EP4705592A1 - Modulare parkplatzu?berdachung mit vereinfachter installation - Google Patents
Modulare parkplatzu?berdachung mit vereinfachter installationInfo
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- EP4705592A1 EP4705592A1 EP24740974.1A EP24740974A EP4705592A1 EP 4705592 A1 EP4705592 A1 EP 4705592A1 EP 24740974 A EP24740974 A EP 24740974A EP 4705592 A1 EP4705592 A1 EP 4705592A1
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- modules
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- E04—BUILDING
- E04H—BUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
- E04H6/00—Buildings for parking cars, rolling-stock, aircraft, vessels or like vehicles, e.g. garages
- E04H6/02—Small garages, e.g. for one or two cars
- E04H6/025—Small garages, e.g. for one or two cars in the form of an overhead canopy, e.g. carports
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Abstract
Die Offenbarung betrifft eine modulare Parkplatzüberdachung (1) für zumindest ein Fahrzeug, mit einem Dachmodul (2) zum Schützen des Fahrzeugs vor Umwelteinflüssen, mit einem freischwebenden ersten Endbereich (2a); zumindest einem Stützmodul (3a, 3b) zum Stützen des Dachmoduls (2), welches an dem Dachmodul (2) befestigt ist; und zumindest einem Haltemodul (4a, 4b) zum Halten des Dachmoduls (2) mittels einer durch ein Gewicht des zumindest einen Haltemoduls (4a, 4b) bedingten Gewichtskraft; wobei das zumindest eine Haltemodul (4a, 4b) in einem dem freischwebenden ersten Endbereich (2a) des Dachmoduls (2) in einer Längsrichtung (L) des Dachmoduls (2) betrachtet gegenüberliegenden zweiten Endbereich (2b) an dem Dachmodul (2) befestigt ist, um eine universelle Parkplatzüberdachung (1) bereitzustellen, welche unter unterschiedlichen Rahmenbedingungen mit geringem Aufwand installiert werden kann.
Description
Titel
Modulare Parkplatzüberdachung mit vereinfachter Installation
Bereich der Erfindung
Der Bereich der Erfindung betrifft eine modulare Parkplatzüberdachung für zumindest ein Fahrzeug, welche auch als Carport bezeichnet wird, mit einem Dachmodul zum Schützen des Fahrzeugs vor Umwelteinflüssen, welches einen freischwebenden ersten Endbereich aufweist, mit zumindest einem Stützmodul zum Stützen des Dachmoduls, welches an dem Dachmodul befestigt ist, und mit zumindest einem Haltemodul zum Halten des Dachmoduls mittels einer durch ein Gewicht des zumindest einen Haltemoduls bedingten Gewichtskraft.
Hintergrund
Parkplatzüberdachungen, welche im Gegensatz zu Garagen keinen vollständig umbauten Raum für das jeweilige Fahrzeug bereitstellen, sind in einer Vielzahl von unterschiedlichen Ausführungsformen verbreitet. Die vielleicht einfachste Form ist dabei eine selbststabilisierende Ausführung, bei welcher ein Dachmodul an entgegengesetzten Endbereichen beispielsweise mit je zwei Pfeilern abgestützt ist.
Wegen der erleichterten Einfahrt haben sich auch fundament-stabilisierte Parkplatzüberdachungen wie beispielsweise in der US 2019 0 386 601 Al beschrieben etabliert. Dort T-ähnlich ausgehend von einem zentralen Fundament eine Dachfläche aufgespannt, wobei auf das zentrale Fundament am Fuße des Ts ein Drehmoment wirkt.
Aufgrund des geringeren Raumbedarfs einsetzbar sind einseitig verankerungsbasierte Parkplatzüberdachungen wie beispielsweise aus der EP 3 183 793 Al bekannt. Auch dort ist die erleichterte Einfahrt durch einen frei(schwebend)en ersten Endbereich des entsprechenden Daches erzielt, an einem stirnseitigen zweiten Endbereich ist sind Pfeiler angebracht, welche bei Belastung ein Drehmoment aufnehmen. Ähnlich hierzu sind in der EP 2 508 694 Bl im stirnseitigen zweiten Endbereich an den beiden Seiten jeweils zwei Pfeiler angeordnet, ein dem freien Endbereich näherer Pfeiler und ein dem freien Endbereich fernerer Pfeiler. Bei Belastung des Daches wirkt auf die dem freien Endbereich näheren Pfeiler eine Druckkraft und auf die dem freien Endbereich ferneren Pfeiler eine Zugkraft. Die Pfeiler sind dabei auf einer gemeinsamen Sockelstruktur befestigt und damit angeordnet.
Ein weiterer Ansatz ist in der AT 507 117 Bl mit einem fundamentfreien Carport aus Beton beschrieben.
Zusammenfassung
Es stellt sich die Aufgabe, eine universelle Parkplatzüberdachung bereitzustellen, welche unter unterschiedlichen Rahmenbedingungen mit geringem Aufwand installiert werden kann.
Diese Aufgabe wird durch den Gegenstand des unabhängigen Patentanspruchs gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen ergeben sich aus den abhängigen Patentansprüchen, der Beschreibung und den Figuren.
Ein Aspekt betrifft eine modulare Parkplatzüberdachung (einen Carport) für zumindest ein Fahrzeug, also für ein oder mehrere Fahrzeuge, insbesondere für einen oder mehrere Personenkraftwagen. Die Parkplatzüberdachung ist insofern eine modulare Parkplatzüberdachung, als dass sie die unten noch beschriebenen unterschiedlichen Module aufweist und mit diesen Modulen auch zum Überdachen mehrerer nebeneinander angeordneter Stellplätze für die Fahrzeuge modular und damit flexibel an die jeweiligen Rahmenbedingungen wie beispielsweise Parkplatzgröße angepasst installiert werden kann.
