EP4647601B1 - Pumpe und verfahren zum betrieb einer solchen - Google Patents
Pumpe und verfahren zum betrieb einer solchenInfo
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- EP4647601B1 EP4647601B1 EP24175078.5A EP24175078A EP4647601B1 EP 4647601 B1 EP4647601 B1 EP 4647601B1 EP 24175078 A EP24175078 A EP 24175078A EP 4647601 B1 EP4647601 B1 EP 4647601B1
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- F04C15/0057—Driving elements, brakes, couplings, transmission specially adapted for machines or pumps
- F04C15/0061—Means for transmitting movement from the prime mover to driven parts of the pump, e.g. clutches, couplings, transmissions
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- F04C2/107—Rotary-piston machines or pumps of intermeshing-engagement type, i.e. with engagement of co-operating members similar to that of toothed gearing of internal-axis type with the outer member having more teeth or tooth-equivalents, e.g. rollers, than the inner member with helical teeth
- F04C2/1071—Rotary-piston machines or pumps of intermeshing-engagement type, i.e. with engagement of co-operating members similar to that of toothed gearing of internal-axis type with the outer member having more teeth or tooth-equivalents, e.g. rollers, than the inner member with helical teeth the inner and outer member having a different number of threads and one of the two being made of elastic materials, e.g. Moineau type
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft eine Pumpe umfassend ein Pumpwerk mit einem Pumpenrohr, welches einen endständigen Stator und einen Rotor aufweist, wobei der Rotor über eine Rotorwelle angetrieben ist, welche durch das Pumpenrohr geführt und an einem dem Stator endständig gegenüberliegenden Wellenauslass aus dem Pumpwerk derart austritt, dass ein von der Rotorwelle gebildeter Wellenanschluss in Verlängerung des Pumpenrohrs freiliegt, sowie ein Verfahren zum Betrieb einer solchen Pumpe.
- Eine solche Pumpe ist bereits aus der
vorbekannt. Weiter ist auf dieRU 2323371 C1 , dieJP 2005/127281 A DE 10 2020 112 668 A1 , dieDE 10 2022 201 368 A1 und dieEP 3 222 179 A1 zu verweisen. - Aus dem Stand der Technik sind Pumpen bekannt, die bei unterschiedlichen Drehzahlen betrieben werden können. So sind unter anderem Exzenterschneckenpumpen bereits seit Langem bekannt. Sie werden für die Förderung insbesondere von wässrigen bis hochviskosen newtonschen und nicht-newtonschen Medien eingesetzt und erlauben variable Förderleistungen bei großen Förderhöhen. Exzenterschneckenpumpen weisen einen Stator auf, welcher eine gewellte Innenkontur besitzt, in welcher ein exzentrisch geformter Rotor, die Exzenterschnecke, dreht. Im Zuge der Drehung bildet der Rotor mit dem Stator Kammern, in denen das Medium eingeschlossen und entlang des Pumpenrohrs bis zu einem Auslass aufwärts gefördert wird.
- Die Vorteile der Exzenterschneckenpumpe liegen in einer gleichmäßigen Förderung, bei dem in dem Stator Scherbewegungen vermieden werden. Es kann auf eine Saugleitung verzichtet werden und die Pumpe ist beim Anfahren sofort betriebsbereit, da ein Evakuieren des Pumpenrohrs entfallen kann.
- Die Rotorwelle wird bei einer Exzenterschneckenpumpe im Stand der Technik durch einen Elektromotor angetrieben, welcher an dem Wellenauslass angeflanscht wird und beispielsweise über eine Klauenkupplung mit der Rotorwelle kraftschlüssig verbunden wird. Solche Elektromotoren sind langlebig und effektiv und können für entsprechende Anwendungen, etwa in der Petrochemie, auch in explosionsgeschützter Ausführung bereitgestellt werden.
- Allerdings gibt es auch einfachere Anwendungen, in welchen keine besonderen Anforderungen an die Elektromotoren gestellt werden. Der Betrieb einer Pumpe im Allgemeinen und einer Exzenterschneckenpumpe im Besonderen ist bereits mit geringen Drehzahlen möglich. Während übliche Fasspumpen mit etwa siebentausend Umdrehungen pro Minute betrieben werden müssen, um den benötigten Unterdruck in dem Pumpenrohr aufzubauen und zu erhalten, können aufgrund des andersartigen Wirkprinzips die Exzenterschneckenpumpen mit geringeren Drehzahlen betrieben werden, insbesondere sollte die Drehzahl nicht über zweitausend Umdrehungen pro Minute liegen.
