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Die Erfindung betrifft eine Abscheideeinheit für eine Saugvorrichtung, insbesondere für einen kabellosen und/oder handgeführten Staubsauger.
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Eine Saugvorrichtung, insbesondere ein Handstaubsauger, umfasst typischerweise eine Saugeinheit, die von einem Nutzer mit der Hand getragen und geführt werden kann. Die Saugeinheit weist ein Gebläse auf, das mit elektrischer Energie aus einem elektrischen Energiespeicher der Saugeinheit betrieben wird. Das Gebläse ist ausgebildet, einen Saugluftstrom zu erzeugen, um Verunreinigungen durch den Saugmund der Saugeinheit in die Abscheideeinheit der Saugeinheit zu saugen, wobei die Abscheideeinheit einen Sammelbehälter für Verunreinigungen aufweist. Der Saugluftstrom wird zur Erhöhung der Saugleistung der Saugeinheit bevorzugt derart in die Abscheideeinheit eingeleitet und/oder innerhalb der Abscheideeinheit geführt, dass der Saugluftstrom innerhalb der Abscheideeinheit zyklonartig um die zentrale Filtereinheit der Abscheideeinheit strömt.
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Die Abscheideeinheit kann ein Ausstoß- und/oder Komprimierelement aufweisen, das ausgebildet ist, innerhalb des Sammelbehälters bewegt zu werden, um den Schmutz in dem Sammelbehälter zu komprimieren oder um den Schmutz aus dem Sammelbehälter heraus zu befördern.
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GB 25 39 343 B beschreibt einen Staubsauger mit einem Kolben zum Entleeren des Sammelbehälters des Staubsaugers.
EP 4 410 170 A1 beschreibt eine Abscheideeinheit mit einem Abstreifelement.
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Das vorliegende Dokument befasst sich mit der technischen Aufgabe, ein besonders zuverlässiges und komfortables Komprimieren und/oder Ausstoßen von Schmutz in bzw. aus dem Sammelbehälter der Abscheideeinheit einer Saugeinheit zu ermöglichen, insbesondere um auch bei einer längeren Nutzung der Saugeinheit eine dauerhaft hohe Saugleistung bereitzustellen.
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Die Aufgabe wird durch den Gegenstand des unabhängigen Patentanspruchs gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen sind insbesondere in den abhängigen Patentansprüchen definiert, in nachfolgender Beschreibung beschrieben oder in der beigefügten Zeichnung dargestellt.
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Gemäß einem Aspekt wird eine Abscheideeinheit für eine Saugvorrichtung beschrieben. Die Abscheideeinheit umfasst einen durch eine Gehäusewand umschlossenen Sammelbehälter. Die Abscheideeinheit kann eine Längsachse aufweisen, und die Gehäusewand des Sammelbehälters kann (kreis-) zylinderförmig um die Längsachse ausgebildet sein. Die Längsachse kann zentral innerhalb des Sammelbehälters verlaufen. Die Gehäusewand kann z. B. der Mantelfläche eines Hohlzylinders entsprechen und/oder die Längsachse kann der Hochachse des Hohlzylinders entsprechen. Der Sammelbehälter kann sich von einer ersten Stirnseite (z. B. Stirnfläche bzw. Stirnebene) entlang der Längsachse bis zu einer zweiten Stirnseite (z. B. Stirnfläche bzw. Stirnebene) erstrecken. Die erste Stirnseite kann dem Gebläse der Saugvorrichtung zugewandt sein. An der gegenüberliegenden zweiten Stirnseite kann ein Deckel zum Entleeren des Sammelbehälters angeordnet sein.
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Der Sammelbehälter kann entlang der Längsachse von der ersten Stirnseite bis zu der zweiten Stirnseite eine bestimmte Gesamtlänge aufweisen (z. B. zwischen 10 cm und 20 cm). Ferner kann der Sammelbehälter quer zu der Längsachse (d. h. in radialer Richtung zu der Längsachse) einen bestimmten Gesamtdurchmesser aufweisen (z. B. zwischen 8 cm und 12 cm).
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Die erste Stirnseite (an der das Gebläse angeordnet ist) kann im Wesentlichen vollständig innerhalb einer bestimmten Querebene verlaufen, die senkrecht zu der Längsachse angeordnet ist. Die zweite Stirnseite (an der der Deckel angeordnet ist) kann innerhalb einer Ebene verlaufen, die schräg zu der Längsachse angeordnet ist, wobei die schräge Anordnung der zweiten Stirnseite und insbesondere des Deckels vorteilhaft für das Entleeren des Sammelbehälters sein kann.
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Der Sammelbehälter weist typischerweise eine an der Gehäusewand angeordnete Einlassöffnung auf, die bevorzugt mit einer (flexiblen) Klappe verschlossen und/oder bedeckt ist. Die Klappe kann aus einem Kunststoff, insbesondere aus einem flexiblen und/oder elastischen Kunststoff bestehen. Die Einlassöffnung ist bevorzugt an der Oberseite des Sammelbehälters angeordnet (die dafür vorgesehen ist, im Betrieb nach oben hin ausgerichtet zu sein). Ferner ist die Einlassöffnung bevorzugt an der ersten Stirnseite des Sammelbehälters angeordnet. Zumindest ist die Einlassöffnung der ersten Stirnseite des Sammelbehälters entlang der Längsachse bevorzugt näher als der gegenüberliegenden zweiten Stirnseite des Sammelbehälters.
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Die Abscheideeinheit kann ferner eine in dem Sammelbehälter angeordnete Filtereinheit umfassen, die ausgebildet ist, Schmutz-Partikel aus dem (durch die Einlassöffnung in den Sammelbehälter eingetretenen) Saugluftstrom an der Oberfläche der Filtereinheit zurückzuhalten, wobei die Oberfläche der Filtereinheit bevorzugt (kreis-) zylinderförmig um die Längsachse ausgebildet ist. Die Abscheideeinheit ist bevorzugt derart ausgebildet, dass der durch die Einlassöffnung in den Sammelbehälter eingetretene Saugluftstrom zyklonartig (entlang der Umfangsrichtung) um die Filtereinheit herum strömt. Die Abscheideeinheit kann zu diesem Zweck derart ausgebildet sein, dass der durch die Einlassöffnung in den Sammelbehälter eingetretene Saugluftstrom eine Strömungsrichtung aufweist, die im Wesentlichen in Umfangsrichtung um die Längsachse herum verläuft.
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Die (zylinderförmige) Filtereinheit und der (zylinderförmige) Sammelbehälter weisen bevorzugt die gleiche zentrale Längsachse auf. Zwischen der Oberfläche der Filtereinheit und der Innenseite der Gehäusewand des Sammelbehälters ist typischerweise der Sammelbereich zur Aufnahme der aufgesaugten Schmutz-Partikel angeordnet.
