EP4701483A1 - Vorrichtung für die bewegungssteuerung einer schienenführung, schienenführung und möbel - Google Patents
Vorrichtung für die bewegungssteuerung einer schienenführung, schienenführung und möbelInfo
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- EP4701483A1 EP4701483A1 EP24719539.9A EP24719539A EP4701483A1 EP 4701483 A1 EP4701483 A1 EP 4701483A1 EP 24719539 A EP24719539 A EP 24719539A EP 4701483 A1 EP4701483 A1 EP 4701483A1
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Abstract
Es wird eine Vorrichtung (7, 8) für die Bewegungssteuerung einer Schienenführung (2, 3) vorgeschlagen, die eine Festschiene (4) und eine Bewegungsschiene (6) umfasst, die in eine Öffnungsrichtung und in eine Schließrichtung linear verschieblich ist, wobei die Vorrichtung (7, 8) für ein kraftunterstütztes Verschieben der Bewegungsschiene (6) in die Öffnungsrichtung ausgebildet ist und einen Kraftspeicher (11), ein Grundbauteil (12) und einen zum Grundbauteil (12) verschieblichen Schlitten (14) aufweist, wobei der Schlitten (14) unter der Wirkung des geladenen Kraftspeichers (11) in die Öffnungsrichtung bewegbar ist und im montierten Zustand der Vorrichtung (7, 8) an der Schienenführung (2, 3) die Bewegungsschiene (6) in die Öffnungsrichtung mitnimmt, und wobei die Vorrichtung (7, 8) eine Verriegelungsanordnung (17) mit einer Herzkurve (18) und ein entlang der Herzkurve (18) in Anlage bringbares Verriegelungsorgan (19) umfasst, so dass bei geladenem Kraftspeicher (11) ein Verschieben des Schlittens (14) in die Öffnungsrichtung blockiert ist. Erfindungsgemäß umfasst der Schlitten (14) die Herzkurve (18).
Description
"Vorrichtung für die Bewegungssteuerung einer Schienenführung,
Schienenführung und Möbel"
Stand der Technik
Vorrichtungen für die Bewegungssteuerung einer Schienenführung für Möbelteile sind bekannt . Dies betri f ft Schienenführungen wie einen Teilaus zugs oder einen Vollaus zug . Beispielsweise dienen Bewegungssteuerungs-Vorrichtungen einer kraftunterstützen und/oder gedämpften Bewegung einer Bewegungsschiene des Teiloder Vollaus zuges . Dabei dient die Vorrichtung der Bewegungsbeeinflussung des Möbelteils relativ zu einem Möbelkorpus , an welchem das Möbelteil über die Schienenführung angebracht ist . Beispielsweise sind derartige Möbelteile linear bewegbare Möbelteile wie Schubladen, die an dem Möbelkorpus in der Regel über zwei gleichartige Schienenführungen beweglich aufgenommen sind .
Aufgabe und Vorteile der Erfindung
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es , im Möbelbereich Alternativen zur Bewegungsteuerung von Schienenführungen bereitzustellen, insbesondere eine alternative Vorrichtung für die Bewegungssteuerung einer Schienenführung bereitzustellen .
Diese Aufgabe wird durch die unabhängigen Ansprüche gelöst . Die abhängigen Ansprüche zeigen zweckmäßige und vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung auf .
Die Erfindung geht aus von einer Vorrichtung für die Bewegungssteuerung einer Schienenführung, die eine mit einem Möbelkorpus verbindbare Festschiene und eine mit einem Möbelteil koppelbare Bewegungsschiene umfasst , wobei die Bewegungsschiene in eine Öf fnungsrichtung und in eine Schließrichtung relativ zur Festschiene linear verschieblich ist , wobei die Vorrichtung im angeordneten Zustand an der Schienenführung für ein kraftunterstütztes Verschieben der Bewegungsschiene aus einer Schließstellung der Bewegungsschiene in die Öf fnungsrichtung ausgebildet ist , wobei die Vorrichtung einen Kraf tspeicher , ein Grundbauteil und einen zum Grundbauteil verschieblichen Schlitten aufweist , wobei der Schlitten unter der Wirkung des geladenen Kraf tspeichers in die Öf fnungsrichtung bewegbar ist und im montierten Zustand der Vorrichtung an der Schienenführung die Bewegungsschiene in die Öf fnungsrichtung mitnimmt , und wobei die Vorrichtung eine Verriegelungsanordnung mit einer Herzkurve und ein entlang der Herzkurve in Anlage bringbares Verriegelungsorgan umfasst , so dass bei geladenem Kraf tspeicher in einer Verriegelungsstellung der Vorrichtung ein Verschieben des Schlittens in die Öf fnungsrichtung blockiert ist . Die Bewegung der Bewegungsschiene in die Schließrichtung ist der Bewegung in die Öf fnungsrichtung entgegengesetzt .
Beispielsweise ist das Verriegelungsorgan ein an dem Grundbauteil auf genommenes Bauteil . Beispielsweise ist das Verriegelungsorgan als ein Steuerdorn ausgebildet .
Beispielsweise ist das Verriegelungsorgan ein Endabschnitt eines länglichen Bauteils . Beispielsweise ist das Bauteil , welches das Verriegelungsorgan umfasst , ein längliches Bauteil , das z . B . mehrfach gebogen ist . Beispielsweise ist das Bauteil , welches das Verriegelungsorgan umfasst , ein gebogenes Draht-Bauteil . Beispielsweise ist das Verriegelungsorgan ein winklig abgebogener Endabschnitt eines Drahtbauteils . Beispielsweise ist das Verriegelungsorgan elastisch ausweichbar am Grundbauteil gelagert . Beispielsweise ist das Verriegelungsorgan elastisch ausweichbar bewegbar, z . B . aus einer Grundstellung am
Grundbauteil in eine Auslenkstellung und selbsttätig rückstellbar in die Grundstellung . Zum Beispiel sind die elastisch erreichbaren Stellungen des Verriegelungsorgans durch Anlage des Verriegelungsorgans an der Herzkurve vorgegeben z . B . bei einer Bewegung oder einer Stellung des Schlittens relativ zum Grundbauteil .
Zum Beispiel ist die Herzkurve eine Führungsbahn . Zum Beispiel ist die Herzkurve eine Führungsbahn, wobei entlang der Führungsbahn eine mechanische Führung des Verriegelungsorgans eingerichtet ist . Zum Beispiel ist das Verriegelungsorgan an einer Fang-Stelle der Führungsbahn festgehalten, wobei das Verriegelungsorgan in einer Blockierstellung des Schlittens festgehalten ist . Zum Beispiel ist der Schlitten in der Blockierstellung gegen ein Weiterbewegen in die Öf fnungsrichtung des Schlittens relativ zum Grundbauteil bzw . der Bewegungsschiene gesichert . In die Schließrichtung ist ein geringes Bewegen des Schlittens zum Aufheben der Blockierung möglich, für die Touch-Latch-Funktion .
Zum Beispiel ist das Grundbauteil positions fest an einer Schiene der Schienenführung befestigt im montierten Zustand .
Zum Beispiel ist die Blockierstellung unter der Wirkung des geladenen Kraf tspeichers auf den Schlitten gehalten . Erst durch eine Bewegung des Schlittens von außen in eine Schließrichtung ist die Blockierstellung des Verriegelungsorgans aufhebbar . Dabei gelangt das Verriegelungsorgan aus der Fang-Stelle heraus , so dass das Verriegelungsorgan weiter entlang der Führungsbahn sich entlangbewegt . Die Bewegung in Schließrichtung des Schlittens in der Blockierstellung erfolgt z . B . durch ein Drücken eines Nutzers auf das Möbelteil , wobei die Bewegungsschiene in Schließrichtung den Schlitten mitnimmt .
