EP4698109A1 - Gehörknöchelchenprothese - Google Patents

Gehörknöchelchenprothese

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EP4698109A1
EP4698109A1 EP24719511.8A EP24719511A EP4698109A1 EP 4698109 A1 EP4698109 A1 EP 4698109A1 EP 24719511 A EP24719511 A EP 24719511A EP 4698109 A1 EP4698109 A1 EP 4698109A1
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EP
European Patent Office
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coupling element
auditory ossicle
supports
prosthesis according
auditory
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Pending
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EP24719511.8A
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English (en)
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Inventor
Uwe Steinhardt
Dirk Beutner
Clemens KUEN
Magdalena Schweissgut
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MED EL Elektromedizinische Geraete GmbH
Original Assignee
MED EL Elektromedizinische Geraete GmbH
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Publication date
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Pending legal-status Critical Current

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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
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    • A61F2/00Filters implantable into blood vessels; Prostheses, i.e. artificial substitutes or replacements for parts of the body; Appliances for connecting them with the body; Devices providing patency to, or preventing collapsing of, tubular structures of the body, e.g. stents
    • A61F2/02Prostheses implantable into the body
    • A61F2/18Internal ear or nose parts, e.g. ear-drums
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Abstract

Die Erfindung schlägt vor, an einem teilringförmigen, sich über etwa 270° in einer Umfangsrichtung erstreckenden Ankoppelelement (2) einer Gehörknöchelchenprothese (1) zwei seitlich einander gegenüber abstehende, beispielsweise lochscheibenförmige Stützen (7) vorzusehen, die die Gehörknöchelchenprothese (1) gegen Kippen an einem Gehörknöchelchen abstützen und dadurch ein Implantieren der Gehörknöchelchenprothese (1) erleichtern.

Description

Gehörknöchelchenprothese
[0001] Die Erfindung betrifft eine Gehörknöchelchenprothese mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1.
[0002] Gehörknöchelchenprothesen dienen als Ersatz eines oder mehrerer Gehörknöchelchen im menschlichen Mittelohr und übertragen anstatt des oder der ersetzten Gehörknöchelchen durch Schallwellen erzeugte Schwingungen des Trommelfells auf ein vorhandenes Gehörknöchelchen, meist auf den Steigbügel. Möglich ist auch eine Übertragung einer Schwingung eines künstlichen, in ein menschliches Ohr implantierten Schwingungserzeugers auf ein Gehörknöchelchen.
[0003] Die Europäische Patentanmeldung EP 2 926 771 A1 offenbart eine Gehörknöchelchenprothese mit einem streifenförmigen Ankoppelelement, das zu einem Teilring gebogen ist, der sich über etwa 270° in einer Umfangsrichtung erstreckt derart, dass eine Öffnung verbleibt, durch die das Ankoppelelement auf einen stabförmigen Teil eines Gehörknöchelchens aufsetzbar ist, um die Gehörknöchelchenprothese an dem Gehörknöchelchen zu befestigen.
[0004] Ein Problem beim Implantieren einer Gehörknöchelchenprothese ist, dass die Gehörknöchelchenprothese beim Aufsetzen des Ankoppelelements auf ein Gehörknöchelchen und beim Ausrichten des Ankoppelelements am Gehörknöchelchen kippen kann. Liegt infolgedessen beispielsweise ein Prothesenkörper der Gehörknöchelchenprothese in einem Loch, das ein Chirurg zur Implantation der Gehörknöchelchenprothese durch eine Fußplatte eines Steigbügels gebohrt hat, an der Fußplatte an, anstatt mit einem Ringspalt zwischen dem Prothesenkörper und dem Loch in der Fußplatte des Steigbügels durch die Fußplatte in ein Innenohr durchgeführt zu sein, ist eine Schallübertragung in das Innenohr verschlechtert. Der Prothesenkörper ist eine Art Schaft, der nach außen von dem teilringförmigen Ankoppelelement der Gehörknöchelchenprothese absteht. Erschwerend kommt hinzu, dass eine Sicht eines Chirurgs beim Operieren im Mittelohr eingeschränkt ist und deswegen ein schlechter Sitz des Ankoppelelements der Gehörknöchelchenprothese auf dem Gehörknöchelchen nicht immer erkennbar ist.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist, eine Gehörknöchelchenprothese der vorstehenden Art vorzuschlagen, deren Halt gegen ein Kippen an einem Gehörknöchelchen verbessert ist.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Die erfindungsgemäße Gehörknöchelchenprothese weist ein teilringförmiges Ankoppelelement zu einer Befestigung der Gehörknöchelchenprothese an einem Gehörknöchelchen auf. In einer Umfangsrichtung erstreckt sich das Ankoppelelement über mehr als 180° und weniger als 360° und vorzugsweise über etwa 270° derart, dass das Ankoppelelement eine Öffnung aufweist, durch die es auf ein Gehörknöchelchen aufgesetzt werden kann. Zum Aufsetzen auf das Gehörknöchelchen wird das Ankoppelelement elastisch und/oder plastisch aufgeweitet derart, dass das Gehörknöchelchen durch die Öffnung des Ankoppelelements passt. Nach dem Aufsetzen auf das Gehörknöchelchen federt das Ankoppelelement wieder zusammen oder wird plastisch wieder zusammen gebogen. Dadurch dass sich das Ankoppelelement über mehr als 180° in der Umfangsrichtung erstreckt, hält es durch Formschluss in radialer Richtung auf dem Gehörknöchelchen. Aufgesetzt wird das Ankoppelelement auf einen stabförmigen Teil des Gehörknöchelchens, beispielsweise auf einen Bügel eines Steigbügels, auf einen Fortsatz oder Schenkel eines Amboss oder auf einen Hammergriff eines Hammers. Dabei sind mit „Steigbügel“, „Amboss“ und „Hammer“ Gehörknöchelchen in einem menschlichen Ohr gemeint. „Fortsatz“ und „Schenkel“ sind zwei Bezeichnungen für einen gleichen Teil des Amboss.