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Die Abscheideeinheit umfasst ein Ausstoß- und/oder Komprimierelement, das ausgebildet ist, innerhalb des Sammelbehälters bewegt zu werden, um in dem Sammelbehälter angeordnete Schmutz-Partikel zu komprimieren und/oder (über die zweite Stirnseite) aus dem Sammelbehälter zu stoßen. Das Ausstoß- und/oder Komprimierelement kann insbesondere ausgebildet sein, ausgehend von einer, z. B. an der ersten Stirnseite angeordneten, Grundstellung entlang der Längsachse über die Oberfläche der Filtereinheit (insbesondere zu der zweiten Stirnseite des Sammelbehälters hin) bewegt zu werden. Die Bewegung des Ausstoß- und/oder Komprimierelements kann ggf. manuell durch einen Nutzer anhand eines Griffs bewirkt werden. Der Griff kann z. B. entlang der Längsachse (zu der zweiten Stirnseite hin) bewegt werden, um das Ausstoß- und/oder Komprimierelement entlang der Längsachse zu bewegen.
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Das Ausstoß- und/oder Komprimierelement kann insbesondere entlang der Längsachse von der (an der ersten Stirnseite angeordneten) Grundstellung bis zu einer (der zweiten Stirnseite zugewandten) Komprimierstellung bewegt werden. Die Komprimierstellung und die Grundstellung können entlang der Längsachse um 50 % oder mehr, insbesondere um 70 % oder mehr, der Gesamtlänge des Sammelbehälters voneinander beabstandet sein.
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Das Ausstoß- und/oder Komprimierelement ist bevorzugt als Ring mit einer der Oberfläche der Filtereinheit zugewandten Innenkante und einer der Gehäusewand, insbesondere der Innenseite der Gehäusewand, zugewandten Außenkante ausgebildet. Die Außenkante des Ausstoß- und/oder Komprimierelements kann, wie weiter unten dargelegt, als (ringförmige) Abschirmung ausgebildet sein. Das Ausstoß- und/oder Komprimierelement ist typischerweise ausgebildet, die Oberfläche der Filtereinheit zu reinigen, wenn das ringförmige Ausstoß- und/oder Komprimierelement entlang der Längsachse zu der Komprimierstellung hinbewegt wird.
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Die Abscheideeinheit ist bevorzugt derart ausgebildet, dass die Kraft, mit der das Ausstoß- und/oder Komprimierelement in radialer Richtung auf die Innenseite der Gehäusewand des Sammelbehälters einwirkt, an der Komprimierstellung geringer ist als an der Grundstellung. Die in radialer Richtung wirkende Kraft wird in diesem Dokument als die "radiale" Kraft bezeichnet. Die Abscheideeinheit kann insbesondere derart ausgebildet sein, dass die radiale Kraft, mit der das Ausstoß- und/oder Komprimierelement in radialer Richtung auf die Innenseite der Gehäusewand einwirkt, entlang der Bewegungsstrecke ausgehend von der Grundstellung bis zu der Komprimierstellung (z. B. zumindest in einem Abschnitt der Bewegungsstrecke oder über die gesamte Bewegungsstrecke) fließend, insbesondere linear, abnimmt.
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Alternativ oder ergänzend kann die Abscheideeinheit derart ausgebildet sein, dass der Abstand (in radialer Richtung) zwischen der Außenkante des Ausstoß- und/oder Komprimierelements und der Innenseite der Gehäusewand des Sammelbehälters an der Grundstellung geringer ist als an der Komprimierstellung. Insbesondere kann der Abstand (in radialer Richtung) entlang der Bewegungsstrecke ausgehend von der Grundstellung bis zu der Komprimierstellung fließend, insbesondere linear, zunehmen. Der radiale Abstand kann z. B. in der Grundstellung Null sein. Andererseits kann der radiale Abstand in der Komprimierstellung größer als Null sein.
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Durch die Anpassung der radialen Kraft und/oder des radialen Abstands zwischen dem Ausstoß- und/oder Komprimierelement und der Gehäusewand entlang der Längsachse kann in zuverlässiger Weise vermieden werden, dass während des Saugbetriebs Schmutz-Partikel an die (der ersten Stirnseite zugewandten) Rückseite des Ausstoß- und/oder Komprimierelements gelangen. Ferner kann weiterhin eine komfortable und zuverlässige Komprimier- und Ausstoßfunktion bereitgestellt werden. In Summe kann so auch nach einer längeren Nutzung weiterhin eine hohe Abscheidegüte und/oder Saugleistung bereitgestellt werden.
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Die Anpassung der Kraft und/oder des Abstands zwischen dem Ausstoß- und/oder Komprimierelement und der Gehäusewand kann in besonders effizienter Weise dadurch bewirkt werden, dass der Durchmesser der Innenseite der Gehäusewand an der Komprimierstellung größer, insbesondere zwischen 1 % und 5 % größer, als an der Grundstellung ist. Der Durchmesser der Innenseite der Gehäusewand kann z. B. entlang der Bewegungsstrecke ausgehend von der Grundstellung bis zu der Komprimierstellung fließend, insbesondere linear, zunehmen.
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In einem bevorzugten Beispiel ist die Innenseite der Gehäusewand konusförmig ausgebildet, wobei die Längsachse der Höhenachse der konusförmigen Innenseite der Gehäusewand entspricht. Zwischen der Innenseite der Gehäusewand und der Längsachse kann ein Winkel zwischen 0,5° und 2,5° gebildet werden.
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Die Gehäusewand kann z. B. eine Dicke in radialer Richtung aufweisen, die an der Komprimierstellung geringer ist als an der Grundstellung. Die Dicke der Gehäusewand kann insbesondere entlang der Längsachse fließend, etwa linear, abnehmen.
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Durch die Anpassung der Gehäusewand des Sammelbehälters entlang der Längsachse können die radiale Kraft und/oder der radiale Abstand zwischen dem Ausstoß- und/oder Komprimierelement und der Innenseite der Gehäusewand in besonders effizienter und zuverlässiger Weise angepasst werden.
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Das (ringförmige) Ausstoß- und/oder Komprimierelement kann eine der Innenseite der Gehäusewand zugewandte (zylinderförmige) Seitenwand aufweisen. Dabei ist das Ausstoß- und/oder Komprimierelement bevorzugt derart ausgebildet, dass die Seitenwand des Ausstoß- und/oder Komprimierelements an der Grundstellung und an der Komprimierstellung, insbesondere entlang der gesamten Bewegungstrecke von der Grundstellung bis zu der Komprimierstellung, von der Innenseite der Gehäusewand des Sammelbehälters beabstandet ist und/oder die Innenseite der Gehäusewand des Sammelbehälters nicht berührt.
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Das Ausstoß- und/oder Komprimierelement kann ferner an der der Komprimierstellung und/oder der zweiten Stirnseite des Sammelbehälters zugewandten Oberfläche eine (ringförmige) Abschirmung aufweisen, die sich in radialer Richtung über die Seitenwand des Ausstoß- und/oder Komprimierelements hinaus zu der Innenseite der Gehäusewand des Sammelbehälters hin erstreckt.
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Die Abscheideeinheit kann derart ausgebildet sein, dass die radiale Kraft, mit der die Abschirmung des Ausstoß- und/oder Komprimierelements in radialer Richtung auf die Innenseite der Gehäusewand einwirkt, an der Komprimierstellung geringer ist als an der Grundstellung. Die Abscheideeinheit kann insbesondere derart ausgebildet sein, dass die radiale Kraft, mit der die Abschirmung des Ausstoß- und/oder Komprimierelements in radialer Richtung auf die Innenseite der Gehäusewand einwirkt, entlang der Bewegungsstrecke ausgehend von der Grundstellung bis zu der Komprimierstellung fließend, insbesondere linear, abnimmt.
