EP4003677B1 - Oszillierender maschinenantrieb - Google Patents

Oszillierender maschinenantrieb

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EP4003677B1
EP4003677B1 EP20760774.8A EP20760774A EP4003677B1 EP 4003677 B1 EP4003677 B1 EP 4003677B1 EP 20760774 A EP20760774 A EP 20760774A EP 4003677 B1 EP4003677 B1 EP 4003677B1
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EP
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eccentric
adjustment
main
platen
machine drive
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Hagen MÖLLER
André PANITZKE
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KAMA GmbH
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KAMA GmbH
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Publication date
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    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D5/00Arrangements for operating and controlling machines or devices for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting
    • B26D5/08Means for actuating the cutting member to effect the cut
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    • B26D5/08Means for actuating the cutting member to effect the cut
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    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26FPERFORATING; PUNCHING; CUTTING-OUT; STAMPING-OUT; SEVERING BY MEANS OTHER THAN CUTTING
    • B26F1/00Perforating; Punching; Cutting-out; Stamping-out; Apparatus therefor
    • B26F1/38Cutting-out; Stamping-out
    • B26F1/40Cutting-out; Stamping-out using a press, e.g. of the ram type

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft einen oszillierenden Maschinenantrieb, beispielsweise für Druck-, Stanz- oder Prägemaschinen.
  • WO 2006/098253 A1 offenbart eine Pressmaschine, bei welcher vorgesehen sind: eine exzentrische Welle; ein exzentrisches, ringförmiges Teil, das gleitbeweglich in Bezug auf einen Außenumfang der exzentrischen Welle vorgesehen ist, und so ausgebildet ist, dass ein Außenumfang exzentrisch in Bezug auf einen Innenumfang verläuft; ein Gleitstück, das an dem Außenumfang des exzentrischen, ringförmigen Teils vorgesehen ist; und eine Gleitstückeinstellvorrichtung, die dazu ausgebildet ist, die Höhenlage des Gleitstücks in Bezug auf das exzentrische, ringförmige Teil einzustellen.
  • US 5 666 838 A offenbart eine Warmschmiedepresse für den Einsatz in Warmschmiedevorgängen mit geschlossenem Gesenk, wobei die Schmiedepresse in Verbindung mit einem automatisierten Mehrstationen-Transportsubsystem betrieben werden kann, um Teile durch ein progressives Mehrstationen-Schmiedegesenk zu bewegen. Die Presse umfasst ein Pressenbett und einen vertikal beweglichen Stößel zur Unterstützung der unteren bzw. oberen Matrizen. Ein Antriebsmechanismus zum Antreiben des Stößels ist mit einem Einstellsystem ausgestattet, mit dem die Schließhöhe der Presse während des Betriebs der Presse eingestellt werden kann. Zur Steuerung der Pressvorgänge ist eine speicherprogrammierbare Steuerung vorhanden, die die Einstellung der Schließhöhe, den Transport der Teile durch das Transportsubsystem und den Betrieb eines Auswurfsubsystems zum Auswerfen der Teile aus den Matrizen umfasst. Darüber hinaus verfügt die Presse über eine erweiterte Tonnagezone, wobei die Volltonnagezone mehrere Matrizen vollständig umfasst.
  • EP 2 243 571 A1 offenbart eine mechanische Presse mit Kulissenkinematik zur Bewegung des Stößels, wobei ein Höhenverstellsystem zur Einstellung der Werkzeuge mittels eines verzahnten Exzenterrings, der in der Kulisse gelagert ist und mittels einer Schnecke gedreht wird. Der obere Teil des Stößels ist getrennt, um den Einbau der Bauteile zu erleichtern. Die Kulisse besteht aus zwei Teilen und ist mechanisch mit Federn, die das Spiel mit dem verzahnten Exzenterring aufheben, verriegelt. Der obere Teil der Kulisse wird während der Verstellung mittels Hydraulikzylinder gelöst, was der Schnecke erlaubt, den verzahnten Exzenterring frei in seinem Sitz drehen zu lassen. Die Schnecke ist im oberen Teil der Kulisse gelagert und von einem Getriebemotor angetrieben; ihre Stellung wird von einem Encoder kontrolliert.
