EP2524432A1 - Vorrichtung zur elektrischen stromkreisüberwachung - Google Patents

Vorrichtung zur elektrischen stromkreisüberwachung

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EP2524432A1
EP2524432A1 EP11702919A EP11702919A EP2524432A1 EP 2524432 A1 EP2524432 A1 EP 2524432A1 EP 11702919 A EP11702919 A EP 11702919A EP 11702919 A EP11702919 A EP 11702919A EP 2524432 A1 EP2524432 A1 EP 2524432A1
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EP
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current
control device
load
semiconductor switches
current paths
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EP11702919A
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Inventor
Martin Gehrke
Wolfgang Robel
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Festo SE and Co KG
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Festo SE and Co KG
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K17/00Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking
    • H03K17/18Modifications for indicating state of switch
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K2217/00Indexing scheme related to electronic switching or gating, i.e. not by contact-making or -breaking covered by H03K17/00
    • H03K2217/0027Measuring means of, e.g. currents through or voltages across the switch

Definitions

  • a parallel branch 20, 21 is connected, each consisting of the series connection of another transistor 22, 23 with a low-current shunt 24, 25 respectively.
  • the tapped at the low-current shunts 24, 25 voltages are each a current shunt sensor 26, 27 supplied to the output generates a current-dependent signal and this an electric control device 28 supplies.
  • This electronic control device 28 also controls the two first transistors 13, 14 and the two second transistors 22, 23 in each case via a driver 29 to 32. These drivers 29 to 32 can in principle also be integrated in the electronic control device 28.
  • the electronic control device 28 contains at least one microcontroller 33 or is designed as such. Parallel to the external consumer 19, an internal consumer 34 is connected in the electrical device 10, which does not necessarily have to be an ohmic consumer.

Landscapes

  • Electronic Switches (AREA)
  • Measurement Of Current Or Voltage (AREA)
  • Emergency Protection Circuit Devices (AREA)

Abstract

Es wird eine Vorrichtung zur elektrischen Stromkreisüberwachung eines wenigstens einen elektrischen Verbraucher (19) enthaltenden Verbraucherstromkreis vorgeschlagen, wobei zwei Versorgungsspannungsanschlüsse (15, 16) über je einen ersten Halbleiterschalter (13, 14) aufweisende Strompfade (11, 12) mit den beiden Verbraucheranschlüssen (17, 18) verbunden sind. Die Stromerfassungsmittel (26, 27) dienen zur Erfassung des Stroms in jedem der beiden Strompfade (11, 12). Zu je einem Hochstromshunt in jedem der beiden Strompfade (11, 12) ist die Reihenschaltung eines weiteren zweiten Halbleiterschalters (22, 23) mit einem Niederstromshunt (24, 25) parallel geschaltet, wobei die beiden Anschlüsse der Niederstromshunts (24, 25) jeweils mit den Stromerfassungsmitteln (26, 27) verbunden sind.