Die modulare Parkplatzüberdachung weist dabei zumindest ein Dachmodul, also ein oder mehrere Dachmodule, zum Schützen des Fahrzeugs vor Umwelteinflüssen auf, welches einen freischwebenden ersten Endbereich hat, sowie zumindest ein Stützmodul, bevorzugt zumindest zwei Stützmodule, zum Stützen des Dachmoduls, welches an dem Dachmodul befestigt und damit an diesem angeordnet ist und zumindest ein von dem Stützmodul verschiedenen Haltemodul, bevorzugt zumindest zwei Haltemodule, zum Halten des Dachmoduls mittels einer durch ein Gewicht des zumindest einen Haltemoduls bedingten Gewichtskraft. Das zumindest eine Haltemodul ist in einem dem freien ersten Endbereich des Dachmoduls in einer Längsrichtung des Dachmoduls betrachtet gegenüberliegenden zweiten Endbereich an dem Dachmodul befestigt. Die Längsrichtung des Dachmoduls entspricht dabei der Haupterstreckungsrichtung des Dachmoduls, d.h. einer Längsrichtung des Fahrzeugs. Das Dachmodul kann eine rechteckige oder zumindest im Wesentlichen rechteckige Dachfläche aufweisen. Die Dachfläche des Dachmoduls kann beispielsweise eine Breite aufweisen, welche größer als 2m und/oder kleiner als 4m ist, insbesondere eine Breite zwischen 2,2m und 2,4m, bevorzugt 2,3m. Die Länge der Dachfläche des Dachmoduls kann größer als 4 m und/oder kleiner als 6 m sein, insbesondere zwischen 4,25m und 5,4m, bevorzugt 4,3m oder 5,34m +/- 0,04m. Das Dachmodul ist dabei insbesondere (im Gegensatz zu beispielsweise einem Stoff-Dachmodul) ein formstabiles Dachmodul. Dadurch kann beispielsweise erreicht werden, dass das Dachmodul einer vorgegebenen Mindest- Schneelast widerstehen kann, auch ein Bewegen (Flattern) des Dachmoduls im Wind wird vermieden. Insbesondere kann unter „formstabil" verstanden werden, dass das Dachmodul einer vorgegebenen Schneelast von beispielsweise zumindest 50kg/m2, bevorzugt zumindest 80kg/ m2 oder 100kg/m2 oder 150kg/m2 standhält (ohne dass eine signifikante Verformung erfolgt). Die genannten Maße sind dabei besonders vorteilhaft für die Integration von einer oder mehreren Photovoltaikflächen in dem Dachmodul, insbesondere in Form von Photovoltaikzellen einheitlicher Größe. Das Haltemodul ist somit von dem freien ersten Endbereich des Dachmoduls weiter entfernt als das Stützmodul. Die Gesamt-Dachfläche, welche sich aus der Dachfläche des Dachmoduls zuzüglich der Dachfläche des unten beschriebenen Ergänzungsmoduls zusammensetzt kann entsprechend Größe und Anzahl der Dachflächen-Ergänzungsmodule in der Breite größer sein. Die Gesamt-Dachfläche weist bevorzugt eine Breite von höchstens 2,7m (+/- 0,04m) auf.
Die Anordnung von Halte- und Stützmodul hat einerseits den Vorteil, dass die Haltewirkung durch die Gewichtskraft aufgrund des verbesserten Hebels erhöht wird, andererseits, dass die das Haltemodul besonders platzsparend und einfach, nämlich oberirdisch und damit
fundamentfrei angeordnet wird. Damit entfällt ein großer Teil der bei vielen bekannten Carports erforderlichen Installationsarbeiten, nämlich das Setzen des Fundaments und das zugehörige oft umfangreiche Einholen von Genehmigungen bzw. Bodenproben und dergleichen. Des Weiteren können die jeweiligen Module durch die beschriebene Anordnung und Verwendung bestens an die jeweiligen Funktionen angepasst werden, was die Installation allein schon durch die resultierende Übersichtlichkeit vereinfacht. Aufgrund der Modularität kann die Parkplatzüberdachung auch leicht an Parkplätze unterschiedlicher Größe, d.h. mit unterschiedlich vielen Stellplätzen angepasst werden. Durch die Vereinfachung ergibt sich auch eine signifikante Erhöhung der Baugeschwindigkeit.
In einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass das zumindest eine Haltemodul in dem zweiten Endbereich des Dachmoduls ein erstes Haltemodul und ein zweites Haltemodul umfasst, welche jeweils an dem Dachmodul befestigt sind, und zwar in jeweiligen in einer quer zur Längsrichtung verlaufenden Querrichtung betrachtet einander gegenüberliegenden ersten und zweiten Seitenbereichen des Dachmoduls. Die beiden Haltemodule können somit an jeweiligen Ecken oder Eckbereichen des Dachmoduls angeordnet sein. Das hat den Vorteil, dass die Haltemodule besonders einfach auch für angrenzende weitere Dachmodule genutzt werden, d.h. an diesen angeordnet und befestigt werden können. Beispielsweise können die Haltemodule gegossene Haltemodule sein, insbesondere gegossene Beton- Haltemodule.
