EP4702265A1 - Adapter für einen getriebemotor und ein getriebemotor - Google Patents

Adapter für einen getriebemotor und ein getriebemotor

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EP4702265A1
EP4702265A1 EP24709734.8A EP24709734A EP4702265A1 EP 4702265 A1 EP4702265 A1 EP 4702265A1 EP 24709734 A EP24709734 A EP 24709734A EP 4702265 A1 EP4702265 A1 EP 4702265A1
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EP
European Patent Office
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shaft
hollow shaft
region
adapter
collar
Prior art date
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Application number
EP24709734.8A
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English (en)
French (fr)
Inventor
Jens Schillinger
Sascha HALLER
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SEW Eurodrive GmbH and Co KG
Original Assignee
SEW Eurodrive GmbH and Co KG
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Publication date
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H57/00General details of gearing
    • F16H57/0018Shaft assemblies for gearings
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D1/00Couplings for rigidly connecting two coaxial shafts or other movable machine elements
    • F16D1/06Couplings for rigidly connecting two coaxial shafts or other movable machine elements for attachment of a member on a shaft or on a shaft-end
    • F16D1/08Couplings for rigidly connecting two coaxial shafts or other movable machine elements for attachment of a member on a shaft or on a shaft-end with clamping hub; with hub and longitudinal key
    • F16D1/0852Couplings for rigidly connecting two coaxial shafts or other movable machine elements for attachment of a member on a shaft or on a shaft-end with clamping hub; with hub and longitudinal key with radial clamping between the mating surfaces of the hub and shaft
    • F16D1/0864Couplings for rigidly connecting two coaxial shafts or other movable machine elements for attachment of a member on a shaft or on a shaft-end with clamping hub; with hub and longitudinal key with radial clamping between the mating surfaces of the hub and shaft due to tangential loading of the hub, e.g. a split hub

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Abstract

Adapter für Getriebemotor, wobei der Adapter eine hohle Adapterwelle und eine Hohlwelle aufweist, wobei ein Klemmring auf die Hohlwelle aufgesteckt ist und eine Welle in die Hohlwelle einsteckbar ist, wobei die Hohlwelle einen radial an der Hohlwelle hervorstehenden Kragen aufweist, an welchem ein Balg stoffschlüssig verbunden ist, die Hohlwelle einen ersten Bereich aufweist, in welchem sie einen ersten Innendurchmesser aufweist, wobei die Hohlwelle axial vor dem ersten Bereich einen zweiten Bereich und axial hinter dem ersten Bereich einen dritten Bereich aufweist, in welchem die Hohlwelle jeweils einen zweiten Innendurchmesser aufweist, welcher kleiner ist als der erste Innendurchmesser, wobei der vom Kragen in axialer Richtung überdeckte Bereich von dem zweiten und dritten Bereich jeweils axial beabstandet ist.

Description

Adapter für einen Getriebemotor und ein Getriebemotor
Beschreibung:
Die Erfindung betrifft einen Adapter für einen Getriebemotor und einen Getriebemotor.
Es ist allgemein bekannt, dass ein Getriebemotor einen Elektromotor aufweist, dessen Rotorwelle ein eintreibendes Verzahnungsteil eines Getriebes antreibt.
Aus der DE 10 2020 003 340 A1 ist ein Getriebemotor bekannt.
Aus der DE 103 16 155 A1 ist eine Baureihe von Wellen und ein Verfahren zur Fertigung bekannt.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Getriebemotor weiterzubilden, wobei der Getriebemotor robust gegen fertigungsbedingte Verformungen sein soll.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe bei dem Adapter nach den in Anspruch 1 und bei dem Getriebemotor nach den in Anspruch 15 angegebenen Merkmalen gelöst.