- Vor diesem Hintergrund liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zu Grunde, eine Pumpe zu schaffen, bei welcher für Einsatzgebiete ohne besondere Anforderungen ein möglichst einfacher und kostengünstiger Betrieb ermöglicht wird.
- Dies gelingt durch eine Pumpe gemäß den Merkmalen des unabhängigen Anspruchs 1. Ebenfalls gelingt dies durch ein Verfahren zum Betrieb einer Pumpe gemäß den Merkmalen des nebengeordneten Verfahrensanspruchs 9. Sinnvolle Ausgestaltungen einer solchen Pumpe, des Verfahrens zum Betrieb einer solchen können den sich jeweils anschließenden abhängigen Ansprüchen entnommen werden.
- Vorgesehen ist insoweit eine Pumpe, umfassend ein Pumpwerk mit einem Pumpenrohr, welches einen endständigen Stator und einen Rotor aufweist, wobei der Rotor über eine Rotorwelle angetrieben ist, welche durch das Pumpenrohr geführt und an einem dem Stator endständig gegenüberliegenden Wellenauslass aus dem Pumpwerk zumindest näherungsweise frei drehend derart austritt, dass ein von der Rotorwelle gebildeter Wellenanschluss in Verlängerung des Pumpenrohrs freiliegt. Dem Wellenanschluss einer solchen Pumpe ist ein Elektromotor mit einem Schnellspannfutter lösbar zugeordnet.
- Soweit der Wellenanschluss in einem einfachen Fall als glatte, runde Welle aus dem Pumpenrohr im Bereich eines Wellenauslasses herausgeführt ist, kann diese direkt in ein Schnellspannfutter des Elektromotors eingespannt werden.
- Insbesondere erscheint es sinnvoll, eine solche Ausgestaltung für eine Exzenterschneckenpumpe vorzusehen, deren Stator eine gewellte Innenkontur und deren Rotor die Form einer Exzenterschnecke aufweist, wobei der Elektromotor vorzugsweise in einem Drehzahlbereich von bis zu zweitausend Umdrehungen pro Minute betreibbar ist. Der niedrige erforderliche Drehzahlbereich ermöglicht es, gerade für einfache Anforderungen, insbesondere außerhalb des Explosionsschutzes oder vergleichbarer Umgebungsbedingungen, als Elektromotor einen Bohrschrauber einzusetzen, wie er allgemein erhältlich ist. Im Sinne der Erfindung ist ein Bohrschrauber mit sämtlichen vergleichbaren Geräten gleichzusetzen, sei es ein Akkuschrauber, ein Bohrhammer, welcher lediglich drehend betrieben wird, und unabhängig davon, ob der Betrieb des Elektromotors über eine Batterie oder ein Anschlusskabel gespeist wird. Insoweit wird unter einem Schnellspannfutter jedes Spannfutter verstanden, welches mit oder ohne Hilfswerkzeug auf- und zugespannt werden kann.
- Für den Betrieb muss in diesem Fall der Bohrschrauber lediglich mithilfe seines Schnellspannfutters mit dem Wellenanschluss der Rotorwelle verbunden werden. Wird dann der Bohrschrauber mit einer Hand gehalten und bedient, kann mit der anderen Hand das Pumpwerk gehalten werden, so dass es sich nicht mit dem Bohrschrauber mitdreht, und ein Medium aus einem Behälter, in welchen das Pumpwerk eingetaucht wird, herausfördern.
- Mit besonderem Vorteil kann vorgesehen sein, dass der Wellenanschluss rund, mehrkantig oder mehrkantartig ausgebildet ist. Für einen solchen Fall ist ein Anschluss des Schnellspannfutters des Bohrschraubers direkt mit diesem verbindbar. Das Schnellspannfutter muss lediglich weit genug geöffnet, der Wellenanschluss eingeführt und das Schnellspannfutter geschlossen werden.