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Alternativ oder ergänzend kann die Abscheideeinheit derart ausgebildet sein, dass der Abstand (in radialer Richtung) zwischen der Abschirmung des Ausstoß- und/oder Komprimierelements und der Innenseite der Gehäusewand des Sammelbehälters an der Grundstellung geringer ist als an der Komprimierstellung. Insbesondere kann der Abstand (in radialer Richtung) entlang der Bewegungsstrecke ausgehend von der Grundstellung bis zu der Komprimierstellung fließend, insbesondere linear, zunehmen. Der radiale Abstand kann z. B. in der Grundstellung Null sein. Andererseits kann der radiale Abstand in der Komprimierstellung größer als Null sein.
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Die Seitenwand des Ausstoß- und/oder Komprimierelements kann einen bestimmten Gesamtdurchmesser in radialer Richtung aufweisen. Die Abschirmung kann sich z. B. um 1 % oder mehr, insbesondere zwischen 1 % und 5 %, des Gesamtdurchmessers der Seitenwand des Ausstoß- und/oder Komprimierelements in radialer Richtung über die Seitenwand des Ausstoß- und/oder Komprimierelements hinaus erstrecken. Alternativ oder ergänzend kann das Ausstoß- und/oder Komprimierelement entlang der Längsachse eine bestimmte (maximale) Gesamthöhe aufweisen. Die Abschirmung kann entlang der Längsachse eine Höhe von 5 % oder weniger, insbesondere zwischen 1 % und 5 %, der (maximalen) Gesamthöhe des Ausstoß- und/oder Komprimierelements aufweisen.
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Die radiale Kraft und/oder der radiale Abstand zwischen dem Ausstoß- und/oder Komprimierelement und der Gehäusewand können somit in räumlich konzentrierter Weise durch eine (abdichtende) Abschirmung des Ausstoß- und/oder Komprimierelements bewirkt werden. So kann in besonders zuverlässiger Weise vermieden werden, dass während des Saugbetriebs Schmutz-Partikel an die Rückseite des Ausstoß- und/oder Komprimierelements gelangen. Ferner können der Komfort und die Zuverlässigkeit der Komprimier- und/oder Ausstoßfunktion weiter erhöht werden.
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Die (ringförmige) Abschirmung und die Seitenwand des Ausstoß- und/oder Komprimierelements können in besonders effizienter Weise aus dem gleichen Material bestehen. Alternativ kann die (ringförmige) Abschirmung aus einem elastischen Dichtungsmaterial bestehen, wodurch in besonders zuverlässiger Weise vermieden wird, dass während des Saugbetriebs Schmutz-Partikel an die Rückseite des Ausstoß- und/oder Komprimierelements gelangen, und wodurch die Beweglichkeit des Ausstoß- und/oder Komprimierelements entlang der Längsachse weiter erhöht werden kann.
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Das Ausstoß- und/oder Komprimierelement kann eine (der zweiten Stirnseite zugewandte) Oberfläche aufweisen (an der auch die optionale Abschirmung angeordnet ist), wobei die Oberfläche auf den in den Sammelbehälter eingetretenen Saugluftstrom einwirkt, wenn das Ausstoß- und/oder Komprimierelement in der Grundstellung angeordnet ist. Die Oberfläche des Ausstoß- und/oder Komprimierelements kann zumindest in einem Teilabschnitt helixförmig entlang der Innenseite der Gehäusewand um die Längsachse herum verlaufen. Es kann somit durch das Ausstoß- und/oder Komprimierelement eine helixförmige Leitfläche für den in den Sammelbehälter eingetretenen Saugluftstrom bereitgestellt werden. Dadurch kann bewirkt werden, dass der Saugluftstrom innerhalb des Sammelbehälters helixartig um die Längsachse herum strömt. So kann in effizienter und zuverlässiger Weise bewirkt werden, dass die mit dem Saugluftstrom mitgeführten Schmutz-Partikel von der Einlassöffnung weg (zu der zweiten Stirnseite des Sammelbehälters hin) bewegt werden, sodass die Schmutz-Partikel nicht zu der Rückseite des Ausstoß- und/oder Komprimierelements gelangen können.
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Die Oberfläche des Ausstoß- und/oder Komprimierelements kann einen schräggestellten Abschnitt aufweisen, in dem der Normalvektor der Oberfläche schräg zu der Längsachse angeordnet ist. Der schräggestellte Abschnitt der Oberfläche des Ausstoß- und/oder Komprimierelements kann in der Grundstellung in radialer Richtung fluchtend mit der Einlassöffnung angeordnet sein. Durch die Schrägstellung der Oberfläche des Ausstoß- und/oder Komprimierelements kann die helixförmige Strömungsrichtung des Saugluftstroms weiter verstärkt werden, um zu vermeiden, dass Schmutz-Partikel zu der Rückseite des Ausstoß- und/oder Komprimierelements gelangen.
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Gemäß einem weiteren Aspekt wird eine Saugvorrichtung, insbesondere ein handgeführter Staubsauger, beschrieben, die die in diesem Dokument beschriebene Abscheideeinheit umfasst. Die Saugvorrichtung umfasst ferner ein Gebläse, das ausgebildet ist, einen Saugluftstrom von dem Saugmund der Saugvorrichtung, durch die Einlassöffnung der Abscheideeinheit, durch die Filtereinheit und zu dem Gebläse zu bewirken.
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Es ist zu beachten, dass jegliche Aspekte der in diesem Dokument beschriebenen Abscheideeinheit und der in diesem Dokument beschriebenen Saugvorrichtung in vielfältiger Weise miteinander kombiniert werden können. Insbesondere können die Merkmale der Patentansprüche in vielfältiger Weise miteinander kombiniert werden. Ferner können die in diesem Dokument beschriebenen Merkmale für eine Abscheideeinheit einzeln oder in Kombination in den unterschiedlichen, beschriebenen, Varianten der Abscheideeinheit verwendet werden.
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Im Weiteren wird die Erfindung anhand von in der beigefügten Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher beschrieben.
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Dabei zeigen:
- Figur 1
- eine beispielhafte Saugvorrichtung mit einer Saugeinheit, einem Saugrohr und einer Düse;
- Figuren 2a bis 2c
- unterschiedliche Ansichten einer Saugeinheit und der Abscheideeinheit einer Saugeinheit;
- Figuren 3a und 3b
- unterschiedliche Positionen bzw. Stellungen des Ausstoß- und/oder Komprimierelements einer Abscheideeinheit;
- Figuren 4a bis 4d
- unterschiedliche Ansichten der an einer Anlagefläche (des Ausstoß- und/oder Komprimierelements) der Abscheideeinheit anliegenden Klappe;
- Figuren 5a bis 5c
- unterschiedliche Ansichten eines beispielhaften Ausstoß- und/oder Komprimierelements; und
- Figur 5d
- einen beispielhaften Verlauf der Höhe der Kanten des Ausstoß- und/oder Komprimierelements entlang der Umfangsrichtung.