Wichtige Merkmale der Erfindung bei dem Adapter für Getriebemotor sind, dass der Adapter eine hohle Adapterwelle und eine Hohlwelle aufweist, wobei ein Klemmring auf die Hohlwelle aufgesteckt ist und eine Welle in die Hohlwelle einsteckbar ist, insbesondere wobei mittels des Klemmrings die Hohlwelle auf die Welle klemmbar ist, insbesondere aufschrumpfbar ist. wobei die Hohlwelle einen radial an der Hohlwelle hervorstehenden Kragen aufweist, an welchem ein Balg stoffschlüssig verbunden ist, insbesondere schweißverbunden und/oder angeschweißt ist, die Hohlwelle einen ersten Bereich aufweist, in welchem sie einen ersten Innendurchmesser, insbesondere lichten Durchmesser, aufweist, wobei die Hohlwelle axial vor dem ersten Bereich einen zweiten Bereich und axial hinter dem ersten Bereich einen dritten Bereich, insbesondere zum passgenauen Aufnehmen und Ausrichten der Welle, aufweist, in welchem die Hohlwelle jeweils einen zweiten Innendurchmesser aufweist, welcher kleiner ist als der erste Innendurchmesser, insbesondere wobei die axiale Richtung parallel zur Richtung der Drehachse der Hohlwelle ausgerichtet ist, wobei der vom Kragen in axialer Richtung überdeckte Bereich von dem zweiten und dritten Bereich jeweils axial beabstandet ist, insbesondere wobei der vom zweiten Bereich in axialer Richtung überdeckte Bereich von dem vom Kragen in axialer Richtung überdeckten Bereich beabstandet ist, insbesondere wobei der vom dritten Bereich in axialer Richtung überdeckte Bereich von dem vom Kragen in axialer Richtung überdeckten Bereich beabstandet ist.
Von Vorteil ist dabei, dass der Adapter eine Balgkupplung umfasst, also die Adapterwelle mit der Hohlwelle mittels eines stoffschlüssig verbundenen Balgs verbunden ist. Dabei bewirkt der beim Schweißen in die Hohlwelle, insbesondere in den Kragen der Hohlwelle, eingetragene Wärmestrom zwar eine Verformung der Hohlwelle; jedoch beeinträchtigt die Verformung nicht die Klemmverbindung zwischen der Hohlwelle und der Welle, insbesondere der eintreibenden Rotorwelle des Elektromotors. Denn es ist ein entsprechend dimensionierter axialer Abstand zwischen Kragen und Klemmbereich der kraftschlüssigen Verbindung einhaltbar. Hierzu weist der Klemmring eine Innenstufe auf, so dass sein lichter Innendurchmesser mit zunehmendem Abstand vom Kragen monoton, insbesondere stufenförmig, abnimmt, wobei der Außendurchmesser der Hohlwelle in dem vom Klemmring in axialer Richtung überdeckten Bereich konstant ausgebildet ist.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist der vom Kragen in axialer Richtung überdeckte Bereich innerhalb des vom ersten Bereich in axialer Richtung überdeckten Bereichs angeordnet. Von Vorteil ist dabei, dass der Kragen in dem innen weiteren Bereich der Hohlwelle angeordnet ist und somit vom Wärmestrom des Schweißens bewirkten Verformungen der Hohlwelle den Klemmbereich nicht beeinträchtigen.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung weist die Adapterwelle eine Stufenbohrung auf, in welche die entsprechend gestuft ausgeführte Hohlwelle eingesteckt ist. Von Vorteil ist dabei, dass die Hohlwelle zur Adapterwelle hochpräzise ausgerichtet ist.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist ein Dichtring axial zwischen der Stufe der Stufenbohrung und der Stufe der Hohlwelle angeordnet. Von Vorteil ist dabei, dass ein verbesserter Ausgleich von Fluchtungsfehlern ermöglicht ist.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist der Dichtring radial zwischen der Hohlwelle und der Adapterwelle angeordnet. Von Vorteil ist dabei, dass ein verbesserter Ausgleich von Fluchtungsfehlern zwischen der Adapterwelle und der Hohlwelle ermöglicht ist.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist der Dichtring auf die Hohlwelle aufgesteckt. Von Vorteil ist dabei, dass eine einfache Herstellung ermöglicht ist. Insbesondere wird der Dichtring beim Einschieben der Hohlwelle in die Adapterwelle elastisch verformt.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist der Kragen derart geschrägt ausgebildet, dass der Außendurchmesser des Kragens mit abnehmendem Abstand zum Klemmring monoton abnimmt. Von Vorteil ist dabei, dass die Berührfläche zum Klemmring hin verringert ist. Außerdem beeinträchtigen Verformungen des Kragens im Bereich der Schrägung nicht die axiale Position des am Kragen anliegenden Klemmrings, da genügend Abstand zwischen der Schrägung und dem Klemmring vorhanden ist.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung weist die Hohlwelle einen sich axial erstreckenden Schlitz, insbesondere Axialschlitz, auf, welcher insbesondere an dem von der Adapterwelle abgewandten Ende der Hohlwelle in die Umgebung mündet. Von Vorteil ist dabei, dass beim Betätigen und somit Aufschrumpfen des Klemmrings die Hohlwelle eine genügende Elastizität aufweist und somit auf die Welle aufschrumpfbar ist, insbesondere also die kraftschlüssige Verbindung zwischen Hohlwelle und in die Hohlwelle eingesteckter Welle erreicht ist. Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung weist die Hohlwelle an ihrer Innenseite eine Längsnut auf, die in den Schlitz, insbesondere Axialschlitz, mündet und sich in axialer Richtung vom Schlitz bis zum der Adapterwelle zugewandten Ende der Hohlwelle erstreckt, insbesondere wobei der von der Längsnut in axialer Richtung überdeckte Bereich den vom zweiten Bereich in axialer Richtung überdeckten Bereich umfasst. Von Vorteil ist dabei, dass eine Entlüftung bewirkt ist, welche insbesondere das Einstecken der Welle in die Hohlwelle vereinfacht.
