EP4701493A1 - Zubehörteil, handstück, schnittstellenvorrichtung und reinigungsgerät - Google Patents
Zubehörteil, handstück, schnittstellenvorrichtung und reinigungsgerätInfo
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- EP4701493A1 EP4701493A1 EP24722177.3A EP24722177A EP4701493A1 EP 4701493 A1 EP4701493 A1 EP 4701493A1 EP 24722177 A EP24722177 A EP 24722177A EP 4701493 A1 EP4701493 A1 EP 4701493A1
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Zubehörteil für ein Handstück eines Reinigungsgeräts, insbesondere für ein Handstück eines Sprühextraktionsgeräts, welches Zubehörteil einen Zubehörkopplungsabschnitt umfasst, der ausgebildet ist zum lösbaren Verbinden mit dem Handstück des Reinigungsgeräts, wobei der Zubehörkopplungsabschnitt eine Zubehörkopplungseinrichtung umfasst zum kraft- und/oder formschlüssigen in Eingriff Bringen mit einer Handstückkopplungseinrichtung des Handstücks in einer Kopplungsstellung. Ferner werden verbesserte Handstücke, Schnittstellenvorrichtungen und Reinigungsgerätsysteme vorgeschlagen.
Description
Zubehörteil, Handstück, Schnittstellenvorrichtung und Reinigungsgerät
Die Erfindung betrifft ein Zubehörteil für ein Handstück eines Reinigungsge- räts, insbesondere für ein Handstück eines Sprühextraktionsgeräts, welches Zubehörteil einen Zubehörkopplungsabschnitt umfasst, der ausgebildet ist zum lösbaren Verbinden mit dem Handstück des Reinigungsgeräts.
Die Erfindung betrifft ein Handstück für ein Reinigungsgerät, insbesondere in Form eines Sprühextraktionsgeräts, welches Handstück mit einem Zubehörteil, insbesondere einem Düsenaufsatz, verbunden oder verbindbar ausgebildet ist zum Ausbilden einer Saugdüsenvorrichtung.
Überdies betrifft die Erfindung eine Schnittstellenvorrichtung für ein Reinigungsgerätsystem, insbesondere für ein Reinigungsgerätsystem umfassend ein Sprühextraktionsgerät, welche Schnittstellenvorrichtung ausgebildet ist zum Verbinden eines Handstücks und eines Zubehörteils des Reinigungsgerätsystem, wobei die Schnittstellenvorrichtung einen vom Handstück umfassten Handstückkopplungsabschnitt und einen vom Zubehörteil umfassten Zubehörkopplungsabschnitt umfasst, wobei der Handstückkopplungsabschnitt und der Zubehörkopplungsabschnitt ausgebildet sind zum lösbaren Verbinden miteinander.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Düsenaufsatz in Form eines Zubehörteils, welches mit einem Handstück eines Reinigungsgeräts, insbesondere eines Sprühextraktionsgeräts verbunden oder verbindbar ist, wobei der Düsenaufsatz einen Düsensaugkanal mit einem proximalen Saugkanalende und einem distalen Saugkanalende umfasst, wobei der Düsenaufsatz proximalseitig einen Zubehörkopplungsabschnitt umfasst, welcher ausgebildet ist zum lösbaren Verbinden mit dem Handstück des Reinigungsgeräts, wobei das distale Saugkanalende einen Saugkanaleinlass zum Einleiten eines Saugstroms bei ei-
nem Betrieb des Düsenaufsatzes umfasst, wobei sich vom Saugkanaleinlass in proximaler Richtung eine Saugkammer in Richtung bis zum Zubehörkopplungsabschnitt erstreckt.
Weiterhin betrifft die Erfindung eine Saugdüsenvorrichtung für ein Reinigungsgerät, insbesondere für ein Sprühextraktionsgerät, welche Saugdüsenvorrichtung ein Handstück und mindestens ein Zubehörteil, insbesondere einen Düsenaufsatz, umfasst.
Überdies betrifft die Erfindung einen Reinigungsschlauch für ein Reinigungsgerät, insbesondere für ein Sprühextraktionsgerät, wobei der Reinigungsschlauch einen Schlauchsaugkanal mit einem ersten und einem zweiten Schlauchsaugkanalende und einen Schlauchfluidkanal mit einem ersten und einem zweiten Schlauchfluidkanalende umfasst, wobei das erste Schlauchsaugkanalende und das erste Schlauchfluidkanalende mit einem Handstück verbunden oder verbindbar sind.
Außerdem betrifft die Erfindung ein Reinigungsgerät, insbesondere in Form eines Sprühextraktionsgeräts, umfassend eine Saugeinrichtung, eine Fördereinrichtung, einen Sauganschluss und einen Reinigungsfluidanschluss, wobei die Saugeinrichtung mit dem Sauganschluss fluidwirksam verbinden ist und wobei die Fördereinrichtung mit dem Reinigungsfluidanschluss fluidwirksam verbunden ist, wobei das Reinigungsgerät ferner einen sowohl mit dem Sauganschluss und dem Reinigungsfluidanschluss verbundenen oder verbindbaren Reinigungsschlauch umfasst.
Ferner betrifft die Erfindung ein Reinigungsgerätsystem umfassend ein Reinigungsgerät, insbesondere in Form eines Sprühextraktionsgerät, umfassend eine Saugeinrichtung, eine Fördereinrichtung, einen Sauganschluss und einen Reinigungsfluidanschluss, wobei die Saugeinrichtung mit dem Sauganschluss fluidwirksam verbinden ist und wobei die Fördereinrichtung mit dem Reinigungsfluidanschluss fluidwirksam verbunden ist, wobei das Reinigungsgerät ferner einen sowohl mit dem Sauganschluss und dem Reinigungsfluidanschluss
verbundenen oder verbindbaren Reinigungsschlauch umfasst, wobei das Reini- gungsgerätsystem ferner ein Handstück, ein Zubehörteil und eine Schnittstellenvorrichtung umfasst, wobei das Handstück mit dem Reinigungsschlauch verbunden oder verbindbar ist und wobei die Schnittstellenvorrichtung ausgebildet ist zum Verbinden des Handstücks und des Zubehörteils.
Handstücke der eingangs beschriebenen Art sind in vielfältiger Weise bekannt, insbesondere aus der unveröffentlichten deutschen Patentanmeldung 10 2022 111 008.7. Mit den darin beschriebenen Handstücken lassen sich insbesondere unterschiedliche Zubehörteile koppeln, um Bodenflächen und Gegenstände feucht zu reinigen. Insbesondere lassen sich die Handstücke mit bekannten Düsenaufsätzen koppeln und mit Reinigungsgeräten in Form von Sprühextraktionsgeräten nutzen. Diese ermöglichen eine Feuchtreinigung einer zu reinigenden Fläche, indem ein Reinigungsfluid auf die zu reinigende Fläche aufgebracht wird und dann eine Schmutzflotte umfassend das ausgebrachte Reinigungsfluid mit aufgenommenem Schmutz durch den Saugkanaleinlass im Düsenaufsatz aufgenommen und abgesaugt wird.
Ein Problem beim Einsatz von Zubehörteilen, Handstücken und Schnittstellenvorrichtungen der eingangs beschriebenen Art ist insbesondere, dass diese eine Kopplung von Handstücken und Zubehörteilen ermöglichen, die nicht zusammen genutzt werden sollten.
Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, insbesondere ein Zubehörteil, ein Handstück, eine Schnittstellenvorrichtung, einen Düsenaufsatz, eine Saugdüsenvorrichtung, einen Reinigungsschlauch, ein Reinigungsgerät und ein Reinigungsgerätsystem der eingangs beschriebenen Art so zu verbessern, dass ein eine sichere Nutzung derselben ermöglicht wird.
Diese Aufgabe wird bei einem Zubehörteil für ein Handstück der eingangs beschriebenen Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass der Zubehörkopplungsabschnitt eine Zubehörkopplungseinrichtung umfasst zum kraft- und/oder
formschlüssigen in Eingriff Bringen mit einer Handstückkopplungseinrichtung des Handstücks in einer Kopplungsstellung.
Ein Zubehörteil in der vorgeschlagenen Weise weiterzubilden, ermöglicht somit auf einfache Weise einem Anwender, Zubehörteile zu wechseln, und zwar je nach Reinigungsaufgabe. Ist beispielsweise das Handstück fest mit einem Reinigungsschlauch verbunden, so kann der Anwender Zubehörteile in gewünschter Weise auswechseln. Insbesondere können die Zubehörkopplungseinrichtung und die Handstückkopplungseinrichtung werkzeuglos miteinander verbunden werden. Die Zubehörkopplungseinrichtung und die Handstückkopplungseinrichtung können insbesondere eine Schnittstellenvorrichtung eines Reinigungsgerätsystems bilden, welche insbesondere vorgesehen ist, sicherzustellen, dass mit dem Handstück nur zugelassene Zubehörteile verbunden werden können. So können Fehlbedienungen und insbesondere Beschädigungen von Komponenten des Reinigungsgerätsystems, insbesondere des Reinigungsgeräts oder des Handstücks, zuverlässig vermieden werden.
Vorzugsweise ist das Zubehörteil in Form eines der oben beschriebenen Düsenaufsätze ausgebildet. Das Zubehörteil weist an die bereits oben in Verbindung mit bevorzugten Ausführungsformen von Düsenaufsätzen beschriebenen Vorteile auf.
Vorteilhaft ist es, wenn das Zubehörteil in Form eines Verlängerungsrohrs ausgebildet ist. Ein solches Verlängerungsrohr kann insbesondere derart ausgebildet sein, dass es einerseits mit dem Handstück und andererseits mit einem weiteren Zubehörteil koppelbar ist. So kann eine Reinigung einer zu reinigenden Fläche von einem Anwender auf möglichst ergonomische Weise durchgeführt werden.
Günstig ist es, wenn das Verlängerungsrohr distalseitig einen Verlängerungsrohrkopplungsabschnitt umfasst, welcher korrespondierend zum Zubehörkopplungsabschnitt ausgebildet ist oder dem Handstückkopplungsabschnitt entspricht oder im Wesentlichen entspricht. Ein solcher Verlängerungsrohrkopp-
lungsabschnitt ermöglicht insbesondere, das Verlängerungsrohr distalseitig mit weiteren Zubehörteilen, wie sie insbesondere bereits beschrieben wurden oder noch weiter nachfolgend beschreiben werden, kraft- und/oder formschlüssig zu verbinden.
Vorteilhaft ist es, wenn der Zubehörkopplungsabschnitt ein Zubehörsaugkanalschnittstellenelement und ein Zubehörfluidkanalschnittstellenelement umfasst, wenn das Zubehörsaugkanalschnittstellenelement mit einem Handstücksaugkanalschnittstellenelement in der Kopplungsstellung fluidwirksam verbunden ist und wenn das Zubehörfluidkanalschnittstellenelement mit einem Handstückfluidkanalschnittstellenelement in der Kopplungsstellung fluidwirksam verbunden ist. Diese Ausgestaltung ermöglicht es insbesondere, ein Reinigungsfluid vom Handstück zum Zubehörteil zu leiten und in umgekehrter Richtung einen Saugstrom vom Zubehörteil zum Handstück. Mithin kann so eine Kopplung von zwei voneinander getrennten Medienkanälen realisiert werden.
Um eine einfache Kopplung zwischen dem Handstück und dem Zubehörteil zu ermöglichen, ist es günstig, wenn sich das Zubehörsaugkanalschnittstellenelement in distaler Richtung konisch verjüngt und einen Hohlkonus definiert. So kann insbesondere eine formschlüssige Verbindung mit einem entsprechenden konischen Handstücksaugkanalschnittstellenelement realisiert werden.
Um eine fluiddichte Verbindung zwischen dem Handstück und dem Zubehörteil zu ermöglichen, ist es günstig, wenn distalseitig am Zubehörsaugkanalschnittstellenelement eine in proximaler Richtung weisende Dichtfläche ausgebildet ist, welche ein in proximaler Richtung wirksames Dichtelement trägt. So lässt sich insbesondere ein Saugkanal im Übergang vom Zubehörteil zum Handstück fluiddicht ausbilden.
Ferner ist es günstig, wenn das Zubehörsaugkanalschnittstellenelement eine Zubehörsaugkanalschnittstellenlängsachse definiert und wenn von einer Innenwand des Zubehörsaugkanalschnittstellenelements sich parallel zur Zubehörsaugkanalschnittstellenlängsachse erstreckende und auf diese hin weisende
Führungsrippen vorstehen. So kann beispielsweise ein Handstücksaugkanalschnittstellenelement, welches sich in distaler Richtung konisch verjüngt, zuverlässig in das Zubehörsaugkanalschnittstellenelement eingeführt werden, ohne dass es zu einem übermäßigen Verklemmen darin kommt. Ferner können die Führungsrippen auch eine Abnutzung der miteinander zusammenwirkenden Komponenten minimieren.
Um eine definierte Kopplung zwischen dem Zubehörteil und dem Handstück zu ermöglichen, ist es vorteilhaft, wenn der Zubehörkopplungsabschnitt eine in proximaler Richtung weisende Zubehörendfläche definiert.
Vorzugsweise definiert die Zubehörendfläche eine Endflächenebene, welche quer, insbesondere senkrecht, zur Zubehörsaugkanalschnittstellenlängsachse verläuft. So kann eine einfache und zuverlässige Kopplung zwischen Zubehörteil und Handstück ermöglicht werden.
Ferner ist es vorteilhaft, wenn am Zubehörsaugkanalschnittstellenelement eine sich parallel zur Zubehörsaugkanalschnittstellenlängsachse erstreckende Längsnut ausgebildet ist und wenn die Längsnut in Richtung auf die Zubehörsaugkanalschnittstellenlängsachse hin weisend geöffnet ist. Diese Längsnut kann insbesondere dazu dienen, mit einem entsprechenden Vorsprung am Handstück in Eingriff gebracht zu werden. Zudem ist sie vorteilhaft, da so ein Materialeinsatz am Zubehörteil minimiert werden kann. Die Längsnut ist vorzugsweise derart ausgebildet, dass ein Nutboden derselben den Zubehörsaugkanal vom Zubehörfluidkanal trennt.
Um eine optimale Kopplung zwischen Zubehörteil und Handstück zu erreichen, ist es günstig, wenn die Zubehörkopplungseinrichtung mindestens ein Zubehörkopplungselement umfasst, welches mit mindestens einem korrespondierenden Handstückkopplungselement der Handstückkopplungseinrichtung in der Kopplungsstellung in Eingriff steht. Insbesondere kann das mindestens eine Zubehörkopplungselement in Verbindung mit dem mindestens einen Handstückkopplungselement auf die Schnittstellenelemente, mithin also das
Zubehörsaugkanalschnittstellenelement und das Zubehörfluidkanalschnittstellenelement einerseits und das Handstücksaugkanalschnittstellenelement und das Handstückfluidkanalschnittstellenelement, wirkende Kräfte aufnehmen. So können beim Reinigen wirkende Kräfte optimal aufgenommen werden, um unerwünschte Beschädigungen der Schnittstellenelemente zu verhindern. Zudem können die Zubehörkopplungselemente und die Handstückkopplungselemente auch genutzt werden, um eine Kodierung zu realisieren, sodass nur bestimmte, von einem Hersteller zugelassene Zubehörteile, mit einem Handstück des Herstellers gekoppelt werden können.
Das mindestens eine Zubehörkopplungselement lässt sich auf einfache Weise in Form einer Kopplungsausnehmung ausbilden. Beispielsweise kann die Kopplungsausnehmung in Form einer Durchbrechung am Zubehörteil ausgebildet sein.
Günstig ist es, wenn die Kopplungsausnehmung in Form eines Sacklochs ausgebildet ist. So kann das Zubehörkopplungselement insbesondere auch dazu dienen, eine Bewegung von Zubehörteil und Handstück aufeinander zu zu begrenzen.
Vorzugsweise verjüngt sich die Kopplungsausnehmung in distaler Richtung im Querschnitt konisch. Auf diese Weise kann eine Zentrierung beim Zusammenführen von Zubehörteil und Handstück erreicht werden.
Um die Schnittstelleinrichtung möglichst kompakt ausbilden zu können, ist es vorteilhaft, wenn das mindestens eine Zubehörkopplungselement im Bereich zwischen dem Zubehörsaugkanalschnittstellenelement und dem Zubehörfluidkanalschnittstellenelement angeordnet oder ausgebildet ist.
Um eine Stabilität einer Verbindung zwischen Zubehörteil und Handstück weiter zu verbessern, ist es vorteilhaft, wenn die Zubehörkopplungseinrichtung zwei Zubehörkopplungselemente umfasst, die symmetrisch bezogen auf eine Symmetrieebene des Zubehörteils angeordnet oder ausgebildet sind.
Günstig ist es, wenn das mindestens eine Zubehörkopplungselement eine Zubehörkopplungselementlängsachse definiert, welche quer, insbesondere senkrecht, zur Zubehörendfläche verläuft. So kann insbesondere ein in Eingriff Bringen des mindestens einen Zubehörkopplungselements und des mindestens einen Handstückkopplungselements vereinfacht werden. Insbesondere kann ein Verkanten derselben beim in Eingriff Bringen vermieden werden.
Um alle Komponenten von Zubehörteil und Handstück ohne Verkanten miteinander in Eingriff bringen zu können, ist es günstig, wenn die Zubehörsaugkanalschnittstellenlängsachse parallel zur Zubehörkopplungselementlängsachse verläuft. Sind das Zubehörteil und das Handstück entsprechend ausgerichtet, können so die Schnittstellenelemente und die Kopplungselemente von Zubehörteil und Handstück einfach und sicher miteinander in Eingriff gebracht werden.
Ferner ist es günstig, wenn das Zubehörfluidkanalschnittstellenelement eine Zubehörfluidkanalschnittstellenlängsachse definiert, die quer, insbesondere senkrecht, zur Zubehörendfläche verläuft. Auf diese Weise ist es insbesondere möglich, die Handstückfluidkanalschnittstelle mit der Zubehörfluidkanalschnittstelle durch eine Bewegung parallel zur Zubehörfluidkanalschnittstellenlängsachse in Eingriff zu bringen.
Vorteilhaft ist es, wenn das Zubehörfluidkanalschnittstellenelement in Form einer Anschlussausnehmung für einen vom Handstück abstehenden Fluidanschluss ausgebildet ist. Der Fluidanschluss kann insbesondere zapfenförmig ausgebildet sein und ein oder mehrere Dichtelemente tragen, um den Fluidanschluss relativ zur Anschlussausnehmung fluiddicht abdichten zu können.
Vorzugsweise umfasst die Anschlussausnehmung einen bezogen auf die Zubehörfluidkanalschnittstellenlängsachse rotationsunsymmetrischen Anschlussausnehmungsabschnitt. Diese Ausgestaltung ermöglicht eine weitere Kodierung
der Schnittstellenvorrichtung. Ferner kann sie für eine definierte Positionierung von Handstück und Zubehörteil beim in Eingriff Bringen genutzt werden.
Auf einfache Weise lässt sich der Anschlussausnehmungsabschnitt ausbilden, wenn er eine ebene, sich parallel zur Zubehörfluidkanalschnittstellenlängsachse erstreckende und auf diese hin weisende Abschnittsfläche aufweist. Einer solche Abschnittsfläche kann insbesondere auch als Verdrehsicherung genutzt werden. Beispielsweise kann eine solche Anschlussausnehmung auch bei einem Zubehörteil genutzt werden, welches keinen Zubehörfluidkanal umfasst, mithin also bei einem Zubehörteil, welches beispielsweise als reine Saugdüse ausgebildet ist.
Die Ausbildung des Zubehörteils kann weiter vereinfacht werden, wenn sich die Abschnittsfläche senkrecht zur Symmetrieebene erstreckt.
Vorteilhaft ist es, wenn die Zubehörkopplungseinrichtung eine Sicherungseinrichtung umfasst zum Sichern der Kopplungsstellung. Die Sicherungseinrichtung dient also insbesondere dem Zweck, ein unbeabsichtigtes Lösen von Zubehörteil und Handstück voneinander aus der Kopplungsstellung heraus zu verhindern.
Auf einfache Weise lässt sich die Sicherungseinrichtung ausbilden, wenn sie zusammenwirkende erste und zweite Sicherungselemente umfasst, wenn die ersten und zweiten Sicherungselemente einerseits am Zubehörteil und andererseits am Handstück angeordnet oder ausgebildet sind und wenn die ersten und zweiten Sicherungselemente in einer Sicherungsstellung in Eingriff stehen zum Verhindern einer Bewegung des Zubehörteils und des Handstücks ausgehend von der Kopplungsstellung voneinander weg und die in einer Entsicherungsstellung außer Eingriff stehen zum Ermöglichen einer Bewegung des Zubehörteils und des Handstücks ausgehend von der Kopplungsstellung voneinander weg.
