EP4706030A1 - Signalvorrichtung - Google Patents

Signalvorrichtung

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EP4706030A1
EP4706030A1 EP24725336.2A EP24725336A EP4706030A1 EP 4706030 A1 EP4706030 A1 EP 4706030A1 EP 24725336 A EP24725336 A EP 24725336A EP 4706030 A1 EP4706030 A1 EP 4706030A1
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EP
European Patent Office
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display surface
light
signaling device
length
light source
Prior art date
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Pending
Application number
EP24725336.2A
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English (en)
French (fr)
Inventor
Daniel Anders
Stefan Schulz
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Wipotec GmbH
Original Assignee
Wipotec GmbH
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Publication date
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Pending legal-status Critical Current

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Abstract

Die Erfindung betrifft eine flache Signalvorrichtung, insbesondere für Inspektionsmaschinen, die mit einer flachen, vorzugsweise allseitig umlaufenden Anzeigefläche zur Ausgabe von Lichtsignalen an einen Bediener ausgestattet ist.

Description

Signalvorrichtung
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Signalvorrichtung, insbesondere zur Anzeige von Betriebszuständen von Inspektionsmaschinen.
Beim industriellen Betrieb von Maschinen ist häufig ein klarer und unmittelbarer Informationsaustausch zwischen Maschine und Bediener erforderlich, um den Betriebszustand einer Maschine leicht und auch aus großer Entfernung erkennen und gegebenenfalls schnell reagieren zu können.
Aus dem Stand der Technik sind dazu sogenannte Ampeln bekannt, die beispielsweise als zylinderförmige Leuchtsäulen mit ansteuerbaren Leuchtmitteln ausgeführt und dazu auf der Oberseite eines Schaltschranks oder sonstigen Maschinengehäuses (im Weiteren vereinfacht als „Schaltschrank“ bezeichnet) angeordnet sind. Sie können beispielsweise ein grünes, gelbes oder rotes Licht als Signal aussenden, woraus der Bediener Schlüsse auf den Betriebszustand der Maschine schließen kann. Derartige Ampeln sind im Vergleich zu ihrem Durchmesser relativ hoch, da sie von weitem zu sehen sein sollen. Eine etwa zentrisch auf der Oberseite eines Schaltschranks angeordnete solche Ampel muss schon alleine deshalb eine gewisse Mindesthöhe aufweisen, um von dem unmittelbar am Schaltschrank stehenden Bediener über die obere Schaltschrankkante hinweg gesehen werden zu können. Dies gilt auch für eine beispielsweise nur an einer Ecke des Schaltschranks angeordnete Ampel, die dann zwar von einer Seite sehr gut, von der gegenüberliegenden Seite jedoch umso schwerer zu erkennen ist, je geringer ihre Höhe ist.
Die vergleichsweise hohe Ausführung der Ampeln erweist sich jedoch beim Transport des Maschinengehäuses bzw. des Schaltschranks als nachteilig, da die Ampel vergleichsweise ungeschützt und exponiert vom Gehäuse nach oben aufragt und gegen Beschädigung zusätzlich gesichert werden muss. Auch der in vertikaler Richtung oberhalb des Schaltschranks zusätzlich erforderliche Transportraum, gerade bei Flugtransport, muss teuer erkauft werden. Schließlich ist die Anzahl unterschiedlich möglicher Signale bei bekannten Ampeln begrenzt . Aufgabe der vorliegenden Erfindung war es daher, eine Signalvorrichtung zu schaffen, welche die vorgenannten Nachteile überwindet. Die Aufgabe wird gelöst durch eine Signalvorrichtung nach Anspruch 1 und eine Inspektionsmaschine nach Anspruch 8. Weitere vorteilhafte Ausführungsformen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, eine besonders gut sichtbare Signalvorrichtung mit geringer Bauhöhe auf einem Schaltschrank schaffen zu können mithilfe einer schmalen, das Innere der Signalvorrichtung vorzugsweise vollständig umlaufenden Anzeigefläche, wobei die Anzeigefläche bevorzugt mit den Seitenflächen des Schaltschranks fluchtet, also in Höhenrichtung über den Seitenflächen des Schaltschranks liegt. Durch die lichtdurchlässige Anzeigefläche werden im Inneren der Signalvorrichtung von einer Lichtquelle erzeugte Signale, insbesondere in horizontaler Richtung, nach außen abgegeben. Eine solche Bauform ragt in platzsparender Weise nur geringfügig über den eigentlichen Schaltschrank nach oben hinaus. Dennoch sind die Signale bevorzugt allseitig sehr gut zu erkennen, da der Schaltschrank den Blick auf die Signalvorrichtung nicht verstellen kann.
In einer einfachsten Ausführungsform ist die Signalvorrichtung folgendermaßen gestaltet:
Die Signalvorrichtung erstreckt sich mit einer äußeren Vorrichtungslänge in einer ersten horizontalen X-Richtung und mit einer äußeren Vorrichtungsbreite in einer dazu orthogonalen, zweiten horizontalen Y-Richtung. Eine „horizontale Richtung“ im Sinne der vorliegenden Anmeldung verläuft somit in einer durch die beiden Richtungen X, Y aufgespannten horizontalen Ebene.
