkmale dieser Unterlagen in einen oder in mehrere Ansprüche der vorliegenden Anmeldung mit aufzunehmen.
  • Die in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele bezeichnen die Leuchte in ihrer Gesamtheit mit dem Bezugszeichen 10. Ein erstes Ausführungsbeispiel einer Leuchte 10 ist in Fig. 1 schematisch dargestellt. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist die Leuchte 10 als Einbauleuchte ausgebildet und in eine Bodenwand 11 eingelassen. Die Bodenwand ist bei diesem Ausführungsbeispiel in der Terminologie der vorliegenden Patentanmeldung die erste Gebäudewand 11.
  • Die Leuchte 10 dient zur Ausleuchtung einer zweiten Gebäudewand 12, die bei dem Ausführungsbeispiel gemäß der Fig.1 als vertikale Gebäudewand 12 ausgebildet ist.
  • Eine erste Besonderheit der erfindungsgemäßen Leuchte 10 besteht darin, dass sie im Unterschied zu herkömmlichen Leuchten aus der ersten Gebäudewand 11 geringfügig herausragt. Dadurch kann auch ein unterer Bereich 31a der zweiten Gebäudewand 12 ausgeleuchtet werden. Weitere Vorteile der Leuchte 10 werden später anhand der Fig. 4 erläutert werden.
  • Die erfindungsgemäße Leuchte 10 umfasst ein Gehäuse 13, das auch als Einbaugehäuse bezeichnet wird, und welches in die erste Gebäudewand 11 eingesetzt wird. Es kann dort beispielsweise vergossen werden oder in eine Höhlung in der ersten Gebäudewand 11 eingesetzt werden.
  • Bestandteil des Gehäuses 13 ist eine Platine 14, auf der mehrere LED-Cluster 15a, 15b, 15c angeordnet sind. Bei den Ausführungsbeispielen der Fig. 1 bis 11 sind jeweils drei LED-Cluster 15a, 15b, 15c vorgesehen, die, was in den Figuren nicht dargestellt ist, jeweils mehrere, z.B. zwei Hochleistungs-LEDs, aufweisen. Ein LED-Cluster 15a, 15b, 15c wird für optische Betrachtungen der Einfachheit halber jeweils als ein Lichtpunkt oder als eine punktförmige Lichtquelle betrachtet.
  • Die erfindungsgemäße Leuchte 10 umfasst eine Reflektoranordnung 16, die in Alleindarstellung in Fig. 8 angedeutet und in Fig. 9 dargestellt ist. Die Reflektoranordnung 16 ist insbesondere einstückig ausgebildet und umfasst drei Reflektorschalen 17a, 17b, 17c. Die Reflektoranordnung 16 kann z.B. von einem Kunststoffspritzgussteil bereitgestellt sein. Dieses kann mit einer hochreflektierenden Beschichtung versehen sein
  • Die Leuchte 10 ist, wie die Figuren 1 und 2 deutlich machen, von einer kuppelartigen Abdeckung 20 übergriffen, die gewölbt, insbesondere kugelförmig oder kappenartig ausgebildet ist. Die Abdeckung 20 ragt aus der ersten Gebäudewand 11 nach außen vor und ist lichtundurchlässig ausgebildet. Die Abdeckung 20 umfasst einen lichtdurchlässigen Ausschnitt 21. Dieser ist nach Art eines Fensters ausgebildet und lässt das von der Reflektoranordnung 16 abgestrahlte Licht durch.
  • Anhand des Ausführungsbeispiels der Fig. 8 soll zunächst verdeutlicht werden, dass die mittlere Reflektorschale 17b entlang einer Symmetrieebene 37 vollständig symmetrisch ausgebildet ist. Die Reflektoranordnung 16 ist vorteilhaft bei sämtlichen Ausführungsbeispielen der Erfindung insgesamt bezüglich dieser Mittelebene 37 symmetrisch ausgebildet.
  • Sämtliche drei Reflektorschalen 17a, 17b, 17c sind individuell geformt. Die Reflektorschalen 17a, und 17c sind identisch ausgebildet, aber bezogen auf die Symmetrieebene 37 spiegelverkehrt angeordnet.
  • Die drei Reflektorschalen 17a, 17b, 17c weisen jeweils eine Randkontur 42a, 42b, 42c auf, die im Wesentlichen blattförmig oder tropfenförmig ausgebildet ist. Bezogen auf Figur 8 ist jede der Konturen 42a, 42b, 42c spitz zulaufend ausgebildet, und umfasst jeweils einen Scheitelbereich 43a, 43b, 43c. Jede der drei Reflektorschalen 17a, 17b, 17c ist bauchig ausgebildet und umfasst einen breiteren Bauchbereich 44a, 44b, 44c.
