Haushalts-Geschirrspülmaschine und Verfahren
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Haushalts-Geschirrspülmaschine und ein Verfahren zum Betreiben einer derartigen Haushalts-Geschirrspülmaschine.
Eine Geschirrspülmaschine umfasst einen Spülbehälter, in dem zu reinigendes Spülgut aufgenommen werden kann. Dabei wird oftmals unterschiedlich aufwendig zu reinigendes Spülgut im Spülbehälter angeordnet. Beispielsweise sind Gläser oder Geschirr für kalte Speisen oftmals leichter zu reinigen als Geschirr mit Koch- oder Bratrückständen. Zur Sicherstellung einer ausreichenden Reinigung des gesamten Spülgutes ist es deshalb erforderlich, an jedem Ort innerhalb des Spülbehälters eine besonders intensive Reinigungswirkung zu erzielen, wofür viel Energie, Wasser und Zeit aufgewandt wird.
Vor diesem Hintergrund besteht eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, eine verbesserte Haushalts-Geschirrspülmaschine zur Verfügung zu stellen.
Demgemäß wird eine Haushalts-Geschirrspülmaschine mit einem Spülbehälter, einem Sprüharm zum Beaufschlagen von in dem Spülbehälter aufgenommenem Spülgut mit Spülflotte und/oder Frischwasser, einer Antriebseinrichtung zum aktiven Antreiben des Sprüharms, einer Umwälzpumpe zum Transport von Spülflotte und/oder Frischwasser, und einer Steuerungseinrichtung zum Ansteuern der Antriebseinrichtung und der Umwälzpumpe vorgeschlagen, wobei die Steuerungseinrichtung die Umwälzpumpe während eines Spülbetriebs der Haushalts-Geschirrspülmaschine derart ansteuert, dass die Spülflotte und/oder das Frischwasser impulsartig aus dem Sprüharm austritt.
Der impulsartige Austritt von Spülflotte und/oder Frischwasser kann nicht nur deren Reinigungswirkung erhöhen, beispielsweise durch die Ermöglichung eines instationären Aufpralls und/oder durch das Abfließen von bereits beaufschlagter und eventuell den Impuls "frischer" Spülflotte und/oder Frischwassers verzögernder Spülflotte und/oder Frischwassers. Durch das impulsartige, insbesondere diskontinuierliche, Austreten kann zusätzlich in vorteilhafter Weise eine Reduzierung der innerhalb des Spülbehälters benötigter Flüssigkeitsmenge erzielt werden, da die Zeiten zwischen den Impulsen es selbst einer geringen Flüssigkeitsmenge ermöglichen, in ausreichender Menge für den nächsten Impuls zu
einem Pumpentopf der Haushalts-Geschirrspülmaschine zurückzufließen. Weiterhin kann die reduzierte Flüssigkeitsmenge zu einer Senkung des Energieverbrauchs führen, da sich die geringere Wassermenge sowohl schneller aktiv aufwärmen lässt, als auch sich schneller am erwärmten Spülgut passiv erwärmt, sodass letzterem weniger Wärmeenergie entzogen wird.
Mit der Antriebseinrichtung kann der Sprüharm aktiv angetrieben werden. Der Sprüharm bewegt sich also nicht ausschließlich passiv, beispielsweise durch den Rückstoß austretender Spülflotte und/oder Frischwassers, sondern wird aktiv durch die Antriebseinrichtung gesteuert. Dafür kann der Sprüharm sowohl in einer Umfangsrichtung als auch gegen die Umfangsrichtung um eine an dem Pumpentopf vorgesehene erste Drehachse bewegt werden. Hierbei sind mehrere Rotationsgeschwindigkeiten denkbar, der Sprüharm kann also sowohl schnell als auch langsam bewegt werden. Sofern der Sprüharm einen Sprüharmsatelliten aufweist, könnte beispielsweise ein den Sprüharmsatelliten tragender Ausleger des Sprüharms durch die Antriebseinrichtung aktiv angetrieben werden, während der Sprüharmstellit rückstoßangetrieben, also passiv angetrieben ist.
Weiterhin umfasst die Haushalts-Geschirrspülmaschine die Umwälzpumpe zum Transport von Spülflotte und/oder Frischwasser. Hierbei könnte beispielsweise Frischwasser von außerhalb der Haushalts-Geschirrspülmaschine in den Spülbehälter transportiert werden oder Spülflotte im Rahmen eines Kreislaufs aus dem Pumpentopf im Inneren der Haushalts-Geschirrspülmaschine gefördert und das Spülgut damit beaufschlagt werden, bevor es aufgrund der Gravitationswirkung zurück in den Pumpentopf fließt.
Die Haushalts-Geschirrspülmaschine umfasst ferner die Steuerungseinrichtung zum Ansteuern der Antriebseinrichtung und der Umwälzpumpe. Die Umwälzpumpe ist dabei von der Steuerungseinrichtung während eines Spülbetriebs der Haushalts-Geschirrspülmaschine derart angesteuert, dass die Spülflotte und/oder das Frischwasser zumindest zeitweise impulsartig aus dem Sprüharm austritt. Hierzu kann der Sprüharm Sprühdüsen aufweisen. Diese können insbesondere an dem Sprüharmsatelliten vorgesehen sein. "Impulsartig" bedeutet, dass die Spülflotte und/oder das Frischwasser nicht unterbrechungsfrei austritt, sondern als einzelne und voneinander unterscheidbare Impulse, deren Zeitdauer weit geringer ist als die Dauer eines Programmablaufs. Beispielsweise könnte jeweils ein Impuls pro Umdrehung des Sprüharms um die erste Drehachse erfolgen. Tritt
dagegen die Spülflotte und/oder das Frischwasser nicht impulsartig aus, so liegt ein kontinuierlicher Fluss an Spülflotte und/oder Frischwasser vor, der über weite Teile des Programmablaufs, beispielsweise über mehrere Sekunden oder Minuten nicht unterbrochen ist und das Spülgut damit kontinuierlich beaufschlagt.
Gemäß einer Ausführungsform weist der Sprüharm einen um eine erste Drehachse drehbar gelagerten Ausleger und einen um eine zweite Drehachse drehbar an dem Ausleger gelagerten Sprüharmsatelliten auf.