Zum Beispiel ist die Herzkurve zur gleitenden Führung des Verriegelungsorgans entlang der Herzkurve ausgebildet . Zum Beispiel ist die Herzkurve als Führung ausgebildet . Zum Beispiel
ist die Herzkurve als Führungsbahn ausgebildet . Zum Beispiel ist die Herzkurve als Kulissenführung ausgebildet . Zum Beispiel ist die Herzkurve als Herzkurven-Kulissenführung ausgebildet . Zum Beispiel ist die Herzkurve zu benachbarten Abschnitten erhaben oder vertieft ausgebildet . Zum Beispiel ist die Herzkurve zu benachbarten Abschnitten als erhabene oder als vertiefte Kontur ausgebildet . Zum Beispiel weist die Herzkurve eine Breite auf , die an die Breite des Verriegelungsorgans angepasst ist . Zum Beispiel weist die Herzkurve eine Tiefe auf , die an die Längserstreckung des Verriegelungsorgans angepasst ist .
Beispielsweise ist die Vorrichtung als Öf fnungsvorrichtung und/oder als Ausstoßvorrichtung für ein Möbelteil ausgebildet , beispielsweise als Schubladen-Öf fnungsvorrichtung oder als Schubladen-Ausstoßvorrichtung .
Zum Beispiel umfasst die Vorrichtung das Grundbauteil , den Schlitten, den Kraf tspeicher , das Verriegelungsorgan und ein Klinkenorgan . Beispielsweise sind diese Elemente zum Beispiel j eweils einstückig, zum Beispiel lösbar zusammenbaubar zur Vorrichtung .
Beispielsweise umfasst das Grundbauteil ein Anbindungsgehäuse , das z . B . lösbar mit dem restlichen Grundbauteil verbindbar ist . Beispielsweise umfasst das Anbindungsgehäuse einen Anbringabschnitt für ein Getriebeelement . Beispielsweise ist an dem Anbindungsgehäuse das Verriegelungsorgan aufgenommen zum Beispiel gelagert . Beispielsweise ist an dem Anbindungsgehäuse oder an dem restlichen Grundbauteil ein gebogenes Drahtbauteil aufgenommen . Beispielsweise umfasst das Drahtbauteil das Verrieglungsorgan, zum Beispiel als ein umgebogenes Ende des Drahtbauteils . Zum Beispiel ist ein anderes umgebogenes Ende des Drahtbauteils fest aber z . B . lösbar angebracht an einer Lagerstelle am Grundbauteil .
Beispielsweise ist die Position des Anbindungsgehäuses relativ zum Grundbauteil einstellbar . Beispielsweise ist die Position
des Anbindungsgehäuses relativ zum Grundbauteil in Schließrichtung und/oder in Öf fnungsrichtung einstellbar . Beispielsweise ist die Position des Anbindungsgehäuses relativ zum Grundbauteil stufenlos einstellbar, zum Beispiel in Schließrichtung und/oder in Öf fnungsrichtung stufenlos einstellbar . Beispielsweise ist die Position des Anbindungsgehäuses relativ zum Grundbauteil manuell bzw . ohne ein Werkzeug einstellbar, beispielsweise durch Drehen einer Rändelschraube , die z . B . am Grundbauteil drehbar auf genommen ist .
Beispielsweise ist das Verriegelungsorgan als Endabschnitt eines Drahtbauteils ausgebildet . Beispielsweise ist das Verriegelungsorgan als ein Abschnitt eines elastisch verformbaren Drahtelements ausgebildet . Beispielsweise ist das Verriegelungsorgan als ein Abschnitt eines Drahtelements ausgebildet , wobei das Drahtelement einen geraden Abschnitt und einen gebogene Abschnitt umfasst , die miteinander z . B . einstückig verbunden sind .
Eine Schienenführung, die als Teilaus zug ausgebildet ist , umfasst eine mit einem Möbelkorpus verbindbare Festschiene und eine mit dem Möbelteil koppelbare Bewegungsschiene . Zum Beispiel sind die Festschiene und die Bewegungsschiene teleskopierbar zueinander verschiebbar .
Bei einem Vollaus zug ist zwischen der Festschiene und der Bewegungsschiene eine Mittelschiene vorhanden . Zum Beispiel sind die Festschiene , die Mittelschiene und die Bewegungsschiene teleskopierbar zueinander verschiebbar .
In der Regel sind die Schienen einer Schienenführung, eines Teilaus zuges oder eines Vollaus zuges , über Lageranordnungen zueinander verschieblich, zum Beispiel umfassend Wäl zkörper- Lagermittel wie z . B . Kugel- und/oder Wal zenlagerkörper . Die Lageranordnungen wirken zwischen benachbarten Schiene der Schienenführung .
Zum Beispiel bei Möbeln mit vergleichsweise großen Fronten, wie z . B . bei vergleichsweise breiten Schubladen, die über zwei Schienenführungen an einem Möbelkorpus geführt sind, und die über eine Touch-Latch-Funktionalität geöf fnet werden, wird z . B . eine synchrone Touch-Latch-Auslösung eingerichtet . Demgemäß wird die Verriegelungsstellung der Vorrichtung durch eine Bewegung des Schlittens in die Schließrichtung aufhebbar .
Der Kern der Erfindung liegt darin, dass der Schlitten die Herzkurve umfasst .
Damit wird eine alternative Vorrichtung bereitgestellt . Zum Beispiel wird die Herzkurve mit dem Schlitten mitbewegt . Beispielsweise ist der Schlitten einstückig, wobei die Herzkurve als eine Materialvertiefung am Schlitten ausgebildet ist . Beispielsweise ist die Herzkurve an einer Flächenseite des Schlittens ausgebildet . Beispielsweise ist die Herzkurve an einer Oberseite oder einer Unterseite des Schlittens ausgebildet bezogen auf eine Orientierung im montierten Zustand der Vorrichtung an der am Möbel montierten Schienenführung .
Zum Beispiel ist die Herzkurve als eine schlei fenförmig geschlossene Kurve ausgebildet . Eine Seite der Herzkurve ist of fen für den Eingri f f des Verriegelungsorgans in die Herzkurve . Zum Beispiel ist die Herzkurve vertieft ausgebildet , z . B . bahnförmig . Zum Beispiel ist die Herzkurve nutförmig ausgebildet . Zum Beispiel ist eine Tiefe und/oder ist eine Breite der Herzkurve auf die Abmessung des Verriegelungsorgans abgestimmt . Zum Beispiel grei ft das Verriegelungsorgan mit geringem Spiel in die Herzkurve . Zum Beispiel grei ft das Verriegelungsorgan mit geringem Spiel in die Herzkurve und ist verschieblich geführt , wenn die Herzkurve und das Verriegelungsorgan sich relativ zueinander bewegen .
Zum Beispiel bleibt eine Lagerstelle des Verriegelungsorgans oder eines Verriegelungsbauteils , an dem das Verriegelungsorgan
vorhanden ist , positions fest an dem Grundbauteil . Dabei bleibt das Verriegelungsorgan positions fest . Beispielsweise ist das Verriegelungsorgan verstellbar in seiner Stellung relativ zur Herzkurve . Zum Beispiel weist das Verriegelungsorgan einen Abschnitt auf , der entlang der sich mit dem Schlitten bewegbaren Herzkurve geführt ist . Zum Beispiel nimmt der Abschnitt des Verriegelungsorgans eine arretierte Stellung ein, wenn der Kraf tspeicher geladen ist . Beispielsweise weist die Herzkurve eine Arretierungsstelle für einen Eingri f f des Verriegelungsorgans in der Verriegelungsstellung auf . Zum Beispiel ist das Verriegelungsorgan durch eine Kraft in der Verriegelungsstellung gehalten . Beispielsweise wird die Kraft , welche das Verrieglungsorgan in der Verriegelungsstellung hält , vom geladenen Kraf tspeicher bereitgestellt . Beispielsweise ist die Kraft , welche das Verrieglungsorgan in der Verriegelungsstellung hält , eine Druckkraft oder eine Zugkraft .