In einer weiteren Ausführungsform ist vorgesehen, dass das zumindest eine Stützmodul ein erstes Stützmodul und ein zweites Stützmodul umfasst, welche jeweils an dem Dachmodul befestigt sind, und zwar in jeweiligen in der quer zur Längsrichtung verlaufenden Querrichtung betrachtet einander gegenüberliegenden ersten und zweiten Seitenbereichen des Dachmoduls. Die beiden Stützmodule können also an jeweiligen Kanten oder Kantenbereichen des Dachmoduls angeordnet sein. Das hat den Vorteil, dass die Stützmodule besonders einfach auch für angrenzende weitere Dachmodule genutzt werden, d.h. an diesen angeordnet und befestigt werden können. Des Weiteren können das bzw. die genannten Stützmodule jeweils mehrere Stützmodul-Elemente umfassen, welche insbesondere miteinander verschraubt sind. Bevorzugt können die dann als Stützmodul- Schraub-Elemente bezeichneten Stützmodul-Elemente des ersten und zweiten Stützmoduls baugleich ausgeführt sein, was die Modularität vorteilhaft weiterbildet. Entsprechend kann auch das zumindest eine Dachmodul mehrere Dachmodul-(Schraub-)Elemente umfassen, welche baugleich ausgeführt sind.
In einer weiteren Ausführungsform ist vorgesehen, dass erstes und zweites Haltemodul merkmalsgleich sind, insbesondere baugleich sind, und/oder erstes und zweites Stützmodul merkmalsgleich sind, insbesondere baugleich sind. Unter „merkmalsgleich" kann an dieser Stelle verstanden werden, dass die jeweiligen Module hinsichtlich jeweiliger spezifisch definierter Merkmale gleich sind. Diese Merkmale können beispielsweise eine Form und/oder ein Material und/oder eine Anordnung in einem bestimmten Relativverhältnis zu anderen Modulen betreffen. Die Merkmalsgleichheit, besonderes jedoch die Baugleichheit vereinfacht Produktion, Transport und Aufbau der Parkplatzüberdachung.
In einer weiteren Ausführungsform ist vorgesehen, dass das zumindest eine Stützmodul an dem zumindest einem Haltemodul befestigt ist, insbesondere das erste Stützmodul an dem ersten Haltemodul und das zweite Stützmodul an dem zweiten Haltemodul. Besonders
vorteilhaft ist dabei ein Befestigen der unterschiedlichen Module aneinander in jeweiligen Mittelbereichen. Die Mittelbereiche der unterschiedlichen Module liegen dabei zwischen jeweiligen Dachmodulseitigen Endbereichen und erdbodenseitigen Endbereichen der Module. Die Endbereiche können dabei in einer in einer Hochrichtung gemessenen Höhe der Module zumindest 20% einnehmen. Die Mittelbereiche können in der Höhe gemessen zumindest 10% und/oder höchstens 40% einnehmen. Insbesondere liegt in der Hochrichtung betrachtet eine jeweilige Mitte des Moduls in dem Mittelbereich. Das hat den Vorteil, dass ohne zusätzliche Module und damit auf einfache Weise die Stabilität verbessert wird, was den Einsatz unter unterschiedlicheren Rahmenbedingungen ermöglicht. Der Mittelbereich kann aber auch unterhalb der jeweiligen Modulmitten angeordnet sein, was vorteilhaft für die Reduzierung einer benötigten Standfläche für Stütz-und Haltemodul ist. Mit der reduzierten Standfläche der genannten Module verringert sich die Gefahr eines Beschädigens eines Fahrzeugs beim Einfahren in den Parkplatz. Insbesondere beträgt ein am Boden gemessener Abstand zwischen den jeweiligen bodennahen Endbereichen der beiden unterschiedlichen Module zumindest 0,8m, beispielsweise lm +/-0,lm. Alternativ oder ergänzend kann der am Boden gemessene Abstand weniger als 1,45 m, bevorzugt weniger als 1,25m, besonders bevorzugt weniger als 0,85m oder auch weniger als 0,60m betragen. Der Abstand kann dabei auch in Form einer Erstreckung vorgegeben sein, beispielsweise falls sich das Stützmodul am Boden direkt an das Haltemodul anschließt und dann von dem Haltemodul fort entlang dem Boden erstreckt bis der für den Abstand definierte Zahlenwert erreicht wird. Auch damit kann eine Standfläche im Sinne des oben erläuterten Abstands sinnvoll vorgegeben werden. Bevorzugt ist ein am Dachmodul gemessener Abstand zwischen den jeweiligen dachmodulnahen Endbereichen der beiden unterschiedlichen Module größer als der am Boden gemessene Abstand. Beispielsweise kann der am Dachmodul gemessene Abstand mehr als 1,6m betragen, bevorzugt 1,8m +/-0,lm.
In einer weiteren Ausführungsform ist vorgesehen, dass das zumindest eine Stützmodul in dem zweiten Endbereich an dem Dachmodul befestigt ist. Das vereinfacht die Installation, da Stütz- und Haltemodul näher aneinander angeordnet sind.
In einer weiteren Ausführungsform ist vorgesehen, dass eine Masse des zumindest einen Haltemoduls mindestens 70%, insbesondere mindestens 85%, einer Masse des Dachmoduls (dabei kann die Masse insbesondere ohne eine vorgegeben zulässige Schneelast gemessen sein) beträgt und/oder die Masse des zumindest einen Haltemoduls höchstens 500%, insbesondere höchstens 400%, der Masse des Dachmoduls beträgt (dabei kann die Masse insbesondere mit einer vorgegebenen zulässigen Schneelast gemessen sein). Alternativ oder ergänzend kann das Haltemodul, also beispielsweise die beiden Haltemodule gemeinsam, eine vorgegebene Mindestmasse von beispielsweise zumindest 250kg haben, bevorzugt zumindest 400kg oder zumindest 600kg. Auch für die Gesamtmasse der Parkplatzüberdachung kann pro überdachten Parkplatz eine Mindestmasse vorgegeben sein, beispielsweise zumindest 600kg oder zumindest 1200kg. Das hat den Vorteil, dass auf einfache Weise die Stabilität verbessert wird, was den Einsatz unter unterschiedlicheren Rahmenbedingungen ermöglicht. Das Haltemodul kann beispielsweise ein betoniertes Haltemodul sein, d.h. teilweise oder ganz aus Beton bestehen. Die Parkplatzüberdachung kann somit auch auf einfache Weise, nämlich durch die Verwendung von jeweils in ihrer Masse an die entsprechenden Rahmenbedingungen angepassten Haltemodulen ohne Änderungen an den weiteren Modulen an die jeweiligen Rahmenbedingungen angepasst werden - beispielsweise kann für eine Parkolatzüberdachung in einem Gebiet mit viel
Schneefall eine Haltemodul größerer Masse verbaut werden als für eine Parkplatzüberdachung in einem Gebiet mit wenig Schneefall.