Description

Vorrichtung zur elektrischen Stromkreisüberwachung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur elektrischen Stromkreisüberwachung eines wenigstens einen elektrischen Verbraucher enthaltenden Verbraucherstromkreises, wobei zwei Versorgungsverspannungsanschlüsse über je einen ersten Halbleiterschalter aufweisende Strompfade mit den beiden Verbraucheranschlüssen verbunden sind.
Eine derartige Vorrichtung dient beispielsweise als Sicherheitsabschaltsystem, um insbesondere energiereiche Anlagekomponenten zu deaktivieren, wenn eine Fehlersituation oder eine Fehlfunktion erkannt wird. In einem solchen Fall wird insbesondere der elektrische Strom bzw. die Versorgungsspannung abgeschaltet und/oder eine Fehlermeldung und/oder eine Fehleranzeige generiert^ Die Abtrennung des Verbrauchers kann _ ein- oder zweikanalig erfolgen. Ein derartiges Sicherheitsabschaltsystem ist beispielsweise aus der WO 02/095282 AI bekannt. Um sicherzustellen, dass die Halbleiterschaltelemente im Gefahrenfall auch wirklich in der Lage sind, den Sicherheitsstromkreis zu öffnen, werden diese in bekannter Weise wiederholt kurzzeitig geöffnet und die Auswirkung auf eine Detektionsschaltung überwacht. Dies wird durch Beobachtung der Spannung an der geschalteten Seite realisiert. Das Wiedereinschalten des Verbrauchers erfolgt adaptiv nach eindeutiger Detektion des Abschaltimpulses . Dies bringt jedoch den Nachteil mit sich, dass dieser so lang werden kann, dass die
BESTÄTIGUNGSKOPIE Reaktion der Abschaltung für die Last relevant und damit ge¬ gebenenfalls auch funktionsschädlich sein kann. In bekannter Weise wird daher ein zweiter, paralleler Schaltpfad realisiert, der zur Zeit des Prüfimpulses die unterbrochene Versorgung der Last übernimmt. Dies bedeutet jedoch einen erhöhten Aufwand.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung zur elektrischen Stromkreisüberwachung zu schaffen, durch die nicht nur die Schaltfähigkeit von zur Schaltung von elektrischen Verbrauchern dienenden Halbleiterschaltern überwacht werden kann, wobei sehr kurze Abschaltintervalle bzw. Stromunterbrechungen möglich sind, ohne dass der Betrieb des Verbrauchers merkbar beeinträchtigt wird, sondern dass zusätzlich noch Querstrommessungen zur Erkennung unzulässiger Querströme ausgeführt werden können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung hat insbesondere den Vorteil, dass neben der Prüfung bzw. Überwachung der Schaltfähigkei der Transistoren auch eine Querstrommessung durchgeführt werden kann, um Querschlüsse zu erkennen und zu erfassen. Durch die Strommessung ist es dabei möglich, sehr kurze Schaltzeiten bzw. Ausschaltzeiten der Transistoren für die Messung zu realisieren, ohne dass der Betrieb des oder der elektrischen Verbraucher beeinträchtigt wird.
Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen der im Anspruch 1 angegebenen Vorrichtung möglich. In vorteilhafter Weise können die beiden ersten Halbleiterschalter in den beiden Strompfaden gleichzeitig die Hochstromshunts bilden, so dass auf separate Hochstromshunts verzichtet werden kann.
In vorteilhafter Weise ist die Vorrichtung als zwischen die Versorgungsspannung und den wenigstens einen externen elektrischen Verbraucher geschaltetes elektrisches Gerät ausgebildet, in dem ein parallel zum wenigstens einem externen Verbraucher geschalteter interner Verbraucher enthalten ist. Hierdurch ist eine Prüfung der Schaltfähigkeit der Transistoren und eine Querstrommessung bei nicht angeschlossenem oder separat abgeschalteten externen Verbraucher möglich.
Zur Steuerung der beiden ersten Halbleiterschalter in den beiden Strompfaden sowie der beiden zweiten Halbleiterschalter in den Parallelzweigen ist in vorteilhafter Weise eine mit den Stromerfassungsmitteln verbundene elektronische Steuereinrichtung vorgesehen, die bevorzugt als Microcontroller ausgebildet ist oder mindestens einen solchen enthält.
Um die Messungen sowohl bei niedrigen, wie auch hohen Fehlerströmen durchführen zu können, besitzt die Steuereinrichtung zweckmäßigerweise Steuermittel zur Messbereichsumschaltung durch Öffnen der ersten Halbleiterschalter bei Erfassung eines Stroms durch die Hochstromshunts, der unterhalb eines vorgegebenen oder vorgebbaren Werts liegt .