  • Druck-, Stanz- oder Prägemaschinen der hier betrachteten Art umfassen einen ersten, beweglich gelagerten Tiegel und einen zweiten, ortsfest angeordneten Tiegel sowie einen oszillierenden Maschinenantrieb, der mit dem ersten Tiegel in Wirkverbindung steht. Die Erfindung geht von einem derartigen Antrieb aus, bei dem ein - beispielsweise gegen die Rückstellkraft einer Feder oder einer Anordnung mehrerer Federn - beweglich gelagerter erster Tiegel mit einer Aufnahmefläche, an der bei einer Stanz- oder Prägemaschine üblicherweise das Stanz- bzw. Prägewerkzeug angeordnet ist, durch einen drehbaren Exzenter, der aufgrund seiner Exzentrizität auf den ersten Tiegel einwirkt, in eine oszillierende Bewegung versetzt wird, so dass der erste Tiegel zwischen einer ersten Umkehrposition (erster Totpunkt) und einer zweiten Umkehrposition (zweiter Totpunkt) hin und her bewegt wird. In der ersten Umkehrposition weist die Aufnahmefläche des ersten Tiegels einen ersten, relativ großen Abstand zu einer Gegenfläche eines zweiten Tiegels auf, der üblicherweise ortsfest, also stationär, angeordnet ist.
  • In dieser Position ist die Druck-, Stanz- oder Prägemaschine geöffnet, so dass ein zu bearbeitender Bogen eines Bedruckstoffs wie Karton oder dergleichen in die die Druck-, Stanz- oder Prägemaschine eingebracht oder daraus entfernt werden kann.
  • In der zweiten Umkehrposition weist die Aufnahmefläche des ersten Tiegels einen zweiten, relativ geringen Abstand zu der Gegenfläche des zweiten Tiegels auf, der auch Null sein kann, so dass die Aufnahmefläche des ersten Tiegels auf die Gegenfläche des zweiten Tiegels gepresst wird.
  • In dieser Position ist die Druck-, Stanz- oder Prägemaschine geschlossen, wodurch ein darin befindlicher, zu bearbeitender Bogen eines Bedruckstoffs wie Karton oder dergleichen bearbeitet, d.h. bedruckt, gestanzt oder geprägt wird.
  • Um die Reibung zwischen dem Exzenter und dem ersten Tiegel gering zu halten, kann der Exzenter beispielsweise einen zylindrischen Exzenterkörper aufweisen, auf dessen äußerer Mantelfläche ein hohlzylindrischer Rollkörper angeordnet ist, der während einer vollen Umdrehung des Exzenterkörpers auf einer der Aufnahmefläche des ersten Tiegel gegenüberliegenden Rückseite (meist in einer horizontalen Ebene) hin und her rollt, während der erste Tiegel gleichzeitig in die oben beschriebene (meist vertikale) Pendelbewegung zwischen den beiden Umkehrpositionen (Totpunkten) versetzt wird.
  • Nachteilig an dieser an sich bekannten Art des oszillierenden Maschinenantriebs ist, dass eine Feineinstellung oder Justierung auf der Maschinenebene nicht möglich ist. Eine Feineinstellung oder Justierung bedeutet dabei, den Antrieb so zu modifizieren, dass das Druck-, Stanz- oder Prägewerkzeug über seine gesamten Abmessungen in der Ebene der Aufnahmefläche des ersten Tiegels gleichmäßig auf die Gegenfläche des zweiten Tiegels einwirkt, weil nur so qualitativ hochwertige Druck-, Stanz- bzw. Prägeergebnisse erzielt werden können. So hat man sich bisher damit beholfen, durch dünne, flache Beilagen (z.B. aus Papier oder Karton) oder Keile (z.B. aus Holz, Kunststoff oder Stahl) eine Justierung des ersten Tiegels relativ zum zweiten Tiegel vorzunehmen; ein Verfahren, das mühselig und zeitaufwändig ist und das jedes Mal zu langen Stillstandszeiten führt, wenn eine erneute Feineinstellung oder Justierung der Maschine nötig wird, beispielsweise wenn ein Werkzeugwechsel erfolgt, d.h. beispielsweise die Druckplatte, das Stanzwerkzeug oder das Prägewerkzeug ausgetauscht wird.
  • Die vorliegende Erfindung stellt sich daher die Aufgabe, einen verbesserten oszillierenden Maschinenantrieb, beispielsweise für Druck-, Stanz- oder Prägemaschinen, anzugeben, der es ermöglicht, mit geringem Aufwand eine Feineinstellung oder Justierung der Maschine zu ermöglichen und dabei möglichst geringe Stillstandszeiten der Maschine hinnehmen zu müssen.