Zum Beispiel umfasst der Kraf tspeicher eine Druck- oder Zugfeder, zum Beispiel eine Schraubenfeder .
Beispielsweise ist die Vorrichtung aus Kunststof fmaterial gebildet . Zum Beispiel ist das Verriegelungsorgan aus einem Metallmaterial gebildet und die restliche Vorrichtung ist aus einem Kunststof fmaterial gebildet .
Beispielsweise ist die Vorrichtung als ein längliches Bauteil gebildet .
Beispielsweise weist das Getriebeelement eine Gegen- Getriebekontur auf , die zum Beispiel außenumfänglich am Getriebeelement ausgebildet ist . Beispielsweise weist das Getriebeelement eine Gegen-Getriebekontur auf , die außen umfänglich am Getriebeelement vorhanden ist . Zum Beispiel ist die Gegen-Getriebekontur gemäß einer Hüll form einer Außenzylinderform am Getriebeelement vorhanden . Beispielsweise weist das Getriebeelement eine Gegen-Getriebekontur auf , die zum
Beispiel als eine Außen-Zahnkontur wie eine Außen-Rit zelkontur ausgebildet ist .
Beispielsweise weist das Getriebeelement eine Gegen- Getriebekontur auf , die über zumindest angenähert eine halbe Breite des Getriebeelements ausgebildet ist , bezogen auf eine Drehachse , um welche das Getriebeelement drehbar ist relativ zum Grundbauteil , wenn der Schlitten sich linear bewegt am Grundbauteil .
Zum Beispiel ist eine Synchronisationseinrichtung mit einem Verbindungselement vorgesehen, wobei das Verbindungselement ausgebildet ist , die Vorrichtung mit einer anderen entsprechenden Vorrichtung zu verbinden, wobei die beiden Vorrichtungen beabstandet voneinander vorhanden sind, wobei die beiden Vorrichtungen im verbundenen Zustand für eine Bewegungssteuerung von zwei Schienenführungen für ein gemeinsames Möbelteil ausgebildet sind, und wobei das Verbindungselement die beiden Schlitten der beiden Vorrichtungen miteinander derart verbindet , dass eine synchronisierte Aufhebung der blockierten Stellung des Schlittens der einen Vorrichtung und eines Schlittens der anderen Vorrichtung dient , wobei eine lineare Bewegung des Schlittens und eine Drehbewegung des Verbindungselements um seine Längsachse mechanisch gekoppelt erfolgt .
Beispielsweise erfolgt eine gemeinsame Bewegungssteuerung der beiden beabstandeten Vorrichtungen über die Synchronisationseinrichtung .
Zum Beispiel sind die beiden Vorrichtungen ausgebildet zur Anordnung an einer j eweiligen dazugehörigen Schienenführung, wobei die beiden Schienenführungen zur Bewegung desselben Möbelteils dienen .
Zum Beispiel ist das Verbindungselement lösbar verbindbar mit einem Getriebeelement . Zum Beispiel ist das Getriebeelement drehbar gelagert an der Vorrichtung, zum Beispiel über einen
Teilumfang in der Art einer Gleitlagerung . Zum Beispiel ist das Verbindungselement drehfest verbindbar bzw . im synchronisierten Nutz zustand der beiden Vorrichtungen verbunden mit dem j eweiligen Getriebeelement . Zum Beispiel weist das Getriebeelement eine Gegen-Getriebekontur auf , die auf die Getriebekontur am Schlitten abgestimmt ausgebildet ist .
Zum Beispiel ist das Getriebeelement als ein separates Bauteil ausgebildet , das außen die Gegen-Getriebekontur aufweist . Zum Beispiel ist die Gegen-Getriebekontur als ein Ritzel ausgebildet . Zum Beispiel kämmt die Gegen-Getriebekontur mit der Getriebekontur am Schlitten bzw . des Schlittens . Zum Beispiel weist das Getriebeelement die Gegen-Getriebekontur auf , die mit der Getriebekontur am Schlitten getrieblich in Verbindung steht . Zum Beispiel ist das Getriebeelement am Grundbauteil gelagert und drehbar um eine Drehachse des Getriebeelements .
Zum Beispiel ist das Verbindungselement , zum Beispiel ein Längsende wie ein Längsendabschnitt des Verbindungselements , lösbar verbindbar mit dem Getriebeelement .
Zum Beispiel ist die Gegen-Getriebekontur am Getriebeelement eine Zahnkontur wie z . B . eine außen- zylindrische Zahnkontur wie z . B . eine Ritzelkontur . Zum Beispiel umfasst das Getriebeelement ein Ritzel wie z . B . eine umfängliche Außenzahnkontur .
Zum Beispiel ist das Verbindungselement eine starre Welle wie eine Drehwelle zum Beispiel ein Stabelement . Zum Beispiel weist das Verbindungselement außen im Wesentlichen eine zylindrische Form auf mit zwei in Längsrichtung verlaufenden Konturen wie z . B . zwei wulstartige z . B . identische Erhebungen, die diametral gegenüberliegen .
Beispielsweise ist ein erstes Längsende des Verbindungselements lösbar verbindbar mit einem Getriebeelement , das an der einen Vorrichtung vorhanden ist , wobei ein zweites Längsende des
Verbindungselements lösbar verbindbar ist mit der anderen Vorrichtung, zum Beispiel lösbar verbindbar mit einem entsprechenden Getriebeelement an der anderen Vorrichtung . Dementsprechend weist eine solche Anordnung genau zwei gleichwirkende Vorrichtungen auf . Zum Beispiel ist j ede der beiden Vorrichtung an einer dazugehörigen Schienenführung vorhanden . Zum Beispiel sind dabei an einem Möbelteil genau zwei Schienenführungen zur verschieblichen Bewegung des Möbelteils relativ zu einem Möbelkorpus vorgesehen .
Zum Beispiel ist das Getriebeelement an dem Grundbauteil aufgenommen, zum Beispiel an einem Anbindungsgehäuse des Grundbauteils . Zum Beispiel ist das Anbindungsgehäuse lösbar mit dem restlichen Grundbauteil verbindbar .
Zum Beispiel ist das Getriebeelement an dem Grundbauteil drehbar gelagert um eine Drehachse des Getriebeelements . Zum Beispiel dreht das gelagerte Getriebeelement um eine Drehachse , welche mit der Drehachse des mit dem Getriebeelement verbundenen Verbindungselements zusammenfällt . Beispielsweise fällt die Drehachse des Verbindungselements mit seiner Längsachse zusammen .
Zum Beispiel weist das Getriebeelement die Gegen-Getriebekontur auf , die mit der Getriebekontur wie eine Zahnkontur am Schlitten getrieblich verbunden ist . Zum Beispiel kämmt die Gegen- Getriebekontur des Getriebeelements mit der Getriebekontur am Schlitten . Zum Beispiel kämmt eine Ritzelkontur des Getriebeelements mit einer Zahnstangenkontur am Schlitten . Die Getriebekontur wie z . B . die Zahnstangenkontur kann einstückig mit dem restlichen Teil des Schlittens verbunden sein oder die Getriebekontur wie z . B . die Zahnstangenkontur ist durch ein mit dem restlichen Teil des Schlittens verbundenes Bauteil gebildet .