  • Die beiden äußeren Reflektorschalen 17a und 17c sind, wie Fig. 8 deutlich macht, geneigt bezüglich der Symmetrieebene 37 angeordnet und mit ihren oberen Schalenrändern 22a, 22c, die in dieser Patentanmeldung als äußere Schalenränder 22a und 22c bezeichnet werden, nahe an die Symmetrieebene 37 herangerückt. Der jeweils innere, untere Schalenrand 23a, 23c, der jeweils nahe des Bauchbereiches 44a, 44b, 44c jeder Reflektorschale 17a, 17b, 17c angeordnet ist, ist von der Symmetrieebene 37 beabstandet angeordnet.
  • Fig. 8 verdeutlicht die Position der LED-Cluster 15a, 15b, 15c in Relation zu den einzelnen Reflektorschalen 17a, 17b, 17c. Die LED-Cluster 15a, 15b, 15c sind weit unterhalb der Mitte der jeweiligen Reflektorschale 17a, 17b, 17c, etwa im Bereich des unteren Fünftels der Höhe der jeweiligen Reflektorschale 17a, 17b, 17c, angeordnet.
  • Gemäß dem Ausführungsbeispiel der Fig. 7 kann der äußere, obere Schalenrand 22 der Reflektorschale 17 mit dem inneren, unteren Schalenrand 23 der Reflektorschale 17 durch eine gedachte Gerade 25 miteinander verbunden werden.
  • Das jeweilige LED-Cluster 15 ist, wie sich aus Figur 7 ergibt, näher an dem inneren Schalenrand 23 angeordnet als an dem äußeren Schalenrand 22.
  • Diese Maßgabe gilt für jede der mehreren Reflektorschalen 17a, 17b, 17c. Dies zeigt z.B. auch Figur 8.
  • Figur 8 zeigt des Weiteren, dass die drei LED-Cluster 15a, 15b, 15c entlang einer Geraden 24 angeordnet sind.
  • Jedes LED-Cluster 15a, 15b, 15c strahlt Licht ausschließlich oder überwiegend in die zugehörige Reflektorschale 17a, 17b, 17c ab. Andererseits empfängt jede der Reflektorschalen 17a, 17b, 17c überwiegend oder ausschließlich Licht nur von einem der LED-Cluster 15a, 15b, 15c.
  • Figur 7 macht deutlich, dass der auf einer Platine 14 angeordnete LED-Cluster 15 Licht in die Reflektorschale 17 hinein abstrahlt.
  • Die exemplarisch angedeuteten Lichtstrahlen sind mit den Bezugszeichen 18a, 18b, 18c, 18d usw. bezeichnet.
  • Von Besonderheit ist vorliegend, dass diejenigen, von einem LED-Cluster 15 emittierten Lichtstrahlen, die an einem Abschnitt 30a der Reflektorschale 17a reflektiert werden, welcher nahe des äußeren Schalenrandes 22 angeordnet ist, und die vorliegend mit dem Bezugszeichen 18a bezeichnet sind, auf diejenigen Abschnitte 31a (Fig. 1) der auszuleuchtenden zweiten Gebäudewand 12 fallen, die unmittelbar benachbart der Leuchte 10 angeordnet sind.
  • Mit den Lichtanteilen, die an dem Überstandbereich 19, also nahe des äußeren Schalenrandes 22, an der Reflektorschale 17 reflektiert werden, werden somit Bereiche 31a der zweitem Gebäudewand 12 ausgeleuchtet, die nahe der Leuchte 10 angeordnet sind bzw. die zugleich auch nahe der ersten Gebäudewand 11 angeordnet sind.
  • Mit denjenigen Lichtanteilen, siehe z.B. der Lichtstrahl 18g, die von dem LED-Cluster 15 emittiert werden, und die auf Abschnitte 30g der Reflektorschale 17 treffen, die nahe des inneren Schalenrandes 23 angeordnet sind, werden Bereiche 31g (Fig. 1) der zweiten Gebäudewand 12 ausgeleuchtet, die fern der Leuchte 10 und somit fern der ersten Gebäudefläche 10 angeordnet sind.
  • Figur 7 veranschaulicht Folgendes:
    Je weiter ein Bereich 30a, 30g der Reflektorschale auf den ein Lichtstrahl 18a, 18g trifft, von dem inneren, unteren Schalenrand 23 der Reflektorschale beabstandet ist, umso näher ist der mit diesem Lichtstrahl 18a, 18g auszuleuchtende Wandabschnitt der auszuleuchtenden Wand an der Leuchte 10 angeordnet.
  • Die erfindungsgemäße Leuchte 10 umfasst eine Reflektoranordnung 16, die einen Überstandsbereich 19 umfasst. Um die Höhe 45 des Überstandsbereiches 19 steht die Reflektoranordnung 16 über die Außenseite 38 der ersten Gebäudewand vor (vgl. Fig. 7).
  • Nur aufgrund dieser Überstandsbereiches 19 können überhaupt, wie Fig. 1 verdeutlicht, tiefliegende Bereiche 31a der auszuleuchtenden Gebäudewand 12 mit ausgeleuchtet werden.