Außerdem erstreckt sich die Signalvorrichtung mit einer Vorrichtungshöhe in eine zur X-Y-Ebene orthogonalen Höhenrichtung Z nach oben. Mit Blick von oben entgegen der Z-Richtung kann die Signalvorrichtung entlang ihren äußeren Abmessungen verschiedene Außenkonturen aufweisen, zum Beispiel die Kontur eines Kreises, Quadrats, Rechtecks, eines regelmäßigen oder unregelmäßigen Polygons oder auch eine Kombination mehrerer solcher Formen). Vorzugsweise hat die Signalvorrichtung mit Blick in Höhenrichtung Z eine rechteckige Außenkontur. Die Signalvorrichtung wird in horizontaler Richtung durch mehrere, in horizontaler Richtung aneinander angrenzende Seitenflächen begrenzt (für den Sonderfall einer teilweise gekrümmten, ovalen oder vollständig kreisförmigen Außenkontur könnten die mehreren Seitenflächen verstanden werden als eine Vielzahl nahtlos ineinander übergehender einzelner Seitenflächen). Vorzugsweise sind die Seitenflächen ebene Flächen. Alternativ können sie in einem vertikalen Schnitt auch abschnittsweise oder vollständig konvex, konkav oder in sonstiger Form gestaltet sein. Weiterhin vorzugsweise erstrecken sich die Seitenflächen parallel zur Höhenrichtung Z (eine Signalvorrichtung mit rechteckiger Außenkontur hätte demnach beispielsweise vier umlaufende, vertikale Seitenflächen). Jede Seitenfläche hat in horizontaler Richtung eine ihr zugehörige Seitenlänge.
Im Inneren der Signalvorrichtung ist wenigstens eine Lichtquelle angeordnet, die zur Ausgabe von Lichtsignalen ansteuerbar ist. Ferner ist eine in Höhenrichtung Z verlaufende, lichtdurchlässige Anzeigefläche vorgesehen, welche Teil wenigstens einer Seitenfläche ist und durch welche das von der wenigstens einen Lichtquelle abgestrahlte Licht als Signal nach außen ausgestrahlt wird. („In Höhenrichtung Z verlaufend“ bedeutet in diesem Zusammenhang, dass die Anzeigefläche eine gewisse vertikale Höhe in Z-Richtung aufweist. Des ungeachtet erstreckt sie sich im Wesentlichen in horizontaler Richtung.) Vorzugsweise ist die Anzeigefläche teilweise oder vollständig eben. Da sie wenigstens zum Teil eine Seitenfläche bildet, gelten die vorstehenden Ausführungen zur Seitenflächenform analog auch für die Anzeigefläche.
Erfindungsgemäß ist die Signalvorrichtung flach ausgeführt. Daher ist vorgesehen, dass die Vorrichtungslänge und/oder die Vorrichtungsbreite wenigstens dem Vierfachen, vorzugsweise dem Zehnfachen, höchst vorzugsweise dem Zwanzigfachen der Vorrichtungshöhe entspricht. Die Signalvorrichtung erstreckt sich also im Wesentlichen in horizontaler Richtung und nur geringfügig in vertikaler Richtung.
Die Anzeigefläche umläuft dabei das Innere der Signalvorrichtung als in Höhenrichtung Z gesehen schmales Band, wobei sich die Anzeigefläche auf wenigstens zwei Seitenflächen über jeweils mindestens 80 %, vorzugsweise 100 % der jeweiligen Seitenlänge in horizontaler Richtung erstreckt. Die Sichtbarkeit eines so mehrseitig ausgegebenen Signals ist deutlich verbessert gegenüber einer nur auf einer Seite erfolgenden Signalisierung. Vorzugsweise erstreckt sich die Anzeigefläche über wenigstens drei Seitenflächen zu jeweils mindestens 80 % der jeweiligen Seitenlänge. Dies verbessert die Sichtbarkeit eines Signals weiterhin und ist beispielsweise ausreichend für eine Anordnung der Signalvorrichtung an einer Wand, welche eine vierte Seitenfläche der Signalvorrichtung ohnehin abdeckt. Höchst bevorzugt erstreckt sich die Anzeigefläche jedoch allseitig um das Innere der Signalvorrichtung zu jeweils mindestens 80 %, vorzugsweise 100 % der jeweiligen Seitenlänge in horizontaler Richtung. Dadurch wird sichergestellt, dass von der Lichtquelle ausgegebene Signale auf allen Seitenflächen der Signalvorrichtung als Lichtkranz durch die Anzeigefläche hindurch seitlich nach außen treten und dadurch von allen Standorten eines Bedieners bestmöglich wahrnehmbar ist.
Beträgt die horizontale Länge der Anzeigefläche weniger als 100% der jeweiligen Seitenflächenlänge, dann ist ein von der Lichtquelle ausgegebenes Lichtsignal nicht über die volle Länge dieser Seitenfläche zu sehen, da das Lichtsignal lediglich durch die insoweit verkürzte Anzeigefläche nach außen treten kann. Eine solche Ausführungsform kann genutzt werden, um eine andernfalls durchgängige Anzeigefläche über beispielsweise 20 % der Seitenlänge gezielt zu unterbrechen bzw. lichtdicht auszuführen oder eine nicht für den Signalaustritt vorgesehene Material brücke zu schaffen, die beispielsweise eine Oberseite der Signalvorrichtung mit einer Unterseite mechanisch oder aus Designgründen verbindet (siehe unten).
Nach einer bevorzugten Ausführungsform erstreckt sich die Anzeigefläche jedoch auf wenigstens einer Seitenfläche über deren gesamte Länge, also zu 100 %. Auf dieser Seite der Signalvorrichtung ist dann ein von der Lichtquelle durch die Anzeigefläche hindurch nach außen abgegebenes Signal über die gesamte Seitenlänge sichtbar. Weiterhin bevorzugt ist vorgesehen, dass diese Bauform für alle Seitenflächen der Signalvorrichtung gilt, sodass sich die Anzeigefläche quasi als geschlossenes Band nahtlos und vollständig um das Innere der Signalvorrichtung herum erstreckt. Diese Ausführungsform stellt vorteilhaft sicher, dass ein Lichtsignal auf allen sichtbaren (und nicht etwa durch eine Wand ohnehin verdeckten) Seiten und in jeder horizontalen Richtung durch die Anzeigefläche hindurch nach außen treten kann und entsprechend auch aus jeder solchen Richtung außerhalb der Signalvorrichtung von einem Bediener zu sehen ist. In einer einfachen, beispielsweise in einen Schaltschrank integrierbaren Ausführungsform entspricht die Anzeigefläche den Seitenflächen der Signalvorrichtung. In diesem Fall ergibt sich die Höhe der gesamten Signalvorrichtung im Wesentlichen aus der Höhe der Anzeigefläche. In einer anderen Ausführungsform kann oberhalb und oder unterhalb der Anzeigefläche das Oberteil und Unterteil eines Signalvorrichtungsgehäuses angeordnet sein, wobei beide Teile ihrerseits einen Teil einer Seitenfläche bilden können.