In einer weiteren Ausführungsform ist vorgesehen, dass das zumindest eine Haltemodul jeweils in einer Hochrichtung zumindest zehn mal höher ist als in der Querrichtung breit und/oder in der Längsrichtung tief, und insbesondere gleich breit wie tief sind, bevorzugt mit einem quadratischen Querschnitt. Das Haltemodul kann somit in Form eines Pfeilers gestaltet sein. Insbesondere kann das Haltemodul ausgebildet sein, zumindest im Wesentlichen, bevorzugt vollständig oberirdisch angeordnet zu sein. Das hat den Vorteil das die Installation besonders einfach, nämlich ohne Fundament, erfolgen kann. Die Parkplatzüberdachung kann dann auch als fundamentlose Parkplatzüberdachung bezeichnet werden.
In einer weiteren Ausführungsform ist vorgesehen, dass der freischwebende erste Endbereich sich über zumindest 50% einer in der Längsrichtung gemessenen Gesamtlänge des Dachmoduls erstreckt, insbesondere über zumindest 60%, bevorzugt über zumindest 70% und besonders bevorzugt über zumindest 80%. Das vereinfacht nicht nur die Einfahrt bei Nutzung der Parkplatzüberdachung, sondern auch die Installation, da so auch das Dachmodul durch ein Hebefahrzeug in einfacherer Weise bei dem Anbringen an Stütz- und Haltemodul an einen Monteur angegeben werden kann.
In einer weiteren Ausführungsform ist vorgesehen, dass das zumindest eine Stützmodul und das zumindest eine Haltemodul auf einem Erdboden stehend eine Stand- oder Grundfläche der Parkplatzüberdachung aufspannen, deren in der Längsrichtung gemessenen Gesamtlänge höchstens 40%, insbesondere höchstens 30%, bevorzugt höchstens 20%, der Gesamtlänge des Dachmoduls beträgt. Das vereinfacht die Installation, da die Anforderungen an eine stabile und/oder eben Parkplatzfläche sinken. Beispielsweise kann so ein verhältnismäßig schmales gepflastertes oder betoniertes Band am Boden genutzt werden, um einen Schotterparkplatz mit der Parkplatzüberdachung zu versehen.
In einer weiteren Ausführungsform ist vorgesehen, dass das zumindest eine Stützmodul und/oder das zumindest eine Haltemodul (bevorzugt jeweils) eine Aufnahme für eine Erdschraube aufweist, mittels welcher das jeweilige Modul im Erdboden verschraubbar ist. Die jeweiligen Erdschrauben können auch Teil der Parkplatzüberdachung sein. Das hat den Vorteil, dass auf einfache Weise ein Verschiebeschutz realisiert wird, d.h. ein Verschieben der Parkplatzüberdachung auf dem Erdboden verhindert wird. Auch zusätzliche Kräfte, welche durch zusätzliche Dachlasten wie beispielsweise Schnee oder Wind entstehen können so kompensiert werden. Auch damit wird die Bandbreite möglicher Einsätze erweitert, d.h. die Anzahl unterschiedlicher Rahmenbedingungen, an welche die Parkplatzüberdachung auf einfache Weise bei der Installation angepasst werden kann, erhöht.
In einer weiteren Ausführungsform ist vorgesehen, dass an einem oder beiden Seitenbereichen des Dachmoduls ein jeweiliges Dachflächen-Ergänzungsmodul angeordnet ist, welches ausgebildet ist, eine das Fahrzeug vor den Umwelteinflüssen schützende Dachfläche des Dachmoduls in der Quer- bzw. Breitenrichtung (insbesondere nicht in der Längsrichtung) zu vergrößern. Das Dachflächen-Ergänzungsmodul kann ausgebildet sein, die Dachfläche des Dachmoduls in der Quer- bzw. Breitenrichtung um nicht mehr als 0,5m zu
vergrößern. Insbesondere kann das Dachflächen-Ergänzungsmodul auch einem von mehreren vorgegebenen unterschiedlichen Dachflächen-Ergänzungsmodul-Typen entsprechen, wobei den unterschiedlichen Dachflächen-Ergänzungsmodul-Typen je eine Vergrößerung der Dachfläche in der Breitenrichtung um unterschiedliche Beträge zugeordnet ist, beispielsweise in O,lm-Schritten. So kann ein erster Dachflächen- Ergänzungsmodul-Typ die Dachfläche des Dachmoduls in der Quer- bzw. Breitenrichtung um 0,1m vergrößern, ein zweiter Dachflächen-Ergänzungsmodul-Typ die Dachfläche des Dachmoduls in der Quer- bzw. Breitenrichtung um 0,2m vergrößern, usw. bis zu einer Vergrößerung der Dachfläche in der Breitenrichtung um 0,5m durch einen fünften Dachflächen-Ergänzungsmodul-Typ. Auch wird die Installation unter unterschiedlichen Rahmenbedingungen erleichtert.
Dies gilt insbesondere, falls das Dachmodul eine Photovoltaikfläche aufweist. In diesem Fall ist die Fertigung an unterschiedliche Rahmenbedingungen angepasster Dachmodule, also beispielsweise Dachmodule unterschiedlicher Breite, besonders zeit- und ressourcenaufwändig, sodass die erreichte Vereinfachung der Installation besonders ausgeprägt ist.
