EP4701808A1 - Auffangbehältnis für werkstückpartikel sowie baugruppe umfassend ein motorisch angetriebenes handwerkzeug und ein auffangbehältnis - Google Patents

Auffangbehältnis für werkstückpartikel sowie baugruppe umfassend ein motorisch angetriebenes handwerkzeug und ein auffangbehältnis

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EP4701808A1
EP4701808A1 EP24721986.8A EP24721986A EP4701808A1 EP 4701808 A1 EP4701808 A1 EP 4701808A1 EP 24721986 A EP24721986 A EP 24721986A EP 4701808 A1 EP4701808 A1 EP 4701808A1
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EP
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EP24721986.8A
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Johannes Rau
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    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D59/00Accessories specially designed for sawing machines or sawing devices
    • B23D59/006Accessories specially designed for sawing machines or sawing devices for removing or collecting chips
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q11/00Accessories fitted to machine tools for keeping tools or parts of the machine in good working condition or for cooling work; Safety devices specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, machine tools
    • B23Q11/0042Devices for removing chips
    • B23Q11/0071Devices for removing chips dust collectors for hand tools

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Abstract

Es wird ein Auffangbehältnis (18) für Werkstückpartikel beschrieben, das zur Ankopplung an ein motorisch angetriebenes Handwerkzeug geeignet ist. Das Auffangbehältnis (18) umfasst einen formflexiblen Behältniskörper (22), der durch eine Außenhaut (32) begrenzt ist. Ferner ist ein Anschlussstutzen (20) zum Ankoppeln des Behältniskörpers (22) an das Handwerkzeug vorgesehen. Die Außenhaut (32) weist einen Lichteinfallabschnitt (138) auf, der lichtdurchlässig ist. Zudem hat die Außenhaut (32) einen Sichtfensterabschnitt (140), der transparent ist. Wenigstens ein Punkt des Lichteinfallabschnitts (138) ist mit wenigstens einem Punkt des Sichtfensterabschnitts (140) durch eine geradlinige Sichtachse (154) verbunden. Außerdem wird eine Baugruppe vorgestellt, die ein motorisch angetriebenes Handwerkzeug und ein solches Auffangbehältnis (18) umfasst, wobei das Auffangbehältnis (18) über den Anschlussstutzen (20) strömungsmäßig mit dem Handwerkzeug gekoppelt ist, sodass ein Luft-Werkstückpartikel-Gemisch ausgehend vom Handwerkzeug ins Auffangbehältnis (18) einleitbar ist.

Description

Auffangbehältnis für Werkstückpartikel sowie Baugruppe umfassend ein motorisch angetriebenes Handwerkzeug und ein Auffangbehältnis
Die Erfindung betrifft ein Auffangbehältnis für Werkstückpartikel, zur Ankopplung an ein motorisch angetriebenes Handwerkzeug. Das Auffangbehältnis umfasst einen formflexiblen Behältniskörper, der durch eine Außenhaut begrenzt ist. Ferner weist das Auffangbehältnis einen Anschlussstutzen zum Ankoppeln des Behältniskörpers an das Handwerkzeug auf.
Außerdem ist die Erfindung auf eine Baugruppe umfassend ein motorisch angetriebenes Handwerkzeug und ein derartiges Auffangbehältnis gerichtet.
Solche Auffangbehältnisse mit formflexiblem Behältniskörper sind aus dem Stand der Technik bekannt. In diesem Zusammenhang ist die Außenhaut des Behältniskörpers üblicherweise aus einem Material hergestellt, das luftdurchlässig ist, aber Werkstückpartikel oberhalb einer vorgegebenen Partikelgröße zurückhält. Mit anderen Worten arbeitet die Außenhaut als Filter, um Werkstückpartikel von Luft zu trennen. Es kann somit über den Anschlussstutzen ein Luft- Werkstückpartikel-Gemisch, das aus einer mittels des zugehörigen Handwerkzeugs ausgeführten Materialbearbeitung resultiert, in das Auffangbehältnis eingeleitet werden. Die Werkstückpartikel werden dabei im Auffangbehältnis zurückgehalten, sodass die Materialbearbeitung nur vergleichsweise wenig Verschmutzung verursacht.
Nachdem das Auffangbehältnis lediglich über ein begrenztes Volumen zur Aufnahme von Werkstückpartikeln verfügt, muss es von Zeit zu Zeit geleert werden. Im Sinne einer effizienten Materialbearbeitung mittels eines Handwerkzeugs, das mit einem solchen Auffangbehältnis gekoppelt ist, gilt es dabei, ein zu frühes Leeren, d.h. ein Leeren bevor es eigentlich nötig wäre,
AS: TOP zu vermeiden. Andererseits muss auch ein zu spätes Leeren vermieden werden, da bei einem zu stark gefüllten Auffangbehältnis unkontrolliert Werkstückpartikel austreten können, was unerwünscht ist. Optimalerweise wird das Auffangbehältnis also geleert, wenn ein Grenzfüllstand erreicht ist, bei dem die Filterfunktion der Außenhaut des Auffangbehältnisses gerade noch in einem ausreichenden Maße besteht.
Um das Auffangbehältnis möglichst nahe an diesem Grenzfüllstand leeren zu können, ist es aus dem Stand der Technik bekannt, den aktuellen Füllstand durch händisches Komprimieren, Schütteln oder Klopfen des Auffangbehältnisses abzuschätzen.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht daher darin, das Erfassen eines aktuellen Füllstands eines Auffangbehältnisses für Werkstückpartikel zu vereinfachen. Dabei soll die Filterfunktion der Außenhaut möglichst wenig oder überhaupt nicht beeinträchtigt werden.
Die Aufgabe wird durch ein Auffangbehältnis für Werkstückpartikel, zur Ankopplung an ein motorisch angetriebenes Handwerkzeug, gelöst. Mittels der Ankopplung ist das motorisch angetriebene Handwerkzeug strömungsmäßig mit dem Auffangbehältnis koppelbar, sodass ein Luft-Werkstückpartikel -Gemisch ausgehend vom motorisch angetriebenen Handwerkzeug ins Auffangbehältnis einleitbar ist. Das Auffangbehältnis umfasst einen formflexiblen Behältniskörper, der durch eine Außenhaut begrenzt ist. Außerdem weist das Auffangbehältnis einen Anschlussstutzen zum Ankoppeln des Behältniskörpers an das Handwerkzeug auf. Die Außenhaut weist einen Lichteinfallabschnitt auf, der lichtdurchlässig ist. Zudem weist die Außenhaut einen Sichtfensterabschnitt auf, der transparent ist. Dabei ist wenigstens ein Punkt des Lichteinfallabschnitts mit wenigstens einem Punkt des Sichtfensterabschnitts durch eine geradlinige Sichtachse verbunden. Ein Nutzer des Auffangbehältnisses und eines damit gekoppelten Handwerkzeugs kann somit einen aktuellen Füllstand erfassen, indem er durch den Sichtfensterabschnitt ins Innere des Auffangbehältnisses schaut. Durch den Lichteinfallabschnitt kann Licht ins Innere des Auffangbehältnisses fallen. Folglich wird wenigstens ein Abschnitt des Inneren des Auffangbehältnisses mittels Licht, das über den Lichteinfallabschnitt einfällt, erhellt. Es kann somit mit hoher Präzision und Zuverlässigkeit ein aktueller Füllstand des Auffangbehältnisses erfasst werden. Gleichzeitig sind alle übrigen Abschnitt der Außenhaut, d.h. alle Abschnitte außer dem Lichteinfallabschnitt und dem Sichtfensterabschnitt, luftdurchlässig und können die gewünschte Filterfunktion zum Trennen von Werkstückpartikel oberhalb einer vorgegebenen Partikelgröße und Luft ausführen. Optional ist auch der Lichteinfallabschnitt luftdurchlässig und wirkt als Filter. Es wird betont, dass der Lichteinfallabschnitt ein Abschnitt der Außenhaut ist und somit stets Außenhautmaterial umfasst. Mit anderen Worten ist der Lichteinfallabschnitt nicht als Öffnung ausgeführt. Die Filterwirkung wird somit durch den Sichtfensterabschnitt und gegebenenfalls den Lichteinfallabschnitt nur geringfügig beeinflusst.
Vorliegend wird unter dem Sichtfensterabschnitt, der transparent ist, ein Abschnitt der Außenhaut verstanden, der bild- oder blickdurchlässig ist. Der Sichtfensterabschnitt ist somit für Licht, das für das menschliche Auge sichtbar ist, durchlässig. Gleichzeitig wird das Licht vom Sichtfensterabschnitt nur sehr wenig oder überhaupt nicht gestreut.
Der Lichteinfallabschnitt hingegen ist lichtdurchlässig. Der Lichteinfallabschnitt ist also für einfallendes Licht in einem Spektralbereich, der für das menschliche Auge sichtbar ist, zumindest teilweise durchlässig. Dabei kann der Lichteinfallabschnitt transparent sein. Alternativ ist der Lichteinfallabschnitt transluzent, d.h. das einfallende Licht wird innerhalb des Lichteinfallabschnitts gestreut, sodass dieser nicht bild- oder blickdurchlässig ist.
Es versteht sich, dass bei einem derartigen Auffangbehältnis der Anschlussstutzen zum Einleiten eines Luft-Werkstückpartikel-Gemisches in den Behältniskörper ausgebildet ist. Der Anschlussstutzen ist also strömungsmäßig mit einem Inneren des Behältniskörpers verbunden.
In einem Beispiel umfasst der Behältniskörper ein Gestell und eine Bespannung, die das Gestell umschließt. Dabei ist das Gestell zumindest in gewissem Maße formflexibel. Die Bespannung bildet im Wesentlichen die Außenhaut.
Der Behältniskörper ist dreidimensional. Abhängig vom speziellen Anwendungsfall werden die Werkstückpartikel auch als Staub, z. B. Schleifstaub, oder Späne, z. B. Sägespäne bezeichnet.
Der Lichteinfallabschnitt und der Sichtfensterabschnitt können eine Durchlichtzone begrenzen, die sich im Inneren des Behältniskörpers erstreckt und die Sichtachse umfasst. Als Durchlichtzone wird dabei dasjenige Teilvolumen des Behältniskörpers verstanden, das alle geradlinigen Verbindungen zwischen einem Punkt des Lichteinfallabschnitts und einem Punkt des Sichtfensterabschnitts umfasst. Die Mantelfläche der Durchlichtzone kann dabei physisch zumindest abschnittsweise unbegrenzt sein. Innerhalb der Durchlichtzone ist das Innere des Auffangbehältnisses durch den Sichtfensterabschnitt hindurch besonders gut sichtbar. Somit lässt sich ein aktueller Füllstand besonders gut erfassen, indem ein Füllstand innerhalb der Durchlichtzone erfasst wird.
In einer Ausführungsform ist der Lichteinfallabschnitt aus einem formlabilen Material hergestellt. Der Lichteinfallabschnitt lässt sich somit zusammen mit den übrigen Abschnitten der Außenhaut verformen. Insbesondere weist der Lichteinfallabschnitt keine wesentlich größere Formstabilität, d.h. keine wesentlich geringere Formlabilität, auf als die übrigen Abschnitte der Außenhaut. Das Auffangbehältnis lässt sich somit trotz Lichteinfallabschnitt in gewohnter Weise verformen. Dadurch kann es in gewohnter Weise komprimiert oder zusammengefaltet und in verhältnismäßig kleinen Aufbewahrungsräumen verstaut werden.
Der Lichteinfallabschnitt kann ein Textilmaterial umfassen. In diesem Zusammenhang kann beispielsweise ein weißes oder helles Textilmaterial verwendet werden. Dadurch ist es lichtdurchlässig. Alternativ oder zusätzlich kann das Textilmaterial eine Netzstruktur aufweisen, wobei die Maschen der Netzstruktur ausreichend weit sind, um Licht durchzulassen. Es lässt sich auf diese Weise ein Lichteinfallabschnitt schaffen, der lichtdurchlässig ist und gleichzeitig formlabil und robust.