Grundsätzlich sind auch andere Getriebemechanismen denkbar, wie z . B . ein Reibf lächen-Getriebe .
Zum Beispiel ist das Getriebeelement mit der Gegen- Getriebekontur mit der Getriebekontur wie z . B . der Zahnstangenkontur des Schlittens getrieblich zwangsgekoppelt . Beispielsweise wirkt die getriebliche Kopplung in beide Bewegungsrichtungen des drehenden Getriebeelements und des verschieblichen Schlittens .
Beispielsweise wenn der Schlitten sich linear in eine erste Richtung bewegt , zum Beispiel in die Öf fnungsrichtung, dreht das Getriebeelement der dazugehörigen Vorrichtung und damit das mit dem Getriebeelement verbundene Verbindungselement in eine erste Drehrichtung . Dabei wird auch das andere Getriebeelement an der anderen Vorrichtung entsprechend gedreht .
Beispielsweise wenn der Schlitten sich linear in eine zweite Richtung bewegt , zum Beispiel in die Schließrichtung, die der ersten Richtung der linearen Bewegung des Schlittens entgegengesetzt ist , dreht das Getriebeelement der dazugehörigen Vorrichtung und damit das mit dem Getriebeelement verbundene Verbindungselement in eine zweite Drehrichtung, die der ersten Drehrichtung entgegengesetzt ist .
Damit werden beide Vorrichtungen bzw . beide Schlitten entsprechend linear bewegt und damit synchronisiert zur gleichzeitigen Aufhebung der Verriegelungsstellung beider Vorrichtungen, auch wenn die von außen aufgebrachte Druckkraft im Bereich einer Front des Möbelteils wirkt , welcher näher zur einen der beiden Vorrichtungen liegt .
Beispielsweise umfasst der Schlitten eine Getriebekontur, wobei die Getriebekontur zur getrieblichen Bewegungskopplung der linearen Bewegung des Schlittens und einer Drehbewegung des Verbindungselements um seine Längsachse ausgebildet ist .
Zwischen der Getriebekontur und dem Verbindungselement ist das
Getriebeelement vorhanden, z . B . zur Bewegungsübertragung von
Linearbewegung des Schlittens und Drehbewegung des Verbindungselements .
Zum Beispiel ist die Getriebekontur am Schlitten fest vorhanden, z . B . starr z . B . einstückig daran vorhanden .
Zum Beispiel ist der Schlitten als ein einstückiges Bauteil ausgebildet , umfassend die Getriebekontur . Beispielsweise ist die Getriebekontur gemeinsam mit dem bzw . am Schlitten linear bewegbar . Zum Beispiel ist die Getriebekontur z . B . gemeinsam mit dem Schlitten linear hin- und her-bewegbar . Zum Beispiel ist der Schlitten und damit die Getriebekontur wie z . B . ein Zahnstangenabschnitt linear hin- und her-verschiebbar bzw . linear hin- und her-verschieblich relativ zum Grundbauteil .
Zum Beispiel ist der Schlitten linear an dem Grundbauteil geführt hin- und her-verschiebbar . Zum Beispiel weist der Schlitten eine Länge auf , welche geringer ist als eine Länge des Grundbauteils . Beispielsweise fallen die Längsrichtung des Schlittens und die Längsrichtung des Grundbauteils zusammen . Beispielsweise ist Bewegungsrichtung des Schlittens in Längsrichtung des Schlittens bzw . in Längsrichtung des Grundbauteils . Zum Beispiel fällt die Längsrichtung des Schlittens mit der Längsrichtung der Vorrichtung mit der Öf fnungsrichtung und mit der Schließrichtung der Bewegungsschiene zusammen .
Zum Beispiel ist bezogen auf den angeordneten Zustand der Vorrichtung an der Schienenführung die Herzkurve auf einer Oberseite des Schlittens ausgebildet . Die Orientierungsangabe ist bezogen auf einen Nutz zustand der Schienenführung . Beispielsweise bezieht sich dies auf eine Schienenführung, die als Vollaus zug gestaltet ist , mit einer Mittelschiene zwischen der Festschiene und der Bewegungsschiene .
Zum Beispiel erstreckt sich ein Abschnitt des Grundbauteils in einen Bereich unterhalb des Schlittens . Beispielsweise stützt
sich der Schlitten auf diesem Abschnitt des Grundbauteils geführt ab . Zum Beispiel befindet sich ein Abschnitt des Grundbauteils auf einer Seite des Schlittens , die der Seite mit der Herzkurve abgewandt ist bzw . gegenüber liegt .
Zum Beispiel bei einer Schienenführung, die als Vollaus zug gestaltet ist , ist an der Bewegungsschiene ein Mitnehmer vorhanden für die Aufhebung der Verrieglungsstellung der Vorrichtung bei einer Bewegung der Bewegungsschiene aus einer Schließstellung bzw . aus einer eingefahrenen Stellung an der Schienenführung in die Schließrichtung, gemäß der Touch-Latch- Funktion . Bei Kopplung durch den Mitnehmer ist der Schlitten mit der Bewegungsschiene mitbewegbar . Die Vorrichtung ist bezogen auf einen Vollaus zug an der Festschiene bzw . z . B . an einer Korpusschiene vorhanden . Zum Beispiel ist die Vorrichtung derart an der Festschiene vorhanden, dass das Grundbauteil an der Festschiene angebracht zum Beispiel lösbar angesteckt ist .
Zum Beispiel bei einer Schienenführung, die als Teilaus zug gestaltet ist , ist bezogen auf den angeordneten Zustand der Vorrichtung an der Schienenführung die Herzkurve auf einer Unterseite des Schlittens ausgebildet . Die Orientierungsangabe ist bezogen auf einen Nutz zustand der Schienenführung . Beispielsweise bezieht sich dies auf eine Schienenführung, die als Teilaus zug gestaltet ist , ohne eine Mittelschiene , allein mit einer Festschiene und einer Bewegungsschiene .
Zum Beispiel befindet sich ein Abschnitt des Grundbauteils oberhalb des Schlittens . Zum Beispiel befindet sich ein Abschnitt des Grundbauteils auf einer Seite des Schlittens , die der Seite mit der Herzkurve abgewandt ist bzw . gegenüber liegt .
Zum Beispiel ist ein Mitnehmer für die Aufhebung der Verrieglungsstellung der Vorrichtung bei einer Bewegung der Bewegungsschiene in Schließrichtung an der Festschiene vorhanden . Die Vorrichtung ist bezogen auf einen Teilaus zug an der Bewegungsschiene bzw . z . B . einer Ladenschiene wie einer
Schubladenschiene vorhanden . Zum Beispiel ist die Vorrichtung derart an der Bewegungsschiene vorhanden, dass das Grundbauteil an der Bewegungsschiene angebracht zum Beispiel lösbar angesteckt ist .
Beispielsweise sind die Herzkurve und das Verriegelungsorgan derart aufeinander abgestimmt , dass die Verriegelungsstellung der Vorrichtung durch eine Bewegung des Schlittens in die Schließrichtung aufhebbar ist . Beispielsweise erfolgt die Aufhebung durch die Bewegung des Schlittens im montierten Zustand der Vorrichtung an der Schienenführung durch eine Bewegung der an der Schienenführung eingeschoben gehaltenen Bewegungsschiene in die Schließrichtung . Das Aufheben wird bei montierter Vorrichtung an einer montierten Schienenführung an einem Möbel zum Beispiel erreicht durch eine Bewegung des Möbelteils , in der geschlossenen Stellung am Möbelkorpus in die Schließrichtung, zum Beispiel um wenige Millimeter . Dies entspricht zum Beispiel einer Touch-Latch-Bedienung bzw . einer Touch- Latch- Funktion .