Zusätzlich kann das Dachflächen-Ergänzungsmodul lichtdurchlässig ausgebildet sein. Entsprechend kann ein vorgegebener Anteil, bevorzugt ein Großteil, der von dem Dachflächen-Ergänzungsmodul gebildeten Dachfläche der Parkplatzüberdachung transparent sein. Der Großteil kann beispielsweise mehr als 65%, bevorzugt mehr als 80%, besonders bevorzugt mehr als 95% sein. Die Lichtdurchlässigkeit hat den Vorteil, dass die Notwendigkeit einer künstlichen Beleuchtung, die gerade bei großen Parkplatzüberdachungen auftreten kann, gemindert wird, und dies ohne zusätzliche Komponenten und somit bei vereinfachter Installation.
Die Lichtdurchlässigkeit ist auch von besonderem Vorteil in einer weiteren Ausführungsform, in welcher vorgesehen ist, dass die Parkplatzüberdachung eine Höhe von 3 Metern über dem Erdboden nicht überschreitet. Je niedriger die von der Parkplatzüberdachung erreichte Höhe, desto größer wird nämlich die Notwendigkeit einer künstlichen Beleuchtung. Die geringere Bauhöhe wiederum hat den Vorteil, dass die Installation vereinfacht ist, beispielsweise da sich eine Unfallgefahr reduziert, aber auch in vielen Jurisdiktionen eine vereinfachte Genehmigung möglich ist.
Es kann vorgesehen sein, dass das Dachmodul relativ zu einer Horizontalen um einen Winkel verkippt ist. Der Winkel kann insbesondere <10° sein. Dabei kann sowohl der freie erste Endbereich höher als der zweite Endbereich angeordnet sein als auch umgekehrt. So kann besonders flexibel auf eine Ausrichtung des jeweils zu überdachenden Parkplatzes eingegangen werden und zugleich beispielsweise ein Ertrag der Photovoltaikfläche optimiert werden. Mit lichtdurchlässigen Dachflächen-Ergänzungsmodulen kann im Falle eines niedriger als der zweiten Endbereich angeordneten ersten Endbereiches die gerade dort vergrößerte Notwendigkeit einer künstlichen Beleuchtung verringert werden. Alternativ oder ergänzend kann vorgesehen sein, dass das Dachmodul im Wesentlichen Horizontal verläuft, also Horizontal oder um einen geringen Winkel von bspw. weniger als 1° verkippt verläuft. Dies ist wegen der Verringerung der Windlast vorteilhaft.
In einer weiteren Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Parkplatzüberdachung n Dachmodule aufweist und (n+1) Stützmodule sowie (n+1) Haltemodule, wobei jedem Dachmodul zwei Stützmodule und zwei Haltemodule zugeordnet sind und (n-1) Stützmodulen sowie (n-1) Haltemodulen jeweils zwei Dachmodule, wobei n eine natürliche Zahl größer 1. Insbesondere können auch (n-1) oder n oder (n+1) Dachflächen- Ergänzungsmodule vorgesehen sein, wobei bevorzugt (n-1) Dachflächen-Ergänzungsmodule jeweils zwei Dachmodulen zugeordnet sind, d.h. zwischen diesen angeordnet sind. Die unterschiedlichen Dachflächen-Ergänzungsmodule können dabei überwiegend oder sämtlich merkmalsgleich oder baugleich sein, d.h. einem oder höchstens zwei unterschiedlichen Typen zugehören. Die ersten Endbereiche der einzelnen Dachmodule können (insbesondere über die Dachflächen-Ergänzungsmodule) verbunden sein und so einen freischwebenden ersten Gesamt-Endbereich bilden.
Ein weiterer Aspekt betrifft einen Bausatz für eine modulare Parkplatzüberdachung nach einer der vorhergehenden Ausführungsformen. Der Bausatz weist ein oder mehrere der Dachmodule und/oder ein oder mehrere der Stützmodule und/oder ein oder mehrere der Haltemodule und/oder ein oder mehre der Dachflächen-Ergänzungsmodule auf. Dabei sind insbesondere die jeweiligen Dachmodule und/oder die jeweiligen Stützmodule und/oder die jeweiligen Haltemodule merkmalsgleich, bevorzugt baugleich. Die Vorteile und vorteilhaften Ausführungsformen des Bausatzes entsprechen Vorteilen und vorteilhaften Ausführungsformen der modularen Parkplatzüberdachung.
Die beschriebenen Merkmale und Merkmalskombinationen, auch die der allgemeinen Einleitung, sowie die in der Figurenbeschreibung oder den Figuren allein offenbarten Merkmale und Merkmalskombinationen können nicht nur allein oder in der beschriebenen Kombination, sondern auch mit anderen Merkmalen oder ohne einige der offenbarten Merkmale verwendet werden, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. Folglich sind auch Ausführungsformen Teil der Erfindung, die nicht explizit in den Figuren dargestellt und beschrieben sind, die aber durch separate Kombination der in den Figuren offenbarten Einzelmerkmale erzeugt werden können. Daher sind auch Ausführungsformen und Merkmalskombinationen, die nicht alle Merkmale eines ursprünglich formulierten unabhängigen Anspruchs umfassen, als offenbart anzusehen. Ferner sind Ausführungsformen und Merkmalskombinationen als offenbart anzusehen, die von den Merkmalskombinationen abweichen oder über die in den Abhängigkeiten der Ansprüche beschriebenen hinausgehen.
Ausführliche Beschreibung
Beispielhafte Ausführungsformen werden im Folgenden anhand von schematischen Zeichnungen näher beschrieben. Darin zeigen
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung einer beispielhaften Ausführungsform einer modularen Parkplatzüberdachung;
Fig. 2 eine Explosionsdarstellung der Parkplatzüberdachung von Fig. 1;
Fig. 3 eine perspektivische Darstellung einer weiteren beispielhaften Ausführungsform einer modularen Parkplatzüberdachung, mit den Einzel-Modulen aus Fig. 1; und
Fig. 4 ein Detail aus Fig. 3.