[0007] Das Ankoppelelement der erfindungsgemäßen Gehörknöchelchenprothese weist eine oder mehrere Stützen auf, die seitlich von dem Ankoppelelement abstehen, wobei „seitlich“ von Stirnseiten des Ankoppelelements abstehend beziehungsweise senkrecht zu einer Radialen und senkrecht zu einer T angente des Ankoppelelements bedeutet. Die Stütze oder Stützen verlängern eine Abstützung an dem Teil des Gehörknöchelchens, auf das das Ankoppelelement aufgesetzt ist, in einer Längsrichtung des Teils des Gehörknöchelchens und erhöht dadurch eine Kippfestigkeit des Ankoppelelements am Gehörknöchelchen und damit der Gehörknöchelchenprothese insgesamt gegen ein Kippen des Ankoppelelements und der Gehörknöchelchenprothese um eine Querachse des Teils des Gehörknöchelchens, auf das das Ankoppelelement aufgesetzt ist. Die Erfindung vereinfacht ein Implantieren der Gehörknöchelchenprothese in einem Mittelohr und erhöht eine Wahrscheinlichkeit eines guten Sitzes des Ankoppelelements auf dem Gehörknöchelchen im Sinne einer guten Schallübertragung in ein Innenohr.
[0008] Die abhängigen Ansprüche haben vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung zum Gegenstand.
[0009] Vorzugsweise weist das Ankoppelelement der erfindungsgemäßen Gehörknöchelchenprothese eine zylinderförmige Innenumfangsfläche auf. Mit der Innenumfangsfläche liegt das Ankoppelelement an dem Gehörknöchelchen an, wenn das Ankoppelelement wie vorgesehen auf das Gehörknöchelchen aufgesetzt ist derart, dass das Ankoppelelement das Gehörknöchelchen umschließt. In axialer Richtung des gedachten Zylinders, den das Ankoppelelement umschließt, ist das Ankoppelelement vorzugsweise kurz, das heißt das Ankoppelelement ist in axialer Richtung vorzugsweise schmal im Verhältnis zu seinem Durchmesser. Die Innenumfangsfläche des Ankoppelelements ist insbesondere kreiszylinderförmig, kann allerdings bei Ausführungen der Erfindung auch die Form eines Zylinders mit einer anderen, vorzugsweise runden Querschnittsfläche als eines Kreises aufweisen. Eine Innenfläche der Stütze, mit der die Stütze an dem Gehörknöchelchen anliegt, wenn das Ankoppelelement auf das Gehörknöchelchen aufgesetzt ist, befindet sich seitlich neben dem Ankoppelelement an der Innenumfangsfläche des Ankoppelelements, also an einer Umfangsfläche des gedachten Zylinders, den das Ankoppelelement umschließt. Die Innenfläche der Stütze ist die Fläche der Stütze, die einer Achse des gedachten Zylinders zugewandt ist.
[0010] Möglich ist auch eine konische Innenumfangsfläche des Ankoppelelements zur Anpassung an beispielsweise einen Ambossschenkel, der sich in einer Richtung verjüngt. In diesem Fall befindet sich die Innenfläche der Stütze an dem Kegel, den das Ankoppelelement umschließt. Ein Nachteil einer konischen Innenumfangsfläche des Ankoppelelements ist allerdings, dass das Ankoppelelement mit richtiger Orientierung auf das Gehörknöchelchen aufgesetzt werden muss, das heißt die Innenumfangsfläche des Ankoppelelements muss sich in einer gleichen Richtung verjüngen wie das umschlossene Gehörknöchelchen. Wie für eine zylinderförmige Innenumfangsfläche gilt auch für eine kegelstumpfförmige Innenumfangsfläche, dass sie eine kreisförmige oder eine runde, aber nicht kreisförmige Querschnittsfläche aufweisen kann.