Die Aufhebung der Verriegelungsstellung durch die Touch-Latch Funktion, im angeordneten Zustand der Schienenführung am Möbel , zwischen Möbelteil und Möbelkorpus , bei angebrachter Vorrichtung, erfolgt durch eine Bewegung des Möbelteils und damit der mit dem Möbelteil verbundenen Bewegungsschiene aus der Schließstellung in die Schließrichtung . Zum Beispiel ist hierfür ein Schließspalt zwischen einer Seite des am Möbelkorpus geschlossen positionierten Möbelteils und einer gegenüber dazu vorhandenen Seite des Möbelkorpus vorhanden, zum Beispiel ein Schließspalt von wenigen Millimetern .
Zum Beispiel nimmt in der Verriegelungsstellung der Vorrichtung das Verriegelungsorgan eine Verriegelungsstellung ein, welche entriegelbar ist durch eine Bewegung des Schlittens in die Schließrichtung ausgelöst von außen durch ein Drücken gegen das Möbelteil durch einen Nutzer . Zum Beispiel ist das Verriegelungsorgan bei einem Entriegelungsvorgang aus einer
blockierten Stellung an der Herzkurve in der Verriegelungsstellung in eine Freigaberichtung bewegbar .
Das bei dem Aufheben der Verriegelung bzw . dem Entriegelungsvorgang aus der blockierten Stellung herausbewegte Verriegelungsorgan ist dann frei aber geführt bewegbar entlang der Herzkurve . Die Herzkurve und das Verriegelungsorgan bewegen sich relativ zueinander . Der geladene Kraf tspeicher wird wirksam und drückt oder zieht den Schlitten in die Öf fnungsrichtung, der die Bewegungsschiene durch den Mitnehmer mitnimmt und damit das Möbelteil in die Öf fnungsrichtung bewegt . Dann trennt sich der Mitnehmer vom Schlitten und die Bewegungsschiene mit dem Möbelteil sind am Möbelkorpus frei bewegbar entsprechend der Bewegung der Bewegungsschiene relativ zur Festschiene .
Zum Beispiel ist der Schlitten abgestimmt ausgebildet , dass in der Verriegelungsstellung der Vorrichtung der Schlitten in einer Einschubstellung an dem Grundbauteil positioniert ist . Zum Beispiel ist die Bewegungsschiene in einer Einschubstellung bzw . in einer Schließstellung an dem Schlitten gekoppelt gehalten .
Zum Beispiel hält in der Einschubstellung bzw . in der Schließstellung der Bewegungsschiene ein Klinkenorgan, das an dem Schlitten vorhanden ist , einen Mitnehmer an der Bewegungsschiene fest und damit die Bewegungsschiene mit daran angeordnetem Möbelteil .
Zum Beispiel ist bezogen auf einen Vollaus zug der Mitnehmer z . B . ein Mitnahmeorgan an der Bewegungsschiene ausgebildet , der mit dem Schlitten wie z . B . mit einem Klinkenorgan am Schlitten koppelbar ist . Beispielsweise bewegen sich im gekoppelten Zustand der Schlitten und die Bewegungsschiene zusammen . Oder der Schlitten und die Bewegungsschiene sind zusammen unbewegt in der Einschubstellung bzw . in der Schließstellung der Bewegungsschiene bei geladenem Kraf tspeicher in der Verriegelungsstellung der Vorrichtung .
Im gekoppelten Zustand von Bewegungsschiene und Schlitten, wenn der Schlitten im Verriegelungs zustand der Vorrichtung blockiert ist gegen eine Bewegung, ist auch eine Bewegung der Bewegungsschiene relativ zur Festschiene bzw . relativ zur Mittelschiene und Festschiene blockiert oder die Blockierung der Bewegung ist zumindest nur mit einer auf zubringenden Gegenkraft von außen aufhebbar .
Bei der Bewegung der Bewegungsschiene in die Schließrichtung, bei entladenem Kraf tspeicher und bei ausgefahrenem Schlitten, nimmt ein Klinkenorgan den Schlitten in die Schließrichtung mit , wobei dabei das Auf laden des Kraf tspeichers erfolgt . Das Klinkenorgan ist z . B . schwenkbar am Schlitten vorhanden . Beispielsweise ist das Klinkenorgan koppelbar mit dem Mitnehmer, welcher der Bewegungsscheine zugehörig ist oder mit dieser verbunden ist , bezogen auf einen Vollaus zug .
Beispielsweise ist die Getriebekontur des Schlittens als Zahnkontur ausgebildet .
Zum Beispiel ist die am Schlitten vorhandene Getriebekontur eine Zahnkontur, die als eine Zahnstange ausgebildet ist .
Beispielsweise ist die Zahnkontur der Zahnstange über eine halbe Länge des Schlittens ausgebildet . Zum Beispiel entspricht eine Breite der Zahnkontur zumindest angenähert einer Breite des Schlittens . Zum Beispiel ist die Zahnkontur in einem rückwärtigen Abschnitt des Schlittens oder an einem vorderen Abschnitt des Schlittens ausgebildet , bezogen auf den montierten Zustand an der Schienenführung, die an einem Möbel vorhanden ist .
Zum Beispiel bildet die Zahnstange einen Teil eines Zahnstangenantriebs zur Drehung des Verbindungselements bei einer linearen Verschiebung des Schlittens relativ zum Grundbauteil . Zum Beispiel weist das Zahnstangengetriebe die Gegen-Getriebekontur an dem Getriebeelement auf . Die getriebliche Verbindung zwischen dem Schlitten und dem Verbindungselement ist derart , dass ein Drehen des
Verbindungselements ein lineares Verschieben des Schlittens bewirkt und umgekehrt . Damit wird die Synchronisation von zwei über das Verbindungselement verbundenen Vorrichtungen ermöglicht .
Zum Beispiel ist die Zahnkontur am Schlitten im angeordneten Zustand nach oben ausgerichtet , z . B . an einer hori zontal ausgerichteten Außenseite des Schlittens ausgestaltet .
Zum Beispiel ist die Zahnkontur auf einer gleichen Seite des Schlittens ausgebildet , auf welcher auch die Herzkurve ausgebildet ist .
Zum Beispiel ist die Zahnkontur und/oder die Herzkurve auf einer im Nutz zustand eben ausgerichteten Außenseite des Schlittens ausgestaltet , zum Beispiel auf einer hori zontal ausgerichteten Außenseite des Schlittens ausgestaltet .
Zum Beispiel sind eine Basis-Ebene am Schlitten, auf welcher die Zahnkontur sich aufbaut , und eine Basis-Ebene am Schlitten, auf welcher die Herzkurve sich aufbaut , etwas versetzt zueinander in Richtung einer Höhe des Schlittens .
Zum Beispiel ist die Zahnkontur und/oder die Herzkurve auf einer im Nutz zustand vertikal ausgerichteten Außenseite des Schlittens ausgestaltet .
Zum Beispiel ist die Zahnkontur und/oder die Herzkurve auf einer im Nutz zustand hori zontal ausgerichteten Unterseite des Schlittens ausgestaltet .
Zum Beispiel ist die Zahnkontur und/oder die Herzkurve auf einer im Nutz zustand hori zontal ausgerichteten Oberseite des Schlittens ausgestaltet .