In den Figuren sind gleiche oder funktionsgleiche Merkmale mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
In Fig. 1 ist eine beispielhafte Ausführungsform einer modularen Parkplatzüberdachung für einen Stellplatz eines Fahrzeugs gezeigt. Die Parkplatzüberwachung 1 weist ein Dachmodul 2 zum Schützen eines auf dem zugeordneten Stellplatz 10 (Fig. 2) geparkten Fahrzeugs auf, sowie zumindest ein Stützmodul, vorliegend zumindest zwei (hier baugleiche) Stützmodule 3a, 3b zum Stützen des Dachmoduls 2. Die Stützmodule 3a, 3b sind an dem Dachmodul 2 befestigt und damit an dem Dachmodul 2 angeordnet. Zumindest ein, vorliegend zumindest zwei (hier baugleiche) Haltemodule 4a, 4b zum Halten des Dachmoduls 2 mittels einer durch ein Gewicht des zumindest einen Haltemoduls 4a, 4b bedingten Gewichtskraft sind ebenfalls Teil der Parkplatzüberdachung 1.
Die Haltemodule 4a, 4b sind dabei in einem einem freischwebenden oder freien ersten Endbereich 2a des Dachmoduls 2 in einer Längsrichtung L, der Haupterstreckungsrichtung des Dachmoduls 2 betrachtet gegenüberliegenden zweiten Endbereich 2b an dem Dachmodul 2 befestigt. Die Haltemoduls 4a, 4b sind hier an in einer quer zur Längsrichtung L verlaufenden Querrichtung Q betrachtet betrachtet gegenüberliegenden ersten bzw. zweiten Seitenbereichen 2c, 2d des Dachmoduls 2 angebracht, vorliegend an Kanten der Seiten- und Endbereichen 2a, 2b, 2c, 2d und so entsprechend an Ecken des Dachmoduls 2.
Die Haltemodule 4a, 4b weisen vorliegend jeweilige Säulenelemente 4aa, 4ba auf, welche hier einen quadratischen Querschnitt aufweisen und in Hochrichtung H betrachtet eine Höhe haben, welche vorliegend zumindest um den Faktor 10 größer ist als eine im Querschnitt gemessene Dicke der Säulenelemente. Die Säulenelemente 4aa, 4baerstrecken sich vorliegend geradlinig in der Hochrichtung H. Die Dicke kann einer Kantenlänge des quadratischen Querschnitts oder einem Durchmesser, beispielsweise bei einem runden Querschnitt. Die Säulenelemente 4aa, 4ba sind vorliegen zumindest teilweise, also teilweise oder vollständig, aus Beton oder Stahlbeton gefertigt und weisen somit ein großes Gewicht auf, insbesondere einen Großteil (zumindest 60%, bevorzugt zumindest 70%, besonders bevorzugt zumindest 80%) des Gesamtgewichtes der Parkplatzüberdachung 1 auf. Die Säulenelemente 4aa, 4ba sind ausgebildet im Wesentlichen (zumindest zu 80%, bevorzugt zumindest zu 90%, besonders bevorzugt zu zumindest 98%) oberirdisch oder vollständig oberirdisch, also auf dem Erdboden 100, angeordnet zu sein.
Im gezeigten Beispiel weisen die Haltemodule 4a, 4b auch jeweilige Aufnahmeelemente 4ab, 4bb auf, welche je an einem einem Erdboden 100 entfernteren Ende der Säulenelemente 4aa, 4ba angeordnet sind und der Aufnahme und damit Befestigung des Dachmoduls 2 an den Haltemodulen 4a, 4b dient.
Auch die Stützmodule 3a, 3b sind vorliegend in den gegenüberliegenden Seitenbereichen 2c, 2d an dem Dachmodul 2 angebracht. Die Stützmodule 3a, 3b begrenzen vorliegend den freischwebenden ersten Endbereich 2a und sind entsprechend an den Seitenbereichen 2c,
2d zwischen dem ersten Endbereich 2a und den Haltemodulen 4a, 4b und damit hier am Rand des aber noch im zweiten Endbereich 2a angeordnet.
Die Stützmodule 3a, 3b weisen vorliegend jeweilige Strebenelemente 3aa, 3ba auf, welche im gezeigten Beispiel in einem Mittelbereich der Strebenelemente 3aa, 3ba, welcher sich entlang der Hochrichtung und damit parallel zu den jeweiligen Säulenelementen 4aa, 4ab erstreckt, an den zugeordneten Haltemodulen 4a, 4b befestigt sind. Die Strebenelemente 3aa, 3ba weisen auch jeweilige zwischen den Enden und dem Mittelbereich verortete Endbereiche auf, in welchen die Strebenelemente 3aa, 3ba zwar auch gerade, aber unter einem jeweiligen Winkel a, ß zum Mittelbereich verlaufen. Dabei ist vorliegend der Winkel a des erdbodennahen Endbereichs kleiner als der Winkel ß des dachmodulnahen Endbereichs der Strebenelemente 3aa, 3ba.
An den dachmodulnahen Enden der Strebenelemente 3aa, 3ba weisen die Stützmodule 3a, 3b jeweilige Auflageelemente 3ab, 3bb auf. Während die Strebenelemente 3aa, 3ba sich hauptsächlich in Hochrichtung H erstrecken, so verläuft die Haupterstreckungsrichtung der Auflageelemente 3ab, 3bb entlang der Querrichtung Q, sodass auch zwei Dachmodule 2, 2' (Fig. 3) bzw. zusätzlich zu den Dachmodulen 2 auch jeweilige Dachflächen- Ergänzungsmodule 5a, 5b (Fig. 2) von den Stützmodulen 3a, 3b gestützt werden können. Die Strebenelemente 3aa, 3ba und die Auflageelemente 3ab, 3bb sind bevorzugt im Wesentlichen oder vollständig aus Metall. Alternativ oder ergänzend können die Strebenelemente 3aa, 3ba und die Auflageelemente 3ab, 3bb einstückig ausgeführt sein.