Insbesondere dient die Antriebseinrichtung zum aktiven Antreiben des Auslegers. Bevorzugt ist der Ausleger um die erste Drehachse drehbar an einem Pumpentopf der Haushalts-Geschirrspülmaschine gelagert. Der Pumpentopf grenzt hierbei an einen vertikal unteren Bereich des Spülbehälters an, also an den Teil des Spülbehälters, welcher in Richtung des Erdbodens weist. In diesen Pumpentopf fließt die Spülflotte und/oder das Frischwasser aufgrund der Gravitationswirkung selbständig zurück. Der Pumpentopf kann gleichzeitig als Lagerstelle für den Sprüharm dienen, indem der Ausleger an seinem mittleren Bereich drehbar am Pumpentopf gelagert ist, so dass der Sprüharm um die erste Drehachse rotieren kann. Die Drehbewegung des Auslegers kann hierbei über mehrere vollständige Umdrehungen erfolgen. Der Ausleger wiederum dient als Lagerstelle für den Sprüharmsatelliten, welcher über eine Mehrzahl Sprühdüsen verfügt, die dazu eingerichtet sind, das Spülgut mit Spülflotte und/oder Frischwasser zu beaufschlagen. Der Sprüharmsatellit ist hierbei wiederum drehbar am Ausleger gelagert, so dass sich der Sprüharmsatellit (auch bei feststehendem Ausleger) um die zweite Drehachse drehen kann. Die zweite Drehachse ist hierbei nicht örtlich fest verortet, vielmehr ist ihre Lage durch den Ausleger definiert, mit dem sich die zweite Drehachse bewegt. Drehen sich sowohl der Ausleger als auch der Sprüharmsatellit, so superpositionieren sich folglich beide Drehbewegungen. Hierdurch wird einerseits die Möglichkeit geschaffen, den Ausleger und den Sprüharmsatelliten unabhängig voneinander zu bewegen, sodass der Sprüharmsatellit durch eine Bewegung des Auslegers gezielt innerhalb des Spülbehälters positioniert werden kann. Andererseits kann im Falle der Überlagerung beider Drehbewegungen eine höhere Umfangsgeschwindigkeiten erzielt werden, was sich vorteilhaft auf die Reinigungswirkung auswirken kann.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist der Ausleger von der Antriebseinrichtung aktiv angetrieben, und der Sprüharmsatellit ist mit Hilfe von aus dem Sprüharmsatelliten zugehörigen Sprühdüsen austretender Spülflotte und/oder Frischwasser passiv angetrieben.
"Passiv" angetrieben heißt dabei insbesondere rückstoßangetrieben. Der Sprüharmsatellit rotiert also, indem Spülflotte und/oder Frischwasser aus dem Sprüharmsatelliten zugehörigen Sprühdüsen austritt, hierbei die Bewegungsrichtung der Spülflotte und/oder des Frischwassers umgelenkt und der Sprüharmsatellit aufgrund der Drallerhaltung in eine entgegengesetzt orientierte Rotationsbewegung versetzt wird. Der Sprüharmsatellit bewegt sich also rein passiv und als Reaktion auf das Austreten von Spülflotte und/oder Frischwasser. Die Bewegung, insbesondere die Rotationsgeschwindigkeit, des Auslegers bewirkt folglich keine gezielte Beeinflussung der Bewegung des Sprüharmsatelliten. In vorteilhafter Weise kann hierdurch eine Funktionstrennung der Bewegung des Auslegers und der Bewegung des Sprüharmsatelliten erreicht werden. Beispielsweise kann sich der Sprüharmsatellit drehen und Spülflotte und/oder Frischwasser in die bezogen auf seine Position umliegenden horizontalen Richtungen ausstoßen, ohne dass sich der Ausleger hierfür drehen muss. Dies ermöglicht eine besonders flexible Gestaltung des Reinigungsprogramms sowie die gezielte Reinigung bestimmter vorbestimmter Sektoren.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform weist die Antriebseinrichtung ein Antriebselement und eine Erfassungseinrichtung zum Bestimmen einer Winkelposition des Antriebselements auf.
Zum Antreiben des Sprüharms, insbesondere des Auslegers, weist die Antriebseinrichtung das Antriebselement auf. Das Antriebselement kann hierbei ein Motor sein, insbesondere ein drehzahlgeregelter Motor. Besonders bevorzugt ist das Antriebselement als Synchronmotor ausgeführt. Die Antriebseinrichtung kann ferner ein Getriebe, insbesondere eine Getriebebox, aufweisen mit dessen Hilfe das Antriebselement mit dem Sprüharm, insbesondere mit dem Ausleger des Sprüharms, gekoppelt sein kann. Das Getriebe kann mehrere Zahnräder aufweisen. Ferner weist die Antriebseinrichtung die Erfassungseinrichtung zum Bestimmen der Winkelposition des Antriebselements auf. Die Winkelposition des Antriebselements ist hierbei seine rotatorische Lage in Bezug auf ein Polarkoordinatensystem, dessen Mittelpunkt mit einer Drehachse des Antriebselements zusammenfällt und dessen radiale Richtungen senkrecht zu der Drehachse stehen. Eine Drehbewegung
des Antriebselements lässt sich damit als zeitliche Veränderung seiner Winkelposition erfassen. Hierbei kann die Drehachse des Antriebselements mit der ersten Drehachse zusammenfallen. Denkbar ist jedoch auch, dass die Drehachse des Antriebselements und die erste Drehachse parallel zueinander und voneinander beabstandet stehen. Die Erfassungseinrichtung kann einen Signalgeber für einen Sensor, insbesondere für einen Hall- Sensor aufweisen, welcher an einem der Zahnräder angebracht sein kann, um eine Nullposition, insbesondere eine Winkelnullposition, des einen der Zahnräder zu bestimmen. Die Winkelnullposition stellt hierbei eine Referenzposition dar, welche ortsfest in der Haushalts-Geschirrspülmaschine angeordnet ist und eine feste bestimmte Ausrichtung des einen der Zahnräder relativ zur übrigen Haushalts-Geschirrspülmaschine beschreibt. Von dieser Winkelnullposition ausgehend kann eine Drehung des einen der Zahnräder um einen beliebigen Drehwinkel durchgeführt werden. Mit Hilfe der Winkelnullposition und einer Bestimmung der Anzahl der abgeschlossenen Umdrehungen und/oder der Rotationsgeschwindigkeit des einen der Zahnräder kann hierdurch eine Position, insbesondere die Winkelposition, des Antriebselements, insbesondere des einen der Zahnräder, teilweise rechnerisch bestimmt werden. Falls der Motor als drehzahlgeregelter Motor ausgeführt ist, kann mit Hilfe des Ansteuersignals des Antriebselements, insbesondere der Anzahl der Schwingungen des Ansteuersignals seit dem letzten Erreichen der Winkelnullposition, die Position, insbesondere die Winkelposition, des Antriebselements, insbesondere des einen der Zahnräder, beispielsweise abseits der Winkelnullposition, bestimmt werden. Es ist auch denkbar, bei jedem Erreichen der Winkelnullposition die Winkelnullposition als einen Referenzwert zu nutzen, von dem ausgehend die Winkelposition des einen der Zahnräder mit Hilfe des Ansteuersignals bestimmt wird. Es ist alternativ jedoch auch denkbar, die Winkelposition des einen der Zahnräder direkt und insbesondere an jeder Winkelposition zu erfassen, beispielsweise mit Hilfe eines an das eine der Zahnräder angeschlossenen sogenannten Encoders mit einer Auflösung in Umfangsrichtung von beispielsweise 10°, 5°, 2° oder 1°. In vorteilhafter weise kann hierdurch die Winkelposition des einen Zahnrades besonders präzise und mit minimalem Aufwand bestimmt werden.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform sind die Steuerungseinrichtung und die Antriebseinrichtung dazu eingerichtet, eine Winkelposition des Auslegers in Abhängigkeit der bestimmten Winkelposition des Antriebselements zu bestimmen, wobei die Steuerungseinrichtung die Antriebseinrichtung in Abhängigkeit der bestimmten Winkelposition des Auslegers derart ansteuert, dass eine Winkelposition des Auslegers einstellbar ist.
