EP4698881A1 - System, umfassend ein zahnrad und eine prüfmaschine - Google Patents
System, umfassend ein zahnrad und eine prüfmaschineInfo
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Abstract
System, umfassend ein Zahnrad und eine Prüfmaschine, aufweisend - einen von einem elektrischen Antrieb drehbarer Drehtisch, - eine erste Linearachse, - eine zweite Linearachse, - ein mit einer Welle drehfest verbundenes Ritzel, - einen zweiten Antrieb, wobei mit dem Drehtisch Halterungen drehfest verbunden sind, wobei das Zahnrad mittels der Halterungen mit dem Drehtisch drehfest verbunden ist, wobei das Ritzel mit dem Zahnrad im Eingriff ist.
Description
System, umfassend ein Zahnrad und eine Prüfmaschine
Beschreibung:
Die Erfindung betrifft ein System, umfassend ein Zahnrad und eine Prüfmaschine.
Es ist allgemein bekannt, dass eine Linearachse ein Maschinenelement für entlang einer Geraden verschiebbare Komponenten sind.
Aus der DE 10 2011 011 946 A1 ist als nächstliegender Stand der Technik ein Verfahren zum Vermessen und Prüfen eines Werkstücks bekannt.
Aus der CN 1 03 969 B ist eine Zahnradprüfmaschine bekannt.
Aus der DE 11 2018 005 472 T5 ist eine Zahnradpositioniervorrichtung bekannn.t
Aus der US 2014 / 0 208 880 A1 ist ein segmentierter Zahnkranz bekannt.
Aus der CN 2 13 616 064 U ist eine Getriebeprüfmaschine bekannt.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die Prüfmaschine das Zahnrad bei Betriebsbedingungen prüfbar machen soll.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe bei der nach den in Anspruch 1 angegebenen Merkmalen gelöst.
Wichtige Merkmale der Erfindung bei dem System, umfassend ein Zahnrad und eine Prüfmaschine, sind, dass das System einen von einem elektrischen Antrieb drehbarer Drehtisch, eine erste Linearachse, eine zweite Linearachse, ein mit einer Welle drehfest verbundenes Ritzel,
einen zweiten Antrieb, insbesondere für die Welle, aufweist, wobei mit dem Drehtisch Halterungen drehfest verbunden sind, wobei das Zahnrad mittels der Halterungen mit dem Drehtisch drehfest verbunden ist, wobei das Ritzel mit dem Zahnrad im Eingriff ist, insbesondere wobei die Verzahnung des Ritzels mit der Verzahnung des Zahnrads im Eingriff ist, wobei der Achsabstand zwischen dem Zahnrad und dem Ritzel mittels der zweiten Linearachse steuerbar ist, wobei die auf die axiale Position des Zahnrads bezogene axiale Position des Ritzels mittels der ersten Linearachse steuerbar ist, insbesondere wobei das Ritzel mittels des zweiten Antriebs abbremsbar ist oder wobei das vom elektrischen zweiten Antrieb des Zahnrads über das Zahnrad an das Ritzel übertragene Drehmoment an den zweiten Antrieb.
Von Vorteil ist dabei, dass mittels der Prüfmaschine der bei Drehbewegung des Zahnrads erzeugte Schall überwachbar ist. Vorzugsweise wird der Schall, insbesondere Körperschall, von einem Sensor detektiert und das Signal des Sensors einer Fourieranalyse unterzogen und das so entstandene Spektrum auf Überschreiten eines einem jeweiligen Frequenzbereich zugeordneten Schwellwerts überwacht. Außerdem sind mit der Prüfmaschine weitere Zahneingriffsbedingungen überwachbar, wie die Kontaktfläche beim Zahneingriff und das Spiel, insbesondere Flankenspiel, des Zahneingriffs. Darüber hinaus werden der Rundlauf und die sonstigen Parameter für die Präzision des Zusammenbaus des Zahnrads, insbesondere die relative Ausrichtung der Segmente zueinander, prüfbar. Hierzu ist auch zusätzlich in der Prüfmaschine zumindest ein entsprechender Sensor angeordnet
Wichtig ist auch, dass die Drehachse des Zahnrads vertikal ausgerichtet ist, obwohl das Zahnrad bei realen Einsatzbedingungen, beispielsweise in einer Zementmühle, mit einer horizontal ausgerichteten Drehachse betrieben werden soll.
