Elektrische Maschinenanordnunq
Die vorliegende Erfindung betrifft eine elektrische Maschinenanordnung, umfassend eine elektrische Maschine für den Antrieb eines elektrisch antreibbaren Kraftfahrzeugs mit einem Stator und mit einem Rotor sowie ein in drehfestem Kontakt mit dem Rotor stehendes Abtriebselement.
Bei Elektromotoren kommt es auf eine sehr genaue Ausrichtung der vom Magnetfeld durchströmten Teile an, da bereits geringe Positionsabweichungen der Teile untereinander den magnetischen Fluss (beispielsweise durch veränderte Luftspalte) nennenswert beeinflussen können. Daher ist es wichtig die mechanische Struktur des Elektromotors ausreichen robust zu gestalten, um die notwendige exakte Ausrichtung der elektrischen oder magnetischen Teile sicherzustellen. Bei der Ausgestaltung des Rotors und des Stators ist es daher wichtig, dass diese Komponenten weder durch vom Motor selbst hervorgerufene Kräfte noch durch von außen auf den Motor einwirkende Belastungen, oder durch Trägheitskräfte, wie insbesondre die auf den Rotor wirkende Fliehkraft, unzulässig stark verformt werden. Darüber hinaus muss auch die Lagerung des Rotors ausreichend steif sein, um die exakte Ausrichtung von Rotor und Stator zu gewährleisten.
Die Notwendigkeit, die Struktur des Elektromotors besonders steif zu gestalten, steht in der praktischen Ausgestaltung von Elektromotoren für Kraftfahrzeuge häufig im Widerspruch zu den im Fahrzeugbau immer bestehenden Anforderungen nach kompakter Bauweise, geringem Gewicht, hoher Leistungsdichte und geringen Kosten.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde eine elektrischen Maschinenanordnung mit einer elektrischen Maschine bereitzustellen, die eine möglichst kompakt und leicht als auch ausreichend robust ausgebildeten Aufbau ermöglicht.
Diese Aufgabe wird gelöst durch eine elektrische Maschinenanordnung, umfassend eine elektrische Maschine für den Antrieb eines elektrisch antreibbaren Kraftfahrzeugs mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1.
Eine erfindungsgemäß aufgebaute elektrische Maschinenanordnung umfasst eine elektrische Maschine mit einem Stator und mit einem Rotor und umfasst ferner ein in drehfestem Kontakt mit dem Rotor stehendes Abtriebselement. Gemäß der Erfindung ist zur Übertragung eines Drehmoments zwischen dem Rotor der elektrischen Maschine und dem Abtriebselement ein axialelastisches Längenausgleichselement angeordnet. Hierdurch kann der gewünschte axiale Längenausgleich zielgerichtet und mit entsprechend positiver (Ausgleichs-)Wirkung erreicht werden. Wenn das axialelastische Ausgleichselement zwischen dem Rotor und dem Abtriebselement angeordnet ist, können axiale Verlagerungen zwischen dem Abtriebselement und dem Stator der elektrischen Maschine in dem axialelastischen Element ausgeglichen werden, ohne dass die axialen Verlagerungen des Abtriebselementes auf den Rotor übertragen werden. Wäre dies nicht der Fall, würden die Verlagerungen des Abtriebselementes zu einer axialen Verlagerung des Rotors relativ zum Stator oder zu einer Verformung des Rotors und/oder des Stators führen. Es wird hierdurch verhindert, dass ungewollte Verlagerungen oder Verformungen in der elektrischen Maschine auftreten, welche sich negativ auf die Eigenschaften der elektrischen Maschine auswirken würden.
Anstatt alle tragenden Komponenten besonders steif, robust und groß auszuführen, ist es meist sinnvoller an geeigneten Stellen durch Zusatzmaßnahmen oder zusätzliche Bauteile dafür zu sorgen, dass die Belastung für die benachbarten Teile reduziert wird. Es wird daher eine drehmomentübertragendes Längenausgleichselement für die Verbindung zwischen einer elektrischen Maschine (z.B. einem Axialflussmotor) und einem mit der elektrischen Maschine verbundenen Aggregat des Antriebstranges (z.B. einem Getriebe oder dergleichen) vorgeschlagen. Durch die axial weiche, aber drehmomentübertragende Verbindung wird verhindert, dass axiale Kräfte und/oder axiale Verlagerungen, die von einem Getriebe oder einem anderen Aggregat des Antriebstranges hervorgerufen werden, direkt auf die Struktur der elektrischen Maschine übertragen werden. Diese Anbindung reduziert die von außen auf die elektrische Maschine einwirkenden Kräfte und ermöglicht dadurch auch eine filigranere, bauraumsparendere und günstigere Konstruktion einer elektrischen Maschine, bei der die erforderlichen Positioniergenauigkeiten dennoch
gewährleistet sind. Das axialelastische Längenausgleichselement kann im Sinne der Erfindung durch ein aufgrund seines elastischen Materials axialelastisch ausgebildetes Bauteil oder durch ein in axialer Richtung beweglich angeordnetes bzw. geführtes (auch selbst als nicht-elastisches Teil ausgebildetes) Bauteil gebildet sein. Dabei kann das in axialer Richtung beweglich angeordnete Bauteil auch über ein Federelement in axialer Richtung federkraftbeaufschlagt sein oder selbst aus einem Material gebildet sein, wodurch eine axialelastische bzw. axialbewegliche Wirkung erzielbar ist.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den abhängig formulierten Ansprüchen angegeben. Die in den abhängig formulierten Ansprüchen einzeln aufgeführten Merkmale sind in technologisch sinnvoller Weise miteinander kombinierbar und können weitere Ausgestaltungen der Erfindung definieren. Darüber hinaus werden die in den Ansprüchen angegebenen Merkmale in der Beschreibung näher präzisiert und erläutert, wobei weitere bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung dargestellt werden.
Zunächst werden die einzelnen Elemente des beanspruchten Erfindungsgegenstandes in der Reihenfolge ihrer Nennung im Anspruchssatz oder nach ihrer Relevanz im Hinblick auf die Erfindung erläutert und nachfolgend besonders bevorzugte Ausgestaltungen des Erfindungsgegenstandes beschrieben.
Elektrische Maschinen dienen zur Umwandlung elektrischer Energie in mechanische Energie und/oder umgekehrt, und umfassen in der Regel einen als Stator, Ständer oder Anker bezeichneten ortsfesten Teil sowie einen als Rotor oder Läufer bezeichneten und gegenüber dem ortsfesten Teil beweglich angeordneten Teil.
Im Falle von als Rotationsmaschinen ausgebildeten elektrischen Maschinen wird insbesondere zwischen Radialflussmaschinen und Axialflussmaschinen unterschieden. Dabei zeichnet sich eine Radialflussmaschine dadurch aus, dass die Magnetfeldlinien in dem zwischen Rotor und Stator ausgebildeten Luftspalt, sich in radialer Richtung erstrecken, während im Falle einer Axialflussmaschine sich die Magnetfeldlinien in dem zwischen Rotor und Stator gebildeten Luftspalt in axialer Richtung erstrecken.