Zur besonders einfachen Querstromüberwachung und Erkennung von Querschlüssen besitzt die Steuereinrichtung weiterhin Vergleichsmittel zum Vergleich der Strommesswerte in den beiden Strompfaden und/oder Parallelzweigen sowie bei Erkennung einer Abweichung aktivierbare Melde- und/oder Anzeigemittel. Eine besonders vorteilhafte Art, die Abschaltfähigkeit aller Transistoren zyklisch zu testen und auch hochohmige Querschlüsse an hochohmiger Last zu detektieren, wird dadurch erreicht, dass die Steuereinrichtung Steuermittel zum wiederholten kurzzeitig gleichzeitigen Abschalten der beiden ersten Halbleiterschalter und jeweils eines der beiden zweiten Halbleitschalter und Messen des Stroms im jeweils nicht abgeschalteten Parallelzweig besitzt. Das Abschalten der zweiten Halbleiterschalter kann jeweils abwechselnd und zyklisch erfolgen. Dabei ist als kurze Abschaltzeit eine den Betrieb des elektrischen Verbrauchers oder der elektrischen Verbraucher nicht beeinträchtigende Zeit vorgesehen.
Die Steuereinrichtung ist auch zweckmäßigerweise mit einer externen Überwachungs- und Steuereinrichtung über ein Bussystem oder drahtlos verbunden, um Meldungen zu übertragen oder Parametrierungen vorzunehmen.
Die Steuereinrichtung besitzt auch zweckmäßigerweise Abschaltmittel zur Abschaltung aller Halbleiterschalter bei einer Fehlererkennung oder Grenzwertüberschreitung.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Das einzige Ausführungsbeispiel zeigt eine schaltungsmäßige Ausgestaltung der Vorrichtung zur elektrischen Stromkreisüberwachung .
Bei dem in der einzigen Figur dargestellten Ausführungsbei- spiel enthält ein elektrisches Gerät 10 zur Stromkreisüberwachung zwei Strompfade 11, 12, in denen jeweils die Schalt - strecke eines Transistors 13, 14 geschaltet ist. Die beiden Strompfade 11, 12 sind einerseits an zwei Versorgungsspan- nungsanschlüssen 15, 16 einer im Übrigen nicht dargestellten Versorgungsspannungsquelle und andererseits über zwei Verbraucheranschlüsse 17, 18 an einen externen Verbraucher 19 angeschlossen, wobei es sich prinzipiell auch um mehrere Verbraucher handeln kann, die auch nicht-ohmsche Verbraucher sein können (z.B. kapazitive und/oder induktive und/oder ohm- sche Verbraucher) .
Parallel zu den Schaltstrecken der beiden Transistoren 13, 14 ist jeweils ein Parallelzweig 20, 21 geschaltet, der jeweils aus der Reihenschaltung eines weiteren Transistors 22, 23 mit einem Niederstromshunt 24, 25 besteht. Die an den Niederstromshunts 24, 25 abgegriffenen Spannungen werden jeweils einem Stromshuntsensor 26, 27 zugeführt, der am Ausgang ein stromabhängiges Signal erzeugt und dieses einer elektrischen Steuereinrichtung 28 zuführt. Diese elektronische Steuereinrichtung 28 steuert auch die beiden ersten Transistoren 13, 14 und die beiden zweiten Transistoren 22, 23 jeweils über einen Treiber 29 bis 32. Diese Treiber 29 bis 32 können prinzipiell auch in der elektronischen Steuereinrichtung 28 integriert sein. Im Übrigen enthält die elektronische Steuereinrichtung 28 mindestens einen Microcontroller 33 oder ist als solcher ausgebildet. Parallel zum externen Verbraucher 19 ist im elektrischen Gerät 10 ein interner Verbraucher 34 geschaltet, der nicht zwingend ein ohmscher Verbraucher sein muss.
Die elektronische Steuereinrichtung 28 kann über ein Bussystem 35 mit einer nicht dargestellten externen Überwachungsoder Steuereinrichtung kommunizieren, insbesondere Fehlermeldungen und Statusmeldungen abgeben und/oder externe Steuersignale, Parametriersignale oder Programmiersignale empfangen. Eine solche Kommunikation kann prinzipiell auch drahtlos erfolgen, beispielsweise über Funk, Bluetooth oder optisch, magnetisch, induktiv oder dergleichen. Die ersten Transistoren 13, 14 sowie zweiten Transistoren 22 23 sind in der Figur als Leistungs- OSFETs dargestellt. Prin zipiell können jedoch auch andere Transistoren oder andere Schaltelemente eingesetzt werden. Weiterhin wird der Innenwi derstand der beiden ersten Transistoren 13, 14 auch gleichzeitig als Hochstromshunts verwendet. Alternativ hierzu könn ten auch separate Hochstromshunts in Reihe zu den Transistoren 13, 14 geschaltet sein, wobei dann die Parallelzweige 20 21 parallel zu diesen Hochstromshunts geschaltet sein müss- ten.
