EP4705214A1 - Saugeinheit und saugvorrichtung - Google Patents

Saugeinheit und saugvorrichtung

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EP4705214A1
EP4705214A1 EP24724201.9A EP24724201A EP4705214A1 EP 4705214 A1 EP4705214 A1 EP 4705214A1 EP 24724201 A EP24724201 A EP 24724201A EP 4705214 A1 EP4705214 A1 EP 4705214A1
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EP
European Patent Office
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suction
plate
channel
unit
deflection
Prior art date
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Application number
EP24724201.9A
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English (en)
French (fr)
Inventor
César Carrasco
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AO Formaflon Swiss AG
Original Assignee
AO Formaflon Swiss AG
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    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G47/00Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
    • B65G47/74Feeding, transfer, or discharging devices of particular kinds or types
    • B65G47/90Devices for picking-up and depositing articles or materials
    • B65G47/91Devices for picking-up and depositing articles or materials incorporating pneumatic, e.g. suction, grippers
    • B65G47/911Devices for picking-up and depositing articles or materials incorporating pneumatic, e.g. suction, grippers with air blasts producing partial vacuum
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25JMANIPULATORS; CHAMBERS PROVIDED WITH MANIPULATION DEVICES
    • B25J15/00Gripping heads and other end effectors
    • B25J15/06Gripping heads and other end effectors with vacuum or magnetic holding means
    • B25J15/0616Gripping heads and other end effectors with vacuum or magnetic holding means with vacuum
    • B25J15/0683Details of suction cup structure, e.g. grooves or ridges
    • HELECTRICITY
    • H10SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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Abstract

Die Saugeinheit (10), die zum Ansaugen eines Objekts (P) nach dem Bernoulli-Prinzip geeignet ist, umfasst eine Umlenkeinheit (12) mit einem Umlenkkopf (121) und mit einem an den Umlenkkopf (121) anschliessenden zapfenförmigen Montageelement (122), sowie einen Saugkörper (16), der eine Saugplatte (11) mit einer vom Saugkörper (16) abgewandten Frontseite aufweist, der einen Einlasskanal (130) aufweist, der den Saugkörper (16) bis zur Frontseite der Saugplatte (11) hin durchläuft und in den das zapfenförmige Montageelement (122) von der Frontseite der Saugplatte (11) her eingesetzt ist, und der mehrere vom Einlasskanal (130) abgezweigte Verteilkanäle (13) aufweist, durch die hindurch ein gasförmiges Medium vom Einlasskanal (130) zur Frontseite der Saugplatte (11) hin in einen Umlenkkanal (110) einführbar ist, der einerseits durch die Frontseite der Saugplatte (11) und andererseits durch den Umlenkkopf (121) der Umlenkeinheit (12) begrenzt ist. Erfindungsgemäss ist vorgesehen, dass die Verteilkanäle (13) entlang eines Kanalsegments (1300) des Einlasskanals (130) je durch einen Verbindungskanal (133) mit dem Einlasskanal (130) verbunden sind, welcher Verbindungskanal (133) ausgehend von der Frontseite der Saugplatte (11) entlang eines Teils des Kanalsegments (1300) durch das eingesetzte zapfenförmige Montageelement (122) verschlossen und oberhalb des zapfenförmigen Montageelements (122) gegen den Einlasskanal (130) geöffnet ist. Ferner ist eine Saugvorrichtung (1) mit mehreren Saugeinheiten (10).

Description

Saugeinheit und Saugvorrichtung Die Erfindung betrifft eine nach dem Bernoulli-Prinzip arbeitende Saugeinheit sowie eine Saugvorrichtung mit wenigstens einer nach dem Bernoulli-Prinzip arbeitenden Saugeinheit, mittels der Objekte, insbesondere vereinzelte Objekte aus einem Arbeitsprozess aufgenommen und wieder abgegeben werden können. In zahlreichen industriellen Anwendungen, insbesondere in der Nahrungsmittelindustrie, sind Produkte oder Objekte mit vorbestimmten Abmessungen für die Verpackung bereitzustellen. Oft werden Nahrungsmittel, wie Brot, Wurstwaren oder Käse in dünne Tranchen oder Scheiben aufgeteilt und verpackt. In anderen technischen Bereichen werden z.B. plattenförmige Werkstücke, wie Wafer, Platinen, Folien, Papier, Holzfurnier und dergleichen, hergestellt und zur Weiterverarbeitung bereitgestellt. Nebst scheibenförmigen Objekten sind oft auch anders geformte Objekte zu erfassen, die beispielsweise runde oder lang gestreckte Formen aufweisen. Die Objekte sind an einem Aufnahmeort schonend aufzunehmen und an einem Abgabeort unverändert, d.h. ohne Verformung, Beschädigung oder Kontamination, wieder abzugeben. Anstelle von mechanischen Greifwerkzeugen werden daher oft Saugvorrichtungen eingesetzt, die vorzugsweise nach dem Bernoulli-Prinzip arbeiten. Gemäss der DE202006016833U1 bestehen Bernoulli-Saugeinheiten üblicherweise aus einem achssymmetrischen Grundkörper, durch den ein gasförmiges Medium (Druckluft, Schutzgas, etc.) aus mindestens einer Düse in Richtung eines zu hebenden Objekts strömt. Beim Auftreffen auf das Objekt wird das gasförmige Medium zwischen der Objekteinheit und dem Grundkörper der Saugeinheit mit hoher Strömungsgeschwindigkeit in radialer Richtung abgelenkt. Gemäss der Bernoulli-Gleichung sind die kinetische Energie und die spezifische Druckenergie stets konstant. Im Bereich der hohen Strömungsgeschwindigkeit resultiert daher ein entsprechend reduzierter Druck, mittels dessen das Objekt angesaugt wird. Zur Verringerung der der Saugkraft entgegenwirkenden Druckkraft, die beim Auftreffen des Medienstroms auf das Objekt entsteht, wird bei bekannten Saugeinheiten der Medienstrom vor dem Auftreffen auf das Objekt in radialer Richtung umgelenkt. Es wird eine plattenförmige Umlenkeinheit vor das einströmende Gas gehalten, sodass dieses radial durch einen Ringspalt umgelenkt und seitlich weggeführt wird. In der DE202006016833U1 sind Saugeinheiten gezeigt, bei denen die plattenförmige Umlenkeinheit einstückig mit dem Grundkörper verbunden ist. Die Herstellung einer solchen Saugeinheit mit der einstückig darin integrierten Umlenkeinheit ist mit einem hohen Fertigungsaufwand verbunden. Die US2022289500A1 beschreibt Saugeinheiten, die eine Umlenkeinheit mit einem Umlenkkopf und mit einem an den Umlenkkopf anschliessenden zapfenförmigen Montageelement, und einen Saugkörper aufweist. Der Saugkörper umfasst eine Saugplatte, die eine vom Saugkörper abgewandte Frontseite aufweist, einen Einlasskanal, der nach dem Einsetzen des Umlenkkopfs frontseitig verschlossen ist, und mehrere vom Einlasskanal abgezweigte Verteilkanäle aufweist, durch die ein gasförmiges Medium vom Einlasskanal zur Frontseite der Saugplatte in einen Umlenkkanal oder Ringspalt einführbar ist, der einerseits durch die Frontseite der Saugplatte und andererseits durch den Umlenkkopf der Umlenkeinheit begrenzt ist, und durch welchen Umlenkkanal oder Ringspalt das gasförmige Medium von der Umlenkeinheit wegführbar ist. Auch die Herstellung dieser Saugeinheit ist mit hohem Fertigungsaufwand verbunden. Die Verteilkanäle werden mittels Bohrungen in den Saugkörper eingefügt, weshalb eine intensive mechanische Bearbeitung erforderlich ist. Saugvorrichtungen mit mehreren Saugeinheiten erlauben es, gleichzeitig mehrere Objekte manuell oder maschinell zu erfassen und zu transportieren. Saugvorrichtungen dieser Art weisen üblicherweise einen komplexen Aufbau auf und erlauben es in der Regel nicht die Saugeinheiten in einfacher Weise zu montieren. Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte Saugeinheit, die nach dem Bernoulli-Prinzip arbeitet, zu schaffen. Ferner ist eine verbesserte Saugvorrichtung mit wenigstens einer nach dem Bernoulli- Prinzip arbeitenden Saugeinheit zu schaffen. Erfindungsgemässe Saugeinheiten sollen es erlauben, Objekte mit beliebigen Abmessungen und Formen sicher zu erfassen und kontrolliert abzugeben. Die Saugeinheiten sollen mit einen Grundkörper aufweisen, der mit einem geringen Fertigungsaufwand hergestellt werden kann. Die Saugeinheiten sollen in einfachen Prozessen in kurzen Taktzyklen kostengünstig produziert werden können. Eine aufwändige mechanische Bearbeitung soll vermieden werden. Die erfindungsgemässe Saugvorrichtung soll kostengünstig herstellbar und mit geringem Fertigungsaufwand an die Anforderungen von Anwendern in unterschiedlichen Technologiebereichen anpassbar sein. Saugeinheiten sollen in einfacher Weise montierbar und demontierbar sein, sodass die Saugvorrichtung rasch an einen vorliegenden Arbeitsprozess angepasst werden kann. Die Saugeinheiten sollen ohne Werkzeuge mit einfachen Befestigungsmitteln montierbar sein. Die Saugvorrichtung soll zur Verwendung als Handwerkzeug oder für den maschinellen Einsatz beispielsweise durch Automaten oder Roboter geeignet sein. Diese Aufgabe wird mit einer Saugeinheit und einer Saugvorrichtung gelöst, welche die in Anspruch 1 bzw. 11 angegebenen Merkmale aufweisen. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in weiteren Ansprüchen angegeben. Die Saugeinheit, die zum Ansaugen eines Objekts nach dem Bernoulli-Prinzip geeignet ist, umfasst eine Umlenkeinheit mit einem Umlenkkopf und mit einem an den Umlenkkopf anschliessenden zapfenförmigen Montageelement, sowie einen Saugkörper, der eine Saugplatte mit einer vom Saugkörper abgewandten Frontseite aufweist, der einen Einlasskanal aufweist, der den Saugkörper bis zur Frontseite der Saugplatte hin durchläuft und in den das zapfenförmige Montageelement von der Frontseite der Saugplatte her eingesetzt ist, und der mehrere vom Einlasskanal abgezweigte Verteilkanäle aufweist, durch die hindurch ein gasförmiges Medium vom Einlasskanal zur Frontseite der Saugplatte hin in einen Umlenkkanal oder Ringspalt einführbar ist, der einerseits durch die Frontseite der Saugplatte und andererseits durch den Umlenkkopf der Umlenkeinheit begrenzt ist. Erfindungsgemäss ist vorgesehen, dass die Verteilkanäle entlang eines Kanalsegments des Einlasskanals je durch einen Verbindungskanal mit dem Einlasskanal verbunden sind, welcher Verbindungskanal ausgehend von der Frontseite der Saugplatte entlang eines Teils des Kanalsegments durch das eingesetzte zapfenförmige Montageelement verschlossen und oberhalb des zapfenförmigen Montageelements gegen den Einlasskanal geöffnet ist. Der Saugkörper weist somit keine zwischen dem Kanaleingang und dem Kanalausgang vollständig umschlossenen Verteilkanäle auf, die durch mechanische Arbeitsprozesse, beispielsweise durch Bohren, in den Saugkörper eingefügt werden müssen. Der Saugkörper kann in einem Arbeitsgang durch Urformen oder durch ein Urformverfahren, insbesondere ein Spritzgiessverfahren gefertigt werden. Das Urformen ist eine Hauptgruppe von Fertigungsverfahren und vereint nach DIN 8580 alle Fertigungsverfahren, bei denen aus einem formlosen Stoff ein fester Körper hergestellt wird, der eine geometrisch definierte Form hat. Urformen wird genutzt, um die Erstform eines festen Körpers herzustellen und den Stoffzusammenhalt zu schaffen (siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Urformen). Vorteilhaft können Druckgiessverfahren, Spritzgiessverfahren oder Pressformverfahren angewendet werden. Kunststoffe können daher vorteilhaft aus dem flüssigen oder plastischen Zustand in die Endform des Saugkörpers überführt werden, sodass eine anschliessende mechanische Bearbeitung entfällt. Die erfindungsgemässen Saugeinheiten können daher ohne mechanische Bearbeitung kostengünstig hergestellt werden. Die Verbindungskanäle und somit die Verteilkanäle werden bevorzugt erst durch das eingesetzte zapfenförmige Montageelement der Umlenkeinheit in einem Bereich zwischen dem Einlasskanal und der Frontseite der Saugplatte verschlossen. Das gasförmige Medium kann vom Einlasskanal daher nur zu Auslassöffnungen der Verteilkanäle geführt werden, die an der Frontseite der Saugplatte an definierten Stellen vorgesehen sind. Bevorzugt werden die Verbindungskanäle durch die Umlenkeinheit verschlossen. Es ist hingegen auch möglich, ein gleichwirkendes Verschlussteil zu verwenden, dass beispielsweise eine in den Einlasskanal einführbare Dichtungshülse und einen daran anschliessenden Ringflansch aufweist. Das Montageelement der Umlenkeinheit wird in der Folge in das Verschlussteil eingesetzt oder eingedreht. Vorzugsweise werden zur Fertigung des Saugkörpers und der Umlenkeinheit transparente Kunststoffe verwendet, die es erlauben, ein von der Saugeinheit gehaltenes Objekt optisch zu überwachen und/oder zu prüfen. Die Verteilkanäle sind in regelmässigen oder in unregelmässigen Abständen zueinander angeordnet und verlaufen vorzugsweise entlang der Mantelfläche eines Konus oder entlang einer Kurve, gegebenenfalls asymptotisch zur Saugplatte, konzentrisch zur Längsachse, nach aussen. Durch entsprechende Formung und Neigung der Verteilkanäle kann die Ausstossrichtung des Mediums nach Wunsch beeinflusst werden. Die Verbindungskanäle werden bevorzugt als Längsschlitze realisiert, die in einfacher Weise verschlossen werden können. Dabei weisen die Verbindungskanäle eine an das Kanalsegment des Einlasskanals anschliessende erste Kanalöffnung und eine an die Frontseite der Saugplatte anschliessende zweite Kanalöffnung auf. Vorzugsweise wird vorgesehen, dass die Umlenkeinheit einen an das Montageelement anschliessenden Dichtungsring aufweist, der an der zweiten Kanalöffnung anliegt und die Verbindungskanäle frontseitig verschliesst. Das hülsenförmige und mit einem Ringflansch versehen Verschlussteil ist funktionsgleich. Zusätzlich oder alternativ wird vorzugsweise vorgesehen, dass das Montageelement oder auch das hülsenförmige Verschlussteil entsprechend der Anzahl der Verteilkanäle mit Verschlusskörpern versehen ist, die in die Verbindungskanäle einführbar sind, um diese vorzugsweise vollständig auszufüllen und zu verschliessen. Die Verschlusskörper sind vorzugsweise komplementär zu den Verbindungskanälen ausgebildet. Der Saugkörper ist vorzugsweise einstückig oder lösbar mit einem Saugkorb verbunden, dessen Innenseite an die Saugplatte anschliesst oder dessen Innenseite von der Saugplatte beabstandet ist, und der einen Aufnahmekanal umschliesst, der eine Kanalöffnung aufweist, die derart dimensioniert ist, dass vereinzelte Objekte in den Aufnahmekanal oder in wenigstens eine Einformung an der Unterseite des Saugkorbs