Während die Erfassungseinrichtung zunächst dazu eingerichtet ist, die Winkelposition des Antriebselements, insbesondere des einen der Zahnräder, zu bestimmen, ermöglicht es die Steuerungseinrichtung, aus dieser Information die Winkelposition des Sprüharms, insbesondere des Auslegers, abzuleiten. In Kombination mit der Möglichkeit, den Sprüharm, insbesondere den Ausleger, aktiv anzutreiben, ist somit eine Regelung der Winkelposition des Sprüharms, insbesondere des Auslegers, möglich. Der Sprüharm, insbesondere der Ausleger, kann also durch die Antriebseinrichtung in eine vorbestimmte Winkelposition gebracht und dort verortet werden, also dort stillstehen. Der Sprüharm, insbesondere der Ausleger, kann damit zur Reinigung beispielsweise gezielt im Bereich eines bestimmten Spülgutes verortet werden. Je nach Verschmutzungsgrad des Spülgutes kann dieses damit individuell lange und/oder intensiv gereinigt werden. In Bezug auf das gesamte Reinigungsprogramm kann somit ein effizienterer und schnellerer Reinigungsvorgang ermöglicht werden. Gleichzeitig ist durch die Bestimmung der Winkelposition des Antriebselements sichergestellt, dass weder die Bewegung des Auslegers beeinflusst wird, noch, dass die Messung durch Spülflotte, Frischwasser und/oder Schmutzablagerungen beeinflusst wird.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist die Steuerungseinrichtung dazu eingerichtet, die Antriebseinrichtung derart anzusteuern, dass sich der Ausleger dreht und nach einem bestimmten vordefinierten Zeitintervall anhält.
Bei dieser Ausführungsform ist die Steuerungseinrichtung dazu eingerichtet, die Winkelposition des einen der Zahnräder mit Hilfe der Erfassungseinrichtung, insbesondere eines Signals des Sensors der Erfassungseinrichtung, und einer seit dem Signal der Erfassungseinrichtung verstrichenen Zeitspanne zu bestimmen. Mit anderen Worten wird die Winkelposition des einen der Zahnräder dadurch bestimmt, vor welcher Zeit die Winkelposition des einen der Zahnräder das letzte Mal mit der Winkelnullposition übereinstimmte. Die Steuerungseinrichtung ist ferner dazu eingerichtet, die Antriebseinrichtung in Abhängigkeit dieser Zeit zum Stoppen zu veranlassen, wodurch das eine der Zahnräder, und damit beispielsweise auch der Ausleger, bei einer mit der Zeit korrelierenden Winkelposition anhält. In vorteilhafter weise kann hierdurch der Ausleger in eine bestimmte Winkelposition gebracht und dort verortet werden, ohne beispielsweise die Rotationsgeschwindigkeit des Antriebselements erfassen zu müssen.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform sind die Steuerungseinrichtung und die Antriebseinrichtung dazu eingerichtet, den Ausleger in einer Umfangsrichtung und/oder gegen die Umfangsrichtung um die erste Drehachse mit einer aus einer Mehrzahl verschiedener vorgegebener Rotationsgeschwindigkeiten zu bewegen.
Der Ausleger kann also sowohl im Uhrzeigersinn als auch gegen den Uhrzeigersinn um die erste Drehachse bewegt werden. Auf diese Weise ist eine erweiterte Flexibilität und Steuerbarkeit der Bewegung des Auslegers geschaffen, welche beispielsweise im Rahmen eines Reinigungsprogramms bzw. eines aktuellen Abschnitts des Reinigungsprogramms vorgegeben sein kann. Beispielsweise könnte sich der Ausleger während eines Programmabschnitts zur Reinigung langsamer bewegen als während eines Programmabschnitts zum Abspülen. Beispielsweise kann der Programmabschnitt zur Reinigung und/oder der Programmabschnitt zum Abspülen im Uhrzeigersinn und gegen den Uhrzeigersinn durchgeführt werden.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist die Steuerungseinrichtung dazu eingerichtet, die Antriebseinrichtung zum Anhalten des Auslegers in einem vorbestimmten Sektor in Abhängigkeit der ermittelten Winkelposition des Auslegers anzusteuern und den Ausleger in diesem Sektor auch während des Austritts von Spülflotte und/oder Frischwasser aus dem Sprüharm anzufahren und/oder zeitlich stationär zu verorten.
Ein Sektor ist hierbei ein Abschnitt einer Kreisfläche, die bei einer Umdrehung des Auslegers um die erste Drehachse überstrichen wird. Das Zentrum dieser Kreisfläche liegt hierbei auf der ersten Drehachse und die Kreisfläche ist bei einer typischen Orientierung der Haushalts-Geschirrspülmaschine im Wesentlichen horizontal ausgerichtet, also parallel zur Oberfläche des Erdbodens. Die Einteilung der Kreisfläche in Sektoren erfolgt derart, dass innerhalb der Ebene der Kreisfläche eine Mehrzahl gerader Schenkellinien als Verbindungen von einem Mittelpunkt der Kreisfläche zu einem Umfang der Kreisfläche gezogen werden. Als Sektor wird dann eine von zwei Schenkellinien und einem dazwischenliegenden Teil des Umfangs begrenzte Teilfläche der Kreisfläche bezeichnet. Die Sektoren sind damit in Umfangsrichtung der Kreisfläche um die erste Drehachse herum angeordnet und können auch als Winkelbereiche der Kreisfläche interpretiert werden. Beispielsweise könnte die Kreisfläche in zwölf oder zehn gleich große Sektoren unterteilt
werden, bevorzugt wird sie jedoch in acht gleich große Sektoren unterteilt. In Abhängigkeit eines Abgleichs mit der tatsächlichen Winkelposition des Auslegers kann dieser somit durch die Antriebseinrichtung in einen vorbestimmten Sektor bewegt werden und dort zeitlich stationär verortet werden. In diesem vorbestimmten Sektor könnte der Ausleger beispielsweise auch dann verbleiben, wenn aus dem Sprüharm Spülflotte und/oder Frischwasser austritt. Mit anderen Worten kann der Sprüharm eine Reinigung "auf der Stelle" durchführen. Auf diese Weise kann der Sprüharm nicht nur gezielt das in einem bestimmten Sektor befindliche Spülgut reinigen, sondern beispielsweise auch besonders stark verunreinigtes Spülgut länger reinigen als leicht verunreinigtes Spülgut.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist die Haushalts-Geschirrspülmaschine dazu eingerichtet, mit Hilfe einer gezielten Ansteuerung der Antriebseinrichtung zur Steuerung einer über einen Programmabschnitt aufsummierten Aufenthaltsdauer des Sprüharmsatelliten in einem bestimmten Sektor und/oder mit Hilfe einer gezielten Ansteuerung einer Leistungsstufe der Umwälzpumpe eine vorgegebene und bezüglich der ersten Drehachse symmetrische oder asymmetrische Verteilung einer Reinigungsintensität zu erzielen.