Die dargestellte und beschriebene Schaltung bzw. das entspre chende Gerät 10 dient zur kombinierten Strom- und Querstrommessung mit Bereichsumschaltung im Lastzweig einer Schaltstu fe sowie zur Prüfung der Abschaltfähigkeit der Transistoren 13, 14 bzw. 22, 23. Die Prüfung der Abschaltfähigkeit der Transistoren erfolgt durch kurzzeitiges Abschalten eines ode mehrerer dieser Transistoren in geeigneter Kombination und gleichzeitige Strommessung. Fließt im abgeschalteten Zustand kein Strom, dann war die Abschaltung erfolgreich bzw. der entsprechende Transistor, der abgeschaltet hat, arbeitet kor rekt . Diese Messung muss auch ohne extern angeschlossenen Verbraucher "19 funktionieren, wozu am Ausgang des Geräts 10 eine interne Last bzw. ein interner Verbraucher 34 als definierte Grundlast angeschlossen ist, wobei dann ein definierter Stromfluss bewertet wird.
Im normalen Betrieb werden beide Kanäle, also beide Strompfa de 11, 12 symmetrisch geschaltet, wobei zum Einschalten der Last alle Transistoren 13, 14, 22, 23 eingeschaltet werden. Der Laststrom wird direkt am als Hochstromshunt dienenden In nenwiderstand der Transistoren 13, 14 abgegriffen und über die Niederstromshunts 24, 25 in Verbindung mit den Stromshuntsensoren 26, 27 gemessen. Wird nun anhand der Ausgangssignale der Strotnshuntsensoren 26, 27 erkannt, dass der Laststrom für den Höchstrommessbe- reich zu gering ist, so werden die beiden ersten Transistoren
13, 14 abgeschaltet bzw. gesperrt, so dass der Lastström nur noch über die zweiten Transistoren 22, 23 und die Niederstromshunts 24, 25 fließt und entsprechend an diesen letzteren abgegriffen wird. Für beide Messungen gilt: Wenn die beiden Strommesswerte der Stromshuntsensoren 26, 27 voneinander abweichen, insbesondere signifikant voneinander abweichen, so ist der zur Last hinfließende Strom nicht gleich dem rückfließenden Strom, so dass ein einen Fehlerstrom verursachender Querschluss vorliegen muss.
Die Abschaltfähigkeit aller Transistoren 13, 14, 22, 23 wird zyklisch getestet. Dazu werden entweder die Transistoren 13,
14, 22 oder die Transistoren 13, 14, 23 in wiederholter Weise kurzzeitig abgeschaltet . Wenn die Schalter ordnungsgemäß arbeiten, so führt dies zu einer Unterbrechung des Stromflusses, jeweils gemessen im Niederstromzweig bzw. Parallelzweig 20 bzw. 21 des jeweils anderen Kanals. Die Abschaltung der Transistoren erfolgt jeweils so kurzzeitig, dass der Betrieb des externen Verbrauchers 19 nicht beeinträchtigt wird.
Die Detektion hochohmiger Querschlüsse bei niederohmiger Last kann erfindungsgemäß ebenfalls dynamisch durch kurzzeitiges Abschalten eines Kanals erkannt werden, also durch Abschalten entweder der Transistoren 13, 14, 22 oder der Transistoren 13, 14, 23. Die Last wird also abwechselnd kurzzeitig plus- oder minusseitig abgeschaltet und der Strom im nicht abgeschalteten Kanal im dortigen Parallelzweig 20 bis 21 gemessen. Wenn dieser Stromfluss nicht in allen Schaltkombinationen 0 ist, so liegt ein fehlerhafter Querschluss vor. Die Steuereingänge der Treiber 29 bis 32 oder der Transistoren 13, 14, 22, 23 können auch optoentkoppelt ausgeführt werden, um eine potentialfreie Ansteuerung zu gewährleisten.
Das Steuerprogramm für die Messzyklen ist in der Steuereinrichtung 28 bzw. im Microcontroller 33 enthalten. Wird ein fehlerhaftes Abschalten eines der Transistoren 13, 14, 22, 23 oder ein Querschluss erkannt, so wird ein Fehler- bzw. Meldesignal erzeugt, das beispielsweise an die externe Steueroder Überwachungseinrichtung gemeldet wird. Dort oder am elektrischen Gerät 10 wird dann eine akustische und/oder optische Warnmeldung oder Anzeige erzeugt, wobei auch eine Feh- lerspeicherung realisiert sein kann. Gleichzeitig werden je nach Schwere des Fehlerfalls alle Transistoren 13, 14, 22, 23 abgeschaltet .
Während der als Hochstromshunt eingesetzte Innenwiderstand der ersten Transistoren 13, 14 einige Milliohm beträgt, wird ein Widerstandswert für die Niederstromshunts 24, 25 von einigen Ohm bis KOhm gewählt. Die sehr kurze Abschaltzeit der Transistoren, beispielsweise zur Messung der Abschaltfähigkeit beträgt beispielsweise 3/xs, wobei schon bei einer so kurzen Zeit die Messung erfolgreich durchgeführt werden kann, während die Funktionsfähigkeit des externen Verbrauchers 19 noch nicht beeinträchtigt wird.