Alternativ oder zusätzlich kann der Lichteinfallabschnitt ein Kunststoffmaterial umfassen. Auch so lässt sich ein robuster Lichteinfallabschnitt schaffen, der ferner formlabil sein kann. Als Kunststoffmaterial wird insbesondere ein kratzfestes Material gewählt. Alternativ oder zusätzlich wird ein Kunststoffmaterial gewählt, dass sich durch eine geringe Neigung zur statischen Aufladung auszeichnet.
Der Sichtfensterabschnitt kann auch aus einem formlabilen Material hergestellt sein. Der Sichtfensterabschnitt lässt sich somit zusammen mit den übrigen Abschnitten der Außenhaut verformen. Insbesondere weist der Sichtfensterabschnitt keine wesentlich größere Formstabilität, d.h. keine wesentlich geringere Formlabilität, auf als die übrigen Abschnitte der Außenhaut. Das Auffangbehältnis lässt sich somit trotz Sichtfensterabschnitt in gewohnter Weise verformen. Dadurch kann es in gewohnter Weise komprimiert oder zusammengefaltet und in verhältnismäßig kleinen Aufbewahrungsräumen verstaut werden.
Bevorzugt umfasst der Sichtfensterabschnitt ein Kunststoffmaterial oder ist aus einem Kunststoffmaterial hergestellt. Mittels eines derartigen Materials lassen sich die gewünschten Eigenschaften des Sichtfensterabschnitts auf einfache und kostengünstige Weise realisieren. Das Kunststoffmaterial kann in Form einer Folie verwendet werden.
Gemäß einer Variante ist der Sichtfensterabschnitt über eine Schweißnaht, eine Klebenaht oder einen Nähfaden mit den übrigen Abschnitten der Außenhaut verbunden. Alle dieser Alternativen führen zu einer zuverlässigen Verbindung des Sichtfensterabschnitts mit den übrigen Abschnitten der Außenhaut. Außerdem lassen sich Schweißnähte, Klebenähte oder mittels eines Nähfadens hergestellte Nähte mittels bekannter Anlagen und Vorrichtungen in automatisierter Weise herstellen. Dadurch kann der Sichtfensterabschnitt einfach und kostengünstig mit den übrigen Abschnitten der Außenhaut verbunden werden.
In diesem Zusammenhang kann die Schweißnaht als Ultraschall Schweißnaht ausgeführt sein. Sie lässt sich also mittels eines Ultraschallschweißverfahrens herstellen.
Es ist auch denkbar, zusätzlich zu einer der bereits genannten Verbindungen zwischen dem Sichtfensterabschnitt und den übrigen Abschnitten der Außenhaut eine Klettverschluss- Verbindung oder eine Reißverschluss-Verbindung vorzusehen. Diese haben den Vorteil. Dass der Sichtfensterabschnitt bei Bedarf mehrfach von den übrigen Abschnitten der Außenhaut getrennt und wieder mit diesen verbunden werden kann. Das ist zum Beispiel praktisch, wenn das Auffangbehältnis repariert werden soll.
Gemäß einer Ausführungsform ist der Lichteinfallabschnitt an einer ersten Außenhautfläche der Außenhaut ausgebildet und der Sichtfensterabschnitt an einer zweiten Außenhautfläche der Außenhaut. Dabei grenzen die erste Außenhautfläche und die zweite Außenhautfläche an einer Außenhautkante aneinander an. Der Lichteinfallabschnitt und der Sichtfensterabschnitt schließen dabei auf einer Innenseite der Außenhaut einen Winkel von weniger als 180 Grad ein. Vereinfacht gesagt, sind der Lichteinfallabschnitt und der Sichtfensterabschnitt über Eck angeordnet. Dabei können die erste Außenhautfläche und/oder die zweite Außenhautfläche eben sein, müssen aber nicht. Eine derartige Anordnung von Lichteinfallabschnitt und Sichtfensterabschnitt bewirkt, dass verhältnismäßig viel Licht vom Lichteinfallabschnitt durch das Innere des Auffangbehältnisses zum Sichtfensterabschnitt gelangen kann. Das ermöglich es, einen aktuellen Füllstand des Auffangbehältnisses schnell, einfach und präzise zu erfassen.
Der Lichteinfallabschnitt und der Sichtfensterabschnitt können auch an einander zumindest abschnittsweise gegenüberliegenden Außenhautflächen der Außenhaut ausgebildet sein. Wieder können die erste Außenhautfläche und/oder die zweite Außenhautfläche eben sein, müssen aber nicht. Auch bei einer solchen Anordnung von Lichteinfallabschnitt und Sichtfensterabschnitt kann verhältnismäßig viel Licht vom Lichteinfallabschnitt durch das Innere des Auffangbehältnisses zum Sichtfensterabschnitt gelangen. Somit kann ein aktueller Füllstand des Auffangbehältnisses schnell, einfach und präzise zu erfasst werden.
Bevorzugt ist der Sichtfensterabschnitt an einer Außenhautfläche der Außenhaut angeordnet, die bezüglich einer Hauptströmungsrichtung seitlich liegt, wobei die Hauptströmungsrichtung von einer den Anschlussstutzen tragenden Außenhautfläche in Richtung einer diesbezüglich entgegengesetzten Außenhautfläche verläuft. Das hat mehrere Effekte. Zum einen bewirkt eine derartige Anordnung des Sichtfensterabschnitts, dass im Vergleich zu einem Auffangbehältnis ohne Sichtfensterabschnitt die bereits erläuterte Filterfunktion der Außenhaut nicht oder nur in einem sehr geringen Ausmaß beeinträchtigt wird. Das liegt daran, dass der den Sichtfensterabschnitt umfassende Abschnitt der Außenhaut lediglich im Wesentlichen parallel zu einer Ebene des Sichtfensterabschnitts angeströmt wird. Dabei ist insbesondere ein Strömungsanteil, der im Wesentlichen frontal auf den Sichtfensterabschnitt trifft, klein oder nicht vorhanden. Ferner bewirkt bei einer solchen Anordnung des Sichtfensterabschnitts eine vom Anschlussstutzen ausgehende Strömung zumindest eine gewisse Reinigung des Sichtfensterabschnitts. Hierfür sind die überwiegend parallel zum Sichtfensterabschnitt verlaufenden Strömungsanteile verantwortlich, welche Werkstückpartikel mitreißen, die sich auf dem Sichtfensterabschnitt angelagert haben.
In einer bevorzugten Variante befindet sich der Sichtfensterabschnitt zudem näher an einer den Anschlussstutzen tragenden Außenhautfläche als an einer diesbezüglich entgegengesetzten Außenhautfläche. Weiter bevorzugt ist der Sichtfensterabschnitt an einem anschlussstutzenseitigen Ende der zugehörigen Außenhautfläche angeordnet. Grob gesagt ist der Sichtfensterabschnitt in der Nähe des Anschlussstutzens positioniert. Auf diese Weise lässt sich leicht und zuverlässig erkennen, ob ein aktueller Füllstand des Auffangbehältnisses bereits den Eintritt von weiterem Luft-Werkstückpartikel-Gemisch in das Auffangbehältnis blockiert, sodass das Auffangbehältnis entleert werden muss. In diesem Zusammenhang muss betont werden, dass ein Grenzfüllstand des Auffangbehältnisses nicht zwangsläufig einer vollständigen Füllung des Auffangbehältnisses entspricht, sondern nur einem gewissen Anteil hiervon.
Der Anschlussstutzen kann an einer Außenhautfläche der Außenhaut angeordnet sein, die entweder den Lichteinfallabschnitt oder den Sichtfensterabschnitt umfasst. Es ist also der Anschlussstutzen an einer Außenhautfläche angeordnet, die gleichzeitig den Lichteinfallabschnitt oder den Sichtfensterabschnitt umfasst. Nachdem das Luft- Werkstückpartikel-Gemisch über den Anschlussstutzen ins Auffangbehältnis einströmt, ist so ein Einfluss des Lichteinfallabschnitts oder des Sichtfensterabschnitts auf die Strömung und die Filterfunktion der Außenhaut vemachlässigbar. Die Außenhaut kann außerhalb des Lichteinfallabschnitts und außerhalb des Sichtfensterabschnitts ein Textilmaterial umfassen. Eine derartige Außenhaut ist leicht im Gewicht. Zudem lässt sich so eine leichte Verformbarkeit der Außenhaut erreichen. Dadurch kann die Außenhaut, und somit auch das Auffangbehältnis, in gewohnter Weise komprimiert oder zusammengefaltet und in verhältnismäßig kleinen Aufbewahrungsräumen verstaut werden. Darüber hinaus kann das Textilmaterial luftdurchlässig sein, jedoch für Werkstückpartikel oberhalb einer vorgegebenen Partikelgröße undurchlässig sein. Das Textilmaterial hält also Werkstückpartikel oberhalb der vorgegebenen Partikelgröße zurück. Das Textilmaterial kann also als Filter wirken, um Werkstückpartikel von Luft zu trennen.
In einem Beispiel ist das Textilmaterial ein Strickmaterial oder ein Webmaterial. Das bedeutet, dass das Textilmaterial aus dem wenigstens ein Abschnitt der Außenhaut gebildet ist, mittels eines Strickprozesses oder mittels eines Webprozesses hergestellt ist. Auch Kombinationen sind möglich, d.h. ein Abschnitt der Außenhaut kann ein Strickmaterial umfassen und ein anderer Abschnitt der Außenhaut kann ein Webmaterial umfassen.
Das Textilmaterial kann ein Polyestermaterial sein. Insbesondere kann das Textilmaterial Polyesterfasern umfassen. In einem Fall, in dem das Textilmaterial ein Strickmaterial oder ein Webmaterial ist, kann das Textilmaterial aus Polyesterfasern gestrickt oder gewebt sein. Mittels derartiger Fasern lassen sich die bereits beschriebenen Funktionen des Textilmaterials, d.h. die Verformbarkeit und/oder die Filterfunktion, zuverlässig bereitstellen. Darüber hinaus sind derartige Fasern robust, sodass ein daraus hergestellter Abschnitt der Außenhaut ebenfalls robust und langlebig ist.
Gemäß einer Variante umfasst eine Außenhautfläche der Außenhaut, an der der Anschlussstutzen angeordnet ist, ein formstabiles Material. Wie bereits erläutert, ist eine solche Außenhautfläche für die Filterfunktion im Wesentlichen unerheblich. Dabei ist es auch denkbar, den Anschlussstutzen zumindest teilweise einstückig mit Außenhautfläche aus formstabilem Material auszubilden. Dadurch ist das Auffangbehältnis vergleichsweise einfach aufgebaut. Zudem lässt sich an einer Außenhautfläche aus formstabilem Material einfach der Lichteinfallabschnitt oder der Sichtfensterabschnitt ausbilden.
In einer Alternative weist der Sichtfensterabschnitt einen antistatischen Abschnitt auf, der zumindest abschnittsweise elektrisch leitfähig ist. In diesem Zusammenhang kann der antistatische Abschnitt als Abschnitt des Sichtfensterabschnitts realisiert sein, der mit einer elektrisch antistatischen Beschichtung versehen ist. Auch kann der Sichtfensterabschnitt an sich im antistatischen Abschnitt ein elektrisch leitfähiges Segment umfassen. Das Segment kann einen metallischen Leiter umfassen. Dieser kann die Form eines Gewebes oder Geleges haben. Durch den antistatischen Abschnitt wird eine elektro-statische Aufladung zumindest eines Abschnitts des Sichtfensterabschnitts vermieden. Folglich wird verhindert, dass aufgrund statischer Aufladung Werkstückpartikel am Sichtfensterabschnitt haften bleiben. Es kann auf diese Weise eine gute Sichtbarkeit durch den Sichtfensterabschnitt hindurch gewährleistet werden.
Dabei kann am Anschlussstutzen ein elektrischer Anschlusskontakt zum elektrischen Potenzialausgleich gegenüber dem Handwerkzeug vorgesehen sein. Der Anschlusskontakt kann elektrisch leitend mit dem antistatischen Abschnitt des Sichtfensterabschnitts verbunden sein. Es wird folglich ein Potenzialausgleich zwischen dem Auffangbehältnis und einem mit diesem gekoppelten Handwerkzeug ermöglicht. Auf diese Weise können statische Ladungen vom Sichtfensterabschnitt ins Handwerkzeug abgeleitet werden. Es ergibt sich ein Sichtfensterabschnitt, der besonders gut vor elektro-statischer Aufladung geschützt ist. Es ist daher in besonderem Maße gewährleistet, dass ein Nutzer stets gut durch den Sichtfensterabschnitt hindurchsehen kann, um einen aktuellen Füllstand des Auffangbehältnisses zu ermitteln.