einführbar sind. Vorzugsweise weist der Saugkorb wenigstens eine Korböffnung, vorzugsweise eine schlitzförmige Korböffnung, auf, die vorzugsweise etwa auf der Höhe des Umlenkkopfs der eingesetzten Umlenkeinheit oder mit einem Abstand von der Saugplatte entfernt liegt, der beispielsweise im Bereich von 1 mm – 20 mm liegt. Vorteilhaft können auch mehrere Korböffnungen vorgesehen sein, die vorzugsweise in einer Ebene oder in mehreren Ebenen axial zur Längsachse der Saugeinheit gegeneinander verschoben angeordnet sind. Vorzugsweise ist die Kanalöffnung des Saugkorbs von einer senkrecht oder geneigt zum Saugkorb ausgerichteten Ringplatte umschlossen. Die Saugplatte und/oder die Ringplatte sind vorzugsweise mit nach aussen verlaufenden Kanälen versehen, die den Durchlass des Mediums gewährleisten, wenn ein Objekt an die Saugeinheit angekoppelt ist. Der Saugkörper kann vorteilhaft mit Halteelementen, wie Einformungen, Bohrungen, Ringen oder eine Ringnut, versehen werden, mittels denen der Saugkörper an einem Vorrichtungsanschluss, insbesondere einem Vorrichtungsanspruch Stern Saugvorrichtung montierbar ist. Die Saugeinheit kann beispielsweise mit dem Saugkörper auf eine Auslassöffnung der Saugvorrichtung aufgesetzt und mittels eines Befestigungselements, wie einer Montageklammer, einem Montagebügel oder dergleichen fixiert werden. Vorzugsweise wird zwischen dem Vorrichtungsteil, welches die Auslassöffnungen aufweist, und dem Saugkörper wenigstens ein Dichtungsring vorgesehen, welcher gewährleistet, dass das aus der Auslassöffnungen austretende Medium nur durch die angeschlossene Saugeinheit geführt wird. Erfindungsgemässe Saugeinheiten beispielsweise in den beschriebenen Ausgestaltungen, die mit wenigstens einem Halteelement versehen sind, oder konventionelle Saugeinheiten, die mit wenigstens einem funktionsgleichen Halteelement versehen sind, können vorteilhaft in erfindungsgemässe Saugvorrichtungen integriert werden. Erfindungsgemässe Saugvorrichtungen umfassen eine Verteilvorrichtung, die einen Hohlkörper mit wenigstens einer Einlassöffnung und mit mehreren Auslassöffnungen aufweist, und Befestigungselemente, die mit der Verteilvorrichtung fest oder lösbar verbunden oder verbindbar sind und die je an einer Auslassöffnung einen Vorrichtungsanschluss bilden, und eine zugeordnete Saugeinheit am Halteelement über einer zugeordneten Auslassöffnung halten können. Der Hohlkörper kann ein einfaches mehrkantiges oder rundes Rohr sein, das mit minimalem Kostenaufwand bereitgestellt und mit der wenigstens einen Einlassöffnung und an einer oder mehreren Seiten mit Auslassöffnungen versehen werden kann. Die Befestigungselemente sind vorzugsweise als Montageklammern oder Montagebügel ausgebildet und vorzugsweise aus elastischem Material, Metall oder Kunststoff, gefertigt. Befestigungselemente können beispielsweise an Montageelementen, insbesondere Flanschelementen befestigt werden, die an der Verteilvorrichtung vorgesehen werden. Vorzugsweise werden jedoch Befestigungselemente bereitgestellt, die ohne solche Montageelemente montiert werden können. Ein solches Befestigungselement ist vorzugsweise als Montageklammer ausgebildet und umfasst in einer vorzugsweisen Ausgestaltung eine Bodenplatte, an die zwei Seitenwände anschliessen, und eine vorzugsweise nach unten geneigte Deckplatte, die auf der der Bodenplatte gegenüber liegenden Seite an eine der Seitenwände anschliesst. Die Bodenplatte weist einen Montageschlitz auf, an den zumindest an einer der Seitenwände eine Aufnahmeöffnung anschliesst, die breiter ist als der Montageschlitz und in die ein Halteelement einer Saugeinheit, das vorzugsweise als Montageteller ausgebildet ist, einführbar oder eingeführt ist. Die Montageklammer wird dabei derart moniert, dass der Montageschlitz über einer Auslassöffnung liegt und das Halteelement der Saugeinheit über die zugeordnete Auslassöffnung geschoben werden kann. Die Deckplatte wirkt dabei als Federelement, das den Montageteller gegen die Verteilvorrichtung zieht. Die montierte Montageklammer umklammert nach der Montage die Verteilvorrichtung und hält die montierte Saugeinheit stabil in Position. Die Montageklemme kann vorteilhaft durch Biegen einer elastischen Metallplatte oder aus Kunststoff gefertigt und in einfacher Weise an einer Verteilvorrichtung montiert werden. Die Teile der Montageklammer sind vorzugsweise ganz oder teilweise an die Form der Verteilvorrichtung angepasst. Die Bodenplatten und Seitenplatten sind daher gegebenfalls eben, gerundet und/oder gekantet. Dabei ist es nicht notwendig, dass an jeder der Auslassöffnungen eine Saugeinheit montiert wird. Nicht verwendete Auslassöffnungen werden durch ein Dichtungselement, beispielsweise eine Schraube verschlossen. Die Verteilvorrichtung kann an unterschiedliche Prozesse und Maschinen, insbesondere Produktionsmaschinen oder Produktionsstrassen, angepasst werden. Verteilvorrichtungen können beispielsweise rohrförmig, quaderförmig, einarmig oder mehrarmig oder kreuzförmig ausgebildet sein oder beliebige andere Formen aufweisen. Die Verteilvorrichtungen können ferner aus beliebigen Materialien, wie Metall oder Kunststoff, gefertigt sein. Die Verteilvorrichtungen können einstückig oder modular aufgebaut sein, sodass sie vom Anwender bedarfsweise zusammengesetzt werden können. In vorzugsweisen Ausgestaltungen sind die Verteilvorrichtungen kreisförmig, tellerförmig oder radförmig ausgebildet oder als Rechteckprofil oder Mehrkantprofil ausgebildet. Beispielsweise umfasst die Verteilvorrichtung zwei runde Seitenplatten, die peripher durch einen zylindrischen Kreisrahmen miteinander verbunden sind und einen Hohlraum begrenzen. Die Auslassöffnungen und die den Auslassöffnungen zugeordneten Befestigungselemente können wahlweise an den Seitenplatten und/oder am Kreisrahmen vorgesehen werden. Die vorzugsweise rotationssymmetrisch ausgebildete Verteilvorrichtung erlaubt es, mittels den Sauberobjekten Objekte an einer ersten Stelle aufzunehmen und an einer zweiten Stelle wieder abzugeben. In einer weiteren vorzugsweisen Ausgestaltung weist die Verteilvorrichtung einen polygonalen Querschnitt mit mehreren Seiten auf, von denen eine oder mehrere mit Auslassöffnungen und Befestigungselementen versehen sind, mittels denen die montiertem Saugeinheiten gehalten sind. Die Saugvorrichtung ist in Ausgestaltungen realisierbar, die eine manuelle oder maschinelle Bedienung, beispielsweise durch einen Automaten oder Roboter erlauben. Die Auslassöffnungen sind vorzugsweise durch mechanische oder steuerbare elektromechanische Verschlussmittel wahlweise ganz oder teilweise abschliessbar, sodass montierte Saugvorrichtungen individuell aktivierbar sind. Nachfolgend wird die Erfindung anhand von Zeichnungen näher erläutert. Dabei zeigt: Fig. 1 eine kombinierte Saugvorrichtung 1 mit zwei radförmigen Saugvorrichtungen 1A, 1B, die peripher mit Saugeinheiten 10 bestückt sind, von denen Objekte P an einem Aufnahmeort aufgenommen und an einem Abgabeort an eine Fördervorrichtung 6 abgegeben werden; Fig. 2 in Schnittdarstellung eine vorbekannte Saugeinheit 10’ mit einer Umlenkeinheit 12, die einen Umlenkkopf 121 und ein an den Umlenkkopf 121 anschliessendes zapfenförmiges