Das Gehäuse umhaust die elektrische Maschine. Ein Gehäuse kann darüber hinaus auch die Steuer- und Leistungselektronik aufnehmen. Das Gehäuse kann darüber hinaus auch Bestandteil eines Kühlsystems für die elektrische Maschine sein und derart ausgebildet sein, dass Kühlfluid über das Gehäuse der elektrischen Maschine zugeführt werden kann und/oder die Wärme über die Gehäuseflächen nach außen abgeführt werden kann. Darüber hinaus schützt das Gehäuse die elektrische Maschine sowie die ggf. vorhandene Elektronik vor äußeren Einflüssen.
Der Stator einer Radialflussmaschine ist üblicherweise zylindrisch aufgebaut und besteht in der Regel aus gegeneinander elektrisch isolierten und geschichtet aufgebauten und zu Blechpaketen paketierten Elektroblechen. Durch diesen Aufbau werden die durch das Statorfeld verursachten Wirbelströme im Stator geringgehalten. Über den Umfang verteilt, sind in das Elektroblech parallel zur Rotorwelle verlaufend angeordnet Nuten oder umfänglich geschlossene Ausnehmungen eingelassen, welche die Statorwicklung bzw. Teile der Statorwicklung aufnehmen. In Abhängigkeit von der Konstruktion zur Oberfläche hin können die Nuten mit Verschlusselementen, wie Verschlusskeilen oder Deckeln oder dergleichen verschlossen sein, um ein Herauslösen der Statorwicklung zu verhindern.
Ein Rotor ist der sich drehende (rotierende) Teil einer elektrischen Maschine. Insbesondere wird von einem Rotor gesprochen, wenn es auch einen Stator gibt. Der Rotor umfasst in der Regel eine Rotorwelle und einen oder mehrere drehfest auf der Rotorwelle angeordnete Rotorkörper. Die Rotorwelle kann auch hohl ausgeführt sein, was zum einen eine Gewichtsersparnis zur Folge hat und was zum anderen die Zufuhr von Schmier- oder Kühlmittel zum Rotorkörper erlaubt.
Als Luftspalt wird der zwischen dem Rotor und dem Stator existierende Spalt bezeichnet. Bei einer Radialflussmaschine ist das ein sich axial erstreckender kreisringförmiger Spalt mit einer radialen Breite, die dem Abstand zwischen Rotorkörper und Statorkörper entspricht. Der magnetische Fluss in einer elektrischen Axialflussmaschine, wie beispielsweise eine als Axialflussmaschine ausgebildete elektrische Antriebsmaschine eines Kraftfahrzeugs, ist im Luftspalt zwischen Stator und Rotor axial, parallel zur Rotationsachse der elektrischen Maschine gerichtet. Der gebildete Luftspalt bei einer Axialflussmaschine ist somit im Wesentlichen ringscheibenförmig ausgebildet.
Der magnetische Fluss in einer elektrischen Axialflussmaschine, wie beispielsweise eine als Axialflussmaschine ausgebildete elektrische Antriebsmaschine eines Kraftfahrzeugs, ist im Luftspalt zwischen Stator und Rotor axial, parallel zur Rotationsachse der elektrischen Maschine gerichtet. Axialflussmaschinen werden unter anderem mit Blick auf Ihren Ausbau unterschieden in Axialflussmaschinen in (-Anordnung und in Axialflussmaschinen in H-Anordnung. Unter einer Axialflussmaschine in I-Anordnung wird eine elektrische Maschine verstanden, bei der eine einzelne Rotorscheibe der elektrischen Maschine zwischen zwei Statorhälften eines Stators der elektrischen Maschine angeordnet und über diese mit einem elektromagnetischen Drehfeld beaufschlagbar ist. Unter einer Axialflussmaschine in H-Anordnung wird eine elektrische Maschine verstanden, bei der zwei Rotorscheiben eines Rotors der elektrischen Maschine in dem axial zwischen sich befindlichen Ringraum einen Stator der elektrischen Maschine aufnehmen, über den die beiden Rotorscheiben mit einem elektromagnetischen Drehfeld beaufschlagbar sind.
Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass das axialelastische Längenausgleichselement derart ausgebildet ist, dass in Rotationsrichtung zur Übertragung des Drehmoments eine spielfreie Kraftübertragung gewährleistet ist. Hierdurch kann stets eine unmittelbare zeitlich unverzögerte Kraftübertragung auf das mit dem Rotor gekoppelte Abtriebselement gewährleistet werden.
Des Weiteren kann es gemäß einer ebenfalls vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen sein, dass das axialelastische Ausgleichselement durch mindestens eine Blattfeder oder ein Blattfederpaket - insbesondere eine Mehrzahl umfänglich verteilt angeordneter Blattfedern oder Blattfederpaketen - gebildet ist oder durch ein Wellrohr gebildet ist oder durch eine Ringscheibe gebildet ist. Die vorteilhafte Wirkung dieser Ausgestaltungen eines Längenausgleichselements ist darin begründet, dass mit konstruktiv einfachen Mitteln höchst effiziente Mittel für einen axialen Längenausgleich zwischen elektrischer Maschine und einem Abtriebselement oder zwischen dem Stator einer elektrischen Maschine und einer abstützenden Komponente, wie einem Gehäuse oder dergleichen, realisierbar sind.
Gemäß einer weiteren besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kann es vorgesehen sein, dass für den Fall, dass das axialelastische Längenausgleichselement durch mindestens eine umfänglich angeordnete oder eine Mehrzahl umfänglich verteilt angeordneter Blattfedern oder mindestens ein Blattfederpaket o- der eine Mehrzahl umfänglich verteilt angeordneter Blattfederpakete ausgebildet ist, und diese derart angeordnet und befestigt sind, dass in der Umfangsrichtung gesehen, in der die elektrische Maschine im Betrieb das größere Drehmoment auf das Abtriebselement überträgt, die Befestigungsstelle einer Blattfeder oder eines Blattfederpakets an der dem Rotor zugekehrten Seite umfänglich gesehen vor der Befestigungsstelle derselben Blattfeder oder desselben Blattfederpakets an der dem Abtriebselement zugekehrten Seite liegt, so dass das größere Drehmoment in Form einer tangentialen Zugkraft über das axialelastische Längenausgleichselement auf das Abtriebselement übertragbar ist. Dadurch, dass die Blattfedern so angeordnet werden, dass in der Umfangsrichtung gesehen, in der der Motor im Betrieb das größere Moment auf die nachgelagerten Bauteile überträgt, die Befestigungsstelle der Blattfedern am Rotor vor den Befestigungsstellen der selben Blattfedern an der Welle angeordnet werden, kann das größte Drehmoment des Motors in Form einer tangentialen Zugkraft sehr effizient über die Blattfedern auf die Welle oder ein mit der Welle verbundenes Bauteil übertragen werden. In der anderen Umfangsrichtung, in der der Motor das geringere Drehmoment liefert, übertragen die Blattfedern dann dieses Drehmoment durch Druckkräfte. Durch die längliche schlanke Form der Blattfedern, sind die maximal in den Blattfedern in Längsrichtung übertragbaren Druckkräfte durch das Ausknicken der Blattfedern limitiert. Dieses Problem der Blattfedern tritt bei Zugbelastung nicht auf und wird durch die vorgeschlagene Anordnung der Blattfedern verhindert.