Bevorzugt ist der Sichtfensterabschnitt mit einer Füllstandsskala versehen. Mittels einer Füllstandsskala lässt sich ein aktueller Füllstand quantitativ ermitteln. Zudem bewirkt die Füllstandsskala eine gewisse Objektivität beim Erfassen des aktuellen Füllstands. Beides bewirkt, dass ein Nutzer vergleichsweise schnell und einfach einen Grenzfüllstand erfassen und damit das Auffangbehältnis im Spannungsfeld eines effizienten Arbeitens und einer geringen Verschmutzung der Arbeitsstätte zu einem guten Zeitpunkt leeren kann. Die Füllstandsskala ist beispielsweise als eine Skala aus Prozentwerten ausgeführt. In einem anderen Beispiel umfasst die Füllstandsskala grafische Elemente, die wenigstens ein Füllstandsniveau illustrieren. Alternativ oder zusätzlich kann auf der Füllstandsskala ein Füllstand eingezeichnet sein, bei dem sich eine Entleerung empfiehlt.
In einer Variante ist in der Außenhaut eine Entleer Öffnung zum Entfernen von Werkstückpartikeln aus dem Behältniskörper angeordnet und eine der Entleeröffnung zugeordnete Entleerrichtung erstreckt sich vom Inneren des Behältniskörpers ausgehend durch die Entleer Öffnung hindurch. Die Entleerrichtung steht im Wesentlichen senkrecht auf einem Öffnungsquerschnitt der Entleeröffnung. Ferner ist ein Verschlussmittel vorgesehen, das zumindest in einer Schließstellung am Behältniskörper befestigbar ist, sodass mittels des Verschlussmittels die Entleeröffnung wahlweise verschließbar ist. In einer Nutzungsstellung des Auffangbehältnisses, wenn das Verschlussmittel sich in einer Offenstellung befindet, weist die Entleerrichtung eine vertikal in Richtung einer Bearbeitungszone weisende Erstreckungskomponente auf. In der Schließstellung des Verschlussmittels ist die Entleeröffnung mittels des Verschlussmittels verschlossen. In der Offenstellung ist die Entleer Öffnung freigegeben. In der Offenstellung kann das Verschlussmittel mit dem Behältniskörper verbunden oder vom Behältniskörper getrennt sein. Eine Nutzungsstellung des Auffangbehältnisses entspricht dabei derjenigen Stellung, die das Auffangbehältnis einnimmt, wenn es mit einem zugeordneten Handwerkzeug gekoppelt ist und sich das Handwerkzeug in einer Normal Stellung oder Referenzstellung befindet. Dabei liegt eine Bearbeitungszone entlang einer Vertikalrichtung unterhalb des Handwerkzeugs, mit dem die Bearbeitung ausgeführt wird. Somit liegt die Bearbeitungszone auch vertikal unterhalb des Auffangbehältnisses. Angaben zur Bearbeitungszone und zur Nutzungsstellung beziehen sich auf diesen Fall. Es versteht sich, dass mit manchen Handwerkzeugen, die auch mit Auffangbehältnissen ausgestattet sein können, auch Arbeiten in der Vertikalen oder über Kopf möglich sind. Solche Arb ei ts Stellungen werden vorliegend jedoch als Ausnahme betrachtet und nicht als Referenz verwendet. In der Nutzungsstellung weist eine Mittelachse des Anschlussstutzens üblicherweise eine horizontale Erstreckungskomponente auf. Bevorzugt ist dabei die horizontale Erstreckungskomponente größer als eine vertikale Erstreckungskomponente der Mittelachse des Anschlussstutzens. Weiter bevorzugt ist die horizontale Erstreckungskomponente der Mittelachse des Anschlussstutzens wenigstens doppelt so groß wie die vertikale Erstreckungskomponente. In der Nutzungsstellung des Auffangbehältnisses hat die Entleerrichtung also eine Erstreckungskomponente, die senkrecht nach unten weist. Innerhalb des Auffangbehältnisses vorhandene Werkstückpartikel können somit unter Ausnutzung der Schwerkraft das Innere des Auffangbehältnisses durch die Entleeröffnung verlassen. Dabei kann das Auffangbehältnis am zugeordneten Handwerkzeug angekoppelt bleiben, wobei das Handwerkzeug die Normalstellung einnehmen kann. Mit anderen Worten muss das Handwerkzeug mit dem angekoppelten Auffangbehältnis nicht in eine ergonomisch unbequeme Stellung gebracht werden. Dadurch kann das Auffangbehältnis besonders einfach entleert werden. Die Tatsache, dass die Entleerrichtung eine Erstreckungskomponente nach senkrecht unten hat, führt zudem dazu, dass die Werkstückpartikel zielgerichtet in ein Behältnis entleert werden können, das unterhalb des Auffangbehältnisses positioniert wird. Unerwünschte Verschmutzung durch Werkstückpartikel wird somit vermieden.
Gemäß einer Ausführungsform umfasst der Behältniskörper einen Faltmechanismus, sodass der Behältniskörper wahlweise eine Arbeitsstellung einnehmen kann, in der die Außenhaut ein erstes Volumen umschließt, und wahlweise eine Transportstellung einnehmen kann, in der die Außenhaut ein zweites Volumen umschließt. Das zweite Volumen ist kleiner als das erste Volumen. Dabei weist in der Arbeitsstellung eine erste Außenhautlängenabmessung im Vergleich zu den übrigen Außenhautlängenabmessungen eine größte Länge auf. In der Transportstellung definiert die erste Außenhautlängenabmessung eine größte Länge des Behältniskörpers. Unter einer Außenhautlängenabmessung ist in diesem Zusammenhang eine Längenabmessung der Außenhaut zu verstehen. Dabei kommt es auf eine Orientierung der Längenabmessung im Raum nicht an. Je nach räumlicher Orientierung des Behältniskörpers kann es sich bei einer Außenhautlängenabmessung also um eine Länge, eine Breite oder eine Höhe handeln. Ferner kann eine Außenhautlängenabmessung zwischen beliebigen Paaren aus Flächen, Kanten und Ecken der Außenhaut definiert werden. Auch fallen Abmessungen von Flächen und Kanten der Außenhaut unter den Begriff Außenhautlängenabmessung. Beispielsweise erstreckt sich eine Außenhautabmessung entlang einer Kante der Außenhaut. Das erfindungsgemäße Auffangbehältnis zeichnet sich folglich dadurch aus, dass eine größte Länge des Behältniskörpers in der Transportstellung durch diejenige Außenhautlängenabmessung definiert wird, die in der Arbeitsstellung die größte Länge hat. Mit anderen Worten kann der Behältniskörper mittels des Faltmechanismus derart zusammengefaltet werden, dass die größte Außenhautlängenabmessung in der Arbeitsstellung, die nicht zwingend auch die größte Gesamtabmessung des Behältniskörpers sein muss, zur größten Gesamtabmessung des Behältniskörpers in der Transportstellung wird. Der Behältniskörper wird also in keinerlei Hinsicht durch das Zusammenfalten länger. Auf diese Weise lässt sich ein guter Kompromiss zwischen einem möglichst großen Volumen des Behältniskörpers in der Arbeitsstellung und einem möglichst kleinen Volumen des Behältniskörpers in der Transportstellung erreichen. Idealerweise ist in der Transportstellung das Volumen null.
Der Anschlussstutzen kann ein freies Ende aufweisen, das gegenüber dem Behältniskörper hervorsteht. Dabei kann ein Stutzendeckel vorgesehen sein, der drehbar am Anschlussstutzen gelagert ist und den Anschlussstutzen am freien Ende wahlweise verschließen und freigeben kann. Der Stutzendeckel verschließt den Anschlussstutzen also an demjenigen Ende, das gegenüber dem Behältniskörper hervorsteht. Folglich liegen im geschlossenen Zustand des Stutzendeckels zumindest diejenigen Abschnitte des Anschlussstutzens, die im Betrieb des Auffangbehältnisses von einem Luft-Werkstückpartikel-Gemisch durchströmt werden, auf derselben Seite des Stutzendeckels wie der Behältniskörper. Mit anderen Worten sind im geschlossenen Zustand des Stutzendeckels diejenigen Abschnitte des Anschlussstutzens, die im Betrieb des Auffangbehältnisses von einem Luft-Werkstückpartikel-Gemisch durchströmt werden, mittels des Stutzendeckels von einer Umgebung des Auffangbehältnisses abgetrennt. Es können aus diesem Abschnitt des Anschlussstutzens also keine Werkstückpartikel entweichen. Unerwünschte Verschmutzungen können somit ausgeschlossen werden. Durch die drehbare Lagerung am Anschlussstutzen bleibt es dabei einfach, den Stutzendeckel von einem geöffneten Zustand in den geschlossenen Zustand zu überführen und umgekehrt. Es versteht sich dabei, dass die drehbare Lagerung des Stutzendeckels am Anschlussstutzen ausschließlich eine rotatorische Bewegung des Stutzendeckels gegenüber dem Anschlussstutzen ermöglicht. Alle übrigen Bewegungsfreiheitsgrade sind durch die Lagerung blockiert. Ein weiterer Vorteil des Stutzendeckels des erfindungsgemäßen Auffangbehältnisses besteht darin, dass er in einem geöffneten Zustand außerhalb der Abschnitte des Anschlussstutzens liegt, die im Betrieb des Auffangbehältnisses von einem Luft-Werkstückpartikel-Gemisch durchströmt werden. Mit anderen Worten wird eine derartige Strömung vom Stutzendeckel nicht behindert oder eingeschränkt.
Die Aufgabe wird ferner durch eine Baugruppe umfassend ein motorisch angetriebenes Handwerkzeug und ein erfindungsgemäßes Auffangbehältnis gelöst. Das Auffangbehältnis ist über den Anschlussstutzen strömungsmäßig mit dem Handwerkzeug gekoppelt, sodass ein Luft-Werkstückpartikel -Gemisch ausgehend vom Handwerkzeug ins Auffangbehältnis einleitbar ist. Ein Nutzer dieser Baugruppe, d.h. des Auffangbehältnisses und des damit gekoppelten Handwerkzeugs, kann somit einen aktuellen Füllstand des Auffangbehältnisses erfassen, indem er durch den Sichtfensterabschnitt ins Innere des Auffangbehältnisses schaut. Es kann daher mit hoher Präzision und Zuverlässigkeit ein aktueller Füllstand des Auffangbehältnisses erfasst werden. Dabei wird eine Filterwirkung der Außenhaut des Auffangbehältnisses durch den Sichtfensterabschnitt und gegebenenfalls den
Lichteinfallabschnitt nur geringfügig beeinflusst. Mittels einer solchen Baugruppe lassen sich Bearbeitungsaufgaben mit hoher Effizienz und unter Einhaltung hoher
S aub erkeitsanf orderungen ausführen .
In diesem Zusammenhang können das Auffangbehältnis und das Handwerkzeug elektrisch leitend verbunden sein. Somit ist ein Potenzialausgleich zwischen dem Auffangbehältnis und dem Handwerkzeug möglich. Es ergibt sich ein Sichtfensterabschnitt, der besonders gut vor statischer Aufladung geschützt ist.
Im Übrigen gelten die bereits im Zusammenhang mit dem erfindungsgemäßen Auffangbehältnis erläuterten Effekte und Vorteile auch für die erfindungsgemäße Baugruppe und umgekehrt.