Der Betrieb des Zahnrads ist also in einer anderen Orientierung vorgesehen als in der Prüfmaschine, wobei die Drehachse bei dem vorgesehenen Betrieb senkrecht zur Drehachse des Zahnrades in der Prüfmaschine ausgerichtet ist.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung weist die Welle ein Wellenstück auf, das drehfest mittels eines Spannfutters mit einer Adapterwelle verbunden ist, die von einem zweiten Antrieb in Drehbewegung versetzbar ist oder abbremsbar ist, wobei am zweiten Antrieb eine elektromagnetisch betätigbare Bremse oder Kupplung angeordnet ist, insbesondere wobei der zweite Antrieb einen Elektromotor umfasst, insbesondere welcher am unteren Haltearm abgestützt ist. Von Vorteil ist dabei, dass das Wellenstück mit dem darauf aufgeschobenen Ritzel ersetzbar ist gegen ein anderes Wellenstück, wobei der das Wellenstück antreibende zweite Antrieb nicht ausgetauscht werden muss sondern beibehaltbar ist.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung weist das Zahnrad in Umfangsrichtung hintereinander angeordnete Segmente auf, wobei die jeweils zueinander nächstbenachbarten Segmente mittels Schrauben miteinander verbunden sind, insbesondere wobei jedes Segment einen verzahnten Bereich aufweist. Von Vorteil ist dabei, dass das Zahnrad segmentiert ausgeführt ist und beim Betrieb gehalten wird durch eine weitere Komponente, wie beispielsweise eine Trommel, insbesondere Zementtrommel, einer Zementmühle. Da der Prüfmaschine die das Zahnrad befestigende Komponente fehlt, wird das Zahnrad über eine Vielzahl von Halterungen gehalten. Die Segmente sind dabei miteinander schraubverbunden.
Die Segmente ermöglichen, die Herstellung eines großen Zahnrades mit Hilfe einer kleinen Verzahnungsmaschine, welche den verzahnten Bereich des Segments feinbearbeitet, insbesondere fräst oder schleift. Insbesondere ist also das Zahnrad größer als die verwendete Verzahnungsmaschine.
Ebenso ist das Zahnrad auf einer relativ zum Zahnrad gesehen kleinen Verzahnungsmaschine herstellbar.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung gleicht die Anzahl der Segmente der Anzahl der Halterungen, insbesondere wobei jedes Segment durch zumindest eine der Halterungen am Drehtisch befestigt ist. Von Vorteil ist dabei, dass jedes Segment einzeln mit zumindest einer Halterung gehalten wird. Insbesondere ist aber auch das Halten durch die Schraubverbindung der Segmente untereinander verbessert.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist die erste Linearachse senkrecht zur zweiten Linearachse ausgerichtet. Von Vorteil ist dabei, dass einerseits der Achsabstand, also die radiale Position des Ritzels steuerbar ist und andererseits die axiale Relativposition des Ritzels zum Zahnrad.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist die Drehachse des Ritzels parallel zur ersten Linearachse ausgerichtet, insbesondere also vertikal ausgerichtet. Von Vorteil ist dabei, dass die axiale Position des Ritzels einstellbar ist und somit auch die Breite des Zahneingriffs einstellbar ist.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist die Drehachse des Zahnrads parallel zur ersten Linearachse und/oder zur Drehachse des Ritzels ausgerichtet, insbesondere also vertikal ausgerichtet ist. Von Vorteil ist dabei, dass das Ritzel und das Zahnrad mit Stirnradverzahnung ausführbar sind.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist der maximale Durchmesser des Drehtisches kleiner als der maximale Durchmesser des Zahnrads. Von Vorteil ist dabei, dass das Zahnrad größer als der Drehtisch sein darf und somit das als Zahnkranz vom Drehtisch herunterfallen würde, wenn die Halterungen fehlen würden. Mittels der Halterungen ist das Zahnrad am Drehtisch befestigbar, wobei die Achse des Zahnrads koaxial zur Drehachse des Drehtisches ausgerichtet ist.