- Im Fall eines runden Wellenanschlusses, wie dieser auch bei älteren Bohrern vergleichbar vorgesehen ist, wird eine größere Haftreibung erforderlich. In aller Regel sind Schnellspannfutter hierauf eingestellt und ermöglichen ein Zuspannen unter Verwendung der Motorkraft. Ein Mehrkantschaft erlaubt es hingegen, den Wellenanschluss besser zu greifen. Ein Bohrschrauber mit einer entsprechenden mehrkantigen Werkzeugaufnahme benötigt in diesem Fall keinen Zuspannvorgang, es reicht ein einfaches Einstecken, wobei je nach eingesetztem Modell auch eine zusätzliche Sicherungsbewegung erforderlich ist.
- Unter einer mehrkantartigen Ausbildung des Wellenanschlusses soll verstanden werden, dass es sich nicht um einen klassischen Mehrkant, üblicherweise Sechskant, handelt, dass dessen Eigenschaften aber auf andere Weise erfüllt werden. So sind etwa Spannsysteme bekannt, bei denen in einem runden Schaft einseitige Vertiefungen vorgesehen sind, in welche im eingespannten Zustand ein Rastmittel eingreift. Eine solche Vorrichtung wirkt im Gesamtzusammenhang wie ein Mehrkantschaft und wird daher im Weiteren als mehrkantartig bezeichnet.
- Alternativ zu einer runden, mehrkantigen oder mehrkantartigen Ausgestaltung des Wellenanschlusses kann es aber auch vorgesehen sein, dass dem Wellenanschluss ein Anschlussadapter lösbar zugeordnet ist, welcher den Wellenanschluss rund, mehrkantig oder mehrkantartig ausbildet. Durch das Zwischenlegen eines solchen Anschlussadapters bleibt das Pumpwerk zu den bislang regelmäßig eingesetzten professionellen Pumpen kompatibel und kann für den Betrieb mit einem Bohrschrauber durch den Einsatz des Anschlussadapters nach Bedarf hergerichtet werden. Ein solcher Anschlussadapter greift das jeweils vorhandene Verbindungssystem auf und konvertiert dieses auf eine mit einem Schnellspannfutter kompatible Bauform, insbesondere zu einem runden, mehrkantigen oder im Sinne der Erfindung mehrkantartigen Wellenanschluss.
- So kann in konkreter Ausgestaltung vorgesehen sein, dass der Wellenanschluss mit dem Anschlussadapter über eine Klauenkupplung lösbar verbunden ist. In einem solchen Fall weist der Wellenanschluss des Pumpwerks bereits einen Teil einer in diesem Bereich üblichen Klauenkupplung auf, nämlich ein Abtriebselement. Dieses kann mit einem Antriebselement eines Pumpenmotors zusammenwirken und bildet mit diesem eine solche Klauenkupplung. Antriebselement und Abtriebselement sind dabei prinzipiell wie eine Krone geformt, deren Zacken, also die Klauen, jeweils ineinandergreifen, so dass das Antriebselement bei einer Drehung mit seinen Klauen gegen die Klauen des Abtriebselements stößt und diese mitnimmt. Auf der von dem Antriebselement abgewandten Seite des Anschlussadapters bildet dieser wiederum den genannten runden, mehrkantigen oder mehrkantartigen Wellenanschluss aus, der mithilfe des Schnellspannfutters des Bohrschraubers gehalten werden kann.
- Mit einigem Vorteil kann vorgesehen sein, dass die Klauenkupplung ein mit dem Wellenanschluss unlösbar verbundenes Abtriebselement und ein mit dem Anschlussadapter unlösbar verbundenes Antriebselement aufweist, wobei vorzugsweise das Antriebselement mit dem Abtriebselement verwindungssteif verrastbar ist. Da eine Klauenkupplung als solche grundsätzlich durch ein Entfernen des Antriebselements von dem Abtriebselements getrennt werden kann, kann es sinnvoll sein, im Betrieb dafür zu sorgen, dass eine Entfernung nicht möglich ist. Gerade bei einem Handbetrieb, bei dem auch ein Schiefhalten von Pumpwerk und/oder Bohrschrauber leicht passieren kann, kann eine solche Lösung hilfreich sein, um die Klauenkupplung nicht fortwährend neu verbinden zu müssen.
- Bevorzugtermaßen kann es weiter vorgesehen sein, dass dem Pumpenrohr ein Handgriff drehfest zugeordnet ist. Mit einem solchen Handgriff kann das Pumpenrohr und damit das Pumpwerk als ganzes gehalten werden, so dass es sich nicht aufgrund der Motordrehung wegdreht. Auch das Geradehalten und das Zusammenhalten der Kupplung wird dadurch erleichtert.