Vorzugsweise ist in horizontaler Richtung zwischen der im Inneren der Signalvorrichtung angeordneten Lichtquelle und der Anzeigefläche ein Lichtleitmaterial vorgesehen. Das Lichtleitmaterial dient dazu, das von der Lichtquelle ausgegebene Licht gezielt bis an die Innenseite der Anzeigefläche zu leiten. Das Licht kann dadurch vergleichmäßigt auf die Anzeigefläche verteilt und/oder in seinen physikalischen Eigenschaften verändert werden, bevor es durch die Anzeigefläche hindurch nach außen tritt. Zugleich kann das Lichtleitmaterial als eine stabilisierende Bausubstanz der Signalvorrichtung dienen, um beispielsweise ein Oberteil oder Unterteil eines Signalvorrichtungsgehäuses daran zu befestigen. Als Lichtleitmaterial kann beispielsweise ein massiver, flacher Plexiglasblock dienen.
Die Anzeigefläche kann beabstandet zu dem Lichtleitmaterial angeordnet sein oder dessen Außenfläche bilden. Außerdem kann zwischen der Lichtquelle und dem Lichtleitmaterial und/oder zwischen dem Lichtleitmaterial und der Anzeigefläche ein Lichtdiffusor angeordnet sein, um das Licht der Lichtquelle gleichmäßig in das Lichtleitmaterial einzuleiten und/oder auf die Anzeigefläche zu verteilen. Der Lichtdiffusor kann zweckmäßigerweise die Lichtquelle in horizontaler Richtung vollständig umlaufen. Weiterhin kann er dazu ausgebildet sein, die physikalischen Eigenschaften des Lichts (Wellenlänge, Leuchtkraft etc.) zu verändern bzw. einzustellen. Das Lichtleitmaterial und/oder der Lichtdiffusor können dazu dienen, das von der Lichtquelle ausgehende Licht so einzustellen, dass es nach dem Durchtritt durch die Anzeigefläche möglichst gut zu sehen ist bzw. möglichst gleichmäßig auf einen Teil der Anzeigefläche oder die gesamte Anzeigefläche verteilt ist. Ergänzend oder alternativ kann auch die Anzeigefläche selber als ein solcher Diffusor ausgebildet sein oder einen solchen enthalten. Beispielsweise könnte eine innere oder äußere Oberfläche der Anzeigefläche abschnittweise oder vollständig mattiert ausgeführt sein. Nach einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass die Lichtquelle eine um ein Zentrum herum gebildete horizontale Anordnung von mehreren Leuchtmitteln, vorzugsweise LEDs, umfasst. Zweckmäßigerweise ist wenigstens ein solches Leuchtmittel dazu angeordnet und ausgebildet, sein Licht auf wenigstens einer Seitenfläche der Signalvorrichtung nach außen durch die Anzeigefläche hindurchzustrahlen. Das ist dann wünschenswert, wenn auf verschiedenen Seiten oder entlang verschiedener Abschnitte der Anzeigefläche nacheinander oder zeitgleich unterschiedliche Signale ausgegeben werden sollen. Dann kann es zweckmäßig sein, bestimmten Abschnitten der Anzeigefläche bestimmte Leuchtmittel zuzuordnen, die dann bevorzugt nur die ausgewählten Abschnitte der Anzeigefläche von innen beleuchten. Um das ausgegebene Signal möglichst vielfältig gestalten und wahlweise über bestimmte Bereiche der Anzeigefläche ausgeben zu können, sind die einzelnen Leuchtmittel vorzugsweise unabhängig voneinander gleichzeitig oder nacheinander zur Ausgabe von Licht, vorzugsweise in einer wählbaren Lichtfarbe, ansteuerbar. Denkbar ist es ferner, die Lichtquelle mit mehreren horizontalen Anordnungen von Leuchtmitteln, insbesondere LEDs auszustatten, die in Höhenrichtung übereinander liegen. So lassen sich innerhalb der Gesamthöhe der Anzeigefläche verschiedene, übereinander liegende Signale ausgeben. Dies ermöglicht die Ausgabe komplexerer Information, beispielsweise in Form von Buchstaben oder anderen Schriftzeichen, Sonderzeichen, geometrischen Symbolen etc. Die LEDs verschiedener horizontaler LED-Anordnungen können hinsichtlich ihrer physikalischen Eigenschaften (beispielsweise Wellenlänge, Leuchtkraft etc.) verschieden sein.
Vorzugsweise sind die mehreren Leuchtmittel, insbesondere in Abhängigkeit eines Betriebszustands einer Inspektionsmaschine, einzeln oder in Gruppen so ansteuerbar, dass auf der Außenseite der Anzeigefläche Lichtsignale wie folgt erscheinen: mit genau einer vorgebbaren Lichtfarbe gleichzeitig auf der gesamten Anzeigefläche, oder gleichzeitig oder nacheinander in gleichen oder unterschiedlichen Farben auf der gesamten Anzeigefläche oder nur einem oder mehreren vorgebbaren Abschnitten davon als die Signalvorrichtung umlaufendes, ein- oder mehrfarbiges Lauflicht (beispielsweise könnte ein solches Lauflicht dazu dienen, die Arbeitsgeschwindigkeit einer mit der Signalvorrichtung gekoppelten Maschine zu visualisieren, wobei die Arbeitsgeschwindigkeit durch die Geschwindigkeit des Lauflichts abgebildet wird).