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Wie eingangs dargelegt, befasst sich das vorliegende Dokument damit, ein besonders zuverlässiges und komfortables Komprimieren und/oder Ausstoßen von Schmutz-Partikeln in bzw. aus dem Sammelbehälter einer Saugvorrichtung zu bewirken, insbesondere um auch nach längerer Nutzung der Saugvorrichtung eine hohe Saugleistung bereitzustellen. In diesem Zusammenhang zeigt Fig. 1 einen beispielhaften (Hand-) Staubsauger 100 (als Beispiel für eine Saugvorrichtung), der eine Saugeinheit 110 mit einem elektrischen Energiespeicher 111 aufweist. Die Saugeinheit 110 weist einen (Hand-) Griff 112 auf, der von einem Nutzer mit einer Hand umgriffen werden kann, um die Saugeinheit 110 zu halten. Durch das Gebläse der Saugeinheit 110 wird ein Saugluftstrom durch den Saugmund 114 der Saugeinheit 110, über die Abscheideeinheit 113 der Saugeinheit 110 bis zu dem Gebläse bewirkt. Die Saugeinheit 110 kann ausgebildet sein, eigenständig als Saugvorrichtung verwendet zu werden.
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An die Saugeinheit 110 kann über eine Kupplung 121 ein Zubehörteil 120, 130 angeschlossen werden. In dem dargestellten Beispiel ist die Saugeinheit 110 über eine Kupplung 121 mit einem Saugrohr 120 verbunden, das wiederum über eine Kupplung 121 mit einer Bodendüse 130 verbunden ist.
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Figuren 2a bis 2c zeigen unterschiedliche Ansichten einer Saugeinheit 110 und einer Abscheideeinheit 113. Der durch das Gebläse 230 bewirkte Saugluftstrom 212 wird durch den Saugmund 114 der Saugeinheit 110 in die Abscheideeinheit 113 gesogen. Die Abscheideeinheit 113 weist eine äußere Gehäusewand 227 auf, die eine Filtereinheit 225 umschließt. Durch die Gehäusewand 227 wird ein Sammelbehälter gebildet. Der Saugluftstrom 212 wird durch eine an der Gehäusewand 227 gebildete (Einlass-) Öffnung 211 in den von der Gehäusewand 227 umschlossenen Sammelbehälter gesogen. Dabei wird der Saugluftstrom 212 beim Einleiten in den Sammelbehälter bevorzugt derart ausgerichtet, dass der Saugluftstrom 212 zyklonartig um die (kreiszylinderförmige) Filtereinheit 225 herum kreist. Der Saugluftstrom 212 wird weiter durch die Oberfläche der Filtereinheit 225 zu der zentralen Längsachse 220 der Abscheideeinheit 113 hin gesogen. Dabei werden die Verunreinigungen aus dem Saugluftstrom 212 an der Oberfläche der Filtereinheit 225 zurückgehalten, und verbleiben in dem zwischen der Filtereinheit 225 und der Gehäusewand 227 gebildeten Sammelbereich 226.
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Der durch die Gehäusewand 227 gebildete (kreiszylinderförmige) Sammelbehälter erstreckt sich entlang der Längsachse 220 von einer (dem Gebläse 230 zugewandten) ersten Stirnseite 221 bis zu einer (von dem Gebläse 230 abgewandten) zweiten Stirnseite 222. An der zweiten Stirnseite 222 kann ein Deckel 224 angeordnet sein, der den Sammelbehälter bedeckt. Der Deckel 224 kann geöffnet (z. B. aufgeklappt) werden, sodass Verunreinigungen aus dem Sammelbereich 226 über die zweite Stirnseite 222 aus dem Sammelbereich 226 des Sammelbehälters entfernt werden können.
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Innerhalb des Sammelbehälters kann ein Ausstoß- und/oder Komprimierelement 240 angeordnet sein, das ausgebildet ist, entlang der Längsachse 220 bewegt zu werden. Das Ausstoß- und/oder Komprimierelement 240 kann, wie in Fig. 2b dargestellt, als Ring ausgebildet sein, der um die Filtereinheit 225 herum angeordnet ist. Das Ausstoß- und/oder Komprimierelement 240 kann sich in radialer Richtung (in Bezug auf die Längsachse 220) von der Oberfläche der Filtereinheit 225 bis zu der Innenseite der Gehäusewand 227 erstrecken.
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Das Ausstoß- und/oder Komprimierelement 240 kann in einer Grundstellung an der ersten Stirnseite 221 des Sammelbehälters angeordnet sein. Des Weiteren kann das Ausstoß- und/oder Komprimierelement 240 ausgebildet sein, entlang der Längsachse 220 von der ersten Stirnseite 221 zu der zweiten Stirnseite 222 hin bewegt zu werden, sodass durch das Ausstoß- und/oder Komprimierelement 240 die in dem Sammelbereich 226 angeordneten Verunreinigungen zu der zweiten Stirnseite 222 hingeschoben werden. So kann es ermöglicht werden, die in dem Sammelbereich 226 angeordneten Verunreinigungen (im Bereich der zweiten Stirnseite 222) zu komprimieren, sodass die Oberfläche der Filtereinheit 225 im Wesentlichen frei von Verunreinigungen ist, und somit weiterhin eine hohe Saugleistung zur Verfügung steht. Ferner können durch das Ausstoß- und/oder Komprimierelement 240 in komfortabler Weise Verunreinigungen entlang der Längsachse 220 über die zweite Stirnseite 222 (und dem geöffneten Deckel 224) aus dem Sammelbehälter geschoben werden, um den Sammelbehälter zu entleeren.
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Wie z. B. in Fig. 2b dargestellt, weist die Gehäusewand 227 des Sammelbehälters einen Rahmen 210 auf, der die (Einlass-) Öffnung 211 zu dem Sammelbereich 226 des Sammelbehälters umgibt. Der Rahmen 210 ist dabei bevorzugt in unmittelbarer Nähe zu der ersten Stirnseite 221 des Sammelbehälters angeordnet. Innerhalb des Rahmens 210 ist bevorzugt eine flexible Klappe 200 angeordnet, die derart ausgebildet ist, dass die Klappe 200 die von dem Rahmen 210 umrandete Öffnung 211 verschließt, wenn von dem Gebläse 230 kein Saugluftstrom 212 bewirkt wird, d. h. wenn keine Kräfte in radialer Richtung von außen in den Sammelbehälter hinein auf die Klappe 200 einwirken. Der Sammelbehälter kann somit durch die flexible Klappe 200 verschlossen werden, sodass zuverlässig vermieden werden kann, dass Verunreinigungen aus dem Sammelbehälter durch die Öffnung 211 herausfallen können (z. B., wenn die Abscheideeinheit 113 von der Saugeinheit 110 getrennt wird, um die Abscheideeinheit 113 zu entleeren).
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Die Klappe 200 kann eine Vorspannung aufweisen, die die Klappe 200 zu dem Rahmen 210 hindrückt. So kann in besonders zuverlässiger Weise bewirkt werden, dass die Klappe 200 geschlossen ist, wenn kein Saugluftstrom 212 bewirkt wird.