Des Weiteren kann die Erfindung auch dahingehend weiterentwickelt sein, dass die elektrische Maschinenanordnung ein Gehäuse zur Aufnahme der elektrischen Maschine aufweist, wobei das Gehäuse, die den Stator abstützende Komponente bildet und der Stator zumindest drehfest innerhalb des Gehäuses angeordnet ist und wobei der Rotor drehbar am Gehäuse gelagert ist. Hierdurch wird der Vorteil erzielt, dass die Abstützkräfte des Rotors direkt in das Gehäuse eingeleitet werden und nicht über den Stator übertragen werden müssen. Die mechanische Struktur des
Stators wird so weniger stark belastet und die tragenden Elemente des Stators können so leichter, günstiger und platzsparender ausgeführt werden.
In einer ebenfalls bevorzugten Ausgestaltungsvariante der Erfindung kann auch vorgesehen sein, dass die elektrische Maschinenanordnung ein Gehäuse zur Aufnahme der elektrischen Maschine aufweist, wobei der Stator drehfest innerhalb des Gehäuses angeordnet ist und wobei der Rotor drehbar am Stator gelagert ist. Hierdurch kann eine weitere Optimierung des Bauraums erreicht werden. Wenn der Rotor direkt am Stator gelagert ist, ergibt sich eine sehr kurze Toleranzkette zwischen den Komponenten des Stators und des Rotors. Dadurch kann ohne aufwendige nachträgliche Justiervorgänge während der Montage eine genaue Ausrichtung aller magnetisch relevanter Komponenten der elektrischen Maschine erzielt werden. Zudem wir der Elektromotor nicht durch Veränderungen des Gehäuses, wie sie im Betreib des Fahrzeugs beispielsweise durch Wärmedehnungen oder elastische Verformungen auftreten können negativ beeinflusst.
Auch kann es vorteilhaft sein, die Erfindung dahingehend weiterzuentwickeln, dass der Rotor über ein erstes axialelastisches Längenausgleichselement und ein mit dem ersten axialelastischen Längenausgleichselement bezüglich des Momentenflusses in Reihe geschaltetes zweites axialelastisches Längenausgleichselement an das bzw. ein Abtriebselement angebunden ist. Der Vorteil, der sich hierdurch realisieren lässt, ist, dass die auszugleichenden Kräfte innerhalb der elektrischen Maschinenanordnung auf unterschiedliche Stellen innerhalb der Maschine aufgeteilt werden können. Dies hat ein verbessertes Ausgleichsverhalten zur Folge und ist auch mit Blick auf eine bauraumoptimierte Konstruktion von Vorteil. Dabei können die bezüglich ihrer axialelastischen bzw. axialbeweglichen Eigenschaften in Serie geschalteten axialelastischen Längenausgleichselemente unmittelbar hintereinander angeordnet sein oder aber räumlich beabstandet angeordnet sein - so z.B. auf unterschiedlichen Seiten einer in I-Anordnung aufgebauten Axialflussmaschine an die beiden axial beabstandeten Rotorhälften angebunden sein. Dadurch, dass die beiden axialelastischen Längenausgleichselemente in zwei axial beabstandeten Ebnen angeordnet sind, und durch ein drehmomentübertragendes Verbindungselement miteinander gekoppelt sind, dass sich um eine Achse orthogonal zur Drehachse neigen kann, kann durch diesen Aufbau nicht nur eine axialer Versatz oder
eine axiale Bewegung zwischen dem Rotor und dem Abtriebselement ausgeglichen werden, sondern auch ein radialer Versatz oder eine radiale Bewegung. Die axialelastischen Elemente ermöglichen dabei einen Winkelversatz zwischen der Drehachse des Rotors und der Drehachse des Verbindungselementes, sowie zwischen der Drehachse des Verbindungselementes und der Drehachse des Abtriebselements.
Es kann gemäß einer weiteren bevorzugten Weiterentwicklung der Erfindung auch vorgesehen sein, dass ein weiteres axialelastisches Längenausgleichselement vorgesehen ist, welches dann zwischen dem Stator und der den Stator abstützenden Komponente, insbesondere zwischen dem Stator und einem Gehäuse der elektrischen Maschine angeordnet ist, wodurch ein zusätzlicher Längenausgleich im Antriebsstrang eines elektrisch antreibbaren Kraftfahrzeugs realisierbar ist. Hierdurch wird eine weitere Möglichkeit zum Ausgleich von ungewollten und aufgrund von Toleranzen und/oder temperaturbedingten Materialvolumenveränderungen auftretenden axialen Bewegungen aber auch radialen Bewegungen erreicht. Dabei kann das Längenausgleichselement als sich in axialer Richtung oder in radialer Richtung erstreckender Fortsatz ausgebildet sein, der bereichsweise in einer korrespondierenden Ausnehmung geführt angeordnet ist, wobei der Fortsatz entweder am Stator o- der an der den Stator abstützenden Komponente angebunden ist und wobei die korrespondierende Ausnehmung in der abstützenden Komponente oder im Stator ausgebildet ist. Mit Vorteil ist der Fortsatz als Stift ausgebildet und im Bereich seiner Führung in der für den axialen Ausgleich korrespondierenden Aufnahme über ein Elastomer oder andere Federmittel kraftbeaufschlagt beweglich gelagert.
Gemäß einer weiteren zu bevorzugenden Ausgestaltung des Erfindungsgegenstandes kann vorgesehen sein, dass die elektrische Maschine als Axialflussmaschine ausgebildet ist. Durch ihre meist scheibenförmige Bauweise (axiale Länge des Motors geringer als der Motordurchmesser) und durch die orthogonal zur Axialrichtung ausgerichtete Luftspalte zwischen Rotor und Stator sind Axialflussmaschinen besonders empfindlich gegen von außen auf sie einwirkende axialen Kräfte oder axiale Verlagerungen, die den Rotor relativ zum Stator verlagern wollen. Die
scheibenförmige Bauweise führt tendenziell immer zu eher axialweichen Rotorstrukturen und die orthogonal zur Axialrichtung ausgerichtete Luftspalte führen dazu, dass sich bereits geringe axiale Formabweichungen stark auf die Effizienz der elektrischen Maschine negativ auswirken. Die vorgeschlagenen axialeleatischen Längenausgleichselemente, die eine elektrische Maschine vor von außen auf sie einwirkenden axialen Kräften oder Verlagerungen schützen können, sind daher für Axialflussmaschinen besonders sinnvoll.
Schließlich kann die Erfindung auch in vorteilhafter Weise dahingehend ausgeführt sein, dass die elektrische Maschinenanordnung eine erste als Axialflussmaschine ausgebildete elektrische Maschine und eine zweite als Axialflussmaschine ausgebildete elektrische Maschine in einem gemeinsamen Gehäuse angeordnet aufweist, wobei der Rotor der ersten elektrischen Maschine auf der einen axialen Seite der Maschinenanordnung über ein erstes axialelastisches Element ein erstes Abtriebselement antreibt und wobei der Rotor der zweiten elektrischen Maschine auf der gegenüberliegenden axialen Seite der Maschinenanordnung über ein zweites axialelastisches Element ein zweites Abtriebselement antreibt. Durch diese bevorzugte Ausgestaltung kann eine bauraum- und gewichtsoptimierte Anordnung eines Zwillingsmotors - beispielsweise für unabhängigen gleichzeitigen den Antrieb zweier Räder einer Fahrzeugachse - bereitgestellt werden.