  • Eine weitere Aufgabe besteht darin, eine Feineinstellung oder Justierung der Maschine während des Betriebes zu erlauben. Eine weitere Aufgabe besteht darin, eine automatisierte Feineinstellung oder Justierung der Maschine zu erlauben. Eine weitere Aufgabe besteht darin, eine Feineinstellung oder Justierung der Maschine abhängig von gemessenen Werten der Anpresskraft zwischen erstem und zweitem Tiegel zu erlauben.
  • Zur Lösung dieser Probleme wird zunächst vorgeschlagen, auf dem Exzenterkörper, der nachfolgend als Hauptexzenter bezeichnet wird, einen Verstellexzenter winkelverstellbar anzuordnen. Ein solcher Verstellexzenter kann beispielsweise ähnlich wie ein Hohlzylinder aufgebaut sein, d.h. eine innere Kreiszylinder-Mantelfläche und eine äußere Kreiszylinder-Mantelfläche aufweisen, die jedoch - anders als bei einem echten Hohlzylinder - bezogen auf ihre Längsachsen relativ zueinander exzentrisch angeordnet sind, d.h. die Längsachsen von innerer Kreiszylinder-Mantelfläche und äußerer Kreiszylinder-Mantelfläche verlaufen parallel zueinander, jedoch mit einem Abstand zueinander, der die Exzentrizität des Verstellexzenters definiert. Dieser Verstellexzenter kann mit seiner inneren Kreiszylinder-Mantelfläche auf der äußeren Kreiszylinder-Mantelfläche des Hauptexzenters drehbar und damit verstellbar gelagert sein, beispielsweise direkt oder mittels Gleitlagern oder Wälzlagern.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Maschinenantrieb sind der Hauptexzenter und der Verstellexzenter langgestreckt, d.h. sie weisen eine relativ größere Längserstreckung in der z-Richtung auf und wirken an mindestens zwei Stellen gleichzeitig auf den ersten Tiegel ein. Dafür können beispielsweise an zwei Stellen des Verstellexzenters Rollkörper auf dessen äußerer Mantelfläche angeordnet sein.
  • Es versteht sich von selbst, dass auch bei den hier vorgeschlagenen Verbesserungen des Exzenterantriebs zur Reduzierung der Reibung zwischen dem Exzenter und dem ersten Tiegel ein Rollkörper angeordnet sein kann, der während einer vollen Umdrehung des Exzenterkörpers auf einer der Aufnahmefläche des ersten Tiegel gegenüberliegenden Rückseite hin und her rollt, während der erste Tiegel in die Pendelbewegung zwischen den beiden Umkehrpositionen versetzt wird, nunmehr allerdings auf der äußeren Kreiszylinder-Mantelfläche des Verstellexzenters und nicht wie bisher des Hauptexzenters. Rollkörper in diesem Sinne können beispielsweise hohlzylindrisch ausgebildet sein, also eine Kreiszylinder-Mantelfläche aufweisen. Alternativ können Rollkörper in diesem Sinne auch lediglich auf einem Teil ihrer äußeren Fläche, die auf dem ersten Tiegel abrollt, eine gekrümmte Kontaktfläche aufweisen. Wegen der großen Dicke des Außenrings und der damit einhergehenden hohen Festigkeit und Verschleißbeständigkeit können als Rollkörper vorteilhaft so genannte Hubmastrollen verwendet werden. Da der Rollkörper zentrisch, beispielsweise hohlzylindrisch ist, beeinflusst er weder die Größe des Arbeitshubs noch seine Position im Raum, und auch der Verstellhub bleibt unbeeinflusst.