Es ist also möglich, auf die Zeitdauer Einfluss zu nehmen, wie lange sich der Sprüharmsatellit in einem bestimmten Sektor im Verlauf des Programmabschnittes befindet. Hierbei kann jedem einzelnen Sektor eine spezifische vorbestimmte Zeitdauer zugeordnet werden. Zusätzlich ist die Haushalts-Geschirrspülmaschine dazu eingerichtet, die Leistungsstufe der Umwälzpumpe gezielt anzusteuern. Je nachdem in welchem Sektor sich der Ausleger befindet, kann die Spülflotte und/oder das Spülwasser damit mit einer spezifischen vorbestimmten Leistungsstufe der Umwälzpumpe und damit mit einer bestimmten Ausstoßgeschwindigkeit ausgestoßen werden. Insgesamt ist es auf diese Weise möglich, auf die Verteilung einer Reinigungsintensität innerhalb der vom Ausleger überstrichenen Kreisfläche Einfluss zu nehmen. Die Reinigungsintensität ist hierbei keine physikalische Größe, sondern ein qualitatives Maß dafür, wie intensiv das Spülgut gereinigt wird und ergibt sich als Kombination der Reinigungsdauer an einer bestimmten Stelle und der Ausstoßgeschwindigkeit der Spülflotte und/oder des Frischwassers an dieser Stelle. Durch eine gezielte Ansteuerung der Antriebseinrichtung und damit der Aufenthaltsdauer des Sprüharmsatelliten in einem bestimmten Sektor und/oder der Leistungsstufe der Umwälzpumpe kann somit eine vorgegebene Reinigungsintensität erzielt werden.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist die Steuerungseinrichtung dazu eingerichtet, eine bei einer Umdrehung des Auslegers überstrichene Kreisfläche in eine endliche Anzahl Sektoren einzuteilen und mit Hilfe eines Reinigungsprogramms jedem Sektor ein zugehöriges Maß an durchzuführender Reinigungsintensität zuzuordnen, wobei die Steuerungseinrichtung insbesondere dazu eingerichtet ist, dass ein Anwender der Haushalts- Geschirrspülmaschine auf die Verteilung der Reinigungsintensität mit Hilfe von Programmeingaben an der Haushalts-Geschirrspülmaschine und/oder mit Hilfe eines transportablen elektronischen Endgeräts Einfluss nehmen kann.
Auf diese Weise kann durch das Reinigungsprogramm eine bestimmte vorgegebene Verteilung der Reinigungsintensität implementiert und durchgeführt werden wobei diese Verteilung bezüglich der ersten Drehachse sowohl symmetrisch als auch asymmetrisch gestaltet sein kann. Bei dem elektronischen Endgerät kann es sich beispielsweise um ein Mobilfunkgerät, einen Laptop, ein Tablet oder Ähnliches handeln. Auf diese Weise kann der Anwender das Reinigungsprogramm seinen Wünschen und Anforderungen anpassen und beispielsweise die Reinigungswirkung der Haushalts-Geschirrspülmaschine an die Verteilung und den Verschmutzungsgrad des Spülgutes innerhalb der Haushalts- Geschirrspülmaschine anpassen. In vorteilhafter Weise lässt sich damit die Verteilung der Reinigungsintensität besonders präzise an das Bewegungsmuster des Auslegers anpassen, womit eine effizientere, wasser-, energie- und zeitsparendere Reinigung erzielt werden kann.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist die Steuerungseinrichtung dazu eingerichtet, die Umwälzpumpe für einen wiederholten Wechsel zwischen einer hohen und einer niedrigen Leistungsstufe zur Bewirkung eines Impulsspülens anzusteuern, wobei die Dauer der hohen und der niedrigen Leistungsstufe der Umwälzpumpe jeweils kurz ist.
Nach dem Betreiben der Umwälzpumpe mit einer niedrigen Leistungsstufe und einer sich daraus ergebenden geringen Austrittsgeschwindigkeit von Spülflotte und/oder Frischwasser erfolgt also der Betrieb mit einer hohen Leistungsstufe, welche eine hohe Austrittsgeschwindigkeit von Spülflotte und/oder Frischwasser bewirkt und vice versa. Denkbar ist jedoch auch, zwischen einer mittleren und einer niedrigen Leistungsstufe zu wechseln oder anstatt der niedrigen Leistungsstufe die Umwälzpumpe ganz abzuschalten. Der wiederholte Wechsel zwischen verschieden hohen Leistungsstufen der Umwälzpumpe führt
also zu einem wiederholten Wechsel zwischen verschieden hohen Austrittsgeschwindigkeiten von Spülflotte und/oder Frischwasser, was hier als Impulsspülen bezeichnet wird. Als Impuls wird hier das Betreiben der Umwälzpumpe mit der hohen (oder mittleren) Leistungsstufe bezeichnet. Hierbei sind die Zeitdauern der verschiedenen Leistungsstufen der Umwälzpumpe jeweils kurz, beispielsweise geringer als 10 s, 8 s, 6 s, 4 s, 2 s, 1 s oder 0,5 s. Die Zeitdauer kann beispielsweise derart gewählt werden, dass pro Umdrehung des Auslegers ein oder mehrere Impulse des Impulsspülens durchgeführt werden. Durch das Impulsspülen kann in vorteilhafter weise die Reinigungswirkung der Spülflotte und/oder des Frischwassers erhöht werden, da einerseits das Spülgut "stoßartig" mit Flüssigkeit beaufschlagt wird und andererseits die bereits durch einen vorherigen Impuls ausgestoßene Flüssigkeit vom Spülgut abfließen und somit eine eventuell bremsende Wirkung auf die im nachfolgenden Impuls ausgestoßene Flüssigkeit vermieden werden kann.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform reduziert sich innerhalb der Dauer der hohen Leistungsstufe der Umwälzpumpe ein Volumen der sich in dem Pumpentopf befindlichen Spülflotte und/oder Frischwasser von einem oberem Maß auf ein unteres Maß.
