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Die Erfindung betrifft eine Rettungszeichenleuchte mit einem Display als Anzeigemittel eines Rettungszeichenpiktogramms der Rettungszeichenleuchte. Solche Rettungszeichenleuchten sind besonders flexibel einsetzbar, da das dargestellte Rettungszeichenpiktogramm besonders einfach austauschbar ist, und hierbei insbesondere situationsbedingt veränderbar ist. Solche Rettungszeichenleuchten haben daher allgemein gesprochen den Vorteil gegenüber herkömmlichen statischen Rettungszeichenleuchten, dass Veränderungen der Umgebung flexibel durch die Rettungszeichenleuchte und dem jeweils darauf angezeigten Rettungszeichenpiktogramm berücksichtigt werden können, sodass die Sicherheit von Personen in der Umgebung der jeweiligen Rettungszeichenleuchte insgesamt erhöht ist.
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Da mit solchen Rettungszeichenleuchten, welche das jeweilige Rettungszeichenpiktogramm über ein Display anzeigen, die Gefahr besteht, dass ein falsches Rettungszeichenpiktogramm angezeigt wird, ist die jeweilige Anzeige solcher Rettungszeichenleuchten regelmäßig zu überprüfen, sodass weiterhin die Sicherheit der Personen beispielsweise eines Gebäudes oder einer bestimmten Umgebung sichergestellt ist. Das manuelle Überprüfen durch einen Techniker ist hierbei kaum zweckdienlich, da die reine Fülle an Rettungszeichenleuchten innerhalb eines Gebäudes oder einer bestimmten Umgebung zu zeitaufwändig und zu arbeitsintensiv wäre.
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Aus der
EP 3 428 906 B 1 ist hierbei eine Rettungszeichenleuchte bekannt, in der ein Verfahren zur Überprüfung des dargestellten Rettungszeichenpiktogrammbilds implementiert ist, sodass automatisch durch die Rettungszeichenleuchte selbst festgestellt werden kann, welches Rettungszeichenpiktogrammbild gerade angezeigt ist. Die aus diesem Dokument bekannte Rettungszeichenleuchte bzw. das Display dieser Rettungszeichenleuchte ist in
Figur 6 dargestellt. Dieses aus dem Stand der Technik bekannte Display 1200 zeigt hierbei ein Rettungszeichenbild 1300, auf dem ein jeweiliges Piktogramm 1301 gezeigt ist. Das Display 1200 ist hierbei in einen Rettungszeichenpiktogrammbereich 1210a und einen Kontrollbereich 1210b unterteilbar, wobei hierbei für einen Benutzer lediglich vorgesehen ist, dass der zentriert angeordnete Rettungszeichenbildbereich 1210a sichtbar ist, wobei der Kontrollbereich 1210b stets von einem Rahmenelement überdeckt ist. Während im sichtbaren Bereich 1210a das jeweilige Piktogramm 1301 des Bildes 1300 gezeigt ist und somit für einen Benutzer sichtbar ist, werden im Kontrollbereich für den Benutzer nicht-sichtbar mehrere Kontrollfelder 1211a, 1211b, 1211c, 1211d angezeigt, welche jeweils eine individuelle Gestaltung aufweisen und somit in Kombination einen bestimmten Typ des angezeigten Rettungszeichenpiktogramms kodieren. Diese Kodierung der Kontrollfelder 1211a - 1211d wird mittels einer entsprechenden Mehrzahl an Sensoren, die im Rahmen der Rettungszeichenleuchte eingebaut sind, ausgelesen, wobei ein entsprechender Kontroller der Rettungszeichenleuchte basierend auf den von den Sensoren ausgegebenen Daten ermitteln kann, welches Rettungszeichenpiktogramm gerade tatsächlich angezeigt wird. Die so gebildete Rettungszeichenleuchte ist allerdings insofern nachteilig, als dass stets ein das eigentliche Rettungszeichenpiktogramm umrahmender Rahmen benötigt wird, sodass ein rahmenloses Display zur Anzeige des jeweiligen Rettungszeichenpiktogramms nicht möglich ist. Zudem ist das Display mit dem zusätzlichen Rahmen klobig gestaltet, da der Rahmen mit den darin verbauten Sensoren eine gewisse Aufbauhöhe benötigt und so die Rettungszeichenleuchte massiver gestaltet.
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Insofern ist mit der bekannten Rettungszeichenleuchte zur Anzeige eines Rettungszeichenpiktogrammbilds eine Rettungszeichenleuchte angegeben, welche mehrere Sensoren sowie einen Rahmen, und damit verbunden auch einen erhöhten Platzbedarf aufweist.
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Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte Rettungszeichenleuchte anzugeben, mittels der das angezeigte Rettungszeichenpiktogramm überprüft werden kann.
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Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung mit dem im unabhängigen Anspruch genannten Gegenstand gelöst. Ferner ist ein Verfahren zur Überprüfung eines auf einem Display einer Rettungszeichenleuchte angezeigten Rettungszeichenpiktogramms angegeben. Besondere Ausführungsarten der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
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Gemäß der vorliegenden Erfindung ist eine Rettungszeichenleuchte zur Anzeige eines Rettungszeichenpiktogramms vorgesehen. Erfindungsgemäß weist diese Rettungszeichenleuchte einen Geräteträger mit einem Gehäuse; zumindest eine Bildabfolge, welche aus mehreren Bildern besteht, welche in einer festgelegten Reihenfolge in einer geschleiften Wiedergabe aneinandergereiht sind, wobei die Bildabfolge ein Rettungszeichenpiktogramm zeigt; ein Display zum Anzeigen einer jeweiligen Bildabfolge, wobei das Display am Geräteträger befestigt gehalten ist, und wobei das Display eine Anzeigeseite aufweist, auf der die Bildabfolge angezeigt ist, wobei das Display auf der Anzeigeseite einen für einen Benutzer sichtbaren Bereich und einen für einen Benutzer nicht-sichtbaren Bereich aufweist, und wobei der nicht-sichtbare Bereich im Inneren des Gehäuses des Geräteträgers angeordnet ist; eine Sensorkomponente zur Ermittlung von Daten hinsichtlich einer Überwachung des nicht-sichtbaren Bereichs des Displays; ein Kontroller zur Ansteuerung des Displays und zur Auswertung der von der Sensorkomponente ermittelten Daten auf. Weiterhin ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass jedes der Bilder einer Bildabfolge im sichtbaren Bereich identisch ausgeführt ist und hierbei ein jeweiliges Rettungszeichenpiktogramm aufweist, und im nicht-sichtbaren Bereich an einer bestimmten stets gleichen Stelle ein Kontrollfeld aufweist, welches eine spezifische Gestaltung aufweist, wobei die spezifische Gestaltung sich zwischen Bilder der Bildabfolge unterscheidet. Zudem ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass das im sichtbaren Bereich gezeigte Rettungszeichenpiktogramm einen Typ der Bildabfolge definiert. Hierbei ist vorgesehen, dass die Sensorkomponente dazu ausgebildet ist, die spezifische Gestaltung des Kontrollfeldes der Bildabfolge und/oder deren zeitlichen Veränderung zwischen den einzelnen Bildern der Bildabfolge zu erkennen und diese erkannten Daten an den Kontroller zu übermitteln. Der Kontroller ist hierbei dazu ausgebildet, basierend auf den von der Sensorkomponente übermittelten Daten den Typ der auf dem Display angezeigten Bildabfolge zu ermitteln.