Vorzugsweise kann die Signalvorrichtung auch folgendermaßen ausgebildet sein: mit einer Notlichtfunktion, sodass durch die Anzeigefläche ein als Notbeleuchtung dienendes (vorzugsweise batteriegestütztes) Notlicht ausgegeben wird, etwa bei einem Stromausfall an einer oder mehreren Maschinen, als Arbeitsleuchte, die insbesondere in Abhängigkeit der Tageszeit Licht mit einer vorgegebenen Wellenlänge ausgibt, beispielsweise um einem Biorhythmus eines Bedieners bestmöglich zu entsprechen und insbesondere in einer Nachtschicht ein diesbezüglich geeignetes Licht auszugeben, als Werbeleuchte, um beispielsweise die Farben eines Herstellers oder Firmenlogos oder das Logo selbst auszugeben, insbesondere wenn eine mit der Signalvorrichtung gekoppelte Maschine stillsteht.
Vorzugsweise ist eine Steuerung vorgesehen, welche die Lichtquelle zur Ausgabe der oben beschriebenen Lichtsignale ansteuert. Die Steuerung kann auch Teil der Steuerung derjenigen Maschine sein, die mit der erfindungsgemäßen Signalvorrichtung ausgerüstet ist. Bevorzugt ist die Steuerung zur Ausgabe geeigneter Signale vom Anwender und/oder vom Hersteller beliebig konfigurierbar.
Zweckmäßigerweise wird die Signalvorrichtung nach einer vorteilhaften Ausführungsform in Höhenrichtung von einem Gehäuse eingefasst, welches ein Oberteil und ein Unterteil aufweist und vorzugsweise die gleichen horizontalen Abmessungen bzw. mit Blick in Höhenrichtung Z die gleiche Außenkontur hat wie die Signalvorrichtung selbst. Das Gehäuse kann dann auch als Teil der insoweit erweiterten Signalvorrichtung verstanden werden, wobei das Gehäuse nicht zur Vorrichtungshöhe dazuzählen soll. Zweckmäßigerweise ist die Signalvorrichtung mit ihrer Anzeigefläche so zwischen Oberteil und Unterteil eingefasst, dass die nach außen weisenden Seitenflächen des Gehäuses bündig mit der Anzeigefläche bzw. mit den Seitenflächen der Signalvorrichtung ausgerichtet sind. Das Oberteil und/oder das Unterteil kann lichtdicht ausgeführt sein, sodass die Signale im Wesentlichen in horizontaler Richtung aus der Signalvorrichtung austreten. Alternativ kann insbesondere das Oberteil auch teilweise oder vollständig lichtdurchlässig ausgebildet sein, um Lichtsignale der Lichtquelle auch in Höhenrichtung nach oben aus der Signalvorrichtung, beispielsweise an das Dach einer Werkhalle, ausgeben zu können.
Erfindungsgemäß ist die Signalvorrichtung dazu vorgesehen, mit einer Inspektionsmaschine kombiniert zu werden. Dazu können insbesondere gehören: Waagen, Röntgenvorrichtungen, Metall- oder sonstige Detektoren. Grundsätzlich ist die Signalvorrichtung auch für andere Maschinen oder deren Schaltschränke geeignet, um Bearbeitungszustände, Warnsignale oder sonstige optische Hinweise nach obigem Beispiel auszugeben.
Eine erfindungsgemäße Kombination der Signalvorrichtung mit einer Inspektionsmaschine sieht vor, dass die Inspektionsmaschine ein Schaltschrank- oder Maschinengehäuse (im Weiteren vereinfachend „Maschinengehäuse“) aufweist, welches sich an einem oberen Ende mit einer äußeren Gehäuselänge in X-Richtung und mit einer äußeren Gehäusebreite in Y-Richtung (Y) erstreckt. Das Gehäuse wird dabei, analog zur Signalvorrichtung, in horizontaler Richtung durch mehrere, in horizontaler Richtung aneinander angrenzende Seitenflächen mit jeweils einer zugehörigen horizontalen Seitenlänge begrenzt.
Vorzugsweise stimmen wenigstens eine äußere Breite und/oder wenigstens eine äußere Länge der Signalvorrichtung und des Maschinengehäuses oder deren Profile mit Blick in Höhenrichtung Z überein. Dann ist die Signalvorrichtung so mit dem Maschinengehäuse verbunden, dass wenigstens eine, vorzugsweise alle bezüglich ihrer Länge übereinstimmenden Seitenflächen der Signalvorrichtung und des Maschinengehäuses in Höhenrichtung fluchtend übereinander liegen.
Durch diese Anordnung ist sichergestellt, dass die Signalvorrichtung mit der gleichen horizontalen Ausdehnung wie das Maschinengehäuse auf diesem aufsitzt, so dass die jeweiligen Seitenflächen der Signalvorrichtung und des Maschinengehäuses miteinander fluchten oder sogar - wenn beide Komponenten ohne äußeren Spalt aufeinandersitzen - flächenbündig aneinandergrenzen. Dann kann das Maschinengehäuse die Signalvorrichtung in keiner Perspektive verdecken und diese ist allseitig gut sichtbar. Zweckmäßigerweise ist die Signalvorrichtung mit der Steuerung der Inspektionsmaschine verbunden, um von dieser Steuerung Befehle zur Ausgabe von Lichtsignalen zu erhalten. Die Signalvorrichtung kann auch - beispielsweise über ein Bussystem - mit einer übergeordneten Steuerung verbunden werden, die ihrerseits mit der zugehörigen Inspektionsmaschine zum Signalaustausch verbunden ist.
