EP4705687A1 - Gargerät mit rückführung von gefilterter garraumluft, insbesondere in den garraum - Google Patents
Gargerät mit rückführung von gefilterter garraumluft, insbesondere in den garraumInfo
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- EP4705687A1 EP4705687A1 EP24722633.5A EP24722633A EP4705687A1 EP 4705687 A1 EP4705687 A1 EP 4705687A1 EP 24722633 A EP24722633 A EP 24722633A EP 4705687 A1 EP4705687 A1 EP 4705687A1
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Abstract
Ein Aspekt der Erfindung betrifft ein Gargerät (1) mit einem Gehäuse (2) und mit einer Muffel (4), die in dem Gehäuse (2) angeordnet ist, wobei durch die Muffel (4) ein Garraum (5) des Gargeräts (1) begrenzt ist, und mit einer Tür (14), die zum Verschließen des Garraums (5) vorgesehen ist, und mit einem Strömungskanalsystem (15), mit welchem zumindest Luft (L1) aus der Umgebung (16) des Gargeräts (1) im Gargerät (1) leitbar ist, und die Luft (L) zum Kühlen der Tür (14) und/oder des Gehäuses (2) in Strömungskanälen (17, 19, 20) des Strömungskanalsystems (15) strömt, wobei das Gargerät (1) ein Ableitkanalsystem (24) aufweist, mit welchem Medien (L2) aus dem Garraum (5) ausleitbar sind, wobei das Ableitkanalsystem (24) mit dem Strömungskanalsystem (15), insbesondere direkt, strömungstechnisch gekoppelt ist, so dass die aus dem Garraum (5) ausgeleiteten Medien in das Strömungskanalsystem (15) einleitbar sind, wobei in dem Ableitkanalsystem (24) eine Filtervorrichtung (29) angeordnet ist, mit welcher die aus dem Garraum (5) ausgeleiteten Medien (L2) gefiltert werden.
Description
Gargerät mit Rückführung von gefilterter Garraumluft, insbesondere in den Garraum
Ein Aspekt der Erfindung betrifft ein Gargerät mit einem Gehäuse und einer Muffel. Die Muffel ist in dem Gehäuse angeordnet. Durch die Muffel ist ein Garraum des Gargeräts begrenzt. Das Gargerät weist darüber hinaus eine Tür auf, die an dem Gehäuse bewegbar angeordnet ist. Die Tür ist zum Verschließen des Garraums vorgesehen. Das Gargerät weist darüber hinaus ein Strömungskanalsystem auf, mit welchem Luft, die aus der Umgebung des Gargeräts in das Gargerät eingesaugt ist, leitbar ist.
Derartige Ausgestaltungen sind aus dem Stand der Technik bekannt. Beispielsweise darf in dem Zusammenhang auf die DE 102007 005 718 A1 und die DE 102011 006 075 A1 verwiesen werden.
Aus der EP 3 029 382 B1 ist ein Gargerät bekannt, bei welchem Kühlluft und Medien, die aus dem Garraum ausgeleitet werden, in den Garraum eingeleitet werden.
Aus der WO 2022 / 101 006 A1 ist ein Gargerät mit einem Strömungskanalsystem bekannt, bei welchem unter der Muffel Luft aus der Umgebung eingesaugt wird und unter der Muffel diese zum Kühlen von Komponenten verwendete, eingesaugte Luft wieder ausgeblasen wird.
Bei den bekannten Geräten sind die Ausgestaltung des Strömungskanalsystems sowie eine umfängliche Luftstromleitung zum Kühlen der Komponenten einerseits und zum weiteren bedarfsgerechten Nutzen von im Gargerät zirkulierender Luft andererseits eingeschränkt.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Gargerät zu schaffen, bei welchem die in dem Gargerät strömende Luft bedarfsgerechter genutzt wird.
Diese Aufgabe wird durch ein Gargerät, welches die Merkmale nach Anspruch 1 aufweist, gelöst.
Ein Aspekt der Erfindung betrifft ein Gargerät mit einem Gehäuse und einer Muffel. Die Muffel ist in dem Gehäuse angeordnet. Durch die Muffel ist ein Garraum des Gargeräts begrenzt. Das Gargerät weist darüber hinaus eine Tür auf, die an dem Gehäuse bewegbar angeordnet ist. Die Tür ist zum Verschließen des Garraums ausgebildet. Sie ist daher bestimmungsgemäß entsprechend vorgesehen und an dem Gargerät verbaut. Des Weiteren weist das Gargerät ein Strömungskanalsystem auf. Mit diesem Strömungskanalsystem ist aus der Umgebung des Gargeräts in das Gargerät eingebrachte Luft definiert im Gargerät leitbar. Das Strömungskanalsystem weist insbesondere Strömungskanäle auf, in welchen die Luft zum Kühlen von Komponenten des Gargeräts, wie beispielweise der Tür und des Gehäuses, strömt.
Das Gargerät weist ein Ableitkanalsystem aufweist. Das Ableitkanalsystem ist bestimmungsgemäß dazu ausgebildet, und somit bestimmungsgemäß so verbaut und angeordnet, dass Medien aus dem Garraum ausleitbar sind. Insbesondere werden diese Medien aus dem Garraum damit abgeleitet. Diese Medien sind insbesondere Wrasen und/oder Rauch und/oder Dampf. Das Ableitkanalsystem ist mit dem Strömungskanalsystem strömungstechnisch gekoppelt. Dies erfolgt insbesondere derart, dass die aus dem Garraum ausgeleiteten Medien in das Strömungskanalsystem einleitbar sind. Insbesondere werden diese Medien in das Strömungskanalsystem eingeleitet. Damit wird eine Rückführung der Luft aus dem Garraum in das Strömungskanalsystem durchgeführt. Insbesondere ist diese gefilterte Garraumluft zur weiteren Nutzung im Gargerät in dem Strömungskanalsystem bereitgestellt. Es ist also bestimmungsgemäß vorgesehen, dass in zumindest einem Betriebsmodus des Gargeräts diese gefilterte, insbesondere gereinigte, und im Vergleich zu Luft aus der Umgebung des Gargeräts wärmere Garraumluft in zumindest einem Teilluftstrom nicht aus dem Gargerät ausgeführt wird, sondern in das Gargerät zur weiteren Zirkulation rückgeführt wird.