Montageelement 122 umfasst, und mit einem Saugkörper 16, der eine an den Saugkörper 16 anschliessende Saugplatte 11 mit einer vom Saugkörper 16 abgewandten Frontseite, einen daran anschliessenden Saugkorb 161, einen Einlasskanal 130 und mehrere vom Einlasskanal 130 abgezweigte Verteilkanäle 13 aufweist, die ausgehend von der Frontseite der Saugplatte 11 bis zum Einlasskanal 130 in den Saugkörper 16 eingebohrt wurden; Fig. 3a eine erfindungsgemässe Saugeinheit 10 noch ohne eine Umlenkeinheit 12 mit einem Saugkörper 16, der eine an den Saugkörper 16 anschliessende Saugplatte 11 mit einer vom Saugkörper 16 abgewandten Frontseite, einen daran anschliessenden Saugkorb 161, einen Einlasskanal 130 und mehrere vom Einlasskanal 130 abgezweigte Verteilkanäle 13 aufweist, die entlang eines Kanalsegments 1300 des Einlasskanals 130 je durch einen Verbindungskanal 133 mit dem Einlasskanal 130 verbunden sind; Fig. 3b die Saugeinheit 10 von Fig. 3a mit der in den Einlasskanal 130 eingesetzten Umlenkeinheit 12 beispielsweise gemäss Fig. 2, durch die die Verteilkanäle 13 gegen den Einlasskanal 130 hin und auch über einen Teil der Saugplatte 11 verschlossen sind; Fig. 4a einen Teil der Saugeinheit 10 von Fig. 3a, in dem die Verteilkanäle 13 vorgesehen sind, ohne die Umlenkeinheit 12; Fig. 4b den Teil der Saugeinheit 10 von Fig. 4a mit der eingesetzten Umlenkeinheit 12; Fig. 4c die Umlenkeinheit 12 von Fig. 4b, die einen Umlenkkopf 121 und ein an den Umlenkkopf 121 anschliessendes zapfenförmiges Montageelement 122 aufweist; Fig. 4d die Umlenkeinheit 12 von Fig. 4c, die ein zapfenförmiges Montageelement 122 aufweist, das mit Verschlusskörpern 1221 versehen ist; Fig. 5 die Saugeinheit 10 von Fig. 3b ohne Saugkorb; Fig. 6a die Saugeinheit 10 von Fig. 3b mit einem flexiblen Rohrteil 1615, das an den Saugkorb 161 anschliesst; Fig. 6b die Saugeinheit von Fig. 6a in Schnittdarstellung; Fig. 7 eine Saugvorrichtung 1C mit einer Verteilvorrichtung 2 in der Ausgestaltung eines Vierkantrohrs, an dem auf einer Seite Saugeinheiten 10 gemäss Fig. 3b (in Schnittdarstellung gezeigt), montiert sind; Fig. 8 eine Saugvorrichtung 1D mit einer Verteilvorrichtung 2 in der Ausgestaltung eines Vierkantrohrs, an dem auf allen Seiten Saugeinheiten 10 gemäss Fig. 3b und 6a montiert sind; Fig. 9 eine Saugvorrichtung 1E mit einer Verteilvorrichtung 2 in der Ausgestaltung eines Sechskantrohrs, an dem auf allen Seiten Saugeinheiten 10 gemäss Fig. 3b und 6a montiert sind; Fig. 10 einen Teil der Saugvorrichtung 1A gemäss Fig. 1; Fig. 11a eine Saugvorrichtung 1F mit einer Verteilvorrichtung 2 in der Ausgestaltung eines Vierkantrohrs 2, an dem Saugeinheiten 10 beispielsweise gemäss Fig. 3b und 6a mittels Befestigungselementen 25 in der Ausgestaltung von Montageklemmen montierbar sind; Fig. 11b die um 180° gewendete Verteilvorrichtung 2 von Fig. 11a mit Blick auf die Auslassöffnungen 20 sowie zwei Montagebügel 25; Fig. 11c eine der Montageklemmen 25 von Fig. 11a; und Fig. 11d die Montageklemme 25 von Fig. 11c von der anderen Seite. Fig. 1 zeigt eine kombinierte Saugvorrichtung 1 mit zwei Saugvorrichtungen 1A, 1B, die peripher vorzugsweise mit Saugeinheiten 10 bestückt sind, die nach dem Bernoulli-Prinzip arbeiten. Jede Saugvorrichtung 1A, 1B umfasst eine Verteilvorrichtung 2, die einen kreisrunden Hohlkörper mit Einlassöffnung 200A, 200B und peripher Auslassöffnungen aufweist. Die Saugeinheiten 10 sind entlang dem Kreisumfang verteilt und mittels Befestigungselementen 25 je über einer Auslassöffnung 20 gehalten, wie dies in Fig. 10 gezeigt ist. Mittels der Saugvorrichtungen 1A, 1B werden Objekte P an einem Aufnahmeort aufgenommen und an einem Abgabeort an eine Fördervorrichtung 900 abgegeben. Die erste Saugvorrichtung 1A nimmt Objekte P, z.B. Nüsse, aus einem Behälter B auf und fördert diese bis zu einem Übergabeort, an dem die Übergabe an die zweite Saugvorrichtung 1B erfolgt, welche die übernommenen Objekte P bis zum Abgabeort transportiert und dort an die Fördervorrichtung 900 abgibt. Die Druckluftzufuhr zu jeder Saugeinheit 10 erfolgt durch eine Vielzahl von Saugkanälen 200A, 200B in der Verteilvorrichtung 2 und ist individuell für jede der Saugeinheiten 10 steuerbar, sodass ein Objekt P mit einer Saugeinheit 10 aufgenommen und gleichzeitig ein Objekt P von einer anderen Saugeinheit 10 abgegeben werden kann. Jeder Saugeinheit 10 können auch zwei Druckleitungen zugeführt werden, von denen die erste an Verteilkanäle 13 und die zweite an Auslasskanäle 14 angeschlossen ist, wie dies mit Bezug zu Fig. 17 beschrieben ist. Am Übergabeort HO liegen sich eine Saugeinheit 10 der ersten Saugvorrichtung 1A, dessen Objekt P ausgestossen wird, und eine Saugeinheit 10 der zweiten Saugvorrichtung 1B, welche das Objekt P ansaugt, gegenüber. Die Steuerung der Antriebsvorrichtungen 5A, 5B der Saugvorrichtungen 1A, 1B und der Ventile 72 der Saugkanäle 200A, 200B erfolgt von der Steuereinheit 8 durch Steuersignale 81A, 81B; 87A, 87B. Die Fördervorrichtung 900 wird durch Steuersignale 86 synchron zu den Saugvorrichtungen 1A, 1B gesteuert. Eine Fördervorrichtung 95 für das gasförmige Medium, z.B. ein Gebläse oder eine Luftpumpe ist exemplarisch gezeigt und kann für alle Saugeinheiten 10 und Saugvorrichtungen 1 erfindungsgemässen eingesetzt und z.B. von der Steuervorrichtung 8 mittels Steuersignalen 89 gesteuert werden, um beispielsweise einen bestimmten Druck für das Medium einzustellen, das zu den Ventilen 72 geführt wird. Zur synchronen Steuerung der Vorrichtungseinheiten 1A, 1B, oder zur Überprüfung von Lage und Qualität von Objekten P, die von vorzugsweise transparenten Saugeinheiten 10 gehalten werden, verarbeitet die Steuereinheit 8 vorzugsweise Sensorsignale S, die von Sensoren SM, typischerweise optischen Sensoren oder Kameras, abgegeben werden. Fig. 2 zeigt in Schnittdarstellung eine bekannte Saugeinheit 10’ mit einer Umlenkeinheit 12, die einen Umlenkkopf 121 und ein an den Umlenkkopf 121 anschliessendes zapfenförmiges Montageelement 122 umfasst, und mit einem Saugkörper 16, der eine Saugplatte 11 mit einer vom Saugkörper 16 abgewandten Frontseite, einen Einlasskanal 130 und mehrere vom Einlasskanal 130 abgezweigte Verteilkanäle 13 aufweist, durch die ein gasförmiges Medium vom Einlasskanal 130 zur Frontseite der Saugplatte 11 in einen Umlenkkanal oder Ringspalt 110 einführbar ist, der einerseits durch die Frontseite der Saugplatte 11 und andererseits durch den Umlenkkopf 121 der Umlenkeinheit 12 begrenzt ist. Die gegenüber dem Einlasskanal 130 geneigten Verteilkanäle 13 wurden in den Saugkörper 16 hineingebohrt, weshalb die Fertigung dieser Saugeinheit 10’ mit hohem Aufwand und hohen Kosten verbunden ist. Fig. 3a zeigt eine erfindungsgemässe Saugeinheit 10 mit einem Saugkörper 16, der eine Saugplatte 11 mit einer vom Saugkörper 16 abgewandten Frontseite, einen Einlasskanal 130 und mehrere vom Einlasskanal 130 abgezweigte Verteilkanäle 13 aufweist. Die Verteilkanäle 13 sind entlang eines Kanalsegments 1300 des Einlasskanals 130 je durch einen Verbindungskanal 133 mit dem Einlasskanal 130 verbunden und daher gegen den Einlasskanal 130 geöffnet. Der in Schnittdarstellung gezeigte Saugkörper 16 kann daher durch ein