Nach einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass das Maschinengehäuse auf seiner Oberseite eine Öffnung als Kabeldurchführung oder einen Anschluss für elektrische Verbindungsmittel aufweist. Über diese Verbindungsmittel ist die Signalvorrichtung zum einfachen Anschluss direkt mit einer Steuerung der Inspektionsmaschine verbindbar. Besonders einfach ist die Verbindung als Steckverbindung ausgeführt, so dass die Signalvorrichtung besonders einfach und in modularer Bauweise elektrisch mit einer Steuerung der Inspektionsmaschine koppelbar ist.
Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist die Signalvorrichtung an dem im Wesentlichen rechteckigen Bandkörper einer Waage angeordnet. Die Signalvorrichtung als solche entspricht dabei einer vorstehend bereits beschriebenen Ausführungsform. Beispielsweise kann die Anordnung so vorgesehen sein, dass sich die Anzeigefläche der Signalvorrichtung in horizontaler Richtung über wenigstes zwei, vorzugsweise alle vier Seiten des Bandkörpers erstreckt. Vorzugsweise ist die Signalvorrichtung in diesem Fall dazu ausgebildet, Betriebszustände des Bandkörpers und/oder Eigenschaften eines auf dem Bandkörper transportierten, insbesondere dabei gewogenen Produktes anzuzeigen. Beispielsweise könnte die Signalvorrichtung durch auf der Anzeigefläche angedeutete Lauflichter die Bewegung des Produktes auf dem Bandkörper nachbilden. Vorzugsweise entspricht die Geschwindigkeit des auf der Anzeigefläche angedeuteten Lauflichts der Transportgeschwindigkeit des Produkts. Alternativ oder ergänzend kann die Signalvorrichtung in Abhängigkeit eines Wägeergebnisses durch entsprechende optische Produktverfolgung in der Prozessstrecke, beispielsweise unter Nutzung von ein- oder mehrfarbigen Signalen auf der Anzeigefläche anzeigen, ob das jeweilige Produkt innerhalb oder außerhalb vorgegebener Gewichtstoleranzen liegt. Die Signalvorrichtung ist erfindungsgemäß flexibel einsetzbar und statt mit einem Schaltschrank oder Wägeband auch mit anderen Maschinen und Vorrichtungen, insbesondere entlang einer Produktionslinie kombinierbar, um als Betriebsanzeige, Notlicht, Warnanzeige etc. zu dienen. Vorzugsweise ist die erfindungsgemäße Signalvorrichtung oberhalb bzw. auf einer solchen Komponente positioniert, um die möglichst allseitige Sichtbarkeit eines Signals zu gewährleisten. So könnte die Signalvorrichtung auch oberhalb eines Auffangbehälters angeordnet sein, um beispielsweise dessen Füllstand anzuzeigen. Auch andere, bevorzugt quaderförmige Komponenten einer Maschine oder Produktionslinie können eine erfindungsgemäße Signalvorrichtung aufweisen, beispielsweise Container, Schutzabdeckung, Einhausungen bzw. Schutzvorrichtungen, Abdeckungen, Klappen etc.
Auch ein Bedienterminal oder Display kommt dafür in Frage. Hier könnte die flache Signalvorrichtung auch in geneigter oder vertikaler Ausrichtung mit dem Terminal verbunden sein, um angrenzend an das entsprechend ausgerichtete Terminal oder Display allseitig um das Display oder Terminal herum ein Signal ausgeben zu können.
Denkbar ist es ferner, mithilfe einer erfindungsgemäßen Signalvorrichtung Betriebszustände entlang einer auf der Anzeigefläche optisch dargestellten Skala anzuzeigen. So könnte eine Fördergeschwindigkeit eines Förderbandes in Form eines dynamischen Balkens auf der Anzeigefläche angezeigt werden, wobei die maximale Geschwindigkeit beispielsweise durch einen über eine gesamte Seitenbreite oder einen farblich gekennzeichneten Bereich erstreckt dargestellt würde, den der dynamische Balken je nach aktuellem Wert mehr oder weniger und vorzugsweise andersfarbig ausfüllt bzw. überdeckt. Ein in einer Maschine auftretender oder von ihr erfasster aktueller Betriebsparameter oder Messwert oder ein betriebsrelevanter Hinweis (Fördergeschwindigkeit, Füllstand, Gewicht, Druck, Temperatur, Wartungsintervall, Nullstellintervall etc.) könnte auch als farblich hervorgehobener, dynamisch wandernder schmaler Lichtstreifen auf der Anzeigefläche angezeigt werden entlang einer gleichzeitig dort dargestellten, möglicherweise andersfarbigen Skala, auf der auch minimale und maximale Werte durch entsprechende Lichtstreifen visualisiert werden könnten. Alle diese optischen Darstellungen werden mithilfe der entsprechend angesteuerten Lichtquelle erzeugt, die dazu vorzugsweise mehrere separat ansteuerbare Leuchtmittel, insbesondere LEDs, enthält. Eine Produktionslinie kann mehrere Maschinen zur Bearbeitung eines entlang der Produktionslinie geförderten Produkts aufweisen. Dabei können nach einer Ausführungsform der Erfindung wenigstens zwei dieser Maschinen mit einer erfindungsgemäßen Signalvorrichtung ausgestattet sein. Mehrere entlang einer Produktionslinie hintereinander angeordnete Maschinen mit jeweils einer erfindungsgemäßen Signalvorrichtung bieten vorteilhaft die Möglichkeit, die Bewegungen und/oder Bearbeitungen oder Inspektionsergebnisse eines Produktes entlang der Produktionslinie über die Anzeigefläche der jeweiligen Signalvorrichtung optisch anzuzeigen. So lässt sich auch für eventuell von der Maschine entfernt positionierte Bediener der aktuelle Bearbeitungsschritt oder ein Inspektionsergebnis schnell und zuverlässig erkennen. Nachfolgend soll eine Ausführungsform der Erfindung anhand eines Figurenbeispiels näher erläutert werden. Dazu zeigt
Figur 1 eine erfindungsgemäße Signalvorrichtung auf einem Schaltschrank,
Figur 2 einen vergrößerten Ausschnitt aus Figur 1 , und
Figur 3 eine andere perspektivische Ansicht auf eine geöffnete Signalvorrichtung.