  • Wenn beispielsweise der Hauptexzenter eine Exzentrizität von 20 mm aufweist (d.h. die Drehachse des Hauptexzenters verläuft mit einem Abstand von 20 mm voneinander parallel zur Längsachse der Kreiszylinder-Mantelfläche des Hauptexzenters), wird dadurch ein Arbeitshub der Maschine von ± 20 mm, d.h. von insgesamt 40 mm erreicht. Die Größe dieses Arbeitshubes wird durch den Verstellexzenter nicht beeinflusst, aber die Anordnung dieses Arbeitshubes im Raum kann durch Verstellung des Verstellexzenters auf den zweiten Tiegel zu oder vom zweiten Tiegel weg verändert werden. Wenn beispielsweise der Verstellexzenter eine Exzentrizität von 5 mm aufweist (d.h. die Längsachsen der inneren Kreiszylinder-Mantelfläche und der äußeren Kreiszylinder-Mantelfläche des Verstellexzenters verlaufen mit einem Abstand von 5 mm voneinander parallel zueinander), wird dadurch ein Verstellhub der Maschine von ± 5 mm, d.h. von insgesamt 10 mm erreicht.
  • Dabei ist die Anordnung des Verstellexzenters auf dem Hauptexzenter vorteilhaft so gestaltet, dass der Verstellexzenter sich ohne explizites Zutun eines Maschinenbedieners oder einer Maschinensteuerung relativ zu dem Hauptexzenter nicht verdrehen kann. Um eine gewollte Verstellung des Verstellexzenters zu erreichen, kann beispielsweise eine Verstelleinrichtung vorgesehen sein, die auf den Verstellexzenter einwirkt, um diesen relativ zum Hauptexzenter zu verdrehen und anschließend in der gewählten Position zu halten, um einen bestimmten gewünschten Verstellhub einzustellen und nachfolgend konstant zu halten.
  • Eine derartige Verstelleinrichtung kann in einem einfachen Fall beispielsweise eine Außenverzahnung des Verstellexzenters umfassen sowie einen Servomotor oder eine vergleichbare Antriebseinrichtung mit einem Ritzel, das mit der Außenverzahnung des Verstellexzenters kämmt, so dass eine Betätigung des Servomotors eine Verdrehung des Verstellexzenters relativ zum Hauptexzenter bewirkt. In diesem Fall muss unter Umständen durch eine Brems- oder Arretiereinrichtung oder ähnliche Mittel sichergestellt werden, dass der Verstellexzenter sich nicht ungewollt relativ zum Hauptexzenter verdreht. Besonders vorteilhaft kann eine Außenverzahnung des Verstellexzenters mit einer Schnecke eines Servomotors oder einer vergleichbaren Antriebseinrichtung zusammenwirken, denn auf diese Weise ist aufgrund der Selbsthemmungswirkung des Schneckengetriebes ohne zusätzliche Maßnahmen sichergestellt, dass der Verstellexzenter sich nicht ungewollt verstellen kann.
  • Um zu erreichen, dass der Verstellexzenter sich nicht ungewollt relativ zum Hauptexzenter verdreht, muss lediglich sichergestellt werden, dass die Antriebseinrichtung auf einer durch die Exzentrizität des Hauptexzenters definierten Kreisbahn mitgeführt wird, ohne dass die Antriebseinrichtung selbst um irgendeine zur Drehachse des Hauptexzenters (z-Achse) parallele Achse verdreht wird. Mit anderen Worten bewegt sich die Antriebseinrichtung auf einer Kreisbahn in der x-y-Ebene, ohne ihre räumliche Ausrichtung bezüglich der x-Achse und y-Achse (beide senkrecht zur Drehachse des Hauptexzenters) zu verändern.
  • In bestimmten Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Maschinenantriebs ist daher die Antriebseinrichtung des Verstellexzenters an einer x-y-Führung angebracht, die in der Lage ist, die beiden benötigten Randbedingungen bereitzustellen: Bewegung der Antriebseinrichtung des Verstellexzenters mit dem Hauptexzenter in der x-y-Ebene und gleichzeitige Sicherstellung, dass die Antriebseinrichtung des Verstellexzenters ihre räumliche Ausrichtung im Raum dabei nicht ändert, d.h. keine Verdrehung um die z-Achse erfährt.
  • Die x-y-Führung kann beispielsweise zwei Linearführungen umfassen, von denen die eine Linearführung eine Verschiebung in der x-Richtung und die andere Linearführung eine Verschiebung in der y-Richtung ermöglicht.
  • Alternativ kann die x-y-Führung durch einen weiteren Exzenterantrieb realisiert sein, bei dem die Simultanbewegung, d.h. die Mitführung der Antriebseinrichtung des Verstellexzenters beispielsweise durch eine Exzenterwelle realisiert ist, die mit dem Hauptexzenter gekoppelt ist, so dass die Antriebseinrichtung des Verstellexzenters die gleiche Bewegung in der x-y-Ebene erfährt wie der auf dem Hauptexzenter angeordnete Verstellexzenter selbst.