Es reduziert sich also innerhalb eines Impulses der Umwälzpumpe oder innerhalb der Dauer einer Serie des Impulsspülens, also innerhalb mehrerer Impulse, ein Volumen der sich im Pumpentopf befindlichen Spülflotte und/oder des Frischwassers von einem oberen Maß auf ein unteres Maß. Spätestens bei Erreichen des unteren Maßes kann die Umwälzpumpe gestoppt oder mit einer niedrigeren Leistungsstufe angesteuert werden, wodurch sich die Spülflotte und/oder das Frischwasser wieder im Pumpentopf sammelt und das in ihm vorhandene Volumen wieder auf das obere Maß erhöht wird, wodurch die Haushalts-Geschirrspülmaschine in der Lage ist, einen erneuten Impuls oder eine erneute Impulsserie durchzuführen. Durch die Abstimmung der sich im Spülbehälter befindlichen Flüssigkeitsmenge mit dem Impulsspülen kann die Flüssigkeitsmenge auf eine minimale Menge reduziert werden. In vorteilhafter Weise kann hierdurch nicht nur die benötigte Frischwassermenge eingespart werden, sondern ebenfalls die zum Heizen der Flüssigkeit benötigte Heizenergie reduziert werden. Weiterhin kann der Bauraum des Spülbehälters exakt an die benötigte Flüssigkeitsmenge angepasst und entsprechend verkleinert werden.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform weist der Ausleger einen ersten Arm, an dem der Sprüharmsatellit um die zweite Drehachse drehbar gelagert ist, und einen zweiten Arm, an dem eine Siebreinigungsdüse vorgesehen ist, auf, welche Siebreinigungsdüse zu einem Boden des Spülbehälters hinweist.
Dieser erste Arm erstreckt sich von der Lagerstelle des Auslegers, mit welcher der Ausleger am Pumpentopf drehbar gelagert ist, bis zu einem radialen Ende des Auslegers. Auf der dem ersten Arm radial entgegengesetzten Seite des Auslegers weist der Ausleger den zweiten Arm auf, an dem die Siebreinigungsdüse vorgesehen ist. Die Siebreinigungsdüse ist hierbei in Richtung des Bodens des Spülbehälters ausgerichtet, also nach vertikal unten, in Richtung des Erdbodens. Durch aus der Siebreinigungsdüse austretende Spülflotte und/oder Frischwasser kann hierdurch der Boden der Haushalts- Geschirrspülmaschine gereinigt werden. Sofern sich am Boden der Haushalts- Geschirrspülmaschine beispielsweise ein Sieb befindet, so kann auch dieses durch die Siebreinigungsdüse gereinigt werden. In vorteilhafter weise kann dadurch die Haushalts- Geschirrspülmaschine bereits während der Reinigung des Spülgutes mitgereinigt werden, ohne dass hierfür beispielsweise zusätzliches Wasser oder zusätzliche Heizenergie aufgewendet werden muss.
Ferner wird ein Verfahren zum Betreiben einer derartigen Haushalts-Geschirrspülmaschine vorgeschlagen. Dabei weist die Haushalts-Geschirrspülmaschine einen Spülbehälter, einen Sprüharm, eine Antriebseinrichtung und eine Umwälzpumpe auf, wobei das Verfahren die folgenden Schritte aufweist: a) Durchführen eines Spülbetriebs der Haushalts-Geschirrspülmaschine, wobei in dem Spülbehälter aufgenommenes Spülgut mit Hilfe des mit Hilfe der Antriebseinrichtung aktiv angetriebenen Sprüharms mit Spülflotte und/oder Frischwasser beaufschlagt wird, und b) Ansteuern der Umwälzpumpe derart, dass die Spülflotte und/oder das Frischwasser impulsartig aus dem Sprüharm austritt.
Besonders bevorzugt umfasst die Haushalts-Geschirrspülmaschine einen Spülbehälter, eine Antriebseinrichtung mit einem Antriebselement, einen Sprüharm und eine Umwälzpumpe. Das Verfahren weist die folgenden Schritte auf: a) Durchführen eines Spülbetriebs der Haushalts-Geschirrspülmaschine, wobei in dem Spülbehälter aufgenommenes Spülgut mit Hilfe des mit Hilfe der Antriebseinrichtung aktiv angetriebenen Sprüharms mit Spülflotte und/oder Frischwasser beaufschlagt wird, b) Bestimmen einer Winkelposition
des Antriebselements, c) Ansteuern der Antriebseinrichtung in Abhängigkeit der bestimmten Winkelposition des Antriebselements derart, dass eine Winkelposition des Sprüharms eingestellt wird, und d) Ansteuern der Umwälzpumpe derart, dass die Spülflotte und/oder das Frischwasser impulsartig aus dem Sprüharm austritt. Die Einteilung des Reinigungsprogramms in verschiedene Programmabschnitte ermöglicht hierbei eine besonders effiziente Reinigung durch eine programmabschnittspezifische Reinigung. Weiterhin kann durch die Bestimmung und Steuerung der Winkelposition des Sprüharms in Kombination mit der gezielten Ansteuerung der Umwälzpumpe eine vorbestimmte Reinigungswirkung des in bestimmten Sektoren verorteten Spülgutes erzielt werden.
Gemäß einer Ausführungsform wird eine Winkelposition eines Antriebselements der Antriebseinrichtung bestimmt, wobei die Antriebseinrichtung in Abhängigkeit der bestimmten Winkelposition des Antriebselements derart angesteuert wird, dass eine Winkelposition des Sprüharms eingestellt wird.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform tritt sowohl während eines Programmabschnitts Vorspülen als auch während Programmabschnitten Reinigen, Zwischenspülen und/oder Klarspülen die Spülflotte und/oder das Frischwasser impulsartig aus dem Sprüharm aus, wobei den unterschiedlichen Programmabschnitten unterschiedliche Dauern einer hohen und niedrigen Leistungsstufe der Umwälzpumpe zugeordnet werden.
Es wird also ein Impulsspülen durchgeführt. Unter "Impulsspülen" ist vorliegend insbesondere zu verstehen, dass die Spülflotte und/oder das Frischwasser impulsartig aus dem Sprüharm austritt. Es können also beispielsweise in Abhängigkeit des aktuellen Programmabschnitts den verschiedenen Leistungsstufen der Umwälzpumpe unterschiedlich hohe Leistungsstufen und/oder unterschiedlich lange Zeitdauern zugeordnet werden. So könnten beispielsweise während des Programmabschnitts Reinigen stärkere und/oder längere Impulse durchgeführt werden als während dem Klarspülen. In vorteilhafter weise kann hierdurch der Programmablauf besonders flexibel an eine aktuell durchzuführende Aufgabe angepasst werden. Werden für einen bestimmten Programmabschnitt beispielsweise nur kürzere Impulse benötigt, so können diese entsprechend gekürzt durchgeführt und damit sowohl der Energieverbrauch als auch die Geräuschemissionen begrenzt werden.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform wird sowohl während einer Rotationsbewegung des Sprüharms als auch während einer ortsfesten Verortung des Sprüharms Impulsspülen durchgeführt.
Das Impulsspülen kann also sowohl abhängig als auch unabhängig von der Bewegung und/oder der Winkelposition des Sprüharms, insbesondere des Auslegers, erfolgen. Beispielsweise könnte Impulsspülen jeweils dann durchgeführt werden, wenn der Sprüharm sich in ein einem bestimmten Sektor befindet. Hierdurch kann das Spülgut beispielweise in Abhängigkeit des Verschmutzungsgrades durch das Impulsspülen bei gleichzeitiger Minimierung der Geräuschemissionen besonders intensiv gereinigt werden.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform wird die Antriebseinrichtung von der Steuerungseinrichtung zur Steuerung der über einen Programmabschnitt aufsummierten Aufenthaltsdauer eines Sprüharmsatelliten des Sprüharms in einem bestimmten Sektor angesteuert und/oder die Leistungsstufe der Umwälzpumpe wird von der Steuerungseinrichtung gezielt angesteuert, um eine vorgegebene und bezüglich einer ersten Drehachse des Sprüharms symmetrische oder asymmetrische Verteilung einer Reinigungsintensität zu erzielen.