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Die Klappe 200 besteht bevorzugt aus einem flexiblen Material (z. B. aus einem flexiblen Kunststoff), sodass die Klappe 200 unter Einwirkung einer von außen auf die Klappe 200 einwirkenden Kraft (die z. B. durch den Saugluftstrom 212 bewirkt wird) von dem Rahmen 210 weg zu der Filtereinheit 225 hin verbogen wird und dabei zumindest einen Teil der Öffnung 211 freigibt. So kann bewirkt werden, dass der Saugluftstrom 212 von außen in den Sammelbehälter gelangt.
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Wie aus Fig. 2b ersichtlich, kann die Saugeinheit 110 derart ausgebildet sein, dass der Saugluftstrom 212 ausgehend von dem Saugmund 114 zunächst eine Strömungsrichtung aufweist, die im Wesentlichen parallel zu der Längsachse 220 ausgerichtet ist. An der Einlassöffnung 211 und/oder an dem Rahmen 210 wird die Strömungsrichtung des Saugluftstroms 212 um ca. 90° umgelenkt, sodass der Saugluftstrom 212 in Umfangsrichtung (und damit im Wesentlichen senkrecht zu der Längsachse 220) durch die Einlassöffnung 211 in den Sammelbehälter einströmt.
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Die Einlassöffnung 211 ist während des Saugbetriebs bevorzugt (in Bezug auf die Umfangsrichtung) an der Oberseite der Gehäusewand 227 des Sammelbehälters angeordnet. So kann bewirkt werden, dass die Schwerkraft auf die Verunreinigungen in dem Saugluftstrom 212 einwirkt, um die Verunreinigungen in den Sammelbehälter zu befördern.
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Die Klappe 200 weist bevorzugt ein oder mehrere Soll-Biegestellen 201, 202 auf, durch die der Öffnungswinkel zumindest eines Teilbereichs der Klappe 200 erhöht werden kann. Eine Soll-Biegestelle 201, 202 kann insbesondere als ein (Film-) Scharnier ausgebildet sein. Die Klappe 200 kann ein Haupt-Scharnier 201 aufweisen, das entlang einer (Haupt-) Kante des Rahmens 210 verläuft, und das ein Öffnen der gesamten Klappe 200 (d. h. der Gesamtfläche der Klappe 200) ermöglicht. Des Weiteren kann die Klappe 200 ein oder mehrere weitere (linienförmige) Soll-Biegestellen 202 aufweisen, die jeweils ein zusätzliches Öffnen eines jeweiligen Teilbereichs der Klappe 200 ermöglichen.
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Fig. 4a zeigt eine beispielhafte Abscheideeinheit 113 mit einer flexiblen Klappe 200, die durch Einwirken der Saugluftstroms 212 von dem Rahmen 210 der Einlassöffnung 211 weg in den Sammelbehälter gedrückt wird. Die flexible Klappe 200 wird dabei auf einer Ablagefläche 403 innerhalb des Sammelbehälters abgelegt. Insbesondere wird der der ersten Stirnseite 221 des Sammelbehälters zugewandte (erste) Teilbereich der Klappe 200 auf einer Ablagefläche 403 abgelegt.
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Die Ablagefläche 403 kann derart ausgebildet sein, dass die auf der Ablagefläche 403 abgelegte Klappe 200 einen (senkrecht auf der Fläche der Klappe 200 stehenden) Normalvektor mit einer Richtungskomponente entlang der Längsachse 220 aufweist. Dies kann insbesondere dadurch erreicht werden, dass die Ablagefläche 403 einen Normalvektor aufweist, der eine Richtungskomponente entlang der Längsachse 220 und eine Richtungskomponente in radialer Richtung aufweist.
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Wie weiter oben dargelegt, strömt der Saugluftstrom 212 typischerweise in Umfangsrichtung durch die Einlassöffnung 211. Als Folge daraus wird die Klappe 200 um die (parallel zu der Längsachse 220 verlaufenden) Haupt-Biegeachse der Haupt-Biegestellte 201 gebogen. Ohne Bereitstellung einer Ablagefläche 403 würden die Normalvektoren auf der gebogenen Fläche der Klappe 200 nur Richtungskomponenten in Umfangsrichtung und in radialer Richtung aufweisen. Durch die Ablagefläche 403, die auf den der ersten Stirnseite 221 des Sammelbehälters zugewandten (ersten) Teilbereich der Klappe 200 einwirkt, wird die Klappe 200 derart gebogen, dass die Normalvektoren der gebogenen Fläche der Klappe in dem abgelegten (ersten) Teilbereich auch eine Richtungskomponente entlang der Längsachse 220 aufweisen, wobei diese Richtungskomponente der zweiten Stirnseite 222 des Sammelbehälters zugewandt ist.
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Durch eine derart ausgerichtete Klappe 200 kann bewirkt werden, dass durch die Klappe 200 ein Impuls auf den durch die Einlassöffnung 211 einströmenden Saugluftstrom 212 bewirkt wird, der die Strömungsrichtung des Saugluftstroms 212 (zumindest leicht) zu der zweiten Stirnseite 222 des Sammelbehälters hindreht, sodass die Strömungsrichtung neben einer Richtungskomponente in Umfangsrichtung auch eine Richtungskomponente entlang der Längsachse 220 (zu der zweiten Stirnseite 222 hin) aufweist. So kann in effizienter und zuverlässiger Weise ein helixartiger Saugluftstrom 212 innerhalb des Sammelbehälters bewirkt werden, durch den vermieden werden kann, dass Schmutz-Partikel an die Rückseite des Ausstoß- und/oder Komprimierelements 240 gelangen.
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Die Ablagefläche 403 kann in besonders effizienter Weise durch das Ausstoß- und/oder Komprimierelement 240 bereitgestellt werden. Das Ausstoß- und/oder Komprimierelement 240 kann eine der Innenseite der Gehäusewand 227 zugewandte Außenkante 401 und eine der Oberfläche der Filtereinheit 225 zugewandte Innenkante 402 aufweisen. Die Ablagefläche 403 kann durch die Oberfläche des Ausstoß- und/oder Komprimierelements 240 gebildet werden, die der zweiten Stirnseite 222 des Sammelbehälters zugewandt ist und die von der Innenkante 402 zu der Außenkante 401 des Ausstoß- und/oder Komprimierelements 240 verläuft. Diese Oberfläche des Ausstoß- und/oder Komprimierelements 240 dient typischerweise dazu, die Verunreinigungen in dem Sammelbereich 226 des Sammelbehälters zu der zweiten Stirnseite 222 des Sammelbehälters hin zu schieben.
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Fig. 4b zeigt die Ablagefläche 403 in einer Perspektive durch die Einlassöffnung 211 des Sammelbehälters. Figuren 4c und 4d zeigen wie sich die flexible Klappe 200 auf der durch das Ausstoß- und/oder Komprimierelement 240 gebildeten Ablagefläche 403 ablegt, und dadurch zu der zweiten Stirnseite 222 des Sammelbehälters hingebogen wird.