Mit Vorteil kann das Abtriebselement als Welle ausgebildet und drehbar in der als Gehäuse ausgebildeten abstützenden Komponente gelagert sein, wodurch eine mit Blick auf die Verteilung der auszugleichenden Kräfte optimierte Konstruktion ermöglicht ist. Wenn die elektrische Maschine und das Abtriebselement, beispielsweise ausgeführt als eine Welle, an derselben Komponente abgestützt werden, ist es besonders einfach eine exakte Ausrichtung der elektrischen Maschine und des Abtriebselementes sicherzustellen. Zudem ist eine Funktionsintegration, indem eine abstützende Komponente, beispielsweise ein Gehäuse, mehrere Komponenten abstützt und miteinander verbindet, eine besonders kompakte, robuste und wirtschaftliche Lösung.
Insgesamt wird durch die Erfindung und ihre aufgezeigten Weiterbildungen eine elektrische Maschinenanordnung aufgezeigt, durch die eine verbesserte Anbindung an nachgelagerte Komponenten des Antriebsstrangs eines elektrisch antreibbaren Kraftfahrzeugs ermöglicht ist. Insbesondere werden durch die Art der Anbindung, die von außen auf die elektrische Maschine einwirkenden Kräfte reduziert. Dies ermöglicht einen filigranen, bauraumsparenden und günstigen Aufbau der Maschinenanordnung, der die erforderlichen Positioniergenauigkeiten innerhalb der Anordnung gewährleistet.
Die Erfindung sowie das technische Umfeld werden nachfolgend anhand der Figuren näher erläutert. Es ist darauf hinzuweisen, dass die Erfindung durch die gezeigten Ausführungsbeispiele nicht beschränkt werden soll. Insbesondere ist es, soweit nicht explizit anders dargestellt, auch möglich, Teilaspekte der in den Figuren erläuterten Sachverhalte zu extrahieren und mit anderen Bestandteilen und Erkenntnissen aus der vorliegenden Beschreibung und/oder Figuren zu kombinieren. Insbesondere ist darauf hinzuweisen, dass die Figuren und insbesondere die dargestellten Größenverhältnisse nur schematisch sind. Gleiche Bezugszeichen bezeichnen gleiche Gegenstände, so dass ggf. Erläuterungen aus anderen Figuren ergänzend herangezogen werden können. Auch wenn die Erfindung vorrangig am Beispiel von Axialflussmaschinen veranschaulicht ist, so sind die vorgestellten Lösungen ebenso auf Radialflussmaschinen übertragbar.
Es zeigen:
Figur 1 eine elektrische Maschinenanordnung gemäß der Erfindung in einer ersten möglichen Ausführungsform in einem Axialschnitt in schematischer Darstellung,
Figur 2 eine elektrische Maschinenanordnung gemäß der Erfindung in einer zweiten möglichen Ausführungsform in einem Axialschnitt in schematischer Darstellung,
Figur 3 eine elektrische Maschinenanordnung gemäß der Erfindung in einer dritten möglichen Ausführungsform in einem Axialschnitt in schematischer Darstellung,
Figur 4 eine elektrische Maschinenanordnung gemäß der Erfindung in einer vierten möglichen Ausführungsform in einem Axialschnitt in schematischer Darstellung,
Figur 5 eine elektrische Maschinenanordnung gemäß der Erfindung in einer fünften möglichen Ausführungsform in einem Axialschnitt in schematischer Darstellung,
Figur 6 eine elektrische Maschinenanordnung gemäß der Erfindung in einer sechsten möglichen Ausführungsform in einem Axialschnitt in schematischer Darstellung,
Figur 7 ausschnittsweise eine elektrische Maschinenanordnung gemäß der Erfindung in einer weiteren möglichen Ausführungsform in einem Axialschnitt in schematischer Darstellung,
Figur 8 eine elektrische Maschinenanordnung gemäß der Erfindung mit einer als Radialflussmaschine ausgebildeten elektrischen Maschine in einer möglichen Ausführungsform in einem Axialschnitt in schematischer Darstellung, und
Figur 9 eine elektrische Maschinenanordnung gemäß der Erfindung in einer weiteren Ausführungsform mit einer als Radialflussmaschine ausgebildeten elektrischen Maschine in einem Axialschnitt in schematischer Darstellung.
Alle Zeichnungsfiguren, Figur 1 -7, zeigen verschiedene Ausgestaltungen der Erfindung am Beispiel unterschiedlich ausgebildeter Axialflussmaschinen - wenngleich die Erfindung nicht auf Axialflussmaschinen beschränkt ist, sondern vielmehr ebenfalls bei Radialflussmaschinen Anwendung finden kann.
Die Figuren 1 -4 zeigen Ausführungsbeispiele einer elektrischen Maschinenanordnung 1 mit einer elektrischen Maschine 2, wobei der Rotor 4 einer in I-Anordnung oder in H-Anordnung aufgebauten und als Axialflussmaschine ausgebildeten elektrischen Maschine 2 unmittelbar auf dem Stator 3 gelagert ist.
In den Figuren 5-6 sind Maschinenanordnungen 1 mit als Axialflussmaschinen ausgebildeten elektrischen Maschinen 2 gezeigt, bei denen der Rotor 4 jeweils in Seitenwandungen des Gehäuses 7 gelagert ist.
In Figur 7 wird in einem Ausschnitt der Maschinenanordnung 1 eine Drehmomentabstützung 8 des Stators 3 am Gehäuse 7 gezeigt, durch die ein weiterer Längenausgleich erzielt wird.
In den Figuren 8 und 9 sind stellvertretend für die anderen, ausschließlich am Beispiel der Axialflussmaschine erläuterten Lösungsansätzen, zwei Lösungsansätze adaptiert auf die Radialflussmaschine dargestellt.