Es steuert die Steuerungseinrichtung die Antriebseinrichtung also dazu an, den Sprüharmsatelliten über einen Programmabschnitt aufsummiert eine bestimmte Aufenthaltsdauer lang in einem bestimmten Sektor zu verorten. Alternativ oder zusätzlich wird die Leistungsstufe der Umwälzpumpe von der Steuerungseinrichtung gezielt angesteuert, um je nachdem, in welchem Sektor sich der Sprüharmsatellit befindet, die Umwälzpumpe mit einer bestimmten Leistungsstufe zu betreiben. Hierdurch kann eine vorgegebene und bezüglich der ersten Drehachse symmetrische oder asymmetrische Verteilung der Reinigungsintensität erzielt werden. Dies ermöglicht die Anpassbarkeit des Programmablaufs an die Verteilung des Spülgutes in der Haushalts-Geschirrspülmaschine sowie deren Verschmutzungsgrad, so dass eine besonders effiziente Reinigung durchgeführt werden kann. Insgesamt lässt sich dadurch nicht nur Wasser und Energie einsparen, sondern kann auch der gesamte Reinigungsprozess in kürzerer Zeit erfolgen und eine geringere aufsummiert Geräuschemission verursachen.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform umfasst die Erfassungseinrichtung zum Erfassen der Winkelposition des Antriebselements eine optische, magnetische, elektrische und/oder mechanische Sensoreinrichtung.
Auf diese Weise kann die Winkelposition des Antriebselements besonders zuverlässig und unter Vermeidung der Beeinflussung der Rotationsbewegung des Antriebselements erfolgen.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform sind bei Durchführung des Impulsspülens die Dauer der verschiedenen Leistungsstufen der Umwälzpumpe so gewählt, dass der Sprüharmsatellit während der Dauer einer hohen (oder mittleren) und einer niedrigen Leistungsstufe der Umwälzpumpe annähernd einmal vollständig um die zweite Drehachse dreht.
Hierdurch kann in vorteilhafter Weise durch jeden einzelnen Impuls eine Beaufschlagung des Spülgutes mit Spülflotte und/oder Frischwasser erreicht werden, welche bezogen auf den Sprüharmsatelliten in allen horizontalen Richtungen gleichmäßig verteilt ist, wodurch insgesamt, insbesondere innerhalb eines Sektors, eine besonders gleichmäßige Reinigungswirkung erzielt werden kann.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform sind die erste Drehachse und die zweite Drehachse parallel zueinander angeordnet und lateral, also in horizontaler Richtung, voneinander beabstandet.
In vorteilhafter Weise kann hierdurch die Bewegung des Sprüharmsatelliten mit der Bewegung des Auslegers überlagert werden, um ein erweitertes Bewegungsmuster und hierdurch eine verbesserte Reinigungswirkung zu erzielen.
Weitere mögliche Implementierungen der Haushalts-Geschirrspülmaschine und/oder des Verfahrens umfassen auch nicht explizit genannte Kombinationen von zuvor oder im Folgenden bezüglich der Ausführungsbeispiele beschriebenen Merkmalen oder Ausführungsformen. Dabei wird der Fachmann auch Einzelaspekte als Verbesserungen oder Ergänzungen zu der jeweiligen Grundform der Haushalts-Geschirrspülmaschine und/oder des Verfahrens hinzufügen.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Aspekte der Haushalts-Geschirrspülmaschine und/oder des Verfahrens sind Gegenstand der Unteransprüche sowie der im Folgenden beschriebenen Ausführungsbeispiele der Haushalts-Geschirrspülmaschine und/oder des Verfahrens. Im Weiteren werden die Haushalts-Geschirrspülmaschine und/oder das Verfahren anhand von bevorzugten Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die beigelegten Figuren näher erläutert.
Fig. 1 zeigt eine schematische perspektivische Ansicht einer Ausführungsform einer Haushalts-Geschirrspülmaschine;
Fig. 2 zeigt eine schematische Schnittansicht durch einen unteren Bereich der Haushalts- Geschirrspülmaschine gemäß Fig. 1 ;
Fig. 3 zeigt eine schematische Aufsicht einer Ausführungsform eines Sprüharms für die Haushalts-Geschirrspülmaschine gemäß Fig. 1 ;
Fig. 4 zeigt eine schematische Aufsicht einer Ausführungsform eines Antriebselements für die Haushalts-Geschirrspülmaschine gemäß Fig. 1 ;
Fig. 5 zeigt eine nicht maßstäbliche Darstellung einer Leistungsstufe einer Umwälzpumpe für die Haushalts-Geschirrspülmaschine gemäß Fig. 1 ; und
Fig. 6 zeigt ein schematisches Blockdiagramm einer Ausführungsform eines Verfahrens zum Betreiben der Haushalts-Geschirrspülmaschine gemäß Fig. 1.
In den Figuren sind gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit denselben Bezugszeichen versehen worden, sofern nichts anderes angegeben ist.
Die Fig. 1 zeigt eine schematische perspektivische Ansicht einer Ausführungsform einer Haushalts-Geschirrspülmaschine 1. Die Haushalts-Geschirrspülmaschine 1 umfasst einen Spülbehälter 2, der durch eine Tür 3, insbesondere wasserdicht, verschließbar ist. Hierzu kann zwischen der Tür 3 und dem Spülbehälter 2 eine Dichteinrichtung vorgesehen sein. Der Spülbehälter 2 ist vorzugweise quaderförmig. Der Spülbehälter 2 kann in einem Ge-
häuse der Haushalts-Geschirrspülmaschine 1 angeordnet sein. Der Spülbehälter 2 und die Tür 3 können einen Spülraum 4 zum Spülen von Spülgut bilden.
Die Tür 3 ist in der Fig. 1 in ihrer geöffneten Stellung dargestellt. Durch ein Schwenken um eine an einem unteren Ende der Tür 3 vorgesehene Schwenkachse 5 kann die Tür 3 geschlossen oder geöffnet werden. Mit Hilfe der Tür 3 kann eine Beschickungsöffnung 6 des Spülbehälters 2 geschlossen oder geöffnet werden. Der Spülbehälter 2 weist einen Boden 7, eine dem Boden 7 gegenüberliegend angeordnete Decke 8, eine der geschlossenen Tür 3 gegenüberliegend angeordnete Rückwand 9 und zwei einander gegenüberliegend angeordnete Seitenwände 10, 11 auf. Der Boden 7, die Decke 8, die Rückwand 9 und die Seitenwände 10, 11 können beispielsweise aus einem Edelstahlblech gefertigt sein. Alternativ kann beispielsweise der Boden 7 aus einem Kunststoffmaterial gefertigt sein.