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist das Zahnrad ringartig und/oder als Zahnkranz ausgebildet, wobei der maximale Durchmesser des Drehtisches kleiner ist als der lichte Innendurchmesser des Zahnrads, insbesondere wobei der von den Halterungen überdeckte Radialabstandsbereich mit dem von dem Drehtisch überdeckten Radialabstandsbereich und mit dem von dem Zahnrad überdeckten Radialabstandsbereich überlappt, insbesondere wobei der Drehtisch radial beabstandet ist vom Zahnrad. Von Vorteil ist dabei, dass das als Zahnkranz ausgeführte Zahnrad aus Segmenten präzise zusammensetzbar ist, weil mittels der Prüfmaschine die Abweichungen von der Sollposition und Sollausrichtung auf ein zulässiges Maß beschränkbar sind.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist die zweite Linearachse senkrecht zur Drehachse des Ritzels und senkrecht zur Drehachse des Zahnrads ausgerichtet,
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist mit der zweiten Linearachse das Ritzel mit dem Zahnrad in Eingriff bringbar. Von Vorteil ist dabei, dass mittels der zweiten Linearachse das Ritzel radial zum Zahnrad hinpositionierbar ist.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung sind der erste Haltearm und der von dem ersten Haltearm beabstandete zweite Haltearm von der zweiten Linearachse insbesondere in vertikaler Richtung bewegbar. Von Vorteil ist dabei, dass die vertikale Höhe des Ritzels an die vertikale Position des Zahnrads anpassbar ist.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist im zweiten, insbesondere unteren, Haltearm ein Stützlager aufgenommen, welches die Welle drehbar lagert, und/oder im ersten Haltearm ist ein Lager aufgenommen, welches die Welle drehbar lagert. Von Vorteil ist dabei, dass das Stützlager gegen eine Stufe des zweiten Haltearms angestellt ist.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist am zweiten Haltearm ein Sensor, insbesondere Körperschallsensor und/oder Winkelsensor, angeordnet und ist mit dem Haltearm mitbewegbar ist, insbesondere bei Bewegung der Linearachsen. Von Vorteil ist dabei, dass möglichst nahe am Eingriffsbereich die Werte einer physikalischen Größe, insbesondere Körperschall, erfassbar ist.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist am zweiten Haltearm ein Dornbereich ausgebildet, welcher die Welle abstützt. Von Vorteil ist dabei, dass die Welle stabil gelagert ist.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ragen die Halterungen über dem Drehtisch radial hervor, wobei der von den Halterungen in axialer Richtung überdeckte Bereich mit dem von dem Drehtisch in axialer Richtung überdeckten Bereich und mit dem von dem Zahnrad in axialer Richtung überdeckten Bereich überlappt. Von Vorteil ist dabei, dass trotz der Größe des Zahnrads diese auf der Prüfmaschine prüfbar ist. Insbesondere ist das Zahnrad von einem im Vergleich zum Zahnrad viel kleineren Drehtisch in Drehbewegung versetzbar ist.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist der Achsabstand zwischen dem Zahnrad und dem Ritzel mittels der Linearposition der zweiten Linearachse steuerbar. Von Vorteil ist dabei, dass das Ritzel zum Zahnrad hin fahrbar und in Eingriff bringbar ist.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist die erste Linearachse von einem ersten Synchronmotor angetrieben, und/oder die zweite Linearachse ist von einem zweiten Synchronmotor angetrieben. Von Vorteil ist dabei, dass die Linearachse auf die jeweiligen vorgesehenen Linearpositionen bringbar ist, insbesondere mit hoher Präzision.
Weitere Vorteile ergeben sich aus den Unteransprüchen. Die Erfindung ist nicht auf die Merkmalskombination der Ansprüche beschränkt. Für den Fachmann ergeben sich weitere
sinnvolle Kombinationsmöglichkeiten von Ansprüchen und/oder einzelnen Anspruchsmerkmalen und/oder Merkmalen der Beschreibung und/oder der Figuren, insbesondere aus der Aufgabenstellung und/oder der sich durch Vergleich mit dem Stand der Technik stellenden Aufgabe.
Die Erfindung wird nun anhand von schematischen Abbildungen näher erläutert:
In der Figur 1 ist eine erfindungsgemäße Prüfvorrichtung, insbesondere Prüfmaschine, für ein segmentiertes Zahnrad 1 in Seitenansicht dargestellt, wobei das Zahnrad mit einem Ritzel 2 im Eingriff ist.
In der Figur 2 ist ein Bereich der Aufnahme des Ritzels 2 schematisch skizziert.