Figur 1 zeigt in perspektivischer Darstellung den oberen Abschnitt eines Schaltschranks, der im Rahmen dieser Beschreibung auch als Maschinengehäuse GM bezeichnet werden kann. Das Maschinengehäuse GM einer Inspektionsmaschine M erstreckt sich mit einer Gehäuselänge XGM in einer horizontalen X- Richtung und mit einer Gehäusebreite YGM in einer zurX-Richtung orthogonalen, ebenfalls horizontalen Y-Richtung. Zu beiden Richtungen X, Y verläuft eine Höhenrichtung Z orthogonal und in vertikaler Richtung nach oben.
In horizontaler Richtung X, Y wird das Maschinengehäuse GM von mehreren aneinander angrenzenden und das Gehäuse GM umlaufenden Seitenflächen FG begrenzt. Jede dieser Seitenflächen FG des Gehäuses GM ist eben und hat eine ihr jeweils zugeordnete horizontale Länge LFG. An eine große, in den Figuren nicht bezeichnete und perspektivisch verdeckte Rückseite grenzen zwei deutlich kürzere, einander in X-Rich- tung gegenüberliegende Seitenflächen an, die über jeweils einen noch kürzeren diagonalen Seitenabschnitt mit einer parallel zur Rückseite und dieser in Y-Richtung gegenüberliegenden Vorderseite verbunden sind. In einer Draufsicht entgegen der Höhenrichtung Z erscheint das Gehäuse GM als unregelmäßiges sechsseitiges Polygon.
In Höhenrichtung Z oberhalb des Maschinengehäuses GM ist eine Signalvorrichtung S angeordnet. Die Signalvorrichtung S umfasst ein Vorrichtungsgehäuse GS, welches ein flaches Oberteil GSO und ein diesem in Höhenrichtung Z gegenüberliegendes, flaches Unterteil GSU aufweist (siehe auch Figur 2). Zwischen Oberteil GSO und Unterteil GSU sind vertikale Seitenflächen FS ausgebildet, welche die Signalvorrichtung S in horizontaler Richtung seitlich umlaufend begrenzen. Jede der Seitenflächen FS der Signalvorrichtung S hat dabei - analog zum Maschinengehäuse GM - eine ihr jeweils zugeordnete horizontale Länge LFS. Unter Vernachlässigung des Vorrichtungsgehäuses hat die Signalvorrichtung S eine Vorrichtungshöhe ZS (siehe Figur 2), die im dargestellten Beispiel der Höhe der Seitenflächen FS entspricht.
Die horizontalen Abmessungen XS, YS der Signalvorrichtung sind im Verhältnis zur vertikalen Höhe ZS groß. Die Vorrichtungslänge XS ist etwa 15 mal so groß wie die Vorrichtungshöhe ZS, und die Vorrichtungsbreite YS ist etwa achtmal so groß wie die Vorrichtungshöhe ZS. Die gesamte Signalvorrichtung S ist daher flach.
Zugleich entspricht die Signalvorrichtung S in ihren horizontalen Abmessungen bzw. in der Anordnung ihrer Seitenflächen und in ihrer Kontur bei Draufsicht entgegen der Höhenrichtung Z genau dem Maschinengehäuse GM. Außerdem ist die Signalvorrichtung S so auf dem oberen Ende des Maschinengehäuses GM angeordnet, dass die gemäß der Polygonform einander entsprechenden Seitenflächen FS und FG in Höhenrichtung Z jeweils miteinander fluchten, also jeweils in einer gemeinsamen Ebene liegen. Die Signalvorrichtung S sitzt also genau oberhalb des Maschinengehäuses GM.
Die Seitenflächen FS der Signalvorrichtung S werden gebildet von einer Anzeigefläche A, welche das Innere der Signalvorrichtung S allseitig mit der vertikalen Höhe ZS umläuft. Die Anzeigefläche A ist lichtdurchlässig und so ausgebildet, dass ein aus dem Inneren der Signalvorrichtung S durch die Anzeigefläche A nach außen gerichtetes Licht auf allen vertikalen Seitenflächen FS der Signalvorrichtung S über jeweils die volle Seitenlänge LFS ZU sehen ist. Figur 3 zeigt einen perspektivischen Blick auf die auf dem Maschinengehäuse GM angeordnete Signalvorrichtung S, die nach Entfernen des Oberteils GSO oben offen ist. Eine etwa rechteckige Anordnung einzelner LEDs (von denen aus Gründen der Übersicht nur einige dargestellt sind) bilden gemeinsam eine Lichtquelle Q und sind dazu ausgebildet, ihr Licht in horizontaler Richtung, die vereinzelt durch kleine Pfeile angedeutet ist, von innen auf die Anzeigefläche A abzugeben. Die einzelnen LEDs sind mithilfe einer nicht dargestellten Steuerung dazu ausgebildet, unterschiedliche Lichtsignale durch die Anzeigefläche A hindurch nach außen abzugeben. Die Art der möglichen Lichtsignale wurde oben bereits erläutert.