Die Erfindung wird nachstehend anhand verschiedener Ausführungsbeispiele erläutert, die in den beigefügten Zeichnungen gezeigt sind. Es zeigen:
Figur 1 ein Handwerkzeugsystem mit einem Aufbewahrungsbehältnis, in dem eine Baugruppe, die ein motorisch angetriebenes Handwerkzeug und ein Auffangbehältnis gemäß einer ersten Ausführungsform umfasst, positioniert ist, wobei eine Bespannung des Auffangbehältnisses fortgelassen ist,
Figur 2 die Baugruppe aus Figur 1 in einer isolierten Draufsicht,
Figur 3 das Auffangbehältnis aus den Figuren 1 und 2 in einer isolierten Darstellung, wobei das Auffangbehältnis eine Arbeitsstellung einnimmt,
Figur 4 das Auffangbehältnis aus den Figuren 1 bis 3, wobei das Auffangbehältnis eine Transportstellung einnimmt,
Figur 5 die Baugruppe aus den Figuren 1 und 2 in einer schematisierten Draufsicht, wobei das Auffangbehältnis die Arbeitsstellung einnimmt,
Figur 6 die Baugruppe aus den Figuren 1 und 2 in einer schematisierten, der Ansicht aus Figur 5 entsprechenden Draufsicht, wobei das Auffangbehältnis die Transportstellung einnimmt, Figur 7 in einer den Figuren 5 und 6 entsprechenden Draufsicht eine Baugruppe mit einem Auffangbehältnis gemäß einer zweiten Ausführungsform, wobei das Auffangbehältnis die Arbeitsstellung einnimmt,
Figur 8 die Baugruppe aus Figur 7, wobei das Auffangbehältnis eine Zwischenstellung einnimmt,
Figur 9 die Baugruppe aus Figur 7 und 8, wobei das Auffangbehältnis die Transportstellung einnimmt,
Figur 10 in einer den Figuren 5 bis 9 entsprechenden Draufsicht eine Baugruppe mit einem Auffangbehältnis gemäß einer dritten Ausführungsform, wobei das Auffangbehältnis die Arbeitsstellung einnimmt,
Figur 11 die Baugruppe aus Figur 10, wobei das Auffangbehältnis die Transportstellung einnimmt,
Figur 12 in einer den Figuren 5 bis 11 entsprechenden Draufsicht eine Baugruppe mit einem Auffangbehältnis gemäß einer vierten Ausführungsform, wobei das Auffangbehältnis die Arbeitsstellung einnimmt,
Figur 13 die Baugruppe aus Figur 12, wobei das Auffangbehältnis die Transportstellung einnimmt,
Figur 14 ein Auffangbehältnis gemäß einer fünften Ausführungsform in einer perspektivischen Darstellung,
Figur 15 eine Ansicht des Auffangbehältnisses aus Figur 14, wobei eine Bespannung des Auffangbehältnisses fortgelassen ist, Figur 16 ein Auffangbehältnis gemäß einer sechsten Ausführungsform in einer perspektivischen Darstellung, wobei eine Bespannung des Auffangbehältnisses fortgelassen ist,
Figur 17 in einer Detailansicht einen Bereich der Baugruppe aus den Figuren 1 bis 6, in dem das Auffangbehältnis gemäß der ersten Ausführungsform an das motorisch angetriebene Handwerkzeug angekoppelt ist.
Figur 18 einen Längsschnitt durch den Bereich aus Figur 17,
Figur 19 einen der Figur 18 entsprechenden Längsschnitt, wobei das Auffangbehältnis vom motorisch angetriebenen Handwerkzeug entriegelt ist,
Figur 20 einen den Figuren 18 und 19 entsprechenden Längsschnitt, wobei das Auffangbehältnis vom motorisch angetriebenen Handwerkzeug abgekoppelt ist,
Figur 21 eine Detailansicht des motorisch angetriebenen Handwerkzeugs aus den Figuren 17 bis 19, wobei das Auffangbehältnis vom motorisch angetriebenen Handwerkzeug abgekoppelt ist,
Figur 22 einen Stutzendeckel des Auffangbehältnisses aus den Figuren 17 bis 20 in einer perspektivischen, isolierten Darstellung,
Figur 23 den Stutzendeckel aus Figur 22 in einer anderen perspektivischen, isolierten Darstellung,
Figur 24 die Baugruppe aus den Figuren 1 und 2 in einer schematisierten Darstellung, wobei das Auffangbehältnis entleert wird,
Figur 25 eine Variante der Baugruppe aus Figur 24 in einer schematisierten Darstellung, wobei das Auffangbehältnis entleert wird, Figur 26 das Auffangbehältnis gemäß der ersten Ausführungsform aus den Figuren 3 und 4 in einer anderen perspektivischen Darstellung, und
Figur 27 eine Variante des Auffangbehältnisses aus Figur 26.
Figur 1 zeigt ein Handwerkzeugsystem 10.
Das Handwerkzeugsystem 10 umfasst ein Aufbewahrungsbehältnis 12 und eine Baugruppe 14, die ein motorisch angetriebenes Handwerkzeug 16 und ein Auffangbehältnis 18 für Werkstückpartikel aufweist.
Im vorliegenden Beispiel handelt es sich beim motorisch angetriebenen Handwerkzeug 16 um eine Handkreissäge. Das ist jedoch rein exemplarisch zu verstehen.
Dabei ist das Auffangbehältnis 18 strömungsmäßig mit dem Handwerkzeug 16 gekoppelt, sodass beim Arbeiten mit dem Handwerkzeug 16 ein Luft-Werkstückpartikel-Gemisch ausgehend vom Handwerkzeug 16 ins Auffangbehältnis 18 einleitbar ist.
Hierfür hat das Auffangbehältnis 18 einen Anschlussstutzen 20, der eine Einlassöffnung 21 bildet, und einen formflexiblen Behältniskörper 22, in dem eine gewisse Menge an Werkstückpartikeln aufgenommen werden kann.
Der Anschlussstutzen 20 ist dazu ausgebildet, an seinem freien Ende 24 mit dem Handwerkzeug 16 gekoppelt zu werden. An seinem entgegengesetzten Ende mündet der Anschlussstutzen 20 in den Behältniskörper 22.
Der Behältniskörper 22 umfasst eine Tragstruktur 26, die aus mehreren starren Streben 28 aufgebaut ist, die über Gelenke 30 miteinander verbunden sind. Dabei bilden die Streben 28 und Gelenke 30 einen Faltmechanismus 31, der nachfolgend noch erläutert werden wird.
Ferner umfasst der Behältniskörper 22 eine Außenhaut 32, die als eine die Tragstruktur 26 umschließende Bespannung 34 gebildet ist. Es wird bemerkt, dass in den Darstellungen aus den Figuren 1, 2, 5 und 6 aus Gründen der besseren Sichtbarkeit der Tragstruktur 26 die Außenhaut 32 nicht dargestellt ist.
Der Behältniskörper 22 nimmt in den Figuren 1 und 2 eine Transportstellung ein.
Ferner ist in der Darstellung gemäß Figur 1 die Baugruppe 14 im Inneren des Aufbewahrungsbehältnisses 12 angeordnet. Ein Deckel des Aufbewahrungsbehältnisses 12 ist dabei nicht dargestellt. Es wird bemerkt, dass insbesondere in der Darstellung gemäß Figur 1, d.h. in einer Situation, in der die Baugruppe innerhalb des Aufbewahrungsbehältnisses 12 angeordnet ist, das Auffangbehältnis 18 strömungsmäßig mit dem Handwerkzeug 16 gekoppelt ist. Das wird durch die Kompaktheit der Transportstellung ermöglich.
Dabei verläuft eine Haupterstreckung 36 des Behältniskörpers 22, d.h. die Richtung der verhältnismäßig größten Längenabmessung des Behältniskörpers 22, quer zu einer Hauptströmungsrichtung 38. In diesem Zusammenhang verläuft die Hauptströmungsrichtung 38 von einer den Anschlussstutzen 20 tragenden Außenhautfläche in Richtung einer diesbezüglich entgegengesetzten Außenhautfläche. Es versteht sich, dass die Hauptströmungsrichtung 38 unabhängig davon definiert ist, ob tatsächlich ein Luft- Werkstückpartikel-Gemisch vom Handwerkzeug 16 ins Auffangbehältnis 18 einströmt oder nicht.
Darüber hinaus ist eine Höhe 42 des Behältniskörpers 22 in der Transportstellung maximal so groß wie eine senkrecht auf einer Auflageplatte 44 des Handwerkzeugs 16 definierte Höhe 46 des Handwerkzeugs 16. Mit anderen Worten überschreitet eine Höhe 42 des Behältniskörpers 22 in der Transportstellung nicht die Höhe 46 des Handwerkzeugs 16.
Außerdem beträgt eine Länge 48 des Behältniskörpers 22 entlang einer Längsrichtung 50 des Handwerkzeugs 16 höchstens 50 % einer Länge 52 der Auflageplatte 44, wenn der Behältniskörper 22 in der Transportstellung ist. Im dargestellten Beispiel beträgt die Länge 48 des Behältniskörpers 22 circa 20 % der Länge 52 der Auflageplatte 44. Ferner beträgt ein Breitenüberstand 54 des Behältniskörpers 22 über eine Breite 56 der Auflageplatte 44 in der Transportstellung circa 40 % der Breite 56 der Auflageplatte 44.
In den Figuren 3 bis 6 ist das Auffangbehältnis 18 gemäß der ersten Ausführungsform näher dargestellt. Die Figuren 4 und 6 zeigen jeweils die Transportstellung des Behältniskörpers 22. Die Figuren 3 und 5 zeigen eine Arbeitsstellung des Behältniskörpers 22, die nachfolgend noch erläutert werden wird.
In der dargestellten Ausführungsform ist die Tragstruktur 26 in einer bezüglich der Hauptströmungsrichtung 34 seitlichen Ansicht polygonförmig. In diesem Zusammenhang bilden die Gelenke 30 die Polygonecken der Polygonform und die Streben 28 die Polygonkanten.
Das Polygon weist vorliegend fünf Polygonecken auf.
Dabei ist in der Transportstellung eine Polygonecke, d.h. ein Gelenk 30, unter Bildung eines konkaven Außenumfangsabschnitts zwischen zwei Polygonkanten, d.h. zwischen zwei Streben 28, aufgenommen.
Dadurch ist in der Transportstellung ein Außenhautabschnitt, d.h. ein Abschnitt der Außenhaut 32, in ein Inneres des Behältniskörpers 22 geklappt.
Mittels des Faltmechanismus 31 kann der Behältniskörper 22 in die Arbeitsstellung überführt werden, die in den Figuren 3 und 5 dargestellt ist. In der Arbeitsstellung erstreckt sich der Behältniskörper 22 entlang der Hauptströmungsrichtung 38. Das bedeutet, dass eine größte Außenabmessung des Behältniskörpers 22 in dieselbe Richtung orientiert ist wie die Hauptströmungsrichtung 38.
In der Arbeitsstellung umschließt die Außenhaut 32 ein erstes Volumen VI, das viel größer ist als ein zweites Volumen V2, das die Außenhaut 32 in der Transportstellung umschließt. Somit kann in der Arbeitsstellung eine vergleichsweise große Menge an Werkstückpartikeln im Inneren des Behältniskörpers 22 aufgenommen werden.
In der Arbeitsstellung hat das Auffangbehältnis 18 wenigstens eine erste Außenhautlängenabmessung Lmax, die im Vergleich zu den übrigen Außenhautlängenabmessungen des Auffangbehältnisses 18 eine größte Länge aufweist.
In der dargestellten Ausführungsform ist die erste Außenhautlängenabmessung Lmax durch einen Bereich der Außenhaut 32 gebildet, der auf einer der Streben 28 aufliegt.
Die erste Außenhautlängenabmessung Lmax entsprich also der Länge der längsten Strebe 28 des Auffangbehältnisses 18.
Die Tatsache, dass in der Arbeitsstellung das von der Außenhaut 32 eingeschlossene erste Volumen VI viel größer ist als das in der Transportstellung eingeschlossene zweite Volumen V2, wobei gleichzeitig der Behältniskörper 22 in der Transportstellung äußerst kompakt ist, kommt dadurch zustande, dass die erste Außenhautlängenabmessung Lmax in der Transportstellung eine größte Länge des Behältniskörpers definiert. Mit anderen Worten bestimmt die erste Außenhautlängenabmessung Lmax in der Transportstellung die größte Außenabmessung des Behältniskörpers 22.
Es versteht sich dabei, dass der Behältniskörper 22 mittels des Faltmechanismus 31 auch von der Arbeitsstellung wieder in die Transportstellung überführt werden kann. Mit anderen Worten kann der Behältniskörper 22 durch verwenden des Faltmechanismus 31 wahlweise die Transportstellung oder die Arbeitsstellung einnehmen.