Zum Beispiel ist die Getriebekontur des Schlittens benachbart vorhanden zu einem Aufnahmeabschnitt der Vorrichtung, wobei der Aufnahmeabschnitt ausgebildet ist zur Unterbringung eines
Getriebeelements . Zum Beispiel dient das Getriebeelement für eine Verbindung des Verbindungselements und des Schlittens . Zum Beispiel dient das Getriebeelement für eine Kopplung der Bewegung des Schlittens und der Bewegung des Verbindungselements . Beispielsweise ist der Aufnahmeabschnitt am Grundbauteil ausgebildet . Beispielsweise ist der Aufnahmeabschnitt durch eine Rundöf fnung oder eine Vertiefung mit einer Wandung gebildet , wobei die Wandung die Rundöf fnung zumindest teilweise umfänglich umschließt . Beispielsweise fällt eine zentrale Achse der Rundöf fnung, wie z . B . eine zentrale Achse zur Umfangs form der Wandung der Rundöf fnung, mit der Drehachse des Verbindungselements zusammen, im angebrachten Zustand des Verbindungselements am Getriebeelement .
Beispielsweise ist die Vorrichtung so gestaltet , dass die zentrale Achse zur Umfangs form der Wandung der Rundöf fnung quer z . B . senkrecht zur Verschieberichtung des Schlittens am Grundbauteil ausgerichtet ist .
Beispielsweise ist die Vorrichtung so gestaltet , dass die Drehachse des Verbindungselements quer z . B . senkrecht zur Verschieberichtung des Schlittens am Grundbauteil ausgerichtet ist .
Beispielsweise ist ein vom Aufnahmeabschnitt umschlossenes Volumen oder ein umschlossener Raum benachbart zur Getriebekontur am Schlitten . Beispielsweise ragt in j eder möglichen Verschiebestellung des Schlittens ein Abschnitt der Getriebekontur in den Bereich des Volumens , das vom Aufnahmeabschnitt umschlossen ist . Beispielsweise ragt ein Abschnitt der Getriebekontur das vom Aufnahmeabschnitt umschlossene Volumen . Beispielsweise ragt ein Abschnitt der Zahnstange in den Aufnahmeabschnitt hinein bzw . in das vom Aufnahmeabschnitt umschlossene Volumen .
Beispielsweise ist die Getriebekontur des Schlittens linear bewegbar in tangentialer Richtung zu einer Drehachse des
Verbindungselements . Zum Beispiel ist die Drehachse des Verbindungselements quer zur Längsrichtung der beiden verbundenen Vorrichtungen ausgerichtet . Zum Beispiel ist die Drehachse des Verbindungselements quer zur Bewegungsrichtung des Schlittens ausgerichtet . Beispielsweise ist die Zahnstangenkontur entsprechend der linearen Hin- und Herbewegung des Schlittens bewegbar . Zum Beispiel grei ft ein Abschnitt der Zahnstangenkontur in das vom Aufnahmeabschnitt umschlossene freie Volumen . Der Abschnitt der Zahnstangenkontur im Bereich des Aufnahmeabschnitts ist getrieblich verbindbar mit der Gegen- Getriebekontur am Getriebeelement , wenn das Getriebeelement im Aufnahmeabschnitt untergebracht ist .
Beispielsweise steht die Getriebekontur des Schlittens getrieblich in Eingri f f mit einer Gegen-Getriebekontur, die an dem Getriebeelement ausgebildet ist . Das Getriebeelement und das Verbindungselement sind drehfest verbindbar, zum Beispiel lösbar fest verbindbar . Beispielsweise ist ein bewegbares Verschlussorgan des Getriebeelements vorhanden, das aus einer of fenen Stellung in eine Raststellung am Getriebeelement bringbar ist . Bei am Getriebeelement eingebrachtem zum Beispiel eingestecktem Endabschnitt des Verbindungselements ist das Verbindungselement fest fixierbar am Getriebeelement in der Raststellung des Verschlussorgans . Zum Beispiel ist das Verschlussorgan über ein Gelenk wie z . B . ein Filmscharnier beweglich am restlichen Teil des Getriebeelements bewegbar vorhanden . Zum Beispiel ist das Verschlussorgan aufklappbar und in die Raststellung zuklappbar am Getriebeelement vorhanden .
Zum Beispiel ist die Gegen-Getriebekontur als ein Zahnrad oder als ein Ritzelabschnitt bzw . als ein Ritzel ausgebildet .
Zum Beispiel ist das Getriebeelement als ein separates Bauteil ausgebildet ist , wobei das Getriebeelement mit dem Schlitten getrieblich verbunden ist . Beispielsweise sind die Getriebekontur des Schlittens und die Gegen-Getriebekontur des Getriebeelements miteinander in einem getrieblichen Eingri f f .
Zum Beispiel ist das Getriebeelement lösbar verbunden am Grundbauteil aufgenommen, z . B . an bzw . in dem Aufnahmeabschnitt auf genommen .
Beispielsweise ist das Getriebeelement zur lösbaren Anbringung eines Endabschnitts des Verbindungselements ausgestaltet .
Beispielsweise ist die Gegen-Getriebekontur des Getriebeelements in dem Aufnahmeabschnitt am Grundbauteil auf genommen, z . b . umfänglich gelagert an einer Wand des Aufnahmeabschnitts . Die Gegen-Getriebekontur ist dabei mit der Getriebekontur des Schlittens , z . B . mit der Zahnstange , getrieblich verbunden .
Beispielsweise dient ein dem Getriebeelement zugehöriger weiterer bzw . ein zur Gegen-Getriebekontur axial benachbarter Abschnitt zum Einführen eines Längs-Endabschnitts des Verbindungselementes in das Getriebeelement . Beispielsweise erfolgt das Einführen des Verbindungselements in paralleler Ausrichtung oder leicht schräg der Längsachse des Verbindungselements zur Drehachse des Getriebeelements , in radialer Richtung zur Drehachse des Getriebeelements .
Zum Beispiel weist der zur Gegen-Getriebekontur benachbarte Abschnitt des Getriebeelements das Verschlussorgan auf , das über ein Gelenk wie z . B . ein Filmscharnier schwenkbar ist relativ zum restlichen Getriebeelement . Das Verschlussorgan dient zum Öf fnen des Getriebeelements für das Einführen des Verbindungselements und zum anschließenden klippbarem Verschließen des axial benachbarten Abschnitts zur Fixierung des eingeführten Verbindungselements am Getriebeelement .
Zum Beispiel weist der Aufnahmeabschnitt eine Wand auf , welche umfänglich zur Drehachse des Getriebeelements vorhanden ist . Zum Beispiel ist die Wand derart ausgebildet , dass die Wand mit einem geringen Spalt oder berührend an eine Außenseite der Gegen-Getriebekontur vorhanden ist . Zum Beispiel ist der Aufnahmeabschnitt of fen zum Einbringen des Getriebeelements .
Zum Beispiel ist die Wand bezogen auf die Drehachse des Getriebeelements teilumfänglich oder vollumfänglich ringförmig am Grundbauteil ausgestaltet . Zum Beispiel ist der Aufnahmeabschnitt in der Art einer Ringöf fnung oder in der Art einer Rundöf fnung ausgebildet , zum Einstecken des Getriebeelements .
Beispielsweise wird ein Bewegungssteuerungs-System für zwei Schienenführungen vorgeschlagen, wobei die zwei Schienenführungen zur gemeinsamen Bewegungs führung eines Möbelteils dienen, wobei das Bewegungssteuerungs-System zwei Vorrichtungen nach einer der oben beschriebenen Ausgestaltungen umfasst .