Vorteilhaft ist es, wenn die ersten und zweiten Sicherungselemente zum Überführen der Sicherungseinrichtung von der Sicherungsstellung in die Entsicherungsstellung relativ zueinander bewegbar sind in einer Sicherungsrichtung quer, insbesondere senkrecht, zur Zubehörsaugkanalschnittstellenlängsachse. Diese Ausgestaltung ermöglicht es insbesondere, die Sicherungseinrichtung so auszubilden, dass sie in einer Richtung wirkt, die linear unabhängig von der Zubehörsaugkanalschnittstellenlängsachse orientiert ist. So können das Zubehörteil und das Handstück zuverlässig aneinander gesichert werden.
Vorteilhaft ist es, wenn die ersten und zweiten Sicherungselemente in Form eines Sicherungsvorsprungs und einer mit dem Sicherungsvorsprung in der Sicherungsstellung in Eingriff stehenden Sicherungsaufnahme ausgebildet sind. Diese Sicherungselemente lassen sich auf einfache Weise ausbilden.
Für eine Handhabung des Zubehörteils ist es vorteilhaft, wenn der Sicherungsvorsprung am Zubehörteil bewegbar angeordnet ist und aus einer Grundstellung, in welcher die Sicherungseinrichtung die Sicherungsstellung einnimmt und der Sicherungsvorsprung in das Zubehörsaugkanalschnittstellenelement hinein vorsteht, entgegen der Wirkung eines vorspannenden Elements aus dem Zubehörsaugkanalschnittstellenelement heraus bewegbar ist zum Überführen der Sicherungseinrichtung in die Entsicherungsstellung, in welcher der Sicherungsvorsprung eine aus der Grundstellung ausgelenkte Auslenkstellung einnimmt und das Zubehörsaugkanalschnittstellenelement freigibt. Zum Entfernen des Zubehörteils vom Handstück muss also lediglich der Sicherungsvorsprung von seiner Grundstellung in die ausgelenkte Auslenkstellung bewegt werden. Dann können das Zubehörteil und das Handstück voneinander abgezogen werden.
Vorzugweise ist der Sicherungsvorsprung um eine quer, insbesondere senkrecht, zur Zubehörsaugkanalschnittstellenlängsachse verlaufende Schwenkachse verschwenkbar am Zubehörteil gelagert. Der Sicherungsvorsprung kann so beispielsweise auf oder an einer Betätigungswippe angeordnet werden. Ein Anwender kann diese Wippe betätigen, indem er sie entgegen der Wirkung ei-
nes vorspannenden Elements um die Schwenkachse verschwenkt, wobei dann der Sicherungsvorsprung das Zubehörsaugkanalschnittstellenelement freigibt und dabei auch mit der Sicherungsausnehmung außer Eingriff gebracht werden kann.
Vorteilhaft ist es, wenn der Sicherungsvorsprung eine in distaler Richtung weisende Rückhaltefläche und eine in proximaler weisende Aufgleitfläche aufweist. Diese Ausgestaltung ermöglicht es insbesondere, dass der Sicherungsvorsprung beim Zusammenführen von Zubehörteil und Handstück automatisch von der Grundstellung in die Auslenkstellung überführt wird. Durch die wie vorgeschlagen ausgebildete Rückhaltefläche kann ein Abziehen des Zubehörteils in distaler Richtung vom Handstück verhindert werden, wenn die Sicherungseinrichtung die Sicherungsstellung einnimmt.
Die eingangs gestellte Aufgabe wird bei einem Düsenaufsatz der eingangs beschriebenen Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass der Saugkanaleinlass schlitzförmig ausgebildet ist, dass die Saugkammer von einer Saugkammerunterseite, einer Saugkammeroberseite und einer die Saugkammerunterseite und die Saugkammeroberseite verbindenden Saugkammerwand begrenzt ist und dass die Saugkammer insbesondere ausgebildet ist zum Ausbilden einer laminaren oder im Wesentlichen laminaren Strömung eines Saugstroms vom Saugkanaleinlass zum Zubehörkopplungsabschnitt.
Die besonders gestaltete Saugkammer in Verbindung mit dem Saugkanaleinlass ermöglicht insbesondere die Ausbildung einer laminaren oder im Wesentlichen laminaren Strömung des Saugstroms durch den Düsenaufsatz. Je laminarer die Strömung ist, umso weniger Energieverluste ergeben sich im Bereich des Düsenaufsatzes. So kann mit gleicher elektrischer Leistung ein besseres Reinigungsergebnis erzielt werden beziehungsweise ein vergleichbares Reinigungsergebnis wie bei bekannten Geräten bei geringerer elektrischer Leistungsaufnahme. Ein schlitzförmiger Saugkanaleinlass ermöglicht insbesondere zudem, längs des gesamten Saugkanaleinlasses eine gute Durchströmung zu erreichen.
Um insbesondere ebene Bodenflächen gut reinigen zu können, ist es vorteilhaft, wenn ein durch den Saugkanaleinlass definierter Einlassschlitz geradlinig verlaufend ausgebildet ist.
Vorteilhaft ist es, wenn die Saugkammerwand zwei sich ausgehend vom Saugkanaleinlass in proximaler Richtung erstreckende, aufeinander zu weisende Saugkammerabschnitte umfasst, welche unmittelbar am Saugkanaleinlass parallel oder im Wesentlichen parallel zueinander verlaufen. Insbesondere können sie einen Winkel einschließen, welcher einen Wert in einem Bereich von etwa 170° bis etwa 190° aufweist, insbesondere kann der Wert in einem Bereich von etwa 175° bis etwa 185° liegen. Durch diese Ausgestaltung der Saugkammerwandabschnitte ausgehend vom Saugkanaleinlass kann eine im Wesentlichen laminare Durchströmung des Saugkanaleinlasses und dann auch weiter durch die Saugkammer hindurch erreicht werden.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass ein Saugkammerwandabstand aufeinander zu weisender Saugkammerwandabschnitte der Saugkammerwand ausgehend vom Saugkanaleinlass in proximaler Richtung abnimmt, insbesondere kontinuierlich. Diese Ausgestaltung ermöglicht es insbesondere, die Kontur des Saugkanaleinlasses auf eine insbesondere kreisförmige Querschnittskontur zu überführen, um so den Saugstrom letztlich durch einen im Querschnitt kreisförmigen oder im Wesentlichen kreisförmigen Schlauchsaugkanal eines Reinigungsschlauchs zum Reinigungsgerät zu leiten.
Vorzugsweise nimmt der Saugkammerwandabstand ausgehend vom Saugkanaleinlass in einem Saugkanaleinlassabschnitt nichtlinear ab. Dies kann insbesondere dadurch erreicht werden, dass die Saugkammerwandabschnitte im Bereich des Saugkanaleinlassabschnitts in proximaler Richtung aufeinander zu gekrümmt verlaufen.
Ferner ist es vorteilhaft, wenn sich an den Saugkanaleinlassabschnitt proximalseitig ein sich in proximaler Richtung erstreckender Verengungsabschnitt anschließt und wenn der Saugkammerwandabstand im Verengungsabschnitt linear abnimmt. Ein solcher Düsenaufsatz kann dann insbesondere im Verengungsabschnitt eine im Wesentlichen dreieckige Kontur aufweisen. Diese Kontur reicht jedoch nicht bis zum Saugkanaleinlass heran, da im Saugkanaleinlassabschnitt der Saugkammerwandabstand nicht linear abnimmt, sondern nichtlinear. Durch die besondere Ausgestaltung des Verengungsabschnitts kann insbesondere verhindert werden, dass sich in der Saugkammer eine turbulente Strömung ausbildet.
Vorteilhaft ist es, wenn die den Verengungsabschnitt begrenzenden Saugkammerwandabschnitte einen Verengungswinkel einschließen, welcher in einem Bereich von etwa 70° bis etwa 110° liegt. Insbesondere kann er in einem Bereich von etwa 80° bis etwa 90° liegen. So lässt sich der Düsenaufsatz einfach und kompakt ausbilden.
Günstig ist es, wenn die Saugkammerwand mit der Saugkammerunterseite einen Wandwinkel einschließt, welcher kleiner ist als 90°. Insbesondere kann er einen Wert in einem Bereich zwischen etwa 85° und etwa 60° aufweisen. Eine solche Ausgestaltung ermöglicht es insbesondere, eine Art Schwalbenschwanzverbindung zwischen der Saugkammeroberseite und der Saugkammerunterseite zu realisieren, wenn die Saugkammeroberseite von einer Abdeckung umfasst wird, die mit der Saugkammerunterseite gekoppelt werden kann. Dies verbessert insbesondere eine Stabilität des Düsenaufsatzes durch ein zum Beispiel formschlüssiges in Eingriff Bringen der Saugkammerunterseite und der Saugkammeroberseite miteinander.
Vorteilhaft ist es, wenn der Düsenaufsatz einen Düsenaufsatzhauptteil und eine Abdeckung umfasst, wenn das Düsenaufsatzhauptteil die Saugkammerunterseite definiert und wenn die Abdeckung die Saugkammeroberseite definiert. Insbesondere können die Abdeckung und das Düsenaufsatzhauptteil miteinander lösbar verbindbar ausgebildet sein. Dies ermöglicht insbesondere
eine einfache Reinigung des Düsenaufsatzes, insbesondere deren Saugkammer, indem die Abdeckung vom Düsenaufsatzhauptteil abgenommen wird.
Durch im Wesentlichen zwei Teile lässt sich der Düsenaufsatz ausbilden, wenn das Düsenaufsatzhauptteil die Saugkammerwand umfasst. Diese kann dann insbesondere flanschartig vom Düsenaufsatzhauptteil abstehend ausgebildet sein.
Die Herstellung des Düsenaufsatzes lässt sich insbesondere dadurch weiter vereinfachen, dass die Saugkammerwand und das Düsenaufsatzhauptteil einstückig, insbesondere monolithisch, ausgebildet sind. So lassen sie sich beispielsweise aus einem Kunststoff durch Spritzgießen herstellen.
Günstig ist es, wenn die Abdeckung zwei an die Saukammerwand angepasste, sich insbesondere vom Saugkanaleinlass bis zum Zubehörkopplungsabschnitt erstreckende Abdeckungswandabschnitte aufweist, welche in der Betriebsstellung flächig an der Saugkammerwand anliegen. Insbesondere können die Abdeckungswandabschnitte genutzt werden, um die Abdeckung mit dem Düsenaufsatzhauptteil zu koppeln, insbesondere formschlüssig, wenn die Saugkammerwandabschnitte wie oben beschrieben bezogen auf die Saugkammerunterseite abgewinkelt oder schräg ausgerichtet sind.
Um eine optimale Verbindung der Abdeckung mit dem Düsenaufsatzhauptteil zu ermöglichen, ist es günstig, wenn die Abdeckung einen von der Saugkammer weg weisenden, nach außen abstehenden Abdeckungsrand aufweist, welcher in der Betriebsstellung flächig auf einem in Richtung auf die Saugkammeroberseite hin weisenden Saugkammerwandrand der Saugkammerwand aufliegt. So kann insbesondere eine äußere Kontur des Düsenaufsatzes ohne signifikante Rücksprünge in einem Bereich, wo die Abdeckung und das Düsenaufsatzhauptteil miteinander in Eingriff stehen, ausgebildet werden.
Vorzugsweise steht der Abdeckungsrand von den Abdeckungswandabschnitten von der Saugkammer weg weisend vor. So kann der Saugkammerwandrand
der Saugkammer auf einfache Weise durch den Abdeckungsrand der Abdeckung verdeckt werden.
Günstig ist es, wenn der Düsenaufsatz eine Verbindungseinrichtung umfasst zum kraft- und/oder formschlüssigen Verbinden der Abdeckung und des Düsenaufsatzhauptteils in einer Betriebsstellung. Diese Ausgestaltung ermöglicht es, wie bereits erwähnt, beispielsweise zum Reinigen des Düsenaufsatzes die Abdeckung vom Düsenaufsatzhauptteil zu trennen und anschließend wieder zu verbinden, um mit dem Düsenaufsatz in Verbindung mit einem Reinigungsgerät eine zu reinigende Fläche zu reinigen.
Auf einfache Weise lassen sich das Düsenaufsatzhauptteil und die Abdeckung miteinander verbinden, wenn die Verbindungseinrichtung in Form einer Rastoder Schnappverbindungseinrichtung ausgebildet ist.
Günstigerweise umfasst die Verbindungseinrichtung zusammenwirkende erste und zweite Verbindungselemente, die einerseits am Düsenaufsatzhauptteil und andererseits an der Abdeckung angeordnet oder ausgebildet sind. Diese können insbesondere in der Betriebsstellung kraft- und/oder formschlüssig miteinander in Eingriff stehen.
Auf einfache Weise lässt sich der Düsenaufsatz ausbilden, wenn die ersten und zweiten Verbindungselemente in Form von zusammenwirkenden Verbindungsvorsprüngen und Verbindungsaufnahmen ausgebildet sind. Beispielsweise können diese Verbindungselemente an zusammenwirkenden Flächen oder Komponenten von Düsenaufsatzhauptteil und Abdeckung angeordnet oder ausgebildet sein.
Günstig ist es, wenn an der Saugkammerwand mindestens eines der Verbindungselemente angeordnet oder ausgebildet ist. So kann das mindestens eine Verbindungselement insbesondere einstückig am Düsenaufsatzhauptteil ausgebildet werden, wodurch sich eine Stabilität des Düsenaufsatzes weiter verbessern lässt.
Ferner ist es vorteilhaft, wenn die Verbindungselemente an der Saugkammerwand mit korrespondierenden Verbindungselementen an den Abdeckungswandabschnitten zusammenwirkend ausgebildet sind. Beispielsweise können diese dazu dienen, die Abdeckung am Düsenaufsatzhauptteil derart zu sichern, so dass sie nicht in distaler Richtung von selbst vom Düsenaufsatzhauptteil abfallen kann.
Um die Abdeckung möglichst effizient und auf einfache Weise am Düsenaufsatzhauptteil zu sichern, ist es vorteilhaft, wenn die Verbindungselemente an der Saugkammerwand und an den Abdeckungswandabschnitten Verbindungslängsrichtungen definieren, die sich quer, insbesondere senkrecht zur Saugkammerunterseite erstrecken. So können die zusammenwirkenden Verbindungselemente insbesondere eine Bewegung der Abdeckung relativ zum Düsenaufsatzhauptteil in Richtung des Saugkanaleinlasses verhindern.
Auf einfache Weise lässt sich die Verbindungseinrichtung ausbilden, wenn die Verbindungsaufnahme in Form einer Verbindungsnut ausgebildet ist und wenn ein korrespondierender Verbindungsvorsprung in Form eines Verbindungsflansches ausgebildet ist. So können die zusammenwirkenden Verbindungselemente formschlüssig in der Betriebsstellung des Düsenaufsatzes ineinandergreifen.
Vorteilhaft ist es, wenn eine Begrenzungsfläche der Verbindungsnut durch eine die Saugkammer begrenzende Unterseitenfläche der Saugkammerunterseite gebildet ist, und wenn der Verbindungsflansch von einem Abdeckungswandabschnittrand des Abdeckungswandabschnitts und von der Saugkammer weg weisend abstehend ausgebildet ist. Eine solche Ausgestaltung ermöglicht insbesondere eine Sicherung der Abdeckung am Düsenaufsatzhauptteil derart, dass das Abheben der Abdeckung vom Düsenaufsatzhauptteil in einer Richtung von der Saugkammerunterseite in Richtung auf die Saugkammeroberseite hin verhindert wird.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass sich eine Querschnittsform der Saugkammer ausgehend vom Saugkanaleinlass in proximaler Richtung ändert und dass eine Größe einer von der Saugkammer definierten Querschnittsfläche unabhängig von der Querschnittsform gleich oder im Wesentlichen gleich ist und einer vom Saugkanaleinlass definierten Saugkanaleinlassquerschnittsfläche entspricht oder im Wesentlichen entspricht. Mit anderen Worten ermöglicht es die vorgeschlagene Weiterbildung, einen Saugstrom ausgehend vom Saugkanaleinlass auszubilden, welcher in Richtung auf ein proximales Ende des Düsenaufsatzes hin strömt, wobei die Saugkammerquerschnittsfläche, auch wenn sich deren Form ändert, nämlich beispielsweise von einem langgestreckten, schmalen rechteckigen Einlassschlitz, welcher den Saugkanaleinlass bildet, zu einem im Querschnitt kreisförmigen Auslass der Saugkammer an einem proximalen Ende derselben, konstant beziehungsweise im Wesentlichen konstant bleibt. Dadurch, dass trotz sich ändernder Querschnittsform die Saugkammerquerschnittsfläche gleich beziehungsweise im Wesentlichen gleich bleibt, kann eine laminare beziehungsweise im Wesentlichen laminare Strömung eines Saugstroms durch den Düsenaufsatz erreicht werden.
Vorteilhaft ist es, wenn der Düsenaufsatz mindestens ein Abstandselement umfasst, welches im Bereich des Saugkanaleinlasses angeordnet oder ausgebildet ist, um die Saugkammeroberseite und die Saugkammerunterseite voneinander beabstandet zu halten. So kann insbesondere verhindert werden, dass beim Durchströmen des Düsenaufsatzes durch einen Saugstrom auf die Saugkammerunterseite beziehungsweise die Saugkammeroberseite wirkende Kräfte dazu führen, dass sich der Saugkanaleinlass verformt, insbesondere kleiner wird. Die Abstandselemente verhindern, dass hier eine Abstandsänderung auftreten kann.
Auf einfache Weise lässt sich der Düsenaufsatz ausbilden, wenn das mindestens eine Abstandselement an der Saugkammerunterseite oder der Saugkammeroberseite angeordnet oder ausgebildet ist. Insbesondere ist es vorteilhaft, das mindestens eine Abstandselement an der Abdeckung anzuordnen. So kann
eine im Wesentlichen vorsprungfreie Saugkammerunterseite am Düsenaufsatzhauptteil realisiert werden, die sich auf einfache Weise reinigen lässt.
Insbesondere bei sehr breiten Düsenaufsätzen ist es vorteilhaft, wenn mehrere Abstandselemente vorgesehen sind. So können die Saugkammerunterseite und die Saugkammeroberseite über eine gesamte Erstreckung des Saugkanaleinlasses zuverlässig in einem vorgegebenen Abstand voneinander gehalten werden.
Um das Einströmen einer Schmutzflotte durch den Saugkanaleinlass nicht über Gebühr zu beeinträchtigen, ist es günstig, wenn das mindestens eine Abstandselement vom Saugkanaleinlass in proximaler Richtung zurückgesetzt angeordnet oder ausgebildet ist. So kann sich das mindestens eine Abstandselement beispielsweise auch nicht mit hochflorigen Teppichen oder dergleichen in unerwünschter Weise verhaken.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass ein Abstand zwischen der Saugkammerunterseite und der Saugkammeroberseite eine Saugkammerhöhe definiert und dass die Saugkammerhöhe ausgehend vom Saugkanaleinlass in proximaler Richtung zunimmt. Insbesondere kann sie linear oder nichtlinear zunehmen. Diese Ausgestaltung ermöglicht es insbesondere, auf einfache Weise einen sich in proximaler Richtung verringernden Saugkammerwandabstand auszugleichen, um dennoch die von der Saugkammer definierte Saugkammerquerschnittfläche gleich oder im Wesentlichen gleich zu halten. Wird also die Saugkammer schmaler, indem ein Saugkammerwandabstand kleiner wird, so wird im Gegenzug die Saugkammerhöhe in proximaler Richtung vergrößert, um die Saugkammerquerschnittsfläche konstant zu halten, unabhängig von einem Abstand der jeweiligen Saugkammerquerschnittsfläche vom Saugkanaleinlass.
Auf einfache Weise lässt sich der Düsenaufsatz ausbilden, wenn die Saugkammeroberseite eben oder im Wesentlichen eben ausgebildet ist.
Ferner ist es günstig, wenn die Saugkammerunterseite eben oder im Wesentlichen eben ausgebildet ist. So kann insbesondere die Saugkammerhöhe ausgehend vom Saugkanaleinlass in proximaler Richtung linear oder im Wesentlichen linear zunehmen.
Um insbesondere sicherstellen zu können, dass eine Saugkammerquerschnittsfläche unabhängig von der Querschnittsform der Saugkammer ausgehend vom Saugkanaleinlass in proximaler Richtung konstant ist oder im Wesentlichen gleich bleibt, ist es günstig, wenn die Saugkammerunterseite eine Saugkammervertiefung aufweist. Die Saugkammervertiefung kann insbesondere so geformt sein, dass etwaige Änderungen der Saugkammerquerschnittsfläche unter Berücksichtigung eines sich ändernden Saugkammerwandabstands und/oder einer sich ändernden Saugkammerhöhe ausgeglichen werden kann.