Figur 1 zeigt eine elektrische Maschinenanordnung 1 in einer ersten möglichen Ausführungsform in einem Axialschnitt in schematischer Darstellung. Die gezeigte elektrische Maschinenanordnung 1 umfasst zwei nebeneinander in einem gemeinsamen Gehäuse 7 angeordnete als Axialflussmotoren in H-Anordnung ausgebildete elektrische Maschinen 2. Die Statoren 3 der elektrischen Maschinen 2 sind radial außen dreh- und bevorzugt verschiebefest am Gehäuse 7 befestigt und tragen radial innen eine Lagerstelle 611 , 612 (bestehend aus je zwei Schrägkugellagen in O- Anordnung) über die der jeweilige Rotor 4 auf dem jeweiligen Stator 3 gelagert ist. Jeder Rotor 4 umfasst radial innen einen hohlwellenähnlichen Abschnitt, der über die Lagerstelle 611 , 612 mit dem jeweiligen Stator 3 verbunden ist und an dem sich rechts und links scheibenförmige Abschnitte des Rotors 4 anschließen, die sich neben dem Stator 3 radial nach außen erstrecken. Zwischen einem Stator 3 und den
beiden scheibenförmigen Abschnitten eines Rotors 4 befinden sich die Luftspalte, durch die der axiale magnetische Fluss des Motors verläuft. An dem scheibenförmigen Rotorabschnitt, der jeweils der anderen elektrischen Maschine 2 abgewandt ist, ist bei diesem Ausführungsbeispiel eine Messfläche vorgesehen, die von dem am Gehäuse 7 befestigten Rotorlagesensor 20 erfasst und ausgewertet werden kann. Die Rotoren 4, die durch die Magnetfeder der elektrischen Maschine 2 angetrieben werden, übertagen ihr Drehmoment jeweils über ein aus umfänglich verteilt angeordneten Blattfederpaketen 51 ausgebildete axialelastische Längenausgleichselemente 5 jeweils auf ein Koppelelement 110. Beide Koppelelemente 110 sind jeweils über eine Steckverzahnung mit einem als Abtriebswelle ausgebildeten Abtriebselement 100 verbunden. Dabei sind die Abtriebswellen jeweils über eine weitere Lagerstelle 621 , 622 in den seitlichen Wänden des Gehäuses 7 der elektrischen Maschine gelagert.
Darüber hinaus ist bei diesem Ausführungsbeispiel zwischen dem Koppelelement 110 und dem Gehäuse 7 ein Erdungsring 21 vorgesehen, über den in den Rotor 4 induzierte Ströme in das Gehäuse 7 abgeleitet werden können. Jede Abtriebswelle ist in einer Seitenwand des Gehäuses 7 gelagert, durch die sie von dem Raum, in dem sich die Motoren befinden, in den Raum, in dem sich das ihnen zugeordnete Getriebe befindet, hindurchragt. Um diese beiden Räume auch öl-dicht voneinander zu trennen, ist die Welle in der Gehäusewand mit einem Radialwellendichtring abgedichtet. Das Getriebe ist in der Abbildung jeweils durch eine Verzahnungsstufe 22 angedeutet. Das Gehäuse 7 ist axial mittig geteilt ausgebildet, wodurch eine vereinfachte Montage der elektrischen Maschinenanordnung 1 erreicht wird.
Figur 2 zeigt eine elektrische Maschinenanordnung 1 gemäß der Erfindung in einer zweiten möglichen Ausführungsform in einem Axialschnitt in schematischer Darstellung. Figur 2 zeigt, dass das in Figur 1 mit als Axialflussmotoren in H-Anordnung ausgebildeten elektrischen Maschinen 2 vorgestellte axialweiche drehmomentübertragende Anbindungskonzept auch auf elektrische Maschinen 2 in I-Anordnung übertragbar ist. Bei den Axialflussmotoren in I-Anordnung sind je zwei Statoren 3 mit jeweils zwei in einem Statorgehäuse angeordneten Statorhälften, die in ihrer Mitte je einen Rotor 4 aufnehmen, radial außen am Gehäuse 7 befestigt und tragen radial innen je eine Lagerstelle 611 , 612, an der die Rotorwelle W gegenüber dem
Stator 3 bzw. dem Statorgehäuse gelagert ist. Jede Lagerstelle 611 , 612, die sich radial innen jeweils an einer der Statorhälften eines Stators 3 befindet, besteht bei diesem Ausführungsbeispiel aus einem Schrägkugellager, dass zusammen mit dem zweiten Schrägkugellager an der zweiten Statorhälfte 3 eine O-Anordnung bildet. Der Rotor 4 ist jeweils an der Rotorwelle W befestigt und besteht aus einem scheibenförmigen Abschnitt, der sich zwischen den beiden Statorhälften eines Stators 3 radial nach außen erstreckt. Zwischen dem beiden Statorhälften eines Stators 3 und dem Rotor 4 befinden sich die Luftspalte, durch die der axiale magnetische Fluss der elektrischen Maschine 2 verläuft. Die Rotoren 4 der in Figur 2 gezeigten elektrischen Maschinen 2 übertragen die durch die Magnetfeder der Motoren hervorgerufenen Drehmomente auf die Rotorwellen(abschnitte) W. Bei der links abgebildeten elektrischen Maschine 2 ist die Rotorwelle W über Blattfedern 51 mit dem Abtriebselemet 100 bzw. dem nachgelagerten Aggregat des Antriebsstrangs, wie beispielsweise einem Getriebe, verbunden. Die Rotorwelle W ist bei diesem Ausführungsbeispiel über eine Steckverzahnung mit einem Koppelelement 110 verbunden, an dem mehrere auf dem Umfang verteilte Blattfederpakete 51 befestigt sind. Jedes sich etwa tangential (in Umfangsrichtung) erstreckende Blattfederpaket 51 ist mit seinem andere Endbereich der tangentialen Erstreckung an einem an der Abtriebswelle befestigten (z.B. geschweißten) Verbindungsflansch befestigt (z.B. vernietet). Das in der Abbildung 2 gezeigte Blattfederpaket ist in der Figur zur besseren Übersicht um etwa 90° verdreht dargestellt, um die beiden Verbindungstellen des Blattfederpaketes 51 in der Schnittebene der Figur 2 zeigen zu können. Bei einem realen Aufbau ist jedoch eine tangentiale Ausrichtung der Blattfedern sinnvoller. Bei der linken elektrischen Maschine 2 stellt die Steckverzahnung zwischen der Rotorwelle W der elektrischen Maschine 2 und dem Koppelelement 110, eine einfache Montageschnittstelle für elektrische Maschine 2 dar. Das gemeinsame Gehäuse 7 der beiden elektrischen Maschinen 2 ist in der Mitte teilbar, so dass der Motoren, nachdem bereits das Getriebe in seinen Gehäusebereich hinter der Seitenwand eingebaut und getestet wurde, seitlich in die Gehäusehälfte eingesetzt werden kann. Beim Einsetzen des Motors in die Gehäusehälfte werden die beiden Steck- verzahnungskonturen des Koppelelements 110und der Rotorwelle W ineinandergeschoben und so eine formschlüssige Verbindung geschaffen.
Am linken Motor ist bei einem Lager der Rotorwelle W ein Rotorlagesensor 20 platziert und ein Erdungsring 21 beim anderen Lager.
Bei dem rechten Motor von Figur 2 ist die Rotorwelle W mit einer Verbindungsscheibe (Koppelelement 110) verschweißt, die die Messfläche für den Rotorlagesensor 20 ausbildet. Die Verbindungsscheibe dient auch zur Drehmomentübertragung zwischen Motor und Abtriebselement 100 (Getriebe). Dazu ist zwischen der Verbindungscheibe und einem mit der Antriebswelle (Abtriebselement 100) verbundenen (z.B. verschweißten) Verbindungselement 111 ein Wellbalgrohr 52 (z.B. Metallbalg) angeordnet. Dieses Wellbalgrohr 52 ist konzentrisch zur Rotorachse der elektrischen Maschine 2 angeordnet und auf der einen Seite mit der Verbindungsscheibe und auf der anderen Seite an einem Verbindungsring 112 verschweißt. Um eine spielfreie Montageschnittstelle zu schaffen, ist der Verbindungsring 112 mit dem Verbindungselement 111 durchmehrere radial angeordnete Schrauben verschraubt. Die Schrauben sind auch nach der Montage der elektrischen Maschine 2 in das Gehäuse 7 durch mit Deckeln verschließbare radiale Öffnungen im Gehäuse 7 zugänglich. Das Wellbalgrohr 52 ist in axialer Richtung elastisch und in Umfangsrichtung ausreichend torsionssteif ausgebildet. Das Wellbalgrohr 52 ist wie die zuvor beschriebenen Blattfedern 51 und die nachfolgend beschriebene Flexplate 53 eine mögliche Ausgestaltungsform für eine axial weiche, aber drehmomentübertragende Verbindung.