Zum Beispiel sind die beiden Vorrichtungen identisch ausgebildet . Zum Beispiel sind die beiden Vorrichtungen zur Anordnung an einer j eweiligen dazugehörigen Schienenführung ausgebildet , wobei die beiden Schienenführungen zur Bewegung desselben Möbelteils dienen . Zum Beispiel sind die beiden Vorrichtungen über das Verbindungselement miteinander synchronisiert , so dass eine Touch-Latch-Funktion bei beiden Vorrichtungen gleichzeitig und identisch erfolgt , wenn im montierten Zustand das geschlossene Möbelteil in Schließrichtung bewegt wird um z . B . wenige Millimeter . Dabei dreht das Verbindungselement simultan mit der Schiebebewegung der Schlitten der beiden Vorrichtungen .
Zum Beispiel wird eine Schienenführung mit einer mit einem Möbelkorpus verbindbaren Festschiene und mit einer mit einem Möbelteil koppelbaren Bewegungsschiene vorgeschlagen, wobei eine Vorrichtung nach einer der oben diskutierten Ausgestaltungen vorhanden ist .
Schließlich wird ein Möbel mit einem Möbelkorpus und einem bewegbaren Möbelteil vorgeschlagen, wobei zwei Schienenführungen und ein wie oben beschriebenes Bewegungssteuerungs-System vorgesehen sind .
Figurenbeschreibung
Weiter Merkmale und Vorteile der Erfindung sind anhand von schematisierten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Im Einzelnen zeigt:
Fig. 1 ein Bewegungssteuerungs-System und zwei Schienenführungen in perspektivischer Ansicht,
Fig. 2 einen vergrößerten Ausschnitt aus Fig. 1,
Fig. 3 die Anordnung aus Fig. 1 in einer Frontansicht,
Fig. 4 eine Schienenführung und einen Teil einer Vorrichtung gemäß der Anordnung aus Fig. 1 perspektivisch,
Fig. 5 der in Fig. 4 gezeigte Teil der Vorrichtung vergrößert,
Fig. 6 das in Fig. 5 gezeigte Teil der Vorrichtung ohne ein
Anbindungsgehäuse,
Fig. 7 einen Ausschnitt der Anordnung gemäß Fig. 5 von oben mit einem transparent dargestellten Deckel der Anordnung,
Fig. 8 von oben einen Schlitten der Anordnung gemäß Fig. 5 mit einem Verriegelungsbauteil umfassend ein Verriegelungsorgan,
Fig. 9 die Anordnung gemäß Fig. 8 ohne das Verriegelungsbauteil ,
Fig. 10 das Verriegelungsbauteil aus Fig. 8 umfassend das Verriegelungsorgan perspektivisch in Alleinstellung,
Fig. 11 ein perspektivisch dargestelltes Getriebeelement gemäß der Vorrichtungen aus Fig. 1-3,
Fig . 12 das Getriebeelement gemäß Fig . 11 in einer anderen perspektivischen Darstellung,
Fig . 13 eine andere Schienenführung und einen Teil einer alternativen Vorrichtung in einer Darstellung gemäß Fig . 4 ,
Fig . 14 einen Schlitten der Vorrichtung gemäß Fig . 13 vergrößert in perspektivischer Ansicht ,
Fig . 15 einen Teil der Vorrichtung aus Fig . 13 ohne ein Anbindungsgehäuse und
Fig . 16 die Anordnung gemäß Fig . 15 ohne ein Verriegelungsbauteil .
Für sich entsprechende Elemente unterschiedlicher Aus führungsbeispiele sind teils die gleichen Bezugs zeichen verwendet .
Fig . 1 zeigt ein Bewegungssteuerungs-System 1 an zwei Schienenführungen 2 und 3 , die j eweils als Vollaus zug mit einer Festschiene 4 , einer Mittelschiene 5 und einer Bewegungsschiene 6 ausgebildet sind . Das Bewegungssteuerungs-System 1 umfasst eine rechte Vorrichtung 7 zur Bewegungssteuerung der rechten Schienenführung 2 und eine linke Vorrichtung 8 zur Bewegungssteuerung der linken Schienenführung 3 . Eine Synchronisationseinrichtung 9 umfasst ein Verbindungselement 10 , das die Vorrichtungen 7 und 8 verbindet .
Die beiden Schienenführungen 2 und 3 dienen zur linearen Bewegungs führung einer Schublade an einem Möbelkorpus eines nicht dargestellten Möbels . Demgemäß ist die Bewegungsschiene 6 relativ zur fest am Möbelkorpus positionierbaren Festschiene 4
in eine Öf fnungsrichtung RI und in eine Schließrichtung R2 linear verschieblich .
Die Vorrichtungen 7 und 8 umfassen j eweils einen in den Figuren verdeckten Kraf tspeicher 11 , ein Grundbauteil 12 mit einem Anbindungsgehäuse 13 , einen zum Grundbauteil 12 verschieblichen Schlitten 14 , an dem ein Klinkenorgan 15 vorhanden ist , das mit einem Mitnehmer 16 an der Bewegungsschiene 6 zusammenwirkt .
Die Vorrichtungen 7 , 8 umfassen eine Verriegelungsanordnung 17 mit einer Herzkurve 18 und einem entlang der Herzkurve 18 in Anlage bringbaren Verriegelungsorgan 19 , das an einem Verriegelungsbauteil 20 vorhanden ist ( s . Fig . 10 ) .
Der Schlitten 14 weist eine Getriebekontur 21 auf , zur getrieblichen Bewegungskopplung der linearen Bewegung des Schlittens 14 und einer Drehbewegung D des Verbindungselements 10 um eine Längsachse L des Verbindungselements 10 .
Ein Aufnahmeabschnitt 22 der Vorrichtung 7 , 8 ist ausgebildet zur Unterbringung eines Getriebeelements 23 ( s . Fig . 11 , 12 ) . An dem Getriebeelement 23 ist eine Gegen-Getriebekontur 24 ausgebildet . Die Gegen-Getriebekontur 24 kämmt mit der Getriebekontur 21 . Das Getriebeelement 23 ermöglicht eine lösbare Anbringung eines Endabschnitts des Verbindungselements 10 .
Der zur Gegen-Getriebekontur 24 benachbarte Abschnitt des Getriebeelements 23 weist ein Verschlussorgan 26 auf , das über ein Gelenk 27 wie z . B . ein Filmscharnier schwenkbar ist relativ zum restlichen Getriebeelement 23 . Das Verschlussorgan 26 ist mit seinem dem Gelenk 27 entfernten Ende über Rastmittel 28 verrastbar, zur Verrastung des Verschlussorgans 26 in seiner Verschlussstellung gemäß der Darstellung in den Figuren 11 und 12 , allerdings ohne Verbindungselement 10 dargestellt , zur Sicherung eines eingelegten Verbindungselements 10 .
Der Aufnahmeabschnitt 22 weist eine Wand 25 auf, welche umfänglich zur Drehachse des eingeführten Verbindungselements 10 ausgebildet ist.
Die Vorrichtungen 7 und 8 funktionieren als Ausstoßvorrichtungen, an denen die Synchronisationseinrichtung 9 jeweils mit dem Getriebeelement 23 und dem Verbindungselement 10 auch weggelassen werden kann.
Bei der Vorrichtung 8 für eine als Teilauszug ausgebildete Schienenführung gemäß Figur 13 mit einer Festschiene 4 und einer Bewegungsschiene 6 ist eine Herzkurve 18 im Nutzzustand am Möbel nach unten weisend bzw. nach unten offen bzw. nach unten ausgerichtet, was die Fig. 14-16 verdeutlichen.