Zwischen der Lichtquelle Q und der Anzeigefläche A ist ein flacher Plexiglasblock angeordnet. Er dient als Lichtleitmaterial P, um das von den LEDs der Lichtquelle Q ausgesandte Licht gleichmäßig und möglichst verlustfrei auf die Innenseite der Anzeigefläche zu leiten. In Draufsicht entspricht die Außenkontur des Lichtleitmaterials P weitgehend der Polygonform des Maschinengehäuses GM. Im dargestellten Fall wird die Anzeigefläche A gebildet durch die horizontale Außenfläche des Lichtleitmaterials P.
Im Zentrum des Lichtleitmaterials P ist eine etwa rechteckige, nicht näher bezeichnete Ausnehmung für eine Lichtquellen-Elektronik vorgesehen. Dort ist auch eine nach unten in das Maschinengehäuse GM führende Öffnung zu sehen, um die Lichtquelle Q bzw. deren Elektronik mit einer vorzugsweise im Maschinengehäuse GM angeordneten Steuerung elektrisch zu verbinden.
Nach der in den Figuren dargestellten Anordnung der Signalvorrichtung S auf dem Maschinengehäuse GM liegt die Anzeigefläche A jeweils in der Flucht mit den Seitenflächen LG des Maschinengehäuses GM. Ein durch die Anzeigefläche A nach außen abgegebenes Lichtsignal ist somit allseitig um das Maschinengehäuse GM herum sichtbar. Zugleich beansprucht die Signalvorrichtung nur eine sehr geringe Höhe. Bezugszeichenliste
A Anzeigefläche
FG Seitenfläche des Maschinengehäuses GM
FS Seitenfläche der Signalvorrichtung S
GM Schaltschrank oder Maschinengehäuse
GS Signalvorrichtungsgehäuse
GSO Oberteil der Signalvorrichtung
GSU Unterteil der Signalvorrichtung
LFG Länge einer Seitenfläche FG
LFS Länge einer Seitenfläche FS
M Inspektionsmaschine
P Lichtleitmaterial
Q Lichtquelle
S Signalvorrichtung
X erste horizontale Richtung, X-Richtung
XGM Länge des Maschinengehäuses GM
XS Vorrichtungslänge der Signalvorrichtung
Y zweite horizontale Richtung, Y-Richtung
YGM Breite des Maschinengehäuses GM
YS Vorrichtungsbreite der Signalvorrichtung
Z Höhenrichtung
ZGM Höhe des Maschinengehäuses GM
ZS Vorrichtungshöhe der Signalvorrichtung

Claims

Patentansprüche
1. Signalvorrichtung (S) für Inspektionsmaschinen (M), wobei sich die Signalvorrichtung (S) mit einer äußeren Vorrichtungslänge (XS) in einer ersten horizontalen X- Richtung (X), mit einer äußeren Vorrichtungsbreite (YS) einer dazu orthogonalen, zweiten horizontalen Y-Richtung (Y) und mit einer Vorrichtungshöhe (ZS) in einer zur X- und Y-Richtung (X, Y) orthogonalen Höhenrichtung (Z) erstreckt, und wobei die Signalvorrichtung (S) in horizontaler Richtung durch mehrere, in horizontaler Richtung aneinander angrenzende Seitenflächen (F) mit jeweils einer zugehörigen horizontalen Seitenlänge (LFS) begrenzt ist, umfassend a) wenigstens eine im Inneren der Signalvorrichtung (S) angeordnete, Lichtquelle (Q), und b) eine in Höhenrichtung (Z) verlaufende, lichtdurchlässige Anzeigefläche (A), welche Teil wenigstens einer Seitenfläche (FS) ist, und durch welche das von der wenigstens einen Lichtquelle (Q) abgestrahlte Licht als Signal nach außen ausgestrahlt wird, c) wobei die Vorrichtungslänge (XS) und/oder die Vorrichtungsbreite (YS) wenigstens dem Vierfachen, vorzugsweise dem Zehnfachen, höchst vorzugsweise dem Zwanzigfachen der Vorrichtungshöhe (ZS) entspricht, dadurch gekennzeichnet, d) dass die Anzeigefläche (A) das Innere der Signalvorrichtung (S) als in Höhenrichtung (Z) gesehen schmales Band so umläuft, dass sich die Anzeigefläche auf wenigstens zwei Seitenflächen über jeweils mindestens 80 %, vorzugsweise 100 % der jeweiligen Seitenlänge in horizontaler Richtung erstreckt und das Signal als Lichtkranz auf diesen wenigstens zwei Seitenflächen (F) der Signalvorrichtung (S) durch die Anzeigefläche (A) hindurch seitlich nach außen tritt.
2. Signalvorrichtung (S) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigefläche (A) das Innere der Signalvorrichtung (S) als in Höhenrichtung (Z) gesehen schmales Band so umläuft, dass sich die Anzeigefläche auf wenigstens drei, vorzugsweise auf allen Seitenflächen über jeweils mindestens 80 %, vorzugsweise 100 % der jeweiligen Seitenlänge in horizontaler Richtung erstreckt und das Signal als Lichtkranz auf diesen wenigstens drei, vorzugsweise allen Seitenflächen (F) der Signalvorrichtung (S) durch die Anzeigefläche (A) hindurch seitlich nach außen tritt.
3. Signalvorrichtung (S) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Lichtquelle (Q) und der Anzeigefläche (A) in horizontaler Richtung (X, Y) ein Lichtleitmaterial (P) vorgesehen ist, welches die Lichtquelle (Q) in horizontaler Richtung (X, Y) vorzugsweise vollständig umläuft, und auf seiner Außenseite die Anzeigefläche (A) enthält oder unmittelbar oder beabstandet daran angrenzt.
4. Signalvorrichtung (S) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die horizontale Ausdehnung des Lichtleitmaterials (P) zwischen der Lichtquelle (Q) und der Anzeigefläche (A) in X-Richtung bzw. Y-Richtung wenigstens 10 %, vorzugsweise mehr als 20 % der entsprechenden Vorrichtungslänge (XS) bzw. Vorrichtungsbreite (YS) entspricht.