Figur 3 und Figur 4 zeigen jeweils eine elektrische Maschinenanordnung 1 gemäß der Erfindung in einer dritten bzw. vierten möglichen Ausführungsform in einem Axialschnitt in schematischer Darstellung. Die Figuren 3 und 4 zeigen zwei Ausführungsbeispiele, bei denen das axial weiche, aber drehmomentübertragende Verbindungselement - im Rahmen der Erfindung auch als axialelastisches Längenausgleichselement 5 bezeichnet - auf der dem Getriebe bzw. dem Abtriebselement 100 abgewandten Seite der elektrischen Maschine 2 angeordnet ist. An der Rückseite, der dem Getriebe abgewandten Rotorhälfte, ist radial außen ein als Flexplate bzw. als Ringscheibe 53 ausgebildetes axialelastisches Längenausgleichselement 5 befestigt. Dazu sind Zentrier- und Vernietungsstellen auf dem Umfang des Rotors 4 verteilt vorgesehen. Radial innen ist die Flexplate mit einer Nabe (Koppelelement 110) verbunden (vernietet), die über eine formschlüssige Verbindung (Steckverzahnung) mit dem als Antriebswelle ausgebildeten Abtriebselement 100 (Getriebeeingangswelle) verbunden ist. Die Flexplate ist ein konzentrisch zur Rotationsachse
der elektrischen Maschine 2 angeordnete dünne Scheibe (z.B. eine dünne Blechscheibe aus Federstahl oder ein Paket aus mehreren aufeinander liegenden dünnen Blechscheiben), die radial außen an mehreren auf dem Umfang verteilten Stellen an einem Bauteil und radial innen an mehreren auf dem Umfang verteilten Stellen an einem anderen Bauteil befestigt ist. Die Flexplate kann Drehmoment übertragen von radial außen nach radial innen und umgekehrt, gleichzeitig ist die Flexplate wegen ihrer dünnen ebenen Form in Richtung der Rotationsachse der elektrischen Maschine 2 (orthogonal zur Blechebene der Flexplate) axial weich und kann so axiale Verlagerungen zwischen der elektrischen Maschine 2 und dem Abtriebselement 100 ausgleichen. Bei den Figuren 3 und 4 ist jeweils der Stator 3 der elektrischen Maschine 2 am Gehäuse 7 befestigt und der Rotor 4 auf dem Stator 3 drehbar gelagert.
Figur 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel bei der die Getriebeeingangswelle auf der einen Seite mit einem Lager 622 an der seitlichen Gehäusewand des Gehäuses 7 radial und axial abgestützt ist und sich auf der anderen Seite zusätzlich radial über die Nabe (bzw. das Koppelelement 110) und die Flexplate (Ringscheibe 53) radial am Rotor 4 der elektrischen Maschine 2 abstützen kann. Da der axiale Abstand zwischen der Flexplate und dem die Getriebeeingangswelle an der Gehäusewand abstützenden Lager 622 groß ist, können geringe Axialversatzfehler zwischen dem Getriebe und dem Rotor 4 der elektrischen Maschine 2 durch eine leichte Schiefstellung des als Antriebswelle ausgebildeten Abtriebselements 100 ausgeglichen werden. Das Ausführungsbeispiel von Figur 4 ist dem von Figur 3 sehr ähnlich jedoch ist noch zusätzlich ein Nadellager 623 zwischen der Getriebeeingangswelle (Abtriebselement 100) und dem Rotor 4 verbaut. Diese Variante kann kaum Axialversatzfehler ausgleichen und ist daher auf eine sehr genaue Ausrichtung zwischen der elektrischen Maschine 2 und dem Getriebe bzw. dem Abtriebselement 100 angewiesen. Durch das Nadellager 623 können jedoch deutlich größere radiale Abstützkräfte dem Abtriebselement (Getriebewelle) in die elektrische Maschine 2 eingeleitet werden. Da sich das Nadellager 623 direkt im Zentrum der elektrischen Maschine 2 befindet, werden auch die Stützkräfte zentral in die elektrische Maschine 2 eingeleitet und rufen kein Kippmoment hervor, das auf den Rotor 4 wirkt.
Figur 5 zeigt eine elektrische Maschinenanordnung 1 gemäß der Erfindung in einer fünften möglichen Ausführungsform in einem Axialschnitt in schematischer Darstellung. Figur 5 zeigt, dass auch bei elektrischen Maschinen 2, deren Rotor 4 nicht direkt auf dem Stator 3 gelagert ist, eine axial weiche drehmomentübertragende Verbindung zu den nachgelagerten Komponenten des Antriebsstranges möglich ist. Figur 5 zeigt einen Axialflussmotor in H-Anordnung dessen Rotor 4 rechts und links auf bzw. in den Seitenwänden des Gehäuses 7 über Lagerstellen 631 , 632 gelagert ist. Damit sich die Verformungen, die durch das Getriebe und/oder andere mit der elektrischen Maschine 2 verbundenen Aggregate des Antriebsstrangs (z.B. einem Fahrzeugrad) hervorgerufen werden, nicht negativ auf die elektrische Maschine 2 auswirken, muss bei dieser Lagerungsart des Rotors 4 nicht nur die Welle sondern auch die Seitenwand des Gehäuses 7, auf der sich der Rotor 4 abstützt, betrachtet werden. Bei diesem Ausführungsbeispiel wurde daher für das Getriebe eine separate Stützwand 71 vorgesehen, die seitlich an Gehäuse 7 angeschraubt ist. Da das Getriebe seine Axialkräfte nun an einer eigenen Stützwand 71 abstützt und die Axialkräfte nicht auf dieselbe Gehäuseseitenwand überträgt, auf der der Rotor 4 gelagert ist, werden keine ungewollten Zwangskräfte und/oder Verlagerungen von der Gehäuseseitenwand auf den Rotor 4 übertragen. Die Getriebeeingangswelle bzw. das Abtriebselement 100 ist bei diesem Ausführungsbeispiel wieder über Blattfedern 51 an den Rotor 4 angebunden (wie bereits in Figur 1 gezeigt), so dass sich auch Verlagerungen der Welle nicht negativ auf den Rotor 4 auswirken.