Die Haushalts-Geschirrspülmaschine 1 weist ferner zumindest eine Spülgutaufnahme 12 bis 14 auf. Vorzugsweise können mehrere, beispielsweise drei, Spülgutaufnahmen 12 bis
14 vorgesehen sein, wobei die Spülgutaufnahme 12 eine untere Spülgutaufnahme oder ein Unterkorb, die Spülgutaufnahme 13 eine obere Spülgutaufnahme oder ein Oberkorb und die Spülgutaufnahme 14 eine Besteckschublade sein kann. Wie die Fig. 1 weiterhin zeigt, sind die Spülgutaufnahmen 12 bis 14 übereinander in dem Spülbehälter 2 angeordnet. Jede Spülgutaufnahme 12 bis 14 ist wahlweise in den Spülbehälter 2 hinein- oder aus diesem herausverlagerbar. Insbesondere ist jede Spülgutaufnahme 12 bis 14 in einer Einschubrichtung E in den Spülbehälter 2 hineinschiebbar oder hineinfahrbar und entgegen der Einschubrichtung E in einer Auszugsrichtung A aus dem Spülbehälter 2 herausziehbar oder herausfahrbar.
Die Fig. 2 zeigt eine schematische Schnittansicht durch einen unteren Bereich der Haushalts-Geschirrspülmaschine 1. Vertikal unterhalb des Spülbehälters 2 ist ein Pumpentopf
15 angeordnet, welcher ein Sieb 16 und einen Boden 17 aufweist. Aufgrund von Gravitationswirkung sammelt sich Spülflotte und/oder Frischwasser F in einem unteren Bereich des Pumpentopfes 15, wobei sich die im Pumpentopf 15 befindliche Flüssigkeitsmenge zwischen einem oberen Maß Vo und einem unteren Maß Vu bewegt. Der Pumpentopf 15 dient gleichzeitig der Lagerung eines Sprüharms 18, wobei dieser um eine erste Drehachse 19 drehbar am Pumpentopf 15 gelagert ist.
Der Sprüharm 18 weist hierbei einen Ausleger 20 auf, welcher wiederum einen ersten Arm 21 und einen zweiten Arm 22, welcher entgegengesetzt dem ersten Arm 21 angeordnet ist, aufweist. Am zweiten Arm 22 kann eine Siebreinigungsdüse 23 angeordnet sein, welche dem Ausstößen von Spülflotte und/oder Frischwasser F vertikal nach unten dient und somit das Sieb 16 reinigen kann. Am ersten Arm 21 des Auslegers 20 ist ein Sprüharmsatellit 24 drehbar um eine zweite Drehachse 25 gelagert. Die erste Drehachse 19 und die zweite Drehachse 25 sind parallel zueinander angeordnet und lateral voneinander beabstandet. Der Sprüharmsatellit 24 weist Sprühdüsen 26 auf, welche nach oben ausgerichtet sind, um das Spülgut mit Spülflotte und/oder Frischwasser F zu beaufschlagen.
Der Ausleger 20 ist mit einer Antriebseinrichtung 27 verbunden, welche wiederum ein Antriebselement 28 und eine Erfassungseinrichtung 29 aufweist. Durch das Antriebselement 28 kann der Ausleger 20 gezielt und aktiv angetrieben werden. Der Ausleger 20 ist hierbei beispielsweise mit Hilfe einer Getriebebox der Antriebseinrichtung 27 an das Antriebselement 28 angekoppelt. Die Getriebebox weist hierbei eine Mehrzahl Zahnräder auf. Eine Winkelnullposition des Antriebselements 28, insbesondere eine Winkelnullposition eines der Zahnräder, wird von der Erfassungseinrichtung 29 beispielsweise optisch, magnetisch, elektrisch oder mechanisch erfasst. Der Sprüharmsatellit 24 ist durch die aus den Sprühdüsen 26 austretende Spülflotte und/oder das Frischwasser F rückstoßangetrieben, also passiv angetrieben.
Zwischen dem Pumpentopf 15 und dem Sprüharm 18 ist eine Umwälzpumpe 30 angeordnet, die einen Drucksprung bewirkt, welcher für einen Transport von Spülflotte und/oder Frischwasser F aus dem Pumpentopf 15 heraus, durch den Sprüharm 18 hindurch und aus den Sprühdüsen 26 und, sofern vorhanden, aus der Siebreinigungsdüse 23 heraus sorgt, sodass das Spülgut mit Spülflotte und/oder Frischwasser F beaufschlagt wird. Eine Steuerungseinrichtung 31 dient einerseits der Steuerung der Umwälzpumpe 30 und andererseits der Steuerung der Antriebseinrichtung 27. Die Steuerungseinrichtung 31 kann beispielsweise aus der Winkelnullposition des Antriebselements 28 eine Winkelposition des Antriebselements 28 bestimmen, also dessen Position in Umfangsrichtung um die erste Drehachse 19. Ferner kann die Steuerungseinrichtung 31 beispielsweise das
Antriebselement 28 in Abhängigkeit der von der Erfassungseinrichtung 29 und der Steuerungseinrichtung 31 bestimmten Winkelposition des Auslegers 20 steuern.
Die Fig. 3 zeigt eine schematische Aufsicht des Sprüharms 18 sowie eine von ihm während einer Umdrehung um die erste Drehachse 19 überstrichenen Kreisfläche 32. Erkennbar sind der Ausleger 20, welcher in einem mittleren Bereich um die erste Drehachse 19 drehbar gelagert ist, sowie der Sprüharmsatellit 24, welcher um die zweite Drehachse 25 drehbar am Ausleger 20 gelagert ist. Eine Winkelposition 33 des Auslegers 20 definiert eine Ausrichtung des Auslegers 20 und damit insbesondere auch eine Position des Sprüharmsatelliten 24 in einer Umfangsrichtung U. Die Winkelposition 33 beschreibt folglich, wie weit sich der Ausleger 20 um die erste Drehachse 19 gedreht hat.
Die vom Ausleger 20 während einer Umdrehung um die erste Drehachse 19 überstriche- ne Kreisfläche 32 ist in eine Mehrzahl Sektoren 34, 35 unterteilt, von denen in der Fig. 3 jedoch nur zwei mit einem Bezugszeichen versehen sind. Jeder Sektor 34, 35 stellt somit eine Teilfläche der Kreisfläche 32 dar, welche auf zwei Seiten durch gerade Schenkellinien 36, von denen in der Fig. 3 nur eine mit einem Bezugszeichen versehen ist, zwischen einem Kreismittelpunkt der Kreisfläche 32 und einem Kreisumfang 37 der Kreisfläche 32 und auf einer dritten Seite durch einen dazwischenliegenden Abschnitt des Kreisumfangs 37 begrenzt ist. Dargestellt ist eine Unterteilung der Kreisfläche 32 in acht Sektoren 34, 35. Die Kreisfläche 32 könnte jedoch auch beispielsweise in sechs, zehn oder zwölf Sektoren 34, 35 unterteilt sein. Die Winkelposition 33 des Auslegers 20 definiert dabei, in welchem Sektor 34, 35 sich der Sprüharmsatellit 24 befindet.