Zudem umfasst die Außenhaut 32 zumindest einen elastisch verformbaren Außenhautabschnitt 58.
Dabei ist der Faltmechanismus 31 so konfiguriert, dass der elastisch verformbare Außenhautabschnitt 58 in einer Zwischenstellung, die der Behältniskörper 22 einnimmt, wenn er von der Transportstellung in die Arbeitsstellung überführt wird und umgekehrt, maximal elastisch gedehnt ist.
Das hat zur Folge, dass der Behältniskörper 22 mittels des elastisch verformbaren Außenhautabschnitts 58 mechanisch stabil in der Arbeitsstellung und in der Transportstellung gehalten werden kann. Die Zwischenstellung ist mechanisch instabil.
Die Figuren 7, 8 und 9 zeigen die Baugruppe 14, wobei das Auffangbehältnis 18 gemäß einer zweiten Ausführungsform gestaltet ist. Dabei werden im Folgenden lediglich die Unterschiede zur ersten Ausführungsform erläutert. Gleiche oder einander entsprechende Bauteile werden mit denselben Bezugszeichen versehen.
Wie zuvor ist die Tragstruktur 26 in einer bezüglich der Hauptströmungsrichtung 34 seitlichen Ansicht polygonförmig, wobei die Gelenke 30 wieder die Polygonecken der Polygonform und die Streben 28 wieder die Polygonkanten bilden.
Das Polygon weist vorliegend allerdings nur vier Polygonecken auf.
Ein weiterer Unterschied besteht darin, dass die Haupterstreckung 36 des Behältniskörpers 22 in der Transportstellung (siehe Figur 9) nicht mehr quer, sondern unter einem Winkel von ca. 30 Grad geneigt zur Hauptströmungsrichtung 38 verläuft.
Dadurch ergibt sich die Situation, dass der Behältniskörper 22 in der Transportstellung keinen Breitenüberstand über die Breite 56 der Auflageplatte 44 hat.
Die Länge 48 des Behältniskörpers 22 entlang der Längsrichtung 50 des Handwerkzeugs 16 beträgt nun ca. 70 % einer Länge 52 der Auflageplatte 44, wenn der Behältniskörper 22 in der Transportstellung ist.
Im Übrigen kann auf die Erläuterungen zum Auffangbehältnis 18 gemäß der ersten Ausführungsform verwiesen werden. Die Figuren 10 und 11 zeigen die Baugruppe 14, wobei das Auffangbehältnis 18 gemäß einer dritten Ausführungsform gestaltet ist. Dabei werden im Folgenden lediglich die Unterschiede zu den bereits erwähnten Ausführungsformen erläutert. Gleiche oder einander entsprechende Bauteile werden mit denselben Bezugszeichen versehen.
In dieser Ausführungsform bilden die Streben 28 und die Gelenke 30 ein Kreuzgestänge 60. In der Arbeitsstellung (siehe Figur 10) überschneiden sich somit Mittelbereiche von jeweils paarweise einander zugeordneten Streben kreuzartig.
In der Transportstellung (siehe Figur 11) werden die paarweise einander zugeordneten Streben im Wesentlichen übereinander gelegt.
Die erste Außenhautlängenabmessung Lmax ist in diesem Zusammenhang durch einen Bereich der Außenhaut 32 gebildet, der auf einer der kreuzförmig angeordneten Streben 28 aufliegt.
Mit anderen Worten entspricht die erste Außenhautlängenabmessung Lmax wieder der Länge der längsten Strebe 28.
Im Unterschied zu den vorgenannten Ausführungsformen ist ferner in der dritten Ausführungsform die Außenhaut insgesamt elastisch verformbar.
Der Breitenüberstand in der Transportstellung des Behältniskörpers beläuft sich nunmehr auf ca. 15 %.
Die Länge 48 des Behältniskörpers 22 entlang der Längsrichtung 50 des Handwerkzeugs 16 beträgt nun ca. 40 % einer Länge 52 der Auflageplatte 44, wenn der Behältniskörper 22 in der Transportstellung ist.
Die Figuren 12 und 13 zeigen die Baugruppe 14, wobei das Auffangbehältnis 18 gemäß einer vierten Ausführungsform ausgebildet ist. Dabei werden im Folgenden lediglich die Unterschiede zu den bereits erwähnten Ausführungsformen erläutert. Gleiche oder einander entsprechende Bauteile werden mit denselben Bezugszeichen versehen. In dieser Ausführungsform sind die Streben 28 jeweils C-förmig.
Sie weisen jeweils an den Enden der C-Form ein Gelenk 30 auf, über das die Streben 28 miteinander gelenkig verbunden sind.
In der dargestellten Ausführungsform weisen alle Gelenke 30 dieselbe Gelenkachse auf. Die Streben 28 lassen sich somit fächerartig zueinander drehen und können auf dieser Weise zwischen der Arbeitsstellung, in der die Streben 28 aufgefächert sind (siehe Figur 12), und der Transportstellung, in der die Streben 28 übereinandergelegt sind (siehe Figur 13), verstellen.
Die erste Außenhautlängenabmessung Lmax ist in diesem Zusammenhang durch eine Bogenhöhe der C-förmigen Streben 28 gebildet.
Im Unterschied zu den vorgenannten Ausführungsformen kann in der vierten Ausführungsform die Außenhaut 32 insgesamt ohne elastischen Abschnitt ausgeführt sein. Die Außenhaut ist also insgesamt nicht elastisch verformbar.
Der Breitenüberstand in der Transportstellung des Behältniskörpers beläuft sich nunmehr auf ca. 15 %.
Die Länge 48 des Behältniskörpers 22 entlang der Längsrichtung 50 des Handwerkzeugs 16 beträgt nun ca. 40 % einer Länge 52 der Auflageplatte 44, wenn der Behältniskörper 22 in der Transportstellung ist.
Die Figuren 14 und 15 zeigen eine fünfte Ausführungsform des Auffangbehältnisses 18. Dabei ist das Auffangbehältnis 18 gemäß der fünften Ausführungsform eine Variante des Auffangbehältnisses 18 gemäß der zweiten Ausführungsform (siehe Figuren 7 bis 9). Es werden daher im Folgenden lediglich die Unterschiede zur zweiten Ausführungsform erläutert. Gleiche oder einander entsprechende Bauteile werden mit denselben Bezugszeichen versehen.
Die Außenhaut 32 weist beim Auffangbehältnis 18 gemäß der fünften Ausführungsform in der Arbeitsstellung einen gezackten Abschnitt 62 auf. Dieser dient dazu, eine Fläche der Außenhaut 32 zu vergrößern, wobei gleichzeitig die Außenabmessungen des Behältniskörpers 22 im Vergleich zu einem Auffangbehältnis 18 mit einer Außenhaut 32 ohne gezackten Abschnitt gleich gehalten werden können. Dadurch kann die Filterfunktion der Außenhaut 32 verbessert werden.
Der gezackte Abschnitt 62 wird dadurch gebildet, dass zwei der Streben 28 der Tragstruktur 26 gezackt sind (siehe Figur 15). Die gezackten Streben 28 werden zusätzlich mit dem Bezugszeichen 64a bzw. mit dem Bezugszeichen 64b versehen.
Dabei sind die Zacken der gezackten Streben 64a, 64b so angeordnet, dass bei einer Betrachtung entlang der Hauptströmungsrichtung 38 ein Umfang des Behältniskörpers 22 entlang der Hauptströmungsrichtung 38 betragsmäßig gleichbleibend ist.
Das wird durch die Anordnung der Zacken der gezackten Streben 64a, 64b erreicht. Zum besseren Verständnis ist dabei in Figur 15 für die gezackte Strebe 64a eine gedachte Nulllinie NI der Zacken eingezeichnet. Für die gezackte Strebe 64b ist eine gedachte Nulllinie N2 eingezeichnet.
Die Nulllinien NI, N2 entsprechen dabei dem Verlauf einer geraden, d.h. nicht gezackten Strebe, die anstelle der gezackten Streben 64a, 64b verwendet werden könnte.
Darüber hinaus sind mehrere exemplarische Umfänge 66a, 66b, 66c in Figur 15 illustriert.
Die Zacken der Streben 64a, 64b, d.h. die zugehörigen Zackenberge und Zackentäler erstrecken sich gleichmäßig zu beiden Seiten der jeweiligen Nulllinie NI, N2. Ferner erstrecken sich die Zacken der Streben 64a, 64b jeweils in einer Ebene.
Allerding ist diese Ebene gegenüber den von der jeweiligen Strebe 64a, 64b begrenzten Seitenflächen des Auffangbehältnisses 18 geneigt. Genauer gesagt sind die Ebenen, in denen die Zacken der Streben 64a, 64b verlaufen so gegenüber den von der jeweiligen Strebe 64a, 64b begrenzten Seitenflächen des Auffangbehältnisses 18 geneigt, dass die Ebene, in der sich die Zacken erstrecken mit jeder dieser Ebenen den gleichen Winkel einschließt.
Somit erstreckt sich der gezackte Abschnitt 62 über die in den Figuren 14 und 15 vorne dargestellte Seitenfläche, die in den Figuren 14 und 15 hinten dargestellte Seitenfläche und die in den Figuren 14 und 15 oben dargestellte Seitenfläche.
Aufgrund der Schrägstellung der Ebenen, in denen die Zacken der Streben 64a, 64b verlaufen, kompensieren sich somit die zugehörigen Zackenberge und Zackentäler derart, dass der Umfang des Behältniskörpers 22 entlang der Hauptströmungsrichtung 38 betragsmäßig konstant ist. Die exemplarischen Umfänge 66a, 66b, 66c in Figur 15 sind also gleich groß.
Folglich kann die Außenhaut 32 ohne elastischen Abschnitt ausgebildet sein. Zudem hat die Außenhaut 32, insbesondere wenn sie abgewickelt ist, eine vergleichsweise einfache Geometrie.
Die Außenhaut 32 ist in der Ausführungsform gemäß Figuren 14 und 15 aus einem zusammenhängenden Materialstück hergestellt, d.h. nicht aus mehreren Teilen zusammengesetzt.
Die Figur 16 zeigt eine sechste Ausführungsform des Auffangbehältnisses 18. Dabei ist das Auffangbehältnis 18 gemäß der sechsten Ausführungsform eine Variante des Auffangbehältnisses 18 gemäß der fünften Ausführungsform (siehe Figuren 14 und 15). Es werden daher im Folgenden lediglich die Unterschiede zur fünften Ausführungsform erläutert. Gleiche oder einander entsprechende Bauteile werden mit denselben Bezugszeichen versehen.
Wieder ist zum besseren Verständnis für die gezackte Strebe 64a eine gedachte Nulllinie NI der Zacken eingezeichnet.
Darüber hinaus sind wieder mehrere exemplarische Umfänge 66a, 66b, 66c in Figur 16 illustriert. In der sechsten Ausführungsform umfasst die Tragstruktur 26 lediglich eine einzige gezackte Strebe 64a.
Dabei erstrecken sich, wie gehabt, die Zacken der Strebe 64a, d.h. die zugehörigen Zackenberge und Zackentäler, gleichmäßig zu beiden Seiten der Nulllinie NI. Ferner erstrecken sich die Zacken der Strebe 64a in einer Ebene.
Wie schon im Zusammenhang mit den Figuren 14 und 15 erläutert, ist die Ebene, in der sich die Zacken erstrecken, gegenüber den von der 64a begrenzten Seitenflächen des Auffangbehältnisses 18 geneigt, wobei die Ebene, in der sich die Zacken erstrecken, mit jeder dieser Seitenflächen den gleichen Winkel einschließt.
Der Effekt der Flächenvergrößerung bei gleichbleibendem Umfang der Außenhaut 32 wird auch auf diese Weise erreicht.
Es versteht sich jedoch, dass im Beispiel der Figur 16 der Umfang allgemein und insbesondere die exemplarischen Umfänge 66a, 66b, 66c, bei einer Betrachtung quer zur Hauptströmungsrichtung 38 betragsmäßig gleichbleibend sind.