Insbesondere sind die Hohlwelle und die Adapterwelle, insbesondere die Drehachse der Hohlwelle und die Drehachse der Adapterwelle, zueinander koaxial ausgerichtet.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung weist die Adapterwelle einen radial hervorstehenden Kragenbereich auf, an welchem der Balg stoffschlüssig, insbesondere schweißverbunden und/oder angeschweißt, ist. Von Vorteil ist dabei, dass der Balg zwischen Kragen und Kragenbereich anordenbar ist, insbesondere wobei die Verbindungsfläche zwischen Kragen und Balg eine ebene Fläche ist, die an einer einzigen axialen Position angeordnet ist. Ebenso ist die Verbindungsfläche zwischen Kragenbereich und Balg eine ebene Fläche, die an einer einzigen axialen Position angeordnet ist.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist der Kragenbereich derart geschrägt ausgebildet, dass der Außendurchmesser des Kragenbereichs mit abnehmendem Abstand zum Klemmring monoton zunimmt. Von Vorteil ist dabei, dass die Berührfläche zum angrenzenden, auf die Adapterwelle aufgesteckten Lager verringert ist und somit die thermisch bedingten Verformungen die axiale Position des Lagers nicht beeinträchtigen.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung weist die Adapterwelle einen Lagersitz auf, der vom Kragenbereich axial begrenzt ist. Von Vorteil ist dabei, dass der Kragenbereich nicht nur die Funktion der Befestigung des Balgs, sondern auch die Funktion der axialen Begrenzung ausführt.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist der Berührbereich zwischen dem Klemmring und der Hohlwelle axial beabstandet von dem Kragen, insbesondere wobei der lichte Innendurchmesser des Klemmrings im Berührbereich kleiner ist als in demjenigen axialen Bereich, welcher zwischen dem vom Berührbereich in axialer Richtung überdeckten Bereich und dem vom Kragen in axialer Richtung überdeckten Bereich angeordnet ist, insbesondere wobei der Klemmring am Kragen anliegt. Von Vorteil ist dabei, dass der beim Anschweißen des Balgs an den Kragen in den Kragen eintretende Wärmestrom den Klemmbereich nicht beeinträchtigt, da thermisch bedingte irreversible Verformungen der Hohlwelle axial beabstandet sind vom Klemmbereich.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist die Welle die Rotorwelle des Elektromotors und an dem von der Rotorwelle abgewandten Endbereich der Adapterwelle ist ein eine Laufverzahnung und eine Steckverzahnung aufweisendes Sonnenrad des Getriebes eingesteckt mit seiner Steckverzahnung in die Adapterwelle.
Von Vorteil ist dabei, dass die Rotorwelle das Sonnenrad antreibt und somit das Getriebe antreibt und das Sonnenrad mittels der Adapterwelle und Hohlwelle koaxial zur Rotorwelle ausgerichtet ist.
Weitere Vorteile ergeben sich aus den Unteransprüchen. Die Erfindung ist nicht auf die Merkmalskombination der Ansprüche beschränkt. Für den Fachmann ergeben sich weitere sinnvolle Kombinationsmöglichkeiten von Ansprüchen und/oder einzelnen Anspruchsmerkmalen und/oder Merkmalen der Beschreibung und/oder der Figuren, insbesondere aus der Aufgabenstellung und/oder der sich durch Vergleich mit dem Stand der Technik stellenden Aufgabe.