Vorzugsweise ist die Saugkammervertiefung im Bereich des Verengungsabschnitts ausgebildet. In diesem Bereich ändert sich ein Saugkammerwandabstand vorzugsweise linear, ebenso eine Saugkammerhöhe.
Günstig ist es, wenn die Saugkammervertiefung tropfenförmig ausgebildet ist, insbesondere mit abgerundeten Übergängen zur Saugkammerunterseite, und eine Vertiefungsbreite aufweist, welche ausgehend von einem distalen Vertiefungsende der Saugkammervertiefung in proximaler Richtung zunimmt. So kann insbesondere ein sanfter Übergang einer ausgehend vom Saugkanaleinlass rechteckigen Querschnittsform zu einer kreisförmigen Querschnittsform am proximalen Ende der Saugkammer erreicht werden, ohne eine Saugströmung, insbesondere deren Laminarität, zu beeinflussen.
Vorzugsweise weist die Vertiefungsbreite zwischen dem distalen Vertiefungsende und dem Zubehörkopplungsabschnitt ein Maximum auf und nimmt ausgehend vom Maximum in proximaler Richtung ab. Dies ermöglicht es insbesondere, die Saugkammervertiefung so auszubilden, dass eine Tiefe derselben in proximaler Richtung zunimmt. So kann die Saugkammerquerschnittsfläche
im Wesentlichen über eine gesamte Erstreckung der Saugkammer konstant gehalten werden.
Auf einfache Weise lässt sich die Saugkammerquerschnittsfläche konstant halten, wenn eine Saugkammertiefe bezogen auf die Saugkammerunterseite ausgehend vom distalen Vertiefungsende in proximaler Richtung zunimmt. Insbesondere kann sie bis zum Zubehörkopplungsabschnitt zunehmen. So lassen sich insbesondere Änderungen der Saugkammerquerschnittsfläche, die bedingt sind durch sich ändernde Saugkammerwandabstände und/oder eine sich ändernde Saugkammerhöhe auf einfache Weise ausgleichen, um die Saugkammerquerschnittsfläche konstant zu halten.
Der Düsenaufsatz lässt sich auf einfache Weise ausbilden, wenn er spiegelsymmetrisch zu einer Spiegelebene ausgebildet ist, welche senkrecht zur Saugkammeroberseite oder zur Saugkammerunterseite verläuft. Die Spiegelebene bildet somit eine Symmetrieebene des Düsenaufsatzes.
Um insbesondere ebene Flächen mit dem Düsenaufsatz gut reinigen zu können, ist es vorteilhaft, wenn der Saugkanaleinlass eine Saugkanaleinlassebene definiert. Diese kann insbesondere relativ zu von der Saugkammerunterseite oder der Saugkammeroberseite begrenzten Ebenen geneigt sein. So kann abhängig von einer Neigung der genannten Komponenten relativ zueinander eine Ergonomie des Düsenaufsatzes verbessert werden.
Ferner ist es günstig, wenn der Düsenaufsatz seitliche Sprühschutzwände umfasst, welche von der Saugkammerunterseite abstehend angeordnet oder ausgebildet sind. Diese Ausgestaltung ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn der Düsenaufsatz einen Fluidauslass aufweist, um ein Reinigungsfluid auf die zu reinigende Fläche aufzubringen. Die Sprühschutzwände verhindern somit insbesondere ein seitliches Ausbringen von Reinigungsfluid neben den Düsenaufsatz. Reinigungsfluid kann so genau in dem Flächenbereich auf die zu reinigende Fläche aufgebracht werden, über den dann der Düsenaufsatz mit dem Saugkanaleinlass bewegt werden kann, um die ausgebrachte Reinigungsflüs-
sigkeit mit Schmutz auf der zu reinigenden Fläche als Schmutzflotte aufzunehmen.
Günstigerweise erstrecken sich die Sprühschutzwände ausgehend von der Saugkanaleinlassebene in proximaler Richtung. Durch die Sprühschutzwände ergibt sich somit eine optimale Abstützung des Düsenaufsatzes auf einer zu reinigenden Fläche, und zwar nicht nur durch den Saugkanaleinlass, sondern auch durch in distaler Richtung weisende Ränder der Sprühschutzwände, die in der Saugkanaleinlassebene liegen.
Vorteilhaft ist es, wenn eine Sprühschutzwandhöhe der Sprühschutzwände bezogen auf die Saugkammerunterseite ausgehend vom Saugkanaleinlass in proximaler Richtung abnimmt. Dies ermöglicht es insbesondere, einen möglichst kompakten Düsenaufsatz zu realisieren, welcher nur dort Sprühschutzwände aufweist, wo sie tatsächlich benötigt werden, um eine Befeuchtung einer nicht unmittelbar zu reinigenden Fläche neben dem Düsenaufsatz zu verhindern.
Für die Stabilität des Düsenaufsatzes ist es insbesondere vorteilhaft, wenn an der Saugkammerunterseite von der Saugkammer weg weisend mindestens ein Stabilisierungsvorsprung abstehend angeordnet oder ausgebildet ist, welcher sich quer, insbesondere senkrecht zu einer Symmetrieebene des Düsenaufsatzes erstreckt. Bei der Symmetrieebene kann es sich insbesondere um die oben erwähnte Spiegelebene handeln.
Um insbesondere eine Verformung der Sprühschutzwände beim Betrieb des Düsenaufsatzes zu erschweren oder ganz zu verhindern, ist es vorteilhaft, wenn der Stabilisierungsvorsprung parallel zum Saugkanaleinlass verläuft und die Sprühschutzwände miteinander verbindet.
Um mit dem Düsenaufsatz insbesondere eine feuchte Reinigung einer zu reinigenden Fläche zu ermöglichen, ist es günstig, wenn der Düsenaufsatz einen vom Düsensaugkanal fluidwirksam getrennten Düsenfluidkanal mit einem proximalen Düsenfluidkanalende und einem distalen Düsenfluidkanalende um-
fasst, wobei am distalen Düsenfluidkanalende ein Fluidauslass zum Ausbringen eines Reinigungsfluids angeordnet oder ausgebildet ist. So kann insbesondere aus dem Fluidauslass Reinigungsfluid abgegeben werden, um die zu reinigende Fläche zu befeuchten. Das Reinigungsfluid kann dann mit aufgenommenem Schmutz als Schmutzflotte durch den Saugkanaleinlass in die Saugkammer aufgenommen werden.
Für eine einfache Handhabung beim Reinigen der zu reinigenden Fläche ist es vorteilhaft, wenn der Fluidauslass unterhalb der Saugkammerunterseite im Bereich eines Übergangs von der Saugkammer zum Zubehörkopplungsabschnitt angeordnet oder ausgebildet ist. Insbesondere ist der Fluidauslass in distaler Richtung weisend geöffnet. So kann eine zu reinigende Fläche auf einfache Weise befeuchtet werden. Zum Absaugen der Schmutzflotte muss ein Anwender den Düsenaufsatz dann nur zu sich hin ziehen, sodass der Saugkanaleinlass über die befeuchtete Fläche bewegt wird.
Vorzugsweise ist de Fluidauslass gegenüber dem Saugkanaleinlass in proximaler Richtung zurückgesetzt. So kann insbesondere verhindert werden, dass Reinigungsfluid gegen die Saugkammerunterseite gesprüht wird.
Um das Reinigungsfluid möglichst gleichmäßig auszubringen und um eine lokal übermäßige Befeuchtung zu vermeiden, ist es günstig, wenn der Fluidauslass eine Düse umfasst. Insbesondere kann es sich bei der Düse um eine Sprühdüse oder dergleichen handeln.
Der Düsenaufsatz kann insbesondere auf besondere Reinigungsaufgaben angepasst werden, wenn die Düse als separates Bauteil und mit dem distalseitigen Düsenfluidkanalende lösbar verbindbar ausgebildet ist. Insbesondere kann sie mit dem distalseitigen Ende des Düsenfluidkanals verschraubbar ausgebildet sein. So lässt sich die Düse bei Bedarf auswechseln. Zudem kann sie auch aus einem anderen Werkstoff ausgebildet sein als beispielsweise das Düsenaufsatzhauptteil oder die Abdeckung des Düsenaufsatzes. Insbesondere kann die Düse aus einem metallischen Werkstoff ausgebildet sein.
Günstig ist es, wenn der Fluidauslass einen freien Fluidauslassquerschnitt definiert, wenn der Saugkanaleinlass einen freien Saugkanaleinlassquerschnitt definiert und wenn ein Verhältnis von Querschnittsflächen, welche vom Fluidauslassquerschnitt und vom Saugkanaleinlassquerschnitt definiert werden, in einem Bereich von etwa 1/100 bis etwa 1/20 liegt. Insbesondere kann das Verhältnis in einem Bereich von etwa 1/100 bis etwa 1/50 liegen. So lässt sich eine übermäßige Befeuchtung der zu reinigenden Fläche zuverlässig vermeiden.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass der Zubehörkopplungsabschnitt einen Zubehörfluidkanal umfasst, insbesondere in Form des Düsenfluidkanals, welcher mit dem Fluidauslass fluidwirksam verbunden ist und einen in proximaler Richtung weisend offenen Fluidkanaleinlass umfasst. So kann der Düsenaufsatz insbesondere ausgebildet werden als Düsenaufsatz für ein Sprühextraktionsgerät. Mit dem Düsenaufsatz kann dann ein Reinigungsfluid aufgebracht und gleichzeitig auch eine Schmutzflotte aufgesaugt werden.
Günstig ist es, wenn der Zubehörkopplungsabschnitt einen Zubehörsaugkanal umfasst, insbesondere in Form des Düsensaugkanals, welcher mit der Saugkammer fluidwirksam verbunden ist und einen in proximaler Richtung weisend offenen Saugkanalauslass umfasst. Diese Ausgestaltung ermöglicht es insbesondere, den Düsenaufsatz mit einem Saugkanal zu koppeln, welcher mit einer Saugeinrichtung eines Reinigungsgeräts fluidwirksam verbunden ist.
Die eingangs gestellte Aufgabe wird ferner bei einem Handstück der eingangs beschriebenen Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass das Handstück einen Handstückkopplungsabschnitt umfasst zum lösbaren Verbinden mit dem Zubehörteil.
Die vorgeschlagene Weiterbildung ermöglicht es insbesondere, ein Handstück wahlweise mit unterschiedlichen Zubehörteilen in Eingriff zu bringen. So kann
für jede Reinigungsaufgabe das am besten geeignete Zubehörteil zum Einsatz gebracht werden.
Vorteilhaft ist es, wenn der Handstückkopplungsabschnitt eine Handstückkopplungseinrichtung umfasst zum kraft- und/oder formschlüssigen in Eingriff Bringen mit der Zubehörkopplungseinrichtung in der Kopplungsstellung. Mit der Handstückkopplungseinrichtung lassen sich Handstück und Zubehörteil zuverlässig miteinander verbinden, und zwar durch kraft- und/oder formschlüssiges in Eingriff Bringen mit der Zubehörkopplungseinrichtung in der Kopplungsstellung.
Vorteilhaft ist es, wenn der Handstückkopplungsabschnitt ein Handstücksaugkanalschnittstellenelement und ein Handstückfluidkanalschnittstellenelement umfasst, wenn das Handstücksaugkanalschnittstellenelement mit einem Zubehörsaugkanalschnittstellenelement in der Kopplungsstellung fluidwirksam verbunden ist und wenn das Handstückfluidkanalschnittstellenelement mit einem Zubehörfluidkanalschnittstellenelement in der Kopplungsstellung fluidwirksam verbunden ist. Ein Handstück in dieser Weise auszubilden, ermöglicht insbesondere zwei Medienkanäle durch das Handstück zu führen, nämlich einen Fluidkanal und einen Saugkanal, um einerseits ein Reinigungsfluid in distaler Richtung zum Zubehörteil zu leiten und andererseits einen Saugstrom vom Zubehörteil durch das Handstück zu einem Reinigungsgerät, beispielsweise in einen Schmutzsammelbehälter desselben.
Auf einfache Weise lässt sich das Handstück ausbilden, wenn sich das Handstücksaugkanalschnittstellenelement in distaler Richtung konisch verjüngt und einen konischen Rohrabschnitt definiert. So kann insbesondere eine gute mechanische Kopplung erreicht werden in Verbindung mit einem Hohlkonus am Zubehörteil, welcher das Zubehörsaugkanalschnittstellenelement des Zubehörteils bildet. Durch die konische Gestaltung kann insbesondere auch eine Klemmung der zusammenwirkenden Schnittstellenelemente in der Kopplungsstellung erreicht werden, um eine möglichst mechanisch stabile Verbindung zwischen Handstück und Zubehörteil realisieren zu können.
Ferner ist es günstig, wenn distalseitig am Handstücksaugkanalschnittstellenelement eine in distaler Richtung weisende Randfläche ausgebildet ist, welche in der Kopplungsstellung mit einem am Zubehörsaugkanalschnittstellenelement in proximaler Richtung wirksamen Dichtelement zusammenwirkt. So lässt sich eine fluiddichte Kopplung von Handstück und Zubehörteil im Bereich eines Saugkanals realisieren.
Die Ausbildung des Handstücks kann weiter vereinfacht werden, wenn der Handstückkopplungsabschnitt eine in distaler Richtung weisende Handstückendfläche definiert. Insbesondere kann diese in der Kopplungsstellung flächig an eine korrespondierende Zubehörendfläche anlegbar ausgebildet sein.
Vorzugsweise definiert die Handstückelementfläche eine Endflächenebene, welche quer, insbesondere senkrecht, zu einer Handstücksaugkanalschnittstellenlängsachse verläuft. Dies ermöglicht es insbesondere, die Handstücksaugkanalschnittstelle in definierter weise vom Handstück abstehend, nämlich von der Handstückendfläche, auszubilden.
Vorteilhaft ist es, wenn die Handstückkopplungseinrichtung mindestens ein Handstückkopplungselement umfasst, welches mit mindestens einem korrespondierenden Zubehörkopplungselement der Zubehörkopplungseinrichtung in der Kopplungsstellung in Eingriff steht. Wie bereits in Verbindung mit dem Zubehörteil erwähnt, ist es so möglich, eine mechanisch besonders stabile Verbindung zwischen Handstück und Zubehörteil in der Kopplungsstellung zu ermöglichen.
Auf einfache Weise lässt sich das Handstück ausbilden, wenn das mindestens eine Handstückkopplungselement in Form eine Kopplungsvorsprungs ausgebildet ist.
Günstig ist es, wenn sich der Kopplungsvorsprung in distaler Richtung im Querschnitt konisch verjüngt. Er kann dann insbesondere mit einer korrespondierenden hohlkonischen Kopplungsausnehmung am Zubehörteil formschlüssig in Eingriff gebracht werden, um eine Querbewegung zwischen Handstück und Zubehörteil wirksam unterbinden zu können.
Ferner ist es vorteilhaft, wenn von einer in distaler Richtung weisenden Endfläche des Kopplungsvorsprungs ein in distaler Richtung weisender umlaufender Rand vorsteht. Dieser kann insbesondere als Anschlagfläche dienen, um eine Einführtiefe im Zubehörteil zu begrenzen.
Günstig ist es, wenn das mindestens eine Handstückkopplungselement im Bereich zwischen dem Handstücksaugkanalschnittstellenelement und dem Handstückfluidkanalschnittstellenelement angeordnet oder ausgebildet ist. So lässt sich das Handstück besonders kompakt ausbilden.
Vorzugweise umfasst die Handstückkopplungseinrichtung zwei Handstückkopplungselemente, die symmetrisch bezogen auf eine Symmetrieebene des Handstücks angeordnet oder ausgebildet sind. Die zwei Handstückkopplungselemente können beispielsweise mit korrespondierenden Zubehörkopplungselementen in der Kopplungsstellung in Eingriff gebracht werden, um eine mechanische Verbindung zwischen Handstück und Zubehörteil zu verbessern.
Vorteilhaft ist es, wenn das mindestens eine Handstückkopplungselement eine Handstückkopplungselementlängsachse definiert, welche quer, insbesondere senkrecht, zur Handstückendfläche verläuft. So kann eine Kopplung zwischen Handstück und Zubehörteil auf einfache Weise realisiert werden, wenn Handstück und Zubehörteil in Richtung der Handstückkopplungselementlängsachse aufeinander zu bewegt werden.
Günstigerweise verläuft die Handstücksaugkanalschnittstellenlängsachse parallel zur Handstückkopplungselementlängsachse. Dies ermöglicht es insbesondere, einerseits die Handstücksaugkanalschnittstelle mit der Zubehörsaug-
kanalschnittstelle und andererseits das mindestens eine Handstückkopplungselement mit dem mindestens einen Zubehörkopplungselement ohne Verkanten in Eingriff bringen zu können.
Ferner ist es vorteilhaft, wenn das Handstückfluidkanalschnittstellenelement eine Handstückfluidkanalschnittstellenlängsachse definiert, welche quer, insbesondere senkrecht zur Handstückendfläche verläuft. Insbesondere kann die Handstückfluidkanalschnittstellenlängsachse parallel zur Handstückkopplungselementlängsachse verlaufen, um dann ein einfaches, verkantungsfreies in Eingriff Bringen der Schnittstellenelemente sowie der Kopplungselemente der Schnittstellenvorrichtung zu ermöglichen.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass das Handstückfluidkanalschnittstellenelement in Form eines von der Handstückendfläche abstehenden Fluidanschlusses ausgebildet ist zum Einführen in eine korrespondierende Anschlussausnehmung des Zubehörkopplungsabschnitts. Insbesondere können am Fluidanschluss ein oder mehrere Dichtelemente angeordnet oder ausgebildet sein, um eine Abdichtung des Fluidanschlusses relativ zur Anschlussausnehmung realisieren zu können.
Vorteilhaft ist es, wenn der Fluidanschluss einen bezogen auf die Handstückfluidkanalschnittstellenlängsachse rotationsunsymmetrischen Fluidanschlussabschnitt umfasst. Dieser kann insbesondere als Verdrehsicherung genutzt werden, wenn das Handstück und das Zubehörteil miteinander gekoppelt sind. Der Fluidanschlussabschnitt kann insbesondere korrespondierend zum Anschlussausnehmungsabschnitt am Zubehörteil ausgebildet sein, sodass insbesondere hier eine formschlüssige Verbindung der beiden Elemente möglich ist.
Um eine einfache Verdrehsicherung im Bereich des Fluidanschlusses zu ermöglichen, ist es günstig, wenn der Fluidanschlussabschnitt eine ebene, sich parallel zur Handstückfluidkanalschnittstellenlängsachse erstreckende und von dieser weg weisende Führungsfläche aufweist. Diese Führungsfläche kann insbesondere in der Kopplungsstellung an der Abschnittsfläche des Anschlussaus-
nehmungsabschnitts des Zubehörteils anliegen, um so eine Verdrehung von Handstück und Zubehörteil insbesondere um die Handstückfluidkanalschnittstellenlängsachse zu vermeiden.
Die Ausbildung des Handstücks lässt sich weiter vereinfachen, wenn sich die Führungsfläche senkrecht zur Symmetrieebene erstreckt.
Ferner ist es vorteilhaft, wenn die Handstückkopplungseinrichtung eine Sicherungseinrichtung umfasst zum Sichern der Kopplungsstellung. So kann insbesondere vermieden werden, dass sich das Handstück und das Zubehörteil in unerwünschter Weise voneinander lösen, wenn sie die Kopplungsstellung einnehmen.
Die Sicherungseinrichtung lässt sich auf einfache Weise realisieren, wenn sie zusammenwirkende erste und zweite Sicherungselemente umfasst, wenn die ersten und zweiten Sicherungselemente einerseits am Zubehörteil und andererseits am Handstück angeordnet oder ausgebildet sind und wenn die ersten und zweiten Sicherungselemente in einer Sicherungsstellung in Eingriff stehen zum Verhindern einer Bewegung des Zubehörteils und des Handstücks ausgehend von der Kopplungsstellung voneinander weg und die in einer Entsicherungsstellung außer Eingriff stehen zum Ermöglichen einer Bewegung des Zubehörteils und des Handstücks ausgehend von der Kopplungsstellung voneinander weg. Mit anderen Worten lassen sich das Handstück und das Zubehörteil in der Kopplungsstellung sichern, also nicht voneinander lösen, wenn die zusammenwirkenden ersten und zweiten Sicherungselemente in Eingriff stehen, sodass die Sicherungseinrichtung die Sicherungsstellung einnimmt.