  • Damit kann mit der erfindungsgemäßen Leuchte 10 die gesamte zweite Gebäudewand 12, von ganz oben bis ganz unten, gleichmäßig ausgeleuchtet werden.
  • Figur 3 verdeutlicht, dass die auszuleuchtende zweite Gebäudewand 12 in einen vorderen, bzgl. Fig. 3 linken Wandbereich 28, in einen hinteren, bzgl. Fig. 3 rechten Wandbereich 29, und in einen mittleren Wandbereich 46 unterteilt werden kann. Die Begriffe vorderer Wandbereich 28 und hinterer Wandbereich 29 beziehen sich dabei auf die Richtung der Geraden 24, die die LED-Cluster 15a, 15b, 15c miteinander verbindet.
  • Die Begriffe vordere und hintere Reflektorschale, vordere und hintere Wandabschnitte, vordere und hintere Schalenränder usw. beziehen sich auf die Blickrichtung eines Betrachters des Ausführungsbeispiels der Fig. 1. Vordere Elemente sind bezogen auf die Betrachtungsrichtung der Fig. 1 solche Elemente, die dem Betrachter näher sind, als die entsprechenden hinteren Elemente.
  • Die von den einzelnen Reflektorschalen 17a, 17b, 17c generierten Lichtverteilungen, weisen unterschiedliche Lichtfeldkonturen 36a, 36b, 36c auf. Diese sind auf der auszuleuchtenden Gebäudewand 12 in Fig. 3 angedeutet, wobei sich die den unterschiedlichen Lichtfeldkonturen 36a, 36b, 36c zugehörigen Lichtverteilungen in Summe freilich überlagern und addieren.
  • Angemerkt sei, dass in Fig. 3 die drei Lichtfeldkonturen 36a, 36b, 36c geringfügig unterschiedliche Höhen aufweisen. Diese Darstellung wurde aber nur für eine vereinfachte Illustration gewählt. Tatsächlich sollen auf der auszuleuchtenden Gebäudewand 12 die mehreren Lichtverteilungen eine gleiche Höhe aufweisen.
  • Von Bedeutung ist, dass die mittlere Reflektorschale 17b, bezogen auf Figur 3, einen mittleren Bereich 46 der Gebäudefläche 12 ausleuchtet und dabei etwa eine Lichtfeldkontur 36b generiert, die in Fig. 3 mit dem Bezugszeichen 36b bezeichnet ist.
  • Der bezogen auf Figur 3 ganz linke, vordere Bereich der Wand 12, etwa das linke Sechstel 39 der Wand 12 und das bezogen auf Figur 3 äußerst rechte, hintere Sechstel 40 der Wand 12, wird von der Lichtverteilung des mittleren Reflektorschalenelementes 17b aber z.B. nicht erfasst.
  • Das bezogen auf Figur 3 linke, vordere in Fig. 3 in Rückansicht dargestellte Reflektorschalenelement 17c hingegen generiert eine Lichtverteilung mit einer Lichtfeldkontur 36a, die sich etwa entlang eines 2/3 der Breite der Wand 12 umfassenden rechten, hinteren Bereiches der Wand 12 erstreckt. Die Lichtfeldkontur 36a erstreckt sich also insbesondere über den mittleren Bereich 46 und den rechten, hinteren Bereich 29 der Gebäudewand 12.
  • Das linke Drittel, also der vordere Wandabschnitt 28 der Gebäudewand 12, wird von der von dem linken Reflektorschalenelement 17c generierten Lichtverteilung dahingegen nicht erfasst.
  • Das rechte, hintere Reflektorschalenelement 17a generiert etwa eine Lichtfeldkontur 36c, sodass das bezogen auf die Gebäudewand 12 rechte oder hintere Drittel von dem Reflektorschalenelement 17a nicht erfasst wird. Das rechte Reflektorschalenelement 17a leuchtet somit den vorderen, linken Wandabschnitt 28 und den mittleren Wandabschnitt 46 der Gebäudewand 12 aus, aber nicht den rechten oder hinteren Wandabschnitt 29.
  • Damit stellt die erfindungsgemäße Leuchte einen ersten Richtungstausch der Lichtanteile bereit. Bezogen auf die in Figur 3 links von der Symmetrieebene 37 angeordnete Reflektorschale 17c, also die vordere Reflektorschale 17c, dient diese vornehmlich zur Ausleuchtung hinterer Wandabschlüsse 29 der Gebäudewand. Die bezogen auf Figur 3 rechts der Symmetrieebene 37 angeordnete Reflektorschalenelemente 17a, also das hintere Reflektorschalenelement 17a, dient vornehmlich der Ausleuchtung vorderer Wandabschnitte 28 der Gebäudewand 12. Damit findet ein erster Richtungstausch statt.