Die Erfindung wird nun anhand von schematischen Abbildungen näher erläutert:
In der Figur 1 ist ein Adapter eines erfindungsgemäßen Getriebemotors in Schnittansicht dargestellt.
In der Figur 2 ist eine Adapterwelle 1 und eine über einen Balg 5 an die Adapterwelle 1 angebundene Hohlwelle 9 des Adapters in Schrägansicht gezeigt.
In der Figur 3 ist die Adapterwelle 1 zusammen mit der Hohlwelle 9 angeschnitten in Schrägansicht dargestellt.
In der Figur 4 ist im Unterschied zur Figur 2 ein Klemmring 6 auf die Hohlwelle 9 aufgeschoben.
In der Figur 5 ist der Adapter angeschnitten in Schrägansicht dargestellt.
Wie in den Figuren dargestellt, weist der Adapter eine Adapterwelle 1 auf, die hohl ausgeführt ist.
Somit ist ein eine Laufverzahnung und eine axial vor der Laufverzahnung angeordnete Steckverzahnung aufweisendes Sonnenrad eines Planetengetriebes des Getriebemotors mit der Steckverzahnung in die Adapterwelle 1 einsteckbar, wobei die Steckverzahnung ins Material der Adapterwelle 1 eingeschnitten ist und somit das Sonnenrad mit der Adapterwelle formschlüssig, insbesondere drehfest, verbunden ist.
Die Adapterwelle 1 weist an ihrem von dem Sonnenrad axial abgewandten Endbereich eine Stufenbohrung auf, wobei eine entsprechend gestuft ausgeführte Hohlwelle 9 eingesteckt ist.
Dabei ist ein Dichtring 8 axial zwischen der Stufe an der Außenseite der Hohlwelle 9 und der Stufe der Adapterwelle 1 angeordnet. Axial vor und axial hinter dem Dichtring 8 ist die Hohlwelle 9 vorzugsweise mit Spielpassung oder passgenau in der Adapterwelle 1 aufgenommen. Die Hohlwelle 9 weist an ihrer radial äußeren Oberfläche einen nach radial außen hervorstehenden, in Umfangsrichtung ununterbrochen umlaufend ausgeformten Kragen 7 auf. Die Hohlwelle ist samt ihrem Kragen 7 einstückig, insbesondere einteilig, ausgebildet.
Die Adapterwelle 1 weist ebenfalls einen nach radial außen hervorstehenden in Umfangsrichtung ununterbrochen umlaufend ausgeformten Kragenbereich 14 auf, welcher einen Lagersitz axial begrenzt, auf den ein Lager 3 der Adapterwelle aufgesteckt ist, welches in einem Adaptergehäuse 4 aufgenommen ist. Insbesondere ist der Innenring des Lagers 3 gegen den Kragenbereich 14 der Adapterwelle 1 angestellt.
Am Kragenbereich 14 ist ein Balg 5 stoffschlüssig verbunden, insbesondere angeschweißt, der auch am Kragen 7 stoffschlüssig verbunden, insbesondere angeschweißt, ist.
Auf die Hohlwelle 9 ist ein Klemmring 6 aufgesteckt, welcher einen durchgehenden Schlitzbereich aufweist, durch welchen eine Klemmschraube 40 hindurchragt. Durch Betätigung der Klemmschraube 40 wird der Klemmring auf die Hohlwelle aufgeschrumpft
Der Balg 5 ist radial außerhalb des Dichtrings 8 angeordnet. Der vom Balg 5 in axialer Richtung überdeckte Bereich umfasst den vom Dichtring 8 in axialer Richtung überdeckten Bereich.
Der Klemmring 6 ist gegen den Kragen 7 angestellt und somit in axialer Richtung begrenzt. Der Innenring des Lagers 3 ist vom Kragenbereich 14 entgegen der axialen Richtung begrenzt.
Die Hohlwelle 9 weist einen radial durchgehenden Axialschlitz 12 auf, insbesondere welcher sich also in axialer Richtung erstreckt und an dem von der Adapterwelle 1 abgewandten axialen Ende der Hohlwelle 9 zur Umgebung hin offen ausgebildet ist.
Beim Aufschrumpfen des Klemmrings 6 ist somit ein elastisches Verformen der Hohlwelle 9 ausführbar.