In dem Ableitkanalsystem ist eine Filtervorrichtung angeordnet. Mit dieser Filtervorrichtung ist die aus dem Garraum ausgeleitete Luft beziehungsweise der aus dem Garraum ausgeleitete Medienstrom filterbar. Mit dieser Filtervorrichtung wird also insbesondere das aus dem Garraum ausgeleitete Medium gefiltert. Durch ein solches Gargerät ist es in besonders vorteilhafter Weise ermöglicht, die im Garbetrieb auftretenden Medien im Garraum, die Wrasen und/oder Rauch und/oder Dampf
aufweisen können, gezielt und definiert zu reinigen. Damit ist es erreicht, dass die im Ableitkanalsystem nach der Filtervorrichtung strömende Luft aus dem Garraum gefiltert und somit sauberer vorliegt. Damit kann diese gereinigte Luft aus dem Garraum auch weiterhin im Garraum genutzt werden. Dies bedeutet, dass sie nicht unmittelbar aus dem Gargerät ausgeleitet werden muss. Vielmehr kann eine solche gereinigte Luft, die aus dem Garraum stammt und somit auch im Vergleich zur Luft aus der Umgebung wärmer ist, für weitere Zwecke im Gargerät genutzt werden. Damit ist ein Gargerät geschaffen, welches im Gargerät vorhandene Luft einerseits verbessert zirkulieren lässt, andererseits den Nutzungsgrad und die Effizienz von vorhandener Luft erhöht.
Besonders vorteilhaft ist dies dann, wenn diese im Ableitkanalsystem strömende und nach der Filtervorrichtung gereinigte Garraumluft in das Strömungskanalsystem rückgeführt ist, um dort dann anderweitig zirkuliert zu werden und somit einen Zusatznutzen erfährt. Insbesondere dann, wenn diese gereinigte Garraumluft über das Strömungskanalsystem wieder in den Garraum rückgeleitet wird, ist dies eine besonders vorteilhafte Ausführungsform. Denn damit entsteht ein sehr bedarfsgerechter Zirkulationsprozess vom aus dem Garraum ausgeleiteten Medienstrom, der außerhalb des Garraums in dem Ableitkanalsystem durch die Filtervorrichtung gereinigt wird und über die Rückführung in das Strömungskanalsystem von dort vorzugsweise wieder in den Garraum eingeleitet wird. Damit ist es in besonders vorteilhafter Weise erreicht, dass diesbezüglich auch ein Kreislaufsystem für die zirkulierende Luft entsteht, die die unerwünschten Bestandteile der Medien im Garraum, insbesondere Bestandteile der Wrasen, wie Fett, und/oder Dampf und/oder Rauch, in der Konzentration nicht erhöht oder zumindest gleich lässt, sondern aufgrund des gereinigten Zustands reduziert. Gerade dann, wenn diese rückgeführte gereinigte Garraumluft zum Ausleiten der in dem Garraum vorhandenen Medien genutzt wird, insbesondere zum Rausdrücken dieser Medien aus dem Garraum durch diese eingeleitete, rückgeführte und gereinigte Garraumluft, ist dies ein besonders vorteilhaftes Konzept. Denn gerade auch durch diese Rückführung der gereinigten, aber dennoch noch erwärmten oder heißen Luft kann durch diese rückgeführte Luft die Energie im Garraum im Wesentlichen aufrecht erhalten werden, sodass durch diese rückgeführte Luft der Garraum auch nicht unerwünscht ausgekühlt wird. Damit ist auch ein sehr energieeffizienter Betrieb ermöglicht, da das Gargerät bei diesem Rückführprozess insbesondere im Garraum nicht unerwünscht stark abgekühlt
wird und somit nicht unerwünscht viel Energie benötigt wird, um wieder auf die gewünschte Temperatur aufgeheizt werden zu können.
In einem Ausführungsbeispiel weist die Filtervorrichtung einen Katalysator auf. Dies ist ein sehr vorteilhaftes Ausführungsbeispiel, da damit gerade die im Garbetrieb entstehenden Medien in dem Garraum besonders vorteilhaft ausgefiltert werden können. Mit einem Katalysator wird in besonders vorteilhafter Weise das Entnehmen, insbesondere auch Zersetzen, von spezifischen Medien ermöglicht. Daher ist ein Katalysator eine hocheffiziente Einheit, um spezifische Medien auch umfänglich und gezielt aus dem austretenden Medienstrom entnehmen zu können. Gerade durch eine Katalyse können hier ganz gezielte Stoffe zersetzt beziehungsweise umgewandelt werden, sodass sie in besonders vorteilhafter Weise aus diesem Medienstrom eliminiert werden können. Dadurch ist in besonders vorteilhafter Weise der Reinigungsvorgang dieses aus dem Garraum austretenden Medienstroms beziehungsweise der Garraumluft ermöglicht.
In einem Ausführungsbeispiel weist der Katalysator ein katalytisches Filter auf. Darüber hinaus weist der Katalysator eine Heizung auf. Dadurch können Wrasen, die Medien im Garraum darstellen, einer katalytischen Reaktion zum Verbrennen beziehungsweise Neutralisieren unterzogen werden. Insbesondere können dadurch auch entsprechende Geruchsstoffe umgesetzt werden.
In einem Ausführungsbeispiel weist das Ableitkanalsystem einen Ableitkanal auf. Dieser weist einen Eingang auf. Dieser Eingang ist an einer Deckenwand der Muffel mit dem Garraum strömungstechnisch gekoppelt. Damit wird quasi im oberen Bereich des Garraums das Ableiten der im Garraum befindlichen Medien durchgeführt. Dies ist dahingehend vorteilhaft, dass die ohnehin im Garraum erhitzten Medien nach oben steigen und in dem Zusammenhang diese Position zur Abführung besonders vorteilhaft ist.
In einem Ausführungsbeispiel weist der Ableitkanal einen Ausgang auf. Dieser ist in Höhenrichtung des Gargeräts betrachtet unterhalb einer Bodenwand der Muffel angeordnet. Insbesondere mündet dieser Ausgang des Ableitkanals in das Strömungskanalsystem. Dadurch wird also ein Ableitkanal geschaffen, der sich in Höhenrichtung quasi außerhalb des Garraums über die gesamte Höhe des Garraums
erstreckt. In Strömungsrichtung der aus dem Garraum abgeleiteten Medien werden diese daher im Ableitkanal von oben nach unten transportiert. Damit ist es auch vorgesehen, dass das Strömungskanalsystem mit zumindest Teilbereichen, also insbesondere mit zumindest einem Strömungskanal, auch unterhalb der Bodenwand der Muffel ausgebildet ist. Ein solches Konzept ermöglicht das Abführen von Luft aus dem Gargerät auch in einem Bereich unterhalb der Muffel nach außen. Darüber hinaus ist die Positionierung von Komponenten des Strömungskanalsystems in diesem unteren Bereich unterhalb der Muffel kompakt und platzsparend ermöglicht. Darüber hinaus sind gerade bei dem vorgeschlagenen Konzept die strömungstechnische Kopplung vielfältiger Systeme und das daraus resultierende auch vielfältige und variantenreiche Leiten von Luft in dem Gargerät ermöglicht und in dem Zusammenhang sind auch auf möglichst kurzen Wegen erreicht. Damit kann auch ein sehr komplexes Gesamtsystem zur Leitung von Luft in dem Gargerät möglichst kompakt und platzsparend realisiert werden. Es kann somit mit möglichst kurzen Strömungswegen beziehungsweise mit an die jeweilige Funktionalität und Situation bedarfsgerecht angepasste Weglänge von Teilkanälen aufgebaut werden.