  • Darüber hinaus findet aber auch ein zweiter Richtungstausch der Lichtanteile statt, der anhand der Figur 8 erläutert werden soll. Figur 8 zeigt, die sei an dieser Stelle angemerkt, im Unterschied zur Figur 3 die Reflektoranordnung 16 mit ihren drei Schalenelementen 17a, 17b, 17c in Vorderansicht, also bezogen auf die Figur 3 spiegelverkehrt. Figur 8 verdeutlicht - exemplarisch für eine Vielzahl weiterer Lichtstrahlen - an dem linken, hinteren Reflektorschalenelement 17a, einen Lichtstrahl 18x1, der von dem LED-Cluster 15a ausgeht, und der als Lichtstrahl 18x2 reflektiert wird, der die Symmetrieebene 37 kreuzt.
  • Gleichermaßen veranschaulicht Figur 8 für das vordere Reflektorschalenelement 17c exemplarisch einen Lichtstrahl 18y1, der nach Reflexion an der Reflektorschale 17c zu einem Lichtstrahl 18y2 wird, der ebenfalls die Symmetrieebene 37 kreuzt.
  • Andere Lichtstrahlen, wie z.B. der Lichtstrahl 18z1, werden nach Reflexion zu Lichtstrahlen 18z2, die die Symmetrieebene 37 nicht kreuzen.
  • Der angedeutete Verlauf der Lichtstrahlen der Figur 8 verdeutlicht, dass sämtliche Lichtstrahlen oder jedenfalls die überwiegende Mehrzahl der Lichtstrahlen, die ausgehend von einem LED-Cluster 15a, 15b, 15c, vor ihrer Reflexion, an der Innenfläche der zugehörigen Reflektorschale 17a, 17b, 17c eine Richtungskomponente hin zur Symmetrieebene 37 aufweisen, nach erfolgter Reflexion einen von der Symmetrieebene 37 weggerichteten Verlauf aufweist. Diejenigen Lichtstrahlen, die vor der Reflexion an der Innenfläche der zugehörigen Reflektorschale 17a, 17b, 17c eine Richtungskomponente aufweisen, die von der Symmetrieebene 37 weg führt, sind nach ihrer Reflexion zu der Symmetrieebene 37 hingerichtet sind und kreuzen diese.
  • Figur 8 verdeutlicht dabei den Richtungstausch der Lichtstrahlen in Bezug zu der Symmetrieebene 37.
  • Anders ausgedrückt macht Figur 8 deutlich, dass Lichtanteile, die ausgehend von einem LED-Cluster, z.B. dem LED-Cluster 15a in eine Richtung hin zu einem hinteren Schalenrand 26a der Reflektorschale 17a hingerichtet sind, oder zumindest eine Richtungskomponente dahin aufweisen, überwiegend dazu dienen, vordere Wandabschnitte 28 der Wand 12 auszuleuchten, wie dies z.B. durch die Pfeile 18x1, 18x2, aber analog auch durch den Pfeil 18z1, 18z2 sowie den Pfeil 18w1, 18w2 in Figur 8 verdeutlicht ist.
  • Solche Lichtanteile, die ausgehend von einem LED-Cluster 15a (oder einem anderen LED-Cluster) aber zu einem vorderen Schalenrand 27a der Reflektorschale 17a hin emittiert werden (vgl. z.B. Pfeil 18x3), werden nach Reflexion als Pfeil 18x4 hintere Wandbereiche 29 der Gebäudewand ausleuchten.
  • Die Betrachtung dieses Lichtstrahlenverlaufs der Lichtstrahlen 18x1, 18x2, 18x3, 18x4 der Reflektorschale 17a gilt natürlich unter Beachtung der entsprechenden vorderen Schalenränder 27b, 27c und der hinteren Schalenränder 26b, 26c für die Reflektorschalen 17b, 17c bezugnehmend auf Figur 8 gleichermaßen. Es ist damit ein Lichtungstausch in zweiter Hinsicht vorgesehen.
  • Gleichermaßen findet auch ein, wenn auch etwas komplizierterer, dritter Richtungstausch der Lichtanteile in Vertikalrichtung statt, wie in Figur 7 veranschaulicht. Hier gilt: Je weiter nach unten hin von dem LED-Cluster 15 gemäß Figur 7 Lichtstrahlen, zu Bereichen 30g, die nahe des inneren Schalenrandes 23 hin emittiert werden, umso höher treffen die reflektierten Lichtstrahlen (z.B. Lichtstrahl 18h in Fig. 7), auf entsprechende Bereiche der auszuleuchten zweiten Gebäudewand 12.
  • Damit findet in der erfindungsgemäßen Leuchte 10 ein Richtungstausch von Lichtstrahlen in mehrfacher Hinsicht statt.