Wie in den Figuren dargestellt, weist die Prüfvorrichtung einen Drehtisch 8 auf, welcher von einem elektrischen Antrieb in Drehbewegung versetzbar ist. Die Drehachse des Drehtisches 8 ist vorzugsweise vertikal ausgerichtet.
Auf dem Drehtisch sind Halterungen 9 montiert, welche das segmentierte Zahnrad 1 halten.
Die Halterungen 9 sind sowohl mit dem Drehtisch 8 als auch mit dem Zahnrad 1 lösbar verbunden. Das Zahnrad 1 ist aus Segmenten zusammengesetzt, welche miteinander verschraubt sind.
Die Segmente sind in - bezogen auf die Drehachse des Zahnrads - Umfangsrichtung hintereinander aneinandergereiht und mittels tangential gerichteter Schrauben miteinander verbunden.
Die Anzahl der Segmente des Zahnrads 1 beträgt zwischen fünf und vierzig.
Jedes der Segmente weist an seinem radial äußeren Umfang eine Verzahnung, insbesondere Geradverzahnung oder Schrägverzahnung auf.
Die Drehachse des Drehtisches 8 ist koaxial zur Drehachse des Zahnrads ausgerichtet.
Die radiale Richtung ist hier stets bezogen auf die Drehachse des Drehtisches 8. Die axiale Richtung und die Umfangsrichtung sind hier stets ebenfalls auf die Drehachse des Drehtisches bezogen.
Die Segmente sind zueinander identisch ausgeführt.
Das mit dem Zahnrad 1 im Eingriff sich befindende Ritzel 2 wird vom Zahnrad 1 angetrieben und weist eine zur Drehachse des Zahnrades 1 parallel ausgerichtete Drehachse auf.
Das Zahnrad 1 ist mittels Halterungen 9 gehalten, die auf dem Drehtisch 8 angeordnet sind. Die Halterungen 9 sind in Umfangsrichtung voneinander beabstandet, insbesondere gleichmäßig beabstandet.
Das Ritzel 2 ist drehfest mit einem Wellenstück verbunden oder das Ritzel 2 ist mit einem Wellenstück einstückig, insbesondere einteilig, ausgeführt.
Vorzugsweise ist das Wellenstück mit einem Spannfutter 20 sowie mit einem Adapterflansch 21 drehfest verbunden und wird daher im Folgenden als mehrteilig ausgeführte Welle 3 bezeichnet.
Die Welle 3 ist drehbar gelagert zu zwei Haltearmen (4, 6), von denen sie auch gehalten ist. Die Drehachse der Welle 3 ist vorzugsweise vertikal ausgerichtet.
Hierzu nimmt ein unterer Haltearm 6 ein Stützlager 22 auf, welches die Welle 3 drehbar lagert und von unten her abstützt. Auch im oberen Haltearm 4 ist ein Lager aufgenommen, welches die Welle 3 drehbar lagert.
Die beiden Haltearme (4, 6) sind mittels einer ersten Linearachse 5 verschiebbar angeordnet.
Somit ist das Ritzel 2 mittels der ersten Linearachse 5 linear verschiebbar, insbesondere in vertikaler Richtung.
Die erste Linearachse 5 und somit auch das Ritzel 2 sind mittels einer zweiten Linearachse 7 insbesondere horizontal verschiebbar.
Die Verschieberichtung der ersten Linearachse 5 ist vorzugsweise senkrecht zur Verschieberichtung der zweiten Linearachse 7 ausgerichtet.
Somit ist der Achsabstand zwischen der Drehachse des Zahnrads und der Drehachse des Ritzels mittels der Linearachse 7 steuerbar.
Die Drehachsen des Zahnrads 1 und des Ritzels 2 sind also parallel.
Zur Prüfung des Zahnrads 1 wird die Linearachse 7 derart verfahren, dass das Ritzel 2 im Eingriff ist mit dem Zahnrad 1. Somit ist dann der Zahneingriff beim Drehen des Zahnrads 1 prüfbar. Da das Zahnrad 1 aus miteinander schraubverbundenen Segmenten zusammengesetzt ist, ist durch die Prüfvorrichtung die Eingriffsbedingung überwachbar und somit die Präzision des Verbindens der Segmente überprüfbar.