In einem Ausführungsbeispiel weist das Strömungskanalsystem einen Hauptkanal auf. Dieser ist unterhalb einer Bodenwand der Muffel, in Höhenrichtung des Gargeräts betrachtet, angeordnet.
In diesem Hauptkanal ist ein Lüfter des Gargeräts angeordnet. Mit diesem Lüfter ist erwärmte Kühlluft, die durch das Strömen in dem Strömungskanalsystem zumindest eine Komponente kühlt und durch dieses Kühlen Wärme aufnimmt, an einem Ausgang des Hauptkanals ausblasbar. Der Hauptkanal ist also insbesondere dahingehend definiert, dass er Zusatzkomponenten, die die Strömung der Luft bedingen, aufnehmen kann. Darüber hinaus ist der Hauptkanal funktionell auch vorzugsweise dadurch definiert, dass er geometrisch und/oder vom Querschnitt größer als andere Bereiche des Strömungskanalsystems ist. Damit ist nicht nur eine entsprechende Aufnahme des Lüfters ermöglicht, sondern auch ein umfängliches Leiten von entsprechenden größeren Luftmengen durchführbar. Insbesondere ist somit das Abführen von Luft aus dem Garraum besonders vorteilhaft ermöglicht, da dieser Hauptkanal im Vergleich zu anderen Abschnitten des Strömungskanalsystems einen größeren Querschnitt aufweist und damit auch ein derartiges Ausblasen einfach und umfänglich erfolgen kann. Indem dieser Hauptkanal positionell auch spezifiziert unter der Muffel angeordnet ist, lässt sich ein
entsprechendes Ausblasen, insbesondere wenn auch der Ausgang vorteilhaft unter der Muffel angeordnet ist, durchführen. Insbesondere definiert sich der Hauptkanal auch dadurch, dass er ausgehend von dem Lüfter zum Ausgang hin aufgeweitet ist. Dadurch ist das Ausblasen besonders vorteilhaft und ohne Luftstau ermöglicht.
Insbesondere ist es damit auch erreicht, dass ein relativ kurzer Weg von dem Lüfter zu dem Ausgang des Hauptkanals gebildet werden kann. Insbesondere ist somit auf der Druckseite des Lüfters ein relativ kurzer Wegabschnitt gebildet, um die Luft zum Ausgang des Hauptkanals befördern zu können. Auch dies ist vorteilhaft, um auch möglichst große Luftmengen schnell und bedarfsgerecht ausblasen zu können.
In einem Ausführungsbeispiel ist der Ausgang an einem in Tiefenrichtung des Gargeräts betrachtet vorderen Ende und unterhalb der Bodenwand der Muffel angeordnet. Dadurch ist Kühlluft in Tiefenrichtung des Gargeräts betrachtet nach vorne ausblasbar. Ein unerwünschtes Aufstauen von Luft kann dadurch vermieden werden, da üblicherweise der Bereich vor dem Gargerät frei ist.
In einem Ausführungsbeispiel mündet das Ableitkanalsystem auf der Saugseite des Lüfters in den Hauptkanal. Dies ist ein weiteres sehr vorteilhaftes Ausführungsbeispiel, denn dann kann mit diesem Lüfter nicht nur die Luft im Strömungskanalsystem gefördert werden, sondern zusätzlich wird dann auch automatisch die Luft aus dem Garraum über das Ableitkanalsystem abgesaugt und in das Strömungskanalsystem eingesaugt. Somit kann mit einem einzigen Lüfter eine Luftbewegung beziehungsweise eine Strömungsinitiierung in mehreren unterschiedlichen Kanalsystemen des Gargeräts erreicht werden. Damit ist die Anzahl von Lüftern minimiert. Ein besonders vorteilhaftes Konzept im Hinblick auf die Komponentenzahl, eine platzsparende Ausgestaltung der Kanalsysteme und eine sehr bedarfsgerechte und abgestimmte Strömungserzeugung von Luft in den Kanalsystemen ist dadurch ermöglicht.
In einem Ausführungsbeispiel weist das Gargerät einen Spülkanal auf, mit welchem Spülluft zum Ausblasen von Medien aus dem Garraum in den Garraum einleitbar ist. Damit ist dieser Spülkanal bestimmungsgemäß dazu vorgesehen, ein gasförmiges Medium, nämlich die Spülluft, gezielt in den Garraum einzuleiten, um in dem Garraum dann das Ausleiten, insbesondere das Ausdrücken, von darin befindlichen Medien
zumindest zu unterstützen. Ein sehr effizientes Konzept zum Spülen des Garraums, insbesondere zum Entfernen von Wrasen und/oder Dampf und/oder Rauch aus dem Garraum, ist dadurch ermöglicht.
Insbesondere ist der Spülkanal ist ein zum Ableitkanal separater Kanal. Der Spülkanal ist insbesondere ein zum Strömungskanalsystem, welches, zumindest primär, für das Kühlen von Komponenten vorgesehen ist, separater Kanal.
In einem Ausführungsbeispiel zweigt dieser Spülkanal auf der Druckseite des Lüfters mit einem Eingang von dem Hauptkanal ab. In einem Ausführungsbeispiel mündet der Spülkanal mit einem Ausgang in den Garraum. Insbesondere ist dieser Ausgang an einer Rückwand der Muffel angeordnet. Durch diese vorteilhafte Position des Eingangs beziehungsweise die diesbezügliche Koppelstelle des Spülkanals mit dem Hauptkanal ist auch in besonders effizienter Weise ermöglicht, die im Hauptkanal strömende Luft zumindest anteilig wieder in das Gargerät zurückzuführen. Damit ist gerade diese Stelle der strömungstechnischen Kopplung zwischen dem Spülkanal und dem Strömungskanalsystem besonders vorteilhaft. Die Einleitung in den Spülkanal ist auf dieser Druckseite des Lüfters einerseits besonders einfach, andererseits sehr gezielt und dosiert ermöglicht. Damit kann derjenige Anteil von Luft, der im Strömungskanalsystem insbesondere auf der Druckseite des Lüfters strömt, sehr gezielt abgezweigt werden. Eine besonders vorteilhafte Rückführung zumindest eines Teilstroms dieses Luftstroms im Strömungskanalsystem nach dem Lüfter ist dadurch erreicht. Indem dieser Spülkanal dann auch direkt wieder in den Garraum mündet, lässt sich auch ein sehr kurzer Spülkanal erzeugen. Damit ist in besonders vorteilhafter Weise ein zirkulierender Luftstrom ermöglicht, der durch die Medien im Garraum gebildet ist, die dann über das Ableitkanalsystem ausgeleitet und gefiltert werden, sodass diese gefilterte, warme Garraumluft dann über die Kopplung des Ableitkanalsystems mit dem Strömungskanalsystem dort eingekoppelt wird und durch den zum Ableitkanalsystem unterschiedlichen Spülkanal an anderer Stelle aus dem Strömungskanalsystem wieder ausgekoppelt und diesbezüglich als gereinigter Luftstrom in den Garraum wieder rückgeführt wird. Damit wird quasi die Garraumluft auch als Spülluft genutzt, dennoch ist eine fortwährende Reduzierung von Wrasen und/oder Rauch und/oder Dampf in dem Garraum ermöglicht, da die als Spülluft genutzte gereinigte Garraumluft die Konzentration von Wrasen und/oder Dampf und/oder Rauch gerade nicht mehr erhöht. Denn aufgrund
ihres gereinigten Zustands bringt sie derartige Bestandteile der Medien beziehungsweise des Luftstroms nicht wieder rückgeführt in den Garraum mit ein.