  • Um eine unerwünschte Durchbiegung des langgestreckten Hauptexzenters wie auch des ebenfalls langgestreckten Verstellexzenters entgegenzuwirken, kann beispielsweise zwischen je zwei benachbarten Rollkörpern ein Stützlager angeordnet sein, in dem der Verstellexzenter mit seiner äußeren Mantelfläche gelagert ist. Da der Verstellexzenter, wie oben beschrieben, zusammen mit dem Hauptexzenter eine kreisförmige Bewegung in der x-y-Ebene durchführt, ist seine Lagerung in einem stationären Lager nicht ohne weiteres möglich.
  • Um dies dennoch zu ermöglichen, wird im mittleren Bereich des Verstellexzenters ein Abschnitt der Oberfläche als zentrische Kreiszylinder-Mantelfläche ausgeführt. In diesem zentrischen Oberflächenbereich wird ein Ausgleichsexzenter angeordnet und relativ zum Verstellexzenter verdrehbar gelagert, der die gleiche Exzentrizität wie der Hauptexzenter aufweist. Der Ausgleichsexzenter wird dabei so angeordnet, dass seine Exzentrizität gegenüber der Exzentrizität des Hauptexzenters um 180° verdreht ist. Dadurch wird die Lagerung des mittleren Bereichs des Maschinenantriebs in einem statischen Lager ermöglicht.
  • Wenn der Maschinenantrieb in Bewegung ist, wird der Ausgleichsexzenter so mitgeführt, dass die Exzentrizitäten von Hauptexzenter und Ausgleichsexzenter sich stets genau gegenüberstehen. Um ein Verklemmen zwischen Lager und Ausgleichsexzenter oder zwischen Ausgleichsexzenter und Verstellexzenter zu vermeiden, kann der Ausgleichsexzenter zu diesem Zweck über ein Koppelgetriebe mit dem Hauptantrieb des Maschinenantriebs verbunden werden, so dass der Hauptexzenter und der Ausgleichsexzenter sich stets exakt gleich bewegen.
  • Bei der Variante des Maschinenantriebs mit einem langgestreckten Hauptexzenter und einem langgestreckten Verstellexzenter, der an zwei oder mehr Stellen auf den ersten Tiegel einwirken kann, ist es durch die beschriebene Konfiguration, bei der der Verstellexzenter relativ zum Hauptexzenter und relativ zum Ausgleichsexzenter verdrehbar gelagert ist, trotz der mittigen Abstützung mit Hilfe des Ausgleichsexzenters möglich, den Maschinenantrieb durch Verstellen des Verstellexzenters zu justieren.
  • Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels und zugehörigen Zeichnungen näher erläutert. Dabei zeigen
    • Fig. 1 bis 4 ein Beispiel eines bekannten Maschinenantriebs mit einem Hauptexzenter und einem relativ dazu winkelverstellbaren Verstellexzenter, und
    • Fig. 5 bis 10 ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Maschinenantriebs.
  • In den Figuren ist die y-Achse die vertikale Achse und die z-Achse entspricht der Längsachse des Hauptexzenters HE.
  • In den Fig. 1 bis 4 ist ein Maschinenantrieb in verschiedenen Ansichten gezeigt, bei dem alle verbauten Teile sehr kurz und damit platzsparend sind.
  • Fig. 1 zeigt eine isometrische Gesamtansicht, Fig. 2 einen Schnitt in der y-z-Ebene, Fig. 3 einen Schnitt in der x-y-Ebene und Fig. 4 einen Schnitt in der x-z-Ebene.
  • Der Maschinenantrieb weist eine Einwirkungsstelle auf einen hier nicht dargestellten ersten Tiegel auf, die durch die Unterseite des Rollkörpers RK repräsentiert wird.