  • Bei Einsatz der erfindungsgemäßen Leuchten 10a, 10b, 10c können ausweislich Figur 4 bei nur sehr geringen Abständen 34a, 34b, 34c zu einer auszuleuchtenden Gebäudewand 12 sehr große Abstände 35a, 35b, 35c zwischen jeweils zwei Leuchten, z.B. zwischen den Leuchten 10a, 10b, erreicht werden. Damit kann mit einer nur geringen Anzahl an Leuchten 10a, 10b, 10c bei geringem Wandabstand 34 eine homogene Ausleuchtung hoher und breiter Gebäudeflächen 12 erreicht werden.
  • Figur 5 verdeutlicht eine alternative Einbausituation, bei der die erfindungsgemäße Leuchte 10 an einer Gebäudewand 11, z.B. im unteren Bereich, z.B. in einer Höhe von nur 50 cm über der Bodenfläche 12, angeordnet ist und zur Ausleuchtung der Bodenfläche 12 dient.
  • Figur 6 verdeutlicht eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Leuchte 10, die als Deckeneinbauleuchte 10 ausgebildet und die in eine Decke eines Gebäuderaumes eingebaut ist. Hier wird von der Decke herab die Seitenwand 12 ausgeleuchtet.
  • Die Patentanmeldung verwendet die Begriffe innerer bzw. unterer Schalenrand sowie äußerer und oberer Schalenrand. Diese Verwendung der Begriffe oben und unten bezieht sich auf die Betrachtung des Ausführungsbeispiels der Fig. 1 und setzt voraus, dass die erfindungsgemäße Leuchte 10 als Bodeneinbauleuchte ausgebildet ist, wie in Fig. 1 dargestellt. Bei Verwendung der erfindungsgemäßen Leuchte 10 als Deckeneinbauleuchte müssen die Begriffe oben und unten geometrisch invertiert verstanden werden.
  • Die Figuren zeigen die Leuchte 10 bezüglich ihres konstruktiven Aufbaus nur als Prinzipskizze. Die Platine 14 ist bei den Ausführungsbeispielen, obwohl nicht dargestellt, fest relativ zu dem Gehäuse 13 angeordnet, daran z.B. festgeschraubt. Auch die Reflektoranordnung 16 ist, was in den Figuren nicht dargestellt ist, fest relativ zu dem Gehäuse 13 angeordnet, entweder unmittelbar oder mittelbar an dem Gehäuse 13 der Leuchte befestigt.
  • Die Abstandelemente 32, 33 sind ebenfalls fest, unmittelbar oder relativ, zu dem Gehäuse 13 der Leuchte angeordnet. Sie können z.B. mit der Platine 14 und/ oder mit der Reflektoranordnung 16 mechanisch verbunden sein.
  • Ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Leuchte 10 zeigt Figur 11, in einer Darstellung vergleichbar der Figur 7.
  • Die Leuchte 10 der Figur 11 umfasst mehrere LED-Cluster 15d, die jeweils aus zwei unterschiedlichen LEDs 47a, 47b bereitgestellt sind. Die beiden LEDs 47a, 47b können z.B. zwei weißes Licht emittierende LEDs unterschiedlicher Farbtemperatur, oder unterschiedlich farbige LEDs, z.B. eine rote oder eine grüne LED, sein.
  • Es können auch mehr als zwei LEDs zu einem LED-Cluster 15d zusammengefasst sein. Die LED-Cluster 15d sind wiederum auf einer Platine 14 angeordnet.
  • Ebenfalls auf der Platine 14 angeordnet ist ein Lichtleiter 48, z.B. ein transparenter Kunststoffzylinder, nach Art einer Glasfaser. In diesen hinein strahlen die beiden LEDs 47a, 47b ihr Licht ein. Aufgrund von Totalreflexion kommt es einerseits zu einer Lichtleitung, innerhalb des Lichtleiters 48 von den Lichteintrittsflächen zu einer Lichtaustrittsfläche 49. Zum anderen gewährleistet der Lichtleiter 48 auch eine farbliche Durchmischung des Lichtes. Das aus der Lichtaustrittsfläche 49 austretende Licht ist also farblich gut durchmischt. Die Lichtaustrittsfläche 49 emittiert das Licht analog zu der Darstellung des Ausführungsbeispiels der Figur 7 und strahlt das gemischte Licht in die Reflektorschale 17 ein.
  • Wiederum umfasst das Ausführungsbeispiel der Figur 11 mehrere auf der Platine 14 angeordnete LED-Cluster 15d, wobei Figur 11 nur eines dieser Cluster zeigt, und eine Zahl an Reflektorschalen17a, 17b,17c, die der Zahl der LED-Cluster 15d entspricht.