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Mittels dieser erfindungsgemäßen Rettungszeichenleuchte ist es also ermöglicht, verschiedenste Rettungszeichenpiktogramme flexibel durch die Rettungszeichenleuchte anzuzeigen, wobei der Typ des dargestellten Rettungszeichenpiktogramms durch Überwachung des ohnehin für einen Benutzer nicht-sichtbaren Bereichs im Inneren des Gehäuses der Rettungszeichenleuchte bestimmt werden kann. Hierbei wird nunmehr lediglich eine einzige Sensorkomponente benötigt, die diesen nicht-sichtbaren Bereich des Displays überwacht. Durch die spezifische Implementierung des anzuzeigenden Rettungszeichenpiktogramms als Bildabfolge, wobei die Bildabfolge ein Kontrollfeld im nicht-sichtbaren Bereich des Displays aufweist, ist der Typ des Rettungszeichenpiktogramms kodiert in der Darstellung der Bildabfolge selbst integriert. Insofern bedarf es lediglich der Überwachung dieses (einzelnen) Kontrollfelds, um die jeweils dargestellte Bildabfolge bzw. deren Typ zu erkennen, und so unterschiedliche Rettungszeichenpiktogrammtypen voneinander zu unterscheiden. Hierdurch lässt sich auch die Sensorkomponente bzw. der Sensor der Sensorkomponente besonders flexibel und einfach innerhalb des Gehäuses des Geräteträgers der Rettungszeichenleuchte positionieren, sodass insgesamt eine besonders vorteilhaft schlanke Ausgestaltung der Rettungszeichenleuchte, und hierbei insbesondere des Displays sowie des Geräteträgers realisierbar ist. Ferner wird mit der erfindungsgemäßen Rettungszeichenleuchte ein Display mit einem die Anzeige des Rettungszeichenpiktogramms umrandenden Rahmen nicht benötigt, sodass die Rettungszeichenleuchte besonders schmal, dünn und ästhetisch gestaltet ist.
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Optional ist vorgesehen, dass sofern die Rettungszeichenleuchte mehrere Bildabfolgen umfasst, Bildabfolgen unterschiedlichen Typs vorhanden sind. Hierdurch wird sichergestellt, dass unterschiedliche Rettungszeichenpiktogramme durch die Rettungszeichenleuchte angezeigt werden können, wobei diese unterschiedlichen Bildabfolgen entsprechend der jeweiligen Umstände der Positionierung der Rettungszeichenleuchte ausgewählt werden können. So ist insbesondere denkbar, dass eine erste Bildabfolge beispielsweise ein Rettungszeichenpiktogramm mit einem nach links weisenden Rettungszeichensymbol, eine zweite Bildabfolge ein Rettungszeichenpiktogramm mit einem nach rechts weisenden Rettungszeichensymbol, und eine dritte Bildabfolge mit einem nach geradeausweisenden Rettungszeichensymbol zeigt. Hierdurch kann besonders flexibel ein jeweiliger Rettungsweg bzw. dessen Richtung individuell und situationsbedingt durch die Rettungszeichenleuchte korrekt ausgeschildert werden.
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Optional ist vorgesehen, dass die Rettungszeichenleuchte einen Bildspeicher aufweist, wobei auf dem Bildspeicher mehrere Bildabfolgen speicherbar sind, und wobei der Bildspeicher zumindest eine Bildabfolge aufweist. Hierdurch lässt sich besonders einfach und flexibel realisieren, dass der Kontroller auf verschiedenste Bildabfolgen zugreifen kann und diese darstellen kann. Hierfür ist der Kontroller bevorzugt zum Laden einer auf dem Display anzuzeigenden Bildabfolge aus dem Bildspeicher und zum Senden der geladenen Bildabfolge an das Display ausgestaltet.
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Optional ist vorgesehen, dass die Rettungszeichenleuchte ein Interface zur Kommunikation mit einem externen Gerät aufweist, wobei der Kontroller dazu ausgebildet ist, über das Interface eine gewünschte Bildabfolge zu empfangen und an das Display zu senden. Hierdurch kann die Rettungszeichenleuchte beispielsweise an ein externes Steuergerät angeschlossen werden, welches zentral die Anzeige der Rettungszeichenleuchte steuert. Dies ist insbesondere in Systemen mit mehreren Rettungszeichenleuchten besonders vorteilhaft, weil hierdurch die einzelnen Rettungszeichenleuchten besonders bequem und einfach angesteuert werden können, und die jeweilige gewünschte anzuzeigende Bildabfolge bequem durch das externe Gerät an die j eweiligen Rettungszeichenleuchten gesendet werden kann. Bevorzugt ist der Kontroller dazu ausgebildet, über das Interface an ein externes Gerät den ermittelten Typ der angezeigten Bildabfolge zu senden. Hierdurch wird besonders vorteilhaft realisiert, dass das Ergebnis der Überprüfung der angezeigten Bildabfolge an ein externes Gerät, beispielsweise an ein externes Steuergerät, geschickt werden kann, sodass hier überprüft werden kann, ob der tatsächlich angezeigte Typ der Bildabfolge dem gewünschten Typ der zuvor an die Rettungszeichenleuchte gesendeten Bildabfolge entspricht. Insofern ist hierdurch eine zusätzliche Kontrollmöglichkeit geschaffen, um etwaige Anzeigefehler oder etwaige Fehler in der Auswahl der anzuzeigenden Bildabfolge zu entdecken und bevorzugt konsequenter Weise dann auch zu korrigieren. Weiter bevorzugt ist der Kontroller dazu ausgebildet, sofern die Rettungszeichenleuchte auch einen zuvor angesprochenen Bildspeicher aufweist, basierend auf über das Interface erhaltenen Anweisungen eine gewünschte Bildabfolge zur Anzeige auf dem Display aus dem Bildspeicher auszuwählen. Durch diese Realisierung wird die Kommunikation bzw. die hierdurch benötigte Bandbreite in der Kommunikation zwischen der Rettungszeichenleuchte und einem externen Gerät über das Interface möglichst geringgehalten, da lediglich ein Befehl, und nicht auch noch zusätzlich die jeweilige Bildabfolge über den Kommunikationskanal übertragen wird.
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Optional ist vorgesehen, dass der Kontroller dazu ausgebildet ist, den ermittelten Typ der angezeigten Bildabfolge mit einer dem Kontroller bekannten Typvorgabe zu vergleichen. Diese Typvorgabe kann hierbei im Kontroller selbst direkt hinterlegt worden sein, beispielsweise bei Herstellung der Rettungszeichenleuchte, sodass die Rettungszeichenleuchte selbst überprüfen kann, ob die gegenwärtig angezeigte Bildabfolge mit dem jeweiligen Rettungszeichenpiktogramm der entsprechend gewünschten Bildabfolge entspricht. Bevorzugt ist hierbei der Kontroller dazu ausgebildet, sofern die Rettungszeichenleuchte ein Interface aufweist, die Typvergabe von einem externen Gerät mittels des Interfaces zu empfangen. Hierdurch kann insbesondere bei einer sich verändernden durch ein externes Gerät vorgegebenen gewünschten Bildabfolge die jeweils zugehörige passende Typvorgabe flexibel und einfach an die Rettungszeichenleuchte übertragen werden, sodass die Typvorgabe an die jeweils gewünschte Bildabfolge anpassbar ist. Hierdurch lässt sich besonders einfach bei variable einstellbaren Bildabfolgen überprüfen, ob die jeweils korrekte Bildabfolge angezeigt wird. Ferner kann bevorzugt vorgesehen sein, sofern die Rettungszeichenleuchte ein Interface aufweist, dass das Ergebnis des Vergleichs des ermittelten Typs der angezeigten Bildabfolge mit der Typvorgabe über das Interface an ein externes Gerät ausgegeben wird. Hierdurch lässt sich besonders einfach von extern die Rettungszeichenleuchte überwachen, wobei insbesondere im simultanen Betrieb eines Systems aus mehreren Rettungszeichenleuchten hierdurch besonders einfach und flexibel kontrolliert werden kann, ob die jeweils gewünschte Bildabfolge mit dem jeweiligen Rettungszeichenpiktogramm korrekt dargestellt wird.