In der fünften und sechsten Ausführungsform (siehe Figuren 14 bis 16) können anstelle gezackter Streben 64a, 64b auch gewellte Streben verwendet werden. Dadurch wird erreicht, dass die Außenhaut 32 des Auffangbehältnisses 18 einen gewellten Abschnitt aufweist. Dabei unterscheiden sich gewellte Streben von gezackten Streben dadurch, dass sie zumindest im Bereich der Wellung keine geradlinig verlaufenden Abschnitte haben. Die vorstehenden Erläuterungen gelten in gleicher Weise für Auffangbehältnisse 18, deren Außenhaut 32 einen gewellten Abschnitt hat.
In den Figuren 17 bis 19 ist ein Bereich der Baugruppe 14 aus den Figuren 1 bis 6 im Detail gezeigt, in dem das Auffangbehältnis 18 gemäß der ersten Ausführungsform an das motorisch angetriebene Handwerkzeug 16 angekoppelt ist. Das bedeutet, dass das Auffangbehältnis 18 über den Anschlussstutzen 20 strömungsmäßig mit dem Handwerkzeug 16 gekoppelt ist, sodass ein Luft-Werkstückpartikel -Gemisch ausgehend vom Handwerkzeug 16 ins Auffangbehältnis 18 einleitbar ist.
In der dargestellten Ausführungsform ist der Anschlussstutzen 20 an einem formstabilen Abschnitt 68 der Außenhaut 32 vorgesehen. Aufgrund dessen weist das Auffangbehältnis 18, genauer gesagt der Behältniskörper 22, im Bereich des Anschlussstutzens 20 eine vergleichsweise hohe Formstabilität auf, sodass sich das Auffangbehältnis 18 zum Ankoppeln ans Handwerkzeug 16 und zum Ab koppeln vom Handwerkzeug 16 gut handhaben lässt.
Der Anschlussstutzen 20 ist ebenfalls formstabil.
Ferner sind der formstabile Abschnitt 68 und der Anschlussstutzen 20 einstückig hergestellt.
Dabei steht das freie Ende 24 des Anschlussstutzens 20 gegenüber dem Behältniskörper 22 hervor. Ferner ist am Außenumfang 70 des Anschlussstutzens 20 ein Lagerbock 72 positioniert, über den ein Stutzendeckel 74 drehbar am Anschlussstutzen 20 gelagert ist.
Eine zugehörige Drehachse 76, um die der Stutzendeckel 74 drehbar ist, verläuft quer zu einer Längserstreckungsrichtung 78 des Anschlussstutzens 20.
Dabei ist die Drehachse 76 vom Außenumfang 70 des Anschlussstutzens 20 beabstandet. Ein Ab stand der Drehachse 76 vom Außenumfang 70 ist also größer null.
Somit kann der Stutzendeckel 74 durch entsprechende Drehung um die Drehachse 76 den Anschlussstutzen 20 am freien Ende wahlweise verschließen (siehe Figur 20) und freigeben (siehe Figuren 17 bis 19).
Das Auffangbehältnis 18 lässt sich nur dann mit dem Handwerkzeug 16 koppeln, wenn der Stutzendeckel 74 den Anschlussstutzen 20 freigibt.
Der gekoppelte Zustand zeichnet sich dadurch aus, dass ein anschlussstutzenseitiger
Dichtabschnitt 80, der an einem Innenumfang 82 des der Anschlussstutzens 20 benachbart zum freien Ende 24 positioniert ist, mit einem handwerkzeugseitigen Dichtabschnitt 84 in Kontakt steht (siehe Figuren 18 und 19).
Wenn der Stutzendeckel 74 den Anschlussstutzen 20 verschließt, d.h. wenn der Stutzendeckel 74 in der Schließstellung ist, liegt ein deckel sei tiger Dichtabschnitt 86 zumindest abschnittsweise dem anschlussstutzenseitigen Dichtabschnitt 80 gegenüber oder am anschlussstutzenseitigen Dichtabschnitt 80 an (siehe Figur 20).
Dabei ist vorliegend am anschlussstutzenseitigen Dichtabschnitt 80 ein Dichtelement 88 in Form einer Dichtlippe angeordnet.
Ebenfalls ist am handwerkzeugseitigen Dichtabschnitt 84 ein Dichtelement 90 in Form einer Dichtlippe vorgesehen.
Der Stutzendeckel ist mittels einer Federeinrichtung 92 in die Schließstellung vorgespannt.
Der Stutzendeckel 74 ist in den Figuren 22 und 23 isoliert dargestellt.
Der Stutzendeckel 74 weist einen Verschlussabschnitt 94 auf, der dazu ausgebildet ist, das freie Ende 24 des Anschlussstutzens 20 wahlweise zu verschließen.
Ferner weist der Stutzendeckel 74 einen Betätigungsabschnitt 96 auf, der eine Betätigungsfläche 98 umfasst, die dazu ausgebildet ist, mittels eines menschlichen Fingers mit einer Druckkraft beaufschlagt zu werden, um den Stutzendeckel 74 entgegen der Beaufschlagung mittels der Federeinrichtung 92 von der Schließstellung in die Offenstellung zu überführen. Der Betätigungsabschnitt 96 ist somit zum händischen Freigeben des freien Endes 24 des Anschlussstutzens 20 ausgebildet.
Der Stutzendeckel 74 ist als ein einziges, zusammenhängendes Bauteil ausgeführt. Dementsprechend sind auch der Verschlussabschnitt 94 und der Betätigungsabschnitt 96 einstückig aber separat voneinander ausgeführt. Dabei schließen der Verschlussabschnitt 94 und der Betätigungsabschnitt 96 in einer Drehebene, d.h. entlang der Drehachse 76 betrachtet, einen stumpfen Winkel 100 ein.
Außerdem sind der Verschlussabschnitt 94 und der Betätigungsabschnitt 96 auf entgegengesetzten Seiten der Drehachse 76 positioniert.
Mit anderen Worten sind der Verschlussabschnitt 94 und der Betätigungsabschnitt 96 voneinander abgesetzt.
Ferner ist am Verschlussabschnitt 94 eine Halterippe 102 mit einer Montageschräge 104 ausgebildet.
Dabei dient die Halterippe 102 zur Verriegelung des Auffangbehältnisses 18 in einer an das motorisch angetriebene Handwerkzeug 16 angekoppelten Stellung (siehe Figuren 18 und 19).
Die Halterippe 102 ist an einer dem Anschlussstutzen 20 zugewandten Seite des Verschlussabschnitts 94 positioniert. Dementsprechend ragt in der Schließstellung die Halterippe 102 ins Innere des Anschlussstutzens 20 hinein.
Am Verschlussabschnitt 94 ist ferner eine Ausnehmung 106 vorgesehen.
Die Ausnehmung 106 dient zur Aufnahme eines Abschnitts des Handwerkzeugs 16 in einer an das motorisch angetriebene Handwerkzeug 16 angekoppelten Stellung des Auffangbehältnisses 18 (siehe Figur 18).
Auch die Ausnehmung 106 ist an einer dem Anschlussstutzen 20 zugewandten Seite des Verschlussabschnitts 84 positioniert.
Dabei liegt die Halterippe 102 näher an der Drehachse 76 als die Ausnehmung 106.
Ein Auslass 108 des motorisch angetriebenen Handwerkzeugs 16, das Bestandteil der Baugruppe 14 ist, ist in Figur 21 im Detail zu sehen. Der Auslass 108 dient dem Ableiten des Luft-Werkstückpartikel-Gemisches aus dem Handwerkzeug 16. Dabei ist an einem Außenumfang 110 des Auslasses 108 ein Haltewulst 112 zum Ankoppeln des Auffangbehältnisses 18 für Werkstückpartikel angeordnet.
Auch der Haltewulst 112 ist mit einer Montageschräge 114 versehen.
Ferner weist das Handwerkzeug 16 einen Anlagebereich 116 auf. Dieser ist dazu ausgebildet, vom Stutzendeckel kontaktiert zu werden, wenn das Auffangbehältnis 18 am Handwerkzeug 16 angekoppelt ist.
Der Stutzendeckel 74 kann somit in einer Situation, in der das Auffangbehältnis 18 ans Handwerkzeug 16 angekoppelt ist, das Auffangbehältnis 18 am Handwerkzeug 16 verriegeln. Hierzu hintergreift die Halterippe 102 des Stutzendeckels 74 den Haltewulst 112 des Handwerkzeugs 16. Ferner kontaktiert der Stutzendeckel 74 im Bereich der Ausnehmung 106 den Anlagebereich 116 des Handwerkzeugs 16 zumindest abschnittsweise (siehe Figuren 17 und 18).
Aufgrund der Tatsache, dass der Stutzendeckel 74 mittels der Federeinrichtung 92 in seine Schließstellung vorgespannt ist, lässt sich der am Handwerkzeug 16 verriegelte Zustand des Auffangbehältnisses 18 nur durch Krafteinwirkung aufheben.
Dies kann durch Aufbringen einer Betätigungsdruckkraft auf den Betätigungsabschnitt 96 erfolgen.
Mittels einer solchen Betätigung kann der Betätigungsabschnitt 96 in einer Ansicht entlang der Drehachse 76 näher an den Außenumfang 70 des Anschlussstutzens heranbewegt werden, sodass sich der Verschlussabschnitt vom Handwerkzeug 16 abhebt.
Auf diese Weise lässt sich der Stutzendeckel 74 in eine Freigabestellung bringen, in der er den Anschlussstutzen 20 am freien Ende 24 freigibt und mit einem Anschlussquerschnitt des Anschlussstutzens 20 einen Winkel 118 von mehr als 90° einschließt (siehe Figur 19). In einer derartigen Stellung des Stutzendeckels 74 lässt sich der Anschlussstutzen 20 widerstandsarm vom Auslass 108 ab ziehen oder auf den Auslass 108 aufschieben. Anders gesagt kann in einer solchen Stellung des Stutzendeckels 74 das Auffangbehältnis 18 leicht an das Handwerkzeug 16 angekoppelt und ebenso leicht von diesem abgekoppelt werden.
Wird der Stutzendeckel 74 in einem Zustand, in dem das Auffangbehältnis 18 nicht ans Handwerkzeug angekoppelt ist, nicht betätigt, so verschließt er den Anschlussstutzen 20 (siehe Figur 20). In dieser Stellung liegt der Betätigungsabschnitt 96 auf einer dem Anschlussstutzen 20 abgewandten Seite der Drehachse 76.
Um das freie Ende 24 des Anschlussstutzens 20 freizugeben, muss der Stutzendeckel 74 nun so betätigt werden, dass der Betätigungsabschnitt 96 auf eine dem Anschlussstutzen 20 zugewandte Seite der Drehachse 76 bewegt wird (siehe Figur 19).
Vorstehend wurden der Stutzendeckel 74 und die damit verbundenen Einrichtungen des Auffangbehältnisses 18 und des motorisch angeriebenen Handwerkzeugs 16 anhand des Auffangbehältnisses 18 gemäß der ersten Ausführungsform erläutert (siehe Figuren 1 bis 6). Es versteh sich jedoch, dass die Ausführungen zum Stutzendeckel 74 und den damit verbundenen Einrichtungen des Auffangbehältnisses 18 und des motorisch angeriebenen Handwerkzeugs 16 in gleicher Weise für die übrigen Ausführungsformen des Auffangbehältnisses 18 gelten.
Wie anhand von Figur 24 zu sehen ist, umfasst der formstabile Abschnitt 68 der Außenhaut 32 ferner eine Entleer Öffnung 120.
Die Entleeröffnung 120 dient dazu, Werkstückpartikel aus dem Behältniskörper 22 zu entfernen, z. B. wenn eine Bearbeitung eines Werkstücks beendet ist und der Behältniskörper 22 wieder in die Transportstellung überführt werden soll, oder wenn während einer Bearbeitung des Werkstücks ein Grenzfüllstand des Behältniskörpers 22 mit Werkstückpartikeln erreicht ist. Das Auffangbehältnis 18 umfasst ferner ein Verschlussmittel 122, das zumindest in einer Schließstellung am Behältniskörper 22 befestigbar ist, sodass mittels des Verschlussmittels 122 die Entleeröffnung 120 wahlweise verschließbar ist.
In der dargestellten Ausführungsform ist das Verschlussmittel 122 als formstabiler Deckel 124 ausgebildet.
Die die Entleer Öffnung 120 umgebenden Abschnitt des formstabilen Abschnitts 68 der Außenhaut 32 bilden ferner einen formstabilen Rahmen 126, der die Entleeröffnung 120 begrenzt.