Die separate Stützwand 71 für das Getriebe hat auch den Vorteil, dass diese Wand aus einem anderen Material gefertigt werden kann als das restliche Getriebe oder das Gehäuse 7. So ist es beispielsweise möglich die Stützwand 71 aus Stahl herzustellen, um durch den hohen E-Modul die Verformungen zu reduzieren und die anderen Gehäusebauteile aus Aluminium herzustellen, um Gewicht einzusparen. Die Figur 5 zeigt exemplarisch, dass bei den hier vorgestellten Ausführungsbeispielen radial innen Platz ist, um eine separate Welle durch die hier beschriebene elektrische Maschinenanordnung 1 hindurchzustecken. Dies ist besonders für E-Achsen sinnvoll, bei denen Drehmoment von einem auf der einen Seite des E-Motors angeordneten Getriebes zu beiden Rädern des Fahrzeugs übertragen werden soll. Die Drehmomentübertragung von dem Getriebe zu dem auf der anderen Seite des E- Motors angeordneten Rad, kann dann über diese separate radial innen durch den E-Motor hindurchgesteckte Welle erfolgen.
Figur 6 zeigt eine elektrische Maschinenanordnung 1 gemäß der Erfindung in einer sechsten möglichen Ausführungsform in einem Axialschnitt in schematischer Darstellung. Figur 6 zeigt ein Ausführungsbeispiel bei dem die elektrische Maschine 2 nicht nur vor axialen Verlagerungen der Nachbarbauteile geschützt wird, sondern auch Achsversatz und Winkelfehler zwischen der elektrischen Maschine 2 und einen das Drehmoment der elektrischen Maschine 2 aufnehmendem Aggregat des Antriebsstrangs kompensiert werden können. Der Unterschied zwischen der in Figur 5 gezeigten Ausführungsform und der in Figur 6 gezeigten Ausführungsform ist, dass die Getriebeeingangswelle (Abtriebselement 100), die in der separaten Stützwand 71 über eine Lagerstelle 622 des Gehäuses 7 gelagert ist, nicht einteilig bis zu einer axialelastischen Verbindungsstelle am Rotor 4 ausgeführt ist. Gemäß Figur 6 ist der Rotor 4 über eine erste axial weiche drehmomentübertragende Verbindungstelle (bzw. über ein erstes axialelastisches Längenausgleichselement 5) mit einer Verbindungshülse 113 verbunden. Diese Verbindungshülse 113 ist dann über eine zweite axial weiche drehmomentübertragende Verbindungstelle (bzw. über ein zweites axialelastisches Längenausgleichselement 5) mit der Getriebeeingangswelle (Abtriebselement 100) verbunden. Da die axialelastischen Längenausgleichselemente 5, 51 (in der Abbildung 6 sind die bereits in Abbildung 1 und Abbildung 2 beschriebenen Blattfederpakete 51 abgebildet) nicht nur axiale Verformungen ausgleichen können, sondern auch einen Winkelversatz zwischen den beiden Rotationsachsen der benachbarten Baugruppen, kann sich die Verbindungshülse 113 zwischen den beiden axialelastischen Längenausgleichselementen 5 leicht schrägstellen relativ zu der Rotationsachse des Rotors 4 und/oder zur Rotationsachse der Getriebeeingangswelle (des Abtriebselements 100). Durch die Schrägstellung der Verbindungshülse 113 bezogen auf eine oder beide Nachbarsysteme, kann die Verbindungshülse 113 Winkelfehler, Achsversätze und Taumelbewegungen der Nachbarsysteme ausgleichen. Das Getriebe mit seiner Getriebeeingangswelle ist hier nur als Beispiel für ein das Drehmoment der elektrischen Maschine 2 aufnehmendes Aggregat des Antriebsstrangs zu verstehen. Das hier beschriebene Funktionsprinzip funktioniert ebenso, wenn die elektrische Maschine 2 mit einem anderen Aggregat oder mit einem anderen Element verbunden wird.
Figur 7 zeigt ausschnittsweise eine elektrische Maschinenanordnung 1 gemäß der Erfindung in einer weiteren möglichen Ausführungsform in einem Axialschnitt in schematischer Darstellung. Gemäß der gezeigten Ausführungsform ist der Stator 3 unter Zwischenschaltung eines weiteren Längenausgleichselements - hier in Form einer Drehmomentabstützung 8 - in Rotationsrichtung abgestützt und zumindest axialbeweglich gegenüber dem Gehäuse 7 an dieses angebunden. Die Drehmomentabstützung 8 ist dabei als in einer Wand des Gehäuses 7 fixierter und sich in axialer Richtung parallel zur Rotationsachse der elektrischen Maschine 2 erstreckender Fortsatz 81 ausgebildet, der bereichsweise in einer korrespondierenden Aufnahme 30 im Körper oder in Gehäuse des Stators 3 geführt angeordnet ist. Der als Stift ausgebildete Fortsatz 81 ist im Bereich seiner Führung, in der für den axialen Ausgleich korrespondierenden Aufnahme 30, über ein Elastomer oder andere Federmittel kraftbeaufschlagt beweglich gelagert. Darüber hinaus ist eine Versorgungsleitung 9 gezeigt, die von oben durch die Gehäusewand dem Statorgehäuse zugeführt wird - beispielsweise um diesen mit Kühlflüssigkeit zu versorgen. Die Versorgungsleitung 9 ist dabei bereichsweise elastisch ausgebildet, was hier durch einen als Wellrohr ausgebildeten Abschnitt veranschaulicht ist. Hierdurch kann die Versorgungsleitung ebenfalls die ungewollten Bewegungen zwischen Stator 3 und Gehäuse 7 ausgleichen und auftretende Spannungen innerhalb der elektrischen Maschine 2 vermeiden helfen.
Figur 8 zeigt eine elektrische Maschinenanordnung 1 gemäß der Erfindung mit einer als Radialflussmaschine ausgebildeten elektrischen Maschine 2 in einer möglichen Ausführungsform in einem Axialschnitt in schematischer Darstellung. Die hier mit einer Radialflussmaschine gezeigte Ausführungsform entspricht vom Aufbau und der Funktionalität im Wesentlichen der in Figur 5 mit einer Axialflussmaschine gezeigten Ausführungsform. Figur 8 einen Radialflussmotor dessen Rotor 4 rechts und links auf bzw. in den Seitenwänden des Gehäuses 7 über Lagerstellen 631 , 632 gelagert ist. Damit sich die Verformungen, die durch das Getriebe und/oder andere mit der elektrischen Maschine 2 verbundenen Aggregate des Antriebsstrangs (z.B. einem Fahrzeugrad) hervorgerufen werden, nicht negativ auf die elektrische Maschine 2 auswirken, muss bei dieser Lagerungsart des Rotors 4 nicht nur die Welle sondern auch die Seitenwand des Gehäuses 7, auf der sich der Rotor 4 abstützt, betrachtet werden. Bei diesem Ausführungsbeispiel wurde daher für das
Getriebe eine separate Stützwand 71 vorgesehen, die seitlich an Gehäuse 7 angeschraubt ist. Da das Getriebe seine Axialkräfte nun an einer eigenen Stützwand 71 abstützt und die Axialkräfte nicht auf dieselbe Gehäuseseitenwand überträgt, auf der der Rotor 4 gelagert ist, werden keine ungewollten Zwangskräfte und/oder Verlagerungen von der Gehäuseseitenwand auf den Rotor 4 übertragen. Die Getriebeeingangswelle bzw. das Abtriebselement 100 ist bei diesem Ausführungsbeispiel ebenfalls über Blattfedern 51 an den Rotor 4 angebunden, so dass sich auch Verlagerungen der Welle nicht negativ auf den Rotor 4 auswirken.