  • Der Maschinenantrieb, genauer der Hauptexzenter HE, ist in zwei gestellfesten Lagern GL gelagert, wobei das Maschinengestell aus Übersichtlichkeitsgründen nicht dargestellt ist. Auf dem Hauptexzenter HE ist ein Verstellexzenter VE drehbar gelagert, der seinerseits drehbar in dem Hilfsgestell HG drehbar gelagert ist, das die Antriebseinrichtung SM eines Schneckengetriebes trägt, wobei die Schnecke SN in das Schneckenrad SR eingreift, das auf dem Verstellexzenter VE angeordnet ist. Das Hilfsgestell HG mit der Antriebseinrichtung SM wird durch eine Exzenterwelle EW in eine definierte x-y-Bewegung versetzt, die durch einen nicht dargestellten Zahnriemen mit dem Hauptexzenter HE gekoppelt ist.
  • In den Fig. 5 bis 10 ist ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Maschinenantriebs in verschiedenen Ansichten gezeigt, bei dem der Hauptexzenter HE und der Verstellexzenter VE langgestreckt sind und zwei Einwirkungsstellen auf einen hier nur schematisch als Platte dargestellten ersten Tiegel aufweisen, die durch die Unterseiten der beiden Rollkörper RK repräsentiert sind.
  • Fig. 5 zeigt eine isometrische Gesamtansicht, Fig. 6 eine Draufsicht, Fig. 7 und 8 einen Schnitt in der y-z-Ebene in oberer und unterer Totpunktlage des Hauptexzenters HE, und Fig. 9 und 10 weitere Erläuterungen zu einzelnen Bauteilen des Maschinenantriebs.
  • Zwischen den beiden Rollkörpern RK befindet sich ein weiteres gestellfestes Lager GL. Im Bereich dieses gestellfesten Lagers GL ist auch die Außenfläche des Verstellexzenters VE zentrisch. In diesem Bereich ist auf dem Verstellexzenter VE ein Ausgleichsexzenter AE angeordnet, der die gleiche Exzentrizität aufweist wie der Hauptexzenter HE. Dieser Ausgleichsexzenter AE wird durch das Koppelgetriebe KG, das mit dem Hauptantrieb HA des Maschinenantriebs gekoppelt ist und in eine Außenverzahnung des Ausgleichsexzenters AE eingreift, synchron mit dem Hauptexzenter HE bewegt.
  • Die Justierung erfolgt durch Verdrehen des Verstellexzenters VE relativ zum Hauptexzenter HE, wobei die Verdrehung des Verstellexzenters VE durch eine Stelleinrichtung SE erfolgt, von der in den Figuren nur ein Stirnrad dargestellt ist, das in eine Außenverzahnung des Verstellexzenter VE eingreift und arretierbar ist. Die Stelleinrichtung SE wird mit dem Hauptexzenter HE in der x-y-Ebene bewegt, was durch zwei Linearführungen, nämlich eine x-Führung XF und eine y-Führung YF ermöglicht wird.
  • Bezugszeichenliste
  • HE
    Hauptexzenter
    VE
    Verstellexzenter
    AE
    Ausgleichsexzenter
    RK
    Rollkörper
    GL
    gestellfeste Lager
    HG
    Hilfsgestell
    SM
    Antriebseinrichtung
    SN
    Schnecke
    SR
    Schneckenrad
    EW
    Exzenterwelle
    HA
    Hauptantrieb
    XF
    x-Führung
    YF
    y-Führung
    KG
    Koppelgetriebe
    SE
    Stelleinrichtung

Claims (11)

  1. Oszillierender Maschinenantrieb für eine Druck-, Stanz- oder Prägemaschine, bei dem ein beweglich gelagerter erster Tiegel durch einen Exzenter in eine oszillierende Bewegung versetzt wird, so dass der erste Tiegel zwischen einer ersten Umkehrposition (erster Totpunkt), in der seine Aufnahmefläche einen ersten, größeren Abstand zu einer Gegenfläche eines zweiten Tiegels aufweist, und einer zweiten Umkehrposition (zweiter Totpunkt), in der seine Aufnahmefläche einen zweiten, kleineren Abstand zu der Gegenfläche des zweiten Tiegels aufweist oder auf die Gegenfläche des zweiten Tiegels gepresst wird, hin und her bewegt wird, wobei auf einem Hauptexzenter (HE) ein Verstellexzenter (VE) winkelverstellbar angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Hauptexzenter (HE) und der Verstellexzenter (VE) an mindestens zwei Stellen Rollkörper (RK) aufweist, die gleichzeitig auf den ersten Tiegel einwirken, wobei zwischen je zwei benachbarten Rollkörpern (RK) ein Stützlager (GL) angeordnet ist, in dem der Verstellexzenter (VE) gelagert ist.