Verfahren der Umformung, wie ein Spritzgussverfahren, vorteilhaft gefertigt werden. Beispielsweise wird ein Stab vorgesehen, welcher Elemente umfasst, die zudem Verteilkanälen 13, den daran anschliessenden Verbindungskanälen 133 sowie zum Einlasskanal 130 korrespondieren. Der Stab wird in eine den weiteren Teilen des Saugkörper entsprechende Form eingesetzt, umspritzt oder umgossen und nach Abschluss der Umformung wieder entfernt, wonach die Verteilkanäle 13, die daran anschliessenden Verbindungskanäle 133 sowie der Einlasskanal 130, der durch die Verbindungskanäle 133 mit den Verteilkanälen 13 verbunden ist, verbleiben und der Saugkörper 16 in der in Fig. 3a gezeigten Ausgestaltung vorliegt. Der Saugkörper 16 dieser Saugeinheit 10 ist mit einem Halteelement 166 in der Ausgestaltung einer Ringnut versehen, die an der Oberseite durch einen Montageteller 168 und an der Unterseite durch eine Halteplatte 169 begrenzt ist. Die Ringnut 166 erlaubt es, die Saugeinheit 10 in einer Saugvorrichtung 1A, 1B, 1C, 1D, oder 1E gemäss Fig. 1, gemäss Fig. 7, gemäss Fig. 8 oder gemäss Fig. 9 zu montieren. Das Halteelement 166 ist exemplarisch gezeigt und kann beliebig an weitere Saugvorrichtungen angepasst werden. An der Oberseite der Saugeinheit 10 ist ein Dichtungsring 24 in den Montageteller 168 eingelegt, welcher den Rand des Montagetellers 168 nach oben überragt und der vorzugsweise durch den Rand des Montagetellers 168 gehalten ist. Die Saugeinheit 10 kann daher in einfacher Weise auf eine Platte, die eine Auslassöffnungen für ein Medium aufweist, aufgesetzt und anhand eines Befestigungselements 25 festgeklemmt werden. Der Dichtungsring 24, der bei diesem Vorgang verformt wird, hat dabei eine Doppelfunktion. Einerseits wird der Raum zwischen der Platte und dem Montageteller 168 dicht abgeschlossen. Anderseits wird die Saugeinheit 10 von Dichtungsring 24 zurückgestossen und dadurch spielfrei gehalten. Die Saugeinheit 10 ist daher auch besonders einfach montierbar. In dieser Ausgestaltung ist der Saugkörper 16 einstückig mit einem Saugkorb 161 verbunden, dessen Innenseite 1619 an die Saugplatte 11 anschliesst, wobei der Saugkorb 161 einen Aufnahmekanal 1600 umschliesst, der eine Kanalöffnung 1610 aufweist, die derart dimensioniert ist, dass vereinzelte Objekte P in den Aufnahmekanal 1600 oder in wenigstens eine Einformung an der Unterseite des Saugkorbs 161 einführbar sind. Der Saugkorb 161 weist in vorzugsweisen Ausgestaltungen wenigstens eine Korböffnung 160 auf, die vorzugsweise etwa auf der Höhe des Umlenkkopfs 121 der Umlenkeinheit 12 oder mit einem Abstand von der Saugplatte 11 entfernt liegt, der im Bereich von 1 mm – 20 mm liegt. Möglich ist auch die Anordnung weiterer Reihen von Korböffnungen 161, wie Fig. 2 zeigt. Die mit dem Einlasskanal 130 verbundenen Verteilkanäle 13 sind vorzugsweise nach aussen in den Randbereich des Aufnahmekanals 1600 gegen die Innenseite des Saugkorbs 161 gerichtet. Das durch die Verteilkanäle 13, die benachbart zueinander vorzugsweise gleiche Winkelabstände einschliessen, einströmende gasförmige Medium wird daher gegen die Innenwand des Saugkorbs 161 geblasen und bildet dort einen dünnen, hohlzylindrischen Film, der mit hoher Strömungsgeschwindigkeit nach unten fliesst und gegebenenfalls durch die Korböffnungen 161 entweicht. In der Strömungszone bildet sich ein Unterdruck, durch den ein Objekt P angesaugt werden kann. Dabei ist zu beachten, dass das Objekt selbst den Strömungsfluss zusätzlich nach aussen verschiebt und den Strömungsquerschnitt weiter reduziert, weshalb sich die Strömungsgeschwindigkeit und der Unterdruck innerhalb des Saugkorbs 161 zusätzlich erhöhen. Fig. 3b zeigt die Saugeinheit 10 von Fig. 3a mit der in den Einlasskanal 130 eingesetzten Umlenkeinheit 12, durch die Verteilkanäle 13 ausgehend von der Frontseite der Saugplatte 11 entlang eines Teils des Kanalsegments 1300 durch das eingesetzte zapfenförmige Montageelement 122 verschlossen und oberhalb des zapfenförmigen Montageelements 122 gegen den Einlasskanal 130 geöffnet ist. Das gasförmige Medium ist daher ausgehend vom Einlasskanal 130 durch die Verteilkanäle 13 zur Frontseite der Saugplatte 11 in einen Umlenkkanal 110 einführbar, der einerseits durch die Frontseite der Saugplatte 11 und andererseits durch den Umlenkkopf 121 der Umlenkeinheit 12 begrenzt ist. Die in Fig. 4c gezeigte Umlenkeinheit 12 ist als pilzförmiger Rotationskörper ausgebildet und umfasst einen Umlenkkopf 121 und ein an den Umlenkkopf 121 anschliessendes zapfenförmiges Montageelement 122. Auf der der Saugplatte 11 zugewandten Seite weist der Umlenkkopf 121 eine umlaufende nutförmige Vertiefung 120 auf, die vorzugsweise gerundet gegen den Rand des Umlenkkopfs 121 verläuft. In einem Schnitt durch die Rotationsachse weist die Umlenkeinheit somit zumindest annähernd einen ankerförmigen Querschnitt auf. Es wird dadurch eine Ringdüse gebildet, innerhalb der einströmende Luft zurück gegen die Saugplatte 11 geführt wird und entlang dieser mit hoher Geschwindigkeit vorzugsweise radial nach aussen strömt, wodurch ein Unterdruck resultiert. Fig. 4a zeigt einen Teil der Saugeinheit 10 von Fig. 3a, in dem die Verteilkanäle 13 vorgesehen sind. Der durch den Viertelschnitt durch den Saugkörper 16 ist gezeigt, dass der Einlasskanal 130 bis zur Frontseite der Saugplatte 11 geführt ist und dass die Verteilkanäle 13 in einem Kanalsegment 1300 des Einlasskanals 130 abgezweigt vom Einlasskanal 130 bis zur Frontseite der Saugplatte 11 verlaufen und über das gesamte Kanalsegment 1300 je durch einen Verbindungskanal 133 mit dem Einlasskanal 130 verbunden sind. Der durch den Viertelschnitt offengelegte Verteilkanal 13 ist durch eine strichpunktierte Linie vom Verbindungskanal 133 getrennt. Der Verbindungskanal 133 ist durch eine erste Kanalöffnung 131 gegen den Einlasskanal 130 und durch eine zweite Kanalöffnung 132 nach unten zur Frontseite der Saugplatte 11 hin geöffnet. Zum Verschliessen dieser beiden Kanalöffnungen 131, 132 wird entweder die Umlenkeinheit 12 von Fig. 4c oder von Fig. 4d oder das Verschlussteil 1200 eingesetzt, welches eine Dichtungshülse 1201 und einen Ringflansch 1202 aufweist. Falls das Verschlussteil 1200 frontseitig in den Einlasskanal 130 eingesetzt wird, so wird die Umlenkeinheit 12 mit dem Montageelement 122 in die Dichtungshülse 1201 des Verschlussteils 1200 eingesetzt. Beim Einsetzen der Umlenkeinheit 12 von Fig. 4c oder des Verschlussteils 1200 von Fig. 3b werden die Verbindungskanäle 133 zwischen der ersten Kanalöffnung 131 und der zweiten Kanalöffnung 132 der Verteilkanäle 13 verschlossen. Frontseitig werden die Verbindungskanäle 133 durch einen Dichtungsring 123, der an das Montageelement 122 der Umlenkeinheit 12 anschliesst, oder den Ringflansch 1202 des Verschlussteils 1200 verschlossen. In der Ausgestaltung von Fig. 4d ist das Montageelement 122 entsprechend der Anzahl der Verteilkanäle 13 mit Verschlusskörpern 1221 versehen, die in die Verbindungskanäle 133 einführbar sind, um diese zu verschliessen. Durch die Verschlusskörper 1221 werden gleichzeitig beide Kanalöffnung 131, 132 beschlossen. Die Verschlusskörper 1221 sind vorzugsweise komplementär zu den Verbindungskanälen 