5. Signalvorrichtung (S) nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Lichtquelle (Q) und dem Lichtleitmaterial (P) und/oder zwischen dem Lichtleitmaterial (P) und der Anzeigefläche (A) ein Lichtdiffusor angeordnet ist und/oder dass die Anzeigefläche (A) selber einen Lichtdiffusor aufweist, um das Licht der Lichtquelle (Q) gleichmäßig auf die Anzeigefläche (A) zu verteilen.
6. Signalvorrichtung (S) nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, a) dass die Lichtquelle (Q) eine um ein Zentrum herum gebildete horizontale Anordnung von mehreren Leuchtmitteln, vorzugsweise LEDs umfasst, von denen wenigstens ein Leuchtmittel dazu angeordnet und ausgebildet ist, sein Licht auf wenigstens einer Seitenfläche (F) der Signalvorrichtung (S) nach außen durch die Anzeigefläche (A) hindurchzustrahlen, b) wobei eine beliebige Auswahl der mehreren Leuchtmittel unabhängig voneinander gleichzeitig oder nacheinander zur Ausgabe von Licht, vorzugsweise in einer wählbaren Lichtfarbe, ansteuerbar ist.
7. Signalvorrichtung (S) nach einem der vorigen Ansprüche, umfassend a) ein Oberteil (GSO) und ein Unterteil (GSU), wobei beide Teile (GSO, GSU) ein Gehäuse (GS) der Signalvorrichtung bilden und vorzugsweise lichtundurchlässig sind, b) und wobei die Anzeigefläche (A) in vertikaler Richtung zwischen dem Oberteil (GSO) und dem Unterteil (GSU) eingefasst ist, c) und wobei die äußere Breite und/oder äußere Länge des Oberteils (GSO) und/oder des Unterteils (GSU) im Wesentlichen übereinstimmen mit der Vorrichtungsbreite (YS) bzw. Vorrichtungslänge (XS) der Signalvorrichtung (S), so dass die Anzeigefläche (A) mit dem Oberteil (GSO) und/oder mit dem Unterteil (GSU) weitgehend randbündig verbunden ist.
8. Inspektionsmaschine (M), umfassend eine Signalvorrichtung (S) nach einem der vorigen Ansprüche.
9. Inspektionsmaschine (M) nach dem vorhergehenden Anspruch, a) wobei die Inspektionsmaschine (M) ein Schaltschrank- oder Maschinengehäuse (GM) aufweist, welches sich an einem oberen Ende mit einer äußeren Gehäuselänge (XGM) in X-Richtung (X), mit einer äußeren Gehäusebreite (YGM) in Y-Richtung (Y) erstreckt, und wobei das Gehäuse (GM) in horizontaler Richtung durch mehrere, in horizontaler Richtung aneinander angrenzende Seitenflächen (FG) mit jeweils einer zugehörigen horizontalen Seitenlange (LFG) begrenzt ist b) und wobei wenigstens eine äußere Breite (YS, YGM) und/oder wenigstens eine äußere Länge (XS, XGM) der Signalvorrichtung (S) und des Maschinengehäuses (GM) übereinstimmen, c) und wobei die Signalvorrichtung (S) so in das Maschinengehäuse (GM) integriert oder oben auf dem Maschinengehäuse (GM) angeordnet ist, dass wenigstens eine, vorzugsweise alle bezüglich ihrer Länge (LFS, LFG) übereinstimmenden Seitenflächen (FS, FG) der Signalvorrichtung (S) und des Maschinengehäuses (GM) in Höhenrichtung (Z) fluchtend übereinander liegen.
10. Inspektionsmaschine (M) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigefläche (A) mit einer, vorzugsweise mit allen Seitenflächen (FG) des Maschinengehäuses (GM), und/oder mit wenigstens einem Randbereich eines Oberteils (GSO) und/oder Unterteils (GSU) eines Vorrichtungsgehäuses (GS) in Höhenrichtung (Z) fluchtet.
11 . Inspektionsmaschine (M) nach einem der Ansprüche 8 bis 10, ferner umfassend eine Steuerung, die dazu ausgebildet ist, in Abhängigkeit eines Betriebszustands der Inspektionsmaschine (M) die Signalvorrichtung (S) zur Ausgabe eines optischen Betriebssignals anzusteuern, bei dem eine oder mehrere Leuchtmittel der Lichtquelle (Q) a) nacheinander oder gleichzeitig, und/oder b) in aufeinanderfolgenden, gleich- oder verschieden langen Intervallen, und/oder c) in gleichen oder verschiedenen Farben eingeschaltet oder ausgeschaltet werden.
12. Inspektionsmaschine (M) nach einem der Ansprüche 8 bis 11 , dadurch gekennzeichnet, dass das Maschinengehäuse (GM) auf seiner Oberseite eine Öffnung oder einen Anschluss für elektrische Verbindungsmittel aufweist, über welche die Signalvorrichtung (S), insbesondere in Form einer Steckverbindung, zum einfachen Anschluss mit einer Steuerung der Inspektionsmaschine (M) ver- bindbar ist.
13. Waage, umfassend einen Bandkörper eines Bandförderers mit einem angetriebenen, umlaufenden Band, und eine in den Bandkörper integrierte oder daran befestigte Signalvorrichtung (S) nach einem der Ansprüche 1 bis 7.
14. Produktionslinie, umfassend mehrere Maschinen zur Bearbeitung eines entlang der Produktionslinie geförderten Produkts, wobei wenigstens zwei dieser Maschinen mit einer Signalvorrichtung (S) nach einem der Ansprüche 1 bis 7 ausgestattet sind.
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