Die Hohlwelle 9 ist koaxial zur Adapterwelle 1 ausgerichtet. Die Hohlwelle 9 weist an ihrer Innenseite eine Längsnut 13, insbesondere Kanal, auf, welche sich axial vom Axialschlitz 12 bis zum der Adapterwelle 1 zugewandten Ende der Hohlwelle 9 erstreckt. Die Längsnut 13 ist also vorzugsweise in Flucht mit dem Axialschlitz 12.
Die Längsnut 13 weist nur eine geringe Nuttiefe auf, da sie als Entlüftungskanal fungiert.
Vorzugsweise ist die Längsnut 13 mit demselben Werkzeug gefertigt, welches auch den Axialschlitz 12 erzeugt.
Der Klemmring 6 ist auf die Hohlwelle 9 aufgesteckt und berührt die Hohlwelle im Klemmkontaktbereich 10. Insbesondere wird dort also die vom Klemmring 6 erzeugte Schrumpfkraft in die Hohlwelle 9 eingeleitet.
Der Klemmring 6 überragt in axialer Richtung zum Kragen 7 hin den Klemmkontaktbereich 10. Somit enthält der vom Klemmring 6 in axialer Richtung überdeckte Bereich den vom Klemmkontaktbereich 10 in axialer Richtung überdeckten Bereich, der aber axial beabstandet ist von dem vom Kragen 7 in axialer Richtung überdeckten Bereich.
Somit ist der Klemmkontaktbereich 10 axial beabstandet vom Kragen 7.
Beim Schweißverbinden des Balgs 5 mit der Hohlwelle 9 dringt ein Wärmestrom vom Kragen 7 aus in die restliche Hohlwelle 9. Bevor eine genügend große Aufspreizung des Wärmestroms erreicht ist, sind Verformungen der Hohlwelle 9 bewirkbar.
Daher weist der hohle Bereich der Hohlwelle 9 einen ersten Bereich 31 mit erstem lichten Innendurchmesser auf, der axial zwischen zwei weiteren Bereichen (30, 32) mit jeweils zweitem lichten Innendurchmesser angeordnet ist.
Der erste Bereich 31 ist axial zwischen den beiden weiteren Bereichen (30,32) angeordnet. Vorzugsweise grenzen die beiden weiteren Bereiche (30, 32) an den ersten Bereich 31 an.
Eine in die Hohlwelle 9 eingeschobenen Welle, insbesondere Rotorwelle des Elektromotors, ist passgenau in den beiden zweiten Bereichen (30, 32) aufgenommen und hat radiales Spiel zu dem ersten Innendurchmesser des ersten Bereichs 31. Der erste Innendurchmesser ist also größer als der zweite Innendurchmesser.
Die vorgenannten Angaben zu den Innendurchmessern beziehen sich auf die Hohlwelle 9, bevor die Schweißverbindung zwischen Balg 5 und Kragen 7 ausgeführt ist. Der obengenannte Wärmeeintrag beim Schweißverbinden bewirkt Verformungen, die im ersten Bereich 31 eine Abweichung vom ersten Innendurchmesser verursachen können, so dass radial gerichtete Erhebungen im ersten Bereich 31 entstehen können. Die radiale Beabstandung zwischen der Hohlwelle 9 und dem ersten Bereich 31 ist hierbei derart gewählt, dass die Erhebungen kleiner als der radiale Abstand sind. Somit sind die vom Schweißvorgang verursachten wärmebedingten nach radial innen gerichteten Erhebungen innerhalb des radialen Spiels zwischen Hohlwelle 9 und Welle unschädlich.
Während des Schweißverbindens ist der Klemmring 6 noch nicht auf die Hohlwelle 9 aufgeschoben.
Die Welle ist in den beiden Bereichen 30 und 32 passgenau aufgenommen und ausgerichtet.
Der Bereich 32 erstreckt sich vorzugsweise in axialer Richtung genauso wie der Klemmkontaktbereich 10. Somit wird dann die Klemmkraft vom Klemmring 6 möglichst direkt über die Hohlwelle 9 im Bereich 32 in die Welle eingebracht.
Der Kragen 7 ist axial zwischen dem Balg 5 und dem Klemmring 6 angeordnet.
Der Bereich 30 ist wie auch der Bereich 32 vom Kragen 7 axial beabstandet.
Der vom weiteren Bereich 30 in axialer Richtung überdeckte Bereich ist innerhalb des von dem Balg 5 in axialer Richtung überdeckten Bereichs angeordnet.