Vorzugsweise sind die ersten und zweiten Sicherungselemente zum Überführen der Sicherungseinrichtung vor der Sicherungsstellung in die Entsicherungsstellung relativ zueinander bewegbar in einer Richtung quer, insbesondere senkrecht, zur Handstücksaugkanalschnittstellenlängsachse. Eine Relativbewegung kann insbesondere vorsehen, dass eines der beiden Sicherungselemente bewegbar ausgebildet ist, beispielsweise am Handstück oder am Zube-
hörteil . Denkbar ist es auch, dass beide Sicherungselemente, einerseits am Handstück und andererseits am Zubehörteil, relativ zu Handstück und Zubehörteil bewegbar ausgebildet sind.
Ferner ist es günstig, wenn die ersten und zweiten Sicherungselemente in Form eines Sicherungsvorsprungs und einer mit dem Sicherungsvorsprung in der Sicherungsstellung in Eingriff stehenden Sicherungsaufnahme ausgebildet sind. Eine Sicherungsaufnahme lässt sich auf einfache Weise realisieren. Sie kann wahlweise am Zubehörteil oder am Handstück ausgebildet sein.
Vorteilhafterweise ist die Sicherungsaufnahme am Handstück ausgebildet. So kann das Handstücksaugkanalschnittstellenelement beispielsweise derart ausgebildet werden, dass es in das Zubehörsaugkanalschnittstellenelement einführbar ist. Der Sicherungsvorsprung kann dann beweglich am Zubehörteil angeordnet werden, insbesondere für einen Anwender einfach betätigbar an einer Außenseite des Zubehörteils.
Günstigerweise ist die Sicherungsaufnahme am Handstücksaugkanalschnittstellenelement in radialer Richtung von der Handstücksaugkanalschnittstellenlängsachse weg weisend geöffnet. Insbesondere kann die Sicherungsaufnahme so auf einfache Weise ausgebildet werden. Zudem lässt sie sich insbesondere als Vertiefung oder Sackloch am Handstücksaugkanalschnittstellenelement ausbilden, wodurch eine unerwünschte Durchbrechung am Handstücksaugkanalschnittstellenelement vermieden wird, welche zu einem Undefinierten Falschlufteintritt führen könnte.
Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn die Sicherungsaufnahme distalseitig eine in proximaler Richtung weisende Aufnahmerückhaltefläche aufweist. So kann beispielsweise ein Sicherungsvorsprung so in die Sicherungsaufnahme eingreifen, dass er mit einer Rückhaltefläche an der Aufnahmerückhaltefläche in der Sicherungsstellung anliegt, wodurch eine Bewegung des Zubehörteils in distaler Richtung vom Handstück weg verhindert wird.
Um eine zuverlässige Sicherung des Handstücks in der Kopplungsstellung zu ermöglichen, definiert die Aufnahmerückhaltefläche eine Hinterschneidung.
Die eingangs gestellte Aufgabe wird ferner bei einem Handstück der eingangs beschriebenen Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass das Handstück einen Handstücksaugkanal und einen Handstückfluidkanal umfasst, dass sich der Handstücksaugkanal und der Handstückfluidkanal von einem distalen Handstückende, insbesondere einem Handstückkopplungsabschnitt, zu einem proximalen Handstückende erstrecken.
Ein solches Handstück kann insbesondere in Verbindung mit einem Reini- gungsgerät in Form eines Sprühextraktionsgeräts genutzt werden. So kann zum einen ein Saugstrom durch das Handstück geleitet werden, nämlich durch den Handstücksaugkanal, und zum anderen ein Reinigungsfluid durch den Handstückfluidkanal, insbesondere von einem Reinigungsgerät zu einem Fluidauslass an einem Zubehörteil.
Eine Handhabung eines Reinigungsgeräts, insbesondere eines Sprühextraktionsgeräts, wird für einen Anwender insbesondere dadurch verbessert, dass am Handstück eine Ventileinrichtung angeordnet oder ausgebildet ist zum Öffnen und Schließen des Handstückfluidkanals. So kann ein Anwender mit einer Hand das Handstück und ein beispielsweise an diesem angeordnetes oder mit diesem gekoppeltes Zubehörteil führen, um eine zu reinigende Fläche zu reinigen. Ferner kann er auch einen Reinigungsfluidaustrag gezielt steuern, nämlich durch Betätigen der Ventileinrichtung. Beispielsweise kann diese ausgebildet sein, um sie mit einem Finger einer Hand, die das Handstück hält, zu betätigen.
Günstig ist es, wenn die Ventileinrichtung ein Ventilglied und ein Betätigungsglied umfasst, wenn das Ventilglied im Handstückfluidkanal beweglich gelagert ist und in einer Schließstellung den Handstückfluidkanal verschließt und in einer Offenstellung den Handstückfluidkanal mindestens teilweise freigibt, wenn das Betätigungsglied mit dem Ventilglied zusammenwirkenden ausgebildet ist
und von einer Grundstellung, in welcher das Ventilglied die Schließstellung einnimmt, entgegen der Wirkung eines vorspannenden Elements in eine Betätigungsstellung bewegbar ist, in welcher das Ventilglied die Offenstellung einnimmt. Eine solche Ventileinrichtung ermöglicht auf einfache Weise einem Anwender, den Handstückfluidkanal zu öffnen, um einen Reinigungsfluidstrom durch das Handstück zu ermöglichen, oder den Handstückfluidkanal zu schließen, um einen Reinigungsfluidaustrag zu unterbinden. Das vorspannende Element, beispielsweise eine Druck- oder Zugfeder, ermöglicht es, die Ventileinrichtung insbesondere so auszubilden, dass das Betätigungsglied automatisch die Grundstellung einnimmt, wenn es nicht betätigt wird. Auf diese Weise kann erreicht werden, dass der Handstückfluidkanal stets geschlossen ist, wenn das Betätigungsglied unbetätigt ist. Für einen Fluidaustrag muss ein Anwender dann ganz gezielt das Betätigungsglied von der Grundstellung in die Betätigungsstellung überführen.
Um eine besonders gute Abdichtung des Handstückfluidkanals in der Schließstellung zu erreichen, ist es günstig, wenn das vorspannende Element direkt mit dem Ventilglied zusammenwirkt und es in der Schließstellung unter Vorspannung hält.
Vorteilhaft ist es, wenn das Ventilglied eine Ventilgliedachse definiert und parallel zu dieser bewegbar ist, wenn das Betätigungsglied eine Betätigungsachse definiert und parallel zu dieser bewegbar angeordnet oder ausgebildet ist und wenn die Ventilgliedachse und die Betätigungsachse quer zueinander verlaufen. Auf diese Weise kann das Betätigungsglied praktisch beliebig am Handstück angeordnet werden, um unabhängig von einer Ausrichtung der Ventilgliedachse am Handstück eine ergonomische Handhabung des Handstücks zu erreichen.
Günstig ist es, wenn das Betätigungsglied und das Ventilglied zusammenwirkende Wirkflächen aufweisen, die beim Überführen der Ventileinrichtung von der Schließstellung in die Offenstellung aneinander aufgleiten. Auf diese Weise kann eine Kraftumlenkung ermöglicht werden, und zwar dann, wenn die Ven-
tilgliedachse und die Betätigungsachse quer zueinander verlaufen. Beispielsweise können die Wirkflächen relativ zu den genannten Achsen abgeschrägte oder abgerundete Flächen am Ventilglied beziehungsweise am Betätigungsglied bilden.
Vorzugsweise umfasst das Handstück eine Halteeinrichtung zum Halten der Ventileinrichtung in der Offenstellung. Mit einer solchen Halteeinrichtung kann für einen Anwender in bequemes Arbeiten mit dem Handstück ermöglicht werden, da er für einen kontinuierlichen Fluidaustrag das Betätigungsglied nicht ständig betätigt halten muss. Hierfür kann er die Halteeinrichtung nutzen, die die Ventileinrichtung gezielt und dauerhaft in der Offenstellung halten kann.
Die Halteeinrichtung kann auf einfache Weise ausgebildet werden, wenn sie ein Halteelement umfasst, welches von einer Freigabestellung, in welcher das Betätigungsglied von der Betätigungsstellung automatisch in die Grundstellung durch die Wirkung des vorspannenden Elements überführbar ist, in eine Haltestellung bewegbar ist, in welcher es das Betätigungsglied in der Betätigungsstellung hält und eine Bewegung desselben zurück in die Grundstellung verhindert. Für einen dauerhaften Austrag von Reinigungsfluid muss also lediglich das Halteelement von der Freigabestellung in die Haltestellung bewegt werden. Es hält dann das Betätigungsglied in der Betätigungsstellung, sodass es von einem Anwender nicht dauerhaft betätigt werden muss.
Einfach und kompakt ausbilden lässt sich das Handstück, wenn das Halteelement am Handstücksaugkanal beweglich gelagert ist. Auf diese Weise kann ein direkter Krafteintrag vom Halteelement, insbesondere bei einer Bewegung derselben, auf die Ventileinrichtung verhindert werden.
Günstig ist es, wenn das Halteelement eine Halteachse definiert, welche quer, insbesondere senkrecht, zur Handstücksaugkanalschnittstellenlängsachse verläuft, und parallel zur Halteachse verschiebbar gelagert ist. Beispielsweise kann es so auf einfache Weise ausgebildet werden, um einem Anwender anzuzeigen, ob es die Freigabestellung oder die Haltestellung einnimmt. Beispiels-
weise kann es hierfür, je nachdem, welche Stellung es einnimmt, etwas seitlich über das Handstück vorstehen, beispielsweise links oder rechts, sodass unmittelbar erkennbar ist, ob mit dem Handstück ein Reinigungsfluid abgegeben wird oder nicht.
Vorzugsweise verläuft die Halteachse quer, insbesondere senkrecht, zur Betätigungsachse. Diese Ausgestaltung ermöglicht auf einfache Weise ein Zusammenwirken des Halteelements und des Betätigungsglieds, um die gewünschte Funktionalität der Halteeinrichtung zu ermöglichen. Insbesondere können so Bewegungen in linear unabhängigen Richtungen, beispielsweise in Richtungen senkrecht zueinander, auf einfache Weise gegenseitig vom Haltelement und vom Betätigungsglied unterbunden werden.
Um das Halteelement auf einfache Weise betätigen zu können, beispielsweise parallel zur Halteachse zu verschieben, ist es vorteilhaft, wenn das Halteelement voneinander weg weisende Betätigungsflächen aufweist. Insbesondere können diese senkrecht oder im Wesentlichen senkrecht zur Halteachse verlaufen.
Günstigerweise ist die Halteeinrichtung derart ausgebildet, dass das Halteelement nur dann von der Freigabestellung in die Haltestellung bewegbar ist, wenn das Betätigungsglied die Betätigungsstellung einnimmt. Diese Ausgestaltung verhindert somit eine unbeabsichtigte Betätigung der Ventileinrichtung durch eine Betätigung des Halteelements. Ein Anwender muss also zunächst aktiv die Ventileinrichtung aktivieren durch Betätigen des Betätigungsglieds, indem dieses von der Grundstellung in die Betätigungsstellung überführt wird. Erst dann, also in der Betätigungsstellung, ist eine Bewegung des Halteelements relativ zum Handstück möglich. So kann eine unbeabsichtigte Fehlbedienung durch einen Anwender vermieden werden.
Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn die Halteeinrichtung mit der Ventileinrichtung derart zusammenwirkend ausgebildet ist, dass die Ventileinrichtung automatisch von der Offenstellung in die Schließstellung übergeht, wenn das Hal-
teelement von der Haltestellung in die Freigabestellung bewegt wird. Ist also die Halteeinrichtung aktiviert und hält die Ventileinrichtung in der Offenstellung, dann kann ein Austrag von Reinigungsfluid nur dadurch gestoppt werden, dass die Halteeinrichtung von der Haltestellung in die Freigabestellung bewegt wird. Das vorspannende Element zwingt dann das Betätigungsglied direkt oder indirekt zurück von der Betätigungsstellung in die Grundstellung, sodass der Handstückfluidkanal verschlossen wird.
Die vorteilhafte Funktionalität der Halteeinrichtung kann auf einfache Weise insbesondere dadurch realisiert werden, dass das Halteelement mindestens einen Haltekörper umfasst, dass das Betätigungsglied mindestens einen Blockierkörper umfasst, dass der Haltekörper eine erste Haltekörperfläche und eine zweite Haltekörperfläche umfasst, dass der Blockierkörper eine erste Blockierkörperfläche und eine zweite Blockierkörperfläche umfasst, dass die erste Haltekörperfläche und die erste Blockierkörperfläche in Richtung der Halteachse weisen und in der Freigabestellung, wenn das Betätigungsglied die Grundstellung einnimmt, aneinander anliegen und eine Bewegung des Halteelements parallel zur Halteachse blockieren, und wenn die zweite Haltekörperfläche und die zweite Blockierkörperfläche in Richtung der Betätigungsachse weisen und in der Haltestellung aneinander anliegen zum Blockieren einer Bewegung des Betätigungsglieds parallel zur Betätigungsachse. Der Blockierkörper und der Haltekörper können insbesondere in Form von entsprechend ausgebildeten Vorsprüngen am Halteelement beziehungsweise am Betätigungsglied ausgebildet sein, insbesondere auch Aufnahmenuten am Halteelement und am Betätigungsglied begrenzend. Für die Funktion der Halteeinrichtung ist es insbesondere vorteilhaft, dass die zusammenwirkenden Haltekörper- und Blockierkörperflächen nicht alle in Richtung einer einzigen Achse weisen, sondern paarweise wie angegeben in zueinander quer verlaufende Achsrichtungen. Durch diese linear unabhängigen Achsrichtungen, also die Ausrichtung der Ventilgliedachse und der Betätigungsachse in mathematischem Sinn linear unabhängiger Weise, lässt die gewünschte Funktionalität der Halteeinrichtung auf einfache Weise realisieren.
Um das Handstück möglichst stabil ausbilden zu können, ist es günstig, wenn das Halteelement zwei Haltekörper und wenn das Betätigungsglied zwei Blockierkörper umfasst.
Um insbesondere das Halteelement vom Betätigungsglied räumlich hinreichend weit separieren zu können, um eine unbeabsichtigte Fehlbetätigung des Betätigungsglieds beziehungsweise des Halteelements zu vermeiden, ist es vorteilhaft, wenn der mindestens eine Blockierkörper vom Betätigungsglied in Richtung der Ventilgliedachse auf das Halteelement hin weisend abstehend angeordnet oder ausgebildet ist. So kann das Zusammenwirken zwischen Halteelement und Betätigungsglied an einem in Richtung auf das Halteelement hin weisenden Ende des Betätigungsglieds erfolgen.
Eine einfache Montage des Handstücks wird ermöglicht, wenn das Halteelement und das Betätigungsglied unabhängig voneinander am Handstück beweglich gelagert sind. Das Halteelement ist also nicht mechanisch bewegbar am Betätigungsglied gelagert, sondern unabhängig von diesem am Handstück. Durch eine Bewegung des Betätigungsglieds wird nicht zwangsweise auch das Halteelement in seiner Stellung relativ zum Handstück geändert.
Besonders kompakt ausbilden lässt sich das Handstück, wenn das Betätigungsglied am Handstückfluidkanal beweglich gelagert ist. Insbesondere können hierfür geeignete Führungen am Handstückfluidkanal vorgesehen sein.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass das Handstück abgewinkelt ist und einen distalen und einen proximalen Handstückabschnitt definiert, wenn der distale Handstückabschnitt eine distale Handstücklängsachse definiert, wenn der proximale Handstückabschnitt eine proximale Handstücklängsachse definiert und wenn die distale und die proximale Handstücklängsachse einen Handstückwinkel einschließen, welcher einen Wert in einem Bereich von etwa 90° bis etwa 150° aufweist, insbesondere einen Wert in einem Bereich von etwa 110° bis etwa 130°. Eine solche abgewinkelte Ausgestaltung des Handstücks ermöglicht es insbesondere, dieses pisto-
lenartig auszubilden. Es wird auf diese Weise eine ergonomische Handhabung eines Reinigungssystems ermöglicht. Der proximale Handstückabschnitt kann von einem Anwender beispielsweise parallel zu einer zu reinigenden Fläche gehalten werden. Der distale Handstückabschnitt steht dann schräg nach vorne unter dem jeweiligen Handstückwinkel ab in Richtung auf die zu reinigende Fläche. So kann ein Anwender ein mit dem Handstück gekoppeltes Zubehörteil optimal einsehen. Vorzugsweise verläuft die proximale Handstücklängsachse parallel zur Saugkanaleinlassebene eines oben beschriebenen Düsenaufsatzes, welcher ein mit dem Handstück koppelbares Zubehörteil bildet. So lässt sich der Düsenaufsatz mit dem Handstück zuverlässig parallel zu der zu reinigenden Bodenfläche bewegen.
Günstigerweise verläuft die proximale Handstücklängsachse parallel zur Ventilgliedachse. So kann ein kompakter Aufbau des Handstücks realisiert werden, denn das Ventilglied kann innerhalb des Handstückfluidkanals parallel zur Ventilgliedachse bewegbar angeordnet werden.
Ergonomisch vorteilhaft ist es, wenn die distale Handstücklängsachse parallel zur Betätigungsachse verläuft.
Um eine unbeabsichtigte Betätigung der Halteeinrichtung zu verhindern, ist es vorteilhaft, wenn die Halteachse quer, insbesondere senkrecht, zur distalen und proximalen Handstücklängsachse verläuft. Ein Anwender muss so zur Betätigung der Halteinrichtung ganz gezielt das Halteelement betätigen, da es in eine völlig andere Richtung bewegbar ist als das Betätigungsglied.
Für eine ergonomisch vorteilhafte Betätigung der Ventileinrichtung ist es günstig, wenn das Betätigungsglied eine Betätigungsgliedfläche aufweist, welche parallel zur proximalen Handstücklängsachse verläuft. So kann das Handstück auch auf möglichst kompakte Weise ausgebildet werden.
Ferner ist es zur Ausbildung eines möglichst kompakten Handstücks vorteilhaft, wenn ein distaler Abschnitt des Handstückfluidkanals zwischen dem Betä-
tigungsglied und dem Halteelement positioniert ist. Dieser distale Abschnitt kann insbesondere parallel zur distalen Handstücklängsachse verlaufen. Mithin ist also auch der Handstückfluidkanal am Handstück abgewinkelt. Dies gilt entsprechend auch für den Handstücksaugkanal, wenn das Handstück abgewinkelt ist.
Günstig ist es, wenn das Handstückfluidkanalschnittstellenelement zwischen einem Betätigungsvorsprung des Betätigungsglieds und dem Handstücksaugkanalschnittstellenelement positioniert ist. Diese Anordnung ermöglicht eine besonders große räumliche Nähe zwischen der Ventileinrichtung und dem Handstückfluidkanalschnittstellenelement. So kann beim Überführen der Ventileinrichtung von der Offenstellung in die Schließstellung ein Restvolumen im Handstückfluidkanal minimal gehalten werden.
Die eingangs gestellte Aufgabe wird ferner bei einem Handstück der eingangs beschriebenen Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass das Handstück proximalseitig mit einem Reinigungsschlauch verbunden oder verbindbar ausgebildet ist, dass der Reinigungsschlauch einen Schlauchsaugkanal mit einem ersten und einem zweiten Schlauchsaugkanalende und einen Schlauchfluidkanal mit einem ersten und einem zweiten Schlauchfluidkanalende umfasst, dass das erste Schlauchsaugkanalende mit dem Handstücksaugkanal fluidwirksam verbunden oder verbindbar ausgebildet ist und dass das erste Schlauchfluidkanalende mit dem Handstückfluidkanal fluidwirksam verbunden oder verbindbar ist. Eine solche Ausgestaltung ermöglicht es insbesondere, einem Anwender das Handstück über den Reinigungsschlauch mit einem Reinigungsgerät zu koppeln, um dann in gewünschter Weise eine zu reinigende Fläche reinigen zu können, entweder trocken, lediglich durch Absaugen von Schmutz, oder aber auch feucht, indem Reinigungsfluid auf die zu reinigende Fläche aufgebracht und dann mit dem Reinigungsgerät in der beschriebenen Weise abgesaugt wird.
Die eingangs gestellte Aufgabe wird ferner bei einer Saugdüsenvorrichtung für ein Reinigungsgerät der eingangs beschriebenen Art erfindungsgemäß dadurch
gelöst, dass der Düsenaufsatz in Form eines der oben beschriebenen Düsenaufsätze ausgebildet ist und/oder dass das Handstück in Form eines der oben beschriebenen Handstücke ausgebildet ist und/oder dass das Zubehörteil in Form eines der oben beschriebenen Zubehörteile ausgebildet ist. Eine solche Saugdüsenvorrichtung weist dann die bereits oben in Verbindung mit bevorzugten Ausführungsformen von Düsenaufsätzen, Handstücken und Zubehörteilen beschriebenen Vorteile auf.