- Alternativ ist es auch möglich, dass dem Pumpenrohr ein Verbindungsmittel zur drehfesten Verbindung des Pumpenrohrs mit dem Elektromotor zugeordnet ist. Häufig sind Bohrschrauber auch in höhenverstellbare Gestelle einspannbar, so dass ein vergleichbares Gestell, jedoch nicht notwendigerweise mit Höhenverstellung, auch zur Verbindung mit dem Pumpwerk vorgesehen werden kann. Ein solches Gestell kann neben einer gemeinsamen Halterung von Bohrschrauber und Pumpwerk auch die Verdrehung des Pumpwerks gegenüber dem Bohrschrauber und ein seitliches Umkippen des Bohrschraubers vermeiden.
- Die vorstehend beschriebene Erfindung wird im Folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert.
- Es zeigen
- Figur 1
- eine erfindungsgemäße Pumpe in Form einer Exzenterschneckenpumpe mit einem Pumpwerk mit einer Exzenterschnecke als Rotor und einem Bohrschrauber als Pumpenmotor, wobei ein Schnellspannfutter des Bohrschraubers die Pumpenwelle direkt greift, sowie
- Figur 2
- eine nicht der Erfindung unterfallende, alternative Ausgestaltung der Exzenterschneckenpumpe gemäß
Figur 1 , wobei ein Schnellspannfutter des Bohrschraubers einen Anschlussadapter greift, welcher eine Klauenkupplung auf einen runden Wellenanschluss konvertiert. -
Figur 1 zeigt eine Pumpe in Form einer Exzenterschneckenpumpe 1, bestehend aus einem Exzenterschnecken-Pumpwerk 2 und einem Bohrschrauber 17, welcher eine Rotorwelle 9 des Pumpwerks 2 als Pumpenmotor betreibt. - Das Pumpwerk 2 umfasst im Wesentlichen ein Pumpenrohr 3, welches durch ein Spundloch hindurch in einen hier nicht gezeigten Behälter eingestellt wird und ein in diesem befindliches Medium führen kann. Das wässrige bis hochviskose Medium tritt hierbei durch Öffnungen im Bereich eines Stators 6 an einem unteren, also von dem Bohrschrauber 17 abgewandten, Ende des Pumpenrohrs 3 in dieses ein. Der Stator 6 weist eine wellenförmige Innenkontur 7 auf, welche mit einem Rotor 8 in Form einer Exzenterschnecke zusammenwirkt. Der Rotor 8 ist über eine Rotorwelle 9, welche durch das Pumpenrohr 3 bis zu einem Wellenauslass 5 hindurchgeführt ist, mit einem über den Wellenauslass 5 überstehenden Wellenanschluss 10 verbunden. Der Wellenanschluss 10 hingegen ist in ein Schnellspannfutter 19 des Bohrschraubers 17 eingespannt und wird daher bei einer Betätigung des Bohrschraubers 17, hier eines Akkuschraubers, in Rotation versetzt. Mit dem Wellenanschluss 10 dreht sich die Rotorwelle 9 und mit dieser der Rotor 8. Aufgrund der Drehung bilden sich zwischen dem Rotor 8 und der Innenkontur 7 des Stators 6 bewegliche Kammern aus, welche im Zuge der Drehung des Rotors 8 nach oben wandern und in ihnen aufgenommenes Medium aufwärts fördern.
- Aufgrund der Kammerbildung in dem Stator 6 kann ein Exzenterschnecken-Pumpwerk 2 wie das vorliegende, mit einer vergleichsweise niedrigen Drehzahl betrieben werden, wobei auch die niedrige Drehzahl eines Bohrschraubers 17 ausreicht. Soweit keine weiteren Anforderungen an den verwendeten Pumpenmotor gestellt werden, wie etwa der Explosionsschutz, kann das Pumpwerk 2 dafür hergerichtet werden, mit dem Bohrschrauber 17, betrieben zu werden, so dass die Anschaffung eines separaten Pumpenmotors eingespart werden kann. Dies ist besonders vorteilhaft, weil der Pumpenmotor als solcher im Gegensatz zu einem Bohrschrauber 17 nur sehr eingeschränkt für andere Aufgaben eingesetzt werden kann.