Die Halterungen 9 sind am Drehtisch 8 befestigt und ragen radial über den Drehtisch 8 hervor. Somit ist ein Zahnrad 1 prüfbar, dessen Durchmesser größer ist als der maximale Durchmesser des Drehtisches 8. Das Zahnrad 1 ist also nicht auf dem Drehtisch aus den Segmenten zusammenbaubar.
Mit der vertikal gerichteten Linearachse 5 ist das Ritzel 2 in vertikaler Richtung verschiebbar und somit zum Zahnrad 1 ausrichtbar.
Der Drehtisch 8 wird vom elektrischen Antrieb angetrieben. Das Ritzel 2 wird somit vom Zahnrad 1 angetrieben. Um eine vorgegebene Belastung beim Zahneingriff zu erreichen, ist ein Antrieb 23 vorgesehen, welcher die vom Zahnrad 1 an das Ritzel 2 zugeführte Leistung abführt.
Als Antrieb 23 ist vorzugsweise ein Synchronmotor verwendbar, dem ein Getriebe vorgeschaltet ist.
Zur drehbaren Aufnahme des Ritzels 2 ist das Stützlager 22 im unteren Haltearm 6 aufgenommen.
Der Antrieb 23 ist unterhalb des Haltearms 6 angeordnet, also auf der vom Stützlager 22 abgewandten Seite des Haltearms 6.
Am Antrieb 23 ist ein Winkelgeber 24 eines Sensors angeordnet, so dass mit dem Sensor ein Wert der Winkellage der Welle 3 erfassbar ist. Die Signale des Sensors werden einer Steuerung zugeleitet, welche Ansteuersignale für den Antrieb 23 und für den elektrischen Antrieb des Drehtisches 8 erzeugt.
An ihrer in Gravitationsrichtung nach unten gerichteten Stirnseite ist die Welle3 auf einem Dorn 26 abgestützt, der einerseits als Auflagerung und andererseits als Zentrierung fungiert. Der Dorn 26 ist im oder am unteren Haltearm angeordnet.
Vorzugsweise ist eine Kupplung oder Bremse 25 in Gravitationsrichtung unterhalb des elektrischen Antriebs 23 angeordnet. Somit ist die von der Welle 3 zum Antrieb 23 über die Kupplung oder Bremse 25 führende Drehmomentdurchleitung unterbrechbar, abhängig von dem Zustand der Kupplung oder Bremse 25. Auf diese Weise ist die Belastung unterdrückbar beziehungsweise steuerbar.
Axial neben dem Stützlager 22 ist ein Wellendichtring angeordnet, welcher den unteren Haltearm 6 zur Welle 3 hin abdichtet.
Jede Linearachse (5, 7) ist vorzugsweise von einem Synchronmotor angetrieben.
Vorzugsweise wird der elektrische Antrieb des Drehtisch 8 motorisch betrieben und der Antrieb 23 generatorisch betrieben. Dabei sind der Rundlauf des Zahnrads 1 und weitere Parameter des Zahnrads 1 einfach und schnell prüfbar. Bei motorischem Betrieb des zweiten Antriebs 23, insbesondere und generatorischem Betrieb des elektrischen Antriebs, also ersten Antriebs, ist allerdings eine Prüfung ausführbar, welche den realen Einsatzbedingungen näherkommt.
Bei weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsbeispielen gleicht die Anzahl der Segmente der Anzahl der Halterungen 9. Somit ist jedes Segment durch genau eine Halterung 9 gehalten.
Bezugszeichenliste
1 segmentiertes Zahnrad
2 Ritzel
3 Welle
4 oberer Haltearm
5 Linearachse, vertikal
6 unterer Haltearm
7 Linearachse, horizontal
8 Drehtisch
9 Halterung
20 Spannfutter
21 Adapterwelle
22 Stützlager
23 Antrieb
24 Winkelgeber
25 Kupplung oder Bremse
26 Dorn
Claims
1. System, umfassend ein Zahnrad und eine Prüfmaschine, aufweisend einen von einem elektrischen Antrieb drehbarer Drehtisch, eine erste Linearachse, eine zweite Linearachse, ein mit einer Welle drehfest verbundenes Ritzel, einen zweiten Antrieb, insbesondere für die Welle, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Drehtisch Halterungen drehfest verbunden sind, wobei das Zahnrad mittels der Halterungen mit dem Drehtisch drehfest verbunden ist, wobei das Ritzel mit dem Zahnrad im Eingriff ist, insbesondere wobei die Verzahnung des Ritzels mit der Verzahnung des Zahnrads im Eingriff ist, wobei der Achsabstand zwischen dem Zahnrad und dem Ritzel mittels der zweiten Linearachse steuerbar ist, wobei die auf die axiale Position des Zahnrads bezogene axiale Position des Ritzels mittels der ersten Linearachse steuerbar ist, insbesondere wobei das Ritzel mittels des zweiten Antriebs abbremsbar ist oder wobei das vom elektrischen zweiten Antrieb des Zahnrads über das Zahnrad an das Ritzel übertragene Drehmoment an den zweiten Antrieb.