  • Die Leuchte des Ausführungsbeispiels der Figur 11 ermöglicht auf der auszuleuchten zweiten Gebäudewand 12 eine besonders gute farbliche Durchmischung des Lichtes der unterschiedlichen LEDs 47a, 47b mit unterschiedlichen Spektren, sowohl bei unterschiedlichen Weißlicht-LEDs, die weißes Licht unterschiedlicher Farbtemperaturen ermöglichen, kann die einstellbare gewünschte Farbtemperatur erreicht werden. Auch bei farblich unterschiedlichen LEDs, wie z.B. RG- und B-LEDs (rot-grünblau) kann eine farblich gute Durchmischung erreicht werden. Hierzu trägt einerseits der Lichtleiter 48, andererseits die Zahl der LED-Cluster 15a, 15b, 15c zu einer entsprechenden Zahl an Reflektorschalen17a, 17b, 17c bei, sowie schließlich die zuvor erläuterte Überkreuz-Reflexion in mehrfacher Hinsicht. Dabei kommt es zu einer Überlappung mehrerer Lichtverteilungen auf der Gebäudewand 12, sodass dort für den Betrachter unterschiedliche Farborte der Lichtverteilung nicht mehr auflösbar sind.
  • Ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Leuchte 50 soll nun anhand den Figuren 12 bis 14 erläutert werden. Diese Leuchte ist in ihrer Gesamtheit mit den Figuren 12 bis 14 mit dem Bezugszeichen 50 bezeichnet. Die übrigen Teile und Elemente sind unter Verwendung gleicher Bezugszeichen wie bei den Ausführungsbeispielen der Figuren 1 bis 11 dargestellt.
  • Die Leuchte 50 der Fig. 12, ist für einen bündigen, insbesondere einen flächenbündigen, Einbau in die erste Gebäudewand 11 vorgesehen. Die Leuchte 50 umfasst wiederum ein Leuchtengehäuse 13 und eine Platine 14, auf der mehrere LED-Cluster 15a, 15b, 15c angeordnet sind und eine Reflektoranordnung 16 mit einer der Zahl der LED-Cluster 15a, 15b, 15c entsprechenden Zahl an Reflektorschalen 17a, 17b, 17c.
  • Im Unterschied zu dem Ausführungsbeispiel der Figuren 1 bis 11 ragt hier die Reflektoranordnung 16 nicht aus der Gebäudewand 11 heraus. Die Leuchte 50 ist mit ihrer Oberseite 53, 54 bündig zu der Oberseite 38 der ersten Gebäudewand 11 angeordnet.
  • Die Reflektoranordnung 16 des Ausführungsbeispiels der Figuren 12 bis 14 entspricht im Prinzip nahezu identisch der Reflektoranordnung 16 des Ausführungsbeispiels der Fig. 1 bis 11, mit dem Unterschied, dass die Scheitelbereiche 43a, 43b, 43c der Reflektorschalen 17a, 17b, 17c sozusagen abgeschnitten oder gekappt sind.
  • Figur 14 verdeutlicht, dass der bei den Ausführungsbeispielen der Figuren 1 bis 11 als Überstandsbereich 19 bezeichnete Abschnitt der Reflektoranordnung 16 fehlt. Dieser Überstandsbereich ragte bei den zuvor beschriebenen Ausführungsbeispielen aus der ersten Gebäudewand 11 heraus.
  • Dadurch, dass dieser Überstandsbereich 19 bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 12 bis 14 entfällt, wird eine bündige Anordnung der Leuchte 50 überhaupt erst möglich.
  • Im einfachsten Fall können Reflektoranordnungen 16, wie beim Ausführungsbeispiel der Figuren 1 bis 11 verwendet werden, mit geänderten Scheitelbereichen 22a, 22b, 22c gemäß Figur 14.
  • Figur 14 zeigt, dass diese Scheitelbereiche 22a, 22b, 22c abgeflacht sind.
  • Figur 12 verdeutlicht, dass die Reflektoranordnung 16 der Leuchte 50 vollständig innerhalb der Gebäudewand 11 angeordnet ist. Die Oberseite der Leuchte 50 umfasst gemäß den Figur 12 bis 14 einen Abdeckungsabschnitt 51 mit einer Oberseite 53, der lichtundurchlässig ausgebildet sein kann.
  • Darüber hinaus umfasst die Leuchte 50 einen Abdeckungsabschnitt 52, in dem ein Ausschnitt oder ein Fenster angeordnet ist. Der Abschnitt 52 kann insbesondere als transparente Scheibe ausgebildet sein und das Licht durchlassen.
  • Der lichtundurchlässige Abschnitt 51 ragt gemäß Figur 12 vom rechten Rand des Gehäuses 13 nach links auf die Gebäudewand 12 hinzu, bis nahe an die Lichtstrahlen heran, die den untersten Bereich auf der zweiten Gebäudewand 12 ausleuchten.
  • Figur 12 verdeutlicht mit seinem Lichtstrahlenverlauf, dass der gemäß Fig. 1 ganz untere Abschnitt 31a der auszuleuchten Gebäudefläche 12 von der Leuchte 50 der Fig. 12 bis 14 im Hinblick auf den entfallenen Überstandsbereich 19 nicht mit ausgeleuchtet werden kann.