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Optional ist vorgesehen, dass die Sensorkomponente in Inneren des Gehäuses angeordnet ist. Hierdurch wird die kompakte und schmale Bauweise der Rettungszeichenleuchte zusätzlich verbessert. Weiterhin kann hierdurch eine besonders effiziente und fehlerunanfällige Überwachung des nicht-sichtbaren Bereichs des Displays bewerkstelligt werden, da durch das Gehäuse externe Lichtquellen abgeschirmt werden, und so eine möglichst unverfälschte Betrachtung und damit Ermittlung von Daten hinsichtlich der spezifischen Gestaltung des Kontrollfelds der jeweils angezeigten Bildabfolge bewerkstelligt ist.
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Optional ist vorgesehen, dass die Überwachung des nicht-sichtbaren Bereichs des Displays mittels der Sensorkomponente durch direkte Betrachtung zumindest eines Abschnitts des nicht-sichtbaren Bereichs erfolgt. Hierbei überwacht die Sensorkomponente direkt die Oberfläche des Displays im nicht-sichtbaren Bereich des Displays, wobei bevorzugt konkret das Kontrollfeld der Bildabfolge überwacht ist. Hierdurch lässt sich besonders einfach und unverfälscht durch die Sensorkomponente ermitteln, wie die spezifische Gestaltung des Kontrollfelds bzw. die zeitliche Veränderung der spezifischen Gestaltung des Kontrollfelds ist. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass der Sensor der Sensorkomponente im Wesentlichen senkrecht auf die Anzeigeseite und damit senkrecht auf den nicht-sichtbaren Bereich des Displays schaut, und so diesen Bereich überwacht. Ebenfalls ist denkbar, dass der Sensor leicht schräg orientiert zur Anzeigeseite und damit zum nicht-sichtbaren Bereich des Displays angeordnet ist.
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Optional ist vorgesehen, dass die Überwachung des nicht-sichtbaren Bereichs des Displays mittels der Sensorkomponente durch Betrachtung eines im Inneren des Gehäuses befindlichen Wandbereichs erfolgt. Jedoch muss die Sensorkomponente nicht direkt auf den nicht-sichtbaren Bereich schauend angeordnet sein, sondern kann insbesondere parallel zur Fläche des Displays angeordnet sein. Der Wandbereich im Inneren des Gehäuses wird hierbei durch den im Inneren des Gehäuses befindlichen nicht-sichtbaren Bereich des Displays entsprechend der jeweiligen Anzeige im nicht-sichtbaren Bereich, und somit entsprechend der spezifischen Gestaltung des Kontrollfelds angestrahlt und beleuchtet, sodass die Sensorkomponente die am Wandbereich reflektierende Strahlung erfassen kann und hierdurch den nicht-sichtbaren Bereich des Displays überwachen kann. Hierbei ist bevorzugt vorgesehen, dass dieser Wandbereich in direkter Umgebung des Kontrollfelds der Bildabfolge ist, sodass das am Wandbereich reflektierte Licht eine besonders vorteilhaft hohe Intensität aufweist, sodass die Sensorkomponente diese besonders einfach und genau detektieren kann. Weiter bevorzugt ist dieser Wandbereich relativ zur Fläche des Displays schräg angeordnet, wobei hierdurch der Reflexionswinkel des vom nicht-sichtbaren Bereich des Displays abgegebenen Lichts hin zur Sensorkomponente besonders vorteilhaft ist.
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Optional ist vorgesehen, dass die direkte Betrachtung des nicht-sichtbaren Bereichs und/oder die Betrachtung des Wandbereichs mittels eines Spiegels erfolgt. Hierdurch kann in jedem Fall vorgesehen sein, dass die Sensorkomponente in einer Richtung, welche im Wesentlichen parallel zur Fläche des Displays ist, und damit im Wesentlichen senkrecht zur Lichtemissionsrichtung des Displays ist, angeordnet ist. Somit lässt sich eine besonders flache Bauweise des Gehäuses, und damit des Geräteträgers, und somit insgesamt der Rettungszeichenleuchte realisieren.
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Optional ist vorgesehen, dass die spezifische Gestaltung durch spezifische Helligkeitswerte und/oder durch spezifische Farbwerte und/oder durch spezifische Muster und/oder durch eine QR-Code und/oder durch einen Barcode implementiert ist. Hierdurch sind verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten geschaffen, mit denen jeweils der Typ einer jeweiligen Bildabfolge in der Bildabfolge bzw. in den einzelnen Bildern der Bildabfolge kodiert abgespeichert bzw. hinterlegt ist.
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Bevorzugt ist vorgesehen, dass im jeweiligen Unterschied der einzelnen Bilder einer Bildabfolge der jeweilige Typ der Bildabfolge kodiert ist. Dies wird beispielsweise durch unterschiedliche (insbesondere farbliche oder strukturierte) Gestaltung des Kontrollfelds der Bildabfolge realisiert.
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Optional ist vorgesehen, dass das Display ein OLED-Display, ein LC-Display, ein TFT-LC-Display oder ein E-INK-Display ist. Hierdurch kann besonders vorteilhaft eine Rettungszeichenleuchte gebildet werden, wobei stets eine vorteilhaft kontrastreiche Darstellung des jeweiligen Rettungszeichenpiktogramms der jeweiligen Bildabfolge für einen Benutzer gegeben ist, wobei insbesondere auch im nicht-sichtbaren Bereich des Displays, und damit insbesondere im Kontrollfeld die spezifische Gestaltung durch die Sensorkomponente besonders vorteilhaft einfach detektierbar ist.
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Ferner ist erfindungsgemäß ein Verfahren zur Überprüfung einer auf einem Display einer Rettungszeichenleuchte angezeigten Bildabfolge vorgesehen, wobei die Rettungszeichenleuchte entsprechend einer der hierin vorgestellten Ausführungen gestaltet ist. Das Verfahren weist zumindest die folgenden Schritte auf:
- a) darstellen der Bilder der jeweiligen Bildfolge in deren festgelegten Reihenfolge in einer geschleiften Wiedergabe auf dem Display, wobei sich lediglich die spezifische Gestaltung des Kontrollfeldes zwischen Bildern der Bildabfolge unterscheidet;
- b) erkennen der spezifischen Gestaltung und/oder deren zeitlichen Veränderung im Kontrollfeld der angezeigten Bildabfolge durch die Sensorkomponente;
- c) übermitteln der erkannten Daten an den Kontroller;
- d) auswerten der übermittelten Daten durch den Kontroller und Ermitteln des Typs, der auf dem Display angezeigten Bildabfolge.
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Mit dem so gestalteten Verfahren lässt sich in besonders einfacher Weise der jeweilige Typ des auf dem Display angezeigten Rettungszeichenpiktogramms durch Überwachung des nicht-sichtbaren Bereichs und hierbei insbesondere des Kontrollfelds der angezeigten Bildabfolge bestimmen. Es bedarf somit lediglich der Überwachung der Position des einen Kontrollfelds der jeweils angezeigten Bildabfolge, sodass insbesondere nur ein einziger Sensor der Sensorkomponente nötig ist. Hierdurch wird der Aufwand der Auswertungen und die Komplexität verringert, da nunmehr lediglich das Signal einer Sensorkomponente bzw. deren Sensors durch den Kontroller auszuwerten ist. Auch ist realisierbar, dass die Sensorkomponente auf der selben Platine wie der Kontroller angeordnet ist, da das Erkennen, sowie das Übermitteln und Auswerten jeweils im Inneren des Geräteträgers erfolgt, da auf einen rahmenartigen Aufbau mit darin integrierten Sensoren um das Display herum nicht benötigt wird.
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Optional kann hinsichtlich des Verfahrens vorgesehen sein, dass das Verfahren den weiteren Verfahrensschritt:
e) übermitteln des ermittelten Typs der auf dem Display angezeigten Bildabfolge an ein externes Gerät mittels des Interfaces der Rettungszeichenleuchte;
aufweist. Hierdurch wird diese Information extern verfügbar gemacht, sodass auf das jeweilige ermittelte Ergebnis von extern reagiert werden kann und beispielsweise ein Wechsel des angezeigten Rettungszeichenpiktogramms, also der angezeigten Bildabfolge, initiiert werden kann.