Die separate Stützwand 71 für das Getriebe hat auch den Vorteil, dass diese Wand aus einem anderen Material gefertigt werden kann als das restliche Getriebe oder das Gehäuse 7. So ist es beispielsweise möglich die Stützwand 71 aus Stahl herzustellen, um durch den hohen E-Modul die Verformungen zu reduzieren und die anderen Gehäusebauteile aus Aluminium herzustellen, um Gewicht einzusparen. Die Figur 8 zeigt exemplarisch, dass bei den hier vorgestellten Ausführungsbeispielen radial innen Platz ist, um eine separate Welle durch die hier beschriebene elektrische Maschinenanordnung 1 hindurchzustecken. Dies ist besonders für E-Achsen sinnvoll, bei denen Drehmoment von einem auf der einen Seite des E-Motors angeordneten Getriebes zu beiden Rädern des Fahrzeugs übertragen werden soll. Die Drehmomentübertragung von dem Getriebe zu dem auf der anderen Seite des E- Motors angeordneten Rad, kann dann über diese separate radial innen durch den E-Motor hindurchgesteckte Welle erfolgen.
Figur 9 zeigt eine elektrische Maschinenanordnung 1 gemäß der Erfindung in einer weiteren Ausführungsform mit einer als Radialflussmaschine ausgebildeten elektrischen Maschine 2 in einem Axialschnitt in schematischer Darstellung. Die hier mit einer Radialflussmaschine gezeigte Ausführungsform entspricht vom grundsätzlichen Aufbau und der Funktionalität im Wesentlichen der in Figur 6 mit einer Axialflussmaschine gezeigten Ausführungsform. Figur 9 zeigt eine elektrische Maschinenanordnung 1 gemäß der Erfindung in einer weiteren möglichen Ausführungsform mit einer als Radialflussmaschine ausgebildeten elektrischen Maschine 2 in einem Axialschnitt in schematischer Darstellung. Figur 9 zeigt ein Ausführungsbeispiel bei dem die elektrische Maschine 2 nicht nur vor axialen Verlagerungen der Nachbarbauteile geschützt wird, sondern auch Achsversatz und Winkelfehler
zwischen der elektrischen Maschine 2 und einen das Drehmoment der elektrischen Maschine 2 aufnehmendem Aggregat des Antriebsstrangs kompensiert werden können. Der Unterschied zwischen der in Figur 8 gezeigten Ausführungsform gezeigten Ausführungsform ist, dass bei der Ausführungsform gemäß Figur 9 zwei axialelastische Längenausgleichselemente 5 anstatt nur eines axialen Längenausgleichselements 5 Verwendung finden. In der hier gezeigten Ausführungsform werden zwischen Rotor 4 und Abtriebselement 100 zwei axialelastische Längenausgleichselemente 5 über einen Verbinderring verbunden hintereinander in Serie geschaltet angeordnet. Gemäß Figur 9 ist der Rotor 4 über eine erste axial weiche drehmomentübertragende Verbindungstelle (bzw. über ein erstes axialelastisches Längenausgleichselement 5 in Form einer Ringscheibe 53 (Flexplate)) mit einem Verbinderring 114 verbunden. Dieser Verbinderring 114 ist dann über eine zweite axial weiche drehmomentübertragende Verbindungstelle (bzw. über ein zweites axialelastisches Längenausgleichselement 5 - hier in Form eines Blattfederpakets 51 ) mit der Getriebeeingangswelle (Abtriebselement 100) verbunden. Da die axialelastischen Längenausgleichselemente 5 nicht nur axiale Verformungen ausgleichen können, sondern auch einen Winkelversatz zwischen den beiden Rotationsachsen der benachbarten Baugruppen, kann sich der Verbinderring 114 zwischen den beiden axialelastischen Längenausgleichselementen 5 leicht schrägstellen relativ zu der Rotationsachse des Rotors 4 und/oder zur Rotationsachse der Getriebeeingangswelle (des Abtriebselements 100). Durch die Schrägstellung des Verbinderrings 114 bezogen auf eine oder beide Nachbarsysteme, kann der Verbinderring 114 Winkelfehler, Achsversätze und Taumelbewegungen der Nachbarsysteme ausgleichen. Das Getriebe mit seiner Getriebeeingangswelle ist hier nur als Beispiel für ein das Drehmoment der elektrischen Maschine 2 aufnehmendes Aggregat des Antriebsstrangs zu verstehen. Das hier beschriebene Funktionsprinzip funktioniert ebenso, wenn die elektrische Maschine 2 mit einem anderen Aggregat oder mit einem anderen Element verbunden wird.
So wie hier anhand von zwei auf die Radialflussmaschine übertragenen Lösungsbeispielen sind auch die übrigen bei Axialflussmaschinen gezeigten Lösungen auf die Radialflussmaschine übertragbar.
Die in den Ausführungsbeispielen gezeigten axialelastischen Längenausgleichselemente 5, 51 , 52, 53 sind immer nur beispielhaft für Elemente mit diesen Eigenschaften dargestellt. Es können bei allen Ausführungsbeispielen immer auch anders ausgeführte Elemente eingesetzt werden z.B. Blattfedern 51 , Ringscheibe 53 (Flexpla- tes) oder Wellbalge bzw. Wellrohre 52. Zudem ist die Gestaltung der elastischen drehmomentübertragenden Elemente nicht auf die drei Ausführungsformen begrenzt.
Die Erfindung ist daher insgesamt nicht auf die in den Figuren dargestellten Ausführungsformen beschränkt. Die vorstehende Beschreibung ist daher nicht als be- schränkend, sondern als erläuternd anzusehen. Die nachfolgenden Patentansprüche sind so zu verstehen, dass ein genanntes Merkmal in zumindest einer Ausführungsform der Erfindung vorhanden ist. Dies schließt die Anwesenheit weiterer Merkmale nicht aus. Sofern die Patentansprüche und die vorstehende Beschreibung 'erste' und 'zweite' Merkmal definieren, so dient diese Bezeichnung der llnter- Scheidung zweier gleichartiger Merkmale, ohne eine Rangfolge festzulegen.
Bezuqszeichenliste
1 Maschinenanordnung
2 Maschine
3 Stator
4 Rotor
5 Längenausgleichselement
51 Blattfedern
52 Wellrohr
53 Ringscheibe
6 Komponente
7 Gehäuse
70 Aufnahme
71 Stützwand
20 Rotorlagesensor
21 Erdungsring
22 Getriebe, Verzahnungsstufe
100 Abtriebselement
110 Koppelelement
111 Verbindungselement
112 Verbindungsring
113 Verbindungshülse
114 Verbinderring
W Rotorwelle
611 , 612 Lagerstelle (Rotor/Stator)
621 , 622 Lagerstelle (Abtriebswelle/Gehäuse)
623 Nadellager (Rotor/Abtriebswelle)
631 , 632 Lagerstelle (Rotor/Gehäuse)