  • Andererseits erlaubt aber die Leuchte 50 gemäß den Ausführungsbeispielen der Figuren 12 bis 14 eine homogene Ausleuchtung der Gebäudewand 12, entlang eines sehr breiten Bereiches. Dies berücksichtigt, dass in bestimmten Einbausituationen die unteren, der Leuchte 50 nahen Abschnitte 31a der zweiten Gebäudewand 12 nicht unbedingt mit ausgeleuchtet werden müssen.
  • Vorteilhaft umfasst die Reflektoranordnung 16 des Ausführungsbeispiels der Figuren 12 bis 14 eine Über-Kreuz-Charakteristik der Lichtstrahlen, wie sie in Figur 14 dargestellt ist. Dieser zuvor beschriebene Richtungstausch der Lichtstrahlen ermöglicht in mehrfacher Hinsicht, wie bei dem zuvor beschrieben Ausführungsbeispiel, eine Überlappung unterschiedlicher Lichtverteilungen auf der auszuleuchtenden Gebäudewand und damit eine Homogenisierung und eine besonders breitstrahlende Lichtverteilung.
  • Auch bei diesem Ausführungsbeispiel umfasst die Leuchte 50 mehrere LED-Cluster 15a, 15b, 15c, die entlang einer Geraden 24 angeordnet sind, die parallel zur auszuleuchtenden Gebäudewand 12verläuft.
  • Im Übrigen gilt für das Verständnis und die Beschreibung das Ausführungsbeispiel der Figuren 12 bis 14 analog die Beschreibung der Ausführungsbeispiele der Figuren 1 bis 11.
  • Schließlich wird darauf hingewiesen, dass mit Leuchten 50, gemäß der Ausführungsbeispiele der Figuren 12-14 gleichermaßen auch eine farblich homogene Durchmischung erreicht werden kann, wenn die LED-Cluster 15a, 15b, 15c LEDs 47a, 47b umfassen, die unterschiedliche Lichtspektren emittieren, also beispielsweise unterschiedliches weißes Licht unterschiedlicher Farbtemperatur, oder unterschiedlich farbiges Licht z.B. rotes, grünes oder blaues Licht.

Claims (15)

  1. Leuchte (10) zum Einbau in eine erste Gebäudewand (11) und zur Ausleuchtung einer zweiten, zu der ersten Gebäudewand benachbart angeordneten Gebäudewand (12), umfassend ein Gehäuse (13), eine Platine (14), auf der mehrere LED-Cluster (15a, 15b, 15c) angeordnet sind, und eine Reflektoranordnung (16) mit einer der Zahl der LED-Cluster (15a, 15b, 15c) entsprechenden Zahl an Reflektorschalen (17a, 17b, 17c), wobei das Gehäuse (13) mit der Reflektoranordnung (16) in die erste Gebäudewand (11) eingelassen ist, und wobei die Reflektoranordnung (16) mit einem Überstandsbereich (19) aus der ersten Gebäudewand (11) heraus nach außen vorragt, wobei die Leuchte (10) von einer insbesondere kuppelförmigen Abdeckung (20) übergriffen ist, die einen lichtdurchlässigen, im Montagezustand der Leuchte der zweiten Gebäudewand zugewandten Ausschnitt (21) aufweist, der von den LED-Clustern (15a, 15b, 15c) emittierte und an den Reflektorschalen (17a, 17b, 17c) reflektierte Lichtanteile einschließlich von an dem Überstandsbereich (19) reflektierten Lichtanteilen (18a, 18b) zu der zweiten Gebäudewand (12) passieren lässt.
  2. Leuchte (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Reflektorschalen (17a, 17b, 17c) jeweils einen äußeren Schalenrand (22) aufweisen, der aus der ersten Gebäudewand (11) hervorragt und einen inneren Schalenrand (23), der in die erste Gebäudewand (11) hineinragt.
  3. Leuchte (10) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Verbindungslinie (24) zwischen einem äußeren Schalenrand (22) und einem inneren Schalenrand (23) eine Gerade (25) bildet, die geneigt zu der zweiten Gebäudewand (12) angeordnet ist.
  4. Leuchte (10) nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die LED-Cluster (15a, 15b, 15c) näher an dem inneren Schalenrand (23) angeordnet sind als an dem äußeren Schalenrand (22).
  5. Leuchte (10) nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der äußere Schalenrand (22) einer Reflektorschale (17a, 17b, 17c), insbesondere dass der äußere Schalenrand (22) jeder Reflektorschale (17a, 17b, 17c), etwa 1,5 mal bis 10 mal so weit von dem zugehörigen LED-Cluster (15a, 15b, 15c) beabstandet ist wie der innere Schalenrand (22).
  6. Leuchte (10) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die mehreren LED-Cluster (15a, 15b, 15c) entlang einer Geraden (24) angeordnet sind, die parallel zu der zweiten Gebäudewand (12) verläuft.