[0011] Vorzugsweise weist das Ankoppelelement der erfindungsgemäßen Gehörknöchelchenprothese Stützen an beiden Stirnseiten beziehungsweise an beiden Stirnrändern auf, die in entgegengesetzte Richtungen seitlich von dem Ankoppelelement abstehen. Insbesondere sind zwei Stützen einander gegenüber an den beiden Stirnseiten des Ankoppelelements angeordnet und stehen in entgegengesetzten Richtungen seitlich von dem Ankoppelelement ab. Stützen an beiden Stirnseiten des Ankoppelelements verlängern eine Abstützung des Ankoppelelements am Gehörknöchelchen in axialer Richtung des Ankoppelelements beziehungsweise in einer Längsrichtung des Gehörknöchelchens, auf das die Gehörknöchelchen aufgesetzt ist oder wird, und verbessern auf diese Weise die Abstützung des Ankoppelelements am Gehörknöchelchen gegen Kippen.
[0012] Das Ankoppelelement kann eine Stütze oder es kann mehrere Stützen an einer oder an beiden Stirnseiten aufweisen, die gleichmäßig oder ungleichmäßig über einen Umfang des Ankoppelelements verteilt angeordnet sind. Beispielsweise weist das Ankoppelelement zwei Stützen an einer Stirnseite oder zwei Stützen an jeder Stirnseite auf, die einander gegenüber angeordnet sind, das heißt die Stützen sind um 180° in der Umfangsrichtung versetzt zueinander. Dadurch stützen die Stützen das Ankoppelelement am Gehörknöchelchen gegen Kippen in zwei entgegengesetzten Richtungen in einer Kippebene ab. Diese Ausgestaltung der Erfindung ist insbesondere von Vorteil, wenn es eine Hauptkipprichtung gibt, das heißt wenn bekannt ist, in welcher Richtung die Gehörknöchelchenprothese am stärksten belastet wird. Ebenfalls sind nicht gegenüberliegende Stützen möglich, das heißt ein anderer Versatz als 180° der Stützen in der Umfangsrichtung des Ankoppelelements. Es können Stützen paarweise einander gegenüber an beiden Stirnseiten des Ankoppelelements vorgesehen sein und/oder es sind Stützen an den beiden Stirnseiten in der Umfangsrichtung des Ankoppelelements zueinander versetzt angeordnet.
[0013] Vorzugsweise weist das Ankoppelelement der erfindungsgemäßen Gehörknöchelchenprothese an der einen oder an beiden Stirnseiten eine oder zwei Stützen auf. Möglich sind auch Ausführungen der Erfindung mit mehr als zwei, beispielsweise bis zu fünf Stützen an der einen oder an beiden Stirnseiten.
[0014] Eine Ausführung der Erfindung sieht einen wellenförmigen oder einen verzahnten Stirnrand des Ankoppelelements vor, wobei die Wellen oder Zähne am Stirnrand des Ankoppelelements die Stützen bilden. Diese Ausführung der Erfindung weist vorzugsweise mehr als fünf Stützen mit kurzen Abständen in der Umfangsrichtung des Ankoppelelements auf. „Verzahnt“ bedeutet einen Stirnrand nach Art eine Sägeblatts oder einer Zahnstange, wobei die Zähne, das heißt die Stützen radial zum Ankoppelelement gesehen eine grundsätzlich beliebige Form aufweisen können. Beispielsweise sind die Zähne beziehungsweise Stützen dreieckig, sägezahnförmig, rechteckig oder trapezförmig.