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Optional ist vorgesehen, dass das Verfahren den weiteren Verfahrensschritt:
f) vergleichen des ermittelten Typs der auf dem Display angezeigten Bildabfolge mit einer der dem Kontroller bekannten Typvorgabe, wobei bevorzugt der Kontroller die Typvorgabe mittels des Interfaces der Rettungszeichenleuchte von einem externen Gerät empfangen hat;
aufweist. Hierdurch wird bewerkstelligt, dass die Rettungszeichenleuchte selbst überprüfen kann, ob die angezeigte Bildabfolge dem jeweiligen Rettungszeichenpiktogramm der gewünschten Vorgabe des Rettungszeichenpiktogramms entspricht. Basierend auf diesem Ergebnis der Überprüfung, kann der Kontroller dann im Anschluss entsprechende Schritte einleiten, wobei hierbei denkbar ist, dass der Kontroller einerseits selbst die angezeigte Bildabfolge wechselt beispielsweise durch Auswahl einer der Typvorgabe entsprechenden Bildabfolge aus dem Bildspeicher oder das der Kontroller das Ergebnis dieser Überprüfung an ein externes Gerät übermittelt. Durch die Typvorgabe mittels eines externen Geräts ist das Verfahren zudem besonders flexibel gestaltet, da die Vorgabe der gewünschten Bildabfolge Szenario-spezifisch an die jeweilige Rettungszeichenleuchte übermitteln werden kann.
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Optional ist vorgesehen, dass das Verfahren den weiteren Verfahrensschritt:
g) übermitteln des Ergebnisses des Vergleichs des ermittelten Typs der auf dem Display angezeigten Bildabfolge mit der Typvergabe über das Interface an ein externes Gerät; aufweist. Dies gestaltet das Verfahren weiter flexibel, da hierdurch die Überprüfung einer auf einem Display einer Rettungszeichenleuchte angezeigten Bildabfolge besonders einfach von einem externen Gerät aus steuerbar ist. Hierdurch kann von extern beispielsweise eine gewünschte anzuzeigende Bildabfolge ausgewählt werden und an die Rettungszeichenleuchte übermittelt werden, sodass das jeweilige Rettungszeichenpiktogramm der nunmehr gewünschten Bildabfolge im neuen Verfahrensschritt a) dargestellt wird.
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Die Erfindung wird im Folgenden anhand der verschiedenen Ausführungen sowie deren Gestaltungen und mit Bezug auf die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- eine schematische Darstellung einer Schrägsicht einer beispielhaften Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Rettungszeichenleuchte;
- Figur 2
- eine schematische Darstellung im Querschnitt einer beispielhaften Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Rettungszeichenleuchte;
- Figuren 3-5
- mehrere schematische Darstellungen eines Displays einer beispielhaften Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Rettungszeichenleuchte mit verschiedenen Typen der auf dem Display angezeigten Bildabfolge, mit Betrachtung der zeitlichen Abfolge der spezifischen Gestaltung des Kontrollfelds der jeweils angezeigten Bildabfolge;
- Figur 6
- eine schematische Darstellung eines Displays einer aus dem Stand der Technik bekannten Rettungszeichenleuchte.
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Die Figur 1 zeigt den prinzipiellen Aufbau einer beispielhaften Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Rettungszeichenleuchte 10 zur Anzeige eines Rettungszeichenpiktogramms 301, wobei die Rettungszeichenleuchte 10 einen Geräteträger 100 mit einem Gehäuse 101 sowie ein Display 200 zum Anzeigen einer jeweiligen Bildabfolge 300, und die Bildabfolge 300 selbst aufweist. In der gezeigten Ausführungsform ist im Inneren des Gehäuses 101 zudem eine Sensorkomponente 120 und ein Kontroller 110 vorhanden. Dies ist insbesondere in der Querschnittdarstellung der Figur 2 gezeigt. Neben dem Kontroller 110 können auch weitere elektronische Komponenten, wie beispielsweise eine Notstrombatterie oder ein Interface 130 zur Kommunikation mit externen Geräten vorgesehen sein. Zur Wand- oder Deckenbefestigung weist hierbei die Rettungszeichenleuchte 10 bevorzugt eine Haltevorrichtung 500 auf, wobei hierbei vorgesehen sein kann, dass über die Haltevorrichtung 500 auch Kabel zur Stromversorgung und/oder zur Kommunikation hin zur Rettungszeichenleuchte 10 und deren elektronischen Komponenten geführt wird.
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Wie aus der Ausführungsform in Figur 1 ersichtlich, ist das Display 200 am Geräteträger 100 befestigt gehalten, wobei kein Rahmenelement das Display 200 rahmenartig umgibt. Insofern kann der gesamte Bereich des Displays 200, und hierbei insbesondere die gesamte Anzeigeseite 210 des Displays 200, zur Anzeige einer jeweiligen Bildabfolge 300 genutzt werden. Durch die Gestaltung der Rettungszeichenleuchte 10 mit einem Display 200 zur Anzeige eines jeweiligen Rettungszeichenpiktogramms 301 kann die Rettungszeichenleuchte 10 besonders flexibel und situationsbedingt eingesetzt werden.
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Erfindungsgemäß ist hierbei vorgesehen, dass die Rettungszeichenleuchte 10 nicht ein einzelnes Bild, sondern vielmehr eine Bildabfolge 300 zeigt, die aus mehreren Bildern besteht, welche in einer festgelegten Reihenfolge in einer geschleiften Wiedergabe aneinandergereiht sind. Jedes der Bilder der jeweiligen Bildabfolge 300 zeigt hierbei stets dasselbe Rettungszeichenpiktogramm 301, sodass ein Benutzer bei Betrachtung der Rettungszeichenleuchte 10 und damit des sichtbaren Bereichs 210a des Displays 200 stets dasselbe Rettungszeichenpiktogramm 301 sieht, solange eine jeweils angezeigte Bildabfolge 300 nicht gewechselt wird. Ein Wechsel der angezeigten Bildabfolge 300 könnte hierbei nötig sein, wenn festgestellt wird, dass die falsche Bildabfolge 300 und damit insbesondere das falsche Rettungszeichenpiktogramm 301 gezeigt wird oder sich andere Umstände ändern, die dazu führen, dass sich beispielsweise der Rettungsweg ändert, und somit auch ein anderes Rettungszeichenpiktogramm 301 anzuzeigen ist. Die erfindungsgemäße Rettungszeichenleuchte 10 hat hierfür einen Überprüfungsmechanismus integriert, der überprüft, welche Bildabfolge 300, und damit welches Rettungszeichenpiktogramm 301 im sichtbaren Bereich 210a angezeigt wird. Hierbei ist die Rettungszeichenleuchte 10 dazu ausgebildet, einen jeweiligen Typ V1, V2, V3 der Bildabfolge 300 zu erkennen, wobei der Typ V1, V2, V3 durch das jeweils gezeigte Rettungszeichenpiktogramm 301 einer jeweiligen Bildabfolge 300 definiert wird. Unterschiedliche Typen V1, V2, V3 von solchen Bildabfolgen 300 mit jeweils unterschiedlichen Rettungszeichenpiktogrammen 301 sind in den Figuren 3 bis 5 dargestellt.