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Figuren 5a bis 5c zeigen weitere Details eines beispielhaften (ringförmigen) Ausstoß- und/oder Komprimierelements 240. Wie insbesondere aus Fig. 5b ersichtlich, kann die der zweiten Stirnseite 222 des Sammelbehälters zugewandte (ringförmige) Oberfläche 503 des Ausstoß- und/oder Komprimierelements 240 zur Bereitstellung der Ablagefläche 403 für die flexible Klappe 200 eine Ausrichtung 520 aufweisen, die schräg zu der Längsachse 220 verläuft, sodass die Ausrichtung 520 (d. h. der Normalvektor) der Oberfläche 503 des Ausstoß- und/oder Komprimierelements 240 nicht parallel zu der Längsachse 220 verläuft, sondern eine Richtungskomponente aufweist, die in radialer Richtung nach außen zeigt.
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Die Außenkante 401 des Ausstoß- und/oder Komprimierelements 240 kann im Bereich der Ablagefläche 403 einen Außenkanten-Abstand 511 von einer Referenzebene 510 aufweisen (die senkrecht zu der Längsachse 220 ausgerichtet ist). Die Referenzebene 510 kann z. B. der (der ersten Stirnseite 221 zugewandten) Rückseite des Ausstoß- und/oder Komprimierelements 240 entsprechen. Die Innenkante 402 des Ausstoß- und/oder Komprimierelements 240 kann im Bereich der Ablagefläche 403 einen Innenkanten-Abstand 512 zu der Referenzebene 510 aufweisen. Der Innenkanten-Abstand 512 ist größer als der Außenkanten-Abstand 511, sodass die zwischen der Innenkante 402 und der Außenkante 401 (im Wesentlichen geradlinig) verlaufende Ablagefläche 403 in radialer Richtung nach außen geneigt wird.
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Wie weiter unten dargelegt, kann die der zweiten Stirnseite 222 zugewandte Oberfläche 503 des Ausstoß- und/oder Komprimierelements 240 dazu verwendet werden, die Strömungsrichtung des Saugluftstroms 212 direkt zu beeinflussen. Es ist daher vorteilhaft, die schräge Ausrichtung 520 der Oberfläche 503 des Ausstoß- und/oder Komprimierelements 240 auf den Teilbereich (insbesondere auf den Winkelbereich) des Ausstoß- und/oder Komprimierelements 240 zu beschränken, der entlang der radialen Richtung direkt unterhalb der Einlassöffnung 211 angeordnet ist. In anderen Teilbereichen (insbesondere in anderen Winkelbereichen) des Ausstoß- und/oder Komprimierelements 240 kann es vorteilhaft sein, die Oberfläche 503 parallel zu der Längsachse 220 auszurichten.
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Fig. 5d zeigt einen beispielhaften Abstand 501 der Außenkante 401 (gestrichelt) und einen beispielhaften Abstand 502 der Innenkante 402 (gepunktet) als Funktion der Winkelposition 530 um die Längsachse 220. Die schräge Ablagefläche und/oder der schräggestellte Abschnitt 403 wird in dem Winkelbereich zwischen der ersten Winkelposition 531 und der zweiten Winkelposition 532 bereitgestellt. Dabei wird die Ausrichtung 520 der Oberfläche 503 des Ausstoß- und/oder Komprimierelements 240 fließend von einem Maximalwinkel (z. B. 20°) relativ zu der Längsachse 220 (an der ersten Winkelposition 531) bis zu einer parallelen Anordnung zu der Längsachse 220 (an der zweiten Winkelposition 532) verändert. Dies ist vorteilhaft für eine durch die Oberfläche 503 des Ausstoß- und/oder Komprimierelements 240 bewirkte Führung des Saugluftstroms 212. Ab der zweiten Winkelposition 532 kann die Ausrichtung 520 der Oberfläche 503 des Ausstoß- und/oder Komprimierelements 240 im Wesentlichen parallel zu der Längsachse 220 ausgerichtet sein.
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Wie aus Fig. 5d hervorgeht, weist die Außenkante 401 zwischen der ersten Winkelposition 531 und der zweiten Winkelposition 532 einen gleichbleibenden ersten Abstandwert 541 zu der Referenzebene 510 auf. Andererseits wird der Innenkanten-Abstand 512 der Innenkante 502 ausgehend von einem relativ hohen zweiten Abstandswert 542 (an der ersten Winkelposition 531) fließend (ggf. linear) auf den ersten Abstandswert 541 (an der zweiten Winkelposition 532) reduziert.
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Durch die schräg anliegende Klappe 200 kann ein spiralförmiger Saugluftstrom 212 bewirkt werden, der zu der zweiten Stirnseite des Sammelbehälters hin ausgerichtet ist. Als Folge daraus kann der Volumenstrom des Saugluftstroms 212, der auf die Rückseite der Klappe 200 einwirkt, und dadurch eine Schließkraft zum Schließen der Einlassöffnung 211 bewirkt, reduziert werden. Als Folge daraus kann der effektive Öffnungsgrad der Einlassöffnung 211 erhöht werden, wodurch der Strömungswiderstand der Einlassöffnung 211 reduziert wird, und wodurch die Saugleistung erhöht wird.
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Durch den spiralförmigen Saugluftstrom 212 kann ferner bewirkt werden, dass Verunreinigungen zu der zweiten Stirnseite 222 des Sammelbehälters hin befördert werden, und somit nicht zu der ersten Stirnseite 221 hinter das Ausstoß- und/oder Komprimierelement 240 gelangen.
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Durch die schräge Ablage der Klappe 200 auf einer Ablagefläche 403 des Ausstoß- und/oder Komprimierelements 240 wird es ermöglicht, dass das Ausstoß- und/oder Komprimierelement 240 auch während des Saugbetriebs der Saugeinheit 110 betätigt werden kann, um Verunreinigungen zu komprimieren (ohne das Gebläse 230 abschalten zu müssen). So kann der Komfort der Saugeinheit 110 weiter erhöht werden.
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Wie in Zusammenhang mit Fig. 5d dargelegt, kann die Oberfläche 503 des Ausstoß- und/oder Komprimierelements 240 einen schräggestellten Abschnitt 403 aufweisen, in dem der Normalvektor der Oberfläche 503 schräg zu der Längsachse 220 verläuft. Der schräggestellte Abschnitt 403 kann zumindest bereichsweise als Ablagefläche für die Klappe 200 dienen.
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Der Normalvektor des schräggestellten Abschnitts 403 der Oberfläche 503 kann eine Richtungskomponente in radialer Richtung nach außen (aus dem Sammelbehälter heraus) aufweisen. Ferner kann der Normalvektor des schräggestellten Abschnitts 403 der Oberfläche 503 eine Richtungskomponente in axialer Richtung entlang der Längsachse 220 zu der zweiten Stirnseite 222 des Sammelbehälters hin aufweisen. Der Winkel zwischen der Längsachse 220 und dem Normalvektor des schräggestellten Abschnitts 403 kann ausgehend von einem Maximalwert (z. B. 20°) an der ersten Winkelposition 531 fließend auf 0° an der zweiten Winkelposition 532 reduziert werden. Die zweite Winkelposition 532 kann um ca. 90° entlang der Umfangsrichtung von der ersten Winkelposition 531 beabstandet sein. Durch einen derartigen Verlauf der Oberfläche 503 kann in besonders zuverlässiger und effizienter Weise ein helixartiger Saugluftstrom 212 innerhalb des Sammelbehälters bewirkt werden (um zu vermeiden, dass Schmutz-Partikel zu der Rückseite des Ausstoß- und/oder Komprimierelements 240 gelangen).