[0015] In der Umfangsrichtung ist die Stütze vorzugsweise kurz im Verhältnis zum Ankoppelelement, das heißt die Stütze erstreckt sich beispielsweise nur über etwa ein Halb eines Durchmessers des Ankoppelelements oder weniger in der Umfangsrichtung des Ankoppelelements. Dadurch erhöht die Stütze eine Biegesteifigkeit des Ankoppelelements in radialer Richtung, das heißt im Sinne einer Durchmesseränderung des Ankoppelelements nur wenig und erschwert nicht das Aufsetzen des Ankoppelelements auf das Gehörknöchelchen und ein Festdrücken des Ankoppelelements auf dem Gehörknöchelchen. [0016] Vorzugsweise weist das Ankoppelelement einen teilringförmigen Streifen auf, der senkrecht zu seiner Dicke zu dem Teilring gebogen ist, das heißt die Dicke des Ankoppelelements ist radial zum teilringförmigen Ankoppelelement. In der Umfangsrichtung außerhalb der Stütze/n beziehungsweise zwischen den Stützen weist das Ankoppelelement bei Ausführungen der Erfindung eine konstante Breite auf, wobei die Breite eine Abmessung des Ankoppelelements in achsparalleler Richtung des teilringförmigen Ankoppelelements ist. Beispielsweise weist das Ankoppelelement einen rechteckigen oder trapezförmigen oder eventuell einen ovalen Ringquerschnitt auf, dessen größere Abmessung sich achsparallel und dessen kleinere Abmessung sich radial zum teilringförmigen Ankoppelelement erstreckt. Die Stütze/n stehen achsparallel oder in einem Kegelwinkel von einem Stirnrand oder von beiden Stirnrändern des teilringförmigen Streifens ab. Insbesondere ist ein Querschnitt des Streifens außerhalb beziehungsweise in der Umfangsrichtung des Ankoppelelements zwischen den Stützen über einen Umfang des Ankoppelelements konstant.
[0017] Das Ankoppelelement kann sich in einer Radialebene zu einer Achse des teilringförmigen Ankoppelelements befinden. Eine Ausgestaltung der Erfindung sieht ein wendeiförmiges Ankoppelelement vor. Das heißt das Ankoppelelement verläuft nicht in einer Radialebene zu seiner Achse, sondern weist eine - insbesondere kleine - Steigung auf, die nicht konstant sein muss.
[0018] Die Stütze/n von Ausführungen der Erfindung weisen ein in radialer Richtung durchgehendes Loch auf. Beispielsweise weist/en die Stütze die Form einer kreisrunden oder nichtkreisrunden oder einer mehreckigen, beispielsweise dreiecksförmigen Lochscheibe auf. Das Loch in der/n Stütze/n verlängert deren Kantenlängen und verbessert dadurch einen Halt des Ankoppelelements beziehungsweise seiner Stütze/n auf dem Gehörknöchelchen durch Adhäsion.
[0019] Eine Ausgestaltung der Erfindung sieht einen nach außen von dem Ankoppelelement abstehenden Prothesenkörper zur Schallübertragung beispielsweise in das Innenohr vor. Der Prothesenkörper ist beispielsweise ein radial nach außen von dem Ankoppelelement abstehender Schaft. Die Stütze des Ankoppelelements ist bei Ausführungen der Erfindung in Verlängerung des Prothesenkörpers am Ankoppelelement angeordnet, das heißt in einer Ebene mit dem Prothesenkörper. In einer Längsrichtung des Prothesenkörpers gesehen befindet sich die Stütze dadurch neben dem Prothesenkörper und stützt die erfindungsgemäße Gehörknöchelchenprothese seitlich neben dem Ankoppelelement gegen Kippen um eine radiale Achse des Ankoppelelements beziehungsweise um eine Querachse des Prothesenkörpers an dem Gehörknöchelchen ab.
[0020] Bei einer Ausgestaltung der Erfindung weist das Ankoppelelement Langlöcher oder Schlitze auf, die schräg zur Umfangsrichtung angeordnet sind. Die Langlöcher erleichtern ein Biegen des Ankoppelements bei einer gegebenen Breite des Ankoppelements. Das Ankop- pelement lässt sich dadurch leichter an das Gehörknöchelchen anformen und federt weniger auf.
[0021] Sämtliche in der Beschreibung genannten und/oder der Zeichnung dargestellten Merkmale können einzeln für sich oder in jeder beliebigen Kombination bei Ausführungen der Erfindung verwirklicht sein. Ausführungen der Erfindung, die nicht alle, sondern nur einen Teil der Merkmale eines Anspruchs, auch des unabhängigen Anspruchs, aufweisen, sind möglich.
[0022] Die Erfindung wird nachfolgend anhand in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen:
[0023] Figur 1 eine erfindungsgemäße Gehörknöchelchenprothese in perspektivischer Darstellung;
[0024] Figur 2 eine Ansicht der Gehörknöchelchenprothese aus Figur 1 ;
[0025] Figur 3 eine Seitenansicht der Gehörknöchelchenprothese aus Figur 1 in einer gegenüber Figur 2 um 90° gedrehten Darstellung;
[0026] Figur 4 eine Stirnansicht der Gehörknöchelchenprothese aus Figuren 1 bis 3; und
[0027] Figuren 5 bis 10 abgewandelte Ausführungen der Gehörknöchelchenprothese aus Figuren 1 bis 4 gemäß der Erfindung in einer Figur 1 entsprechenden perspektivischen Darstellung. [0028] Grundsätzlich sind in den Figuren gleiche Teile mit gleichen Bezugszahlen versehen.