Günstigerweise sind das Handstück und das Zubehörteil miteinander lösbar verbindbar. So kann die Saugdüsenvorrichtung an eine vorgegebene Reini- gungsaufgabe entsprechend angepasst werden, nämlich indem das hierfür optimal geeignete Zubehörteil mit dem Handstück gekoppelt wird.
Die eingangs gestellte Aufgabe wird ferner bei einem Reinigungsschlauch der eingangs beschriebenen Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass das Handstück in Form eines der oben beschriebenen Handstücke ausgebildet ist.
Einen Reinigungsschlauch in der vorgeschlagenen Weise weiterzubilden weist dann die bereits oben in Verbindung mit bevorzugten Ausführungsformen von Handstücken beschriebenen Vorteile auf.
Günstig ist es, wenn das zweite Schlauchsaugkanalende mit einem Sauganschluss des Reinigungsgeräts fluidwirksam verbindbar oder verbunden ist und wenn das zweite Schlauchfluidkanalende mit einem Fluidanschluss des Reinigungsgeräts fluidwirksam verbindbar oder verbunden ist. Diese Ausgestaltung ermöglicht es insbesondere, den Reinigungsschlauch in Verbindung mit einem Sprühextraktionsgerät zu nutzen, um eine zu reinigende Fläche zum einen zu befeuchten und zum anderen eine Schmutzflotte von der zu reinigenden Fläche abzusaugen.
Die eingangs gestellte Aufgabe wird ferner bei einem Reinigungsgerät der eingangs beschriebenen Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass der Reini-
gungsschlauch in Form eines der oben beschriebenen Reinigungsschläuche ausgebildet ist.
Das Reinigungsgerät weist dann die bereits oben in Verbindung mit bevorzugten Ausführungsformen von Reinigungsschläuchen beschriebenen Vorteile auf.
Die eingangs gestellte Aufgabe wird ferner bei einer Schnittstellenvorrichtung der eingangs beschriebenen Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass der Handstückkopplungsabschnitt eine Handstückkopplungseinrichtung umfasst, dass der Zubehörkopplungsabschnitt eine Zubehörkopplungseinrichtung umfasst und dass die Handstückkopplungseinrichtung und die Zubehörkopplungseinrichtung ausgebildet sind zum kraft- und/oder formschlüssigen in Eingriff Bringen miteinander in einer Kopplungsstellung.
Eine solche Schnittstellenvorrichtung ermöglicht es insbesondere, ein Handstück und ein Zubehörteil in definierter und sicherer Weise mechanisch miteinander zu koppeln.
Günstig ist es, wenn das Handstück in Form eines der oben beschriebenen Handstücke ausgebildet ist. Die Schnittstellenvorrichtung weist dann die bereits oben in Verbindung mit bevorzugten Ausführungsformen von Handstücken beschriebenen Vorteile auf.
Ferner ist es vorteilhaft, wenn das Zubehörteil in Form eines der oben beschriebenen Zubehörteile ausgebildet ist. Die Schnittstellenvorrichtung weist dann die bereits oben in Verbindung mit bevorzugten Ausführungsformen von Handstücken beschriebenen Vorteile auf.
Die eingangs gestellte Aufgabe wird ferner bei einem Reinigungsgerätsystem der eingangs beschriebenen Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Schnittstelleneinrichtung in Form einer der oben beschriebenen Schnittstelleneinrichtungen ausgebildet ist.
Das Reinigungsgerätsystem weist dann die bereits oben in Verbindung mit bevorzugten Ausführungsformen von Schnittstelleneinrichtungen beschriebenen Vorteile auf.
Die nachfolgende Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung dient im Zusammenhang mit den Zeichnungen der näheren Erläuterung. Es zeigen:
Figur 1 : eine schematische perspektivische Gesamtansicht eines Ausführungsbeispiels eines Reinigungsgeräts in Form eines Sprühextraktionsgeräts;
Figur 2: eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines Sprühextraktionsgeräts;
Figur 3: eine schematische perspektivische Darstellung eines Handstücks mit Reinigungsschlauch;
Figur 4: eine vergrößerte Teilansicht der Anordnung aus Figur 3;
Figur 5: eine vergrößerte, teilweise durchbrochene Teilansicht der Anordnung aus Figur 4;
Figur 6: eine schematische perspektivische, teilweise durchbrochene Teilansicht der Anordnung aus Figur 6 mit der Ventileinrichtung in der Schließstellung;
Figur 7: eine Ansicht ähnlich Figur 6 nach dem Betätigen des Betätigungsglieds;
Figur 8: eine Ansicht ähnlich Figur 7, wobei das Betätigungsglied durch das die Haltestellung einnehmende Halteelement in der Betätigungsstellung gehalten ist;
Figur 9: eine Schnittansicht des Handstücks aus Figur 4 im Bereich der
Ventileinrichtung, wobei die Ventileinrichtung die Schließstellung einnimmt;
Figur 10: eine Ansicht analog Figur 9 mit der Ventileinrichtung in der Offenstellung;
Figur 11 : eine Schnittansicht längs Linie 11-11 in Figur 10, wobei die Halteeinrichtung die Freigabestellung einnimmt;
Figur 12: eine Schnittansicht analog Figur 11, wobei die Halteeinrichtung die Haltestellung einnimmt;
Figur 13: eine perspektivische Ansicht eines mit der Anordnung aus Figur 3 gekoppelten Düsenaufsatzes;
Figur 14: eine Schnittansicht längs Linie 14-14 in Figur 13;
Figur 15: eine Schnittansicht längs Linie 15-15 in Figur 14;
Figur 16: eine teilweise Explosionsdarstellung des Düsenaufsatzes aus Figur 13;
Figur 17: eine vergrößerte perspektivische Teilansicht der Anordnung aus Figur 16;
Figur 18: eine weitere perspektivische Ansicht der Anordnung aus Figur 17;
Figur 19: eine Schnittansicht längs Linie 19-19 in Figur 18, wobei das Düsenaufsatzhauptteil mit der Abdeckung gekoppelt ist;
Figur 20: eine Draufsicht auf das Düsenaufsatzhauptteil aus Figur 16;
Figur 21 : eine schematische perspektivische Ansicht einer Schnittstellenvorrichtung zum Koppeln eines Zubehörteils und eines Handstücks;
Figur 22: eine Schnittansicht längs Linie 22-22 in Figur 21;
Figur 23: eine perspektivische Ansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels eines Zubehörteils in Form eines Verlängerungsrohrs;
Figur 24: eine weitere perspektivische Ansicht der Anordnung aus Figur 23;
Figur 25: eine schematische Darstellung einer Anordnung umfassend das Handstück mit Reinigungsschlauch aus Figur 3, das Zubehörteil aus den Figuren 23 und 24 sowie einen in Figur 16 dargestellten Düsenaufsatz;
Figur 26: ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Zubehörteils in Form eines Düsenaufsatzes; und
Figur 27: eine weitere schematische perspektivische Ansicht eines weiteren Zubehörteils in Form einer Fugendüse.
In Figur 1 ist schematisch ein Ausführungsbeispiel eines insgesamt mit dem Bezugszeichen 10 bezeichneten Reinigungsgeräts dargestellt. Es ist in Form eines Sprühextraktionsgeräts 12 ausgebildet.
Der Aufbau des Reinigungsgeräts 10 aus Figur 1 ist schematisch in Figur 2 dargestellt. In einem Gehäuse 14 des Reinigungsgeräts 10 sind eine Saugeinrichtung 16 und eine Fördereinrichtung 18 angeordnet. Die Saugeinrichtung 16 ist mit einem Sauganschluss 20 am Gehäuse 14 fluidwirksam verbunden. Die Fördereinrichtung 18 ist mit einem Reinigungsfluidanschluss 22 am Gehäuse 14 fluidwirksam verbunden. Im Gehäuse 14 ist ein Reinigungsfluidbehälter 24
angeordnet, welcher ausgebildet ist zum Aufnehmen eines Reinigungsfluids, beispielsweise Wasser. Der Reinigungsfluidbehälter 24 ist in nicht dargestellter Weise fluidwirksam mit der Fördereinrichtung 18 verbunden, sodass Reinigungsfluid aus dem Reinigungsfluidbehälter 24 mittels der Fördereinrichtung 18 zum Reinigungsfluidanschluss 22 gefördert werden kann.
Im Gehäuse 14 ist ferner ein Schmutzflottenbehälter 26 aufgenommen, welcher fluidwirksam mit der Saugeinrichtung 16 verbunden ist. Die Saugeinrichtung 16 ist ausgebildet, um eine Schmutzflotte vom Sauganschluss 20 in den Schmutzflottenbehälter 26 zu fördern.
Das Reinigungsgerät 10 umfasst ferner einen Reinigungsschlauch 28, welcher sowohl mit dem Sauganschluss 20 als auch mit dem Reinigungsfluidanschluss 22 verbunden beziehungsweise verbindbar ausgebildet ist. Der Reinigungsschlauch 28 umfasst einen Schlauchsaugkanal 30 mit einem ersten Schlauchsaugkanalende 32 und einem zweiten Schlauchsaugkanalende 34. Der Reinigungsschlauch 28 umfasst ferner einen Schlauchfluidkanal 36 mit einem ersten Schlauchfluidkanalende 38 und einem zweiten Schlauchfluidkanalende 40.
Der Reinigungsschlauch 28 umfasst einen äußeren Saugschlauch 42, welcher den Schlauchsaugkanal 30 umgibt beziehungsweise definiert. Der Schlauchfluidkanal 36 wird durch einen Fluidschlauch 44 definiert, welcher durch den Saugschlauch 42 und mithin also durch den Schlauchsaugkanal 30 geführt ist.
Das Reinigungsgerät 10 umfasst ferner eine Saugdüsenvorrichtung 46 mit einem Handstück 48 und einem Düsenaufsatz 50.
Am Handstück 48 ist eine Ventileinrichtung 52 angeordnet zum Öffnen beziehungsweise Schließen eines Handstückfluidkanals 54. Durch das Handstück 48 erstreckt sich ferner ein Handstücksaugkanal 56. Ein proximales Ende des Handstückfluidkanals 54 ist fluidwirksam verbunden beziehungsweise verbindbar mit dem ersten Schlauchfluidkanalende 38. Ein proximales Ende des Hand-
stücksaugkanals 56 ist verbunden beziehungsweise verbindbar mit dem ersten Schlauchsaugkanalende 32.
Das Handstück 48 und der Düsenaufsatz 50 sind wahlweise dauerhaft fest miteinander verbunden oder alternativ lösbar verbindbar ausgebildet.
Der Düsenaufsatz 50 ist am Handstück 48 bei Ausführungsbeispielen entweder verdrehbar angeordnet oder ausgebildet oder unverdrehbar.
Der Reinigungsschlauch 28 ist derart ausgebildet, dass das zweite Schlauchsaugkanalende 34 mit dem Sauganschluss 20 des Reinigungsgeräts 10 fluidwirksam verbindbar oder verbunden ist und dass das zweite Schlauchfluidkanalende 40 mit dem Reinigungsfluidanschluss 22 des Reinigungsgeräts 10 fluidwirksam verbindbar oder verbunden ist.
Das in Figur 1 schematisch dargestellte Reinigungsgerät 10 ist netzunabhängig betreibbar. Hierfür ist eine wiederaufladbare Batterie 58 vorgesehen. Sie dient zur Versorgung aller elektrischen Komponenten des Reinigungsgeräts 10 mit elektrischer Energie.
Alternativ oder zusätzlich kann am Reinigungsgerät 10 auch eine Netzanschlusseinrichtung vorgesehen sein.
Der Düsenaufsatz 50 bildet ein Zubehörteil 58, welches mit dem Handstück 48 des Reinigungsgeräts 10 lösbar verbindbar ausgebildet ist. Ein Ausführungsbeispiel eines Düsenaufsatzes 50 wird nachfolgend in Verbindung mit den Figuren 13 bis 20 näher erläutert.
Der Düsenaufsatz 50 umfasst einen Düsensaugkanal 60 mit einem proximalen Saugkanalende 62 und einem distalen Saugkanalende 64.
Der Düsenaufsatz 50 umfasst proximalseitig einen Zubehörkopplungsabschnitt 66, welcher ausgebildet ist zum lösbaren Verbinden mit dem Handstück 48 des Reinigungsgeräts 10.
Das distale Saugkanalende 64 umfasst einen Saugkanaleinlass 68 zum Einleiten eines Saugstroms bei einem Betrieb des Düsenaufsatzes 50.
Vom Saugkanaleinlass 68 erstreckt sich in proximaler Richtung eine Saugkammer 70 bis zum Zubehörkopplungsabschnitt 66.
Der Saugkanaleinlass 68 ist schlitzförmig ausgebildet. Die Saugkammer 70 ist von einer Saugkammerunterseite 72, einer Saugkammeroberseite 74 und einer die Saugkammerunterseite 72 und die Saugkammeroberseite 74 verbindenden Saugkammerwand 76 begrenzt.
Die Saugkammer 70 ist vorzugsweise derart ausgebildet, dass sie die Ausbildung einer laminaren oder im Wesentlichen laminaren Strömung eines Saugstroms vom Saugkanaleinlass 68 zum Zubehörkopplungsabschnitt 66 ermöglicht.
Der Saugkanaleinlass 68 ist in Form eines Einlassschlitzes 78 ausgebildet und verläuft geradlinig.
Die Saugkammerwand umfasst zwei sich ausgehend vom Saugkanaleinlass 68 in proximaler Richtung erstreckende aufeinander zu weisende Saugkammerwandabschnitte 80. Wie in Figur 20 gut zu erkennen, verlaufen die Saugkammerwandabschnitte 80 unmittelbar am Saugkanaleinlass 68 parallel beziehungsweise im Wesentlichen parallel zueinander. Mithin schließen sie einen Winkel 82 ein, welcher einen Wert in einem Bereich von etwa 170° bis etwa 190° aufweist. Insbesondere weist der Winkel 82 einen Wert im Bereich vom etwa 175° bis etwa 185° auf. Bei dem in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiel beträgt der Winkel 82 etwa 180°.
Ein Saugkammerwandabstand 84 der aufeinander zu weisenden Saugkammerwandabschnitte 80 der Saugkammerwand 76 nimmt ausgehend vom Saugkanaleinlass 68 in proximaler Richtung ab. In Figur 20 sind schematisch zwei Saugkammerwandabstände 84 in unterschiedlichen Abständen vom Saugkanaleinlass 68 eingezeichnet.
Die Saugkammerwand 76 ist ausgehend vom Saugkanaleinlass 68 in proximaler Richtung in Richtung auf eine Symmetrieebene 86 des Düsenaufsatzes hin gekrümmt ausgebildet. In diesem Bereich wird ein Saugkanaleinlassabschnitt 88 definiert, in dem der Saugkammerwandabstand 84 nichtlinear abnimmt.
An den Saugkanaleinlassabschnitt 88 schließt sich proximalseitig ein sich in proximaler Richtung erstreckender Verengungsabschnitt 90 an. Im Verengungsabschnitt 90 nimmt der Saugkammerwandabstand 84 linear ab. Dies liegt daran, dass im Verengungsabschnitt 90 die Saugkammerwandabschnitte 80 linear verlaufend ausgebildet sind. Im Verengungsabschnitt 90 schließen die Saugkammerwandabschnitte 80 einen Verengungswinkel 92 ein, welcher in einem Bereich von etwa 70° bis etwa 100°. Insbesondere kann der Verengungswinkel 92 in einem Bereich von etwa 80° bis etwa 90° liegen. Bei dem in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiel beträgt der Verengungswinkel etwa 80°.
Die Saugkammerwand 76 schließt mit der Saugkammerunterseite 72 einen Wandwinkel 94 ein, welcher kleiner als 90° ist. Insbesondere liegt der Wandwinkel 94 in einem Bereich von etwa 85° und etwa 60°. Bei dem in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiel beträgt der Wandwinkel etwa 70°.
Der Düsenaufsatz 50 umfasst ein Düsenaufsatzhauptteil 96 und eine Abdeckung 98. Das Düsenaufsatzhauptteil 96 definiert die Saugkammerunterseite 72. Die Abdeckung 98 definiert die Saugkammeroberseite 74.
Das Düsenaufsatzhauptteil 96 umfasst die Saugkammerwand 76.
Das Düsenaufsatzhauptteil 96 und die Saugkammerwand 76 sind einstückig, nämlich monolithisch, ausgebildet. Sie sind ebenso wie die Abdeckung 98 aus einem Kunststoff durch Spritzgießen ausgebildet.
Die Abdeckung 98 umfasst zwei an die Saugkammerwand 76 angepasste, sich vom Saugkanaleinlass 68 bis zum Zubehörkopplungsabschnitt 66 erstreckende Abdeckungswandabschnitte 100. In der Betriebsstellung des Düsenaufsatzes 50 liegen die Abdeckungswandabschnitte 100 flächig an der Saugkammerwand 76 an, und zwar auf deren Innenseite, die in Richtung der Saugkammer 70 weist.
Die Abdeckung 98 weist einen von der Saugkammer 70 weg weisenden, nach außen abstehenden Abdeckungsrand 102 auf, welcher in der Betriebsstellung flächig auf einem in Richtung auf die Saugkammeroberseite 74 hin weisenden Saugkammerwandrand 104 flächig aufliegt. Der Abdeckungsrand 102 steht von den Abdeckungswandabschnitten 100 von der Saugkammer 70 weg weisend vor.
Der Düsenaufsatz 50 umfasst ferner eine Verbindungseinrichtung 106 zum kraft- und/oder formschlüssigen Verbinden der Abdeckung 98 und des Düsenaufsatzhauptteils 96 in der Betriebsstellung.
Die Verbindungseinrichtung 106 ist in Form einer Rast- oder Schnappverbindungseinrichtung 108 ausgebildet.
Die Verbindungseinrichtung 106 umfasst zusammenwirkende erste und zweite Verbindungselemente 110 und 112, die einerseits am Düsenaufsatzhauptteil 96 und andererseits an der Abdeckung 98 angeordnet beziehungsweise ausgebildet sind. Die ersten und zweiten Verbindungselemente 110 und 112 sind in Form von zusammenwirkenden Verbindungsvorsprüngen 114 und Verbindungsaufnahmen 116 ausgebildet.
Eines der Verbindungselemente 112 ist an der Saugkammerwand 76 ausgebildet. Es definiert eine Verbindungsaufnahme 116 in Form einer Verbindungsnut 118. Ein korrespondierender Verbindungsvorsprung 114 ist in Form eines Verbindungsflansches 120 an der Abdeckung 98 ausgebildet. Eine Begrenzungsfläche der Verbindungsnut 118 wird durch eine die Saugkammer 70 begrenzende Unterseitenfläche 122 der Saugkammerunterseite 72 gebildet. Der Verbindungsflansch 120 ist von einem Abdeckungswandabschnittrand 124 des Abdeckungswandabschnitts 100 und von der Saugkammer 70 weg weisend abstehend ausgebildet.
Weitere Verbindungselemente 110 und 112 werden gebildet durch zwei sich senkrecht von der Saugkammerunterseite 72 in Richtung auf den Abdeckungsrand 102 hin weisende, von der Saugkammerwand 76 im Bereich des Saugkanaleinlassabschnitts 88 angeordnete Noppen 126. Diese sind korrespondierend ausgebildet zu zwei Aussparungen an den Abdeckungswandabschnitten 100, und zwar ausgehend vom Abdeckungswandabschnittrand 124.
Durch die bezogen auf die Saugkammerunterseite 72 geneigten Saugkammerwandabschnitte 80 ergibt sich zudem eine schwalbenschwanzartige Verbindung zwischen der Abdeckung 98, nämlich den beidseits der Saugkammer 70 positionierten Abdeckungswandabschnitten 100, und den Saugkammerwandabschnitten 80, an denen die Abdeckungswandabschnitte lOOflächig anliegen.
Zum Verbinden der Abdeckung 98 mit dem Düsenaufsatzhauptteil 96 wird die Abdeckung 98 mit dem Abdeckungswandabschnittrand 124 auf die Saugkammerunterseite 72 aufgesetzt und in proximaler Richtung verschoben. Ist die Abdeckung 98 weit genug eingeschoben, greifen die Verbindungsflansche 120 in die Verbindungsnuten 118 ein. In der Endposition, wenn also der Abdeckungsrand 102 den Saugkammerwandrand 104 allseitig überdeckt, rasten die Noppen 126 des Düsenaufsatzhauptteils 96 in die Aussparungen 128 ein.