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Wie insbesondere aus Fig. 5d ersichtlich, kann die Oberfläche 503 des Ausstoß- und/oder Komprimierelements 240 derart ausgebildet sein, dass der Abstandswert des Innenkanten-Abstands 512 und des Außenkanten-Abstands 511 (d. h. des Abstands der Oberfläche 503 des Ausstoß- und/oder Komprimierelements 240) von der Referenzebene 510 mit steigender Winkelposition 530 ansteigt, sodass in Umfangsrichtung eine spiralförmige Rampe bereitgestellt werden. In dem in Fig. 5d dargestellten Beispiel steigt der Abstand 511, 512 der Oberfläche 503 ab der zweiten Winkelposition 532 bis zu der dritten Winkelposition 533 ausgehend von dem ersten Abstandswert 531 fließend (z. B. mit einer konstanten Steigung in Umfangsrichtung) bis zu einem dritten Abstandswert 543 an. Der dritte Abstandswert 532 kann z. B. um bis zu 20 % der Gesamtlänge des Sammelbehälters (entlang der Längsachse 220) größer sein als der erste Abstandswert 531. Die dritte Winkelposition 533 kann z. B. einem Winkel zwischen 340° und 360° entsprechen. Durch die Bereitstellung einer rampenförmigen Oberfläche 503 kann die Strömungsrichtung des in den Sammelbehälter eingetretenen Saugluftstroms 212 in besonders zuverlässiger Weise geändert werden, um einen helix- bzw. spiralförmigen Saugluftstrom 212 zu bewirken.
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In dem in Fig. 5d dargestellten Beispiel weist die Oberfläche 503 optional zwischen der dritten Winkelposition 533 und einer vierten Winkelposition 534 konstant den dritten Abstandswert 543 auf. Die vierte Winkelposition 534 kann z. B. zwischen 2° und 10° von der dritten Winkelposition 533 beabstandet sein. Durch die Bereitstellung eines derart abgeflachten Bereichs der Oberfläche 503 können die Steigung der rampenförmigen Oberfläche 503 und die Höhe (entlang der Längsachse 220) der dadurch gebildeten Stufe 500 in flexibler Weise eingestellt werden, um eine optimierte Änderung der Strömungsrichtung des Saugluftstroms 212 zu bewirken.
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Zwischen der vierten Winkelposition 534 und der ersten Winkelposition 531 wird der Abstandswert des Abstands 511, 512 der Oberfläche 503 relativ abrupt auf den ersten Abstandswert 531 (an der Außenkante 401) bzw. auf den zweiten Abstandswert 532 (an der Innenkante 402) reduziert, sodass eine Stufe 500 entsteht.
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Die erste (untere) Kante 501 der Stufe 500 kann an der ersten Winkelposition 531 angeordnet sein, und die zweite (obere) Kante 502 der Stufe 500 kann an der vierten Winkelposition 534 angeordnet sein. Die Oberfläche 503 kann zwischen der ersten Kante 501 und der zweiten Kante 502 im Wesentlichen geradlinig verlaufen. Insbesondere können die Innenkante 402 und die Außenkante 401 zwischen der ersten Kante 501 und der zweiten Kante 502 jeweils im Wesentlichen geradlinig verlaufen.
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Es wird somit eine Abscheideeinheit 113 beschrieben, die ausgebildet ist (insbesondere durch ein entsprechend ausgebildetes Ausstoß- und/oder Komprimierelement 240), einen helixartigen Saugluftstrom 212 innerhalb des Sammelbehälters zu bewirken, und dadurch Schmutz-Partikel zu der zweiten Stirnseite 222 hin zu befördern. So kann vermieden werden, dass Schmutz-Partikel zu der (der ersten Stirnseite 221 zugewandten) Rückseite 510 des Ausstoß- und/oder Komprimierelements 240 gelangen, wodurch die Komprimier- und/oder Ausstoßfunktion des Ausstoß- und/oder Komprimierelements 240 beeinträchtigt werden kann.
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Fig. 3a zeigt eine Abscheideeinheit 113, bei der das Ausstoß- und/oder Komprimierelement 240 in der Grundstellung (an der ersten Stirnseite 221 des Sammelbehälters) angeordnet ist. Fig. 3b zeigt eine Abscheideeinheit 113, bei der das Ausstoß- und/oder Komprimierelement 240 entlang der Längsachse 220 zu der zweiten Stirnseite 222 verschoben wurde, z. B. um Schmutz-Partikel zu komprimieren. Die in Fig. 3b dargestellte Stellung des Ausstoß- und/oder Komprimierelements 240 kann als Komprimierstellung bezeichnet werden.
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Das Ausstoß- und/oder Komprimierelement 240 weist eine der Innenseite der Gehäusewand 227 des Sammelbehälters zugewandte (zylinderförmige) Seitenwand 320 auf, die einen bestimmten Abstand 321 zu der Innenseite der Gehäusewand 227 aufweist. Der Abstand 321 kann z. B. zwischen 1 mm und 4 mm betragen. Insbesondere kann die Seitenwand 320 des (ringförmigen) Ausstoß- und/oder Komprimierelements 240 einen Durchmesser (in radialer Richtung) aufweisen, der kleiner als der Durchmesser 322 der Innenseite der Gehäusewand 227 ist. So kann sichergestellt werden, dass das Ausstoß- und/oder Komprimierelement 240 ohne zu verklemmen innerhalb des Sammelbehälters entlang der Längsachse 220 (zwischen der Grundstellung und der Komprimierstellung) bewegt werden kann, um ein zuverlässiges und komfortables Komprimieren und/oder Ausstoßen von Schmutz-Partikeln zu ermöglichen.
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Des Weiteren weist das Ausstoß- und/oder Komprimierelement 240 an der der zweiten Stirnseite 222 zugewandten Oberfläche 503 eine Abschirmung 330 auf, die sich in radialer Richtung von der Seitenwand 320 des Ausstoß- und/oder Komprimierelements 240 zu der Innenseite der Gehäusewand 227 des Sammelbehälters hin erstreckt. Die Abschirmung 330 kann als (ringförmiger) Steg ausgebildet sein, der um die (zylinderförmige) Seitenwand 320 des Ausstoß- und/oder Komprimierelements 240 herum verläuft. Die Breite der Abschirmung 330 in radialer Richtung kann im Wesentlichen dem Abstand 321 zwischen der Seitenwand 320 des Ausstoß- und/oder Komprimierelements 240 und der Innenseite der Gehäusewand 227 des Sammelbehälters an der Grundstellung des Ausstoß- und/oder Komprimierelements 240 entsprechen.
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Die Abschirmung 330 kann in effizienter Weise aus dem gleichen (nicht-verformbaren) Material (z. B. Kunststoff) bestehen wie das Ausstoß- und/oder Komprimierelement 240. Andererseits kann die Abschirmung 330 aus einem elastischen Dichtungsmaterial bestehen, was typischerweise die Bewegung des Ausstoß- und/oder Komprimierelements 240 entlang der Längsachse 220 weiter erleichtert.