[0029] Die in Figuren 1 bis 4 dargestellte, erfindungsgemäße Gehörknöchelchenprothese 1 ist zum
Ersatz eines oder mehrerer Gehörknöchelchen in einem menschlichen Ohr vorgesehen. Sie weist ein Ankoppelelement 2, das zum Aufsetzen auf ein Gehörknöchelchen vorgesehen ist, und einen Prothesenkörper 3, der zu einer Schallübertragung von dem Gehörknöchelchen auf ein ovales Fenster oder in ein Innenohr in dem menschlichen Ohr dient, auf.
[0030] Das Ankoppelelement 2 ist teilringförmig, es weist einen Streifen 4 auf, der zu einem Teilring gebogen ist, der sich - im Ausführungsbeispiel - über etwa 270° in einer Umfangsrichtung erstreckt, wodurch eine Öffnung 5 gebildet ist, durch die das Ankoppelelement 2 auf das Gehörknöchelchen aufschnappbar beziehungsweise aufsetzbar ist. Enden 12 des Streifens 4 sind schräg oder radial nach außen stehend umgebogen, wodurch die Öffnung 5 des Ankoppelelements 2 sich radial zum Ankoppelelement 2, das heißt in axialer Richtung auf das Ankoppelelement 2 gesehen trichterförmig nach außen aufweitet (Figur 3).
[0031] Der Streifen 4 weist im Ausführungsbeispiel einen flachen, rechteckigen Querschnitt auf, der breiter als dick ist und dessen Breite B sich in einer axialen Richtung des Teilrings, den das Ankoppelelement 2 bildet, und dessen Dicke D sich in einer radialen Richtung des Teilrings erstreckt. Im Ausführungsbeispiel ist der Querschnitt des das Ankoppelelement 2 bildenden Streifens 4 über den gesamten Umfang konstant.
[0032] Das Ankoppelelement 2 ist teilzylinderförmig, es weist die Form eines Hohlzylinders auf, der sich- im Ausführungsbeispiel - über etwa 270° in der Umfangsrichtung erstreckt und der - im Ausführungsbeispiel - einen kreisförmigen beziehungsweise teilkreisförmigen Querschnitt aufweist. Eine Innenumfangsfläche 6 des Ankoppelelements 2, mit der das Ankoppelelement 2 an dem Gehörknöchelchen anliegt, wenn das Ankoppelelement 2 auf das Gehörknöchelchen aufgesetzt ist, ist teilzylinderförmig.
[0033] Das Ankoppelelement 2 weist an seinen beiden Stirnseiten 13 seitlich, das heißt achsparallel abstehende Stützen 7 auf. Im ersten, in Figuren 1 bis 4 dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung weisen die Stützen 7 die Form von Kreislochscheiben auf, die über kurze Stege 8 mit dem Ankoppelelement 2 verbunden sind. Im Ausführungsbeispiel sind das Ankoppelelement 2, die Stege 8 und die Stützen 7 einstückig miteinander.
[0034] Die Stützen 7 und die Stege 8 sind im Ausführungsbeispiel gleich dick wie der Streifen 4 des Ankoppelelements 2 und sie sind, wie in Figur 3 zu sehen, fluchtend mit dem Ankoppelelement 2 angeordnet. Die Stützen 7 befinden sich im gleichen, gedachten Hohlzylinder wie das Ankoppelelement 2 beziehungsweise wie der Streifen 4 des Ankoppelelements 2. Insbesondere befinden sich Innenflächen 9 der Stützen 7 auf dem gleichen, gedachten Teilzylinder wie die Innenumfangsfläche 6 des Ankoppelelements 2 beziehungsweise wie die Innenumfangsfläche 7 des Streifens 4 des Ankoppelelements 2. Mit den Innenflächen 9 liegen die Stützen 7 an dem Gehörknöchelchen an, wenn das Ankoppelelement 2 auf das Gehörknöchelchen aufgesetzt ist.
[0035] Die Stützen 7 können als Bestandteile des Ankoppelelements 2 oder als von den Stirnseiten 13 des Ankoppelelements 2 abstehende Elemente der erfindungsgemäßen Gehörknöchelchenprothese 1 aufgefasst werden. In der Umfangsrichtung sind die Stützen 7 kurz im Verhältnis zum Ankoppelelement 2. Wie in Figur 4 zu sehen, erstrecken sich die Stützen 7 radial auf das Ankoppelelement 2 gesehen über etwa ein Halb eines Durchmessers des Ankoppelelements 2 in der Umfangsrichtung. Dadurch dass die Stützen 7 über die schmalen Stege 8 mit dem Ankoppelelement 2 beziehungsweise dem Streifen 4 des Ankoppelelements 2 verbunden sind, erhöhen die Stützen 7 eine Biegesteifigkeit des Ankoppelelements 2 in radialer Richtung des Ankoppelelements 2 fast nicht.