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Wie aus Figur 2 ersichtlich ragt das Display 200 an seinem oberen Ende in das Gehäuse 101 des Geräteträgers 100 hinein, ist dort mechanisch mit dem Geräteträger 100 gekoppelt und ferner elektrisch mit dem Kontroller 110 verbunden, der dazu ausgebildet ist, eine jeweilige Bildabfolge 300 an das Display 200 zur Anzeige zu übertragen. Ferner ist aus Figur 2 ersichtlich, dass die Anzeigeseite 210 des Displays 200 auf dessen Vorderseite angeordnet ist, wobei auf der gegenüberliegenden Seite die Rückseite 220 des Displays ist. Auf der Anzeigeseite 210 wird hierbei die Bildabfolge 300 angezeigt, wobei die Anzeigeseite 210 und damit auch die Bildabfolge 300, in einen für einen Benutzer sichtbaren Bereich 210a und einen für einen Benutzer nicht-sichtbaren Bereich 210b aufteilbar ist. Der für den Benutzer sichtbare Bereich 210a ist hierbei außerhalb des Gehäuses 101 des Geräteträgers 100 angeordnet, sodass dieser Teil des Displays 200 stets durch einen Benutzer sichtbar ist.
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Somit ist auf diesem sichtbaren Bereich 210a des Displays 200 stets das jeweilige Rettungszeichenpiktogramm 301 der Bildabfolge 300 gezeigt. Auf dem nicht-sichtbaren Bereich 210a des Displays 200 wird somit auch ein nicht-sichtbarer Teil der Bildabfolge 300 gezeigt, wobei jedes der Bilder einer Bildabfolge 300 in diesem nicht-sichtbaren Bereich 210b an einer bestimmten, stets gleichen Stelle ein Kontrollfeld 310 aufweist, welches eine spezifische Gestaltung 310a, 310b aufweist. Während jedes der Bilder einer jeweiligen Bildabfolge 300 im sichtbaren Bereich 210a stets identisch ausgeführt ist, unterscheidet sich die spezifische Gestaltung 310a, 310b zwischen Bildern der Bildabfolge 300. Hierbei ist nicht zwingend nötig, dass jedes einzelne Bild der Bildabfolge 300 eine jeweils andere spezifische Gestaltung 310a, 310b im Vergleich zu den anderen Bildern aufweist. Dies ist ebenfalls aus der beispielhaften Darstellung dreier verschiedener Rettungszeichenbildabfolgen 300 der Figuren 3 bis 5 gezeigt. Hierbei definiert ein jeweils angezeigtes Rettungszeichenpiktogramm 301 den jeweiligen Typ V1, V2, V3 der jeweiligen Bildabfolge 300. Die Rettungszeichenleuchte 10 ist mit der Sensorkomponente 120 zur Ermittlung von Daten hinsichtlich der Überwachung des nicht-sichtbaren Bereichs 210b des Displays 200 so gestaltet, dass die Sensorkomponente 120 die jeweilige spezifische Gestaltung 310a, 310b des Kontrollfelds 310 der Bildabfolge 300 und/oder deren zeitliche Veränderung zwischen den einzelnen Bildern der Bildabfolge 300 erkennt und diese erkannten Daten an den Kontroller 110 übermittelt.
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In Figur 2 ist hierbei eine beispielhafte Ausführungsform gezeigt, in der die Sensorkomponente 120 parallel zur Fläche des Displays 200 angeordnet ist. Die Überwachungsrichtung 121 der Sensorkomponente 120 erstreckt sich somit ebenfalls im Wesentlichen parallel zur Fläche des Displays 200, wobei in der speziellen Ausgestaltung der Figur 2 eine Spiegelkomponente 400 vorgesehen sind, welche in direkter Umgebung des Kontrollfelds 310 der Bildabfolge 300 und somit im entsprechenden Kontrollbereich des nicht-sichtbaren Bereichs 210b des Displays 200 angeordnet ist, insbesondere schräg angeordnet ist. Hierdurch wird bewerkstelligt, dass die Sensorkomponente 120 den Abschnitt des nicht-sichtbaren Bereichs 210b, in dem stets das Kontrollfeld 310 angeordnet ist, trotz der parallelen Ausrichtung in ihrem Betrachtungsfeld 121 direkt betrachtet und somit besonders gut die spezifische Gestaltung 310a, 310b des Kontrollfelds 310 der Bildabfolge 300 überwacht. Alternativ kann hierbei vorgesehen sein, dass die Sensorkomponente 120 einen Wandbereich 101a des Gehäuses 101 des Geräteträgers 100 betrachtet, an dem ein über das Kontrollfeld 310 der Bildabfolge 300 abgegebenes Licht reflektiert wird und so durch die Sensorkomponente 120 detektiert werden kann. Insofern kann die Überwachung des nicht-sichtbaren Bereichs 210b des Displays 200 mittels der Sensorkomponente 120 sowohl durch direkte Betrachtung zumindest eines Abschnitts des nicht-sichtbaren Bereichs 210b, und hierbei insbesondere des Kontrollbereichs in dem das Kontrollfeld 310 der Bildabfolge 300 angeordnet ist, oder durch Betrachtung eines im Inneren des Gehäuses 101 befindlichen Wandbereichs 101a erfolgen.
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Durch die in der Figur 2 gezeigte Implementierung der Rettungszeichenleuchte 10 mit dem schräg angeordneten Spiegelelement 400 wird eine besonders dünne und platzsparende Anordnung innerhalb des Gehäuses 101 und damit insgesamt eine besonders schmale Gestaltung der Rettungszeichenleuchte 10 ermöglicht, da die Sensorkomponente 120 hierbei nicht senkrecht über dem sichtbaren Bereich 210b angeordnet ist. Hierdurch wird bewerkstelligt, dass der Überwachungsbereich 121 der Sensorkomponente 120 zur direkten Betrachtung des nicht-sichtbaren Bereichs 210b des Displays 200 im Wesentlichen parallel zur Erstreckungsrichtung des Displays 200 verlaufen kann, und eine senkrecht zur Fläche des Displays 200 verlaufender Überwachungsbereich 121 nicht notwendig ist.
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Die Sensorkomponente 120 überwacht hierbei stets den Kontrollbereich mit dem Kontrollfeld 310 der Bildabfolge 300, wobei die durch die Sensorkomponente 120 ermittelten Daten an den Kontroller 110 weitergegeben werden. Der Kontroller 110 ist dazu ausgebildet, basierend auf den von der Sensorkomponente 120 übermittelten Daten den jeweiligen Typ V1, V2, V3 der auf dem Display 200 angezeigten Bildabfolge 300 zu ermitteln. Dies ist insbesondere in den Figuren 3 bis 5 illustriert, wobei die Rettungszeichenleuchte 10 basierend auf der durch die Sensorkomponente 120 erhaltenen Daten hinsichtlich der spezifischen Gestaltung 310a, 310b des Kontrollfelds 310 ermitteln kann, welches Rettungszeichenpiktogramm 301 angezeigt wird, da basierend auf der spezifischen Gestaltung 310a, 310b bzw. deren zeitlichen Veränderung der Typ V1, V2, V3 der Bildabfolge 300 kodiert erkannt wird.
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In den Figuren 3 bis 5 ist hierbei eine spezielle Implementierung der spezifischen Gestaltung 310a, 310b des Kontrollfelds 310 beispielhaft illustriert. In der gezeigten Ausführung ist hierbei vorgesehen, dass die spezifische Gestaltung 310a, 310b des Kontrollfelds 310 sich zwischen den einzelnen Bildern der Bildabfolge 300 unterscheidet, und hierbei insbesondere zwei unterschiedliche Gestaltungen, nämlich als schwarzes Kontrollfeld 310a oder als weißes Kontrollfeld 310b haben kann.