131, beispielsweise rippenförmig ausgebildet. Vorzugsweise verlaufen die Verschlusskörper 1221 parallel zur Längsachse x des Montageelements 122 oder der Dichtungshülse 1201, damit das Montageelement 122 oder Dichtungshülse 1201 an der Frontseite der Saugplatte 11 ungehindert in den Einlasskanal 130 eingesetzt werden kann. Nach dem Einsetzen der Umlenkeinheit 12 oder des Verschlussteils 1200 sind die Verteilkanäle 13 zwischen der Eingangsöffnung 131 und der Ausgangsöffnung 132 ebenso verschlossen, wie bei der Saugeinheit von Fig. 2. Fig. 5 zeigt die Saugeinheit 10 von Fig. 3b ohne den nur optional vorgesehenen Saugkorb 161. Saugeinheiten 10 ohne Saugkorb 161 werden typischerweise zur Aufnahme und Abgabe flacher Objekte verwendet. Saugeinheiten 10 mit einem Saugkorb 161 erlauben hingegen die Aufnahme von beliebig geformten Objekten. Die Saugplatte 11 kann in einer Ebene bis zum äusseren Rand verlaufen oder gewölbt sein. Vorzugsweise sind in den Teilen der Saugeinheit 10, die ein Objekt erfassen, Ausnehmungen, Vertiefungen oder Saugkanäle 111 vorgesehen, die die Aufrechterhaltung des Medienflusses gewährleisten, wenn ein Objekt angekoppelt ist. Fig. 6a zeigt die Saugeinheit 10 von Fig. 3b mit einem flexiblen Rohrteil 1615, das an den Saugkorb 161 anschliesst. Das Rohrteil 1615 ist vorzugsweise als elastischer Balg ausgebildet, der sich an ein Objekt ausrichten kann. Die Verwendung dieser Saugeinheit 10 ist bei Saugvorrichtungen 1C, 1D, 1E von Fig. 7, Fig. 8 und Fig. 9, die eine gerade oder rohrförmige Verteilvorrichtung 2 aufweisen besonders vorteilhaft. Fig. 6b zeigt die Saugeinheit von Fig. 6a in Schnittdarstellung. Es ist gezeigt, dass der Saugkorb 161 und das Rohrteil 1615 formschlüssig miteinander verbunden sind. Eine erfindungsgemässe Saugeinheit 10 kann als einzelne Einheit verwendet und dazu mit einer Druckluftleitung verbunden werden. Bei chirurgischen Eingriffen können mit einer einzelnen Saugeinheit 10 gelöste Teile oder auch Werkzeuge erfasst werden, wobei das Ansaugen von Flüssigkeit und die Verunreinigung der Saugeinheit 10 vorteilhaft vermieden wird. In Produktionsprozessen, bei denen auf einem Fördermittel zahlreiche Produkte transportiert werden, ist der Einsatz von Saugvorrichtungen wünschenswert, die mehrere Saugeinheiten 10 halten. Erfindungsgemässe Saugvorrichtungen 1, die mehrere Auslassöffnungen 210 und zugehörige Befestigungselemente oder Montagemittel 25 aufweisen, können mit einer entsprechenden Anzahl von erfindungsgemässen oder konventionellen Saugeinheiten 10 bestückt werden, die zu den Montagemitteln 25 korrespondierende Halteelemente 166, 168 aufweisen. Normalerweise werden bei einer Saugvorrichtung 1 stets Saugeinheiten desselben Typs beispielsweise von Fig. 3b, Fig. 5 oder von Fig. 6a eingesetzt. Es ist jedoch auch möglich Saugeinheiten 10 unterschiedlichen Typs in einer Saugvorrichtung 1 zu kombinieren. Die Saugvorrichtung von Fig. 7 ist mit Saugeinheiten 10 gemäss Fig. 3b bestückt. Alternativ können ausschliesslich Saugeinheiten 10 gemäss Fig. 6a eingesetzt werden. Saugvorrichtungen 1 mit mehreren Saugeinheiten 10 erlauben es, eine Reihe von Objekten in einem Schritt oder sequenziell in mehreren Schritten aufzunehmen und wieder abzugeben. Fig. 7 zeigt eine einfach aufgebaute Saugvorrichtung 1 mit zwei Vorrichtungsanschlüssen, an denen je eine Saugeinheit 10 gemäss Fig. 3b montiert ist, die einen Saugkörper 16 mit einem Halteelement 168 aufweist, das als Montageteller ausgebildet ist, an den eine Ringnut 166 anschliesst. Die Saugvorrichtung 1 umfasst eine Verteilvorrichtung 2, die einen Hohlkörper in der Ausgestaltung eines Vierkantrohrs umfasst, das zwei Einlassöffnungen 200 und mit mehreren Auslassöffnungen 20 aufweist. An jeder Auslassöffnung sind Befestigungselemente in der Ausgestaltung von Montagebügeln 25 vorgesehen, die mit der Verteilvorrichtung 2 fest verbunden sind und die an der Auslassöffnung 20 einen Vorrichtungsanschluss bilden. Die Montagebügel 25 sind fest mit dem Vierkantrohr verbunden, gegebenenfalls verschweisst. Das Vierkantrohr 2 weist stirnseitig die Einlassöffnungen 200, an der Unterseite die Auslassöffnungen 20, und an der Oberseite gegebenfalls Montageöffnungen 2000 auf. Wie dies mit Bezug zu Fig. 3a beschrieben wurde, können die Saugeinheiten 10 mittels der Montagebügel 25, die in die Ringnut 166 eingreifen in einfacher Weise montiert werden. Die zu montierende Saugeinheit 10 wird gegen die entsprechende Seite des Vierkantrohrs 2 gedrückt, wodurch der Dichtungsring 24 deformiert wird und der Saugkörper 16 mit der Ringnut 166 in die Montagebügel 25 eingeschoben werden kann. In der Folge wird der Saugkörper 16 durch den elastischen Dichtungsring 24, beispielsweise ein Gummiring, gegen die Montagebügel 25 gedrückt und spielfrei gehalten. Gleichzeitig werden die Einlassöffnung 130 und die Auslassöffnungen 20 vom Dichtungsring 24 dicht abschliessend umschlossen. Auf eine Verwendung von Montagewerkzeugen, wie Schraubendrehern, Zangen, Schraubenschlüsseln oder dergleichen kann verzichtet werden. Die Montage der Saugeinheiten 10 erfolgt mit einem Handgriff. Gezeigt sind ferner ein mechanisches Stellelement 77‘ und ein steuerbares elektromechanisches Stellelement 77, mittels denen der Durchfluss des Mediums durch die Auslassöffnungen 20 einstellbar ist. Das elektromechanische Stellelement 77 weist beispielsweise ein Stellteil 771 auf, welches gesteuert von einer Steuereinheit 8 ausgefahren und zurückgefahren werden kann, um die Auslassöffnungen 20 ganz oder teilweise zu verschliessen oder wieder zu öffnen. Vorzugsweise ist jeder Saugeinheit 10 ein solches Stellelement 77 zugeordnet, sodass diese individuell oder gruppenweise angesteuert werden können, um Objekte P aufzunehmen und wieder abzugeben. Gezeigt ist ferner eine Manipuliervorrichtung R, beispielsweise ein Roboter, mit einem Betätigungselement RA beispielsweise einem Roboterarm, mit dem das Vierkantrohr 2 gehalten und wahlweise verschoben werden kann. Gezeigt ist ferner, dass die Manipuliervorrichtung R einen Medienanschluss AS, beispielsweise einen Druckluftanschluss aufweist, der mit der Einlassöffnung 200 verbunden wird. Fig. 8 zeigt eine Saugvorrichtung 1D mit einer Verteilvorrichtung 2 in der Ausgestaltung eines Vierkantrohrs, an dem auf allen Seiten Saugeinheiten 10 gemäss Fig. 3b und 6a montiert sind. Die Verteilvorrichtung 2 ist noch nicht vollständig bestückt, weshalb einzelne Auslassöffnungen 20 nach freilegen. Es können beispielsweise sechs Reihen mit unterschiedlichen Typen von Saugeinheiten 10 montiert werden. In der Praxis werden üblicherweise auf einer Seite der Verteilvorrichtung 2 vorzugsweise stets Saugeinheiten 10 desselben Typs eingesetzt. Gezeigt ist wiederum eine Manipuliervorrichtung R, mittels die Verteilvorrichtung 2, die ein Vierkantrohr umfasst, wahlweise manipuliert und zwischen einer Aufnahmeposition und einer Abgabeposition verschoben werden kann. Ferner ist die Manipuliervorrichtung R dazu vorgesehen, Vierteldrehungen der Verteilvorrichtung 2 vornehmen zu können, damit die Saugeinheiten 10 auf jeder Seite der Verteilvorrichtung 2 reihenweise sequenziell Objekte P aufnehmen und abgeben können. Fig. 9 zeigt eine Saugvorrichtung 