[0036] Das Ankoppelelement 2 kann sich in einer Radialebene zu seiner Achse befinden, das heißt seine beiden Stirnränder befinden sich in zwei parallelen Ebenen. Im Ausführungsbeispiel ist das Ankoppelelement 2, wie in Figuren 2 und 4 zu sehen, nicht in einer Ebene angeordnet sondern etwas wendeiförmig.
[0037] Der Streifen 4 des Ankoppelelements 2 weist im dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung schräg zur Umfangsrichtung und parallel zueinander angebrachte Schlitze 10 auf, die radial durch den Streifen 4 durchgehen und die auch als Langlöcher aufgefasst werden können. Die Schlitze 10 erleichtern ein Biegen des Ankoppelements 2 zum Anformen an das Gehörknöchelchen.
[0038] Im dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiel der Erfindung ist der Prothesenkörper 3 gerade und stabförmig und kann auch als Schaft der erfindungsgemäßen Gehörknöchelchenprothese 1 aufgefasst werden. Der Prothesenkörper 3 ist - im Ausführungsbeispiel - an einem Ende des Ankoppelelements 2 angeordnet und steht - im Ausführungsbeispiel radial - nach außen von dem Ankoppelelement 2 ab.
[0039] In dem in Figuren 1 bis 4 dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung sind die Stützen 7 dem Prothesenkörper 3 gegenüber am Ankoppelelement 2 angeordnet, das heißt die beiden Stützen 7 befinden sich in einer Ebene mit dem Prothesenkörper 3, wobei diese gemeinsame Ebene eine Axialebene des Ankoppelelements 2 ist. Die Stützen 7 stützen das Ankoppelelement 2 und damit auch die erfindungsgemäße Gehörknöchelchenprothese 1 gegen ein Kippen um eine Radialachse des Ankoppelelements 2, die in einer gemeinsamen Ebene des Ankoppelelements 2 und des Prothesenkörpers 3 liegt, am Gehörknöchelchen ab, wenn das Ankoppelelement 2 auf das Gehörknöchelchen aufgesetzt ist derart, dass das Ankoppelelement 2 das Gehörknöchelchen umschließt und mit seiner Innenumfangsfläche 6 an dem Gehörknöchelchen anliegt und die Stützen 7 auf beiden Seiten des Ankoppelelements 2 an dem Gehörknöchelchen anliegen.
[0040] Zu einer mechanischen Befestigung der erfindungsgemäßen Gehörknöchelchenprothese 1 im menschlichen Ohr wird der Prothesenkörper 3 in oder durch ein Loch in einer Fußplatte eines nicht dargestellten Steigbügels gesteckt, das zuvor durch die Fußplatte gebohrt worden ist, derart, dass ein dem Ankoppelelement 2 fernes Ende des Prothesenkörpers 3 in das Innenohr ragt. Möglich ist stattdessen beispielsweise auch eine Befestigung an einem ovalen Fenster oder an beispielsweise dem Steigbügel mit einem zweiten, nicht dargestellten Ankoppelelement, das in einem Abstand von dem Ankoppelelement 2 am Prothesenkörper 3 angeordnet ist oder wird.
[0041] Das Ankoppelelement 2 wird auf ein anderes, nicht dargestelltes Gehörknöchelchen aufgeschnappt derart, dass das Ankoppelelement 2 das Gehörknöchelchen umschließt. Insbesondere wird das Ankoppelelement 2 auf einen stabförmigen Abschnitt des Gehörknöchelchens aufgeschnappt, beispielsweise auf einen kurzen oder einen langen Schenkel eines Ambosses.
[0042] Löcher 11 in den Stützen 7 ermöglichen ein Einbringen eines Wassertropfens zwischen die Stützen 7 und das Gehörknöchelchen. Das Wasser verteilt sich zwischen den Innenflächen 9 der Stützen 7 und dem Gehörknöchelchen und verbessern durch Adhäsion einen Halt der Stützen 7 am Gehörknöchelchen. Außerdem verlängern die Löcher 11 in den Stützen 7 Ränder der Stützen 7, was die Adhäsion erhöht.