Die Hohlwelle 9 weist in ihrem gestuften Bereich einen ersten äußeren Bereich auf, der einen ersten Außendurchmesser aufweist, und einen zweiten äußeren Bereich, der einen zweiten Außendurchmesser aufweist, welcher größer ist als der erste Außendurchmesser. Der erste äußere Bereich liegt an einem ersten Bereich der Adapterwelle 1 an, der einen ersten lichten Innendurchmesser aufweist, und der zweite äußere Bereich der Hohlwelle 9 liegt an einem zweiten Bereich der Adapterwelle an, der einen zweiten lichten Innendurchmesser aufweist, wobei der zweite lichte Innendurchmesser der Adapterwelle 1 größer ist als der erste lichte Innendurchmesser.
Der Dichtring 8 ist axial zwischen der Stufe der Adapterwelle 1 und der Stufe der Hohlwelle 9 angeordnet. Der Dichtring 8 ist dabei derart dimensioniert und zwischen der der Hohlwelle 9 und der Adapterwelle 1 angeordnet, dass er elastisch verformt wird. Durch seine axiale Beabstandung zum Kragen 5 sowie auch zum Kragenbereich 14 ist er auch vor kritisch hohen Temperaturen geschützt.
Die Welle ragt vorzugsweise durch die Hohlwelle 9 hindurch in die Adapterwelle 1 hinein. Diese Adapterwelle 1 ist zwar durchgehend hohl ausgeführt, jedoch ist das Sonnenrad mit seiner Steckverzahnung in das von der Hohlwelle 9 abgewandte Ende der Adapterwelle eingesteckt. Daher leitet die Längsnut 13 Überdruck beim Einschieben der Welle in den Schlitz 12 und somit an die Umgebung ab.
Der erste Bereich 31 ist innenzylindrisch ausgeführt und weist den lichten ersten Durchmesser, insbesondere also ersten Innendurchmesser, auf.
Der zweite Bereich 32 ist innenzylindrisch ausgeführt und weist den lichten zweiten Durchmesser, insbesondere also zweiten Innendurchmesser, auf.
Der dritte Bereich 30 ist innenzylindrisch ausgeführt und weist ebenfalls den lichten zweiten Durchmesser, insbesondere also zweiten Innendurchmesser, auf, welcher kleiner ist als der erste.
Der Kragen 7 weist eine kegelförmige Schrägung auf, sodass der Außendurchmesser mit abnehmendem axialen Abstand zum Klemmring 6 abnimmt, insbesondere monoton abnimmt. Auf diese Weise ist der Balg 5 an einer möglichst großen Stirnfläche des Kragens 7 anbindbar Bei weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsbeispielen wird der Balg 5 nicht schweißverbunden, sondern anderweitig stoffschlüssig verbunden, insbesondere klebeverbunden.
Bezugszeichenliste
1 Adapterwelle
2 Wellendichtring
3 Lager
4 Adaptergehäuse
5 Balg
6 Klemmring
7 Kragen
8 Dichtring
9 Hohlwelle
10 Klemmkontaktbereich
11 kegelförmige Schrägung
12 Axialschlitz
13 Längsnut, insbesondere Kanal
14 Kragenbereich
30 Bereich mit zweitem Innendurchmesser
31 Bereich mit erstem Innendurchmesser
32 Bereich mit zweitem Innendurchmesser
40 Klemmschraube

Claims

Patentansprüche:
1. Adapter für Getriebemotor, wobei der Adapter eine hohle Adapterwelle und eine Hohlwelle aufweist, wobei ein Klemmring auf die Hohlwelle aufgesteckt ist und eine Welle in die Hohlwelle einsteckbar ist, insbesondere wobei mittels des Klemmrings die Hohlwelle auf die Welle klemmbar ist, insbesondere aufschrumpfbar ist, insbesondere wobei die Welle durch die Hohlwelle hindurchragt, insbesondere durch die Hohlwelle hindurchragt und in die Adapterwelle zumindest teilweise hineinragt, dadurch gekennzeichnet, dass die Hohlwelle einen radial an der Hohlwelle hervorstehenden Kragen aufweist, an welchem ein Balg stoffschlüssig verbunden ist, insbesondere schweißverbunden und/oder angeschweißt ist, die Hohlwelle einen ersten Bereich aufweist, in welchem sie einen ersten Innendurchmesser, insbesondere lichten Durchmesser, aufweist, wobei die Hohlwelle axial vor dem ersten Bereich einen zweiten Bereich und axial hinter dem ersten Bereich einen dritten Bereich, insbesondere zum passgenauen Aufnehmen und Ausrichten der Welle, aufweist, in welchem die Hohlwelle jeweils einen zweiten Innendurchmesser aufweist, welcher kleiner ist als der erste Innendurchmesser, insbesondere wobei die Welle in dem vom ersten, zweiten und dritten Bereich in axialer Richtung überdeckten Bereich einen konstanten Außendurchmesser aufweist, insbesondere wobei die axiale Richtung parallel zur Richtung der Drehachse der Hohlwelle ausgerichtet ist, wobei der vom Kragen in axialer Richtung überdeckte Bereich von dem zweiten und dritten Bereich jeweils axial beabstandet ist, insbesondere wobei der vom zweiten Bereich in axialer Richtung überdeckte Bereich von dem vom Kragen in axialer Richtung überdeckten Bereich beabstandet ist, insbesondere wobei der vom dritten Bereich in axialer Richtung überdeckte Bereich von dem vom Kragen in axialer Richtung überdeckten Bereich beabstandet ist.