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In der gezeigten beispielhaften Ausführung weist jede Bildabfolge 300 vier Bilder auf, wobei sich die einzelnen Bilder lediglich in der spezifischen Gestaltung 310a, 310b des Kontrollfelds 310 unterscheiden. Während im sichtbaren Bereich 210a der Bildabfolge 300 und somit des Displays 200 stets die jeweilige Variante des Rettungszeichenpiktogramms 301 gezeigt ist, kann sich - für den Benutzer nicht-sichtbar - die spezifische Gestaltung 310a, 310b des Kontrollfelds 310 im nicht-sichtbaren Bereich 210b der Bildabfolge 300 und somit des Displays 200 unterscheiden. In Figur 3 ist hierbei ein erster Typ V1 gezeigt, der die Bildabfolge 300 mit einem Rettungszeichenpiktogramm 301 zeigt, welches den Rettungsweg in einer geraden Richtung zeigt, wobei der Rettungswegpfeil nach unten zeigt und der "Running-Man" von rechts nach links läuft. Die Figur 4 zeigt einen zweiten Typ einer Bildabfolge 300, wobei dieser ein Rettungszeichenpiktogramm 301 zeigt, welches einen Rettungsweg in einer Richtung nach links weist, wobei der Rettungswegpfeil nach links zeigt und der "Running-Man" von rechts links läuft. Die Figur 5 zeigt einen dritten Typ V3 der Bildabfolge 300, mit einem Rettungszeichenpiktogramm 301, welches den Rettungsweg nach rechts weist, wobei der Rettungswegpfeil nach rechts zeigt und der "Running-Man" von links nach rechts läuft. Diese Gestaltungen der Rettungszeichenbildabfolgen 300 sind hierbei lediglich als Beispiele zu verstehen, wobei selbstverständlich denkbar ist, auch andere Rettungszeichenpiktogramme auf einen Display 200 einer Rettungszeichenleuchte 10 anzuzeigen.
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Hinsichtlich der Sensorkomponente 120 und des Kontrollers 110 ist nunmehr vorgesehen, dass die Sensorkomponente 120 den Kontrollbereich des Displays 200, der stets an der gleichen Stelle ein Kontrollfeld 310 der Bildabfolge 300 anzeigt - da das Kontrollfeld 310 der Bildabfolge 300 stets an der gleichen Stelle auf den einzelnen Bildern positioniert ist -, überwacht und somit die jeweilige spezifische Gestaltung 310a, 310b der einzelnen Bilder der Bildabfolge 300 erkennt.
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In der beispielhaften Gestaltung der Figur 3 ist hierbei vorgesehen, dass im ersten Bild der Bildabfolge 300 das Kontrollfeld 310 ein schwarzes Feld 310a als spezifische Gestaltung aufweist. Im zweiten Bild der Bildabfolge 300 ist nunmehr vorgesehen, dass das Kontrollfeld 310 eine weiße Gestaltung 310b aufweist. Im dritten Bild ist wiederum eine schwarze Gestaltung 310a vorgesehen und im vierten Bild wiederum eine weiße Gestaltung 310b. Die Sensorkomponente 120 erkennt somit die unterschiedlichen spezifischen Gestaltungen der einzelnen Bilder der Bildabfolge 300 und hierbei insbesondere deren zeitlichen Veränderung und gibt diese ermittelten Daten an den Kontroller 110 weiter. Der Kontroller 110 wiederum ermittelt basierend auf diesen Daten den jeweiligen Typ V1, V2, V3 der auf dem Display 200 angezeigten Bildabfolge 300. Dies erfolgt beispielsweise durch Abgleich der detektierten spezifischen Gestaltung 310a, 310b der einzelnen Bilder der Bildabfolge 300 mit dem Kontroller 110 zur Verfügung gestellten Daten, die den verschiedenen spezifischen Gestaltungen 310a, 310b einer Bildabfolge 300 und/oder den zeitlichen Veränderungen einen bestimmten Typ V1, V2, V3 der Bildabfolge 300 zuordnen. Diese Daten können beispielsweise in Form einer Datenbank, die in einem Speicher und/oder im Kontroller 110 selbst abgelegt ist, zur Verfügung gestellt sein, wobei diese Daten auch beispielsweise von einem externen Gerät an die Rettungszeichenleuchte 10 bzw. deren Kontroller 110 geschickt sein können.
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Im Beispiel der Figur 3 bedeutet dies, dass die Rettungszeichenleuchte 10 durch Überwachung des nicht-sichtbaren Bereichs 210b des Displays 200 und dem damit verbundenen Erkennen der spezifischen Gestaltung 310a, 310b den jeweiligen Typ V1, V2, V3 ermittelt. Konkret bedeutet dies im vorliegenden Beispiel der Figur 3, dass die Abfolge des Kontrollfelds 310 der einzelnen Bilder der Bildabfolge 300 als schwarz-weiß-schwarz-weiß durch den Kontroller 110 dem ersten Typ V1 zugeordnet wird. Im zweiten Beispiel der Figur 4 erkennt der Kontroller 110 wiederum durch Detektion der Sensorkomponente des Kontrollfelds 310 als Abfolge schwarzschwarz-weiß-schwarz den zweiten Typ V2 hinsichtlich der angezeigten Bildabfolge 300. Im in Figur 5 dargestellten dritten Beispiel erkennt der Kontroller 110 die Bildabfolge weiß-schwarz-weiß-weiß und wertet auf Basis dieser erkannten Daten den dritten Typ V3 für die angezeigte Bildabfolge 300.
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Durch Überwachung eines einzelnen Kontrollfelds 310 wird somit bewerkstelligt, dass eine jeweils angezeigte Bildabfolge 300 durch die Rettungszeichenleuchte 10 selbst den Typ V1, V2, V3 der Bildabfolge 300 bestimmt werden kann.
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Wie in den Figuren 3 bis 5 skizzenhaft dargestellt, ist in der beispielhaften Ausführung jeweils vorgesehen, dass die einzelnen Bilder der Bildabfolge 300 jeweils gleich lang dargestellt werden, wobei ein erstes Bild zwischen dem Zeitabschnitt t0 und t1, ein zweites Bild zwischen dem Zeitabschnitt t1 und t2, ein drittes Bild zwischen dem Zeitabschnitt t2 und t3, und ein viertes Bild zwischen dem Zeitabschnitt t3 und t4 angezeigt wird. Diese Bilder der Bildabfolge 300 werden hierbei in einer Schleife wiedergegeben, sodass nach Anzeige des vierten Bildes, also zwischen dem Zeitabschnitt t3 und t4, wieder das erste Bild wiedergegeben wird. Hierbei kann insbesondere vorgesehen sein, dass zwischen dem letzten Bild der Bildabfolge 300 und dem ersten Bild der Bildabfolge 300 eine spezielle Implementierung des Kontrollfelds 310 gegeben ist, also eine spezielle spezifische Gestaltung des Kontrollfelds 310 vorhanden ist. Mittels dieser speziellen Implementierung, detektiert die Sensorkomponente 120 diese spezielle Gestaltung und gibt die entsprechend erkannten Daten an den Kontroller 110 weiter, dem wiederum durch diese erkannten Daten der speziellen Gestaltung indiziert wird, dass die Bildabfolge 300 sich nun wiederholt, also wieder mit dem ersten Bild startet. Hierbei kann beispielsweise insbesondere vorgesehen sein, dass ein weiteres Bild der Bildabfolge 300 hinzugefügt wird, in der das Kontrollfeld 310 eine spezielle spezifische Gestaltung aufweist, und sich hierbei insbesondere von den bereits beschriebenen speziellen Gestaltungen 310a und 310b unterscheidet. Insbesondere könnte beispielsweise ein graues Kontrollfeld 310 hierfür verwendet werden, da diese spezielle spezifische Gestaltung durch die Sensorkomponente 120 besonders einfach detektiert und ausreichend unterschiedlich von den anderen beispielhaft beschriebenen spezifischen Gestaltungen 310a, 310b ist.