[0043] Die beiden Stützen 7, die die Gehörknöchelchen 1 gegen Kippen an dem Gehörknöchelchen abstützen, erleichtern einen Ausrichtung der Gehörknöchelchenprothese 1 im menschlichen Ohr und unterstützen einen Chirurgen bei der Implantation der erfindungsgemäßen Gehörknöchelchenprothese 1 in das menschliche Ohr. Die Ausrichtung der Gehörknöchelchenprothese 1 im menschlichen Ohr ist wesentlich für eine gute Schallübertragung von einem Trommelfell auf das ovale Fenster oder in das Innenohr.
[0044] Ein zwischen das Ankoppelelement 2 und die Stützen 7 einerseits und das Gehörknöchelchen andererseits eingebrachter Wassertropfen oder anderer Flüssigkeitstropfen erhöht während der Implantation durch Adhäsion einen Halt des Ankoppelelements 2 auf dem Gehörknöchelchen gegen das Kippen und erleichtert dem Chirurgen seine Arbeit.
[0045] Bei den in Figuren 5 bis 10 dargestellten, erfindungsgemäßen Gehörknöchelchenprothesen 1 stimmen das Ankoppelelement 2 oder jedenfalls der Streifen 4 des Ankoppelelements 2 und der Prothesenkörper 3 mit Figuren 1 bis 4 überein, so dass insoweit zur Erläuterung der Figuren 5 bis 10 auf die vorstehenden Erläuterungen der Figuren 1 bis 4 verwiesen werden kann. Geändert sind ausschließlich eine Form und/oder Anordnung der Stützen 7. Allen Gehörknöchelchenprothesen 1 ist gemein, dass sie seitlich von ihren Ankoppelelementen 2 abstehende Stützen 7 aufweisen, und dass die Innenflächen 9 der Stützen 7, das heißt die Innenseiten der Stützen 7, sich an der gleichen Teilzylinderfläche befinden wie die Innenumfangsfläche 6 des Ankoppelelements 2 beziehungsweise des Streifens 4 des Ankoppelelements 2. Das heißt die Innenflächen 9 der Stützen 7 fluchten beziehungsweise sind bündig mit der Innenumfangsfläche 6 des Ankoppelelements 2 beziehungsweise des Streifens 4 des Ankoppelelements 2.
[0046] Bei dem in Figur 5 dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung sind die Stützen 7 radial auf das Ankoppelelement 2 gesehen dreieckig, weisen ein Loch 11 auf und sind über einen kurzen Steg 8 einstückig mit dem Ankoppelelement 2 beziehungsweise mit dem Streifen 4 des Ankoppelelements 2 verbunden.
[0047] Figur 6 zeigt eine Variante einer erfindungsgemäßen Gehörknöchelchenprothese 1 , deren Stützen 7 keine Löcher 11 aufweisen. Ansonsten stimmen die Gehörknöchelchenprothesen 1 aus Figuren 5 und 6 überein.
[0048] Die in Figur 7 dargestellte, erfindungsgemäße Gehörknöchelchenprothese 1 weist zwei Paare Stützen 7 auf, wobei zwei Stützen 7 eines Paares einander gegenüber an dem Ankoppelelement 2 angeordnet sind und in entgegengesetzten Richtungen seitlich von dem Ankoppelelement 2 beziehungsweise von dem Streifen 4 des Ankoppelelements 2 abstehen. Die beiden Paare Stützen 7 sind in der Umfangsrichtung des Ankoppelelements 2 versetzt an dem Ankoppelelement 2 angeordnet. Anders als bei den Gehörknöchelchenprothesen 1 der Figuren 1 bis 6 befinden sich die Stützen 7 der Gehörknöchelchenprothese 1 aus Figur 7 außerhalb der Axialebene des Ankoppelelements 2, in der sich der Prothesenkörper 3 befindet. Das heißt in Figur 7 sind die Stützen 7 nicht dem Prothesenkörper 3 gegenüber am Ankoppelelement 2 angeordnet und auch nicht an dem Ende 12 des Ankoppelelements 2, von dem der Prothesenkörper 3 absteht. Die Stützen 7 können beispielsweise um 180° in der Umfangsrichtung des Ankoppelelements 2 versetzt zueinander sein, in Figur 7 weisen die Stützen 7 einen kleineren Versatz zueinander als 180° in der Umfangsrichtung des Ankoppelelements 2 auf.
[0049] Bei der in Figur 8 dargestellten, erfindungsgemäßen Gehörknöchelchenprothese 1 sind die Stützen 7 nahezu oval und die Stützen 7 sind parallel zur Umfangsrichtung des Ankoppelelements 2 neben dem Streifen 4 des Ankoppelelements 2 angeordnet. Im Ausführungsbeispiel sind die Stützen 7 nahezu ovale Ringe, das heißt sie weisen Löcher 11 auf, und die Stützen 7 sind mit kurzen Stegen 8 einstückig mit dem Ankoppelelement 2 beziehungsweise mit dem Streifen 4 des Ankoppelelements 2 verbunden. Möglich sind auch Stützen 7 ohne die Löcher 11 (nicht dargestellt).