Zum Entfernen der Abdeckung 98 muss diese lediglich unter Überwindung der Rastwirkung zwischen den Noppen 126 und den Aussparungen 128 in distaler Richtung herausgeschoben werden.
Die Noppen 126 und die Aussparungen 128 definieren Verbindungslängsrichtungen 130, die sich wie beschrieben quer, insbesondere senkrecht, zur Saugkammerunterseite 72 erstrecken.
Der Düsenaufsatz 50 ist derart ausgebildet, dass sich eine Querschnittsform der Saugkammer 70 ausgehend vom Saugkanaleinlass 68 in proximaler Richtung ändert. Eine Größe einer von der Saugkammer 70 definierten Saugkammerquerschnittsfläche ist dagegen unabhängig von der Querschnittsform gleich oder im Wesentlichen gleich groß. Sie entspricht einer vom Saugkanaleinlass 68 definierten Saugkanaleinlassquerschnittsfläche beziehungsweise im Wesentlichen derselben. Dies wird nachfolgend noch näher erläutert.
Der Düsenaufsatz 50 umfasst mindestens ein Abstandselement 132. Bei dem in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiel sind drei Abstandselemente 132 vorgesehen. Es ist in dem Bereich des Saugkanaleinlasses 68 angeordnet beziehungsweise ausgebildet und dienen dem Zweck die Saugkammeroberseite 74 und die Saugkammerunterseite 72 voneinander beabstandet zu halten.
Die drei bei dem Ausführungsbeispiel dargestellten Abstandselemente 132 sind an der Saugkammeroberseite 74 angeordnet beziehungsweise ausgebildet. Alternativ können sie auch an der Saugkammerunterseite 72 angeordnet oder ausgebildet sein. Wie in Figur 14 gut zu erkennen, sind die Abstandselemente 132 vom Saugkanaleinlass 68 in proximaler Richtung zurückgesetzt angeordnet beziehungsweise ausgebildet.
Eine Saugkammerhöhe 134 ist definiert durch einen Abstand zwischen der Saugkammerunterseite 72 und der Saugkammeroberseite 74. Wie in Figur 14 gut zu erkennen ist, nimmt die Saugkammerhöhe 134 ausgehend vom Saug-
kanaleinlass 68 in proximaler Richtung zu. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist insbesondere in Figur 14 gut zu erkennen, dass die Saugkammerhöhe 134 nahezu über eine gesamte Länge der Saugkammer 70 linear zunimmt. Der Grund hierfür ist die ebene beziehungsweise im Wesentlichen ebene Ausgestaltung der Saugkammerunterseite 72 und der Saugkammeroberseite 74.
Um zu erreichen, dass die Saugkammerquerschnittsfläche unabhängig von der Querschnittsform der Saugkammer 70, mithin also unabhängig von einem Abstand vom Saugkanaleinlass 68 konstant bleibt, ist an der Saugkammeroberseite 72 eine Saugkammervertiefung 136 ausgebildet, und zwar im Bereich des Verengungsabschnitts 90. Ein distales Vertiefungsende 138 liegt etwa im Übergangsbereich zwischen dem Saugkanaleinlassabschnitt 88 und dem Verengungsabschnitt 90.
Die Saugkammervertiefung 136 ist im Wesentlichen tropfenförmig ausgebildet mit abgerundeten Übergängen 140 zur Saugkammerunterseite 72.
Die Saugkammervertiefung 136 definiert eine Vertiefungsbreite 142 parallel zu einer vom Saugkanaleinlass 68 definierten Saugkanaleinlassebene 14. Wie schematisch in Figur 16 eingezeichnet, nimmt die Vertiefungsbreite 142 vom distalen Vertiefungsende 138 in proximaler Richtung zunächst zu, und zwar bis zu einem Maximum 146. Vom Maximum 146 nimmt die Vertiefungsbreite 142 bis zum Zubehörkopplungsabschnitt 66 in proximaler Richtung wieder ab.
Eine Saugkammertiefe 148, welche von der Saugkammervertiefung 136 bezogen auf die Saugkammerunterseite 72 beziehungsweise die Unterseitenfläche 122 definiert ist, nimmt ausgehend vom distalen Vertiefungsende 138 in proximaler Richtung zu, insbesondere bis zum Zubehörkopplungsabschnitt 66, wie dies in Figur 14 gut zu erkennen ist.
Der Düsenaufsatz 50 ist spiegelsymmetrisch zu einer Spiegelebene 150 ausgebildet, welche die Symmetrieebene 86 definiert. Die Spiegelebene 150 verläuft
senkrecht zur Saugkammeroberseite 74 beziehungsweise zur Saugkammerunterseite 72.
Am Düsenaufsatz 50 sind seitliche Sprühschutzwände 152 ausgebildet. Sie stehen von der Saugkammerunterseite 72 ab und verlängern die Saugkammerwandabschnitte 80.
Die Sprühschutzwände 152 erstrecken sich ausgehend von der Saugkanalauslassebene 144 in proximaler Richtung. Eine Sprühschutzwandhöhe 154 der Sprühschutzwände 152 nimmt bezogen auf die Saugkammerunterseite 72 beziehungsweise bezogen auf einen Rand 156 der Sprühschutzwände 152, welcher von der Saugkammer 70 weg weist, ausgehend vom Saugkanaleinlass 68 in proximaler Richtung ab.
An der Saugkammerunterseite 72 ist ferner ein von der Saugkammer 70 weg weisend abstehender Stabilisierungsvorsprung 158 angeordnet beziehungsweise ausgebildet. Er erstreckt sich quer, nämlich senkrecht, zur Symmetrie- ebene 86 des Düsenaufsatzes 50. Der Stabilisierungsvorsprung 158 verläuft ferner parallel zum Saugkanaleinlass 68 und verbindet die Sprühschutzwände 152 miteinander. Er ist bezogen auf den Saugkanaleinlass 68 etwas weiter in proximaler Richtung zurückgesetzt als die Abstandselemente 132.
Der Düsenaufsatz 50 ist ausgebildet für einen Einsatz in Verbindung mit einem Sprühextraktionsgerät 12 wie eingangs erläutert. Hierfür umfasst der Düsenaufsatz 50 einen vom Düsensaugkanal 60 fluidwirksam getrennten Düsenfluidkanal 160 mit einem proximalen Düsenfluidkanalende 162 und einem distalen Düsenfluidkanalende 164. Am distalen Düsenfluidkanalende 164 ist ein Fluidauslass 166 zum Ausbringen eines Reinigungsfluids angeordnet beziehungsweise ausgebildet.
Der Fluidauslass 166 ist unterhalb der Saugkammerunterseite 72 im Bereich eines Übergangs von der Saugkammer 70 zum Zubehörkopplungsabschnitt 66
positioniert. Überdies ist der Fluidauslass 166 gegenüber dem Saugkanaleinlass 68 in proximaler Richtung signifikant zurückgesetzt.
Der Fluidauslass 166 umfasst eine Düse 168. Sie ist als separates Bauteil ausgebildet und mit dem distalen Düsenfluidkanalende 164 lösbar verbindbar. Beispielsweise ist die Düse 168 mit dem distalen Düsenfluidkanalende 164 verschraubbar. Ein Dichtring 170 ist am distalen Düsenfluidkanalende 164 angeordnet zum Abdichten des Düsenfluidkanals 160 relativ zur Düse 168.
Bei dem in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiel definiert der Fluidauslass 166 einen freien Fluidauslassquerschnitt. Der Saugkanaleinlass 68 definiert einen freien Saugkanaleinlassquerschnitt. Ein Verhältnis von Querschnittsflächen, welche vom Fluidauslassquerschnitt und vom Saugkanaleinlassquerschnitt definiert werden, liegt in einem Bereich von etwa 1/100 bis etwa 1/20. Bei dem in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiel liegt das Verhältnis in einem Bereich von etwa 1/100 bis etwa 1/50.
Der Zubehörkopplungsabschnitt 66 umfasst einen Zubehörfluidkanal 172. Er wird bei dem in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiel durch den Düsenfluidkanal 166 definiert. Somit ist der Zubehörfluidkanal 172 mit dem Fluidauslass 166 fluidwirksam verbunden. Der Zubehörfluidkanal 172 ist in proximaler Richtung weisend offen ausgebildet und definiert einen Fluidkanaleinlass 174.
Der Zubehörkopplungsabschnitt 66 definiert ferner einen Zubehörsaugkanal 176. Dieser ist bei dem in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiel in Form des Düsensaugkanals 60 ausgebildet. Somit ist der Zubehörsaugkanal 176 mit der Saugkammer 70 fluidwirksam verbunden. Der Zubehörsaugkanal 176 ist in proximaler Richtung weisend offen ausgebildet und definiert einen Saugkanalauslass 178.
Zubehörteile 58 wie der Düsenaufsatz 50 weisen wie beschrieben einen Zubehörkopplungsabschnitt 66 auf. Sie ermöglichen die Kopplung mit dem Hand-
stück 48, welches vom Reinigungsgerät 10 beziehungsweise einem Reinigungsgerätsystem 180 umfasst ist. Der Zubehörkopplungsabschnitt 66 bildet zudem einen Teil einer Schnittstellenvorrichtung 182 des Reinigungsgerätsystems 180.
Die Schnittstellenvorrichtung 182 umfasst ferner einen vom Handstück 48 umfassten Handstückkopplungsabschnitt 184.
Der Handstückkopplungsabschnitt 184 und der Zubehörkopplungsabschnitt 66 sind ausgebildet zum lösbaren Verbinden miteinander. Um dies zu ermöglichen, umfasst der Handstückkopplungsabschnitt 184 eine Handstückkopplungseinrichtung 186. Der Zubehörkopplungsabschnitt 66 umfasst eine Zubehörkopplungseinrichtung 188. In einer Kopplungsstellung, in welcher das Handstück 48 und das Zubehörteil 58 in Eingriff stehen, stehen auch die Handstückkopplungseinrichtung 186 und die Zubehörkopplungseinrichtung 188 kraft- und/oder formschlüssig miteinander in Eingriff.
Der Handstückkopplungsabschnitt 184 kann an beliebigen Handstücken 48 ausgebildet sein. Der Aufbau des Handstücks 48 kann wie erläutert variieren. Nachfolgend werden noch Ausführungsbeispiele von Handstücken 48 erläutert.
Ferner werden nachfolgend auch noch unterschiedliche Ausführungsbeispiels von Zubehörteilen 58 beschrieben.
Werden die Handstücke 48 und die Zubehörteile 58 mit Komponenten der Schnittstellenvorrichtung 182 ausgebildet, können sie beliebig ausgetauscht werden. Beispielsweise kann statt des Düsenaufsatzes 50 eine Polsterdüse 190, wie sie schematisch in Figur 26 dargestellt ist, oder eine Fugendüse 192, wie sie schematisch in Figur 27 dargestellt ist, mit dem Handstück 48 gekoppelt werden. Diese beiden Zubehörteile 58 weisen jeweils proximalseitig einen Zubehörkopplungsabschnitt 66 mit einer Zubehörkopplungseinrichtung 188 auf.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Zubehörteils 58 ist schematisch in den Figuren 23 und 24 dargestellt, und zwar in Form eines Verlängerungsrohrs 194.
Das Verlängerungsrohr 194 umfasst distalseitig einen Verlängerungsrohrkopplungsabschnitt 196, welcher korrespondierend zum Zubehörkopplungsabschnitt 66 ausgebildet ist. Er entspricht im Wesentlichen dem Handstückkopplungsabschnitt 184 mit der Handstückkopplungseinrichtung 186.
Wie schematisch in Figur 25 dargestellt kann das Verlängerungsrohr 194 proximalseitig mit dem Zubehörkopplungsabschnitt 66 kraft- und formschlüssig mit dem Handstückkopplungsabschnitt 184 des Handstücks 48 gekoppelt werden. Distalseitig ermöglicht die Ausgestaltung des Verlängerungsrohrkopplungsabschnitts 196 eine Kopplung mit einem Zubehörkopplungsabschnitt 66 eines Zubehörteils 58, beispielsweise dem Düsenaufsatz 50.
Wie erläutert können auch andere Zubehörteile 58, die in den Figuren nicht dargestellt sind, mit dem Handstück 58 gekoppelt werden, sofern sie einen Zubehörkopplungsabschnitt 66 aufweisen, der korrespondierend zum Handstückkopplungsabschnitt 184 ausgebildet ist.
Die Ausgestaltung der Schnittstellenvorrichtung 182 wird nachfolgend in Verbindung mit den Figuren 21 bis 27 näher erläutert.
Der Zubehörkopplungsabschnitt 66 umfasst ein Zubehörsaugkanalschnittstellenelement 198 und ein Zubehörfluidkanalschnittstellenelement 200.
Das Handstück 48 umfasst ein Handstücksaugkanalschnittstellenelement 202 und ein Handstückfluidkanalschnittstellenelement 204.
In der Kopplungsstellung ist das Zubehörsaugkanalschnittstellenelement 198 mit dem Handstücksaugkanalschnittstellenelement 202 fluidwirksam verbunden. Das Zubehörfluidkanalschnittstellenelement 200 ist mit dem Handstück-
fluidkanalschnittstellenelement 204 in der Kopplungsstellung fluidwirksam verbunden.
Das Zubehörsaugkanalschnittstellenelement 198 verjüngt sich in distaler Richtung konisch und definiert einen Hohlkonus 206. Distalseitig ist am Zubehörsaugkanalschnittstellenelement 198 eine in proximaler Richtung weisende Dichtfläche 208 als Ringfläche ausgebildet, welche ein in proximaler Richtung abstehendes und wirksames Dichtelement 210 trägt.
Das Zubehörsaugkanalschnittstellenelement 198 definiert eine Zubehörsaugkanalschnittstellenlängsachse 212. Von einer Innenwand 214 des Zubehörsaugkanalschnittstellenelements 198 erstrecken sich parallel zur Zubehörsaugkanalschnittstellenlängsachse 212 mehrere auf diese hin weisende Führungsrippen 216. Sie dienen der Führung des Handstücksaugkanalschnittstellenelements 202 beim Einführen in den Hohlkonus 206.
Der Zubehörkopplungsabschnitt 66 definiert ferner eine in proximaler Richtung weisende Zubehörendfläche 218. Sie definiert eine Endflächenebene 220, welche quer, nämlich senkrecht, zur Zubehörsaugkanalschnittstellenlängsachse 198 verläuft.
Am Zubehörsaugkanalschnittstellenelement 198 ist ferner eine Längsnut 222 ausgebildet, welche sich parallel zur Zubehörsaugkanalschnittstellenlängsachse 212 erstreckt. Die Längsnut 222 ist in Richtung auf die Zubehörsaugkanalschnittstellenlängsachse 212 hin weisend geöffnet.
Die Zubehörkopplungseinrichtung 188 umfasst zwei Zubehörkopplungselemente 224, welche mit korrespondierenden Handstückkopplungselementen 226 der Handstückkopplungseinrichtung 186 in der Kopplungsstellung in Eingriff stehen.
Die Zubehörkopplungselemente 224 sind in Form von Kopplungsausnehmungen 228 ausgebildet. Die Kopplungsausnehmungen 228 bilden Sacklöcher 230.
Die Kopplungsausnehmungen 228 verjüngen sich in distaler Richtung in Querschnitt konisch.
Wie insbesondere in Figur 21 gut zu erkennen sind die Zubehörkopplungselemente 224 im Bereich zwischen dem Zubehörsaugkanalschnittstellenelement 198 und dem Zubehörfluidkanalschnittstellenelement 200 angeordnet beziehungsweise ausgebildet. Die beiden Zubehörkopplungselemente 224 sind symmetrisch bezogen auf die Symmetrieebene 86 des Zubehörteils 58 angeordnet beziehungsweise ausgebildet.
Die Zubehörkopplungselemente 224 definieren jeweils eine Zubehörkopplungselementlängsachse 232. Diese verläuft quer, nämlich senkrecht, zur Zubehörendfläche 218. Ferner verläuft sie parallel zur Zubehörsaugkanalschnittstellenlängsachse 212.
Das Zubehörfluidkanalschnittstellenelement 200 definiert eine Zubehörfluidkanalschnittstellenlängsachse 234, welche quer, nämlich senkrecht, zur Zubehörendfläche 218 verläuft.
Das Zubehörfluidkanalschnittstellenelement 200 ist in Form einer Anschlussausnehmung 236 für einen vom Handstück 48 abstehenden Fluidanschluss 238 ausgebildet.
Die Anschlussausnehmung 236 umfasst einen bezogen auf die Zubehörfluidkanalschnittstellenlängsachse 234 rotationsunsymmetrischen Anschlussausnehmungsabschnitt 240. Der Anschlussausnehmungsabschnitt 240 weist eine ebene, sich parallel zur Zubehörfluidkanalschnittstellenlängsachse 234 erstreckende und auf diese hin weisende Abschnittsfläche 242 auf. Diese verläuft senkrecht zur Symmetrieebene 86.
Die Zubehörkopplungseinrichtung 188 umfasst eine Sicherungseinrichtung 244 zum Sichern des Handstücks 48 und des Zubehörteils 58 in der Kopplungsstel-
lung. Die Sicherungseinrichtung 244 umfasst zusammenwirkende erste und zweite Sicherungselemente 246 und 248. Das erste Sicherungselement 246 ist am Zubehörteil 58 angeordnet beziehungsweise ausgebildet, das zweite Sicherungselement 248 am Handstück 48.
Die ersten und zweiten Sicherungselemente 246 und 248 stehen in einer Sicherungsstellung, wie sie schematisch in Figur 14 dargestellt ist, miteinander in Eingriff und dienen dem Zweck, eine Bewegung des Zubehörteils 58 und des Handstücks 48 ausgehend von der Kopplungsstellung voneinander weg zu verhindern. In einer Entsicherungsstellung stehen die ersten und zweiten Sicherungselemente 246 und 248 außer Eingriff und ermöglichen somit eine Bewegung des Zubehörteils 58 und des Handstücks 48 ausgehend von der Kopplungsstellung voneinander weg.
Die ersten und zweiten Sicherungselemente 246 und 248 sind zum Überführen der Sicherungseinrichtung 244 von der Sicherungsstellung in die Entsicherungsstellung relativ zueinander bewegbar in einer Sicherungsrichtung 250, in Figur 14 symbolisiert durch einen Pfeil, nämlich quer, insbesondere senkrecht, zur Zubehörsaugkanalschnittstellenlängsachse 212.
Das erste Sicherungselement 246 ist in Form eines Sicherungsvorsprungs 252 ausgebildet, das zweite Sicherungselement 248 in Form einer Sicherungsaufnahme 254. In der Sicherungsstellung steht der Sicherungsvorsprung 252 wie in Figur 14 dargestellt mit der Sicherungsaufnahme 254 in Eingriff.
Der Sicherungsvorsprung 252 ist am Zubehörteil 58 bewegbar angeordnet. Er ist integral mit einem Wippenelement 256 ausgebildet, welches um eine Schwenkachse 258 verschwenkbar am Zubehörteil 58 gelagert ist. Die Schwenkachse 258 verläuft quer, nämlich senkrecht, zur Zubehörsaugkanalschnittstellenlängsachse 212.
Das Wippenelement 256 wird von einem vorspannenden Element 260 in einer Grundstellung gehalten, in welcher die Sicherungseinrichtung 244 die Siche-
rungsstellung einnimmt. In dieser Sicherungsstellung steht der Sicherungsvorsprung 252 in das Zubehörsaugkanalschnittstellenelement 198 hinein vor. Durch Ausüben einer Betätigungskraft auf einen Betätigungsbereich 262 des Wippenelements 256, an welchem drei Rippen 264 parallel zueinander angeordnet sind, kann das Wippenelement 256 um die Schwenkachse 258 mit dem Betätigungsbereich 262 in Richtung auf die Zubehörsaugkanalschnittstellenlängsachse 212 hin verschwenkt werden. Dabei wird das vorspannende Element 260, welches in Form eine Druckfeder 266 ausgebildet ist, komprimiert. In Folge dieser beschriebenen Schwenkbewegung gibt der Sicherungsvorsprung 252 das Zubehörsaugkanalschnittstellenelement 198 frei und wird in der Sicherungsrichtung 250 auch aus der Sicherungsaufnahme 254 herausbewegt. Der Sicherungsvorsprung 252 nimmt so eine aus der Grundstellung ausgelenkte Auslenkstellung ein und gibt wie erwähnt das Zubehörsaugkanalschnittstellenelement 198 frei.