  7. Leuchte (10) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass jede Reflektorschale (17a, 17b, 17c), bezogen auf die Richtung der Geraden (24), einen vorderen Schalenrand (27a, 27b, 27c ) und einen hinteren Schalenrand (26a, 26b, 26c ) aufweist, und dass die zweite Gebäudewand (12), bezogen auf die Richtung der Geraden (24), einen vorderen Wandbereich (28) und einen hinteren Wandbereich (29) aufweist, wobei die Lichtanteile (18y1, 18x3), die von einem LED-Cluster (15a, 15b, 15c) auf Abschnitte der zugehörigen Reflektorschale geworfen werden, die nahe an dem vorderen Schalenrand (27a, 27b, 27c) angeordnet sind, auf Bereiche der zweiten Gebäudewand (12) hin gelenkt werden, die dem hinteren Wandbereich (29) benachbart sind, und wobei die Lichtanteile (18z1, 18x1), die von einem LED-Cluster (15a, 15b, 15c) auf Abschnitte der zugehörigen Reflektorschale geworfen werden, die nahe an dem hinteren Schalenrand (26a, 26b, 26c ) angeordnet sind, auf Bereiche der zweiten Gebäudewand (12) hin gelenkt werden, die dem vorderen Wandbereich (28) benachbart sind.
  8. Leuchte (10) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf die zweite Gebäudefläche (12) nur solche, von den LED-Clustern (15a, 15b, 15c) emittierte Lichtanteile fallen, die eine Reflexion an einer Reflektorschale (17a, 17b, 17c) der Reflektoranordnung (16) erfahren haben.
  9. Leuchte (10) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchte (10) Abschirmelemente (32, 33) aufweist, die einen Austritt von unreflektierten Lichtanteilen verhindern.
  10. Leuchte (10) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jedem LED-Cluster (15a, 15b, 15c) eine Reflektorschale (17a, 17b, 17c) zugeordnet ist.
  11. Leuchte (10) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jede Reflektorschale (17a, 17b, 17c) Licht von nur einem LED-Cluster (15a, 15b, 15c) empfängt.
  12. Leuchte (10) nach einem der Ansprüche 2 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtanteile (18a, 18b), die von einem LED-Cluster (15a, 15b, 15c) auf Abschnitte (30a) der zugehörigen Reflektorschale (17a, 17b, 17c) geworfen werden, die nahe an dem äußeren Schalenrand (22) angeordnet sind, auf Bereiche (31a) der zweiten Gebäudewand (12) hin gelenkt werden, die der ersten Gebäudewand (11) benachbart sind, und dass die Lichtanteile (18h, 18i), die von einem LED-Cluster (15a, 15b, 15c) auf Abschnitte (30g) der zugehörigen Reflektorschale (17a, 17b, 17c) geworfen werden, die nahe an dem inneren Schalenrand (23) angeordnet sind, auf Bereiche (31g) der zweiten Gebäudewand (12) hin gelenkt werden, die fern der ersten Gebäudewand (11) angeordnet sind.
  13. System zur homogenen Wandflutung, umfassend mehrere Leuchten (10a, 10b, 10c) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei die mehreren Leuchten (10a, 10b, 10c) entlang einer Geraden (24) angeordnet sind, und wobei die mehreren Leuchten (10a, 10b, 10c) zur gemeinsamen Ausleuchtung der zweiten Gebäudewand (12) ausgebildet sind.
  14. Leuchte (50) für einen insbesondere flächenbündigen Einbau in eine erste Gebäudewand (11) und zur Ausleuchtung einer zweiten, zu der ersten Gebäudewand (11) benachbart angeordneten Gebäudewand (12), umfassend ein Gehäuse (13), eine Platine (14), auf der mehrere LED-Cluster (15a, 15b, 15c) angeordnet sind, und eine Reflektoranordnung (16) mit einer der Zahl der LED-Cluster (15a, 15b, 15c) entsprechenden Zahl an Reflektorschalen (17a, 17b, 17c), wobei das Gehäuse (13) mit der Reflektoranordnung (16) in die erste Gebäudewand (11) eingelassen ist, wobei die Leuchte (50) von einer Abdeckung (51) übergriffen ist, die zumindest einen lichtdurchlässigen Ausschnitt (52) aufweist, der von den LED-Clustern (15a, 15b, 15c) emittierte und an den Reflektorschalen (17a, 17b, 17c) reflektierte Lichtanteile zu der zweiten Gebäudewand (12) passieren lässt.
  15. System, umfassend mehrere Leuchten nach Anspruch 14, wobei die mehreren Leuchten (50) entlang einer Geraden (24) angeordnet sind, und wobei die mehreren Leuchten (50) zur gemeinsamen Ausleuchtung der zweiten Gebäudewand (12) ausgebildet sind.
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