2. Adapter nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der vom Kragen in axialer Richtung überdeckte Bereich innerhalb des vom ersten Bereich in axialer Richtung überdeckten Bereichs angeordnet ist.
3. Adapter nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Adapterwelle eine Stufenbohrung aufweist, in welche die entsprechend gestuft ausgeführte Hohlwelle eingesteckt ist.
4. Adapter nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Dichtring axial zwischen der Stufe der Stufenbohrung und der Stufe der Hohlwelle angeordnet ist.
5. Adapter nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtring radial zwischen der Hohlwelle und der Adapterwelle angeordnet ist.
6. Adapter nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtring auf die Hohlwelle aufgesteckt ist.
7. Adapter nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kragen derart geschrägt ausgebildet ist, dass der Außendurchmesser des Kragens mit abnehmendem Abstand zum Klemmring monoton abnimmt.
8. Adapter nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Hohlwelle einen sich axial erstreckenden Schlitz, insbesondere Axialschlitz, aufweist, welcher insbesondere an dem von der Adapterwelle abgewandten Ende der Hohlwelle in die Umgebung mündet.
9. Adapter nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Hohlwelle an ihrer Innenseite eine Längsnut aufweist, die in den Schlitz, insbesondere Axialschlitz, mündet und sich in axialer Richtung vom Schlitz bis zum der Adapterwelle zugewandten Ende der Hohlwelle erstreckt, insbesondere wobei der von der Längsnut in axialer Richtung überdeckte Bereich den vom zweiten Bereich in axialer Richtung überdeckten Bereich umfasst.
10. Adapter nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Hohlwelle und die Adapterwelle, insbesondere die Drehachse der Hohlwelle und die Drehachse der Adapterwelle, zueinander koaxial ausgerichtet sind.
11. Adapter nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Adapterwelle einen radial hervorstehenden Kragenbereich aufweist, an welchem der Balg stoffschlüssig, insbesondere schweißverbunden und/oder angeschweißt, ist.
12. Adapter nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kragenbereich derart geschrägt ausgebildet ist, dass der Außendurchmesser des Kragenbereichs mit abnehmendem Abstand zum Klemmring monoton zunimmt.
13. Adapter nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Adapterwelle einen Lagersitz aufweist, der vom Kragenbereich axial begrenzt ist.
14. Adapter nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Berührbereich zwischen dem Klemmring und der Hohlwelle axial beabstandet ist von dem Kragen, insbesondere wobei der lichte Innendurchmesser des Klemmrings im Berührbereich kleiner ist als in demjenigen axialen Bereich, welcher zwischen dem vom Berührbereich in axialer Richtung überdeckten Bereich und dem vom Kragen in axialer Richtung überdeckten Bereich angeordnet ist. insbesondere wobei der Klemmring am Kragen anliegt.
15. Getriebemotor mit Adapter nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle die Rotorwelle des Elektromotors ist und an dem von der Rotorwelle abgewandten Endbereich der Adapterwelle ein eine Laufverzahnung und eine Steckverzahnung aufweisendes Sonnenrad des Getriebes eingesteckt ist mit seiner Steckverzahnung in die Adapterwelle.
EP24709734.8A 2023-04-24 2024-03-06 Adapter für einen getriebemotor und ein getriebemotor Pending EP4702265A1 (de)

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