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Durch die Bereitstellung einer Abschirmung 330 an der Oberfläche 503 des Ausstoß- und/oder Komprimierelements 240 kann in zuverlässiger Weise vermieden werden, dass Schmutz-Partikel an die Rückseite 510 des Ausstoß- und/oder Komprimierelements 240 gelangen, insbesondere dann, wenn das Ausstoß- und/oder Komprimierelement 240 in der Grundstellung angeordnet ist. So kann ein dauerhaft zuverlässiger Betrieb der Abscheideeinheit 113 bewirkt werden.
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Die (kreis-) zylinderförmige Innenseite der Gehäusewand 227 des Sammelbehälters kann derart konisch ausgebildet sein, dass sich der Durchmesser 322 der Innenseite der Gehäusewand 227 zu der zweiten Stirnseite 222 hin vergrößert. Beispielsweise kann der Durchmesser 322 der Innenseite der Gehäusewand 227 an der zweite Stirnseite 222 um 1 % bis 5 % größer als an der ersten Stirnseite 221 sein. Als Folge daraus kann bewirkt werden, dass das Ausstoß- und/oder Komprimierelement 240 auch bei Vorliegen einer (abdichtenden) Abschirmung 330 in komfortabler und zuverlässiger Weise zu der zweiten Stirnseite 222 hingeschoben werden kann.
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Wie in Fig. 3b dargestellt, kann die Innenseite der Gehäusewand 227 des Sammelbehälters derart konisch ausgebildet sein, dass die Abschirmung 330 des Ausstoß- und/oder Komprimierelements 240 die Innenseite der Gehäusewand 227 in der der zweiten Stirnseite 222 zugewandten Komprimierstellung (gerade) nicht berührt (und ggf. einen bestimmten Abstand 331 zu der Innenseite der Gehäusewand 227 aufweist), und dass die Abschirmung 330 des Ausstoß- und/oder Komprimierelements 240 die Innenseite der Gehäusewand 227 in der der ersten Stirnseite 222 zugewandten Grundstellung berührt.
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Die konische Bauform der Innenseite der Gehäusewand 227 des Sammelbehälters kann in effizienter Weise dadurch bewirkt werden, dass die Dicke 341 der Gehäusewand 227 (in radialer Richtung) an der ersten Stirnseite 221 größer ist als an der zweite Stirnseite 222 und dazwischen entlang der Längsachse 220 (z. B. linear) reduziert wird.
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Um zu verhindern, dass Schmutz und/oder Staub zwischen und hinter den Komprimier- und Ausstoßring 240 gelangt, kann somit an der (der zweiten Stirnseite 222 des Sammelbehälters zugewandten) Stirnseite des Ringes 240 eine ringförmige Abschirmung 330 angebracht sein. Ferner kann der Sammelbehälter innen eine konische Bauform aufweisen. Der Winkel zwischen der Innenseite der Gehäusewand 227 des Sammelbehälters und der Längsachse 220 kann z. B. zwischen 1° und 2°, z. B. ca. 1,4°, betragen.
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So kann bewirkt werden, dass in der Ausgangslage (d. h. in der Grundstellung) des Ringes 240 die Abschirmung 330 um den Ring 240 möglichst komplett an der Innenseite der Gehäusewand 227 des Sammelbehälters anliegt und somit kein Schmutz hinter die Abschirmung 240 gelangen kann. Nach Bewegen des Komprimier- und Ausstoßringes 240 zu der zweiten Stirnseite 222 hin, weist die Abschirmung 330 keinen Kontakt mehr zu der Innenseite der Gehäusewand 227 auf und erzeugt dadurch auch keine Reibung mehr. Dadurch wird der Vorgang des Komprimierens und Ausstoßens vereinfacht.
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Die Dichtfunktion des Komprimier- und Ausstoßrings 240 wird somit ggf. nur über eine Teilstrecke der Bewegung des Komprimier- und Ausstoßrings 240 bereitgestellt. Durch die zu Beginn der Bewegung wirkende Dichtfunktion sammelt sich der abgeschiedene Staub an der (der zweiten Stirnseite 222 zugewandten) Vorderseite 503 des Komprimier- und Ausstoßrings 240 an. Dieser angesammelte Staub wirkt dann selbst als Dichtung zu der Innenseite der Gehäusewand 227 des Sammelbehälters, wenn der Komprimier- und Ausstoßring 240 nicht mehr an der Innenseite der Gehäusewand 227 des Sammelbehälters anliegt.
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Durch die in diesem Dokument beschriebenen Maßnahmen kann ein besonders zuverlässiges und komfortables Komprimieren und Ausstoßen von Schmutz in bzw. aus einem Sammelbehälter bewirkt werden, um die Staubbeladung des Sammelbehälters einer Abscheideeinheit 113 zu optimieren und um eine dauerhaft hohe Saugleistung einer Saugvorrichtung 100 zu gewährleisten.
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Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die gezeigten Ausführungsbeispiele beschränkt. Insbesondere ist zu beachten, dass die Beschreibung und die Figuren nur das Prinzip einer Abscheideeinheit 113 und/oder einer Saugvorrichtung 100 veranschaulichen sollen.
Bezugszeichenliste
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- 100
- Saugvorrichtung (Saug-Wischer)
- 110
- Saugeinheit
- 111
- elektrischer Energiespeicher
- 112
- Griff
- 113
- Abscheideeinheit
- 114
- Saugmund
- 120
- Zubehörteil (Saugrohr)
- 121
- Kupplung
- 130
- Düse
- 200
- (Staubrückhalte-) Klappe
- 201
- Haupt-Biegestelle (Filmscharnier)
- 202
- weitere Biegestelle (Filmscharnier)
- 210
- Rahmen
- 211
- Einlassöffnung (Sammelbehälter)
- 212
- Saugluft
- 220
- Längsachse
- 221
- erste Stirnseite (Sammelbehälter)
- 222
- zweite Stirnseite (Sammelbehälter)
- 224
- Deckel
- 225
- Filtereinheit
- 226
- Sammelbereich
- 227
- Gehäusewand
- 240
- Ausstoß- und/oder Komprimierelement
- 320
- Seitenwand (Ausstoß- und/oder Komprimierelement)
- 321
- Abstand
- 322
- Durchmesser
- 330
- Abschirmung (Ausstoß- und/oder Komprimierelement)
- 331
- Abstand
- 341
- Dicke (Gehäusewand)
- 401
- Außenkante
- 402
- Innenkante
- 403
- schräggestellter Abschnitt / Ablagefläche
- 500
- Stufe
- 501
- erste (untere) Kante
- 502
- zweite (obere) Kante
- 503
- Oberfläche des Ausstoß- und/oder Komprimierelements
- 510
- Referenzebene (Rückseite)
- 511
- Außenkanten-Abstand
- 512
- Innenkanten-Abstand
- 520
- Normalvektor bzw. Orientierung (Oberfläche)
- 530
- Winkelposition
- 531, 532, 533, 534
- unterschiedliche Winkelpositionen
- 541, 542, 543
- Abstandswerte