Der Ausleger 20 dreht sich um die erste Drehachse 19 mit einer Rotationsgeschwindigkeit, wobei die Rotationsgeschwindigkeit sowohl in die Umfangsrichtung U als auch entgegen der Umfangsrichtung U ausgerichtet sein kann. Der Ausleger 20 kann sich folglich sowohl im Uhrzeigersinn als auch gegen den Uhrzeigersinn um die erste Drehachse 19 drehen.
Die Fig. 4 zeigt eine Aufsicht des Antriebselements 28. Zu erkennen ist eine Winkelposition 38 des Antriebselements 28 zur Angabe einer Lage des Antriebselements 28 um die erste Drehachse 19. Das Antriebselement 28 kann eine Antriebswelle 39 umfassen, die sich um die erste Drehachse 19 drehen kann. Die Antriebswelle 39 kann jedoch auch ver-
setzt zu der ersten Drehachse 19 angeordnet sein. Unter der vorgenannten Winkelposition 38 ist eine Verdrehung der Antriebswelle 39 um einen definierten Winkel zu verstehen.
Die Fig. 5 zeigt eine nicht maßstäbliche und exemplarische Darstellung einer Leistungsstufe L der Umwälzpumpe 30 während eines beispielhaften Programmablaufs. Die auf der horizontalen Achse dargestellte Abszisse gibt den Zeitpunkt während des Programmablaufs an, welcher hier beispielsweise in die Programmabschnitte Vorspülen V, Reinigen R, Zwischenspülen Z und Klarspülen K unterteilt ist. Die auf der vertikalen Achse dargestellte Ordinate gibt die Leistungsstufe L der Umwälzpumpe 30 an, welche von der Steuerungseinrichtung 31 an die Umwälzpumpe 30 als Sollwert übermittelt wird. Eine hohe Leistungsstufe L bewirkt hierbei eine höhere Austrittsgeschwindigkeit der Spülflotte und/oder des Spülwassers F aus den Sprühdüsen 26. Eine niedrige Leistungsstufe L der Umwälzpumpe 30 bewirkt entsprechend eine niedrige Austrittsgeschwindigkeit.
Während des Programmabschnitts Vorspülen V liegt hier eine mittlere Leistungsstufe L der Umwälzpumpe 30 vor, wobei sie kontinuierlich angesteuert wird. Während des Programmabschnitts Reinigen R wird die Umwälzpumpe 30 von der Steuerungseinrichtung 31 zum Impulsspülen angesteuert, also zum wiederholten Wechsel zwischen verschiedenen Leistungsstufen. Eine Zeitdauer IR.H, während der die Umwälzpumpe 30 eine hohe Leistungsstufe L aufweist, und eine Zeitdauer IR.N, während der die Umwälzpumpe 30 eine niedrige Leistungsstufe L aufweist, ist während dieses Programmabschnitts Reinigen R gleich lang und beträgt jeweils etwa 2 s. Während des Programmabschnitts Reinigen R wird das Impulsspülen zunächst zwischen einer hohen und einer niedrigen Leistungsstufe L durchgeführt, im Verlauf des Programmabschnitts Reinigen R wird jedoch die hohe Leistungsstufe L durch eine mittlere Leistungsstufe L ersetzt.
Die Reinigungsintensität kann also während eines Programmabschnitts zeitlich variiert werden, beispielsweise auch in Abhängigkeit der Winkelposition 33 des Auslegers 20. Während des Programmabschnittes Zwischenspülen Z wird ebenfalls Impulsspülen durchgeführt, nun allerdings mit einer reduzierten Zeitdauer tz,H der hohen (oder mittleren) Leistungsstufe L und einer längeren Zeitdauer tz,N, während der die Leistungsstufe L der Umwälzpumpe 30 niedrig ist. Während des Programmabschnitts Klarspülen K wird die Umwälzpumpe 30 wieder kontinuierlich mit einer mittleren Leistungsstufe L betrieben. Das Impulsspülen erfolgt vorwiegend als Wechsel zwischen einer hohen oder mittleren und
einer niedrigen Leistungsstufe L der Umwälzpumpe 30. Denkbar ist jedoch auch, die Umwälzpumpe 30 periodisch ganz abzuschalten. Das Impulsspülen würde dann als Wechsel zwischen einer hohen oder mittleren Leistungsstufe L und dem Stillstand der Umwälzpumpe 30 erfolgen.
In Fig. 6 ist ein schematisches Blockdiagramm einer Ausführungsform eines Verfahrens zum Betreiben der Haushalts-Geschirrspülmaschine 1 dargestellt. Ein Schritt S1 weist hierbei die einzelnen Programmabschnitte Vorspülen V, Reinigen R, Zwischenspülen Z und Klarspülen K auf. Innerhalb des Programmabschnittes Reinigen R wird ein Schritt S2 der Ermittlung der Winkelposition 33 des Auslegers 20 durchgeführt, gefolgt von einem Schritt S3 der Ansteuerung der Antriebseinrichtung 27 zur gezielten Bewegung und/oder Verortung des Auslegers 20. Abschließend erfolgt in einem Schritt S4 die Ansteuerung der Umwälzpumpe 30 zur Erreichung einer gezielten Leistungsstufe L der Umwälzpumpe 30. Die Schritte S2 bis S4 könnten hierbei jedoch auch Teil aller Programmabschnitte K, R, V, Z innerhalb des Schrittes S1 sein.
Obwohl die vorliegende Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen beschrieben wurde, ist sie vielfältig modifizierbar.
Verwendete Bezugszeichen:
1 Haushalts-Geschirrspülmaschine
2 Spülbehälter
3 Tür
4 Spülraum
5 Schwenkachse
6 Beschickungsöffnung
7 Boden
8 Decke
9 Rückwand
10 Seitenwand
11 Seitenwand
12 Spülgutaufnahme
13 Spülgutaufnahme
14 Spülgutaufnahme
15 Pumpentopf
16 Sieb
17 Boden
18 Sprüharm
19 Drehachse
20 Ausleger
21 Arm
22 Arm
23 Siebreinigungsdüse
24 Sprüharmsatellit
25 Drehachse
26 Sprühdüse
27 Antriebseinrichtung
28 Antriebselement
29 Erfassungseinrichtung
30 Umwälzpumpe
31 Steuerungseinrichtung
32 Kreisfläche
33 Winkelposition
34 Sektor
35 Sektor
36 Schenkellinie
37 Kreisumfang
38 Winkelposition
39 Antriebswelle
A Auszugsrichtung
E Einschubrichtung
F Spülflotte und/oder Frischwasser
K Klarspülen/Programmabschnitt
L Leistungsstufe
R Reinigen/Programmabschnitt
51 Schritt
52 Schritt
53 Schritt
54 Schritt tR,H Zeitdauer tR,N Zeitdauer tz,H Zeitdauer tz,N Zeitdauer
U Umfangsrichtung
V Vorspülen/Programmabschnitt
Vo oberes Maß
Vu unteres Maß
Z Zwischenspülen/Programmabschnitt