In einem Ausführungsbeispiel weist der Spülkanal ein Strömungsbegrenzungselement auf. Mit diesem Strömungsbegrenzungselement ist der Durchfluss der Spülluft durch den Spülkanal einstellbar. Dies ist ein weiteres sehr vorteilhaftes Ausführungsbeispiel, da damit nicht nur eine pauschale Zuführung von Spülluft ermöglicht ist, sondern auch eine sehr bedarfsgerechte Dosierung erreicht ist. In besonders vorteilhafter Weise kann durch dieses Strömungsbegrenzungselement der Spülkanal auch vollständig gesperrt beziehungsweise geschlossen werden. Damit kann in einem spezifischen Betriebsmodus ein Rückführen von Luft in den Garraum über diesen Spülkanal vollständig gesperrt werden. Ist andererseits ein derartiger Spülmodus gewünscht und soll durchgeführt werden, kann über dieses Strömungsbegrenzungselement der Spülkanal definiert freigegeben werden, sodass abhängig davon ein spezifischer Anteil von Luft aus dem Strömungskanalsystem in diesen Spülkanal eintreten kann und als Spülluft zeitlich und/oder mengenmäßig dosiert in den Garraum eingeleitet werden kann.
In einem Ausführungsbeispiel kann das Strömungsbegrenzungselement eine verstellbare Klappe aufweisen. Mit dieser verstellbaren Klappe ist der Eingang des Spülkanals abdeckbar oder freigebbar. Die Bewegung dieser Klappe kann beispielsweise mittels eines Aktuators erfolgen. Dies kann beispielsweise ein Relais sein. Möglich kann ein Wachs-Relais sein. In einem Ausführungsbeispiel kann vorgesehen sein, dass der Ausgang des Spülkanals thermisch entkoppelt von dem restlichen Kanal angeordnet ist. Dadurch können thermische Verluste vermieden werden.
In einem Ausführungsbeispiel ist der Spülkanal derart mit dem Strömungskanalsystem, insbesondere einem Hauptkanal des Strömungskanalsystems, strömungstechnisch gekoppelt, dass in einem Spülmodus ein Luftgemisch aus der erwärmten Kühlluft des Strömungskanalsystems und der gefilterten Garraumluft als Spülluft in den Garraum einleitbar ist. Eine diesbezüglich besonders saubere und dennoch sehr warme Luft wird daher als Spülluft genutzt. Die oben genannten Vorteile sind daher in besonderem Maße erreicht.
In einem Ausführungsbeispiel ist die Filtervorrichtung an einem Eingang des Ableitkanalsystems angeordnet. Damit erfolgt das Filtern der Medien aus dem Garraum quasi unmittelbar nach dem Austritt aus dem Garraum. Eine unerwünschte Verunreinigung, insbesondere der Innenwände, des Ableitkanalsystems mit, insbesondere zu filternden, Bestandteilen des Mediums ist dadurch vermieden. Besonders vorteilhaft ist dadurch vermieden, dass sich beispielsweise Fett oder dergleichen an der Innenseite des Ableitkanalsystems umfänglich ablagern kann.
In einem Ausführungsbeispiel weist das Strömungskanalsystem einen Einsaugkanal oder Einströmkanal als Strömungskanal auf. Dieser Einsaugkanal ist bestimmungsgemäß zum Einleiten von Kühlluft aus der Umgebung des Gargeräts ausgebildet und angeordnet. Der Einsaugkanal ist insbesondere in Höhenrichtung des Gargeräts betrachtet oberhalb einer Deckenwand der Muffel im Gehäuse angeordnet. Damit ist es in einem Ausführungsbeispiel erreicht, dass der Einsaugkanal in Höhenrichtung betrachtet oberhalb des vorzugsweise vorhandenen Hauptkanals angeordnet ist. Damit ist quasi ein Einsaugen von kühlerer Luft aus der Umgebung, die zum Kühlen von Komponenten vorgesehen ist, im oberen Bereich, wohingegen das Ausblasen der Luft im Strömungskanalsystem, insbesondere über den Hauptkanal, im unteren Bereich des Gehäuses vorgesehen ist. Dadurch werden in vorteilhafter Weise diese beiden zentralen Stellen des Strömungskanalsystems auch örtlich, insbesondere in Höhenrichtung, voneinander getrennt. Ein sehr umfängliches Kühlungskonzept, einerseits im Hinblick auf ein Einleiten von möglichst großen Luftvolumen, anderseits zum möglichst umfänglichen Kühlen von Komponenten, ist dadurch erreicht.
Mit Angaben „oben“, „unten“, „vorne“, „hinten, „horizontal“, „vertikal“, „Tiefenrichtung“, „Breitenrichtung“, „Höhenrichtung“ etc. sind die bei bestimmungsgemäßen Gebrauch und bestimmungsgemäßem Anordnen des Geräts gegebenen Positionen und Orientierungen angegeben.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen, den Figuren und der Figurenbeschreibung. Die vorstehend in der Beschreibung genannten Merkmale und Merkmalskombinationen, sowie die nachfolgend in der Figurenbeschreibung genannten und/oder in den Figuren alleine gezeigten Merkmale und Merkmalskombinationen sind nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen
Kombinationen verwendbar, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. Es sind somit auch Ausführungen von der Erfindung als umfasst und offenbart anzusehen, die in den Figuren nicht explizit gezeigt und erläutert sind, jedoch durch separierte Merkmalskombinationen aus den erläuterten Ausführungen hervorgehen und erzeugbar sind. Es sind auch Ausführungen und Merkmalskombinationen als offenbart anzusehen, die somit nicht alle Merkmale eines ursprünglich formulierten unabhängigen Anspruchs aufweisen. Es sind darüber hinaus Ausführungen und Merkmalskombinationen, insbesondere durch die oben dargelegten Ausführungen, als offenbart anzusehen, die über die in den Rückbezügen der Ansprüche dargelegten Merkmalskombinationen hinausgehen oder abweichen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand schematischer Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Vertikalschnittdarstellung durch ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Gargeräts;
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung des Gargeräts gemäß Fig. 1 von hinten und ohne ein Außengehäuse;
Fig. 3 die Darstellung von Fig. 2 in einer zu Fig. 2 unterschiedlichen Perspektive;
Fig. 4 eine perspektivische Vertikalschnittdarstellung der Anordnung in Fig. 2;
Fig. 5 eine vergrößerte Darstellung eines Teilbereichs in Fig. 4;
Fig. 6 eine vergrößerte Darstellung eines Teilbereichs in Fig. 2 in einer weiteren perspektivischen Schnittdarstellung; und
Fig. 7 eine perspektivische Darstellung eines Hauptkanals des Strömungskanalsystems mit einem Lüfter, sowie einem von dem Hauptkanal abzweigenden Spülkanal.