Das Verschlussmittel 122, genauer gesagt der Deckel 124, ist dabei über ein Scharnier 128 schwenkbar am Behältniskörper 22, genauer gesagt am formstabilen Rahmen 126, befestigt.
Vorliegend ist zudem der Anschlussstutzen 20 am Verschlussmittel 122, d.h. am Deckel 124, angeordnet. Der Anschlussstutzen 20 und der Deckel 124 sind dabei einstückig ausgebildet.
Es sind somit die Einlassöffnung 21 und die Entleeröffnung 120 an derselben Außenhautfläche der Außenhaut 32 positioniert.
Das Auffangbehältnis 18 weist ferner eine in Figur 24 lediglich schematisch dargestellte Verriegelungseinheit 130 auf, mittels der das Verschlussmittel 122 in einer Schließstellung am Rahmen 126 verriegelbar ist.
Die Verriegelungseinheit 130 umfasst eine erste Betätigungsfläche 130a und eine zweite Betätigungsfläche 130b, über die die Verriegelungseinheit 130 betätigbar ist.
Dabei sind die erste Betätigungsfläche 130a und die zweite Betätigungsfläche 130b höchstens 15cm voneinander beabstandet. Somit können die erste Betätigungsfläche 130a und die zweite Betätigungsfläche 130b zeitgleich mit unterschiedlichen Fingern einer einzigen menschlichen Hand erfasst werden. Mit anderen Worten lässt sich die Verriegelungseinheit 130 mit einer einzigen menschlichen Hand betätigen. In der Figur 24 ist das Handwerkzeug 16 in einer Bearbeitungsstellung eingezeichnet. Dabei liegt in der Figur 24 eine Bearbeitungszone 132 unterhalb des Handwerkzeugs 16.
Das Auffangbehältnis 18 ist ans Handwerkzeug 16 angekoppelt. Folglich ist das Scharnier 128 in einer Nutzungsstellung des Auffangbehältnisses 18 auf einer der Bearbeitungszone 132 abgewandten Seite des Anschlussstutzens 20 positioniert.
Das hat einerseits den Effekt, dass in der Nutzungsstellung des Auffangbehältnisses 18, d.h. in der in Figur 24 dargestellten Stellung, die Schwerkraft in Schließrichtung auf das Verschlussmittel 122 und den Behältniskörper 22 wirkt.
Ferner zeigt in einer Nutzungsstellung des Auffangbehältnisses 18, d.h. in der in Figur 24 dargestellten Stellung, eine Entleerrichtung 134, die senkrecht auf einem Öffnungsquerschnitt der Entleer Öffnung 120 steht und ausgehend von einem Inneren des Behältniskörpers 22 durch die Entleer Öffnung 120 hindurchzeigt, in Richtung der Bearbeitungszone 132.
Genauer gesagt weist die Entleerrichtung 134 in einer Situation, in der sich das Verschlussmittel 122 in einer Offenstellung befindet, eine vertikal in Richtung der Bearbeitungszone 132 weisende Erstreckungskomponente 136 auf.
Es wird betont, dass das Auffangbehältnis 18 sowohl in einer Offenstellung des Verschlussmittels 122 als auch in einer Schließstellung des Verschlussmittels 122 mit dem Handwerkzeug 16 gekoppelt ist.
In der Figur 25 ist eine Variante der Ausführungsform aus Figur 24 zu sehen. Dabei ist die Entleeröffnung 120 an einer Außenhautfläche der Außenhaut 32 angeordnet ist, die bezüglich der Hauptströmungsrichtung 38 seitlich liegt.
Auch in der Figur 25 ist das Handwerkzeug 16 in einer Bearbeitungsstellung eingezeichnet. Dabei liegt wieder die Bearbeitungszone 132 unterhalb des Handwerkzeugs 16. Das Scharnier 128 ist nunmehr auf einer dem Anschlussstutzen 20 abgewandten Seite der Entleeröffnung 120 angeordnet. Die Entleerrichtung 134 zeigt also bei geöffnetem Verschlussmittel 122 wieder in Richtung der Bearbeitungszone. In der Variante aus Figur 25 ist die Entleerrichtung 134 vertikal orientiert. Sie weist also ausschließlich Komponente 136 auf, die vertikal nach unten in Richtung der Bearbeitungszone 132 zeigt.
Sowohl mit dem Auffangbehältnis 18 gemäß der Variante aus Figur 24 also auch mit dem Auffangbehältnis gemäß der Variante aus Figur 25 lässt sich ein Verfahren zum Entleeren eines Auffangbehältnisses 18 einer Baugruppe 14 mit einem motorisch angetriebenen Handwerkzeug 16 und einem Auffangbehältnis 18 ausführen.
Dabei ist in einem Ausgangszustand das Auffangbehältnis 18 mit dem Handwerkzeug 16 gekoppelt, sodass ein Luft-Werkstückpartikel-Gemisch ausgehend vom Handwerkzeug 16 ins Auffangbehältnis 18 einleitbar ist. Diese Kopplung bleibt während des gesamten Verfahrens zum Entleeren des Auffangbehältnisses 18 erhalten.
In einem ersten Schritt wird das Verschlussmittel 122 durch Betätigen der Verriegelungseinheit 130 entriegelt.
Nachfolgend wird in der Variante gemäß Figur 24 derjenige Abschnitt des Behältniskörpers 22 des Auffangbehältnisses 18, der den formstabilen Rahmen 126 trägt, entgegen der Schwerkraft gegenüber dem Handwerkzeug 16 und dem Verschlussmittel 122 nach oben gekippt. Wie bereits erwähnt, bleibt dabei die Kopplung zwischen Auffangbehältnis 18 und Handwerkzeug 18 erhalten.
Nun weist die Komponente 136 der Entleerrichtung 134 vertikal nach unten in Richtung der Bearbeitungszone 132, sodass sich Werkstückpartikel leicht aus dem Inneren des Behältniskörpers 22 entfernen lassen.
Zu diesem Zweck kann die Baugruppe 14 aus motorisch angetriebenem Handwerkzeug 16 und Auffangbehältnis 18 beispielsweise über einen Eimer oder ein anderes geeignetes Behältnis gehalten werden. Wichtig ist dabei, dass das Handwerkzeug 16 in derselben Stellung gehalten wird, die es auch während einer Benutzung zur Materialbearbeitung einnimmt.
Wenn eine ausreichende Menge an Werkstückpartikeln aus dem Inneren des Behältniskörpers 22 entfernt wurde, wird derjenige Abschnitt des Behältniskörpers 22, der den formstabilen Rahmen 126 trägt, in Schwerkraftrichtung wieder nach unten gekippt und das Verschlussmittel 122 wird mittels der Verriegelungseinheit 130 am Rahmen 126 verriegelt.
In der Variante gemäß Figur 25 wird das Verschlussmittel 126 unterstützt durch die Schwerkraft nach unten geklappt.
Nun weist die Entleerrichtung 134 vertikal nach unten in Richtung Bearbeitungszone 132, sodass sich Werkstückpartikel leicht aus dem Inneren des Behältniskörpers 22 entfernen lassen.
Wenn eine ausreichende Menge an Werkstückpartikeln aus dem Inneren des Behältniskörpers 22 entfernt wurde, wird das Verschlussmittel 126 entgegen der Schwerkraft wieder in seine Schließstellung überführt und dort mittels der Verriegelungseinheit 130 am Rahmen 126 verriegelt.
Es versteht sich wieder, dass die Erläuterungen zu den Figuren 24 und 25 nicht nur im Zusammenhang mit der ersten Ausführungsform des Auffangbehältnisses 18 gelten, sondern mit allen vorstehend erläuterten Ausführungsformen kombiniert werden können.
Figur 26 zeigt das Auffangbehältnis 18 gemäß der ersten Ausführungsform aus den Figuren 3 und 4 in einer anderen perspektivischen Darstellung.
Dabei ist in Figur 26 sichtbar, dass die die Außenhaut 32 einen Lichteinfallabschnitt 138 aufweist, der lichtdurchlässig ist. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Lichteinfallabschnitt transluzent, aber nicht transparent.
Er ist aus einem Textilmaterial mit weißer oder hellgrauer Farbe hergestellt, das formlabil ist.
Der Lichteinfallabschnitt 138 trägt also zu einer Filterwirkung der Außenhaut 32 bei. Darüber hinaus kann über den Lichteinfallabschnitt 138 Licht ins Innere des Behältniskörpers fallen.
Außerdem weist die Außenhaut 32 einen Sichtfensterabschnitt 140 auf.
Dieser ist aus einem optisch transparenten, formlabilen Kunststoffmaterial hergestellt. Das Material kann auch als Kunststofffolie bezeichnet werden.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Sichtfensterabschnitt 140 mit den übrigen Abschnitten der Außenhaut 32 vernäht, d.h. er ist über einen Nähfaden mit den übrigen Abschnitten der Außenhaut 32 verbunden.
Es versteht sich, dass in anderen Ausführungsbeispielen der Sichtfensterabschnitt 140 alternativ oder zusätzlich mittels einer Schweißnaht, einer Klebenaht oder anderen geeigneten Mitteln mit den übrigen Abschnitten der Außenhaut 32 verbunden ist.
Der Sichtfensterabschnitt 140 weist außerdem einen antistatischen Abschnitt 142 auf, der vorliegend als elektrisch leitfähige Beschichtung ausgeführt ist. Es versteht sich, dass der antistatische Abschnitt die volle Fläche des Sichtfensterabschnitts 140 ausfüllen kann, aber nicht muss.
Der antistatische Abschnitt 142 ist ferner elektrisch mit einem elektrischen Anschlusskontakt 144 verbunden, der am Anschlussstutzen 20 angeordnet ist.
Alternativ hierzu kann der antistatische Abschnitt 142 ein Material mit hydrophilen Eigenschaften umfassen, sodass eine elektrostatische Ladung mittels dieses Materials an feuchte Raumluft abgegeben werden kann. Mit anderen Worten kann bei Verwendung eines hydrophilen Materials ein Potenzialausgleich zwischen dem antistatischen Abschnitt und der Feuchte der Raumluft stattfinden. Der elektrische Anschlusskontakt 144 ist dazu ausgebildet, einen elektrischen Potenzialausgleich zwischen dem antistatischen Abschnitt 142 und dem Handwerkzeug 16 zu ermöglichen.
Eine elektrostatische Aufladung des Sichtfensterabschnitts 140 wird auf diese Weise zuverlässig vermieden oder zumindest soweit reduziert, dass die Funktion des Sichtfensterabschnitts 140 nicht eingeschränkt ist.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind zudem sowohl der Sichtfensterabschnitt 140 als auch der Lichteinfallabschnitt 138 an einer Außenhautfläche der Außenhaut 32 angeordnet, die bezüglich der Hauptströmungsrichtung 38 seitlich liegt.
Dabei ist der Lichteinfallabschnitt 138 an einer ersten Außenhautfläche 146 der Außenhaut 32 ausgebildet und der Sichtfensterabschnitt 140 an einer zweiten Außenhautfläche 148 der Außenhaut 32.
Die erste Außenhautfläche 146 und die zweite Außenhautfläche 148 grenzen dabei an einer Außenhautkante 150 aneinander an.
Der Lichteinfallabschnitt 148 und der Sichtfensterabschnitt 140 begrenzen somit eine Durchlichtzone 152, die sich im Inneren des Behältniskörpers 22 erstreckt.
Die Durchlichtzone 152 umfasst wenigstens eine Sichtachse 154, die wenigstens einen Punkt des Lichteinfallabschnitts 138 mit wenigstens einem Punkt des Sichtfensterabschnitts 140 geradlinig verbindet.
Es kann also Licht durch den Lichteinfallabschnitt 138 ins Innere des Behältniskörpers 22 einfallen. Das ermöglicht es einem Benutzer des Auffangbehältnisses 18 durch den Sichtfensterabschnitt 140 hindurch einen Füllstand des Auffangbehältnisses 18 mit hoher Präzision visuell zu erfassen.