- Im Betrieb wird der Benutzer also zunächst das im vorliegenden Fall als runder, mehrkantiger oder mehrkantartiger Wellenanschluss 10 vorliegende Ende der Rotorwelle 9 in das Schnellspannfutter 19 des Bohrschraubers 17 einspannen. Das so zu einer vollständigen Exzenterschneckenpumpe 1 ergänzte Pumpwerk 2 wird dann mit seinem Pumpenrohr 3 in einen zu entleerenden Behälter, wie etwa ein Wasserfass, gestellt. Hierbei wird das Pumpwerk mithilfe eines an dessen oberem Ende angeordneten Handgriff 15 einerseits und der Bohrschrauber 17 an einem an diesem angeformten Handgriff 21 andererseits gehalten und betätigt. Durch die Nutzung einer Batterie 20 an dem Bohrschrauber kann die Exzenterschneckenpumpe 1 beliebig mobil eingesetzt werden. Um dass geförderte Medium, im Beispiel Wasser, etwa in einen anderen Behälter zu fördern, kann an dem Auslass 4 unproblematisch ein Schlauch angeschlossen werden, um das Medium zu handhaben.
-
Figur 2 zeigt eine weitgehend übereinstimmende Lösung, wobei hier jedoch an dem Wellenauslass 5 der Wellenanschluss 10 in Form des Abtriebselements 14 einer Klauenkupplung 12 austritt. Da ein solches Abtriebselement 14 einer Klauenkupplung 12 nicht gut in ein Schnellspannfutter 19 eingespannt werden kann, wird ein Anschlussadapter 11 vorgesehen, welcher zwischen dem eigentlichen Wellenanschluss 10 und dem Schnellspannfutter 19 des Bohrschraubers 17 zwischengelegt wird. Der Anschlussadapter weist auf der einen Seite einen mit dem Abtriebselement 14 kraftschlüssig zusammenwirkendes Antriebselement 13 auf, auf der gegenüberliegenden Seite einen Wellenanschluss 10, welcher wiederum zur Verbindung mit dem Schnellspannfutter 19 des Bohrschraubers 17 hergerichtet und daher rund, mehrkantig oder mehrkantartig ausgebildet ist. - Um ein Auftrennen der Klauenkupplung 12 durch ein Schräghalten oder Anheben des Bohrschraubers 17 zu vermeiden, ist ein Verbindungselement 16 in Form eines Gestells oder einer Verbindungsstange vorgesehen, welches den Bohrschrauber 17 in einer definierten Position gegenüber dem Pumpwerk 2 festlegt. Hierdurch wird vermieden, dass sich die Klauenkupplung 12 trennt, dies ermöglicht aber auch den Betrieb der ganzen Exzenterschneckenpumpe mit einer Hand.
- Vorstehend beschrieben ist somit eine Pumpe, bei welcher für Einsatzgebiete ohne besondere Anforderungen ein möglichst einfacher und kostengünstiger Betrieb ermöglicht wird.
-
- 1
- Exzenterschneckenpumpe
- 2
- Pumpwerk
- 3
- Pumpenrohr
- 4
- Auslass
- 5
- Wellenauslass
- 6
- Stator
- 7
- Innenkontur
- 8
- Rotor
- 9
- Rotorwelle
- 10
- Wellenanschluss
- 11
- Anschlussadapter
- 12
- Klauenkupplung
- 13
- Antriebselement
- 14
- Abtriebselement
- 15
- Handgriff
- 16
- Verbindungsmittel
- 17
- Bohrschrauber
- 18
- Elektromotor
- 19
- Schnellspannfutter
- 20
- Batterie
- 21
- Handgriff
Claims (13)
- Pumpe, umfassend ein eintauchbares Pumpwerk (2) mit einem Pumpenrohr (3), welches einen endständigen Stator (6) und einen Rotor (8) aufweist, wobei der Rotor (8) über eine Rotorwelle (9) angetrieben ist, welche durch das Pumpenrohr (3) geführt und an einem dem Stator (6) endständig gegenüberliegenden Wellenauslass (5) aus dem Pumpwerk (2) derart austritt, dass ein von der Rotorwelle (9) gebildeter Wellenanschluss (10) in Verlängerung des Pumpenrohrs freiliegt, dadurch gekennzeichnet, dass dem Wellenanschluss (10) ein als handgeführter Bohrschrauber ausgebildeter Elektromotor (18) mit einem Schnellspannfutter (19) lösbar zugeordnet ist, und dem Pumpenrohr (3) ein Handgriff (15) drehfest derart zugeordnet ist, dass das Pumpwerk (2) während des Betriebs mittels des Handgriffs (15) durch einen Benutzer manuell halt- und führbar ist.