In den Figuren werden gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
In Fig. 1 ist in einer schematischen Vertikalschnittdarstellung ein Ausführungsbeispiel eines Gargeräts 1 gezeigt. Das Gargerät 1 kann beispielsweise ein Backofen oder ein Dampfgargerät oder ein Mikrowellengargerät sein. Möglich ist es auch, dass der Backofen auch eine Dampfgarfunktion und/oder eine Mikrowellengarfunktion aufweist.
Das Gargerät 1 weist ein Gehäuse 2 auf. Das Gehäuse 2 weist insbesondere ein Außengehäuse 3 auf. In dem Gehäuse 2 und somit von dem Außengehäuse 3 aufgenommen, ist eine Muffel 4 des Gargeräts 1 angeordnet. Die Muffel 4 begrenzt mit Wänden einen Garraum 5 des Gargeräts 1. Dazu weist die Muffel 4 eine Deckenwand 6 und eine Bodenwand 7 auf. Darüber hinaus kann die Muffel 4 eine Rückwand 8 und nicht näher gezeigte und nicht näher gekennzeichnete Seitenwände aufweisen. Insbesondere ist es vorgesehen, dass in Tiefenrichtung (z-Richtung) des Gargeräts 1 vor der Rückwand 8 ein Heißluftkasten 9 des Gargeräts 1 angeordnet ist. Dieser ist durch eine Prallwand 10 von demjenigen Volumen des Garraums 5 separiert, indem Gargut 11 platziert werden soll. In dem Heißluftkasten 9 kann ein Gebläse beziehungsweise ein Lüfter 12 angeordnet sein. Insbesondere ist darin auch eine Heizung 13 angeordnet. Die Prallwand 10 weist vorzugsweise Löcher auf, durch welche die mit der Heizung 13 und dem Lüfter 12 bewegte, erwärmte Luft in den Garraum 5 eingeleitet werden kann.
Darüber hinaus weist das Gargerät 1 eine Tür 14 auf. Diese ist hier zum frontseitigen Verschließen des Garraums 5 angeordnet. Insbesondere ist sie bewegbar an dem Gehäuse 2 angeordnet.
Das Gargerät 1 weist darüber hinaus ein Strömungskanalsystem 15 auf. Dieses Strömungskanalsystem 15 ist auch als Kühlkanalsystem gebildet. Mit diesem Strömungskanalsystem 15 kann Luft L1 aus der Umgebung 16 des Gargeräts 1 in das Gehäuse 2 eingeleitet werden. Dazu weist das Strömungskanalsystem 15 im Ausführungsbeispiel einen Einströmkanal 17 auf. Dieser ist im Ausführungsbeispiel in Höhenrichtung (y-Richtung) des Haushaltsgeräts zum Zubereiten von Lebensmittel, nämlich hier dem Gargerät 1, oberhalb der Muffel 5 angeordnet. Insbesondere weist dieser Einströmkanal 17 einen, hier insbesondere frontseitigen, Eingang 18 auf. Mit diesem Strömungskanalsystem 15 ist bestimmungsgemäß das Kühlen von zumindest einer Komponente des Gargeräts 1 vorgesehen. Wie hier zu erkennen ist, strömt die
eingesaugte Luft L1 entlang des Einströmkanals 17, eines weiteren Strömungskanals 19 des Strömungskanalsystems 15 und eines hier vorzugsweise vorhandenen Hauptkanals 20 des Strömungskanalsystems 15 in dem Gehäuse 2. Entlang dieses Strömungswegs nimmt diese Luft L1 Wärme von den zu kühlenden Komponenten, sodass diese dadurch gekühlt werden. Dadurch tritt im Hauptkanal 20 die Luft L1 als eine im Vergleich zu ihrer Temperatur in der Umgebung 16 erwärmte Luft ein.
In einem Ausführungsbeispiel weist das Gargerät 1 einen Lüfter 22 auf. Dieser ist hier beispielhaft als Radiallüfter 21 ausgebildet. Dieser Lüfter 22 ist ein einziger Lüfter des Strömungskanalsystems 15. Das Strömungskanalsystem 15 hat also nur diesen einzigen Lüfter 22. Er ist, wie dies in Fig. 1 zu erkennen ist, im Ausführungsbeispiel in Höhenrichtung betrachtet unterhalb der Muffel 4, insbesondere unterhalb der Bodenwand 7 der Muffel 4, angeordnet. Er ist innerhalb des Außengehäuses 3 positioniert.
Wie darüber hinaus auch zu erkennen ist, weist das Strömungskanalsystem 15, hier insbesondere der Hauptkanal 20, einen, insbesondere frontseitigen, Ausgang 23 auf. Über diesen Ausgang 23 wird die Luft ausgeblasen.
Darüber hinaus weist das Gargerät 1 ein Ableitkanalsystem 24 auf. Dieses Ableitkanalsystem 24 ist, insbesondere zumindest primär, bestimmungsgemäß dazu vorgesehen und angeordnet, Medien aus dem Garraum 5 auszuleiten. Dazu weist im Ausführungsbeispiel die Deckenwand 6 eine Öffnung 25 auf. Diese Öffnung 25 ist mit einem Eingang 26 des Ableitkanalsystems 24, insbesondere direkt, strömungstechnisch gekoppelt. Die Öffnung 25 kann auch gleich dem Eingang 26 sein.
Darüber hinaus ist dieses Ableitkanalsystem 24 strömungstechnisch mit dem primär zum Kühlen vorgesehenen Strömungskanalsystem 15 gekoppelt. Insbesondere ist dabei vorgesehen, dass das Ableitkanalsystem 24 mit einem Ausgang 27 in das Strömungskanalsystem 15 mündet. Insbesondere ist es in einem Ausführungsbeispiel vorgesehen, dass dieser Ausgang 27 in den Hauptkanal 20 direkt mündet. Insbesondere ist dieses Münden auf einer Saugseite 28 des Lüfters 22 vorgesehen. Insbesondere ist dieses Münden also in Strömungsrichtung der Luft vor dem Lüfter 22 ausgebildet.