2. System nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Welle ein Wellenstück aufweist, das drehtest mittels eines Spannfutters mit einer Adapterwelle verbunden ist, die von dem zweiten Antrieb in Drehbewegung versetzbar ist oder abbremsbar ist, wobei am zweiten Antrieb eine elektromagnetisch betätigbare Bremse oder Kupplung angeordnet ist, insbesondere wobei der zweite Antrieb einen Elektromotor umfasst, insbesondere welcher an einem unteren Haltearm abgestützt ist.
3. System nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Zahnrad in Umfangsrichtung hintereinander angeordnete Segmente aufweist, wobei die jeweils zueinander nächstbenachbarten Segmente mittels Schrauben miteinander verbunden sind, insbesondere wobei jedes Segment einen verzahnten Bereich aufweist.
4. System nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl der Segmente der Anzahl der Halterungen gleicht, insbesondere wobei jedes Segment durch zumindest eine der Halterungen am Drehtisch befestigt ist.
5. System nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Linearachse senkrecht zur zweiten Linearachse ausgerichtet ist.
6. System nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachse des Ritzels parallel zur ersten Linearachse ausgerichtet ist, insbesondere also vertikal ausgerichtet ist, und/oder die Drehachse des Zahnrads parallel zur ersten Linearachse und/oder zur Drehachse des Ritzels ausgerichtet ist, insbesondere also vertikal ausgerichtet ist.
7. System nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der maximale Durchmesser des Drehtisches kleiner ist als der maximale Durchmesser des
Zahnrads und/oder dass das Zahnrad ringartig und/oder als Zahnkranz ausgebildet ist, wobei der maximale Durchmesser des Drehtisches kleiner ist als der lichte Innendurchmesser des Zahnrads, insbesondere wobei der von den Halterungen überdeckte Radialabstandsbereich mit dem von dem Drehtisch überdeckten Radialabstandsbereich und mit dem von dem Zahnrad überdeckten Radialabstandsbereich überlappt, insbesondere wobei der Drehtisch radial beabstandet ist vom Zahnrad.
8. System nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Linearachse senkrecht zur Drehachse des Ritzels und senkrecht zur Drehachse des Zahnrads ausgerichtet ist, und/oder dass mit der zweiten Linearachse das Ritzel mit dem Zahnrad in Eingriff bringbar ist.
9. System nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein erster Haltearm und ein von dem ersten Haltearm beabstandete zweite Haltearm von der zweiten Linearachse insbesondere in vertikaler Richtung bewegbar sind.
10. System nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im zweiten, insbesondere in dem unteren, Haltearm ein Stützlager aufgenommen ist, welches die Welle drehbar lagert und/oder dass im ersten Haltearm ein Lager aufgenommen ist, welches die Welle drehbar lagert.
11. System nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am zweiten Haltearm ein Sensor, insbesondere Körperschallsensor und/oder Winkelsensor, angeordnet ist und mit dem Haltearm mitbewegbar ist, insbesondere bei Bewegung der Linearachsen.
12. System nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am zweiten Haltearm ein Dornbereich ausgebildet ist, welcher die Welle abstützt.
13. System nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterungen über dem Drehtisch radial hervorragen, wobei der von den Halterungen in axialer Richtung überdeckte Bereich mit dem von dem Drehtisch in axialer Richtung überdeckten Bereich und mit dem von dem Zahnrad in axialer Richtung überdeckten Bereich überlappt.
14. System nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Achsabstand zwischen dem Zahnrad und dem Ritzel mittels der Linearposition der zweiten Linearachse steuerbar ist.
15. System nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Linearachse von einem ersten Synchronmotor angetrieben ist, und/oder dass die zweite Linearachse von einem zweiten Synchronmotor angetrieben ist.
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