Auch die Strebenelemente 3aa, 3ba sind vorliegend ausgebildet im Wesentlichen (zumindest zu 80%, bevorzugt zumindest zu 90%, besonders bevorzugt zu zumindest 98%) oberirdisch oder vollständig oberirdisch, also auf dem Erdboden 100, angeordnet zu sein.
Strebenelemente 3aa, 3ba und/oder Säulenelemente 4aa, 4ba können ein oder mehrere Aufnahmen für Erdschrauben aufweisen, also im Erdboden 100 mittels Erdschrauben verseh raub bare Elemente sein.
Figur 2 zeigt die Parkplatzüberdachung von Fig. 1 in einer Explosionsdarstellung. Die Dachflächen-Ergänzungsmodule 5a, 5b können seitlich an dem Dachmodul 2 angeordnet werden um eine Dachfläche des Dachmoduls 2 zu in Querrichtung Q zu vergößern. Durch unterschiedliche Typen von Dachflächen-Ergänzungsmodulen 5a, 5b, insbesondere Dachflächen-Ergänzungsmodulen 5a, 5b mit unterschiedlichen (in der Querrichtung Q gemessenen) Breiten kann die (ebenfalls in der Querrichtung Q gemessene) Breite des Stellplatzes 10 an die jeweiligen Erfordernisse angepasst werden. Entsprechend ist die in der Querrichtung verlaufende Haupterstreckungsrichtung der Auflageelemente 3ab, 3bb bevorzugt größer als die Breite der breitesten Dachflächen-Ergänzungsmodule 5a, 5b.
In Fig. 3 ist eine weitere beispielhafte Ausführungsform einer modularen Parkplatzüberdachung gezeigt, welche mit den aus Fig. 1 bekannten Einzel-Modulen hergestellt werden kann. Dabei sind in Querrichtung Q eine Reihe von Dachmodulen 2, 2', 2",.. nebeneinander angeordnet. Jedem der n Dachmodule 2, 2', 2",.. sind dabei vorliegend in der aus Fig. 1 bekannten Weise zwei Stützmodule 3a, 3b bzw. 3a', 3b' bzw. 3a", 3b" etc. sowie zwei Haltemodule 4a, 4b bzw. 4a', 4b' bzw. 4a", 4b" etc. zugeordnet. Dabei ist das jeweils zweite Stütz- bzw. Haltemodul 3b, 3b', 3b", 4b, 4b', 4b",.. eines Dachmoduls 2, 2', 2",.. zugleich jeweils das erste Stütz- bzw. Haltemodul 3a', 3a", 4a', 4a",.. eines
nächstbenachbarten Dachmoduls 2', 2",.., sodass in Summe auf n Dachmodule (n-1) Stützmodule und (n-1) Haltemodule kommen.
Zwischen zwei Dachmodulen 2, 2', 2",.. ist vorliegend jeweils ein Dachflächen- Ergänzungsmodul 5a, 5b, 5a', 5b', 5a", 5b" angeordnet, wobei hier einem Dachmodul 2, 2', 2" je zwei Dachflächen-Ergänzungsmodule 5a, 5b bzw. 5a', 5b' bzw. 5a", 5b" zugeordnet sind. Analog zu den Stütz- bzw. Haltemodulen 3a, 3b, 3a', 3b', 3a", 3b",.. , 4a, 4b, 4a', 4b', 4a", 4b",.. ist dabei jedes zweite Dachflächen-Ergänzungsmodul 5b, 5b', 5b",.. eines Dachmoduls 2, 2', 2",.. zugleich auch das erste Dachflächen-Ergänzungsmodul 5a', 5a",.. eines nächstbenachbarten Dachmoduls 2', 2", etc. Da die Dachflächen-Ergänzungsmodule an den Enden der Reihe der Dachmodule 2, 2', 2",.. können die Dachflächen-Ergänzungsmodule durch angepasste Abschlussmodule ersetzt werden, sodass für n Dachmodule zumindest (n- 2) Dachflächen-Ergänzungsmodule installiert sind.
Wie aus Fig. 4 ersichtlich, übertrifft eine Breite der Auflageelemente 3ab sowie der Aufnahmeelemente 4ab in Querrichtung die Breite der Dachflächen-Ergänzungsmodule 5a. So kann mit unveränderten Stütz- und Haltemodulen 3, 4 über geeignet gewählte Dachflächen-Ergänzungsmodule 5a eine Breite der Parkplatzüberdachung 1 variiert werden.
Claims
1. Modulare Parkplatzüberdachung (1) für zumindest ein Fahrzeug, mit
- einem Dachmodul (2) zum Schützen des Fahrzeugs vor Umwelteinflüssen, mit einem freischwebenden ersten Endbereich (2a);
- zumindest einem Stützmodul (3a, 3b) zum Stützen des Dachmoduls (2), welches an dem Dachmodul (2) befestigt ist; und
- zumindest einem Haltemodul (4a, 4b) zum Halten des Dachmoduls (2) mittels einer durch ein Gewicht des zumindest einen Haltemoduls (4a, 4b) bedingten Gewichtskraft; dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Haltemodul (4a, 4b) in einem dem freischwebenden ersten Endbereich (2a) des Dachmoduls (2) in einer Längsrichtung (L) des Dachmoduls (2) betrachtet gegenüberliegenden zweiten Endbereich (2b) an dem Dachmodul (2) befestigt ist.