Wie darüber hinaus in Fig. 1 gezeigt ist, ist in dem Ableitkanalsystem 24 eine Filtervorrichtung 29 angeordnet. Diese ist bestimmungsgemäß dazu vorgesehen, Medien L2, die aus dem Garraum 5 abgesaugt werden, zu filtern. Dadurch entsteht nach der Filtervorrichtung 29 ein Luftstrom L3 im Ableitkanalsystem 24, der im Vergleich zu den Medien L2 gereinigt beziehungsweise gefiltert ist. Damit ist der Luftstrom L3 ein gefilterter, erwärmter Luftstrom von Garraumluft. Dieser Luftstrom L3 wird über das Ableitkanalsystem 24, welches einen Ableitkanal 30 aufweist, hier insbesondere zum Hauptkanal 20 geleitet. Der Ableitkanal 30 verläuft hier zumindest abschnittweise in Höhenrichtung und somit im Ausführungsbeispiel von oben nach unten. Insbesondere ist die Filtervorrichtung 29 mit einem Katalysator 31 ausgebildet. Dieser Katalysator 31 weist in einem Ausführungsbeispiel ein katalytisches Filter 32 (Fig. 6) und eine Heizung 33 (Fig. 6) auf. Vorzugsweise weist diese Filtervorrichtung 29 auch einen Fettfilter 34 auf, wie dies ebenfalls in Fig. 6 gezeigt ist. Vorzugsweise ist, wie dies ebenfalls in Fig. 6 gezeigt ist, eine Isolierung 35 vorgesehen. Diese umgibt hier ringartig das katalytische Filter 33 und auch die Heizung 34.
Insbesondere ist es vorgesehen, dass das Gargerät 1 auch noch einen Spülkanal 36 (Fig. 1) aufweist. Dieser Spülkanal 36 zweigt von dem Strömungskanalsystem 15 ab. Insbesondere ist dazu vorgesehen, dass ein Eingang 37 dieses Spülkanals 36 von dem Hauptkanal 20 des Strömungskanalsystems 15 abzweigt. Insbesondere ist also der Spülkanal 36 nicht zu dem Strömungskanalsystem 15, welches primär zum Kühlen von Komponenten Luft leitet, zugehörig. Insbesondere ist vorgesehen, dass dieser Spülkanal 36 auf einer Druckseite 38 des Lüfters 22 von dem Hauptkanal 20 abzweigt. Der Spülkanal 36 zweigt also in Strömungsrichtung der Luft im Hauptkanal 20 betrachtet nach dem Lüfter 22 ab.
Wie darüber hinaus auch zu erkennen ist, weist der Spülkanal 36 einen Ausgang 39 auf. Dieser Ausgang 39 ist strömungstechnisch mit dem Garraum 5 gekoppelt. Insbesondere mündet dieser Ausgang 39, insbesondere direkt, an der Rückwand 8 der Muffel 4 in den Garraum 5. Durch dieses Konzept ist es ermöglicht, dass von einem Luftstrom L4, der im Hauptkanal 20 strömt, insbesondere auf der Druckseite 38 strömt, ein Teilstrom L5 abgezweigt werden kann, der in dem Spülkanal 36 strömt und in den Garraum 5 eingeblasen wird. Vorteilhaft ist es dabei, dass dieser Luftstrom L5, der die Spülluft darstellt, ein Gasgemisch ist. Dieses Gasgemisch setzt sich aus dem Luftstrom L1 und
dem Luftstrom L3 zusammen. Da diese beiden Luftströme L1 und L3 in Strömungsrichtung vor dem Eingang 37 im Hauptkanal 20 zusammengeführt werden, entsteht dieses Gasgemisch auf der Saugseite 28. Insbesondere ist die Spülluft daher eine sehr reine Luft, die darüber hinaus auch umfänglich erwärmt ist. Insbesondere wird somit zumindest ein Anteil der aus dem Garraum 5 ausgeleiteten Medien L2, welches zwingend durch die Filtervorrichtung 29 in einen gereinigten beziehungsweise gefilterten Luftstrom L3 der Garraumluft übergeführt wird, wieder rückgeführt beziehungsweise rezirkuliert in den Garraum 5.
In einem Ausführungsbeispiel kann ein Strömungsbegrenzungselement 40 vorgesehen sein. Mit diesem Strömungsbegrenzungselement 40 kann der Durchfluss der Spülluft durch den Spülkanal 36 eingestellt werden. Dieses Strömungsbegrenzungselement 40 kann beispielsweise eine verstellbare Klappe sein. Sie kann durch einen Aktuator verstellt werden. Insbesondere ist hier auch die Steuerung über eine Steuereinheit 41 des Gargeräts 1 möglich. Die Steuereinheit 41 in Fig. 1 ist im Hinblick auf ihre Position und sonstige Bedeutung lediglich symbolhaft gezeigt.
Die Steuereinheit 41 kann darüber hinaus auch noch weitere Komponenten des Gargeräts 1 steuern.
Insbesondere ist die Filtervorrichtung 29 maximal benachbart zur Öffnung 25, insbesondere im Bereich eines Eingangs 26 des Ableitkanalsystems 24, angeordnet.
In Fig. 2 ist in einer perspektivischen Darstellung das Gargerät 1 mit Blick von hinten gezeigt. Der Übersichtlichkeit dienend ist hier das Außengehäuse 3 abgenommen. Dadurch kann das Ableitkanalsystem 24 im Hinblick auf seine Position und Geometrie verbessert erkannt werden. Wie bereits in Fig. 1 schematisch dargestellt, mündet der hier vertikal orientierte Strömungskanal 19 des Strömungskanalsystems 15 an einer Stelle 42 in den Hauptkanal 20. Dies ist auch in Fig. 2 angedeutet.
In Fig. 2 sind auch weitere vorzugsweise vorhandene Abdeckungen 43, 44 und 45 gezeigt. Diese umgeben die dazu separate Muffel 4 und begrenzen einen Zwischenraum zwischen der Muffel 4, in dem thermisch isolierendes Material 46 angeordnet ist.
In Fig. 3 ist die Anordnung der Komponenten des Gargeräts 1 gemäß Fig. 2 gezeigt, wobei in Fig. 3 eine Perspektive mit Blick von unten und von hinten dargestellt ist. Insbesondere ist hier eine Geometrie des Hauptkanals 20 zu erkennen. Darüber hinaus ist hier auch der Spülkanal 36 in seinem Verlauf gezeigt. Er ist diesbezüglich ein zum Hauptkanal 20 separater Kanal und lediglich über den Eingang 37 mit dem Hauptkanal 20 strömungstechnisch gekoppelt.
In Fig. 4 ist die Anordnung gemäß Fig. 2 und Fig. 3 in einer perspektivischen Schnittdarstellung gezeigt. Die Schnittebene ist hier durch die Ebene IV-IV in Fig. 2 gebildet.
In Fig. 5 ist eine vergrößerte Darstellung gemäß dem Ausschnitt I in Fig. 4 gezeigt.
In Fig. 6 ist, wie bereits oben erläutert, eine vergrößerte Darstellung einer perspektivischen Schnittansicht entlang der Schnittlinie Vl-Vl in Fig. 2 gezeigt. Der Aufbau der Filtervorrichtung 29 ist hier näher erläutert.