[0050] Bei der in Figur 9 dargestellten Ausführungsform der Erfindung stehen die Stützen 7 als dreieckige Vorsprünge ohne Stege seitlich vom Ankoppelelement 2 beziehungsweise von dem Streifen 4 des Ankoppelelements 2 ab. Außerdem weist das Ankoppelelement 2 in Figur 9 keine Schlitze 10 auf, was auch bei den anderen Ausführungen erfindungsgemäßer Gehörknöchelchenprothesen 1 möglich ist.
[0051] Bei der in Figur 10 dargestellten, erfindungsgemäßen Gehörknöchelchenprothese 2 sind die Stirnränder des Ankoppelelements 2 wellenförmig, das heißt der Streifen 4 des Ankoppelelements 2 verbreitert und verschmälert sich abwechselnd. Die seitlich nach außen stehenden Wellen der Stirnränder des Ankoppelelements 2 bilden eine Vielzahl an beiderseits seitlich vom Ankoppelelement 2 abstehenden Stützen 7. Anstatt wellenförmig können die Stützen 7 beziehungsweise die Stirnränder des Ankoppelelements 2 beispielsweise auch dreieckig, sägezahnförmig, rechteckig, trapezförmig und so weiter sein (nicht dargestellt).

Claims

Patentansprüche
1 . Gehörknöchelchenprothese, mit einem teilringförmigen Ankoppelelement (2) mit zwei seitlichen Stirnseiten (13) zu einer Befestigung an einem Gehörknöchelchen, wobei sich das Ankoppelelement (2) und die Stirnseiten (13) über mehr als 180° und weniger als 360° in einer Umfangsrichtung erstreckt und eine Öffnung (5) zum Aufsetzen des Ankoppelelements (2) auf das Gehörknöchelchen aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das Ankoppelelement (2) zumindest eine von einer der beiden Stirnseiten (13) seitlich zur Umfangsrichtung abstehende Stütze (7) aufweist, die das Ankoppelelement (2) am Gehörknöchelchen gegen Kippen abstützt, wenn das Ankoppelelement (2) das Gehörknöchelchen umschließend auf das Gehörknöchelchen aufgesetzt ist.
2. Gehörknöchelchenprothese nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass das Ankoppelelement (2) eine zylindermantelförmige oder kegelmantelförmige Innenumfangsfläche (6) eines gedachten Zylinders oder Kegels aufweist, den das Ankoppelelement (2) umschließt, und sich eine Innenfläche (9) der Stütze (7) an einer Umfangsfläche seitlich zur Umfangsrichtung in Verlängerung des gedachten Zylinders oder Kegels absteht.
3. Gehörknöchelchenprothese nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Ankoppelelement (2) Stützen (7) an beiden Stirnseiten (13) aufweist.
4. Gehörknöchelchenprothese nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Ankoppelelement (2) mehrere Stützen (7) aufweist, die in der Umfangsrichtung des Ankoppelelements (2) zueinander versetzt sind.
5. Gehörknöchelchenprothese nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Ankoppelelement (2) nicht mehr als fünf, vier, drei oder zwei Stützen (7) an einer Stirnseite aufweist.
6. Gehörknöchelchenprothese nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Ankoppelelement (2) einen wellenförmigen oder verzahnten Stirnrand aufweist, wobei Wellen oder Zähne des Stirnrandes die Stützen (7) bilden.
7. Gehörknöchelchenprothese nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stütze (7) in der Umfangsrichtung kürzer als 10 Prozent einer Länge der Stirnseite (13) ist.
8. Gehörknöchelchenprothese nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Ankoppelelement (2) einen teilringförmigen Streifen (4) aufweist, der in der Umfangsrichtung außerhalb der Stütze/n (7) eine konstante Breite (B) aufweist.
9. Gehörknöchelchenprothese nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Ankoppelelement (2) wendel- förmig ist.
10. Gehörknöchelchenprothese nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stütze (7) ein Loch (11) in radialer Richtung oder eine Lochscheibe aufweist oder mehreckig, insbesondere dreiecksförmig ist.
11. Gehörknöchelchenprothese nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gehörknöchelchenprothese (1) einen von dem Ankoppelelement (2) nach außen abstehenden Prothesenkörper (3) aufweist, und dass die Stütze (7) seitlich in Verlängerung des Prothesenkörpers (3) an dem Ankoppelelement (2) angeordnet ist.
12. Gehörknöchelchenprothese nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Ankoppelelement (2) Langlöcher oder Schlitze (10) aufweist, die insbesondere schräg zur Umfangsrichtung angeordnet sind.
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