Die Vorrichtung 8 weist die gleiche Funktionsweise auf wie die Vorrichtung 7 bzw. 8 für die jeweils als Vollauszug ausgebildeten Schienenführungen 2 und 3. Die Vorrichtung 8, die für die als Teilauszug ausgebildete Schienenführung gemäß Figur 13 ausgebildet ist, ist an der Bewegungsschiene 6 angeordnet bzw. anordenbar. Der in Figur 13 nicht ersichtliche Mitnehmer, der mit dem Klinkenorgan 15 zusammenwirkt, ist an der Festschiene 4 vorhanden .
In Fig. 16 ist ein Verriegelungsbauteil 20 der Vorrichtung 8 nicht dargestellt.
In den Fig. 15 und 16 ist ein Anbindungsgehäuse 13 der Vorrichtung 8 nicht dargestellt.
Bezugs zeichenliste
1 Bewegungssteuerungs-System
2 Schienenführung
3 Schienenführung
4 Festschiene
5 Mittel schiene
6 Bewegungs schiene
7 Vorrichtung
8 Vorrichtung
9 Synchronisationseinrichtung
10 Verbindungs element
11 Kraft Speicher
12 Grundbauteil
13 Anbindungsgehäuse
14 Schlitten
15 Klinkenorgan
16 Mitnehmer
17 Ver r lege lungs anordnung
18 Herzkurve
19 Verriegelungsorgan
20 Verriegelungsbauteil
21 Getriebekontur
22 Aufnahme ab schnitt
23 Get riebe element
24 Gegen- Getriebekontur
25 Wand
26 Verschlussorgan
27 Gelenk
28 Rastmittel
Claims
1. Vorrichtung (7, 8) für die Bewegungssteuerung einer Schienenführung (2, 3) , die eine mit einem Möbelkorpus verbindbare Festschiene (4) und eine mit einem Möbelteil koppelbare Bewegungsschiene (6) umfasst, wobei die Bewegungsschiene (6) in eine Öf fnungsrichtung und in eine Schließrichtung relativ zur Festschiene (4) linear verschieblich ist, wobei die Vorrichtung (7, 8) im angeordneten Zustand an der Schienenführung (2, 3) für ein kraftunterstütztes Verschieben der Bewegungsschiene (6) aus einer Schließstellung der Bewegungsschiene (6) in die Öf fnungsrichtung ausgebildet ist, wobei die Vorrichtung (7, 8) einen Kraf tspeicher (11) , ein Grundbauteil (12) und einen zum Grundbauteil (12) verschieblichen Schlitten (14) aufweist, wobei der Schlitten (14) unter der Wirkung des geladenen Kraf tspeichers (11) in die Öf fnungsrichtung bewegbar ist und im montierten Zustand der Vorrichtung (7, 8) an der Schienenführung (2, 3) die Bewegungsschiene (6) in die Öf fnungsrichtung mitnimmt, und wobei die Vorrichtung (7, 8) eine Verriegelungsanordnung (17) mit einer Herzkurve (18) und ein entlang der Herzkurve (18) in Anlage bringbares Verriegelungsorgan (19) umfasst, so dass bei geladenem Kraf tspeicher (11) in einer Verriegelungsstellung der Vorrichtung (7, 8) ein Verschieben des Schlittens (14) in die Öf fnungsrichtung blockiert ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitten (14) die Herzkurve (18) umfasst.
2. Vorrichtung (7, 8) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Synchronisationseinrichtung (9) mit einem Verbindungselement (10) vorgesehen ist, wobei das Verbindungselement (10) ausgebildet ist, die Vorrichtung (7, 8) mit einer anderen entsprechenden Vorrichtung (7, 8) zu verbinden, wobei die beiden Vorrichtungen (7, 8) beabstandet voneinander vorhanden sind, wobei die beiden Vorrichtungen (7, 8) im verbundenen Zustand für eine Bewegungssteuerung von zwei
Schienenführungen (2, 3) für ein gemeinsames Möbelteil ausgebildet sind, und wobei das Verbindungselement (10) die beiden Schlitten (14) der beiden Vorrichtungen (7, 8) miteinander derart verbindet, dass eine synchronisierte Aufhebung der blockierten Stellung des Schlittens (14) der einen Vorrichtung (7, 8) und eines Schlittens (14) der anderen Vorrichtung (7, 8) dient, wobei eine lineare Bewegung des Schlittens (14) und eine Drehbewegung des Verbindungselements (10) um seine Längsachse mechanisch gekoppelt erfolgt.
3. Vorrichtung (7, 8) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitten (14) eine Getriebekontur (21) umfasst, wobei die Getriebekontur (21) zur getrieblichen Bewegungskopplung der linearen Bewegung des Schlittens (14) und einer Drehbewegung des Verbindungselements (10) um seine Längsachse ausgebildet ist.
4. Vorrichtung (7, 8) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bezogen auf den angeordneten Zustand der Vorrichtung (7, 8) an der Schienenführung (2, 3) die Herzkurve (18) auf einer Oberseite des Schlittens (14) ausgebildet ist.
5. Vorrichtung (7, 8) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Herzkurve (18) und das Verriegelungsorgan (19) derart aufeinander abgestimmt sind, dass die Verriegelungsstellung der Vorrichtung (7, 8) durch eine Bewegung des Schlittens (14) in die Schließrichtung aufhebbar ist .
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Getriebekontur (21) des Schlittens (14) als Zahnkontur ausgebildet ist.
7. Vorrichtung (7, 8) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Getriebekontur (21) des Schlittens (14) benachbart vorhanden ist zu einem Aufnahmeabschnitt (22) der Vorrichtung (7, 8) , wobei der
Aufnahmeabschnitt (22) ausgebildet ist zur Unterbringung eines Getriebeelements .
8. Vorrichtung (7, 8) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Getriebekontur (21) des Schlittens (14) linear bewegbar ist in tangentialer Richtung zu einer Drehachse des Verbindungselements (10) .
9. Vorrichtung (7, 8) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Getriebekontur (21) des Schlittens (14) getrieblich in Eingriff steht mit einer Gegen- Getriebekontur (21) , die an dem Getriebeelement (23) ausgebildet ist .
10. Vorrichtung (7, 8) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Getriebeelement (23) als ein separates Bauteil ausgebildet ist, wobei das Getriebeelement (23) mit dem Schlitten (14) getrieblich verbunden ist.
11. Vorrichtung (7, 8) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Getriebeelement (23) zur lösbaren Anbringung eines Endabschnitts des Verbindungselements (10) ausgestaltet ist.
12. Vorrichtung (7, 8) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmeabschnitt (22) eine Wand aufweist, welche umfänglich zur Drehachse des Getriebeelements (23) vorhanden ist.
13. Bewegungssteuerungs-System (1) für zwei Schienenführungen (2, 3) , die zur gemeinsamen Bewegungsführung eines Möbelteils dienen, wobei das Bewegungssteuerungs-System (1) zwei Vorrichtungen (7,
8) nach einem der vorhergehenden Ansprüche umfasst.
14. Schienenführung (2, 3) mit einer mit einem Möbelkorpus verbindbaren Festschiene (4) und mit einer mit einem Möbelteil koppelbaren Bewegungsschiene (6) , wobei eine Vorrichtung (7, 8) nach einem der Ansprüche 1 bis 12 vorhanden ist.
15. Möbel mit einem Möbelkorpus und einem bewegbaren Möbelteil, wobei zwei Schienenführungen (2, 3) nach Anspruch 14 und ein Bewegungssteuerungs-System (1) nach Anspruch 13 vorgesehen sind.
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