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Ebenfalls ist denkbar, den Übergang zwischen letztem und erstem Bild der Bildabfolge 300 mittels einer zeitlichen Verlängerung und/oder Verkürzung eines jeweiligen Bildes zu initiieren. Auch andere Gestaltungsmöglichkeiten sind diesbezüglich denkbar, wobei lediglich wesentlich hinsichtlich dieser speziellen Gestaltung ist, dass der Beginn und/oder das Ende der Bildabfolge angekündigt ist, und so die korrekte Auswertung der erkannten Daten und hierbei insbesondere die korrekte Dekodierung der im Kontrollfeld 310 bzw. dessen zeitlichen Veränderung enthaltenen Information hinsichtlich des jeweiligen Typs V1, V2, V3 der Bildabfolge 300 ermöglicht ist. Ferner ist ebenfalls denkbar, dass der Kontroller 110 selbst Informationen darüber hat, wann die Bildabfolge 300 wieder vom ersten Bild an startet. Dies kann insbesondere durch Zeitsynchronisation zwischen Kontroller 110 und Display 200 erfolgen. Hierdurch wird besonders vorteilhaft und einfach bewerkstelligt, dass der Kontroller 110 den korrekten Typ V1, V2, V3 der angezeigten Bildabfolge 300 erkennt.
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Weiterhin ist denkbar, dass die spezifische Gestaltung 310a, 310b nicht nur durch ein schwarzes, weißes Kontrollfeld und/oder ein graues Kontrollfeld realisiert ist, sondern dass ebenfalls andere spezifische Farbwerte, und/oder spezifische Helligkeitswerte, und/oder spezifische Muster, und/oder durch einen QR-Code, und/oder durch einen Barcode die jeweilige spezifische Gestaltung 310a, 310b implementiert ist. Somit sind verschiedene Implementierungen geschaffen, mittels der die Sensorkomponente 120 die spezifische Gestaltung 310a, 310b erkennen kann und der Kontroller 110 auf Basis dieser Daten den jeweiligen Typ V1, V2, V3 der Bildabfolge 300 ermitteln kann.
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Eine Bildabfolge 300 im Sinne dieser Erfindung kann beispielsweise eine Videodatei sein, die mehrere Bilder beinhaltet, die folglich als Bildabfolge 300 abgespielt werden. Ferner ist denkbar, dass die Bildabfolge 300 auch eine GIF-Datei (also eine Graphics Interchange Format Datei) in der mehrere Einzelbilder abgespeichert sind, die in einer Schleife nacheinander in einer Bildabfolge 300 abgespielt werden, sein kann. Weiterhin kann beispielsweise vorgesehen sein, dass die einzelnen Bilder der Bildabfolge 300 in einem Ordner - der beispielsweise in einem Bildspeicher der Rettungszeichenleuchte 10 bzw. des Kontrollers 110 vorhanden ist - in durchnummerierter Reihenfolge abgelegt sind und so durch den Kontroller 110 als Bildabfolge 300 an das Display 200 zur Anzeige geleitet werden. Unabhängig von der konkreten Realisierung einer jeweiligen Bildabfolge 300 ist hierbei jeweils gegeben, dass die einzelnen Bilder im sichtbaren Bereich 210 jeweils identisch ausgeführt sind und hierbei entsprechend des jeweiligen Typs V1, V2, V3 der Bildabfolge 300 ein jeweiliges Rettungszeichenpiktogramm 301 aufweisen. Im nicht-sichtbaren Bereich 210b jedoch weisen die einzelnen Bilder hierbei zumindest im Kontrollfeld 310 Unterschiede auf, wobei diese Unterschiede in der Wiedergabe der Bildabfolge 300 durch die Sensorkomponente 120 erkannt werden und auf Basis dieser Daten der Kontroller 110 den jeweiligen Typ V1, V2, V3 der angezeigten Bildabfolge 300 ermitteln kann.
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Hierbei kann ebenfalls vorgesehen sein, dass die Rettungszeichenleuchte 10 mehrere unterschiedliche Bildabfolgen 300 umfasst, wobei hierbei Bildabfolgen 300 unterschiedlichen Typs V1, V2, V3 vorhanden sind. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die Rettungszeichenleuchte 10 einen Bildspeicher aufweist, wobei die Bildabfolgen 300 auf dem Bildspeicher speicherbar sind und durch den Kontroller 110 auslesbar sind. Hierbei kann der Kontroller 110 eine jeweils gewünschte Bildabfolge 300 laden und zur Anzeige an das Display 200 senden.
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Ferner kann vorgesehen sein, dass die Rettungszeichenleuchte 10, wie in Figur 2 dargestellt, ein Interface 130 zur Kommunikation mit einem externen Gerät aufweist, wobei der Kontroller 110 zur Kommunikation über das Interface 130 ausgestaltet ist. Hierbei kann insbesondere vorgesehen sein, dass der Kontroller 110 über das Interface 130 eine gewünschte Bildabfolge 300 empfängt und im Anschluss an das Display 200 sendet. Alternativ oder zusätzlich kann ebenfalls vorgesehen sein, dass der Kontroller 110 über das Interface 130 eine gewünschte Bildabfolge 300 empfängt, und im Anschluss im Bildspeicher abspeichert, bevor der Kontroller 110 wiederum die gewünschte Bildabfolge 300 an das Display 200 zur Anzeige sendet. Hierbei kann ebenfalls vorgesehen sein, dass der Kontroller 110 über das Interface 130 eine Anweisung erhält, welche konkrete Bildabfolge 300 bzw. welcher konkrete Typ V1, V2, V3 des Rettungszeichenpiktogramms 301 auf dem Display 200 anzuzeigen ist, wobei der Kontroller 110 im Anschluss beispielsweise aus dem Bildspeicher die entsprechende Bildabfolge 300 lädt und an das Display 200 zur Anzeige sendet. Weiterhin kann der Kontroller 110 dazu ausgebildet sein, über das Interface 130 den ermittelten Typ V1, V2, V3 der angezeigten Bildabfolge 300 an ein externes Gerät zu senden.
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Zudem kann vorgesehen sein, dass der Kontroller 110 dazu ausgebildet ist, den ermittelten Typ V1, V2, V3 der angezeigten Bildabfolge 300 mit einer dem Kontroller 110 bekannten Typvorgabe zu vergleichen. Diese Typvorgabe entspricht hierbei einem Sollwert, der mit dem durch Auswerten der von der Sensorkomponente 120 erkannten Daten festgestellten Istwert (also dem ermittelten Typ V1, V2, V3) der tatsächlich angezeigten Bildabfolge 300 verglichen wird. Hierdurch kann festgestellt werden, ob die angezeigte Bildabfolge 300 dieser Vorgabe entspricht.
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Ferner kann die Typvorgabe auch von einem externen Gerät an den Kontroller 110 mittels des Interfaces 130 übermittelt worden sein, wobei ebenfalls denkbar ist, dass der Kontroller 110 das Ergebnis des Vergleichs über das Interface 130 an ein externes Gerät ausgibt. Hierdurch lässt sich besonders einfach die Rettungszeichenleuchte 10 von einem externen Gerät aus steuern, wobei dies die Bedienung der Rettungszeichenleuchte 10 erheblich vereinfacht und besonders vorteilhaft in einem System mit mehreren Rettungszeichenleuchten 10 ist, da hierdurch die mehreren Rettungszeichenleuchten 10 individuell ferngesteuert werden können.
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Somit ist eine besonders vorteilhafte Rettungszeichenleuchte 10 geschaffen, die durch einen schmalen und schlanken Aufbau des Geräteträgers 100 bzw. des Gehäuses 101 sowie einem vorteilhaft rahmenlos am Geräteträger angeordneten Display 200 gekennzeichnet ist. Durch die im Inneren des Gehäuses stattfindende Überwachung des nicht-sichtbaren Bereichs 210b des Displays 200 und insbesondere des Kontrollfelds 310 der angezeigten Bildabfolge 300 durch die Sensorkomponente 120, kann die Sensorkomponente 120 besonders einfach und effizient Daten hinsichtlich der spezifischen Gestaltung 310a, 310b generieren. Dies kann insbesondere durch direkte Betrachtung des Displays 200 und hierbei insbesondere des Kontrollfelds 310 oder auch durch Betrachtung des Wandbereichs 101a des Gehäuses 101 erfolgen.