1E mit einer Verteilvorrichtung 2 in der Ausgestaltung eines Sechskantrohrs, an dem auf allen Seiten Saugeinheiten 10 gemäss Fig. 3b und 6a montiert sind. Die Verteilvorrichtung 2 ist noch nicht vollständig bestückt. Vorzugsweise werden auf jeder Seite der Verteilvorrichtung 2 dieselben Saugeinheiten 10 eingesetzt. Es können beispielsweise sechs Reihen mit unterschiedlichen Typen von Saugeinheiten 10 montiert werden. Die Manipuliervorrichtung R ist in diesem Fall in der Lage schrittweise Drehungen der Verteilvorrichtung 2 um 60° zu vollziehen, damit die Saugeinheiten 10 auf jeder Seite der Verteilvorrichtung 2 reihenweise sequenziell Objekte P aufnehmen und abgeben können. In bevorzugten Ausgestaltungen sind die Saugvorrichtungen 1D und 1E von Fig. 8 und Fig. 9 auf wenigstens zwei Seiten der Verteilvorrichtung 2 mit unterschiedlichen Saugeinheiten 10 bestückt. Auf einer Seite sind beispielsweise Saugeinheiten 10 gemäss Fig. 3b vorgesehen, während auf der anderen Seite Saugeinheiten 10 gemäss Fig. 6a und möglicherweise auf der nächsten Seite Saugeinheiten 10 gemäss Fig. 5 montiert sind. Die Ausrüstung der Saugvorrichtungen 1 mit Saugeinheiten 10 erfolgt entsprechend den aufzunehmenden Objekte P. Sofern flache Objekte P aufzunehmen sind, werden vorzugsweise Saugeinheiten 10 ohne Saugkorb 161 beispielsweise gemäss Fig. 5 eingesetzt. Sofern Objekte P mit gleichen oder unterschiedlichen Formen aber etwa gleicher Grösse aufgenommen werden, werden vorzugsweise Saugeinheiten 10 mit einem Saugkorb 161 beispielsweise gemäss Fig. 3b eingesetzt. Sofern Objekte P mit gleichen oder unterschiedlichen Formen und ungleicher Grösse aufgenommen werden, werden bevorzugt Saugeinheiten 10 mit einem elastischen Rohr oder Balg 1615 beispielsweise gemäss Fig. 6a eingesetzt. Sofern ein grosses Objekt P und ein kleines Objekt P aufgenommen werden müssen, kann die erste Saugeinheit 10 gemäss Fig. 6a das grosse Objekt P erfassen, während die Saugvorrichtung 1 weiter abgesenkt wird, bis die zweite Saugeinheit 10 gemäss Fig. 6a oder Fig. 3b das kleinere zweite Objekt P erfassen kann. Bei diesem Vorgang wird das elastischer oder der Balg 1615 der ersten Saugeinheit 10 gemäss Fig. 6a entsprechend deformiert oder zusammengedrückt. Sofern unterschiedliche Objekte P aufzunehmen sind, kann es daher vorteilhaft sein eine Reihe von Saugeinheiten 10 unterschiedlichen Typs zu verwenden. Möglich ist es auch, die Saugeinheit 10 gemäss Fig. 5 mit einem elastischen Rohr oder Balg 1615 zu kombinieren und entsprechend einzusetzen. Fig. 10 zeigt einen Teil der Saugvorrichtung 1A von Fig. 1. Die Verteilvorrichtung 2 ist kreisförmig ausgebildet und umfasst zwei Seitenplatten 21, die peripher einen Kreisrahmen 22 begrenzen, der entlang dem Kreisumfang gegeneinander geneigte Platten 221 aufweist, die je mit einer Auslassöffnung 20 versehen sind. Die Saugeinheiten 10 können daher in der gleichen Weise montiert werden wie bei den Saugvorrichtungen von Fig. 7, Fig. 8 und Fig. 9. Lediglich die Montagemittel 25 sind anders ausgebildet. Der Montagebügel 25 ist nicht fest montiert, sondern wird in die Ringnut 166 des Saugkörpers 16 eingeschoben. Dazu sind die Seitenplatten 21 für jede der Platten 221 mit Halteflanschen 211 versehen, die je mit Montageöffnungen 210 versehen sind, in die ein Montagebügel 25 eingeschoben werden kann. Montagebügel 25 sind vorzugsweise stabförmig und U-Profil-förmig ausgebildet. Die Teile der Saugvorrichtungen 1 sind aus Metall oder Kunststoff gefertigt. Möglich ist es, Vorrichtungsteile aus Kunststoff und Vorrichtungsteile aus Metall miteinander zu kombinieren. Fig. 11a zeigt eine weitere Saugvorrichtung 1F mit einer Verteilvorrichtung 2 in der Ausgestaltung eines Vierkantrohrs 2, an dem Saugeinheiten 10 beispielsweise gemäss Fig. 3b und Fig. 6a mittels Befestigungselementen 25 montierbar sind. Die Befestigungselemente 25 sind als Montageklammern ausgebildet und nicht fest mit der Verteilvorrichtung 2 verbunden, sondern wahlweise aufsetzbar und wieder lösbar. Es sind daher keine Montagemittel an der Verteilvorrichtung 2 vorzusehen, weshalb diese Saugvorrichtung 1F mit minimalem Aufwand gefertigt werden kann. Es sind daher vereinzelte Montageklammern 25 in einer Anzahl bereitzustellen, die der Anzahl Auslassöffnungen 20 an der Verteilvorrichtung 2 entspricht. Eine erste Montageklammer 25 wurde auf das Vierkantrohr 2 aufgesetzt. Eine zweite Montageklammer 25 wird von der Seite auf das Vierkantrohr 2 geschoben. Aufgrund der elastischen Ausgestaltung der Montageklammern 25 können diese gedehnt und vorzugsweise auch frontal auf das Vierkantrohr 2 aufgesetzt werden. In eine der Montageklammern 25 wurde eine Saugeinheit 10 eingesetzt, die mittels der Montageklammer 25 gegen die Verteilvorrichtung 2 gepresst wird. Eine weitere Saugeinheit 10 steht zur Montage bereit. Fig. 11b zeigt die um 180° gewendete Verteilvorrichtung 2 von Fig. 11a mit Blick auf die Auslassöffnungen 20 und die zwei Montageklammern 25. Fig. 11c zeigt eine der Montageklammern 25 von Fig. 11a. Fig. 11d zeigt die Montageklammer 25 von Fig. 11c von der anderen Seite. Die Montageklammern 25 umfassen eine Bodenplatte 251, an die zwei Seitenwände 252, 253 anschliessen, und eine nach unten geneigte Deckplatte 254, die auf der der Bodenplatte 251 gegenüberliegenden Seite an die erste Seitenwand 252 anschliesst. Die Bodenplatte 251 weist einen Montageschlitz 2510 auf, an den an jeder der der Seitenwände 252, 253 eine Aufnahmeöffnung 2520; 2530 anschliesst, die breiter ist als der Montageschlitz 2510 und in die der Montageteller 168 einer Saugeinheit 10 einführbar ist. Die Figuren 11c und 11d zeigen, dass die Bodenplatte 251 gegeneinander gerichtete Flanschelemente 2511 aufweist, die den Montageschlitz 2510, der gegenüber den Aufnahmeöffnungen 2520, 2530 verjüngt ist, begrenzen und die, wie in Fig. 11a, gezeigt in eine Ringnut 166 der Saugeinheit 10 eingreifen und den darüber liegenden Montageteller 168 halten können. Die Montageklammern 25 sind vorzugsweise aus elastischem Material, wie Kunststoff oder Metall, gegebenenfalls Federstahl, gefertigt. Die nach unten geneigte Deckplatte 254 kann daher vorteilhaft als Federelement dienen, welches die Montageklammern 25 und einen darin gehaltenen Montageteller 168 nach oben gegen das Vierkantrohr 2 zieht, sodass der Montageteller 168 und ein vorzugsweise im Montageteller 168 gehaltener Dichtungsring 24 (siehe Fig. 5) die zugeordnete Auslassöffnung 20 dicht abschliessend umschliessen. Fig. 11a zeigt, dass der Montageteller 168 in die Aufnahmeöffnung 2520 der Montageklammer 25 eingeschoben werden kann, sodass die Ringnut 166 im Montageschlitz 2510 gehalten ist. Die Verteilvorrichtung 2 kann daher anhand von erfindungsgemässen Befestigungsmitteln 25 wahlweise mit Saugeinheiten 10 bestückt werden. Beispielsweise wird eine vorzugsweise mittels einer Schraube verschlossene Auslassöffnung 20 freigelegt, eine Montageklammer 25 aufgesetzt und die Saugeinheit 10 eingeschoben oder eine Saugeinheit 10 aufgesetzt und durch eine Montagebügel 25 fixiert. Bei allen Ausgestaltungen der Saugvorrichtungen 1 können die Saugeinheiten 10 ohne Werkzeug in einfacher Weise an einer Saugvorrichtung montiert werden.