Claims

Ansprüche
1. Vorrichtung zur elektrischen Stromkreisüberwachung eines wenigstens einen elektrischen Verbraucher (19) enthaltenden Verbraucherstromkreises, wobei zwei Versorgungsspannungsan- schlüsse (15, 16) über je einen ersten Halbleiterschalter (13, 14) aufweisende Strompfade (11, 12) mit den beiden Verbraucheranschlüssen (17, 18) verbunden sind, mit Stromerfassungsmitteln (26, 27) zur Erfassung des Stroms in jedem der beiden Strompfade (11, 12) und mit je einem Hochstromshunt in jedem der beiden Strompfade (11, 12), zu dem die Reihenschaltung eines weiteren zweiten Halbleiterschalters (22, 23) mit einem Niederstromshunt (24, 25) einen Parallelzweig (20, 21) bildet, wobei die beiden Anschlüsse der Niederstromshunts (24, 25) jeweils mit den Stromerfassungsmitteln (26, 27) verbunden sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden ersten Halbleiterschalter (13, 14) in den beiden Strompfaden (11, 12) die Hochstromshunts bilden.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sie als zwischen die Versorgungsspannung und den wenigstens einen externen elektrischen Verbraucher (19) geschaltetes elektrisches Gerät (10) ausgebildet ist, in dem ein parallel zum externen Verbraucher (19) geschalteter interner Verbraucher (34) enthalten ist.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine mit den Stromerfassungsmitteln (26, 27) verbundene elektronische Steuereinrichtung (28) zur Steuerung der beiden ersten Halbleiterschalter (13, 14) in den beiden Strompfaden (11, 12) sowie der beiden zweiten Halbleiterschalter (22, 23) in den Parallelzweigen (20, 21) vorgesehen ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinrichtung (28) Steuermittel zur Messbereichsum- schaltung durch Öffnen der ersten Halbleiterschalter (13, 14) bei Erfassung eines Stroms durch die Hochstromshunts aufweist, der unterhalb eines vorgegebenen oder vorgebbaren Werts liegt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinrichtung (28) Vergleichsmittel zum Vergleich der Strommesswerte in den beiden Strompfaden (11, 12) und/oder Parallelzweigen (20, 21) enthält, sowie bei Erkennung einer Abweichung aktivierbare Melde- und/oder Anzeigemittel .
77 Vorric tüng_nac"heinerrr der~Ärisp züc:he~~4~bris~~6~, dadurch ge^ kennzeichnet, dass die Steuereinrichtung (28) Steuermittel zum wiederholten kurzzeitig gleichzeitigen Abschalten der beiden ersten Halbleiterschalter (13, 14) und jeweils eines der beiden zweiten Halbleiterschalter (22 bzw. 23) und Messen des Stroms im jeweils nicht abgeschalteten Parallelzweig (21 bzw. 20) besitzt.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass als kurze Abschaltzeit eine den Betrieb des elektrischen Verbrauchers (19) nicht beeinträchtigende Zeit vorgesehen ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinrichtung (28) mindestens einen Mikrocontroller (33) enthält oder als Mikrocontroller ausgebildet ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinrichtung (28) mit einer externen Überwachungs- oder Steuereinrichtung über ein Bussystem (35) oder drahtlos verbunden ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinrichtung (28) Abschaltmittel zur Abschaltung aller Halbleiterschalter (13, 14, 22, 23) bei einer Fehlererkennung oder Grenzwertüberschreitung besitzt .
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