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In der besonderen Ausgestaltung der Rettungszeichenleuchte 10 mit einem im Inneren des Gehäuses 101 angeordneten Spiegel 400, der relativ zur Fläche des Displays 200 betrachtet schräg auf dieser im nicht-sichtbaren Bereich 210b angeordnet ist, ist eine direkte Betrachtung des nicht-sichtbaren Bereichs 210b und hierbei insbesondere des Kontrollfelds 310 durch die Sensorkomponente 120 ermöglicht, obwohl die Sensorkomponente 120 hierbei selbst nicht direkt auf die Anzeigefläche 210 schauend angeordnet ist. Vielmehr verläuft der Überwachungsbereich 121 bzw. die Überwachungsrichtung 121 der Sensorkomponente 120 parallel zur Anzeigefläche 210 des Displays 200, wobei die Sensorkomponente 120 somit vor einer Stirnfläche des Displays 200 angeordnet ist und im Wesentlichen parallel zur Fläche des Displays 200 orientiert ist. Dies ermöglicht einen besonders kompakten und schlanken Aufbau des Gehäuses 101 und damit der Rettungszeichenleuchte 10.
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Eine derartige Anordnung der Sensorkomponente 120 mit paralleler Ausrichtung relativ zum Display 200, und damit einer Positionierung vor einer Stirnfläche des Displays 200, ist ebenfalls denkbar in der speziellen Implementierung ohne einen Spiegel in der die Sensorkomponente 120 nicht das Display 200 direkt überwacht, sondern in der der Überwachungsbereich 121 der Sensorkomponente 120 auf einen inneren Wandbereich 101a des Gehäuses 101 gerichtet ist, der das vom Display 200 (und hierbei insbesondere das vom nicht-sichtbaren Bereich 210b, und damit im speziellen das vom Kontrollfeld 310 der Bildabfolge 300) abgegebene Licht reflektiert.
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Die Sensorkomponente 120 kann insbesondere durch einen Helligkeitssensor realisiert sein, wobei diese Gestaltung besonders einfach auf eine direkte Betrachtung des Displays 200 und hierbei insbesondere der nicht-sichtbaren Bereichs 210b verzichtet werden kann, da die Betrachtung des Wandbereichs 101a, der besonders bevorzugt in der direkten Umgebung des Kontrollfelds 310 angeordnet ist, für den Helligkeitssensor ausreichend für eine Detektion der speziellen Gestaltung 310a, 310b des Kontrollfelds 310 ist. Eine besondere Synergie ergibt sich hierbei hinsichtlich eines Helligkeitssensors als Sensorkomponente 120 sofern die Gehäusewand 101a selbst relativ zur Fläche der Anzeigeseite 210 betrachtet schräg ausgeführt ist, und so das vom Kontrollfeld 310 abgegebene Licht besonders vorteilhaft in Richtung der Sensorkomponente 120 bzw. deren Überwachungsbereich 121 reflektiert. Dennoch ist selbstverständlich auch mit einem Helligkeitssensor eine direkte Betrachtung des nicht-sichtbaren Bereichs 210b des Displays 200 möglich.
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Ebenfalls ist es denkbar, dass die Sensorkomponente 120 durch eine Kamera ausgebildet ist, wobei diese Ausgestaltung besonders vorteilhaft für eine direkte Betrachtung des nicht-sichtbaren Bereichs 210b der Bildabfolge 300 ist, da hierbei besonders detailreich die spezifische Gestaltung 310a, 310b des Kontrollfelds 310 überwacht werden kann. Insbesondere in Implementierungen mit QR-Codes und/oder Barcodes und/oder gemusterten Kontrollfeldern 310 erweist sich eine Kamera als Sensorkomponente 120 als vorteilhaft.
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Ebenfalls sind Implementierungen denkbar, in denen die Sensorkomponente 120 einen Farbsensor und/oder einen Lichtsensor und/oder einen anderen bereits angesprochenen Sensortyp verwendet. Idealerweise ist hierbei die Art der Sensorkomponente 120 auf die vorgesehenen spezifischen Gestaltungen 310a, 310b der einzelnen Bilder der Bildabfolgen 300 angepasst.
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Ebenfalls kann vorgesehen sein, dass innerhalb des Gehäuses 101 der Rettungszeichenleuchte 10 ein Sensorhohlraum vorgesehen ist, der den Kontrollbereich des Displays 200, der dem Bereich der stets gleichen Stelle des Kontrollfelds 310 entspricht, vorhanden ist. Hierbei wäre ebenfalls denkbar, dass die Sensorkomponente 120 lediglich die Helligkeit innerhalb des Hohlraums überwacht, da die Helligkeit bzw. die Helligkeitsänderung des Hohlraums der im Kontrollfeld 310 angezeigten spezifischen Gestaltung 310a, 310b die einzelnen Bilder der Bildabfolge 300 entspricht.
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Mit diesen verschiedenen Implementierungen der Rettungszeichenleuchte 10 kann insgesamt eine flexible Positionierung der Sensorkomponente 120 innerhalb des Gehäuses 101 des Geräteträgers 100 und damit eine dünnere Ausgestaltung der Rettungszeichenleuchte 10 bewerkstelligt werden. Ferner lässt sich besonders einfach und kosteneffizient eine jeweils angezeigte Bildabfolge 300 durch die Rettungszeichenleuchte 10 selbst bestimmen. Damit kann besonders einfach und effizient der Betrieb der Rettungszeichenleuchte 10 überwacht und kontrolliert werden. Ebenfalls ist es so denkbar, dass die Rettungszeichenleuchte 10 besonders einfach von einem externen Gerät überwacht und gesteuert wird.
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Insgesamt ist also eine Rettungszeichenleuchte 10 zur Anzeige eines Rettungszeichenpiktogramms 301 angegeben, wobei die Rettungszeichenleuchte 10 einen Geräteträger 100 mit einem Gehäuse 101; zumindest eine Bildabfolge 300; ein Display 200 zum Anzeigen einer jeweiligen Bildabfolge 300, wobei das Display 200 einen für einen Benutzer sichtbaren Bereich 210a und einen für einen Benutzer nicht-sichtbaren Bereich 210b aufweist, wobei der nicht-sichtbare Bereich 210b im Inneren des Gehäuses 101 des Geräteträgers 100 angeordnet ist; eine Sensorkomponente 120 zur Ermittlung von Daten hinsichtlich einer Überwachung des nicht-sichtbaren Bereichs 210b des Displays 200; ein Kontroller 110 zur Ansteuerung des Displays 200 und zur Auswertung der von der Sensorkomponente 120 ermittelten Daten aufweist. Jedes der Bilder einer Bildabfolge 300 ist hierbei im sichtbaren Bereich 210a identisch ausgeführt ist und weist hierbei ein jeweiliges Rettungszeichenpiktogramm 301 aufweist, und weist ferner im nicht-sichtbaren Bereich 210b an einer bestimmten, stets gleichen Stelle ein Kontrollfeld 310 auf, welches eine spezifische Gestaltung 310a, 310b aufweist, wobei die spezifische Gestaltung 310a, 310b sich zwischen Bildern der Bildabfolge 300 unterscheidet, und wobei das im sichtbaren Bereich 210a gezeigte Rettungszeichenpiktogramm 301 einen Typ V1, V2, V3 der Bildabfolge 300 definiert. Die Sensorkomponente 120 ist dazu ausgebildet, die spezifische Gestaltung 310a, 310b des Kontrollfelds 310 der Bildabfolge 300 und/oder deren zeitliche Veränderung zwischen den einzelnen Bildern der Bildabfolge 300 zu erkennen und diese erkannten Daten an den Kontroller 110 zu übermitteln, und der Kontroller 110 ist dazu ausgebildet, basierend auf den von der Sensorkomponente 120 übermittelten Daten den Typ V1, V2, V3 der auf dem Display 200 angezeigten Bildabfolge 300 zu ermitteln.