In Fig. 7 ist in einer perspektivischen Darstellung ein Teilbereich des Strömungskanalsystems 15, insbesondere der Hauptkanal 20, bei einer Betrachtung von oben dargestellt. Das Strömungsbegrenzungselement 40 ist hier im geöffneten Zustand gezeigt. Dadurch ist der Eingang 37 freigegeben und ein Teilluftstrom L5 des Luftstroms L4 kann in den Spülkanal 36 einströmen. Wie in Fig. 7 zu erkennen ist, ist das Strömungsbegrenzungselement 40 in seiner Ausgestaltung als schwenkbare Klappe mittels eines Aktuators 47 betätigbar. Das Strömungsbegrenzungselement 40 weist hier vorzugsweise einen freikragenden Steg 48 auf. An diesen ist hier insbesondere ein Verschlussteil 49 angeordnet. Im geschlossenen Zustand des Strömungsbegrenzungselements 40 verschließt das Verschlussteil 49 den Eingang 37. Durch diesen Steg 48 ist ein Leitelement gebildet, mit welchem der Luftstrom L4 vom Lüfter 22 her kommend teilweise separiert wird, sodass eine gerichtete Zuleitung zum Eingang 37 ermöglicht ist. Dieser Steg 48 verlängert quasi dynamisch den Spülkanal 36 in den Hauptkanal 20 hinein, wenn dieses Strömungsbegrenzungselement 40 geöffnet ist. Damit wird insbesondere ein veränderbarer Zuführluftkanal gebildet, mit welchem gezielt die Luft im Hauptkanal 20 zum Eingang 37 zugeleitet werden kann. Insbesondere ist in
Fig. 7 auch die den Hauptkanal 20 nach unten und seitlich begrenzende Wandkonstruktion beziehungsweise ein Wandmodul 50 dargestellt.
Wie zu erkennen ist, weisen das Strömungskanalsystem 15 und das Ableitkanalsystem 24 nur einen einzigen gemeinsamen Lüfter 22 auf. Dieser ist hier unterhalb der Muffel 4 angeordnet.
Ein Spülmodus des Gargeräts 1 kann durch die Steuereinheit 41 bedarfsgerecht eingestellt werden. Beispielsweise kann ein derartiger Spülmodus abhängig von einer bestimmten Konzentration eines Dampfs im Garraum 5 und/oder abhängig von einer bestimmten Konzentration von Rauch im Garraum 5 und/oder abhängig von einer bestimmten Konzentration von Wrasen im Garraum 5 aktiviert werden.
In einem Kühlmodus des Gargeräts 1 kann das Strömungskanalsystem 15 aktiviert sein und diesbezüglich der Lüfter 22 im Betreib sein, sodass Luft L1 zum Kühlen eingesaugt wird. Möglich ist es bei einem solchen Kühlmodus, dass der Spülkanal 36 geschlossen ist, insbesondere durch das Strömungsbegrenzungselement 40.
Es kann jedoch auch vorgesehen sein, dass in dem Kühlmodus der Spülkanal 36 minimal geöffnet ist, sodass Kondensation im Garraum 5 oder in anderen Bereichen verbessert vermieden werden kann. Dies ist dann jedoch noch kein Spülmodus, wie er oben erläutert wurde. Sowohl die Strömungsgeschwindigkeit als auch das Luftvolumen, welches bei dieser Kondensationsvermeidung in den Spülkanal 36 eintritt, ist zu gering, um ein Spülen wie im Spülmodus durchzuführen. Ein Strömungsfluss kann dabei auch dadurch erzeugt werden, dass ein Anstieg des Volumenstroms, beispielsweise aufgrund der Umwandlung von Wasser zu Dampf und/oder von Öl oder Fett zu Rauch, erfolgt und durch kleine Leckagen, wie beispielsweise im Bereich einer Dichtung 51 (Fig. 1), zwischen der Tür 14 und einem Gehäuseflansch 52 (Fig. 1) auftreten kann. Tritt im Garbetrieb zu viel unerwünschtes Medium im Garraum 5, beispielsweise zu viele Wrasen und in dem Zusammenhang auch zu viel Fett, auf, so wird durch den Rauch, der bei der Fettverbrennung entsteht, die katalytische Reaktion in der Filtervorrichtung 29 aktiviert, wenn dort ein Katalysator 31 vorhanden ist. Dadurch wird dann die Heizung 33 aktiviert. Der Katalysator 31 wird dabei in seiner Effizienz erhöht und heizt zusätzlich. Durch diesen Ablauf kann der Druck reduziert werden und der Rauch im Garraum 5 reduziert sich.
Wird andererseits ein Spülmodus durchgeführt, so wird durch das Strömungsbegrenzungselement 40 der Eingang 37 des Spülkanals 36 freigegeben. Durch den Luftstrom gemäß der Spülluft gemäß dem Teilluftstrom L5 wird dann der Garraum 5 gespült und Rauch und sonstiges wird aus dem Garraum 5 über die Öffnung 25 ausgedrückt. Dieser Ablauf reduziert die Temperatur des Katalysators 31 , insbesondere des katalytischen Filters 32, und verbessert den Rauch- und Geruchseliminationsprozess.
Dadurch ist es insbesondere auch ermöglicht, dass das Gargerät 1 Zubereitungsvorgänge ermöglichen und anbieten kann, die auch relativ viel Rauch erzeugen. Derartige Zubereitungsvorgänge können beispielsweise Grillen mit sehr hohen Temperaturen sein. Auch andere Zubereitungsprozesse, wie beispielsweise die Trocknung von Früchten, können dann durchgeführt werden. Bei einem solchen Vorgang ist der Druck im Garraum in etwa zwei Pa.
Insbesondere ist es dadurch auch ermöglicht, dass der Ausgang 39 in seiner Größe, insbesondere in seinem Durchlass, anpassbar ist, sodass er bei diesem Prozess bedarfsgerecht eingestellt werden kann. Dadurch kann vermieden werden, dass ein zu hoher Druck in dem Garraum 5 entsteht und unerwünschte Leckagen, beispielsweise über die Dichtung 51 , auftreten. Möglich ist auch eine funktionelle Wechselwirkung zwischen dem Ausgang 39 und dem Lüfter 12 im Heißluftkasten 9. So kann in dem Zusammenhang der Druck, der durch diesen Lüfter 12 im Heißluftkasten 9 erzeugt wird, die Wirksamkeit dieses Spülens beeinflussen, insbesondere auch reduzieren. Daher ist es besonders vorteilhaft, wenn dieser Eingang 39 in den Heißluftkasten 9 mündet. Dies ist auch in den Darstellungen in Fig. 4 und Fig. 5 gezeigt.
Besonders vorteilhaft ist der Spülmodus dann, wenn ein statischer Heizbetrieb im Heißluftkasten 9 erfolgt. Dies bedeutet, dass keine Konvektion durch den Lüfter 12 vorliegt. Insbesondere kann der Spülmodus auch durch die Drehzahl des Lüfters 22 beeinflusst werden.
Im oben genannten Kühlmodus, in dem kein Spülmodus durchgeführt wird, kann der Druck in dem Garraum 5 in etwa fünfzehn Pa betragen.