Optional ist hier hierzu der Sichtfensterabschnitt 140 mit einer Füllstandsskala 156 versehen. Es versteht sich dabei, dass dieselben Effekte und Vorteile auch erreicht werden können, wenn der Lichteinfallabschnitt 138 und der Sichtfensterabschnitt 140 an einander zumindest abschnittsweise gegenüberliegenden Außenhautflächen der Außenhaut 32 ausgebildet sind. Auch in dieser Konfiguration ergibt sich eine geradlinige Sichtachse, die wenigstens einen Punkt des Lichteinfallabschnitts 138 mit wenigstens einem Punkt des Sichtfensterabschnitts 140 verbindet.
Figur 27 zeigt eine weitere Variante des Auffangbehältnisses 18 gemäß der ersten Ausführungsform aus den Figuren 3 und 4.
In dieser Variante ist das als Deckel 124 ausgebildete Verschlussmittel 122 aus einem transparenten, formstabilen Kunststoffmaterial hergestellt. Der Deckel 124 umfasst somit den Lichteinfallabschnitt 138.
Somit sind der Lichteinfallabschnitt 138 und der Anschlussstutzen 20 an derselben Außenhautfläche angeordnet.
Der Sichtfensterabschnitt 140 ist in gleicher Weise realisiert wie bei der Ausführungsform gemäß Figur 26.
Nachdem bei der Variante aus Figur 27 sowohl der Lichteinfallabschnitt 138 als auch der Sichtfensterabschnitt 140 aus einem transparenten Material hergestellt sind, lässt sich die Funktion von Lichteinfallabschnitt 138 und Sichtfensterabschnitt 140 auch umkehren. In diesem Zusammenhang umfasst der Deckel 124 den Sichtfensterabschnitt 140.
Es versteht sich wieder, dass die Erläuterungen zu den Figuren 26 und 27 nicht nur im Zusammenhang mit der ersten Ausführungsform des Auffangbehältnisses 18 gelten, sondern mit allen vorstehend erläuterten Ausführungsformen kombiniert werden können. Bezugszeichenliste
10 Handwerkzeugsystem
12 Aufbewahrungsbehältnis
14 Baugruppe
16 motorisch angetriebenes Handwerkzeug
18 Auffangb ehältni s
20 Anschlussstutzen
21 Einlassöffnung
22 Behältniskörper
24 freies Ende des Anschlussstutzens
26 Tragstruktur
28 Strebe
30 Gelenk
31 Faltmechanismus
32 Außenhaut
34 Bespannung
36 Haupterstreckung des Behältniskörpers
38 Hauptströmungsrichtung
40 Mittelachse des Anschlussstutzens
42 Höhe des Behältniskörpers in der Transportstellung
44 Auflageplatte des Handwerkzeugs
46 Höhe des Handwerkzeugs
48 Länge des Behältniskörpers in der Transportstellung
50 Längsrichtung des Handwerkzeugs
52 Länge der Auflageplatte
54 Breitenüberstand des Behältniskörpers in der Transportstellung
56 Breite der Auflageplatte
58 el asti sch verformb ar er Außenhautab schnitt 60 Kreuzgestänge
62 gezackter Abschnitt der Außenhaut
64a gezackte Strebe
64b gezackte Strebe
66a exemplarischer Umfang des Behältniskörpers
66b exemplarischer Umfang des Behältniskörpers
66c exemplarischer Umfang des Behältniskörpers
68 formstabiler Abschnitt der Außenhaut
70 Außenumfang des Anschlussstutzens
72 Lagerbock
74 Stutzendeckel
76 Drehachse
78 Längserstreckungsrichtung des Anschlussstutzens
80 anschlussstutzenseitiger Dichtabschnitt
82 Innenumfang des Anschlussstutzens
84 handwerkzeugseitiger Dichtabschnitt
86 deckel sei tiger Dichtabschnitt
88 Dichtelement
90 Dichtelement
92 Federeinrichtung
94 Verschlussabschnitt
96 Betätigungsabschnitt
98 Betätigungsfläche
100 stumpfer Winkel
102 Halterippe
104 Montageschräge
106 Ausnehmung
108 Auslass 110 Außenumfang des Auslasses
112 Haltewulst
114 Montageschräge
116 Anl ageb er ei ch
118 Winkel
120 Entleer Öffnung
122 Verschlussmittel
124 Deckel
126 formstabiler Rahmen
128 Scharnier
130 Verriegelungseinheit
130a erste Betätigungsfläche
130b zweite Betätigungsfläche
132 Bearbeitungszone
134 Entl eerri chtung
136 vertikale Erstreckungskomponente der Entleerrichtung
138 Lichteinfallabschnitt
140 Sichtfensterabschnitt
142 anti stati scher Ab schnitt
144 elektrischer Anschlusskontakt
146 erste Außenhautfläche
148 zweite Außenhautfläche
150 Außenhautkante
152 Durchlichtzone
154 Sichtachse
156 Füll stands skal a
Lmax erste Außenhautlängenabmessung VI erstes Volumen
V2 zweites Volumen
NI gedachte Nulllinie der gezackten Strebe 64a
N2 gedachte Nulllinie der gezackten Strebe 64b

Claims

Ansprüche
1. Auffangbehältnis (18) für Werkstückpartikel, zur Ankopplung an ein motorisch angetriebenes Handwerkzeug (16), wobei mittels der Ankopplung das motorisch angetriebene Handwerkzeug (16) strömungsmäßig mit dem Auffangbehältnis (18) koppelbar ist, sodass ein Luft-Werkstückpartikel-Gemisch ausgehend vom motorisch angetriebenen Handwerkzeug (16) ins Auffangbehältnis (18) einleitbar ist, mit einem formflexiblen Behältniskörper (22), der durch eine Außenhaut (32) begrenzt ist, und mit einem Anschlussstutzen (20) zum Ankoppeln des Behältniskörpers (22) an das Handwerkzeug (16), wobei die Außenhaut (32) einen Lichteinfallabschnitt (138) aufweist, der lichtdurchlässig ist, wobei die Außenhaut (32) einen Sichtfensterabschnitt (140) aufweist, der transparent ist, und wobei wenigstens ein Punkt des Lichteinfallabschnitts (138) mit wenigstens einem Punkt des Sichtfensterabschnitts (140) durch eine geradlinige Sichtachse (154) verbunden ist.
2. Auffangbehältnis (18) nach Anspruch 1, wobei der Lichteinfallabschnitt (138) und der Sichtfensterabschnitt (140) eine Durchlichtzone (152) begrenzen, die sich im Inneren des
Behältniskörpers (22) erstreckt und die Sichtachse (154) umfasst.
3. Auffangbehältnis (18) nach Anspruch 1 oder 2, wobei der Lichteinfallabschnitt (138) aus einem formlabilen Material hergestellt ist.
4. Auffangbehältnis (18) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Lichteinfallabschnitt (138) ein Textilmaterial umfasst.
5. Auffangbehältnis (18) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Lichteinfallabschnitt (138) ein Kunststoffmaterial umfasst.
6. Auffangbehältnis (18) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der
Sichtfensterabschnitt (140) aus einem formlabilen Material hergestellt ist.
7. Auffangbehältnis (18) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Sichtfensterabschnitt (140) über eine Schweißnaht, eine Klebenaht oder einen Nähfaden mit den übrigen Abschnitten der Außenhaut (32) verbunden ist.
8. Auffangbehältnis (18) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Lichteinfallabschnitt (138) an einer ersten Außenhautfläche (146) der Außenhaut (32) ausgebildet ist und der Sichtfensterabschnitt (140) an einer zweiten Außenhautfläche (148) der Außenhaut (32) ausgebildet ist, wobei die erste Außenhautfläche (146) und die zweite Außenhautfläche (140) an einer Außenhautkante (150) aneinander angrenzen.
9. Auffangbehältnis (18) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei der Lichteinfallabschnitt (138) und der Sichtfensterabschnitt (140) an einander zumindest abschnittsweise gegenüberliegenden Außenhautflächen der Außenhaut (32) ausgebildet sind.
10. Auffangbehältnis (18) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Sichtfensterabschnitt (140) an einer Außenhautfläche der Außenhaut (32) angeordnet ist, die bezüglich einer Hauptströmungsrichtung (38) seitlich liegt, wobei die Hauptströmungsrichtung (38) von einer den Anschlussstutzen (20) tragenden Außenhautfläche in Richtung einer diesbezüglich entgegengesetzten Außenhautfläche verläuft.
11. Auffangbehältnis (18) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Anschlussstutzen (20) an einer Außenhautfläche der Außenhaut (32) angeordnet ist, die entweder den Lichteinfallabschnitt (138) oder den Sichtfensterabschnitt (140) umfasst.
12. Auffangbehältnis (18) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Außenhaut (32) außerhalb des Lichteinfallabschnitts (138) und außerhalb des Sichtfensterabschnitts (140) ein Textilmaterial umfasst.
13. Auffangbehältnis (18) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei eine Außenhautfläche der Außenhaut (32), an der der Anschlussstutzen (20) angeordnet ist, ein formstabiles Material umfasst.
14. Auffangbehältnis (18) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Sichtfensterabschnitt (140) einen antistatischen Abschnitt (142) aufweist, der zumindest abschnittsweise elektrisch leitfähig ist.
15. Auffangbehältnis (18) nach Anspruch 14, wobei am Anschlussstutzen (20) ein elektrischer Anschlusskontakt (144) zum elektrischen Potenzialausgleich gegenüber dem Handwerkzeug (16) vorgesehen ist und der Anschlusskontakt (144) elektrisch leitend mit dem antistatischen Abschnitt (142) des Sichtfensterabschnitts (140) verbunden ist.
16. Auffangbehältnis (18) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Sichtfensterabschnitt (140) mit einer Füllstandsskala (156) versehen ist.
17. Auffangbehältnis (18) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei in der Außenhaut (32) eine Entleeröffnung (120) zum Entfernen von Werkstückpartikeln aus dem Behältniskörper (22) angeordnet ist und eine der Entleer Öffnung (120) zugeordnete Entleerrichtung (134) sich vom Inneren des Behältniskörpers (22) ausgehend durch die Entleer Öffnung (120) hindurch erstreckt und im Wesentlichen senkrecht auf einem Öffnungsquerschnitt der Entleeröffnung (120) steht, wobei ein Verschlussmittel (122) vorgesehen ist, das zumindest in einer Schließstellung am Behältniskörper (22) befestigbar ist, sodass mittels des Verschlussmittels (122) die Entleeröffnung (120) wahlweise verschließbar ist, und wobei in einer Nutzungsstellung des Auffangbehältnisses (18), wenn das Verschlussmittel (122) sich in einer Offenstellung befindet, die Entleerrichtung (134) eine vertikal in Richtung einer Bearbeitungszone weisende Erstreckungskomponente (136) aufweist.
18. Auffangbehältnis (18) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Behältniskörper (22) einen Faltmechanismus (31) umfasst, sodass der Behältniskörper (22) wahlweise eine Arbeitsstellung einnehmen kann, in der die Außenhaut (32) ein erstes Volumen (VI) umschließt, und wahlweise eine Transportstellung einnehmen kann, in der die Außenhaut (32) ein zweites Volumen (V2) umschließt, das kleiner ist als das erste Volumen (VI), und wobei in der Arbeitsstellung eine erste Außenhautlängenabmessung (Lmax) im Vergleich zu den übrigen Außenhautlängenabmessungen eine größte Länge aufweist und in der Transportstellung die erste Außenhautlängenabmessung (Lmax) eine größte Länge des Behältniskörpers (22) definiert.
19. Auffangbehältnis (18) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der
Anschlussstutzen (20) ein freies Ende (24) aufweist, das gegenüber dem Behältniskörper (22) hervorsteht, und wobei ein Stutzendeckel (74) vorgesehen ist, der drehbar am Anschlussstutzen (20) gelagert ist und den Anschlussstutzen (20) am freien Ende (24) wahlweise verschließen und freigeben kann.
20. Baugruppe (14) umfassend ein motorisch angetriebenes Handwerkzeug (16) und ein
Auffangbehältnis (18) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Auffangbehältnis (18) über den Anschlussstutzen (20) strömungsmäßig mit dem Handwerkzeug (16) gekoppelt ist, sodass ein Luft-Werkstückpartikel-Gemisch ausgehend vom Handwerkzeug (16) ins Auffangbehältnis (18) einleitbar ist.
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