  2. Oszillierender Maschinenantrieb nach Anspruch 1, bei dem der Hauptexzenter (HE) eine äußere Kreiszylinder-Mantelfläche aufweist und der Verstellexzenter (VE) eine innere Kreiszylinder-Mantelfläche und eine äußere Kreiszylinder-Mantelfläche aufweist, die bezogen auf ihre Längsachsen relativ zueinander exzentrisch angeordnet sind, wobei die innere Kreiszylinder-Mantelfläche des Verstellexzenters (VE) winkelverstellbar auf der äußeren Kreiszylinder-Mantelfläche des Hauptexzenters (HE) angeordnet ist.
  3. Oszillierender Maschinenantrieb nach Anspruch 1 oder 2, bei dem auf der äußeren Kreiszylinder-Mantelfläche des Verstellexzenters (VE) ein Rollkörper (RK) angeordnet ist, der zumindest auf einem Teil seiner äußeren Fläche, die auf dem ersten Tiegel abrollt, eine gekrümmte Kontaktfläche aufweist.
  4. Oszillierender Maschinenantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei dem eine Verstelleinrichtung mit dem Verstellexzenter (VE) wirkverbunden ist, um diesen relativ zum Hauptexzenter (HE) zu verdrehen und anschließend in der gewählten Position zu halten, um einen bestimmten gewünschten Verstellhub einzustellen und nachfolgend konstant zu halten.
  5. Oszillierender Maschinenantrieb nach Anspruch 4, bei dem die Verstelleinrichtung eine Außenverzahnung des Verstellexzenters (VE) und eine Antriebseinrichtung (SM) mit einem Ritzel, das mit der Außenverzahnung des Verstellexzenters (VE) kämmt, sowie eine Brems- oder Arretiereinrichtung umfasst.
  6. Oszillierender Maschinenantrieb nach Anspruch 4, bei dem die Verstelleinrichtung eine Außenverzahnung (SR) des Verstellexzenters (VE) und eine Antriebseinrichtung (SM) mit einer Schnecke (SN), die mit der Außenverzahnung (SR) des Verstellexzenters (VE) kämmt, umfasst.
  7. Oszillierender Maschinenantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei dem die Antriebseinrichtung (SM) des Verstellexzenters (VE) an einer x-y-Führung angebracht ist, die eine Simultanbewegung der Antriebseinrichtung (SM) mit dem Hauptexzenter (HE) ermöglicht und eine Verdrehung der Antriebseinrichtung (SM) um die z-Achse verhindert.
  8. Oszillierender Maschinenantrieb nach Anspruch 7, bei dem die x-y-Führung einen weiteren Exzenterantrieb umfasst, bei dem die Simultanbewegung der Antriebseinrichtung (SM) durch eine Exzenterwelle (EW) realisiert ist, die mit dem Hauptexzenter (HE) gekoppelt ist, so dass die Antriebseinrichtung (SM) des Verstellexzenters (VE) die gleiche Bewegung in der x-y-Ebene erfährt wie der auf dem Hauptexzenter (HE) angeordnete Verstellexzenter (VE) selbst.
  9. Oszillierender Maschinenantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 8, bei dem im Bereich eines zwischen zwei benachbarten Rollkörpern (RK) angeordneten Stützlagers (GL) ein Abschnitt der Oberfläche des Verstellexzenters (VE) als zentrische Kreiszylinder-Mantelfläche ausgeführt ist, in dem ein Ausgleichsexzenter (AE) angeordnet und relativ zum Verstellexzenter (VE) verdrehbar gelagert ist, der die gleiche Exzentrizität wie der Hauptexzenter (HE) aufweist.
  10. Oszillierender Maschinenantrieb nach Anspruch 9, bei dem der Ausgleichsexzenter (AE) über ein Koppelgetriebe (KG) mit dem Hauptantrieb (HA) des Maschinenantriebs wirkverbunden ist.
  11. Druck-, Stanz- oder Prägemaschine, umfassend einen ersten, beweglich gelagerten Tiegel und einen zweiten, ortsfest angeordneten Tiegel sowie einen oszillierenden Maschinenantrieb nach einem der vorhergehenden Ansprüche, der mit dem ersten Tiegel in Wirkverbindung steht.
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EP4003677A2 EP4003677A2 (de) 2022-06-01
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