Zusätzlich zu den oben genannten Vorteilen ist es auch möglich, dass am Ende eines Zubereitungsvorgangs zum Zubereiten von Gargut ein Überkochen verhindert werden kann. Insbesondere wenn dann der Spülmodus aktiviert ist und insbesondere diesbezüglich dann auch bedarfsabhängig der Spülmodus durch die variabel einstellbare Drehzahl des Lüfters 22 adaptierbar ist.
Vorzugsweise weist das Gargerät 1 einen Sensor oder mehrere Sensoren auf, die zur Druckerfassung des Drucks im Garraum 5 und/oder zur Konzentrationserfassung von Rauch und/oder Wrasen und/oder Dampf im Garraum 5 ausgebildet sind. Diese sensorisch erfassten Informationen können an die Steuereinheit 41 übergeben werden. Abhängig von diesen Informationen kann die Steuereinheit 41 die oben genannten Prozesse und/oder die genannten Komponenten steuern.
Bezugszeichenliste
Gargerät
Gehäuse Außengehäuse Muffel
Garraum
Deckenwand
Bodenwand
Rückwand
Heißluftkasten
Prallwand
Gargut
Lüfter
Heizung
Tür
Strömungskanalsystem Umgebung Einströmkanal
Eingang
Strömungskanal
Hauptkanal
Radiallüfter
Lüfter
Ausgang
Ableitkanalsystem
Öffnung
Eingang
Ausgang
Saugseite Filtervorrichtung Ableitkanal
Katalysator
32 Filter
33 Heizung
34 Fettfilter
35 Isolierung
36 Spülkanal
37 Eingang
38 Druckseite
39 Ausgang
40 Strömungsbegrenzungselement
41 Steuereinheit
42 Stelle
43 Abdeckung
44 Abdeckung
45 Abdeckung
46 thermisch isolierendes Material
47 Aktuator
48 Steg
49 Verschlussteil
50 Wandmodul
51 Dichtung
52 Gehäuseflansch x Breitenrichtung y Höhenrichtung z Tiefenrichtung
L1 Luft
L2 Medien
L3 Luftstrom
L4 Luftstrom
L5 Teilluftstrom
I Abschnitt
Claims
1. Gargerät (1) mit einem Gehäuse (2) und mit einer Muffel (4), die in dem Gehäuse (2) angeordnet ist, wobei durch die Muffel (4) ein Garraum (5) des Gargeräts (1) begrenzt ist, und mit einer Tür (14), die zum Verschließen des Garraums (5) vorgesehen ist, und mit einem Strömungskanalsystem (15), mit welchem zumindest Luft (L1) aus der Umgebung (16) des Gargeräts (1) im Gargerät (1) leitbar ist, und die Luft (L1) zum Kühlen der Tür (14) und/oder des Gehäuses (2) in Strömungskanälen (17, 19, 20) des Strömungskanalsystems (15) strömt, wobei das Gargerät (1) ein Ableitkanalsystem (24) aufweist, mit welchem Medien (L2) aus dem Garraum (5) ausleitbar sind, wobei das Ableitkanalsystem (24) mit dem Strömungskanalsystem (15), insbesondere direkt, strömungstechnisch gekoppelt ist, so dass die aus dem Garraum (5) ausgeleiteten Medien in das Strömungskanalsystem (15) einleitbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Ableitkanalsystem (24) eine Filtervorrichtung (29) angeordnet ist, mit welcher die aus dem Garraum (5) ausgeleiteten Medien (L2) gefiltert werden.
2. Gargerät (1) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Filtervorrichtung (29) einen Katalysator (31) aufweist.
3. Gargerät (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Katalysator (31) ein katalytisches Filter (32) und eine Heizung (33) aufweist.
4. Gargerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Ableitkanalsystem (24) einen Ableitkanal (30) aufweist, der mit einem Eingang (26) an einer Deckenwand (6) der Muffel (4) mit dem Garraum (5) strömungstechnisch, insbesondere direkt, gekoppelt ist.
5. Gargerät (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Ableitkanal (30) mit einem Ausgang (27) unterhalb einer Bodenwand (7) der Muffel (4) in das Strömungskanalsystem (15) mündet.
6. Gargerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Strömungskanalsystem (15) einen Hauptkanal (20) aufweist, der unterhalb einer Bodenwand (7) der Muffel (4) angeordnet ist, und in welchem ein Lüfter (22) angeordnet ist, mit welchem zumindest die durch das Kühlen erwärmte Kühlluft (L4) an einem Ausgang (23) des Hauptkanals (20) ausblasbar ist.
7. Gargerät (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausgang (23) an einem vorderen Ende des Gargeräts (1) und unterhalb der Bodenwand (7) angeordnet ist, so dass die erwärmte Kühlluft als Luftstrom (L4) in Tiefenrichtung (z) des Gargeräts (1) nach vorne ausblasbar ist.
8. Gargerät (1) nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Ableitkanalsystem (24) auf einer Saugseite (28) des Lüfters (22) in den Hauptkanal (20) mündet.
9. Gargerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gargerät (1) einen Spülkanal (36) aufweist, mit welchem Spülluft (L5) zum Ausblasen von Medien (L2) aus dem Garraum (5) in den Garraum (5) einleitbar ist.
10. Gargerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 6 bis 8 und nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Spülkanal (36) einen Eingang (37) aufweist, mit welchem der Spülkanal (36) auf der Druckseite (38) des Lüfters (22) von dem Hauptkanal (20) abzweigt, und der Spülkanal (36) mit einem Ausgang (39) in den Garraum (5), insbesondere an einer Rückwand (8) der Muffel (4), mündet.
11. Gargerät (1) nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Spülkanal (36) zumindest ein Strömungsbegrenzungselement (40) aufweist, mit welchem der Durchfluss der Spülluft (L5) durch den Spülkanal (36) einstellbar ist.
12. Gargerät (1) nach Anspruch 11 , dadurch gekennzeichnet, dass das Strömungsbegrenzungselement (40) eine verstellbare Klappe aufweist, mit welcher der Eingang (37) des Spülkanals (36) abdeckbar oder freigebbar ist.
13. Gargerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Spülkanal (36) derart mit dem Strömungskanalsystem (15), insbesondere direkt mit einem Hauptkanal (20) des Strömungskanalsystems
(15), strömungstechnisch gekoppelt ist, so dass in einem Spülmodus ein Luftstrom (L4) als Luftgemisch aus der erwärmten Kühlluft und der gefilterten Garraumluft als Spülluft (L5) in den Garraum (5) einleitbar ist.
14. Gargerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Filtervorrichtung (29) an einem Eingang (26) des Ableitkanalsystems (24) angeordnet ist.
15. Gargerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Strömungskanalsystem (15) einen Einsaugkanal (17) als Strömungskanal zum Einleiten von Kühlluft als Luft (L1) aus der Umgebung
(16) des Gargeräts (1) aufweist, der oberhalb einer Deckenwand (6) der Muffel (4) im Gehäuse (2) angeordnet ist.
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