Am Sicherungsvorsprung 252 ist eine in distaler Richtung weisende Rückhaltefläche 268 ausgebildet sowie eine in proximaler Richtung weisende Aufgleitfläche 270. Die Sicherungsaufnahme 254 weist distalseitig eine in proximaler Richtung weisende Aufnahmerückhaltefläche 272 auf. Sie definiert eine Hinter- schneidung, in welche der etwas in distaler Richtung weisende Sicherungsvorsprung 252 eingreift und mit der Rückhaltefläche 268 an der Aufnahmerückhaltefläche 272 in der Sicherungsstellung anliegt.
Nachfolgend wird der Handstückkopplungsabschnitt 184 mit der Handstückkopplungseinrichtung 186 näher erläutert.
Das Handstücksaugkanalschnittstellenelement 202 verjüngt sich in distaler Richtung konisch und bildet einen konischen Rohrabschnitt 274. Der Rohrabschnitt 274 ist ausgebildet, um in den Hohlkonus 206 eingeführt zu werden.
Am Handstücksaugkanalschnittstellenelement 202 ist eine in distaler Richtung weisende Randfläche 276 ausgebildet, welche in der Kopplungsstellung mit dem am Zubehörsaugkanalschnittstellenelement 198 angeordneten Dichtele-
ment 210 zusammenwirkt, um das Handstück 48 und das Zubehörteil 58 in diesem Bereich gegeneinander abzudichten.
Der Handstückkopplungsabschnitt 184 definiert ferner eine in distaler Richtung weisende Handstückendfläche 278. Diese definiert eine Endflächenebene 280, welche quer, nämlich senkrecht, zu einer Handstücksaugkanalschnittstellenlängsachse 282 verläuft.
Die Handstückkopplungseinrichtung 186 umfasst wie bereits beschrieben zwei Handstückkopplungselemente 226, die mit den Zubehörkopplungselementen 224 der Zubehörkopplungseinrichtung 188 in der Kopplungsstellung in Eingriff stehen. Die Handstückkopplungselemente 226 sind in Form von Kopplungsvorsprüngen 284 ausgebildet, die sich in distaler Richtung im Querschnitt konisch verjüngen. So können sie formschlüssig in die konischen Sacklöcher 230 eingeführt werden.
Von einer in distaler Richtung weisenden Endfläche 286 jedes Kopplungsvorsprungs 284 steht ein in distaler Richtung weisender umlaufender Rand 288 ab.
Die Handstückkopplungselemente 226 sind in einem Bereich zwischen dem Handstücksaugkanalschnittstellenelement 202 und dem Handstückfluidkanalschnittstellenelement 204 angeordnet beziehungsweise ausgebildet. Die beiden Handstückkopplungselemente 226 sind symmetrisch bezogen auf die Symmetrieebene 86 des Handstücks 48 angeordnet beziehungsweise ausgebildet. Die beiden Handstückkopplungselemente 226 definieren jeweils eine Handstückkopplungselementlängsachse 290, welche sich quer, insbesondere senkrecht zur Handstückendfläche 278 erstreckt. Sie verläuft ferner parallel zur Handstücksaugkanalschnittstellenlängsachse 282.
Das Handstückfluidkanalschnittstellenelement 204 definiert eine Handstückfluidkanalschnittstellenlängsachse 292, welche quer, nämlich senkrecht, zur Handstückendfläche 278 verläuft.
Der Fluidanschluss 238 ist von der Handstückendfläche 278 abstehend ausgebildet, und zwar zum Einführen in die korrespondierende Anschlussausnehmung 236 am Zubehörteil 58.
Der Fluidanschluss 238 umfasst einen bezogen auf die Handstückfluidkanalschnittstellenlängsachse 292 rotationsunsymmetrischen Fluidanschlussabschnitt 294. Dieser definiert eine ebene, sich parallel zur Handstückfluidkanalschnittstellenlängsachse 292 erstreckende und von dieser weg weisende Führungsfläche 296. Die Führungsfläche 296 erstreckt sich senkrecht zur Symmetrieebene 86. In der Kopplungsstellung liegt die Führungsfläche 296 an der Abschnittsfläche 242 an.
Wie bereits erläutert ist eine Sicherungseinrichtung 244 von der Schnittstellenvorrichtung 182 umfasst, um das Handstück 48 und das Zubehörteil 58 in der Kopplungsstellung zu sichern. Am Handstück 48 ist wie erläutert die Sicherungsaufnahme 254 ausgebildet, und zwar in eine Wand des Rohrabschnitts 274 als sacklochartige Vertiefung. Sie bildet ein zweites Sicherungselement 248.
Das Handstück 48 wird nachfolgend näher erläutert, insbesondere die von diesem umfasste Ventileinrichtung 52.
Das Handstück 48 umfasst einen Handstücksaugkanal 56 sowie einen Handstückfluidkanal 54. Der Handstücksaugkanal 56 und der Handstückfluidkanal 54 erstrecken sich von einem distalen Handstückende 298, und zwar insbesondere vom Handstückkopplungsabschnitt 184, zu einem proximalen Handstückende 300, welches mit dem Reinigungsschlauch 28 verbunden beziehungsweise verbindbar ausgebildet ist.
Die Ventileinrichtung 52 am Handstück 48 ist ausgebildet zum Öffnen und Schließen des Handstückfluidkanals 54.
Die Ventileinrichtung 52 umfasst ein Ventilglied 302 und ein Betätigungsglied 304. Das Ventilglied 302 ist im Handstückfluidkanal 54 beweglich gehalten und definiert eine Ventilgliedachse 306. Das Ventilglied 302 ist parallel zur Ventilgliedachse 306 bewegbar. In einer Schließstellung verschließt das Ventilglied 302 den Handstückfluidkanal 54, wie beispielhaft in Figur 9 dargestellt. Ein Ende 308 des Ventilglieds 302 liegt dabei an einem Ventilsitz 310, welcher in proximaler Richtung weist, an. Am Ende 308 ist ein Dichtelement 312 angeordnet, um das Ende 308 in der Schließstellung gegenüber dem Ventilsitz 310 abzudichten.
In einer Offenstellung gibt das Ventilglied 302, wie schematisch in Figur 10 dargestellt, den Handstückfluidkanal 54 mindestens teilweise frei, sodass das Reinigungsfluid durch den Handstückfluidkanal 54 vom Reinigungsgerät 10 in distaler Richtung zum Handstückfluidkanalschnittstellenelement 204 strömen kann.
Das Betätigungsglied 304 ist mit dem Ventilglied 302 zusammenwirkend ausgebildet und von einer Grundstellung, wie in Figur 9 dargestellt, in welcher das Ventilglied 302 die Schließstellung einnimmt, entgegen der Wirkung eines vorspannenden Elements 314 in eine Betätigungsstellung bewegbar, in welcher das Ventilglied 302 die Offenstellung einnimmt. Da vorspannende Element 314 ist in Form einer im Handstückfluidkanal 54 angeordneten Druckfeder 316 ausgebildet. Die Druckfeder 316 liegt direkt an einem proximalen Ende 318 des Ventilglieds 302 an und hält dies in einer Grundstellung in der Schließstellung, und zwar bevorzugt unter Vorspannung.
Das Betätigungsglied 304 definiert eine Betätigungsachse 320 und ist parallel zu dieser bewegbar angeordnet beziehungsweise ausgebildet. Die Ventilgliedachse 306 und die Betätigungsachse 320 verlaufen quer zueinander, wie gut in Figur 10 zu erkennen.
Das Betätigungsglied 304 weist eine halbkugelige Wirkfläche 322 auf, die in Richtung auf das Ventilglied 302 hin weisend vorsteht. Am Ventilglied 304 ist
eine Schrägfläche 324 ausgebildet, welche gegenüber der Ventilgliedachse 306 in Richtung auf die Wirkfläche 322 hin weisend geneigt ist. Die Schrägfläche 324 bildet eine Wirkfläche 326 des Ventilglieds 302.
Wird das Betätigungsglied 304 in Richtung auf das Ventilglied 302 parallel zur Betätigungsachse 320 bewegt, gleitet die Wirkfläche 322 an der Schrägfläche 324 auf und führt zu einer zwangsweisen Bewegung des Ventilglieds 302 in Richtung der Ventilgliedachse 306, und zwar in proximaler Richtung, wodurch die Ventileinrichtung 52 von der Schließstellung in die Offenstellung überführt werden kann.
Wird eine auf das Betätigungsglied 304 wirkende Betätigungskraft aufgehoben, zwingt das vorspannende Element 314 das Ventilglied 302 zurück in die Schließstellung. Die Schrägfläche 324 bewirkt dabei eine Bewegung des Betätigungsglieds 304 zurück in die Grundstellung. Das vorspannende Element 314 wirkt somit auch auf das Betätigungsglied 304, und zwar indirekt.
Die Ventileinrichtung 52 erfordert wie bislang beschrieben eine dauerhafte Betätigung des Betätigungsglieds 304, um die Ventileinrichtung 52 in der Offenstellung zu halten. Für einen Anwender, welcher dauerhaft beim Reinigen Reinigungsfluid ausbringen möchte, ist dies wenig wünschenswert, da er ständig dem vorspannenden Element 314 entgegenwirkend das Betätigungsglied 304 betätigt halten muss. Zur Erleichterung der Handhabung des Handstücks 48 ist daher eine Halteeinrichtung 328 am Handstück vorgesehen, zum Halten der Ventileinrichtung 52 in der Offenstellung.
Die Halteeinrichtung 328 umfasst ein Halteelement 330, welches von einer Freigabestellung, in welcher das Betätigungsglied 304 von der Betätigungsstellung automatisch in die Grundstellung durch die Wirkung des vorspannenden Elements 314 überführbar ist, in eine Haltestellung bewegbar ist. In der Haltestellung hält das Halteelement 330 das Betätigungsglied 304 in der Betätigungsstellung und verhindert eine Bewegung desselben zurück in die Grundstellung.
Das Halteelement 330 ist außen am Handstücksaugkanal 65 beweglich gelagert. Es definiert eine Halteachse 332, welche quer, nämlich senkrecht, zur Handstücksaugkanalschnittstellenlängsachse 282 verläuft. Das Halteelement 330 ist parallel zur Halteachse 332 verschiebbar, und zwar hin und her. Die Halteachse 332 verläuft zudem quer, nämlich senkrecht, zur Betätigungsachse 320.
Am Halteelement 330 sind zwei voneinander weg weisende Betätigungsflächen 334 und 336 ausgebildet. Wie in Figur 11 schematisch dargestellt kann in Folge der Ausübung einer Kraft auf die Betätigungsfläche 334 das Halteelement 330 verschoben werden. Die zunächst vom Handstück 48 seitlich vorstehende Betätigungsfläche 334 wird dabei in Richtung auf die Symmetrieebene 86 hin verschoben, die Betätigungsfläche 336 bewegt sich dabei von der Symmetrieebene 86 weg. Allerdings ist diese Bewegung nicht ohne weiteres möglich, wie nachfolgend noch erläutert wird.
Die Halteeinrichtung 328 ist nämlich derart ausgebildet, dass das Halteelement 330 nur dann von der Freigabestellung in die Haltestellung bewegbar ist, wenn das Betätigungsglied 304 die Betätigungsstellung einnimmt. Figur 11 zeigt schematisch die Freigabestellung, in welcher die Betätigungsfläche 334 weiter von der Symmetrieebene 86 weg positioniert ist als die Betätigungsfläche 334. Figur 12 zeigt schematisch die Haltestellung, in welcher das Halteelement 330 das Betätigungsglied 304 in der Betätigungsstellung hält.
Am Halteelement 330 sind zwei Haltekörper 338 ausgebildet. Am Betätigungsglied 304 sind zwei Blockierkörper 340 ausgebildet.
Der Haltekörper 338 umfasst eine erste Haltekörperfläche 342 und eine zweite Haltekörperfläche 344. Der Blockierkörper 340 umfasst eine erste Blockierkörperfläche 346 und eine zweite Blockierkörperfläche 348.
Wie gut in Figur 11 zu erkennen, weisen die erste Haltekörperfläche 342 und die erste Blockierkörperfläche 346 in Richtung der Halteachse 332, und zwar aufeinander zu. Sie liegen in der Freigabestellung, also wie in Figur 11 dargestellt, wenn das Betätigungsglied 304 die Grundstellung einnimmt, aneinander an beziehungsweise liegen im Wesentlichen aneinander an. Sie blockieren, wie in Figur 6 dargestellt, eine Bewegung des Halteelements 330 parallel zur Halteachse 332 beim Ausüben einer Betätigungskraft auf die Betätigungsfläche 334.
Die zweite Haltekörperfläche 344 und die zweite Blockierkörperfläche 348 weisen in Richtung der Betätigungsachse 320, und zwar aufeinander zu. Sie liegen in der Haltestellung aneinander an zum Blockieren einer Bewegung des Betätigungsglieds 304 parallel zur Betätigungsachse 320 ausgehend von der Betätigungsstellung zurück in die Grundstellung. Diese Haltestellung ist insbesondere in den Figuren 8, 10 und 12 schematisch dargestellt.
Die beiden Blockierkörper 340 stehen vom Betätigungsglied 304 in Richtung der Ventilgliedachse 306 auf das Halteelement 330 hin weisend ab.
Das Halteelement 330 und das Betätigungsglied 304 sind unabhängig voneinander am Handstück 48 beweglich gelagert. Das Betätigungsglied 304 ist am Handstückfluidkanal 54 außen beweglich gelagert.
Wie bereits angemerkt zeigt Figur 6 die Grundstellung des Betätigungsglieds 304. Die erste Haltekörperfläche 342 und die erste Blockierkörperfläche 346 liegen aneinander an und verhindern eine Bewegung des Halteelements 330 in Richtung der Halteachse 332. Um diese Bewegung zu ermöglichen, muss zunächst das Betätigungsglied 304 mit einer Betätigungskraft beaufschlagt und von der Grundstellung in die Betätigungsstellung überführt werden. Diese Zwischenstellung ist schematisch in Figur 7 dargestellt. Die beiden Blockierkörper 340 des Betätigungsglieds 304 sind nun gegenüber den Haltekörpern 338 in Richtung auf die Ventilgliedachse 306 hin versetzt und geben einen Verschiebeweg für die Haltekörper 338 in Richtung der Halteachse 332 frei.
Durch Verschieben des Halteelements 330 in Folge der Ausübung einer Betätigungskraft auf die Betätigungsfläche 334, werden die Haltekörper 338 in Richtung der Halteachse 332 verschoben derart, dass - wie in Figur 8 schematisch dargestellt - die zweite Haltekörperfläche 344 und die zweite Blockierkörperfläche 348 einander gegenüberliegen. Wird nun die symbolisch in Figur 7 durch einen Pfeil dargestellte Betätigungskraft 350 aufgehoben, hält das Halteelement 330 mit den beiden Haltekörpern 338 die Blockierkörper 340 in der ausgelenkten Stellung und somit das Betätigungsglied 304 in der Betätigungsstellung. Ein Anwender muss also nicht dauerhaft das Betätigungsglied 304 mit einer Betätigungskraft 350 beaufschlagen, um die Ventileinrichtung 52 in der Offenstellung zu halten.
Das Handstück 48 ist abgewinkelt ausgebildet und weist eine pistolenartige Form. Es definiert einen distalen Handstückabschnitt 352 und einen proximalen Handstückabschnitt 354. Der distale Handstückabschnitt 352 definiert eine distale Handstücklängsachse 356. Der proximale Handstückabschnitt 354 definiert eine proximale Handstücklängsachse 358. Die distale und proximale Handstücklängsachse 356 und 358 schließen einen Handstückwinkel 360 ein, welcher einen Wert in einem Bereich von etwa 90° bis 150° aufweist. Insbesondere liegt der Wert des Handstückwinkels 360 in einem Bereich von etwa 110° bis etwa 130°. Bei dem in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiel beträgt der Handstückwinkel 360 etwa 120°.
Die proximale Handstücklängsachse 358 verläuft parallel zur Ventilgliedachse 306. Die distale Handstücklängsachse 356 verläuft parallel zur Betätigungsachse 320.
Die Halteachse 332 verläuft quer, nämlich senkrecht, sowohl zur distalen auch als auch zur proximalen Handstücklängsachse 356 und 358.
Für eine ergonomische Handhabung des Handstücks 48 umfasst das Betätigungsglied 304 eine Betätigungsgliedfläche 362. Diese verläuft parallel zur proximalen Handstücklängsachse 358.
Die Ventileinrichtung 52 ist am Handstück 48 ferner derart angeordnet, dass ein distaler Abschnitt 364 des Handstückfluidkanals 54 zwischen dem Betätigungsglied 304 und dem Halteelement 330 positioniert ist.
Das Handstückfluidkanalschnittstellenelement 204 ist zwischen einem Betätigungsvorsprung 366, welcher die Betätigungsfläche 362 definiert, dem Betätigungsglieds 304 und dem Handstücksaugkanalschnittstellenelement 202 positioniert.
Wie bereist erläutert ist das Handstück 48 proximalseitig mit einem Reinigungsschlauch 28 verbunden beziehungsweise verbindbar ausgebildet. Die Verbindung des Reinigungsschlauchs 28 mit dem Handstück 48 wurde bereits oben in Verbindung mit Figur 2 näher erläutert.
Mit einem Reinigungsgerät 10, wie es oben beschrieben ist, kann ein Anwender zu reinigende Fläche schnell und einfach reinigen. Insbesondere kann er ein Reinigungsfluid auf die zu reinigende Fläche aufbringen und dann die dabei entstehende Schmutzflotte, also Reinigungsfluid mit aufgenommenem Schmutz, von der zu reinigenden Fläche absaugen.
Bezugszeichenliste
Reinigungsgerät
Sprühextraktionsgerät
Gehäuse
Saugeinrichtung
Fördereinrichtung
Sauganschluss
Reinigungsfluidanschluss
Reinigungsfluidbehälter
Schmutzflottenbehälter
Reinigungsschlauch
Schlauchsaugkanal erstes Schlauchsaugkanalende zweites Schlauchsaugkanalende
Schlauchfluidkanal erstes Schlauchfluidkanalende zweites Schlauchfluidkanalende
Saugschlauch
Fluidschlauch
Saugdüsenvorrichtung
Handstück
Düsenaufsatz
Ventileinrichtung
Handstückfluidkanal
Handstücksaugkanal
Zubehörteil
Düsensaugkanal proximales Saugkanalende distales Saugkanalende
Zubehörkopplungsabschnitt
Saugkanaleinlass
Saugkammer
Saugkammerunterseite
Saugkammeroberseite
Saugkammerwand
Einlassschlitz
Saugkammerwandabschnitt
Winkel
Saugkammerwandabstand
Symmetrieebene
Saugeinlassabschnitt
Verengungsabschnitt
Verengungswinkel
Wandwinkel
Düsenaufsatzhauptteil
Abdeckung
Abdeckungswandabschnitt
Abdeckungsrand
Saugkammerwandrand
Verbindungeinrichtung
Rast- oder Schnappverbindungseinrichtung
erstes Verbindungselement zweites Verbindungselement
Verbindungsvorsprung
Verbindungsaufnahme
Verbindungsnut
Verbindungsflansch
Unterseitenfläche
Abdeckungswandabschnittsrand
Noppe
Aussparung
Verbindungslängsrichtung
Abstandselement
Saugkammerhöhe
Saugkammervertiefung distales Vertiefungsende
Übergang
Vertiefungsbreite
Saugkanalauslassebene
Maximum
Saugkammertiefe
Spiegelebene
Sprühschutzwand
Sprühschutzwandhöhe
Rand
Stabilisierungsvorsprung
Düsenfluidkanal
proximales Düsenfluidkanalende distales Düsenfluidkanalende
Fluidauslass
Düse
Dichtring
Zubehörfluidkanal
Fluidkanaleinlass
Zubehörsaugkanal
Saugkanalauslass
Reinigungsgerätsystem
Schnittstellenvorrichtung
Handstückkopplungsabschnitt
Handstückkopplungseinrichtung
Zubehörkopplungseinrichtung
Polsterdüse
Fugendüse
Verlängerungsrohr
Verlängerungsrohrkopplungsabschnitt
Zubehörsaugkanalschnittstellenelement
Zubehörfluidkanalschnittstellenelement
Handstücksaugkanalschnittstellenelement
Handstückfluidkanalschnittstellenelement
Hohlkonus
Dichtfläche
Dichtelement
Zubehörsaugkanalschnittstellenlängsachse
Innenwand
Führungsrippe
Zubehörendfläche
Endflächenebene
Längsnut
Zubehörkopplungselement
Handstückkopplungselement
Kopplungsausnehmung
Sackloch
Zubehörkopplungselementlängsachse
Zubehörfluidkanalschnittstellenlängsachse
Anschlussausnehmung
Fluidanschluss
Anschlussausnehmungsabschnitt
Abschnittsfläche
Sicherungseinrichtung erstes Sicherungselement zweites Sicherungselement
Sicherungsrichtung
Sicherungsvorsprung
Sicherungsaufnahme
Wippenelement
Schwenkachse vorspannendes Element
Betätigungsbereich
Rippe
Druckfeder
Rückhaltefläche
Aufgleitfläche
Aufnahmerückhaltefläche
Rohrabschnitt
Randfläche
Handstückendfläche
Endflächenebene
Handstücksaugkanalschnittstellenlängsachse
Kopplungsvorsprung
Endfläche umlaufender Rand
Handstückkopplungselementlängsachse
Handstückfluidkanalschnittstellenlängsachse
Fluidanschlussabschnitt
Führungsfläche distales Handstückende proximales Handstückende
Ventilglied
Betätigungsglied
Ventilgliedachse
Ende
Ventilsitz
Dichtelement vorspannendes Element
Druckfeder
proximales Ende
Betätigungsachse
Wirkfläche
Schrägfläche
Wirkfläche
Halteeinrichtung
Halteelement
Halteachse
Betätigungsfläche
Betätigungsfläche
Haltekörper
Blockierkörper erste Haltekörperfläche zweite Haltekörperfläche erste Blockierkörperfläche zweite Blockierkörperfläche
Betätigungskraft distaler Handstückabschnitt proximaler Handstückabschnitt distale Handstücklängsachse proximale Handstücklängsachse
Handstückwinkel
Betätigungsgliedfläche distaler Abschnitt
Betätigungsvorsprung
Claims
1. Zubehörteil (58) für ein Handstück (48) eines Reinigungsgeräts, insbesondere für ein Handstück eines Sprühextraktionsgeräts, welches Zubehörteil (58) einen Zubehörkopplungsabschnitt (66) umfasst, der ausgebildet ist zum lösbaren Verbinden mit dem Handstück (48) des Reinigungsgeräts, dadurch gekennzeichnet, dass der Zubehörkopplungsabschnitt (66) eine Zubehörkopplungseinrichtung (188) umfasst zum kraft- und/oder formschlüssigen in Eingriff Bringen mit einer Handstückkopplungseinrichtung (186) des Handstücks (48) in einer Kopplungsstellung.
2. Zubehörteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Zubehörteil (58) in Form eines Düsenaufsatzes (50) oder in Form eines Verlängerungsrohrs (194) ausgebildet ist, wobei insbesondere das Verlängerungsrohr (194) distalseitig einen Verlängerungsrohrkopplungsabschnitt (196) umfasst, welcher korrespondierend zum Zubehörkopplungsabschnitt (66) ausgebildet ist oder dem Handstückkopplungsabschnitt (184) entspricht oder im Wesentlichen entspricht.
3. Zubehörteil nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Zubehörkopplungsabschnitt (66) ein Zubehörsaugkanalschnittstellenelement (198) und ein Zubehörfluidkanalschnittstellenelement (200) umfasst, dass das Zubehörsaugkanalschnittstellenelement (198) mit einem Handstücksaugkanalschnittstellenelement (202) in der Kopplungsstellung fluidwirksam verbunden ist und dass das Zubehörfluidkanalschnittstellenelement (200) mit einem Handstückfluidkanalschnittstellenelement (204) in der Kopplungsstellung fluidwirksam verbunden ist.
4. Zubehörteil nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass
a) sich das Zubehörsaugkanalschnittstellenelement (198) in distaler Richtung konisch verjüngt und einen Hohlkonus (208) definiert und/oder b) distalseitig am Zubehörsaugkanalschnittstellenelement (198) eine in proximaler Richtung weisende Dichtfläche (208) ausgebildet ist, welche ein in proximaler Richtung wirksames Dichtelement (210) trägt, und/oder c) das Zubehörsaugkanalschnittstellenelement (198) eine Zubehörsaugkanalschnittstellenlängsachse (212) definiert und dass von einer Innenwand (214) des Zubehörsaugkanalschnittstellenelements (198) sich parallel zur Zubehörsaugkanalschnittstellenlängsachse (212) erstreckende und auf diese hin weisende Führungsrippen (216) vorstehen und/oder d) am Zubehörsaugkanalschnittstellenelement (198) eine sich parallel zur Zubehörsaugkanalschnittstellenlängsachse (212) erstreckende Längsnut (222) ausgebildet ist und dass die Längsnut (222) in Richtung auf die Zubehörsaugkanalschnittstellenlängsachse (212) hin weisend geöffnet ist.
5. Zubehörteil nach 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Zubehörfluidkanalschnittstellenelement (200) a) eine Zubehörfluidkanalschnittstellenlängsachse (234) definiert, welche quer, insbesondere senkrecht, zur Zubehörendfläche (218) verläuft, und/oder b) in Form einer Anschlussausnehmung (236) für einen vom Handstück (48) abstehenden Fluidanschluss (238) ausgebildet ist, wobei insbesondere die Anschlussausnehmung (236) einen bezogen auf die Zubehörfluidkanalschnittstellenlängsachse (234) rotationsunsymmetrischen Anschlussausnehmungsabschnitt (240) umfasst.
6. Zubehörteil nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Zubehörkopplungsabschnitt (66) eine in proximaler Richtung weisende Zubehörendfläche (218) definiert, wobei insbesondere die Zubehörendfläche (218) eine Endflächenebene (220) definiert, welche quer, insbesondere senkrecht, zur Zubehörsaugkanalschnittstellenlängsachse (212) verläuft.
7. Zubehörteil nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zubehörkopplungseinrichtung (198) mindestens ein Zubehörkopplungselement (224) umfasst, welches mit mindestens einem korrespondierenden Handstückkopplungselement (226) der Handstückkopplungseinrichtung (186) in der Kopplungsstellung in Eingriff steht.
8. Zubehörteil nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Zubehörkopplungselement (224) in Form einer Kopplungsausnehmung (228) ausgebildet ist, wobei insbesondere a) die Kopplungsausnehmung (228) in Form eines Sacklochs (230) ausgebildet ist und/oder b) sich die Kopplungsausnehmung (228) in distaler Richtung im Querschnitt konisch verjüngt.
9. Zubehörteil nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass a) das mindestens eine Zubehörkopplungselement (224) im Bereich zwischen dem Zubehörsaugkanalschnittstellenelement (198) und dem Zubehörfluidkanalschnittstellenelement (200) angeordnet oder ausgebildet ist und/oder b) die Zubehörkopplungseinrichtung (188) zwei Zubehörkopplungselemente (224) umfasst, die symmetrisch bezogen auf eine Symme-
trieebene (86) des Zubehörteils (58) angeordnet oder ausgebildet sind und/oder c) das mindestens eine Zubehörkopplungselement (224) eine Zubehörkopplungselementlängsachse (232) definiert, welche quer, insbesondere senkrecht, zur Zubehörendfläche (218) verläuft, wobei insbesondere die Zubehörsaugkanalschnittstellenlängsachse (212) parallel zur Zubehörkopplungselementlängsachse (232) verläuft.
10. Zubehörteil nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zubehörkopplungseinrichtung (188) eine Sicherungseinrichtung (244) umfasst zum Sichern der Kopplungsstellung.
11. Zubehörteil nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungseinrichtung (244) zusammenwirkende erste und zweite Sicherungselemente (246, 248) umfasst, dass die ersten und zweiten Sicherungselemente (246, 248) einerseits am Zubehörteil (58) und andererseits am Handstück (48) angeordnet oder ausgebildet sind und dass die ersten und zweiten Sicherungselemente (246, 248) in einer Sicherungsstellung in Eingriff stehen zum Verhindern einer Bewegung des Zubehörteils (58) und des Handstücks (48) ausgehend von der Kopplungsstellung voneinander weg und die in einer Entsicherungsstellung außer Eingriff stehen zum Ermöglichen einer Bewegung des Zubehörteils (58) und des Handstücks (48) ausgehend von der Kopplungsstellung voneinander weg, wobei insbesondere die ersten und zweiten Sicherungselemente (246, 248) zum Überführen der Sicherungseinrichtung (244) von der Sicherungsstellung in die Entsicherungsstellung relativ zueinander bewegbar sind in einer Sicherungsrichtung (250) quer, insbesondere senkrecht, zur Zubehörsaugkanalschnittstellenlängsachse (212).
12. Zubehörteil nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten und zweiten Sicherungselemente (246, 248) in Form eines Sicherungs-
vorsprungs (252) und einer mit dem Sicherungsvorsprung (252) in der Sicherungsstellung in Eingriff stehenden Sicherungsaufnahme (254) ausgebildet sind, wobei insbesondere der Sicherungsvorsprung (252) a) am Zubehörteil (58) bewegbar angeordnet ist und aus einer Grundstellung, in welcher die Sicherungseinrichtung (244) die Sicherungsstellung einnimmt und der Sicherungsvorsprung (252) in das Zubehörsaugkanalschnittstellenelement (198) hinein vorsteht, entgegen der Wirkung eines vorspannenden Elements (260) aus dem Zubehörsaugkanalschnittstellenelement heraus bewegbar ist zum Überführen der Sicherungseinrichtung (244) in die Entsicherungsstellung, in welcher der Sicherungsvorsprung (252) eine aus der Grundstellung ausgelenkte Auslenkstellung einnimmt und das Zubehörsaugkanalschnittstellenelement (198) freigibt, und/oder b) um eine quer, insbesondere senkrecht, zur Zubehörsaugkanalschnittstellenlängsachse (212) verlaufende Schwenkachse (258) verschwenkbar am Zubehörteil (58) gelagert ist und/oder c) eine in distaler Richtung weisende Rückhaltefläche (268) und eine in proximaler Richtung weisende Aufgleitfläche (270) aufweist.
13. Handstück (48) für ein Reinigungsgerät (10), insbesondere in Form eines Sprühextraktionsgeräts (12), welches Handstück (48) mit einem Zubehörteil (58), insbesondere einem Düsenaufsatz (58), verbunden oder verbindbar ausgebildet ist zum Ausbilden einer Saugdüsenvorrichtung (46).
14. Handstück nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Handstück (48) einen Handstückkopplungsabschnitt (184) umfasst zum lösbaren Verbinden mit dem Zubehörteil (58), wobei insbesondere der Handstückkopplungsabschnitt (184) eine Handstückkopplungseinrichtung (186) umfasst zum kraft- und/oder form-
schlüssigen in Eingriff Bringen mit der Zubehörkopplungseinrichtung (188) in der Kopplungsstellung.
15. Handstück nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Handstückkopplungsabschnitt (184) ein Handstücksaugkanalschnittstellenelement (202) und ein Handstückfluidkanalschnittstellenelement (204) umfasst, dass das Handstücksaugkanalschnittstellenelement (202) mit einem Zubehörsaugkanalschnittstellenelement (198) in der Kopplungsstellung fluidwirksam verbunden ist und dass das Handstückfluidkanalschnittstellenelement (204) mit einem Zubehörfluidkanalschnittstellenelement (200) in der Kopplungsstellung fluidwirksam verbunden ist, wobei insbesondere a) sich das Handstücksaugkanalschnittstellenelement (202) in distaler Richtung konisch verjüngt und einen konischen Rohrabschnitt (174) definiert und/oder b) distalseitig am Handstücksaugkanalschnittstellenelement (202) eine in distaler Richtung weisende Randfläche (276) ausgebildet ist, welche in der Kopplungsstellung mit einem am Zubehörsaugkanalschnittstellenelement (198) in proximaler Richtung wirksamen Dichtelement (210) zusammenwirkt.
16. Handstück nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Handstückkopplungsabschnitt (184) eine in distaler Richtung weisende Handstückendfläche (278) definiert, wobei insbesondere die Handstückendfläche (278) eine Endflächenebene (280) definiert, welche quer, insbesondere senkrecht, zu einer Handstücksaugkanalschnittstellenlängsachse (282) verläuft.
17. Handstück nach einem der Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Handstückkopplungseinrichtung (186) mindestens ein Handstückkopplungselement (226) umfasst, welches mit mindestens ei-
nem korrespondierenden Zubehörkopplungselement (224) der Zubehörkopplungseinrichtung (188) in der Kopplungsstellung in Eingriff steht.
18. Handstück nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Handstückkopplungselement (226) in Form eines Kopplungsvorsprungs (284) ausgebildet ist, wobei insbesondere a) sich der Kopplungsvorsprung (284) in distaler Richtung im Querschnitt konisch verjüngt und/oder b) von einer in distaler Richtung weisenden Endfläche (286) des Kopplungsvorsprungs (284) ein in distaler Richtung weisender umlaufender Rand (288) absteht.
19. Handstück nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass a) das mindestens eine Handstückkopplungselement (226) im Bereich zwischen dem Handstücksaugkanalschnittstellenelement (202) und dem Handstückfluidkanalschnittstellenelement (204) angeordnet oder ausgebildet ist und/oder b) die Handstückkopplungseinrichtung (186) zwei Handstückkopplungselemente (226) umfasst, die symmetrisch bezogen auf eine Symmetrieebene (86) des Handstücks (48) angeordnet oder ausgebildet sind, und/oder c) das mindestens eine Handstückkopplungselement (226) eine Handstückkopplungselementlängsachse (290) definiert, welche quer, insbesondere senkrecht, zur Handstückendfläche (278) verläuft, wobei insbesondere die Handstücksaugkanalschnittstellenlängsachse (282) parallel zur Handstückkopplungselementlängsachse (290) verläuft.
20. Handstück nach einem der Ansprüche 16 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass das Handstückfluidkanalschnittstellenelement (204) a) eine Handstückfluidkanalschnittstellenlängsachse (292) definiert, welche quer, insbesondere senkrecht, zur Handstückendfläche (278) verläuft, und/oder b) in Form eines von der Handstückendfläche (278) abstehenden Fluidanschlusses (238) ausgebildet ist zum Einführen in eine korrespondierende Anschlussausnehmung (236) des Zubehörkopplungsabschnitts (66), wobei insbesondere der Fluidanschluss (236) einen bezogen auf die Handstückfluidkanalschnittstellenlängsachse (292) rotationsunsymmetrischen Fluidanschlussabschnitt (294) umfasst.
21. Handstück nach einem der Ansprüche 14 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Handstückkopplungseinrichtung (186) eine Sicherungseinrichtung (244) umfasst zum Sichern der Kopplungsstellung.
22. Handstück nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungseinrichtung zusammenwirkende erste und zweite Sicherungselemente (246, 248) umfasst, dass die ersten und zweiten Sicherungselemente (246, 248) einerseits am Zubehörteil (58) und andererseits am Handstück (48) angeordnet oder ausgebildet sind und dass die ersten und zweiten Sicherungselemente (246, 248) in einer Sicherungsstellung in Eingriff stehen zum Verhindern einer Bewegung des Zubehörteils (58) und des Handstücks (48) ausgehend von der Kopplungsstellung voneinander weg und die in einer Entsicherungsstellung außer Eingriff stehen zum Ermöglichen einer Bewegung des Zubehörteils (58) und des Handstücks (48) ausgehend von der Kopplungsstellung voneinander weg, wobei insbesondere die ersten und zweiten Sicherungselemente (246, 248) a) zum Überführen der Sicherungseinrichtung (244) von der Sicherungsstellung in die Entsicherungsstellung relativ zueinander be-
wegbar sind in einer Richtung quer, insbesondere senkrecht, zur Handstücksaugkanalschnittstellenlängsachse (282) und/oder b) in Form eines Sicherungsvorsprungs (252) und einer mit dem Sicherungsvorsprung (252) in der Sicherungsstellung in Eingriff stehenden Sicherungsaufnahme (254) ausgebildet sind, wobei insbesondere die Sicherungsaufnahme (254) am Handstück (48) ausgebildet und/oder am Handstücksaugkanalschnittstellenelement (202) in radialer Richtung von der Handstücksaugkanalschnittstellenlängsachse (282) weg weisend geöffnet ist.
23. Handstück nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungsaufnahme (154) distalseitig eine in proximaler Richtung weisende Aufnahmerückhaltefläche (272) aufweist, wobei insbesondere die Aufnahmerückhaltefläche (272) eine Hinter- schneidung definiert.
24. Handstück nach einem der Ansprüche 13 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass das Handstück (48) einen Handstücksaugkanal (56) und einen Handstückfluidkanal (54) umfasst, dass sich der Handstücksaugkanal (56) und der Handstückfluidkanal (54) von einem distalen Handstückende (298), insbesondere einem Handstückkopplungsabschnitt (184), zu einem proximalen Handstückende (300) erstrecken.
25. Handstück nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass am Handstück (48) eine Ventileinrichtung (52) angeordnet oder ausgebildet ist zum Öffnen und Schließen des Handstückfluidkanals (54).
26. Handstück nach Anspruch 24 oder 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventileinrichtung (52) ein Ventilglied (302) und ein Betätigungsglied (304) umfasst, dass das Ventilglied (302) im Handstückfluidkanal (54) beweglich gelagert ist und in einer Schließstellung den Handstückfluidkanal (54) verschließt und in einer Offenstellung den Handstückfluidkanal
(54) mindestens teilweise freigibt, dass das Betätigungsglied (304) mit dem Ventilglied (302) zusammenwirkend ausgebildet ist und von einer Grundstellung, in welcher das Ventilglied (302) die Schließstellung einnimmt, entgegen der Wirkung eines vorspannenden Elements (314) in eine Betätigungsstellung bewegbar ist, in welcher das Ventilglied (302) die Offenstellung einnimmt, wobei insbesondere das vorspannende Element (314) direkt mit dem Ventilglied (302) zusammenwirkt und es in der Schließstellung unter Vorspannung hält.
27. Schnittstellenvorrichtung (182) für ein Reinigungsgerätsystem (180), insbesondere für ein Reinigungsgerätsystem (180) umfassend ein Sprühextraktionsgerät (12), welche Schnittstellenvorrichtung (182) ausgebildet ist zum Verbinden eines Handstücks (48) und eines Zubehörteils (58) des Reinigungsgerätsystems (180), wobei die Schnittstellenvorrichtung (182) einen vom Handstück (48) umfassten Handstückkopplungsabschnitt (184) und einen vom Zubehörteil (58) umfassten Zubehörkopplungsabschnitt (66) umfasst, wobei der Handstückkopplungsabschnitt (184) und der Zubehörkopplungsabschnitt (66) ausgebildet sind zum lösbaren Verbinden miteinander, dadurch gekennzeichnet, dass der Handstückkopplungsabschnitt (184) eine Handstückkopplungseinrichtung (186) umfasst, dass der Zubehörkopplungsabschnitt (66) eine Zubehörkopplungseinrichtung (188) umfasst und dass die Handstückkopplungseinrichtung (186) und die Zubehörkopplungseinrichtung (188) ausgebildet sind zum kraft- und/oder formschlüssigen in Eingriff Bringen miteinander in einer Kopplungsstellung.
28. Schnittstellenvorrichtung nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, dass das Handstück (48) in Form eines Handstücks (48) nach einem der Ansprüche 13 bis 26 ausgebildet ist.
29. Schnittstellenvorrichtung nach Anspruch 27 oder 28, dadurch gekennzeichnet, dass das Zubehörteil (58) in Form eines Zubehörteils (58) nach einem der Ansprüche 1 bis 12 ausgebildet ist.
30. Reinigungsgerätsystem (180) umfassend ein Reinigungsgerät (10), insbesondere in Form eines Sprühextraktionsgerät (12), umfassend eine Saugeinrichtung (16), eine Fördereinrichtung (18), einen Sauganschluss (20) und einen Reinigungsfluidanschluss (22), wobei die Saugeinrichtung (16) mit dem Sauganschluss (20) fluidwirksam verbinden ist und wobei die Fördereinrichtung (18) mit dem Reinigungsfluidanschluss (22) fluidwirksam verbunden ist, wobei das Reinigungsgerät (10) ferner einen sowohl mit dem Sauganschluss (20) und dem Reinigungsfluidanschluss (22) verbundenen oder verbindbaren Reinigungsschlauch (28) umfasst, wobei das Reinigungsgerätsystem (180) ferner ein Handstück (48), ein Zubehörteil (58) eine Schnittstellenvorrichtung (182) umfasst, wobei das Handstück (48) mit dem Reinigungsschlauch (28) verbunden oder verbindbar ist und wobei die Schnittstellenvorrichtung (182) ausgebildet ist zum Verbinden des Handstücks (48) und des Zubehörteils (58), dadurch gekennzeichnet, dass die Schnittstelleneinrichtung (182) in Form einer Schnittstelleneinrichtung nach einem der Ansprüche 27 bis 29 ausgebildet ist.
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