Claims

Patentansprüche 1. Saugeinheit (10), geeignet zum Ansaugen eines Objekts (P) nach dem Bernoulli-Prinzip, mit einer Umlenkeinheit (12), die einen Umlenkkopf (121) und ein an den Umlenkkopf (121) anschliessendes zapfenförmiges Montageelement (122) umfasst, und mit einem Saugkörper (16), der eine Saugplatte (11) mit einer vom Saugkörper (16) abgewandten Frontseite aufweist, der einen Einlasskanal (130) aufweist, der den Saugkörper (16) bis zur Frontseite der Saugplatte (11) hin durchläuft und in den das zapfenförmige Montageelement (122) von der Frontseite der Saugplatte (11) her eingesetzt ist, und der mehrere vom Einlasskanal (130) abgezweigte Verteilkanäle (13) aufweist, durch die hindurch ein gasförmiges Medium vom Einlasskanal (130) zur Frontseite der Saugplatte (11) hin in einen Umlenkkanal (110) einführbar ist, der einerseits durch die Frontseite der Saugplatte (11) und andererseits durch den Umlenkkopf (121) der Umlenkeinheit (12) begrenzt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Verteilkanäle (13) entlang eines Kanalsegments (1300) des Einlasskanals (130) je durch einen Verbindungskanal (133) mit dem Einlasskanal (130) verbunden sind, welcher Verbindungskanal (133) ausgehend von der Frontseite der Saugplatte (11) entlang eines Teils des Kanalsegments (1300) durch das eingesetzte zapfenförmige Montageelement (122) oder ein Verschlussteil (1200) verschlossen und oberhalb des zapfenförmigen Montageelements (122) gegen den Einlasskanal (130) geöffnet ist.
2. Saugeinheit (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Saugkörper (16) eine Längsachse (x) aufweist und dass die Verteilkanäle (13) in regelmässigen oder in unregelmässigen Abständen zueinander angeordnet sind und konisch, konzentrisch zur Längsachse (x) oder entlang einer Kurve nach aussen zur Saugplatte (11) hin verlaufen.
3. Saugeinheit (10) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Saugkörper (16) durch ein Urformverfahren gefertigt wurde oder dass der Saugkörper (16) durch ein Spritzgiessen gefertigt wurde.
4. Saugeinheit (10) nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der Verbindungskanäle (133) eine an das Kanalsegment (1300) des Einlasskanals (130) anschliessende erste Kanalöffnung (131) und eine an die Frontseite der Saugplatte (11) anschliessende zweite Kanalöffnung (132) aufweist.
5. Saugeinheit (10) nach einem der Ansprüche 1 - 4, dadurch gekennzeich- net, dass die Umlenkeinheit (12) einen an das Montageelement (122) anschliessenden Dichtungsring (123) aufweist oder dass das Verschlussteil (1200) eine Dichtungshülse (1201) und einen Ringflansch (1202) aufweist und das Montageelement (122) der Umlenkeinheit (12) in der Dichtungshülse (1201) gehalten ist.
6. Saugeinheit (10) nach einem der Ansprüche 1 - 5, dadurch gekennzeich- net, dass das Montageelement (122) entsprechend der Anzahl der Verteilkanäle (13) mit Verschlusskörpern (1221) versehen ist, die in die Verbindungskanäle (133) einführbar sind, um diese zu verschliessen, wobei die Verschlusskörper (1221) vorzugsweise rippenförmig ausgebildet sind und parallel oder in einer Ebene radial zur Längsachse (x) verlaufen.
7. Saugeinheit (10) nach einem der Ansprüche 1 - 6, dadurch gekennzeich- net, dass der Saugkörper (16) einstückig oder lösbar mit einem Saugkorb (161) verbunden ist, dessen Innenseite (1619) an die Saugplatte (11) anschliesst oder dessen Innenseite (1619) von der Saugplatte (11) beabstandet ist, wobei der Saugkorb (161) einen Aufnahmekanal (1600) umschliesst, der eine Kanalöffnung (1610) aufweist, die derart dimensioniert ist, dass vereinzelte Objekte (P) in den Aufnahmekanal (1600) oder in wenigstens eine Einformung an der Unterseite des Saugkorbs (161) einführbar sind.
8. Saugeinheit (10) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Saugkorb (161) wenigstens eine Korböffnung (160) aufweist, die vorzugsweise etwa auf der Höhe des Umlenkkopfs (121) der Umlenkeinheit (12) oder mit einem Abstand von der Saugplatte (11) entfernt liegt.
9. Saugeinheit (10) nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanalöffnung (1610) des Saugkorbs (161) von einer senkrecht oder geneigt zum Saugkorb (161) ausgerichteten Ringplatte (15) umschlossen ist.
10. Saugeinheit (10) nach einem der Ansprüche 1 - 9, dadurch gekennzeich- net, dass der Saugkörper (16) wenigstens ein Halteelement (166), wie eine Einformung, eine Öffnung oder eine Ringnut, oder einen Montageteller (168) aufweist, mittels dessen der Saugkörper (16) an einem Anschluss einer Vorrichtung montierbar ist.
11. Saugvorrichtung (1) mit mehreren Vorrichtungsanschlüssen, an denen je eine Saugeinheit (10) montiert ist, die einen Saugkörper (16) mit einem Halteelement (166) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass eine Verteilvorrichtung (2), die einen Hohlkörper mit wenigstens einer Einlassöffnung (200) und mit mehreren Auslassöffnungen (20) aufweist, und Befestigungselemente (211, 24, 25) vorgesehen sind, die mit der Verteilvorrichtung (2) fest oder lösbar verbunden sind und die je an einer Auslassöffnung (20) einen Vorrichtungsanschluss bilden, und die je eine zugeordnete Saugeinheit (10) am Halteelement (166) über einer zugeordneten Auslassöffnung (20) halten.
12. Saugvorrichtung (1) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungselemente (25) als Montageklammer ausgebildet sind, die aus elastischem Material gefertigt ist und die eine Bodenplatte (251), an die zwei Seitenwände (252, 253) anschliessen, und eine vorzugsweise nach unten geneigte Deckplatte (254) umfasst, die auf der der Bodenplatte (251) gegenüber liegenden Seite an eine der Seitenwände (252, 253) anschliesst, und dass die Bodenplatte (251) einen Montageschlitz (2510) aufweist, an den zumindest an einer der Seitenwände (252; 253) eine Aufnahmeöffnung (2520; 2530) anschliesst, die breiter ist als der Montageschlitz (2510) und in die der Montageteller (168) einer Saugeinheit (10) einführbar oder eingeführt ist.
13. Saugvorrichtung (1) nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Verteilvorrichtung (2) kreisförmig, tellerförmig oder radförmig ausgebildet ist und zwei Seitenplatten (21) und peripher vorzugsweise einen Kreisrahmen (22) aufweist, und dass die Auslassöffnungen (20) und die Befestigungselemente (211, 24, 25) an den Seitenplatten (21) oder am Kreisrahmen (22) befestigt sind.
14. Saugvorrichtung (1) nach Anspruch 11, 12 oder 13, dadurch gekennzeich- net, dass die Verteilvorrichtung (2) einen polygonalen Querschnitt mit mehreren Seiten aufweist, von denen eine oder mehrere mit Auslassöffnungen (20) und Befestigungselemente (211, 24, 25) versehen sind, mittels denen die montiertem Saugeinheiten (10) gehalten sind.
15. Saugvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 11 - 14, dadurch gekennzeichnet, dass Auslassöffnungen (20) durch mechanische oder steuerbare elektromechanische Verschlussmittel (77) wahlweise ganz oder teilweise abschliessbar sind.
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