- Pumpe gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei der Pumpe um eine Exzenterschneckenpumpe (1) handelt, deren Stator eine gewellte Innenkontur (7) und deren Rotor (8) die Form einer Exzenterschnecke aufweist, wobei der Elektromotor (18) vorzugsweise in einem Drehzahlbereich von bis zu zweitausend Umdrehungen pro Minute betreibbar ist.
- Pumpe gemäß einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Wellenanschluss (10) rund, mehrkantig oder mehrkantartig ausgebildet ist.
- Pumpe gemäß einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass dem Wellenanschluss (10) ein Anschlussadapter (11) lösbar zugeordnet ist, welcher den Wellenanschluss (10) rund, mehrkantig oder mehrkantartig ausbildet.
- Pumpe gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Wellenanschluss (10) mit dem Anschlussadapter (11) über eine Klauenkupplung (12) lösbar verbunden ist.
- Pumpe gemäß Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Klauenkupplung (12) ein mit dem Wellenanschluss (10) unlösbar verbundenes Abtriebselement (14) und ein mit dem Anschlussadapter (11) unlösbar verbundenes Antriebselement (13) aufweist, wobei vorzugsweise das Antriebselement (13) mit dem Abtriebselement (14) verwindungssteif verrastbar ist.
- Pumpe gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dem Pumpenrohr (3) ein Verbindungsmittel (16) zur drehfesten Verbindung des Pumpenrohrs (3) mit dem Elektromotor (18) zugeordnet ist.
- Pumpe gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem Elektromotor (18) um einen Bohrschrauber (17) handelt, welcher vorzugsweise batteriebetrieben ist.
- Verfahren zum Betrieb einer Pumpe gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8, diese umfassend ein Pumpwerk (2) mit einem Pumpenrohr (3), welches einen endständigen Stator (6) und einen Rotor (8) aufweist, wobei der Rotor (8) über eine Rotorwelle (9) angetrieben ist, welche durch das Pumpenrohr (3) geführt und an einem dem Stator (6) endständig gegenüberliegenden Wellenauslass (5) aus dem Pumpwerk (2) derart austritt, dass ein von der Rotorwelle (9) gebildeter Wellenanschluss (10) freiliegt, wobei dem Wellenanschluss (10) ein Elektromotor (18) mit einem Schnellspannfutter (19) lösbar zugeordnet wird,
dadurch gekennzeichnet, dass das Pumpwerk (2) während des Betriebs an dem dem Pumpenrohr (3) zugeordneten Handgriff (15) und an einem Handgriff (21) des Elektromotors (18) gehalten wird. - Verfahren gemäß Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei der Pumpe um eine Exzenterschneckenpumpe (1) handelt, deren Stator eine gewellte Innenkontur (7) und deren Rotor (8) die Form einer Exzenterschnecke aufweist, wobei der Elektromotor (18) vorzugsweise in einem Drehzahlbereich von bis zu zweitausend Umdrehungen pro Minute betrieben wird.
- Verfahren gemäß einem der Ansprüche 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass dem Wellenanschluss (10) vor der Verbindung mit dem Schnellspannfutter (19) des Elektromotors (18) ein Anschlussadapter (11) zugeordnet wird, welcher bestimmungsgemäß zur Verbindung mit dem Schnellspannfutter (19) hergerichtet ist, insbesondere den Wellenanschluss (10) rund, mehrkantig oder mehrkantartig ausbildet.
- Verfahren gemäß einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Pumpwerk (2) während des Betriebs unter Zwischenlage eines verwindungssteifen Verbindungsmittels (16) mit dem Elektromotor (18) verbunden wird.
- Verfahren gemäß einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem Elektromotor (18) um einen Bohrschrauber (17) handelt, welcher vorzugsweise batteriebetrieben wird.
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Applications Claiming Priority (1)
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| EP24175078.5A EP4647601B1 (de) | 2024-05-09 | 2024-05-09 | Pumpe und verfahren zum betrieb einer solchen |
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ID=91072989
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