2. Modulare Parkplatzüberdachung (1) nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Haltemodul (4a, 4b) in dem zweiten Endbereich (2b) des Dachmoduls (2) ein erstes Haltemodul (4a) und ein zweites Haltemodul (4b) umfasst, welche jeweils an dem Dachmodul (2) befestigt sind, und zwar in jeweiligen in einer quer zur Längsrichtung (L) verlaufenden Querrichtung (Q) betrachtet einander gegenüberliegenden Seitenbereichen (2c, 2d) des Dachmoduls (2).
3. Modulare Parkplatzüberdachung (1) nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Stützmodul (3a, 3b) ein erstes Stützmodul (3a) und ein zweites Stützmodul (3a) umfasst, welche jeweils an dem Dachmodul (2) befestigt sind, und zwar in jeweiligen in der Querrichtung (Q) betrachtet einander gegenüberliegenden Seitenbereichen (2c, 2d) des Dachmoduls (2).
4. Modulare Parkplatzüberdachung (1) nach einem der beiden vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass erstes und zweites Haltemodul (4a, 4b) merkmalsgleich sind, insbesondere baugleich sind, und/oder erstes und zweites Stützmodul (3a, 3b) merkmalsgleich sind, insbesondere baugleich sind.
5. Modulare Parkplatzüberdachung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Stützmodul (3a, 3b) an dem zumindest einem Haltemodul (4a, 4b) befestigt ist, insbesondere das erste Stützmodul (3a) an dem ersten Haltemodul (4a) und das zweite Stützmodul (3b) an dem zweiten Haltemodul (4b).
6. Modulare Parkplatzüberdachung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Stützmodul (3a, 3b) in dem zweiten Endbereich (2b) an dem
Dachmodul (2) befestigt ist.
7. Modulare Parkplatzüberdachung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Masse des zumindest einen Haltemoduls (4a, 4b) mindestens 70%, insbesondere mindestens 85%, einer Masse des Dachmoduls (2) beträgt und/oder die Masse des zumindest einen Haltemoduls (4a, 4b) höchstens 500%, insbesondere höchstens 400%, der Masse des Dachmoduls (2) beträgt.
8. Modulare Parkplatzüberdachung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Haltemodul (4a, 4b) jeweils in einer Hochrichtung (H) zumindest zehn mal höher ist als in der Querrichtung (Q) breit und/oder in der Längsrichtung (L) tief, und insbesondere gleich breit wie tief sind, bevorzugt mit einem quadratischen Querschnitt, und insbesondere das Haltemodul (4a, 4b) ausgebildet ist zumindest im Wesentlichen oberirdisch angeordnet zu sein .
9. Modulare Parkplatzüberdachung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der freischwebende erste Endbereich (2a) sich über zumindest 50% einer in der Längsrichtung (L) gemessenen Gesamtlänge des Dachmoduls (2) erstreckt, insbesondere über zumindest 60%, bevorzugt über zumindest 70% und besonders bevorzugt über zumindest 80%.
10. Modulare Parkplatzüberdachung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Stützmodul (3a, 3b) und das zumindest eine Haltemodul (4a, 4b) auf einem Erdboden stehend eine Standfläche der Parkplatzüberdachung (1) aufspannen, deren in der Längsrichtung (L) gemessenen Gesamtlänge höchstens 40%, insbesondere höchstens 30%, bevorzugt höchstens 20%, der Gesamtlänge des Dachmoduls (2) beträgt.
11. Modulare Parkplatzüberdachung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Stützmodul (3a, 3b) und/oder das zumindest eine Haltemodul (4a, 4b) eine Aufnahme für eine Erdschraube aufweist, mittels welcher das jeweilige Modul (3a, 3b, 4a, 4b) im Erdboden verschraubbar ist.
12. Modulare Parkplatzüberdachung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an einem oder beiden Seitenbereichen (2c, 2d) des Dachmoduls (2) ein jeweiliges Dachflächen-Ergänzungsmodul (5a, 5b) angeordnet ist, welches ausgebildet ist, eine das Fahrzeug vor den Umwelteinflüssen schützende Dachfläche des Dachmoduls (2) in der Querrichtung (Q) zu vergrößern, wobei insbesondere das Dachflächen- Ergänzungsmodul (5a, 5b) lichtdurchlässig ausgebildet ist.
13. Modulare Parkplatzüberdachung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
die Parkplatzüberdachung (1) eine Höhe von 3 Metern über dem Erdboden (100) nicht überschreitet.
14. Modulare Parkplatzüberdachung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Parkplatzüberdachung (1) n Dachmodule (2, 2', 2") aufweist und (n+1) Stützmodule sowie (n+1) Haltemodule, wobei jedem Dachmodul (2, 2', 2") zwei Stützmodule (3a, 3b, 3a', 3b', 3a", 3b") und zwei Haltemodule (4a, 4b, 4a', 4b' ,4a", 4b") zugeordnet sind und (n-1) Stützmodulen (3b) sowie (n-1) Haltemodulen (4b) jeweils zwei Dachmodule (2, 2'), wobei n eine natürliche Zahl größer 1.
15. Bausatz für eine modulare Parkplatzüberdachung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, aufweisend ein oder mehrere der Dachmodule (2, 2', 2") und/oder ein oder mehrere der Stützmodule (3a, 3b) und/oder ein oder mehrere der Haltemodule (4a, 4b) und/oder ein oder mehrere Dachflächen- Ergänzungsmodule (5a, 5b), wobei insbesondere die jeweiligen Dachmodule (2, 2', 2") und/oder die jeweiligen Stützmodule (3a, 3b) und/oder die jeweiligen Haltemodule (4a, 4b) und/oder die jeweiligen Dachflächen-Ergänzungsmodule (5a, 5b) merkmalsgleich, bevorzugt baugleich sind.
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